Runge, Ha y
A icle
Ve u sach e und zuge echne e P oduk i i ä
Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha
P o ided in Coope a ion wi h:
Duncke & Humblo , Be lin
Sugges ed Ci a ion: Runge, Ha y (1965) : Ve u sach e und zuge echne e P oduk i i ä , Schmolle s
Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha , ISSN 1619-6244, Duncke & Humblo ,
Be lin, Vol. 85, Iss. 5, pp. 549-556,
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Ve u sach e und zuge echne e P oduk i i ä
Von Ha y Runge. S u ga
I.
Bei de P ü ung de F age, wie die G enzp oduk i i ä es -
zus ellen is , is die Na ionalökonomie nich on de Kausali ä aus-
gegangen, sonde n om P inzip de Abhängigkei . Diese Fes s ellung
komm eine g undlegende Bedeu ung zu.
De Beg i de P oduk i i ä als de allgemeine e Beg i wi d
übliche weise als das Ve häl nis zwischen Au wand und E ag bzw.
zwischen Fak o einsa z und P oduk ionse gebnis de inie . En -
sp echend wi d als G enzp oduk i i ä das Ve häl nis zwischen
G enzau wand und G enze ag bezeichne . Lieg in diesem Ve häl nis
zwischen Fak o einsa z und P oduk ionse gebnis eine kausale Be-
ziehung, in de Weise, daß zwischen dem Einwi ken eines P oduk-
ions ak o s au den P oduk ions o gang und dem En s ehen des
P oduk es ein u sächliche Zusammenhang bes eh ?
Die Annahme eines Kausalzusammenhanges be ei e keine Schwie-
igkei , so e n man die Gesam hei de Au wendungen dem Gesam -
p oduk als dieses e u sachend gegenübe s ell . Dann kann man im
allgemeinen die Au assung e e en, daß das zus ande gekommene
P oduk du ch die Gesam hei de Au wendungen e u sach wo den
is .
Schwie ige , ja unlösba wi d das P oblem jedoch dann, wenn
man e u sach , den E ag au bes imm e Au wands eile au zu eilen,
wie das im Falle de G enzp oduk i i ä du ch die Zu echnung ge-
schieh . Hie hö die Kausali ä au . Eine Kausali ä im Sinne eine
e ek i en Ve u sachung läß sich bei de E mi lung de G enz-
p oduk i i ä nich es s ellen. Es läß sich nich es s ellen, welche
Teil des P oduk es au die Einwi kung eines bes imm en P oduk-
ions ak o s bzw. eine bes imm en Teilmenge des be e enden
P oduk ions ak o s zu ückzu üh en is 1. Wohl abe läß sich jeweils
eine Abhängigkei es s ellen in de Weise, daß man einem Au wand
1 Vgl. hie zu auch Knu Wicksell: „Und imme noch gil hie , daß de o ale
Bei ag zu P oduk ion, den jedes besonde e P oduk ionselemen zus ande b ing ,
sich a p io i nich es s ellen läß , ja beg i smäßig nich einmal exis ie " (Vo -
lesungen übe Na ionalökonomie. Jena 1913. S. 217).
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au de einen Sei e einen en sp echenden E agszuwachs au de
ande en Sei e gegenübe s ellen kann.
Die Abhängigkei selbs wi d dabei nach dem Ve his p inzip2 be-
ziehungsweise nach de Di e enzme hode e mi el . In Anwendung
de Di e e azme hode e äh die Na ionalökonomie zum Zwecke
de E echnung des An eils, de de Mi wi kung eines P oduk ions-
ak o s zuge echne we den soll, in de Weise, daß sie die P oduk -
g öße o de Hinzu ügung de in F age kommenden P oduk ions-
ak o eneinhei mi de P oduk g öße nach de Hinzu ügung diese
Einhei e gleich und den Di e enze ag de hinzukommenden
Einhei des e meh en P oduk ions ak o s als on ih abhängig zu-
sch eib . Diese E ag is zwa on dem Einsa z de Einhei des
be e enden P oduk ions ak o s abhängig, e is abe nich du ch
ihn e u sach . De zusä zliche E ag kann schon allein deshalb nich
on de zule z au gewende en Fak o einhei e u sach sein, weil
diese nich ü sich allein a bei e , sonde n in ein Mischungs e häl nis
»u den üb igen P oduk ions ak o en i und im Ve ein mi diesen
an dem Zus andekommen des neuen P oduk es wi k . Wenn wi z. B.
annehmen, daß in eine Fab ik mi 100 A bei e n 10 wei e e A bei e
einges ell we den und dadu ch eine en sp echende P oduk ions-
e höhung ein i , so wi d man geneig sein, den Meh e ag de
Leis ung de 10 A bei e zuzu edinen. Hä e man die 10 A bei e
nich einges ell , so wä e logische weise de E agszuwachs nich
e olg . De Meh e ag is abe keineswegs lediglich du ch die
Tä igkei de 10 neuen A bei e zus ande gekommen, sonde n an
seine En s ehung sind eben alls die üb igen P oduk ions ak o en mi -
be eilig , da die 10 neu einges ell en A bei e nich mi bloßen Hän-
den im eien Gelände p oduzie haben, sonde n die be ei s o -
handenen Anlagen, Maschinen, We kzeuge usw. mi benu z haben und
somi ih e A bei sleis ung mi den üb igen P oduk ions ak o en
kombinie haben.
Da an dem neuen Gesam p oduk alle Fak o en mi gewi k haben,
is die En s ehung eine jeden P oduk einhei du ch das gemein-
scha liche Zusammenwi ken alle P oduk ions ak o en e u sach
wo den. T o zdem wi d de P oduk zuwachs in de Ges al des G enz-
e ages dem zule z au gewende en Fak o einsa z als on ihm ab-
2 Das Ve lus p inzip, welches on de F age ausgeh , welche Nu zen e lo en
geh , wenn das be e ende Gu , in unse em Falle die in F age s ehende P oduk-
ionsmi elmenge, nich o handen wä e, wi d o nehmlich on Menge und Böhm-
Bawe k und im Anschluß an sie on eine Reihe wei e e Na ionalökonomen ange-
wand . . Wiese lehn das Ve lus p inzip als me hodisches Mi el ab. Böhm-Bawe k
weis jedoch nach, daß . Wiese genaugenommen selbs auch nich s ande es u ,
als nach diesem P inzip zu e ah en. Vgl. hie zu Eugen . Böhm-Bawe k: Posi i e
Theo ie des Kapi ale 2. Bd. Jena 1921. S. 140 .
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Ve u sach e und zuge echne e P oduk i i ä
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hängig zuge echne , da on seinem Vo handensein ode Nich o han-
densein de zusä zliche E ag abhängig e schein . Kausali ä und
Abhängigkei sind keineswegs .iden ische, sonde n zwei e schiedene
Dinge. Sie dü en nich mi einande e wechsel we den.
Was is un e Abhängigkei in unse em Zusammenhang zu e -
s ehen? Die Zu echnungs heo ie, die sich au das P inzip de Abhän-
gigkei s ü z , geh on de Me age schen Theo ie de komplemen ä en
Gü e aus. Im Sinne diese Theo ie sind die P oduk ions ak o en im
Hinblick au das zu e zielende P oduk komplemen ä . Fehl eine
de P oduk ions ak o en, so komm en wede das P oduk übe haup
nich zus ande, ode nich in de G öße und Quali ä , wie es zus ande
gekommen wä e, wenn alle P oduk ions ak o en mi gewi k hä en.
Wenn man z. B. einen landwi scha lichen E ag e zielen will, so
muß man zum mindes en die menschliche A bei mi dem G und und
Boden kombinie en. Fehl eine diese beiden Fak o en, komm de
E ag nich zus ande. Von dem Vo handensein eines jeden P oduk-
ions ak o s häng deshalb das Zus andekommen des P oduk es in
de gewünsch en Fo m ab. Man kann dabei einen jeden Fak o in
die Rolle des „Schlußs ückes" e se zen, indem man annimm , daß
e ehl , und übe leg , welchen Ein luß sein Fehlen au das Zus ande-
kommen des P oduk es auslös . Bei de Zu echnung wi d dem als
„Schlußs ück" hinzukommenden le z en Fak o de Teil zuge echne ,
de de Di e enz en sp ich zwischen dem Gesam p oduk und dem
Rump p oduk , das aus den üb igen P oduk ions ak o en ohne Mi -
wi kung des le z en Fak o s gebilde wi d. Diese Regel, die ü das
Znsammenwi ken de P oduk ions ak o en schlech hin gil , gil in
de selben Weise auch ü die Mi wi kung on Teilmengen eines P o-
duk ions ak o s, also auch dann, wenn ein Fak o be ei s an einem
P oduk ions o gang be eilig is und noch wei e e Teilmengen dieses
Fak o s im P oduk ionsp ozeß zum Einsa z gelangen. In diesem Falle
is on de bishe igen P oduk ionsmi elmenge zuzüglich de zusä z-
lich au gewand en P oduk ionsmi elmenge ein neues, in de Regel
g öße es P oduk abhängig. Die zusä zlich au gewende e P oduk-
ionsmi elmenge e schein im Hinblick au das neue Gesam p oduk
komplemen ä , da on ih em Einsa z das Zus andekommen des neuen
Gesam p oduk es in de neuen G öße abhäng . Wenn de zusä zliche
P oduk ionsmi eleinsa z nich e olg wä e, so wü de das P oduk
nu in seine bishe igen G öße zus ande kommen. Von dem Einsa z
de zusä zlichen P oduk ionsmi elmenge häng also die Di e enz
zwischen dem bishe igen und dem neuen g öße en P oduk ab. En -
sp echend e olg die Zu echnung. Analog e olg die Anwendung
diese Übe legung au die Theo ie de G enzp oduk i i ä , indem
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man den G enzeinsa z als komplemen ä im Hinblick au das neue
anges eb e Gesam p oduk be ach e .
Is die au G und de Abhängigkei e mi el e Beziehung mi
P oduk i i ä gleichzuse zen? Das is die zen ale F age in diesem
Zusammenhang. Die Bean wo ung diese F age häng im wesen -
lichen da on ab, wie man den Beg i de P oduk i i ä selbs au -
aß . Wenn man on de Vo ausse zung ausgeh , daß un e P oduk-
i i ä das Ve häl nis on U sache und Wi kung inne halb des P o-
duk ionsp ozesses zu e s ehen is , in de Weise, daß die U sache in
de Einwi kung des P oduk ions ak o s au den P oduk ionsp ozeß
und die Wi kung in dem aus diese Einwi kung esul ie enden P o-
duk bzw. P oduk eil zu suchen is , dann kann man eine Au assung
nich zus immen, die un e P oduk i i ä eine au G und de Abhän-
gigkei beg ünde e Beziehung zwischen Au wand und E ag e -
s eh , so wie sie du ch die Zu echnung e olg . Is es doch o ensich -
lich, daß eine au de Abhängigkei beg ünde e Beziehung keinen
Kausalzusammenhang im oben genann en Sinne da s ell . Dann wi d
abe auch eine Lösung des P oblems de G enzp oduk i i ä ü die
Na ionalökonomie unmöglich, und eine Theo ie de G enzp oduk-
i i ä , die au dem P inzip de Abhängigkei be uh , muß on o n-
he ein zum Schei e n e u eil sein, da ih die Legi ima ion ehl ,
übe eine kausale P oduk i i ä sbeziehung e was auszusagen.
S ell man sich hingegen au den S andpunk , daß es ü die
Zwecke de Theo ie de G enzp oduk i i ä aus eich , de Au wen-
dung eine P oduk ions ak o menge den en sp echenden P oduk ions-
zuwachs als on ih abhängig zuzu echnen, ha man zwa einen Weg
ge unden, um die Ta sache des Fak o einsa zes au de einen Sei e
mi dem E scheinen eines P oduk zuwachses au de ande en Sei e
zu e binden. Es is abe zum mindes en aglich, ob es glücklich is
und logisch ich ig, diese Beziehung als P oduk i i ä zu bezeichnen.
Genau genommen soll e man nich on eine G enzp oduk i i ä ,
sonde n on eine G enzabhängigkei sp echen. Manche Miß e s änd-
nisse wü den dann on o nhe ein aus dem Weg ge äum , und es
wi d jede , de mi de Vo s ellung eine kausalen P oduk i i ä an
die P obleme he angeh , nich imme wiede o einem unlösba en
Wide sp uch s ehen, wenn die au den e schiedenen P oduk i i ä s-
au assungen be uhenden E gebnisse di e gie en. Wenn man sich
imme hin au G und des bes ehenden Usus, de on de G enz-
p o duk i i ä s heo ie he einge agen wo den is , dazu en schließ , die
au de Abhängigkei beg ünde e Beziehung als P oduk i i ä zu
bezeichnen, so muß man sich au jeden Fall da übe kla sein, daß
diese A de P oduk i i ä nich gleichbedeu end is mi eine P o-
duk i i ä , die sich au dem Kausalp inzip g ünde . Wi müssen somi
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Ve u sach e und zuge echne e P oduk i i ä 553
genau un e scheiden zwischen „ e u sach e " P oduk i i ä und
„.zuge echne e " P oduk i i ä .
Wei e hin e äh in diesem Zusammenhang de Be eich de Ab-
hängigkei edne E wei e ung, in dem die Abhängigkei nich nu au
die Beziehung zwischen dem G enzeinsa z und dem G enze ag
besch änk bleib , sonde n auch E scheinungen mi einschließ , die
auße halb des P oduk ionsp ozesses liegen.
Das P inzip de Abhängigkei ich e sich dabei nach Gegeben-
hei en de gesam wi scha lichen Si ua ion, die auch auße halb des
P oduk ionsp ozesses liegende Ta sachen mi e assen. So allein sind
U eile im Rahmen de Zu echnung zu e klä en, die, ohne daß de
P oduk ions o gang selbs und die am P oduk ions o gang be eilig-
en Fak o en e ände we den, Ände ungen in de Zu echnung au
die einzelnen be eilig en P oduk ions ak o en o nehmen au G und
on auße halb dieses P oduk ions o ganges liegenden E scheinungen.
So wi d z. B. im Falle de Zuwande ung ausländische A bei sk ä e
in eine Volkswi scha die (zuge echne e) P oduk i i ä de A bei
auch in den Be ieben sinken, die keine neuen A bei sk ä e eins ellen.
Die zuge echne e P oduk i i ä e weis sich somi als eine dem
P oduk ionsp ozeß nich unbeding immanen e E scheinung, da sie
sich auch au G und on auße halb des P oduk ionsp ozesses liegen-
den Da en ände n kann.
Als E gebnis de obigen Übe legung können wi somi es hal en,
daß die „zuge echne e" P oduk i i ä nach ande en Gesich spunk en
als nach dem Gesich spunk de Kausali ä e mi el wi d und daß
e ne die zuge echne e P oduk i i ä sich ände n kann, ohne daß
in dem physischen Vo gang des P oduk ionsp ozesses selbs eine Ve -
ände ung ein i . Diese Regel gil sowohl ü die Zu echnung on
physischen Einhei en als auch ü die Zu echnung im we mäßigen
Sinne.
IL
Die E kenn nis, daß es sich im Falle de G enzp oduk i i ä um
eine zuge echne e und nich e u sach e P oduk i i ä handel , is die
Vo ausse zung ü die wei e e Fes s ellung, daß die G enzp oduk-
i i ä neben ih e bes immenden Funk ion ü die Höhe de Kos en
(= P eise de P oduk ions ak o en) und de Höhe de Fak o -
einkommen auch bes immend is ü die P oduk i i ä säm liche
Einhei en eines P oduk ions ak o s selbs , so daß sich im Falle eine
Ände ung de G enzp oduk i i ä ückschließend auch die P oduk-
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i i ä säm liche üb ige Einhei en eines P oduk ions ak o s ände 3.
Man müß e diese Möglichkei e neinen, wenn man on de Vo -
s ellung eine kausalen P oduk i i ä ausginge. Es wä e dann nich
zu beg ei en, wieso im Falle eine Ände ung de G enzp oduk i i ä
sich auch die P oduk i i ä in allen üb igen Fällen, die auße halb
des G enzeinsa zes liegen, ände n soll e, nachdem doch do die
P oduk ionsu sachen nich e ände wo den sind. Hie i de
Un e schied zwischen kausale und zuge echne e P oduk i i ä deu -
lich zu age. Die zuge echne e P oduk i i ä ände sich, da sich die
Vo ausse zungen in de Beu eilung de Abhängigkei geände haben.
Sink z. B. du ch den Einsa z neue A bei sk ä e de G enze ag
de A bei , so wi d dabei auch die Bewe ung de (zuge echne en)
P oduk i i ä de A bei sleis ung an allen bishe sdion bese z en
A bei splä zen sinken, denn de A bei e , de am G enzp oduk
a bei e , kann ja, on Reibungsschwie igkei en abgesehen, mi den
A bei e n an den üb igen A bei splä zen ausgewechsel we den. Eine
Di e enzie ung au G und de Ra ionali ä de Einsä ze de Fak o -
einhei en selbs können wi ausschließen, wenn wi eine ausgeglichene
Wi scha annehmen. Das allein di e enzie ende Momen bleib
dann in de un e schiedlichen Auss a ung de A bei splä ze mi
Maschinen, Ein ich ungsgegens änden und Rohs o en zu suchen und
is deshalb diesen ande en P oduk ions ak o en zuzu echnen.
Eine jede Ve schlech e ung de G enzp oduk i i ä de A bei muß
deshalb zu eine ela i en Ve besse ung de P oduk i i ä de
üb igen am P oduk be eilig en Fak o en üh en. Dies is die
wei e e Konsequenz, die sich aus diese Au assung e gib .
Das Au allende an diese Fes s ellung is die Ta sache, daß bei
de mengenmäßigen Ve ände ung eines P oduk ions ak o s z. B.
du ch das He eins ömen neue A bei sk ä e (e wa du ch Zuwande-
ung) auch in den Be ieben, in denen keine zusä zlichen A bei s-
k ä e einges ell wo den sind, die P oduk i i ä de A bei ce e is
pa ibus abnehmen wi d, obgleich hie im P oduk ions o gang selbs
keine Ände ung einge e en is . Na ü lich wi d die G öße des Gesam -
p oduk es sich in diesen Be ieben nich ände n, abe de Teil des
P oduk es, de de Mi wi kung des Fak o s A bei zuge echne wi d,
3 Die bes immende Funk ion de G enzp oduk i i ä gil nich ü die P oduk-
i i ä des G und und Bodens in dem Sinne, daß die P oduk i i ä säm liche
Bodeneinhei en sich nach de Höhe de G enzp oduk i i ä des „le z en" Bodens
ich e . Beim Boden bes ehen na ü liche Un e schiede in de Bodenquali ä , die
nich ausgeglichen we den können und deshalb eine Anpassung an die Höhe de
G enzp oduk i i ä e hinde n. Wohl abe bes imm die G enzp oduk i i ä des
Bodens die Höhe de G und en e, in dem jeweils de Boden mi de ge ings en
P oduk i i ä den Quali ä sabs and zu den Böden höhe e P oduk i i ä als un e e
G enze es leg .
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Ve u sach e und zuge echne e P oduk i i ä 555
wi d sinken. Eine solche Ta sache is nu dann z>u beg ei en, wenn
man au die Vo s ellung olls ändig e zich e , daß «wischen dem Ein-
sa z de zusä zlichen Fak o einhei und dem diese Fak o einhei
zuge echne en P oduk eil ein u sächliche Zusammenhang bes eh ,
mi ande en Wo en, wenn man die G enzp oduk i i ä nich als eine
kausale, sonde n als eine zuge echne e P oduk i i ä au aß .
In diesem Sinne is auch die Da s ellung on Cla k au zu assen. E
läß mi sinkende G enzp oduk i i ä auch die P oduk i i ä de
üb igen Einhei en des be e enden Fak o s au die Höhe de G enz-
p oduk i i ä absinken. In eine g aphischen Da s ellung läß Cla k
die Ku e, die die Höhe de P oduk i i ä de Fak o einhei en da -
s ell , jeweils in Höhe des G enze ages ü säm liche Einhei en des
e meh en Fak o s e lau en. Dadu ch b ing e die bes immende
Funk ion de G enzp oduk i i ä ü die P oduk i i ä säm liche
Einhei en eines P oduk ions ak o s zum Ausd uck. Es kann dabei
kein Zwei el bes ehen, daß Cla k die Au assung e i , daß mi
eine Ve ände ung de G enzp oduk i i ä sich auch die P oduk i i ä
selbs de üb igen Fak o einhei en ände ; denn e sieh nu den
Teil des Gesam e ages als du ch den Fak o A bei e u sach an,
de sich -aus de Mul iplika ion de eingese z en A bei smenge mi
dem G enze ag e gib . Das bedeu e abe , daß de Du chschni s-
e ag des Fak o s A bei gleich dem G enize ag is . Da abe bei
Cla k wegen de sinkenden G enze agsku e de Gesam e ag de
P oduk ion g öße is als das P oduk aus G enze ag mal A bei s-
menge, kann diese Teil nich dem Fak o A bei zuge echne wenden4.
Aus diese Übe legung e gib sich wiede um eine Reihe wei e e
Konsequenzen:
Wenn die G enzp oduk i i ä bes immend is ü die (zuge echne e)
P oduk i i ä säm liche eingese z e Einhei en eines P oduk ions-
ak o s, dann kann es zu selben Zei in eine Volkswi scha bei de
Annahme eine nich du ch Monopole ode s aa liche Eing i e beein-
luß en Wi scha nu eine Höhe de P oduk i i ä ü säm liche
Einhei en eines P oduk ions ak o s geben, nämlich die de G enz-
p oduk i i ä .
Demen sp echend wi d de An eil, de au die Mi wi kung eines
P oduk ions ak o s am Gesam p oduk en äll , e echne aus de
Mul iplika ion des G enze ages mi de Anzahl de Fak o einhei en.
Man da deshalb auch nich on de Vo s ellung ausgehen, daß im
Falle eine sukzessi e olgenden einsei igen Ve g öße ung eines
P oduk ions ak o s die sich hie bei e gebenden un e schiedlichen
G enzp oduk e (in olge allende G enzp oduk i i ä ) zu addie en
4 John Ba es Cla k: The Dis ibu ion o Weal h. New Yo k und London 1924.
S. 330.
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556 Ha y Runge
sind, wenn man den au die Mi wi kung eines P oduk ions ak o s
en allenden An eil am Gesam p oduk e hal en will.
Wei e hin is dami auch die F age nach de du chschni lichen
P oduk i i ä de Einhei en eines P oduk ions ak o s bean wo e .
Da die P oduk i i ä eine jeden Fak o einhei sich nach de Höhe
de jeweiligen G enzp oduk i i ä ich e , muß auch die du chschni -
liche P oduk i i ä (zu selben Zei ) gleich de G enzp oduk i i ä
sein.
III.
Die Ve eilung de Einkommen ollzieh sich bei de Annahme
eine unges ö en Konku enz nach de G enzp oduk i i ä . Hie
e heb sich nun die F age, ob die Ve eilung nach de G enzp oduk-
i i ä leis ungsge ech is in dem Sinne, daß die P oduk ions ak o en
en sp echend ih e Leis ung en lohn we den.
Wenn wi es s ellen, daß die G enzp oduk i i ä nich eine kausale
E scheinung da s ell , sonde n daß es sich hie bei um eine au G und
de Zu echnung e mi el e P oduk i i ä handel , die sich ände n
kann, ohne daß sich die Leis ung selbs ände , dann kann man eine
nach de G enzp oduk i i ä sich ollziehende Einkommens e eilung
nich als leis ungsadäqua bezeichnen.
Dami scheide in de Diskussion übe die Einkommens e eilung
jeden alls die Ansich als ßeg ii idung aus, daß sich die Einkommens-
e eilung deshalb so ollzieh , weil diese A de Ve eilung gemäß
dem An eil e olg , den jede Fak o an de «En s ehung des Gesam -
p oduk es e u sach bzw. leis e .
Diese Schluß olge ung is on wei gehende Konsequenz. Sie wen-
de sich gegen die o s illschweigende Un e s ellung, daß im Falle
eine s ö ungs eien Wi scha jede am P oduk ionsp ozeß be eilig e
P odiuk ions ak o das bekomm , was ihm au G und seine Leis ung
zus eh .
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