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Staatsausgaben und crowding-out-Effekte: Zur Effizienz einer Finanzpolitik keynesianischer Provenienz

Abstract

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Staatsausgaben und crowding-out-Effekte: Zur Effizienz einer Finanzpolitik keynesianischer Provenienz

Author: Schiller, Christian
Publisher: Berlin: Peter Lang International Academic Publishers
Year: 2018
DOI: 10.3726/b13753
Source: https://www.econstor.eu/bitstream/10419/182733/1/978-3-631-75197-8.pdf
Schille , Ch is ian
Book — Digi ized Ve sion
S aa sausgaben und c owding-ou -E ek e: Zu E izienz
eine Finanzpoli ik keynesianische P o enienz
Finanzwissenscha liche Sch i en, No. 21
P o ided in Coope a ion wi h:
Pe e Lang In e na ional Academic Publishe s
Sugges ed Ci a ion: Schille , Ch is ian (1983) : S aa sausgaben und c owding-ou -E ek e: Zu E izienz
eine Finanzpoli ik keynesianische P o enienz, Finanzwissenscha liche Sch i en, No. 21, ISBN
978-3-631-75197-8, Pe e Lang In e na ional Academic Publishe s, Be lin,
h ps://doi.o g/10.3726/b13753
This Ve sion is a ailable a :
h ps://hdl.handle.ne /10419/182733
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S aa sausgaben und
c owding-ou -E ek e
FINANZWISSENSCHAFTLICHE SCHRIFTEN
Ch is ian Schille
Un e dem Eind uck de E ah ungen des le z en Jah zehn s und o he schon
au g und heo e ische Übe legungen sind meh und meh Zwei el au gekommen,
ob eine inanzwi scha liche Nach ages eue ung ein augliches Mi el gegen
Un e beschä igung is . Ziel de o liegenden A bei is es, die heo e ischen
E wägungen au zua bei en und im Hinblick au ih e Vo ausse zungen und de en
Plausibili ä zu übe p ü en.
Ch is ian Schille wu de 1952 in D esden gebo en. E s udie e on 1972 bis 1978
Volkswi scha sleh e an de Johannes Gu enbe g-Uni e si ä Mainz. Nach de
Diplom-P ü ung im F ühjah 1978 p omo ie e e bei P o esso D . Ku Schmid
am Ins i u ü Finanzwissenscha de Uni e si ä Mainz. De Au o is sei 1978
am selben Ins i u als wissenscha liche Mi a bei e ä ig.
FINANZWISSENSCHAFTLICHE SCHRIFTEN
Ch is ian Schille
S aa sausgaben und c owding-ou -E ek e
S aa sausgaben
und
c owding-ou -E ek e
FINANZWISSENSCHAFTLICHE
SCHRIFTEN
He ausgegeben
on
den P o esso en
Albe s,
K ause-Junk, Li mann,Obe hause ,
Pohme ,
Schmid
Band
21
~
Ve lag
Pe e
Lang
FRANKFURT
AM
MAIN·
BERN

Ch is ian Schille
S aa sausgaben und
c owding-ou -E ek e
Zu E izienz eine
Finanzpoli ik keynesianische
P o enienz
~
Ve lag
Pe e
Lang
FRANKFURT
AM
MAIN
·
BERN
Open Access: The online e sion o his publica ion is pub-
lished on www.pe e lang.com and www.econs o .eu unde he
in e na ional C ea i e Commons License CC-BY 4.0. Lea n
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This book is a ailable Open Access hanks o he kind suppo
o ZBW – Leibniz-In o ma ionszen um Wi scha .
ISBN 978-3-631-75197-8 (eBook)
C
IP-Ku z i elau nahme
de
Deu schen
Bibi
io hek
Schille ,
Ch is ian:
S aa sausgaben
und
c owding-ou -E ek e
:
zu
E izienz
e.
Finanzpoli ik
keynesian.
P o enienz/
Ch is ian
Schille .
-
F ank u
am
Main; Be n:
Lang,
1983.
(Finanzwissenscha liche
Sch i en
;
Bd.
21)
ISBN
3-8204-7503-6
NE:GT
=
ISSN
0170-8252
ISBN
3-8204-7503-6
©
Ve lag
Pe e
Lang
GmbH,
F ank u
am
Main
1983
Alle
Rech e
o behal en.
Nachd uck
ode
Ve iel äl igung,
auch
auszugsweise,
in
allen
Fo men
wie
Mik o ilm,
Xe og aphie,
Mik o iche,
Mik oca d,
O se
e bo en.
D uck
und
Bindung:
o okop
wilhelm
weihe
KG,
da ms ad
Vo wo
Die
o liegende
Abhandlung
en s and
wäh end
meine
Tä igkei
als
wissenscha liche
Mi a bei e
bei
He n
P o esso
D .
Ku
Schmid
am
Ins i u
ü
Finanzwissenscha
de
Uni e si ä
Mainz.
Sie
wu de
im
Somme semes e
1982
om
Fachbe eich
Rech s-
und
Wi scha swissenscha en
de
Johannes
Gu enbe g-
Uni e si ä
Mainz
als
Disse a ion
angenommen.
Meinem
e eh en
Leh e ,
He n
P o esso
D .
Ku
Schmid ,
möch e
ich
an
diese
S elle
ü
die
ielen
An egungen
und
Ve besse ungs o schläge
au ich igen
Dank
aussp echen.
E
ha
auch
die
Ve ö en lichung
in
de
Reihe
"Finanzwissenscha liche
Sch i en"
e -
möglich .
He n
P o esso
D .
Ba mann
bin
ich
dank-
ba
da ü ,
daß
e
( o z
zei lichen
Engpasses)
das
Ko e e a
übe nommen
ha .
Schließlich
möch e
ich
meine
F au
und
Fachkollegin
ü
die
k i ische
Du chsich
des
Manusk ip es
danken.
Mainz,
im
He bs
1982
Ch is ian
Schille
Mylo d,
die
Mühe
konn e
Ih
Euch
spa en.
Schille ,
Ma ia
S ua
E s e
Teil:
G undlagen
de
c owding-ou -Analyse
E s es
Kapi el:
P oblems ellung
und
Au bau
de
A bei
A.
P oblems ellung
Als
am
8.
Juni
1967
in
de
Bundes epublik
Deu schland
das
"Gese z
zu
Fö de ung
de
S abili ä
und
des
Wachs ums
de
Wi scha "
e abschiede
wo den
is ,
ha e
die
"keynesia-
nische
Bo scha "
on
de
Machba kei
de
Konjunk u
mi els
inanzwi scha lichem
demand
managemen
auch
hie zulande
ih en
gese zlichen
Niede schlag
ge unden.
Heu e
wi d
un e
Wi scha s heo e ike n
zwa
he ig
da übe
deba ie ,
ob
diese
Bo scha
on
Keynes
selbs
ode
on
seinen
In e -
p e en,
haup sächlich
Hicks,
Hansen
und
Klein,
e künde
wu de
(und
ob
Keynes
übe haup
ein
Keynesiane
wa )
1~
gleichwohl
spiel e
keynesianisches
Gedankengu
bei
de
Poli ik-
be a ung
in
allen
indus ialisie en
Lände n
de
wes lichen
Wel
die
dominie ende
Rolle
2~
Die
keynesianische
Bo scha
läß
1)
Diese
Diskussion
geh
zu ück
au
Leijonhu ud,
A.,
On
Keynesian
Economics
and
he
Economics
o
Keynes,
New
Yo k,
1968;
einen
Ube blick
e mi el
G ossman,
H.J.,
Was
Keynes
a
"Keynesian"?
A
Re iew
A icle,
in:
Jou nal
o
Economic
Li e a u e,
1972,
s.
26
.
2)
In
de
Bundes epublik
Deu schland
is
die
keynesianische
Bo scha
e gleichsweise
spä
on
den
Wi scha spoli ike n
au geg i en
wo den,
nämlich
e s
mi
de
Rezession
1966/67.
Zu
Umse zung
de
keynesianischen
Rezep u
in
die
wi -
scha spoli ische
P axis
hie zulande
und
in
den
Ve einig en
S aa en
on
Ame ika
sowie
in
G oßb i annien
gl.
Spahn,
H.-P.,
Keynes
in
de
heu igen
Wi scha spoli ik,
in:
Bombach,
G.,
Ramse ,
H.-J.,
Timme mann,
M.,
Wi mann,
W.
(H sg.),
De
Keynesianismus
I,
Theo ie
und
P axis
keynesianische
Wi -
scha spoli ik,
Be lin,
Heidelbe g,
New
Yo k,
1976,
S.
219
.

2
sich
in
g oben
S ichen
wie
olg
zusammen assen
11
:
-
Un e beschä igung
is
haup sächlich
Folgeeine un-
zu eichenden
gesam wi scha lichen
Gü e nach age
(Yd).
Diese
se z
sich
aus
den
Ausgaben
de
p i a en
Konsumen en
(Cl
und
In es o en
(II
sowie
aus
de
s aa lichen
Gü e nach age
(GI
zusammen
21
:
(
1-1-1)
Yd
C + I + G.
-
De
p i a e
Sek o
is
ins abil;
die
P i a en
ä igen
nich
"au oma isch"
s e s
so
iele
Ausgaben,
daß
alle
A bei swilligen
beschä ig
we den
können.
-
In
diesem
Fall
muß
und
kann
de
S aa
die
Gesam aus-
gaben
so
beein lussen,
daß
diese
ein
ollbeschä i-
gungskon o mes
Ni eau
e eichen.
Dazu
bie en
sich
die
T ans o ma ionsausgaben
an.
Es
is
jedoch
nich
nö ig,
daß
de
S aa
die
ganze
Gü e nach agelücke
selbs
mi
zusä zlichen
T ans o ma ionsausgaben
au üll ;
denn
mi
de
En al ung
eigene
Gü e nach age
eg
e
ia
Mul i-
plika o -
und
Akzele a o e ek e
die
P i a en
dazu
an,
ih e
Ausgabenpläne
eben alls
au zus ocken.
Zu
gleichen
Zei ,
als
in
de
Bundes epublik
Deu schland
mi
de
Ve abschiedung
des
"Gese z
zu
Fö de ung
de
S abi-
li ä
und
des
Wachs ums
in
de
Wi scha "
hohen
E wa ungen
in
die
Wi ksamkei
eine
keynesianisch
ges al e en
Finanz-
poli ik
Ausd uck
gegeben
wu de,
ha
sich
in
den
Ve einig en
1)
Vgl.
z.B.
Landmann,
P.,
Keynes
in
de
heu igen
Wi scha s-
heo ie,
in:
Bombach,
G.,
Ramse ,
H.-J.,
Timme mann,
M.,
Wi mann,
w.
(H sg.),
De
Keynesianismus
I,
Theo ie
und
P axis
keynesianische
Wi scha spoli ik,
Be lin,
Heidel-
be g,
New
Yo k,
1976,
s.
137
.
sowie
ü
einen
knappen
Ube blic!c
Li mann,
K.,
S and
de
S abilisie ungspoli ik,
in:
Qua alshe e
de
ös e eichischen
Gi ozen ale,
2-3/1978,
s.
36
.
2)
Die
Analyse
is
-
wie
üblich
-
e was
e g öbe ;
die
ge-
sam wi scha liche
Gü e nach age
um aß
zusä zlich
noch
die
Nach age
nach
Zwischenp oduk en,
is
also
die
Summe
aus
de
Zwischenp oduk -
und
Endp oduk nach age.
3
S aa en
on
Ame ika
eine
G uppe
on
Na ionalökonomen
-
die
Mone a is en
-
o mie ,
welche
die
Leis ungs-
ähigkei
eine
S abilisie ungspoli ik
keynesianische
P o enienz
in
F age
s ell .
In
e s e
Linie
Mil on
F iedman
1l
und
Ökonomen
de
S .
Louis
Bank2l
p opagie en,
daß
eine
keynesianisch
angeleg e
Finanzpoli ik
im
Hin-
blick
au
das
S abilisie ungsziel
unwi ksam
sei;
denn
ein
inanzwi scha liches
demand
managemen
zei ige
nu
einen
alloka i en
und
keinen
agg ega i en
E ek :
Du ch
eine
E höhung
de
T ans o ma ionsausgaben
zu
Anhebung
des
Gesam ausgabenni eaus
e d änge
de
S aa
im
gleichen
Zug
p i a e
Ausgaben.
Im
E gebnis
ände e
sich
nu
die
S uk u
und
nich
das
Ni eau
de
gesam wi scha lichen
Ausgaben.
"Mone a is s
••.
gene ally
asse
ha
go e nmen
spending
inanced
by
ei he
axing
o
bo owing
om
he
public
is
mainly
a
esou ce
ans e
om
he
p i a e
sec o
o
he
go e nmen ,
wi h
li le
ne
e ec
on
o al
spending"
3~
Diese
Ta bes and,
daß
expansi e
inanzwi scha liche
Nach-
ageimpulse
p i a e
Ausgaben
zu ückd ängen,
wu de
on
Spence
und
Yohe
41
in
Anlehnung
an
Culbe son
mi
dem
E ike
"c owding-ou "
beleg .
Popula isie
wu de
diese
Beg i
haup sächlich
du ch
die
beiden
Au sä ze
"The
1)
Vgl.
F iedman,
M.,
Capi alism
and
F eedom,
Chicago,
1962,
insbesonde e
S.
75
.;
F iedman,
M.,
Meiselman,
D.,
The
Rela i e
S abili y
o
Mone a y
Veloci y
and
he
In es men
Mul iplie
in
he
Uni ed
S a es,
1897-1958,
in:
Commission
on
Money
and
C edi
(H sg.),
Englewood
Cli s,
N.J.,
P en ice-Hall,
1963,
S.
163
,;
F iedman,
M.,
Helle ,
w.w.,
Mone a y
s.
Fiscal
Policy.
A
Dialogue,
New
Yo k,
1969.
2)
Vgl.
insbesonde e
Ande sen,
L.C.,
Jo dan,
J.L.,
Mone a y
and
Fiscal
Ac ions:
A
Tes
o
Thei
Rela i e
Impo ance
in
Economic
S abiliza ion,
in:
Fede al
Rese e
Bank
o
S .
Louis
Re iew,
No embe
1969,
s.
5
.
3)
Spence ,
R.W.,
Yohe,
W.P.,
The
"C owding-Ou "
o
P i a e
Expendi u es
by
Fiscal
Policy
Ac ions,
in:
Fede al
Rese e
Bank
o
S .
Louis
Re iew,
Ok obe
1970,
wiede abged uck
in:
Boo man,
J.T.,
Ha ilesky,
T.M.,
Money
Supply,
Money
Demand
and
Mac oeconomic
Models,
No hb ook,
1972,
s.
431.
4)
Vgl.
ebenda,
S.
430.
4
'C owding-Ou '
o
P i a e
Expendi u es
by
Fiscal
Policy
Ac ions"
11
on
Spence
und
Yohe
im
Jah
1970
sowie
"'C owding-Ou '
and
i s
C i ics"
21
on
Ca J.son
und
Spence
im
Jah
1975.
Das
Pendan
zum
c owding-ou ,
also
die
Ini iie ung
p i a e
Ausgaben
du ch
inanz-
wi scha liche
Anku belungsmaßnahmen,
wo an
Keynesiane
wei e hin
es hal en,
wi d
bisweilen
als
"pulling-in"
31
ode
auch
als
"c owding-in
1141
bezeichne .
In
de
Bundes epublik
Deu schland
ha
sich
die
on
den
Mone a is en
ange eg e
Diskussion
de
übe
einen
langen
Zei aum
als
gesiche
gel enden
keynesianischen
Gese z-
mäßigkei
in
de
le z en
Zei
e heblich
in ensi ie ,
insbesonde e,
als
es
o z
massi e
Anwendung
de
keynesia-
nischen
Rezep u
nich
gelang,
den
scha en
Konjunk-
u einb uch
im
Jah
1975
zu
e hinde n.
Mi
de
o lie-
genden
A bei
soll
zu
diese
Deba e,
die
sich
sowohl
au
empi ische
als
auch
au
heo e ische
Ebene
beweg ,
ein
Bei ag
gelie e
we den.
Es
wi d
un e such ,
wie
sich
die
These
de
Mone a is en
om
c owding-ou
heo e isch
beg ünden
läß ,
ode
ande s
gesehen:
wie
man
die
These
de
Keynesiane
on
de
agg ega i en
Wi ksamkei
eines
ex-
pansi en
inanzwi scha lichen
demand
managemen
kausal-
logisch
alsi izie en
kann.
Zu
diesem
Zweck
we den
die
c owding-ou -E ek e,
mi
Hil e
de en
e klä
we den
kann,
"daß
im
E gebnis
dem
Meh
an
s aa lichen
Leis ungen
ein
1)
Spence ,
R.W.,
Yohe,
W.P.,
The
"C owding-Ou "
o
P i a e
Expendi u es
by
Fiscal
Policy
Ac ions,
a.a.O.,
S.
430.
2)
Ca lson,
M.K.,
Spence ,
R.W.,
C owding-Ou
and
i s
C i ics,
in:
Fede al
Rese e
Bank
o
S .
Louis
Re iew,
Dezembe
1975,
s.
2
.
3)
Vgl.
z.B.
Hende sho ,
P.H.,
A
Tax
Cu
in
a
Mul iple
Secu i y
Model:
C owding-Ou ,
Pulling-In
and
he
Te m
S uc u e
o
In e es
Ra es,
in:
Jou nal
o
Finance,
1976,
s.
1185
.
4)
Vgl.
z.B.
F iedman,
B.,
C owding-Ou
o
C owding-In?
Economic
Consequences
o
Financing
Go e nmen
De ici s,
in:
B ookings
Pape s
on
Economic
Ac i i y,
1978,
s.
593
.
5
Wenige
an
p i a en
Ausgaben
gegenübe s eh "
11
p äsen ie
und
au
ih e
Plausibili ä
hin
übe p ü .
B.
Au bau
de
A bei
Die
A bei
bes eh
aus
zwei
Teilen.
Da on
is
de
zwei e
de
wich ige e.
Hie
wi d
eine
An wo
au
die
F age
ge-
such ,
wie
eine
Ve minde ung
de
on
den
P i a en
en -
al e en
Gü e nach age
in olge
eines
expansi en
inanz-
wi scha lichen
demand
managemen
beg ünde
we den
kann.
Um
Vo a bei en
ü
diese
Analyse
geh
es
im
e s en
Teil,
e bunden
mi
einigen
allgemeinen
Aus üh ungen
zum
c owding-
ou .
So
we den
zunächs
(im
zwei en
Kapi el)
die
dogmen-
his o ischen
wu zeln
de
c owding-ou -These
au gezeig
und
(im
d i en
Kapi el)
mögliche
Fo men
des
c owding-ou
ab-
gehandel .
Im
ie en
Kapi el
wi d
dann
de
Un e suchungs-
ahmen
ü
die
nach olgende
c owding-ou -Analyse
eingeg enz
und
ein
G undmodell
om
IS-LM-Typ
p äsen ie .
De
zwei e
Teil
is
in
sechs
Kapi el
un e gliede ,
wobei
die
e s en
ün
jeweils
einem
de
ün
wesen lichen
T ans-
missionswege
inanzwi scha liche
Nach ageimpulse
ge-
widme
sind.
Zunächs
geh
es
um
einen
Finanzie ungse ek .
Gesam wi scha lich
gesehen
kann
bei
einem
kons an en
Geld-
angebo
eine
in olge
des
s aa lichen
Handelns
e meh e
gesam -
wi scha liche
Gü e nach age
nu
du ch
eine
Beschleunigung
des
Geldumlau s
inanzie
we den.
Du ch
den
Ans ieg
des
Zinsni eaus,
welche
da ü
so g ,
we den
die
zinsabhängigen
Ausgaben
de
P i a en
zn ückged äng .
Im
zwei en
Kapi el
wi d
de
F age
nachgegangen,
ob
s aa liche
Anku belungsmaßnahmen
au g und
on
Ve mögense ek en
an
E i-
zienz
einbüßen.
Bei
Ve mögense ek en
we den
inanzwi scha -
liche
Impulse
ia
Ve ände ungen
des
p i a en
Ve mögens
au
die
Ausgabenak i i ä en
de
P i a en
übe agen.
Im
Vo de g und
1)
Sach e s ändigen a
zu
Begu ach ung
de
gesam wi scha -
lichen
En wicklung,
Jah esgu ach en
1978/79,
Bundes ags-
d ucksache
8/2314,
Zi .
484.
6
s ehen
"kon en ionelle"
Ve mögense ek e,
die
Folge
eine
mengenmäßigen
Va ia ion
de
on
den
P i a enge-
hal enen
S aa sschulden
sind.
Als
Exku s
wi d
au
die
on
S ü zel
ange eg e
Diskussion
eingegangen,
ob
de
Kapi alma k
meh
eine
"Quelle"
ode
eine
"Fon äne"
ähnel .
Ve gleichsweise
sel en
we den
in
die
c owding-ou -Analyse
die
S aa sausgaben
einbezogen,
welche
die
p i a en
Ak i-
i ä en
an egen
sollen.
Fallen
die
dadu ch
bewi k en
pulling-in-E ek e
schwach
aus,
kann
dami
ebenso
wie
mi
Ve d ängungse ek en
beg ünde
we den,
daß
in olge
eine
inanzwi scha lichen
Maßnahme
die
p i a en
Aus-
gaben
un e
den
Be ag
sinken,
welche
bei
Abwesenhei
de
s aa lichen
In e en ion
ge ä ig
wo den
wä e.
Die
G ünde,
welche
da ü
sp echen,
daß
S aa sausgabenimpulse,
ü
sich
genommen,
die
p i a en
Ak i i ä en
nu
wenig
ode
ga
nich
s imulie en,
sind
Gegens and
des
d i en
Kapi els.
Im
ie en
Kapi el
wi d
die
Annahme
eines
kons an en
P eis-
ni eaus
au gehoben.
Bei
einem
a iablen
P eisni eau
muß
explizi
au
die
ealen
P i a ausgaben
abges ell
we den.
Diese
sinken
nich
nu
dann,
wenn
die
nominellen
P i a -
ausgaben
abnehmen,
sonde n
auch,
wenn
es
zu
eine
P eis-
ni eaue höhung
komm .
Einen
Ans ieg
des
P eisni eaus
können
inanzwi scha liche
Nach ageimpulse
au
den
Wegen
des
Nach agesogs
und
des
Angebo sd ucks
bewi ken;
beide
Wege
we den
abgehandel .
Im
ün en
Kapi el
geh
es
um
E wa ungse ek e.
Das
Ve -
hal en
de
P i a en
wi d
nich
zule z
du ch
ih e
Zukun s-
einschä zung
bes imm ,
und
diese
kann
du ch
inanzwi scha -
liche
Ak i i ä en
so
beein luß
we den,
daß
es
zu
eine
Ve minde ung
de
gegenwä ig
on
ihnen
en al e en
Gü e -
nach age
komm .

7
Im
sechs en
Kapi el
we den
die
E gebnisse
de
Wi kungs-
analyse
zusammenge aß .
zwei es
Kapi el:
Dogmenhis o ische
wu zeln
de
c owding-ou -These
A.
Die
c owding-ou -These
als
Bes and eil
de
klassischen
Theo ie
Die
c owding-ou -These
is
keineswegs
neu.
Sie
wa
schon
Bes and eil
de
klassischen
Leh e
und
basie e
au
dem
Sayschen
Theo em
(Theo ie
des
debouches)
sowie
au
de
Annahme
lexible
Löhne1~
Das
Saysche
Theo em
21
besag ,
daß
sich
jedes
Gü e angebo
seine
eigene
Nach age
scha .
Es
wu de
on
den
Klassi-
ke n
wie
olg
beg ünde :
Im
Zuge
de
P oduk ion
on
Gü e n
en s eh
Einkommen
in
gleiche
Höhe
ü
die
dabei
mi wi kenden
P oduk ions ak o en.
Die
Teile
des
Einkommens,
welche
gespa ,
also
nich
zum
Kau
on
Kon-
sumgü e n
e wende
we den,
üh en
zu
keinem
Nach ageaus-
all,
sonde n
lediglich
zu
eine
Nach age e schiebung.
Denn
die
Spa e
geben
am
K edi ma k
ih e
nich
kon-
sum i
e wende en
Einkommens eile
in
olle
Höhe
an
ande e
Wi scha seinhei en,
welche
dami
In es i ions-
1)
Vgl.
hie zu
Landmann,
o.,
Keynes
in
de
heu igen
Wi -
scha s heo ie,
a.a.o.,
s.
137
.
und
Spence ,
R.W.,
Yohe,
W.P.,
The
"C owding
Ou "
o
P i a e
Expendi u es
by
Fiscal
Policy
Ac ions,
a.a.o.,
s.
433
.
sowie
Neuma k,
F.,
G undsä ze
und
A en
de
Haushal s üh-
ung
und
Finanzbeda sdeckung,
in:
Ge lo ,
w.,
Neuma k,
F.
(H sg.),
Handbuch
de
Finanzwissenscha ,
1.
Band,
Tübingen,
19522,
S.
610
.
2)
Vgl.
Say,
J.B.,
T ai e
d'economie
poli ique,
Tome
I,
Pa is
18265,
insbesonde e
Kapi el
XI;
um assend
in-
o mie
Sowell,
T.,
Say's
Law.
An
His o ical
Analysis,
P ince on,
N.J.,
1972.
8
ausgaben
ä igen
1~
Mi hin
wi d
das
gesam wi scha -
liche
Gü e angebo
olls ändig
du ch
die
gesam wi -
scha liche
Gü e nach age
abso bie ;
jedes
Angebo
an
Gü e n
scha
sich
olglich
selbs
die
zum
Absa z
no wendige
Nach age.
Das
Saysche
Theo em
be uh
einmal
au
de
Annahme,
Geld
we de
ausschließlich
als
"ak i e
Kasse"
(T ansak ions-
kasse)
und
nich
auch
aus
dem
Spekula ionsmo i
in
Fo m
on
"idle
money"
gehal en,
und
zum
ande en
au
de
An-
nahme,
de
Zins
sei
lexibel.
Dem
Geld
wu de
on
den
Klassike n
deshalb
nu
eine
Tausch-
mi el unk ion
zuges anden,
weil
es
nach
ih e
Einschä -
zung
ökonomisch
wide sinnig
wa ,
eiwillig
au
eine
zins-
b ingende
Anlage
au
den
Finanzmä k en
zu
e zich en
und
s a dessen
E spa nisse
in
Fo m
on
zinslose
Spekula-
ionskasse
zu
ho en.
"The
sole
use
o
money
is
o
ci cu-
la e
consumable
goods"
2~
Zins eduk ionen
lösen
dann
bei
den
Spa e n
nich
den
Wunsch
aus,
Einkommens eile
liebe
als
liquide
Mi el
zu
hal en,
ans a
sie
am
K edi ma k
den
In es o en
anzubie en.
In
de
Sp ache
de
Quan i ä s-
gleichung
ausged ück :
Die
Zinselas izi ä
de
Kassenhal-
ung
is
gleich
Null
(Camb idge-Gleichung)
bzw.
die
Um-
lau sgeschwindigkei
des
Geldes
is
zinsunabhängig
(Fishe sche
Gleichung)
-
ode
mi
Blick
au
den
Gü e ma k :
Da
es
kein
Ho en
on
Geld
gib ,
is
das
Spa en
mi
dem
K edi angebo
iden isch;
die
nich
konsumie en
Einkommens-
1)
"Tha
po ion
which
he
annually
sa es,
as
o
he
sake
o
he
p o i ,
i
is
immedia ely
employed
as
capi al,
is
consumed
in
he
same
manne ,
and
nea ly
in
he
same
ime
oo,
bu
by
a
di e en
se
o
people
0•
Smi h,
A.,
An
Inqui y
in o
he
Na u e
and
he
Causes
o
he
Weal h
o
Na ions,
London,
1776,
Campbell,
R.H.,
Skinne ,
A.S.
(H sg.),
ol.
1,
Ox o d,
1976,
s.
338.
2)
Smi h,
A.,
An
Inqui y
in o
he
Na u e
and
he
Causes
o
he
Weal h
o
Na ions,
a.a.O.,
S.
339.
9
eile
s ehen
olls ändig
ü
die
Finanzie ung
on
In es i-
ionen
zu
Ve ügung.
Die
Annahme
des
lexiblen
Zinses
s ell
siche ,
daß
de
K edi ma k
"ge äum "
wi d
und
dami
Spa en
und
In-
es ie en
zum
Ausgleich
geb ach
we den.
De
Zins
s eue
also
die
Pläne
de
P i a en
so,
daß
die
Konsumen en
den
In es o en
genau
so
iel
om
Gü e angebo
übe lassen,
wie
diese
nach agen.
Daß
dieses
Gü e angebo
auch
jenes
is ,
bei
dem
alle
A -
bei swilligen
beschä ig
sind,
beso g
die
zwei e
de
beiden
Annahmen,
mi
denen
die
Klassike
ein
c owding-ou
beg ünde
haben:
die
Hypo hese
lexible
Löhne.
Bei
A bei s-
losigkei
en s eh
nämlich
ein
D uck
au
die
Löhne,
wodu ch
meh
P oduk ion
en abel
wi d,
und
zusä zliche
A bei sk ä e
einges ell
we den.
Diese
Lohnsenkungs en-
denz
häl
solange
an,
bis
Vollbeschä igung
he sch .
Die
Konsequenz
de
on
den
Klassike n
anges ell en
Ube -
legungen
is ,
daß
sich
ein
inanzwi scha liches
demand
managemen
e üb ig .
De
p i a e
Sek o
endie
nämlich
on
sich
aus
zu
Vollbeschä igung.
Wenn
zusä zliche
Gü e -
nach age
om
S aa
en al e
wi d,
ha
dies
ein
c owding-
ou
zu
Folge.
Ube
welche
Wege
un e
den
Annahmen
de
Klassike
die
p i a en
Ausgaben
du ch
das
s aa liche
Handeln
e d äng
we den,
häng
on
de
Finanzie ung
de
zusä zlichen
S aa sausgaben
ab.
Sowohl
im
Fall
de
S eue -
als
auch
de
K edi ma k -
inanzie ung
bleib
die
Geldmenge
kons an ;
weil
zudem
die
Umlau sgeschwindigkei
des
Geldes
du ch
die
inanz-
poli ische
Ak i i ä
nich
beein luß
wi d,
können
die
mone ä en
Gesam ausgaben
-
o z
e meh e
s aa liche
Gü e nach age
-
nich
s eigen,
und
sinken
die
mone ä en
10
Ausgaben
de
P i a en
um
den
Be ag
de
Zusa znach age
des
S aa es.
Bei
de
S eue inanzie ung
können
olglich
die
P i a en
ih en
Ve p lich ungen
nich
du ch
Au lösung
on
"idle
money" nachkommen,
sonde n
müssen
ih e
Ausgaben
ein-
sch änken.
Ube
die
S uk u
de
e d äng en
p i a en
Gü e nach age
en scheide
die
A
de
S eue :
Ve -
b auchs eue n
beein äch igen
o
allem
den
p i a en
Konsum,
Gewinns eue n
die
p i a en
In es i ionen.
Bescha
sich
de
S aa
die
Mi el
au
dem
Weg
eine
K edi au nahme
bei
den
P i a en,
e olg
das
c owding-
ou
übe
einen
Zinse ek .
Du ch
den
e höh en
Mi el-
beda
des
S aa es
en s eh
eine
Zinss eige ungs endenz,
und
die
p i a en
zinsabhängigen
Ausgaben
we den
zu ück-
ged äng .
Insowei
die
P i a en
zinsinduzie
e meh
spa en,
gehen
die
p i a en
Konsumausgaben
zu ück;
inso-
wei
de
S aa
auch
ansons en
ge ä ig e
p i a e
E -
spa nis
abso bie ,
allen
p i a e
In es i ions-
ausgaben
aus.
Wenn
sich
de
S aa
zu
Finanzie ung
seine
Ausgaben
eine
K edi au nahme
bei
de
No enbank
bedien ,
e en
im
p i a en
Sek o
keine
mone ä en
En zugse ek e
au .
Es
geling
dem
S aa
deshalb
in
de
Ta ,
das
mone ä e
Gesam ausgabenni eau
zu
heben.
Dennoch
e d äng
e
p i a e
Gü e nach age,
je z
abe
nich
nominal,
sonde n
eal.
Denn
bei
Vollbeschä igung
kann
de
S aa
nu
dann
übe
meh
Gü e
e ügen,
wenn
ande e
-
die
P i a en
-
da ü
zu ücks ehen.
Als
Ve d ängungs a iable
dien
das
P eisni eau.
Se z
de
S aa
seine
ealen
Ausgabenpläne
du ch,
so
e höh
sich
im Zuge
de
Nach agekonku enz
au
dem
Gü e ma k
das
P eisni eau
solange,
bis
die
ealen
Ausgaben
de
P i a en
um
den
Be ag
de
ealen
Zusa znach age
des
S aa es
abgenommen
haben,und
die
1 7
on
Spekula ionskasse
zu
bewegen,
den
zu
Finan-
zie ung
de
zusä zlichen
Ausgaben
nö igen
Geldbe-
ag
eizugeben.
Im
Mi elpunk
1)
s and
mi hin
e -
neu
de
S ei
um
die
Zinselas izi ä
de
Geld-
nach age.
Du ch
Mil on
F iedman
ange eg
2~
de
da au
hinwies,
daß
es
ü
ein
c owding-ou
nich
nu
au
die
Zins-,
sonde n
auch
au
die
Ve mögenselas izi ä
de
Geldnach age
( o
allem
in
mi le e
F is )
ankomm ,
e lage e
sich
die
Diskussion
in
de
zwei en
Phase
au
"Weal h
E ec s
and
he
E ec i eness
o
...
Fiscal
Policies"
3~
In
de
d i en
und
noch
andaue nden
Phase
is
zum
einen
das
Spek um
de
c owding-ou -E ek e
e wei e
wo den.
Zum
ande en
sind
auch
pulling-in-E ek e
in
die
c owding-
ou -Diskussion
einbezogen
wo den.
Finanzwi scha liche
Maßnahmen
und
die
Ausgaben
de
P i a en
sind
nämlich
übe
eine
Vielzahl
on
T ansmissionskanälen
mi einande
e -
knüp .
Wenn
in olge
inanzwi scha liche
Impulse
die
P i a en
ih e
Ausgaben
a iie en,
so
is
dies
das
E gebnis
on
gegenläu igen,
pa iellen
Expansions-
und
Kon ak ions-
e ek en.
Ob
de
Gesam e ek
die
Quali ä
eines
pulling-in
ode
eines
c owding-ou
ha ,
häng
on
de
ela i en
S ä ke
de
einzelnen
An eiz-
~nd
Dämp ungs ak o en
ab.
Die
G ünde
da ü ,
daß
ein
expansi es
inanzwi scha liches
demand
managemen
agg ega i
unwi ksam
is ,
b auchen
mi hin
nich
nu
bei
den
Ve d ängungse ek en
zu
liegen;
sie
sind
auch
1)
Vgl.
z.B.
Kaminow,
J.,
The
My h
o
Fiscal
Policy:
The
Mone a is
View,
in:
Fede al
Rese e
Bank
o
Philadelphia
Business
Re iew,
Deze n,~e
1969,
S.
10
.
sowie
Tobin,
J.,
F iedman's
Theo e ical
F amewo k,
in:
Go don,
R.J.
(H sg.),
Mil on
F iedman's
Mone a y
F amewo k,
A
Deba e
wi h
His
C i ics,
Chicago,
London,1974,
s.
77
.
2)
Vgl.
F iedman,
M.,
Co n nen s
on
he
C i ics,
in:
Go don,
R.J.
(H sg.),
Mil on
F iedman's
Mone a y
F amewo k.
A
Deba e
wi h
His
C i ics,
Chicago,
London,
1974,
S.
137
.
3)
Meye ,
L.H.,
Weal h
E ec s
and
he
E ec i eness
o
Mone a y
and
Fiscal
Policies,
in:
Jou nal
o
Money,
C edi
1
and
Banking,
1974,
s.
481.

18
da in
zu
suchen,
daß
die
Injek ionse ek e
schwach
aus allen
und
die
Ve d ängungse ek e
deshalb
die
Obe hand
behal en
1~
3.
Kapi el:
Fo men
des
c owdinq-ou
A.
Haup elemen e
des
Ablau schemas
inanzwi scha -
liche
Maßnahmen
In
de
Li e a u
we den
e schiedene
Fo men
des
c owding-
ou
un e schieden.
Diese
Fo men
lassen
sich
gu
anhand
de
d ei
Haup elemen e
des
Ablau schemas
eine
inanzwi -
scha lichen
Maßnahme
(Impuls,
T ansmission,
E ek )
e läu e n
und
zu
G uppen
zusammen assen.
Die
Ve ände ung
eine
ökonomischen
Va iablen
is
ein
Impuls,
die
Auswi kung
da on
au
eine
ande e
ökonomische
Va iable
ein
E ek .
Es
gib
P imä impulse
und
Sekundä -
impulse
sowie
Zwischene ek e
und
Ende ek e.
P imä -
impulse
sind
die
Ve ände ungen
on
wi scha spoli ischen
Pa ame e n,
hie
also
die
inanzwi scha liche
Maß-
nahme.
Au
die
Ende ek a iablen,
und
das
sind
hie
die
p i a en
Ausgaben,
we den
die
inanzwi scha lichen
Impulse
en wede
di ek
ode
indi ek
übe agen.
Bei
eine
di ek en
T ansmission
sind
die
P imä impuis a iablen
unmi elba
Bes immungsg ünde
de
Ende ek a .iableni
bei
eine
indi ek en
Ube agung
sind
P imä impuls-
und
Ende ek a iable
nich
di ek ,
sonde n
nu
mi el-
ba
du ch
T ansmissions a iablen
e knüp .
Du ch
das
s aa liche
Handeln
induzie e
Ände ungen
on
T ansmissions-
a iablen
sind
zugleich
Sekundä impulse
und
Zwischen-
e ek e.
1)
Vgl.
z.B.
A is,
M.J.,
Fiscal
Policy
and
C owding
ou ,
in:
Posne ,
M.
(H sg.),
Demand
Managemen ,
London,
1978,
s.
173.
19
B.
Impuls:
Di ek es
und
indi ek es
c owding-ou
Bei
de
Un e scheidung
zwischen
di ek em
und
in-
di ek em
c owding-ou
wi d
an
die
beiden
A en,
wie
inanzwi scha liche
P imä impulse
in
den
p i a en
Ak i-
i ä sbe eich
übe agen
we den
können,
angeknüp
1~
Im
Fall
eines
di ek en
c owding-ou
sink
die
p i a e
Gü e nach age,
ohne
daß
T ansmissions a iablen
be üh
we den,
weil
P imä impuls a iablen
unmi elba
Bes immungsg ünde
de
p i a en
Gü e -
nach age
sind.
E höh
z.B.
de
S aa
seine
T ans o -
ma ionsausgaben
und
sehen
die
P i a en
die
dami
be-
ei ges ell en
ö en lichen
Gü e
als
Subs i u e
zu
p i a en
Gü e n
an,
dann
we den
du ch
die
s aa lichen
Leis ungen
die
P i a en
dazu
e anlaß ,
ih e
eigene
Gü e nach age
einzusch änken.
Ein
indi ek es
c owding-ou
ollzieh
sich
dagegen
übe
Sekundä impulse.
Die
P i a en
sch änken
ih e
Aus-
gaben
nich
deshalb
ein,
weil
de
S aa
Poli ik a iablen
e ände ,
sonde n,
weil
in ol1e
diese
Maßnahme
T ans-
missions a iablen,
wie
Zinsen
und
P eise,
ande e
We e
annehmen.
C.
T ansmission
1.
Ex
an e
und
ex
pos
c owding-ou
Im
Hinblick
au
den
Zei punk ,
zu
dem
ein
c owding-ou -
Impuls
in
den
p i a en
Ak i i ä sbe eich
übe agen
wi d,
kann
in
Anlehnung
an
die
Te minoloqie
on
Da id
1)
Diese
Klassi ika ion
geh
zu ück
au
Bui e ,
W.,
"C owding
ou "
and
he
E ec i eness
o
Fiscal
Policy,
in:
Jou nal
o
Public
Economics,
1977,
s.
311
.;
al e na i
inden
noch
das
Beg i spaa
"s uk u elles"
(=indi ek es)
und
" eduzie e
Fo m"
(=
di ek es)
c o.wding-ou
sowie
das
in
unse e
Analyse
mi
einem
ande en
Inhal
beleg e
Beg i spaa
"ex
pos "
(=indi ek es)
und
"ex
an e""
(=
di ek es)
c owding-ou
Anwendung.
20
und
Scadding
ex
an e
c owding-ou
on
ex
pos
c owding-
ou
un e schieden
we den
1~
Maßgebend
ü
diese
Ein-
eilung
is ,
ob
de
Ve d ängungse ek
dem
inanzwi -
scha lichen
Handeln
zei lich
o -
ode
nachgelage
is .
Un e
ex
pos
c owding-ou
wi d
de
Teil
de
Ve -
d ängung
subsumie ,
welche
ein i ,
nachdem
mi
inanz-
wi scha lichen
Ak i i ä en
au
die
p i a en
Gü e -
und
Gelds öme
eingewi k
wo den
is .
Sinken
die
p i a en
Aus-
gaben
indessen
schon,
be o
de
S aa
eine
Maßnahme
e -
g i en
ha ,
sind
also
Ankündigungse ek e
wi ksam,
sp echen
wi
on
ex
an e
c owding-ou .
2.
Ku z is iges,
mi el is iges
und
lang is iges
c owding-ou
Eine
ande e
A
de
zei lichen
Di e enzie ung
s ell
die
Un e scheidung
in
ku z is iges,
mi el is iges
und
lang is iges
c owding-ou
da
2~
Sie
inde
hau? -
sächlich
do
Anwendung,
wo
kon en ionelle
Ve mögens-
e ek e
in
die
c owding-ou -Analyse
einbezogen
we den.
Solche
Ve mögense ek e
esul ie en
aus
eine
E höhung
des
S aa sschuldens andes
in
den
Po e euilles
de
P i a en.
We den
die
~ i a en
Ausgaben
schon
in
de
sogenann en
En s ehungsphase
des
De izi s
31
e d äng ,
dann
lieg
1)
Vgl.
Da id,
P.A.,
Scadding,
J.L.,
P i a e
Sa ings:
Ul a a ionali y,
Agg ega ion,
and
"Denision's
Law",
in:
Jou nal
o
Poli ical
Economy,
1974,
s.
243
.;
wie
in
de
Fußno e
1)
au
Sei e
19
e wähn ,
sind
in
de
Beg i s assung
on
Da id
und
Scadding
ex
an e
und
ex
pos
c owding-ou
Synonyma
ü
di ek es
und
indi ek es
c owding-ou .
2)
Vgl.
F iedman,
M.,
Commen s
on
he
C i ics,
a.a.o.,
S.
140
.
sowie
Rose,
M.,
Finanzwissenscha liche
Mak o heo ie,
München,
1980,
S.
358.
3)
Vgl.
zu
dem
Beg i spaa
En s ehungsphase
des
De izi s
und
eine
Finanzie ungsphase
des
De izi s:
Dieckheue ,
G.,
Möglichkei en
und
Risiken
eine
k edi inanzie en
S abilisie ungspoli ik,
in:
Wi scha sdiens ,
1977,
s.
559.
21
ein
ku z is iges
c owding-ou
( i s - ound
c owding-
ou )
11
o .
Die
En s ehungsphase
des
De izi s
is
de
Zei aum,
in
dem
alle
Anpassungs o gänge
au
den
Gü e -
und
Finanzmä k en
abgeschlossen
we den,
welche
beispiels-
weise
du ch
eine
k edi ma k inanzie e
S aa sausgabene -
höhung
ausgelös
wo den
sind.
In
Wi kungsanalysen
wi d
zu-
meis
angenommen,
die
inanzwi scha lichen
Poli ik a ia-
blen
wü den
zu
Beginn
eine
Haushal spe iode
e ände
und
die
Anpassungsp ozesse
noch
inne halb
de
Haushal spe iode
enden,
weshalb
die
En s ehungsphase
des
De izi s
mi
eine
Haushal spe iode
gleichgese z
wi d.
Die
Ausdehnung
de
s aa lichen
Ausgaben
da
in
den
de
En s ehungsphase
des
De izi s
olgenden
Haushal spe ioden,
de
sogenann en
einen
Finanzie ungsphase
des
De izi s,
nich
ückgängig
gemach
we den,
weil
ansons en
on
Sei en
de
S aa sausgaben
dämp ende
Ein lüsse
au
die
p i a e
Gü e nach age
en al e
wü den.
Dazu
is
es
nö ig,
solange
und
sowei
induzie e
S eue einnahmen
nich
hin eichen,
in
jede
Haushal spe iode
e neu
S aa spapie e
im
p i a en
Sek o
zu
plazie en.
In
de
einen
Finanzie ungsphase
des
De izi s
s eig
also
s ändig
de
Bes and
an
S aa sschulden
in
den
Po e euilles
de
P i a en.
Weil
dami
Po olioum-
s uk u ie ungen
einhe gehen,
im Zuge
de en
sich
on
Pe iode
zu
Pe iode
die
Zinsen
e höhen,
a es ie en
die
Mone a is en
diesen
Bes andsg ößenimpulsen
einen
dämp enden
Ein luß
au
die
p i a e
Ausgabenneigung
und
belegen
un e
ande em
au
diese
Weise
ih e
These
om
mi el is igen
c owding-ou
(subsequen - ound
c owding-ou ),
das
heiß
eine
Ve d än-
gung
on
P i a ausgaben
in
den
an änglichen
Pe ioden
de
einen
Finanzie ungsphase
des
De izi s
2~
1)
Vgl.
zu
dem
Beg i spaa
i s - ound
c owding-ou
und
subsequen - ound
c owding-ou :
Floyd,
J.E.,
Heynes,
J.A.,
De ici
Finance
and
"Fi s -Round"
C owding
Ou :
A
Cla i i-
ca ion,
in:
Canadian
Jou nal
o
Economics,
1978,
S.
97
.;
B uce,
N.,
Pu is,
D.D.,
De ici
Finance
and
"Fi s -Round"
C owding
Ou :
A
Co ec ion
and
Fu he
Cla i ica ion,
in:
Canadian
Jou nal
o
Economics,
1979,
S.
728
.;
Woglom,
G.,
Fi s -Round
"C owding
Ou "
in
a
Gene alized
IS-LM
Model,
in:
Jou nal
o
Mac oeconomics,
1979,
s.
119.
2)
Vgl.
F iedman,
M.,
Commen s
on
he
C i ics,
a.a.O.,
S.
140
.
22
Lang is iges
c owding-ou
bezieh
sich
au
das
Ende
de
einen
Finanzie ungsphase
des
De izi s.
Dieses
is
dann
gekommen, wenn
de
ö en liche
Haushal
wiede
ausgeglichen
is ,
und
sich
deshalb
die
on
den
p i a en
Wi scha ssubjek en
gehal enen
Bes ände
an
S aa spa-
pie en
nich
meh
e höhen.
Haben
die
Ausgaben.
de
P i-
a en
zu
diesem
Zei punk
einen
ge inge en
We
als
die
Re e enzausgaben
in
de
En s ehungsphase
des
De i-
zi s,
dann
is
ein
lang is iges
c owding-ou
bewi k
wo den
1
~
In
de
olgenden
Ube sich
1
we den
noch
einmal
die
e -
schiedenen
Zei punk e
und
Zei äume,
zu
und
in
denen
ein
c owding-ou
ein e en
kann,
ange üh
und
mi ein-
ande
in
Beziehung
geb ach
wo den.
3.
Finanzielles
und
gü e wi scha liches
c owding-ou
Bisweilen
wi d
zwischen
inanziellem
c owding-ou
und
gü e wi scha lichem
c owding-ou
un e schieden
2~
En al e
de
S aa
au
dem
Gü e ma k
zusä zliche
Nach-
age,
so
geling
es
ihm
bei
nich
ausdehnungs ähige
P oduk ion
nu
dann,
wei e e
Gü e
an
sich
zu
ziehen,
so e
ande e
-
die
P i a en
-
zu ücks ehen.
Se z
e
seine
Pläne
du ch,
is
das
Ausmaß
de
Ve d ängung
p i-
1)
Vgl.
z.B.
Blinde ,
A.S.,
Solow,
R.M.,
Does
Fiscal
Policy
Ma e ?,
in:
Jou nal
o
Public
Economics,
1973,
s.
324
.
2)
Vgl.
F iedman,
B.,
C owding
Ou
o
C owding
In?
Economic
Consequences
o
Financing
Go e nmen
De ici s,
a.a.o.,
S.
596
.;
Taylo ,
C.T.,
C owding
Ou :
I s
Meaning
and
Signi icance,
in:
Cook,
S.T.,
Jackson,
P.M.
(H sg.),
Cu en
Issues
in
Fiscal
Policy,
Ox o d,
1979,
S.
86;
Wilson,
T.,
C owding
Ou :
The
Real
Issues,
in:
Banca
Nazionale
La o o
Qua e ly
Re iew,
Sep embe
1979,
s.
227
.;
Ve de,
A.,
C owding
ou
Once
Mo e:
An
A emp
o
Es ima e
I s
Size
in
I aly,
1974-1977,
in:
Re iew
o
he
Economic
Condi ions
in
I al ,
1979,
S.
309
.:
Ki ching,
B.,
Real
"C owding-Ou "
as
a
Fac o
in
he
Ame ican
In la ion-Recession,
in:
Zei sch i
ü
Na ionalökonomie,
1972,
s.
289
.

23
Ube sich
1:
Ku z is iges,
mi el is iges
und
lang is iges
c owding-ou
',
inanz-
wi scha -
liehe
Maßnahme
Haus-
hal s-
gleich-
gewich
,,
Zei achse
--V
ex
an e
c owding-
ou
V
Haus-
hal s-
pe iode
ex
pos
c owding-ou
.11..
_____
,-----,'"----------
_______
_,.)
En s ehungs-
phase
des
De izi s
eine
Finanzie ungs-
phase
des
De izi s
--- - - -
i-----
___
__,II . .....
___
,
y
--------
ku z-
is i-
ges
c owd-
ing-ou
i s -
ound
c owd-
ing-ou
mi el-
is i-
ges
c owd-
ing-ou
subsequen -
ound
c owd-
ing-ou
lang-
is i-
ges-
c owd-
ing-ou
a e
Nach age
öllig
unabhängig
on
de
A
de
Finan-
zie ung
de
Zusa znach age,
sonde n
wi d
nu
on
de en
Um ang
bes imm .
Dies
is
das
gü e wi scha liche
c owding-
24
ou ;
es
is
zwangsläu ige
Folge
eine
s a en
Gü e angebo s-
unk ion.
Beim
inanziellen
c owding-ou
wi d
dagegen
explizi
au
die
Finanzie ung
zusä zliche
T ans o ma ionsausgaben
und
die
dami
e bundenen
Anpassungs eak ionen
au
den
Finanz-
mä k en
abges ell ;
es
we den
also
die
T ansmissionske en
in
den
Vo de g und
ge ück ,
welche
übe
die
Finanzmä k e
lau en.
De
Annahme
eine
nich
expansions ähigen
P oduk ion
komm
keine
Bedeu ung
zu.
Finanzielles
c owding-ou
kann
auch
bei
eine
p eiselas ischen
Gü e angebo s unk ion
s a -
inden.
D.
E ek
1.
Pa ielles,
olls ändiges
und
übe mäßiges
c owding-ou
Im
Hinblick
au
das
Ausmaß
de
Ve d ängung
kann
zwischen
pa iellem,
olls ändigem
und
übe mäßigem
c owding-ou
un e schieden
we den
1!
Bleib
nach
eine
E höhung
de
s aa lichen
Gü e nach age
die
Gesam nach age
kons an ,
so
is
die
p i a e
Gü e -
nach age
in
genau
dem
gleichen
Um ang
zu ückged äng
wo -
den;
es
lieg
ein
olls ändiges
c owding-ou
o .
Pa iell
is
das
c owding-ou
dann,
wenn
die
p i a en
Ausgaben
zwa
sinken,
abe
um
wenige ,
als
die
s aa liche
Gü e nach age
s eig ,
so
daß
die
Gesam ausgaben
zunehmen.
Ve minde
sich
dagegen
die
Gü e nach age
de
P i a en
um
meh ,
als
sich
die
des
S aa es
e höh ,
so
is
ein
übe mäßiges
c owding-ou
bewi k
wo den;
die
Gesam ausgaben
nehmen
ab.
Die
Fo men
on
c owding-ou
nach
Maßgabe
des
Ausmaßes
de
Ve d ängung
we den
in
Ube sich
2
noch
einmal
mi
Hil e
des
Gesam ausgabenmul iplika o s
[dY/dG]
und
des
P i a -
ausgabenmul iplika o s
l_d(C+I)/dG]
e deu lich .
1)
Vgl.
Ca lson,
M.K.,
Spence ,
R.W.,
C owding-Ou
and
i s
C i ics,
a.a.o.,
s.
3
Ube sich
2:
Ausmaß
des
c owding-ou
olls ändig
pa iell
übe mäßig
25
Pa ielles,
olls ändiges
und
übe mäßiges
c owding-ou
We
des
Gesam -
ausgabenmul ipli-
ka o s
dY
dG 0
dY
(
0 ( dG 1
dY
dG ( O
We
des
P i-
a ausgaben-
mul iplika o s
d(C+I)
dG
-1
-i<d(C+I)
(O
dG
d(C+I)
( _ 1
dG
2.
Reales
und
nominelles
c owding-ou
In
Abhängigkei
da on,
ob
man
bei
de
Ve d ängung
au
die
ealen
ode
au
die
nominellen
P i a ausgaben
ab-
s ell ,
wi d
zwischen
ealem
und
nominellem
c owding-
ou
di e enzie
1~
Bleib
das
P eisni eau
im
Zuge
inanzwi scha liche
Ak i i ä en
kons an ,
komm
es
s e s
auch
zu
einem
nomi-
nellen
c owding-ou ,
wenn
die
ealen
Ausgaben
de
P i a en
sinken.
Bei
einem
a iablen
P eisni eau
is
es
indessen
mög-
lich,
daß
sich
die
nominellen
P i a ausgaben
in
eine
ande e
Rich ung
en wickeln
als
die
ealen
P i a ausgaben.
Diese
Kon-
s ella ion
i
dann
ein,
wenn
das
P eisni eau
in olge
eine
expansi en
inanzwi scha lichen
Maßnahme
s eig
und
die
1)
Vgl.
Ca lson,
M.K.,
Spence ,
R.W.,
C owding-Ou
and
i s
C i ics,
a.a.o.,
S.
16
.
sowie
A gy,
V.,
Fiscal
Policy
and
C owding
Ou
in
an
Open
Economy,
un e -
ö en lich es
Diskussionspapie ,
1977,
S.
2.
26
nominellen
Ausgaben
de
P i a en
zunehmen,
abe
mi
eine
ge inge en
Ra e
als
das
P eisni eau.
In
nomi-
nelle
Be ach ung
wi d
dann
ein
pulling-in,
in
eale
ein
c owding-ou
bewi k .
Vie es
Kapi el:
Zum
Un e suchungs ahmen
A.
Impuls
1.
Die
Finanzie ungs es ik ion
des
S aa es
Fü
die
inanziellen
T ansak ionen
jede
Wi scha sein-
hei
-
und
dami
auch
ü
den
S aa
11
-
gil ,
daß
sich
inne halb
eine
Pe iode
Mi elzu luß
und
Mi elab luß
s e s
die
Waage
hal en,
sich
also
Einnahmen
und
Zunahme
de
Ve bindlichkei en
au
de
einen
und
Ausgaben
und
Zu-
nahme
de
Fo de ungen
au
de
ande en
Sei e
in
summa
en -
sp echen.
Das
heiß
ü
den
S aa
nich s
ande es,
als
daß
e
bei
seinen
inanzwi scha lichen
Maßnahmen
inne -
halb
eine
Haushal spe iode
eine
Finanzie ungs es ik ion
un e lieg ;
die
S aa sausgaben
sind
mi
Einnahmen
sowie
eine
(Ne o-)K edi au nahme
zu
inanzie en
2~
1) Wi
hal en
den
"S aa "
und
den
"S aa ssek o "
be-
g i lich
wie
olg
auseinande :
de
"S aa "
is
gleich
den
Gebie skö pe scha . en,
de
"S aa ssek o "
um aß
die
Gebie skö pe scha en
und
die
No enbank.
2)
Die
Finanzie ungs es ik ion
des
S aa es
is
on
O ,
D.J.,
O ,
A.F.,
Budge
Balance
and
Equilib ium
Income,
Jou nal
o
Finance,
1965,
s.
71
.
sowie
on
Ch is ,
C.F.,
A
Simple
Mac oeconomic
Model
wi h
a
Go e nmen
Budge
Res ain ,
in:
Jou nal
o
Poli ical
Economy,
1968,
s.
53
.
in
die
c owding-ou -Deba e
einge üh
wo den;
ih
komm
insbesonde e
im Zusammenhang
mi
Ve mögense ek en
und
einem
mi el-
und
lang is igen
c owding-ou
eine
he o -
agende
Bedeu ung
zu;
gl.
hie zu:
Bu ows,
P.,
The
Go e nmen
Cons ain
and
he
Mone a is -Keynesian-Deba e,
in:
Cook,
S.T.,
Jackson,
P.M.
(H sg.),
Cu en
Issues
in
Fiscal
Policy,
Ox o d,
1979,
S.
69
.;
ü
eine
Eino dnung
de
s aa lichen
Finanzie ungs es ik ion
in
die
Theo ie
des
Geldangebo s
gl.
Em ich,
R.,
Die
Theo ie
des
Geldangebo s
in
eine
geschlossenen
und
in
eine
o enen
Volkswi scha ,
Mainze
Disse a ion,
1977,
S.
32
.
33
Mi el
bei
de
No enbank,
und
es
e en
im
p i a en
Sek o
keine
mone ä en
En zugse ek e
au ;
ielmeh
wi d,
wenn
die
No enbank
nich
dagegenhäl ,
du ch
die
Ve ausgabung
de
Mi el
die
Zen albankgeldmenge
e g öße .
Ums i en
zwischen
Mone a is en
und
Keynesiane n
is
alle -
dings,
ob
de
(unbes i ene)
agg ega i e
E ek
solch
eine
"mone a y- iscal
policy"
meh
de
" iscal
policy"
ode
de
"mone a y
policy"
zuzu echnen
is
1~
Keynesiane
hal en
zum
einen
die
T ans o ma ionsausgabene höhung
-
in
de
Te mino-
logie
de
Mone a is en:
den
ein
iskalischen
Impuls
-
ü
in
agg ega i e
Hinsich
bedeu sam
und
echnen
zum
ande en
un e
Be u ung
au
das
Ve anlassungsp inzip
säm -
liche
E ek e,
die
du ch
die
E höhung
de
Zen albankgeld-
menge
bewi k
we den,
eben alls
de
Finanzpoli ik
zu.
Dem-
gegenübe
häng
nach
Ansich
de
Mone a is en
die
Gesam -
wi kung
o
allem
on
de
Ände ung
des
Bes andes
an
Zen-
albankgeld
bei
den
P i a en
ab,
und
diese
wi d
on
ihnen
nich
un e
die
Finanz-
sonde n
die
Geldpoli ik
subsu-
mie 2~
Im
Ke n
de
c owding-ou -Deba e
geh
es
um
den
agg ega i en
E ek
eine
zusä zlichen
Gü e nach age
des
S aa es,
welche
du ch
eine
K edi au nahme
bei
den
P i a en
inanzie
wi d.
1)
"Su e
enough,
he e
is
no
con o e sy
o e
Go e nmen
spending
inanced
by
p in ing
money.
Bo h
sides
ag ee
ha
i
will
be
expansiona y.
The
only
di e ence
is
ha
one
g oup
likes
o
call
i
iscal
policy,
while
he
o he
p e e s
o
call
i
mone a y
policy".
A es is,
P.,
The
"C owding-Ou "
o
P i a e
Expendi u es
by
Fiscal
Ac ions:
An
Empi ical
In es iga ion,
in:
Public
Finance,
1979,
s.
46.
2)
Vgl.
hie zu
Ke an,
M.W.,
Mone a y
and
Fiscal
I i luence
on
Economic
Ac i i y.
The
His o ical
E idence,
a.a.O.,
S.
23
.;
Fand,
o.,
Some
Issues
in
Mone a y
Economics,in:
Fede al
Rese e
Bank
o
S .
Louis
Re iew,
Janua
1970,
S.
23
.
sowie
die
Diskussion
zwischen
Neldne
und
Neuman/Sch öde :
Neldne ,
M.,
Einige
p oblema ische
Aspek e
de
mone a is i-
schen
S abilisie ungspoli ik,
in:
Konjunk u poli ik,
1975,
S.
24
.;
Neumann,
M.J.M.,
Sch öde ,
w.,
Aspek e
mone a-
is ische
Theo ie,
a.a.O.,
s.
39
.;
Neldne ,
M.,
Aspek e
mone a i's ische
Theo ie:
Eine
E wide ung,
in:
Konjunk u -
poli ik,
1979,
S.
52
.

34
Zum
einen
is
de
Dissens
hie
am
g öß en:
Keynesiane
e -
wa en
z.B.
on
eine
K edi ma k inanzie ung
bei
Un e be-
schä igung
nu
unbedeu ende
mone ä e
En zugse ek e;
Mone-
a is en
wide sp echen
dem
und
e weisen
insbesonde e
au
sich
kumulie ende
und
die
Ausgabenneigung
de
P i a en
dämp ende
Bes andsg ößenimpulse
im
Zuge
de
Emission
on
S aa sschuld i eln.
Zum
ande en
is
diese
Va ian e
die
ü
die
inanzpoli ische
P axis
wich igs e
de
genann en
Poli ik-
a ian en.
Denn
e s ens
we den
du ch
die
K edi ma k inan-
zie ung
die
Kon ak ionswi kungen
eine
S eue e höhung
e -
mieden
und
zwei ens
is
de
Weg
de
Mi elbescha ung
bei
de
No enbank
häu ig,
wie
auch
in
de
Bundes epublik
Deu sch-
land,
dem
S aa
wei gehend
e spe
und
auch
une wünsch .
Die
c owding-ou -Deba e
is
deswegen
haup sächlich
eine
Kon o e se
um
die
Eignung
on
k edi ma k inanzie en
zusä zlichen
T ans o ma ionsausgaben
als
Mi el
de
S abi-
lisie ungspoli ik.
Wi
besch änken
uns
in
unse e
Wi kungs-
analyse
au
diese
Poli ik a ian e
1~
4.
Zu
Abg enzung
inanzwi scha liche
Impulse
on
geldpoli ischen
Impulsen
Finanzwi scha liche
Impulse
nehmen
bei
ih e
T ansmission
au
die
Gü e nach age
de
P i a en
auch
den
Weg
übe
die
mone ä en
Mä k e
und
beein lussen
zunächs
einmal
mone ä e
Va iablen,
wie
Geldbes ände
und
Zinsen,
ehe
sie
sich
au
den
Gü e ma k
o p lanzen.
In
diesem
Fall
sind
die
T ans-
missions a iablen
inanzwi scha liche
P imä impulse
die-
1)
Bei
den
hie
angesp ochenen
Va ian en
handel
es
sich
um
" eine"
Poli ik a ian en,
welche
dadu ch
gekennzeichne
sind,
daß
jeweils
alle
auße
zwei
Poli ik a iablen
de
s aa lichen
Finanzie ungs es ik ion
kons an
bleiben.
Wo
in
unse e
Wi kungsanalyse
ein
einkommensabhängiges
S eue au kommen
be ücksich ig
wi d,
a iie en
jedoch
bei
eine
k edi ä
inanzie en
Ve meh ung
de
T ans o ma ions-
ausgaben
in
de
Regel
d ei
Poli ik a iablen:
die
T ans-
o ma ionsausgaben
we den
au onom
e höh ,
das
S eue au -
kommen
e ände
sich
nach
Maßgabe
de
Einkommensen wick-
lung
und
die
Finanzie ungslücke
wi d
du ch
eine
K edi -
au nahme
bei
den
P i a en
geschlossen.
35
selben,
wie
diejenigen,
welche
de
Ube agung
geldpoli-
ische
Impulse
in
den
p i a en
Ak i i ä sbe eich
dienen.
Finanzwi scha liche
Maßnahmen
lösen
mi hin
im
mone ä en
Be eich
E ek e
aus,
die
ebenso
du ch
geldpoli ische
naß-
nahmen
induzie
und
dami
auch
kompensie
we den
können.
Die
F age,
wie
mone ä e
Teilimpulse
inanzwi scha liche
Maßnahmen
in
Wi kungsanalysen
zu
behandeln
sind,
welche
da on
nich
de
Finanzpoli ik,
sonde n
de
Geldpoli ik
zu-
ge echne
we den
sollen,
wi d
un e schiedlich
bean wo e
1~
Ben
Hansen
21
schläg
z.B.
o ,
die
G enzlinie
des
Wi kungs-
be eichs
de
Finanzpoli ik
anhand
de
Rela ion
de
Bes ände
an
Zen albankgeld
und
an
S aa sschuld i eln
in
Händen
de
P i a en
zu
ziehen
( gl.
Ube sich
4).
Mi
den
Mone a is en
un e eil
e
eine
inanzwi scha liche
Maßnahme
in
eine
ein
iskalische
und
in
eine
inanzielle
Komponen e.
Die
inanzielle
Komponen e
s ell
sich
aus
Sich
de
P i a en
als
eine
Zunahme
ih e
Fo de ungen
gegenübe
de
No enbank
und
gegenübe
dem
S aa
da
(No enbank+
S aa =
S aa s-
sek o ).
Diese
ze leg
Hansen
nochmals:
zum
einen
in
die
1)
Einen
Ube blick
zum
P oblem
de
Abg enzung
on
Geld-
und
Finanzpoli ik
e mi eln
Fo e,
F.,
Hochmann,
H.M.,
Mone a y
and
Fiscal
Policy:
Ambigui ies
in
De ini ions,
in:
Halle ,
H.,
Reck enwald,
H.C.
(H sg.),
Finanz-
und
Geldpoli ik
im
Umb uch,
Fes sch i
ü
R.
Nöll
on
de
Nahme ,
Mainz,
1969,
S.
357
.
und
Machlup,
F.,
The
E ec s
o
Fiscal
Policy
and
he
Choice
o
De ini ions,
in:
G een ield,
H.I.
u.a.
(H sg.),
Theo y
o
Economic
E iciency:
Essays
in
Hono
o
Abba
P.
Le ne ,
Camb idge,
Mass.,
London,
1979,
S.
92
.;
gl.
auch
Lachmann,
w.,
C owding-
ou
und
die
F age
nach
de
neu alen
Geldpoli ik,
in:
K edi
und
Kapi al,
1978,
S.
451
.;
Pohl,
Reinha d,
Einige
geld heo e ische
und
geldpoli ische
P obleme
des
c owding-ou
des
p i a en
Sek o s
du ch
den
S aa ,
in:
Eh liche ,
w.
(H sg.),
Geldpoli ik,
Zins
und
S aa s e -
schuldung,
Sch i en
des
Ve eins
ü
Socialpoli ik,
Band
111,
1981,
s.
265
.
2)
Vgl.
Hansen,
B.,
The
Economic
Theo y
o
Fiscal
Policy,
London,
1958,
S.
30
.;
gl.
auch
Lachmann,
w.,
C owding-
ou
und
die
F age
nach
de
neu alen
Geldpoli ik,
a.a.o.,
s.
459
.
36
Impulse
eine
Ve ände ung
des
Ni eaus
de
Fo de ungen
gegenübe
dem
S aa ssek o
~inanzielle
Ni eauimpulse
d(MZ+Bl]
und
zum
ande en
in
die
Impulse
de
Ve ände ung
de
S uk u
de
Fo de ungen
gegenübe
dem
S aa ssek o
[ inanzielle
S uk u impulse
=
d (MZ/Bl] •
Die
inanziellen
Obe sich
4:
Abg enzung
on
Geld-
und
Finanzpoli ik
nach
Ben
Hansen
(1-4-7)
dG
dT
'------ -----''
ein
iskalische
Impulse
dMZ
+
dB
inanzielle
Impulse
d(MZ+B)
inanzielle
Ni eauimpulse
d
(MZ/B)
inanzielle
S uk u impulse
Finanzpoli ik
Geldpoli ik
37
S uk u impulse
o dne
Hansen
dem
Wi kungsbe eich
de
Geldpoli ik
zu.
Ve ände
sich
im
Zuge
eine
k edi ma k inanzie en
Ve meh ung
de
T ans o ma ionsausgaben
die
Rela ion
zwischen
den
on
den
P i a en
gehal enen
un e zins-
lichen
und
e zinslichen
Fo de ungen
gegenübe
dem
S aa s-
sek o ,
dann
is
dies
nach
de
Abg enzung
on
Hansen
ein
geldpoli ische
Impuls,
und
dami
bewi k e
E ek e
im
p i-
a en
Ak i i ä sbe eich
sind
nich
de
Finanzpoli ik
zu-
zu echnen.
E gebnis:
Nach
Hansen
dü en
in
Wi kungsana-
lysen,
in
denen
allein
die
E ek e
inanzwi scha liche
Maßnahmen
un e such
we den
und
in
denen
sich
die
No enbank
neu al
e häl ,
inanzielle
S uk u impulse
nich
au e-
en
[d(MZ/B)
= o].
Es
muß
do
olglich
die
No enbank
da ü
so gen,
daß
nach
den
inanzwi scha lichen
Impulsen
die
Fo de ungen
gegenübe
dem
S aa ssek o
keine
ande e
S uk u
als
o he
au weisen.
Dies
e o de
mi hin
kompensie ende
O enma k ansak ionen,
wenn
de
S aa
zu
Ausgaben inan-
zie ung
Schuld i el
an
die
P i a en
e kau .
Wi
olgen
nich
dem
Vo schlag
on
Hansen,
sonde n
iden-
i izie en
mi
Cu ie
11
geldpoli ische
Impulse
anhand
eine
Zwischenziel a iablen
de
Geldpoli ik.
Dies
sind
G ößen
des
mone ä en
Be eichs,
die
den
T äge n
de
Geld-
poli ik
als
S eue ungsg öße
dienen,
um
le z lich
ele an e
wi scha spoli ische
Zielse zungen
(Endziele)
zu
e -
eichen.
Au
geldpoli ische
Zwischenziel a iablen
wi ken
neben
geldpoli ischen
Impulsen
auch
( ü
die
Geldpoli ik)
exogene
Impulse,
z.B.
mone ä e
Teilimpulse
inanzwi -
scha liche
Maßnahmen,
ein.
Aus
Sich
de
Geldpoli ik
exogene
Impulse
we den
on
den
geldpoli ischen
T äge n
im
Hinblick
au
ih en
Zwischenziele ek
übe p ü
und
1)
Vgl.
Cu ie,
D.A.,Mone a y
and
Fiscal
Policy
and
he
C owding-Ou
Issue,
un e ö en lich es
Diskussions-
papie ,
Mai
1978,
s.
4
.
38
sodann
gegebenen alls
du ch
geldpoli ische
Maßnahmen
kompensie .
Ein
Nich au e en
on
geldpoli ischen
Impulsen
heiß
nach
diesem
Sepa a ionskonzep ,
daß
die
on
de
No enbank
e wende e
Zwischenziel a iable
au
ih em
anges eb en
Ni eau
e bleib .
Ob
sich
als
Zwischenziel a iable
ehe
de
Zins
ode
die
Geldmenge
eigne ,
is
zwischen
Mone a is en
und
Keynesia-
ne n
ums i en
1~
Folgen
wi
dem
keynesianischen
Vo schlag
de
S a egie
de
Zins ixie ung
und
ennen
wi
z.B.
mi
Meade
21
geldpoli isch
induzie e
mone ä e
Impulse
on
inanzwi scha lich
bewi k en
mone ä en
Impulsen
anhand
des
Zinsni eaus,
ha
dies
il
unse e
Wi kungsanalyse
olgende
Konsequenz:
Eine
all ällig
zu
beobach ende
Ve ände ung
des
Zinsni eaus
is
ein
geldpoli ische
Impuls.
Dami
on
de
Geldpoli ik
keine
Impulse
ausgelös
we den,
muß
das
Zins-
ni eau
jedoch
kons an
bleiben.
Dies
mach
ein
pe missi es
Ve hal en
de
No enbank
im
Hinblick
au
die
Geldmenge
e o -
de lich.
Deshalb
können
inanzwi scha liche
P imä impulse
auch
Ube
Geldmengene ek e
in
den
p i a en
Ak i i ä sbe-
eich
übe agen
we den.
Zinse ek e
en allen
indessen
als
T ansmissions iemen
eines
c owding-ou .
Mone a is en
be o zugen
Geldbes ände
als
geldpoli ische
Zwischenziel a iablen.
T ennen
wi
die
Impulse
de
Geld-
poli ik
on
mone ä en
Teilimpulsen
eine
inanzwi scha -
lichen
Maßnahme
anhand
de
Geldmenge,
e o de
eine
Ab-
11
Vgl.
Maye ,
T.,
Die
S uk u
des
Mone a ismus,
in:
Eh liche ,
w.,
Becke ,
W.-D.
(H sg.),
Die
Mone a ismus
Kon o e se,
Beihe e
zu
K edi
und
Kapi al,
N .
4,
1978,
s.
38
.
21
Nach Meade
e o de
eine
Abwesenhei
geldpoli ische
Im-
pulse
" ha
he
banking
sys em
mus
be
p epa ed
o
expand
(o
con ac )
he
o al
supply
o
money
o
he
ex en
necessa y
o
p e en
any
sca ci y
(o
plen y)
o
unds
in
he
capi al
ma ke
which
may
be
induced
by
any
o he
dis u bing
ac o ,
om
causing
a
ise
(o
all)
o
in e es
a es".,
Meade,
J.E.,
The
Balance
o
Paymen s,
London,
New
Yo k,
1952,
S.
48;
gl.
auch
Machlup,
F.,
Fiscal
Policy
and
he
Choice
o
De ini ions,
a.a.O.,
S.
95
.

39
wesenhei
on
geldpoli ischen
Impulsen
Kons anz
de
Geldmenge
1~
Die
Geldmenge
ände
sich
mi hin
nich ,
wenn
de
S aa
zusä zliche
Ausgaben
ä ig
und
diese
k edi ä
inanzie .
Das
Zinsni eau
kann
demgegenübe
a iie en;
dies
is
dann
ein
mone ä e
Impuls
de
inanzwi scha lichen
Maßnahme.
Abgesehen
on
dem
Kapi el,
in
dem
es
um
P eise ek e
geh ,
un e s ellen
wi
nahezu
du chweg
eine
kons an e
Geld nenge
21
und
echnen
zu
beobach ende
Zinse ek e
dem
Wi kungsbe eich
de
Finanzpoli ik
zu.
·
5.
Zusammen assung
Säm liche
s aa liche
Ak i i ä en,
wie
z.B.
auch
ein
"mo al
suasion",
können
Impulse
ü
ein
c owding-ou
sein.
Im
olgenden
we den
nu
budge wi ksa ne
be ach-
e ,
im Zuge
de e
de
S aa
31
au
dem
Gü e ma k
meh
nach ag
und
diese
Zusa zausgaben
du ch
Emis-
sion
on
S aa sschuld i eln
an
die
p i a en
Haushal e
und
Un e nehmen
inanzie .
Zudem
soll
es
sich
um
Im-
pulse
handeln,
mi
denen
eine
E höhung
de
P i a ausgaben
aus
s abilisie ungspoli ischen
E wägungen
beabsich ig
1)
Vgl.
F iedman,
M.,
The
Role
o
Mone a y
Policy,
in:
A ne ican
Economic
Re iew,
1968,
S.
1
.
sowie
Machlup,
F.,
The
E ec s
o
Fiscal
Policy
and
he
Choice
o
De ini ions,
a.a.O.,
S.
99
.
2)
Kons anz
de
Geldmenge
in
eine
s a ionä en
Wi -
scha
en sp ich
in
eine
e olu o ischen
Wi scha
eine
jäh liche
Geldmengenzunahme
nach
Maßgabe
des
Wachs ums
des
P oduk ionspo en ials.
3)
In
einem
wei e en
Sinne
können
Ve d ängungsimpulse
übe all
und
nich
nu
im
S aa ssek o
ausgelös
we den;
auch
de
S uk u wandel
im
p i a en
Sek o
is
eine
Ve d ängung,
alle dings
eine
in asek o ale.
Diesbe-
züglich
is
die
Beg i s assung
in
de
Li e a u
ein-
deu ig:
C owding-ou
is
s e s
eine
in e sek o ale
Ve d ängung
mi
dem
S aa
als
Ve d ängendem
und
den
P i-
a en
als
Ve d äng en.
40
is
1!
Die
No enbank
e häl
sich
dabei
in
dem
Sinne
neu al,
daß
(P eise ek e
und
den
Pesek/
Sa ing-E ek
ausgenommen)
die
Geldmenge
kons an
bleib .
B.
T ansmission
1.
Be ach ungszei aum:
ku ze
und
mi le e
F is
Bezüglich
de
T ansmission
inanzwi scha liche
Im-
pulse
in
den
p i a en
Ak i i ä sbe eich
beda
es
zweie
Klä ungen:
Zum
einen
muß
de
Zei aum
ixie
we den,
au
den
die
Wi kungsanalyse
ausgedehn
wi d,
und
zum
ande en
muß
die
zu
Beginn
des
Zei aumes
gel ende
ge-
sam wi scha liche
Ausgangslage
spezi izie
we den,
au
welche
die
inanzwi scha lichen
Impulse
e en.
Es
gib
c owding-ou -Analysen,
in
denen
de
Be ach ungs-
zei aum
in
de
nahen
und
ande e,
in
denen
e
in
de
e nen
Zukun
ende
2!
Im
Rahmen
lang is ige
Analysen
s eh
haup sächlich
das
P oblem
im
Mi elpunk ,
ob
gesam wi scha liche
S abili-
1)
Nu
sel en
wi d
auch
eine
Ve minde ung
p i a e
Ak i i ä en
in olge
s aa liche
In e en ionen,
die
nich
s abilisie-
ungspoli isch,
sonde n
alloka ions-
ode
dis ibu ions-
poli isch
in endie
sind,
als
c owding-ou
bezeichne .
Eine
solche
Ausnahme
bilden
z.B.
Ab ahams,
B.A.,
Schi z,
M.D.,
The
"C owding-Ou "
E ec
o
Go e nmen al
T ans e s
on
P i a e
Cha i able
Con ibu ions,
a.a.o.,
s.
29
.
2)
Vgl.
Wal he ,
H.,
ö en liche
Ve schuldung
und
"C owding-
ou "
E ek e,
in:
Nowo ny,
E.
(H sg.),
ö en liche
Ve -
schuldung,
S u ga ,
New
Yo k,
1979,
s.
65
.;
Bui e ,
W.H.,
"C owding
ou "
and
he
E ec i eness
o
Fiscal
Policy,
a.a.O.,
S.
310
.;
Tobin,
J.,
De ici
Spending
and
C owding
Ou
in
Sho e
and
Longe
Runs,
in:
G een ield,
H.I.
u.a.
(H sg.),
Theo y
o
Economic
E iciency:
Essays
in
Hono
o
Abba
P.
Le ne ,
Camb idge,
Mass.,
London,
1979,
s.
217
.
41
ä
am
Ende
de
einen
Finanzie ungsphase
mi
eine
Ve d ängung
p i a e
Ausgaben
e einba
sein
kann
ode
ob
nich
ielmeh
eine
Ruhelage
am
Ende
de
einen
Finanzie ungsphase
einen
posi i en
lang-
is igen
P i a ausgabenmul iplika o
beding
1~
Bei
ku z-
und
mi el is igen
c owding-ou -Analysen
geh
es
um
das
u sp üngliche
Anliegen
de
Mone-
a is en,
nämlich
die
Falsi izie ung
de
keynesia-
nischen
Hypo hese
on
de
agg ega i en
E izienz
eines
inanzwi scha lichen
demand
managemen
zu
Besei igung
on
Un e beschä igung.
Genau
dies
is
unse
P oblem.
Deshalb
besch änken
wi
uns
au
einen
ku z-
und
mi el is igen
Be ach ungszei aum.
Die
ku ze
F is
is
die
En s ehungsphase
des
De izi s,
die
mi le e
sind
die
an änglichen
Pe ioden
de
einen
Finanzie ungsphase.
2.
Gesam wi scha liche
Ausgangslage
a)
Un e beschä igung
Eine
expansi e
Finanzpoli ik
keynesianische
P o-
enienz
s eh
nu
zu
Disposi ion,
wenn
die
a säch-
liche
P oduk ion
un e halb
de
No malauslas ung
des
P oduk ionspo en ials
lieg .
Wi
gehen
aus
diesem
G und
in
unse e
Wi kungsanalyse
s e s
on
Un e -
beschä igung
aus
-
auch
deshalb,
weil
nach
Meinung
de
Keynesiane
eine
de a ige
gesam wi scha liche
Kons ella ion
eine
e gleichsweise
güns ige
o aus-
1)
Den
gegenwä igen
S and
de
Diskussion
e e ie en
Siebke,
J.,
Knoll,
D.,
Schmidbe ge ,
W.D.,
Theo e ische
G undlagen
des
C owding
Ou
E ek es,
in:
Eh liche ,
w.
(H sg.),
Geldpoli ik,
Zins
und
S aa s e schuldung,
Sch i en
des
Ve eins
ü
Socialpoli ik,
Band
111,
1981,
s.
231
.
42
se zung
da ü
is ,
daß
eine
Ve d ängung
p i a e
Aus-
gaben
e mieden
wi d.
Von
den
Ve d ängungsmechanismen
in e essie en
mi hin
nu
solche,
welche
bei
Un e be-
schä igung
wi ksam
sind.
b)
Nach agesei ige
und
angebo ssei ige
U sachen
on
Un e beschä igung
Die
G ünde,
wa um
das
P oduk ionspo en ial
nich
in
"no malem"
Ausmaß
genu z
wi d,
können
mi
dem
Sach-
e s ändigen a
in
nach agesei ige
und
angebo ssei ige
un e schieden
we den
1
Na9h agesei ige
U sachen
haben
ih en
U sp ung
bei
de
Ve wendung
de
P oduk ion;
sie
wu zeln
in
einem
Gü e -
nach agemangel
und
üh en
dazu,
daß
"die
Summe
de
in
de
Volkswi scha
wi ksam
we denden
Ansp üche
an
das
P oduk ionse gebnis
kleine
is
als
die
aku e
ode
po en-
ielle
P oduk ion,
obwohl
die
indi iduellen
Ansp üche
an
das
P oduk ionse gebnis
mi el is ig
gesehen
ma k ge-
ech
sind
112
!
Die
P oduk ion
wü de
ausgedehn
we den,
wenn
nu
meh
Gü e
on
p i a en
Konsumen en
und
In es o en
sowie
om
S aa
nachge ag
wü den;
denn
den
Un e nehme n
eichen
die
G enze löse
aus,
um
die
_ emden
Ansp üche
( on
A bei nehme n,
F emdkapi algebe n
sowie
dem
S aa )
und
auch
die
eigenen
(zu
Abdeckung
des
Un e nehme lohnes,
1)
Vgl.
hie zu
die
Gu ach en
des
Sach e s ändigen a es
sei
1976,
insbesonde e:
Sach e s ändigen a
zu
Be-
gu ach ung
de
gesam wi scha lichen
En wicklung,
Jah esgu ach en
1976/77,
Bundes agsd ucksache
7/5902,
Zi .
272
.;
de selbe,
Meh
Wachs um,
meh
Beschä i-
gung,
Jah esgu ach en
1977/78,
S u ga ,
Mainz
,1977,
Zi .
236
.;
de selbe,
Jah esqu ach en
1978/79,
Bundes-
agsd ucksache
8/2313,
Zi .
266
.;
de selbe,
Jah es-
gu ach en
1980/81,
Bundes agsd ucksache
9/17,
Zi .
495
.;
gl.
auch
Sie e ,
O.,
Die
S eue ba kei
de
Kon-
junk u
du ch
den
S aa ,
in:
Weizsäcke ,
c.c.
on
(H sg.),
S aa
und
Wi scha ,
Sch i en
des
Ve eins
ü
Social-
poli ik,
Band
102,
Be lin
1
1979,
S.
810
.
2)
Sie e ,
O.,
Zu
S eue ba kei
de
Konjunk u
du ch
den
S aa ,
a.a.o.,
s.
821.
49
Modell
dien
als
G undmodell.
In
seine
s uk u ellen
Fo m
bes eh
es
aus
12
Gleichungen
und
12
Va iablen
( gl.
Ube sich
5):
gesam wi scha liches
Gü e angebo
(Ys),
gesam wi scha liche
Gü e nach age
(Yd),
eali-
sie es
Sozialp oduk
(Y),
p i a e
Konsumnach age
(C),
p i a e
In es i ionsnach age
(I),
e ügba es
Einkommen
(Y ),
(Ne o-)S eue au kommen
(T),
Zins
(i),
s aa liche
Gü e nach age
(G),
Zen albankgeldangebo
(MZs),
Geld-
nach age
(L),
a sächliche
Zen albankgeldmenge
(MZ)
und
S aa sschuld i elbes and
bei
den
P i a en
(B).
Ube sich
5:
Das
G undmodell
in
seine
s uk u ellen
Fo m
Gleichung
(1-4-13)
yS
yd
(1-4-14)
y
yS
yd
(1-1-1)
yd
C + I + G
(1-4-15)
C =
C(Y )
(1-4-16)
yV
= y - T
(1-4-17)
T
T(Y)
pa ielle
1)
Ablei ung
O<C
< 1
y
0 <
Ty
< 1
Bezeichnung
Gleichgewich s-
bedingung
ü
den
Gü e ma k
De ini ion
des
ealisie en
Sozialp oduk s
Gesam wi scha -
liche
Gü e nach-
age unk ion
Konsum unk ion
De ini ionsglei-
chung
ü
das
e ügba e
Ein-
kommen
S eue au kommens-
unk ion
1)
Zu
eine
Funk ion
(x,
y,
...
, z)
wi d
im
olgenden
ü
die
pa ielle
Ablei ung
die
Sch eibweise
iJ /
iJx
=
e wende .
X

so
(1-4-18)
I
I(i)
Ii
( 0
In es i ions-
unk ion
(1-4-19)
G G
T ans o ma ions-
ausgaben unk ion
(
1-4-20)
MZs
L
Gleichgewich s-
bedingung
ü
den
Geldma k
(1-4-21)
MZS =
MZS
Zen albankgeld-
angebo s unk ion
(1-4-22)
L =
L(Y,i)
Li<O;
Ly>O
Geldnach age-
unk ion
(1-4-23)
MZ
= L =
MZs
De ini ion
de
a sächlichen
Zen albankgeld-
menge
(1-4-24)
G T + B - B
-1
S aa liche
Finan-
zie ungs es ik-
ion
We den
die
Ve hal ensgleichungen
in
die
Gleichgewich s-
bedingungen
ü
den
Gü e -
und
Geldma k
sowie
in
die
s aa liche
Finanzie ungs es ik ion
eingese z ,und
we den
die
De ini ionen
ü
das
ealisie e
Sozial-
p oduk
und
ü
die
a sächliche
Zen albankgeldmenge
be ücksich ig ,
e gib
sich
als
semi- eduzie e
Fo m:
(1-4-25)
Y -
C(Y-T)
-
I(i)
-G
(1-4-26)
L(Y,i)
-
MZ
(1-4-27)
G -
T(Y)
o,
0,
B-B
-1
Die
Gleichungen
(1-4-25)
und
(1-4-26)
s ellen
in
einem
i-Y-Koo dina ensys em
die
hinlänglich
bekann en
IS-
und
LM-Ku en
-
im
olgenden
alle dings
linea isie
-
da .
Die
Gleichung
(1-4-27)
b ing
die
s aa liche
Finanzie ungs-
es ik ion
zum
Ausd uck.
51
2.
Wi kungsanalyse
a)
Gesam ausgabene ek
Um
den
Gesam ausgabene ek
eine
k edi ma k inanzie en
E höhung
de
T ans o ma ionsausgaben
zu
e mi eln,
bilden
wi
das
o ale
Di e en ial:
(1-4-28)
dY
-C • (
1-T
)
dY
-
I.
di
-dG
0,
yV y
l.
(1-4-29)
LydY +
L.di
-
dMZ
o,
l.
(1-4-30)
dG -T
dY
dB.
:'i
Von
den
d ei
Poli ik a iablen
de
s aa lichen
Finanzie ungs-
es ik ion
(1-4-24)
(G,T,B-B
1)
is
das
S eue au kommen
einkommensabhängig;
zudem
is
wegen
de
Besch änkung
de
Handlungs eihei
inanzpoli ische
En scheidungs-
äge
du ch
die
s aa liche
Finanzie ungs es ik ion
on
den
zwei
e bleibenden
Poli ik a iablen
eine
wei e e
endogenisie
11
:
im
Fall
eine
au onomen
E höhung
de
T ans o ma ionsausgaben
olglich
die
Ände ung
des
S aa spapie bes andes
bei
den
P i a en.
Zusammen
mi
de
Zins-
und
Sozialp oduk s e ände ung
is
die
S aa s-
papie bes ands a ia ion
eine
de
d ei
Schlüssel a iablen
des
Gleichungssys ems
(1-4-28)
bis
(1-4-30);
es
lau e
in
Ma ixsch eibweise:
1 -C · (
1-T
)
-I.
0
dY dG
Y Y
l.
(1-4-31)
Ly
Li
0 .
di
0
Ty
0 dB
dG
1)
Vgl.
Ch is ,
C.F.,
A
Simple
Mac oeconomic
Model
wi h
a
Go e nmen
Budge
Res ain ,
a.a.o.,
S.
55
.
52
Als
Gesam ausgabenmul iplika o
eine
E höhung
de
T ansmissionsausgaben,
welche
au
dem
K edi ma k
inanzie
wi d,
e gib
sich
nach
de
C ame -Regel:
(1-4-32)
dY
dG
Ii
1-C
.
(1-T)
+ - Ly
yV
Y
Li
In
de
g aphischen
Da s ellung
( gl.
Abb. 1)
wi d
du ch
eine
Ausdehnung
de
Gü e nach age
des
S aa es,
die
du ch
Emission
on
S aa sschuld i eln
inanzie
wi d,
die
!S-Ku e
nach
ech s
on
IS
0
aus
1s
1
e schoben.
Den
Gesam ausgabene ek
kann
man
als
Di e enz
zwischen
den
gleichgewich igen
Sozialp oduk en
o
und
nach
de
inanzwi scha lichen
Maßnahme
ablesen
(Y
1
-Y
3
).
b)
P i a ausgabene ek e
De
P i a ausgabenmul iplika o
ha
einen
We
on:
(1-4-33)
d(C+I)
dG
1-C
•
(1-T
)
yV
y
'----y---1
einkommens-
induzie e
Konsume ek
I.
+
~
Ly
Li
~
Hicks-
- 1
sche
c owding-ou -
E ek
De
P i a ausgabengesam e ek
is
das
P oduk
aus
dem
P i a ausgabenmul iplika o
und
den
zusä zlichen
s aa -
lichen
Ausgaben.
Aus
de
Menge
mögliche
P i a ausgaben eile ek e
in olge
eine
k edi ma k inanzie en
Ve meh ung
de
T ans o ma ionsausgaben
we den
im
G undmodell
nu
zwei
53
Abbildung
1:
Gesam ausgabene ek
und
P i a ausgaben-
e ek e
im
G undmodell
i
y1
Y4 Y3
y2
l
______
--~~
,
1
V-
l.,..J
' :
dY
dII
~
dG~
d(C+I)
e aß
( gl.
Gleichung
(1-4-33)]
1!
LM
y
(1)
De
einkommensinduzie e
Konsume ek :
Eine
E ~
höhung
de
T ans o ma ionsausgaben
üh
bei
den
Emp änge n
diese
Ausgaben
zu
zusä zlichem
e üg-
ba en
Einkommen, was
diese
dazu
e anlaß ,
nach
Maß-
gabe
ih e
ma ginalen
Konsumquo e
meh
zu
e b auchen.
Dies
e meh
das
e ügba e
Einkommen
ande e ,
welche
ih e sei s
den
Konsum
ausdehnen
und
so
o .
1)
Vgl.
Modigliani,
F.,
Ando,
A.,
Impac s
o
Fiscal
Ac ions
on
Agg ega e
Income
and
he
Mone a is
Con o e sy:
Theo y
and
E idence,
in:
S ein,
J.L.
(H sg.),
Mone a ism,
Ams e dam,
New
Yo k,
Ox o d,
1976,
s.
23
.
54
(2)
De
Hickssche
c owding-ou -E ek :
De
mi
eine
Gesam ausgabene höhung
einhe gehende
Meh beda
an
T ansak ionskasse
kann
bei
gegebene
Geldmenge
nu
du ch
eine
Ve inge ung
de
aus
spekula i en
G ünden
gehal enen
Kassenbes ände
be iedig
we den.
Im Zuge
de
Ak i ie ung
on
"idle
money"
s eigen
in
Abhängig-
kei
on
de
Zinselas izi ä
de
Geldnach age
die
Zinsen
und
dämp en
die
p i a e
In es i ions ä igkei .
In
de
g aphischen
Da s ellung
( gl.
Abb.
1)
s ell
die
Bewegung
au
de
!S-Ku e
on
Y2
nach
Y3
den
Hicksschen
c owding-ou -E ek
da .
Um
den
Un e schiedsbe ag
zwischen
Y2
und
Y3
sinken
die
p i a en
In es i ionen
(dI),
weil
in olge
de
s aa lichen
Ak i i ä
de
Beda
an
T ans-
ak ionskasse
zunimm
und
die
Zinsen
s eigen.
De
ande e
P i a ausgaben eile ek ,
de
einkommensinduzie e
Kon-
sume ek e,
komm
in
de
Rech s e schiebung
de
!S-Ku e
on
s
0
au
s
1 zum
Ausd uck:
Zusammen
mi
den
s aa lichen
Zusa zausgaben
bes imm
e
de en
Ausmaß,
also
den
Abs and
zwischen
Y1
und
Y2•
Zieh
man
da on
die
zusä zlichen
T ans-
o ma ionsausgaben
ab
(z.B.:
dG
= Y1Y4
),
e häl
man
als
Res be ag
den
einkommensinduzie en
Konsume ek
(dC).
De
Saldo
aus
den
beiden
P i a ausgaben eile ek en
gib
den
P i a ausgabengesam e ek
an
[d
(C
+
I)
= Y4
Y3
]·
Lieg
Y3
ech s
on
Y4,
wie
in
Abb.
1,
we den
du ch
die
s aa lichen
Ausgaben
die
P i a ausgaben
insgesam
ange eg ,
de
P i-
a ausgabenmul iplika o
ha
also
einen
posi i en
We ,
und
es
wi d
ein
pulling-in-Gesam e ek
bewi k .
Im
umge-
keh en
Fall,
wenn
sich
Y3
links
on
Y4
be inde ,
we den
du ch
die
inanzwi scha lichen
Ak i i ä en
die
P i a -
ausgaben
in
summa
gedämp ,
de
P i a ausgabenmul iplika-
o
ha
mi hin
einen
nega i en
We ,
es
komm
zu
einem
c owding-ou -Gesam e ek .
Es
handel
sich
dabei
um
ein
olls ändiges
c owding-ou ,
wenn
sich
Y3
und
Y1
en sp echen:
Um
den
Be ag
de
zusä zlichen
T ans o ma ionsausgaben
gehen
die
P i a ausgaben
zu ück.

55
3.
Zu
keynesianischen
Posi ion
Dami
im
G undmodell
ein
c owding-ou -Gesam e ek
e -
mieden
wi d,
da
de
Hickssche
c owding-ou -E ek
den
einkommensinduzie en
Konsume ek
nich
übe kompensie en.
Genau
dies
nehmen
Keynesiane
ü
Un e beschä igungslagen
-an
1! Denn
zum
einen
is
nach
ih e
Meinung
die
Neigung
de
P i a en
g oß,
aus
zusä zlich
e ügba em
Einkommen
zu
kon-
sumie en.
Zum
ande en
sei
ge ade
dann,
wenn
die
ak uelle
P oduk ion
un e
de
po en iellen
lieg ,
die
Zinselas izi-
ä
de
p i a en
In es i ionen
(absolu )
ge ing
und
die
de
Geldnach age
(absolu )
g oß.
Im
IS-LM-Schema
is
un e
diesen
Annahmen,
die
auch
de
Abb. 1
zug undeliegen,
die
LM-Ku e
ziemlich
lach,
die
IS-
Ku e
ela i
s eil,
und
die
Rech s e schiebung
de
!S-Ku e
äll
e gleichsweise
s a k
aus.
In
Abb. 1
wi d
mi hin
nich
nu
das
G undmodell
g aphisch
da ges ell ,
sonde n
es
komm
da in
zugleich
in
ein ache
Fo m
die
keynesianische
Posi ion
zum
Ausd uck:
Die
P i a ausgaben
e höhen
sich
(um
ein
Meh -
aches
des
s aa lichen
Nach ageimpulses),
wenn
de
S aa
zusä zliche
Ausgaben
ä ig .
Die
Mone a is en
sind,
wie
gesag ,
gegen eilige
Au assung.
E g ei
de
S aa
Anku belungsmaßnahmen,
komm
es
nach
ih e
Ansich
zu
keinem
pulling-in,
sonde n
zu
einem
meh
ode
minde
olls ändigen
c owding-ou :
Das
Ni eau
de
P i a aus-
gaben
sink ,
und
zwa
um
e wa
den
Be ag
des
s aa lichen
Nach ageimpulses.
Ausgehend
on
de
keynesianischen
Posi-
ion
im
G undmodell
kann
die
mone a is ische
These
au
zwei
Wegen
beg ünde
we den:
zum
einen
dami ,
daß
ü
die
beiden
genann en
P i a ausgaben eile ek e
ande e
We e,
als
on
Keynesiane n
e mu e ,
angenommen
we den
und
zum
ande en
dami ,
daß
zusä zliche
Dämp ungse ek e
be ücksich ig
we den.
Im
olgenden
zwei en
Teil
we den
beide
Wege
besch i en.
1)
Vgl.
z.B.
Vane,
H.R.,
Thompson,
J.L.,
Mone a ism.
Theo y,
E idence
and
Policy,
Ox o d,
1979,
S.
19
.
56
zwei e
Teil:
zu
den
U sachen
des
c owding-ou
E s es
Kapi el:
De
Hickssche
c owding-ou -E ek
Mone a is en
gehen
da on
aus,
daß
die
Zinselas izi-
ä
de
Geldnach age
und
die
de
p i a en
Gü e nach-
age
ü
die
s abilisie ungspoli ische
Wi ksamkei
inanzwi scha liche
Maßnahmen
e gleichsweise
un-
güns ige
We e
haben:
Die
Geldnach age
is
ih e
An-
sich
nach
ela i
zinsunelas isch
und
die
p i a e
Gü e -
nach age
ziemlich
zinselas isch.
Dadu ch
gewinn
das
Hickssche
c owding-ou
1)
an
S ä ke,
und
inanzwi scha -
liche
S abilisie ungsmaßnahmen
e lie en
an
E izienz
2~
Is
ga
die
Zinselas izi ä
de
Geldnach age
gleich
Null,
e olg
ein
olls ändiges
Hickssches
c owding-
ou .
Denn
dann
en äll
die
bei
eine
annahmegemäß
kons an en
Geldmenge
e bleibende
Möglichkei
eine
Finanzie ung
de
zusä zlichen
Ausgaben
ia
eine
Fo -
cie ung
des
Geldumlau s.
Die
Gesam ausgaben
e ha en
deshalb
au
dem
du ch
den
mone ä en
Rahmen
besch änk en
Ni eau,
und
die
p i a e
Gü e nach age
sink
um
den
Be ag
de
zusä zlichen
T ans o ma ionsausgaben.
Weil
Li=
0
is ,
nimm
also
de
P i a ausgabenmul iplika o
1)
Die
Bezeichnung
s amm
on
Modigliani,
F.,
Ando,
A.,
Impac s
o
Fiscal
Ac ions
on
Agg ega e
Income
and
he
Mone a is
Con o e sy:
Theo y
and
E idence,
a.a.o.,
S.
24
i
geb äuchlich
sind
auch
" ansac ion
c owding-
ou "
und
" ansac ion
d ain"
sowie
"mone a y
c owding-
ou ".
2)
Vgl.
Bu kiewicz,
J.L.,
Some
Mac oeconomic
E ec s
o
Go e nmen
Deb ,
Diss.,
Uni e si y
Mic o ilms
In e -
na ional,
Ann
A bo ,Michigan,
1977,
S.
11
.i
F iedman,
B.M.,
C owding
Ou
o
C owding
In?
Economic
Consequences
o
Financing
Go e nmen
De ici s,
a.a.o.,
s.
599
.;
Da idson,
P.,
The
C owding
Ou
E ec .
Mone a is s
s.
Keynesians
s.
Keynes,
Pape
p esen ed
a
he
53 d
Annual
Mee ings
o
he
Nes e n
Economic
Associa ion
Con e ence
in
Hawai,
1978,
S.
1
.i
Meye ,
L.H.,
Financing
Cons ain s
and
he
Sho -Run
Response
o
Fiscal
Policy,
in:
Fede al
Rese e
Bank
o
S .
Louis
Re iew,
1980,
N .
6,
s.
27.
57
(1-4-33)
einen
We
on
d(C+I)/dG
(klassische
Fa11)
2~
-1
an
11
De
klassische
Fall
wu de
zu
Beginn
de
Renaissance
de .
c owding-ou -These
on
o
allell
Tobin
in
den
Mi elpunk
de
Diskussion
ge ück .
E
in e p e ie e
beispielsweise
zwei
Au sä ze
on
Mil on
F iedman
im
Jou nal
o
Poli ical
Economy
in
den
Jah en
1970
und
1971
31
de ges al ,
daß
die
Annahme
eine
zinsunab-
hängigen
Geldnach age
haup sächliches
Kennzeichen
de
mone a is ischen
Posi ion
sei
1
wo aus
no wendige -
weise
c owding-ou
olg :
"Fi s ,
le
me
explain
wha
I
hough
he
main
issue
was.
In
e ms
o
he
Hicksian
language
o
F iedman's
a icle,
I
hough
(and
I
s ill
hink)
i
was
he
shape
o
he
LM
locus
•.•
i
will
be
e ical
i
he
demand
o
money
is
wholly
insensi-
i e
o
in e es
a es.
This
assump ion
leads
o
he
ollowing
cha ac e is ic
mone a is
p oposi ions:
.•.
a
shi
o
he
IS
locus,
whe he
due
o
iscal
policy
o
o
exogenous
change
in
consump ion
andin-
es men
beha iou
canno
al e
Y"~)
In
seine
En -
1)
Bui e
las e
diese
Ve d ängung
nich
den
inanz-,
sonde n
den
geldpoli ischen
Ak eu en
an:
"The
mul i-
plie
is
educed
by
a
sca ci y
no
o
eal
esou ces
(labou
and
capi al),
bu
o
money,
which
pushes
up
in e es
a es
when
he
economy
begins
o
expand.
This
si ua ion
could
he e o e
be
be e
desc ibed
as
he
c owding
ou
o
p i a e
spending
by
es ic-
i e
mone a y
policy
han
by
public
spending".
Bui e ,
W.H.,
The
"C owding
Ou "
and
he
E ec i eness
o
Fiscal
Policy,
a.a.o.,
s.
313.
2)
Vgl.
Ca lson,
K.M.,
Spence ,
R.W.,
C owding
Ou
and
i s
C i ics,
a.a.o.,
s.
4
.
3)
Beide
Au sä ze
wu den
spä e
on
F iedman
zu
einem
zusammenge aß
und
mi
de
sich
da an
anschließenden
Diskussion
noch
einmal
on
R.J.
Go don
e ö en lich ,
gl.
F iedman,
M.,
A
Theo e ical
F amewo k
o
Mone-
a y
Analysis,
in:
Go don,
R.J.
(H sg.),
Mil on
F iedman's
Mone a y
F amewo k.
A
Deba e
wi h
his
C i ics,
Chicago,
London,
1974,
S.
1
.
4)
Tobin,
J.,
F iedman's
Theo e ical
F amewo k,
a.a.o.,
s.
77
.
58
gegnung
wies
Mil on
F iedman
diese
In e p e a ion
zu ück
und
e wa
die
Annahme
eine
zinsunabhängigen
Geldnach-
age
als
allein
kons i u i
ü
c owding-ou .
Vielmeh
s ell e
e
auch
au
eine
g oße
Zinselas izi ä
de
p i-
a en
Gü e nach age
als
U sache
ü
ein
c owding-ou
ab
1!
Wenn
die
p i a e
In es i ionsgü e nach age
öllig
zins-
elas isch
is ,
zei igen
expansi e
inanzwi scha liche
Im-
pulse-
so e n
de
sich
e höhende
Beda
an
T ansak ions-
kasse
nu
zu
s eigenden
Zinsen
be iedig
we den
kann
-
keinen
agg ega i en
E ek ,
auch
wenn
de
mone ä e
Rahmen
hin eich
(Knigh
Fa11)
2!
De
P i a ausgabenmul iplika o
(1-4-33)
nimm
wiede um
einen
We
on
d(C+I)/dG;
-1
an
-
je z
alle dings,
weil
Ii;
-oo
is .
Eine
öllig
zinselas ische
In es i ionsgü e nach age
olg
aus
de
Knigh schen
Hypo hese,
die
G enzleis ungs-
ähigkei
des
Kapi als
sei
im
ele an en
Be eich
kons an .
Zum
einen
sei
nämlich
de
Zuwachs
zum
Realkapi als ock
du ch
In es i ionen
im
Ve yleich
zum
be ei s
exis ie enden
Bes and
seh
ge ing,
und
zum
ande en
wü den
all ällige
Ve minde ungs endenzen
im
Zuge
eine
Realkapi als ockaus-
dehnung
du ch
den
in
den
In es i ion~n
inko po ie en
echnischen
Fo sch i
neu alisie .
Eine
kons an e
G enzleis ungs ähigkei
des
Kapi als
im
ele an en
Be eich
e anlaß
In es o en,
schon
bei
ge ing ügigen
Zinse -
höhungen
ih e
In es i ionsausgaben
massi
einzusch änken.
Mil on
F iedman
ging
es
jedoch
wenige
um
die
Zinselas izi ä
de
in es i en,
als
ielmeh
um
die
de
konsum i en
P i-
a ausgaben:
"
•••
he
mone a is
iew
is
ha
...
he
1)
Vgl.
F iedman,
M.,
Commen s
on
he
C i ics,
a.a.O.,
s.
137
.
2)
Vgl.
Ca lson,
K.M.,
Soence ,
R.W.,
C owding
Ou
and
i s
C i ics,
a.a.O.,
s.
6- .
65
Eine
k edi ma k inanzie e
Ausdehnung
de
s aa -
lichen
Gü e nach age
ha
in
diesem
Fall
schon
in
de
Fn s ehungsphase
des
De izi s
ein
olls ändiges
c owding-ou
zu
Folge.
Im
IS-LM-Diag amm
komm
das
kon en ionelle
Po -
olio-c owding-ou
in
eine
Links e schiebung
de
LM-Funk ion
zum
Ausd uck
( gl.
Abb.
2):
In olge
des
Ve mögensans iegs
en s eh
ein
e s ä k e
Beda
an
Kasse,
welche
du ch
eine
Einkommens e minde ung
und/ode
einen
Zinsans ieg
abgebau
we den
kann.
Zu
dem
einkommensinduzie en
Konsume ek
[!Y
1
-Y
2)-dG]
sowie
dem
Hicksschen
c owding-ou
(Y
2
-Y
3)
i
noch
ein
wei e e
c owding-ou -Teile ek ,
nämlich
das
kon en ionelle
Po olio-c owding-ou
(Y
3
-Y
4
).
Abbildung
2:
Kon en ionelles
Po olio-c owding-ou
i
in
de
En s ehungsphase
des
De izi s
'
IS
0
1 1
'
IS1
y

66
b)
Reine
Finanzie ungsphase
des
De izi s
In
de
einen
Finanzie ungsphase
des
De izi s
we den
Impulse
nu
noch
du ch
die
s ändige
Au s ockung
des
Bes andes
an
S aa spapie en
bei
den
P i a en
en al e .
Dadu ch
e schieb
sich
die
LM-Ku e
on
Haushal s-
pe iode
zu
Haushal spe iode
wei e
nach
links.
Die
gleichgewich igen
Gesam ausgaben-
und
P i a aus-
gabenni eaus
sinken
nach
jedem
neue lichen
de ici -
spending
( gl.
Abb.
3).
Abbildung
3:
Kon en ionelles
Po olio-c owding-ou
in
de
einen
Finanzie ungsphase
des
De izi s
i
1
IS
1 1 ,
,
o.
1 ,
y
67
Nach
mone a is ische
Au assung
wi d
eine
Rech s-
e schiebung
de
!S-Ku e
in
de
En s ehungsphase
des
De izi s
au
mi le e
F is
du ch
die
Links e -
schiebung
de
LM-Ku e
in
de
einen
Finanzie ungs-
phase
des
De izi s
neu alisie :
"
...
he
shi
in
he
IS-cu e
is
a
once- o -all
shi
•.•
So
long
as
he
de ici
con inues,
and
con inues
obe
inanced
he
LM-cu e
con inues
o
mo e
.••
Is
he e
any
doub ,
ha
his
e ec
mus
swamp
he
e ec
o
he
once- o -all
shi
o
he
IS-cu e
?
1111
Gegen
die
mone a is ische
Meinung
eine
mi el is igen
Ve d ängung
p i a e
Ausgaben
au g und
kon en ionelle
Po olio-c owding-ou -E ek e
sind
eine
Reihe
on
A gumen en
o geb ach
wo den.
Hie um
geh
es
im
ol-
genden.
3.
Wü digung
a)
Zu
Ve mögensabhängigkei
de
Geldnach age
Im
o liegenden
Modell,
in
dem
das
Po e euille
de
P i-
a en
nu
aus
Zen albankgeld
und
S aa spapie en
bes eh ,
und
in
dem
sich
in
Folge
eine
Emission
on
S aa s i eln
das
Po e euille
de
P~i a en
um
diesen
Be ag
e g öße ,
komm
es
deswegen
zu
einem
kon en ionellen
Po olio-
c owding-ou ,
weil
die
P i a en
einen
Teil
des
du ch
die
S aa s e schuldung
e ah enen
Ve mögenszuwachses
in
Fo m
on
Kasse
hal en
wollen.
Au g und
dieses
Di e si ika ions-
wunsches
en s eh
au
dem
Geldma k
ein
Nach ageilbe schuß,
und
de
Zins
au
S aa spapie e
s eig
solange,
bis
de
e -
mögensinduzie e
Wunsch,
meh
Kasse
zu
hal en,
du ch
einen
zins-
und
einkommensinduzie en
Wunsch,
wenige
Kasse
zu
hal en,
kompensie
wi d.
Die
Zinse höhung
e d äng
p i-
a e
In es i ionsausgaben.
Da aus
kann.
man
nun
olge n:
Wollen
die
P i a en
nich
meh
Geld
hal en,
wenn
de
S aa
Fo de ungs i el
in
ih en
Po e-
1)
F iedman,
M.,
Commen s
on
he
C i ics,
a.a.o.,
s.
141.
68
euilles
un e b ing ,
en s eh
au
dem
Geldma k
kein
Nach ageübe schuß,
und
die
Zinsen
bleiben
mi hin
kon-
s an 1~
d.h.
"i
money
demand
is
independen
o
weal h,
hen
po olio
c owding-ou
canno
occu
112
~
Bei
eine
e mögensunabhängigen
Geldnach age
is
im
P i a ausgabenmul iplika o
(2-2-3)
de
Koe izien
L
=
O,
und
de
P i a ausgabenmul iplika o
geh
in
den
des
G und-
modells
(1-4-33)
übe .
Im
IS-LM-Diag amm
komm
es
zu
keine
Links e schiebung
de
LM-Ku e,
d.h.
sowohl
in
de
En s e-
hungsphase
des
De izi s
als
auch
in
de
einen
Finanzie ungs-
phase
bleib
die
LM-Ku e
in
ih e
Ausgangslage
LM
0
( gl.
Abb.
2
und
Abb.
3).
Daß
die
P i a en
nich
meh
Geld
nach agen,
wenn
ih
Ve -
mögen
zunimm ,
beg ünden
Ando
und
She11
31
dami ,
in
de
Rea-
li ä
gäbe
es
Ve mögensanlagen,
die
eine sei s
Zinse äge
abwe en
und
ande e sei s
ih e
Ku z is igkei
wegen
keine
nennenswe en
Liquidi ä snach eile
gegenübe
dem
Geld
au -
weisen.
Im
Po e euille
de
P i a en
nehmen
solche
We pa-
pie e
die
de
Spekula ionskasse
zugedach e
Au gabe
wah ,
und
Geld
wi d
allein
als
T ansak ionsmi el
gehal en.
Plazie
de
S aa
lang is ige
Fo de ungs i el
in
den
Po e euilles
de
P i a en,
so
wünschen
die
Ve mögensanlege
un e
diesen
Ums änden
den
du ch
die
S aa s e schuldung
e ah enen
Ve -
mögenszuwachs
nu
au
die
zins agenden
Ve mögensobjek e
zu
di e si izie en.
Die
Nach age
nach
zinslosen
Ak i a
bleib
1)
Vgl.
F iedman,
B.,
C owding
Ou
o
C owding
In?
Economic
Consequences
o
Financing
Go e nmen
De ici s,
a.a.o.,
s.
622
.;
Cu ie,
D.A.,
Mone a y
and
Fiscal
Policy
and
he
C owding-Ou
Issue,
a.a.O.,
s.
13
.;
Bu kiewicz,
J.L.,
Ou side
Weal h,
he
Demand
o
Money
and
he
C owding
Ou
E ec ,
in:
Jou nal
o
Mone a y
Economics,
1979,
S.
249
.
2)
F iedman,
B.,
C owding
Ou
o
C owding
In?
Economic
Consequences
o
Financing
Go e nmen
De ici s,
a.a.O.,
s.
620
.
3)
Vgl.
Ando,
A.,
Shell,
K.,
Appendix
zu
Ando,
A.,
Modigliani,
F.,
Some
Re lec ions
on
Desc ibing
S uc u es
o
Financial
See o s,
in:
F omm,
G.,
Klein,
L.R.,
(H sg.),
The
B ookings
Model:
Pe spec i e
and
Recen
De elopmen s,
Ams e dam,
1975,
S.
560
.;
ü
eine
K i ik
hie zu
gl.
auch
Ba bosa,
A.S.P.,
The
Role
o
Weal h
in
he
Money
Demand
Func ion:
A
Commen ,
in:
Jou nal
o
Mone a y
Economics,
1979,
s.
585
.
69
kons an .
Folgende
zwei
Ube legungen
sp echen
alle dings
gegen
die
These,
daß
es
in
einem
Po olio,
welches
ein
ku z is iges
We papie
en häl ,
zu
keinem
Geldnach ageübe schuß
komm ,
wenn
de
S aa
Fo de ungs i el
emi ie .
Zum
e s en
we den
nich
nu
gü e wi scha liche
T ansak-
ionen,
sonde n
auch
Po olio ansak ionen
mi
Hil e
on
Geld
abgewickel .
Weil
mi
s eigendem
Ve mögen
de
Um ang
de
zu
bewäl igenden
Po olioumschich ungen
zunimm ,
is
die
Ve mögens eagibili ä
de
Nach age
nach
Zahlungsmi eln
g öße
Null.
zwei ens
is
zu
bedenken,
daß
einmal
ü
die
Hal e
on
T ansak ionskasse
Zinsgewinne
zu
e zielen
sind,
wenn
sie
empo ä
Geld
in
das
zins agende,ku z is ige
Ak i um
um-
wandeln,
d.h.
die
T ansak ionskasse
is
om
ku z is igen
Zins
abhängig.
Zum
ande en
sink
im
o liegendem
Modell
in-
olge
des
zusä zlichen
Angebo s
an
(lang is igen)
S aa s-
i eln
de
ku z is ige
Zins.
Dadu ch
e lie
die
empo ä e
Umwandlung
on
zinslose
Kasse
in
zins agende,
ku z is ige
Ak i a
an
A ak i i ä .
Im
Zuge
de
Emission
on
S aa s i eln
komm
es
also
auch
übe
einen
Zinss uk u e ek
zu
einem
Geldnach ageübe schuß.
Zudem
kann
mi
den
Ube legungen
on
Ando
und
Shell
zwa
plau-
sibel
gemach
we den,
daß
in olge
eine
s aa lichen
K edi au -
nahme
die
Geldnach age
nu
mäßig
zunimm ,
nich
abe ,
daß
nu
ein
schwache
kon en ionelle
Po olio-c owding-ou -E ek
bewi k
wi d.
Denn
in
dem
e wei e en
Po oliomodell
wollen
die
Ve mögensanlege
den
Teil
des
Ve mögenszuwachses,
den
sie
bei
Nich exis enz
des
ku z is igen,
zins agenden
Ak i ums
in
Fo m
on
Spekula ionskasse
zu
hal en
gewünsch
hä en,
nun
in
ku z is ige,zins agende
Ak i a
anlegen.
De
Angebo sübe -
schuß
au
dem
Ma k
ü
S aa spapie e
und
dami
de
Ans ieg
des
(lang is igen)
Zinses
wi d
du ch
die
Modelle wei e ung
nich
be üh .
Da
es
on
den
beiden
Zinssä zen
ü
die
In es i-
70
ionsen scheidung
de
P i a en
im
wesen lichen
au
den
lang is igen
Zins
ankomm ,
wi d
das
Ausmaß
des
Po olio-
c owding-ou
du ch
eine
E wei e ung
des
Po e euilles
de
P i a en
um
ein
ku z is iges,
zins agendes
Ak i um
nich
e minde .
bl
Be ücksich igung
des
Le ne -E ek s
Die
Hypo hese,
daß
Ve ände ungen
des
Ve mögens
de
P i a en
ih en
Konsum
beein lußen,
bezeichne
man
als
"Ve mögen-Konsum-Rela ion"
1~
In
die
s abilisie ungs-
poli ische
Diskussion
eingeb ach
wo den
is
sie
on
klassischen
Au o en,
die
sich
dami
gegen
die
Ang i e
on
Keynes
zu
Weh
se z en,
wonach
die
P i a wi scha
nich
au oma isch
zu
S abili ä
endie e
und
s aa -
liche
In e en ionen
deswegen
un e meidlich
seien.
Le ne
ha
diese
Hypo hese
in
eine
speziellen
Ausp ägung
dagegen
zu
S ü zung
de
Keynesschen
Posi ion,
insbesonde e
zu
Beg ündung
seine
Fo de ung
nach
eine
" unk io-
nalen
Finanzpoli ik",
e wende
2~
Weil
e
au
Ve -
mögens a ia ionen
abs ell e,
welche
in
eine
mengen-
mäßigen
Auswei ung
des
on
den
P i a en
gehal enen
Bes andes
an
S aa spapie en
ih e
U sache
haben,
we den
da aus
esul ie ende
Konsume höhungen
auch
mi
"Le ne -
E ek "
e ike ie .
Um
Le ne s
Ube legungen
in
unse e
Analyse
zu
be ück-
sich igen,
wi d
das
p i a e
Ve mögen
als
A gumen
in
die
Konsum unk ion
einge üg :
1)
Vgl.
Monissen,
H.G.,
Konsum
und
Ve mögen.
Analyse
de
Konsum-Ve mögen-Rela ion
im
mak oökonomischen
Zusammenhang,
Gö ingen,
1968,
s.
11
.;
Yawi z,
J.,
Economically
Rele an
Weal h:
I s
Speci ica ion
and
Role
in
Consump ion,
Diss.,Uni e si y
Mic o ilms,
Ann
A bo ,
Michigan,
1972.
2)
Le ne ,
A.P.,
Func ional
Finance
and
he
Fede al
Deb ,
in:
Social
Resea ch,
1943,
übe se z
in:
Nowo ny,
E.
(H sg.),
ö en liche
Ve schuldung,
S u ga ,
New
Yo k,
1979,
S.
93.

71
(2-2-4)
C
C(Y-T,V)
Eine
Plazie ung
on
S aa spapie en
in
den
Po e euilles
de
P i a en
zei ig
nunmeh
zwei
kon en ionelle
Ve -
mögense ek e:
In olge
des
Po olio-c owding-ou
we -
den
wei e hin
zinsabhängige
P i a ausgaben
zu ückge-
d äng .
Weil
de
p i a e
Konsum
e mögensabhängig
is ,
we den
nun
abe
auch
die
Ausgaben
ü
Konsumgü e
ange eg .
Die
ela i e
S ä ke
de
beiden
Ve mögense ek e
is
in
de
En s ehungsphase
des
De izi s
e gleichsweise
wenig
wich ig.
Denn
hie
sind
im
o liegenden
Modell
die
beiden
Ve mögense ek e
lediglich
zwei
on
insge-
sam
ie
induzie en
P i a ausgaben eile ek en.
Wi d
bei
den
Rechenope a ionen
be ücksich ig ,
daß
auch
de
p i a e
Konsum
e mögensabhängig
is ,
e -
ände
sich
in
de
En s ehungsphase
des
De izi s
das
Ni eau
de
P i a ausgaben
nach
Maßgabe
des
olgenden
Mul iplika o s:
I.
1 + C - i
LV
d(C+I)
V
L.
(2-2-5)
i
dG
1-C
(1-T)
+
c ·Ty
+
Ii
(Ly-L ·Tyl
yV
y
Li
Im
Ve gleich
zum
P i a ausgabenmul iplika o
bei
lediglich
e mögensabhängige
Kassenhal ung
(2-2-3)
auch
im
Zähle
und
im
Nenne
jeweils
ein
neue
Te m
au .
Da on
komm
es
o
allem
au
den
im
Zähle
an:
Dami
in
de
En s ehungsphase
des
De izi s
du ch
die
Ve mögense höhung
p i a e
Ausgaben
zu ückged äng
we den,
eich
es
nun
nich
meh
aus,
wenn
de
Te m
Ii/Li•L
einen
posi i en
We
annimm ;
e
muß
ielmeh
einen
g öße en
We
als
CV
haben.
G aphisch
( gl.
Abb.
4)
komm
de
Le ne -E ek
in
eine
wei e en
Rech s e schiebung
de
IS-Funk ion
zum
-1
72
Abbildung
4:
Le ne -E ek
und
kon en ionelle
Po olio-
c owding-ou -E ek
in
de
En s ehungsphase
des
De izi s
i
G oße
Bedeu ung
ha
de
Le ne -E ek
dagegen
in
de
einen
Finanzie ungsphase
des
De izi s
1~ Denn
je z
en scheiden
übe
die
Rich ung,
in
welche
sich
das
P i a ausgabenni eau
en wickel ,
allein
die
beiden
Ve mögense ek e.
Nu wenn
de
Ve mögen-Konsum-Impuls
on
dem
Ve mögen-Geldnach age-Impuls
übe kompensie
wi d,
e inge
sich
on
Haushal spe iode
zu
Haushal s-
pe iode
das
Ni eau
de
p i a en
Ausgaben;
nu
wenn
1)
Vgl.
Blinde ,
A.S.,
Solow,
R.M.,
Does
Fiscal
Policy
Ma e ?,
a.a.O.,
s.
321
.;
In .an e,
E.F.,
S ein,
J.L.,
Does
Fiscal
Policy
Ma e ?,
in:
Jou nal
o
Mone a y
Economics,
1976,
S.
481
.;
Bu ows,
P.,
The
Go e nmen
Budge
Con ain
and
he
Mone a is -
Keynesian-Deba e,
a.a.o.,
S.
77
.
73
Abbildung
5:
Le ne -E ek
und
kon en ionelle
Po olio-
c owding-ou -E ek
in
de
einen
Finan-
zie ungsphase
des
De izi s
i
y
also
is
(g aphisch:
wenn
in
den
einzelnen
Haushal spe ioden
de
einen
Finanzie ungsphase
des
De izi s
die
P i a -
ausgaben
du ch
die
Links e schiebung
de
LM-Funk ion
um
meh
abnehmen
als
du ch
die
Rech s e schiebung
de
IS-
Funk ion
zunehmen),
sink
on
Haushal spe iode
zu
Haus-
hal spe iode
die
p i a e
Gü e nach age
( gl.
Abb.
5).
74
Ande n alls
s eig
in
de
einen
Finanzie ungsphase
des
De izi s
das
Ni eau
de
P i a ausgaben,
weil
in
jede
Haushal spe iode
ia
Le ne -E ek
meh
P i a ausgaben
ange eg
als
du ch
den
Po olio-c owding-ou -E ek
e d äng
we den.
Die
o liegenden
empi ischen
Un e suchungen
weisen
au
einen
signi ikan en
Ein luß
des
p i a en
Ve mögens
au
die
p i a e
Konsumnach age
hin.
Eine n
on
Pa inkin
1)
zusammenges ell en
Ube blick
kann
man
en nehmen,
daß
de
p i a e
Konsum
e wa
on
4
bis
8
om
Hunde
s eig ,
wenn
sich
das
p i a e
Ve mögen
e höh .
Mi hin
is
au
jeden
Fall
eine
An egung
des
p i a en
Konsums
in
Rech-
nung
zu
s ellen,
wenn man
den
P i a ausgabene ek
eine
Plazie ung
on
S aa spapie en
in
den
Po e euilles
de
P i a en
e mi el .
Dies
bedeu e
zum
einen,
daß
sich
als
Folge
de
beiden
kon en ionellen
Ve mögense ek e
in
de
En s ehungsphase
und
in
de
einen
Finanzie ungsphase
des
De izi s
die
S uk u
de
P i a ausgaben
zuguns en
des
Konsums
e än-
de .
Zum
ande en
is
de
Le ne -E ek
ein
A gumen
gegen
die
mone a is ische
These
eine
s ändigen
Ve minde ung
des
Ni eaus
de
p i a en
Ausgaben
in
de
einen
Finan-
zie ungsphase
des
De izi s.
1)
Vgl.
Pa inkin,
D.,
Money,
In e es ,
and
P ices,
New
Yo k,
19652,
s.
651
.
81
E ek i e zinsung
de
S aa sschuld i el,
is
das
E -
gebnis
de
Anpassung
de
gewünsch en
S uk u
des
Po e-
euilles
an
die
exogen
gegebene,
a sächliche
Po e euille-
s uk u .
Dabei
lassen
sich,
wie
gesag ,
die
Wi scha s-
subjek e
on
Risiko-
und
E agsgesich spunk en
lei en.
Un e
E agsgesich spunk en
be ach e
sind
alle
Ve -
mögensgü e
gu e
Subs i u e.
Das
E agskalkül
implizie
demnach
eine
gleichge ich e e
Reak ion
de
Nach age
nach
einem
Ve mögensgu
au
die
Ve ände ung
de
eigenen
Ve -
zinsung
und
eine
gegenläu ige
au
die
Ve ände ung
de
Ren-
di e
on
konku ie enden
Ve mögensobjek en.
Wenn
allein
die
Rendi en
ü
die
Po e euilles uk u
maßgebend
wä en,
wü den
die
Ve mögensbesi ze
imme
nu
ein
Ve mögensgu
zu
hal en
wünschen
und
zwa
dasjenige,
welches
ü
die
Pla-
nungspe iode
den
höchs en
E ag
e sp ich .
Risikoübe legungen
so gen
da ü ,
daß
das
Ve mögen
au
e -
schiedene
Komponen en
au ge eil
wi d.
Denn
du ch
eine
Di e -
si izie ung
läß
sich
das
Gesam isiko
(des
Po e euilles)
kleine
als
die
Summe
de
Einzel isiken
(de
e schiedenen
Ve mögensgü e )
machen.
Aus
dem
Risikokalkül
esul ie
olglich
ein
komplemen ä es
Ve häl nis
zwischen
Ve mögens-
gü e n,
welche
mi
oneinande
unabhängigen
Risiken
be-
ha e
sind.
Dies
sind
gemäß
Tobin
11
alle
inanziellen
Ve mögensgü e
au
de
einen
Sei e
-
hie :
Zen albankgeld
und
S aa sschuld i el
-
und
alle
sachlichen
Ve mögensgü e
au
de
ande en
Sei e
-
hie :
das
in
den
Vo pe ioden
p o-
duzie e
Realkapi al.
1)
Vgl.
Tobin,
J.,
G undsä ze
de
Geld-
und
S aa sschulden-
poli ik,
a.a.o.,
S.
50
.;
gl.
hie zu
auch
Ke e e ,
K.-H.,
Ka mann,
A.,
Einige
heo e ische
und
empi ische
Aspek e
de
Zinswi kungen
de
S aa s e schuldung,
in:
Ka mann,
A.
(Mi e .),
Ube
Zins,
Geldwe ,
Ve siche ungen
und
"kapi alis ische
Geis ",
Königs ein/Ts.,
1981,
S.
11
.;
F anke,
H.-H.,
Po olioe ek e
ö en liche
K edi nahme,Be lin
1981,
S.
48
.
und
Books abe ,
R.,
The
E ec
o
In la ion
Unce ain y
on
"C owding-Ou ",
in:
Jou nal
o
Mac oeconomics,
1980,
S.
85
.

82
Finanzielle
Ve mögens i el
un e liegen
haup sächlich
olgenden
zwei
Risiken:
Zum
einen
bes eh
die
Möglichkei ,
daß
du ch
nich
ko ek
an izipie e
P eiss eige ungen
de
Realwe
eine
Finanzanlage
une wa e
geschmäle
wi d.
Zum
ande en
so gen
Ku sschwankungen
im
Zei ablau
da ü ,
daß
bei
einem
Ve kau
eines
Ve mögens i els
o
dessen
Fälligkei
de
Ve kau sku s
un e
dem
Nominal-
ku s
liegen
kann.
Demgegenübe
bes eh
das
Risiko
des
Hal ens
on
Realkapi al
da in,
daß
de
Sachkapi albe-
s and
au g und
des
echnischen
Fo sch i s
( echno-
logisches
Risiko),
au g und
konjunk u ell
beding e
Schwankungen
de
gesam wi scha l~chen
Gü e nach age
(Konjunk u isiko)
und
s uk u elle
Nach age e schie-
bungen
(B anchen isiko)
une wa e
asch
an
We
e lie en
kann.
Die
Risiko-
und
E agsübe legungen,
welche
die
Ve mögens-
anlege
ans ellen,
schlagen
sich
im
be ach e en
mak oökono-
mischen
Po oliomodell
in
den
We en
de
pa iellen
K euz-
ablei ungen
nach
dem
Zinssa z
und
dem Ve mögen
niede .
Bei
gu en
Subs i u en
sind
die
K euzablei ungen
nach
dem
Zins
be agsmäßig
g oß,
nach
dem Ve mögen
klein;
bei
schlech en
sind
die
K euzablei ungen
nach
dem
Zins
be agsmäßig
klein
und
nach
dem Ve mögen
g oß.
Das
o liegende
mak oökonomische
Po olio nodell
wi d
du ch
sieben
Gleichgewich sbedingungen,
Ve hal ens-
gleichungen
und
De ini ionen
besch ieben
( gl.
Ube -
sich
6).
Es
is
gegenübe
dem im
G undmodell
als
Submodell
en hal enen,
udimen ä en
mak oökonomischen
Po oliomodell
d ei ach
e wei e :
E s ens:
In
Be ach
gezogen
we den
neben
dem
Geldma k
(L
=
Geldnach age,
MZs=
Zen albankgeldangebo ,
MZ
=
a sächliche
Zen albankgeldmenge)
und
dem
bishe
im-
plizi
be ücksich ig en
Ma k
ü
S aa spapie e
(Bd
Nach age
nach
S aa sschuld i el i,
Bs =
Angebo
an
S aa sschuld i eln,
B =
a sächliche
Bes and
an
S aa s-
83
schuld i eln
bei
den
P i a en)
auch
de
Ma k
ü
be-
s ehendes
Realkapi al
(Kd
=
Nach age
nach
bes ehendem
Realkapi al,
Ks
=
Angebo
an
bes ehendem
Realkapi al,
K
=
a sächliche
Bes and
an
Realkapi al).
zwei ens:
Das
mak oökonomische
Po olio
en häl
nunmeh
zwei
zins agen-
de
Ve mögensgü e i
olglich
gib
es
auch
zwei
Zinssä ze:
ü
S aa sschuld i el
(ib)
und
ü
bes ehendes
Realkapi-
al
(ik).
D i ens:
Wie
bishe
im Rahmen
de
E ö e ung
on
Ve mögense ek en
p ak izie ,
sind
die
Bes ands-
nach agen
om
Ve mögen
(V)
abhängig.
Ube sich
6:
Das
e wei e e
mak oökonomische
Po oliomodell
in
seine
s uk-
u ellen
Fo m
(2-2-17)
(1-4-24)
(2-2-18)
(2-2-19)
(2-2-20)
L(ib,ik,V)
=
MZS
mi
Lib'
Lik
<
0
MZ
L
MZs
Bd(ib,ik,V)
=
ss
mi
d
Bd
0
8
ib'
V
>
B
=
Bd
Bs
Kd(ib,ik,V)
=
Ks
mi
K k'
K~
>
0
(2-2-21)
K
=
Kd
=
i<s
(2-2-16)
V
MZ
+
B
+
K
LV>
0
d
Bik
(
0
84
bb)
Mak oökonomisches
Po olio
und
p i a e
Ausgaben
Die
Anbindung
des
Gü e ma k es
an
das
mak oökonomische
Po olio
e olg
-
wie
im
G undmodell
-
übe
die
In-
es i ions unk ion.
Alle dings
is
diese
hie
ande s
spezi izie .
Ob
neues
Realkapi al
gebilde
wi d,
häng
in
de
Tobinschen
Fo mulie ung
11
on
dem
Ve -
häl nis
zwischen
de
e wa e en
Rendi e
au
neu
p o-
duzie e
Einhei en
des
Realkapi als
und
dem
Angebo s-
p eis
des
Kapi als
(ik)
ab.
Is
dieses
g öße
Eins,
wi d
In es i ionsgü e nach age
en al e .
Bei
kon-
s an e
e wa e e
Rendi e
au
neu
p oduzie e
Ein-
hei en
des
Realkapi als
sind
die
Nach age
nach
In-
es i ionsgü e n
und
de
Angebo sp eis
des
Kapi als
in e s
mi einande
e knüp :
(2-2-22)
I = I
(ik)
mi
Iik
< 0
EI/PI
Ande s,
un e
Ve wendung
des
Tobinschen
q =
~
E
/P
o mulie :
Bei
gleichen
E ägen
on
be ei s
bes ehenden
und
noch
zu
p oduzie enden
Kapi algü e n
(EK
=
EI)
wi d
imme
dann
in es ie ,
wenn
die
Wiede bescha ungskos en
(PI)
des
Sach-
K
kapi als
ge inqe
sind
als
sein
Ma k we
(P )1
wenn
also
q
kleine
Eins
is .
1)
Vgl.
hie zu
auch
Ke e e ,
K.-H.,
Vollme ,
R.,
Be-
s immungsg ünde
des
Realzinsni eaus.
Eine
empi ische
Un e suchung
ü
die
Bundes epublik
Deu schland,
in:
Eh liche ,
w.
(H sg.),
Geldpoli ik,
Zins
und
S aa s e schuldung,
Sch i en
des
Ve eins
ü
Social-
poli ik,
Band
111,
Be lin,
1981,
S.
58
.
85
cc)
Po oJ.io-c owding-ou
ode
Po olio-c owding-in?
In
welche
Rich ung
sich
das
Tobinsche
q
im
Zuge
eine
Plazie ung
on
S aa spapie en
im
p i a en
Be eich
en -
wickel ,
kann
im
o liegenden
Mode11
11
am
Zinsmul i-
plika o
dik/dB
abgelesen
we den.
Bei
de
Ablei ung
des
Zinsmul iplika o s
kann
man
wegen
de
Ve mögens-
es ik ion
einen
Ma k
-
hie :
den
ü
bes ehendes
Real-
kapi al
-
s eichen.
Denn
au
diesem
s immen
Angebo
und
Nach age
übe ein,
wenn
sich
die
beiden
ande en
Mä k e
im
Gleichgewich
be inden.
Wi
bilden
das
o ale
Di e en ial;
das
en s ehende
Gleichungssys em
lau e
un e
Be ücksich igung
on
dV = dB
und
dMZ
O
in
Ma ixsch eibweise:
(2-2-23)
1)
Fü
ähnliche
Wi kungsanalysen
gl.
Ko li as,
P.G.,
Bond-Financed
De ici s
and
he
C owding-Ou
Hypo hesis,
Wo king
Pape
N .
37,
Uni e si y
o
Pi sbu gh,
1976,
s.
11
.;
Siebke,
J.,
De
"c owding-ou "-e ec
in
einem
Po olio-Mak omodell,
in:
Albach,
H.,
u.a.
(H sg.),
Quan i a i e
Wi scha s o schung.
Wilhelm
K elle
zum
60.
Gebu s ag,
Tübingen,
1977,
S.
657
.;
F iedman,
B.,
C owding
Ou
o
C owding
In?
Economic
Consequences
o
Financing
Go e nmen
De ici s,
a.a.o.,
s.
608
.;
Ka mann,
A.,
Ke e e ,
K.-H.,
S aa s e schuldung
und
In es i ions ä igkei :
Is
ein
"C owding
ou "
die
zwangsläu ige
Folge
eine
Zunahme
de
S aa s e schul-
dung?,
in:
Göppl,
H.,
Henn,
R.
(H sg.),
Geld,
Banken
und
Ve siche ungen,
Bei äge
zum
1.
Symposium
Geld,
Banken
und
Ve siche ungen
an
de
Uni e si ä
Ka ls uhe
om
11.-13.
Dezembe
1980,
Königs ein/Ts.,
1981,
S.
230
.
und
F anke,
H.-H.,
Po olioe ek e
ö en -
liche
K edi nahme,
a.a.o.,
s.
25
.
86
Nach
de
C ame -Regel
und
bei
Beach ung
on
"adding-up-Bedingungen
1111
e gib
sich
als
Zins-
mul iplika o :
(2-2-24)
dik
=
dB
d
Wegen
Lib'
Bik'
einen
posi i en
kann
de
Zähle
d
Lik
< 0
und
Bib>
O
ha
de
Nenne
s e s
d d
We .
Wegen LB,
KB
> 0
und
Kib,
Lib
< 0
und
dami
auch
de
B uch
einen
posi-
i en
ode
einen
nega i en
We
haben.
Das
E gebnis
häng
om
We
de
pa iellen
Ablei ungen
im
Zähle
und
dami
on
den
Subs i u ionsbeziehungen
zwischen
den
Ve mögensgü e n
ab.
Nach
Tobin
sind
S aa sschuld i el
und
Zen albank-
geld
gu e,
S aa sschuld i el
und
Realkapi al
schlech e
Subs i u e.
E
wü de
deshalb
den
Zins-
mul iplika o
(2-2-22)
olgende maßen
in e p e-
ie en:
T i
de
S aa
mi
einem
zusä zlichen
Ange-
bo
an
den
Ma k
ü
S aa spapie e,
s eig
do
de
Zins,
was
konku ie enden
Ve mögensanlagen
A ak-
i i ä
nimm .
Weil
Zen albankgeld
und
S aa s-
schuld i el
be ei willig
gegeneinande
ausge ausch
we den,
eagie en
da au
die
Ve mögensbesi ze
mi
einem
e gleichsweise
s a ken
Abzug
on
Mi eln
om
Geldma k ,
d.h.
Lib
is
g oß.
Au
den
Ma k
ü
be-
s ehendes
Realkapi al
p lanz
sich
die
E höhung
des
E ek i zinses
on
S aa sschuld i eln
deswegen
nu
d
unwesen lich
o ;
es
is
mi hin
Kib
klein.
1)
"Adding-up-Bedingungen"
besagen,
daß
die
Summe
de
Nach ageände ungen
nach
den
einzelnen
Ve mögens-
komponen en
bei
kons an em
Gesam e mögen
gleich
Null
is
und
bei
eine
Ve ände ung
des
Ve mögens
ge ade
diese
en sp ich .

87
Diese ,
die
In es i ionsnach age
dämp ende
Ein luß
häl
sich
also
in
G enzen
und
wi d
dadu ch
kompen-
sie ,
daß
die
P i a en
ih
zusä zliches
Ve mögen,
was
sich
ausschließlich
in
einem
e höh en
S aa s-
papie bes and
mani es ie ,
als
unbe iedigendem-
p inden
und
deshalb
e meh
Ve mögensobjek e
mi
ande sa igen
Risiken,
sp ich:
Realkapi al,
nach agen.
Mi hin
is
K~
g oß
und
LB
klein.
Im
E gebnis
weis
deshalb
dik/dB
einen
nega i en
We
au .
Die
Ve -
mögensbesi ze
sind
je z
mi
einem
e gleichsweise
ge ingen
Angebo sp eis
des
Kapi als
zu ieden.
Da-
du ch
wi d
die
Nach age
nach
neu
zu
p oduzie endem
Sachkapi al
s imulie .
Die
S aa s e schuldung
ha
kein
Po olio-c owding-ou ,
sonde n
ein
Po olio-
c owding-in
zu
Folge.
Dieses
Resul a
s eh
und
äll
mi
de
Hypo hese,
S aa spapie e
und
Realkapi al
seien
schlech e
Sub-
s i u e.
T i
das
Gegen eil
zu,
wie
bishe
ange-
nommen,
dann
eagie en
die
Ve mögensbesi ze
au
eine
E höhung
des
Zinssa zes
ü
S aa spapie e
mi
eine
Realloka ion
des
Po e euilles
in
die
umgekeh e
Rich-
ung:
Es
wi d
e such ,
Realkapi al
abzus oßen,
um
S aa spapie e
zu
kau en.
Es
is
K1b
g oß
und
Lib
klein.
Die
E höhung
de
zins agenden
Ve mögensgü e
in
ih en
Po e euilles
wi d
zum
Anlaß
genommen,
auch
Zen albank-
geld
au zus ocken.
Demnach
is
LB
g oß
und
K~
klein.
De
nega i e
Te m im
Zähle
e lie
und
de
posi i e
gewinn
an
Gewich .
Bei
hin eichenden
We en
wi d
also
dik/dB >
0.
Dies
is
die
mone a is ische
These;
sie
is
e knüp
mi
de
Annahme,
die
zins agenden
Ak i a
seien
gu e
Subs i u e
1~
1)
Die
hie
anges ell en
E wägungen
we den
mi
denen
des
o angegangenen
Abschni s
e knüp
on
Cohen,
D.,
McMenamin,
J.S.,
The
Role
o
Fiscal
Policy
in
a
Financially
Disagg ega ed
Mac oeconomic
Model,
in:
Jou nal
o
Money,
C edi ,and
Banking,
1978,
S.
322
.
88
Sind
nun
S aa spapie e
gu e
ode
schlech e
Subs i u e?
Die
An wo
da au
häng i
wie
gesag ,
da on
ab,
welche
Rolle
Risikoübe legungen
bei
de
S uk u ie ung
des
Po e euilles
spielen.
Haben
sie
iel
Gewich ,
wo on
Keynesiane
ausgehen,
sind
S aa spapie e
und
Realkapi al
schlech e
Subs i u e:
haben
sie
nu
eine
ge inge
Bedeu-
ung,
was
Mone a is en
annehmen,
we den
S aa spapie e
und
Realkapi al
dagegen
ziemlich
be ei willig
gegenein-
ande
ausge ausch .
Risikoe wägungen
e en
in
den
Hin e g und,
wenn
(e s ens)
die
Risikoa e sion
bei
den
Ve mögensanlege n
ge ing
is .
"Risk-lo e s"
ach en
bei
de
Au eilung
ih es
Ve mögens
haup sächlich
au
die
Rendi en
und
ziehen
nu
wenig
ins
Kalkül,
welche
Risiken
sie
eingehen,
wenn
sie
ein
Ve -
mögensobjek
e we ben.
Bei
eine
Zunahme
des
Bes andes
an
S aa spapie en
in
ih en
Po e euilles
en s eh
mi hin
kaum
de
Wunsch,
auch
meh
Realkapi al
zu
hal en,
und
au
einen
Ans ieg
des
Zinses
au
S aa spapie e
eagie en
sie
mi
eine
massi en
Einsch änkung
de
nun
unluk a i
gewo denen
Anlage
des
Ve mögens
in
Realkapi al.
Neben
de
(subjek i en)
Risikoneigung
is
zum
z.wei en
wich ig,
ü
wie
siche
die
P i a en
ih e
E wa ungen
hal en.
Bei
e gleichsweise
siche en
E wa ungen
schä zen
die
P i a en
die
Möglichkei ,
on
nich
an izipie en
E -
eignissen
übe asch
zu
we den,
als
ziemlich
ge ing
ein.
Dann
haben
auch
aus
"objek i en"
G ünden
Risikoe wägungen
keine
allzu
g oße
Bedeu ung
bei
de
S uk u ie ung
des
Po e euilles.
Demzu olge
sind
die
Subs i u ionsbeziehungen
zwischen
Realkapi al
und
S aa spapie en
in
Phasen
eine
kons an en
wi scha lichen
En wicklung
enge
als
in
Phasen
eine
uns e igen
wi scha lichen
En wicklung,
und
eine
au
S e igkei
ausge ich e e
Wi scha spoli ik
ö de
die
Be ei scha
de
P i a en,
Realkapi al
und
S aa spapie e
gegeneinande
auszu auschen.
89
E gebnis:
Tobins
Ube legungen
machen
deu lich,
daß
eine
E höhung
des
Zinses
au
S aa spapie e
nu
ein
g obe
An-
hal spunk
ü
das
Ausmaß
des
kon en ionellen
Po olio-
c owding-ou -E ek
is .
Denn
zum
einen
is
ü
die
En -
scheidung
de
P i a en
zu
in es ie en
de
Angebo sp eis
des
Kapi als
wich ig.
Zum
ande en
so gen
Risikoe wägungen
bei
de
S uk u ie ung
des
Po e euilles
da ü ,
daß
in-
olge
eine
s aa lichen
K edi au nahme
das
Rendi edi e-
en ial
zwischen
S aa spapie en
und
Realkapi al
zunimm ,
de
Angebo sp eis
des
Kapi als
also
wenige
s eig
(ode
un e
Tobins
Annahmen
soga
sink ),
als
de
Zins
au
S aa -
papie e.
Es
wi d
also
das
Ausmaß
des
kon en ionellen
Po -
olio-c owding-ou -E ek
übe zeichne ,
wenn
man
zu
dessen
Abschä zung
als
Indika o
den
Zins
au
S aa spapie e
e -
wende .
e)
Tax
discoun ing
Von
Ba o
11
u.a.
wi d,
au
Rica do
eku ie end,
die
These
e e en,
s aa liche
Anleihen
wü den
ga
nich
zum
Ve mögen
de
P i a en
gehö en.
Demnach
wü den
auch
keine
kon en ionellen
Ve mögense ek e
induzie .
Denn
die
P i a en
müssen
die
Mi el,
die
zu
Ve zin-
sung
und
Tilgung
de
on
ihnen
gehal enen
S aa s i el
no wendig
sind,
selbs
du ch
Zahlung
on
S eue n
au -
b ingen.
Deshalb
dü en
nich
nu
die
S aa s i el
(B)
als
Ak i um,
sonde n
muß
auch
de
Ba we
de
dami
1)
Vgl.
Ba o,
R.J.,
A e
Go e nmen
Bonds
Ne
Weal h?,
in:
Jou nal
o
Poli ical
Economy,
1974,
s.
1095
.J
de selbe,
Public
Deb
and
Taxes,
noch
nich
e 6 en -
lich ,
o.J.,
S.
189
.
90
e bundenen
S eue las en
(TB)
als
Passi um
in
die
Ve mögensbilanz
des
p i a en
Sek o s
eingebuch
we den:
(2-2-25)
V=
MZ
+ K + B -
TB
Und
un e
sogenann en
Rica do-Bedingungen
sind
Bund
TB
gleichg oß:
De
Ba we
eine
zei lich
unbeg enz en
S eue zahlung
(TB)
zu
Bedienung
de
p i a en
•zinsansp üche
an
den
S aa
in
Höhe
on
ib·B
je
Haushal spe iode
be äg ,
wenn
(1 +
ib)
als
Oiskon ie ungs ak o
e -
wende
wi d:
(2-2-26)
lim
ib·B
(1+ib)n
(1+ib)n-1
ib
B
Saldie
man
demen sp echend,
geh
(2-2-25)
in
die
Ve mögensgleichung
(2-2-27)
V
MZ
+ K
übe .
Kon en ionelle
Ve mögense ek e
bleiben
dann
bei
eine
k edi ma k inanzie en
Ve meh ung
de
s aa -
lichen
Gü e nach age
aus.
Daß
de
Le ne -E ek
en äll ,
is
o ensich lich:
Das
Ve mögensni eau
bleib
kons an .
Daß
es
da übe -
hinaus
auch
zu
keinem
Zinse ek
komm ,
obgleich
doch
de
S aa
e meh
S aa spapie e
emi ie ,
wi d
kla ,
wenn
man
olgendes
bedenk :
So e n
ein
olls ändiges
ax
discoun ing
s a inde ,
ha
das
s aa liche
Handeln
ü
die
Ve mögensbilanz
des
p i a en
Sek o s
zwei
Kon-
sequenzen.
Zum
einen
en s eh
in
Höhe
de
S eue e bindlichkei en
ein
Passi pos en.
Zum
ande en
e länge
sich
die
Ak i -
sei e
um
genau
diesen
Be ag.
Ein
o he
gleichgewich-
97
eilen
wollen,
wie
sich
das
Angebo
e höh .
Bislang
wu de
( olls ändiges
ax
discoun ing
ausgenommen)
s e s
un e -
s ell ,
daß
Annahme
(a)
zu i ,
nich
abe
Annahme
(b).
Zinse höhungen
wu den
also
mi
Di e si izie ungse wägungen
de
Ve mögensanlege
plausibel
gemach .
Im
Silbe -Mode11
11
z.B.
bes and
das
Po e euille
de
P i-
a en
aus
den
zwei
Ve mögens i eln
Zen albankgeld
und
S aa spapie e.
In olge
eine
Emission
on
S aa s i eln
gal :
dBs = dBd +
dL
und
dL>O,
so
daß
es
au
dem
Ma k
ü
S aa s-
papie e
zu
einem
Angebo sübe schuß
kam
(dBs>
dBd)
und
des-
wegen
de
Zins
au
S aa spapie e
s ieg.
Ande s
gesehen:
Is
dL =
O,
olg
dBs =
dBd,
und
de
Zins
au
S aa spapie e
bleib
kons an .
Zu
eine
Zinse höhung
komm
es
abe
dennoch,
und
zwa
dann,
wenn
sich
das
gewünsch e
Po e euille
de
P i a en
um
einen
ge inge en
Be ag
als
das
Angebo
an
zins agenden
Ak i a
e -
g öße ,
wenn
also
Annahme
(a)
au gehoben
wi d.
In
diesem
Fall
en s eh
auch
bei
dL = 0
au
dem
Ma k
ü
S aa spapie e
ein
Angebo sübe schuß,
und
die
Zinsen
s eigen.
Is
ga
dL>
O,
e höhen
sich
die
Zinsen
um
so
meh .
Die
Gleichungen
(2-2-28)
und
(2-2-29)
machen
deu lich,
daß
die
Annahme,
in olge
ein~
s aa lichen
K edi au nahme
wü de
sich
das
Po e euille
um
den
Be ag
de
S aa spapie e
aus-
dehnen,
nu
dann
zu i ,
wenn
die
Ve ände ungsbe äge
de
sons igen
Po e euillekomponen en
kons an
bleiben
(de ini-
o ische
Ansa z),
ande s
gesehen:
wenn
die
P i a en
um
den
Be ag
de
s aa lichen
K edi au nahme
meh
spa en
(Spa ansa z).
E höh
sich
die
E spa nis
um
wenige ,
als
de
S aa
K edi e
nach ag ,
komm
es
nich
nu
aus
G ünden
de
Di e si ika ion
des
Ve mögenszuwachses,
sonde n
auch
wegen
des
zu
ge ingen
Um angs
des
Ve mögenszuwachses
zu
eine
Zinse höhung.
Das
kon en ionelle
Po .olio-c owding-ou
äll
dann
en sp echend
g öße
aus.
1)
Vgl.
s.
61
.
oben.

98
4.
Exku s:
Quellen-
e sus
Fon änen heo ie
a)
Da s ellung
Du ch
einen
Au sa z
on
S ü zel
im
Jah e
19781)
ange eg ,
is
in
de
Bundes epublik
Deu schland
in
den
le z en
Jah en
die
Diskussion
da übe
wie-
de
au geleb
2~
welches
die
adäqua e
heo e ische
Vo s ellung
sei,wenn
es
um
die
Abschä zung
eine
möglichen
Ve d ängungskonku enz
zwischen
S aa
und
P i a en
au
dem
Kapi alma k
in olge
eine
s aa lichen
K edi au nahme
geh .
Die
Deba e
wi d
ge üh
zwischen
(in
de
Te -
minologie
S ü zels)
Fon änen heo e ike n
und
Quellen heo e ike n.
S ü zel
gehö
de
G uppe
de
Fon änen heo e ike
an.
Seine
Ansich
nach
"is
die
Ausgabenwi scha
des
S aa es
mi
eine
Fon-
äne
e gleichba ,
die
mi en
im
Teich
s eh :
Un en
saugen
die
Pumpen
die
liquiden
Mi el
om
Teich
ab;
oben
we den
sie
als
Sp ingb unnen
übe
die
ganze
Be-
ölke ung
e eil ,
allen
also
dami
wiede
in
den
Teich
zu ück.
Indem
de
S aa
das
Geliehene
ausgib ,
näh
e
selbs
den
K edi ma k ,
eiche
ihn
1)
Vgl.
S ü zel,
w.,
Obe -
und
Un e g enzen
de
ö en -
lichen
Ve schuldung,
in:
K edi
und
Kapi al,
1978,
s. 444
.
2)
Vgl.
F ancke,
H.-H.,
Obe -
und
Un e g enzen
de
ö en lichen
Ve schuldung.
Ein
k i ische
Kommen-
a
zu
Aus üh ungen
on
Wol gang
S ü zel,
in:
K edi
und
Kapi al,
1979,
S.
362
.;
Dieckheue ,
G.,
De
C owding-ou -E ek
-
zum
gegenwä igen
S and
on
Theo ie
und
Empi ie,
a.a.o.,
s.
140
.;
Pohl,
Reinha d,
Die
Auswi kungen
de
S aa s e schuldung
au
die
Finanz-
mä k e,
in:
Beihe e
de
Konjunk u poli ik,
N .
27,
1980,
S.
85
.;
Teschne ,
M.,
Häl
die
C owding-
ou -These
k eislau heo e ische
K i ik
s and?,
in:
Vie eljah eshe e
zu
Wi scha s o schung,
1980,
S.
121
.;
Duwendag,
D.,
Mone ä e
G enzen
de
S aa s-
e schuldung,
in:
Duwendag,
D.,
Siebe ,
H.
(H sg.),
Poli ik
und
Ma k ,
Wi scha spoli ische
P obleme
de
80e
Jah e,
S u ga ,
New
Yo k,
1980,
S.
65
.
99
um
Anlage
suchende
Mi el
an.
Die
Möglichkei en
p i-
a e
K edi au nahme
we den
dadu ch
pe
Saldo
nich
im
mindes en
geschmäle
111
~
In
de
Sich wei e
S ü zels
is
mi hin
"bei
de
Finanzie ung
s eigende
S aa s-
de izi e
nich
mi
quan i a i en
P oblemen
zu
echnen
112
~
Denn
"mi
jedem
Ausgabenübe schuß
des
S aa es
ließen
den
P i a en
als
Inhabe
de
en sp echenden
Einnahme-
übe schüsse
Gelde
zu,
die
wiede um
neue
Anlage
su-
chen113~
Quellen heo e ike
haben
dagegen
die
Vo s ellung
"als
sei
de
Kapi alma k
eine
Quelle,
die
eine
be-
s imm e,
unabhängig
es liegende
jäh liche
Schü ung
an
liquiden
Mi eln
b ing .Wenn
nu
eine ,
de
Bund,
meh
da on
absaug ,
so
bleib
ü
die
ande en
nu
we-
nige
üb ig
114
~ .
Wo um
es
im
Ke n
zwischen
Quellen-
und
Fon änen heo-
e ike n
geh ,
is
o ensich lich
olgendes:
Du ch
eine
Emission
on
S aa sschuld i eln
we den
inanzielle
Mi el
om
S aa
abso bie ,
die
im
p i a en
Sek o
an-
sons en
zu
Finanzie ung
on
In es i ionen
hä en
e -
wende
we den
können.
De
S aa
e ausgab
jedoch
die
Mi el
wiede
und
induzie
dami
Expansions endenzen,
im Zuge
dessen
die
P i a en
auch
zusä zliches
Ve mögen
bilden
und
dieses
auch
am
Kapi alma k
anlegen.
F ak-
ionsbildend
is
die
An wo
au
die
F age
nach
dem
Ausmaß
diese
Anlage.
Fon änen heo e ike
nehmen
an,
daß
ein
Saysches
Theo em
au
dem
Kapi alma k
gil ,
das
zusä zliche
s aa liche
We papie angebo
sich
also
eine
Nach age
in
gleiche
Höhe
scha ;
Quellen heo e ike
e neinen
dies.
1 )
S ü zel,
w.,
Obe -
und
Un e g enzen
de
ö en lichen
Ve schuldung,
a.a.o.,
s.
446.
2)
Ebenda,
s.
446.
3)
Ebenda,
s.
449.
4)
Ebenda,
s.
445.
100
b)
Bedingungen
de
Fon änen heo ie
Bei
kons an e
Zen albankgeldmenge,
d.h.
dMZ
=
o,
bie e
sich
un e
Ve wendung
(de
nun
in
Ände ungsg ößen
gesch ie-
benen)
Gleichungen
(2-2-28)
und
(2-2-29)
olgende
In e -
p e a ion
an.
Bedingung
da ü ,
daß
die
hin e
de
Quellen-
heo ie
s ehende
Vo s ellung
s imm ,
is :
(2-2-33)
dB
-dK
und
dS
0
De
Ausgabenübe schuß
des
S aa es
geh
in
olle
Höhe
zu
Las en
de
p i a en
In es i ionsausgaben.
De
Einnahmeübe schuß
des
p i a en
Sek o s
s eig ,
weil
die
p i a en
In es o en
um
den
Be ag
de
s aa lichen
Kapi alma k e schuldung
ih e
In es i-
ionspläne
e agen.
Bedingung
da ü ,
daß
die
hin e
de
Fon änen heo ie
s ehende
Vo s ellung
s imm ,
is :
(2-2-34)
dS
= dB
und
dK
0
De
Ausgabenübe schuß
des
S aa es
wi d
ausschließlich
du ch
zusä zliche
p i a e
E spa nis
inanzie .
Hie aus
olg :
Zwischen
Fon änen heo e ike n
und
Quellen heo e ike n
is
unbes i en,
daß
dem
Haus-
hal sde izi .des
S aa es
ein
gleichg oße
Einnahme-
übe schuß
im
p i a en
Sek o
gegenübe s eh .
Dies
is
eine
saldenmechanische
T i iali ä .
Kon o e s
beu -
eil
wi d,
ob
diese
Einnahmeübe schuß
dadu ch
zu-
s andekomm ,
daß
e meh
gespa
wi d
ode
dadu ch,
daß
e minde
in es ie
wi d.
Dami
e s e es
ein i
und
mi hin
die
Bedingung
(2-2-34)
e üll
is ,
müssen
sich
die
Gesam ausgaben
in olge
des
s aa lichen
Handelns
nach
Maßgabe
des
ezi-
p oken
We es
de
au
das
Sozialp oduk
Y
bezogenen·
ma ginalen
Spa quo e
(Syl
e höhen:
(2-2-35)
dY
dG
Dann
nämlich
is
1
):
101
(2-2-36)
dB=
dG
= Sy•dY = dS
dB
Im
neuen
S omgleichgewich
wi d
on
den
P i a en
genau
so iel
zusä zlich
gespa ,
wie
de
S aa
seine
K edi -
au nahme
ausgedehn
ha .
Die
Fon änen heo ie
gil
also
nu
un e
de
Bedingung,
daß
das
Gesam ausgabenni eau
nach
Maßgabe
des
"ein achen"
keynesianischen
Mul ipli-
ka o s
s eig .
All älligen
mone ä en
B emse ek en,
wie
dem
Hicksschen
c owding-ou -E ek
und
dem
kon en ionellen
Po olio-
c owding-ou -E ek ,
messen
die
Fon änen heo e ike
olg-
lich
keine
Bedeu ung
bei.
S iegen
nämlich
die
Gesam aus-
gaben
nach
Maßgabe
des
"ein achen"
keynesianischen
Mul ipli-
ka o s,
wü den
die
P i a en
im
neuen
S omgleichgewich
kons a ie en:
Ih
Po e euille
ha
sich
um
den
Be ag
de
zusä zlichen
E spa nisse
e g öße .
Sie
hal en
in
Höhe
dieses
Be ages
meh
S aa spapie e.
Zudem
muß
ein
höhe es
gü e wi scha liches
T ansak ions olumen
bewäl ig
we den.
Deshalb
is
die
a sächliche
Po olios uk u
im
Ve gleich
zu
gewünsch en
zu
illiquide;
es
we den
Anpassungs eak-
ionen
ausgelös ,
im Zuge
de e
sich
die
Zinsen
e höhen
und
die
p i a en
In es i ionen
zu ückged äng
we den.
Um
den
Be ag
de
e d äng en
In es i ionen
wi d
die
s aa -
liche
K edi au nahme
nich
du ch
e meh es
Spa en,
sonde n
du ch
e minde e
K edi e gabe
an
die
p i a en
In es o en
inanzie .
Im
Ausmaß
des
Hicksschen
c owding-ou
und
des
kon en io-
nellen
Po olio~c owding-ou
beso g
sich
also
de
S aa
inanzielle
Mi el
au
dem
Kapi alma k
zu
Las en
p i a e
In es i ionen.
Diese
beiden
mone ä en
B emse ek
we den
on
1) Aus
Ve ein achungsg ünden
wi d
e nachlässig ,
daß
im
Zuge
eines
expansi en
P ozesses
auch
die
S eue n
s eigen;
es
gil
dT = 0
und
dG
= dB.
102
den
Fon änen heo e ike n
e nachlässig .
Allgemein:
Fon änen heo e ike
sind
nich
nu
de
Meinung,
daß
mone ä en
B emse ek en
bei
eine
k edi ä
inanzie -
en
Ausdehnung
de
S aa sausgaben
keine
nennenswe e
Bedeu-
ung
beikomm ,
sonde n
sie
gehen
ganz
gene ell
on
de
agg e-
ga i en
E izienz
des
inanzwi scha lichen
Handelns
aus.
Denn
dami
die
Fon änen heo ie
zu i ,
muß
das
Sozialp o-
duk
nach
Maßgabe
de
ma ginalen
Spa quo e
um
ein
Meh aches
des
s aa lichen
P imä impulses
s eigen
(und
zwa
nich
nu
nominell,
sonde n
eal).
Was
zum
Beispiel
die
gesam wi -
scha liche
Ausgangskons ella ion
be i ,
se z
dies
o -
aus,
daß
die
U sachen
ü
die
Un e beschä igung
nich
au
de
Angebo ssei e
liegen.
Bei
eine
angebo ssei ig
beding en
Un e beschä igung
bleib
nämlich
o z
s aa liche
Nach age-
impulse
das
eale
Sozialp oduk
kons an .
Mi hin
e g öße n
sich
in olge
des
s aa lichen
Handelns
die
ealen
E spa nisse
de
P i a en
nich ,
und
de
S aa
kann
seine
(in
Gü e n
ge-
messene)
K edi wünsche
nu
zu
Las en
on
p i a en
In es i-
ionen
du chse zen.
B.
Sons ige
Ve mögense ek e
1.
U sachen
und
T ansmissionskanäle
on
Ve mögense ek en
Die
bishe igen
Ube legungen
in
diesem
Kapi el
haben
an
dem
Vo wu
de
Mone a is en
angeknüp ,
Keynesiane
wü den
den
Ein luß
eine
Emission
on
S aa spapie en
im
Zuge
eine
E höhung
de
T ans o ma ionsausgaben
au
das
Ausgaben e hal en
de
P i a en
un e schä zen.
Neben
den
dami
e bundenen
kon en ionellen
Ve mögense ek en
(die
ih e
U sache
in
eine
Abso p ion
on
S aa spapie en
in
den
Po e euilles
de
P i a en
haben)
gib
es
noch
eine
Vielzahl
ande e
Ve mögense ek e,
welche
ih en
Ausgang
eben alls
bei
dem
inanzwi scha lichen
Handeln
nehmen
können.
Diese
sind
Gegens and
de
olgenden
E ö e ung.

103
Hinsich lich
ih e
U sachen
kann
man
Ve mögense ek e
danach
un e scheiden
1~
ob
sie
au
eine
mengenmäßigen
Bes andsände ung
einzelne
Ve mögensobjek e
(Ve mög-
gens olumene ek )
ode
au
eine
U nbewe ung
de
kon-
s an en
Bes ände
einzelne
Ve mögensa en
(Ve mögens-
bewe ungse ek )
be uhen.
Bei
einem
Ve mögens olumen-
e ek
s ell
mi hin
die
Mengenkomponen e,
bei
einem
Ve mögenswe e ek
die
P eiskomponen e
des
p i a en
Ve mögens
das
Bindeglied
zwischen
den
inanzwi scha -
lichen
P imä impulsen
und
den
p i a en
Ausgaben
da
2)
Ve mögensände ungen
wi ken
sich
(wie
schon
bei
den
kon-
en ionellen
Ve mögense ek en)
au
zwei
Wegen
au
das
Ausgabe e hal en
de
P i a en
aus:
übe
die
Ve mögen-
Konsum-Rela ion
und
übe
die
Po olio-Alloka ion-Rela-
ion3!
Beide
Ube agungsmechanismen
kommen
keineswegs
s e s
gleichzei ig
zum
Wi ken.
Denn
e s genann e
be uh
au
eine
Ve ände ung
des
Ve mögensni eaus
(Ve mögens-
ni eaue ek ),
wäh end
zwei genann e
Folge
on
Dispa i-
ä en
zwischen
de
gewünsch en
und
de
a sächlichen
S uk u
des
Po olios
is
(Ve mögenss uk u e ek ).
Ve mögensni eaue ek e
beein lussen
den
p i a en
Konsum,
Ve mögenss uk u e ek e
die
zinsabhängigen
Ausgaben
de
P i a en,
d.h.
haup sächlich
die
p i a en
In es i ionen.
1)
Diese
Di e enzie ung
s amm
on
Meye
und
Yawi z,
die
alle dings
die
Beg i e
di ek e
(=Volumen)
und
indi ek e
(=Bewe ung)
Ve mögense ek e
e wenden;
gl.
Meye ,
L.H.,
Weal h
E ec s
and
he
E ec i eness
o
Mone a y
and
Fiscal
Policies,
a.a.o.,
s.
484
.;
Yawi z,
J.,
Economically
Rele an
Weal h:
I s
Speci i-
ca ion
and
Role
in
Consump ion,
a.a.o.,
s.
22
.
2)
Die
beiden
schon
abgehandel en
kon en ionellen
Ve -
mögense ek e,
de
kon en ionelle
Po olioe ek
und
de
Le ne -E ek ,
sind
Folge
eine
Ve mögens-
mengenmeh ung
eine
Po oliokomponen e,
den
S aa s-
papie en,
und
sind
deshalb
de
Ka ego ie
de
Ve mö-
gensmengene ek e
zuzu echnen.
3)
Vgl.
Meye ,
L.H.,
Weal h
E ec s
and
he
E ec i eness
o
Mone a y
and
Fiscal
Policies,
a.a.o.,
s. 481
.
104
Weil
mi
zunehmendem Ve mögen
die
P i a en
meh
konsu-
mie en,
handel
es
sich,
um
kon ak i e
Ve mögensni eau-
e ek e,
wenn
das
p i a e
Ve mögen
abnimm
und
die
P i-
a en
deshalb
ih e
Konsumausgaben
einsch änken.
Du ch
Ve mögenss uk u e ek e
we den
die
p i a en
In es i ionen
e d äng ,
wenn
de
die
In es i ionspläne
de
P i a en
de e minie ende
Zins
s eig .
Wi
gehen
da on
aus,
daß
(e s ens)
die
Geldnach age
e mögensabhängig
is
und
(zwei ens)
alle
Nich -Geld-Ve mögenskomponen en
aus
Sich
de
Ve mögensanlege
in
eine
de a igen
Beziehung
zuein-
ande
s ehen,
daß
sich
ih e
Rendi en
gleichge ich e
en -
wickeln.
Dann
s eigen
die
Zinsen
imme
dann,
wenn
in
den
Po e euilles
de
P i a en
die
Nich -Geld-Ve mögenskompo-
nen en
in
Rela ion
zu
Kasse
zunehmen,
und
die
Zinsen
sinken
imme
dann,
wenn
sich
die
Po olios uk u
zu
Las en
de
Nich -Geld-Ve mögenskomponen en
und
zuguns en
de
Kassen-
hal ung
e ände .
De
T ansmissionsp ozeß
inanzwi scha liche
P imä im-
pulse
ia
Ve mögense ek e
wi d
in
de
Ube sich
7
sche-
ma isch
zusammenge aß
1!
2.
Ve mögensmengene ek e
Ve mögensmengene ek e
be uhen
au
eine
mengenmäßigen
Be-
s ands e ände ung
einzelne
Ve mögenskomponen en.
In
unse en
lbe legungen
haben
bishe
un e schiedlich
iele
-
niemals
jedoch
säm liche
-Komponen en
des
p i a en
Ve mögens
Be ücksich igung
ge unden.
Zieh
man
alle
Kom-
ponen en
in
Be ach ,
kann
das
Ve mögen
de
P i a en
als
Summe
aus
menschlichem
(Human e mögen)
und
nich -mensch-
lichem
Ve mögen
de inie
we den,
wobei
le z e es
in
seine
beiden
Teile
Geld e mögen
und
Sach e mögen
(Real-
1)
Vgl.
ähnlich
Me zge ,
R.,
Zu
E izienz
und
In e de-
pendenz
de
Geld-
und
Fiskalpoli ik,
a.a.o.,
s.
34.
105
Ube sich
7:
U sachen
und
T ansmissionskanäle
on
Ve mögense ek en
•
inanzwi scha liche
Maßnahme
1 +
Ve mögens-
Ve mögens-
mengen-
we -
e ek
e ek
c-=--=======--=----------=========:i
~e mögens-
Ve mögens-
s uk u -
ni eau-
e ek e ek
l
Po olio-
Alloka ion-
Rela ion
!
In es i ionen
1
Ve mögen-
Konsum-
Rela ion
l
Konsum
{) sachen
' . ansmis-
sions-
kanäle
}
beein luß e
P i a aus-
gaben
kapi al)
ze äll .
Demen sp echend
können
Sach-,
Human-
und
Geld e mögensmengene ek e
un e schieden
we den.
De
Sach e mögensmengene ek
in olge
eine
inanzwi -
scha lichen
In e en ion
is
de
Saldo
aus
deswegen
un e -
lassenen
und
deshalb
ge ä ig en
p i a en
In es i ionen.
Is
e
posi i ,
e höh
sich
(bei
Kons anz
alle
ande en
Ve mögenskomponen en)
das
Ve mögensni eau,und
e schieb
sich
die
Po e euilles uk u
zuguns en
de
Nich -Geld-
e mögenskomponen en
und
zu
Las en
des
Geldes.
Du ch
einen
posi i en
Sach e mögensmengene ek
we den
olglich
die
p i a en
Ausgaben
ia
Ve mögen-Konsum-Rela ion
s imulie
und
ia
Ve mögen-Alloka ion-Rela ion
gedämp .
106
Das Human e mögen
wi d
in
de
Li e a u
bei
eine
Ve -
mögensde ini ion
meis
ausgeschlossen;
deswegen
haben
Human e mögense ek e
bislang
wenig
Beach ung
ge unden.
Inwiewei
de
mengenmäßige
Bes and
an
Human e mögen
de
P i a en
in olge
eine
k edi inanzie en
E höhung
de
T ans o ma ionsausgaben
s eig ,
is
on
de
A
de
S aa sausgaben
abhängig.
Ein
Zuwachs
is
beispiels-
weise
bei
eine
Ve wendung
de
Mi el
im
Bildungs-
be eich
zu
e wa en.
Dann
ände
sich
zum
einen
die
S uk u
des
Ve mögens
de
P i a en
zuguns en
de
Nich -Geld-Ve mögenskomponen en,
und
zum
ande en
e -
höh
sich
das
Ve mögensni eau.
Wie
bei
einem
posi i en
Sach e mögensmengene ek
en s eh
ü
die
P i a en
ein
An eiz,
ih en
Konsum
auszuwei en
und
ih e
(sachlichen)
In es i ionen
einzusch änken.
In
welchem
Um ang
Geld e mögensmengene ek e
du ch
eine
au
dem
K edi ma k
inanzie e
Ausdehnung
de
s aa lichen
Gü e nach age
induzie
we den,
wi d
nich
zule z
dadu ch
bes imm ,
was
alles
zum
Geld-
e mögen
de
P i a en
gehö .
Hie übe
bes eh
in
de
Li e a u
keine
Einigkei
1!
Die
olgenden
Ube legungen
lassen
sich
anhand
eine
Ma ix
illus ie en,
mi
Hil e
de e
das
B u ogeld e -
mögen
des
p i a en
Sek o s
nach
den
K i e ien
Schuldne
(Reihen)
und
Ve zinsung
(Zeilen)
s uk u-
ie
wo den
is
( gl.
Ube sich
8).
Nach
eine
Sich weise,
welche
insbesonde e
mi
den
Namen
Gu ley
und
Shaw
e bunden
is ,
sind
Fo de ungs i el
in
Händen
de
P i a en
zwa
s e s
Bes and eile
des
p i a en
B u o e mögens,
abe
nu
dann
auch
des
p i a en
Ne o e mögens,
so e n
ihnen
1)
Fü
einen
Ube blick
gl.
Hoye ,
W.,
Ve mögense ek e
des
Geldes,
F ank u
am
Main,
Be n,
Las
Vegas,
1978,
s.
18
.
113
D i es
Kapi el:
Ausgabene ek e
A.
Gegens and
de
Ube legungen
Zusä zliche
T ans o ma ionsausgaben
egen
-
ü
sich
genommen -
die
Ausgabenak i i ä
de
P i a en
an.
Daß
ein
de a ige
unk ionale
Zusammenhang
bes eh ,
is
wenig
ums i en.
Kon o e s
wi d
alle dings
die
Ve -
ände ung
de
p i a en
Ausgaben
in olge
eine
T ans-
o ma ionsausgabene höhung
-
sp ich:
de
nume ische
We
de
pa iellen
Ablei ung
diese
Funk ion
-.beu -
eil .
Je
ge inge
diese
We
is ,
je
schwäche
also
die
du ch
die
T ans o ma ionsausgaben
induzie en
pulling-in-Teile ek e
aus allen,
um
so
wah schein-
liche
wi d,
daß
die
c owding-ou -Teile ek e
die
Obe -
hand
gewinnen
und
deshalb
die
P i a en
im
Ve gleich
zu
Si ua ion
ohne
inanzwi scha liche
In e en ion
wenige
Ausgaben
ä igen.
Wie
sich
im
G undmodell
zeig ,
s eigen,
wenn
de
S aa
e meh
Gü e
nach ag ,
die
gesam wi scha lichen
Aus-
gaben
aus
zwei
G ünden:
Zum
einen
nehmen
uno
ac u
mi
de
S aa sausgabene höhung
die
gesam wi scha lichen
Aus-
gaben
um
den
Be ag
de
zusä zlich
ge ä ig en
T ans-
o ma ionsausgaben
addi i
zu
(di ek e
S aa sausgaben-
e ek )
1~
Zum
ande en
s~ellen
die
Zusa zausgaben
des
S aa es
ü
die
p i a en
Haushal e
Einkommen
da
und
induzie en
dami
mul iplika i
eine
E höhung
ih e
Kon-
sumausgaben
(einkommensinduzie e
Konsume ek ).
Häu ig
wi d
ein
wei e e ,
die
gesam wi scha lichen
1)
Vgl.
Modigliani,
F.,
Ando,
A.
Impac s
o
Fiscal
Ac ions
on
Agg ega e
Income
and
he
Mone a is
Con o e sy:
Theo ey
and
E idence,
a.a.o.,
s.
23.

11 4
Ausgaben
e meh ende
Sekundä e ek
ange üh :
Die
zusä z-
liche
Gü e nach age
on
S aa
und
p i a en
Haushal en
e höh
den
Auslas ungsg ad
des
Sachkapi als
und
mach ,
so
wi d
behaup e ,
E wei e ungen
des
Sachkapi als
en abel.
Eine
T ans o ma ionsausgaben e meh ung
eg
mi hin
die
Un e nehmen
an,
ih e
In es i ionspläne
au zus ocken
(Ak-
zele a ionse ek ).
Dami
is
das
Un e suchungs eld
dieses
Kapi els
abge-
s eck .
E ö e
wi d,
was
da ü
sp ich ,
daß
ein
T ans-
o ma ionsausgabenimpuls
-
ü
sich
genommen -
nich
zu
dem
e ho en
di ek en
S aa sausgabene ek ,
einkommensin-
duzie en
Konsume ek
und
Akzele a ionse ek
üh .
Die
Analyse
wi d
dahe
e s ens
au
die
Be ach ung
haup sächlich
de
Wi kungen
de
Mi el e ausgabung
be-
sch änk ;
die
E ek e
de
Mi elbescha ung
bleiben
nahe-
zu
unbe ücksich ig .
Es
geh
zwei ens
o
allem
da um,
daß
du ch
eine
T ans o ma ionsausgabene höhung
die
p i-
a e
Nach age
nich
so
ange eg
wi d,
wie
Keynesiane
e mu en
und
wenige
um
eine
Ve d ängung
on
ansons en
ge ä ig en
p i a en
Ausgaben.
Gegens and
de
olgenden
Be ach ung
sind
also
pulling-in-Teile ek e.
B.
Zum
di ek en
S aa sausgabene ek
T ans o ma ionsausgaben
we den
übliche weise,
so
auch
im
G undmodell,
als
Bes and eil
de
on
S aa
und
P i a en
au
dem
Gü e ma k
en al e en
Nach age
angesehen.
Zu-
sä zliche
T ans o ma ionsausgaben
e höhen
mi hin
genau
um
ih en
Be ag
die
gesam wi scha liche
Gü e nach age.
Bei
T ans e zahlungen
is
dies
ande s;
du ch
sie
wi d
kein
di ek e
S aa sausgabene ek
bewi k .
Folgende
zwei
G ünde
sp echen
alle dings
da ü ,
daß
dies
eine
Eigen-
11
5
scha
nich
nu
de
T ans e zahlungen
is ,
sonde n
auch
eine
Eigenscha
de
T ans o ma ionsausgaben
sein
kann.
E s ens:
Die
T ans o ma ionsausgaben
se zen
sich
aus
Sachausgaben
und
Pe sonalausgaben
zusammen.
Pe sonal-
ausgaben
sind
die
Ausgaben
zu
En lohnung
de
im
ö en lichen
Diens
Beschä ig en.
Tä ig
de
S aa
Pe sonalausgaben,
i
e
nich
au
dem
Gü e ma k ,
sonde n
au
dem
A bei sma k
als
Nach age
au .
Zu-
sä zliche
Pe sonalausgaben
üh en,
genau
wie
T ans e -
zahlungen,
zu
keine
unmi elba en
E höhung
de
gesam -
wi scha lichen
Gü e nach age.
Eine
T ans o ma ions-
ausgabene höhung
ha
also
nu
insowei
einen
di ek en
S aa sausgabene ek ,
wie
die
Sachausgaben
zunehmen
1~
zwei ens:
Da
de
S aa
seine
T ans o ma ionsausgaben
k edi ä
inanzie ,
muß
e
einen
Teil
de
e ein-
nahm en
Geldmi el
ü
die
Zinszahlungen
ese ie en.
Diese
Gelde
s ehen
nich
zu
En al ung
on
Gü e nach-
age
zu
Ve ügung.
Insowei
wi d
auch
hie
kein
di ek e
S aa sausgabene ek
bewi k .
Nimm
beispielsweise
de
S aa
einen
K edi
in
Höhe
on
10 M d.
DM
zu
Beginn
eine
Haushal spe iode
au ,
so
we -
den
bei
einem
Zinssa z
_ on
8%
zu
de en
Ende 800
Mill.
DM
an
Zinszahlungen
ällig.
D ama ische
is
das
E gebnis
in
mi el is ige
Be ach ung.
Bei
eine
daue ha en
Zunahme
de
T ans o ma ionsausgaben
und
kons an
bleibendem
S eue au kommen
s eig
on
Haushal spe iode
zu
Haushal s-
pe iode
de
Bes and
an
S aa spapie en
in
den
Po e euilles
de
P i a en
um
10 M d.
DM
an.
In
de
ün en
Pe iode
be-
lau en
sich
bei
den
angenommenen
Zahlenwe en
die
Zinszahlungen
schon
au
4 M d
DM.
Von
den
10 M d.
DM
zusä zlichen
S aa sausgaben
haben
nu
6 M d.
DM
einen
di ek en
S aa s-
1)
Vgl.
S indland,
E.,
S aa sausgaben
und
ih e
Finanzie ung.
Einige
elemen a e
Beme kungen
zu
den
G undlagen
de
C owding~ou ~Analyse,
in:
Vie eljah eshe e
zu
Wi scha s o schung,
1980,
S.
163
.
11
6
ausgabene ek
1
l.
Fazi :
K edi ä
inanzie e
S aa sausgaben
bewi ken
au
mi le e
F is
ein
"in e nes"
c owding-ou .
"Denn
das,
was
de
S aa
zusä zlich
an
Gü e n
und
Diens en
kau en
kann,
wi d
allmählich
kleine ,
weil
e
nach-
agewi ksame
Ausgaben
du ch
höhe e
Zinszahlungen
e -
se zen
muß,
die
ü
die
zusä zliche
S aa s e schuldung
an allen
112
!
C.
Zum
einkommensinduzie en
Konsume ek
1.
Pe manen es
Einkommen
als
Bes immungsg und
de
p i a en
Konsumausgaben
Eine
T ans o ma ionsausgabenmeh ung
s eige
im
G und-
modell
das
Ni eau
de
gesam wi scha lichen
Aus-
gaben
nich
nu
addi i
in
Höhe
ih es
Be ages,
sonde n
du ch
den
einkommensinduzie en
Konsume ek
auch
mul i-
plika i
um
ein
Meh aches
dieses
Be ages.
Das Ausmaß
des
Mul iplika o e ek s
häng
on
de
Neigung
de
P i a en
ab,
zusä zliches,
ak uelles
Einkommen
zu
e b auchen.
Keynesiane
gehen
da on
aus,
daß
diese
Neigung
e gleichsweise
g oß
is .
1)
De a ige
Modell echnungen
gehen
au
Doma
zu ück.
Doma
ha
gezeig ,
daß
ü
den
Fall
eine
daue ha en,
jäh -
lichen
K edi au nahme
in
es e
Rela ion
zum
Sozialp o-
duk
und
eine
kons an en
Wachs ums a e
des
Sozialp o-
duk s
lang is ig
nu
dann
die
an allenden
Zinszahlungen
die
jäh liche
K edi au nahme
übe s eigen,
wenn
de
Zins-
sa z
ü
die
S aa sschulden
höhe
als
die
Wachs ums a e
des
Sozialp oduk s
is .
Ande n alls
e gib
sich
daue -
ha
ein
Haushal sspiel aum
bzw.
bei
Ve wendung
dieses
Haushal sspiel aums
zu
Tä igung
on
T ans o ma ions-
ausgaben
au
Daue
ein
di ek e
S aa sausgabene ek .
Vgl.
z.B.
Ki e e ,
W.,
Ube
die
G enzen
de
S aa s e -
schuldung,
Manusk ip ,
1980,
S.
4
.
2)
Sach e s ändigen a
zu
Begu ach ung
de
gesam wi scha -
lichen
En wicklung,
Jah esgu ach en
1978/79,
a.a.O.,
Zi .
483.
117
Die
keynesianische
Einschä zung
des
p i a en
Konsum-
e hal ens
is
on
Mil on
F iedman
und
ande en
zu ück-
gewiesen
wo den
1~
Nach
F iedman
spal en
die
P i a en
das
ak uelle
Einkommen
gedanklich
in
zwei
Teile
au :
in
einen
ansi o ischen,
d.h.
spä e
wiede
weg-
allenden
und
in
einen
pe manen en,
d.h.
daue ha en
Teil.
Die
Neigung,
aus
ansi o ischem
Einkommen
zu
e b auchen
is
im
Gegensa z
zu
Neigung,
aus
pe manen em
Einkommen
zu
konsumie en
nach
Ansich
F iedmans
ge ing.
Mi
dem
on
Keynesiane n
e mu e en
Ausmaß
des
einkom-
mensinduzie en
Konsume ek s
is
demnach
nu
dann
zu
echnen,
wenn
sich
das
pe manen e
Einkommen
e höh .
·
Dies
is
de
Fall,
wenn
S aa sausgaben
au
Daue
zu-
nehmen.
Dagegen
e sicke
ein
zei lich
be is e e
S aa saus-
gabenimpuls
schon
in
einem
ühen
S adium
des
e ho en
Expansionsp ozesses.
Wegen
de
zei lichen
Limi ie ung
s eig
nämlich
wenige
das
pe manen e,
-sonde n
haup -
sächlich
das
ansi o ische
Einkommen.
Da
die
Neigung,
aus
ansi o ischem
Einkommen
zu
konsumie en,
ge ing
is ,
äll
de
einkommensinduzie e
Konsume ek
nu
seh
schwach
aus;
de
di ek e
S aa sausgabene ek
p lanz
sich
kaum
au
die
Konsumausgaben
o .
Fazi :
Mi
de
pe manen en
Einkommenshypo hese
"is
...
de
ganze
Wi kungsmechanismus,
au
den
die
iskalis ische
1)
Fü
einen
Ube blick
gl.
Landmann,
0.,
Keynes
in
de
heu igen
Wi scha s heo ie,
a.a.o.,
s.
182
.
sowie
Tobin,
J.,
Bui e ,
w.,
Fiscal
and
Mone a y
Policies,
Capi al
Fo ma ion,
and
Economic
Ac i i y,
in:
Fü s en-
be ,
G.M.
on
(H sg.),
The
Go e nmen
and
Capi aL
Fo ma-
ion,
Camb idge,
1980,
S.
81
.
11
8
S abilisie ungspoli ik
bau ,
in
F age
ges ell "
1
so-
wei
die
s abilisie ungspoli ischen
Maßnahmen
zei lich
beg enz
sind.
Denn
au
zei lich
be is e e
inanzwi -
scha liche
Impulse
eagie en
die
P i a en
nu
seh
äge
mi
eine
Anpassung
ih e
Konsumausgaben.
De
einkom-
mensinduzie e
Konsume ek
ha
dann
nu
einen
ge ingen
We .
2.
ö en liche
Gü e
als
Bes immungsg und
de
p i a en
Ausgaben
a)
Die
S aa sausgaben
im
Gü e k eislau
S aa liche
Ak i i ä en,
die
sich
im
G undmodell
in
eine
E höhung
de
T ans o ma ionsausgaben
niede schlagen,
wi ken
sich
im
olkswi scha lichen
Gü e k eislau
in
zwei
Rich ungen
aus
2!
Zum
einen
ä ig
de
S aa
Ausgaben;
e
i
dami
au
dem
Gü e ma k
als
Nach age
au
und
en zieh
dem
p i a en
Sek o
Ressou cen
(Inpu e ek ).
Mi
den
e wo benen
Gü e n
und
Diens en
we den
zum
ande en
om
S aa
ö en liche
Leis ungen
e s ell
und
meis
ohne
spezielles
En gel
an
die
P i a en
abgegeben;
dami
bie-
e
de
S aa
au
dem
Gü e ma k
an
und
üh
dem
p i-
a en
Sek o
Ressou cen
zu
(Ou pu e ek ).
De
Ein luß
des
Inpu e ek s
zusä zliche
T ans o ma ions-
ausgaben
au
die
p i a en
Ausgaben
is
im
G undmodell
du ch
den
di ek en
S aa sausgaben-
und
den
einkommens-
induzie en
Konsume ek
e aß .
Keine
Be ücksich igung
1) Landmann,
o.,
Keynes
in
de
heu igen
Wi scha s-
heo ie,
a.a.O.,
s.
183.
2)
Vgl.
z.B.
Pe eko en,
R.,
ö en liche
Finanzen,
in:
Vahlens
Kompendium
de
Wi scha s heo ie
und
Wi -
scha spoli ik,
München,
1980,
S.
441.

119
dagegen
inde
de
Ou pu e ek
1~
Diese
kann
du ch-
aus
kon ap oduk i
sein
und
bilde
das
Un e suchungs-
eld
de
olgenden
Ube legungen.
Fü
das
Räsonnemen
is
eine
Di e enzie ung
de
T ans-
o ma ionsausgaben,
die
an
de
A
des
bewi k en
Ou pu -
e ek s
anknüp ,
sinn oll
( gl.
Ube sich
10).
T ans-
o ma ionsausgaben
un e scheiden
sich
on
T ans e zah-
lungen
dadu ch,
daß
sie
mi
einem
En zug
on
Ressou cen
aus
dem
p i a en
Be eich
e bunden
sind
(En zugsk i e ium).
Die
e wo benen
Gü e
und
Diens e
e se zen
den
S aa
in
die
Lage,
den
P i a en
ö en liche
Gü e
anzubie en.
In
Abhängigkei
om
Zei punk ,
zu
dem
die
P i a en
on
de
ö en lichen
Leis ungsabgabe
p o i ie en,
können
T ans-
o ma ionsausgaben
mi
dem
A ibu
konsum i
ode
in-
es i
e sehen
we den
(Pe iodisie ungsk i e ium)
2~
In-
es i ionsausgaben
we den
im
Hinblick
au
zukün ige
E -
äge,
Konsumausgaben
im
Hinblick
au
gegenwä ige
E -
äge
ge ä ig .
Gleichgül ig,
ob
die
du ch
zusä zliche
T ans o ma ionsausgaben
bewi k en
E äge
bei
den
P i-
a en
schon
in
de
Gegenwa
an allen
ode
e s
in
de
Zukun ,
können
sie
en wede
als
Vo leis ungen
de
P o-
duk ion
on
Gü e n
in
den
p i a en
Un e nehmen
dienen
ode
als
Endleis ungen
dem Konsum
in
den
p i a en
Haus-
1)
"In
Analogie
zu
be iebswi scha lichen
Un e suchung
könn e
man
auch
sagen,
die
he kömmliche
Fiskal heo ie
besch änk
sich
au
die'Finanzie ung'und
den'Einkau '
und
e nachlässig
die
'P oduk ion·'und
den
(meis
kos enlosen)
'Ve kau 'ö en liche
Leis ungen".
Meis e ,
J.,
Konjunk u elle
E ek e
des
Budge s
-
eine
alloka i e
Be ach ung,
Re e a ,
gehal en
au
dem
Kong eß
"Junge
Wissenscha
und
Wi scha "
de
Hanns
Ma in
Schleye -S i ung,
Innsb uck,
No em-
be
1980,
S.
1.
2)
Vgl.
Wissenscha liche
Bei a
beim
Bundesminis e ium
de
Finanzen,
zum
Beg i
de
ö en lichen
In es i-
ionen,
Bonn
1980,
S.
39
.
120
Ube sich
10:
Die
S aa sausgaben
im
Gil e k eislau
S aa sausgaben
'
T ans e zahlungen
(ohne
Ressou cen-
en zug
aus
dem
p i a en
Be eich)
•
In es i ions-
ausgaben
1
( im
Hinblick
au
zukiln ige
E äge)
I
Vo leis ungen
bei
de
p i-
a en
P o-
duk ion
(p oduk i e
Nu zung)
+
T ans o ma ions-
ausgaben
(mi
Ressou cen-
en zug
aus
dem
p i a en
Be eich)
i
ö en liche
Leis ungsabgabe
(Ou pu e ek )
1 +
Konsum-
ausgaben
( im
Hinblick
au
gegen-
wä ige
E -
äge)
Endleis ungen
beim
p i a en
Konsum
(konsum i e
Nu zung)
hal ungen
(Emp angsk i e ium)
1~
Un e schei-
dungsk i-
e ium:
En zug
Pe iodi-
sie ung
Emp ang
R.
F ey
un e scheide
demen sp echend
bei
den
ö en -
lichen
In as uk u in es i ionen
"P oduk i in es i-
1) Zu
Lokalisie ung
des
Emp änge k eises
on
S aa s-
leis ungen
gl.
Leipe ,
G.,
S aa skonsum,
s aa -
liche
In es i ion
und
die
P oduk i i ä
s aa lichen
Handelns,
in:
Wi scha sdiens ,
1979,
S.
149
.
1
21
ionen"
on
"Konsum i in es i ionen"
1!
Analog
kann
man
den
ö en lichen
Konsum
in
"P oduk i konsum"
und
"Konsum-
i konsum"
di e enzie en
2
.l
b)
Be iedigung
bishe
p i a
gedeck e
Gil e nach-
age
du ch
ö en liche
Leis ungen
Wei e
de
S aa
du ch
zusä zliche
T ans o ma ionsaus-
gaben
seine
Leis ungen
in
Be eichen
aus,
die
zu o
p i-
a en
P oduzen en
en able
P oduk ionsmöglichkei en
e -
ö ne
haben,
so
i
eine
Ve d ängung
de
p i a en
P oduzen en
und
-was
hie
wich ig
is
-
de en
Ausgaben
ein
31
. Denn
da
die
s aa lichen
Leis ungen
meis
ohne
spezielles
En gel
abgegeben
we den,
is
de
p i a e
P o-
duzen
je z
nich
meh
konku enz ähig
und
muß
seine
P oduk ion
eins ellen.
1)
Vgl.
F ey,
R.L.,
In as uk u .
G undlagen
2
de
Planung
ö en liche
In es i ionen,
Tilbingen,
1972 ,
S.
18.
2) So
gesehen
sind
die
Ausgaben
il
den
Bau
eine
Au o-
s aße
eine
ö en liche
In es i ion,
und
das
Gehal
il
den
Ve keh spolizis en,
de
au
diese
S aße
den
Au o e keh
egel ,
is
ö en liche
Konsum.
Fäh
ein
LKW
au
diese
S aße,
we den
also
ö en -
liche
Leis ungen
als
Vo leis ungen
in
de
p i a en
P oduk ion
eingese z ,
handel
es
sich
um
eine
P o-
duk i in es i ion
und
um
P oduk i konsum.
Wi d
die
S aße
dagegen
on
einem
P i a -PKW
benu z ,
sind
die
(an eiligen)
ö en lichen
Ausgaben
il
den
Bau
de
S aße
und
den
Ve keh spolizis en
eine
Konsum i -
in es i ion
und
Konsum i konsum.
3)
"The e
a e
se e al
le els
a
which
c owding-ou
has
been
alleged
o
occu e.
The
mos
ob ious
is
he
possi-
bili y
ha
go e nmen
will
engage
in
p oduc i e
ac i i ies
which
would
o he wise
be
p o ided
by
he
p i a e
sec o ,
so
ha
public
spending
would
simply
supplan
p i a e
in es men ".
Blinde ,
A.S.,
Solow,
R.M.,
Does
Fiscal
Policy
Ma e ?,
a.a.O.,
s.
320.
122
Die
s aa liche
Leis ung
kann
on
den
P i a en
en wede
als
Vo leis ung
ü
die
P oduk ion
ode
als
Endleis ung
ü
den
Konsum
e wende
we den.
Dem
e s genann en
Fall
is
in
jüngs e
Zei
in
de
wachs ums heo e ischen
Li e-
a u
iel
Au me ksamkei
geschenk
wo den.
Unen gel -
liche
s aa liche
Vo leis ungen
wi ken
sich
minde nd
au
die
p i a en
Kos en
de
P oduk ion
aus
und
s imulie en
dami
die
p i a e
In es i ions ä igkei .
Insowei
die
S aa sleis ungen
Endleis ungen
ü
den
Konsum
da s ellen,
we den
ü
die
Konsumen en
e s
einmal
ansons en
zu
ä igende
Ausgaben
übe lüssig.
Wenn
da au hin
ledig-
lich
die
Konsums uk u
a iie ,
i
kein
c owding-
ou
au ;
ande s
liegen
die
Dinge,
wenn
sich
das
Kon-
sumni eau
ände ,
d.h.
wenige
e b auch
wi d.
Diese
Fall
wi d
in
de
Li e a u
als
"Bailey-These"
dis-
ku ie .
c)
Die
Bailey-These
aal
Die
Baileysche
Konsum unk ion
Bailey
knüp
an
die
im
G undmodell
e wende e
Keynes-
sehe
Konsum unk ion
an
und
modi izie
diese
in
zwei-
ache
Weise
1~
Zum
einen
geh
e
da on
aus,
daß
die
p i-
1)
Vgl.
Bailey,
M.J.,
Na ional
Income
and
he
P ice
Le el,
New
Yo k
u.a.,
1962,
S.
71
.;
Peacock,
A.T.,
The
Mul iplie
and
he
Valua ion
o
Go e nmen
Expendi-
u es,
in:
Finanza chi ,
1972,
S.
418
.;
Peacock,
A.T.,
Shaw,
G.K.,
Is
Fiscal
Policy
Dead?,
in:
Banca
Nazionale
del
La o o
Qua e ly
Re iew,
June
1978,
S.
114;
die
Bailey-These
wi d
aus üh lich
behandel
on
Zundel,
M.,
Ein luß
de
ö en lichen
Gü e
au
den
p i a en
Konsum,
Bochume
Disse a ion,
1978,
hie
insbesonde e
s.
39
.;
ü
ähnlich
in endie e
Ube -
legungen
gl.
Meis e ,
J.,
Budge
und
Konjunk u .
Eine
alloka i e
P ozeßanalyse,
Gö ingen,
1981.
1 29
bb)
S abilisie ungspoli ische
Konsequenz:
olls ändiges,
di ek es
c owding-ou
Da aus
olge n
Da id
und
Scadding
ü
die
s abilisie-
ungspoli ische
E izienz
eine
inanzpoli ischen
In-
e en ion:
"The e
is
no
way
ha
changes
in
he
le el
o
public
expendi u es
can
a ec
agg ega e
demand
and
ou pu
(o
p ices);
iscal
policy
would
be
useless
o
s abiliza ion
pu poses"
1~
Denn
zusä zliche,
k edi ä
inanzie e
T ans o ma ionsausgaben
we den
on
den
P i-
a en
als
In es i ionen
gewe e ,
die
in
ih em
Um ang
p i a e
In es i ionen
übe lüssig
machen.
Eine
mi
S eue n
inanzie e
T ans o ma ionsausgabene höhung
wi d
on
den
P i a en
als
Subs i u
ü
ansons en
selbs
zu
ä igende
Konsumausgaben
angesehen
und
üh
um
ih en
Be ag
zu
eine
Einsch änkung
des
p i a en
Konsums.
In
das
G undmodell
lassen
sich
die
Ube legungen
on
Da id
und
Scadding
dadu ch
einbauen,
daß
das
S eue au kommen
(T)
in
de
Konsum unk ion
und
die
K edi ma k e schuldung
des
S aa es
(B-B_
1)
in
de
In es i ions unk ion
mi
je-
weils
einem
Koe izien en
on
-1
als
A gumen
be ück-
sich ig
we den
2!
(2-3-7)
C
C(Y-T)
- T
(2-3-8)
I
I(i)
-
(B-B_1)
1)
Da id,
P.A.,
Scadding,
J.L.,
P i a e
Sa ings:
Ul a-
a ionali y,
Agg ega ion,
and
"Denison's
Law",
a.a.o.,
s.
245.
2)
Vgl.
Bu kiewicz,
J.L.,
Some
Mac oeconomic
E ec s
o
Go e nmen
Deb ,
a.a.o.,
s.
29
.

130
S eue inanzie e
T ans o ma ionsausgaben
und
p i a e
Konsumausgaben
sowie
k edi inanzie e
T ans o ma ions-
ausgaben
und
p i a e
In es i ionsausgaben
sind
öllige
Subs i u e.
S eigen
die
S aa sausgaben,
we den
die
P i-
a ausgaben
um
diesen
Be ag
eingesch änk .
Es
inde
ein
olls ändiges,
di ek es
c owding-ou
s a .
Die
IS-
und
die
LM-Gleichung
lau en
dann
(2-3-9)
y -
C(Y-T)
+ T -
I(i)
+
(B-B
) - G
-1
bzw.
wegen
(1-4-24)
G - T
B-B
-1
(2-3-10)
Y - C
(Y-T)
- I
(i)
und
(1-4-26)
L(Y,i)
-
MZ
0
(IS)
0
(LM)
0
Die
Gü e -
und
Geldma k gleichgewich sbedingungen
en hal en
keine
inanzwi scha lichen
Pa ame e
meh .
Eine
E höhung
de
T ans o ma ionsausgaben
ha
mi hin
keinen
Ein luß
au
das
Ni eau
de
Gesam ausgaben,
d.h.
du ch
eine
T ans o ma ionsausgabene höhung
we den
um
den
Be ag
de
s aa lichen
Zusa zausgaben
p i a e
Ausgaben
e d äng .
cc)
K i ische
Wü digung
Bei
eine
Beu eilung
de
B auchba kei
de
Da id/
Scadding-These
zu
Beg ündung
eines
olls ändigen,
di ek en
c owding-ou
bei
Un e beschä igung
is
olgendes
zu
bedenken.
1 31
E s ens:
Ein
objek bezogene
Deckungsg undsa z
de ge-
s al ,
daß
de
S aa
in es i e
Ausgaben
mi
K edi en
und
konsum i e
mi
S eue n
zu
inanzie en
ha ,
exis ie
in
de
Bundes epublik
Deu schland
sei
de
Re o m
des
Haushal s ech s
Ende
de
sechzige
Jah e
nich
meh .
Es
is
lau
G undgese z,
A ikel
109
(2)
ielmeh
bei
de
Haushal swi scha
"den
E o de nissen
des
ge-
sam wi scha lichen
Gleichgewich s
Rechnung
zu
agen":
bei
Un e beschä igung
is
diejenige
Finanzie ungs o m
zu
wählen,
mi
de
wenig
Ve d ängungse ek e
e bunden
sind,
gleichgül ig,
ob
mi
den
inanziellen
Mi eln
In es i ions-
ode
Konsumausgaben
ge ä ig
we den.
Hie aus
olg :
Auch
wenn
die
Hypo hese
on
Da id
und
Scadding,
die
P i a en
wü den
on
de
Finanzie ungs o m
au
die
A
de
T ans o ma ionsausgaben
schließen,
ich ig
wä e,
so
geh
dann
die
Schluß olge ung
de
P i a en
an
de
Wi klichkei
o bei.
Alle dings
spiel
ih
Fehlschluß
ü
den
Um ang
de
e d äng en
P i a -
ausgaben
keine
Rolle.
Denn
die
P i a en
sch änken
gemäß
Da id
und
Scadding
ih e
Ausgaben
um
den
Be ag
de
zu-
sä .zlichen
T ans o ma ionsausgaben
ein
-
unabhängig
da on,
ob
die
Zusa zausgaben
des
S aa es
k edi ä
ode
mi
S eue n
inanzie
we den.
Was
allein
da on
be o en
wi d,
is
die
A
de
on
den
P i a en
e minde
ge ä-
ig en
Ausgaben.
Bei
eine
S eue inanzie ung
sch änken
die
P i a en
die
konsum i en
Ausgaben,
bei
eine
K edi -
inanzie ung
die
in es i en
Ausgaben
ein.
zwei ens:
Die
An eizmechanismen,
welche
einzelne
In es o en
dazu
bewegen,
bei
eine
Zunahme
de
S aa s e schuldung
ih e
In es i ionspläne
zu
e agen
und
welche
einzelne
Konsumen en
dazu
e anlassen,
bei
eine
S eue e höhung
ih en
Ve b auch
einzusch änken,
bleiben
bei
Da id
und
132
Scadding
im
DunkeJn.
Indi ek e
Mechanismen
scheiden
als
E klä ung
eines
di ek en
c owding-ou
aus.
Eine
unmi el-
ba e
Subs i u ion
on
p i a en
du ch
s aa liche
Ausgaben
a
la
Da id
und
Scadding
wä e
denkba ,
wenn
nu
die
Kon-
sumen en
de
S eue p lich
un e lägen
und
de
S aa
sich
allein
bei
den
In es o en
e schulden
wü de.
Dann
hä en
die
einzelnen
Wi scha ssubjek e
die
nö igen
In o ma-
ionen,
um
ih e
einzelwi scha lichen
Pläne
mi
dem
s aa lichen
Haushal splan
im
Hinblick
au
die
gesam -
wi scha lich
gewünsch e
Rela ion
zwischen
in es i en
und
konsum i en
Ausgaben
zu
koo dinie en.
D i ens:
Auch
wenn
mi
Da id
und
Scadding
angenommen
wi d,
die
P i a en
hä en
bei
ih en
Ausgabendisposi ionen
a -
sächlich
eine
gewünsch e
gesam wi scha liche
Rela ion
zwischen
in es i en
und
konsum i en
Ausgaben
als
Rich -
schnu
o
Augen,
olg
da aus
keineswegs
zwingend,
daß
sie
wenige
Gü e
nach agen,
wenn
de
S aa
einen
g öße en
Teil
des
P oduk ionspo en ials
abso bie .
Die
gesam -
wi scha liche
Gü e nach age
is
nämlich
nich
du ch
das
ak uelle,
sonde n
du ch
das
bei
Vollbeschä igung
mög-
liche
Sozialp oduk
beg enz .
Im
Un e beschä igungs all,
in
dem
nach
Ansich
on
Da id
und
Scadding
ebenso
wie
bei
Vollbeschä igung
mi
einem
olls ändigen,
di ek en
c owding-ou
zu
echnen
is
11
,
b auchen
mi hin
die
P i a en
keineswegs
ih e
Ansp üche
kompensie end
zu ückzus ellen,
um
dadu ch
eine
du ch
die
s aa liche
In e en ion
bewi k e
Abweichung
de
gesam wi scha lichen
Rela ion
zwischen
in es i en
und
konsum i en
Ausgaben
on
dem
gewünsch en
We
zu
neu a-
lisie en.
Die
gewünsch e
Rela ion
kann
sich
ebenso
ein-
s ellen,
wenn
die
P i a en
ih e
Gü e nach age
komplemen ä
1)
Vgl.
Da id,
P.A.,
Scadding,
J.L.,
P i a e
Sa ings:
Ul a a ionali y,
Agg ega ion,
and
"Denison's
Law",
a.a.O.,
S.
243
.
133
zu
den
s aa lichen
Zusa zausgaben
ausdehnen,
also
bei
zusä zlichen
konsum i en
T ans o ma ionsausgaben
meh
in es ie en
und
bei
zusä zlichen
in es i en
T ans o -
ma ionsausgaben
meh
konsumie en.
D.
Zum
Akzele a ionse ek
1.
In es i ionsa en ismus:
angebo ssei ige
und
nach-
agesei ige
U sachen
Das
Kapi el
abschließend
sei
noch
die
These
de
Keynesia-
ne
übe p ü ,
daß
in olge
eine
E höhung
de
T ans o ma ions-
ausgaben
mi
einem
Akzele a ionse ek
zu
echnen
is :
Die
zusä zliche
Gü e nach age
des
S aa es
und
die
dadu ch
in-
duzie e
Gü e nach age
de
p i a en
Haushal e
s eige n
den
Auslas ungsg ad
des
Sachkapi als
und
egen
-
so
die
Ve mu ung
de
Keynesiane
-
die
Un e nehme
an,
ih en
Be-
s and
an
Sachkapi al
auszuwei en.
Die
U sachen,
weshalb
Un e nehme
bei
ih en
In es i ions-
plänen
Zu ückhal ung
üben,
können
mi
dem
Sach e s ändigen-
a
in
nach agesei ige
und
angebo ssei ige
sepa ie
we -
den1~
Dabei
is
das
Un e scheidungsk i e ium
ü
die
G ünde,
wa um
das
sachliche
P oduk ionspo en ial
nich
e wei e
1)
Vgl.
hie zu
die
Gu ach en
des
Sach e s ändigen a es
zu
Begu ach ung
de
gesam wi scha lichen
En wicklung
sei
1976,
insbesonde e:
Sach e s ändigen a
zu
Begu ach ung
de
gesam wi scha lichen
En wicklung,
Jah esgu ach en
1976/77,
a.a.O.,
Zi .
272
.;
de selbe,
Meh
Wachs um,
meh
Beschä igung,
Jah esgu ach en
1977/78,
a.a.O.,
Zi .
236
.;
de selbe,
Jah esgu ach en
1978/79,
a.a.O.,
Zi .
266
.;
de selbe,
Jah esgu ach en
1980/81,
a.a.O.,
Zi .
495
.;
gl.
auch
Sie e ,
0.,
Die
S eue ba kei
de
Konjunk u
du ch
den
S aa ,
a.a.o.,
S.
810
.;
de selbe,
A bei slosigkei
und
Lohnhöhe,
a.a.O.,
S.
13
.;
de selbe,
Posi ion
des
Sach e s ändigen a es,
a.a.O.,
S.
18
.
sowie
B enne ,
G.,
Lipp,
E.M.,
Be-
schä igungspoli ische
Ve an wo ung
de
Finanzpoli ik.
P obleme
bei
ambi alen e
U sachendiagnose,
a.a.O.,
S.
1
.;Lipp,
E.M.,
S aa liche
Handlungsbeda
bei
an-
hal ende
A bei slosigkei
-
Beme kungen
zu
eine
an-
hal enden
Kon o e se,a.a.o.,
S.
155
.
134
wi d,
genau
das
gleiche
wie
ü
die
G ünde,
wa um
das
o handene
P oduk ionspo en ial
nich
in
ollem
Ausmaß
genu z
wi~d,
also
Un e beschä igung
bes eh :
Nehmen
die
S ö impulse
ih en
Ausgang
bei
de
Ve eilung
des
E gebnisses
de
P oduk ion,
also
au
de
Angebo ssei e,
ode
bei
de
Ve wendung
de
P oduk ion,
also
au
de
Nach agesei e?
11
Ve hal en
sich
Un e nehme
als
Gewinnmaximie e ,
e -
meh en
sie
ih
Sachkapi al
imme
dann,
wenn
sich
mi
de
In es i ion
ü
sie
en abel
e scheinende
P o-
duk ionschancen
e ö nen.
Die
ü
die
In es i ions-
phase
e wa e en
Ve kau se löse
müssen
den
Un e nehme n
eichen,
die
emden
Ansp üche
an
das
P oduk ionse geb-
nis
( on
A bei nehme n,
F emdkapi algebe n
sowie
des
S aa es)
und
auch
die
eigenen
(zu
Abdeckung
des
Un e -
nehme lohnes,
de
Ve zinsung
des
Eigenkapi aleinsa zes
und
eine
Unsiche hei sp ämie)
zu
be iedigen.
Ande n-
alls
lohn
es
ü
die
Un e nehme
nich
zu
in es ie-
en2~
Du ch
dieses
Gewinnkalkül
wi d
die
Bedeu ung
d.es
"mecha-
nis ischen"
Akzele a ionse ek s
(zusä zliche
Gü e nach-
age____.
zusä zliche
p i a e
In es i ionen)
eingesch änk .
In olge
eine
Nach ageexpansion
komm
es
nu
dann
zu
einem
Akzele a ionse ek ,
wenn
bislang
nich
lohnende
P oduk ionschancen
nun
en abel
we den.
Vo ausse zung
eines
solchen
Vo zeichenwechsels
bei
In es i ions echnungen
is ,
daß
die
G ünde
ü
das
o he ige
Un e lassen
de
In es i ionen
au
de
Nach agesei e
und
nich
au
de
Angebo ssei e
des
Gü e ma k es
liegen.
1)
Vgl.
Sei e
41
.
oben.
2) "Niemand
kann
sich
ja
de
schlich en
Anschauung
e -
weh en,
daß
die
Menge
de
Be iebe
und
Be iebsab-
eilungen,
die
•..
neu
geg ünde
we den,
le z lich
da on
abhäng ,
mi
welchen
Ansp üchen
an
das
P o-
duk ionse gebnis
die
in
einem
Be ieb
zusammenwi -
kenden
an e en".
Sie e ,
o.,
Posi ion
des
Sach-
e s ändigen a es,
a.a.o.,
s.
22.

135
In es i ionshemmende
S ö impulse
haben
ih e
Wu zel
au
de
Gü e nach agesei e,
wenn
die
Lohn-,
Zins-
und
Ab-
gabenansp üche
an
das
P oduk ionse gebnis
mi
denen
des
Un e nehme s
e einba
wä en,
so e n
nu
höhe e
Ve -
kau se löse
e ziel
we den
können
-
eine
Zunahme
de
E löse
jedoch
du ch
ehlende
Gü e nach age
e hinde
wi d.
Es
wü de
meh
in es ie ,
wenn
on
S aa
und
P i a en
meh
Gü e
nachge ag
wü den.
Wi d
dagegen
das
Gewinnkalkül
de
In es o en
on
angebo s-
sei igen
S ö impulsen
dominie ,
in es ie en
die
Un-
e nehme
deswegen
nich ,
weil
die
Summe
de
Ansp üche
an
das
P oduk ionse gebnis
selbs
bei
Vollauslas ung
des
Sachkapi alzuwachses
das
P oduk ionse gebnis
übe s eig .
Den
Un e nehme n
wi d
-
ande s
gewende
-
nu
ein
An eil
am
P oduk ionse gebnis
zuges anden,
de
in
eine
G ößen-
o dnung
lieg ,
bei
dem
die
Al e na i e,
die
In es i-
ion
zu
un e lassen,
o eilha
is .
2.
S aa liche
Handlungsbeda
bei
angebo ssei ig
und
nach agesei ig
bes imm e
In es i ionszu ück-
hal ung
Welche
S ö impulse
-
angebo ssei ige
ode
nach age-
sei ige
-
de zei
in
de
Bundes epublik
Deu schland
die
Obe hand
gewonnen
haben,
is
Ke n
eine
Kon o e se
zwischen
dem
DIW
und
dem
Sach e s ändigen a
1~
Beide
plä-
die en
ü
meh
In es i ionen,
haben
jedoch
un e schied-
liche
Au assungen
da übe ,
au
welchem
Wege
dies
e eich
we den
kann.
1)
Vgl.
Sie e ,
O.,
Posi ion
des
Sach e s ändigen a es,
a.a.O.,
S.
18
.;
Ki ne ,
w.,
Posi ion
des
DIW,
in:
Vie eljah eshe e
zu
Wi scha s o schung,
1980,
S.29
.
ü
einen
Ube blick
gl.
Hä e!,
H.-H.,
Die
Kon o e se
übe
die
" ich ige"
Vollbeschä igungss a egie,
in:
Wi scha sdiens ,
1980,
s.
177
.
136
Das
DIW
e nein ,
daß
gegenwä ig
Bedingungen
o liegen,
welche
den
Akzele a ionse ek
auße
K a
se zeni
des-
halb
e wa e
es
on
eine
inanzwi scha lichen
S a egie
de
Gesam nach ageexpansion
einen
massi en
Akzele a ions-
e ek .
De
Sach e s ändigen a
häl
die
Diagnose
des
DIW
ü
alsch.
E
geh
da on
aus,
daß
gegenwä ig
das
In es i-
ionskalkül
on
S ö impulsen
dominie
wi d,
welche
du ch
expansi e
inanzwi scha liche
Nach ageimpulse
nich
neu alisie
we den
können,
da
de en
U sp ung
au
de
Angebo ssei e
zu
o en
is .
In
diesem
Fall
e s eck
sich
de
s aa liche
Handlungsbeda
nich
au
die
Scha ung
zusä zliche
Gü e nach age,
sonde n
au
die
Besei igung
de
angebo ssei igen
S ö impulse
-
also
au
s aa liche
An-
gebo spoli ik.
Ziel
solche
s aa lichen
Ak i i ä en
muß
eine
Ve inge ung
de
Ansp üche
an
das
P oduk ionse gebnis
au
ein
Ni eau
sein,
welches
meh
P oduk ionsmöglichkei en
en abel
mach
1!
Dies
kann
dadu ch
geschehen,
daß
en wede
de
S aa
selbs
seine
(Abgaben-)Ansp üche
minde
(wie
beispielsweise
bei
de
Abscha ung
de
Lohnsummens eue
geschehen)
ode
dadu ch,
daß
e
den
Kapi algebe n,
A bei nehme n
und
In es o en
Hil es ellungen
bei
de
Re ision
ih e
Ansp üche
gib
(zum
Beispiel
du ch
eine
s ä ke e
s aa liche
Be eiligung
an
den
In es i ions isiken).
S aa liche
Angebo spoli ik
se z
-
wenn
ein
In es i ions-
a en ismus
angebo ssei ig
beding
is
-
an
den
U sachen
de
Zu ückhal ung
de
In es o en
an
und
ö de
die
In es i-
ions ä igkei .
Eine
s aa liche
Nach ages eue ung
is
dem-
gegenübe
in
diesem
Fall
wi kungslos;
mi
einem
Akzele a ions-
e ek
is
nich
zu
echnen.
1)
Fü
eine
Lis e
mögliche
(nich
nu
s aa liche )
Maß-
nahmen
gl.
Sie e ,
O.,
Die
S eue ba kei
de
Konjunk-
u
du ch
den
S aa ,
a.a.O.,
S.
823
.
137
Vie es
Kapi el:
P eise ek e
A.
Reales
c owding-ou
Fü
den
mi
einem
inanzwi scha lichen
demand
managemen
e olg en
Zweck -
eine
E höhung
de
Beschä igung
-komm
es
nich
au
die
nominellen
P i a ausgaben
(C+I)
an,
son-
de n
au
den
Quo ien en
aus
den
nominellen
P i a ausgaben
und
dem
P eisni eau,
d.h.
au
die
ealen
Ausgaben
de
P i-
a en
ÜC+I)/PJ
an.
Bislang
b auch e
da au
nich
geach e
zu
we den,
da
( om
p eisinduzie en
Ve mögenswe e ek
ab-
gesehen)
Ve ände ungen
des
P eisni eaus
ausgeschlossen
wa en,
und
es
bei
kons an en
P eisen
s e s
auch
zu
einem
ealen
c owding-ou
komm , wenn
die
nominellen
Ausgaben
de
P i-
a en
sinken.
Ande s
gesehen:
Bislang
wa
das
P eisni eau
kons an ,
und
die
eale
Gü e nach age
de
P i a en
is
imme
deshalb
zu ückgegangen,
weil
die
nominellen
P i a aus-
gaben
eingesch änk
wo den
sind.
Die
U sache
ü
ein
c owding-ou
kann
jedoch
auch
in
eine
Zunahme
des
P eisni eaus
liegen.
Wie
wich ig
ge ade
diese
Ve d ängungse ek
sei,
wi d
imme
wiede
on
den
Mone a is en
he o gehoben:
"I
should
su p ise
no
one
ha
he
esponse
o
p ices
.••
o
go e nmen
spending,
neglec ed
in
simpli ied
Keynesian
analysis,
is
he
mechanism,
by
which
c owding-ou
occu s
111
!
Alle dings
müssen
zwei
Bedingungen
e üll
sein,
dami
es
ia
P eise ek e
zu
einem
ealen
c owding-ou
komm .
1)
B unne ,
K.,
Mel ze ,
A.H.,
Go e nmen ,
he
P i a e
See o
and
C owding
Ou ,
in:
The
Banke ,
1976,
S.
767;
gl.
auch
Cansie ,
D.,
Einwände
gegen
die
Wi ksamkei
de
Fiskalpoli ik,
in:
K edi
und
Kapi al,
1977,
s.
58
.
138
Zum
e s en
müssen
die
P eise
s eigen,
weil
de
S aa
in e enie
ha .
Bei
ande en
Ve u sache n
kann
eine
Ve minde ung
de
ealen
Gü e Rach age
de
P i a en
nich
mi
dem
Signum
c owding-ou
beleg
we den.
Au
welchen
Wegen
de
S aa
mi
s abilisie ungspoli isch
mo i ie en
und
k edi ä
inanzie en
Nach ageimpulsen
das
P eisni eau
beein lussen
kann,
is
Gegens and
des
übe nächs en
Abschni s.
Zum
ande en
dü en
sich
die
P i a en
einem
angesich s
s eigende
P eise
d ohenden
ealen
c owding-ou
nich
dadu ch
en ziehen,
daß
sie
ih e
nominellen
P i a aus-
gaben
um
die
P eiss eige ungs a e
e höhen.
Weshalb
man
on
eine
in e sen
Beziehung
zwischen
P eisni eau
und
ealen
P i a ausgaben
-
auch
bei
F eihei
on
Geld-
illusion
-
ausgehen
kann,
wi d
im
nächs en
Abschni
behandel .
Zudem
wi d
hie
ein
gesam wi scha liches
P eis-Mengen-Diag amm
abgelei e ,
welches
im
wei e en
Ve wendung
inde .
B.
Zu
Abhängigkei
de
ealen
Gü e nach age
de
P i a en
om
P eisni eau
Sind
die
P i a en
ei
on
Geldillusion,
dann
hegen
sie
den
Wunsch,
im
Fall
eines
Ans iegs
des
P eisni eaus
ih e
nominellen
Ausgaben
um
die
P eiss eige ungs a e
au zu-
s ocken.
Bei
eine
kons an en
Geldmenge
geling
dies
jedoch
nu ,
so e n
sich
de
Geldumlau
beschleunig .
Die
dabei
au e ende
Zinss eige ungs endenz
e anlaß
die
P i a en,
ih e
zinsabhängigen
Ausgaben
einzusch än-
ken.
Im
E gebnis
nehmen
deshalb
die
nominellen
P i a -
ausgaben
nu
un e p opo ional
zu
und
die
ealen
ab,
wenn
das
P eisni eau
s eig .