Rieke, Wol gang
A icle
Jah es e sammlung on IWF und Wel bank 1987
K edi und Kapi al
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Duncke & Humblo , Be lin
Sugges ed Ci a ion: Rieke, Wol gang (1987) : Jah es e sammlung on IWF und Wel bank 1987, K edi
und Kapi al, ISSN 0023-4591, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 20, Iss. 4, pp. 559-571,
h ps://doi.o g/10.3790/ccm.20.4.559
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Be ich e
Jah es e sammlung on IWF und Wel bank 1987
Von Wol gang Rieke, F ank u /M.
I.
O izielle Teilnehme de gemeinsamen Jah es agung on IWF und Wel -
bank (mi ih en Toch e ins i u en), die om 29. Sep embe bis 1. Ok obe
1987 in Washing on s a and, sahen sich häu ige als sons mi F agen nach
den he aus agenden Themen kon on ie . Die An wo iel nich leich ,
beansp uch en doch die in den le z en Jah en in asche Folge au ge e enen
P obleme und F ages ellungen - Behe schung de in e na ionalen Schul-
denk ise, Bemühen um Dolla ku ss abilisie ung, Abbau de außenwi -
scha lichen Ungleichgewich e, Siche ung in la ions eien Wi scha s-
wachs ums, Gewäh leis ung eines aus eichenden Ressou cen ans e s in die
En wicklungslände , kün ige Rolle de B e on Woods-Ins i u e und ande-
es meh - gleiche maßen die Au me ksamkei in den o iziellen Vo be ei-
ungsgesp ächen und Reden o de Jah es e sammlung. Man wi d gu
da an un, das Fehlen eines Haup hemas nich als Zeichen da ü zu we en,
daß die ans ehenden P obleme bewäl ig und die ges ell en F agen zu allsei-
ige Zu iedenhei bean wo e sind. Das Geschehen an den in e na iona-
len Finanz- und De isenmä k en ku z nach de Jah es e sammlung schein
soga die gegen eilige Schluß olge ung nahezulegen. Das wel wi scha -
liche Um eld dü e die Auseinande se zung mi den ans ehenden P oblemen
in nächs e Zei ehe noch schwie ige ges al en. Um so wich ige is es, daß
die ü die Wi scha spoli ik in den einzelnen Lände n Ve an wo lichen
die jüngs en E eignisse als Signal de Mä k e e s ehen, die U sachen de
bes ehenden inne en und äuße en Ungleichgewich e ene gisch anzugehen.
Die in e na ionale Zusammena bei im K eise de g oßen Indus ielände ,
abe auch im g öße en Rahmen, kann mi hel en, die Anpassungssch i e in
den einzelnen Lände n so au einande abzus immen, daß die U sachen e -
gangene Fehlen wicklungen besei ig , das En s ehen neue Fehle quellen
e mieden und die mi dem Gesundungsp ozeß e bundenen „Schme zen"
gemilde we den.
37 K edi und Kapi al 4/1987
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560 Be ich e
II.
Wie üblich gingen de Jah es e sammlung on IWF und Wel bank
Zusammenkün e e schiedene G emien o aus, in denen die Indus ie-
und En wicklungslände ge enn ih e Posi ionen abzuklä en suchen und
anschließend gemeinsam „in kleine e Bese zung" übe die wich igen ans e-
henden F agen disku ie wi d. So a en e neu die Minis e und No en-
bankgou e neu e de G 7 zusammen und bek ä ig en nach wie üblich seh
e aulichen Gesp ächen in einem Kommunique die mi dem Plaza-
Abkommen und dem Lou e-Akko d in Gang gese z e S a egie enge wi -
scha spoli ische Koope a ion. Die Zielse zung bleib ein in la ions eies
Wi scha swachs um in den einzelnen Lände n, das den unumgänglich no -
wendigen Abbau de bes ehenden inne en und äuße en Ungleichgewich e
ohne g öße e nega i e Rückwi kungen ü die Wel wi scha e möglich .
Sie o de en ande e Lände mi hohen Handelsbilanzübe schüssen insbe-
sonde e in Asien au , das ih e zum Abbau de bes ehenden Ungleichge-
wich e beizu agen. Die Be eilig en äuße en sich zu ieden übe die g öße e
S abili ä de Wechselku se sei dem Lou e-Akko d.
Die Minis e und No enbankgou e neu e de Zehne g uppe a en
gleich alls zu ih e üblichen Vo be ei ungssi zung zusammen. Au Sei en
de En wicklungslände ag e die G uppe de 24 und e ledig e wiede um ein
um ang eiches Pensum, wie an dem anschließend e abschiede en Kommu-
nique abzulesen is . Da in we den alle Aspek e de Wel wi scha slage und
Zusammena bei , die Ve schuldungssi ua ion und S a egie, de IWF- und
Wel bankpoli ik im einzelnen aus de Sich de En wicklungslände ange-
sp ochen. Die G 24 e abschiede en da übe hinaus ein So o p og amm,
das die umgehende E üllung eine Reihe bes ehende Ve p lich ungen e -
lang und olle Un e s ü zung ü die om IWF und Wel bank e wa e en
g öße en Einsa zmöglichkei en und de en Finanzie ung o de .
Im In e imsausschuß des IWF, dem zwischen Di ek o ium und Gou e -
neu s a angesiedel en Be a ungsg emium au hohe poli ische Ebene,
widme en sich dann u nusgemäß die Minis e de Indus ie- und En wick-
lungslände den ans ehenden F agen, wie dem danach e ö en lich en
Kommunique zu en nehmen is . Die Diskussionen e lie en im ganzen weni-
ge kon o e s, als manche Äuße ungen im Vo eld de Jah es e sammlung
e wa en ließen. Die Vo klä ung de F agen, die ü die kün ige Fondspoli-
ik bedeu end sind, b ach e die deu liche Un e s ü zung de Ini ia i e des
Geschä s üh enden Di ek o s, Camdessus, ü eine k ä ige Au s ockung
de „S uk u ellen Anpassungs azili ä " mi de Au o de ung, die no wen-
digen Gesp äche mi den K edi gebe n zügig zu üh en mi dem Ziel, die
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Be ich e 561
Ve handlungen noch in diesem Jah zum Abschluß zu b ingen. De Aus-
schuß nahm zus immend Kenn nis da on, daß die Vo be ei ung de neun en
Allgemeinen Quo enübe p ü ung inzwischen im Gang is und en sp e-
chende Vo schläge zu gegebene Zei o geleg we den sollen. De empo-
ä e Cha ak e des E wei e en Zugangs zu den Fondsmi eln wu de e neu
bek ä ig und zugleich Einigkei da übe e ziel , daß die gel enden Obe -
g enzen auch 1988 wei e gel en sollen. Auch die ü die Sonde azili ä en
gel enden Obe g enzen wu den un e ände gelassen. Zu F age eine
neuen SZR-Zu eilung sah sich de Geschä s üh ende Di ek o e neu nich
in de Lage, einen Vo schlag zu machen, nachdem eine Reihe wich ige Mi -
gliede mi aus eichendem S immgewich , die om Fonds-Übe einkommen
e lang en Vo ausse zungen ü eine zusä zliche Rese escha ung nich ü
gegeben hiel en.
III.
In seine Eingangse klä ung o de Jah es e sammlung s ell e de sei
Jah esbeginn am ie ende neue Geschä s üh ende Di ek o des IWF, Cam-
dessus, he aus, daß sich die Indus ielände im ün en Jah eines unun e -
b ochenen, wenngleich nich be iedigenden Wachs ums be inden und die
In la ion un e Kon olle geblieben is . In den Indus ielände n be inde sich
die In la ion au dem nied igs en S and sei 20 Jah en. Zu den Haup au ga-
ben de Wi scha spoli ik diese Lände zähl e Camdessus an e s e S elle
den Abbau des ame ikanischen Haushal sde izi s en sp echend den einge-
gangenen Selbs e p lich ungen, wobei angesich s de Schwie igkei en kein
Lösungsansa z auße Be ach bleiben soll e (eine Fes s ellung, die au die
Möglichkei on S eue e höhungen anspiel e). Daneben maß e de Wei e -
gabe on E spa nisübe schüssen du ch Lände wie Japan (das en sp e-
chende Zusagen gemach ha e) an En wicklungslände , die aus eichende
Anpassungsbemühungen nachweisen, e hebliche Bedeu ung zu. Fe ne
un e s ich e die Bedeu ung s uk u elle Anpassungen, zu denen e auch
solche zähl e, die de Ge ah des P o ek ionismus en gegenwi ken können.
Schließlich a e ü e s ä k e in e na ionale Koo dinie ung de Wi -
scha spoli ik ein und bezeichne e die jüngs en Absp achen da übe als
Meilens ein au dem Wege dahin. Den g oßen Indus ielände n sp ach e
eine Schlüssel olle in de Auseinande se zung mi den P oblemen aus ei-
chenden wel wi scha lichen Wachs ums und des Abbaus de Zahlungs-
bilanzungleichgewich e zu.
Camdessus wand e sich dann asch den P oblemen de ä ms en un e den
En wicklungslände n zu, denen du ch die on ihm o geschlagene und on
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den S aa s- und Regie ungsche s de sieben g oßen Indus ielände in Vene-
dig be ü wo e e k ä ige Au s ockung de sogenann en S uk u ellen
Anpassungs azili ä (SAF) des Fonds asch Hil e zu eil we den soll. E gab
sich übe zeug , daß de Fonds diesen Lände n bei de Du ch üh ung wi k-
same mak oökonomische Anpassungsmaßnahmen und S uk u e o men
nu hel en kann, wenn e speziell ü diesen Zweck übe kos engüns ige e
und länge is ig e ügba e Mi el e üg , als es die no malen Mi el des
Fonds da s ell en. E mach e deu lich, daß die Mi el nu solchen Lände n
zugu e kommen sollen, die en sp echende Anpassungsbemühungen un e -
nehmen. E o de e asche Mi elzusagen on denjenigen Lände n, die sich
hie zu in de Lage sehen. Eben alls mi Blick au die ä ms en Lände un e -
s ü z e e die Fo de ung nach Du ch üh ung de ach en Au s ockung de
IDA-Mi el und eine allgemeinen Kapi ale höhung de Wel bank.
Mi Bezug au die Zahlungsp obleme de hoch e schulde en En wick-
lungslände mi le en Einkommens sah Camdessus einen g öße en Zei be-
da ü die K isenbewäl igung als u sp ünglich angenommen. Gemessen an
den Aus uh e lösen habe die Schuldenlas sei Ausb uch de K ise noch
zugenommen. Als g undlegendes Elemen de Schuldens a egie bezeich-
ne e e die on den Schuldne lände n, Gläubige lände n, in e na ionalen
Ins i u ionen und Gläubige banken gemeinsam übe nommene Ve an wo -
ung.
Nach Camdessus agen die Regie ungen de Schuldne lände die Haup -
e an wo ung ü die Du ch üh ung gesunde mak oökonomische und
s uk u elle Anpassungsmaßnahmen mi dem Ziel, die no wendigen Vo -
ausse zungen ü wi scha liches Wachs um und Wiede he s ellung ih e
K edi wü digkei zu scha en. Die Tü ü Auslandsin es i ionen muß nach
seine Meinung wei e geö ne we den. Auch müß en diese Lände selbs
alles un, um den Geis de Zusammena bei und des gegensei igen Ve au-
ens zu s ä ken.
Die Ve an wo ung de Gläubige lände sah Camdessus o allem in s ä -
ke em Wi scha swachs um, besse em Gleichgewich ih e Leis ungsbilan-
zen, meh S abili ä de Wechselku se, nied ige en Realzinsen und einem
Zu ückd ängen des P o ek ionismus. Die dabei e ziel en Fo sch i e hiel
e nich ü aus eichend. Von den Gläubige banken, de en Lage sich sei
Ausb uch de Schuldenk ise e heblich e besse habe, e lang e e ak-
i e e Un e s ü zung de Ans engungen einzelne Schuldne lände . In
seinen Da legungen zu Rolle des IWF e läu e e Camdessus den Bei ag,
den de Fonds zu e besse en Zusammena bei und Koo dinie ung de
Wi scha spoli ik un e den g oßen Indus ielände n sowie im Bemühen,
den In e essen de üb igen Lände Rechnung zu agen, leis en kann. Auch
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im Rahmen de Schuldens a egie komme dem Fonds en sp echend den
Beschlüssen des In e imsausschusses wei e hin eine zen ale Rolle zu. Die
Zusammena bei mi de Wel bank müsse im Hinblick da au wei e e -
s ä k we den.
Am Schluß seine Aus üh ungen un e s ich Camdessus die No wendig-
kei eine subs an iellen Au s ockung de IWF-Quo en, übe die inzwischen
e s e Gesp äche in Gang gekommen sind. Auße dem sp ach e sich ü eine
In ensi ie ung de Bemühungen um ein besse es Funk ionie en des in e na-
ionalen Wäh ungssys ems aus. Besse e Zusammena bei und Koo dinie-
ung de Wi scha spoli ik soll en wei e eichende Übe legungen nach
seine Ansich nich ausschließen.
Wel bankp äsiden Conable e klä e in seine Eingangs ede die Be ei -
scha de Wel bank, die ih zugedach e dynamische Rolle bei de Fö de-
ung wi scha lichen Wachs ums und im Kamp gegen die A mu zu übe -
nehmen. Wi scha liches Wachs um sei indes nich aus eichend. Aus ei-
chende Hil e müsse auch im sozialen Be eich gewäh we den, nich zule z
um die ä me en Schich en o den Konsequenzen no wendige Anpas-
sungen zu schü zen. Auch dem Schu z de Umwel müsse dabei e höh e
Au me ksamkei gel en.
Au die Lage de hoch e schulde en Lände mi mi le en Einkommen
eingehend, wü dig e Conable die Ans engungen zahl eiche Lände , wies
abe auch au un e schiedliche E ah ungen mi Anpassungsp og ammen
hin. Die langsamen Fo sch i e hä en poli ische und soziale Spannungen
en s ehen lassen, die den Gesundungsp ozeß wiede um in F age s ellen. Ein
P okop -Wachs um on 2 .H. p.a. soll e nach seine Meinung eine Schlüs-
selg öße jedes Anpassungsp og amms sein, und die Rückkeh zu K edi -
wü digkei eines Landes binnen ün bis sieben Jah en soll e zum gemein-
samen Ziel e klä we den.
Mi Blick au die P obleme de a ikanischen Lände e läu e e Conable
die G undzüge eines neuen Hil sp og amms, das eine G uppe on 15 Län-
de n mi nied igem Einkommen jäh lich wenigs ens 1,5 M d. $ an zusä z-
liche Hil e in den kommenden d ei Jah en b ingen soll. Dami könn e ein
eales P okop -Wachs um on 2 . H. siche ges ell und die Schuldendiens -
belas ung au ein e ägliches Maß eduzie we den.
Die Lände Asiens könn en nach seine Meinung asche e Fo sch i e
machen, wenn dem p i a en Sek o meh Spiel aum gegeben wü de.
Conable beklag e den d ama ischen Rückgang des Mi elzu lusses in die
En wicklungslände um d. 50 .H. sei 1981, haup sächlich au g und des
Ausbleibens p i a e Bankk edi e und on Aus uh k edi en. Die o izielle
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En wicklungshil e sei nu ge ing ügig anges iegen und habe dies nich aus-
gleichen können; sie mache abe inzwischen Vie /Fün el de gesam en Mi -
elzu uh aus. Die Wel bank allein könne da keine Abhil e scha en. P i a e
Di ek in es i ionen, die in den le z en ie Jah en bei 10 M d. $ p.a. s a-
gnie en, müß en eine s ä ke e Rolle übe nehmen; da ü soll en en sp e-
chende An eize in den En wicklungslände n selbs gescha en we den.
IV.
Die gemäßig posi i e Einschä zung de Wel wi scha slage du ch den
IWF and in den Aus üh ungen de Gou e neu e o de Jah es e samm-
lung ein wiede hol es Echo. Bundesbankp äsiden Pohl, de als deu sche
IWF-Gou e neu in Abwesenhei on Finanzminis e S ol enbe g sp ach,
wies da au hin, daß die e eich en Fo sch i e in den Indus ielände n
nich nu diesen selbs , sonde n auch den En wicklungslände n zugu e
kommen. E sah die Vo ausse zungen ü eine e hebliche Ko ek u de g o-
ßen Handels- und Leis ungsbilanzde izi e und -Übe schüsse wich ige Län-
de dank de koo dinie en Anpassungspoli ik un e den G 7 im wesen li-
chen als gegeben an, doch sei de Zei beda bekann e maßen be äch lich,
bis die nominalen Handels- und Leis ungsbilanzsalden die in Gang gekom-
menen Ko ek u en wide spiegeln und on den Mä k en zu Kenn nis
genommen we den.
Mi Bezug au die Bemühungen zu Wechselku ss abilisie ung e wies
P äsiden Pohl au das Beispiel des EWS, mi dessen Hil e ein „Übe schie-
ßen" de be eilig en Wäh ungen e mieden we den konn e und e wies au
die jüngs en Beschlüsse zu Ände ung einige Regeln und Ve ah ensweisen
im EWS, die eine wi ksame e Auseinande se zung mi Spannungen an den
De isenmä k en e möglichen soll. P äsiden Pohl wü dig e die Rolle on
IWF und Wel bank bei de Bewäl igung mi den schwie igen P oblemen de
En wicklungslände , besonde s de hoch e schulde en und de ä ms en
Lände un e ihnen. Un e ausd ücklichem Bezug au den Vo schlag des
Geschä s üh enden Di ek o s zu Au s ockung de „S uk u ellen Anpas-
sungs azili ä " sp ach e sich da ü aus, daß zu Finanzie ung alle Lände
(nich e wa nu die Übe schußlände , wie on Finanzminis e Bake ge o -
de ) bei agen soll en.
De ame ikanische Scha zsek e ä Bake e wende e einen be äch -
lichen Teil seine Aus üh ungen dem Bemühen um besse e wi scha spoli-
ische Koo dinie ung un e den g oßen Indus ielände n sei de Plaza-
Absp ache om Sep embe 1985, die e als Meilens ein im Bemühen um eine
gesunde Wel wi scha bezeichne e. De Lou e-Akko d om Janua 1987
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Be ich e 565
sei ein wei e e Meilens ein au diesem Wege, und inzwischen seien im Zei-
chen diese Bemühungen wei e e Fo sch i e möglich gewesen. Bake ging
au die Anwendung objek i e Indika o en im Rahmen des e s ä k en
Koo dinie ungsp ozesses ein und gab die Absich kund, mi Blick au po en-
ielle in la ionä e En wicklungen einen Index de Rohs o p eise einschließ-
lich Gold als F ühwa nindika o he anzuziehen.
Nach eingehende Wü digung des ame ikanischen Bei ags zu Ve wi kli-
chung de ge o enen Beschlüsse s ell e Bake es , daß auch ande e wich-
ige Indus ielände ih en Ve p lich ungen nachgekommen seien, wobei e
Japan und die Bundes epublik Deu schland ausd ücklich nann e. Zugleich
e klä e e wei e e Sch i e ü no wendig, wie sie bei dem T e en de G 7
ku z o de Jah es agung e ö e wo den seien. Besonde e Bedeu ung maß
e dabei de E hal ung eines o enen Wel handelssys em bei und bek ä ig e
- ebenso wie P äsiden Reagan in seine Beg üßungs ede - die En schlos-
senhei de US-Regie ung, p o ek ionis ischen Bes ebungen zu wide s e-
hen. Die neuen Indus ielände (NIC) in Asien o de e e au , ih e Mä k e
zu ö nen und ih e Wechselku se s ä ke an den E o de nissen gesam wi -
scha lichen Gleichgewich s auszu ich en.
Zu in e na ionalen Schuldenp oblema ik bek ä ig e Bake das au de
Jah es e sammlung in Seoul o zwei Jah en on ihm e künde e „P o-
g amm ü anhal endes Wachs um" als einzig ealis ischen und allsei s
akzep ablen Ansa z, dessen G undsä ze wei e hin gül ig blieben. Wi -
scha liches Wachs um und ma k ge ech e Re o men in den Schuldne län-
de n e o de n danach wei e hin inanzielle Un e s ü zung on sei en o i-
zielle wie p i a e K edi gebe je nach den Ums änden des Einzel alles.
Allgemeine Schuldene laß, wie on manche Sei e ge o de , bie e nach
seine Au assung nich einmal eine spü ba e ku z is ige E leich e ung
und beinhal e e ns e länge is ige Risiken ü die Schuldne lände selbs .
Solche Vo s ellungen übe sehen, daß zahl eiche Schuldne lände übe ein
beinahe unbeg enz es En wicklungspo en ial e ügen, das nu du ch e -
s ä k e Einbindung an die in e na ionalen Handels- und Finanzie ungsbe-
ziehungen oll nu zba gemach we den könne, nich abe dadu ch, daß
man diesen Weg e bau . Bake e läu e e e neu die e schiedenen Mög-
lichkei en, je nach den Ums änden des Falles, ein „Menü" on Lösungsmög-
lichkei en zusammenzus ellen.
Au die Rolle des IWF eingehend, schlug Bake eine Reihe on Ände un-
gen in de Handhabung de IWF-Poli ik sowie die Scha ung eine neuen
„Sonde azili ä ü besonde e äuße e Ums ände" o . Le z e es soll be ei s
abgeschlossene Be ei scha sk edi abkommen gegenübe un o gesehenen,
on außen kommenden En wicklungen wie schwachen Rohs o p eisen,
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nied igem Aus uh olumen, Na u ka as ophen und anhal end höhe en
Zinssä zen absiche n, ohne daß no wendige wi scha spoli ische Anpas-
sungen un e bleiben dü en. Im Rahmen de wachs umso ien ie en Fonds-
poli ik sollen länge is ige Finanzie ungsp og amme nach den ame ikani-
schen Vo s ellungen kün ig ans a ie eljäh lichen nu noch halbjäh li-
chen E üllungs- und Auszahlungsk i e ien un e wo en we den. Zugleich
will man s uk u elle Anpassungsk i e ien s ä ke be ücksich ig sehen.
Speziell zu Rolle de Wel bank e klä e Bake , e hal e nach eingehende
P ü ung de Ausleihepläne diese Ins i u e die Zei ü den Beginn on Ve -
handlungen übe eine allgemeine Kapi ale höhung ü gekommen. Dies
dü e indes kein E sa z ü p i a e Kapi alzu lüsse in die En wicklungslän-
de sein. E o de e die Wel bank au , p i a e Di ek in es i ionen in En -
wicklungslände zu ö de n. Die Ini ia i e des Geschä s üh enden Di ek-
o s zu subs an iellen Au s ockung de „S uk u ellen Anpassungs azili ä "
des IWF zuguns en de ä ms en Mi gliedslände un e s ü z e Bake nach-
d ücklich und üg e sogleich hinzu, daß die bes e Quelle zusä zliche Mi el
ü diesen Zweck bei den Übe schußlände n zu suchen sei.
De b i ische Scha zkanzle Lawson sah im Plaza-Abkommen und im
Lou e-Akko d wich ige Sch i e in Rich ung eines daue ha e en Regimes
des kon ollie en Floa ens. Das Ziel sei die Au ech e hal ung eines höchs -
möglichen G ades an S abili ä de wich igs en Wechselku se und die kon-
ollie e Anpassung, sowei sie sich als no wendig e weis . Ein aus eichen-
de G ad an Flexibili ä we de auch in Zukun e o de lich sein. Die Hand-
habung des Sys ems da daue ha en in la ionä en (wie de la ionä en) Ten-
denzen keinen Vo schub leis en. En sp echende Indika o en können dabei
hil eich sein. Wei e e Dolla abwe ung e eil e e eine deu liche Absage.
De anzösische Finanzminis e Balladu un e s ü z e mi seinen Da le-
gungen nachd ücklich eine e hebliche Au s ockung de Mi el de Wel bank
im Wege eine allgemeinen Kapi ale höhung und des IWF übe eine allge-
meine Quo ene höhung. Den Vo schlag zu Au s ockung de S uk u ellen
Anpassungs azili ä e klä e e zu bedeu ends en Ini ia i e, die eine d in-
gende posi i e An wo e lange. E s ell e ü die nächs en d ei Jah e min-
des ens 500 Mill. Dolla als anzösischen Bei ag in Aussich .
De japanische No enbankgou e neu Sumi a wies au die Bemühungen
seines Landes hin, den hoch e schulde en und ande en En wicklungslän-
de n du ch „Recycling" eines Teils seine hohen Zahlungsbilanzübe schüsse
un e Einschal ung on IWF und Wel bank wie auch ande e Ins i u ionen
zu hel en.
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