Aus
dem
Max-Planck-lns i u
u
Ve hal ensphysiologie,
Seez iesen,
dem
Zoologischen
Ins i u
de
Uni e si a
Munchen
und
dem
Se enge i-Resea cb-lns i u e,
Tanzania
Ye hal en
und
okologische
Nische
de
Gelb liigel lede maus,
La ia
ons
(Geo oy)
(Chi op e a,
Megade ma idae)
Von
WOLFGANG
WICKLER
und
DAGMAR
UHRIG
Mi
5
Abbildungen
In
ielen
Tie g uppen
zeigen
nah
e wand e
A en
e schiedene
Soziai-
sys eme.
Un e
diesen
is
die
Daue monogamie
e hologisch
on
besonde e
In e esse.
Daue monogame
A en
gib
es
in
ielen
Wi bel ie klassen
und
- amilien,
doch
is
bishe
ge ade
iibe
das Ve hal en
de
—
o
nu
e mu e
daue monogamen
Sauge ie e
iel
wenige
bekann
als
iibe
das
en sp ecnende.
Fisch-
ode
Vogela en.
Wah end
ande e
Ve hal ensun e suchungen
in
Os -
a ika
nu z en
wi
die
Gelegenhei ,
14
Tage
lang
Beobach ungenan
de
„monogamie e dach igen"
Flede maus
La ia
ons
zu
sammeln.
Anschlielsen
_
haben
wi
unse e
E gebnisse
mi
den
in
de
Li e a u
de
e gangenen
100
Jah e
e s eu en
biologischen
Angaben
iibe
dieses
Tie
e glichen.
Y
ich-
ige
Li e a u hinweise
e danken
wi
de
A bei
on
KOCK
(1969).
La ia
ons
is
die
einzige
A
ih e
Ga ung.
Ih
Ve b ei ungsgebie
eidi
on
de
a ikanischen
Wes kiis e
bis
A hiopien
und
om
Sudan
bis
No d hodesien.
Man
un e scneid :
eine
kleine e
wes a ikanische
L.
.
ons
(ode
L.
.
a inis)
on
de
g o ie en
os a ikaniscnen
L.
.
ex.
Die
9$
we den
e was
g owe
als
die
<3
(FRECHKOP
1944),
was
man
abe
e s
an
gesammel en
S iicken
beme k .
In
Os a ika
leb
e ne
die
nah
e wand e
Ga ung
Ca dio-
de ma
mi
de
einzigen
A
C.
co .
Ande e
Ga ungen
diese
Familie
sind
Megade ma
unc
Ly ade ma.
La ia
geho
zu
den
Flede mausen,
die
s e s
im
F eien
hangen,
ge n
in
den
locke .;
Schi mk onen
on
Akazien,
wo
sie
den
Tempe a u schwankungen
und
de
Sonneneins ahlung;
ebenso
wie
dem
Regen
as
oll
ausgese z
sind.
In
diese
u
Mik ochi op e en
ungewohn-
lichen
Wahl
des
Ruhepla zes
gleichen
sie
ielen
Flughunden
(Megadii op e en).
In
manchen
Gegenden
be o zug e
La ia
die
Wald ande
an
Flu iu e n
ode
ande en
Gewasse n,
ande no
geh
sie
wei
in
die
o ene
Akaziens eppe
(KOCK
1969).
Als
Feinde
de
La ia
kommen
Schlangen
in
F age,
z.
B.
die
baumlebende
.Mamba'
Dend oaspis
angus iceps
(ALLEN
und
LAWRENCE
1937)
und
die
Nach baumna e
Bo:-.,
blandingii
(DEKEYSER
1955).
Ge ah liche
sind
Raub ogel,
o
allcm
de
Flede mausbab ch
Machae hamphus
ande ssoni
(ALLEN,
LANG
und
CHAPIN
1917,
DEKEYSER
1955),
UEBSEN
Nah ung
zu
50
°/o
aus
Flede mausen
bes eh ,
die
e
im
Fluge
ang .
Un e
den
insek en essenden
a ikanischen
Flede mausen
haben
die
Megade ma idae
die
g o en
Augen;
sie
messen
bei
La ia
e wa
3
mm
0
(ROSEVEAR
1965).
Alle
sind
wenige:
s eng
nach ak i
als
ande e
Mik ochi op e en,
haben einen
g o en,
zweilappigen
T agus.
u ,;
einen
s a k
eduzie en
Schwanz.
La ia
is
eine
de
a bigs en
Flede mause:
Den
Ko pe
bedeck
ein
blaug aues
Fell
aus
langen,
seidigen
Haa en,
die
Flughau e
sind
hell
ode
dunke
o ange
ge ii b
(„yellow-winged-ba "),
ebenso
die
g o en
Oh en,
die
mi
den
inne en
Rande .
ein
S uck
wei
zusammengewachsen
sind,
und
de
g o ie,
bla a ige
Nasenau sa z,
de
de
.
Tie cn
den
on
MATSCHIE
(1895)
e wahn en
Namen
„Zie nase"
cinge agen
ha .
Hau:^-,
Nasenau sa ze
und
g o e,
an
de
Basis
zusammengewachsene
Oh en
gib
es
sons
nu
o.k
ge enn e
Me kmale,
e s e es
bei
den
Rhinolophiden,
le z e es
bei
einigen
eu opaische
Ve spe ilioniden
(FRECHKOP
1944).
La ia
ons
schein
sowohl
in
de
Wahl
des
Lebens aumes
als
auch
in
de
Jagdweise
u
-
im
Sozial e hal en
spezialisie e
als Megade ma;
da ii
sp echen
audi
einige
emb yologiscke
Be unde
(KOCK
1969).
Ve hal en
und
okologische
Nische
de
Gelb liigel lede maus
727
Ruhe e hal en
Nach
iibe eins immenden
Be ich en
iele
Beobach e
is
La ia
ons
ech
scheu
(THOMAS
und
WROUGHTON
1910,
LOVERIDGE
1922,
ROSEVEAR
1965),
lieh
iel
iihe
als
ande e
ei
hangende
Flede mause
(VERSCHUREN
1957),
is
auch
am
Tage
mun e
(NOACK
1887,
NEUMANN
1900,
ALLEN,
LANG
und
CHAPIN
1917),
und
beobach e
au me ksam
die
Umgebung
(KULZER
1959).
Ebenso
au e s
scheu
und
nich
beschleichba
is
audi
Ca diode ma
co ,
die
beim
leises en
Ge iiusch
so o
lieh
und,
nach
KULZER,
auch
agsiibe
ak i
is .
Wi
beobach e en
La ia
ons
-
insgesam
11
Tie e
-
in
Se one a
(Tan-
zania)
inmi en
de
ielbesuch en
Tou is en-Lodge,
wo
die
Flede mause
sich
ollig
an
den
Menschen
gewohn
ha en,
de
sich
nie
um
sie
kiimme e.
Die
Tie e
hingen
e wa
10
m
hoch
in
Schi m-Akazien,
zwei
Tie e
uh en
3
m
iibe
dem
Boden
in
einem
Commipho a-Busch.
Meh mals
anden
wi
La ia
ags-
iibe
schla end:
sie
hingen
egungslos
und
ha en
die
Augen
geschlossen,
einmal
soga ,
als
di ek
un e
dem
Schla baum
A ikane
das
G as
zwischen
den
Lodge-FIii en
mah en.
Ebensowenig
lieBen
sie
sich
on
Baumschlie e n
(Dend ohy ax
b ucei),
die
beim
Abweiden
on
Akazienbla e n
au
den
ganz
diinnen
Zweigen
unmi elba
iibe
den
uhenden
Flede mausen
umhe lie en,
ode
on
Vogeln
s o en.
Schla end
ha
La ia
den
Un e kie e
an
die
B us
gezogen
und
die
Fliigel
eng
angeleg
ode
iibe
das
Gesich
ge al e ,
was
schon
HELLER
und
LORING
besch eiben1);
mi
o e-
nen
Augen
uhende
Tie e
hangen
meis
eben-
alls
unbeweglich,
hal en
die
ge al e en
Fliigel
leich
om
Kd pe
abgehoben,
und
ih e
Schnauze
weis
meh
ode
wenige
s eil
zu
E de.
Schla ende
wie
uhende
Tie e
hangen
meis
nu
an
einem
FuB.
Die
Zehen
sind
zwa
s e s
zu
FuB lache
hingek iimm ,
weisen
abe
manchmal
en al-,
manchmal
do salwa s
Abb.
1:
Die
zwei
ypischen
Hange-
(Abb.
1).
weisen
on
La ia
Au scheuchen
lieB
sich
ein
9>
das
keine
3
m
iibe
dem
Boden
in
einem
Commipho a-Busch
uh e,
wenn
man
sich
ih
au
wenige
Sch i e
nahe e.
Beun uhig e
Tie e
d ehen
sich
im
Hangen,
ohne
zu
peilen,
also
wohl
ein
op isch
o ien ie ,
nach
ech s
und
links,
wie
beim
Beu esuchen
(S.
728).
Jung-
ie e
wa en
agsiibe
schwe e
au zuscheuchen
als
die
Mii e .
Wenn
man
die
Tie e
im
Dunkeln
mi
eine
S ablampe
anleuch e ,
liegen
sie
meis
so o
ab.
Die
Sonne
geh
in
Se one a
um
18
Uh
(wah e
O szei ,
WOZ)
un e .
Die
Ak i i a
de
La ia
begann
meis
ku z
nach
17.15,
die
Jagd
meis
gegen
17.45,
an
zwei
bewolk en
Tagen
e s
um
18.15
und
18.25
WOZ.
Zu
Beob-
ach ung
de
Tie e
ausnu zba
is
nach
Sonnenun e gang die
Spanne
de
Nau i-
schen
Damme ung
(49
Min.).
Ko pe p lege e hal en
Die
Ak i i a szei
on
La ia
beginn
ku z
o
de
Abenddamme ung
mi
ausgedehn e
Ko pe p lege,
die
mi
Un e b echungen
45
Min.
daue n
kann.
Nie
sahen
wi
die
Tie e
sich
gegensei ig
pu zen.
Sie
k a zen,
an einem
Hin e uB
hangend,
mi
dem
ande en
as
jede
S elle
des
Ko pe s:
Flanken,
')
Die
ech
gu en
Beobach ungen
on
HELLER
und
LORING
sind
in
einem
Anhang
zu
ROOSEVELT
(1910)
en hal en
und
auszugsweise
bei
HOLLISTER
(1918)
zi ie .
728
WOLFGANG
WICKLER
und
DAGMAR
UHRIG
Bauch,
Riicken,
Kehle
und
Nacken,
wobei
sie
sich
ech
gelenkig
zeigen;
sie
biegen
den
Kop
in
e schiedene
Rich ungen
und
nehmen
den
ge al e en
Fluge
bauchwa s
he un e ,
wenn
de
Hin e uB
die
beiden Schul e n
k a z .
Die
Hin e p o e
mach
5-7
K a zbewegungen
p o
Sek.
und
wi d
nach
einige
Zei
abgeleck .
.
Mi
dem
Maul
bea bei en
die
Tie e
das
Fell
am
Bauch,
lecken
ausgie
lg
alle
Flug lachen
innen
und
auBen
und
beknabbe n
die
langen
Finge .
Zwischen-
du ch
s ecken
sie
einen
ode
beide
Flugel
sei wa s
ode
hoch
ube
den
Rucken.
Jagd e hal en
Die
Tagdme hode
on
La ia
weich
s a k
on
de
ande e
insek en essende
Flede -
mause
ab.
„In
ca ching
insec s
hey
beha ed no
like
swallows bu
like
lyca che s.
Each
ba
hung
om
i s
wig
un il
i
espied
a
passing
insec ,
when
i
swooped
down
upon
i ,
ana
a e
a
sho
ligh
e u ned
wi h
i s
boo y
o
he
same
pe ch
o
wen
on
o
a
new
one
close
,
and
i
kep
wi ching
i s
long
ea s
as
i
hung
downwa d
de ou ing
i s
p ey
(ROOSEVELT
I
S.
399).
NOACK
(1887)
und
ANDERSON
(1902)
zi ie en
eme
1864
e o en lich e
Beobach un.,
on
SPEKE,
de
La ia
im
G ase
and,
wo
sie
e mu lich
Heusch ecken
nng.
ALLEN,
LANG
und
CHAPIN
(1917)
beobach e en
La ia
mi ags
am
Rande
eines
S eppen-
b andes
dich
iibe
dem
G as
nach
Insek en
jagen
und
be onen,
daB
sie
.a e
seizing
an
insec
e u n
a
once
o
hei
pe ch.
He e
hey
mo e
abou
ne ously,
busy
wi h
enhe
oo
o
wing
un il
he
iny
jaws
ha e
disposed
o
hei
p ey.
Thei
me hod
is
u e ly
di e en
om
ha
o
o he
ba s,
wich
eed
wi h
such
ease
on
he
wing
ha
one
can
seldom
asce ain
whe he
o
no
hey
ha e
been
success ul
in
hei
pu sui ".
Wi
haben
sie
nie
am
Boden
gesehen.
Die
Tie e
hangen
sich
bei
Sonnen-
un e gang
einzeln
an
bes imm e
Plii ze
im
Gezweig,
2-10
m
ube
dem
Boclen,
und
beginnen,
on
da
aus
mi
Hil e
ih e
Ul aschall-Peilung
nach
Insek en
zu
suchen.
S andig
peilend
bewegen
sie
den
Kop
„nickend"
wei
au
und
ab.
Au ie dem
d ehen
sie
hangend
den
ganzen
Ko pe
bis
zu
180
um
die
Langs-
achse
nach
ech s
und
links
und
konnen
so
ih e
ganze
Umgebung
absuchen.
MOHRES
und
KULZER
(1957)
anden,
daB
Ca diode ma
co
mi
einem
schmalen
Schallbiindel
die
Umgebung
ab as e .
Die
Oh en
a bei en
dabei
nich
unab-
hangig,
wie
bei
Rhinolophiden,
sonde n
s e s
zusammen
wie
bei
Vespe ilio-
niden.
Den
Rich s ahle
bilde
de
un e e
Teil
des
Nasenau sa z.es
wie
bei
den
Rhinolophiden.
Ca diode ma
sende
die
O ien ie ungslau e
nu
du ch
die
JNase
aus.
Dasselbe
gil
siche
auch
u
La ia,
denn
sie
beginn
-
mi
de
Beu e
zum
Ansi z
zu uckgekeh
-
mi
den
Peil-Bewegungen
schon
wah end
sie
noch
kau ,
ih
Mund
also
blockie
is .
Die
Jagdme hode
on
La ia
schein
ene giespa ende
als
de
Daue lug
ande e
Flede mause,
e o de
abe
s andiges
Ein-
und
Aus liegen
zwischen
den
Zweigen
hindu ch
und
ungemein
hau iges
geziel es
Landen.
La ia
iB
e mu lich
nu
Insek en,
wenn
auch
seh
e schiedene
(KOCK
1969).
Sie
lieg
au
ein
en deck es
Insek
zu,
mach
zuweilen
o
dem
Zu-
schnappen einige
Schwenks
ode
zieh
b emsend s eil
hoch,
wohl
de
aus-
weichenden
Beu e
nach,
und
keh
dann
wiede
-
e olg eich
ode
nich
-
zu
Ab lugs elle
zu iick.
Nach
RYBERG
(1947)
essen
Nyc alus
noc ula,
Vespe ilio
discolo ,
Pipis ellus
na husu,
Myo is
dauben onii,
M.
myo is,
M.
mys acinus,
M.
dasycneme,
Ep esicus
nilssonii,
E.
se o inus
im
Fluge
dagegen
Pleco us
au i us,
Ba bas ella
ba bas ellus,
Myo is
na e
en
M.
bechs eim
(und
in
Ge angenscha
auch
M.
dauben onii,
Pipis ellus
pipis ellus,
Rhinolophus
hippo-
side us)
im
Hangen.
Flug
ALLEN,
LANG
und
CHAPIN
(1917)
besch eiben
den
Flug
on
La ia
As
..uns eady
wa y
dashes".
ROSEVEAR
(1965)
nenn
ihn
„ a he
slow,
clumsy
and
e a ic".
La ia
lieg
abe
nich
ungeschick :
„I
dashes
h ough
he
hick
bushes
wi h
a
es less
wa y
ligh ,
bu
wi h
he
u mos
dex e i y,
no
e en
ouching
a
single
lea
in
i s
cou se"
(HEUGLIN
1869,
zi .
n.
ANDERSON
1902).
AuBe dem
kann
sie,
wie
wi
meh ach
sahen,
ech
gu
segeln.
Ve hal en
und
okologische
Nische
de
Gelb liigel lede maus
729
Beobach e
man
La ia
im
Flug
in
ih e
na ii lichen
Umgebung
und
o
allem
beim
Beu e ang,
so
all
au ,
wie
seh
sie
au
„Ecken liegen
spezialisie
is ,
und
zwa
au
die
gleiche
Weise
wie
en sp echende
Wald-Vogela en:
Um
enge
Ku en
liegen
zu
konnen,
muB
das
Tie
langsam
liegen
konnen,
und
das
e o de
eine
ge inge
Flachenbelas ung,
die
du ch
Ve g oBe ung
besonde s
de
ko pe nahen
Fliigel eile
e eich
wi d
( gl.
LORENZ
1965 S.
155).
Auch
La ia
ha
beme kenswe
g oBe
Fl igel lachen;
ande e
Flede mause
mi
gleich
g oBem
Ko pe
haben
iel
kleine e
Flugel
(Abb.
2),
liegen
abe
auch
ande s.
Vogel,
die
beim
Du chs ei en
des
Geiis es
hau ig
zwischenlanden
(Hahe ,
Tukane,
Tu a-
kos)
haben
auBe dem
ein
besonde s
g oBes
S eue
zum
hau igen
und
aschen
B emsen.
Obwohl
La ia
keinen
Schwanz
ha ,
is
doch
ih e
In e emo almem-
b an
(das
U opa agium)
seh
s a k
en wickel .
Abb.
2:
Bei
gleiche
Ko pe g oBe
haben
La ia
ons
(oben)
und
Mime illus
moloneyi
(un en)
seh
e schieden
g oBe
Fl igel lachen
(n.
ALLEN,
LANG
U.
CHAPIN,
e ande )
Re ie e hal en
Einigen
Beobach e n
und
Sammle n
is
au ge allen,
wie
o s eu
La ia
ons
is .
„ Vhen
dis u bed
hey
ly
a
sho dis ance
and
aligh ,
bu
when
we
e u ned
o
he
spo
a
ew
minu es
la e
hey
would
o en
be
ound
in
he
same
ee
om
which
hey
had
been
s a ed
(LORING).
„An
ih em
bes imm en
S andpla z
hal en
die
Paa e
so
es ,
daB
man
sie
wochenlang
imme
wiede
on
demselben
au scheuchen
kann
und,
nachdem
das
9
eines
Paa es
aus
einem
Gip el
geschossen
wa ,
das
d
am
olgenden
Tage
an
demselben
Pla ze
wiede
ange o en
wu de"
(BOHM
n.
NOACK
1887).
„When
dis u bed
hey
ook
wing quickly,
u ning
wi h
such
su eness
owa d
ano he
ee
ha
hey
seemed
o
ha e
selec ed
long
be o e he
b andile s
whe e
hey
wished
o
cling"
(ALLEN,
LANG
und
CHAPIN
1917).
Seh
o sgebunden
e hiel en
sich
auch
die
Indi iduen
in
Se one a.
Paa -
weise
ode
zu
d i
wa en
sie
s e s
in
ganz
bes imm en
Baumen
anzu e en,
meis
hingen
sie
soga
an
denselben
S ellen
im
Geas .
Zwei
Paa e
ha en
noch
mindes ens
einen
Ausweich-Schla pla z
im
dich en
Gebiisch
zwischen
den
uns
unzuganglichen
G ani elsen
(„Kopjes"),
on
wo
sie
dann
in
de
Damme ung
zu
ih em
Jagdpla z
ge logen
kamen.
Als
„Ansi z"
zu
Jagd
dien en
e schie-
dene
S ellen,
die
den
Tie en
o enba
gu
bekann
wa en,
denn
sie
anden
seh
geschick
nach
meh e en
au einande olgenden
Jagd liigen
as
ode
genau
an
dieselbe
S elle
eines
meis
diinnen,
gu
mi
den
Zehen
zu
umg ei enden
As es
zu iick.
Man
konn e,
wenn
sie
ab logen,
das
Fe nglas
au
diese
S elle
einges ell
730
"WOLFGANG
WICKLER
und
DAGMA;
JHRIG
lassen
und
sah
sie
dann
-
o
meh mals
mi
genau
denselben
le z en
Flug-
Schwenkungen
-
do
wiede
landen.2)
Man
kann
e wa en,
da
die
G enzen
diese
Nah ungs e ie e
e eidig
we den.
Wi
beobach e en
einige
Auseinande se zungen
an
de
zu
den
ande e
„Re ie en"
zeigenden
G enze
on
LI.
Meh mals
e neb
ein
Tie
ein^
on
seinem
Ansi z
und
hang e
sich
selbs
genau
an
diese
S elle;
im^Dunkle
konn en
wi
das
abgelos e
Tie
nich
e olgen.
Beim
An lug
<^
ande en
ode
wah end
eine
ku zen
Ve olgung
ho en
wi
om
iO.
bw
um
VK
i.
o e
einen
scha en „Sch ei",
mi un e
on
beiden.
Es
konnen
zwischen
Re ie nachba n
gewesen
sem,
ielleich
abe
auch
Paa ungs e suche,
denn
am
14.
1.
sahen
wi
eine
Kopula
(s.
u.).
Wah sdieinlich
wa en
die
Jagd e ie e
de
La ia
in
Se one a
kleine,-^d
dich e
beisammen
als
no mal;
an
meh e en
S ellen
zwischen
<den
Hu en
d
Lod-e
b ann en
abends
Lampen,
und
do hin
kamen
na u hch
besonde s
iele
Insek en.
Ein
Tie
de
Familie
L2
anden
wi
meh mals
an
Vo a shauses
di ek
neben
eine
Lampe
e wa
2 m
ube
dem
Boden
han&en
UILD
KULZER°(1959)
und
KOCK
(1969)
sahen
La ia
au
de
Fluch
und
zu
Jagd
g oBe e
S Xn
liegen.
Die
Indi iduen,
die
wi
in
Se one a
agsube,;
au -
scheuchen
konn en,
logen
s e s
nu
ein
ku zes
S uck
wemge
als
30
m)
und
an
ganz
bes imm e
pia z .
Auch bei
de
Jagd
hiel en
sie
sich
m
Gebie en
au .
Es
is
moglich,
daS
die
Tie e
gelegen bch
eine
e wa
400
m
en
5
'
'
'
1
50m
1
'
'
'
100m
Abb.
3:
Die
Wohn-
und
Jagd e ie e
(ges ichel )
de
/.au a-Famihen
in
Se one a.
1
Wasdie ei,
2
Museum,
3
Vo a shaus,
4
Tanks elle,
5
Ba ,
F
Felsen,
A
Albizia
2)
Das
Fes hal en
an
eine
-
ii
uns
nich
on
ande en
Pla zen
ausgezeichne en
-
Sdilai-
und
lagds elle
benu z en
wi
zum
Wiede e kennen
de
Indi iduen,
e ne
das
Zusammenspie.
on
9¥
mi
ih en
e schieden
g o ien
Jungen
(s.
u.),
sowie
als
lndi iduelle
Ma kie ung
Loche
in
den
Flughau en;
das
$
des
Paa es
L2
ha e
z.
B.
im
linken
Flugel
d ei
Loche ,
die
e wa
i/4
de
Flug lache
ausmadi en,
ohne
da i
das
Tie
deshalb
me kba
schlech e
ge logen
wa e.
Ve hal en
und okologische
Nische
de
Gelb liigel lede maus
731
e n e
T iinke
au such en;
bei
den
(zuweilen
meh achen)
aglichen
Kon ollen
anden
wi
sie
jedoch
s e s
in
den
au
Abb.
3
angegebenen
Be eichen.
Die
Paa -
bezeichnung
LI,
L2,
L3
s eh
jeweils
am
ypischen
Schla pla z.
Das
Paa LI
und
das
c on
L3
e b ach en
manche
Tage
im
Gebiisch
zwischen
den
Kopjes
(bei
FF).
Paa e hal en
Flede mause
leben
as
imme
mi
A genossen
e gesellscha e
und
bilden
eils
^si§e;
^ei's
kleine
Kolonien
(BROSSET
1966).
Die
Geschlech e
konnen
ganz
ge enn
leben;
die
¥9
einige
A en
schlie en
sich
o
de
Gebu
zu
„Wochens uben-Gemeinscha en"
zusammen,
in
denen
keine
$ $
gedulde
we den.
Ande e
haben
gemeinsame
Schla g uppen
in
denen
abe
gleich-
geschlech liche
Indi iduen
Un e g uppen
bilden
(z.
B.
Taphozous
melanopogon
in
lndien;
BROSSET
1962).
Viele
A en
kennen
keine
solche
T ennung,
sonde n
die
Tie e
hangen
bun
gemisch
in
eine
Schla kolonie
beisammen
(z.
B.
Megade ma
ly a;
BROSSET
1962).
Auch
Ca diode ma
co
bilde Kolonien
on
ielen,
nach
KULZER
(1959)
mindes ens
20-30
Tie en.
La ia
abe weich
auch
im
Sozialleben
on
ih en
Ve wand en
ab.
VERSCHUREN
(1957)
be on ,
da
die
ach igen
¥¥
keine
¥$~G uppen
bilden.
Schon
BOHM
(dessen
biologische
Da en
NOACK
1887
e o en lich e)
besch eib ,
da
La ia
om
egelma ig
pii chenweise
anzu e en
sei.
Das
bes a igen
unabhiingig
oneinande
LORING,
NEUMANN
(1910),
ALLEN
(1914),
LOVERIDGE
(1922)
und
ALLEN
und
LAWRENCE
(1937).
G uppen
on
2-3
Indi iduen
nenn
auch
DE
BEAUX
(1943)
als
die
Regel,
EISENTRAUT
e .
al.
(1958)
a en
nie
meh
als
3
S uck
im
gleichen
Baum
an.
Auch
nach
unse en
Beobach ungen
leben
in
den
besch iebenen
„Re ie en
jeweils
en wede
2
ode
3
Tie e,
namlich
ein
C
und
ein
9
m1^
°de
ohne
ein
Junges,
das
du ch
sein
Ve hal en
zu
Mu e
leich
kenn lich
is
(s.
u.).
Meis
uhen
diese
Tie e
dich
nebeneinande
und
liegen
o
unmi elba
hin e -
einande
he
zwischen
Schla -
und
Jagdpla z
ode
zwischen
zwei
Jagdpla z.en.
Dabei
wa en
sie
imme
iedlich
zueinande .
Obwohl
ieles
da ii
sp ich ,
da
La ia
o ensich lich
monogam
leb ,
so
kann
man
doch
bislang
nich
en scheiden,
ob
die
Tie e
pa ne eu
ode
nu
o s eu
sind.
Es
wa e
auch
moglich
und
wii de
zu
alien
bishe igen
Beobach ungen
passen,
da
jedes
Indi iduum
am
gewahl en
O
es hiel e
und
do
keinen
e wachsenen
A genossen
des
eigenen
Geschlech s
dulde e.
Am
14.
1.
sahen
wi
das
Paa
LI,
dessen
Junges
de weil
uhig
an
seinem
Pla z
hing,
um
18.00
WOZ
iel
umhe liegen.
Ein
Tie
e olg e
das
ande e,
man
ho e
ab
und
zu
den
scha en
„Sch ei",
meh mals
lande en
beide
dich
nebeneinande ,
logen
abe
gleich
wiede
ab.
Dann
blieb
ein
Tie
an
eine
S elle
hangen,
wah end
das
ande e
( e mu lich
das
C )
e wa
1
Min.
lang
dich
da un e
Ach e schlingen
on
1-2
m
log.
Dabei
mach e
es
meh
und
schnelle e
Fliigelschlage
p o
Flugs ecke
als
sons ,
de
Flug
wi k e
schwi ende .
Au e -
dem
wa
ein
daue ndes
Zwi sche n
zu
ho en,
das
iel
wenige
scha
klang
als
de
„Sch ei".
Es
ho e
au ,
sobald
das
C
sich
anhang e
und
s amm e
—
sowei
wi
ho en
konn en
—
on
ihm3).
Jedesmal,
wenn
das
Ach e schlingen
liegende
Tie
am
hangenden
o beikam,
sp eiz e
dieses
ucka ig
e was
die
Flugel.
Wenn
beide
dich
umeinande
logen,
ho e
man
zuweilen
Flugel
gegen-
einande klappen.
Schlie lich
lande e
das
C
an
de selben
S elle
wie
das
9,
lag
mi
seinem
Bauch
au
ih em
Riicken,
um a e
mi
den
ge al e en
Fliigeln
ih e
Flanken
(Abb.
4b)
und
iih e
asche,
uckende
Bewegungen
mi
dem
Hin e -
ko pe
aus.
Wi
deu en
das
als
eine
(zumindes
e such e)
Kopula.
Danach
logen
beide
Tie e
ein
S uck
weg
und
lande en
ge enn .
Zum
Un e schied
on
de
do so- en alen
Kopula ionss ellung
uhen
(auch
as
e wachsene)
Kinde
en o- en al
an
de
Mu e
(Abb.
4
a
und
S.
734).
3)
Falls
das
Tie
nich
zugleich
peilen
und
ande e
Lau e
auss o en
kann,
mu
es
wohl
ohne
zu
peilen
liegen,
was
du ch
die
einge ah ene
Ach e bahn
e leich e
wi d.
Auch
einige
Myo is
sowie
Ep esicus
se o inus
e zeh en
ih e
Beu e
au
es e
Rundbahn
wei e liegend,
da
sie
wah end
des
F essens
keine
Peillau e
du ch
den Mund
auss o en
konnen
(EISENTRAUT
1957).
732
WOLFGANG
WICKLER
und
DAGMAR
UHRIG
Abb.
4:
a)
ypische
Hangeweise
on
Mu e
und
Kind;
b)
Kopula ionss ellung
(die
Fu hal ung
is
hie
nu
angenommen;
sie
konn e
im
F eien
nich
bes imm
we den)
Die
(5
5
on
La ia
haben
„on
he
lowe
back
a
numbe
o
yellow
glands
o
unknown
pu pose,
he
exuda ion
om
which
s ains
he
g ay
hai s"
(ROSEVEAR
1965);
diese
D™s
konn en
beim
„Balz lug"
dich
un e
dem
$
eine
Rolle
spielen
Als
besonde e
Flus^ise
besch eib
NEUWEILER
(1969)
on
Megade ma
ly a,
da
die
<3
(3
bei
de
Anpaa ung
o
den
QO
„ u eln".
BROSSET
(1962)
sah
ein
Paa
Megade ma
spasma
do so- en al
au einande
hangend,
abe
die
sei lich
ged eh en
Hin e ko pe
en o- en al
gegeneinande p essen,
was
ein
Mi elding
zwischen
en o- en ale
und
do so- en ale
Kopula
wa e.
Lau es
T ille n
ode
Zwi sche n
de
<3
<J
zu
Paa ungszei
besch eib
RYBERG
(1947)
on
Nyc alus
noc ula
und
Vespe ilio
discolo ,
bei
Pleco us
au i us
ho
man
es
on
beiden
Geschlech e n,
auch
au
Ve olgungs lugen.
Mu e -Kind-Ve hal en
Flede niaus-
und
P ima ensauglinge
sind
wede
Nes hocke
nodi
Nes luch e ,
son-
de n
„Mu e hocke "
und
audi
in
ih em
Ve hal en
da au
spezialisie
Fu
die
F
ughunde
und
Flede mause
spielen
dabei
die
mU e lichen
Zi zen
eine
besonde e
Rolle.
Indische
Flughunde
(P e opus
gigan eus)
ebenso
wie
die
Ame ikanischen
F uch lede miiuse
(A ibeus
jamaicensis,
Fam.
Phyllos oma idae)
hangen
-
ahnlich
wie
Beu el ie e
-
in
den
e s en
10
Lebens agen
s andig
an
de
Zi ze
und
we den
on
de
Mu e
au
den
abendlichen
Nah ungs lugen
mi -
genommen
(NEUWEILER
1969,
NOVICK
1960).
Abe
auch
wenn
die
jungen
Flughunde
nadi
3
Wochen
schlie lich
neben
de
Mu e
am
As
hangen
und
sich
nich
meh
in
ih em
Fell
es k allen,
hal en
sie
mi
de
Sdinauze
an
ih e
Zi ze
wei e hin
Ko pe kon ak
(NEUWEILFR
1969).
Die
Flede mause
de
Hu eisennasen-Vc wand scha
(Rhinolophiden)
haben
au e
den
beiden
achsels andigen
Milchzi zen
nodi
zwei
Ha zi zen
sei lich
neben
de
Geschlech sol nung.
An
diesen
hal en
sich
die
Neugebo enen
in
de
e s en
Zei
mi
dem
Mund
es .
Solange
die
Mu e
kop abwa s-hiingend
uh ,
lieg
ih
Kind
also
an
ih
kop au wii s.
Zum
T inken
d eh
es
sich
um
und
wende
sich
eine
Milchzi ze
zu
(BROSSET
1962,
1966).
Audi
die
Megade ma idae
haben
ein
Paa
solche
„T anspo zi zen"
ku z
o
de
A e -
o nung.
Sie
sind
nich
mi
eine
Milchd iise
e bunden,
haben
abe
noch
die
^Milchkanale
(MATTHEWS
1941/42).
Bei
Ca diode ma
sind
diese
Zi zen
winzig
klein
auch
am
(3
o handen
(MATTHEWS),
bei
La ia
selbs
an
jung iiulichen
99
noch
kaum
zu
sehen,
an
solchen
die
meh -
adi
gebo en
haben,
abe
sdiwa z,
s a k
en wickel
(MONARD
1939)
und
e wa
5
mm
lane
(ALLEN,
LANG
und
CHAPIN).
Die
Milchzi zen
alle
Megade ma idae
sind
b us -,
nich
achsei-
s andig
(FRECHKOP
1944).
TOSCHI
(1949)
sdieudi e
einige
Ca diode ma
co -9$
aus
eine
e lassenen
Masai-
Magna a
au ;
sie
logen
in
nahegelegene
Akazien
und
ugen
ih e
Jungen
an
den
Zi zen
mi .
NOVICK
(1958)
ing
in
Ceylon
zwei
Ly ade na
mi
je
einem
„small
young
clu ching
Ve hal en
und
okologische
Nisdic
de
Gelb liigel lede maus
733
a
alse
inguinal
nipple
in
i s
mou h
and
ha ing
i s
legs
w apped
abou
i s
mo he
s
neck
and
c ossed
behind
a
he
shoulde s".
LORING
ing
ein
$
on
La ia
ons
„wi h
a
young
one
clinging
o
i
head
downa d,
i s
ee
clasped
abou
i s
mo he 's
neck";
audi
MATSCHIE
(1895)
e leg e
ein
9
H"1
angeklamme em
Jungen.
Nach
HELLER
bleib
das
Junge
„a ached
o
me
mo he
un il
i
is
mo e
han
hal
he
size"
(ROOSEVELT
1910).
ALLEN,
LANG
und
CHAPIN
(1917)
sahen,
da
99
on
La ia
ons
noch
Junge
im
Flug
mi ugen,
die
sdion
4/s
e wachsen
wa en.
Diese
Jungen
ha en
aussdilie lich
Mu e milch
im
Magen.
Wei e
sdi eiben
diese
Au o en:
bu
on
he
e u n
i
quickly
climbs
back
o
i s
accus omed
place
on
he
b eas .
I
he
mo he
is
sca ed
away
he
p ecious
bu den
is
ne e
conside ed
oo
hea y
o
ca y"
(521).
Man
kann
schlie en,
da
die
Mu e
ih
Junges
zunachs
au
die
Jagd
mi nimm ,
spa e
abe
zu iicklalS
und
dann
nu
noch
au
de
Fluch
weg ag .
Die
on
uns
beobach e en
La ia-}A xix.e ,
die
ein
Kind
ha en,
lie ien
es
wah end
de
Jagd
und
wenn
wi
sie
au scheuch en,
hangen
und
logen
allein
weg.
Die
Jungen
wa en
e schieden
g o i:
zwei
ha en
e wa
4/s
de
E wach-
seneng o ie
e eich ,
das
d i e
Junge
wa
e wa
halb
so
g o .
Ve mu lich
wu den
auch
sie
noch
ganz
on
de
Mu e
genah .
Zu
Jagdzei
de
Mu e
blieben
sie
uhig
hangen
ode
logen
mi un e
ein
ku zes
S uck
umhe .
Dem
Flug
nach
zu
u eilen
jag en
sie
keine
Insek en,
und
wi
sahen
sie
nie
im
Hangen
o en.
Auch
ho en
wi
on
ihnen
nie
„Ru e
des
Ve lassenseinswie
sie
u
ande e
Flede mausjunge
und
on
NOVICK
(1958)
auch
on
Ly ade na
ly a
besch ieben
sind.
kHz
16
-
10
-
5
-
i-a
'
.'k'l'
^
''
—
«
0,25
Sek
Abb.
5:
Lock u
de
Mu e
Wa
die
Mu e
-
auFe halb
de
Jagdzei
-
ge lohen,
so
blieben
die
Jungen
zunachs eben alls
hangen.
Wenn
wi
dann
uhig
abwa e en,
so
s ieb
die
Mu e
-
meis
e s
nach
meh e en
Minu en
-
einen
Ru
aus,
au
den
hin
das
Junge
eben alls
s a e e
und
zu
Mu e
log.
Manchmal
log
es
in
eine
ande e
Rich ung
ode
zu
wei
und
hing
sich
soga
do
an
einen
As .
Dann
wiede hol e
die
Mu e
den
Ru .
De
Ru
de
Mu e
lieF
sich
p o ozie en,
wenn wi ,
nach-
dem
sie
gelande
wa ,
auch
das
Junge
au scheuch en.
Sobald
es
aus
de
Baum-
734
WOLFGANG
WICKLER
und
DAGMAR
IJHRIG
k one
he aus log,
e scholl
de
Ru
de
Mu e ,
und
das
Junge
schwenk e
zu
i
.
Das
klapp e
so
egelma ig,
da
wi
diesen
Ru
au nehmen
konn en,
inden
eine
sich
mi
dem
Mik ophon
in
die
Nahe
de
ge luch e en
Mu e
s ell e
un
de
ande e
das
Kind
au scheuch e.
Abb.
5
zeig
den
ho ba en
An ed
eines
solchen
Ru es
im
Spek og amm.
Sobald
das
Junge
lieg ,
mu
die
Mu e
es
demnach
sehen
ode
ho en.
Wi
haben
om
Jungen
nie
Lau c
ge
o _^'
un
obwohl
es
Ul aschall
benu zen
konn e,
e mu en
wi
ehe
da
die
Mu e
es
sieh .
Die
g o e
En e nung,
iibe
die
eine
Mu e
so
au
ih
Kind
eagie e,
be ug
e wa
30
m.
Mu e
und
Kind
uh en
agsube
in
unmi elba em
Ko pe kon ak .
Das
Tunge
hing
eben alls
kop abwa s,
ha e
seine
Fii e
dich
neben
denen
de
Mu e
und
lag
mi
seinem
Bauch
gegen
den
Bauch
de
Mu e
(Abb.
a),
eis
leg e
die
Mu e
einen
ge al e en
Fliigel
iibe
das
Kind,
und
dieses
ba g
sein
Gesich
un e
ih em
A m.
Ab
und
zu sahen
wi
es
sich
bewegen,
manchmal
such e
es
nach
eine
Zi ze,
wechsel e
auch
on
eine
zu
ande en
und
konn e
dann
so
wei e
uhen.
Die
Mu e
blieb
dabei
ganz
passi ;
einmal
sahen
wi
deu lich,
da
sie
die
Augen
geschlossen
hiel ,
wah end
das
Kind
zu
inken
such e.
Bei
leich en
S o ungen
ode
wah end
de
Pu z-Phasen
o
de
Jagdzei
blick en
beide
Tie e
umhe ,
die
Vo de ko pe
wa en
oneinande
weggebogen,
und
nu
die
Hin e ko pe
lagen
wei e hin
gegeneinande .
Sel ene
hingen
Mu e
und
Kind
ganz
dich
pa allel
nebeneinande .
Das
c
hing
meis
deu lich
absei s,
manchmal
an
einem
ande en
As
ode
in
einem
Nachba baum,
es
konn e
sich
abe
auch
an
Mu e
und
Kind
lehnen
und
sie
auch
e was
un e
die
ge
a
I
e en
Fliigel
nehmen;
man
sah
dann
eine
T aube
on
Flede mausen
und
konn e
o
nu
an
den
g o en
Oh en
die
Indi iduen
zahlen.
Nie
haben
wi
em
Junges
allein
bei
einem
c
hangen
sehen,
und
wah end
de
Beobach ungszei
wa
jedes
Tunge
nu
bei
einem
9
anzu e en.
Es
gib
also
wohl
eine
es e
Bindung
zwi-
schen
Mu e
und
Kind,
die
mindes ens
solange
anhal ,
bis
das
Junge
nahezu
ausgewachsen
is .
Als
9
whi en
wi
diejenigen
E wachsenen,
an
denen
em
Junges
ank
ode
die
ein
Junges
so
an
sich
uhen
lje ien,
wie
oben
besch ieben.
Un e
Flede mausen
so g
egelma ig
nu
das
9
u
die
Jun§en-
Als
we e en
wi
das
jeweils
ande e
e wachsene
Tie
in
jedem
Re ie .
Zusammen assende
E o e ung
In
Se one a
(Tanzania)
wu den
11
Gelb liigel lede mause
(La ia
o"-sJ
14 Tage
lang
beobach e .
Mi
eiem
Oh
kann
man
un e
giins igen
Ums anden
die
seh
asch
au einande olgenden
Peil-Lau e
e nehmen.
D ei
soziale
au e ungen
eichen
in
den
menschlichen
Ho be eich
und
lassen
sich
leich
un e scheiden:
eine
in
e mu lich
agg essi em
Zusammenhang,
e ne
beim
Paa ungs o spiel
und
eine,
mi
de
die
Mu e
ih
Kind
u .
Ein
solchei
Rul
de
Mu e
is
bislang
noch
on
keine
Klein lede maus
besch ieben.
Ko pe bau
und
Ve hal en
de
La ia
lassen
eine
besonde e
okologische
Spezialisie ung
e kennen.
Die
g o en
Flugel lachen
e moglidien
em
seh
geschick es
und
geziel es
Fliegen
und
Landen
im
Gezweig.
Das
sind1
Vo aus-
se zungen
ii
die
besonde e
und
ene giespa ende
Jagdme hode:
die
Tie e
as en
on
einem
Hangepla z
aus
mi
Ul aschall
die
Umgebung
ab;
wenn
sie
eine
Beu e
ausgemach
haben,
liegen
sie
los,
angen
sie
und
keh en
so o
zum
Hangepla z
zu uck.
Diese
Me hode
la
sich
in
bekann e
Umgebung
am
bes en
anwenden,
und die
Tie e
soll en danach
so
o s eu
sein,
wie
es
La ia
a sachlich
is .
O s eue
in
einem
Nah ungs e ie
iih
bei
beg enz em
Nah ungs-
angebo
o
zu Re ie abs enzung
und
- e eidigung;
das
schein
auch
u
Ve hal en
und
okologische
Nische
de
Gelb liigel lede maus
735
La ia
zuzu e en.
Inne halb
solche
Re ie e
leb
La ia
in
Paa en
einschlie lich
des
Jungen,
das
bei
de
Mu e
bleib ,
bis
es
e wa
de en
G o e
e eich
ha .
O en
bleib ,
wie
wei
die
Familie
au e
an
den
gemeinsamen
O
auch
indi-
iduell
aneinande
gebunden
is .
Die
Geschlech e
haben
siche
nich
e schie-
dene
Jagdg iinde,
wie
e mu lich
Hipposide os
ca e
und
einige
ande e
A en
(BROSSET
1969).
Das
dich e
Fell
(wohl
zusammen
mi
ande en
physiologischen
Eigenhei en)
e laub
de
La ia,
o z
s a k
wechselnde
Au en empe a u en
im
F eien
zu
schla en.
Das
b ing
Vo eile,
wenn
de
Schla pla z
im
Jagd e ie
lieg
und
dadu ch
Anma schwege
und
dami
e bundene
Ge ah dungen
en allen.
Da-
du ch
kann
La ia
schon
o
de
Damme ung
sich
bie ende
Jagdmoglichkei en
ausnu zen.
So
e lauben
unk ionell
mi einande
ko elie e
Ko pe bau-
und
Ve hal ensme kmale
de
La ia
ih e
besonde e
okologische
Einnischung.
Ko pe p lege,
Beu e ang,
sowie
Teile
de
B u p lege
und
de
Paa ung
on
La ia
sind
besch ieben.
Summa y
Beha iou
and
ecological
niche
o
he
Yellow-winged
Ba ,
La ia
ons
Ele en
yellow-winged
ba s
(La ia
ons)
we e
obse ed
o
14
days
in
Se one a
(Tanzania).
In
good
condi ions
i
was
possible
o
hea
he
as
epea ed
di ec ion- inding
calls.
Th ee
di e en
social
calls
lie
a
leas
pa ly
wi hin
he
human
hea ing
ange:
One
is
hea d
in
connec ion
wi h
p esumably
agg essi e
ac ions,
one
be o e
copula ion;
he
hi d
is
used
by
he
mo he
o
call
he
young.
Mo phological and
beha iou
cha ac e s
pe mi
ecogni ion
o
ecological
specialisa ion
o
La ia.
The
la ge
wing-a ea
allows
skil ul
and
accu a e
lying
and
landing
in
he
b anches.
This
is
essen ial
o
hese
ba s'
economical
way
o
hun ing,
in
which
hey
sound
ou
he
neighbou hood
wi h
ul asonic
calls
om
hei
hun ing
oos ,
a
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same
ime
o a ing
like
a
ada
an enna.
Only
when
hey
ha e
ound
hei
p ey
do
hey
ly
o .
Ha ing
caugh
i ,
hey
e u n
s aigh
o
hei
oos . This
me hod
p esumably
wo ks
bes
in
a eas
which
hey
know,
and
one
would
he e o e
expec
he
ba s
o
ha e
a
es ic ed
home
ange.
This
is
indeed
obse ed.
Res ic ion
o
ange
in
eeding-a eas
whe e
he
ood
supply
is
limi ed
o en
leads
o
dema ca ion
and
de ence
o
e i o ies.
The
la e
seems
o
be
ue
o
La ia,
oo.
La ia
li es
in
such
e i o ies
in
pai s
wi h
young,
which
s ay
wi h
he
mo he
un il
hey
a e
ully
g own.
I
is
no
known
how
s ong
he
amily
bonds
a e,
o
whe he
he
amily
is
jus
held
oge he
by
he
common
e i o y.
The
hick
coa
(p esumably
oge he
wi h
addi ional
physiological
peculia i ies)
allows
La ia
o
sleep
in
he
open.
This
is
ad an ageous,
since
i
he
oos ing-place
is
in
he
hun ing
e i o y,
he
dange s
o
he
jou ney
a e
a oided.
This
allows
La ia
o
make
use
o
any
oppo uni ies
o
hun
be o e
dusk.
G ooming
and
p ey-ca ching
a e
desc ibed,
oge he
wi h
some
aspec s
o
he
ba 's
pai o ma ion
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pa en al
beha iou .
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Na ional
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la
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on
he
geni alia
(K
Mobius
ed.)
3,
(1)
Be lin
-
MATTHEWSL.
HARRISON
(19^
289-346
-
MOHRE
,
and
ep oduc ion
o
some
A ican
ba s.
•
,
n e
Zwischen yp
de
Ul asdial
F.
P.,
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kojwe g
^
;
^
d
u
neilun"
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44,
21
22
Chi op e es.
A qu.
Mus.
S lque
du
D .
Mona d
en
Gu „&
^mi
in
den
JaK JlWZ-U^
m
Boca-e
N .
10,
49-80
•
NEUMANN,
O.(i9UU).
wie
^
Lande n
am
Vic o ia
Nyanza
und
Cen al-A ica,
speciell
in den
M^SSAI"L^FR
lb
Sys
13,
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an
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Sa
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Ma*-P.an*-Ins« »
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Di ision
o
Biological
Sciences,
Sec ion
o
Neu obiology
and
Beha io ,
Co nell
Uni e si y
Dis up ion
o
Species- ypical
Beha io
Pa e ns
in
Fi
hyb id
Agapo nis
Pa o s
By
P.
A.
BUCKLEY
Recei ed:
14.
3.
1968
In oduc ion
In
he
cou se
o
quan i a i e
s udies
o
nes -ma e ial
p epa a ion
by
7
ull-sis e
emale
Agapo nis
pa o s
(labo a o y-b ed
hyb ids
be ween
C?
A.
oseicollis
and
9
A.
pe sona a
ische i
—
BUCKLEY
1966),
i
became
ob ious
ha
he e
we e
nume ous
dis up ions
o
beha io
pa e ns
no mally
es ic ed
o
ce ain
species
o
sha ed
be ween
closely
ela ed
species.
While
de ailed,
quan i a i e
da a
on
hese
dis up ions
a e
no
a ailable,
since
he
scope
o
he
pa en
s udy
conce ned
o he
ace s
o
he
hyb ids'
beha io ,
a
numbe
o
de i-
a ions
we e
obse ed
casually
o
occasionally
eco ded
in
no ebooks.
In
addi-
ion,
he
esul s
epo ed
he e
we e
suppo ed
by
obse a ions
(in
ou
lab
since
1958)
on
o he
hyb ids
o
he
same
species
pa en age.
The
majo i y
o
obse a-
ions
a e
hose
o
he
w i e
(unpublished
da a),
while
in o ma ion
on
he
pa en al
species
and
some
hyb id
da a
a e
om
DILGER
(1960,
1962)
and
he
unpublished
obse a ions
o
R.
W.
FICKEN
and
R.
B.
ANGSTADT.
Compa a i e
no es
on
Lo iculus
a e
d awn
om
s udies
o
L.
galgulus
and
L.
e nalis
by
BUCKLEY
(1968).
O
he
dis up ions
discussed
in
his
pape ,
mos ,
bu
no
all,
conce n
he
beha io al
sequences
in ol ed
in
nes -ma e ial
p epa a ion
by
9
Agapo nis
pa o s,
who
egula ly
cu
and
ca ied
nes -ma e ial
o
he
nes box
whe e,
un-
like
mos
hole-nes ing
bi ds,
hey
cons uc ed
clea ly
de ined
nes s.
When
gi en
shee s
o
12"-squa e,
70
weigh
K a
pape ,
A.
oseicollis
gene ally
cu
s ips
abou
3-4"
long
and
3/8'
wide,
which
we e
ucked
one-a -a- ime
unde
ea he s
o
he ump
and
lowe
back.
These
ea he s
we e
e ec ed
immedia ely
p io
o
ucking,
and
lowe ed
once
he
s ips
we e
inse ed.
A e
a
numbe
o
s ips
we e
in
place,
he
$
would
ly
di ec ly
up
o
he
nes box,
and
once
inside,
e-
mo e
he
s ips and
cons uc
he
nes .
A.
pe sona a
ische i
99
cu s ips
o
abou
he
same
wid h,
bu
usually
abou
7"
long.
These
we e
cu
om
he
pape
in
he
same
way
as
by
oseicollis,
bu
once
cu ,
he
s ips
we e
hen
immedia ely
ca ied,
one-a -a- ime,
in
he
bill,
up
o
he
nes box.
Nes
cons uc ion
ollow-
ed
inside,
as
wi h
oseicollis.
Hyb ids
cu
s ips
o
he
same
wid h,
bu
longe
han
hose
o
ei he
pa en
species
(BUCKLEY
1966),
and
acco ding
o
DILGER
i s
s ip- anspo
a emp s
we e
ump- uckings,
whils
a e
3
yea s
hese
had
diminished
in
equency
and
bill-ca yings
had
inc eased.
The
bi ds
I
s udied
included
some
o
3—4
yea s
o
age,
and
some
o
V2—1
yea
o
age;
none heless,
hey
could
no
be
eliably
di ided
in o
age-g oups
on
he
basis
o
Z.
.
Tie psychol.
Bd.
26,
He i
6
47