Kohne , Di k
Book Pa — Accep ed Manusc ip (Pos p in )
Guinea-Bissau - 1990
Sugges ed Ci a ion: Kohne , Di k (1991) : Guinea-Bissau - 1990, In: Ho meie , Rol (Ed.): A ika-
Jah buch 1990: Poli ik, Wi scha und Gesellscha in A ika südlich de Saha a, Leske + Bud ich,
Opladen, pp. 121-125
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Au ho 's e sion o : "Guinea-Bissau", in: Ho meie , Rol (ed.): A ika-Jah buch - 1990.
Ins i u ü A ika-Kunde, Hambu g / Leske u. Bud ich, Opladen, 1991: 121 – 125
Guinea-Bissau - 1990
Fläche: 36 125 km², Einwohne : 981 000 (1990), Haup s ad : Bissau, Am ssp ache: Po ugie¬sisch,
Schul¬besuchsquo e: 37 %, Wechselku s: $ 1 = Peso (PG) 5 000, P o-Kop -Einkommen: $ 180
(1990), BSP: $ (173 Mio.) (?), An eil am BIP: 46% - 16 % - 38 %, Haup expo p oduk e:
Cashewnüsse 83%, Fisch 15%, S aa s- und Regie ungsche : João Be na do Viei a,
Mini¬s e p äsiden : N.N., Regie ungspa ei: Pa ido A icano da Independência de Guiné e Cabo
Ve de (PAIGC) und 10 Opposi ionspa eien.
Nach de allmählichen Libe alisie ung des Wi scha slebens ab 1986, de en e s e E olge mi le weile
auch au dem Lande sich ba we den, ha sich 1990 de Schwe punk de innenpoli ischen Diskussion
au den poli ischen Ö nungsp ozeß e lage . Die PAIGC, die Einhei spa ei Guinea-Bissaus, ha ih en
Allein e e ungsansp uch au gegeben und sich e p lich e , nach eine Übe gangspe iode on zwei
Jah en (1991-93) den Weg eizumachen ü ein Meh pa eiensys em un e eine p äsidialen
Regie ungs o m. Die außenpoli ischen Beziehungen s anden im Scha en o daue nde G enzkon lik e
mi dem benachba en Senegal. Die guineische Regie ung ha ih e Bemühungen de e gangenen Jah e
um Au nahme in die F ank-Zone des akophonen A ika 1990 zuguns en eine s ä ke en
wi scha spoli ischen Bindung an den adi ionellen Pa ne Po ugal au gegeben.
Innenpoli ik
Das Jah 1990 wu de du ch zwei Kabine sumbildungen eingelei e . Am 12.1. schu die Regie ung ein
neues S aa sminis e ium ü soziale Angelegenhei en und das P äsidialam un e Vasco Cab al, dem
Che -Ideologen de Pa ei, de gleichzei ig Vizep äsiden des S aa s a es und E s e Sek e ä de PAIGC
is . O izielle Beg ündung ü die Scha ung dieses neuen Supe minis e iums wa die
"Dezen alisie ung" de Regie ungsak i i ä en. Am 9.3. kam es zu eine wei e en, g undlegende en
Kabine sumbildung bei de ie Minis e ien abgescha wu den (un e ande em das
Planungsminis e ium), - die Zahl de Minis e ien abe insgesam du ch die Scha ung meh e e neue
Minis e ien (u.a. ü F auen agen und ü in e na ionale Zusammena bei ) on 19 au 24 e höh wu de.
Im Gegensa z zu ande en wes a ikanischen S aa en, die sich in den le z en beiden Jah en dem
Mus e wes liche Demok a ien un e dem aku en D uck "de S aße" annähe en, wie e wa Benin ode
Togo, is de poli ische Ö nungsp ozeß in Guinea-Bissau ielmeh die beinahe zwangsläu ige Folge des
den schon sei sieben Jah en andaue nden wi scha lichen Libe alisie ungsp ozesses. F eilich wa auch
le z e e dik ie du ch die Wahl zwischen wi scha spoli ische Banke o e klä ung de Regie ung ode
de Annahme de Au lagen de in e na ionalen Gebe gemeinscha , - allen o an des IWF und de
Wel bank. De new deal nach dem Rezep des IWF ließ in den le z en Jah en auch die poli ischen
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Opposi ionsbewegungen e s a ken. Die F en e de Lu a pela Independência Nacional da Guiné (FLING),
ein ühe e Ri ale de PAIGC wäh end des Be eiungskamp es, s ell e de Regie ung am 2.7. in einem
o enen B ie an den S aa sp äsiden en das Ul ima um, umgehend eine ound- able Kon e enz
einzube u en, zu de alle poli ischen G uppie ungen des Landes zuzulassen seien. Fe ne e lang e sie,
daß alle poli ischen Flüch linge des Landes in ih e Heima zu ückkeh en dü en und demok a ische
Wahlen un e züglich abgehal en we den. Eine zwei e g oße poli ische Opposi ionsbewegung,
Mo imen o Ba a á, o de e im Augus eben alls den Dialog mi dem S aa sp äsiden en übe eine
na ionale Aussöhnung.
Die Regie ung Viei a leg e alle dings keine sonde liche Eile an den Tag, diesen Fo de ungen
nachzukommen. Im Sep embe e klä e de s ändige Sek e ä de PAIGC und S aa sminis e Vasco
Cab al, beide Opposi ionsbewegungen hä en zwa ih e Zulassung als poli ische Pa eien bean ag ,
diese Zulassung müsse abe legalen Rich linien olgen, die noch nich olls ändig ausgea bei e seien.
Augenscheinlich möch e die PAIGC eine gewisse Kon olle übe die Pa eieng ündung nich e lie en.
Cab al ließ e lau en, daß man "keine Pa ei ole ie en könne, die keine Ve bindung zum Volk habe".
Auch ehemalige Kollabo a eu e mi de po ugiesischen Kolonialmach sind on de Pa eig ündung
ausgeschlossen. Ande e sei s be on e S aa sp äsiden Viei a Ende Augus o dem Zen alkomi e de
PAIGC, daß nu ein Meh pa eiensys em de guineischen Gesellscha die demok a ischen F eihei en
b ingen könne, weil ein Einpa eiensys em die Eli enbildung begüns ige. De Ge ah des T ibalismus
und Regionalismus bei einem Meh pa eiensys em müsse man du ch en sp echende neue
Wahlgese zgebung begegnen. Auße dem e mu ig e Viei a bei diesem Anlaß zu G ündung eie
Gewe kscha en und eine libe alen P esse.
Die Pa lamen ssi zung im Augus sowie die on de PAIGC o ganisie e 1. Na ional-Kon e enz
zu Diskussion des Übe gangs zum Meh pa eiensys em, die am 8.10. e ö ne wu de, bes ä ig en diesen
T end zu poli ischen Ö nung. Die 350 Mi gliede de Na ional-Kon e enz aus Pa ei, Regie ung und
p i a en O ganisa ionen be ü wo e en ein Re e endum übe die A de poli ischen Re o men, die on
de Be ölke ung gewünsch we den sowie die Ausa bei ung eine neuen Ve assung. Fo de ungen nach
de Abscha ung de üh enden Rolle de PAIGC, nach En poli isie ung on A mee und Gewe kscha ,
nach Ein üh ung des allgemeinen S eik ech es, P esse eihei , Abscha ung de Todess a e, e c.
wu den eben alls lau . Am 17.12. beschloß das Zen alkomi ee de PAIGC de ini i dem u sp ünglich
ü Ende des Jah es anbe aum en auße o den lichen Pa eikong eß die Ein üh ung eines
Meh pa eiensys ems in Guinea-Bissau nach eine Übe gangspe iode (1991-93) o zuschlagen.
O iziell beg ünde e die Pa ei üh ung die ku z is ige Ve legung des auße o den lichen
Pa eikong esses om Dezembe 1990 au den 20.-25.1.1991 dami , daß nich alle wich igen
Dokumen e, zum Beispiel übe die Übe gangspe iode (1991-93), übe den neuen Ve assungsen wu ,
e c. ech zei ig e ig gewo den seien.
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Mögliche weise hing die Ve schiebung abe auch mi den im Dezembe in Bissau und Lissabon wiede
ku sie enden Ge üch en eines ku z be o s ehenden Pu sches zusammen. Viei a ha e be ei s An ang
No embe eine geplan e Reise nach Japan nach eine 40 ägigen Reise und um den E dball (New Yo k,
Taiwan) e mu lich wegen Pu schge üch en abgeb ochen.
Auch au de Ebene de Menschen ech e mach e die Regie ung in diesem Jah wei e e
Zuges ändnisse: Be ei s am 20.1. gewäh e de S aa s a Amnes ie ü 22 Beschuldig e des
Pu sch e suches on 1985. Diese zwei e Amnes ie inne halb on d ei Mona en bedeu e , daß nunmeh
alle 52 poli ischen Ge angenen, denen man die Teilnahme an dem mißglück en Pu sch e such on 1985
o wa , be ei sind. Als e s es schüch e nes Zeichen de P esse eihei läß sich die G ündung de
e s en p i a en Zei ung des Landes, ein Wochenbla mi Spo be ich e s a ung, am 10.10.
in e p e ie en.
De G enzkon lik mi dem Senegal ha e auch Auswi kungen au die innenpoli ische Si ua ion:
Am 1.9. lüch e en e wa 300 Guinee aus de Casamance (Süd-Senegal) o den Rep essalien de
senegalesischen T uppen, die den Guinee n o wa en, die Sepa a is en in de Casamance zu
un e s ü zen. Gu zwei Mona e spä e , lüch e en nach Meldung des guineischen Ro en K euzes om
9.11. abe mals 1.600 Menschen (haup sächlich Senegalesen) o den blu igen Un uhen in de
Casamance nach Sao Domingo, im No den Guinea-Bissaus. Dadu ch ges al e e sich die
Ve so gungssi ua ion in diese S ad so p ekä , daß die Regie ung einen Hil e u um Un e s ü zung de
Flüch linge an die Ve ein en Na ionen ich e e.
Außenpoli ik
De G enzkon lik um die ma i ime Zone zwischen Senegal und Guinea-Bissau e schä e sich zu
Beginn des Jah es. Am 5.1. ba die Guineische Regie ung die OAU, F ank eich und Po ugal im
G enzs ei zu e mi eln. Am 12.2., wäh end eines T e ens o dem In e na ionalen Ge ich sho in Den
Hag beschuldig e de Ve e e Bissaus den Senegal Fische ei ah zeuge in de ums i enen Zone
au geb ach zu haben und wa n e o eine Eskala ion des Kon lik es. Die Regie ung in Bissau such
du ch die An u ung des In e na ionalen Ge ich sho es die Au hebung de G enzziehungsabkommen
zwischen Po ugal und F ank eich aus dem Jah e 1960 zu e eichen. Das Ve dik des in e na ionalen
Ge ich sho es in Gen om Juli 1989 zuguns en Senegals ha Bissau nich ane kann .
Nach wei e en G enzzwischen ällen kamen beide Regie ungen in einem T e en in Pa is am
24.5. übe ein, alle bila e alen Di e enzen zukün ig au iedlichem Wege zu lösen. Am 29.5.
bek ä ig en beide Sei en, daß sie gegen den jeweiligen Nachba n ge ich e e Ak ionen sub e si e
O ganisa ionen in ih em Lande nich dulden wü den. Das be i eine sei s die Un e s ü zung de
Sepa a is en in de
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Casamance und ande e sei s on senegalesischem Boden aus agie ende guineische
Opposi ionsbewegungen wie die FLING (s.o.). Eine gemisch en senegalesisch-guineischen
Kommission, die zum e s en Mal sei neun Jah en wiede zusammen a , gelang es abe auch bei ih em
T e en Ende Juli nich , den Kon lik um die Seeg enzen zu lösen. Imme hin se z en die Teilnehme
e söhnliche Zeichen: Abkommen übe Zollkon ollen, Tou ismus, ländliche En wicklung und Indus ie
sowie ein Kul u abkommen, das guineischen S uden en das Medizins udium im Senegal e möglich ,
wu den un e zeichne .
Au dem Gebie on Kul u und E ziehung e s ä k en sich auch die adi ionell engen
Bindungen zu Po ugal. Anläßlich des Besuchs des po ugiesischen Außenminis e s in Bissau
un e zeichne en beide Sei en ein Koope a ionsabkommen übe E ziehung und Rech ssys em. Am 5.7.
kündig e de Kul u a aché‚ de po ugiesischen Bo scha in Bissau an, daß Po ugal e s ä k e
Ans engungen un e nehme, um die po ugiesische Sp ache in den Guinea-Bissau zu ö de n. E s e
Nu znieße diese Maßnahmen sei die guineische A mee. Im Ok obe un e zeichne en beide
Regie ungen ein Abkommen zu En wicklungszusammena bei , das un e ande em die Fische ei,
Landwi scha , Tou ismus und Telekommunika ion be a . Die Regie ung in Bissau wa die e s e on
allen lusophonen a ikanischen S aa en, die solch ein Abkommen un e zeichne e. Lissabon kündig e
auße dem an, daß es beabsich ige, die Auslandschulden gegenübe Po ugal (e wa $ 14.5 Mio) in einen
En wicklungs ond ü die Wi scha sen wicklung Guinea-Bissaus umzuwandeln.
Auch F ank eich en schloß sich zu Beginn des Jah es knapp die Häl e (F 10 Mio.) de
bishe igen Schulden gegenübe F ank eich (F 22 Mio.) zu e lassen. Im Sep embe un e zeichne en
beide Sei en d ei Koope a ionsabkommen im Gesam we on F 17 Mio. ü ländliche En wicklung,
Rund unk und zum Au bau eines anzösich-guineischen Kul u zen ums in Bissau. Den An ag au
Au nahme in die F CFA-Zone on 1987 zog Guinea-Bissau abe am 2.1. zu ück. Augenscheinlich
konn en sich die ankophonen Mi gliede de Zone nich da au einigen, die ohnehin schon ge äh de e
S abili ä des F CFA du ch die Au nahme eines neuen Konku en en um die knappen Mi el wei e zu
schwächen. Da de Peso abe d ingend eine Anlehnung an eine s ä ke e Wäh ung beda , wand e sich
die Regie ung an die Po ugiesen um Hil e. Le z e e willig en ein, du ch den ga an ie en Um ausch on
lokale Wäh ung in Escudos im Gegenwe on jäh lich bis zu $ 10 Mio. den Peso zu s ü zen und so
eine beg enz en Kon e ibili ä einen Sch i nähe zu kommen. Neben Po ugal wa en 1988 die g öß en
bila e alen Gebe Schweden (mi $ 14 Mio.), die Niede lande und I alien.
Nach de Au nahme diploma ische Beziehungen zu Taiwan am 26.5. und de Annähe ung
Bissaus an Taipei, die die Beziehungen zu Peking e heblich e schlech e e, übe nimm Taiwan die
Rolle de Volks epublik China in den chinesisch-guineischen P ojek en. Taiwan ha auße dem einen
K edi on $ 67,4 Mio. zum Ausbau des Flugha ens zugesag . Die Au nahme diploma ische
Beziehungen sowie Koope a ionsabkommen wu den am 22.8. auch mi dem I an beschlossen.
Sozio-ökonomische En wicklung
Die Be ölke ung des kleinen Landes ha zu Jah eswende 1989/90 die G enze on 1. Mio. übe sch i en.
Die anhal ende Land luch in die Haup s ad Bissau e u sach do zunehmend P obleme mi de
ch onisch unzu eichenden In as uk u und de Jugendk iminali ä .
Gemessen am S anda d de meis en ande en a ikanischen S aa en wies Guinea-Bissau abe in den
le z en Jah en ein e s aunlich hohes eales Wi scha swachs um au : 6% im Jah e 1987, 8% 1989 und
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o aussich lich 5-7% 1990. Dami lieg das Wachs um des B u osozialp oduk es deu lich übe de
Zunahme de Be ölke ung on schä zungsweise jäh lich 3,4%. Ge ade auch in de Landwi scha sind
mi e wa 8% deu lich höhe e Wachs ums a en als in e gleichba en a ikanischen Lände n zu
e zeichnen. Beim Reisanbau gab es nich zule z wegen de Libe alisie ung des Wi scha slebens ab
1987 einen egel ech en Boom: Die lokale Reisp oduk ion s ieg on 85.000 (1982) au 145.000
(1988). Nach Schä zungen de Wel bank wi d Guinea-Bissau, das wäh end de Kolonialzei bis An ang
de sechzige Jah e ein Reisexpo land gewesen wa , sich be ei s in diesem ode im nächs en Jah wiede
selbs mi Reis e so gen können. Inwiewei Guinea-Bissau mi de on ihm de zei be o zug en Poli ik
de ländlichen En wicklung, mi els Hoche agsso en und kon en ionelle landwi scha liche
Be a ung auch zukün ig E olg haben wi d, bleib abzuwa en.
Guinea-Bissau ha in den le z en Jah en jäh lich $ 50-70 Mio., das heiß 35% des BSP ode $ 60
p o Kop de Be ölke ung als Hil e ausländische Gebe im Rahmen de in e na ionalen
En wicklungszusammena bei e hal en. De Um ang de Hil e iel on $ 109 Mio. (1987) au $ 99,8
Mio (1988) wegen eines Rückganges de mul ila e alen Hil e. Die bila e ale Hil e be ug 1988 (ohne
Po ugal) $ 54,6 Mio. Die wich igs en bila e alen Gebe sind neben Po ugal (das nich dem
En wicklungshil ekomi ee de OECD angehö ), Schweden, die Niede lande und I alien. Hinsich lich
de bedeu ens en En wicklungsp ojek e dieses Jah es is die am 5.6. mi po ugiesische Hil e
e igges ell e Sa elli enemp angss a ion ü 40.000 ( o he 4.000) Lei ungen mi neues e op ische
Glas ase echnik, die au oma ische Ve bindungen ins Ausland e möglich , sowie ein Fische eip ojek zu
e wähnen. Le z e es soll dem Au bau de Fische ei im Süden des Landes bei Cacine dienen und wi d
on de a ikanischen En wicklungsbank mi einem K edi on $ 14,87 Mio. inanzie . Die
E dölp ospek ion in de o -sho e-Zone, die 1984 mi d ei Ölgesellscha en aus F ank eich, Kanada und
den USA begann, abe on den Gesellscha en de e s en beiden Lände n wegen de mage en Resul a e
1989 einges ell wu de, soll im neuen Jah wiede au genommen we den.
Die Auslands e schuldung ha sich on 1980 ( $ 131 Mio.) bis 1988 ($ 423 Mio.) meh als
e d ei ach . 90% de Schulden sind lang is ige Schulden de Ö en lichen Hand. Die
Gesam schuldenlas mach e 1988 296% des BSP aus. Die Wel bank ho abe , daß sich diese
P ozen sa z bis 1991 au 242% eduzie en wi d. 62% de Gesam schulden wu den be ei s zu den
Sonde bedingungen de En wicklungshil e gewäh . Die
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Schuldendiens a e (Ve häl nis on Schuldendiens zu den gesam en Expo einnahmen) is angesich s
de mage en Expo e löse, die bishe sel en $ 25 Mio. jäh lich übe s iegen, o zdem ex em hoch:
gemäß Angaben de guineischen Regie ung au de 2. Kon e enz de LLDC in Pa is om 3.-14.9.
be äg sie zwischen 1989 und 1991 du chschni lich 150%.
Somi is o ensich lich, daß das Land nach wie o au einen Schuldene laß und Umschuldung
angewiesen is . Die Regie ung in Bissau kann also auch wei e hin nich umhin, die poli ischen
Fo de ungen de Gebe nach konsequen e Fo üh ung de Wi scha slibe alisie ung und
demok a ische E neue ung e ns zu nehmen. Im Juni bes ä ig e denn auch S aa sp äsiden Viei a
anläßlich eines Semina s de UGREP, eine Managemen einhei des Wi scha s- und
Finanzminis e iums in Bissau, daß die Ma k wi scha eine Vo bedingung ü nachhal ige En wicklung
sei. E mach e die Na ionalisie ungspoli ik de e s en ün Jah e nach de Unabhängigkei ü den
P oduk ions ückgang, Auswande ung und Pa allelwi scha e an wo lich.
Die P i a isie ung und Ums uk u ie ung on S aa sbe ieben nahm mi de zwei en Phase des
1987 begonnen S uk u anpassungp og ammes ih en An ang. Im Mä z g ünde e das Minis e ium ü
wi scha liche Zusammena bei eine Einhei zu Res uk u ie ung de ö en lichen Un e nehmen. Mi e
des Jah es wu de eine wei e e Kommission einge ich e , die Vo schläge ausa bei en soll zu
P i a isie ung de A mazéns do Po o (Volksläden), die bislang o iziell ein Im- und Expo monopol ü
Konsumgü e haben. Daß heu e nich meh wie o ie Jah en die Regale in den Läden und die
Ma k plä ze au den Dö e n lee sind, sonde n im Gegen eil beinahe ein ela i e Übe luß zu Schau
ges ell wi d, is maßgeblich au die Libe alisie ung abe wohl auch au den imme noch exis ie enden
Pa allelma k zu ückzu üh en. Schwa zma k und Schmuggel scheinen imme noch p o i abel zu sein,
denn de Peso äll wei e , und es bes eh wei e hin eine Ma ge (je nach Angaben bis zu 30%) zwischen
o iziellem und ino iziellem Um auschku s.
Neben de be ei s im Mä z geg ünde en in e na ionalen Handelsbank, die die na ionalen
Bankins i u e e gänzen soll, beschloß die Regie ung in Zusammena bei mi de EG und USAID am
30.8. zum Janua 1991 ein In e na ionales In es i ions Ins i u zu scha en, das ü das Managemen de
Gelde ü En wicklungsp ojek e zus ändig sein soll. Schweden und Po ugal, die beiden wich igs en
bila e alen Gebe , haben be ei s ih en Willen zu Koope a ion bekunde . Am 31.12. künde e Viei a die
G ündung eine wei e en En wicklungsbank in nahe Zukun an. Inwiewei das Bankensys em bei noch
exis ie endem Pa allelma k die In la ion on de zei e wa 30% besse in den G i bekomm bleib
abzuwa en. Die T eibs o p eise wu den 1990 meh mals be äch lich angehoben: 47% (Diesel 57%) im
Janua , 20% im Juli und nochmals 23% (Diesel 60%) im Sep embe , was di ek au die P eise on
ö en lichem T anspo , Elek izi ä und B o du chschlug.
Sinkende Realeinkommen und Gehäl e on S aa sbediens e en, insbesonde e de Leh e ,
e u sach en P obleme. Beispielsweise ha en e wa 200 Leh e Ende des Jah es ih en Diens wegen de
schlech en Bezahlung qui ie und Beschä igung im P i a sek o ode im Ausland gesuch . Dem
dadu ch en s ehenden aku en Leh e mangel e such e P äsiden Viei a du ch eine Anhebung de
Leh e gehäl e zu begegnen. E wa sich abe nich siche , ob die Wel bank dem angesich s de
es ik i en Poli ik des S uk u anpassungsp og ammes zus immen wü de. Le z e es sieh o , daß 5.000
Anges ell e und A bei e den Ö en lichen Diens e lassen müssen. Im le z en Jah wu den on den
insgesam 14.200 im S aa sdiens Beschä ig en be ei s 2.320 en lassen. Das neues e P og amm zum
Au angen ( o zei ig ) pensionie e S aa sbediens e e sieh de en Beschä igung in kleinen on de ILO
ode UNDP inanzie en P ojek en o .
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Di k Kohne
Ch onologie Guinea-Bissau 1990
2.1. Die Regie ung zieh den An ag au Au nahme in die F ank-
Zone zu ück
5.1. De S aa sp äsiden e such die OAU, F ank eich und
Po ugal um Hil e im G enzkon lik mi dem Senegal
20.1. Amnes ie ü 22 poli ische Ge angene
Mä z Beg enz e Kon e ibili ä des Peso mi dem
po ugiesischen Escudo einge üh
9.3. bedeu ende Kabine sumbildung
26.5. Au nahme diploma ische Beziehungen zu Taiwan
5.6. Einweihung eine Sa elli enemp angss a ion
Augus Ankündigung, daß nach eine Übe gangspe iode (1991- 1993) ein P äsidial egime mi
einem Meh pa eien-sys em einge üh wi d
5.10. Umschuldung de po ugiesischen Auslandschulden in Escudos ü einen
En wicklungs ond
8.10. Na ional-Kon e enz übe die Ein üh ung eines Meh pa eiensys ems