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Verursachte und zugerechnete Produktivität

Runge, Harry

Abstract

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Full text

Runge, Ha y A icle Ve u sach e und zuge echne e P oduk i i ä Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha P o ided in Coope a ion wi h: Duncke & Humblo , Be lin Sugges ed Ci a ion: Runge, Ha y (1965) : Ve u sach e und zuge echne e P oduk i i ä , Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha , ISSN 1619-6244, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 85, Iss. 5, pp. 549-556, h ps://doi.o g/10.3790/schm.85.5.549 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/291091 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. 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Diese Fes s ellung komm eine g undlegende Bedeu ung zu. De Beg i de P oduk i i ä als de allgemeine e Beg i wi d übliche weise als das Ve häl nis zwischen Au wand und E ag bzw. zwischen Fak o einsa z und P oduk ionse gebnis de inie . En - sp echend wi d als G enzp oduk i i ä das Ve häl nis zwischen G enzau wand und G enze ag bezeichne . Lieg in diesem Ve häl nis zwischen Fak o einsa z und P oduk ionse gebnis eine kausale Be- ziehung, in de Weise, daß zwischen dem Einwi ken eines P oduk- ions ak o s au den P oduk ions o gang und dem En s ehen des P oduk es ein u sächliche Zusammenhang bes eh ? Die Annahme eines Kausalzusammenhanges be ei e keine Schwie- igkei , so e n man die Gesam hei de Au wendungen dem Gesam - p oduk als dieses e u sachend gegenübe s ell . Dann kann man im allgemeinen die Au assung e e en, daß das zus ande gekommene P oduk du ch die Gesam hei de Au wendungen e u sach wo den is . Schwie ige , ja unlösba wi d das P oblem jedoch dann, wenn man e u sach , den E ag au bes imm e Au wands eile au zu eilen, wie das im Falle de G enzp oduk i i ä du ch die Zu echnung ge- schieh . Hie hö die Kausali ä au . Eine Kausali ä im Sinne eine e ek i en Ve u sachung läß sich bei de E mi lung de G enz- p oduk i i ä nich es s ellen. Es läß sich nich es s ellen, welche Teil des P oduk es au die Einwi kung eines bes imm en P oduk- ions ak o s bzw. eine bes imm en Teilmenge des be e enden P oduk ions ak o s zu ückzu üh en is 1. Wohl abe läß sich jeweils eine Abhängigkei es s ellen in de Weise, daß man einem Au wand 1 Vgl. hie zu auch Knu Wicksell: „Und imme noch gil hie , daß de o ale Bei ag zu P oduk ion, den jedes besonde e P oduk ionselemen zus ande b ing , sich a p io i nich es s ellen läß , ja beg i smäßig nich einmal exis ie " (Vo - lesungen übe Na ionalökonomie. Jena 1913. S. 217). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.85.5.549 | Gene a ed on 2023-04-04 11:36:47 550 Ha y Runge au de einen Sei e einen en sp echenden E agszuwachs au de ande en Sei e gegenübe s ellen kann. Die Abhängigkei selbs wi d dabei nach dem Ve his p inzip2 be- ziehungsweise nach de Di e enzme hode e mi el . In Anwendung de Di e e azme hode e äh die Na ionalökonomie zum Zwecke de E echnung des An eils, de de Mi wi kung eines P oduk ions- ak o s zuge echne we den soll, in de Weise, daß sie die P oduk - g öße o de Hinzu ügung de in F age kommenden P oduk ions- ak o eneinhei mi de P oduk g öße nach de Hinzu ügung diese Einhei e gleich und den Di e enze ag de hinzukommenden Einhei des e meh en P oduk ions ak o s als on ih abhängig zu- sch eib . Diese E ag is zwa on dem Einsa z de Einhei des be e enden P oduk ions ak o s abhängig, e is abe nich du ch ihn e u sach . De zusä zliche E ag kann schon allein deshalb nich on de zule z au gewende en Fak o einhei e u sach sein, weil diese nich ü sich allein a bei e , sonde n in ein Mischungs e häl nis »u den üb igen P oduk ions ak o en i und im Ve ein mi diesen an dem Zus andekommen des neuen P oduk es wi k . Wenn wi z. B. annehmen, daß in eine Fab ik mi 100 A bei e n 10 wei e e A bei e einges ell we den und dadu ch eine en sp echende P oduk ions- e höhung ein i , so wi d man geneig sein, den Meh e ag de Leis ung de 10 A bei e zuzu edinen. Hä e man die 10 A bei e nich einges ell , so wä e logische weise de E agszuwachs nich e olg . De Meh e ag is abe keineswegs lediglich du ch die Tä igkei de 10 neuen A bei e zus ande gekommen, sonde n an seine En s ehung sind eben alls die üb igen P oduk ions ak o en mi - be eilig , da die 10 neu einges ell en A bei e nich mi bloßen Hän- den im eien Gelände p oduzie haben, sonde n die be ei s o - handenen Anlagen, Maschinen, We kzeuge usw. mi benu z haben und somi ih e A bei sleis ung mi den üb igen P oduk ions ak o en kombinie haben. Da an dem neuen Gesam p oduk alle Fak o en mi gewi k haben, is die En s ehung eine jeden P oduk einhei du ch das gemein- scha liche Zusammenwi ken alle P oduk ions ak o en e u sach wo den. T o zdem wi d de P oduk zuwachs in de Ges al des G enz- e ages dem zule z au gewende en Fak o einsa z als on ihm ab- 2 Das Ve lus p inzip, welches on de F age ausgeh , welche Nu zen e lo en geh , wenn das be e ende Gu , in unse em Falle die in F age s ehende P oduk- ionsmi elmenge, nich o handen wä e, wi d o nehmlich on Menge und Böhm- Bawe k und im Anschluß an sie on eine Reihe wei e e Na ionalökonomen ange- wand . . Wiese lehn das Ve lus p inzip als me hodisches Mi el ab. Böhm-Bawe k weis jedoch nach, daß . Wiese genaugenommen selbs auch nich s ande es u , als nach diesem P inzip zu e ah en. Vgl. hie zu Eugen . Böhm-Bawe k: Posi i e Theo ie des Kapi ale 2. Bd. Jena 1921. S. 140 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.85.5.549 | Gene a ed on 2023-04-04 11:36:47 Ve u sach e und zuge echne e P oduk i i ä 551 hängig zuge echne , da on seinem Vo handensein ode Nich o han- densein de zusä zliche E ag abhängig e schein . Kausali ä und Abhängigkei sind keineswegs .iden ische, sonde n zwei e schiedene Dinge. Sie dü en nich mi einande e wechsel we den. Was is un e Abhängigkei in unse em Zusammenhang zu e - s ehen? Die Zu echnungs heo ie, die sich au das P inzip de Abhän- gigkei s ü z , geh on de Me age schen Theo ie de komplemen ä en Gü e aus. Im Sinne diese Theo ie sind die P oduk ions ak o en im Hinblick au das zu e zielende P oduk komplemen ä . Fehl eine de P oduk ions ak o en, so komm en wede das P oduk übe haup nich zus ande, ode nich in de G öße und Quali ä , wie es zus ande gekommen wä e, wenn alle P oduk ions ak o en mi gewi k hä en. Wenn man z. B. einen landwi scha lichen E ag e zielen will, so muß man zum mindes en die menschliche A bei mi dem G und und Boden kombinie en. Fehl eine diese beiden Fak o en, komm de E ag nich zus ande. Von dem Vo handensein eines jeden P oduk- ions ak o s häng deshalb das Zus andekommen des P oduk es in de gewünsch en Fo m ab. Man kann dabei einen jeden Fak o in die Rolle des „Schlußs ückes" e se zen, indem man annimm , daß e ehl , und übe leg , welchen Ein luß sein Fehlen au das Zus ande- kommen des P oduk es auslös . Bei de Zu echnung wi d dem als „Schlußs ück" hinzukommenden le z en Fak o de Teil zuge echne , de de Di e enz en sp ich zwischen dem Gesam p oduk und dem Rump p oduk , das aus den üb igen P oduk ions ak o en ohne Mi - wi kung des le z en Fak o s gebilde wi d. Diese Regel, die ü das Znsammenwi ken de P oduk ions ak o en schlech hin gil , gil in de selben Weise auch ü die Mi wi kung on Teilmengen eines P o- duk ions ak o s, also auch dann, wenn ein Fak o be ei s an einem P oduk ions o gang be eilig is und noch wei e e Teilmengen dieses Fak o s im P oduk ionsp ozeß zum Einsa z gelangen. In diesem Falle is on de bishe igen P oduk ionsmi elmenge zuzüglich de zusä z- lich au gewand en P oduk ionsmi elmenge ein neues, in de Regel g öße es P oduk abhängig. Die zusä zlich au gewende e P oduk- ionsmi elmenge e schein im Hinblick au das neue Gesam p oduk komplemen ä , da on ih em Einsa z das Zus andekommen des neuen Gesam p oduk es in de neuen G öße abhäng . Wenn de zusä zliche P oduk ionsmi eleinsa z nich e olg wä e, so wü de das P oduk nu in seine bishe igen G öße zus ande kommen. Von dem Einsa z de zusä zlichen P oduk ionsmi elmenge häng also die Di e enz zwischen dem bishe igen und dem neuen g öße en P oduk ab. En - sp echend e olg die Zu echnung. Analog e olg die Anwendung diese Übe legung au die Theo ie de G enzp oduk i i ä , indem OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.85.5.549 | Gene a ed on 2023-04-04 11:36:47 552 Ha y Runge man den G enzeinsa z als komplemen ä im Hinblick au das neue anges eb e Gesam p oduk be ach e . Is die au G und de Abhängigkei e mi el e Beziehung mi P oduk i i ä gleichzuse zen? Das is die zen ale F age in diesem Zusammenhang. Die Bean wo ung diese F age häng im wesen - lichen da on ab, wie man den Beg i de P oduk i i ä selbs au - aß . Wenn man on de Vo ausse zung ausgeh , daß un e P oduk- i i ä das Ve häl nis on U sache und Wi kung inne halb des P o- duk ionsp ozesses zu e s ehen is , in de Weise, daß die U sache in de Einwi kung des P oduk ions ak o s au den P oduk ionsp ozeß und die Wi kung in dem aus diese Einwi kung esul ie enden P o- duk bzw. P oduk eil zu suchen is , dann kann man eine Au assung nich zus immen, die un e P oduk i i ä eine au G und de Abhän- gigkei beg ünde e Beziehung zwischen Au wand und E ag e - s eh , so wie sie du ch die Zu echnung e olg . Is es doch o ensich - lich, daß eine au de Abhängigkei beg ünde e Beziehung keinen Kausalzusammenhang im oben genann en Sinne da s ell . Dann wi d abe auch eine Lösung des P oblems de G enzp oduk i i ä ü die Na ionalökonomie unmöglich, und eine Theo ie de G enzp oduk- i i ä , die au dem P inzip de Abhängigkei be uh , muß on o n- he ein zum Schei e n e u eil sein, da ih die Legi ima ion ehl , übe eine kausale P oduk i i ä sbeziehung e was auszusagen. S ell man sich hingegen au den S andpunk , daß es ü die Zwecke de Theo ie de G enzp oduk i i ä aus eich , de Au wen- dung eine P oduk ions ak o menge den en sp echenden P oduk ions- zuwachs als on ih abhängig zuzu echnen, ha man zwa einen Weg ge unden, um die Ta sache des Fak o einsa zes au de einen Sei e mi dem E scheinen eines P oduk zuwachses au de ande en Sei e zu e binden. Es is abe zum mindes en aglich, ob es glücklich is und logisch ich ig, diese Beziehung als P oduk i i ä zu bezeichnen. Genau genommen soll e man nich on eine G enzp oduk i i ä , sonde n on eine G enzabhängigkei sp echen. Manche Miß e s änd- nisse wü den dann on o nhe ein aus dem Weg ge äum , und es wi d jede , de mi de Vo s ellung eine kausalen P oduk i i ä an die P obleme he angeh , nich imme wiede o einem unlösba en Wide sp uch s ehen, wenn die au den e schiedenen P oduk i i ä s- au assungen be uhenden E gebnisse di e gie en. Wenn man sich imme hin au G und des bes ehenden Usus, de on de G enz- p o duk i i ä s heo ie he einge agen wo den is , dazu en schließ , die au de Abhängigkei beg ünde e Beziehung als P oduk i i ä zu bezeichnen, so muß man sich au jeden Fall da übe kla sein, daß diese A de P oduk i i ä nich gleichbedeu end is mi eine P o- duk i i ä , die sich au dem Kausalp inzip g ünde . Wi müssen somi OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.85.5.549 | Gene a ed on 2023-04-04 11:36:47 Ve u sach e und zuge echne e P oduk i i ä 553 genau un e scheiden zwischen „ e u sach e " P oduk i i ä und „.zuge echne e " P oduk i i ä . Wei e hin e äh in diesem Zusammenhang de Be eich de Ab- hängigkei edne E wei e ung, in dem die Abhängigkei nich nu au die Beziehung zwischen dem G enzeinsa z und dem G enze ag besch änk bleib , sonde n auch E scheinungen mi einschließ , die auße halb des P oduk ionsp ozesses liegen. Das P inzip de Abhängigkei ich e sich dabei nach Gegeben- hei en de gesam wi scha lichen Si ua ion, die auch auße halb des P oduk ionsp ozesses liegende Ta sachen mi e assen. So allein sind U eile im Rahmen de Zu echnung zu e klä en, die, ohne daß de P oduk ions o gang selbs und die am P oduk ions o gang be eilig- en Fak o en e ände we den, Ände ungen in de Zu echnung au die einzelnen be eilig en P oduk ions ak o en o nehmen au G und on auße halb dieses P oduk ions o ganges liegenden E scheinungen. So wi d z. B. im Falle de Zuwande ung ausländische A bei sk ä e in eine Volkswi scha die (zuge echne e) P oduk i i ä de A bei auch in den Be ieben sinken, die keine neuen A bei sk ä e eins ellen. Die zuge echne e P oduk i i ä e weis sich somi als eine dem P oduk ionsp ozeß nich unbeding immanen e E scheinung, da sie sich auch au G und on auße halb des P oduk ionsp ozesses liegen- den Da en ände n kann. Als E gebnis de obigen Übe legung können wi somi es hal en, daß die „zuge echne e" P oduk i i ä nach ande en Gesich spunk en als nach dem Gesich spunk de Kausali ä e mi el wi d und daß e ne die zuge echne e P oduk i i ä sich ände n kann, ohne daß in dem physischen Vo gang des P oduk ionsp ozesses selbs eine Ve - ände ung ein i . Diese Regel gil sowohl ü die Zu echnung on physischen Einhei en als auch ü die Zu echnung im we mäßigen Sinne. IL Die E kenn nis, daß es sich im Falle de G enzp oduk i i ä um eine zuge echne e und nich e u sach e P oduk i i ä handel , is die Vo ausse zung ü die wei e e Fes s ellung, daß die G enzp oduk- i i ä neben ih e bes immenden Funk ion ü die Höhe de Kos en (= P eise de P oduk ions ak o en) und de Höhe de Fak o - einkommen auch bes immend is ü die P oduk i i ä säm liche Einhei en eines P oduk ions ak o s selbs , so daß sich im Falle eine Ände ung de G enzp oduk i i ä ückschließend auch die P oduk- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.85.5.549 | Gene a ed on 2023-04-04 11:36:47 554 Ha y Runge i i ä säm liche üb ige Einhei en eines P oduk ions ak o s ände 3. Man müß e diese Möglichkei e neinen, wenn man on de Vo - s ellung eine kausalen P oduk i i ä ausginge. Es wä e dann nich zu beg ei en, wieso im Falle eine Ände ung de G enzp oduk i i ä sich auch die P oduk i i ä in allen üb igen Fällen, die auße halb des G enzeinsa zes liegen, ände n soll e, nachdem doch do die P oduk ionsu sachen nich e ände wo den sind. Hie i de Un e schied zwischen kausale und zuge echne e P oduk i i ä deu - lich zu age. Die zuge echne e P oduk i i ä ände sich, da sich die Vo ausse zungen in de Beu eilung de Abhängigkei geände haben. Sink z. B. du ch den Einsa z neue A bei sk ä e de G enze ag de A bei , so wi d dabei auch die Bewe ung de (zuge echne en) P oduk i i ä de A bei sleis ung an allen bishe sdion bese z en A bei splä zen sinken, denn de A bei e , de am G enzp oduk a bei e , kann ja, on Reibungsschwie igkei en abgesehen, mi den A bei e n an den üb igen A bei splä zen ausgewechsel we den. Eine Di e enzie ung au G und de Ra ionali ä de Einsä ze de Fak o - einhei en selbs können wi ausschließen, wenn wi eine ausgeglichene Wi scha annehmen. Das allein di e enzie ende Momen bleib dann in de un e schiedlichen Auss a ung de A bei splä ze mi Maschinen, Ein ich ungsgegens änden und Rohs o en zu suchen und is deshalb diesen ande en P oduk ions ak o en zuzu echnen. Eine jede Ve schlech e ung de G enzp oduk i i ä de A bei muß deshalb zu eine ela i en Ve besse ung de P oduk i i ä de üb igen am P oduk be eilig en Fak o en üh en. Dies is die wei e e Konsequenz, die sich aus diese Au assung e gib . Das Au allende an diese Fes s ellung is die Ta sache, daß bei de mengenmäßigen Ve ände ung eines P oduk ions ak o s z. B. du ch das He eins ömen neue A bei sk ä e (e wa du ch Zuwande- ung) auch in den Be ieben, in denen keine zusä zlichen A bei s- k ä e einges ell wo den sind, die P oduk i i ä de A bei ce e is pa ibus abnehmen wi d, obgleich hie im P oduk ions o gang selbs keine Ände ung einge e en is . Na ü lich wi d die G öße des Gesam - p oduk es sich in diesen Be ieben nich ände n, abe de Teil des P oduk es, de de Mi wi kung des Fak o s A bei zuge echne wi d, 3 Die bes immende Funk ion de G enzp oduk i i ä gil nich ü die P oduk- i i ä des G und und Bodens in dem Sinne, daß die P oduk i i ä säm liche Bodeneinhei en sich nach de Höhe de G enzp oduk i i ä des „le z en" Bodens ich e . Beim Boden bes ehen na ü liche Un e schiede in de Bodenquali ä , die nich ausgeglichen we den können und deshalb eine Anpassung an die Höhe de G enzp oduk i i ä e hinde n. Wohl abe bes imm die G enzp oduk i i ä des Bodens die Höhe de G und en e, in dem jeweils de Boden mi de ge ings en P oduk i i ä den Quali ä sabs and zu den Böden höhe e P oduk i i ä als un e e G enze es leg . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.85.5.549 | Gene a ed on 2023-04-04 11:36:47 Ve u sach e und zuge echne e P oduk i i ä 555 wi d sinken. Eine solche Ta sache is nu dann z>u beg ei en, wenn man au die Vo s ellung olls ändig e zich e , daß «wischen dem Ein- sa z de zusä zlichen Fak o einhei und dem diese Fak o einhei zuge echne en P oduk eil ein u sächliche Zusammenhang bes eh , mi ande en Wo en, wenn man die G enzp oduk i i ä nich als eine kausale, sonde n als eine zuge echne e P oduk i i ä au aß . In diesem Sinne is auch die Da s ellung on Cla k au zu assen. E läß mi sinkende G enzp oduk i i ä auch die P oduk i i ä de üb igen Einhei en des be e enden Fak o s au die Höhe de G enz- p oduk i i ä absinken. In eine g aphischen Da s ellung läß Cla k die Ku e, die die Höhe de P oduk i i ä de Fak o einhei en da - s ell , jeweils in Höhe des G enze ages ü säm liche Einhei en des e meh en Fak o s e lau en. Dadu ch b ing e die bes immende Funk ion de G enzp oduk i i ä ü die P oduk i i ä säm liche Einhei en eines P oduk ions ak o s zum Ausd uck. Es kann dabei kein Zwei el bes ehen, daß Cla k die Au assung e i , daß mi eine Ve ände ung de G enzp oduk i i ä sich auch die P oduk i i ä selbs de üb igen Fak o einhei en ände ; denn e sieh nu den Teil des Gesam e ages als du ch den Fak o A bei e u sach an, de sich -aus de Mul iplika ion de eingese z en A bei smenge mi dem G enze ag e gib . Das bedeu e abe , daß de Du chschni s- e ag des Fak o s A bei gleich dem G enize ag is . Da abe bei Cla k wegen de sinkenden G enze agsku e de Gesam e ag de P oduk ion g öße is als das P oduk aus G enze ag mal A bei s- menge, kann diese Teil nich dem Fak o A bei zuge echne wenden4. Aus diese Übe legung e gib sich wiede um eine Reihe wei e e Konsequenzen: Wenn die G enzp oduk i i ä bes immend is ü die (zuge echne e) P oduk i i ä säm liche eingese z e Einhei en eines P oduk ions- ak o s, dann kann es zu selben Zei in eine Volkswi scha bei de Annahme eine nich du ch Monopole ode s aa liche Eing i e beein- luß en Wi scha nu eine Höhe de P oduk i i ä ü säm liche Einhei en eines P oduk ions ak o s geben, nämlich die de G enz- p oduk i i ä . Demen sp echend wi d de An eil, de au die Mi wi kung eines P oduk ions ak o s am Gesam p oduk en äll , e echne aus de Mul iplika ion des G enze ages mi de Anzahl de Fak o einhei en. Man da deshalb auch nich on de Vo s ellung ausgehen, daß im Falle eine sukzessi e olgenden einsei igen Ve g öße ung eines P oduk ions ak o s die sich hie bei e gebenden un e schiedlichen G enzp oduk e (in olge allende G enzp oduk i i ä ) zu addie en 4 John Ba es Cla k: The Dis ibu ion o Weal h. New Yo k und London 1924. S. 330. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.85.5.549 | Gene a ed on 2023-04-04 11:36:47 556 Ha y Runge sind, wenn man den au die Mi wi kung eines P oduk ions ak o s en allenden An eil am Gesam p oduk e hal en will. Wei e hin is dami auch die F age nach de du chschni lichen P oduk i i ä de Einhei en eines P oduk ions ak o s bean wo e . Da die P oduk i i ä eine jeden Fak o einhei sich nach de Höhe de jeweiligen G enzp oduk i i ä ich e , muß auch die du chschni - liche P oduk i i ä (zu selben Zei ) gleich de G enzp oduk i i ä sein. III. Die Ve eilung de Einkommen ollzieh sich bei de Annahme eine unges ö en Konku enz nach de G enzp oduk i i ä . Hie e heb sich nun die F age, ob die Ve eilung nach de G enzp oduk- i i ä leis ungsge ech is in dem Sinne, daß die P oduk ions ak o en en sp echend ih e Leis ung en lohn we den. Wenn wi es s ellen, daß die G enzp oduk i i ä nich eine kausale E scheinung da s ell , sonde n daß es sich hie bei um eine au G und de Zu echnung e mi el e P oduk i i ä handel , die sich ände n kann, ohne daß sich die Leis ung selbs ände , dann kann man eine nach de G enzp oduk i i ä sich ollziehende Einkommens e eilung nich als leis ungsadäqua bezeichnen. Dami scheide in de Diskussion übe die Einkommens e eilung jeden alls die Ansich als ßeg ii idung aus, daß sich die Einkommens- e eilung deshalb so ollzieh , weil diese A de Ve eilung gemäß dem An eil e olg , den jede Fak o an de «En s ehung des Gesam - p oduk es e u sach bzw. leis e . Diese Schluß olge ung is on wei gehende Konsequenz. Sie wen- de sich gegen die o s illschweigende Un e s ellung, daß im Falle eine s ö ungs eien Wi scha jede am P oduk ionsp ozeß be eilig e P odiuk ions ak o das bekomm , was ihm au G und seine Leis ung zus eh . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.85.5.549 | Gene a ed on 2023-04-04 11:36:47