Mas e a bei
Die Rolle on Ci izen Science in de E assung und
Beu eilung on Feuch gebie en: E aluie ung on
me hodischen Ansä zen und de en Aussagek a im
Ve gleich
e ass on
Oli e WIJFFELS, BSc.
im Rahmen des Mas e s udiums
Umwel - und Bio essou cenmanagemen
zu E langung des akademischen G ades
Diplom-Ingenieu
Wien, Sep embe 2025
Be eu on
Mi be eu on
Assoc. P o .in P i .-Doz.in Mag. D .in Gab iele
Weigelho e ,
Ins i u ü Hyd obiologie und Gewässe managemen ,
Depa men ü Wasse -A mosphä e-Umwel
Uni e si ä ü Bodenkul u Wien
Dipl.-Ing.in E a Feldbache
Ins i u ü Hyd obiologie und
Gewässe managemen ,
Depa men ü Wasse -A mosphä e-Umwel
Uni e si ä ü Bodenkul u Wien
i
Eidess a liche E klä ung
Ich e siche e an Eides s a , dass ich diese Mas e a bei selbs s ändig e ass und keine ande en
als die angegebenen Quellen und Hil smi el e wende habe. Alle Gedanken, die im Wo lau ode
in g undlegenden Inhal en aus un e ö en lich en Tex en ode aus e ö en lich e Li e a u
übe nommen, ode mi küns liche In elligenz gene ie wu den, sind o dnungsgemäß
gekennzeichne , zi ie und mi genaue Quellenangabe e sehen.
Die o liegende A bei wu de bishe wede ganz noch eilweise in gleiche ode ähnliche Fo m an
eine Bildungsein ich ung als Vo ausse zung ü den E we b eines akademischen G ades
einge eich . Sie en sp ich ollum änglich den Lei linien de Wissenscha lichen In eg i ä und den
Rich linien de Gu en Wissenscha lichen P axis.
Wien, 8. Sep embe 2025
ii
“In he end we will conse e only wha we lo e, we will lo e only wha
we unde s and, and we will unde s and only wha we a e augh .”
Baba Dioum*, 1968
„Am Ende we den wi nu das bewah en, was wi lieben, wi we den
nu das lieben, was wi e s ehen, und wi we den nu das e s ehen,
was man uns leh .“
Baba Dioum*, 1968
*Dioum, 1968, zi ie in (Valen i und Ta ana, 2005, S.308)
iii
Vo wo
Diese Mas e a bei wu de on dem EU ge ö de en P ojek Res o e4Li e inanziell un e s ü z .
DISCLAIMER
Views and opinions exp essed a e, howe e , hose o he au ho (s) only and do no necessa ily
e lec hose o he Eu opean Union o Eu opean Heal h and Digi al Execu i e Agency. Nei he he
Eu opean Union no he g an ing au ho i y can be held esponsible.
i
Danksagung
An diese S elle möch e ich mich bei allen bedanken, die zum Gelingen diese Mas e a bei
beige agen haben.
Mein besonde e Dank gil meine Be eue in Gab iele Weigelho e , die mich mi we ollen
An egungen, kons uk i em Feedback und achliche Un e s ü zung du ch den gesam en P ozess
beglei e ha . Ebenso möch e ich mich bei E a Feldbache ü ih e Un e s ü zung im Rahmen de
Mi be euung bedanken.
Ein he zliches Danke gil auch dem P ojek Res o e4Li e, dem Ins i u ü Hyd obiologie und
Gewässe managemen und allen Be eilig en, die mi den Zugang zu den no wendigen Ressou cen
und Da en e möglich haben.
Ein g oßes Dankeschön geh an die leißigen Tes pe sonen, die mi iel Zei und Mühe im
Un e suchungsgebie die Me hoden ausge es e haben. Danke - Anicia, Ca olin, Ch is, Daniel,
Emilia, G e a, Ila ia, Julia, Mau ice, Meli, Michi, Moni, No a, Pe e , Simon, Pe e , S ephanie, Teo, Tobi,
Toni, Valle, Willi und Zsuzsi - ohne euch wä e diese Ve such nich möglich gewesen!
Zule z möch e ich meinen El e n, meinen Geschwis e n, meinen F eunden, meine lieben Pa ne in
und Pippo danken, die mi wäh end meines S udiums s e s den Rücken ges ä k haben.
Inhal s e zeichnis
Eidess a liche E klä ung .................................................................................. i
Vo wo .......................................................................................................... iii
Danksagung ................................................................................................... i
Inhal s e zeichnis ...........................................................................................
Ku z assung .................................................................................................. ii
Abs ac ....................................................................................................... iii
1 Einlei ung .................................................................................................. 1
1.1 Was is Ci izen Science .............................................................................. 3
1.2 Das Po enzial on Ci izen Science ............................................................... 4
1.3 Die He aus o de ungen on Ci izen Science ................................................ 5
1.4 Moni o ing und Bewe ung on Feuch gebie e .............................................. 7
1.5 Ziel de A bei ............................................................................................ 8
2 Ma e ial und Me hode .............................................................................. 10
2.1 Tes gebie ............................................................................................... 10
2.2 Un e suchungsdesign .............................................................................. 11
2.3 Wissenscha liche E hebung .................................................................... 12
2.3.1 Wasse quali ä ....................................................................................................... 12
2.3.2 Libellen .................................................................................................................. 12
2.3.3 U e gehölze ............................................................................................................ 13
2.4 Ci izen Science E hebung ......................................................................... 13
2.4.1 Wasse quali ä ....................................................................................................... 14
2.4.2 Libellen .................................................................................................................. 15
2.4.3 U e gehölze ............................................................................................................ 16
2.5 Auswe ung ............................................................................................. 17
3 E gebnisse .............................................................................................. 19
3.1 Wasse quali ä ........................................................................................ 19
3.1.1 Fa be & Ge uch ....................................................................................................... 19
3.1.2 Wasse übhei ....................................................................................................... 22
3.1.3 Ni a messungen (NO3) ........................................................................................... 23
3.1.4 Phospha messungen (PO4) ..................................................................................... 26
3.1.5 Gelös e Saue s o ................................................................................................. 28
3.1.6 Quali a i e Besch eibungen .................................................................................... 29
3.1.7 Zusä zliche E gebnisse und Ve gleiche .................................................................... 32
i
3.2 Libellen ................................................................................................... 33
3.3 U e gehölze ............................................................................................. 38
3.4 Feedback de Teilnehmenden ................................................................... 42
4 Diskussion .............................................................................................. 46
4.1 Wasse quali ä ........................................................................................ 46
4.2 Libellen ................................................................................................... 49
4.3 U e gehölze ............................................................................................. 52
4.4 Eignung und Aussagek a ........................................................................ 53
5 Zusammen assung und Schluss olge ungen ............................................. 57
Li e a u e zeichnis ....................................................................................... 60
E klä ung zum Einsa z on gene a i en KI-Tools .............................................. 66
Anhang A: Un e lagen de Ci izen Scien is s .................................................... 67
Anhang B: Lis e de Taxa – Libellen ................................................................. 81
Anhang C: Lis e de Taxa - Gehölze ................................................................. 85
ii
Ku z assung
De Rückgang de globalen Biodi e si ä s ell eine g oße Bed ohung da . Insbesonde e
Süßwasse ökosys eme s ehen wel wei un e g oßen D uck. Fü ih en e ek i en Schu z sind sowohl
e lässliche In o ma ionen übe ih en Zus and als auch die Un e s ü zung de Ö en lichkei
essenziell. Ci izen Science bie e hie bei einen iel e sp echenden Ansa z, um eine sei s
um ang eiche Da en übe g oße geog a ische Gebie e zu sammeln und ande e sei s die Gesellscha
ak i in den wissenscha lichen P ozess einzubinden. Obwohl Ci izen Science in den le z en
Jah zehn en an Bedeu ung gewonnen ha , bes ehen wei e hin He aus o de ungen hinsich lich de
Da enquali ä . Dahe is es no wendig, Ci izen Science-Me hoden zu es en und mi wissenscha lich
e hobenen Re e enzda en zu e gleichen, um ih e Genauigkei und Zu e lässigkei zu e besse n.
Diese A bei un e such Ci izen Science-Me hoden im Ve gleich zu wissenscha lichen Me hoden,
indem d ei Quali ä sindika o en – Wasse quali ä , Libellen und U e gehölze – am Fluss Ma ch und
einem nahegelegenen Al a m sowohl du ch Ci izen Scien is s als auch du ch wissenscha liche
Re e enzda ene hebungen analysie we den. Die E gebnisse zeigen, dass Ci izen Scien is s
Wasse quali ä sda en gu e assen können, diese jedoch eine hohe Va iabili ä im Ve gleich zu den
Re e enzda en au weisen. Bei de Un e suchung on Libellen s ell e sich he aus, dass es ü Ci izen
Scien is s schwie ig is , Libellen zu inden und au A enni eau zu bes immen. U e gehölze hingegen
konn en on Ci izen Scien is s gu e ass und mi hil e on Hil sma e ialien g öß en eils ko ek
bes imm we den. Au Basis diese E gebnisse wu den me hodische Ve besse ungs o schläge
en wickel , um die Da enquali ä zu s eige n und eine G undlage ü zukün ige Ci izen Science-
P ojek e ode ähnliche Fo schungen in Feuch gebie en zu scha en. Diese A bei leis e insgesam
einen Bei ag zu Wei e en wicklung on Ci izen Science-Me hoden und zu Fö de ung ih e
Akzep anz.
6
Ve ze ungen in Ci izen Science Da en e en wei e s du ch Un e schiede im Au zeichnungs e hal en
de Beobach enden au . Pe sonen, die Da en sammeln, können un e schiedliche Mus e und
P ä e enzen haben, was dazu üh , dass manche A en, Gebie e ode Zei äume häu ige e ass
we den als ande e (Callaghan e al., 2025). Einige Pe sonen konzen ie en sich beispielsweise au
bes imm e A en, die sie besonde s in e essan inden bzw. gu iden i izie en können, ode sie
zeichnen Da en be o zug an O en au , die ü sie leich zugänglich sind (Augus e al., 2020; Boakes
e al., 2016). Beispielsweise zeichne sich dies in einigen Da ensä zen ab, dass g öße e A en ö e
egis ie we den als Kleine e (Callaghan e al., 2021). Einige Teilnehmende okussie en sich
hingegen au besonde s sel ene A en und nehmen da ü länge e Wege au sich, um diese zu sehen
und zu dokumen ie en (Kols oe und Came on, 2017).
Da übe hinaus spielen indi iduelle Fak o en eine wesen liche Rolle, insbesonde e die Be ei scha
und das Engagemen de Teilnehmenden, Beobach ungen zu dokumen ie en. Das pe sönliche
In e esse an de Da enau nahme und de Ve ügba kei on Zei beein lussen zusä zlich die
Da enquali ä (Ro man e al., 2014). Beispielsweise is es wich ig, die un e schiedliche
Zei e ügba kei de Teilnehmenden, wie e wa die endenziell g öße e F eizei on S udie enden im
Ve gleich zu be u s ä igen Pe sonen, zu be ücksich igen (Ki uba-Sanka und Ba man, 2024).
Viele Ci izen Science Da ensä ze s ammen aus P ojek en, welche wenige S uk u , wenige
es geleg e P o okolle ode ge inge e An o de ungen an die Teilnehmenden s ellen (Pocock e al.,
2017). Die zunehmende Belieb hei on Pla o men wie z.B. iNa u alis zeig die Zunahme an
zu älligen A enbeobach ungen (Amano e al., 2016). Ci izen Scien is s machen in diesem Fall
Beobach ungen nach eigenem E messen und ohne es geleg e Vo gaben. Diese Flexibili ä im
Da ene hebungsp ozess e möglich es den Teilnehmenden, selbs zu en scheiden, wie sie sich an
einem P ojek be eiligen. Dies kann zwa die Be eiligung e höhen, kann jedoch auch dazu üh en,
dass manche O e ode Zei en übe ep äsen ie sind, wäh end ande e e nachlässig we den, was
eine sys ema ische und gleichmäßige E assung on Da en e hinde (Boakes e al., 2016; Pocock
e al., 2017). S uk u ie e P o okolle e o de n hingegen, dass F eiwillige einem es geleg en Plan
olgen, was zu p äzisen und e gleichba en Da en üh , abe da ü die Be eiligungsquo e
einsch änken kann (Va aka en e al., 2022).
De E olg on Ci izen Science P ojek en häng s a k on de Quali ä de Da en ab, die on den
F eiwilligen gesammel we den (Ki uba-Sanka und Ba man, 2024). Die Gewäh leis ung de
Da enquali ä und die Minimie ung on Fehle quellen s ell dami ü Ci izen Science eine
wesen liche He aus o de ung da , um als eine wissenscha liche und e lässliche Me hode
angesehen zu we den. Dahe is es no wendig, Me hoden zu en wickeln und zu es en, welche die
Genauigkei und die Zu e lässigkei de on F eiwilligen e hobenen Da en gewäh leis en. Ohne
7
Quali ä ssiche ung nimm die Menge de gesammel en Da en zwa zu, jedoch bleib die
Zu e lässigkei und die Nu zba kei diese Da en ungewiss (Tulloch e al., 2013).
1.4 Moni o ing und Bewe ung on Feuch gebie e
Um den Zus and on Feuch gebie en zu bewe en, können e schiedene Quali ä sindika o en
he angezogen we den. Diese A bei konzen ie sich au d ei Indika o en: Wasse quali ä ,
U e gehölze und Libellen.
Die Wasse quali ä is ein g undlegende Indika o ü die Gesundhei eines Feuch gebie s und kann
du ch physikalische, chemische und biologische Pa ame e bes imm we den (Millennium
Ecosys em Assessmen , 2005). Die Saue s o konzen a ion im Wasse is en scheidend ü das
Übe leben iele aqua ische O ganismen. Wäh end manche Süßwasse a en hohe
Saue s o konzen a ionen benö igen, kommen ande e mi ge inge en We en aus (diese Be eich
lieg zwischen 2mg/L - 11mg/L gel. O2). Fehl jedoch ein Minimum an gelös em Saue s o im Wasse
können die meis en O ganismen im Wasse nich übe leben. Die Menge an gelös em Saue s o im
Wasse wi d on e schiedenen Fak o en beein luss . Beispielsweise kann käl e es Wasse meh
Saue s o au nehmen als wä me es, weshalb die Saue s o konzen a ion in Gewässe n wäh end
heiße Somme mona e o abnimm (Wa e Range s, 2025a). Übe schüssige Näh s o e wie
S icks o und Phospho gelangen häu ig du ch landwi scha liche Düngemi el ode Abwässe in
Gewässe . Hohe Konzen a ionen diese Näh s o e können eine Eu ophie ung auslösen, die
le z lich zu Saue s o mangel im Gewässe üh (Su on e al., 2013). Zusä zlich zu di ek en
Messungen on Näh s o - und Saue s o konzen a ionen können Pa ame e wie Wasse übung, -
a be und -ge uch Hinweise au den ökologischen Zus and eines Gewässe s geben. Die
Wasse übung besch eib wie s a k Lich du ch Schwebs o e (z. B. Sedimen e, Algen, o ganische
Pa ikel) im Wasse ges eu wi d. Gleichzei ig kann die Wasse a be au das Vo handensein
o ganische Subs anzen wie Algen ode Humins o e hinweisen, wäh end ein in ensi e Ge uch o
au Ve schmu zungen ode Ze se zungsp ozesse hinweis (Pooja, 2019).
Libellen sind gu e Bioindika o en, da iele A en spezielle An o de ungen an ih e Lebens äume haben
und emp indlich au Ve ände ungen eagie en. Libellen du chlau en in ih em Lebenszyklus meh e e
En wicklungss adien, die sowohl im Wasse als auch an Land s a inden (Bellmann und Helb, 2022).
Libellen zählen, ähnlich wie Vögel ode Tag al e , zu den Tie g uppen, die sich besonde s gu ü den
Eins ieg in die A enkenn nis eignen. Ih e Bes immung is anhand on e kennba en Me kmalen wie
Kö pe a ben, Flügelzeichnungen, Bein a ben und cha ak e is ischen Zeichnungen des Hin e leibs
möglich. Diese iel äl igen Me kmale e möglichen es, iele A en soga nu mi els Fo os zu
iden i izie en (O , 2016).
8
U e gehölze bie en Lebens aum und Nah ung ü zahl eiche Tie a en, schü zen o E osion und
agen zu Wasse einigung bei. Die Vege a ion en lang on U e be eichen kann dahe Au schluss
übe den Zus and eines Feuch gebie es und den o he schenden S ando bedingungen geben.
Ve ände ungen in de U e ege a ion können au Ve schmu zungen ode ande e S ö ungen
hinweisen (Gumie o e al., 2023).
1.5 Ziel de A bei
Die Ve ein achung on Au gaben und Me hoden in Ci izen Science-P ojek en is no wendig, dami
auch Pe sonen ohne o male wissenscha liche Ausbildung eilnehmen können. Dies kann jedoch
die wissenscha liche Aussagek a ode Genauigkei de E gebnisse beein äch igen. Um dennoch
e lässliche E gebnisse zu gewäh leis en, müssen die e ein ach en Me hoden mi e ablie en
wissenscha lichen Ve ah en e glichen und alidie we den (Au e al., 2000; Fo e e al., 2001).
S anda disie e und ge es e e Me hoden sind en scheidend, um die Da enquali ä und -
e gleichba kei in Ci izen Science-P ojek en zu e besse n (Kelling e al., 2019). Pocock e al. (2023)
un e s eichen zudem die Bedeu ung de Ve eine ung on Ci izen Science-Me hoden, insbesonde e
du ch Simula ionen, bei denen die a sächlichen Da en eines (Tes )Gebie es bekann sind, um die
Zu e lässigkei und Genauigkei on Ci izen Scien is -Da en zu e besse n.
Vo diesem Hin e g und ziel die o liegende A bei da au ab, die Eignung und die Aussagek a on
Ci izen Science-Me hoden ü die Bewe ung eines Feuch gebie es zu un e suchen. Dabei we den
die Genauigkei und die Zu e lässigkei de e hobenen Ci izen Science-Da en bewe e , po enzielle
Da enquali ä sp obleme iden i izie und Handlungsemp ehlungen zu Op imie ung de Ci izen
Science-Me hoden in diesem Kon ex o mulie .
Hie ü wu de mi hil e on 20 eiwilligen Pe sonen eine Ci izen Science Da ene hebung simulie , bei
de Au gaben mi un e schiedlichen An o de ungen an die Fähigkei en de Pe sonen und die
Genauigkei bei de Da ene assung ges ell wu den, um die da aus esul ie enden E gebnisse mi
denen eine p äzisen wissenscha lichen Me hode zu e gleichen.
Die d ei Quali ä sindika o en – Wasse quali ä , Libellen und U e gehölze – wu den speziell
ausgewähl , um ein b ei es Spek um an Fähigkei en und Genauigkei sg aden bei de Da ene hebung
abzudecken. Die Wasse quali ä ziel da au , ab die Messgenauigkei chemische Pa ame e und die
Anwendung on Tes ki s bzw. Messge ä en du ch Laien zu un e suchen. Wasse p oben sind ein ach
zu sammeln, die Quali ä de E gebnisse is jedoch in de Regel abhängig on de A de Tes ki s
(ein ache Tes s ei en, T op en es s ode elek onische Messge ä e) sowie om T aining de
anwendenden Pe sonen. Bei de Beobach ung on Libellen lieg de Fokus au de Übe p ü ung de
Me hodik, wenn Pe sonen mi nu beg enz en A enkenn nissen e suchen, bewegliche Ziele zu
9
e assen und zu bes immen. Diese Au gabe is ansp uchs oll und e o de no male weise iel
Übung, da Libellen seh mobil sind, nich bei jedem We e beobach e we den können und
A enkenn nisse no wendig sind. Spezielles Equipmen is bei diese Au gabe hingegen keines
no wendig. Die E assung on U e gehölzen dien dazu, die Kompe enz de Teilnehmenden im
Umgang mi e ablie en Hil smi eln, wie P lanzenbes immungs-Apps, zu es en. Diese Au gabe is
e gleichsweise ein ach, da Bäume unbeweglich sind und keine spezielle Aus üs ung ode in ensi es
T aining e o de n.
Folgende Fo schungs agen we den bean wo e :
➔ 1. Inwiewei können die E gebnisse, die du ch die e schiedenen Ci izen Science-Me hoden zu
Bewe ung on Feuch gebie en e hoben wu den, …
• 1.1 …mi den wissenscha lichen Da ene hebungen e glichen und alidie we den?
• 1.2 …Aussagen übe den Zus and des Ökosys ems geben?
➔ 2. Welche spezi ischen Me kmale und An o de ungen soll en bei de E s ellung und Anwendung
on Ci izen Science Me hoden ü die Bewe ung de d ei Quali ä sindika o en be ücksich ig
we den?
Basie end au diesen Fo schungs agen wu den wei e s Hypo hesen e s ell , die im Rahmen de
Un e suchung übe p ü we den:
➔ H1: Die du ch Ci izen Science-Me hoden e hobenen Da en weisen eine hohe Übe eins immung
mi den wissenscha lich e hobenen Da en au :
• H1.1: Die e wende en Tes ki s können den Zus and de Wasse quali ä aus eichend
besch eiben
• H1.2: Mi den Ci izen Science-Me hoden kann eine A en iel al on Libellen im
Un e suchungsgebie es ges ell we den
• H1.3: Du ch die Ci izen Science-Me hoden können insgesam übe 80% de im
Un e suchungsgebie o kommenden Gehölza en e mi el we den.
Fü jeden Quali ä sindika o we den olgende Hypo hesen ge es e :
➔ H2: Die Ci izen Science Da en zeigen eine hohe inne e Konsis enz und sind in sich s immig
➔ H3: Die Ci izen Science Da en können spezi ische T ends und Mus e e kennen
➔ H4: Die gewähl en Quali ä sindika o en e möglichen zu e lässige Aussagen übe den Zus and
des gewähl en Feuch gebie es und eignen sich ü Ci izen Science
10
2 Ma e ial und Me hode
2.1 Tes gebie
Als Tes gebie wu de das Gebie
„Hu eisen Sie ndo “ in de Nähe on
Sie ndo an de Ma ch gewähl
(Abbildung 1), welches im
Ramsa schu zgebie Ma ch-Thaya-
Donau-Auen lieg und sich du ch ein
es uk u ie es, klein äumiges
Al a msys em mi e schiedenen
Auenhabi a en auszeichne . Die Wahl iel
au diesen O , da die Fläche sich im
Besi z de Republik Ös e eich be inde ,
was den Vo eil bo , dass ü die
Du ch üh ung de S udie keine
zusä zlichen Absp achen mi p i a en
G unds ückseigen üme n no wendig
wa en und somi ein ungehinde e Zugang gewäh leis e wa . Zudem um ass de O einen Al a m
de Ma ch und den Fluss Ma ch selbs . Das Gebie is auße dem sowohl mi dem Au o, Zug als auch
mi dem Rad e eichba .
De O wi d nich s a k on Menschen besuch , wäh end
des Un e suchungszei aums wu den nu sel en ande e
Pe sonen beobach e . Ve einzel wu den kleine G uppen
gesich e , die mi Kajaks den Fluss be uh en. Inne halb de
Fläche des Hu eisens en lang des Al a ms wu de in
Abs änden eine Mahd du chge üh . Einzelne Fische hü en
sind im Gebie o handen. Auße halb des Tes gebie s wi d
die Fläche übe wiegend landwi scha lich genu z .
De U e be eich des Al a ms is übe wiegend lach, jedoch
e en au de Sei e des Hu eisens Abb uchkan en au .
Wäh end de Vege a ionspe iode sind die meis en Be eiche
am U e du ch Vege a ion s a k bewachsen. Beide Gewässe
sind jedoch an bes imm en S ellen übe ih e U e ände
Abbildung 3 U e be eich des Al a ms.
Abbildung 2 Kleine Weg, de den Zugang zum
Flussu e e möglich .
Abbildung 1 Ka e mi de Posi ion des Tes gebie s und den O en de
e schiedenen Un e suchungen (geände nach geoland.a , 2025).
11
zugänglich (Abbildung 2). De U e be eich de Ma ch is im
Be eich des Tes gebie es du ch Blockwu s abilisie
(Abbildung 4).
2.2 Un e suchungsdesign
In diese Un e suchung wu den zwei un e schiedliche Me hoden angewende . Mi genauen
Me hoden, d.h. wissenscha lichen, s anda disie en Un e suchungen (Labo p oben,
T ansek me hode), wu den die d ei Quali ä sindika o en - Wasse quali ä , Libellen und U e gehölze
- un e such . Pa allel dazu e hoben Ci izen Scien is s Da en zu denselben Quali ä sindika o en mi
e ein ach en Me hoden. Hie ü wu den P o okolle ü die d ei ausgewähl en Quali ä sindika o en
en wickel bzw. Me hoden aus bes ehenden Ci izen Science-P ojek en
1
adap ie .
Die Du ch üh ung and im Zei aum zwischen Mi e Augus 2024 (E s e E hebung 15.8.24) bis An ang
No embe 2024 (Le z e E hebung 3.11.24) s a (Abbildung 5). Im Zei aum om 12. bis 20. Sep embe
kam es in ganz Ös e eich zu einem s a ken Hochwasse e eignis (BMLUK, o.D.). Wäh end dieses
Zei aums wu den keine Tes ungen du chge üh . Die Meh hei de Ve suche e olg e nach dem
E eignis.
Abbildung 5 Zei skala des gesam en Un e suchungszei aums im Jah 2024 mi Ma kie ung de Zei punk e, an denen
Ve suche du chge üh wu den sowie de Zei aum des Hochwasse s.
1
F esh Wa e Wa ch, Viel Fal e , Hummel-Moni o ing Ös e eich, Eu opäischen Tag al e -Moni o ing P og amm,
na u beobach ung.a
Abbildung 4 U e be eich des Flusses.
12
2.3 Wissenscha liche E hebung
2.3.1 Wasse quali ä
Fü die Analyse de Wasse quali ä wu den Näh s o e (Phospha & Ni a ), pho osyn he ische
Ak i i ä , Lei ähigkei und gelös e Saue s o he angezogen. Alle Wasse p oben wu den im selben
Be eich, in dem auch die Ci izen Scien is s ih e Ve suche du ch üh en, en nommen. Au g und des
Hochwasse s wu den Da en jeweils o (31.8.24) und nach (29.9.24 & 12.10.24) dem E eignis
e hoben.
Fü die Analyse de Näh s o e wu den Wasse p oben am 31.8.24 und 29.9.24 en nommen. Die
P oben wu den o O mi 0,75 µm Glas ase il e il ie und anschließend im Labo am Wasse
Clus e Lunz au ih en N- und P- Gehal mi els Con inuous Flow Analyse analysie .
Die pho osyn he ische Ak i i ä wu de mi els AquaPen-C AP 110-C e mi el . Da ü wu den 2 ml
P obenwasse in die Kü e e ge üll . Un e Dunkelhei wu de mi blauem LED (455nm) und o em LED
(630nm) die F – ins an aneous chlo ophyll luo escence gemessen. Die Chlo ophyll-a Konzen a ion
(y) (µg/L) wu de dann übe die Fo mel 𝑦 = 0.0406 ∗(𝐹𝑇~𝑊𝐸𝑅𝑇)− 5.5983 be echne .
Mi els einem Mul i Me e HQ4300 Messge ä wu den die Lei ähigkei und de gelös e Saue s o an
d ei e schiedenen Tagen (15.8.,31.8. & 12.10.24) im Fluss und im Al a m e mi el .
2.3.2 Libellen
Die Libellen wu den mi els de T ansek me hode, angelehn an die E hebung on Tag al e n nach
Polla d 1977 und wie im eu opäischen Tag al e Moni o ing angewand (eBMS, o.D.), im Tes gebie
e hoben. Das T ansek um ass e die ganze Länge des Tes gebie es (Abbildung 25). Zu Beginn wu den
die Uh zei , die Winds ä ke und die Tempe a u e mi el und dann das T ansek im langsamen
Sch i empo on Süden nach No den abgegangen. Die Libellen wu den nich ge angen, sonde n mi
eine Kame a (Canon EOS 1100D) o og a ie . De Einsa z eines Tele-Zoom-Objek i s (Canon EF-S
55-250mm) e möglich e es, die Tie e in den meis en Fällen aus aus eichende En e nung in ih em
Ruhezus and zu o og a ie en. Im Falle eines Vo bei luges wu den die Me kmale bes möglich
es gehal en. In den meis en Fällen wa es abe möglich, die Libelle en wede di ek im Ruhezus and
zu o og a ie en ode zu e olgen und dann zu o og a ie en. Die E hebung wu de an d ei Tagen
(15.8.,31.8. & 12.10.24) du chge üh . Die Libellen wu den anhand ih e Fo os mi hil e on
Bes immungsbüche n (Raab e al., 2007, Dijks a e al. 2021, Bellmann und Helb, 2022) im Nachgang
iden i izie . Eine zusä zliche Valida ion de A enbes immung du ch einen Expe en wu de au de
13
Pla o m na u beobach ung.a eingehol . Fo onachweise de o ge undenen A en be inden sich in
Anhang B: Lis e de Taxa – Libellen.
2.3.3 U e gehölze
Alle Gehölze im Tes gebie wu den au Ga ungsebene und, wenn möglich, au A enni eau
bes imm . Dabei wu den alle holzigen P lanzen be ücksich ig , die zwei zu o es geleg e K i e ien
e üll en: E s ens muss en die Gehölze mindes ens g öße als eine du chschni liche Pe son (~>1,70
m) sein und zwei ens muss e de S ammdu chmesse au B us höhe mindes ens so g oß sein, dass
e nich mi Daumen und Zeige inge de selben Hand umschlossen we den konn e. Vo O wu de,
wenn möglich, on jedem Indi iduum ein Fo o on de Bla o de - und - ücksei e au genommen und
die Posi ion au de Ka e des Tes gebie es einge agen. Die Gehölze wu den dann im Nachgang
anhand de en Fo os mi hil e de Bes immungsbüche (Coombes, 2012 und Spohn und Spohn 2022)
iden i izie . Fo onachweise de o kommenden Gehölze be inden sich in Anhang C: Lis e de Taxa -
Gehölze.
2.4 Ci izen Science E hebung
Es wu den o ab Sch i - ü -Sch i Anlei ungen ü die d ei Quali ä sindika o en ausgea bei e
(Anhang A: Un e lagen de Ci izen Scien is s). Zusä zlich wu den 2 G uppen e s ell - G uppe
„Ein ach“ und G uppe „T ainie “. G uppe „Ein ach“ ha e ein ache e Me hoden und Tes ki s, und
bekam keine mündliche Ein üh ung zu den Ma e ialien und Au gaben, d.h. diese Pe sonen ha en
haup sächlich die Anlei ungen als Einschulung. Un e „ein ache e Au gaben“ sind wenige
A bei ssch i e und leich e anwendba e Tes ki s zu e s ehen (eine genaue e E klä ung de
Au gaben und den Tes ki s be inde sich in den nach olgenden Abschni en zu den
Quali ä sindika o en). Die Au gaben und Tes ki s de G uppe „T ainie “ wa en mi meh Au wand
e bunden. Diese Pe sonen bekamen zusä zliche eine ku ze mündliche E klä ung zu den Ma e ialien
und Au gaben.
Fü die Wahl de F eiwilligen gab es keine K i e ien. Es s ell en sich F eunde, Familie und Bekann e
ü den Ve such zu Ve ügung. Fü die Tes ung de Ci izen Science Me hoden nahmen insgesam 20
Pe sonen eil. Alle de 20 Pe sonen haben einen akademischen Hin e g und. 12 Pe sonen wa en de
G uppe „Ein ach“ zuge eil , 8 Pe sonen de G uppe „T ainie “. Die Zu eilung e olg e dabei zu ällig
bzw. je nach Ve ügba kei de Ma e ialien. Einige Tes pe sonen üh en die Au gaben gemeinsam o
O du ch, sodass am Ende insgesam 15 P o okolle e s ell wu den (da on 8 „Ein ach“ und 7
„T ainie “).
14
Die Au gabe de es enden Pe sonen bes and da in, die zu o be ei ges ell en Sch i - ü -Sch i
Anlei ungen im Tes gebie zu be olgen und die dazugehö igen Fo mula e zu be üllen. Die Wahl ü
den Ve suchs ag wa den F eiwilligen selbs übe lassen, es muss e lediglich die Übe gabe de
Ma e ialien koo dinie we den.
2.4.1 Wasse quali ä
Beide G uppen ha en zunächs die Au gabe,
sich im o gegebenen A eal eine S elle zu
suchen, bei denen sie einmal am Fluss und
einmal am Al a m die Au gaben und P oben
du ch üh en konn en. Zu Beginn muss en
e schiedene quali a i e In o ma ionen übe
die Umgebung dokumen ie we den (De ails
siehe Anhang A: Un e lagen de Ci izen
Scien is s). Mi einem Eime , de an einem Seil be es ig wa ,
wu de Wasse aus den Gewässe n zu Bep obung en nommen.
Die Fa be des Wasse s wu de mi els eine beigeleg en Fa bskala
e mi el (Abbildung 7). Fü die Messung de Wasse übhei
wu den zwei selbs gebau e T übungs oh e (Abbildung 8), auch
Secchi-Tube genann , e wende (Anlei ung nach My e und Shaw
2006). Dabei wi d die Röh e mi Wasse be üll , bis die Schwa z-
Weiße Scheibe am G und de Röh e nich meh zu sehen is . Die
Ci izen Scien is s lesen dann die We e di ek on de Röh e ab und agen diese
in das Fo mula ein. Die Skala an de Röh e en sp ich den NTU-We en, d.h. die
Um echnung on de Höhe in cm in NTU-We e is in de Skala schon eingebau
(siehe Wa e Range s, 2025b). Das Gewässe muss da ü nich be e en we den.
G uppe „Ein ach“ muss e meh quali a i e In o ma ionen dokumen ie en als
G uppe „T ainie “. Wei e e Un e scheidungen zwischen den G uppen lagen in
den e wende en Tes ki s ü die Näh s o analyse.
G uppe „Ein ach“: Fü die Ni a analyse wu de das kolo ime ische
Tes bes ecke on isocolo ECO
2
eingese z , ü die Phospha analyse das
2
Mache ey-Nagel isocolo ECO Ni a Tes 0-120 mg/l
Abbildung 8 Secchi-
Tube.
Abbildung 6 Ma e ialien de G uppe "Ein ach" zu Bes immung de
Wasse quali ä .
Abbildung 7 Fa bskala zu E mi lung
de Wasse a be.
15
kolome ische Tes bes eck on Aquaquan
3
. Das P obewasse wi d zunächs mi einem
Ka ee il e papie il ie . Anschließend we den dem P obewasse Chemikalien zuge üg , um mi
dem jeweiligen Näh s o einen Fa bkomplex zu e zeugen. Du ch den Abgleich mi de Fa bskala des
jeweiligen Tes ki s können die Ci izen Scien is s die en hal enen Mengen on NO3 und PO4 de
Gewässe e mi eln. Die E mi lung de Saue s o konzen a ion wa ü diese G uppe nich
o gesehen, um die Ve suchszei ü die Wasse quali ä kü ze zu hal en.
G uppe „T ainie “: Fü die Analyse on Ni a und Phospha wu de das Pho ome e Messge ä Söll
Aqua Check e wende . Auch hie wi d zunächs das P obewasse in einem Ka ee il e il ie und
zwei P oben e s ell . Eine P obe dien als Re e enz, wäh end die ande e mi Chemikalien e se z
wi d, die mi den Ziels o en eine Fa b eak ion eingeh . Das Messge ä sende Lich s ahlen
de inie e Wellenlängen du ch die ge ä b en Wasse p oben. Anhand de Ände ung de
Lich in ensi ä wi d die Konzen a ion des gesuch en Pa ame e s e mi el , welche die Ci izen
Scien is om Display ablesen. Fü die E mi lung des gelös en Saue s o es im Wasse wu de das
i ime ische Tes bes eck on Sali e
4
eingese z . Bei diese Me hode wi d de Saue s o in de
Wasse p obe zunächs du ch Zugabe on Chemikalien chemisch gebunden. Anschließend en s eh
du ch wei e e Reak ionen eine Ablage ung. Du ch eine Ti a ion, bei de eine Lösung mi bekann e
Konzen a ion zugegeben wi d, wi d die genaue Menge des Saue s o s in de P obe e mi el .
Die Anlei ungen gaben o , dass sowohl zwischen als auch nach den e schiedenen Tes s die
Behäl nisse imme mi des illie em Wasse ausgewaschen we den soll en. Alle Au gaben wa en
g undsä zlich o O du chzu üh en. Einige P obandinnen nahmen Wasse p oben mi nach Hause
und üh en die Tes s do zei nah du ch.
2.4.2 Libellen
Die Libellene hebung wu de en lang des U e s am Al a m im o gegebenen A eal du chge üh
(Abbildung 25). Die Au gabe de Ci izen Scien is s ü diesen Indika o lag g undsä zlich da in,
Libellen zu zählen und gleichzei ig bes möglich zu bes immen. So e n möglich soll en die
Beobach ungen auch o og a ie we den. Das Fo mula wa dabei so au gebau , dass einzelne
Me kmale dokumen ie wu den (Fa be, G öße, S iche…) und dami mi els Ausschluss e ah en die
Familie, die Ga ung ode soga die A bes imm we den konn en. Die Anlei ungen en hiel en zudem
QR-Codes, die au Websi es
5
mi Bes immungshil en und wei e üh enden In o ma ionen e link en.
3
Me ck Aquaquan Phospha Tes 0,015-0,14 mg/l
4
Sali e P o i Tes O2 Saue s o
5
_h ps://libellenwissen.de/a enlis e/libellena en-oes e eich/;_h ps://www.bund-na u schu z.de/ ie e-in-
baye n/libellen/s eckb ie e; _h ps://www.libellen. /libellen- a ben.h ml
22
3.1.2 Wasse übhei
Die Wasse übhei im Al a m weis im gesam en Zei aum eine Va iabili ä au (Abbildung 12). Die
We e eichen om kleins en We on un e 14 NTU bis hin zum höchs en We on 50 NTU. Die
höchs en NTU-We e e eilen sich au alle d ei Tageszei en. De Mi elwe de Da en im gesam en
Zei aum ü den S ando Al a m lieg bei 23,5 NTU. Die Da en zeigen, dass es sowohl Tage mi
ge inge T übhei als auch Tage mi e höh en T übhei swe en gib . Auch bei We en ü denselben
Tag sind Schwankungen zu e kennen (5. Sep embe ; 29. Sep embe ; 30. Sep embe ;), abe auch
Übe eins immungen (15. Augus ; 3. No embe ). Auch bei Be ücksich igung de e schiedenen
Tageszei zeigen die NTU-We e sowohl Un e schied als auch Übe eins immungen. An bes imm en
Tagen (5. Sep embe , 29. Sep embe , 30. Sep embe ) weisen die NTU-We e o z selbe Tageszei
g öße e Schwankungen au . Die ie P oben am 29. Sep embe zeigen nachmi ags eine ge inge e
T übhei und abends eine e was Höhe e. Auch am da au olgenden Tag (30. Sep embe ) sind die
NTU-We e zu Mi agszei ähnlich hoch wie am o igen Abend, jedoch schwanken auch hie die zwei
P oben um 10 Einhei en (NTU-We e 38 und 28), o z gleiche Tageszei . Insgesam zeigen die Da en
keine kla e Abhängigkei on de Tageszei , sonde n ehe allgemeine Schwankungen. Die NTU-We e
am Al a m ku z nach dem Hochwasse (29., 30. Sep embe ) liegen deu lich übe den Mi elwe ,
jedoch sind auch zwei einzelne We e o handen, welche eine ge inge e Wasse übhei gemessen
haben (NTU-We e <14 und 19). Die NTU-We e o dem Hochwasse e eignis (15. Augus und 5.
Sep embe ) liegen im Ve gleich zu den Da en nach dem Hochwasse un e den Mi elwe .
Abbildung 12 NTU-We e de Ci izen Scien is s beide G uppen (n=17) ü die T übhei am Al a m mi Angaben zu Tageszei
de P obeen nahme (Mi ags: 11:00-13:59; Nachmi ags: 14:00-16:59; Abends: ab 17:00 Uh ).
23
Die We e ü die T übhei im Fluss (Abbildung 13) weisen eben alls eine Va iabili ä au , jedoch
ge inge als im Ve gleich mi den We en des Al a ms. Hie eichen die We e on einem Minimum
un e 14 NTU bis hin zu einem Maximum on 26 NTU. Die höchs en We e wu den alle abends
gemessen (mi Ausnahme 30.Sep embe ). Im Ve gleich zum Al a m liegen hie die Maximalwe e
deu lich un e dem des Al a ms (50 NTU). Auch de Mi elwe om S ando Fluss lieg mi 18,1 NTU
un e dem Mi elwe des Al a ms on 23,5 NTU. Die Da en weisen au Tagesschwankungen in de
T übhei hin, jedoch liegen die Da en alle nähe am Mi elwe als beim Al a m (σFluss 3,987 NTU; σAl a m
10,587 NTU). Auch hie gib es Tage mi hohe Übe eins immung de We e (15. Augus ; 5.
Sep embe ; z.T. 29. Sep embe ; 3. No embe ). Die We e am Tag mi den meis en Messungen (29.
Sep embe ) weisen eine kleine e Va iabili ä au als wie beim Al a m (S anda dabweichung ü den
29.Sep embe : σFluss 3,317NTU; σAl a m 6,633 NTU). Diese Tag zeig ähnlich wie am Al a m (29.
Sep embe ) nied ige We e nachmi ags und e was höhe e NTU-We e abends au . Die Da en zeigen
auch hie keine kla e Abhängigkei on de Tageszei , sonde n ehe allgemeine Schwankungen. Die
NTU-We e ku z nach dem Hochwasse e eignis (25., 29. und 30. Sep embe ) zeigen, ähnlich wie am
Al a m, e höh e We e im Fluss im Ve gleich zu den Messungen o dem Hochwasse (15. Augus und
5. Sep embe ) und liegen übe dem Mi elwe .
Abbildung 13 NTU-We e de Ci izen Scien is s beide G uppen (n=15) ü die T übhei am Fluss mi Angaben zu Tageszei
de P obeen nahme (Mi ags: 11:00-13:59; Nachmi ags: 14:00-16:59; Abends: ab 17:00 Uh ).
3.1.3 Ni a messungen (NO3)
Die Labo p oben zeigen, dass die NO3-Konzen a ion on o dem Hochwasse e eignis im Al a m
seh nied ig wa (0,049 mg/L). Nach dem Hochwasse e eignis wu de eine deu lich höhe e NO₃-
Konzen a ion im Al a m gemessen (7,58mg/L).
24
G uppe „Ein ach“ ha im Al a m übe wiegend nied ige NO₃-Konzen a ionen im Be eich on 0,5mg/L
– 5 mg/L gemessen, mi Ausnahme on 20 mg/L am 29. Sep embe und 50 mg/L am 20. Ok obe (x ges
= 9,5 mg/L). Le z e e We on 50 mg/L lieg dabei wei übe allen ande en gemessenen We en im
Al a m. Die Messungen de G uppe „Ein ach“ sind übe den gesam en Zei aum e eil , mi nu eine
Messung je S ando ku z nach dem Hochwasse (gil ü Al a m und Fluss).
G uppe „T ainie “ ha im Al a m übe wiegend hohe NO₃-Konzen a ionen im Be eich on <6mg/L –
24 mg/L gemessen (x ges = 14,13 mg/L). Bei d ei Messungen konn e das Messge ä keinen genauen
We angeben, sonde n nu einen Be eich (15. Augus , 25. Sep embe , 30. Sep embe ; NO₃-
Konzen a ion un e 6 mg/L). Die Messungen de G uppe „T ainie “ konzen ie en sich übe wiegend
au die Tage ku z nach dem Hochwasse e eignis (gil ü Al a m und Fluss).
Abbildung 14 zeig die Un e schiede de gemessenen NO₃-Konzen a ionen am Al a m zwischen den
beiden Ci izen-Science-G uppen sowie den Labo p oben. Die We e am 29. Sep embe im Al a m
zeigen, dass eine Messung de G uppe „Ein ach“ und d ei Messungen de G uppe „T ainie “ in einem
ähnlichen Be eich on 16–21 mg/L NO₃ liegen, wäh end die Labo p obe einen deu lich nied ige en
We on 7,58 mg/L NO₃ au weis . Die Ci izen Science - We e o dem Hochwasse sind zwa nied ig,
jedoch im Ve gleich mi de Labo p obe am 31. Augus (0,049 mg/L) deu lich da übe (<6 mg/L; 4,0
mg/L; 1,0 mg/L; 0,5 mg/L). Eine Beobach ung zwei es enden Pe sonen am 5.Sep embe wa , dass
an de nahezu gleichen S elle am Al a m die Wasse p obe genommen wu den und dennoch deu lich
un e schiedliche We e gemessen wu den (4,0 mg/L & 0,5 mg/L).
Abbildung 14 Gemessene NO3-Konzen a ionen [in mg/L] de d ei Me hoden (G uppe „Ein ach“ n=9; G uppe „T ainie “ n=8;
Labo p oben n=2) im Al a m.
25
Ähnlich wie im Al a m wa en auch im Fluss die NO3 -Konzen a ion (Labo p oben) o dem
Hochwasse e eignis seh nied ig (0,622 mg/L). Nach dem Hochwasse e eignis wu de eine deu lich
höhe e NO₃-Konzen a ion im Fluss gemessen (14,51mg/L). Die NO3-Konzen a ionen im Fluss wa en
in beiden Zei äumen (31. Augus und 29. Sep embe ) höhe als im Al a m.
G uppe „Ein ach“ ha im Fluss übe wiegend nied ige NO₃-Konzen a ionen im Be eich on 1 mg/L –
10 mg/L gemessen, mi Ausnahme on 30 mg/L am 29. Sep embe und 30 mg/L am 20. Ok obe (x ges
= 12,35 mg/L). Die beiden We e on 30 mg/L sind die höchs en gemessenen NO3- Konzen a ionen
im Fluss.
G uppe „T ainie “ ha im Fluss übe wiegend hohe NO₃-Konzen a ionen im Be eich on <6mg/L – 24
mg/L gemessen (x ges = 16,87 mg/L). Bei zwei Messungen konn e das Messge ä keinen genauen We
angeben, sonde n nu einen Be eich (15. Augus , 30. Sep embe ; NO₃-Konzen a ion un e 6 mg/L).
Abbildung 15 zeig die Un e schiede de gemessenen NO₃-Konzen a ionen im Fluss zwischen den
beiden Ci izen Science-G uppen sowie den Labo p oben. Die We e am 29. Sep embe im Fluss
zeigen, dass eine Messung aus de G uppe „Ein ach“ (30 mg/L) und zwei Messungen (27mg/L und
26,6 mg/L) seh ähnlich sind, wäh end eine wei e e Messung de G uppe „T ainie “ (18,1mg/L) und
die Labo p obe (14,51 mg/L) da un e liegen. Die Ci izen Science - We e o dem Hochwasse liegen
auch hie im Ve gleich mi de Labo p obe am 31. Augus (0,62 mg /L) da übe (7 mg/L; <6 mg/L;1,0
mg/L).
Abbildung 15 Gemessene NO3-Konzen a ionen [in mg/L] de d ei Me hoden (G uppe „Ein ach“ n=8; G uppe „T ainie “ n=8;
Labo p oben n=2) im Fluss.
26
Die Ci izen Science-Da en zeigen deu lich höhe e NO₃-Konzen a ionen in den Tagen nach dem
Hochwasse e eignis. Insgesam a iie en die NO₃-Konzen a ionen an beiden S ando en sowohl
zwischen den Tagen, inne halb eines Tages als auch zwischen den e schiedenen Messme hoden.
3.1.4 Phospha messungen (PO4)
Die Labo p oben zeigen, dass die PO4-Konzen a ion o dem Hochwasse e eignis im Al a m nied ig
wa (0,016 mg/L). Nach dem Hochwasse e eignis wu de eine deu lich höhe e PO4-Konzen a ion im
Al a m gemessen (0,366mg/L).
Die PO₄-We e de G uppe „Ein ach“ sind im Al a m e gleichsweise in einem nied igen Be eich on
0 mg/L – 0,14mg/L (x ges = 0,042 mg/L). Die Messungen de G uppe „Ein ach“ sind übe den gesam en
Zei aum e eil , mi nu eine Messung je S ando ku z nach dem Hochwasse (gil ü Al a m und
Fluss).
Die PO₄-We e de G uppe „T ainie “ im Al a m liegen in einem deu lich höhe en Be eich on 0,23
mg/L - >1,5mg/L, mi Ausnahme on 0,01 mg/L am 30. Sep embe (x ges = 0,864 mg/L). An diesen Tag
un e scheiden sich die zwei We e zudem s a k oneinande (0,01 mg/L und >1,5 mg/L) obwohl die
P oben zu gleichen Tageszei en nommen wu den. Bei d ei Messungen konn e das Messge ä keinen
genauen We angeben, sonde n nu einen Be eich >1,5 mg/L (15. Augus , 25. Sep embe , 30.
Sep embe ). Die Messungen de G uppe „T ainie “ konzen ie en sich übe wiegend au die Tage ku z
nach dem Hochwasse e eignis (gil ü Al a m und Fluss).
Abbildung 16 zeig , dass die im Al a m gemessenen PO₄-Konzen a ionen sowohl zwischen den
Me hoden als auch inne halb eine Me hode g öße e Schwankungen au weisen. Die Messungen am
29. Sep embe zeigen beispielsweise s a ke Un e schiede am selben Tag: zwei Messungen de
Ci izen Scien is s (0,04 mg/L und 0,90 mg/L) weichen deu lich on de Labo p obe (0,366 mg/L) ab,
wäh end zwei wei e e Messungen desselben Tages (0,49 mg/L und 0,23 mg/L) nähe am Labo we
(0,366 mg/L) liegen. Im Zei aum o dem Hochwasse liegen die We e on G uppe „Ein ach“ in
einem nied igen Be eich, wäh end de We on G uppe „T ainie “ einen seh hohen We bzw. einen
Be eich übe 1,5 mg/L au weis .
27
Abbildung 16 Gemessene PO4-Konzen a ionen [in mg/L] de d ei Me hoden (G uppe „Ein ach“ n=9; G uppe „T ainie “ n=8;
Labo p oben n=2) im Al a m.
Im Gegensa z zu de PO4-Konzen a ion im Al a m zeigen die Labo p oben im Fluss ein ande es
Mus e . Vo dem Hochwasse e eignis lieg die PO4-Konzen a ion im Fluss mi 1,35 mg/L seh hoch.
Nach dem Hochwasse e eignis lieg die Konzen a ion mi 0,298 mg/L zwa imme noch au einem
hohen Ni eau, is jedoch im Ve gleich zum o he igen We deu lich nied ige . Die PO4-Konzen a ion
im Fluss is im Augus (1,35 mg/L) deu lich höhe als im Al a m (0,016mg /L), wäh end im Sep embe
die PO4-Konzen a ion im Al a m (0,366 mg/L) e was höhe lieg als im Fluss (0,298 mg/L).
Die PO₄-We e de G uppe „Ein ach“ sind im Fluss in einem Be eich on 0mg/L – 0,12 mg/L, mi
Ausnahme on 0,93 mg/L am 15. Augus und 0,6 mg/L am 5. Sep embe (x ges = 0,27 mg/L). Vo dem
Hochwasse wu den deu lich höhe e We e (0,93 mg/L und 0,6 mg/L) als nach dem Hochwasse
(0,04 mg/L – 0,12 mg/L) gemessen. Die beiden höchs en We e wu den du ch Um echnung eine
e dünn en Wasse p obe e mi el , da die Fa bskala des Tes ki s nu bis 0,14 mg/L eich e und die
un e dünn e P obe deu lich dunkle als de maximale Skalenwe wa .
Die PO₄-We e de G uppe „T ainie “ im Fluss liegen hingegen in einem deu lich höhe en Be eich
on 0,23 mg/L - >1,5mg/L, mi Ausnahme on 0,02 mg/L am 30. Sep embe (x ges = 0,819 mg/L). Am 30.
Sep embe (selben es enden Pe sonen wie am Al a m) un e scheiden sich zwei We e wiede s a k
oneinande (0,02 mg/L und >1,5 mg/L), obwohl die P oben zu gleichen Tageszei en nommen
wu den. Auch an diesem S ando gab es bei de G uppe „T ainie “ d ei Messungen, bei denen das
Messge ä keine p äzisen We e, sonde n nu einen Be eich on >1,5 mg/L angegeben ha (15.
Augus , 29. Sep embe , 30. Sep embe ).
28
Abbildung 17 zeig , dass die im Fluss gemessenen PO₄-Konzen a ionen sowohl zwischen den
Me hoden als auch inne halb eine Me hode a iie en. Die Messungen am 29. Sep embe zeigen
auch hie wiede Un e schiede am selben Tag: d ei Messungen (0,08 mg/L, 0,71 mg/L und >1,5mg/L)
weichen deu lich on de Labo p obe (0,29 mg/L) ab, wäh end eine Messung desselben Tages (0,56
mg/L) nähe am Labo we lieg .
Abbildung 17 Gemessene PO4-Konzen a ionen [in mg/L] de d ei Me hoden (G uppe „Ein ach“ n=7; G uppe „T ainie “ n=8;
Labo p oben n=2) im Fluss.
Ähnlich wie bei den NO₃-Messungen zeigen auch die E gebnisse de PO₄-Tes s eine hohe Va iabili ä ,
sowohl zwischen den e schiedenen Tagen und inne halb eines Tages als auch zwischen den
un e schiedlichen Messme hoden.
3.1.5 Gelös e Saue s o
Die wissenscha lichen Messungen (Messge ä ) zeigen, dass de gelös e O₂-Gehal sowohl im Fluss
als auch im Al a m a iie . Im Fluss wu den am 15. Augus ein hohe We on 13,04mg/L, am 31.
Augus ein We on 8,42 mg/L und am 12. Ok obe ein We on 9,1 mg/L gemessen. Im Al a m wu de
am 15. Augus ein We on 6,34 mg/L, am 31. Augus ein We on 6,34 mg/L und am 12. Ok obe ein
We on 11,1 mg/L gemessen.
Die Messungen de Ci izen Science Da en (T ainie ) zeigen eben alls, dass de gelös e O₂-Gehal
sowohl im Fluss als auch im Al a m a iie . Diese Messungen zeigen jedoch g öße e Schwankungen.
Im Fluss liegen die We e zwischen einem Minimum on 5 mg/L und einem Maximum on übe 10
29
mg/L. Im Al a m is de Be eich g öße , mi einem Minimum on 2,3 mg/L und einem Maximum on
12 mg/L.
In Abbildung 18 we den die Tagesschwankungen de beiden Me hoden nochmals deu lich
abgebilde . Zudem zeigen bes imm e We e am selben Tag s a ke Un e schiede au . Am 15. Augus
wu den Messungen zu selben Uh zei mi beiden Me hoden du chge üh , und de en We e weisen
an beiden S ando en eine deu liche Di e enz au (besonde s im Fluss: T ainie 5,6 mg/L & Fluss
Messge ä 13,04 mg/L). Auch im Al a m zeigen die We e am 29. Sep embe (2,3 mg/L; 6 mg/L; 12
mg/L) eine s a ke Di e enz inne halb de selben Me hode au , wohingegen die We e des 30.
Sep embe s (Fluss: 6,5 mg/L & 5,7 mg/L; Al a m: 9,1 mg/L; 11 mg/L) eine g öße e Übe eins immung
au weisen.
Abbildung 18 O₂-Gehal e [in mg/L] an beiden S ando en (links: Fluss, ech s: Al a m) mi zwei Me hoden: G uppe
„T ainie “ (n = 8) und p äzise Un e suchung mi els Messge ä (n = 3).
3.1.6 Quali a i e Besch eibungen
Am häu igs en wu den on den Ci izen Scien is s „Blä e “ au de Wasse obe läche om Fluss
(33%) und Al a m (44%) beobach e (Abbildung 19). Fü den S ando Al a m wu de zudem an de
Wasse obe läche häu ig „To holz“, „s aubige /ölige Film“ und „Algen“ (jeweils 33%)
wah genommen. Am Fluss wu den neben den „Blä e “ auch „Schaum“ (33%) am meis en
beobach e , ge olg on „Algen“, „s aubige /ölige Film“ und „To holz“ (jeweils 17%). Ka ego ien wie
„P lanzen“, „Tie chen“ und „T üb“ wu den im Fluss nich e wähn , am Al a m wu den die Ka ego ien
„Schaum“ und „Saube “ nie e wende .
30
Abbildung 19 An eil de Beobach ungen de Ci izen Scien is s (in %) bezüglich de Wasse obe läche des Al a ms (n=9) und
Flusses (n=6).
In Abbildung 20 we den die d ei Ka ego ien U e ege a ion, To holz im Wasse und S ömung
zusammenge ass da ges ell . Die U e ege a ion de beiden S ando e wi d du ch die Ci izen
Scien is s übe wiegend ähnlich besch ieben. Am Al a m gab es eine zusä zliche Nennung on
„Schil “, ansons en wu de die Vege a ion haup sächlich mi „Bäume“ und „G äse /K äu e “
besch ieben (eine Pe son ha „Bäume“ am Al a m nich e wähn ). Fü das Vo handensein on
To holz haben die Ci izen Scien is s kla e Un e schiede zwischen den beiden S ando en es ges ell .
Im Al a m wu de on allen Beobach enden eine g oße Menge an To holz (100%) angegeben,
wohingegen am Fluss haup sächlich kein (83%) bzw. e einzel wenig (17%) To holz dokumen ie
wu de. Bezüglich de S ömung besch ieben die es enden Pe sonen die S ömungss ä ke am Al a m
übe wiegend als nich o handen (78%), wobei e einzel eine ge inge S ömung (22%) genann
wu de. Am Fluss hingegen wu de on den Ci izen Scien is s die S ömung meis als seh schnell
(50%) bis mi el s a k (33%) s ömend wah genommen. Eine Pe son ha die S ömung des Flusses an
einem Tag als ge ing (17%) emp unden.
0% 5% 10% 15% 20% 25% 30% 35% 40% 45%
To holz
Blä e
S aubige /ölige
Film
Algen
P lanzen
Tie chen
T üb
Schaum
Saube
An eil Beobach ungen du ch CS in %
Fluss Al a m
31
Abbildung 20 An eil de Beobach ungen de Ci izen Scien is s (in %) zu U e ege a ion, zu Menge an To holz und zu S ä ke
de Wasse s ömungen am Al a m (n=9) und am Fluss (n=6).
In Abbildung 21 we den die d ei Ka ego ien Ve schmu zungsquellen, Landnu zung und
Wasse nu zung zusammenge ass da ges ell . Bei de Wasse nu zung wu den ü den Al a m
insgesam d ei Ak i i ä en genann (spazie en, ischen, Boo e), ü den Fluss zwei Ak i i ä en
( ischen, Boo e). Wei e s wu de auch bei beiden S ando en „keine Ak i i ä “ wah genommen.
Hinsich lich de Besch eibung de Landnu zung wu den jeweils nu zwei Wö e (Wald, Fo s weg) bei
beiden S ando en gewähl . Bei den Ve schmu zungsquellen wu den ü den Fluss o wiegend keine
Ve schmu zungsquellen iden i izie , ausgenommen eine Nennung on Müll. Beim Al a m wu den
neben keinen Ve schmu zungsquellen zusä zlich Müll und Lä m genann .
Abbildung 21 Anzahl de Beobach ungen de Ci izen Scien is s zu Wasse nu zung, zu Landnu zung und zu den
Ve schmu zungsquellen am Al a m (n=9) und am Fluss (n=6).
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%
keine
ge ing
mi el
schnell
iel To holz
wenig To holz
kein To holz
Bäume
G äse /K äu e
Schil
S ömung
To holz im
Wasse U e ege a ion
An eil Beobach ungen du ch CS in %
Fluss Al a m
0 1 2 3 4 5 6
keine
Müll
Lä m
Wald
Fo s weg
keine
spazie en
ischen
Boo e
Ve schmu zung
s-
quellen
Landnu zu
ng Wasse nu zung
Anzahl Beobach ungen du ch CS
Fluss Al a m
38
3.3 U e gehölze
Insgesam gab es im Gebie 129 Gehölze aus 11 e schiedenen Taxa. Zu den häu igs en Taxa zähl en
Ulmen mi knapp 40%, Eschen mi e wa 30% und Weiden mi 10% (Tabelle 5).
Die 8 Ci izen Scien is s de G uppe „Ein ach“ konn en insgesam 108 Gehölze aus 8 e schiedenen
Taxa (72%) e mi eln. Die d ei häu igs en dokumen ie en Taxa diese G uppe wa en Weiden mi e wa
25 %, Ulmen mi 23% und Eschen mi knapp 20%. Diese G uppe konn en nich nu die am häu igs en
o kommenden Taxa (Top 5: Ulmus sp., F axinus sp., Salix sp., C a aegus monogyna, Ace negundo)
e mi eln, sonde n auch einzelne Taxa mi ge inge Anzahl (z.B. Ace campes e welche nu 1-mal
o handen is ode Que cus sp. mi nu 4 Indi iduen). 3 Taxa (3 Vibu num opulus; 2 P unus spinosa;
1 Rhamnus ca ha ica) konn en on diese G uppe nich e mi el we den, um eine olls ändige
A enabdeckung (100%) zu e eichen. Diese 3 nich ge undene A en machen 5% an de Gesam zahl
de a sächlich o handenen Indi iduen (129) im Gebie aus.
Die 6 Ci izen Scien is s de G uppe „T ainie “ haben insgesam 40 Gehölze aus 4 e schiedenen
Taxa (36%) dokumen ie . G uppe „T ainie “ ha am häu igs en Ulmen (40%) dokumen ie . An
zwei e S elle s ehen Eschen (18%), Pappeln (18%) als auch älschliche weise Gö e bäume (18%).
Weiden wu den nu 3-mal genann (8%). Es wu den deu lich wenige Gehölze du ch die 6 Pe sonen
aus de G uppe „T ainie “ bes imm als wie in G uppe „Ein ach“ (8 Pe sonen, 108 Gehölze).
Insgesam ehlen diese G uppe 7 Taxa, um eine olls ändige Abdeckung de im Gebie
o kommenden Taxa (100 %) zu e eichen. Diese 7 nich ge undenen Taxa um assen zusammen 30
Indi iduen, was 23 % de Gesam anzahl de im Gebie o kommenden Indi iduen (129) en sp ich .
Die G uppe „T ainie “ ha , abgesehen on den Pappeln (4 a sächlich o kommende Indi iduen), nu
häu ig o kommende Taxa e ass .
Zwei Taxa, die im Tes gebie nich o kommen (E le und Gö e baum), wu den on einzelnen
Pe sonen aus beiden Ci izen-Science-G uppen älschliche weise angegeben. In den Da en de
G uppe „Ein ach“ en allen e wa 3 % de Nennungen au die E le und 5 % au den Gö e baum. Die
G uppe „T ainie “ e zeichne e hingegen nu den Fehle beim Gö e baum, de 18 % de Nennungen
ausmach , wäh end E le ich ige weise nich dokumen ie wu de.
Tabelle 5 E gebnisse de Gehölze hebungen du ch die wissenscha liche Me hode (genaue Un e suchung) sowie die
G uppen "Ein ach" (n = 8) und "T ainie " (n = 6). Da ges ell sind die im Gebie o kommenden A en bzw. Ga ungen mi de
Anzahl de dokumen ie en Indi iduen (genaue Un e suchung) sowie de Anzahl de Nennungen du ch die beiden Ci izen-
Science G uppen. Die Spal en in Ro („nich o kommend“) geben die A en an, die nich im Gebie o kommen, abe on
39
den Ci izen Scien is s genann wu den. Bei de Anzahl de Ci izen Science-Nennungen is zu beach en, dass einzelne
Indi iduen meh ach on e schiedenen Pe sonen genann wo den sein können.
Tabelle 6 zeig , dass die G uppe „Ein ach“ du chschni lich 13,50 Indi iduen und 3,13 A en p o
Pe son dokumen ie wu den. Im Du chschni wu de ü die E hebung on Gehölzen eine Daue on
28,75 Minu en au gewende . Die Fehle quo e ü die Bes immung de A eng uppe lag im Mi el bei
15 %. Häu ige Fehle um ass en Ve wechslungen zwischen Ailan hus al issima (Gö e baum) und
F axinus sp. (Esche; 7-mal), Que cus sp. (Eiche) und C a aegus monogyna (Eing i elige Weißdo n;
2-mal) sowie Alnus sp. (E le) und Ulmus sp. (Ulme; 3-mal). Pe son 5 (P5) ha alle Indi iduen de
ich igen A eng uppe zugeo dne , jedoch wu de 5-mal Ulmus lae is (Fla e ulme) angegeben,
obwohl es sich dabei um Ulmus mino (Feldulme) handel e. Bei Be ücksich igung diese Fehle s eig
das Mi el de Fehle quo e au 20% ü die G uppe „Ein ach“.
Ga ungen/A en
Genaue Un e suchung
Anzahl Indi iduen
G uppe Ein ach
Anzahl Nennungen
G uppe T ainie
Anzahl Nennungen
Ulmen - Ulmus sp.
(...mino und lae is)
50 25 16
Eschen - F axinus sp.
(...excelsio und angus i olia)
36 21 7
Weiden - Salix sp.
(… agilis und alba )
13 28 3
Eing i elige Weißdo n
C a aegus monogyna
8 3 0
Eschen Aho n
Ace negundo
7 8 0
Pappeln - Populus sp.
(...nig a und alba)
410 7
Eichen - Que cus sp.
(… obu )
4 4 0
Gemeine Schneeball
Vibu num opulus
3 0 0
Schlehdo n
P unus spinosa
2 0 0
Ech e K euzdo n
Rhamnus ca ha ica
1 0 0
Feldaho n
Ace campes e 1 1 0
Im Gebie o kommende A en
E len - Alnus sp. 0 3 0
Gö e baum
Ailan hus al issima
0 5 7
Gesam anzahl
Indi iduen
/129 108 40
Vo ge undene
A en/Ga ungen
/ 11 (100%) 8 (72%) 4 (36%)
nich o kommend
40
G uppe „T ainie “ dokumen ie e hingegen im Du chschni p o Pe sonen deu lich wenige
Indi iduen (x = 6,83 Indi iduen) als G uppe „Ein ach“ (x =13,50 Indi iduen), jedoch e was meh A en
(x = 3,67 A en). Diese G uppe ha e p o Pe son eine du chschni liche Daue ü die Gehölze hebung
on 14,83 Minu en. Die du chschni liche Fehle quo e bei de Bes immung de A eng uppe lag bei
17 %. Zu den häu igs en Fehle n gehö e die Ve wechslung on Ailan hus al issima (Gö e baum) mi
F axinus sp. (Esche), die insgesam 7-mal au a und on 5 de 6 Pe sonen min. 1-mal gemach
wu de. Pe son 3 (P3) e wechsel e zudem 7-mal Ulmus lae is (Fla e ulme) mi Ulmus mino
(Feldulme) bei de A bes immung. Pe son 6 (P6) bes imm e alle A eng uppen ko ek , mach e
jedoch einen Fehle bei de A bes immung, indem 1-mal F axinus pennsyl anica (Ro esche) mi
F axinus excelsio (Gewöhnliche Esche) e wechsel wu de. Un e Be ücksich igung diese Fehle
s eig die du chschni liche Fehle quo e de G uppe „T ainie “ au 28 %. Eine Angabe „To e Baum“
wu de in de Analyse nich be ücksich ig .
Tabelle 6 E gebnisse de E hebungen de Gehölza en du ch die G uppen "Ein ach" (n = 8) und "T ainie " (n = 6). Da ges ell
sind die Anzahl de dokumen ie en Indi iduen, die Anzahl de e ass en A en, die Daue de E hebung in Minu en sowie die
Fehle quo e und De ails zu den Fehle n. Die mi * ma kie en Fehle quo en beziehen sich au alsche Bes immungen
inne halb de selben Ga ung.
Me hode Pe sonen
Anzahl
Indi iduen
Anzahl
A en
Daue [min]
Fehle quo e De ails zu den Fehle n
P1 4 2 20 0% /
P2 8 3 35 88%
5x Gö e baum mi Esche e wechsel
1 x Eiche mi Eing i elige Weißdo n
e wechsel ; 1x E le mi Ulme e wechsel
P3 5 3 34 0% /
P4 10 320 0% /
P5 13 326 0% (38%*)
*A eng uppe ich ig bes imm , jedoch
5x Fla e ulmen mi Feldulmen e wechsel
P6 27 340 4%
1x Eiche mi Eing i elige Weißdo n
e wechsel ;
P7 10 310 25% 2x E le mi Ulme e wechsel
P8 31 545 6% 2x Gö e baum mi Esche e wechsel
∑ 8 x 13,50 x 3,13 x 28,75 x 15% (20%)
P1 5 3 10 20% 1x Gö e baum mi Esche e wechsel
P2 3 3 10 33%
1x Gö e baum mi Esche e wechsel
P3 17 525 18 % (59%*)
*A eng uppe ich ig bes imm , jedoch
7x Fla e ulmen mi Feldulmen e wechsel ;
3x Gö e baum mi Eschen e wechsel
P4 6 4 15 17% 1x Gö e baum mi Eschen e wechsel
P5 6 4 19 17% 1x Gö e baum mi Eschen e wechsel
P6 4 3 10 0% (25%*)
*A eng uppe ich ig bes imm , jedoch 1x
Ro esche mi Gew. Esche e wechsel ; 1x
Angabe "To e Baum"
∑ 6 x 6,83 x 3,67 x 14,83 x 17% (28%)
G uppe T ainie
G uppe Ein ach
41
Das Tes gebie weis , basie ende au den Feuch ezahlen de am S ando o kommenden A en,
einen Feuch eindika o on 6,64 au . Zu beach en is , dass ein g oße An eil de o handenen A en
(65%) eine indi e en e Feuch ezahl au weisen, d.h. he e ogene Feuch igkei sbedingungen
au zeigen. Die Da en de G uppe „Ein ach“ weisen ü das Gebie ein Feuch eindika o on 7,02 (mi
Fehle ) und 7,00 (ohne Fehle ) au , wobei de An eil an A en mi indi e en e Feuch ezahl bei 29 %
lieg . Die Da en de G uppe „T ainie “ weisen ü das Gebie einen Feuch eindika o on 6,96 (mi
Fehle ) und 7,73 (ohne Fehle ) au , mi einem An eil on 38 % an A en mi indi e en e Feuch ezahl.
Tabelle 7 Feuch eindika o en (gewich e e Mi elwe e) mi und ohne Be ücksich igung on Fehle n sowie de p ozen uale
An eil de Indi iduen mi indi e en e Feuch ezahl (x) ü die Genaue Un e suchung (n=45), G uppe "Ein ach" (n=51-62) und
G uppe "T ainie " (n=11-25). Die Genaue Un e suchung ep äsen ie die a sächliche A enzusammense zung des
S ando s. Feuch ezahlen nach Ellenbe g e al. (1992).
Wie in Abbildung 26 e sich lich, decken die 9 Pe sonen de G uppe „Ein ach“ (Gelbe Punk e) die
gesam e Fläche mi ih en E hebungen als Kollek i ab, wäh end sich die E hebungen de 6 Pe sonen
de G uppe „T ainie “ (Ro e Punk e) au den un e en Vie el (P4, P5, P6) und in de Mi e
konzen ie en (P1, P2, P3).
Abbildung 26 Ka e des Tes gebie s mi den E hebungspunk en de e schiedenen U e gehölze du ch die Ci izen Scien is s.
Gelbe Punk e ma kie en die E hebungen de G uppe "Ein ach" (n=9) o e Punk e die E hebungen de G uppe "T ainie " (n=6)
(geände nach geoland.a , 2025).
Me hode
Feuch eindika o
(mi Fehle )
Feuch eindika o
(ohne Fehle )
%-An eil Indi iduen mi
indi e en e Feuch ezahl (x)
Genaue Un e suchung 6,64 6,64 65%
G uppe Ein ach 7,02 7,00 29%
G uppe T ainie 6,96 7,73 38%
42
3.4 Feedback de Teilnehmenden
Die Rückmeldungen alle Teilnehmenden (Tabelle 8) zeigen, dass die Anlei ungen g undsä zlich ü
beide G uppen e s ändlich wa en, jedoch in einigen Be eichen Op imie ungspo enzial bes eh .
Allgemein wu den die Fußno en mi spezi ischen In o ma ionen als hil eich he o gehoben. Eine
wei e e Rückmeldung besch ieb, dass die Vielzahl de Au gaben in de G uppe „Ein ach“ als
he aus o de nd wah genommen wu de und ü eine „ein ache“ E hebung als zu komplex e schien.
Zei d uck wu de o als G und genann , wa um Tes s gemeinsam du chge üh (d.h. 1 Fo mula on
2 Pe sonen), bes imm e S ellen ausgelassen ode Näh s o -P oben zuhause gemach wu den.
G ünde da ü wa en beispielsweise de Einb uch de Dunkelhei , die Zug e bindung ode da die
gesam e Tes zei be ei s iel Zei in Ansp uch genommen ha . Bei de Wasse quali ä smessung
a en meh e e Unkla hei en au ( .a. bei de G uppe „Ein ach“). De Zweck de Behäl nisse wa nich
so o e sich lich und die Anlei ungen ü das PO₄-Tes ki (Packungsbeilage) wa in wenigen Fällen
nich selbs e klä end. De Fa b e gleich bei de PO₄-P obe wa ü Einzelne zunächs unkla und
wu de e s nach Du ch üh ung des NO₃-Tes s e s ändliche . Un e schiedliche Tes ki s ü NO₃ und
PO₄ üh en zu Ve wi ung, ebenso wie die ehlende E klä ung, wa um de Wasse eime o
Benu zung meh mals ausgewaschen we den soll e. Es wu de e wähn , dass au g und de zu g ob
au gelös en Fa bskala de Tes -Ki s (NO₃ und PO₄) In e p e a ionsspiel aum bes and. Auße dem gab
es eine Komplika ion bei de Saue s o messung: Die Wasse p obe ä b e sich o z de Zugabe on
zwei ollen Sp i zen nich du chsich ig, was die Bes immung des Saue s o gehal s e schwe e.
Bei de Libellene hebung wa unkla , wo genau im Un e suchungsgebie (z. B. Gebüsch, U e ode
Wiese) nach Libellen gesuch we den soll e. Eine wei e e Rückmeldung hob he o , dass eine
Besch eibung zu Ablesung de GPS-Koo dina en ehl e. Die Au gabe zu Bes immung de
U e gehölze (Anhang A: Un e lagen de Ci izen Scien is s; Punk 8 S.71) wu de als wenig in ui i
emp unden, da nu die deu schen P lanzennamen no ie wu den, wäh end die Websi e nu mi
wissenscha lichen Namen a bei e . Zudem wu de die Websi e wegen ih e schlech en
Benu ze obe läche am Sma phone als wenig hil eich bewe e .
Die Teilnehmenden gaben e schiedene Ve besse ungs o schläge, um die Du ch üh ung de
Au gaben e izien e und e s ändliche zu ges al en. Allgemein wu de aus G uppe „Ein ach“
ange eg , meh Ve weise au zusä zliche In o ma ionsquellen (z. B. Websi es) be ei zus ellen. Ein
wei e e Vo schlag bes and da in, die Au gaben zu e onen, um den Zei au wand zu e inge n.
Ähnlich eg e die G uppe „T ainie “ an, eine Ein üh ung in Pe son ode pe Video anzubie en, um
Unkla hei en zu klä en und Zei zu spa en, e gänz du ch eine ku ze Tes phase zu Vo be ei ung.
Wei e s wu de o geschlagen, Aus üllblä e und Anlei ungen sepa a be ei zus ellen, um s ändiges
Blä e n zu e meiden, sowie digi ale Un e lagen ans elle eine Mappe zu e wenden. Einige
43
Teilnehmende eg en an, eine aus üh liche e Ein üh ung be ei zus ellen, die den Zweck de
Au gaben, die Nu zung de E gebnisse sowie wei e üh ende In o ma ionen zu den einzelnen
Pa ame e n e s ändlich e klä . Fü die Wasse quali ä smessung wu de on de G uppe „Ein ach“
o geschlagen, die Behäl nisse isuell zu e klä en. Aus de G uppe „T ainie “ kam de Vo schlag, die
Ni a - und Phospha es s zu Hause du chzu üh en, da dies nich nu Zei spa en wü de, sonde n
auch eine saube e e und genaue e A bei sweise e möglichen könn e. Fü die Anlei ungen zu
Libellene hebung wu de on beiden G uppen ange eg , isuelle Beispiele ypische O e on Libellen
einzu ügen und kla e zu de inie en, an welchen konk e en Be eichen die Beobach ungen
du chge üh we den sollen, um die Au gaben e s ändliche und geziel e zu ges al en. Bei de
Bes immung de U e gehölze wu de angeme k , dass die Nu zung eine A enlis e p ak ische und
schnelle sei als die Ve wendung eine App.
Die Teilnehmenden de G uppe „Ein ach“ emp anden, o z einzelne Unkla hei en, die Au gaben
allgemein als gu du ch üh ba , hinsich lich de Bewe ung de d ei Au gaben gab es jedoch
Un e schiede, welche am leich es en bzw. schwie igs en wa . Die Wasse quali ä smessungen
wu de au g und kla e Anlei ungen und de ein achen Quan i izie ba kei übe wiegend als leich
bewe e , jedoch auch als zei au wendigs e und um ang eichs e Au gabe beu eil ( o allem on
G uppe „T ainie “). Die Libellene hebung wu de un e schiedlich beu eil : Wäh end eine Pe son die
Au gabe als ein ach emp and, ha e eine ande e au g und de hohen Beweglichkei de Libelle
Schwie igkei en, die Me kmale zu e kennen. Ein g oße Teil de Rückmeldungen we e e die
Libellenau gabe nich , da kaum bis keine Exempla e gesich e wu den. Die Bes immung de
U e gehölze wu de eben alls un e schiedlich beu eil : Wäh end die G uppe "Ein ach" die Au gabe
übe wiegend als schwie ig emp and, insbesonde e wenn es da um ging die A genau zu bes immen,
bewe e e die G uppe "T ainie " sie eils als ein ach (z.B. da Bäume sich im Ve gleich zu Libellen
nich bewegen), eils jedoch als au wendig und langwie ig. Es wu de angeme k , die le z en zwei
Au gaben (Libellen und U e gehölze) in wä me en Mona en du chzu üh en, da in de spä e en
Jah eszei nu wenige Libellen gesich e wu den und einige Bäume be ei s mi dem Bla abwu
begonnen ha en.
Die g öß en He aus o de ungen de Teilnehmenden e gaben sich o allem aus äuße en
Bedingungen und o ganisa o ischen Aspek en. Die beg enz e Zei insbesonde e du ch An- und
Ab eise (Zug e bindung) sowie de einse zenden Dunkelhei , wu den als g öß e He aus o de ung
emp unden. Vo O e schwe en die Rücks ände des Hochwasse e eignisses (Weg eilweise noch
un e Wasse ), ma schiges Gelände und Mückenbelas ung die Du ch üh ung de Au gaben.
Besonde s he aus o de nd ü die Au gaben de Wasse quali ä wa es ü einige Pe sonen, die Tes s
am U e des Al a ms au unebenem Un e g und und ohne es en Pla z ü die Ma e ialien
du chzu üh en. Auch das spe ige Tes -Ki (g oße Tasche) und das Fehlen eines Tisches (bzw. eine
44
Ablage) wu den hie ü als He aus o de ung wah genommen. Bei den Au gaben zu den Libellen
üh en unkla e Zei angaben und subjek i bean wo ba e F agen zu Unsiche hei en. Bei de
Bes immung de U e gehölze a en einzelne Schwie igkei en au , da die Flo a-Incogni a-App
au g und ehlende In e ne e bindung nich genu z we den konn e.
Tabelle 8 Übe sich übe das Feedback zu den e schiedenen Au gaben de G uppe „Ein ach“ in G ün (n=8) und G uppe
„T ainie “ in Schwa z (n=3), un e eil in die Ka ego ien: Ve s ändlichkei & Unkla hei en, Ve besse ungs o schläge,
Re lexion und G öß e He aus o de ung
45
Wei e es Feedback, das nich in Tabelle 8 da ges ell is , be on o allem den bewuss en
He bs spazie gang und die Gelegenhei , die Na u o O in ensi zu e leben, als pe sönliche
Highligh s de Teilnehmenden. Besonde s he o gehoben wu den zudem die Einblicke in die
ökologische Messda ene hebung, insbesonde e im Zusammenhang mi de Wasse quali ä . Die
Rückmeldungen zeigen, dass den Teilnehmenden o allem die p ak ischen Au gaben zu
Wasse quali ä besonde s gu ge allen haben. Hie bei wu den Aspek e wie Wasse p oben,
Näh s o analysen (PO₄- und NO₃-Tes s), die Nu zung eine Mini-Secchi-Röh e sowie de di ek e
Ve gleich de Wasse quali ä zwischen Fluss und Al a m als besonde s in e essan emp unden.
Ansons en wu de noch posi i he o gehoben, dass de O mi dem Zug gu e eichba is und sich
de Aus lug ideal als Tagesak i i ä eigne . Es wu de e wähn , dass die Hin- und Rück ah meh als 4
S unden in Ansp uch nahm. Insgesam wu de jedoch on ielen be on , dass die gesam e Ak i i ä ,
o z des hohen Zei au wandes, Spaß gemach ha und das Bewuss sein zu den bep ob en
Pa ame e n nach de E hebung geschä wu de.
46
4 Diskussion
4.1 Wasse quali ä
Die E gebnisse de Tes ki s zu Näh s o analyse (NO₃ & PO₄) und des gelös en Saue s o es (gel. O2)
zeigen keine hohe Übe eins immung mi den wissenscha lich e hobenen We en. Au ällig is hie
die hohe Va iabili ä de Ci izen Science-Da en. Die Da en de wissenscha lichen Me hode zeigen,
dass es zwischen den Tagen zu g öße en Schwankungen kommen kann, was sich auch in den Da en
de Ci izen Scien is s wide spiegel , jedoch weichen einige Ci izen Science-We e deu lich inne halb
de selben G uppe, zwischen den G uppen und im Ve gleich zu wissenscha lichen Me hode ab. Im
Ve gleich zu den wissenscha lichen Da en is jedoch auch zu beach en, dass die Konzen a ionen
on S icks o - und Phospho e bindungen in Wasse p oben insbesonde e du ch biologische
Ak i i ä en wäh end des Zei aums zwischen P obenahme und Analyse beein luss we den können
(ISO, 2024). Die We e ü den gelös en Saue s o wu den hingegen di ek o O gemessen und
zeigen den We ohne Ve zöge ung.
Die beobach e en Schwankungen de Ci izen Science-Da en deu en da au hin, dass die Tes ki s de
Ci izen Scien is s keine du chgehend genauen und konsis en en Da en lie e n, weshalb Einzelwe e
ü p äzise Messungen nu eingesch änk geeigne sind. Au g und diese Einsch änkungen konn e die
Hypo hese, dass die e wende en Tes ki s den Zus and de Wasse quali ä aus eichend
besch eiben können, nich bes ä ig we den. Dennoch wa en die Tes ki s beide G uppen in de Lage,
g öße e Ein lüsse, wie den s a ken E ek des Hochwasse e eignisses, zu e assen. S o ey e al.
(2016) zeig en eben alls au , dass Messungen on gelös em Saue s o und Ni a e du ch F eiwillige
zwa hil eich sind, um g öße e Ve ände ungen ode T ends in de Wasse quali ä zu e kennen,
jedoch nich p äzise genug, um eine Un e schiede ode de aillie e Analysen zu e lässig zu
e möglichen. Zudem können me hodische Un e schiede, wie a iie ende P obenahmezei en,
un e schiedliche Messge ä e ode P o okolle, zu Va iabili ä in den Da en üh en (Albus e al., 2019).
Es is jedoch auch zu beach en, dass Wasse quali ä sda ensä ze im Allgemeinen du ch
Inkonsis enzen wie ehlende We e, Aus eiße und zensie e We e gep äg sind. Diese P obleme
en s ehen sowohl du ch zu ällige als auch sys ema ische Fehle , die in e schiedenen Phasen eines
Moni o ing-P og amms au e en können (Range i e al., 2015).
Wäh end in de Li e a u e wähn wi d, dass Ci izen Scien is s in de Lage sind, Wasse quali ä sda en
mi hohe Übe eins immung zu p o essionellen Messungen zu e heben (Albus e al., 2019; Dye e
al., 2014; Hoye e al., 2012; Sa o d und Pe e s, 2018), konn e dies in diese Un e suchung nich
eindeu ig gezeig we den. Alle dings is zu beach en, dass die S ichp obeng öße in diese
Un e suchung mi e wa 15 P oben p o Gewässe e gleichsweise seh klein wa . Im Gegensa z dazu
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basie en ande e S udien au eine deu lich g öße en Anzahl on Teilnehmenden und P oben (siehe
Albus e al., 2019). Auch de P obezei aum diese Un e suchung is mi e wa 3 Mona en
e gleichsweise ku z. Zudem wa die Un e suchung du ch ein ex emes Umwel e eignis beein luss ,
was in de Regel zu Schwankungen in de Wasse quali ä üh (Knapp e al., 2020). Es wä e dahe
sinn oll, die Un e suchung mi eine g öße en Anzahl an Teilnehmenden und an P oben sowie un e
s abile en Umwel bedingungen zu wiede holen.
Ein Un e schied zwischen den beiden Ci izen Science-G uppen bes and da in, dass die Tes ki s de
G uppe „Ein ach“ schnelle anzuwenden wa en und endenziell nied ige e We e ü NO₃ und PO₄
e ass en. Die nied ige en PO4-We e diese G uppe sind womöglich au die beg enz e
Nachweisg enze on 0,14 mg/L des Tes ki s selbs zu ückzu üh en. Die Tes ki s de G uppe
„T ainie “ hingegen wa en au wendige in de Anwendung, sensible ü Mess ehle und e o de en
eine p äzise e Handhabung, lie e en da ü jedoch genaue e E gebnisse (meh Dezimals ellen) und
e ass en einen g öße en We ebe eich.
Au g und de inkonsis en en We e de Näh s o - und Saue s o analysen, wie beispielsweise s a k
abweichende hohe ode nied ige Messungen am selben Tag, konn e die Hypo hese, dass die Ci izen
Science Da en eine hohe inne e Konsis enz zeigen und in sich s immig sind, ü diesen Teil nich
bes ä ig we den. Eine mögliche U sache ü die inkonsis en en Da en könn en Anwendungs ehle
du ch die Ci izen Scien is s sein, wie z. B. ungenaue Mengenzugaben ode Übe sehen on De ails in
den Anlei ungen. Auch die P obenahmes ellen könn e eine Rolle spielen, beispielsweise wenn
P oben mi au gewi bel em Ma e ial ode aus Be eichen genommen we den, die nich ep äsen a i
ü den Gesam zus and sind.
Die ge inge Übe eins immung könn e auch au die Sensi i i ä de Tes ki s zu ückzu üh en sein,
welche in einigen Fällen unzu e lässig ode unp äzise gemessen haben. Wie in Ramí ez e al. (2023)
besch ieben, lie e n ein ache Tes ki s mi Fa bskalen (wie in G uppe „Ein ach“ angewende ) o nu
Da en ü spezi ische Konzen a ionsbe eiche, was die Genauigkei einsch änk . Im Gegensa z dazu
lie e e das Messge ä de G uppe „T ainie “ zwa p äzise e Messungen, alle dings wu den hie in
einigen Fällen nu We ebe eiche angezeig , was mögliche weise au Fehle du ch die anwendenden
Pe sonen ode das Ge ä selbs zu ückzu üh en is .
Die Da en zeig en jedoch auch, dass einige Ci izen Science-Messwe e ge inge e Schwankungen
au wiesen. Dies deu e da au hin, dass die Tes ki s bei so g äl ige Anwendung und du ch geüb e
Pe sonen eine höhe e Da enquali ä lie e n können. Viele e olg eiche Ci izen Science-P og amme
zu Übe wachung de Wasse quali ä zeigen, dass Schulungen im Vo eld die Da enquali ä deu lich
e besse n können (Albus e al., 2019). Be ei s eine einmalige gemeinsame p ak ische Anwendung
de Tes ki s im Vo eld könn e dahe die P äzision de Messungen e höhen. Dies gil insbesonde e ü
54
un e schiedlich aus: G undsä zlich konn en alle d ei Quali ä sindika o en – unabhängig on den
e ziel en E gebnissen – on den Teilnehmenden e olg eich un e such we den. Es gab keine
Hinde nisse, die da au hingewiesen haben, dass bes imm e Au gaben zu komplex ode ungeeigne
ü die Du ch üh ung du ch Ci izen Scien is s wa en. Alle dings is zu be ücksich igen, dass alle
eilnehmenden Pe sonen einen akademischen Hin e g und ha en und somi zumindes
g undlegend mi wissenscha lichen Me hoden e au wa en. Dies is ein häu ig o kommende
Ci izen Science-Bias und soll e in zukün igen Un e suchungen s ä ke be ücksich ig we den, um
die Gene alisie ba kei de E gebnisse zu e höhen (Kosmala e al., 2016).
Aussagek ä ige Da en wu den o allem du ch die Me hode de U e gehölze gewonnen. Die Ci izen
Science-Da en besch eiben die A enzusammense zung im Gebie zu e lässig und können die
mi hil e ökologischen Zeige we e o he schenden Feuch ebedingungen ko ek wiede geben. Die
Ci izen Science-Da en zu Wasse quali ä weisen hingegen eine zu hohe Ungenauigkei au und
können dahe nu beg enz e Aussagen übe das Gebie geben. Die Ci izen Science-Da en zu den
Libellen e möglichen zwa eine obe lächliche E assung de A en iel al , ü genaue e Aussagen
wä e jedoch eine Wiede holung un e wä me en Tempe a u en und un e s abile en
Umwel bedingungen (d.h. kein Hochwasse ) e o de lich. Fü die Bewe ung de Wasse quali ä und
de Libellen is es dahe no wendig, die zu o o geschlagenen Ve besse ungen in die Me hode zu
in eg ie en, um die Da enquali ä zu s eige n, um dami zu e lässige e Aussagen zu e möglichen. Die
E gebnisse diese zwei Me hoden deu en au einen häu ig geäuße e K i ikpunk hin, dass Ci izen
Science-Da en o du ch hohe Va iabili ä und Ungenauigkei gekennzeichne sind. Diese
He aus o de ung kann jedoch in einigen Fällen du ch das Sammeln eine aus eichend g oßen
Da enmenge geminde we den, da sich zu ällige Fehle besse ausgleichen und die E gebnisse
dadu ch zu e lässige we den (Bi d e al., 2014).
Ein posi i es E gebnis diese Un e suchung zeig sich da in, dass die Ci izen Scien is s o z de
G öße des Tes gebie s und ohne die Vo gabe, alle Be eiche abdecken zu müssen, das gesam e
Tes gebie als Kollek i abgedeck haben (z. B. bei den Libellene hebungen und de E assung de
U e gehölze). Dies e deu lich das Po enzial on Ci izen Science-Me hoden, um assende
Da ene hebungen au g öße e Flächen e ek i zu e möglichen (Dickinson e al., 2010).
Das g öß e Hinde nis wäh end de Un e suchung wa das Hochwasse e eignis, welches das
Tes gebie s a k beein äch ig e. Das Gebie wa zei weise olls ändig übe lu e und dadu ch
unzugänglich. Auch nach dem Rückgang des Hochwasse s wa de Zugang an einigen S ellen noch
meh e e Tage lang du ch knie ie es Wasse e spe , was den Weg zum Tes gebie e länge e und
den Teilnehmenden we olle Zei nahm. Die k au ige Schich im Tes gebie wa olls ändig
abges o ben, wodu ch die U e gehölze jedoch leich e zugänglich wa en. Die d ei Me hoden konn en
o z den e schwe en Bedingungen angewende we den.
55
Solche äuße en Fak o en können jedoch sowohl die Da enquali ä als auch die Mo i a ion de
Teilnehmenden beein lussen. Ein Beispiel da ü is die s a k anges iegene Mückenpopula ion nach
den Übe schwemmungen, die lau Teilnehmenden ih e Konzen a ion wäh end de Ve suche
beein äch ig e. Hochwasse e eignisse soll en somi bei de Planung on Ci izen Science-P ojek en
be ücksich ig we den, da sie sowohl die Bedingungen o O als auch die Du ch üh ung du ch die
Teilnehmenden beein lussen können.
Die E izienz on Ci izen Science-P ojek en wi d g undsä zlich op imie , wenn die e o de lichen
Au gaben schnell e le n und umgese z we den können (Senab e Hidalgo e al., 2021). Zwa wa en
die einzelnen Au gaben je Quali ä sindika o in eine übe schauba en Zei du ch üh ba , jedoch
nahm die Un e suchung alle d ei Quali ä sindika o en iel Zei in Ansp uch. Die Du ch üh ung de
Me hoden in au einande olgende Reihen olge könn e sich dahe nega i au die Mo i a ion und die
Genauigkei bei den nach olgenden Au gaben ausgewi k haben. Die E gebnisse zeigen dies nich
di ek , jedoch wu de häu ig be ich e , dass die e s e Au gabe mi g öße e So g al bea bei e wu de,
wäh end die nach olgenden Au gaben zunehmend schnelle e ledig wu den. In einigen Fällen
konn en beispielsweise Wasse p oben nich meh olls ändig bea bei e we den, da die Zei nich
meh aus eich e, beispielsweise weil de Zug ü die Rück ah e eich we den muss e ode es
be ei s dunkel wu de.
Um die Genauigkei und die Mo i a ion de Ci izen Scien is s im Allgemeinen zu e besse n, wä e es
dahe sinn oll, die Teilnehmenden au einen Quali ä sindika o zu okussie en und wei e e Au gaben
op ional be ei zus ellen. Zudem soll e die Zei s uk u de Me hoden genaue abges imm we den,
um Übe o de ung zu e meiden. Un e s ü zende Ma e ialien, wie beispielsweise T ainings ideos,
können den Teilnehmenden hel en, die Au gaben e izien e du chzu üh en (Bonney e al., 2009b).
Auße dem soll en in den Anlei ungen E klä ungen zu den einzelnen Pa ame e n und den möglichen
E gebnissen e gänz we den. Viele Teilnehmende ha en In e esse da an, den Hin e g und de
Pa ame e zu e s ehen und welche Bedeu ung die eigenen E gebnisse haben. Das is besonde s
wich ig, um zen ale Aspek e on Ci izen Science – die Einbindung de Gesellscha in die
Wissenscha , die Ve mi lung on Wissen und die Fö de ung des Bewuss seins ü Umwel hemen
– geziel zu s ä ken (Bonney e al., 2009b). Nich zule z könn e die E gänzung eines We bewe bs als
Mo i a ionsschub dienen. Das „gami izie en“ de Un e suchung (d. h. eine A Online-Spiel
ges al en) s eige in de Regel die Mo i a ion de Teilnehmenden (Heinisch e al., 2021).
Fü eine e neu e Un e suchung soll e die De ini ion de G uppen „Ein ach“ und „T ainie “ p äzisie
we den. G uppe „Ein ach“ könn e wie bishe mi eine g öße en Anzahl an Teilnehmenden
du chge üh we den, wäh end G uppe „T ainie “ au wenige Pe sonen (maximal 2–3) besch änk
we den soll e, die da ü in ensi e geschul we den. Die Schulung soll e du ch Vo -O -E klä ungen,
gemeinsames Tes en de Ki s und de Au gaben im Vo eld um assen. Ideal wä e es zudem, wenn die
56
die geschul en Pe sonen die Un e suchung meh mals du ch üh en, um den Ve gleich zwischen
ungeschul (G uppe „Ein ach“) und geschul („T ainie “) deu liche da zus ellen.
57
5 Zusammen assung und Schluss olge ungen
Die Mo i a ion diese Mas e a bei lieg in de d ingenden No wendigkei , e was gegen den
o sch ei enden Ve lus de biologischen Viel al zu un e nehmen. De Schu z on Lebens äumen
und A en is eine g oße He aus o de ung, die nich nu ü die Na u selbs , sonde n auch ü uns
Menschen on zen ale Bedeu ung is . Zum einen b auch es e lässliche Da en übe den Zus and
on Ökosys emen und den ele an en Ökosys em unk ionen, um Schu zmaßnahmen einzu üh en,
zu e besse n und auch poli isch zu ech e igen. Zum ande en kann de Schu z de biologischen
Viel al nich allein du ch wissenscha liche E kenn nisse e eich we den, sonde n e o de die
ak i e Einbindung und Un e s ü zung de Gesellscha .
Ci izen Science bie e hie ü eine iel e sp echende Lösung. Dieses Konzep ha in den le z en
Jah zehn en an Bedeu ung gewonnen und wi d zunehmend eingese z . Dennoch bes ehen wei e hin
Vo behal e, insbesonde e hinsich lich de Da enquali ä . Aus diesem G und is es no wendig, Ci izen
Science-Me hoden sys ema isch zu es en und Op imie ungen in den Me hoden zu en wickeln, um
ih e Validi ä und Aussagek a zu e höhen.
Die Rele anz diese Mas e a bei lieg dahe in de Un e suchung on Ci izen Science-Me hoden im
Kon ex on Feuch gebie en. Ziel diese A bei wa es die Ve gleichba kei zwischen
wissenscha lichen Me hoden und Ci izen Science-Me hoden au zuzeigen, zen ale
He aus o de ungen de Ci izen Scien is s zu iden i izie en und Ansä ze ü me hodische
Op imie ungen zu lie e n. Da ü wu de mi hil e on eiwilligen Pe sonen Ci izen Science-Me hoden
zu Bes immung de Wasse quali ä , zu E assung on Libellena en sowie zu Iden i ika ion on
U e gehölzen in einem Tes gebie au ih e Genauigkei und Aussagek a un e such . De Ve gleich
on Ci izen Science-Da en mi wissenscha lich e hobenen Re e enzda en äg dabei zu
Ve besse ung de angewende en Ci izen Science-Me hoden bei und s ä k dadu ch die Aussagek a
sowie die wissenscha liche Ane kennung on Ci izen Science-Da en.
Im Ve gleich zu den wissenscha lich e hobenen Da en zeig en die Ci izen Science-Da en zu
Wasse quali ä und zu de Libellene hebungen eine ge inge Übe eins immung au . Die on den
Ci izen Scien is s e hobenen Wasse quali ä sda en zeig en insgesam eine hohe Va iabili ä . Dies is
au Fak o en wie die Sensi i i ä de angewende en Tes ki s, ein s a kes Umwel e eignis wäh end des
Un e suchungszei aumes, mögliche Ungenauigkei en de Ci izen Scien is s, eine kleine
S ichp obenmenge und na ü lichen Schwankungen on Wasse quali ä spa ame e n
zu ückzu üh en.
Bei de Libellene hebung wu den on den meis en Pe sonen kaum Libellen gesich e . Die Me hode
zu wei e en Bes immung konn e dahe nu eingesch änk ge es e we den. Die ge inge Da enmenge
58
de Libellene hebung wa au die s a ke Umwel e ände ung wäh end des P obezei aumes
zu ückzu üh en, jedoch auch au die Schwie igkei Libellen als ungeüb e Pe son übe haup zu inden
und anschließend ko ek zu bes immen.
Die E gebnisse de Me hode zu den U e gehölzen zeig en hingegen eine höhe e Übe eins immung mi
den wissenscha lichen Da en. Es konn en iele Da en mi eine ge ingen Fehle quo e gesammel
we den und gleichzei ig das Gebie ähnlich zu den wissenscha lich e hobenen Da en bewe e
we den. Ein bedeu ende Fak o wa dabei, dass ein be ei s e ablie es Hil smi el wie eine
P lanzenbs immungsapp eingese z wu de, abe auch dass die U e gehölze wenige du ch das s a ke
Umwel e eignis beein luss wu den und insgesam leich e als Libellen ode Wasse pa ame e zu
e assen sind.
Die Un e suchung konn e zudem au zeigen, dass die Quali ä sindika o en sich g undsä zlich ü
Ci izen Science eignen, jedoch Op imie ungen in de Me hodik o genommen we den müssen, um
die Da enquali ä zu e höhen. Diese Op imie ungsemp ehlungen we den in Box 1 zusammenge ass
da ges ell . Die Ve besse ungs o schläge bie en dami eine G undlage ü die Planung on Ci izen
Science-P ojek en mi den angewende en Quali ä sindika o en und un e s ü zen Fo schende dabei,
die en sp echenden Me hoden in eine ähnlichen Un e suchung wei e zu op imie en.
Box 1 Ve besse ungs o schläge je Quali ä sindika o basie end au den Un e suchungse gebnissen
59
Obwohl die Ve gleichba kei de Ci izen Science-Da en mi den wissenscha lichen Da en
g öß en eils ge ing ausge allen is , bie en die o geschlagenen Ve besse ungen die Möglichkei , die
Da enquali ä bei einem e neu en Ve such zu s eige n. Zudem is zu beach en, dass Ci izen Science
sich nich nu au die Da ene hebung besch änk , sonde n ein we olles Ins umen is , um
Wissenscha und Gesellscha einande nähe zub ingen. Ci izen Science e se z keine
p o essionellen wissenscha lichen Un e suchungen, kann jedoch in bes imm en Fällen eine
wich ige E gänzung da s ellen – insbesonde e do , wo kon en ionelle Wissenscha an ih e G enzen
s öß . Zusammen assend leis e die A bei einen Bei ag zu Wei e en wicklung und s ä ke en
Akzep anz on Ci izen Science als we olles Ins umen im Na u schu z.
Eine we olle Beglei e scheinung de Un e suchung wa die E kenn nis, dass die Teilnehmenden
nich nu F eude am Le nen neue Inhal e ha en, sonde n dass auch ih e Ach samkei ü die Umwel
und de en aszinie ende Aspek e geschä wu de. Dies zeig , dass Ci izen Science nich nu ein
We kzeug zu Da ene hebung is , sonde n auch zu Fö de ung eines bewuss e en Umgangs mi de
Na u bei agen kann. Es inspi ie Menschen, sich ak i ü den Schu z und die E hal ung de Umwel
einzuse zen und e binde so wissenscha liche Ziele mi gesellscha lichem Engagemen - ein
G und, Ci izen Science wei e zu s ä ken und auszubauen.
60
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70
* alls meh Zeilen benö ig , Hin e sei e e wenden
1 Kleinlibelle: In Ruhehal ung: Flügel übe dem Rücken
zusammengeklapp ; Im Flug: ehe langsam, la e nd; Augen sei lich
bzw. b ei auseinande
2 G oßlibelle: In Ruhehal ung: Flügel waag ech ausgeb ei e ; Im Flug:
ehe schnell; Augen seh eng bzw. be üh en sich
3 Ro , O ange, Blau, G ün, Gelb, B aun, Schwa z, Bun
4 z.B. d ei abwechselnde schwa ze S iche am Rücken; seh schmale Flügel; sons iges (besch eibe)
5 seh schnell im Flug/nich e kennba ; aus den Augen e lo en; sons iges (besch eibe)
6 0 – Winds ille; 1 – kaum me klich; Rauch eib leich ab; 2 – Blä e ascheln; Wind im Gesich spü ba ;
3 – Blä e und dünne Zweige bewegen sich; 4 – Zweige bewegen sich; Papie wi d om Boden gehoben
Fo mula Libellen
Name:
Tempe a u (C°):
S a -Uh zei :
Da um:
Winds ä ke6:
End-Uh zei :
S a -GPS-Da en:
End-GPS-Da en:
Fund
N .
Kleinlibelle1/
G oßlibelle2
Fa be3
Spezielles Me kmal4/
Sons ige Anme kung5
Fo o-
Uh zei
Ve mu e e
G uppe/A
71
Anlei ung: U e gehölze “Ein ach”
Ma e ial:
❖ Sma phone mi Kame a
❖ Ins allie e Flo a Incogni a App
❖ Fo mula zum U e gehölze
❖ Ka e des Un e suchungsgebie es
❖ A enlis e
Au gaben:
Hinweis: Beginne mi diese Au gabe nach de Libellenun e suchung. Falls du bei diese Au gabe dennoch Libellen
indes , dann kanns du diese noch ins Fo mula au nehmen (bi e kennzeichnen, dass die Beobach ung nebenbei
wa ).
1. S a : Wähle einen S a punk im o gegebenen Flächenbe eich und age diesen in die
beigeleg e Ka e ein. T age die S a -Uh zei ins Fo mula ein.
2. Ziel: Finde inne halb de o gegebenen Fläche min. 3 un e schiedliche Bauma en und
zähle einige Exempla e da on. Ideal wä e, wenn du jeweils 1x Bauma aus de Ka ego ie
Weichholzaue, 1x Ha holzaue und 1x Neophy indes . O ien ie e dich da ü an de
A enlis e (du muss abe nich da aus wählen). Falls du Hil e bei de Bes immung b auchs ,
e wende die Flo a Incogni a App1. De Baum soll min. g öße , wie du selbs sein und deine
Hand soll e den S amm (au B us höhe) nich umschließen können.
Hinweis: Nich alle Bauma en in de A enlis e kommen do auch a sächlich o .
3. Sobald du eine A ge unden has , ägs du die Bauma in das Fo mula ein und weis
diese einem Zeichen (X, O, ∆) zu. Ma kie e den Fund-S ando in de Ka e so genau wie
möglich. Ve wende dazu das o hin de inie e Zeichen als Ma kie ung.
4. Mache ein Nachweis-Fo o on den jeweils 3 gewähl en Bauma en (am bes en gleich on
den e s en Funden). Fo og a ie e jeweils Bla obe ,-un e sei e und den gesam en Baum.
Hinweis: Es b auch nu einmal ein Nachweis Fo o de Bauma .
5. Gehe nun wei e inne halb des Be eiches und hal e die Anzahl deine ausgewähl en
Bauma en in de Spal e „Häu igkei “ mi eine S ichlis e es und ma kie e die S ando e
de Bauma en in de Ka e so genau wie möglich. Ve wende die jeweiligen Zeichen.
6. Sobald du aus eichend Da en gesammel has (eigene Einschä zung) ma kie s du deinen
Endpunk in de Ka e und no ie s die End-Uh zei .
7. Zähle die Anzahl je Bauma und age in de Spal e „Ranking“ Pla z 1 (häu igs e Bauma )
bis Pla z 3 ein.
8. Ökologische Zeigewe e: E mi le im Nachgang die ökologischen Zeigewe e
deine 3 Bauma en. Scanne dazu diesen QR-Code und age die Bauma in
die Suchleis e de Websi e ein. T age die gesuch en Eigenscha en in das
Fo mula ein.
9. Reche chie e 2 In o ma ionen zu jeweiligen Bauma im Zusammenhang mi
Feuch gebie en. T age sie in die Spal e ein.
1Bes immung mi de App: Wähle in de App „P lanze e kennen“ aus. Wähle nun in de un e en D ehleis e „Baum“ aus. Folge nun den wei e en
Anlei ungen de App. Soll e eine Eigenscha nich möglich sein zu o og a ie en (z.B. F uch ) dann übe sp inge das Fo o mi „ “ un en ech s.
Falls du di mi dem E gebnis nich siche bis , wiede hole das Fo og a ie en und hal e das im Fo mula es .
72
Fo mula U e gehölze
Name:
Da um:
S a -Uh zei :
End-Uh zei :
Zeichen au
de Ka e
Bauma
Häu igkei
Ranking
X
O
∆
* alls du di bei de konk e en Bauma nich siche bis , dann age nu die Ga ung ein (z.B. Weide – Salix sp.)
Ökologische Zeigewe e
nach Ellenbe g
Bauma
L
Lich zahl
T
Tempe a u zahl
F
Feuch ezahl
R
Reak ionszahl
N
S icks o zahl
*die Websi e e lang die konk e e Bauma , alls du diese nich weiß , wähle eine da on aus (z.B. Salix sp. -> Salix alba)
Rele anz zu Feuch gebie en
Bauma
In o ma ion 1
In o ma ion 2
X
O
∆
73
Anlei ung: Wasse quali ä „T ainie “
Ma e ial:
❖ Saube en Plas ikeime (ca. 1000ml) mi einem Seil
❖ Saube e Mini-Secchi-Röh e
❖ 1x kl. du chsich igen Plas ikbehäl e (Sch i 5)
❖ Fa bskala
❖ Aqua Check Messge ä , 1x Phospha -, 1x Ni a -Tes ki
❖ 1x Saue s o -Tes ki
❖ Plas ikbeche , T ich e , Ka ee il e (Sch i 7)
❖ Fo mula zu Wasse quali ä
Au gaben: Füh e diese Sch i e jeweils 1x am Al a m (G ün) und 1x
am Fluss (Blau) du ch!
1. S a : Wähle im o gegebenen Gebie einen O aus, an dem du die P oben nehmen kanns ,
ohne in das Wasse zu e en. Mache ein Fo o on deinem gewähl en O .
2. T age In o ma ionen übe die Umgebung ins Fo mula ein. Ve wenden ein Fo mula p o
S ando . O ien ie e dich am Beispiel o mula .
3. Wasse p obe nehmen: Hal e das Ende des Seils es und wi die o ene Plas ik lasche ins
Wasse (e wa 1-2 m om U e en e n ). Lass die Flasche sich mi Wasse üllen und zieh sie
zu ück ans U e , ohne den Boden au zuwi beln. Wiede hole das Ganze zweimal, be o du
die P obe ü die nächs en Sch i e benu z .
4. Ge uch: Rieche an dem Wasse im Eime . Wie iech es? No ie e deine Beobach ungen im
Fo mula .
5. Fa be: Fülle e was P obenwasse in den du chsich igen Plas ikbehäl e . Hal e es gegen die
Fa bskala. T age Fa be und Helligkei ins Fo mula ein. Mache ein Fo o om Plas ikbehäl e
au de Fa bskala.
6. Sich ie e mi de Mini- Secchi Röh e: S elle dich mi dem Rücken zu Sonne und s elle die
Röh e am Boden. Fülle das P obewasse langsam in die Röh e und beobach e dabei die
Secchi-Scheibe (= schwa z-weiße Mus e am Boden) mi Blick in die Röh e. Sobald die
Secchi-Scheibe nich meh zu sehen is , s opps du die Wasse zugabe. No ie e die Zahl an
de Außensei e de Röh e. Wenn das schwa z-weiße Mus e noch zu sehen is und das Roh
schon oll is , no ie e den We <14.
7. Aqua Check Messge ä : Fil e e die Wasse p obe ü die Näh s o analyse zue s du ch den
Ka ee il e in den Plas ikbeche . Ve wende den T ich e als Fil e hal e . Ve wende nun die
ge il e e Wasse p obe und be olge die Anweisungen de jeweiligen Tes ki s ü die Ni a -
und Phospha analyse.
Hinweis: Wasche das Messge ä nach jede Messung mi ein wenig des illie em Wasse ab.
8. Gelös e Saue s o : Folge de Anlei ung des Saue s o – Tes ki s um die gelös e
Saue s o konzen a ion zu e mi eln. T age die We e ins Fo mula ein.
74
Fo mula : Wasse quali ä
Name:
Ve suchsnumme :
Da um:
Uh zei : S a : Ende:
Fo o Ve suchss elle: □ e ledig
Gewässe yp:
O Al a m
O Fluss
Ge uch1:
Wasse a be & Helligkei 2:
Mini Secchi Röh e We :
Gelös e Saue s o (mg/L O2):
Ach ung: We de Sp i ze x 10 !
Ni a (mg/L):
Phospha (mg/L):
Sons ige Anme kungen:
1 kein Ge uch, schwe elig, ischig, e dig, sons iges (besch eiben)
2 Fa be: keine Fa be, g ün, g au, b aun; In ensi ä : hell, mi el, dunkel
Fo mula : Wasse quali ä
Name:
Ve suchsnumme :
Da um:
Uh zei : S a : Ende:
Fo o Ve suchss elle: □ e ledig
Gewässe yp:
O Al a m
O Fluss
Ge uch1:
Wasse a be & Helligkei 2:
Mini Secchi Röh e We :
Gelös e Saue s o (mg/L):
Ach ung: We de Sp i ze x 10 !
Ni a (mg/L):
Phospha (mg/L):
Sons ige Anme kungen:
1 kein Ge uch, schwe elig, ischig, e dig, sons iges (besch eiben)
2 Fa be: keine Fa be, g ün, g au, b aun; In ensi ä : hell, mi el, dunkel
75
Anlei ung: Libellen “T ainie ”
Ma e ial:
❖ Fo mula zu Libellen
❖ Sma phone Kame a (je höhe die Quali ä de Kame a, umso
besse )
❖ Sma phone-S ando
❖ A enlis e
Au gaben:
Hinweis: Beginne diese Au gabe o de Un e suchung de U e ege a ion, da
ansons en die Libellen e scheuch we den könn en!
1. Be o du beginns , lies das Fo mula zu den Libellen du ch und e scha e di eine Übe sich au
welche Me kmale zu ach en is und welche g oben Un e schiede es zwischen Libellen gib .
Op ional: Die QR-Codes (un en) geben di e ie ende In o ma ionen.
2. S a : Begib dich in den o gegebenen Flächenbe eich (siehe Ka e in de Anlei ung U e gehölze)
und suche di einen beliebigen S a -Punk aus. T age die S a -GPS-Koo dina en und die S a -
Uh zei ins Fo mula ein.
3. Gehe nun e wa 100m im langsamen Sch i empo diese S ecke en lang. Hal e alle
Libellenbeobach ungen es , die in diesem Be eich o kommen. O ien ie e dich am Fo o oben ech s
(Be eich=sei lich jeweils ~2,5m). Du soll es min. 15min ü die 100m b auchen.
Hinweis: 150 Sch i e en sp echen e wa 100m
4. A) Bes imme nun die Libellena en bzw, alls dies nich eindeu ig zu e kennen is , die
Libellenga ung. Nu ze zu Un e s ü zung die A enlis e und die Websi es (QR-Codes). Falls Libellen
auße halb deines Be eiches o kommen, kanns du diese o zdem e assen, bi e dann ma kie en
(z.B. *auße halb).
B) Falls keine genaue e Bes immung möglich is , dann no ie e die Me kmale so gu wie möglich.
Falls bspw. nu ein Me kmal e kennba is , dann age nu dieses ein und lasse die ande en Felde
lee . Wich ig is , dass alle Beobach ungen no ie we den.
Hinweis: „Libelle im Flug, wei e es nich e kennba /zu schnell“ sind auch wich ige Da en!
5. Mache ein Nachweis Fo o je Libellena (wenn möglich). Ve suche die Me kmale bes möglich zu
e assen (ideal 1x sei lich & 1x on oben). Ve giss nich die Uh zei des Fo os zu no ie en, dami das
Fo o im Nachgang zu deine Bes immung zuo denba is (ein ande es Sys em is auch möglich, z.B.
Fo o gleich numme ie en o.ä.)
Tipp: Einige Libellen keh en ge ne au einen es en Ansi zpla z (As /G ashalm) zu ück. Mi langsamen
Bewegungen scha man es on seh nah ein Fo o zu machen.
6. Ende: Am Ende de S ecke no ie s du die End-Uh zei und ägs deine End-GPS-Koo dina en ein.
Falls du keine Libellen au deine S ecke ge unden has , kanns du ge ne eine wei e e S ecke anlegen. Bi e alle S ecken
imme no ie en.
A enlis e in AT
S eckb ie e mi Bilde n
Nach Fa be
76
* alls meh Zeilen benö ig , Hin e sei e e wenden
1wenn du nu die Ga ung angibs , dann üh e sp. an (z.B. Sympe um sp.)
1 Kleinlibelle: In Ruhehal ung: Flügel übe dem Rücken zusammengeklapp ; Im
Flug: ehe langsam, la e nd; Augen sei lich bzw. b ei auseinande
2 G oßlibelle: In Ruhehal ung: Flügel waag ech ausgeb ei e ; Im Flug: ehe
schnell; Augen seh eng bzw. be üh en sich
3 Ro , O ange, Blau, G ün, Gelb, B aun, Schwa z, Bun
4 z.B. d ei abwechselnde schwa ze S iche am Rücken; seh schmale Flügel; sons iges (besch eibe)
5 seh schnell im Flug/nich e kennba ; aus den Augen e lo en; sons iges (besch eibe)
6 0 – Winds ille; 1 – kaum me klich; Rauch eib leich ab; 2 – Blä e ascheln; Wind im Gesich spü ba ;
3 – Blä e und dünne Zweige bewegen sich; 4 – Zweige bewegen sich; Papie wi d om Boden gehoben
Fo mula Libellen
Name:
Tempe a u (C°):
S a -Uh zei :
Da um:
Winds ä ke6:
End-Uh zei :
S a -GPS-Da en:
End-GPS-Da en:
Fund
N .
Kleinlibelle1/
G oßlibelle2
Fa be3
Spezielles Me kmal4/
Sons ige Anme kung5
Fo o-
Uh zei
G uppe ode
A 1
77
Anlei ung: U e gehölze “T ainie ”
Ma e ial:
❖ Sma phone mi unk ionie ende Kame a
❖ Ins allie e Flo a Incogni a App
❖ Fo mula zum U e gehölze
❖ Ka e des Un e suchungsgebie es
❖ A enlis e
Au gaben:
1. S a : Wähle einen S a punk im o gegebenen Flächenbe eich und age
diesen in die beigeleg e Ka e ein. T age die S a -Uh zei ins Fo mula ein.
2. Ziel: Gehe e wa 20 Sch i e in eine Rich ung und bes imme dabei alle Bäume
(!), welche zwischen Weg und U e and o kommen. Falls du Hil e bei de
Bes immung b auchs , e wende die Flo a Incogni a App1 und die A enlis e.
(!) Bes imme nu Bäume, die min. g öße , wie du selbs sind und deine Hand soll e den
S amm (au B us höhe) nich umschließen können.
3. T age die e mi el e A in das Fo mula ein, jeweils mi deu schen und
wissenscha lichen Namen (!). Ma kie e den S ando des Baumes in de Ka e
so genau wie möglich. T age da ü die Fundnumme au de Ka e ein.
(!) Hinweis: alls du di bei de konk e en Bauma nich siche bis , dann age nu die
Ga ung ein (z.B. Weide – Salix sp.)
4. Ende T age deinen Endpunk in die Ka e ein und no ie e die End-Uh zei .
5. Ökologische Zeigewe e: E mi ele im Nachgang die ökologischen Zeigewe e
de e mi el en Bauma en. Scanne dazu diesen QR-Code und age die
Bauma in die Suchleis e de Websi e ein. T age die gesuch en
Eigenscha en in das Fo mula ein.
6. Finde he aus, ob es sich bei deinen ge undenen Bauma en um
heimische ode Neophy en handel . T age in de Tabelle jeweils „0“
(heimisch) ode „X“ (Neophy ) ein.
1Bes immung: Wähle in de App „P lanze e kennen“ aus. Wähle nun in de un e en D ehleis e
„Baum“ aus. Folge nun den wei e en Anlei ungen de App. Soll e eine Eigenscha nich möglich sein
zu o og a ie en (z.B. F uch ) dann übe sp inge das Fo o mi „ “ un en ech s. Falls du di mi dem
E gebnis nich siche bis , wiede hole das Fo og a ie en und hal e das im Fo mula es .
78
Fo mula U e gehölze
Name:
Da um:
S a -Uh zei :
End-Uh zei :
N . au Ka e
Bauma
Anme kung
*bei Pla zmangel Rücksei e e wenden
Ökologische Zeigewe e
nach Ellenbe g
Bauma
L
Lich zahl
T
Tempe a u zahl
F
Feuch ezahl
R
Reak ionszahl
N
S icks o zah
l
Heimisch (0)
Neophy (X)
*die Websi e e lang die konk e e Bauma , alls du diese nich weiß , wähle eine da on aus (z.B. Salix sp. -> Salix alba)
79
Beige üg e Un e lagen
Fa bskala
Feedback (s ichwo a ige Sä ze)
Wa en die Anlei ungen e s ändlich? Gab es bes imm e Beg i e ode Abschni e, die unkla wa en? Wenn ja, welche?“
Was könn e op imie we den? Welche zusä zlichen In o ma ionen hä en di gehol en? Wie könn e die Anlei ung besse
au be ei e we den (z.B. isuell, ex lich, s uk u ell)?
Welche de d ei Au gabe wa am schwie igs en? Welche am leich es en? (Libellen, Wasse quali ä , U e gehölze)? Wa um
emp andes du diese Au gabe als besonde s schwie ig ode leich ?
Was wa die g öß e He aus o de ung?
Was ha di am bes en ge allen?
Sons iges Feedback:
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6) Silbe Pappel – Populus alba
7) Schwa z Pappel - Populus nig a
8) Schlehe - P unus spinosa
9) S iel Eiche – Que cus obu
87
10) Ech e K euzdo n - Rhamnus ca ha ica
11) Weide – Salix sp.
12) Fla e ulme – Ulmus lae is
13) Feldulme – Ulmus mino
88
14) Gemeine Schneeball - Vibu num opulus