Röpe , Bu kha d (Ed.)
Book
Die Mißb auchsau sich o dem Hin e g und de
En wicklungen de neue en We bewe bs heo ie
Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 124
P o ided in Coope a ion wi h:
Ve ein ü Socialpoli ik / Ge man Economic Associa ion
Sugges ed Ci a ion: Röpe , Bu kha d (Ed.) (1982) : Die Mißb auchsau sich o dem Hin e g und de
En wicklungen de neue en We bewe bs heo ie, Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 124,
ISBN 978-3-428-45158-6, Duncke & Humblo , Be lin,
h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik
Gesellscha ü Wi scha s-
und
Sozialwissenscha en
Neue Folge Band 124
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
SCHRIFTEN
DES
VEREINS
F JR
SOCIALPOLITIK
Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en
Neue Folge Band 124
Die Mißb au usau sidI
o dem Hin e g und de En widdungen
de
neue en We bewe bs heo ie
DUNCKER
&
HUMBLOT
I
BERLIN
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
Die Mißb auchsau sich
o dem
Hin e g und
de
En wicklungen
de
neue en
We bewe bs heo ie
He ausgegeben
on
Bu kha d
Röpe
DUNCKER
&
HUMBLOT
I
BERLIN
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
Alle
Rech e,
auch
die
des
auszugsweisen
Nachd ucks,
de
pho omechanischen
Wiede gabe
und
de
übe se zung,
ü
säm liche
Bei äge
o behal en
©
1982
Duncke
&
Humblo ,
Be lln
41
Ged uck
1982
bei
Be line
Buchd ucke ei
Union
GmbH.,
Be lin
61
P in ed
in
Ge many
ISBN
3
428
05158
0
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Inhal s e zeichnis
Vo beme kungen
des
He ausgebe s
....................................
7
1.
G undsa z agen
de
We bewe bspoli ik
. . . .
...
. . . . . . . . .
..
..
. . . . .
..
11
1.1.
Die e
Schmid chen:
P ope y
igh s,
F eihei sschu z
und
die
Logik
s aa liche
P eisin e en ionen:
K i ische
Analyse
de
heo e ischen
G undlagen
eine
eihei sge äh denden
We bewe bspoli ik
........
11
1.2.
Hans-O o
Lenel:
We bewe bspoli ik
ohne
E messensen scheidung
(Ko e e a )
..............................................
',' . . . . .
..
45
1.3.
E ns
Niede lei hinge :
P obleme
de
Mißb auchsau sich
aus
de
Sich
des
Bundeska ellam es
............................................
65
2.
Nich leis ungswe bewe b
als
mißb äuchliches
Ve hal en?
..........
79
2.1.
Helmu
G öne :
Nich leis ungswe bewe b
und
Behinde u igsmiß-
b auch
............................................................
79
2.2.
F anz-Jü gen
Säcke :
Bedeu ung
und
K i e ien
des
Nich leis ungs-
we bewe bs
aus
de
Sich
de
ka ell ech lichen
Anwendungsp axis
(ku ze
Inhal sangabe
des
Vo ags
du ch
den
He ausgebe )
...
. . . . .
..
97
3.
Bu kha d
Röpe :
Ansä ze
zu
eine
ma k übe sch ei enden
We be-
we bs heo ie
-
abgelei e
aus
S a egien
ü
Meh p oduk un e neh-
men
(P oduk -Po olio-Konzep )
..................................
101
S ichwo e zeichnis
.....
.
.............................................
143
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Vo beme kungen des He ausgebe s
1.
Die
"A bei sg uppe
We bewe b"
wu de
1969
als
Un e ausschuß
im
Wi scha spoli ischen
Ausschuß
des
Ve eins
ü
Socialpoli ik
ge-
g ünde .
Sie
is
ein
neu ales
wissenscha liches
Fo um
zu
Diskussion
we bewe bspoli ische
P obleme
im
K eise
da an
besonde s
in e es-
sie e
Ve einsmi gliede ,
Un e nehme
und
Mi gliede
de
We be-
we bsbehö den.
Mi
dem
o liegenden
Band
s ell
die
A bei sg uppe
We bewe b
ih en
neun en
Si zungsbe ich
o .
Gegens and
sind
die
E gebnisse
de
Tagung
om
29./30.
Mä z
1980
in
Wü zbu g.
Schwe punk e
dieses
Sym-
posions
wa en
übe legungen
zu
eine
Wei e en wicklung
de
We be-
we bs heo ie
und
die
dami
e bundenen
Konsequenzen
ü
die
Ve -
hal enskon olle
du ch
das
Bundeska ellam .
Es
wu den
u.
a.
d ei
he -
o agende
We bewe bsju is en
-
de
Vizep äsiden
des
Bundes-
ka ellam es,
ein
Mi glied
des
Kamme ge ich es
und
ein
Mi glied
de
Monopolkommission
-
sowie
zwei
Volkswi e
als
Gäs e
hinzugezogen.
Die e
Schmid chen
geh
on
de
Theo ie
de
p ope y
igh s
aus
und
möch e
in
Anlehnung
an
allgemeine
übe legungen
on
F.
A.
.
Hayek
übe
F eihei
und
Eigen ums ech e
die
Schwie igkei en
de
Mißb auchsau sich
ausleuch en.
Dabei
ag
e ,
welche
Einbußen
an
p ope y
igh s
ein
Un e nehmen
du ch
Eing i e
des
BKa A
hin-
nehmen
muß.
Hans-O o
Lenel
nimm
in
seinem
Ko e e a
"We bewe bspoli ik
ohne
E messensen scheidung"
gegen
iele
Aussagen
on
Die e
Schmid -
ehen
en schieden
S ellung.
Aus
de
Sich
des
BKa A
be ich e
E ns
Niede lei hinge
übe
kon-
k e e
Fälle
de
Mißb auchsau sich ,
bei
denen
das
Am
bekann lich
au
g öß e
Schwie igkei en
ges oßen
is .
Dabei
geh
e
wenige
au
die
Dis-
kussion
und
um
die
Thesen
on
Die e
Schmid chen
ein
als
au
die
F agen
eine
Konk e isie ung
des
Mißb auchs-Beg i es
du ch
die
Tä-
igkei
des
BKa A
wie
de
Ge ich e.
Im
Hin e g und
s eh
auch
die
F age
des
Nich. leis ungswe bewe bs
ode
-
ande s
ge ag
-
das
P oblem,
was
als
"leis ungsge ech e
We bewe b"
[§
28
(2)
GWB]
in
konk e en
F agen
zu
bezeichnen
is . -
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14
1.
G undsa z agen de We bewe bspoli ik
Na ü lich
kann
eine
e ah ungswissenscha lich
o ien ie e
Ökonomie
legi ime weise
danach
agen,
un e
welchen
Bedingungen
als
willkü -
liche
Zwang
bezeichne e
Handlungen
in
de
Regel
au e en
und
wel-
che
Wi kungen
zu
e wa en
sind,
wenn
man
bes imm e
Handlungen
als
willkü lichen
Zwang
und
dami
als
unbe ech ig
dekla ie .
Auch
kann
legi ime weise
danach
ge ag
we den,
welche
Handlungen
au g und
exogen
o gegebene
We ungen
als
"willkü liche
Zwang"
zu
ub izie-
en
sind
und
welche
Wi kungen
sich
in
de
ökonomischen
Reali ä
ein-
s ellen
we den,
wenn
man
diese
Handlungen
e bie e .
Fe ne
läß
sich
ohne
Ve s oß
gegen
P inzipien
de
E ah ungswissenscha
de
F age
nachgehen,
was
man
un e
willkü lichem
Zwang
zu
eine
bes imm en
Zei
an
einem
bes imm en
O
bzw.
im
Rahmen
eines
we bewe bs-
poli ischen
Konzep s
e s eh
und
wie
e
gemäß
den
zei -
und
o sge-
bundenen
P inzipien
de
Rech s adi ion
bzw.
den
P inzipien
des
we -
bewe bspoli ischen
Konzep s
zu
bekämp en
is .
Im
Rahmen
eines
eihei so ien ie en
we bewe bspoli ischen
Kon-
zep s
wi d
man
e wa
sagen
können:
Pe son
A
wi d
willkü lich
on
Pe son
B
gezwungen,
wenn
Pe son
B
e bo ene
physische
Gewal
an-
wende
ode
eine
(du ch
Pe son
B
he beige üh e
ode
au
sons ige
Weise
en s andene)
No lage
ausnu z .
Pe son
A
handel
gegen
ih en
Willen,
also
nich
eiwillig.
Wenn
jemand
wede
e bo ene
physische
Gewal
ausgese z
wa
noch sich
in
eine
No lage
be and
noch
ge-
äusch
wu de,
dann
gil
sein
Handeln
als
eiwilliges
Handeln.
Was
un e
zu
e bie ende
physische
Gewal ,
No lage
und
Täuschung
e -
s anden
we den
soll,
kann
e ah ungswissenscha lich,
dami
auch
we -
bewe bs heo e isch,
nich
bes imm
we den.
Das
is
jedoch
kein
Manko.
Denn
wenn
nich
alles
äusch ,
kann
unse e
Rech s adi ion,
unse e
Rech so dnung
und
Rech sp echung
sowie
de
ele an en
ju is ischen
Li e a u
alles
No wendige
en nommen
we den
14•
Wenn
H.-O.
Lenel
k i isch
einwende ,
daß
die
hie
e wende en
K i e ien
"willkü liche
14
Ein
eihei so ien ie es we bewe bspoli isches Konzep
s ü z
sich aus-
d ücklich
au
das Rech
und
die Rech s adi ion. Es is ohne Rückg i
au
das Rech
ga
nich de inie ba .
(Die
Bedeu ung
und
No wendigkei diese
Ve schmelzung
on
Ökonomie
und
Rech be on sei langem F.
A.
.
Hayek.
Seine g oßen We ke "Die Ve assung de F eihei "
und
"Law, Legisla ion
and
Libe y" dokumen ie en dies.) We bewe bspoli ischen Konzep ionen, die
sich
au
Modelle olls ändigen ode un olls ändigen We bewe bs beziehen,
ehl no wendige weise die Abs ü zung im Rech . Sie sind Mani es a ionen
sogenann e eine Ökonomie. Nich ohne G und inde
man
deshalb auch
in
de
Rech sanwendung im Zusammenhang
mi
We bewe bsbesch änkungen
keine Bezüge
au
Kan zenbachs Konzep on
de
Funk ions ähigkei de
Konku enz. Es
häl
aus
de
Na u
de
Sache he aus
ü
die
in
de
Rech s-
p axis
zu lösenden P obleme keine Rezep e be ei . Es
wi d
dies e mu lich
auch niemals
un
können, denn
in
seinem Rahmen lassen sich Mach
und
We bewe bsbesch änkung nich einmal beg i lich
in
eine
ü
die Rech s-
p axis b auchba en Weise un e b ingen.
Zu
eine K i ik
an
diese ökonomi-
s ischen Konzep ion siehe
Schmid chen,
1978,
S.
63
.
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1.1.
Die e
Schmid chen:
P ope y
igh s,
F eihei sschu z
15
Zwang",
F eiwilligkei
und
F eihei
nu
scheinba
au
genügend
es en
Boden
üh en
l5
,
so
is
da au
zu
an wo en,
daß
diese
Boden
im
we-
sen lichen
nich s
ande es
da s ell
als
das
Gese z
gewo dene
E gebnis
jah hunde elangen
Bemühens
de
Menschhei ,
die
K i e ien
eines
ei-
hei lichen
Rech ss aa es
zu
bes immen
H'
•
Von
de
F age,
was
man
g undsä zlich
un e
willkü lichem
Zwang
e s ehen
will,
is
die
F age
wohl
zu
un e scheiden,
ob
jemand
in
einem
konk e en
Fall
willkü lich
gezwungen
wu de.
Le z e e
F age
auch
bei
de
Anwendung
on
Gese zen
au ,
die
den
Zweck
haben,
willkü lichen
Zwang
zu
e hinde n.
Im
Einzel all
is
häu ig
on
de
Exeku i e
ohne
ein
gewisses
E messen
nich
zu
en scheiden,
ob
jemand
willkü lich
ge-
zwungen
wu de.
Hie bei
handel
es
sich
jedoch
um
ein
P oblem,
das
-
wie
de
Ju is
weiß
-
bei
nahezu
jede
Subsum ion
eines
konk e en
Falles
un e
eine
abs ak e
No m
au auch
17•
Zuo dnungsschwie igkei-
en
diese
A
sch ecken
ihn
abe
nich
und
e anlassen
ihn
insbeson-
de e
nich ,
ein
P inzip
als
solches
zu
e we en
18,
19.
15 Siehe LeneL,
1980,
S.
65.
Im
üb igen
is
da au
hinzuweisen,
daß
die
Be-
g i e
willkü liche
Zwang,
F eiwilligkei
und
F eihei
Zen albeg i e
des
.
Hayekschen
Denkens
da s ellen.
Eingehende
Lek ü e
seine
be ei s
zi ie -
en
Sch i en
is
geeigne , noch
o handene
Unkla hei en
zu
besei igen.
16
Zu
dessen
P inzipien
gehö
auch,
daß
nich
de
Mö de
seine
Unschuld
beweisen
muß,
sonde n
die
S a e olgungsbehö den
seine
Schuld.
Analog
haben
selbs e s ändlich
die
Ka ellbehö den
nachzuweisen,
daß
in
einem
konk e en
Fall
die
Aus auschbedingungen
nich
eiwillig
akzep ie
wu den,
also
willkü liche
Zwang
o lag.
Ande e
Ansich
is
jedoch Lenel. (Siehe
de -
selbe,
1980,
S.
57.)
Sein
A gumen ,
die
Mißb auchsau sich
könn e
e schwe
we den,
dü e
angesich s
unse e
Rech s adi ion
nich
allzu
schwe
wiegen.
17
Deshalb
geh
auch
die
olgende Aussage
on
LeneL
an
de
Reali ä
o -
bei:
"Nu
wenn
man
siche
(He o hebung
du ch
mich, D. S.)
es s ellen
könn e,
wann
F eiwilligkei
o lieg ,
wü de
Schmid chens
K i e ium
ü
die
Zulässigkei
de
Eing i e
die
nö ige
Kla hei
e mi eln
können."
(LeneL,
1980,
S.
56.)
Es
wi d
mi
de
Ein üh ung
des
K i e iums
"F eiwilligkei "
auch
kein
s ä ke e
E klä ungswe
o ge äusch
als
wi klich
o lieg . (LeneL,
ebenda, S.
56.)
Denn
mi
dem
Beg i
wi d
nich
e klä .
18
Es
emp iehl
sich also, zwei
F agenkomplexe
auseinande zuhal en:
1.
Wo au
komm
es
an
ode
soll es
ankommen
( egula i es
P inzip)?
2.
Wie
s ell
man
es , ob das,
wo au
es
ankomm ,
im
konk e en
Fall
gegeben
is
(Meßp oblem) ?
19
Wenn
in
de
Diskussion
um
die
om
Bundeska ellam
au geg i enen
Fälle
des
Ausbeu ungsmißb auchs
da on
die
Rede
wa ,
daß
die
Behö de
willkü lich
en schieden
habe,
dann
bezog sich dieses
A gumen
nich
au
dieses
Subsum ionsp oblem.
(Ihm
is
nämlich
g undsä zlich
nich
zu
en kom-
men.) Die
Willkü
de
En scheidung
wu de
ielmeh
e s ens
in
de
mangeln-
den
bzw.
de
alschen
we bewe bs heo e ischen
Beg ündung
gesehen.
Es
ging
mi
ande en
Wo en
in
diese
Diskussion
um
das
heo e ische
Fundamen
und
nich
um
die
all ällige
Ungewißhei
und
Unwissenhei
im
Zusammenhang
mi
einem
"bloßen"
Subsum ionsp oblem.
Zwei ens
wu de
o geb ach ,
daß
es
de
p ak izie en
No m
an
Bes imm hei
und
Vo he sehba kei
ehle.
Mi
ande en
Wo en,
daß
wesen liche
Eigenscha en
allgemeine
abs ak e
Ve -
hal ens egeln
nich
gegeben
seien.
Wenn
LeneL
(1980,
S.
66)
die
Unumgäng-
lichkei
on
E messensen scheidungen
mi
einem
Zi a
on
.
Hayek
zu
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16
1.
G undsa z agen
de
We bewe bspoli ik
Willkü liche
Zwang
is
unbe ech ig e
Zwang.
Um
unbe ech ig en
Zwang
zu
e hinde n,
muß
seine sei s
Zwang
anged oh
und
p ak i-
zie
we den.
Es
is
dies
ein
Zwang,
de
zu
Du chse zung
und
Beach-
ung
eines
bes imm en
"assignmen s"
on
"p i a e
p ope y
igh s"
an-
ged oh
und
ollzogen
we den
muß.
In
eine
eien
Gesellscha
kann
dies
nu
on
eine
da au
spezialisie en
(ausdi e enzie en)
Ins anz
ge-
schehen:
dem
S aa
20
•
Man
könn e
ge adezu
sagen,
daß
dieses
Rech
zum
Zwingen
das
Wesen
des
"s a e
p ope y
igh "
ausmach .
S aa liche
Zwang
zum
Schu z
de
"p i a e
p ope y
igh s"
s ell
be-
ech ig en
Zwang
da ,
denn
e
is
ausd ücklich
in
de
Ve assung
eine
Gesellscha
o gesehen.
Seine
Ano dnung
und
Anwendung
dienen
dazu,
den
Geho sam
o
de
Rech so dnung
zu
siche n
und
au
diese
Weise
dazu
beizu agen,
daß
die
Handelnso dnung
eiwillig
au gebau ,
e hal-
en
und
geände
wi d.
Be ech ig e
Zwang
wi d
also
lediglich
mi
dem
Ziel
eingese z ,
den
(abs ak en)
Cha ak e
eine
Handelnso dnung
zu
gewäh leis en,
nich
abe
um
eine
konk e e
S uk u
eine
Handelns-
o dnung
zu
e zeugen
21•
"Diese
abs ak e
O dnung
is
dahe
auch
gewis-
se maßen
nu
eine
A
gemeinsames
Vo ziel,
das
den
einzelnen
als
Mi el
ü
die
Ve olgung
ih e
e schiedenen
indi iduellen
Ziele
dien ;
sie
is
abe
auch
das
einzige
Ziel,
das
eigen lich
als
gemeinsames
Ziel
ode
als
Gemeinwohl
ode
als
ö en liches
In e esse
bezeichne
we den
kann
22
."
ech e igen e such ,
hä e
e
o he
p ü en
sollen, ob . Hayeks Aussage
übe haup
au
die
hie
ele an en
Fälle
anwendba
is .
.
Hayek
äh
nach
de
on
Lenel zi ie en S elle nämlich o : "Das heiß , die En scheidung (ge-
mein
is
die E messensen scheidung,
D.
S.)
muß
on
den Regeln des Rech s
und
on
jenen
Ums änden,
au
die sich das Gese z bezieh
und
die
den
Pa -
eien
bekann
sein
können
(He o hebungen du ch mich,
D.
S.),
ablei ba
sein".
( .
Hayek,
1971,
S.
277.)
Auch die
da au
olgenden Wo e . Hayeks sind in
diesem Zusammenhang beme kenswe .
20 "Eine eie Gesellscha
ha
dieses
P oblem
(And ohung
on
Zwang
zum
Zwecke
de
Ve meidung desselben,
D.
S.) gelös ,
indem
sie dem
S aa
das
Monopol
de
Zwangsausübung
übe äg
und
e such , diese
Gewal
des
S aa es
au
jene
Fälle zu besch änken,
in
denen sie
zu
Ve meidung on
Zwang
du ch
p i a e
Pe sonen e o de lich is ." ( .
Hayek,
1971,
S.
28.)
21
"
•••
daß
Zwang
nu
zulässig is ,
wenn
e
allgemeinen Gese zen
en -
sp ich ,
und
nich ,
wenn
e
ein Mi el
zu
E eichung
bes imm e
Ziele
de
jeweiligen Poli ik is ." ( .
Hayek,
1971,
S.
278.)
Zu
K i ik
des
"konk e en
O dnungsdenkens" siehe auch de selbe,
1969,
S.
19.
22
.
Hayek,
1969,
S.
169.
Die
Ma k o dnung
is
eine
spon ane
O dnung,
ü
de en
Bildung die
P eise
eine
undamen ale
(häu ig jedoch
miß-
e s andene) Rolle spielen. (Siehe dazu die Dankad esse F.
A.
. Hayeks
an-
läßlich
eine
akademischen
Fes e ans al ung
zu seinem
80.
Gebu s ag, in:
F ied ich
A.
on Hayek,
Baden-Baden
1980,
S.
38
.)
Bei s aa lichen
P eis-
in e en ionen
is
deshalb s e s zu agen, ob sie dazu bei agen,
daß
die
Funk ionen, die P eise in eine spon anen
O dnung
e üllen, besse
p.ITüll
we den.
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1.1.
Die e Schmid chen:
P ope y
igh s, F eihei sschu z
17
III. F eihei so ien ie e und eihei sge äh dende We bewe bspoli ik
F eihei so ien ie e
We bewe bspoli ik
ha
zum
Ziel,
willkü lichen
Zwang
in
den
Ma k beziehungen
zu
e hinde n.
Die
ma k liche
Han-
deInso dnung
soll
eiwillig
au gebau ,
e hal en
und
geände
we den,
was
gleichbedeu end
is
mi
Siche ung
de
Disziplin
de
F eihei .
Da
diese
sich
in
einem
bes imm en
"assignmen "
on
p ope y
igh s
ma-
ni es ie ,
komm
es
da au
an,
dieses
"assignmen "
du ch
And ohung
und
P ak izie ung
s aa liche
Zwangsgewal
du chzuse zen
und
zu
schü zen.
De
Kamp
ich e
sich
also
gegen
nich -be ech ig e
Eing i e
in
die
p ope y
igh s
D i e .
Wenn
nich
alles
äusch ,
sind
diese
nich -
be ech ig en
Eing i e
iden isch
mi
dem,
was
man
bishe
we bewe bs-
besch änkendes
ode
we bewe bsbe-( e -)hinde ndes
Handeln
genann
ha
(e wa:
Dumping,
Disk iminie ung,
"squeezing",
"p eda o y
p ic-
ing").
De
Kamp
gegen
diese
We bewe bsbesch änkungen
is
nich
nu
e einba
mi
eine
eihei so ien ie en
We bewe bspoli ik,
e
mach
diese
ge adezu
im
"Wesenske n"
aus
23
•
En scheidend
is
nun,
daß
eine
We bewe bspoli ik
zum
Schu ze
on
p ope y
igh s
nu
den
Geho sam
alle
Ma k eilnehme
gegenübe
allgemeinen
abs ak en
Ve hal ens egeln
siche s ellen
will
und
kann,
die
den
daue nden
Bes and
eine
ebenso
abs ak en
(spon anen)
we -
bewe blichen
Handelnso dnung
siche n
24
•
Eine
de a ige
"spon ane"
we bewe bliche
Handelnso dnung
e ö ne
dem
einzelnen
-
nach
un-
se em
Wissen
-
e mu lich
die
bes en
Aussich en,
seine
pe sönlichen
Ziele
zu
e olgen,
abe
sie
gib
ihm
keinen
Ansp uch
au
bes imm e
23 Es
is
deshalb un e s ändlich, wie
Lenel
(1980,
S.
51
.) zu
de
übe -
zeugung gelangen kann, eine eihei so ien ie e We bewe bspoli ik
üh e
zu
meh
Laissez- ai e
und
zu
S eige ung des E messensgeb auchs
p i a e
Mach . Diese We bewe bspoli ik
is
die We bewe bspoli ik des Rech ss aa-
es. Eine solche We bewe bspoli ik zeichne sich dadu ch aus,
daß
sie
au
allgemeine
abs ak e
Ve hal ens egeln
e au .
Na ü lich
da
man
on
sol-
chen Ve hal ens egeln nich zu iel
e wa en.
So
wi d
man
ges ü z
au
solche
Ve hal ens egeln keine
konk e e
Handelnso dnung
ans eue n
können. Auch
muß
s e s
ge ag
we den, ob diese Regeln hin eichend wi ken,
"denn
sons
bleib
de
E messensspiel aum
de
Inhabe
p i a e
Mach unbeschni en,
ode
e
wi d
nich hin eichend e kleine ".
(Lenel,
1980,
S.
51.)
Nun
ha
die
Zi ilisa ion
abe
kein
ande es Mi el gegen
p i a e
Mach ge unden, als diese
du ch allgemeine
abs ak e
Ve hal ens egeln (Rech ) zu binden. Wenn
ein
Sa z on Ve hal ens egeln nich "hin eichend"
wi ken
soll e,
dann
muß
man
ihn
ände n,
abe
nich
au
dieses Mi el
de
Mach kon olle als solches e -
zich en.
Lenel
(1980,
S.
51)
zwei el , daß eine eihei so ien ie e
We be-
we bspoli ik
mi
dem
Ins umen
allgemeine
abs ak e
Regeln
wi ksam
be ieben
we den
könne. Die
on
ihm
in
diesem
Zusammenhang
an
den
K i-
e ien
willkü liche Zwang, F eiwilligkei
und
F eihei
geüb e
K i ik
be-
weg
sich übe wiegend
au
de
Ebene
de
Meß- bzw. Subsum ionsp obleme
( ypisch S.
62)
und
i
dahe
nich
das
egula i e P inzip.
24 Siehe F.
A.
.
Hayek,
Die d ei Quellen
de
menschlichen We e, a.a.O.,
S.
26
.
2
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpoli lk
124
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18
1.
G undsa z agen
de
We bewe bspoli ik
Dinge
25•
Gesiche
wi d
also
lediglich
das,
was
man
indi iduelle
(" o -
male")
F eihei
nennen
könn ~,
nich
abe
das,
was
älschliche weise
häu ig
ma e ielle
ode
eale
F eihei
genann
wi d,
a sächlich
abe
die
G öße
des
Ve mögens
(Wohls and)
bzw.
die
physische
Möglichkei
mein ,
zu
un,
was
man
will
{Mach )27,
28.
Na ü lich
hängen
o male
F eihei
und
Wohls and
(G öße
des
Ve -
mögens)
mi einande
zusammen.
Abe :
Es
is
nich
das
Ziel
und
kann
nich
das
Ziel
eine
eihei so ien ie en
We bewe bspoli ik
sein,
e wa
eine
bes imm e
Ve eilung
des
Lebenss anda ds
ode
de
Ve mögens-
e eilung
anzus eue n
29•
25
Siehe
eben
da, S. 27.
28
"Das
Rech
so g
also
nu
da ü ,
daß
jede
e häl ,
was
ihm
zukomm ,
abe
was
ihm
konk e
zukommen
soll,
häng
nich
nu
on
Rech s egeln,
sonde n
auch
on
a sächlichen
Ums änden
ab,
au
die
uns
die
Rech s egeln
hinweisen."
( .
Hayek,
1969, S. 175.)
27
Bei
diese
" ealen"
F eihei
geh
es
also
um
die
Zahl
de
a sächlichen
Handlungsmöglichkei en,
die
auße
on
den
Ve ügungs ech en
auch
om
a sächlichen
Besi z
on
Ressou cen
abhängig
is .
Indi iduelle
(" o male")
F eihei
wi d
im
allgemeinen
in
einem
Rech ss aa
gleichmäßig
e eil
sein;
bei
de
" ealen"
F eihei
dü e
dies
niemals
e eichba
sein.
Rawls
b ing
diesen
Un e schied
seh
gu
zum
Ausd uck:
"Wi
un e scheiden
also
ol-
gende maßen
zwischen
de
F eihei
und
ih em
We :
Die
F eihei
bes eh
in
dem
gesam en
Sys em
de
gleichen
bü ge ech lichen
F eihei en;
de
We
de
F eihei
ü
einzelne
ode
G uppen
häng
on
de en
Fähigkei
ab,
inne -
halb
dieses
Rahmens
ih e
Ziele
zu
e eichen.
Die
F eihei
is
als
gleiche
F eihei
ü
alle
gleich;
es
en s eh
kein
P oblem
des
Ausgleichs
ü
ge inge e
F eihei .
Doch
de
We
de
F eihei
is
nich
ü
jede mann
de
gleiche."
(J.
Rawls,
Eine
Theo ie
de
Ge ech igkei ,
F ank u
1975, S. 233.)
Das
Aus-
maß
an
" eale "
F eihei
is
in
hohem
Maße
om
subjek i
bes imm en
An-
sp uchsni eau
de
einzelnen
abhängig.
Je
höhe
das
Ansp uchsni eau,
um
so
ge inge
die
F eihei
-
bei
gegebenem
Ve mögen.
Da an
wi d
e kennba ,
daß
das
Ausmaß
an
" eale "
F eihei
mi
de
indi iduellen
Knapphei
an
Ressou cen
nega i
ko elie
is .
"Reale"
F eihei
is
dann
also
ein
Beg i ,
de
übe haup
keine
Eigenscha
eine
sozialen
Beziehung
besch eib ,
son-
de n
eine
Beziehung
zwischen
Menschen
und
Objek en.
F eihei
bezeichne
dann
mi
ande en
Wo en
die
Ve ügungs nach
übe
Dinge,
de en
Einsa z
p inzipiell
zu
Ziele eichung
geeigne
is ,
also
Reich um,
Ve mögen,
G ad
an
Knapphei .
Man
benö ig
dazu
keinen
neuen
Ausd uck.
Im
üb igen
kann
man
F eihei
in
diesem
Sinne
auch
nich
als
b auchba es
Un e scheidungs-
k i e ium
on
Handlungssys emen
e wenden.
Es
is
dann
auch
au ologisch
zu
sagen,
daß
eine
eie
Gesellscha
den
Wohls and
de
Menschen
ö de
ode
meh
ö de
als
eine
ande e
Fo m
de
Gesellscha .
28
Siehe
.
Hayek,
1971, S.
21
.
Keine
Ve wechslung
de
indi iduellen
(" o malen")
F eihei
mi
ande en
Beg i en
is
nach
.
Hayek
so
ge äh -
lich
wie
die
Ve wechslung
mi
diesem.
(Ebenda,
S.21.)
U
Dem
Beg i
indi iduelle
(" o male")
F eihei
wi d
häu ig
das
E ike
"mi elal e lich"
angehe e .
We
dies
u ,
dokumen ie
dami
sein
absolu es
Un e s ändnis
des
Rech ss aa es,
denn
de
Sieg
des
Rech ss aa es
wa
-
wie
.
Hayek
iel ach
beleg
ha
-
de
Sieg
de
o malen
(indi iduellen)
F eihei
und
dami
de
Zi ilisa ion.
Das
Denken
in
den
Ka ego ien
de
" ea-
len"
F eihei
is
konk e es,
nich
abs ak es
O dnungs
denken.
Es
s ell
eine
"Rückkeh
on
de
o enen
G oßgesellscha
zu
geschlossenen
S ammesge-
seIlscha ,
ode
on
de
Zi ilisa ion
zu
Ba ba ei"
da .
"Denn
es
handel
sich
bei
diese
Be ü wo ung
des
,konk e en
O dnungsdenkens'
ja
wi klich
um
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1.1. Die e Schmid chen:
P ope y
igh s, F eihei sschu z 19
Die
bishe ige
Schilde ung
de
eihei so ien ie en
We bewe bspoli-
ik
be on
ehe
de en
s a ischen
Cha ak e ,
weil
sie
das
"assignmen "
de
p ope y
igh s
als
gegeben
ansieh .
Na ü lich
is
nich
auszuschlie-
ßen,
daß
au
bes imm en
Gebie en
p ope y
igh s
noch
nich
de inie
und
zuge eil
sind,
was
ech lich
unge egel e
Kon lik lösungen
du ch
willkü lichen
Einsa z
on
Gewal
zu
Folge
haben
kann.
Auch
kann
de
Fall
o kommen,
daß
die
p ope y
igh s
schlech
de inie
sind
mi
de
Folge,
daß
sich
Ve ügungs ech e
meh e e
Pe sonen
übe schneiden.
Dann
muß
de
Kon lik
im
Wege
eine
geeigne en
Ände ung
de
S uk-
u
de
p ope y
igh s
besei ig
we den.
Schließlich
könn e
auch
noch
eine
eindeu ig
de inie e
Ve eilung
de
p ope y
igh s
als
unangemes-
sen
emp unden
we den.
Nachdem
die
P inzipien
eine
eihei so ien ie en
We bewe bspoli-
ik
skizzie
sind,
lassen
sich
o
de en
Hin e g und
die
Me kmale
eine
eihei sge äh denden
We bewe bspoli ik
leich
bes immen.
Eine
We -
bewe bspoli ik
is
dann
eihei sge äh dend,
wenn
in
die
p ope y
igh s
on
Pe sonen
(ode
G uppen)
eingeg i en
wi d,
ohne
daß
diese
in
p ope y
igh s
ande e
eingeg i en
haben
ode
sich
die
p ope y
igh s
e schiedene
Pe sonen
(G uppen)
übe schneiden.
Mi
ande en
Wo en:
De
Zweck
des
s aa lichen
HandeIns
bes eh
nich
da in,
die
Vo ausse zungen
ü
den
Au bau
eine
abs ak en
(spon anen)
we be-
we blichen
Handelnso dnung
zu
siche n
und
zu
scha en,
sonde n
e
be-
s eh
ielmeh
da in,
eine
konk e e
Handelnso dnung
he beizu üh en.
Das
Ziel
bes eh
in
de
Realisie ung
on
Endzus andsg undsä zen
und
nich
in
de
übe wachung
de
Einhal ung
on
Spiel egeln
(We be-
we bspoli ik
nach
his o ischen
G undsä zen)30,31.
Eine
solche
We be-
we bspoli ik
is
kons uk i is isch
32
•
nich s ande es als
um
ein
Wiede au lacke n a a is ische ,
aus
de
p imi i en
S ammesgesellscha
e e b e
Ge ühle, einen Rück all
in
Vo s ellungen
eine
on
den
konk e en
Zielen des Häup lings
behe sch en
Ano dnung."
( .
Hayek,
1969, S. 193.) -
We
eine
bes imm e
Ve eilung " eale "
F ei-
hei
haben
möch e, soll e das dazu geeigne e
Ins umen
de
Wi scha s-
poli ik einse zen:
T ans e zahlungen
im
Rahmen
de
Sozialpoli ik. Die
We -
bewe bspoli ik
is
zu
Realisie ung dieses Zieles absolu ungeeigne .
Ein
de -
a ige
Einsa z
de
We bewe bspoli ik
könn e
nu
die
Ze s ö ung
de
ei-
hei lichen
O dnung
zu
Folge haben.
30
Zu
diese Un e scheidung siehe
D.
Schmid chen,
Ausbeu ung
au g und
eine We bewe bsbesch änkung du ch Zus and?,
in:
O do, 1979, S. 289 .;
im
olgenden
zi ie
als "Schmid chen, 1979".
31
Solche Endzus andsg undsä ze sind
im
allgemeinen G undsä ze soziale
Ge ech igkei . Wie die Ve olgung solche G undsä ze
zu
Ze s ö ung
eine
spon anen F eihei so dnung
üh en
kann, zeig
.
Hayek,
1969, S. 186 .
32
Ih e
Un e einba kei
mi
eine
eihei lichen
Handelnso dnung
zeig
E.
Hoppmann,
Soziale
Ma k wi scha
ode
kons uk i is ische
In e en-
ionismus?,
in:
E. Tuch eld (H sg.), Soziale
Ma k wi scha
im
Wandel,
F eibu g
1973, S. 27 .
9'
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20
1.
G undsa z agen
de
We bewe bspoli ik
Diese
abs ak en
Übe legungen
sollen
im
olgenden
am
Beispiel des
sogenann en
Ausbeu ungsmißb auchs
(P eishöhenmißb auch)
e was
kon-
k e isie
we den.
Gegen
den
Ausbeu ungsmißb auch
sind
die
Ka ellbe-
hö den
ja
bekann lich
mi
P eishe abse zungs e ügungen
o gegangen.
Solche
P eishe abse zungs e ügungen
s ellen
nun
nich s
ande es
da
als
eine
Umschich ung
gewisse
p ope y
igh s
aus
dem
p i a en
Sek-
o
(ma k behe schende
Un e nehmen)
in
den
s aa lichen
Sek o .
Aus
p i a e
Sich
lieg
eine
eilweise
"En eignung"
o .
Man
sp ich
on
eine
Ve dünnung
(a enua ion)
on
p ope y
igh s.
Im
olgenden
soll
nun
gep ü
we den,
ob
und
wie
sich solche
P eis-
he abse zungs e ügungen
" ech e igen"
lassen.
Dabei
we den
mög-
liche
Beg ündungen
ü
P eishe abse zungs e ügungen
heo e isch
an-
hand
eines
ein achen
Ma k modells
übe p ü .
Im
Zen um
de
Übe legungen
s eh
dabei
die
These,
daß
man
on
eine
Ausbeu ung
nu
sp echen
kann,
wenn
die
Aus auschbedingungen
nich
eiwillig
akzep ie
we den.
Das
se z
o aus,
daß
zwischen
den
Tauschpa ne n
eine
hegemoniale
Beziehung
he sch ,
die es
dem
einen
e möglich ,
den
ande en
willkü lich
zu zwingen,
einen
übe höh en
P eis
zu
zahlen
(e zwungene
Ve mögensübe agung
=
Ausbeu ung).
IV. Die Logik
s aa liche
P eisin e en ionen
bei
ma k behe schenden
Un e nehmen
Es
is
nich
nu
möglich,
sonde n
auch
no wendig,
F agen
de
Be-
kämp ung
des
sogenann en
P eishöhenmißb auchs
un e
Zuhil enahme
des
Ins umen a iums
de
ökonomischen
Theo ie
zu
behandeln.
Dies
e o de ,
daß
die
in
de
we bewe bspoli ischen
P axis
e wende en
Ausd ücke
in
die
Sp ache
de
Theo ie
übe se z
we den
33•
Da
da on
auszugehen
is ,
daß
sich die
we bewe bspoli ischen
Ins anzen
-
und
nich
nu
sie -
dem
adi ionellen
Wel bild
de
Ma k -
und
P eis heo-
ie
(Neoklassik) e p lich e
ühlen,
kann
au
gleichgewich sökonomi-
sche
Gedankengänge
nich
e zich e
we den.
Da aus
is
nich
zu
schlie-
ßen,
daß
Gleichgewich smodellen
E klä ungs-
und
P ognosek a
zuge-
s anden
wi d.
Die
A gumen a ion
im
Rahmen
eines
einhei lichen
Pa a-
digmas
e leich e
die
Kommunika ion
und
das
Ve s ändnis.
1. Die
ma k behe schende
S ellung
Ma k behe schende
Un e nehmen
besi zen
einen
"übe agenden,
einsei igen
Ve hal ensspiel aum".
Nach o izielle
Lesa
bedeu e
dies
33
Nu
wenn
das
geschieh ,
kann
übe haup
übe
ein
Thema
sinn oll
disku-
ie
we den.
Leide
wi d
dies
iel
zu
wenig
beach e .
Den
Ka ellbehö den
kann
man
dies
nachsehen,
nich
jedoch
Wissenscha le n,
die
sich
mi
We -
bewe bs heo ie
und
We bewe bspoli ik
be a.~en.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
1.1. Die e Schmid chen: P ope y igh s, F eihei sschu z
21
ü
den
Ak ionspa ame e
"Ve kau sp eis",
daß
"ein
we bewe blich
nich
hin eichend
kon ollie e
Be eich
au onome
P eisse zung"
exi-
s ie
34•
Be eiche
au onome
P eisse zung
können
in
de
neoklassischen
Wel
nu
bei
solchen
Un e nehmen
exis ie en,
die
in
"p ice-sea che s'
ma ke s"
anbie en.
In
diesem
Falle
ha
die
indi iduelle
P eis
absa z-
unk ion
nega i e
S eigung35.
Un e s ell
man
de
Ein achhei
halbe
zwei
he e ogene
P oduk e
(Xl, X2),
die
in
subs i u i e
Beziehung
s ehen,
dann
lau en
die
P oduk -
nach age unk ionen:
Xl
=
(PI,
P2)
und
X2
=
2
(PI,
P2).
Die
He e oge-
ni ä
de
P oduk e
zeig
sich
da in,
daß
bei
Kons anz
on
Pi
und
Sin-
ken
on
P2
die
Menge
Xl
nich
Null
wi d
und
daß
bei
Kons anz
on
P2
und
Sinken
on
PI
die
Menge
X2
einen
We
on
g öße
als
Null
be-
häl
36•
Wann
könn e
man
on
einem
"übe agenden,
einsei igen
P eisse -
zungsspiel aum"
sp echen?
D ei
K i e ien
sollen
hie
genann
we den:
1.
P eisabhängigkei
de
Nach age:
dXI
< 0
und
dX2
<
o.
dPl
dPil
2.
P eisabhängigkei
de
Nach age:
~
= 0
ü
alle
P eise
ode
zu-
dp
mindes
ü
einen
bes imm en
P eis
be eich.
dXi
dX2
3.
K euzp eisabhängigkei
de
Konku enznach age
37 :
-d---
bzw·-
d
--
P2
Pi
nahezu
Null.
Je
ge inge
de
We
de
K euzp eisabhängigkei
is ,
um
so
höhe
is
die
P eisse zungsau onomie,
also
die
P eisse zungs-
mach .
Ode
mi
ande en
Wo en:
Je
nied ige
de
We
de
K euz-
p eisabhängigkei
is ,
um
so
wenige
is
die
Höhe
des
einen
P eises
du ch
die
jeweilige
Höhe
des
ande en
bes imm .
Angenommen,
das
Xl
p oduzie ende
Un e nehmen
sei
das
ma k be-
dXi
< 0 d
dXI
I I
38
he schende.
Fü
dieses
soll
gel en:
--
un
--
na
lezu
Nu
I .
dPI
dPil
34 Siehe
Schmid chen,
1979, S. 279
.
35 Siehe
A.
A chian,
W.
A en,
a.a.O.,
S.
114
.
36 U sächlich
da ü
is die Exis enz on Ke nnach age unk ionen. (Siehe
U.
Feh ,
P.
Obe ende ,
G undlagen
de
Mik oökonomie, München 1976, S.
191 .)
37 Zu diesem Ausd uck siehe
E.
Heuß, Allgemeine Ma k heo ie, Tübingen,
Zü ich 1965,
S.
146
.
38
Ma k behe schung is
hie
also in einem heo e ischen Bezugs ahmen
de inie . We undi e enzie ,
d.
h. ohne Meß o sch i , on "mäch igen" ode
"ma k näch igen" Un e nehmen sp ich , dessen Aussagen sind nich
au
ih en Wah hei sgehal übe p ü ba . Als Beispiel sei eine
Äuße ung
on
Lene
(1980, S. 57) zi ie :
"Wessen
F eihei dadu ch ge äh de wi d,
sag
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
22
1.
G undsa z agen
de
We bewe bspoli ik
Dieses
Un e nehmen
habe
ku z is ige
Gewinnmaximie ung
zum
Zie13
9• Die Nach agesei e sei polypolis isch
s uk u ie .
2. K i iscl e P ü ung möglicl e Recl e igungsg ünde
ü P eisin e en ionen
Angenommen,
de
Ma k behe sche
habe
sich
au
ech mäßige
Wei-
se,
nämlich
du ch
eiwilligen
Tausch
am
Ma k ,
die
no wendigen
Res-
sou cen
zu
P oduk ion
beso g .
E
is
Eigen üme
de selben
und
wi d
demgemäß
auch
Eigen üme
des
P oduk s,
denn
dieses
s ell
nich s
an-
de es
da
als
umge o m e
Ressou cen.
Dem
Eigen üme
des
P oduk s
s eh
das
Rech zu,
übe
sein
P oduk
zu
e ügen,
demgemäß
auch
den
P eis
es zuse zen,
zu
dem
e
mindes ens
be ei
is ,
das
Gu
abzugeben
(Abgabep eis-Un e g enze).
Das
is
sein
Angebo sp eis.
Au g und
de
Annahmen
se z
e
diesen
P eis
in
Höhe
des
Cou no schen
Punk es.
Nun
e e
das
Ka ellam
au
den
Plan
mi
de
Behaup ung,
diese
P eisse zung
üh e
zu
eine
Ausbeu ung
de
Nach age .
De
Anbie e
besi ze
"wegen
de
Ma k e häl nisse"
einen
übe agenden,
einsei igen
Ve hal ensspiel aum,
und
e
nu ze
diesen
mißb äuchlich
aus,
wenn
e
den
Cou no -P eis
se ze.
De
P eis
müsse
um
30
. H.
gesenk
we den.
Welche Möglichkei en
bes ehen,
diese
P eissenkungsano dnung
zu
ech e igen?
These 1: Die
P eisse zungsmach
is
ungleich
e eil .
De
Anbie e
kann
den
P eis
se zen,
die
Nach age
können
dies
abe
nich .
Sie
sind
P eisnehme .
Inso e n
lieg
eine
Ve dünnung
ih e
p ope y
igh s
o .
Dieses
A gumen
geh
jedoch
ehl
40•
Anbie e
und
Nach age
sind
in
bezug
au
das
T e en
de
En scheidung, zu
welchem
P eis
sie
be ei
Schmid chen
nich .
Ve mu lich
is
die
F eihei
de
mäch igen
Un e nehmen
gemein ,
ih e
P eise
und
Kondi ionen
nach
ih em
E messen
zu
se zen.
Du ch
die
Ausübung
dieses
E messens
kann
jedoch
de
F eihei sspiel aum
de
wenige
mäch igen
Kunden
und
Lie e an en
de
Un e nehmen
eingeeng
we -
den."
Was
ha
man
un e
"mäch igen"
Un e nehmen
in
diesem
Zusammen-
hang
zu
e s ehen?
Solche
Un e nehmen,
die
ih e
P eise
und
Kondi ionen
nach
"ih em
E messen"
se zen
können?
Was
heiß
E messen?
Wann
is
dieses
E messen
nich
gegeben?
Un e
welchen
Bedingungen
wi d
de
F eihei s-
spiel aum
de
wenige
Mäch igen
eingeeng ?
Wie
is
im
Falle
kompe i i e
Mach
zu
u eilen?
39
Man
könn e
auch
ande e
Zielse zungen
nehmen.
Abe
i gendeine
muß
man
schon
un e s ellen.
Im
üb igen
is
da au
hinzuweisen,
daß
hie
ein
Ein-
p oduk un e nehmen
be ach e
wi d,
was
eine
e was
he oische
Annahme
da s ell .
Ande e sei s
wä e
diese
P ämisse
om
S andpunk
unse es
E -
kenn niszieles
dann
ge ech e ig ,
wenn
die
Anhänge
de
These
om
" ei-
nen"
Ausbeu ungsmißb auch
dieselbe
Annahme
mach en.
40
Eine
K i ik
im
Zusammenhang
mi
dem
Monopol
gib
M.
Ro hba d,
Man,
Economy
and
S a e,
Los
Angeles
1970, S.
587
.
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1.1. Die e Schmid chen: P ope y igh s, F eihei sschu z
23
sind
zu
auschen,
absolu
gleichmäch ig.
De
Anbie e
bes imm
seinen
P eis
au onom,
den
e
mindes ens
e zielen
muß,
um
be ei
zu
sein,
eine
bes imm e
Menge
eines
Gu es
zu
e kau en
(Abgabep eis-Un e g enze).
Jede
einzelne
Nach age
bes imm
seinen
P eis
eben alls
au onom,
den
e
höchs ens
be ei
is
zu
zahlen
(Bescha ungsp eis-Obe g enze).
Die
"Be ei scha sp eise"
we den
also
nich
nu
om
Anbie e ,
sonde n
auch
on
den
Nach age n
gese z .
Wie
sieh
es
abe
mi
dem
a sächlichen
Ma k p eis
aus,
zu
dem
dann
die
T ansak ionen
ollzogen
we den
und
bei
dem
dann
Ma k gleichhei
he sch ?
Au
den
e s en
Blick
schein
es,
als
ob
je z
die
Mach ,
die
P eishöhe
zu
bes immen,
einsei ig
e eil
sei,
also
beim
Anbie e
liege.
Diesem
Eind uck
wi d
auch
du ch
die
in
den
Leh büche n
geb auch en
Wen-
dungen
Vo schub
geleis e ;41.
De
Eind uck
is
gleichwohl
alsch.
De
Gleichgewich sp eis
in
Höhe
des
Cou no schen
Punk es
ha
nu
deshalb
die
Höhe,
die
e
ha ,
weil
die
Abgabep eis-Un e g enze
des
Anbie e s
und
die
Bescha ungsp eis-Obe g enzen
de
Nach age
-
alle
G enzen
sind
au onom
gese z
-
eine
bes imm e
Höhe
au weisen.
Wiesen
die
Bescha ungsp eis-Obe g enzen
de
Nach age
ande e
Höhen
au ,
dann
wä e
die
P eisabsa z unk ion
des
Anbie e s
eine
an-
de e,
und
de
Ma k gleichgewich sp eis
läge
woande s.
Die
Höhe
des
Gleichgewich sp eises
wi d
also
du ch
beide
Ma k sei en
zugleich
be-
s imm .
E
is
eine
Resul an e
aus
au onomen,
eiwilligen
Se zungen
beide
Ma k sei en.
Wenn
de
Anbie e
den
Ma k p eis
"se z ",
dann
nimm
e
eine
Funk ion
wah ,
die
de
des
Makle s
an
de
Bö se
gleich ;42,
43.
Das
mag
übe aschend
sein,
abe
nu
ü
denjenigen,
de
41
Das gil auch
ü
die Ein eilung
in
"p ice- ake s' ma ke s"
und
"p ice-
sea che s' ma ke s". Noch heu e
wi d
e ns ha
die These e e en,
daß
de
P eis sich bei We bewe b
"au
dem Ma k e gebe",
wäh end
de
Anbie e
mi
Monopolmach die Möglichkei de
a bi ä en
Fes se zung habe.
Und
de
we bewe bspoli isch op imale Fall sei, in dem beide Ma k sei en keinen
Ein-
luß
au
die P eisges al ung hä en. Na ü lich
haben
auch Anbie e
im
We -
bewe b die Möglichkei
a bi ä e
Fes se zung.
Und
au
welche Weise
"e -
gib " sich wohl
de
P eis
au
dem Ma k ?
42 Diese Aussage gil soga
ü
einen Monopolis en. Die Mach des Monopo-
lis en wie des We bewe bsanbie e s bes eh
in
de
Kon olle
übe
die Men-
gen, die sie p oduzie en woHen,
und
übe
den "Mindes ensp eis" , zu
dem
sie
die Menge abzuse zen
be ei
sind. Das is
de
p i a e
Be eich, on dem
in
dem
an änglichen
Zi a
.
Hayeks
die Rede wa .
Es
ehl
jedoch dem
Anbie e
im
allgemeinen die Kon olle
übe
die a sächlich zum "Mindes ensp eis" abse z-
ba e
Menge bzw. die Kon olle
übe
den a sächlichen P eis,
zu
dem eine
gewünsch e Menge abgese z we den kann. (Analoges gil
ü
die Nach age .)
43
Wenn
z.
B.
ein monopolis ische Anbie e ,
de
seine Kos en unk ion
und
P eisabsa z unk ion kenn , den Cou no -P eis se z ,
dann
ha
diese dieselbe
Höhe wie
de
P eis,
de
on einem Makle
enni el
wü de.
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30
1.
G undsa z agen de We bewe bspoli ik
Im
üb igen
is
zu
agen,
wie
man
es s ell ,
ob
ein
Gu
lebensno -
wendig
is .
Um
Rech ssiche hei
zu
wah en,
müß en
die
allgemeinen
Eigenscha en
lebensno wendige
Gü e
de inie
we den,
dami
jedes
Wi scha ssubjek
o
de
Au nahme
de
P oduk ion
eines
solchen
e kennen
kann,
daß
in
bezug
au
die
P eisse zung
seine
p ope y
igh s
beschni en
sind.
Ausbeu ung
se z
das
Bes ehen
eine
hegemonialen
Beziehung
o -
aus.
Wenn
jemand
sich
bewuß
(sehenden
Auges)
in
eine
solche
Abhän-
gigkei sbeziehung
begib ,
wi d
e
das
Risiko,
ausgebeu e
zu
we den,
be ei s
in
seinem
Plan
be ücksich igen, so
daß
sein
Plan
auch
dann
au -
gehen
wi d,
wenn
de
ungüns igs e
Fall
ein i .
We
sich
eiwillig
als
Geschä s ähige
in
eine
Abhängigkei sbeziehung
begib ,
kann
nachhe
schlech
einwenden,
e
habe
die
Aus auschbedingungen
nich
eiwillig
akzep ie .
Und
we
hie
on
de
Schu zno wendigkei
schwäche e
Ma k pa ne
sp ich , soll e
ein
ope a ionales
K i e ium
e wähnen,
mi
dem
man
die
Schwäche
eines
Ma k pa ne s
bes imm ,
die
ihn
schü -
zenswe
mach .
Dabei
soll e
bedach
we den,
was
geschehen
wü de,
wenn
man
dieses
K i e ium
zum
allgemeinen
P inzip
e höbe.
Wenn
man
die
Gel ung
des
P inzips
de
Selbs e an wo ung
ü
eigenes
Handeln
als
ein
wesen liches
Elemen
ü
den
Au bau
eine
spon anen
Handelnso dnung
ansieh ,
wi d
man
auch
in
den
hie
ele an en
Si-
ua ionen
einen
his o ischen
G undsa z
e olgen
müssen.
Wie
is
je-
mand
in
eine
hegemoniale
Beziehung
ge a en?
Du ch
Schicksal (Wu-
che )
ode
bewuß ,
indem
e
dies
bei
seinem
Handeln
einkalkulie e?
These 5:
De
Ma k behe sche
e ziel
einen
unge ech e ig en
Ve -
mögenszuwachs,
wenn
e
seinen
übe agenden
P eisse zungs-
spiel aum
ausnu z .
Diese
Ve mögenszuwachs
is
die
Folge
eines
monopolbeding en
Einkommens ans e s
(Monopolge-
winn),
de
das
Ve mögen
de
Nach age
in
unge ech e ig e
Weise
e inge .
Wie
an
ande e
S elle
aus üh lich
da geleg
61,
is
ein
als
Folge
de
Ausnu zung
eines
übe agenden
P eisse zungsspiel aums
en s ehende
Ve mögenszuwachs
als
ein
we bewe bliche
(und
dami
om
S and-
punk
eine
eihei lichen
We bewe bso dnung
ge ech e ig e )
anzu-
sehen,
wenn
de
übe agende
P eisse zungsspiel aum
au
we bewe b-
liche Weise
en s anden
is .
In
diesem
Falle
sp ich
man
on
kompe i-
i e
Mach .
Ih e
"Ausnu zung"
is
we bewe bspoli isch
dann
unp o-
blema isch,
wenn
dadu ch
die
Konku enz
nich
behinde
wi d
62 •
63.
81
Siehe
Schmid chen,
1979,
S.
290
.
82 "The chie poin o emembe , which
is
o en obscu ed by he
cu en
alk
abou monopoly, is
ha
is no monopoly as such
bu
only he p e en ion
o compe i ion which is ha m ul." (F.
A.
.
Hayek,
Law Legisla ion
and
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1.1.
Die e
Schmid chen:
P ope y
igh s,
F eihei sschu z
31
Wie dies
du ch
die
Se zung
des
Cou no -P eises
geschehen
soll e,
is
nich
einzusehen
64•
Auch
we den
dadu ch
die
Nach age
nich
geschä-
dig ,
denn
die
Exis enz
des
übe agenden
P eisse zungsspiel aumes
läß
e mu en,
daß
de
P oduzen
ein
in ensi
emp undenes
Bedü nis
in
he o agende
Weise
zu
be iedigen
e s anden
ha .
Man
da
also
übe agende
P eisse zungsspiel äume
und
die
dadu ch
e möglich en
Un e nehme gewinne
nich
ahis o isch
in
ku z is ige
Pe spek i e
(d. h.
als
Gegebenhei )
be ach en,
sonde n
man
muß
imme
agen,
wie
sie
en s anden
sind
und
mi
welchen
Mi eln
sie
e eidig
we den.
Da aus
olg
im
üb igen,
daß
eine
hohe
P o i
a e
ü
sich
ge-
nommen
noch
keinen
we bewe bspoli ischen
Ala m
auslös ;
das
gleiche
gil
ü
den
Fall,
daß
ein
Un e nehmen
übe
Jah e
hinweg
den
g öß en
Ma k an eil
besi z .
Nu
bei
lang is ige
Be ach ung
we den
auch
die
olkswi scha -
lichen
Kos en
e iden ,
die
mi
s aa lichen
P eisin e en ionen
e bun-
den
sind.
De
e wa e e
Gewinn
z.
B.
aus
einem
zukün igen
Monopol
kann
ge ade
de
Mindes gewinn
sein,
de
e eich
we den
muß,
dami
die
Risiken
eines
neuen
(inno a i en)
Un e nehmens
übe nommen
we -
den.
Muß
nun
ein
Un e nehme
dami
echnen
-
en wede
weil
dies
o he
angekündig
ode
ex
pos
ein ach
p ak izie
wi d
65
-,
daß
ihm
diese
(ech e)
Un e nehme gewinn
spä e
beschni en
wi d,
dann
un e -
bleiben
die
ganzen
Handelns olgen,
die
zu
eine
neuen
Ma k gelegen-
hei ,
dami
zu
besse e
Bedü nisbe iedigung
und
dami
zu
eine
besse-
en
Koo dina ion
on
Plänen
ge üh
hä en.
Die
Al e na i e
de
We -
bewe bspoli ik
lau e
hie
also
nich :
Angebo
eines
bes imm en
P o-
duk s
zu
einem
hohen
P eis
ode
Angebo
desselben
P oduk s
zu
einem
nied igen
P eis,
sonde n:
Angebo
eines
bes imm en
P oduk s
zu
einem
hohen
P eis
ode
übe haup
kein
Angebo
66
,
67.
Libe y,
Vol.
3,
London
and
Henley
1979, S. 83;
im
olgenden
zi ie
als
" .
Hayek,
1979".)
63
Wenn
Un e nehmen
A
die
Oppo uni ä skos en
des
Abwande ns
bei
den
Nach age n
du ch
We bung
e höh
und
deshalb
einen
höhe en
P eis
o -
de n
kann
als
seine
Konku en en
(ode
diesen
im
Zei ablau
kons an
hal en
kann),
lieg
solange
keine
Ausbeu ung
o ,
als
die
ü
die
We bung
e o de -
lichen
Mi el
we bewe bskon o m
(be ech ig )
e wo ben
wu den
und
die
We bewe be
nich
an
dem
Ve such
gehinde
we den,
du ch
eigene
Ak i i-
ä en
die
Oppo uni ä skos en
des
wei e en
Kau ens
bei
Un e nehmen
A
ü
die
Nach age
zu
e höhen.
64
Ehe
is
zu
e mu en,
daß
ein
solche
P eis
eine
Sogwi kung
au
po en-
ielle
new-come
en al e .
(Siehe
hie zu
be ei s
B.
Röpe ,
Ansä ze
zu
eine
wi klichkei snahen
und
dynamischen
Theo ie
de
Monopole
und
Oligopole,
in:
Wel wi scha liches
A chi ,
Bd.
67,1951, S. 225 .)
65
Was
na ü lich
die
E wa ungsbildung
nich
unbeein iuß
lassen
wi d.
66 S. C.
Li lechild,
The
Fallacy
o
he
Mixed
Economy,
Hoba
Pape
80,
IEA,
2.
Au l.,
London
1980, S. 46.
67
Man
könn e
hie
einwenden,
daß
dies
so
sein
kann,
abe
nich
so
sein
muß.
Allein:
Wohe
weiß
man
ex
an e
in
einem
konk e en
Fall,
was
de
Fall
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
32
1.
G undsa z agen
de
We bewe bspoli ik
These 6:
De
Cou no -P eis
eines
als
ma k behe schend
bezeichne en
Un e nehmens lieg
übe
dem
P eis,
de
sich
bei
wesen lichem
We bewe b
e geben
wü de
(We bewe bsp eis)68.
Da
am
Ma k
abe
die
We bewe bskon igu a ion
gel en
soll,
muß
de
Ma k behe sche ,
de
den
Cou no -P eis
se z ,
s aa lich
ge-
zwun~n
we den,
die
we bewe bsanaloge
Kon igu a ion
he -
zus ellen.
Fü
diese
gil
un e
ande em,
daß
P eis
und
G enz-
kos en
gleich
hoch
sind
69•
An
diese
These
is
g undsä zlich
zu
bemängeln,
daß
sie
da on
aus-
geh ,
de
We bewe bsp eis
müsse
die
Höhe
de
G enzkos en
haben.
Im
homogenen
Ma k
bei
olls ändige
"Konku enz"
is
dies
im
lang-
is igen
Gleichgewich
de
Fall.
Jede mann
weiß
jedoch
mi le weile,
daß
im
lang is igen
Gleichgewich
bei
ollkommene
"Konku enz"
so
ziemlich
alles
gegeben
is
-
nu
nich
We bewe b
70
•
Denn
We bewe b
sein
wi d?
We
übe
Allwissenhei
e üg ,
kann
die
P eisin e en ionen
nu
denjenigen
Un e nehmen
ankündigen,
bei
denen
diese
Mindes gewinn
nich
e o de lich
is .
68
Daß
diese
Aussage
in
gene elle
Fo m
e ehl
is ,
wu de
an
ande e
S elle
aus üh lich
beleg . (Siehe Schmid chen,
1979.)
Das mindes e,
was
man
nach
jah zehn elange
" heo e ische "
Fo schung
e wa en
kann,
is ,
daß
zwischen
es ik i e
und
kompe i i e
Ma k behe schung
un e schieden
wi d.
69
Mi
Hil e
des
Le ne -Maßes
P
-;"K'
ließe
sich
dann
soga
die
G öße
des
Monopolg ades
bes immen
(P =
P eis;
K'
= G enzkos en).
76
Aus
diesem
G unde
kann
dieses Modell
auch
nich
als
Lei bild,
No m
ode
Maßs ab
de
We bewe bspoli ik
dienen.
Ande s
jedoch LeneL:
"De
Beweis
seine
Alloka ionse izienz
un e
bes imm en,
in
de
Wi klichkei
unwah scheinlichen
ode
ga
unmöglichen
Vo ausse zungen
eich
ü
eine
schlüssige
Beg ündung
de
Emp ehlung
eines
S ebens
nach
olls ändigem
We bewe b
zwa
nich
aus. Nich sdes owenige
is
es möglich,
ihn
als
Lei -
biLd
(He o hebung
du ch
H.-O. Lenel)
au
länge e
Sich
zu
emp ehlen,
so-
lange
e was
Besse es
nich
ge unden
is ." (H.-O. LeneL,
Volls ändige
und
eie
We bewe b
als
Lei bilde
ü
die
We bewe bspoli ik
gegenübe
mäch-
igen
Un e nehmen,
in:
Fes sch i
ü
F anz
Böhm
zum
80.
Gebu s ag,
H sg.: H.
Saue mann,
E.-J.
Mes mäcke ,
Tübingen
1975,
S.
330.)
Es
is
des-
halb
e wunde lich,
wenn
LeneL
(1980,
S.
54)
anme k :
"Mi
dem
We bewe b
als
Gleichgewich szus and
beschä ig
sich Schmid chen
...
so
aus üh lich,
daß
man
meinen
könn e,
e
habe
als
we bewe bspoli isches
Lei bild
je
eine
we-
sen liche Rolle gespiel ." LeneLs
Hinweis
(1980,
S.
54),
daß
die
Anhänge
Ki zne s sich
mi
Sohmen
auseinande se zen
soll en,
is
beme kenswe .
Soh-
men
sch eib
nämlich:
"Auch
wenn
die
Ve wi kLichung
des
Ideal yps
oll-
kommene
Konku enz
au
allen
Mä k en
kein
ealis isches Ziel
sein
kann,
so
gil
dies
nich
ü
seine
Ve wendung
als
Rich maß,
anhand
dessen
die
Mä k e
de
ealen
Wel
beu eil
we den."
(We bewe bskonzep ionen
und
Wi scha spoli ik,
in:
Ve s ehen
und
Ges al en
de
Wi scha ,
Fes gabe
ü
F.
A.
Lu z
zum
70.
Gebu s ag,
Tübingen
1971,
S. 116.)
Wi b
LeneL
ü
die
Ansich ,
ollkommene
Konku enz
sei
ein
Ideal?
S imm
e
auch
de
Ansich
Sohmens
zu,
daß
o z
"wo s a ke
Be eue ungen
des Gegen eils
...
einiges
da ü
(sp ich ),
daß
auch
die
meis en
Ve ech e
wi scha spoli ische
Kon-
zep ionen
wie
,wi ksame ',
, unk ions ähige '
ode
,dynamische '
We bewe b
un e
den
Na ionalökonomen
le z en
Endes
doch
unbewuß
die
Zus ände
de
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
1.1.
Die e
Schmid chen:
P ope y
igh s,
F eihei sschu z
33
se z
un e
ande em
die
Un ollkommenhei
und
den
Mangel
an
Koo -
dina ion
on
Wissen
und
dami
unausgenu z e
Gewinnmöglichkei en
o aus.
Wie
F.
A.
.
Hayek
abe
be ei s
o
Jah zehn en
gezeig
ha ,
is
im
Gleichgewich szus and
eine
Volkswi scha
alles
ele an e
Wis-
sen
be ei s
en deck
und
das
au
alle
Wi scha ssubjek e
e eil e
Wis-
sen
ollkommen
koo dinie .
Dami
en äll
die
No wendigkei
zu
Plan-
ände ungen,
und
de
We bewe b
als
Ma k p ozeß
e lisch .
Au
de
G undlage
on
Modellen,
in
denen
die
Vo ausse zungen
ü
We bewe b
als
Ma k p ozeß
nich
meh
exis ie en,
is
es
schlich
un-
möglich,
we bewe bliche
S uk u en,
we bewe bliche
Ve hal enswei-
sen
sowie
we bewe bliche
Ma k e gebnisse
zu
besch eiben,
zu
e klä en
ode
ga
o auszusagen
71
•
Realis ische weise
müß e
man
in
de
We bewe bspoli ik
also
on
he e ogenen
Mä k en
ausgehen
und
dami
on
he e ogene
Konku -
enz.
Und
hie
wä e
noch
zu
zeigen,
daß
die
P eise
die
Höhe
de
G enz-
ealen
Wel
nach
ih em
ela i en
Abs and
om
G enz all
eine
Mengenan-
passung
messen?"
(Ebenda, S.
118.)
De
Hinweis
Lenels
(1980,
S. 54),
daß
Eucken
das
Modell
de
olls ändigen
Konku enz
nich
als
Lei bild
emp oh-
len
habe,
is
unzu e end.
Un o eingenommene
Lek ü e
de
We ke
Euckens
zeig ,
daß
Eucken
das
heo e ische Modell
des
Gleichgewich szus andes
a -
sächlich
als
Lei bild
emp ohlen
ha .
Nach
Eucken
is
diejenige
Ma k o m,
die
in
de
We bewe bso dnung
dominie ,
die
Ma k o m
de
olls ändigen
Konku enz.
(G undsä ze
de
Wi scha spoli ik, de, Bd.
81,
S. 155.)
Was
e
da un e
e s eh ,
zeig
sein
Li e a u hinweis
(S.
154)
und
die
Beme kung
(S. 165): "Das
allgemeine
Gleichgewich ,
d. h.
die
Abs immung
de
ielen
Mä k e
und
P oduk ionszweige
au einande
geling
nich
oll,
wenn
In es i-
ions e bo e
und
ande e
Schließungsmaßnahmen
in
K a
sind. Die
unk-
ionen
de
Lenkung
und
de
Auslese,
welche
bei
o ene ,
olls ändige
Kon-
ku enz
die
Konsumen en
o nehmen
...
"
71
Be ach e
man
eale
Ma k e häl nisse
du ch
die
B ille
solche Modelle,
dann
wi d
man
zwangsläu ig
an
allen
Ecken
und
Enden
au
Abweichungen
on
den
S uk u -,
Ve hal ens-
und
E gebnisannahmen
de
Modelle
s oßen,
was
dann
die
Ve mu ung
naheleg ,
de
We bewe b
sei
besch änk .
Be-
sch änk
is
abe
nich
de
We bewe b,
besch änk
is
allein
die
E klä ungs-,
Diagnose-
und
P ognosek a
de
Modelle.
Wenn
Lenel
mein
(1980,
S.
54),
ü
"das
Ve s ändnis
de
Bedeu ung
de
Alloka ion
und
de
Aus ich ung
de
Alloka ionsen scheidungen
bleib
dieses Modell
(de
olls ändigen
Konku -
enz,
D.
S.)
bedeu sam,
auch
wenn
sein
Gleichgewich
nie
e eich
wi d",
dann
is
e
sich o ensich lich
nich
de
Ge ah
bewuß ,
die
diese
Fo mulie-
ungen
ü
das
Anliegen
de
Libe alen
in
de
Ö en lichkei
und
ü
eine
eihei liche
Ma k o dnung
he au beschwö en
we den.
Denn
es
sp ich
-
wie
S eißle
mi
Rech
be on
-
bei
ollkommene
In o ma ion
(Siche hei )
alles
ü
den
Compu e
als
die
mi
Abs and
billigs e
Planungsins anz.
(Siehe E.
S eißle ,
K i ik
des
neoklassischen Gleichgewich sansa zes
als
Rech e igung
ma k wi scha liche
O dnungen,
in:
Zu
Theo ie
ma k wi scha liche
O d-
nungen,
a.a.O., S.
40.)
Es
is
also höchs ge äh lich,
eine
o dnungs heo e-
ische
Rech e igung
de
Ma k wi scha
mi
Hil e
on
Modellen
zu
un e -
nehmen,
on
denen
Bo cha d
öllig
zu
Rech
in
Nü nbe g
sag e,
daß
sie
in
de
Hand
de
Gegne
de
Ma k wi scha
soga
zu
eine
Wa e
gegen
die
Ma k wi scha
wü den.
"Wen
können
die
Leh buchmodelle
heu e
noch
übe zeugen,
daß
Ma k wi scha
eine
eine
Sache
is ?"
(K.
Bo cha d ).
3
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli
lk
124
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34
1.
G undsa z agen
de
We bewe bspoli ik
kos en
haben
müssen.
Bei
he e ogene
Konku enz
komm
es
selbs
im
Gleichgewich
zu
eine
Abweichung
des
P eises
on
den
G enzkos en
nach
oben. Wie
g oß
da
diese
Abweichung
bei
einem
ma k behe -
schenden
Un e nehmen
höchs ens sein,
um
Ausbeu ung
auszuschließen?
Un e s ellen
wi
o z
diese
K i ik
einmal
wie
in
de
These,
daß
in
de
We bewe bskon igu a ion
de
P eis
die
Höhe
de
G enzkos en
habe.
Dann
bleib
die
in
de
These
o genommene
Rech e igung
des
Eing i s
in
die
p ope y
igh s
des
Ma k behe sche s
gleichwohl noch
eine
o de g ündige.
Denn
es
is
so o
wei e
zu
agen,
aus
welchem
G unde
Abweichungen
on
de
We bewe bskon igu a ion
als
une -
wünsch
gel en.
Die
An wo
se z
o aus,
daß
man
weiß,
wa um
die
We bewe bs-
kon igu a ion
eine
besonde e
und
ausgezeichne e is ,
mi
ande en
Wo -
en:
wa um
sie
wi scha spoli isch
"we olle "
is
als
ande e.
Meh e e
An wo en
sind
möglich:
Beim
Cou no -P eis
wi d
ein
Teil
de
Nach age
om
Ma k
e -
d äng ,
de
bei
"dem"
We bewe bsp eis
noch
zum
Zuge
komme.
-
Das
is
zwa
ich ig,
kann
abe
gleichwohl
nich
als
be iedigende
An wo
gel en.
Denn
auch
beim
"We bewe bsp eis"
wi d
Nach age
om
Ma k
e d äng .
Das
Zu ückd ängen
on
Nach age
als
solches
kann
siche
kein
A gumen
sein.
Man
benö ig
also
ein
zusä zliches
K i e ium.
Und
das
is
schnell
ge unden.
Es
is
ein
alloka ions heo e isches
und
lau e :
Nu
bei
We bewe bsp eisbildung
gemäß
de
Bedingung
G enzkos en
=
P eis
komm
es
zu
op imalen
Kombina ion
de
P oduk ions ak o en.
Die
bei
diese
Kons ella ion
e d äng e
Nach age
is
deshalb
alloka-
ions heo e isch
zu
Rech
nich
zum
Zuge
gekommen;
die
P eishöhe
is
alloka ions
heo e isch
ge ech e ig 72•
Nun
läß
sich
jedoch
zeigen,
daß
soga
ein
Monopolis
die
Minimal-
kos enkombina ion
ealisie en
kann
und
wi d,
wenn
e
das
Ziel
de
Gewinnmaximie ung
e olg .
Fe ne
läß
sich zeigen,
daß
auch
bei
Monopolp eisbildung
die
P oduk ions ak o en
gesam wi scha lich
op-
72
Manchmal
hö
man
auch
das
A gumen ,
daß
es
das
Ziel
de
We be-
we bspoli ik
sei,
möglichs
iel
Nach age
au
einem
Ma k
zu
be iedigen.
Dazu
müsse
man
we bewe bs eundliche
Ma k s uk u en
scha en,
die
eine
"op imale"
Ve so gung
de
Ve b auche
siche s ellen.
Dieses
A gumen
is
E gebnis
eines
wohl ah sökonomischen
Denkens.
Die
"op imale"
Ve so -
gung
is
jedoch
eine
Lee o mel,
die
auch
du ch
noch
so
elegan e
Modelle
nich
zu
ope a ionalisie en
is .
Das
Ziel
eine
We bewe bspoli ik,
die
sich
de
p inzipiellen
Unwissenhei
bewuß
is ,
kann
nu
sein,
siche zus ellen,
daß
de jenige,
de
mein ,
eine
besse e
Ma k gelegenhei
bie en
zu
können,
dies
auch
un
kann.
Da
wi
nich
wissen,
wie
das
Alloka ionsop imum
konk e
aussieh ,
kann
das
Ziel
nu
sein,
Ve besse ungen
de
Alloka ion
zu
e mög-
lichen.
We bewe bs eihei
is
da ü
die
no wendige
und
hin eichende
Vo -
ausse zung.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
1.1.
Die e
Schmid chen:
P ope y
igh s,
F eihei sschu z
35
imal
kombinie
sein
können
und
demgemäß
ein
P oduk ionsmaximum
e eichba
is 73•
Inso e n
s eh
das
alloka ions heo e ische
A gumen
also
au
schwa-
chen
Füßen.
Die
G enzkos en-P eis-Regel
is
eine
wohl ah sökonomische
Regel,
und
das
hie
zu
behandelnde
alloka ions
heo e ische
A gumen
is
ein
wohl ah sökonomisches.
We
abe
undi e enzie
un e
Hinweis
au
die
G enzkos en-P eis-Regel
P eisin e en ionen
au
einem
Ma k
zu
ech e igen
e such ,
mach
dami
deu lich,
daß
e
nich
einmal
das
wohl ah sökonomische
Pa adigma
behe sch ,
wie
ein
Blick
in
die
Theo ie
des
Zwei bes en
zeig 74.
Wenn
man
schon
alloka ions heo e isch
a gumen ie ,
dann
muß
man
gesam olkswi scha lich
a gumen ie en
-
und
dann
eich
kein
Pa ialmodell
als
Blaupause
de
We bewe bs-
poli ik
aus,
man
benö ig
ein
To almodell,
das
alle
Mä k e
in eg ie
75
.
Kann
in
eine
Gesellscha
eie
Menschen
übe haup
mi
de
Be-
g ündung,
eine
op imale
Kombina ion
de
P oduk ions ak o en
(und
die
diese
en sp echenden
P eise)
siche zus ellen,
in
das
Eigen ums ech
eines
Mi glieds
diese
Gesellscha
eingeg i en
we den?
Kann
de
S aa
übe haup
alloka ions heo e isch
beg ünde e
Eing i e
o nehmen
76?
73
So
schon E. Ca ell,
G undlagen
de
P eisbildung,
Be lin
1952, S.
113
.
74
R. G. Lipsey, K. Lancas e ,
The
Gene al
Theo y
o
Second
Bes ,
in:
Re iew
o
Economic S udies, 24 (1956 -57), S.
11
.
75
Ein
solches
To almodell
müß e
genau
wie
wohl
alle
Pa ial
modelle
oll-
s ändigen
und
un olls ändigen
We bewe bs,
die
de
We bewe bspoli ik
als
Blaupause
dienen,
ein
Gleichgewich smodell sein.
In
de
wissenscha lichen
We bewe bspoli ik
wi d
noch
heu e
-40
Jah e
nach
.
Hayeks
bahnb e-
chenden
A bei en
und
de
neue en
wohl undie en
K i ik
de
Neo-Ös e -
eiche
-
das
Denken
in
Gleichgewich smodellen
be ieben
und
ge ech -
e ig .
Au
k i ische
Einwände
hö
man
als
Beg ündung
nu
knapp,
daß
solche Gleichgewich smodelle
zu
"E assung
de
ökonomischen
Reali ä "
no wendig
seien.
Nu
weiß
kein
Mensch,
was
"E assung
de
ökonomischen
Reali ä "
eigen lich
bedeu e .
Man
inde
diesen
schwammigen
Te minus
auch
in
keinem
wissenscha s heo e ischen
We k.
Die
Behaup ung
läß
sich
also
nich
übe p ü en.
Soll e
man
mi
"E assen"
jedoch Besch eibung,
E klä ung
und/ode
P ognose
meinen,
dann
is
die
Behaup ung
alsch.
Mi
Modellen,
die
die
Eigenscha en
on
pa iellen
ode
o alen
Gleichgewich szus änden
oll-
kommenen
ode
un ollkommenen
We bewe bs
besch eiben,
is
es
aus
de
Na u
de
Sache
he aus
niemals
möglich,
we bewe bliche
Ma k p ozesse
zu
besch eiben.
Es
is
auch
unmöglich,
we bewe bliche
S uk u en,
Ve hal ens-
weisen
und
E gebnisse
mi
ih e
Hil e
zu
e klä en
ode
zu
p ognos izie en.
Die
gleichen
Einwände
sind
gegen
die
imme
wiede
zu
hö ende
Behaup ung
o zub ingen,
man
benö ige
diese Gleichgewich smodelle,
um
die
komplexe
Wi klichkei
zu
e s ehen
und
zu
bewäl igen.
Was
is
wissenscha s heo e-
isch
un e
" e s ehen"
und
"bewäl igen"
zu
e s ehen?
Wie
kann
man
eine
komplexe
Wi klichkei
mi
Modellen
" e s ehen"
und
"bewäl igen",
in
denen
die
Komplexi ä
ga
nich
meh
en hal en
is ?
76
Wenn
man
diese
F age
bejahen
soll e:
Wohe
weiß
man,
wie
die
op i-
male
Kombina ion
im
konk e en
Fall
aussieh ,
welches
die
zugehö igen
P eise
sind?
Is
We bewe b
nich
ein
En deckungs e ah en?
Wie
sieh
die
gesellscha liche
Wohl ah s unk ion
aus?
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
36
1.
G undsa z agen de We bewe bspoli ik
De
mögliche
Hinweis
au
die
Umwel schu zpoli ik
geh
ehl,
weil
jede
Ve schmu ze
bei
eine
bes imm en
Redl slage
in
p ope y
igh s
ande e
eing ei .
In
wessen
p ope y
igh s
wi d
abe
eingeg i en,
wenn
keine
op imale
Kombina ion
de
P oduk ions ak o en
und
die
diesen
en sp echenden
P eise
ealisie
we den?
Ha
jemand
ein
Rech
da au ,
daß
ein
P oduzen
die
Minimalkos enkombina ion
ealisie
und
in
de
Volkswi scha
eine
op imale
Kombina ion
de
P oduk ions ak-
o en
o lieg ?
In e essan
wä e
zu
e ah en,
wie
man
dieses
Rech
e -
wi b
und
ob
sich
un e
Ums änden
auch
P lich en
aus
dem
Besi z
dieses
Rech s
e geben
77
•
Mi
.
Hayek
läß
sich
die
These
au s ellen:
"No
o
do
as
well
as
one
could
canno
be
ea ed
as
an
o ence
in
a
ee
socie y
in
which
each
is
allowed
o
choose
he
manne
o
employing
his
pe son
and
p ope -
y
78."
In
eine
eien
Gesellscha
ha
jede
P oduzen
das
Rech ,
seine
P oduk ions ak o en
zu
e schwenden,
eine
ungüns ige e
P oduk ions-
unk ion
zu
wählen
als
möglich
und
die
P oduk i i ä
zu
e inge n.
Wi d
e
diese Rech e
abe
auch
nu zen?
Ve nün ige weise
nich ,
wenn
-
und
das
is
wesen lich
-
e
(ode
de
S aa )
nich
in
de
Lage
is ,
ande e
da on
abzuhal en,
seine
Kunden
besse
zu
bedienen.
Wi
b auchen
keine
Pe son
einen
Ansp uch
(das
Rech )
da au
zu
geben,
daß
die
P oduk ions ak o en
op imal
kombinie
und
die
Leis ungen
s ändig
e besse
we den
-
wi
e auen
au
die
Wi ksamkei
de
"unsich ba en
Hand".
F eihei so ien ie e
We bewe bspoli ik
ha
zum
Ziel,
daß
diese
"un-
sich ba en
Hand"
keine
Fesseln
angeleg
we den.
Sie
ha
nich
zum
Ziel,
ein
" unk ions ähiges"
P eissys em
z.
B.
olls ändige
Konku enz
zu
e ich en.
Fü
die
F age,
ob
man
einen
P oduzen en
in
eine
eien
Gesellscha
dazu
zwingen
kann,
seine
P oduk ionsmenge
sowei
auszudehnen,
bis
die
G enzkos en
gleich
dem
P eis
sind,
is
auch
das
olgende
A gumen
.
Hayeks
bedenkenswe :
"A
leas
so
long
as
we
allow
pe sons
possess-
ing
special
skills
o
unique
objec s
no
o
use
hem
a
all,
i
would
be
pa adoxical
ha
as
soon
as
hey
use
hem
o
comme cial
pu poses,
hey
should
be
equi ed
o
use
hem
o
he
g ea es
ex en 79
."
.
Hayek
77 Rein alloka ions heo e isch
kann
de s aa liche Eing i
in
die Ve ü.-
gungs ech e eines Un e nehmens, e wa in Fo m eine P eishe abse zungs-
e ügung, auch schon deshalb nich ge ech e ig we den, weil dami zu-
gleich eine Um e eilung on Ve mögen e bunden is . Es
wä e
in e essan
zu e ah en, wie diese Ve le zung des Pa e o-K i e iums ge ech e ig wi d.
78 'V.
Hayek,
1979,
S.
71.
7i
'V.
Hayek,
1979, S. 72. (Diese Aussage s ü z sich na ü lich au das
a gumen um a maio e ad minus.) Ande s
in
de Tendenz
Lenel
(1980, S.
66),
de schon den Vo de sa z nich gel en lassen will. Wie wi d wohl
de
einzige
A z ,
de
in
eine Epidemie das Leben seine Mi menschen e en könn e,
dazu geb ach , dies zu un, obgleich
e
es nich will?
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1.1. Die e Schmid chen: P ope y igh s, F eihei sschu z
37
e deu lich
seinen
Gedanken
am
Beispiel
des
Besi ze s
eine
einziga -
igen
Heilwasse quelle,
de en
Wasse
e
bishe
ech mäßig
ü
seinen
swimming
pool
e wende
ha e.
E
en deck
au g und
seine
pe sön-
lichen
Findigkei ,
daß
dieses
Wasse
Heilwasse
da s ell ,
und
beschließ ,
dieses
Heilwasse
zu
e kau en.
Ha
jemand
ein
Rech ,
diese
Pe son
nunmeh
dazu
zu
zwingen,
so iel
Heilwasse
wie
möglich
zu
e kau-
en
80?
"The
powe
o
de e mine
he
p ice
o
he
quali y
o
a
p oduc
a
he
igu e
mos
p o i able
o
he
owne
o
such
a
a e
esou ce
used
in
i s
p oduc ion
is a
necessa y
consequence
o
he
ecogni ion
o
p i a e
p ope y
in
pa icula
hings,
and
canno
be
elimina ed
wi hou
aban-
doning
he
ins i u ion
o
p i a e
p ope y81."
V.
"Ba ie s
o
en y"
und
We bewe bsbesch änkung
Wenn
man
-
wie
z.
B.
das
Bundeska ellam
und
ande e
-
un e
We bewe b
eine
Ve hal ensweise
im
Zei ablau
e s eh ,
dann
kann
mi
eine
We bewe bsbesch änkung
-
beg i sno wendig
-
nu
eine
Ve hal ensbesch änkung
bei
po en iellen
und
ak uellen
Konku en en
gemein
seinS!.
Das
we bewe bspoli ische
P oblem
bes eh
nun
da in,
ob diese
Ve hal ensbesch änkung
ih e sei s
au
einem
Handeln
des
Ma k behe sche s
be uhen
muß
ode
ob
es
nich
auch
Ve hal ensbe-
sch änkungen
du ch
Zus and
geben
könne.
Man
e weis
z.
B.
da au ,
daß
ma k behe schende
Un e nehmen
ga
keine
unbe ech ig en
Maß-
nahmen
zum
Zwecke
de
Besch änkung
des
We bewe bs
zu
e g ei en
b auch en.
Sie
könn en
ielmeh
be ei s
au g und
de
ihnen
eigenen
Handlungsmöglichkei en
und
ih e
Mach posi ion
absch eckend
au
new-
come s
wi ken.
Dies
käme
abe
eine
We bewe bsbesch änkung
gleich,
weil
dadu ch
ba ie s
o
en y
e ich e
wü den.
Will
man
den
Beg i
ba ie s
o
en y
im
Hinblick
au
die
we be-
we bspoli ischen
E o de nisse
e nün ig
de inie en,
dann
kann
man
da un e
Hinde nisse
e s ehen,
die
die
indi iduelle
F eihei
on
po-
en iellen
Ma k eilnehme n
willkü lich
besch änken
83•
Man
kann
das
80 Und wie
s eh
es mi dem einziga igen Küns le ? A bei e ? A z ?
81
.
Hayek,
1979, S. 72. Alle dings exis ie wohl in allen Gesellscha en
eine P lich , in No ge a enen Menschen zu hel en.
82
Lene
(1980,
S.
60)
geh o ensich lich da on aus, daß es auch noch
an-
de e We bewe bsbesch änkungen geben könne. Es
wä e
in e essan zu
e ah-
en, wie diese aussehen. Die on ihm ange üh en Fälle genügen
de
hie
gegebenen De ini ion. Was
de
übe wiegende Teil de Beispiele im üb igen
mi Ma k zugangssch anken zu
un
ha
(un e diesem Thema
we den
sie
jeden alls abgehandel ), is nich e sich lich.
83 Ma k zu i sba ie en gib es nämlich in jedem Ma k , weil
jede
Ma k zu i Oppo uni ä skos en e u sach . Wü de
man
Ma k zu i sba -
ie en
pe
se als We bewe bsbesch änkung ansehen, dann wü den We be-
we bsbesch änkungen zu Ubiqui ä .
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38
1.
G undsa z agen de We bewe bspoli ik
E ich en
on
ba ie s
o
en y
demgemäß
als
willkü lichen
Eing i
in
die
p ope y
igh s
on
Wi scha ssubjek en
ansehen.
Nu
wenn
diese
Eing i e
o liegen,
soll
hie
on
we bewe bsbesch änkenden
Ma k -
zugangssch anken
gesp ochen
we den.
Was
is
nun
on
de
These
zu
hal en,
daß
ein
ma k behe schendes
Un e nehmen
absch eckend
wi ken
und
deshalb
den
Ma k zugang
e -
schwe en
könne
(We bewe bsbesch änkung
du ch
Zus and)?
a}
Wenn
man
sag ,
ein
Un e nehmen
könne
au g und
seines
Hand-
lungsspiel aumes
und
seine
Ma k s ellung
absch eckend
au
We be-
we be
wi ken,
dann
bleib
diese
Aussage
solange
empi isch
gehal los,
als
nich
konk e
die
Randbedingungen
angegeben
we den,
wann
dies
zu
e wa en
is .
Kann-Sä ze
ohne
Spezi izie ung
de
Bedingungen
sind
empi isch
gehal los
84•
b) Diese
Aussage
bleib
auch
dann
empi isch
gehal los, W€nn
nich
angegeben
wi d,
wo an
man
die
absch eckende
Wi kung
e kenn .
Das
Nich au e en
on
neuen
Un e nehmen
is
pe
se
kein
Indiz.
c}
Meis
wi d
die
absch eckende
Wi kung
mi
dem
Hinweis
au
hohe
Risiken
eines
Ma k ein i s
beg ünde .
Abe
hohe
Risiken
können
niemals
(unbe ech ig e)
Ve hal ensbesch änkungen
da s ellen.
Wi
wissen,
daß
jedes
Handeln
au
E wa ungen
basie
und
inso e n
isikobeha e
is .
Und
be o
ein
Un e nehme
in
einen
Ma k
ein-
i ,
muß
e
es
sich
übe legen,
ob
e
mi
dem
Old ime
übe haup
konku ie en
kann.
E wa e
e ,
daß
sein
Ak ionspo en ial
nich
aus-
eich ,
um
am
Ma k
zu
bes ehen,
ode
schä z
e
das
Risiko
zu
hoch
ein,
wi d
e
om
Ma k zu i
Abs and
nehmen
Sö• Diese
En scheidung
wi
abe
we bewe bspoli isch
übe haup
keine
P obleme
au ,
un e
ande em
auch
deshalb,
weil
zu
e mu en
is ,
daß
in
diese
Kons ella-
ion
de
Old ime
den
Nach age n
am
Ma k
die
e gleichsweise
be-
s en
(bekann en)
Ma k angelegenhei en
bie e .
(Un e s ell
is
Wi ksam-
kei
de
Poli ik
gegen
We bewe bsbesch änkungen.)
Das
ange üh e
Beispiel
zeig
im
üb igen,
daß
de
Ma k zu i
g und-
sä zlich möglich is ,
denn
de
Ve zich
au
den
Ma k zu i
e olg
nich ,
weil
de
po en ielle
new-come
sich
die
no wendigen
Ressou cen
nich
beso gen
kann.
Es
lieg
also
inso e n
übe haup
kein
Eing i
in
dessen
84 Das gleiche gil
ü
"Es-gib -Sä ze". "Es gib jedoch auch ganz ande e
Fälle. Ein Monopolis b auch jeden alls dann den We bewe b nich du ch
sein Ve hal en zu besch änken, wenn de Zugang zum Ma k hin eichend
schwe is ."
(Lenel,
1980,
S.
60.) Diese Sa z
is
empi isch gehal los
und
des-
halb nich alsi izie ba .
85 Diese Ve mu ung ha en jeden alls die Konku en en on
Ho mann-La-
Roche nich . Deshalb
kann
das Ma k sch ankena gumen
ü
diesen Fall
übe haup keine Rolle spielen. Indizien
ü
die Lebha igkei des We be-
we bs sind ange üh bei
Schmid chen,
1979,
S.
288,
Fußno e 49.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
1.1.
Die e
Schmid chen:
P ope y
igh s,
F eihei sschu z
39
Handlungsmöglichkei en
o .
De
po en ielle
new-come
kann
zu
ak-
uellen
Konku enz
übe gehen,
will
dies
abe
aus
eiem
En schluß
nich .
Man
kann
wohl
kaum
den
Old ime
ü
das
mangelnde
Leis ungs-
e mögen
des
po en iellen
new-come s
e an wo lich
machen.
Auch
wenn
le z e e
sich
ü
leis ungs ähig
häl ,
abe
die
E olgswah schein-
lichkei
eines
Ma k zu i s
als
subjek i
zu
nied ig
bzw.
das
Risiko
als
subjek i
zu
hoch
emp inde ,
kann
man
nich
on
eine
We bewe bsbe-
sch änkung
sp echen
86
•
Denn
was
kann
de
Old ime
dazu,
daß
de
po-
en ielle
new-come
Angs
ha
87
?
Mangelnde
Gewißhei
mag
als
Hand-
lungsbesch änkung
in e p e ie
we den,
abe
das
is
eine
Handlungs-
besch änkung,
die
denen
ähnel ,
die
den
Menschen
du ch
das
Wal en
de
Na u gese ze
au e leg
sind.
We bewe bsbesch änkung
wi d
man
dies
wohl
kaum
nennen
können
88
•
88
Na ü lich
is
die
hohe
Leis ungs ähigkei
des
Old ime s
eine
Ma k -
sch anke,
abe
in
ih e
Wi kung
mani es ie
sich
das
Auslesep inzip
We -
bewe b.
Lenels
Aus üh ungen
(1980,
S.
63):
"Da
de
Zugang
zum
Ma k
un e
Ums änden
auch
ohne
nachweisba
beabsich ig e
Behinde ungsmaßnahme
zu
schwie ig is ,
können
den
Mäch igen
P eisse zungs-
und
ande e
E messens-
spiel äume
e bleiben,
die
au
lange
Sich
nich
e e ba
sind. Auch
ein
du ch
Leis ungen
gewachsenes
Un e nehmen
kann
u. a. ,legi im'
ein
D oh-
po en ial
e we ben,
das
den
po en iellen
We bewe b
absch eck ",
sind
em-
pi isch gehal los
und
deshalb
nich alsi izie ba .
In e essan
wä e
es
zu
e -
ah en,
was
man
sich
un e
dem
"Leis ungswachs um"
und
dem
"legi imen"
E we b
on
D ohpo en ial
o s ellen
soll. 'Vie
komm
Lenel
zu
seinem
We -
u eil,
daß
e was
au
länge e
Sich "nich
e e ba "
sei?
Was
heiß
übe -
haup
länge e
Sich ?
We
maß
sich
das
Wissen
da übe
an,
was
mo gen
geschehen
wi d?
Wohe
weiß
man,
ob
nich
mo gen
ode
übe mo gen
ein
neue
Konku en
au i
ode
eine
Ums uk u ie ung
de
Nach age
e olg
mi
de
Folge,
daß
de
P eisbildungsspiel aum
e kleine
wi d?
Häu ig
hö
man
das
A gumen ,
man
könne
in
de
We bewe bspoli ik
nich
solange
wa -
en,
bis
aus
po en iellen
Konku en en
ak uelle
gewo den
sind.
Wie
lange
is
"solange"?
Und
soll
de
S aa
Gebu shil e
o nehmen?
Is
e
klüge
als
de
Ma k ?
87 Es
is
hie
zu
beach en,
daß
Ba ie en
subjek i
emp unden
we den.
Was
dem
einen
eine
Ba ie e
is ,
is
ü
den
ande en
ein
An eiz,
sein
Sp ung-
e mögen
zu
es en.
Was
Ba ie en
sind
und
ob
sie
o handen
sind,
kann
im
G unde
nu
ein
Tes e ah en,
wie
es
de
We bewe b
da s ell ,
he aus inden.
Häu ig zeig sich,
daß
angebliche
Ba ie en
on
mu igen
Un e nehme n
doch
übe wunden
we den
(Ko , Nixdo ). Die Ta sache,
daß
die
Menschen
hin-
sich lich
ih e
Fu ch schwelle
und
Fähigkei en
un e schiedlich
sind,
zeig
noch
einmal,
daß
eine
schema ische
s aa liche
Ve o dnung
zu
Fes legung
de
we -
bewe bsbesch änkenden
Höhe
eine
Ba ie e
e ehl
is .
88
Das
hohe
Risiko
muß
nich
allein
im
Ve hal en
des
Old ime s
beg ünde
sein.
Risiken
können
auch
au g und
des
Ve hal ens
de
Nach age
au e-
en:
hek ische
Nach ageschwankungen;
keine
aus eichende
Daue ha igkei
de
Nach age.
(Besch änken
die
Nach age
den
We bewe b?)
Wie
s eh
es
mi
de
Beg enz hei
des
Ma k olumens?
Lieg
auch
dann
eine
We be-
we bsbesch änkung
o ,
wenn
de
new-come
da on
ausgeh ,
daß
die
Nach-
age
e mu lich
eiwillig
beim
Old ime
bleiben
we den?
Na ü lich
sind
alle
P ä e enzen
"p oduzie ".
Wa um
diese
P ä e enzen
"p oblema isch"
sein
sollen,
"wenn
sie
nich
au
Leis ungen,
sonde n
beispielsweise
au
hohen,
allein
du ch
die
Finanzk a
möglichen
We beausgaben
be uhen"
(Lenel,
1980,
S.
59),
bleib
une indlich.
Sei
wann
kann
Finanzk a
nich
au
"Lei-
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46
1.
G undsa z agen
de
We bewe bspoli ik
Ennessensspiel aum
ö en liche
S ellen
e g öße
we den
muß.
Abe
diese
Vo zug
is
nu
übe zeugend,
sowei
allgemeingül ige
Regeln
hin-
eichend
wi ken;
denn
sons
bleib
de
Ennessensspiel aum
de
Inhabe
p i a e
Mach
unbeschni en,
ode
e
wi d
nich
hin eichend
e klei-
ne .
Man
da
on
allgemeingül igen
Regeln
nich
zu iel
e wa en,
und
man
muß
ih e
Tauglichkei
hin eichend
p ü en,
be o
man
sie
emp iehl .
Ich
zwei le, ob
diese
beiden
Bedingungen
ü
die
Konzep ion
e üll
wu den
ode
e üll
we den
können,
welche
Schmid chen
in
seinem
Wü zbu ge
Re e a !
und
in
seinem
O do-Au sa z
2
o ge agen
ha .
Ich
meine,
daß
uns
die
K i e ien,
die
e
o ug,
nu
scheinba
au
genügend
es en
Boden
üh en.
Die
Folge
ih e
Ein üh ung
in
die
gese zlichen
Bes immungen
wä e
zwa
siche
eine
s a ke
Besch änkung
des
Ennes-
sensgeb auchs
s aa liche
S ellen;
abe
dadu ch
wü de
de
Ennessens-
spiel aum
de jenigen
zu
g oß,
welche
übe
bedeu ende
p i a e
Mach
e ügen.
Schmid chen
be ücksich ig
nich ,
daß
de
E messensspiel-
aum
ö en liche
Ins anzen
im
Rech ss aa
du ch
den
Rech sweg
ein-
gesch änk
we den
kann
und
eingesch änk
we den
muß,
in
de
Bun-
des epublik
auch
eingesch änk
is ,
und
daß
die
dadu ch
no wendig
we dende
Rech sauslegung
jeden alls
bei
eine
kon inuie lichen
Gese z-
gebung
den
E messensgeb auch
ü
die
da on
Be o enen
o ausseh-
ba
mach .
11.
Zum
K i e ium
"F eiwilligkei "
und
zu
Ausbeu ung
Schmid chen
lehn
alle dings
nich
alle
Eing i e
we bewe bspoli i-
sche
Ins anzen
ab.
E
beschä ig
sich
nich
mi
Eing i en
in
die
S uk-
u en
-
da au
komme
ich noch
zu ück
-,
sonde n
nu
mi
de
Miß-
b auchsau sich ,
und
häl
Eing i e
im
Zusammenhang
mi
ih
nach
seinem
O do-Au sa z
nich
ü
schlech hin
eihei s
ge äh dend.
Sie
sind
es
nu
dann,
wenn
sie sich
gegen
Maßnahmen
ich en,
die
on
den
Tauschpa ne n
eiwillig
akzep ie
we den.
Als
Indiz
de
F eiwillig-
kei
sieh
Schmid chen
im
O do-Au sa z
das
Vo handensein
on
Aus-
weichmöglichkei en
und
das
Fehlen
willkü lich
gese z e
Wande ungs-
1
Dieses
Re e a
(im
olgenden
ku z
mündliches
Re e a )
en hiel
einen
Teil
de
Aus üh ungen
des
e ö en lich en
Tex es
(im
olgenden
ku z
Re e a )
nich
und
wich
auch
im
üb igen
eilweise
on
diesem
Tex
ab.
Mein
Ko e e-
a
is
ü
die
Ve ö en lichung
im
wesen lichen
nu
ü
eine
-
nich
oll-
s ändige
-
Auseinande se zung
mi
den
Ände ungen
on
Schmid chen
im
e ö en lich en
Re e a
e ände
wo den.
Sei enangaben
ohne
wei e e
Hin-
weise
beziehen
sich
au
das
e ö en lich e
Re e a .
2
De
auch
im
olgenden
e wende e
ku ze
Hinweis
"O do-Au sa z"
be-
zieh
sich
au
den
Au sa z
on
D. Schmid chen,
Ausbeu ung
au g und
eine
We bewe bsbesch änkung
du ch
Zus and?
K i ische
Analyse
de
heo e i-
schen
G undlagen
eine
eihei sge äh denden
We bewe bspoli ik,
in:
O do,
Band
30,
S.
273
-294.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
1.2. Hans-O o Lenel: We bewe bspoli ik 47
hemmnisse
an.
Welche
Ausweichmöglichkei en
im
einzelnen
Fall
ge-
nügen
sollen,
bleib
o en.
Ve mu lich
denk
Schmid chen
an
Hemm-
nisse
au
dem
Weg
zu
Al e na i en.
Dann
könn e
man
wohl
die
beiden
K i e ien
zusammenziehen
und
sagen:
F eiwilligkei
ehl ,
wenn
es
keine
Al e na i en
gib
u.nd
wenn
de
Weg
zu
ihnen
willkü lich
e -
spe
is .
Nach
ande en
Äuße ungen
Schmid chens
schein
mi
näm-
lich,
daß
ihm
ein
Mangel
an
Al e na i en
allein
nich
genüg .
Die
ih e
Nu zung
und
ih e
Be ei s ellung
en gegens ehenden
Hemmnisse
müs-
sen
übe dies
willkü lich
gese z
sein.
Zwischen
F eiwilligkei
und
F ei-
hei
bes ehen
dami
enge
Beziehungen:
F eihei
is
e wi klich ,
wenn
willkü liche
Zwang
ehl
( gl. S. 12).
An
ande e
S elle
des
Re e a s
heiß
es,
das
Handeln
eine
Pe son
gel e
als
eiwillig,
wenn
sie
"wede
e bo ene
physische
Gewal
ausgese z
wa
noch sich
in
eine
No lage
be and
noch
ge äusch
wu de"
(S.14).
Hie mi
ühl
sichSchmid chen
au
siche em
Boden,
de
"im
wesen lichen
nich s
ande es
da s ell
als
das
Gese z
gewo dene
E gebnis
jah hunde elangen
Bemühens
de
Mensch-
hei ,
die
K i e ien
eines
eihei lichen
Rech ss aa s
zu
bes immen"
(S.
15).
Um
dies
zu
belegen,
e weis
e
au
eine
Beweislas egelung
des
S a ech s,
das
ü
unse
Thema
jedoch
nich
ele an
is ,
und
-
ohne
Spezi ika ion
-
au
das
Denken
on
Hayeks.
Die
P oblema ik
de
K i e ien
"willkü lich
gese z e
Wande ungshemm-
nisse"
und
"Vo handensein
on
Ausweichmöglichkei en"
möch e
ich
du ch
eine
F age
e deu lichen:
Sind
sie
e üll ,
wenn
ein
ma k s a ke
Nach agende ,
e wa
eine
Ke e
on
Supe mä k en,
P eise
und
Kondi-
ionen
bei
seinen
Anbie e n
du chse z ,
welche
die
We bewe be
de
Supe mä k e
nich
e zielen
können?
Schmid chen
schein
übe wiegend
ode
nu
an
Fälle
zu
denken,
in
denen
übe
die
Ausbeu ung
on
Nach-
agenden
du ch
Anbie e
zu
en scheiden
wa ;
abe
das
is
nu
eine
de
beiden
ele an en
G uppen.
Schmid chen
will
an
sich
gegen
die
will-
kü liche
P eisdi e enzie ung
( gl.
un en,
S.
49
.)
o gehen.
Auch
gegen
diese
P eisdi e enzie ung?
Auch
wenn
bei
de
P eisdi e enzie ung
die
Behinde ungsabsich
nich
nachweisba
is ?
Nu
wenn
man
siche
es s ellen
könn e,
wann
F eiwilligkei
o -
lieg ,
wü de
Schmid chens
K i e ium
ü
die
Zulässigkei
de
Eing i e
die
nö ige
Kla hei
e mi eln
können.
Eing i e
sollen
nämlich
nach
dem
O do-Au sa z
3
zulässig
sein,
wenn
es s eh
ode
mi
hohe
Wah scheinlichkei
zu
e mu en
is ,
daß
eine
Si ua ion
o lieg ,
in
de
die
Aus auschbedingungen
nich
eiwillig
akzep ie
we den.
Abe
wann
das
de
Fall
is ,
is
mi
keineswegs
kla
gewo den.
Mi
de
Ein-
üh ung
des
K i e iums
"F eiwilligkei "
u
Schmid chen
nach
meine
Meinung
selbs
e was,
was
e
in
seine
Habili a ionssch i
mi
Rech
3 O do-Au sa z,
S.
273.
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48
1.
G undsa z agen
de
We bewe bspoli ik
mi
einem
Zi a
aus
einem
We k
on
S egmülle
k i isie .
Es
wi d
ein
s ä ke e
E klä ungswe
o ge äusch , als
wi klich
o lieg
4•
Aus
Schmid chens
Fo mulie ungen
im
Zusammenhang
mi
de
"F ei-
willigkei "
schließe ich,
daß
die
Beweislas
da ü ,
daß
die
Aus auschbe-
dingungen
nich
eiwillig
akzep ie
we den,
den
we bewe bspoli i-
schen
Ins anzen
au e leg
we den
soll.
Wenn
die einschlägigen
Bes im-
mungen
des Gese zes
gegen
We bewe bsbesch änkungen
im
üb igen
nich
geände
we den,
wä e
die
Bü de
de
Beweislas
ü
das
Bundes-
ka ellam
noch
schwe e
als
bishe .
Nich
nu
de
je z
du ch
Ve -
mu ungen
e was
e leich e e
Nachweis
de
Ma k mach
wä e
nö ig,
son-
de n
auch
de
bishe ige
Nachweis des Mißb auchs
diese
Mach
und
-
o
ode
nach
ode
mi
diesem
Nachweis -
de
wei e e
Nachweis,
daß
die
Bedingungen
des
Mäch igen
nich
eiwillig
akzep ie
we den.
In
dem
Re e a
wi d
die
Besch änkung
de
Eing i smöglichkei noch
deu -
liche
als
im
O do-Au sa z.
Schmid chen
mein
hie ,
wenn
man
nich
wisse,
was
ein
Nach agende
eiwillig
gezahl
hä e,
könne
"übe -
haup
keine
Ausbeu ung
diagnos izie
we den,
denn
es
e mangel
de
Möglichkei ,
die
Nich -F eiwilligkei
es zus ellen" (S.
25)5.
Die
Kon-
olle
des sog.
Ausbeu ungs-Mißb auchs
wü de
dami
noch
meh
als
bishe
au
ganz
ex eme
Fälle
besch änk ,
wenn
nich
übe haup
un-
möglich
we den.
Das
dü e
alle dings
nach Schmid chens
Meinung
ü
die
Mißb auchs-
au sich
gegenübe
de
Ausbeu ung
nu
beg üßenswe
sein.
Fü
sie
bes and
nach
dem
mündlichen
Re e a
ga
kein
Beda .
Das
Emp inden
des
Beda s
wa
und
is
lediglich
de
Re lex des
Denkens
in
de
Wel
de
neoklassischen
P eis heo ie
mi
ih em
Gleichgewich smode1l6•
Au
de
, D.
Schmid chen,
We bewe bspoli ik
als
Au gabe,
Baden-Baden
1978, S.
181.
Schmid chen
bes ei e ,
daß
dieses
Zi a
auch
ü
sein
K i e ium
gil .
Mi
einem
Beg i
we de
nich
e klä
(Re e a ,
S. 15,
Anm.
17).
Wie
soll
man
abe
ü
die
We bewe bspoli ik
ein
K i e ium
e wenden,
das
ein
Beg i
ohne
E klä ungsgehal
is ?
Meine
K i ik,
äh
Schmid chen
spä e
o ,
bewege
"sich
übe wiegend
au
de
Ebene
de
Meß-
bzw.
Subsum ionsp obleme"
und
e e
"dahe
nich
das
egula i e
P inzip"
(S.17,
Anm.23).
Welche
we be-
we bspoli ische
Bedeu ung
ha
ein
solches
P inzip
ohne
Lösung
jene
P o-
bleme?
Aus
seine
Anme kung
19
(S.
15
.)
zum
Re e a
is
zu
schließen,
daß
Schmid chen
die
E messensen scheidungen
des
Bundeska ellam s
nu
wegen
de
"mangelnden
bzw.
de
alschen
we bewe bs heo e ischen
Beg ündung"
s ö en,
was
ühe
nich
zum
Ausd uck
kam.
Wie
s eh
es
mi
de
Beg ün-
dung
des
K i e iums
"F eiwilligkei "?
5
Das
wi d
anschließend
alle dings
du ch
die
Konzession
eingesch änk ,
man
könne
"die
Diagnose
de
Ausbeu ung
au
Indizien
s ü zen"
(S. 25),
die
Schmid chen
jedoch
nich
spezi izie .
Was
bleib
dann
on
dem
o
diese
Anme kung
zi ie en
Sa z?
8
Mi
diesem
Gleichgewich smodell
beschä ig
sich
Schmid chen
in
seinen
Sch i en
so
aus üh lich,
daß
man
meinen
könn e,
seine
Ve wendung
ü
die
We bewe bspoli ik
we de
in
de
heu igen
wissenscha lichen
Diskussion
emp ohlen.
E
will
meine
K i ik
da an
in
Anme kung
70
du ch
das
Zi a
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1.2.
Hans-O o
Lenel:
We bewe bspoli ik
49
Basis
diese
Modelle -
uh
Schmid chen
o
-
können
allein
ei-
hei sge äh dende
In e en ionen
e zeug
we den.
Einen
Beweis
ü
die
Rich igkei des
Wo s
"allein"
habe
ich
nich
ge unden,
wenn
nich
die
wiede wn
unbeg ünde e
These
ein
solche
Beweis
sein
soll,
man
müsse
bei
eine
Poli ik
au
diese
G undlage
in
die
F eihei
des
ma k behe -
schenden
Anbie e s
eing ei en,
den
P eis
zu
se zen,
den
e
mindes ens
haben
muß.
Im
e ö en lich en
Re e a
e gänz
e
das
du ch
die
Halb-
sä ze
"wn
be ei
zu
sein,
eine
bes imm e
Menge
eines
Gu es
zu
e -
kau en"
(S. 23).
Willkü lich
könne
de
Anbie e
den
Ma k p eis
nu
se zen,
"wenn
es
in
seine
Mach
s ünde,
sich
eine
indi iduelle
Nach-
age unk ion
nach
seinem
Bilde
zu
scha en" (S. 24).
Ausbeu ung
sei
auch
dann
nu
gegeben,
wenn
e
dabei
"unbe ech ig e"
Mi el
e wende
(ebenda).
Nu
wenn
"jemand
die Mach
ha ",
seine
Pläne
(das
sind
nach
Schmid chen
P ognosen
zukün igen
HandeIns)
"un e
allen
Ums änden
zu e en
zu
lassen,
dann
is
e
ma k behe schend.
Dann
b auch
e
seinen
Plan
nämlich
nich
zu
e idie en,
sonde n
e
is
in
de
Lage,
au-
o i ä
die
ü
ihn
bedeu same
wi scha liche
Wi klichkei
nach
seinem
Bilde
zu
scha en,
mi
ande en
Wo en:
,,(E
ha
die
Mach ), sie so
zu
ges al en,
daß
die
P ognose
imme
zu i "
(S. 24,
Anm.
46).
Wenn
diese
A
de
Ma k behe schung
nich
gegeben
is ,
uh
Schmid chen
in
sei-
nem
mündlichen
Re e a
o , sei
die
Mißb auchsau sich
gegenübe
de
Ausbeu ung
kein
Bei ag
zu
E hal ung
und
Ve besse ung
de
O dnung,
sonde n
ein
Bei ag
zu
Fö de ung
des
In e esses
eine
bes imm en
G uppe
on
Wi scha ssubjek en
an
möglichs
nied igen
P eisen.
Seine
G undlage
sei
die
übe hol e
Idee
des
ge ech en
P eises.
Daß
jene
G uppe
aus
allen
Ve b auche n
bes ehen
kann
und
daß
die
Idee
des
ge ech en
P eises
ga
nich
dahin e s ehen
muß,
schein
Schmid chen
nich
zu
s ö en.
Nu
die
willkü liche
P eisdi e enzie ung
will
e
angeg i en
wissen,
nich
die
P eishöhe
als
solche.
Daß
diese
P eishöhe
du chweg
unp oblema isch
is , schließ
e
da aus,
daß
die
Nach agenden
die
P eisse zung
beein lussen
können,
weil
sie
den
Ve -
lau
de
Nach ageku e
bes immen.
In
seinem
mündlichen
Re e a
un-
e schied
Schmid chen
insowei
nich zwischen
dem
einzelnen
Nach-
agenden
und
allen
Nach agenden
zusammen,
die
in
de
Regel
nich
mi einande
e bunden
sind, also
nich
gemeinsam
die
Nach age unk-
ionen
manipulie en
können.
Im
e ö en lich en
Re e a
beme k
e ,
eine
meine
Äuße ungen
in
de
Fes sch i
ü
F anz
Böhm
begegnen.
E
e schweig ,
daß
ich
das
Zi ie e
übe
Wal e
Eucken
gesch ieben
habe
und
daß
wede
Eucken
noch
ich
uns
au
das
Modell
beziehen.
Ich
habe
iel-
meh
in
meinem
Au sa z
"WaI e
Euckens
o dnungspoli ische
Konzep ion
...
"
in:
O do,
Band
26,
S.
71
gesch ieben:
"Wenn
die
Vo ausse zungen
jene
heo-
e ischen
Un e suchungen
e üll
und
die
nö igen
Anpassungen
du chge üh
sind,
he sch
ein
( on
Eucken
niemals
als
wi scha spoli isch
e s ebenswe
bezeichne es)
Gleichgewich ."
4
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpoll lk
124
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
50
1.
G undsa z agen de We bewe bspoli ik
man
müsse
"siche
zwischen
dem
Kollek i
alle
Nach age
eines
Gu es
und
dem
einzelnen
Nach age
un e scheiden"
(S.24).
Abe
nich s-
des owenige
sei
de
P eis
au
einem
Ma k ,
dessen
Anbie e
ma k be-
he schend
is ,
"eine
Resul an e
aus
au onomen,
eiwilligen
Se zungen
beide
Ma k sei en"
(S. 23).
Denn
die
"Kollek i nach age"
sei
"das
Ag-
g ega
de
Einzel-Nach agen".
Ve ände
sich
auch
nu
eine
Bescha -
ungsp eis-Obe g enze
(eines
Nach agenden),
"dann
e ände
sich
auch
die
Ma k nach age unk ion"
(S. 24).
Wenn
s a
des
Ma k behe -
sche s
meh e e
Un e nehmen
anbie en,
wi d
"die
Mach
de
Nach age
-
als
Kollek i
und
als
einzelne
-
in
bezug
au
die
Ma k p eisse -
zung
...
in
keine
Weise
be üh "
(S. 24).
Schmid chen
e nachlässig
hie
die
Bedeu ung
de
Al e na i en
und
de
auch
on
ihnen
beein-
uß en
Elas izi ä
de
Nach age.
De
Be eich
de
Ausbeu ung
wi d
nach
meine
Meinung
zu
eng
um-
g enz ,
wenn
alles
ausgeschlossen
wi d,
was
" eiwillig"
geleis e ,
ins-
besonde e
bezahl
wi d.
Das
gil
in
besonde em
Maße,
wenn
die
Nach-
age
unelas isch
is , also
o
allem
im
Falle
lebensno wendige
Gü e .
Schmid chen
wi d
diesem
Fall
nich
ge ech ,
wenn
e
seine
P oblema ik
mi
dem
Hinweis
au
Unbes imm hei
dessen,
was
lebensno wendig
is
(S. 30),
und
au
das
Ex em
e ledigen
will,
in
dem
jemand
wegen
de
Lebensno wendigkei
"Bedienung
zum
Null a i "
o de
( gl. S. 28 .).
Im
O do-Au sa z
wi d
die
Ablehnung
des
Einsch ei ens
gegen
Aus-
beu ungsmißb auch
auch
mi
de
sons
zu
e wa enden
F eihei sge-
äh dung
beg ünde .
Wessen
F eihei
ge äh de
we den
kann,
sag
Schmid chen
nich
ausd ücklich.
Ve mu lich
is
allein
die
F eihei
de
mäch igen
Un e nehmen
gemein ,
ih e
P eise
und
Kondi ionen
nach
ih em
E messen
zu
se zen.
Du ch
die
Ausübung
dieses
E messens
kann
jedoch
de
F eihei sspiel aum
de
wenige
mäch igen
Kunden
und
Lie-
e an en
diese
Un e nehmen
eingesch änk
we den.
Das
will
Schmid -
chen
nach
seinem
O do-Au sa z
o enba
in
Kau
nehmen,
wenn
diese
die
Einengung
eiwillig
akzep ie en
7•
Daß
de
Schu z
schwäche e
7
Schmid chen
sch eib im e s en Sa z de Anme kung 23 seines Re e a s,
es sei un e s ändlich, wie ich zu
de
übe zeugung gelangen könne, eine ei-
hei so ien ie e We bewe bspoli ik üh e "zu S eige ung des E messensge-
b auchs
p i a e
Mach ". De Lese
kann
leich es s ellen, daß ich das ga
nich gesag habe. Die on
ihm
o geschlagene Poli ik
üh
dahin.
E
sch eib
spä e
in
seine Anme kung selbs , es müsse s e s ge ag we den, ob die
Regeln hin eichend wi ken. Seine Regeln wi ken nach meine Meinung nich
hin eichend. Seine anschließend o ge agene These, die Zi ilisa ion habe
"kein ande es Mi el gegen p i a e Mach ge unden, als diese du ch allge-
meine
abs ak e
Ve hal ens egeln zu binden",
is
eine eine, on Schmid chen
du ch nich s beg ünde e Behaup ung. Bedien sich die We bewe bspoli ik
de
Ve einig en
S aa en
ode
de
Bundes epublik allein dieses Mi els;
e -
neinenden alls unzweckmäßige weise nich ?
Die Ve wendung
de
p ope y igh s
in
seinem e ö en lich en Re e a
üh
nich wei e als das K i e ium de F eiwilligkei . Die Aus üh ungen
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
1.2.
Hans-D o Lenel: We bewe bspoli ik 51
Ma k pa ne
dadu ch
ge inge ,
un e
Ums änden
ganz
unzu eichend
wi d,
schein
ihn
nich
zu
s ö en.
"F eihei so ien ie e
We bewe bspo-
li ik
ha
zum
Ziel,
willkü lichen
Zwang
in
den
Ma k beziehungen
zu
e hinde n"
(S. 17).
Ohne
diese
These
übe zeugend
zu
beg ünden,
äh
e
bald
da au
o ,
de
Kamp
ich e
"sich
also
gegen
nich -be-
ech ig e
Eing i e
in
die
p ope y
igh s
...
Wenn
nich
alles
äusch ,
sind
diese
...
iden isch
mi
dem,
was
man
bishe
we bewe bsbesch än-
kendes
ode
we bewe bsbe-( e -)hinde ndes
Handeln
genann
ha "
(S.
17).
De
sogenann e
Ausbeu ungsmißb auch
wi scha liche
Mach
is
dami
du ch
en sp echende
Beg i sbildung
om
Tisch,
und
übe legun-
gen
übe
den
zu
Beginn
des
Absa zes
e wähn en
Schu z
e üb igen
sich8.
Schmid chen
geh
noch
wei e :
"Wenn
jemand
sich
bewuß
(sehenden
Auges)
in
eine
solche
Abhängigkei sbeziehung
begib ,
wi d
e
das
Risi-
ko,
ausgebeu e
zu
we den,
be ei s
in
seinem
Plan
be ücksich igen,
so
daß
sein
Plan
auch
dann
au gehen
wi d,
wenn
de
ungüns igs e
Fall
ein i .
We
sich
eiwillig
als
Geschä s ähige
in
eine
Abhängigkei s-
beziehung
begib ,
kann
nachhe
schlech
einwenden,
e
habe
die
Aus-
auschbedingungen
nich
eiwillig
akzep ie .
Und
we
hie
on
de
Schu zno wendigkei
schwäche e
Ma k pa ne
sp ich ,
soll e
ein
ope-
a ionales
K i e ium
e wähnen,
mi
dem
man
die
Schwäche
eines
Ma k pa ne s
bes imm ,
die
ihn
schü zenswe
mach "
(S. 30).
E s e-
benswe
schein
ü
ihn
nu
die
" o male"
F eihei
zu
sein;
sie
bes eh
"in
dem
gesam en
Sys em
de
gleichen
bü ge ech lichen
F eihei en"9.
Die
" eale"
F eihei ,
die
wohl
die
ak isch
e ügba en
Al e na i en
um assen
muß,
bedeu e
ü
ihn
wenig
ode
nich s.
Sie
besch eib
"übe -
haup
keine
Eigenscha
eine
sozialen
Beziehung
...
,
sonde n
eine
Be-
ziehung
zwischen
Menschen
und
Objek en"lO.
e wecken den alschen Eind uck, die p ope y igh s ließen sich
kla
um-
eißen
und
abg enzen.
In
Anme kung
38
seines Re e a s
ha
Schmid chen zum e s en Sa z des
Absa zes,
au
den sich diese Anme kung bezieh , meh e e
F agen
ges ell .
Mi schein , daß diese F agen im Zusammenhang
mi
dem Disku ie en
i e-
le an sind. Wenn hin eichende Rech sschu z bes eh , is die F eihei on
Un e nehmen ohne wesen liche wi scha liche Mach du ch Eing i e
de
we bewe bspoli ischen Ins anzen nich e ns lich bed oh .
8 Spä e e gänz e ,
nu
wenn
man
ein en sp echendes p ope y
igh
be-
g ünden könne, "könn e
man
on einem Eing i des Ma k behe sche s in
die p ope y igh s du ch eine übe höh e P eisse zung sp echen"
(S.
28,
Anm.
58).
o Re e a ,
S.
18,
Anm.27, Zi a aus Rawls.
10
Sei e
18,
Anm.
27;
gl. auch die wei e en Aus üh ungen do .
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52
1.
G undsa z agen
de
We bewe bspoli ik
I .
Zum
K i e ium"
willkü liche
Zwang"
und
zu
wi scha lichen
Mach
Willkü liche
Zwang
is
ü
Schmid chen
"nich
be ech ig e
(auße -
gese zliche ,
nich
ausd ücklich
e laub e )
Zwang"
(S.
12
.).
Nu
wenn
willkü liche
Zwang
ausgeüb
wi d,
kann
nach
seine
Meinung
on
Aus-
beu ung
und
da on
gesp ochen
we den,
daß
die
Aus auschbedingungen
nich
eiwillig
akzep ie
we den
( gl. S.
20).
Nach
meine
Meinung
wi d
-
wie
meh ach
-
auch
hie
Kla hei
nu
scheinba
he ges ell .
Wie soll
jeweils
willkü liche
Zwang
in
diesem
Sinn
nachgewiesen
und
e hinde
we den?
Als
Beleg
ü
die
P oblema ik
möge
de
Fall
die-
nen,
den
de
p eußische
Handelsminis e
on
Schuckmann
1831
bei
de
Diskussion
übe
das
Ve bo
des
sogenann en
T uck-Sys ems
o ge a-
gen
ha
l1
: Es
gab
damals
in
ganz
Schlesien
nu
eine
Baumwollspinne ei,
in
de
400
Beschä ig e
nu
die
Wahl
zwischen
diese
und
ga
keine
Be-
schä igung
ha en.
Un e lagen
sie
willkü lichem
Zwang,
wenn
sie
die
Bezahlung
ih e
A bei
mi
ih en
eigenen
P oduk en
akzep ie en
ode
eine
Ve länge ung
de
A bei szei
zus imm en?
Wa
ih
F eihei sspiel-
aum
ebenso
g oß
wie
de
des
Spinne eibesi ze s?
Welche
p ope y
igh s
kann
man
hie
zu
Klä ung
he anziehen?
Is
eine
Beg enzung
de
F eihei
de
En scheidung
eines Mäch igen
du ch
eine
on
Ge ich en
kon ollie e
Behö de
ebenso zu
beu eilen
wie
die
F eihei sbesch än-
kung
im
Fall
des
He n
on
Schuckmann?
Schmid chen
un e s ell
ande e sei s,
daß
die
bishe igen
Regelungen
de
deu schen
Mißb auchskon olle
einem
Dik a
des
Ka ellam s
gleich-
kommen
12•
Das
i
nach
meine
Meinung nich zu.
Das
Ka ellam
b auch
(e s ens)
nich
bes imm e
P eise
und
Kondi ionen
zu gebie en,
sonde n
kann
sich
da au
besch änken,
eine
G enze
ü
die zulässigen
P eise
und
Kondi ionen
zu
se zen,
bis
zu
de en
übe sch ei ung
das
Un e nehmen
ei
en scheiden
kann.
So
is
es
nach
meine
Kenn nis
bishe
auch
e ah en.
Die
Ano dnungen
des
Ka ellam s
un e liegen
(zwei ens)
de
Kon olle
de
Ge ich e, die sich
als
du chaus
e ek i
e wiesen
ha .
Die
Hal ung
Schmid chens
is
wohl
da au
zu ückzu üh en,
daß
e ,
an-
de s
als
ich,
s aa liche
Mach
g undsä zlich
wei
meh
ü ch e
als
p i-
a e.
Alle dings
ü ch e
e
o enba
nu
die
s aa liche
Mach ,
die
im
Rahmen
eines
E messensspiel aums
ausgeüb
wi d.
Die
Mach , welche
de
Du chse zung
allgemeine
Regeln
dien , schein
ihm
dagegen
un-
11 Vgl. W. Eucken,
G undsä ze
de
Wi scha spoli ik,
Be n
und
Tübin-
gen
1952, S. 43
.
12
O do-Au sa z,
S. 274.
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1.2.
Hans-Q o
Lenel:
We bewe bspoli ik
53
p oblema isch
zu
sein
13•
E
e ö e
nach
meine
Meinung
an
keine
S elle
hin eichend
die
P oblema ik
p i a e
wi scha liche
Mach .
In
seinem
Re e a
en ledig
e
sich
de
einschlägigen
P oblema ik
wei ge-
hend
wiede
du ch
eine
De ini ion.
hie
du ch
die De ini ion
des
Ma k -
behe sche s
( gl. oben, S. 49). Diese De ini ion
ha
den
Vo eil,
daß
sie die
We bewe bspoli ik
"en las e ".
Un e suchungen
übe
Ma k be-
he schung
können
im
allgemeinen
als
nu zlos
un e lassen
we den.
Gib
es
übe haup
Beispiele
ü
diese
A
de
Ma k behe schung?
Cou no s
Mine alquellenbesi ze
wa
dann
gewiß
nich
ma k behe schend,
denn
un e
allen
Ums änden
du chse zba e
P ognosen
konn e
e
nich
ma-
chen.
Wenn
man
au
diese Weise Schmid chens
Denkweise
kennengele n
ha ,
wunde
man
sich
nich
übe
die
These
des
mündlichen
Re e a s,
de
Monopolis
beein äch ige
auch
nich
die
Konsumen ensou e äni ä .
Diese
Konsumen ensou e äni ä
könne
nämlich
nu
die
Mach
bedeu-
en,
den
Plan
au zus ellen
und
zu
e olgen,
de
den
Nu zen
maximie ,
abe
nich
die
Sou e äni ä
übe
die
Handlungen
eines
ande en
14•
Nich
eine
Sou e äni ä
des
Konsumen en
übe
die
Handlungen
eines
ande en
(nämlich
des
P oduzen en)
wi d
jedoch
ge o de ,
wenn
Konsumen en-
sou e äni ä
e lang
wi d.
Die
Wi kung
de
dem
Nach agenden
e -
ügba en
Al e na i en
wi d
gewünsch ,
die
die
Ma k gegensei e
e -
anlaß ,
die
P oduk ion
au
die
Wünsche des
Konsumen en
einzus ellen.
Wenn
die
Al e na i en
ehlen,
is
die
Fes s ellung,
ein
Gu
we de
p o-
duzie ,
kein
Nachweis
de
Konsumen ensou e äni ä
( gl. S.
27
und
meine
Anme kung
13).
Ich möch e
mi
meinen
Beme kungen
zu
Schmid chens
Beu eilung
de
p i a en
wi scha lichen
Mach
nich
miß e s anden
we den:
Meine
K i ik
bezieh
sich
nu
au
die
Un e schä zung
de
p i a en
Mach ,
nich
au
die
Beso gnis
o
de
Mach
des
S aa es.
Diese
Beso gnis
is
du ch-
aus
ge ech e ig .
Nach
den
bishe igen
E ah ungen
is
auch
mi
de
Ge ah
zu
echnen,
daß
Behö den
und
Ge ich e
zum
Schu z
ela i
Schwache
zu
s a k,
unangemessen
ode
unzweckmäßig
eing ei en.
Ich
bezwei le
auch
nich ,
daß
Eing i e
in
die
P eisbildung
du ch
we be-
we bspoli ische
Ins anzen
p oblema isch
sein
können.
Das
wä e
bei-
spielsweise
de
Fall,
wenn
du ch
o zei igen
D uck
au
die
P eise
Ge-
13
Vgl. S. 16;
noch
deu liche
im
mündlichen
Re e a :
"Wenn
eine
Pe son
nu
die
Funk ion
ha ,
Zwang
auszuüben,
dann
bes eh
eine
hohe
Wah schein-
lichkei
da ü ,
daß
sie
diesen
Zwang
nich
willkü lich
ausüb ."
14
In
de
sch i lichen
Fassung
des
Re e a s
wi d
das
e was
ande s
o mu-
lie :
"Allein
die
Ta sache,
daß
das
Gu
des
Ma k behe sche s
übe haup
p oduzie
wi d,
zeig ,
daß
die
Nach age
die
P oduk ion
lenken,
denn
es
wi d
im
allgemeinen
nich
sei
Ewigkei en
au
dem
Ma k
sein"
(S. 27,
gl.
auch
die
Aus üh ungen
da o
und
danach).
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54
1.
G undsa z agen de We bewe bspoli ik
winne
aus
und
dami
auch
An eize
zu
Inno a ionen
besei ig
wü den.
Inso e n
s immen
Schmid chen
und
ich
wiede
übe ein.
IV.
Zu
P oblema ik
des
Zugangs
zum
Ma k
Wesen liche
p i a e
wi scha liche
Mach
wä e
alle dings
nich
zu
e wa en,
wenn
de
Zugang
zu
den
Mä k en
leich
ode
nich
zu
schwe
wä e;
denn
dann
wü de
die
wi scha liche
Mach
du ch
den
po en iellen
We bewe b
in
Sch anken
gehal en.
Seine
Be onung
de
Rolle
s aa -
liche
Maßnahmen
als
G undlage
p i a e
We bewe bsbesch änkun-
gen
en sp echend
nenn
Schmid chen
in
seinem
O do-Au sa z
15 als
e s es
Beispiel
eine
Zugangsbesch änkung
(e
sch eib
"We bewe bs-
besch änkung")
das
gese zliche
Zugangs e bo ,
als
zwei es
das
Gebo
eine
Mu e gesellscha
an
ih e
Toch e ,
dem
Konku en en
de
Mu e
den
Absa zweg
ode
die
Bezugsquellen
zu
e spe en.
An
eine
zu eichenden
Analyse
des
Zugangsp oblems
hinde
sich
Schmid chen
dann
selbs
du ch
die
A
seines Vo gehens.
Zunächs
be-
zeichne
e
nämlich
die
Ma k zugangsba ie en
neben
sachlichen,
ö li-
chen,
pe sönlichen
und
zei lichen
P ä e enzen,
Un ollkommenhei en
des
Wissens
und
un olls ändige
Ma k anspa enz
als
Un ollkommenhei s-
ak o en,
die
den
he e ogenen
Ma k
cha ak e isie en.
Spä e ,
wenn
e
die
Bedeu ung
de
He e ogeni ä
eines
Ma k es
ü
die
We bewe bs-
eihei
analysie ,
beach e
e
dann
nich
meh ,
daß
e
-nach
meine
Meinung
nich
glücklich -
den
Zugang
zum
Ma k
als
einen
de
Fak-
o en
de
He e ogeni ä
angese z
ha .
Nun
geh
es
nu
noch
um
die
P ä e enzen,
die
jedoch
nach
Schmid chens
Meinung
wiede um
keine
We bewe bsbesch änkung
zu
Folge
haben
können.
E
übe sieh
je z ,
daß
die
Scha ung
on
P ä e enzen
lediglich
eine
de
Möglichkei en is ,
du ch
welche
ein
Un e nehmen
den
Zugang
besch änken
und
sich
einen
Spiel aum
au onome
P eisse zung
scha en
kann,
und
daß
übe dies
p oduzie e
P ä e enzen
p oblema isch
sein
können,
wenn
sie
nich
au
Leis ung,
sonde n
beispielsweise
au
hohen,
allein
du ch
die
Finanz-
k a
möglichen
We beausgaben
be uhen.
In
seinem
O do-Au sa z
mein
Schmid chen
dann,
die
we bewe bspo-
li isch
en scheidende
F age
lau e
nich , ob
die
He e ogeni ä
als
solche
bzw.
die
He e ogeni ä
jensei s
eine
gewissen
Schwelle
Handlungsspiel-
äume
e ö ne,
sonde n
ob sie
Handlungsspiel äume
besch änke
und
ob
de
Handlungsspiel aum
eines
Un e nehmens
du ch
Besch änkung
des
Handlungsspiel aums
eines
ande en
Un e nehmens
gewonnen
wi d.
Zu
Beg ündung
diese
These
wi d
o ge agen,
wenn
man
un e
We be-
we b
eine
Ve hal ensweise
im
Zei ablau
e s ehe,
könne
man
"eine
15 O do-Au sa z,
S.
277.
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1.2.
Hans-O o Lenel: We bewe bspoli ik
55
We bewe bsbesch änkung
nu
als
Ve hal ensbesch änkung
in e p e ie-
en"ll1. Diese
" ü
die
Beu eilung
de
Ausbeu ungs älle
en scheidende
F age"
sei
abe "
wede
om
Bundeska ellam
noch
on
den
Ge ich en
in
ih e
Bedeu ung
e kann
wo den"17.
Es
bleib
o en,
ob
Schmid chen
hie
an
alle
ode
an
manche
Ve hal ensbesch änkungen
denk .
We be-
we bsbesch änkungen
können
eilweise,
abe
keineswegs
du chweg
als
eine
Besch änkung
des
Ve hal ens
de
ak uellen
ode
po en iellen
Ma k eilnehme
hin eichend
18
gekennzeichne
we den.
Au
dem
on
Schmid chen
gewähl en
Weg
kann
das
P oblem
de
Zu-
gangsbesch änkungen
nich
hin eichend
e aß
we den.
We bewe bs-
besch änkende
Zugangsbesch änkungen
sind
nach
seinem
Re e a
nu
Hinde nisse,
"die
die
indi iduelle
F eihei
on
po en iellen
Ma k eil-
nehme n
willkü lich
besch änken"
(S. 37).
Sons
wü den
"We bewe bs-
besch änkungen
zu
Ubiqui ä "
(S. 37,
Anm.
83).
Wiede um en ledig
sich
Schmid chen
eines
Sachp oblems
du ch
seine
De ini ion.
S a
au
Einwendungen
dagegen
einzugehen,
we den
sie
lediglich
als
"empi isch
gehal los
und
deshalb
nich
alsi izie ba "
abge an
(Re e a ,
S. 38,
Anm.
84).
In
seinem
O do-Au sa z
e ö e
e
das
Zugangsp oblem
nach
dem
schon
e wähn en
Hinweis
au
gese zliche
Zugangs e bo e
und
au
das
Spe gebo
eine
Mu e
an
ih e
Toch e
nu
noch
in
zwei
Anme kun-
gen.
In
de
e s en
Anme kung
111
behandel
e
meh e e
Fälle:
E -
s e
Fall:
Ein
Anbie e
i
nich
in
den
Ma k
ein,
"weil
e
mein ,
e
könne
gegen
den
be ei s
E ablie en
nich
bes ehen".
Dann
lieg
nach
de
Meinung
on
Sclunid chen
keine
We bewe bsbesch änkung
o .
De
Anbie e
e zich e
ja
eiwillig
au
den
Ma k zu i .
Zwei e
Fall:
"Es
sei
denn",
de
E ablie e
" e häl
sich
in
eine
Wei-
se,
zu
de
e
nich
be ech ig
is
(absch eckende
P eisse zung)".
Schmid -
chen
übe sieh
o enba ,
daß
ein
solches
Ve hal en
ihm
gegenübe
on
dem
zum
Ein i
Be ei en
häu ig
im
o aus
nich
es ges ell
we den
lcann
und
daß
e
zunächs
un e
Ums änden
g oße
In es i ionen
inan-
zie en
muß,
be o
e
zu
diese
Fes s ellung
in
de
Lage
is .
Hie au
olg
de
d i e
Fall:
"Ode
abe
de
po en ielle
Newcome
echne
mi
zukün igen
unbe ech ig en
Ve hal ensweisen
des
be ei s
16
O do-Au sa z,
S.
285; ähnlich Re e a ,
S.
38.
11 O do-Au sa z, S. 285.
18
In
seine Anme kung 82
(S.
37) be ücksich ig Schmid chen das Wo
"hin eichend" nich . Mi De ini ionen
kann
man
auch
hie
Sachp obleme nich
lösen. Meine Aus üh ungen s ehen, en sp echend
de
Vo gehensweise on
Schmid chen, im Zusammenhang
mi
dem P oblem des Zugangs zum Ma k .
Vgl. zu dem Kennzeichnungsp oblem meine Aus üh ungen
in
dem Au sa z
"Meh Laissez ai e?", a.a.O.,
S.
60
.
19 O do-Au sa z,
S.
288.
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62
1.
G undsa z agen de We bewe bspoli ik
e ablie en
Un e nehmen
gu e
Ma k gelegenhei en
bie en,
wenn
nie-
mand
zugeh
34,
is
ehe
wenige
als
meh
ge ech e ig
als
die
Hypo-
hese,
daß
Mäch ige sich
ge n
au
ih en
Lo bee en
aus uhen
und
des-
halb
e suchen,
new-come s
möglichs
e nzuhal en.
Vielleich
sind
diese
Lo bee en
ga
nich
e dien .
Insbesonde e
die
S ellung
ex e n
s a k
gewachsene
Un e nehmen
kann
nich
du ch
eine
übe wäl igende
"powe
o e
na u e"
e klä
we den,
wie
es
Schmid chen
in
seinem
mündlichen
Re e a
ausd ück e. Die
on
solchen
Un e nehmen
ausge-
henden
Handlungsbesch änkungen
sind
auch
nich
jenen
ähnlich, die
de
Mensch
du ch
das
Wal en
de
Na u gese ze
au e leg
bekomm ,
wie
es
im
mündlichen
Re e a
hieß. Vielleich
soll e
Schmid chen,
wenn
e
das
noch
nich
ge an
ha ,
u. a.
das
Buch
on
ea l
Kaysen
übe
den
ame ikanischen
Schuhmaschinen-T us
lesen,
ode
e
soll e noch
meh
An i-T us -Fälle
s udie en.
Wenn
Schmid chen
-
nach
meine
Meinung
nich
glücklich ( gl.
oben, S.
55)
-die
We bewe bsbesch änkung
als
Ve hal ensbesch än-
kung
bezeichnen
will,
dann
kann
e
nich
die
We bewe bspoli ik
allein
au
eine
A
de
Ve hal ensbesch änkung
aus ich en,
nämlich
die
Be-
sch änkung
des
Ve hal ens
des
Konku en en
du ch
nachweisba e,
willkü liche
Behinde ung.
Eine
du ch
Zugangshemmnisse
geschü z e
ma k behe schende
S ellung
bleib
nach
Schmid chens
Konzep ion
un-
ang ei ba ,
solange
nich
de
Nachweis
ge üh
we den
kann,
daß
die
Zugangssch anken
willkü lich
mi
we bewe bsbesch änkenden
Mi eln
e ich e
wu den.
Eine
kla e
Äuße ung
Schmid chens
zu
s uk u ellen
Maßnahmen
im
allgemeinen
und
zu
En lech ung
im
besonde en
wä e
ü
die
Beu ei-
lung
seine
we bewe bspoli ischen
Konzep ion
wich ig.
Is
nach
seine
Meinung
die
Ge äh dung
de
F eihei
du ch
s uk u ell
wi kende
we -
bewe bspoli ische
Maßnahmen
g öße
ode
kleine
als
du ch
die
on
ihm
angeg i enen
Maßnahmen
de
Mißb auchsau sich ?
Ode
will
e
sich
au
die
on
ihm
ausd ücklich o geschlagenen
Maßnahmen
gegen
die
Behinde ung
besch änken
und
au
eine
s uk u elle
Poli ik
übe -
haup
e zich en?
Ohne
einen
solchen Ve zich
wä e
seine
Konzep ion
wenige
p oblema isch
als
mi
ihm.
Ande e sei s
ha
die
on
ihm
angeg i ene
MIßb auchsau sich
ih e
Bedeu ung
ja
nu
dadu ch
e lang ,
daß
wich ige
s uk u elle
Maßnah-
men
nach
dem
Gese z
gegen
We bewe bsbesch änkungen
imme
noch
nich möglich
sind
-
insbesonde e
die
En lech ung -
bzw.
iel zu
spä
möglich
wu den.
Ich meine,
daß
uns
diejenigen, welche die Mißb auchs-
au sich
wei gehend
ablehnen,
eine
An wo
da au
schuldig sind,
wie
34 Vgl. Re e a ,
S.
30
.
und hie
S.
59.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
1.2.
Hans-O o
Lenel:
We bewe bspoli ik
63
sie sich die
s uk u elle
Poli ik
o s ellen
ode
ob sie
auch
diese
Poli-
ik
ablehnen.
Wie
will
beispielsweise
Schmid chen
mi
seinem
Ma k be-
he schungsbeg i
( gl. oben, S.
49)
eine
wi ksame
"Fusionskon olle"
du ch üh en?
Mi
schein ,
daß
seine
Konzep ion
du ch
zwei
g undlegende
I üme
beein luß is .
E
weis
in
seine
Habili a ionssch i
mi
Rech
au
die
P oblema ik
de
Analyse
komplexe
Phänomene
hin.
Abe
die
ich ige
Konsequenz
aus
diese
E kenn nis
is
o sich iges
Handeln,
nich
Un e -
lassen
des
HandeIns.
E
e kenn ,
daß
nich
nu
die
Du ch üh ung
on
Maßnahmen,
sonde n
auch
de
Ve zich
au
sie
in
eine
komplexen
Si ua ion
häu ig
nich
eindeu ige
und
im
o aus
übe sehba e
Konse-
quenzen
ha .
Das
is
sein
e s e
I um.
E
mein
in
seine
Habili a ions-
sch i ,
eine
"Poli ik,
die
lediglich
au
de
Kenn nis
eine
Teilmenge
aus
de
Menge
alle
Randbedingungen
basie "
we de
,,-
so
is
zu
e mu-
en
-
wegen
des
a sächlichen
Ein lusses
nich
bekann e
Randbedin-
gungen
ih
Ziel
nich
e eichen"35.
Diese
Sa z
gil
auch
ü
eine
Poli ik,
die,
dem
Ra
on
Schmid chen
olgend,
posi i e
Maßnahmen
un e läß
und
au
das
Wi ken
de
unsich ba en
Hand
e au .
Auch
bei
eine
solchen
Poli ik
en scheide
man
sich
au
de
G undlage
de
Kenn nis
eine
Teilmenge
aus
de
Menge
alle
Randbedingungen
und
weiß
nich ,
ob
man
wegen
des
a sächlichen
Ein lusses
nich
bekann e
Randbedin-
gungen
sein
Ziel
e eich .
Deshalb
is
es
auch
höchs
p oblema isch,
im
Ve auen
au
das
Wi ken
de
unsich ba en
Hand
jede mann
unab-
hängig
on
seine
ak ischen
S ellung
das
Rech
zuzuges ehen,
"seine
P oduk ions ak o en
zu
e schwenden,
eine
ungüns ige e
P oduk ions-
unk ion
zu
wählen
als möglich
und
die
P oduk i i ä
zu
e inge n"36.
Die
Ve mu ung
Schmid chens
is
mi
dem
on
mi
soeben
Zi ie en
(s.
Anm.
35)
übe dies
ga
nich
zu eichend
beg ünde .
Rich ig
is
nu ,
daß
die
Poli ik
ih
Ziel
nich
siche
e eichen
kann.
Ich
hal e
es
zwa
ü
du chaus
ich ig,
die
Unsiche hei
de
Un e -
nehme e wa ungen
möglichs
nich
dadu ch
noch
zu
e g öße n,
daß
unkla
bleib ,
ob
und
un e
welchen
Ums änden
die
we bewe bspoli i-
schen
Ins anzen,
in
de
Bundes epublik
das
Bundeska ellam ,
eing ei-
en
können.
Das
is
abe
nu
ein
G und
ü
eine
mögliche
kon inuie -
liche
Poli ik
dieses
Am es
im
Rahmen
möglichs
kons an e
Kompe en-
zen
und
kein
hin eichende
G und
ü
die
Ein üh ung
unzu eichend
wi kende
Maßnahmen
ode
die
Un e lassung
de
Maßnahmen.
Wi
we den
mi
dem
P oblem
de
p i a en
wi scha lichen
Mach
nich e ig,
wenn
wi
au
jeden
Eing i
e zich en,
solange
die
Kon-
35 D.
Schmid chen,
We bewe bspoli ik
als
Au gabe,
Baden-Baden
1978,
S.179.
36 Vgl.
Re e a ,
S.
36
und
auch
die
Anme kungen
79
und
80,
die
alle dings
du ch
Anme kung
81
eingesch änk
we den.
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64
1.
G undsa z agen
de
We bewe bspoli ik
sequenzen
nich
in
jede
Hinsich
eindeu ig
bekann
sind.
Wi
haben
es
in
de
We bewe bspoli ik
wie
übe haup
in
de
Wi scha spoli ik
leide
nu
zU
häu ig
mi
de
Wahl
zwischen
zwei
Übeln
zU
un.
Wählen
wi
Un ä igkei ,
kann
das
auch
ein
Übel sein.
Nich s un
zU
eine
Zei ,
in
de
Handeln
eine
e hebliche E olgschance
hä e,
kann
uns
in
Si ua io-
nen
üh en,
in
denen
es
ohne
wesen lich
schwe wiegende e
Eing i e
ga
nich
meh
geh
ode
ga
eine
Ein lußnahme
du ch
akzep able
Ein-
g i e
in
zweckmäßige
Weise
ga
nich
meh
möglich is .
Es
is
deshalb
kein
hin eichende
G und,
Eing i e
ganz
allgemein
zu
un e lassen,
weil
sie
olkswi scha lich
ungüns ige
Folgen
ü
das
Un e nehmens-
e hal en
haben
können
( gl. S.
31
und
auch
die
Anme kung
67
do ).
Schmid chen
hä e
on
Eucken
le nen
können,
daß
wi
Maß-
nahmen
zum
ich igen
Zei punk
e en
müssen. Eucken
ha
o
de
Gewal
wi scha spoli ische
Tendenzen
gewa n ,
wenn
sie
einmal
in
Gang
geb ach
sind.
"We
nich
kla
die
Ge ah
geschich liche
Ten-
denzen
sieh
und
nich
danach
handel ,
mach
sich
selbs
un ei
und
lie e
sich
ge ade
in
de
mode nen
indus iellen
Wi scha
geschich -
lichen
Gewal en
aus, die
dann
kaum
behe schba
we den
37
."
In
seinem
mündlichen
Re e a
mein e
Schmid chen,
de
S aa
dü e
e s
dann
als
ul ima
a io
zwingend
eing ei en,
wenn
nachgewiesen is ,
daß
die
P oblem e a bei ungskapazi ä
des
allgemeinen
abs ak en
Rech s
übe o de
is .
Wenn
man
an
diesen Nachweis
s enge
An o -
de ungen
s ell ,
is
es
un e
Ums änden
zu
spä .
Soll e
man
nich
aus
den
E ah ungen
mi
dem
Konzen a ionsp ozeß
in
den
Ve einig en
S aa en
und
in
Deu schland
le nen?
Fü
s uk u elle
Eing i e
is
die-
ses
Le nen
zwa
noch
wich ige
als
ü
die
Mißb auchskon olle;
abe
auch
die
Mißb auchskon olle
kann
s uk u ell
wi ken,
indem
sie
den
Au bau
on
Mach posi ionen
wenige
eiz oll
ode
eiz olle
mach .
Ich zwei le nich ,
daß
die
Ve wi klichung
de
Konzep ion
on
Schmid -
chen Mach posi ionen
wesen lich
eiz olle
mach .
Mi
diesen
Beme -
kungen
will
ich
keineswegs
eine
Besch änkung
au
die Mißb auchs-
au sich
emp ehlen.
So iel
zum
e s en
I um,
zu
Ge ah
de
Ge ingschä zung
de
Fol-
gen
des
Un e lassens
on
Maßnahmen.
Schmid chens
zwei e
I um
häng
mi
dem
e s en
zusammen.
Mi
Spiel egeln
in
de
"Fo m
allge-
meine ,
o he sehba e
und
bes imm e
gese zliche
Handlungs e bo e
zum
Schu z
p i a e
Ve ügungs ech e"
( gl. S.
42)
läß
sich
eine
hin-
eichend
wi kungs olle
We bewe bspoli ik
nich
be eiben,
so
e eu-
lich es
wä e,
wenn
sie genüg e.
Nu
we
die
P oblema ik
de
p i a en
wi scha lichen
Mach
e kenn ,
kann
die
dadu ch
zu
e wa ende
Ausdehnung
des
E messensspiel aums
p i a e
Mäch ige
g undsä zlich
gu heißen.
87 W. Eucken,
G undsä ze
de
Wi scha spoli ik,
a.a.O., S.
223.
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1.3.
E ns
Niede lei hinge :
P obleme
de
Mißh auchsau sich
aus
de
Sich
des
Bundeska ellam es
Ich
möch e
nu
einige
Beme kungen
machen,
um
meine
Sich
und
die
des
Bundeska ellam es
zu
e deu lichen.
Zwischen
beiden
bes ehen
keine
Di e enzen
auße
jenen,
die
in
eine
Behö de,
die
aus
meh
als
hunde
akademisch
ausgebilde en
Mi a bei e n
bes eh ,
o handen
sein
müssen.
Aus
meine
Sich
is
ka ell ech liche
Mißb auchsau sich
as
nu
im
Wege
de
Sub ak ion
zu
de inie en,
indem
man
sag :
Mißb auchs-
au sich
is
das
ganze
Ka ell ech
mi
Ausnahme
des
Ka ell e bo s
mi
seinen
Folgebes immungen
au
de
einen
Sei e
und
de
Fusions-
kon olle
au
de
ande en
Sei e,
die
alle dings
die
agenden
Säulen
des
deu schen
Ka ell ech s
da s ellen.
Das
Ka ell e bo
is
in
de
Aus-
p ägung,
in
de
es
sei
1958
un e ände
bes eh ,
seh
wei gehend.
Es
is
in
de
In e p e a ion
meh ach
ausgedehn
wo den,
so
daß
man
heu e
eigen lich
sagen
kann:
Es
is
kaum
noch
wei e
en wicklungs ä-
hig.
Nich
nu
die
klassischen
b anchenum assenden
Ka elle
sind
e -
bo en,
auch
wei aus
kleine e
Ka elle;
es
sind
alle
Fo men
de
Umge-
hung
e bo en:
on
de
abges imm en
Ve hal ensweise
bis
zu
ho izon-
alen
Emp ehlung
und
ande e
einsei ige
Ein lußnahme.
Ich
kann
mi
nich
o s ellen,
daß
das
Ve bo
noch
wei e
ausgedehn
wi d.
Ehe
is
in
den
le z en
Jah en
de
Ve such
zu
beobach en
gewe-
sen,
das
Ka ell e bo
imme
wiede
einmal
zu ückzunehmen:
ü
we-
nige
wich ige
ode
soga
belanglose
Ka elle,
zule z
e wa
du ch
die
Ein üh ung
des
§ 5 b
GWB
ü
Mi els andskoope a ionen.
Das
eigen liche
we bewe bspoli ische
P oblem
dieses
Be eiches
is
die
hohe
Dunkelzi e .
Ka ell e bo
heiß
eine sei s
keine
ech liche
Ve bindlichkei
on
Ka ell e ägen.
Diese
Rech s olge
is
lückenlos
du ch üh ba .
Ka ell e bo
heiß
abe
ande e sei s
auch,
Ka elle
und
das
P ak izie en
on
illegalen
Ka ellen
zu
e hinde n.
Dies
is
ein
ungleich
schwie ige e
Be eich.
Die
zwei e
Säule,
die
e s
1973
e ich e
wu de,
is
die
Fusionskon-
olle,
die
nach
ganz
ande en
Regeln
unk ionie ,
die
Konzen a ion
nu
au
G und
eines
enume a i en
Ka aloges
des
§ 23 Abs. 2
und
3
GWB
e aß ,
nich
gene ell
alles,
was
e nün ige weise
-
da übe
5
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoll lk
124
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
66
1.
G undsa z agen de We bewe bspoli ik
wä e
zu
s ei en
-
Konzen a ion
ode
Ein luß
on
Un e nehmen
au
ande e
Un e nehmen
da s ell .
Die
Fusionskon olle
ha
zudem
ein
ela i
hohes
Eing i sk i e ium:
ma k behe schende
S ellung,
e s ä k
ode
e s mals
en s anden
du ch
einen
Un e nehmenszusammenschluß.
Ich
möch e
e s
einmal
alles,
was
zwischen
diesen
beiden
Säulen
lieg ,
als
Mißb auchsau sich
in
einem
seh
W€i en
Sinn
beg ei en.
De en
No men
sind
du ch
eine
as
öllige
Unübe sich lichkei
gekennzeich-
ne .
Le z lich
is
es
eine
Ansammlung
on
äuße s
e schiedenen
N
o -
men,
on
Di e enzie ungen
de
No men,
on
Di e enzie ungen
de
Sach e hal e,
die
un e
die
No men
allen.
Das
eich
om
allgemeinen
P eisbindungs e bo
und
gleichzei ig
Ve bo
de
Meis begüns igungs-
klausel
du ch
§ 15
GWB
bis
zu
de
E mäch igung,
die
Ka ellbehö de
könne
zum
Schu z
kleine
We bewe be
o
ih en
g oßen
Konku en-
en
e was
un e nehmen:
Das
eich
on
Sonde o sch i en
ü
Mono-
polun e nehmen
im
Sinne
des
§
22
Abs. 1
N .
1
GWB
-
kein
We be-
we be
au
einem
bes imm en
Ma k
-
bis
zu
Vo sch i en,
die
ü
alle
Un e nehmen
gel en:
e wa
das
P eisbindungs e bo ,
e wa
das
Boyko e bo .
Das
eich
on
gese zlichen
Ve bo en,
die
unmi elba
wi ken
mi
zi il ech lichen
und
bußgeld ech lichen
Folgen,
bis
zu
No men,
bei
de-
nen
sich
de
Gese zgebe
zu
eine
so
igo osen
Maßnahme
nich
en -
schließen
konn e,
weil
die
Sach e hal e
doch
zu
un e schiedlich
sind
und
deshalb
un e schiedliche
We ungen
e o de n.
Do
gib
es
dann
nu
eine
Eing i se mäch igung.
Dann
is
eine
Behö de
beau ag ,
im
Einzel all
En scheidungen
da übe
zu
e en,
was
ich ig
und
was
alsch is .
Das
eich
dann
wiede um
on
angeblich
ode
mögliche weise
ein e enden
Siche ungen
on
We bewe bse gebnissen
-
S ichwo
P eishöhenkon olle
-
bis
hin
zu
Siche ung
des
We bewe bssys ems,
des
We bewe bsp ozesses
als
solchem -also
nich
de
Ma k e geb-
nisse,
sonde n
des
meh
ode
wenige
unges ö en
Ablau es
dieses
Vo -
ganges
au
dem
Ma k .
Allen
diesen
Vo sch i en
-
und
dies
möch e
ich
wegen
unse e
bis-
he igen
Diskussion
be onen
-
is
eines
eigen:
Sie
bilden
e bindlich
mi
s aa liche
Sank ion
du ch
eine
Vielzahl
e schiedene
Ano dnun-
gen
den
Rahmen,
die
Um eldbedingungen
ü
un e nehme ische
Tä ig-
kei .
Ich
will
in
keine
Weise
leugnen,
daß
dami
in
einem
e heblichen
Um ang
in
die
p inzipiell
bes ehende
Disposi ions eihei
de
Un e neh-
men
eingeg i en
wi d.
Ich
will
dies
abe
dami
ech e igen,
daß
es
jede
s aa lichen
Wi scha spoli ik
oblieg ,
diesen
Rahmen
es zulegen,
sei
es
du ch
die
Zi il ech so dnung,
sei es
abe
auch
du ch
das
Sys em
on
Ka ell ech sno men.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
1.3.
E ns
Niede lei hinge :
P obleme
de
Mißb auchsau sich
67
Alle
diese
Vo sch i en
s ehen
selbs e s ändlich
hie
zu
Diskussion
und
an
ande e
S elle
zu
Disposi ion.
Nich
desweg'en,
weil
es
im
Ge-
se z
s eh ,
is
es
auch
ich ig
ge egel .
Nu
eines
müssen
wi
bedenken:
Hin e
diese
Vielzahl
di e enzie e
Vo sch i en
s eh
eine
poli ische
En scheidung,
nich
einen
unbeg enz en
Rahmen
ü
die
un e nehme i-
sche
Tä igkei
zu
Ve ügung
zu
s ellen,
sonde n
G enzen
zu
ziehen
du ch
No men
unmi elba
ode
mi elba
du ch
konk e isie ende
En -
scheidungen
eine
Behö de.
Ich
be one
dies
deshalb,
weil
heu e
insbe-
sonde e
da übe
disku ie
wo den
is ,
welche
G enzen
ich ige weise
zu
ziehen
sind.
Wi
müssen
dabei
zwei
G enzen
un e scheiden:
die
" ich igen"
G enzen
-
da ü
is
unse e
jeweils
pe sönliche
Meinung
ausschlaggebend
-
und
diejenigen
G enzen,
die
de
Gese zgebe
bis
zu
nächs en
No ellie ung
des
Gese zes
gegen
We bewe bsbesch änkungen
e bindlich
gezogen
ha .
Von
einem
poli ischen
S andpunk
he
sehe
ich
dabei
keinen
g undsä zlichen
Un e schied,
ob
die
Rech s olge
ü
alle
e aß en
Fälle
om
Gese zgebe
unmi elba
angeo dne
wi d.
Auch
bei
eine
Konk e isie ung
du ch
e bie enden
Ve wal ungsak
be uh
das
le z lich
bes ehende
Ve bo
im
Einzel all
au
de
poli ischen
G enzzie-
hung
ü
den
F ei aum
un e nehme ische
Tä igkei .
Nachdem
ich
einen
de a
wei en
Rahmen
de
Mißb auchsau sich
au -
gezeig
habe,
möch e
ich
mich
wenigs ens
halbwegs
zu
den
speziellen
P oblemen
äuße n,
die
in
den
beiden
ande en
Re e a en
zu
Diskussion
s ehen.
Es
sp eng
jeden
Zei ahmen,
hie
insgesam
auszub ei en,
was
eine
Ka ellbehö de
on
gewissen
Mißb auchsmöglichkei en
und
Maß-
nahmen
gegen
Mißb äuche
insgesam
häl
und
was
sie
bishe
insowei
ge an
ha .
Es
handel
sich
zwa
zugegebene weise
um
einen
zunehmen-
den
Schwe punk
unse e
Tä igkei ,
abe
es
is
kein
Schwe punk
in
de
Weise,
daß
da on
die
gesam e
Tä igkei
de
Behö de
uneinge-
sch änk
abhäng .
Deswegen
ziehe
ich
meine sei s
eine
Besch änkung
au
den
Be eich
o ,
de
uns
am
meis en
in e essie en
wi d:
die
Mißb auchsau sich
nach
§
22
GWB
in
Ve bindung
mi
den
dami
zusammenhängenden
Vo -
sch i en,
na ü lich
auch
un e
Be ücksich igung
und
We ung
des
§
26
Abs. 2 GWB,
des
Disk iminie ungs-
und
Behinde ungs e bo es.
Aus
meine
Sich
is
das
Haup p oblem
de
Mißb auchsau sich
im
enge en
Sinn,
daß
sie
sich
nahezu
niemals
mi
abg enzba en
Ta bes än-
den
be assen
kann,
sonde n
imme
mi
komplizie en,
höchs
un e -
schiedlich
ab
geschich e en
Sach e hal en.
Den
Monopolis en,
de
allein
das
no wendige
Wasse
anbie e
und
o zdem
nu
blonde
blauäugige
Nach age
belie e ,
gib
es
in
de
P axis
nich .
Die
in e essan en
Fälle
sind
ielmeh
auße o den lich
komplex.
Ich
will
das
in
d ei
Rich un-
gen
~nigs ens
andeu en.
5·
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68
1.
G undsa z agen de We bewe bspoli ik
Die
eine
Schwie igkei ,
o
de
wi
o
allen
ande en
s ehen,
is ,
daß
wi
es
in
de
Wi klichkei
meis
mi
dem
möglichen
Mißb auch
mögli-
che weise
ma k behe schende
Un e nehmen
in
de
Fo m
zu
un
ha-
ben,
daß
meh e e
Un e nehmen
au
dem
gleichen
Ma k
en sp echende
Ma k s eIlungen
haben
und
allesam
den
gleichen möglichen
Mißb auch
eiben.
Wi
sehen
in
unse e
P axis
ganz
deu lich,
daß
die
Kon olle
on
Oligopolen zwei ellos
das
schwie igs e,
abe
zugleich
auch
das
am
häu igs en
o kommende
P oblem
is .
Denken
Sie
nu
an
den
Valium-Fall.
Als
wi
das
Ve ah en
au g i -
en,
ha en
wi
ein
Un e nehmen,
das
noch
einen
seh
hohen
Ma k an-
eil
au g und
de
Ta sache
ha e,
daß
es
inno a o isch
einen
neuen
Ma k
du ch
neue
Pha mazeu ika
ü
al e
K ankhei en
beg ünde
ha e,
die
bishe
in
diese
Weise
ga
nich
behandel
we den
konn en.
Es
ha
sich gezeig ,
daß
o z
de
Pa en e,
die
Ho mann-La
Roche
au
diesem
Gebie
ha e,
ande e
Un e nehmen
in
diesen
Ma k
eind ingen
konn en.
De
P ozeß
des Abschmelzens
de
Ma k mach
des
u sp ünglichen
Mo-
nopolis en
ha e
bei
Einlei ung
des
Ve ah ens
be ei s
eingese z .
Als
nun
de
Bundesge ich sho
in
le z e
Ins anz
da übe
zu
en schei-
den
ha e,
wa
diese
P ozeß
schon so
wei
gegangen,
daß
zwa
mengen-
mäßig
Ho mann-La
Roche noch
an
de
Spi ze
lag,
we mäßig
abe
be-
ei s
an
zwei e
S elle
wa .
Fü
den
Ve b auche
ode
ü
diejenigen,
die
den
Ve b auch
zu
bezahlen
ha en
-die
K ankenkassen
-,
ha e
sich
alle dings
-
in
absolu en
P eisen
-nich s
geände .
Dami
komme
ich schon
zu
dem
zwei en
Punk ,
de
sich
als
wei aus
komplexe
e geben
ha ,
als
es
bei
de
Fo mulie ung
unse es
Ka ellge-
se zes
o ausgesehen
wu de.
Man
kann
selbs e s ändlich
Ma k behe -
schung
de inie en - ielleich
ha
es
das
Gese z
in
§
22
GWB
ge an
-
als
eine
Ma k behe schung
au
einem
Ma k
insgesam .
Dann
können
wi
aus
einem
einhei lichen
Ma k
ielleich
meh e e
Teilmä k e
ma-
chen,
um
die
Ma k behe schung
au
einem
Teil nachzuweisen,
wenn
es
au
dem
Ma k
insgesam
nich
möglich is .
Wich ige
is
abe
-dies
ha
sich
zunehmend
in
dem
Valium-Ve ah en
gezeig
und
wi d
sich
auch
in
ande em
Zusammenhang
imme
wiede
zeigen
-,
daß
auch
au
einem
wie
imme
ko ek
abgeg enz en
Ma k
Ma k behe schung
nich
unbeding
hinsich lich
säm liche
We bewe bselemen e
bes ehen
muß.
Wi
wissen
aus
dem
pha mazeu ischen
Be eich -das
is
om
Kam-
me ge ich
es ges ell
wo den;
ich schlage o ,
wi
un e s ellen
es
hie
ohne
wei e e
Diskussion
einmal
als
ich ig
-,
daß
au
diesem
Ma k
wesen liche
We bewe b
mi
abgewandel en
P oduk en,
mi
neuen
P oduk en,
ielleich
auch
-
das
is
alle dings
o engeblieben
-
mi
imme
besse en
P oduk en
he sch .
Diese
We bewe b
wa
abe
ohne
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1.3.
E ns
Niede lei hinge :
P obleme
de
Mißb auchsau sich
69
jeden
Ein luß
au
das
Ma k e gebnis
hinsich lich
de
P eishöhe
geblie-
ben. Die
P eise
wa en
un e ände
beibehal en
wo den.
Du ch
die
leich e In la ion,
in
de
wi
sei
langem
leben,
wa en
sie
alle dings
so-
ga
ela i
nied ige
gewo den.
Abe
e was
wa
ganz
bezeichnend:
Eine
Reihe
de jenigen
We bewe bsp oduk e,
die
neu
au
den
Ma k
kamen,
wa en
zu
einem
e heblich
höhe en
P eis
au
den
Ma k
geb ach
wo -
den.
Auch
diese
noch
höhe e
P eis
ha e
sich
ohne
wei e es
du chge-
se z .
Es
s ell e
sich
hie
die
F age,
ob
bei
Abwesenhei
on
We bewe b
nu
in
eine
gewissen Hinsich
Kon olle
insowei
möglich is ,
daß
hinsich lich des
P eises
eine
Au sich
ausgeüb
we den
kann,
wenn
wesen liche
We bewe b
bei
Inno a ionen,
bei
P oduk neuges al ung,
He e ogenisie ung
o lieg .
Unse e
Posi ion
is
in
einem
Sa z
zusam-
menzu assen.
Wi
haben
in
Übe eins immung
mi
dem
Kamme ge ich
die
Au assung
e e en,
daß
jeden alls
dann,
wenn
P eiswe bewe b
nich
du ch
einen
ähnliche
Funk ionen
e üllenden
P oduk we bewe b
e se z
wi d,
wenn
also
nu
gleichwe ige
neue
P oduk e
au
den
Ma k
geb ach
we den,
die
in
keine
Weise
eine
Ve besse ung
da s ellen,
die
MIßb auchsau sich hinsich lich
de
P eishöhe
ausgeüb
we den
kann.
Ein
d i e
Punk
als
Beispiel
ü
die
Vielschich igkei
de
zu
en -
scheidenden
Fälle:
Niemand
soll e
sich
de
Illusion
hingeben,
daß
mi
eine
Ve ügung
hinsich lich
de
P eishöhe
eine
isolie e
En scheidung
mi
nu
eine
einzigen
Folge
ge o en
wi d.
De
P eis
wi d
gesenk ,
und
im
üb igen
bleib
alles
beim
al en.
Wi
wissen
-
und
das
is
öllig
unbes i en
-,
daß
jede
Eing i
in
die
P eisges al ungs eihei
de
Un e nehmen
und
dami
jede
Ein-
g i
in
ein
bes imm es
Ma k e gebnis
Folgewi kungen
haben
kann
und
meis
auch a sächlich
ha .
Die
Wi scha
is
ielleich
nich
ein
öllig
geschlossenes
Sys em;
abe
jeden alls
sind
die
Einzelsys eme
de
Wi -
scha
so
eng
mi einande
e loch en,
daß
Einzeleing i e
an
eine
S elle
Auswi kungen
an
ande e
S elle
b ingen
können.
Einen
Eing i
in
den
We bewe bs-
ode
in
den
Ma k p ozeß
da
ich
an
zwei
Beispielen
e läu e n.
Im
Jah e
1974
gingen
die
Benzinp eise
be ei s
einmal
exo bi an
nach
oben.
Man
konn e
da on
eden
ode
da an
denken,
daß
dies
ein
Mißb auch
ma k behe schende
S ellung
sei ens
de
üh enden
Mine alölkonze ne
wa .
Eine
P eissenkungs e -
ügung
hä e
diese
Un e nehmen
siche
unangenehm
ge o en,
ohne
abe
ih e
wei e e
Tä igkei
en scheidend
zu
be üh en.
Diejenigen
Un-
e nehmen,
die
auße
ihnen
am
Ma k
wa en
-
insbesonde e
de
mi -
els ändische
Mine alölhandel
-,
wä en
abe
du ch
eine
solche
P eissen-
kungs e ügung,
die sich
ga
nich
gegen
sie
ge ich e
hä e,
de
sie
abe
ak isch
hä en
olgen
müssen,
un e
Ums änden
essen iell
ge o -
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70
1.
G undsa z agen
de
We bewe bspoli ik
en
wo den.
Ih e
hohen
Eins andsp eise,
die
nich
zu
beein lussen
wa-
en,
hä en
zu
un agba en
Ve lus en
ge üh .
Wenn
wi
un e
den
heu igen
Ma k e häl nissen
gegen
Mine alöl-
un e nehmen
o gingen,
müß en
wi
na ü lich
auch
mi
Reak ionen
echnen,
denn
ein
in
Deu schland
küns lich
du ch
eine
behö dliche
Ve -
ügung
nied iggehal enes
P eisni eau
wi d
hinsich lich
de
Impo mög-
lichkei en
on
P oduk en
Auswi kungen
haben.
Wi
können
nich
e -
wa en,
daß
auch
bei
einem
nied ige en
P eisni eau
in
Deu schland
im
gleichen
Um ang
noch
die
au
dem
Wel ma k
eichlich
o handene
eu e
Wa e
ge ade
nach
Deu schland
gelie e
wi d.
Einen
wei e en
Punk
möch e
ich
in
Kü ze,
abe
mi
g oßem
Nach-
d uck
ansp echen
-
die
öllige
Unbes imm hei
des
Mißb auchsbeg i s.
Bei
de
Mißb auchsau sich
im
enge en
Sinne
nach: §
22
GWB
ha
de
Gese zgebe
seh
um änglich
und
wiede hol
e gänzend
de inie ,
was
e
als
ein
ma k behe schendes
Un e nehmen
be ach e .
Eine
en sp e-
chende
ode
nu
eilweise
Kla s eIlung
ha
de
Gese zgebe
dagegen
lange
Zei
ü
die
F age
abgelehn ,
was
Un e nehmen
als
Mißb auch
ih e
ma k behe schenden
S ellung
un e sag
we den
kann.
Die
Vo -
sch i
des
§
22
Abs. 4 GWB
können
Sie
nämlich
le z en
Endes
au
ein
einziges
Wo ,
au
eine
einzige
We ung
eduzie en:
Die
ma k behe -
schenden
Un e nehmen
dü en
nich
mißb äuchlich
handeln.
Das
is
nach
meine
pe sönlichen
Au assung
eine
de
schwe wie-
gends en
Kons uk ions ehle
unse es
Gese zes.
Ich
kann
na ü lich
bei
einem
Ve bo
un e schiedliche
Behandlung
ü
ma k behe schende
Un e nehmen
-§ 26 Abs. 2
GWB
-
die
We ung
wei gehend
au
den
Einzel all
e lage n,
indem
ich
sage:
Die
Nich belie e ung
is
e bo en,
es
sei
denn,
sie
is
ausnahmsweise
sachlich
ge ech e ig .
Das
is
ein
engumg enz e
Sach e hal
(Nich belie e ung),
de
konk e
ge egel
is .
Ich
kann
dann
eine
zusä zliche
We ung
(sachliche
Rech e igung)
e -
ö nen,
insbesonde e
dann,
wenn
ich
als
Gese zgebe
zu
e kennen
gebe,
daß
un e
sachliche
Rech e igung
eine
Abwägung
de
In e essen
un-
e
Be ücksich igung
de
Ziel
ich ung
des
Gese zes
zu
e s ehen
is . Ich
hal e
dies
abe
gese zes echnisch
nich
ü
angängig
bei
eine
Vo sch i ,
die
p inzipiell
einen
unbeg enz en
Anwendungsbe eich
ha
wie
§
22
GWB
(das
"Handeln"
ma k behe schende
Un e nehmen),
sich
abe
o zdem
au
eine
o ene
We ung
ohne
ausd ückliche
Maßs äbe
("miß-
b äuchlich
")
besch änk .
Niemand
soll e
sich
wunde n,
daß
wi
uns
in
dem
Momen ,
in
dem
wi
e s mals
mi
diese
Vo sch i
e ns
mach en,
in
eine
unendliche
Diskussion
da übe
e s ick
haben,
was
nun
un e
Mißb auch
zu
e s ehen
is . Dies
zudem
angesich s
de
Ta sache,
daß
de
Ma k behe schungsbeg i
eils
du ch
eine
Ände ung
de
Ve wal-
ungsp axis
mi
Billigung
de
Ge ich e,
eils
du ch
eine
Auswei ung
des
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
1.3.
E ns
Niede lei hinge :
P obleme
de
Mißb auchsau sich
71
§
22
GWB
meh ach
ausgewei e
wo den
is .
Zum
Monopol
kam
die
übe agende
Ma k s ellung,
und
zum
Nachweis
kam
die
Ve mu ung;
auße dem
kam
-
wenn
wi
das
hie
einbeziehen
wollen
-
in
§ 26
Abs. 2 GWB
die
e ikale
Abhängigkei
hinzu.
Dies
wa
de
G und
da ü ,
daß
sei ens
des
Ka ellam es
eilweise
seh
g oße
We
da au
geleg
wu de,
daß
bei
de
je zigen
No elle
eine
Konk e isie ung
e olg . Die
P axis
e lang e
keine
E leich e ung
und
p imä
auch
keine
Ve schä ung,
sonde n
eine
Konk e isie ung
in
dem
Sinn,
daß
de
Gese zgebe
selbs
wenigs ens
annähe ungsweise
ode
auch
nu
beispielsweise
We en scheidungen
i ,
die
e
ühe
hin e
dem
Beg i
"mißb äuchlich"
und
in
einem
Sa z
de
Regie ungs-
beg ündung
on
1952
e s eck
ha .
Vielleich
is
e
de
We ung
soga
absich lich
aus
dem
Weg
gegangen.
Ich
hal e
es
ü
seh
wich ig,
daß
sich
de
Bundes ag
diesen
An e-
gungen
nich
e schlossen
ha .
So
is
je z
in
§
22
Abs. 4
Sa z
2
GWB
beispielsweise
Mißb auch
ü
den
Behinde ungs all
du ch
die
Be-
sch änkung
de
We bewe bsmöglichkei
ande e
Un e nehmen
in
eine
ü
den
Ma k
e heblichen
Weise
ohne
sachlich
ge ech e ig en
G und
umsch ieben
wo den.
De
P eishöhenmißb auch
is
in
wei gehende
Übe eins immung
mi
de
bishe igen
P axis,
die
heu e
hie
seh
um-
s i en
wa ,
umsch ieben
wo den.
Zusä zlich
is
die
P eisspal ung
als
wei e e
Fall
ausd ücklich
ange üh .
An
diese
S elle
sind
einige
Beme kungen
e o de lich,
was
Miß-
b auchsau sich
im
Sinne
des §
22
GWB
leis en
soll
und
kann.
Ich
da
zue s
zu
P eishöhenkon olle
kommen.
Hie
möch e
ich
eines
kla -
s ellen:
Zu
keine
Zei
ha
eine
Ka ellbehö de
ode
ein
Mi glied
eine
solchen
Behö de
e künde ,
es
sei
nach
gel endem
Rech
ich ig
ode
anzus eben
nach
zukün igem
Rech ,
daß
ma k behe schenden
Un e -
nehmen
allgemein
P eise
o gesch ieben
we den.
De
einzige Vo schlag,
de
ielleich
einen
kleinen
Sch i
in
diese
Rich ung
ging,
lieg
lange
zu ück
und
be uh e
au
de
damaligen
Si-
ua ion
eine
seh
s a k
ans eigenden
In la ion,
besch änk e
sich
au
bes imm e
Un e nehmensg uppen,
nach
G öße
und/ode
B anche
de-
inie ,
und
sah
eine
P eise höhungskon olle
im
Sinne
eine
o he igen
Anmeldung
mi
Wide sp uchsmöglichkei
o .
Diese
Vo schlag
is
da-
mals
nich
au geg i en
wo den
und
is
heu e
nich
meh
ak uell.
Die
P eishöhenkon olle
is
om
Bundeska ellam
in
seh
wenigen
Fällen
p ak izie
wo den,
die
alle dings
s e s
als
Mus e älle
be ach-
e
wo den
sind.
Wi
s ehen
heu e
o
de
aus
meine
Sich
une eu-
lichen
Si ua ion,
daß
keines
diese
Mus e e ah en
zu
einem
sich ba-
en
E olg
ge üh
ha .
Wie
wu den
dabei
die
G enzen
ü
den
P eis-
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78
1.
G undsa z agen
de
We bewe bspoli ik
g undsä zlichen
Ums ellung
de
kons uk i en
Eigenscha en
de
Ka-
me a e schlüsse
schwe wiegende
We bewe bsbesch änkungen
au
de
Ebene
de
Kame ahe s elle
e schulde
zu
haben,
die
ih e
Kame a-
kons uk ionen
ih e sei s
ollkommen
ums ellen
muß en.
In
einem
sol-
chen
Fall
kann
es
nich
da au
ankommen,
die
echnische
Inno a ion
insgesam
zu
e bie en,
sonde n
allen alls
eine
Gleichbehandlung
alle
Abnehme
und
ih e
ech zei ige
In o ma ion
zu e eichen.
Eine
übe eins immende
G undlage
haben
alle
de a igen
übe legun-
gen.
De
Gese zgebe
geh
da on
aus,
daß
eine
Vielzahl
on
We be-
we be n
au
einem
Ma k
am
ehes en
wi ksamen
We bewe b
e wa en
läß .
Auße dem
gil
als
G undlage,
daß
die
Chancen
ü
wesen lichen
We bewe b
in
gewissen
G enzen
s eigen,
je
meh
We bewe be
au
dem
Ma k
sind.
We
diese
G undlage
in
F age
s ell ,
bezwei el
die
Rech e igung
des
iel äl igen
No msys ems
des
deu schen
Ka ell-
ech s
-
und
nich
nu
des
deu schen
Rech s -insgesam .
So
legi im
es is , die
G undlagen
al he geb ach e
Au assungen
in
F age
zu
s el-
len, so
~nig
dü en
diese
Zwei el
zu
Rech e igung
allgemeine
Un-
ä igkei
des
Gese zgebe s
und
de
Ve wal ung
ge a en.
Be ech ig e
Zwei el
da an,
ob
wi
bishe
genau
das
Rich ige
ge an
haben,
dü en
nich
dazu
üh en,
daß
wi
in
Zukun
übe haup
nich s
un.
Diese
all-
gemeine
Beme kung
schien
mi
angesich s
einige
Ansä ze,
wie
sie
hie
e e en
wo den
sind, nich übe lüssig
zu
sein.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
2. Nich leis ungswe bewe b
als
mißb äuchliches
Ve hal en?
2.1.
Helmu
G öne
Nich leis ungswe bewe b
und
Behinde ungsmißb auch
1.
In
de
we bewe bspoli ischen
Diskussion
de
Bundes epublik
Deu schland
spiel
sei
den
spä en
ie zige
Jah en
de
eichlich
un-
scha e
Beg i
des
Leis ungswe bewe bs
eine
wesen liche
Rolle
1•
Da-
bei
s and
damals
eindeu ig
im
Vo de g und,
ihn
als
ma k wi scha lich
kons i u i es
O dnungselemen
au zu assen,
das
ü
die
Lenkung
des
Wi scha sp ozesses
die
maßgeblichen
Impulse
e mi eln
soll e.
Aus
diesem
G und
e wunde
es
nich ,
wenn
ein
e s e
wich ige
En wu
zu
Scha ung
on
Rech sg undlagen
ü
die
We bewe bspoli ik
die
Bezeichnung
"Gese z
zu
Siche ung
des
Leis ungswe bewe bs"
ug
2•
Alle dings
e zich e e
man
bei
de
wei e en
Gese zgebungsa bei
zu-
nächs
gleichwohl
da au ,
diesen
Te minus
in
das
GWB
zu
übe nehmen,
obschon
die
e schiedens en
Sei en
da au
ged ungen
ha en
und
ob-
schon
e
im
UWG
sei
langem
seinen
S ammpla z
besi z .
Mi
de
2.
GWB-No elle
im
Jah
1973
and
dann
die
Fo mel
om
Leis ungswe -
bewe b
doch
noch
Eingang
ins
Ka ell ech 3,
als
die
Bes immung
übe
We bewe bs
egeln
um
die
Fö de ung
des
"leis ungsge ech en
We be-
we bs"
e gänz
wu de,
ohne
daß
man
jedoch
diesen
Beg i
inhal lich
konk e isie
hä e.
Das
geschah
e s
zu
dem
Zei punk ,
als
die
we be-
we bspoli ischen
Deu ungen
und
Di e enzie ungen,
die
diese
Te mi-
1
F ühe
Ma ks eine diese Diskussion s ellen olgende Ve ö en lichungen
da : Hans
ea l
Nippe dey,
We bewe b und Exis enz e nich ung,
in:
Ka ell-
Rundschau, Bd. 28 (1930),
S.
127
-152;
F anz
Böhm,
We bewe b
und
Mono-
polkamp , Be lin 1933/1964. -Auße dem siehe hie zu aus üh lich
s a
iele :
Hans
Ohm,
De ini ionen des Leis ungswe bewe bs
und
ih e
Ve wendungs-
ähigkei
ü
die p ak ische Wi scha spoli ik, Sch i en des Ve eins
ü
Socialpoli ik,
NF
Bd. 18, Be lin 1960, S. 239 -260;
Bu kha d
Röpe ,
Zu
Ve -
wi klichung des Leis ungswe bewe bs, ebenda, S. 261 -291; F anz-Ul ich
Wil-
leke, Leis ungswe bewe b
und
Leis ungsp inzip, in:
J.
Fe el
und
H.
Lin-
ha d
(H sg.),
De
Be ieb
de
Un e nehmung, Fes sch i
ü
Wilhelm Riege ,
S u ga
1963, S. 158
-174;
Klaus
Pe e
F ei ag,
De
Leis ungswe bewe b als
ech liche Denk igu , Diss. Gö ingen 1968, alle
mi
zahl eichen
Li e a u nach-
weisen.
2
En wu
zu einem Gese z
zu
Siche ung des Leis ungswe bewe bs
und
zu
einem Gese z
übe
das Monopolam mi S ellungnahme des Sach e s ändi-
gen-Ausschusses
und
Minde hei sgu ach en,
F ank u /Main
o.
J.
[1952].
3 Siehe: Volke
Emme ich,
Ka ell ech , 3. Au l., München 1979,
S.
103 -105.
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80
2.
Nich leis ungswe bewe b als mißb äuchliches Ve hal en?
nus
inzwischen
zunehmend
e ah en
ha e,
o en
zu age
lagen
und
die
Un e einba kei
iele
seine
Umsch eibungen
mi
ge es ig en
we be-
we bspoli ischen
Ansä zen,
wie
insbesonde e
mi
dem
au
We bewe bs-
eihei
ge ich e en
Schu zzweck
des
GWB,
deu lich
zu
e kennen
wa .
Unbeschade
diese
we bewe bs-
und
o dnungspoli ischen
Gegensä ze
haben
sei dem
de
Leis ungswe bewe b
und
sein
Gegens ück,
de
Nich leis ungswe bewe b,
o zdem
in
de
We bewe bspoli ik
s ändig
an
Bedeu ung
gewonnen.
Diese
Bedeu ungswandel,
de
nich
losgelös
on
wi scha spoli isch
allzu
geduldig
hingenommenen
Konzen a ions-
und
Ve mach ungs endenzen
sowie
on
de en
Auswi kungen
und
wi -
scha spoli ischen
Ge äh dungen
zu
sehen
is ,
läß
sich
o
allem
an
Ve lage ungen
und
Ve schiebungen
bei
den
Ansä zen
zu
Mißb auchs-
kon olle
ablesen,
die
nach
den
konzep ionellen
und
p ak ischen
Schwie-
igkei en
mi
dem
Ausbeu ungsmißb auch
in
de
le z en
Zei
wiede um
e s ä k
gegenübe
dem
Behinde ungsmißb auch
ausgeüb
wi d'.
Die
In ensi ie ung
de
Kon olle
des
Behinde ungsmißb auchs
wi d
noch
du ch
die
Gese zesände ungen
de
soeben
abgeschlossenen
4.
GWB-
No ellie ung
e s ä k
und
zugleich
wei e
di e enzie
5•
Nimm
man
die
Quasi-Mißb auchskon ollen
hinzu,
die
sich
im
Zusammenspiel
on
de
Konzep ion
des
Nich leis ungswe bewe bs
eine sei s
mi
de
An-
wendungsp axis
on
UWG
und
on
We bewe bs egeln
gemäß
§ 28
Abs. 2
GWB
ande e sei s
he ausbilden,
so
p äsen ie
sich
die
Au sich
übe
den
Behinde ungsmißb auch
in
einem
äuße s
ielges al igen
Bild.
Um
den
Behinde ungsmißb auch
in
seinem
wei es en
Um eld
abzus ek-
ken,
lassen
sich
olgende
Fälle
und
Di e enzie ungen
un e scheiden
6:
4
Zu
eine
übe sich
übe
die Mißb auchsau sich siehe e wa: Eugen
Lan-
gen,
E ns
Niede lei hinge
und
Ul ich
Sehmid ,
Kommen a
zum
Ka ell-
gese z,
5.
Au !., Neuwied
und
Da ms ad
1977,
S.
430
-
436;
BKa A,
TB
1977,
BT-D ucksache
8/1925,
S.
23
-
27
und
S.
35
-
41;
BKa A, TB
1978,
BT-D uck-
sache
8/2980,
S.
26
-
30;
MK,
Haup gu ach en II, Fo sch ei ende Konzen a-
ion
bei
G oßun e nehmen, Baden-Baden
1978,
S.
203
-
228;
We nha d
Mö-
sehel, P essekonzen a ion
und
We bewe bsgese z, Tübingen
1978,
S.
73
-
130;
Volke
Emme ich,
a.a.O.,
S.
164
-
191
sowie die
do
gegebenen um ang eichen
Li e a u hinweise.
5 Siehe: BT-D ucksache
8/2136,
S.
14
-16
und
S.
23
-
25;
BT-D ucksache 8/
3690,
S.
23
-
25
und
S.
28
-
30;
BT-Ausschuß
ü
Wi scha , P o okoll N .
8/68,
S.
57
-
110
und
S.
145
-
185.
-
Vg!.
auch Ingo
Sehmid ,
Inwiewei e besse
die Vie e Ka ellgese zno elle das we bewe bspoli ische Ins umen a ium?,
Lis Fo um, Bd.
10
(1979/80),
S.
325
-
342,
hie :
S.
332
-
338;
Pe e
Ulme ,
Die
neuen Vo sch i en gegen Disk iminie ung
und
unbillige Behinde ung (§
26
Abs.2
S. 3
und
Abs.
3,
§
37
a Abs. 3
GWB),
in: WuW, Bd.
30
(1980),
S.
474
-
493.
6 Diese Fallg uppen
wu den
gebilde au g und einschlägige Ma e ialien
zum Behinde ungsmißb auch, die in den o s ehend genann en Quellen nach-
gewiesen we den. -Da
o
allem Uime den we bewe bspoli ischen Ansa z
e i , die Konzep ion des Nich leis ungswe bewe bs
in
die Mißb auchsau -
sich einzu ügen, siehe e ne :
Pe e
Ulme ,
We bewe bs-
und
ka ell ech -
liche G enzen
de
P eisun e bie ung
im
P essewesen, in: A P, Bd.
23
(1975),
S.
870
-
886;
de s.,
De
Beg i "Leis ungswe bewe b"
und
seine Bedeu ung
ü
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2.1.
Helmu
G öne :
Nich leis ungswe bewe b
81
K i e ien
bei
de Au sich übe Behinde ungsmißb auch
L d.
Ma k posi ion
Behinde ungsk i e ien
Abwägungsk i e ien
N .
(Unbilligkei sp ü ung)
1
Ma k e hal en
Um assende
In e -
im
Diens e
de
essenabwägung
Ma k behe schung
Ma k behe -
(Ma k p ozeßo ien ie-
schung
ung)
~-~
(§
22
Abs. 1 GWB)
----~
~---_._.~-
--
-_
..
--~
2 -
Anbie e
ode
Ma k s uk u -
Nich leis ungswe -
Nach age
e schlech e ung/
bewe b
ohne
We -
nega i e
Ma k -
bewe be
wi kungen
-
Fehlen
wesen -
(Ma
k s uk u o ien-
lichen
We -
ie ung)
~
-_.-
bewe bs
~----_.-----_._----.
-----
--------
----------------------
3 -
übe agende
E hebliche
We be-
-
In e essenabwägung
Ma k s eIlung
we bsbeein äch i-
ode
i.
V.m.
Po en-
gung
-
Nich leis ungs-
ialbe ach ung
(§
22
Abs.
4 S. 2
N .l
GWB)
we bewe b
(Ma
k s uk u o ien-
ie ung)
.-
~--~-
---_._-"--------
~~~~----
--~.~-~--~._--~---~~
~---
--~~-
..
_-_._---------_.
4
Rela i e
Ma k -
-
Ve ikal e häl nis:
-
In e essenabwägung
mach /übe legene
Ma k e hal en
ode
Ma k mach *
(Ma
k p ozeßo ien-
-
Nich leis ungs-
ie ung)
we bewe b
-
Ho izon al e häl -
nis:
Nachhal ige
We -
bewe bsbeein äch-
igung
(Ma k s uk u -
o ien ie ung)
._-
~~----------
--
--~---~~----~
5
Ma k s ä ke
Nega i e
Nich leis ungswe -
(UWG-Ansa z)
Ma k wi kung
bewe b
(Ma
k s uk u o ien-
ie ung)
~
~-
-~-~~
-
6
Ma k nach -
Ve s oß
gegen
Nich leis ungswe -
unabhängig
p i a
gese z e
bewe b
ode
e einba e
We bewe bs egeln
(§
28
GWB)
* -
Ve ikal e häl nis:
§
26
Abs.2
S.2
GWB
Abhängigkei
übe legene
Ma k nach
-
Ho izon al e häl nis:
§
37
a Abs. 3
GWB
6
Sch U' en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
124
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82
2.
Nich leis ungswe bewe b als mißb äuchliches Ve hal en?
Gewiß
wi
eine
solche
Sys ema ik
imme
P obleme
au ,
weil
Ab-
g enzungen
und
Abs u ungen
beileibe
nich
so
scha
e lau en,
wie
sie
in
de
übe sich
he o e en.
Obschon
deshalb
no ged ungen
alle
Scha ie ungen
e blassen,
lieg
ih
Vo eil
da in,
die
wesen lichen
Un-
e schiede
im
we bewe bspoli ischen
Ansa z
in
de
Kon olle
des
Be-
hinde ungsmißb auchs
kla
und
deu lich
au zuzeigen.
Sie
liegen
in
den
Gegensa zpaa en
"Ma k p ozeßo ien ie ung
-
Ma k s uk u o ien ie-
ung"
sowie
"In e essenabwägung
-
Nich leis ungswe bewe b"
,
die
das
G undmus e
de
einzelnen
Fallg uppen
bes immen.
So
um aß
die
e s e
K i e ienkombina ion
7
sozusagen
den
"he kömmlichen"
Kon oll-
ansa z,
bei
dem
man
mi
Hil e
eine
eingehenden
Ma k analyse
zu
e -
mi eln
such ,
ob
ein
Ma k e hal en
o lieg ,
das
gewöhnlich
dazu
dien ,
die
Ma k behe schung
zu
siche n
ode
wei e
zu
es igen.
Eine
wei g ei ende
In e essenabwägung,
bei
de
wohl
auch
alle
Ma k ak-
o en
und
de en
Ve ände ungen
zu
be ücksich igen
sind,
muß
dann
da -
übe
Au schluß
geben,
ob
dieses
we bewe bswid ige
Ma k e hal en
nun
om
Unbilligkei s e dik
ge o en
wi d
ode
nich ,
ob
mi hin
ein
Behinde ungsmißb auch
bejah
we den
muß
ode
nich .
Ausgangspunk
de
Behinde ungsp ü ung
is
de
Einsa z
de
ma k wi ksamen
Ak ions-
pa ame e
du ch
das
ma k behe schende
Un e nehmen,
de
eilich
keineswegs
ypisch
nu
in
Ve bindung
mi
Ma k nach
au e en
muß.
Deshalb
ha
es
in
Behinde ungs ällen
die
"Mißb auchskon olle
mi
S a egien
zu
un,
die
bei
wesen lichem
We bewe b
möglich
sind"8,
was
die
We bewe bspoli ik
au
diesem
Feld
so
schwie ig
ges al e .
Die
nach-
olgenden
Fallg uppen
e sp echen
in
diese
F age
scheinba
eine
En -
las ung,
weil
sie
den
Behinde ungsmaßs ab
au
den
Fak o
Ma k s uk-
u
e engen
und
weil
sich
Ma k e hal en
sowie
Ak ionspa ame e -
die Anwendung on GWB
und
UWG-Ta bes änden, in: GRUR, Bd.
79
(1977),
S.
565
-
580;
de s., Leis ungs emde We bewe bsp ak iken
ma k s a ke
Un-
e nehmen
-Neuo ien ie ung des Disk iminie ungs e bo s
und
de
Ins u-
men e
des UWG, in: Baye isches S aa sminis e ium
ü
Wi scha
und
Ve -
keh
(H sg.),
F eihei
und
Fai neß
im
We bewe b -Chance
ü
einen lei-
s ungs ähigen Mi els and, We bewe bskong eß München
1977,
o.
O.
und
o.
J.
(München
1977),
S.
187
-
242;
de s., Sch anken zulässigen We bewe bs
ma k behe schende
Un e nehmen, Baden-Baden
1977,
besonde s S.
93
-101;
de s., Ka ellam sbe ugnisse
in
Unlau e kei ssachen?, in: FAZ, N .
225,
12.10.
1978,
S.
12;
de s.,
Meh
We bewe b?, in: WuW, Bd.28
(1978),
S.
330
-
344;
de s.,
Die
neuen
Vo sch i en
...
, a.a.O.; de s., Ka ell ech swid ige
Konku enz-
behinde ung
du ch leis ungs emdes
Ve hal en
ma k behe schende
Un e -
nehmen, in:
Hans
Me z
und
Wal e
R. Schluep (H sg.), Rech
und
Wi scha
heu e, Fes gabe
ü
Max
Kumme ,
Be n
1980,
S.
565
-
596.
7 Das
P oblem
des
ele an en
Ma k es
wi d
hie
ausgeklamme . Es soll
die
Annahme
gel en, daß die Ma k abg enzung le z lich du ch eine
we ende
En scheidung ge o en wi d. -Siehe zu diese F age: E ich
Hoppmann,
Die
Abg enzung des
ele an en
Ma k es im Rahmen
de
Mißb auchs au sich
übe
ma k behe schende Un e nehmen, Baden-Baden
1974.
8 F anz-Ul ich
Willeke,
We bewe bspoli ik, Tübingen
1980,
S.
389
-
390,
siehe auch: S.
386
-
392.
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2.1.
Helmu
G öne :
Nich leis ungswe bewe b
83
einsa z
mi
den
Ka ego ien
Leis ungswe bewe b-Nich leis ungswe -
bewe b
angeblich
eindeu ig
quali izie en
lassen.
De
zwei e
Fall
en häl
diese
K i e ienkombina ion
in
allgemeine
Fo m,
wie
sie
in
de
Li e a u
en wickel
wu de
und
auch
in
de
En -
scheidungsp axis
o zu inden
is
9• Die
üb igen
Kons ella ionen
machen
auch
ü
diese
Kombina ion
deu lich,
daß
Nich leis ungswe bewe b
an
ein
bes imm es
Ausmaß
an
Ma k mach
gekoppel
is .
Da übe
hinaus
zeigen
sich
neben
den
Abs u ungen
bei
de
Ma k mach
o
allem
Di -
e enzie ungen
bei
den
Behinde ungsk i e ien.
Neue dings
soll
zunächs ,
wie
es
Zi e
d ei
ausweis ,
eine
e hebliche
We bewe bsbeein äch i-
gung
maßgeblich
sein
(§
22
Abs. 4
Sa z
2
N .
1 GWB),
ü
die
die
Miß-
b auchsschwelle
nied ige
lieg
als
bei
ela i e
Ma k nach
des
Falls
ie .
Hie
is
nämlich
ü
die
Behinde ung
ausschlaggebend
eine
nach-
hal ige
We bewe bsbeein äch igung,
bei
de
es
sich
"nach
A ,
Ausmaß
und
zei liche
Daue
um
eine
nich
nu
une hebliche
und
o übe gehen-
de
Ge äh dung
des
We bewe bs
handeln"
muß
10.
Im
Fall
5
handel
es sich schließlich
um
den
Ansa z
eine
Mißb auchskon olle
nach
UWG
in
Fo m
de
"ma k bezogenen
Unlau e kei "l1,
de
gewöhnlich
on
eine
gewissen
Ma k s ä ke
un e halb
on
Ma k behe schung
und
übe lege-
ne
Ma k mach
in
Ve bindung
mi
Nich leis ungswe bewe b
ausgeh ,
alle dings
im
G enz all
auch
du chg ei en
soll,
wenn
keine lei
Ma k -
ein luß
gegeben
is
12•
Und
den
Abschluß
bilde
de
ma k nach unab-
hängige
Mißb auchs o wu ,
de
aus
einem
Ve s oß
au g und
eine
Ma k handlung
des
Nich leis ungswe bewe bs
gegen
p i a gese z e
ode
e einba e,
abe
ka ell
ech lich
sank ionie e
We bewe bs egeln
esul ie .
2.
P ü
man
diesen
Ka alog
on
K i e ienkombina ionen
ü
Behin-
de ungsmißb äuche,
so
läß
sich
zunächs
olgendes
es hal en,
was
nach-
olgend
im
einzelnen
disku ie
wi d:
-
Die
Abg enzung
des
Ad essa enk eises
weis
eine
be äch liche
Spannwei e
au .
-Das
Behinde ungsk i e ium
"Ma k wi kungen"
und
Abwägungsk i-
e ium
"Leis ungsbezug"
p äsen ie en
sich als
Lee o meln
und
sind
inhal lich
auszu üllen.
9
Siehe
o
allem
die
oben
ange üh en
Ve ö en lichungen
Ulme s.
Vgl.
auch
Hein ich
Hö z e
und
Ho s
Sa zky,
We bewe bs e ze ungen
du ch
nach agemäch ige
Handelsun e nehmen,
Köln,
Be lin,
Bonn
und
München
1980,
mi
wei e en
aus üh lichen
Nachweisen.
10
BT-D ucksache
8/3690, S. 30.
11
Siehe
ans a
zahl eiche
Einzelhinweise:
ea l
Baudenbache ,
Mach be-
ding e
We bewe bs ö ungen
als
Unlau e kei s a bes ände,
in:
GRUR,
Bd.
83
(1981), S.
19
-
29
und
die
do
ange üh en
Quellen.
12
Siehe:
BKa A,
TB
1977, a.a.O., S. 36.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
84
2.
Nich leis ungswe bewe b
als
mißb äuchliches
Ve hal en?
-
Eine
Mißb auchskon olle
nach
diesem
Mus e
zeig
eine
ech lich-
ins i u ionelle
Zus ändigkei ss uk u
au ,
die
wi scha spoli isch
nich
unp oblema isch
is .
-Die
we bewe bspoli isch
ele an en
Wechselwi kungen
und
Wech-
selbeziehungen
zwischen
den
einzelnen
K i e ien
bleiben
unsich ba .
Au
diese
Gesich spunk e
konzen ie en
sich
die
nachs ehenden
Aus-
üh ungen,
die
olgenden
we bewe bspoli ischen
Ausgangspunk
zu-
g unde
legen:
De
Mißb auchsau sich
äll
-
unbeschade
eine
spä e-
en
Diskussion
mögliche
Umwe ungen
-
die
we bewe bspoli ische
Au gabe
zu,
un e
Be ücksich igung
de
au
We bewe bs eihei
ge-
ich e en
Zielse zung
des GWB zu
e hinde n,
daß
Un e nehmen
mi
e höh em
Ma k ein luß
ih e
nich
om
We bewe b
kon ollie en
Hand-
lungsspiel äume
zu
Las en
D i e
ausnu zen.
Insbesonde e
bei
allen
Fo men
des
Behinde ungsmißb auchs
gil
als
Schu z ich ung
"die
Si-
che ung
de
We bewe bs eihei
au
dem
Ma k
des
behe schenden
Un e nehmens
sowie
au
den
o -
und
nachgelage en
Mä k en"13.
Das
ziel
im
einzelnen
da au ,
den
Ma k zu i
und
den
Ma k aus i
o -
enzuhal en,
Mi konku en en
und
Ma k eilnehme
ande e
Wi -
scha ss u en
o
Behinde ungen
im
We bewe b
zu
schü zen
sowie
den
mißb äuchlichen
Einsa z
wi scha liche
Mach
au
D i mä k en
zu
e hinde n.
3. Die
Mißb auchskon olle
zu
Siche ung
des
Leis ungswe bewe bs
14
üh
-
wie
die
übe sich
gezeig
ha
-
zu
eine
be äch lichen
Aus-
wei ung
des
Ad essa enk eises,
und
zwa
gemessen
an
Me kmalen
de
Ma k s uk u
mi
einem
ab allenden
G ad
an
e mu e e
Ma k mach .
Folge ich ig
müß e
dami
eine
Umkeh ung
des
P inzips
einhe gehen,
daß
ein
Un e nehmen
eine
um
so
g öße e
Einsch änkung
seine
Hand-
lungs eihei
hinnehmen
muß,
je
mäch ige
es
is . Dies geschieh auch,
indem
man
übe
gewisse
Ve häl nismäßigkei se wägungen
die
Abhän-
gigkei
de
Behinde ung
on
de
S ä ke
de
Ma k posi ion
be ücksich-
ig
l5
•
Eine
Abkopplung
de
Mißb auchsau sich
on
de
Ma k behe -
schung
e s ä k
abe
de en
mögliche
Fehlen wicklungen,
die leich
in
einen
übe mäßigen,
wi scha s-
und
ech spoli isch
bedenklichen
Ve -
hal ensdi igismus
einmünden
können.
Eine
solche
we bewe bspoli ische
Ge ah
kann
sich,
um
ein
schwe wiegendes Beispiel
he auszug ei en,
o
allem
dann
eins ellen,
wenn
o s oßende
We bewe b
in
Mißb auchs-
e dach
ge ä ,
weil
nachziehende
Ma k ak ionen
ausbleiben.
Dadu ch
b ei en
sich mögliche weise
ma k p ozessuale
Le ne ek e
aus, die
ab-
13
We nha d
Möschel, a.a.O., S.
93
sowie
S.
73
-
77.
U
Diese
Umsch eibung
eich
übe
die
Ve schä ung
und
Auswei ung
de
Mißb auchsau sich
du ch
die
ie e
No ellie ung
des
GWB
hinaus.
15 Vgl.
We nha d
Möschel, a.a.O., S.
93
-
95.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
2.1.
Helmu
G öne :
Nich leis ungswe bewe b
85
ges imm e
Ve hal ensweisen
begüns igen
ode
soga
e s
au keimen
lassen, so
daß
als
Nebenwi kung
-
u sp ünglich
wohl
meis
unbeab-
sich ig -
behö dlich
induzie e
We bewe bsbesch änkungen
Pla z
g ei en.
Auße dem
wi d
es
un e halb
eine
eindeu igen
Ma k behe -
schungsschwelle
ü
einzelne,
ela i
g öße e
Un e nehmen
zunehmend
schwie ige ,
zu e lässig
abzuschä zen, ob es sich
bei
eine
o s oßenden
We bewe bshandlung
nich
um
eine
mißb auchsbelas e e
Ak ion
han-
del ,
was
Konku enzini ia i en
dämp en
und
insgesam
das
"We be-
we bsklima"
e schlech e n
kann.
Aus
diesem
G unde
sind
auch
F age-
zeichen
hin e
die
neugescha ene
Mi els andsklausel
zu
se zen;
denn
We bewe bsans engungen
o
allem
de
g öße en
Ma k eilnehme
e en
un e meidba
imme
auch
kleine e
und
mi le e
Mi konku en-
en, die
nunmeh
schnell
be ei
sein
we den,
den
Vo wu
eine
unbil-
ligen
We bewe bsbeein äch igung
zu
e heben,
was
bis
hin
zu
eine
asch
ge äll en
we bewe bspoli ischen
Vo weg e u eilung
eichen
wi d.
Je
ge inge
in
einem
en scheidenden
Teil
de
kleine en
und
mi -
le en
Un e nehmen
ohnehin
die
un e nehme ische
Flexibili ä
is ,
des o
meh
is
dami
zu
echnen
-
zumal
im
Ve ein
mi
We bewe bs egeln
und
sons igen
he kömmlichen
S andesgep logenhei en
-,
daß
die
Miß-
b auchskon olle
s uk u konse ie ende
Züge
en häl .
Gewiß
ha
auch
de
Gese zgebe
diese
wi scha spoli ischen
E s a ungsge ah en
ge-
sehen
u"
und
auch
das
Ka ellam
mag
es e
we bewe bso ien ie e
Vo -
sä ze
hegen, so
sind
doch
die
Ankündigungse ek e
de
neuen
Vo sch i -
en
zum
Behinde ungsmißb auch
nich
ge ing
zu schä zen,
was
den
poli ischen
D uck
des
Ma k p o ek ionismus
au
die
we bewe bspoli i-
schen
Ins i u ionen
spü ba
e höhen
wi d.
Diese
Tendenz
e s ä k
sich
noch,
wenn
einzelne
Landeska ellbehö den
die
we bewe blichen
Ma k p ozessen
ab ägliche
Rolle
eines
p o ek ionis ischen
Vo ei e s
übe nehmen
und
wei e
e olgen
17•
Soll e
sich
die
Mißb auchsau sich
e s ä k
an
un e nehmensbezogenen
G ößens uk u en
aus ich en,
dann
wi d
das
wah scheinlich
dazu
üh en,
den
sogenann en
Res we -
bewe b
noch
wei e
zu
besch änken,
ans a
ihn
zu
schü zen
und
zu
ö de n.
Mi
eine
in ensi e en
S uk u o ien ie ung
de
We bewe bspoli ik
begib
man
sich
wi scha spoli isch
au
einen
ge ah ollen
Weg,
s öß
man
doch
dami
das
To
zu
imme
meh
ma k o ganisa o ischen
Len-
16
Vgl.
BT-D ucksache
8/3690, S. 28 -
30.
17
Siehe
e wa:
Baye isches
S aa sminis e ium
ü
Wi scha
und
Ve keh ,
Ka ellbe ich
1977,
München
1978, S.
11-19,
insbesonde e
S. 16 -19;
dasselbe,
Be ich
übe
S uk u
und
En wicklung
des
Einzelhandels
in
Baye n,
Einzel-
handelsbe ich ,
München
1980, S. 26 -
29
und
S. 48 -49;
Minis e ium
ü
Wi -
scha
und
Ve keh
Rheinland-P alz,
Mi els ändische
Wi scha
in
Rhein-
land-P alz,
Mainz
1980, S. 31.
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86
2.
Nich leis ungswe bewe b
als
mißb äuchliches
Ve hal en?
kungsmaßnahmen
wei e
au
18
und
ebne
dadu ch
zugleich
auch
eine
s illschweigenden
Umwe ung
des Schu zzweckes des Gese zes
den
Weg.
Diese
En wicklung
mach
deu lich,
wa um
sich
mi
Hil e
de
Miß-
b auchskon olle
keines alls
ühe e
Ve säumnisse
de
We bewe bs-
und
de
Wi scha spoli ik
o
allem
gegenübe
Konzen a ions-
und
Ve mach ungse scheinungen
ko igie en,
geschweige
denn
de en
Folgen
eindämmen
lassen.
4.
In
de
Konzep ion
des
Nich leis ungswe bewe bs
als
Ansa z
zu
Mißb auchskon olle
we den
als
Behinde ungsk i e ium
he angezogen:
Ma k s uk u e schlech e ungen,
nega i e
Ma k wi kungen
und
nach-
hal ige
We bewe bsbeein äch igungen.
Diese
allgemein
o mulie en
Besch änkungen
e mögen
keine
nähe e
Auskun
übe
die
ma k ele-
an en
Sach e hal e
zu
e mi eln,
die
mi
ihnen
zu
e assen
sind.
Bei
de
Ma k s uk u e schlech e ung
dach e
man
zunächs
an
die
Ab-
nahme
de
Zahl
de
Ma k eilnehme ,
die
om
Ma k e hal en
eines
ma k behe schenden
Un e nehmens
ausgehen
müß e.
Dami
wä e
abe
eine
Mißb auchskon olle
übe lüssig
gewo den,
weil
die
Ma k olgen
eines
mißb äuchlichen
Ve hal ens
be ei s
einge e en
sind
und
sich
ge-
wöhnlich
auch
nich
meh
ückgängig
machen
lassen
19•
Deshalb
sieh
man
die
Auswi kungen
eines
Behinde ungs e hal ens
nunmeh
als
Ge-
äh dungs a bes and
an.
Mi hin
komm
es
da au
an,
ob
eine
Ma k -
s uk u e schlech e ung
ode
eine
nega i e
Ma k wi kung,
die
gleich-
alls
s uk u bezogen
in e p e ie
wi d,
d oh .
Ein
solche
Ansa z
mag
im
Einzel all
einen
zu
be ü ch enden
Ausscheidungsp ozeß
abwenden,
alls
ein
Un e nehmen
on
eine
mißb auchs e däch igen
ode
miß-
b auchs ele an en
Ma k handlung
zu ücksch eck -
sei
sie
nun
zu
Rech
ode
zu
Un ech
als
solche quali izie .
E
b ing
abe
in
de
ka -
ellbehö dlichen
Anwendungsp axis
zugleich neue,
nich
wenige
schwie ige
P obleme
he o .
Denn
nun
benö ig
man
zunächs
einmal,
um
Ve ände ungen
de
Ma k s uk u
beu eilen
zu
können,
eine
ganz
bes imm e,
ielleich
soga
als
op imal
dekla ie e
Ma k s uk u
als
Re e enzg öße.
Soll e
dies
eine
Ma k s uk u
bei
We bewe b
sein, so
bleib
diese
Bezugsg undlage
unbes imm ,
weil
es
die
alleinige
we be-
we bliche
Ma k s uk u
nich
gib ,
sonde n
nu
eine
beliebige
Viel-
zahl,
und
weil
sie
als
E gebnis
on
We bewe bsp ozessen
nich
simula-
ions ähig
is .
Inso e n
kann
man
also
on
eine
"Als-ob-Ma k s uk u "-
18
Siehe
auch:
E ns -Joachim
Mes mäcke1',
Mißb äuche
de
Nach agemach
und
Möglichkei en
ih e
ka ell ech lichen
Kon olle,
in:
FIW
(H sg.),
Schwe -
punk e
des
Ka ell ech s
1976/77,
Köln,
Be lin,
Bonn
und
München
1978,
S.
15
-26,
hie
besonde s
S.
24 -26. -
Zu
den
g undsä zlichen
F agen
siehe
E ich
Hoppmann,
"Neue
We bewe bspoli ik":
Vom
We bewe b
zu
s aa -
lichen
Mik o-S eue ung,
in:
Jah büche
ü
Na ionalökonomie
und
S a is ik,
Bd.
184 (1970), S. 397 -416.
n Vgl.
Pe e
u me ,
De
Beg i
"Leis ungswe bewe b"
...
, a.a.O., S. 576.
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2.1. Helmu G öne : Nich leis ungswe bewe b
87
Poli ik
sp echen,
und
zwa
mi
all
den
bekann en
wi scha spoli ischen
Schwächen,
die
jedem
Als-ob-Konzep
anha en.
Wähl
man
hingegen
i gendeine
ande e
Ma k s uk u
als
Re e enzg öße,
und
mag
sie
auch
im
hohen
G ade
plausibel
e scheinen, so
is
dennoch
unab~islich
hin-
zunehmen,
daß
in
diese
En scheidung
ü
eine
bes imm e
Re e enz-
g öße
ein
meh
ode
wenige
g oßes
we bewe bs heo e isches
Willkü -
elemen
s eck .
Da
man
da übe
hinaus
die
Ma k s uk u e schlech-
e ung
als
Ge äh dungs a bes and
be ach en
muß,
is
im
Einzel all,
um
die
nega i en
Ma k wi kungen
da un
zu
können,
eine
P ognose
übe
das
sich
eins ellende
Ma k e gebnis
e o de lich,
was
wegen
de
Viel-
zahl
on
Ein luß ak o en
gleich alls
au
unübe windba e
Schwie igkei-
en
s öß .
Dabei
s ehen
zudem
noch das
E o de nis
eines
aschen
Ein-
g ei ens
de
Ka ellbehö de
und
das
P ognosep oblem
in
einem
nega-
i en
Beziehungszusammenhang;
denn
je
schnelle
die
Mißb auchsau -
sich
eagie ,
des o
meh
Schwie igkei en
be ei e
es, die
beweise heb-
liche
und
en scheidungs ele an e
Ma k en wicklung
und
de en
E geb-
nisse
einige maßen
zu e lässig
o he zusehen,
es
sei
denn,
man
hä e
hie zu
inzwischen
Pe -se-Regeln
e mi eln
können.
Das
He aus inden
on
Pe -se-Regeln
wiede um
se z
einen
we bewe bs heo e isch
zu ei-
chenden
Analyseansa z
o aus,
den
das
Ma k s uk u konzep
nich
bie en
kann.
Es
is
zwa
an
allgemeinen
Hinweisen
abzulesen,
daß
die
Ma k e -
häl nisse
nich
bloß
au g und
de
Zahl
de
Ma k eilnehme
beu eil
we den
sollen, doch
bleib
o en, welches die
Ma k s uk u ak o en
im
einzelnen sein
könn en
und
welches
Gewich
ihnen
bei
de
Analyse
de
jeweiligen
Ma k kons ella ion
zukomm .
Mögen
sich
die
Konzen-
a ions e häl nisse
ielleich noch
aus
dem
Ma k behe schungs a be-
s and
e geben,
so
i
dies
ü
die
Viel al
on
Ma k zu i s-
und
Ma k aus i ssch anken
bes imm
nich
zu.
Gewiß,
auch
de
S and
de
Ma k en wick:lung
wi d
e wähn ,
alle dings
ehlen
nach ollziehba e
Schluß olge ungen,
au
die
keines alls
e zich e
we den
kann.
Au
die
S uk u kennzeichen
"Ma k o ganisa ion"
und
"Un e nehme ypologie"
sowie
au
die
Ve schiedena igkei
ande e
S uk u ak o en
wi d
in
den
Da legungen
zu
diesem
MIßb auchskonzep
nich
wei e
eingegan-
gen. Gleichwohl
wä e
es
ü
eine
angemessene
we bewe bs heo e i-
sche
Fundie ung
diese
MIßb auchspoli ik
unbeding
e o de lich,
ge-
s ü z
au
diese
Fak o en
ein
ma k s uk u elles
Gesam konzep
als
Re e enzsi ua ion
zu
en wickeln
und
o zus ellen;
denn
nu
anhand
eine
solchen
ma k s uk u ellen
"Meßla e"
lassen
sich
we bewe bs-
poli isch
unzweideu ige
Ve ände ungen
on
Ma k kons ella ionen
als
nega i e
Ma k wi kungen
mißb auchs e däch ige
We bewe bshand~
lungen
ma k behe schende
Un e nehmen
quali izie en. Doch
selbs
dabei
gib
es zusä zlich noch
die
s illschweigende
Annahme,
die
Kausa-
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94
2.
Nich leis ungswe bewe b
als
mißb äuchliches
Ve hal en?
da um,
g undsä zlich
es zuhal en,
daß
es sich
bei
dem
K i e ium
Nich -
leis ungswe bewe b
um
eine
Ma k e gebniskon olle
anband
on
S uk u o gaben
handel .
übe spi z
o mulie
heiß
das,
daß
im
Rahmen
de
Mißb auchskon olle
die
In e essenabwägung
s e s
dann
Unbilligkei
bejah ,
wenn
ein
ma k s a kes
Un e nehmen
gegen
eine
wie
imme
gea e e
Zun o dnung
e s öß .
6.
Zu
diesem
Zusammenhang
is
au
die
ech lich-ins i u ionellen
Aspek e
de
Zus ändigkei s e lage ungen
im
we bewe bspoli ischen
En scheidungsp ozeß
hinzuweisen, die
du ch
eine
konzep ionelle
Um-
o ien ie ung
bei
de
Kon olle
des
Behinde ungsmißb auchs
e s ä k
we den
ode
en s ehen
können.
Es
bes eh
nämlich
die
Ge ah ,
daß
ein
wi scha spoli isch ge äh liches
Ka ussel
in
Gang
geb ach
we den
kann.
E s
scha en
die
Ve bände
s andes-
und
b ancheno ien ie e
We bewe bs egeln.
Dann
we den
diese
ka ellbehö dlich
genehmig ,
und
danach
we den
Ve s öße
gegen
diese
We bewe bs egeln
on
de
Rech sp echung
zu
Beg ündung
da ü
he angezogen,
daß
ma k bezo-
gene
Unlau e kei
o lieg .
Von
de
Rech sp echung
gehen
solche
we -
bewe bs e hinde nden
Sach e hal e
allmählich
ih e sei s
wiede um
in
die
Mißb auchskon olle
ande e
Ins i u ionen
übe .
Dies schein
ein
ge äh liche
ci culus
i iosus
zu
sein,
denn
es
bedeu e ,
daß
le z end-
lich
die
Ve bände
da übe
bes immen,
was
noch
we bewe bskon o m
is
und
was
nich , die
wohlo dnungspoli isch
bedenklichs e
Tendenz,
die sich
hin e
de
En wicklung
de
Mißb auchskon olle
übe haup
ab-
zeichne .
Diese
we bewe bspoli ischen
Ein lußkanäle
we den
in
de
poli ischen
P axis
du chaus
e kann
und
genu z .
Um
diese
Einwi kungsmöglich-
kei en
abzusiche n
und
zu
e s ä ken,
o de n
in e essie e
Ve bände
sei
langem
imme
wiede
eine
gese zliche
G undlage,
um
We bewe bs-
egeln
ü
allgemein e bindlich
e klä en
zu
können
37•
Zwa
wu de
die-
ses ech liche
Ins umen
zu
Disziplinie ung
on
Außensei e n
-
ge-
naue
müß e
es
wohl
lau en,
zu
abscha enden
"Zähmung"
ka ellunwil-
lige
we bewe bsak i e
Un e nehmen
-
bishe
o mal
nich
gescha -
en, doch
die
Rech sp echung
ha
da ü
geso g ,
daß
ak isch schon
ein
Zus and
de
Allgemein e bindlichkei se klä ung
on
We bewe bs e-
geln
bes eh .
O dnungspoli isch
"is
de
on
de
Rech sp echung
einge-
schlagene Weg,
be ei s
de
lege
la a
übe
§ 1 UWG
We bewe bs egeln
ü
die
Außensei e
ü
e bindlich
zu
e klä en,
siche lich
nich
unbe-
denklich. Dies
gil
insbesonde e
dann,
wenn
nich
einge agene
We be-
we bs egeln,
wie
die
gemeinsame
E klä ung
( on
O ganisa ionen
de
gewe blichen
Wi scha
38)
•••
du ch
die Ge ich e
zum
Ve hal ensmaß-
37
Siehe:
Jü gen
F.
BauT,
We bewe bs egeln
und
Außensei e ,
in:
ZHR,
Bd.
141
(1977), S. 293 -312.
38
WuW,
Bd.
26 (1976), S.
17
-18.
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2.1.
Helmu
G öue :
Nich leis ungswe bewe b
95
s ab
auch
ü
Außensei e
gemach
we den"39.
Deshalb
e wunde
es
nich ,
wenn
nunmeh
Ans engungen
un e nommen
we den,
,,§ 1
UWG
in
de
gleichen
Weise
wie
im
Jah e
1973 §
28
Abs.
2 (GWB)
um
den
Beg i
des
,leis ungsge ech en
We bewe bs'
zu
e gänzen"4o,
weil
da-
du ch
die
ak ische
Bindungswi kung
noch
e s ä k
wü de.
In
einem
o dnungs-
und
we bewe bspoli isch
un e e ba en
Ausmaß
ginge
dann
die
Au sich
übe
angebliche
Behinde ungsmißb äuche
in
die
Eigen e-
gie
on
Wi sch:a s e bänden
übe .
Dahe
soll e
sich
de
Gese zgebe
bei
de
ans ehenden
UWG-Re o m
nich
de
wi scha spoli ischen
Au -
gabe
e schließen,
die
beabsich ig en
Gese zesände ungen
auch
und
o
allem
un e
we bewe bspoli ischen
K i e ien
zu
p ü en
und
zu
beu -
eilen.
7.
Schließlich
seien
noch
ku z
Beziehungen
angesp ochen,
die
zwi-
schen
den
einzelnen
K i e ien
eine
Kon olle
des
Behinde ungsmiß-
b auchs
bes ehen.
De
Zusammenhang
zwischen
de
Fes s ellung
eine
Behinde ung
und
dem
Nachweis
on
Ma k nach
wu de
be ei s
iel-
ach
disku ie ,
so
daß
es
genüg ,
ihn
hie
lediglich
zu
e wähnen.
Wich-
ige
is
es,
au
die
Ve lech ung
de
beiden
K i e ien
Behinde ung
und
Unbilligkei
au me ksam
zu
machen,
die
nunmeh
mi
Hil e
de
Kon-
zep ion
des
Nich leis ungswe bewe bs
angeblich
ge enn
und
unab-
hängig
oneinande
e mi el
und
angewand
wü den.
Das
i
nach
meinem
Da ü hal en
jedoch
nich
zu.
Fü
den
Nachweis
on
Behinde-
ungen
sind
bekann lich
die
nega i en
Ma k wi kungen,
wie
sie
sich
als
Ma k s uk u e ek e
niede schlagen,
maßgeblich.
Beim
Unbilligkei s-
es
komm
es
abe
gleich alls
-
und
das
Konzep
de
ma k bezoge-
nen
Unlau e kei
sowie
die
K i e ien
des
Nich leis ungswe bewe bs
machen
dies
deu lich
-
au
nega i e
Ma k wi kungen
an.
In
ih en
Ke nbe eichen
bes eh
also
Kong uenz.
Sieh
man
on
den
e bleiben-
den
Rand ak o en
ab,
wi d
demnach
übe haup
keine
e gänzende
In-
e essenabwägung
o genommen.
Allein
en scheidend
is
die
behinde-
ungs ele an e
nega i e
Ma k wi kung.
Von
dahe
en sp ich
dieses
Vo gehen
in
keine
Weise
einem
dem
Schu zzweck
des
GWB
gemäßen
Mißb auchs e ah en,
das
da au
abs ell ,
We bewe bsbesch änkungen
nachzuweisen
und
zu
bekämp en,
die
D i e
unbillig
behinde n.
S9
Jü gen
F.
Bau ,
a.a.O., S. 307.
40
Hans
F anzen
und
Hans-Ku
Mees, a.a.O.,
Beg i
-S. 12.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
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2.2. F anz-Jü gen Säcke :
Bedeu ung
und
K i e ien des Nich leis ungswe bewe bs
aus de Sich de ka ell ech lichen Anwendungsp axis
(ku ze
Inhal sangabe
des
He ausgebe s)
F.-J.
Säcke
ha e
sich
au
eine
ela i
p äzise
ju is ische
Sys ema-
ik
einges ell .
E
ging
nich
au
die
Sys ema ik
on
H.
G öne
ein,
son-
de n
e deu lich e
die
P oblema ik
anhand
on
Beispielen
-
nämlich
ie
Beschlüssen
-
aus
de
P axis
des
Bundeska ellam es,
die
o
dem
Kamme ge ich
behandel
wu den:
1.
"Kombina ions a i "l
De
Sp inge -Ve lag
in
Be lin
gewäh e
demjenigen,
de
in
meh e-
en
Be line
Zei ungen
des
Ve lages
inse ie en
woll e,
eine
e heb-
liche
Ta i e güns igung.
De
"Tagesspiegel",
einzige
g öße e
un-
abhängige
Zei ung
in
Wes -Be lin,
be ü ch e e
eine
Abwande ung
ih e
Anzeigenkunden
zu
den
Sp inge -Zei ungen.
Das
Kamme -
ge ich
hiel
die
Un e sagung
des
BKa A
ü
nich
gebo en.
2.
"Rama-Mädchen"2
De
Unile e -Konze n
woll e
den
Absa z
on
Rama-Ma ga ine
du ch
T eue aba e
s abilisie en.
Kunden,
die
aus
den
Schach el-
Deckeln
zwöl
do
abgebilde e
Rama-Mädchen
ausschni en
und
diese
aus eichend
ankie
zu ücksand en,
e hiel en
DM
3,-
in
ba
e s a e .
Das
BKa A
un e sag e
im
Wege
de
eins weiligen
An-
o dnung
die
Fo se zung
diese
Ak ion
bis
zu
endgül igen
En schei-
dung.
-Die
Un e sagung
wu de
du ch
das
Kamme ge ich
au ge-
hoben.
3.
"Sonn ag
ak uell"3
Meh e e
Zei ungs e lage
im
S u ga e
Gebie
ha en
sich
zu
de
gemeinsamen
He ausgabe
de
kos enlosen
Sonn agszei ung
"Sonn-
1 Vgl.
o.
V.,
Mach mißb auch bei Ve schlech e ung
de
Ma k s uk u
du ch
leis ungs emde P ak iken, in: WuW/E,
5/1977"
S.
343
-
350.
2 Vgl.
o.
V.,
Leis ungs emde We bewe bsmaßnahmen
nu
bei Ve schlech-
e ung
de
Ma k s uk u
mißb äuchlich, in: WuW/E, He
10/1978,
S. 643-
648.
3 Vgl.
o.
V.,
We bewe bskon o mes Ve hal en ma k behe schende
Un e -
nehmen nich mißb äuchlich, in: WuWJE,
He
1/19130,
S.
64
-
67;
gl.
o.
V.,
Unzulässigkei eine eins weiligen Ano dnung
zu
Siche ung
de
Fusions-
kon olle -Vo ausse zung gemeinsame Behe schung, in: WuW/E,
He
1/
1980,
S.
61
-
64.
7
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpoll lk
124
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98 2. Nich leis ungswe bewe b als mißb äuchliches Ve hal en?
ag
ak uell"
zusammengeschlossen.
Das
BKa A
un e sag e
du ch
eins weilige
Ano dnung,
"Sonn ag
ak uell"
nu
gekoppel
an
ein
Wochen agsabonnemen
ohne
zusä zliches
En gel
ode
im
Einzel-
e kau
nu
zusammen
mi
eine
Wochen agsausgabe
de
zusammen-
geschlossenen
Zei ungs e lage
zu
e b ei en.
4.
"E em"4
E em
is
de
g öß e
He s elle
on
Fe ig u e
ü
Hunde
und
Ka zen.
Gleichzei ig
ha
e
eine
ma k behe schende
S ellung
au
den
Mä k en
ü
Tie zubehö wa en.
Von
de
Fi ma
E em
wu de
ein
T eue aba
(Jah esumsa zbonus)
gewäh ,
du ch
den
au
G und
eine
s a ken
S a elung
die
Abneh-
me
kleine
Mengen
benach eilig
wu den.
Das
BKa A
un e sag e
diese
A
de
Raba gewäh ung;
zum
Zei punk
des
Vo ages
wa
de
Beschluß
noch
nich
ech sk ä ig
5•
Bei
allen
Fällen
e gab
sich
ü
den
Ka ellsena
die
Schwie igkei ,
daß
e
ge ade
zu
Konk e isie ung
d~s
Ausbeu ungsmißb auchs
die
Fo mel
gep äg
ha e:
We bewe bswid ig
und
mißb äuchlich
is
nu
ein
solches
Ve hal en,
das
bei
wi ksamem
We bewe b
nich
möglich
wä e.
Diese
Fo mel
jedoch
paß e
nich
au
die
Sach e hal e.
Soll e
man
§
22
GWB
dahe
mögliche weise
um
eine
zusä zliche
Ta bes andsg uppe
e wei e n,
du ch
die
auch
solches
Ve hal en
e bo-
en
wi d,
du ch
das
kleine e
Un e nehmen
am
Ma k ,
also
Mi bewe -
be ,
in
ih en
Handlungsmöglichkei en
und
übe lebenschancen
beein-
äch ig
we den?
Das
wü de
in
le z e
Konsequenz
dazu
üh en,
daß
ein
ma k behe schendes
Un e nehmen
nich
meh
wachsen
dü e
und
eine
Aushöhlung
seine
ma k behe schenden
S ellung
akzep ie en
müß e.
Das
abe
hieße,
das
in e ne,
au
Leis ung
basie end~
Wachs um
eines
Un e nehmens
zu
b emsen,
was
nach
dem
Sinn
des
§ 22
abwegig
wä e.
Aus
diesem
G unde
wu de
die
Fo mel
gep äg ,
daß
man
ma k behe -
schenden
Un e nehmen
ohne
Ve s oß
gegen
die
G undp inzipien
eine
eihei lichen
Ma k wi scha
jeden alls
solches
Ve hal en
un e sagen
könne,
das
man
als
Nich Ieis ungswe bewe b
de inie .
Diese
Beg i
ha e
jedoch
inhal lich
noch
keine
S uk u en
und
wu de
in
de
Li e a-
u
s~h
un e schiedlich
e wende .
Deshalb
ha e
das
Kamme ge ich
in
seinen
En scheidungen
seh
o sich ig
hinzuge üg ,
daß
nach
§ 22
GWB
ein
solches
Ve hal en
unwi ksam
sein
soll,
wenn
"P ak iken
des
4 Vgl.
o.
V.,
Un e sagung
eines
Jah esumsa z aba s
bei
übe agende
Ma k s ellung, in: WuW/E,
He
2/1980,
S.
145
-158.
5 Anm. des He ausgebe s: Vgl. je z
KG,
Beschl. .
12.11.
1980, WuW/E
OLG
1981, 2403.
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2.2.
F anz-Jü gen
Säcke :
K i e ien
des
Nich leis ungswe bewe bs
99
Nich leis ungswe bewe bs
zu
eine
Ve schlech e ung
de
Ma k s uk-
u
ode
zu
nich
we bewe bsge ech en
E gebnissen
üh en".
Hie mi
wu de
zusä zlich
eine
S uk u komponen e
einge üh .
Dami
wa en
die
an angs
ange üh en
Fälle
"gebändig "
(F.-J.
Säk-
ke ):
-
Im
"Kombina ions a i "-Fall
ließ sich
nich
nachweisen,
daß
eine
Ve schlech e ung
de
Si ua ion
des "Tagesspiegels"
ein a .
-
Im
Falle
des
"Rama-Mädchens"
e gaben
sich
eben alls
keine
me k-
lichen
Auswi kungen
au
die
Ma k s uk u .
Angeblich
seien
insge-
sam
wenige
als
5
(J/o
diese
Deckelbilde
zu ückgesand
wo den,
so
daß
die
Ak ion
ehe
als
ein
"Gag"
e s anden
we den
kann.
-
Bei
"Sonn ag
ak uell"
wä e
Säcke
übe
die
Auswi kungen
au
die
Ma k e häl nisse
nich
in o mie .
E
e a
jedoch
die
Meinung,
daß
nach
dem
G undsa z
de
Ve häl nismäßigkei
milde e
Mi el
hä en
zum
Einsa z
kommen
können.
So
hä e
man
den
Außensei-
e n
die Möglichkei
geben
müssen,
an
die
Ve eilung
diese
Sonn-
agszei ung
angeschlossen zu
we den.
Säckel'
"wag e"
da au
eine
De ini ion
dessen,
was
de
Ka ellsena
sich
un e
Nich leis ungswe bewe b
o s ell :
Nich leis ungswe be-
we b
sei
de jenige
We bewe b,
bei
dem
nich
mi
dem
P oduk ,
also
seine
Quali ä ,
seinem
Nimbus,
seine
P eiswü digkei
um
den
Ve -
agsabschluß
gewo ben
wi d,
sonde n
bei
dem
mi
p oduk emden,
nich
p oduk immanen en
Leis ungen
gewo ben
wi d.
Hie zu
wü den
z.
B.
gehö en:
eine
T eue aba e,
eine
Fo men
on
Anzeigenkombi-
na ionen,
bei
denen
de
Kunde
behinde
wi d,
die
einzelne
Leis ung
im
Angebo
zu
bewe en.
Das GWB
ha
du ch
seine
No ellie ung
nun
manche
zusä zliche
P obleme
gescha en,
indem
es
die
K i e ien
des
Nich leis ungswe be-
we bs
im
§
22
nich
übe nommen
ha
und
eing ei ,
wenn
"die
We -
bewe bsmöglichkei en
ande e
Un e nehmen
in
eine
ü
den
We be-
we b
au
dem
Ma k
e heblichen
Weise
ohne
sachlich
ge ech e ig en
G und
beein äch ig "
we den
(§
22
Abs. 4 N .
1).
Dies
häl
F.-J.
Säcke
ü
einen
schlech
o mulie en
Ta bes and,
weil
de
"sachlich
ge ech e ig e
G und",
de
im
Ve ikal e häl nis
on
Un e nehmen
inzwischen
ju is isch
behe schba
is ,
je z
e s mals
in
de
Ho izon-
alen
angewand
wi d,
wo ü
bishe
die
Fo mulie ung
de
unbilligen
Behinde ung
he angezogen
wu de
(§
37 a Abs. 3).
Es
is
zu
p ü en:
Was
is
un e
einem
sachlich
ge ech e ig en
G und
zu
e s ehen?
Si-
che lich
nich
ein
Beg ündungszwang
ü
We be naßnahmen,
ü
Quali-
ä s e besse ungsak ionen
ode
ähnliches.
Denn
ge ade
dann
könn e
7'
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
100
2.
Nich leis ungswe bewe b
als
mißb äuchliches
Ve hal en?
de
Quali ä swe bewe b
massi
du ch
diese
Vo sch i
ge äh de
we -
den.
Man
sieh
an
diesen
Beispielen
be ei s,
daß
de
Wo lau
manchen
Spekula ionen
Spiel aum
ein äum .
Dahe
s imm e
F.-J.
Säcke
sei-
nem
Vo edne
H.
G öne
oll zu:
De
Beg i
"sachlich
ge ech e ig-
e
G und"
müß e
du ch
ein
neues
K i eium
handhabba
gemach
we -
den,
dami
die
No m
nich
plö zlich
zu
Ab ö ung
on
Inno a ion
und
echnischem
Fo sch i
sowie
im
wei es en
Sinne
on
We bewe b
e -
s anden
wi d.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
3.
Bu kha d
Röpe :
Ansä ze
zu
eine
ma k übe sch ei enden
We bewe bs heo ie
abgelei e
aus
S a egien
ü
Meh p oduk un e nehmen
(P oduk -Po olio-Konzep )
I. Ein üh ung
Wäh end
de
Volkswi
die
We bewe bs heo ie
om
Ma k
aus
au -
bau ,
übe leg
de
Be iebswi
auch
im
Ma ke ing
p imä
aus
de
Sich
des
Un e nehmens,
welche En scheidungen
zu
e en
sind. Bei
einem
Monopolis en
sind
jedoch
beide
Aspek e
iden isch.
Ausgangspunk
unse e
Übe legungen
is
das
o
einem
Jah zehn
en wickel e
S a egie-Konzep
un e
Ve wendung
des
P oduk po -
olios.
Es
handel
sich
um
Übe legungen,
die
aus
de
Finanzie ungs-,
spä e
de
Bankbe iebsleh e
in
Ve bindung
mi
Elemen en
de
Ko-
s en-
und
Ma ke ing heo ie
und
O ganisa ionsleh e
en wickel
wu den.
Bekann lich
wi d
e such ,
den
We papie besi z
-
das
Po olio
-
eines
Wi scha ssubjek es
nach
bes imm en
K i e ien
und
P ä e enzen
-
o
allem
nach
de
Kapi al endi e,
de
Liquidi ä
und
dem
Risiko -
in
seine
Zusammense zung
op imal
zu
ges al en
und
den
E o de nis-
sen
en sp echend
zu
e ände n
1•
Die be iebswi scha liche Sich
b ing
zusä zliche
Elemen e
in
die
olkswi scha liche
Be ach ungsweise
des
We bewe bs.
Die
O gani-
sa ion
eines
Un e nehmens,
das
nach
Di e si ika ion
in
meh e en
Be-
eichen
ä ig
is ,
mag
zu o
nach
P oji zen en
o ganisie
gewesen
sein.
Dadu ch
we den
En scheidungsbe ugnisse
au
eine
Anzahl
übe sich -
liche Einzelbe eiche
übe agen.
Do
wi d
dann
e such , die
Ge-
winne
zu
maximie en;
es
d oh
die
Ge ah ,
daß
Un e nehmen
als
Ein-
hei
desin eg ie
we den.
Du ch
die s a egische
Planung
des
P oduk po olios
und
seine
Fi-
nanzie ung
sollen
hingegen
alle
Be eiche
in eg ie
we den.
Es
e olg
eine
Ein eilung
de
Ak i i ä en
eines
Un e nehmens
in
einzelne
s a e-
gische Geschä s elde , die
au
ih e
Vo -
und
Nach eile
hin
un e such
we den,
um
die
jeweiligen
wie
auch
kün ige
Ma k posi ionen
zu
e -
assen.
Danach
sind
o
allem
die
In es i ionen
auszu ich en.
1
G undlegend
H. M. Ma kowi z,
Po olio
Selec ion,
E icien
Di e si i-
ca ion
o
In es men s,
New
Yo k
-
London
1959.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
102 3.
Bu kha d
Röpe :
Ma k übe sch ei ende
We bewe bs heo ie
F agen
de
in e nen
Finanzie ung
we den
du ch
die
Analyse
des
cash
low
in
und
zwischen
den
Geschä s elde n
o geklä .
E mi el
wi d,
wo
Eigenmi el
aus
Gewinn
und
Absch eibungen
an allen
und
wo
sie
ü
In es i ionen
eingese z
we den
sollen.
K i ike
we den
sagen,
daß
wiede
einmal
nu
al e
Wein
in
neue
Schläuche
ge üll
wi d,
daß
die
iel äl igen
Elemen e
diese
Leh e
alle
i gendwie
schon
bekann
wa en.
Sie
haben
dami
zugleich
Rech
und
Un ech .
Denn
im
Gesam e gebnis
e geben
sich zahl eiche
neue
Aspek e
ü
die
s a egische
Füh ung
on
Un e nehmen
und
da aus
abgelei e
ü
eine
ma k übe sch ei ende
We bewe bs heo ie.
II. Zu En wicklung des P oduk po oliokonzep s (PPK)
Mi
Nachd uck
sei
zunächs
be on ,
daß
es
sich
beim
PPK
nich
um
eine
on
de
Wissenscha ausgelös e
Folge
on
be iebswi scha li-
chen
Leh sä zen
handel ,
sonde n
um
on
P ak ike n
ange eg e
Regeln
des
s a egischen
Managemen s. Diese
wollen
die
komplexen
Zusam-
menhänge
in
einem
au
ielen
Mä k en
ä igen
G oßun e nehmen
sy-
s ema isch
au zeigen
und
zu
eine
Lang is planung,
zu
eine
g und-
sä zlich
ein achen
Un e nehmenss a egie
üh en.
Es
sollen
En schei-
dungsg undlagen
gescha en
we den
zu
Bean wo ung
de
F age,
in
welchen
Be eichen
eines
Un e nehmens
die
In es i ionen
e s ä k
und
wo
sie
e minde
ode
ga
einges ell
we den
sollen.
Die
ungewöhnlich
wei
di e si izie e
US-Fi ma
Gene al
Elec ics
ha e
in
den
ün zige
Jah en
ein
Sys em
on
quasiau onomen
p o i
cen e s
einge üh
und
diesen
neben
den
Gewinnen
noch
wei e e
Ziel-
g ößen
o gegeben.
Dieses
Zielsys em
dien
zu
Füh ung
de
Be eiche
wie
auch
zu
Kon olle
de
Leis ungen.
Es
se z
sich
aus
ach
Einzel-
zielen2
zusammen:
(1)
p o i abili y
(2)
ma ke
posi ion
(3)
p oduc i i ies
(4)
p oduc
leade ship
(5)
pe sonnel
de elopmen
(6)
employee
a i udes
(7)
public
esponsibili y
(8)
balance
be ween
sho
ange
and
long
ange
goals.
2 R. Ville s,
Dynamic
Managemen
in
Indus y,
Englewood
Cli s,
New
Yo k
1960,
S.
147; R.
W.
Lewis,
Financial
Analysis
o
Managemen ,
Engle-
wood
Cli s,
N. Y. 1959,
S.
598 . -
Zi ie
nach
W. D. Menz,
Die
P o i
Cen e
Konzep ion,
Be n
und
S u ga
1973,
S.
66.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
3.
Bu kha d
Röpe :
Ma k übe sch ei ende
We bewe bs heo ie
103
De
Ve such, die
Resul a e
in
den
einzelnen
Gewinnzen en
zu
op-
imie en,
üh
jedoch
nich
zu
eine
Op imie ung
des
Gesam e geb-
nisses
eines
Un e nehmens.
Unzu eichend
wi d
die
F age
bean wo e ,
wo
lang is ig
am
e olg eichs en
zu
in es ie en
und
wo
zu
desin es ie-
en
is .
Ein
Vizep äsiden
on
Gene al
Elec ics
ü
das
Ma ke ing,
F ed
Bo ch,
eg e
1960 an, die
Beziehungen
zwischen
einem
wachsenden
Ma k an eil
und
den
Gewinnen
nähe
zu
un e suchen,
um
da aus
Managemen -S a egien
abzulei en.
Nach
eine
Vo s udie
en wickel en
sich
da aus
um ang eiche
Un e suchungen.
Im
Rahmen
des
PIMS
(P o-
i
Impac
o
Ma ke
S a egies)-P ojek es
an
de
Ha a d
Business
SchooP
wu den
57
Fi men
mi
ca.
620
Geschä s elde n
analysie .
Inzwischen
ha
sich
de
K eis
de
Un e nehmen,
dessen
In o ma io-
nen
in
eine
Da enbank
gespeiche
und
ausgewe e
sind,
au
220,
da-
on
20
aus
Eu opa,
e wei e '.
Aus
den
E kenn nissen
wu den
"laws
o
he
ma ke
place" (Bo ch) abgelei e .
Einige
E gebnisse
seien
e wähn :
1.
Je
höhe
de
Ma k an eil,
um
so
höhe
is
de
E ag
aus
dem
in-
es ie en
Kapi al
(Re u n
on
In es men
= ROI) ,
und
zwa
insbe-
sonde e,
wenn
die
P oduk quali ä
übe du chschni lich
is .
2.
Je
höhe
de
Ma k an eil,
um
so
höhe
sind
auch
die F &
E-Aus-
gaben.
3.
Je
meh
in
eine
Pe iode
in es ie
wi d,
um
so
ge inge
is
de
Ra!.
4.
G oßun e nehmen
haben
besonde s
häu ig
einen
hohen
Ma k an eil.
In
den
Schlußbeme kungen
wi d
da au
hingewiesen,
daß
de
We -
bewe b
das
He z
des ökonomischen
Sys ems
(de
USA) sei.
Du ch
Nu -
zung
de
PIMS-In o ma ion
könn en
E izienzs eige ungen
in
de
Wi -
scha
e eich
we den.
"While
compe i ion
has
been
one o
he
mainsp ings
o
he
dynamic
g ow h
o
he
US
economy,
he
g ea
was age
o
compe i ion
is
in-
c easingly
e a ding
ou
na ional
p oduc i i y.
Can
we
main ain
he
bene i s
while
educing
he
was age
5?"
Diese
empi isch
undie en
E gebnisse
wu den
du ch
zahl eiche
Un-
e nehmensbe a e
-
o
allem
die
Bos on
Consul ing
G oup
-
zum
3 Vgl. S. Schoe e , R. D. BuzeH, D. F.
Heany,
Impac
o
s a egie
planning
on
p o i
pe o mance,
in:
Ha a d
Business
Re iew,
Ma ch
-
Ap il
1974,
S.
137
-145.
4 Vgl.
F.-F.
Neubaue ,
Po olio-Managemen ,
Neue e
En wicklungen
in
de
s a egischen
Un e nehmensplanung,
Bei äge
zu
Un e nehmens üh ung,
N .
7179,
Düsseldo
1979, S. 5
.
5 S.
Schoe e
u. a., a.a.O., S. 145.
Die
F age
wi d
selbs e s ändlich
bejah .
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
110
3.
Bu kha d
Röpe :
Ma k übe sch ei ende
We bewe bs heo ie
zen en en e.
-
In
de
e ein ach en
Modellannahme
we den
keine
Aus-
sagen
übe
die
Umsa z e meh ung
und
P eisges al ung
im
Zei ablau
sowie
übe
die
Absa zmöglich:kei en gemach .
Nehmen
wi
eine
Absa z-
meh ung
on
10
% p. a. an,
dann
ha
sich
nach
ca. 7,25
Jah en
die
kumu-
lie e
P oduk ion
e doppel ;
die
S ückkos en
sind
gemäß
de
Annahme
um
30 %
gesunken.
Falls
die
P eise
gleich alls
um
30
%
au
DM
0,84
ge allen
sind,
is
es
wah scheinlich,
daß
die
ün
kleinen
He s elle
i -
gendwann
aus
dem
Ma k
ausgeschieden sind,
weil
sie
keine
Gewinn-
e wa ungen
meh
ha en.
Es
lassen
sich
e mu lich
aus
den
Kos en-
E ah ungsku en,
die
das
Kos eneinspa ungspo en ial
bei
We be-
we b
anzeigen,
auch
P eis-E ah ungsku en
ablei en
2o•
Ve mu lich
s eig
de
Absa z
du ch
die
E schließung
neue
Anwendungsbe eiche
mi
sinkendem
P eis.
Die
E ah ungsku e
gil
selbs e s ändlich
auch, alls
de
g öß e
Anbie e
am
Ma k
2!
10
%
Ma k an eil
und
de
nächs g öß e
5
O o
Ma k an eil
ha .
Sinn
des
Modells
soll e
jedoch
nu
de
Nachweis
gewesen
sein,
daß
das
E agspo en ial
eines
P oduk es
on
de
Höhe
eines
ela i en
Ma k an eils
abhängig
is .
K i isch
is
zu
agen,
was
bei
eine
Va ia ion
des
Gedankenmodells
geschieh .
Angenommen,
Bund
C
haben
den
gleichen
Ma k an eil
on
je
einem
D i el,
A
on
einem
Sechs el
und
die
ün
kleinen
eben alls
on
insgesam
einem
Sechs el. Weil C
und
B
dann
gleiche
S ückkos en
und
Gewinnspannen
haben,
können
sie
nach
diesen
Modellbedingungen
einande
nich
e olg eich
bekämp en,
sonde n
we den
u. E.
eine
wech-
selsei ige
Pa si ua ion
ane kennen
22 •
We bewe bspoli isch
in e essan
is
die
on
Duns
und
ande en
nich
angesp ochene
F age,
welche
Auswi kungen
die
höhe e
po en ielle
Ge-
winnspanne
au g und
eines
höhe en
Ma k an eils
au
die
wei e e
Kon-
zen a ion
haben
wi d.
U. E.
müß e
de
Tendenz
nach
lang is ig die
Konzen a ion
zunehmen,
da
en wede
die
a sächlich
sinkenden
Ge-
winnchancen
ode
die
E wa ung
ge inge e
Gewinne
die
kleinen
An-
bie e
om
Ma k
e eiben.
Im
Zusammenhang
mi
einem
on
de
Fi ma
Allis
Chalme s
ange-
s eng en
An i us e ah en
wu den
in
einem
Hea ing
die
di ek en
sowie
die
Gemeinkos en
ü
den
Bau
on
Damp u binen-Gene a o en
20 Vgl.
K.
H.
Duns ,
Po olio
Managemen
-
Konzep ion
ü
die
s a egi-
sche
Un e nehmensplanung,
New
Yo k
-
Be lin
1979, S.
72
.
21
Nach
Duns :
Ma k üh e .
22 Vgl.
Abb.
12.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
3.
Bu kha d
Röpe :
Ma k übe sch ei ende
We bewe bs heo ie
111
de
d ei
üh enden
He s elle
e ö en lich 23,
24.
Da aus
e gib
sich,
daß
de
Ma k üh e
s e s
die
nied igs en
Kos en
bei
eine
im
Zei ab-
lau
allgemein
sinkenden
Kos en endenz
en sp echend
de
"Ma k e -
ah ungsku e"
on
ca.
90%
ha e.
Das
Bild
ü
die
di ek en
Kos en
is
eindeu ige
als
das
ü
die
"o e -
head
cos s" ( gl. Abb. 2).
K i isch
is
zu
beme ken,
daß
die
Kos ensenkung
on
zahl eichen
Fak o en
abhäng .
So
se z
sich
jede
Damp gene a o
aus
zahl eichen
Komponen en
zusammen,
welche
die
He s elle
selbe
e igen
ode
on
Zulie e e n
beziehen
können.
Fü
jede
einzelne
Komponen e
e geben
sich
dami
beim
He s elle
E ah ungsku en.
Technische
Neue ungen
üh en
zu
Ve wendung
ande e
He s ell e ah en,
ande e
We ks o e,
zu
Gewich seinspa ungen
usw.
Die
We analyse
kann
neue
Möglichkei-
en
au zeigen. Die
Tendenz
zu
g öße en
Se ien
ü
Komponen en
kann
das
echnische
Po en ial
on
Zulie e e n
so
e höhen,
daß
eine
Eigen-
e igung
in
kleine en
Se ien
unwi scha lich
wi d.
So
kann
z.
B.
ein
He s elle
on
Baumaschinen
(E dbewegungsge ä-
en)
mi
einem
ela i
ge ingen
Ma k an eil
du chaus
ebenbü ig
einem
He s elle
mi
einem
wei aus
g öße en
Ma k an eil
sein,
wenn
e
zahl-
eiche
Komponen en
einse zen
kann,
die
e
in
g oßen
Se ien
o nehm-
lich
ü
Acke schleppe
e ig .
Dadu ch
wi d
das
Eind ingen
in
ande e
Mä k e
ü
e igungs echnisch
ähnliche
P oduk e
mi
öllig
abwei-
chenden
Abnehme k eisen
möglich.
Da
ü
den
Komponen enhe s elle ,
wenn
e
Zulie e e
is ,
die
on
ihm
gelie e e
Komponen e
sein
am
Ma k
abzuse zendes
P oduk
is ,
gil
auch
ü
ihn
die
P oblema ik
des
ela i en
Ma k an eiles.
Aus
den
eigenen
E ah ungsku en
und
den
un e
Be ücksich igung
des
ela i en
Ma k an eiles
ähnlich
e lau enden
Ku en
de
wich ig-
s en
We bewe be
läß
sich abschä zen,
wie
wei
alljäh lich
die
Kos en
23 Vgl. B.
Hed ey,
A
Fundamen al
App oach
o
S a egy
De elopmen ,
in:
Long
Range
Planning,
Vol.
9,
N .
6 (1976),
s.
8.
24
Die
Aussage,
daß
die
Fi ma
Allis
Chalme s
dieses
An i us -Ve ah en
anges eb
habe,
:" amm
on
Roland
Be ge ,
Vo si zende
de
Geschä s-
üh ung
Roland
Be ge
&
Pa ne
GmbH,
In e na ional
Managemen
Con-
sul an s,
de
wei gehend
au
s a egische
Un e nehmensplanung
spezialisie
is . -
Ande e sei s
wu de
unge äh
zu
gleichen
Zei
on
de
US-Regie ung
ein
Ve ah en
gegen
die
genann en
d ei
Un e nehmen
eingelei e .
Diese
Un-
e nehmen
wu den
wegen
Ka ellabsp achen
übe
P eise,
Aussch eibungsge-
bo e
sowie
Au
eilung
de
Mä k e
ü
schwe e
elek ische
Aus üs ungen
zu
Gelds a en
on
insgesam
nahezu
2 Mill.
US-$
e u eil .
Die
Gelds a en
wu den
z.
T.
auch
gegen
lei ende
Anges ell e
de
am
Ve ah en
be eilig en
He s elle
e häng ,
in
Einzel ällen
wu den
soga
F eihei ss a en
ausgesp o-
chen. Vgl.
hie zu
o.
Ve .,
USA-An i us e ah en
gegen
Elek oindus ie,
in:
WuW
1961, S.
28
.
und
WuW
1962, S.
33
.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
112
3.
Bu kha d
Röpe :
Ma k übe sch ei ende
We bewe bs heo ie
Abb.
2:
Kos en e gleich
d eie
US-He s elle
on
Damp u l>inengene a o en
ü
den
Zei aum
1946 -1963
~
Di ec
Cos s
~38-
..
Q)
a..
l
~
Allis
~
Chalme s
~34
...
)-.~
•
!
00.
- 0 A
C .
~oooo,
'5
30
I-
Wes lng house 0
..
)(
OA~~
Q) Cons an Money Gene al Elec ic
..
~
I I
~
-5
15
45
Cumula i e Volume (Million
MW)
~
O e
head
Cos s
~
..
& 8 -Allis
1;;011)
.C:alme s
u
.-..
..
'a
4
I-
•
m - 0 0 0
. :
0 0 0
.. Wes inghouse 0 •
~
21-
o
•••
~
. .
'5
Cons an Money Gene al
Elec ic.
o o
~
1 I I
Q)
~------------~------------~--------
'a
5 15 45
-=
Cumula i e Volume(Million
MW)
*)
.)
MW
=Megawa
*)
Mw
=
Megawa
QueUe:
B.
Hedley,
A
Fundamen al
App oach
o
s a egy
De elopmen ,
a.a.O.,
S.
8.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
3.
Bu kha d Röpe : Ma k übe sch ei ende We bewe bs heo ie
113
eduzie
we den
müssen,
um
we bewe bs ähig
zu
bleiben. Diese
po en-
ielle
Kos ensenkung
kann
einem
Geschä sbe eich
eine
Un e nehmung
als
Vo gabe -als
Planziel-
gese z
we den.
V. Ma k wachs um und Cash
Flow
Zu
un e suchen
is
nun
die
Bedeu ung
des Ma k wachs ums.
Hohe
Zuwachs a en
des
Ma k olumens
beschleunigen
den
E ah ungsku -
ene ek .
Dami
können
die
S ückkos en
ela i
schnell
eduzie
we -
den.
Geling
es
einem
Anbie e ,
seinen
Ma k an eil
zu
e g öße n
und
Ma k üh e
zu
we den,
we den
seine
Kos en
schnelle
als
die
de
ande-
en
sinken.
Seine
po en ielle
E agsspanne
je
S ück
wi d
g öße .
-
Nach
unse en
Übe legungen
wi d
e
jedoch
eine
Ma k an eilse wei e-
ung
nu
du ch
nied ige e
P eise
ode
besse e
Leis ung
(P oduk quali ä
und/ode
Se ice)
als
die
de
ande en
Anbie e
e eichen.
Du ch
Ausdeh-
nung
des
Absa z olumens
und
du ch
sinkende
Kos en
kann
de
Ma k -
üh e
auch
in
diesem
Fall
höhe e
Gewinne
als
seine
We bewe be
e zielen.
In
einem
asch
wachsenden
Ma k
is
eine
Ve g öße ung
des
Ma k -
an eils
ohne
Ve inge ung
desP oduk olumens
de
Konku en en
mög-
lich
und
mi hin
ehe
zu
e eichen
als
au
einem
s agnie enden
ode
ga
sch ump enden
Ma k .
No wendig
sind
abe
hohe
In es i ionen.
Das
kün ige
Ma k wachs um
-das
e wa e e
und
ealisie e
-so-
wie
de
ela i e
Ma k an eil
(RMA) beein lussen
eine
d i e
G öße,
den
cash iow eines
P oduk es
25
•
Un e
Ve wendung
des
P oduk lebenszyklus,
de
e ein ach
als
Synonym
ü
das
Ma k wachs um
angenommen
wi d,
des
ela i en
Ma k an eils
(RMA)
und
des
In es i ionsau wandes,
de
hoch
ode
nied-
ig
sein
kann,
we den
Umsa z
und
cash
low
abgelei e
( gl. Abb. 3).
Wi
e wenden
die
einp ägsamen,
wenig
wissenscha lich
klingenden
ame ikanischen
O iginalbezeichnungen,
die
deshalb
in
den
deu schen
übe se zungen
iel ach
e wandel
wo den
sind:
Wildca ,
S a ,
Cash
Cow
und
Dog
zu
Kennzeichnung
de
ie
Sek o en
in
de
Ma k an eils-
Wachs ums-Ma ix
und
besch eiben
sie nach olgend.
25
K.
H.
Duns ,
Po olio Managemen -Konzep ion
...
, a.a.O.,
S.
95,
be-
o zug den cash
iow
als S eue ungsg öße gegenübe dem sons o e wand-
en ROI ode Gewinn, weil
de
p oduk spezi ische cash iow om Managemen
di ek beein luß we den kann. De P oduk gewinn sei iel ach eine ik i e
Recheng öße, die du ch Absch eibungsa (linea ode deg essi ), Bewe ung
und Lage kos en (FIFO- ode LIFO-Me hode)
und
Au eilung
de
Gemein-
kos en beein luß we den kann. Die Wahl des cash iow sei als Basis
ü
eine
Finanzplanung
zu
Siche hei de Un e nehmensliquidi ä zweckmäßig.
8
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli lk
124
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114
3.
Bu kha d
Röpe : Ma k übe sch ei ende We bewe bs heo ie
DM
posi i
nag
a i
H
0
C
H
RMA
N
I
E
D
R
I
G
Abb. 3: Ablei ung de Ma k an eils-Wachs ums-Ma ix
Eln üh un
gspha
se
Wach
s u
mspha
S9
,-
"
...
,,"
cash
~
..... "
--_
...
Sä lgungs-/
Rückgangsphase
,
....
-.---i-
......
-
..
Zei
MARKTWACHSTUM
HOCH
NIEDRIG
!
STARS
I !
CASH.COwsl
Einnahmen
:
++
Einnah
man
+++
Ausgaben
: - -
Ausgab
..
n -
--
---
Cash
"Iow
0
Cash
Flow
:
++
!WILDCATS
I !
DOGS
I
Einnahmen
: +
EInnah
man
: +
Ausgaben
:
--
Ausllaben
: -
--
---
Cash
Flow
: -
Caah
Flow
: 0
Quelle:
K.
H.
Duns ,
Po olio
Managemen
-
Konzep ion
...
,
a.a.O.,
S.
96.
Die
Da s ellung
des
P oduk zyklus
beginn
mi
de
Ein üh ung
eines
neuen
P oduk es
in
den
Ma k
und
klamme
so
dessen
meh
ode
weni-
ge
lange
En wicklungspe iode
aus,
was
u.
E.
als
eine
he oische
Ve ein-
achung
agwü dig
is . -
Wi
kommen
hie au
noch
zu ück.
1.
Wildca .
De
Beg i
weis
au
Unsiche hei en
hin.
Bei
de
Ölp o-
spek ie ung
bezeichne
man
Explo a ionsboh ungen
in
noch
nich
e -
schlossenen
Felde n
als
eine
Wildca ,
die
zumeis
e olglos
is ,
gelegen -
lich
abe
wie
eine
Pionie leis ung
ungewöhnliche
Gewinne
auslösen
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
3.
Bu kha d Röpe : Ma k übe sch ei ende We bewe bs heo ie
115
kann.
-Nach
Ein üh ung
eines
neuen
P oduk es
e ho
man
bei
zu-
nächs
nied igem
ela i en
Ma k an eil
ein
hohes
Ma k wachs um
und
en sp echend
de
E ah ungsku e
ein
hohes
Kos ensenkungspo en ial.
Zunächs
muß
jedoch
in
die
Ve ollkommnung
des
P oduk es
wie
de
Fe igungs e ah en
und
des
Ve iebes
iel
in es ie
we den,
müssen
Schwie igkei en
beim
Ve ieb
übe wunden
we den.
Die
Einnahmen
sind
noch spä lich,
de
cash
low
dahe
nega i .
Wäh end
beim
Abschluß
eine
Ölboh ung
leich
es zus ellen
is , ob
diese
e olg eich
wa ,
s eh
dies
bei
Ein üh ung
on
P oduk en
de
Indus ie
jedoch keineswegs
eindeu ig
es . -
In
de
pha mazeu ischen
Indus ie,
in
de
Ziga e enindus ie,
im
Kon ek ionsgewe be
wie
auch
in
de
Elek onik
lieg
die
T e e quo e
on
e olg eichen
Inno a ionen
u. W.
un e
1
%.
Von
wenigen
ungewöhnlich
e olg eichen
"Renne n"
abgesehen,
haben
die
meis en
P oduk e
nu
eine
ku ze
Lebensdaue ,
we den
o
nich
einmal
na ional
gesehen
ma k ei
und
bleiben
e -
lus b ingend.
2.
S a s.
Übe legene
Quali ä
und/ode
Ve iebsme hoden
können
jungen
P oduk en
nach
einem
"Du chb uch"
am
Ma k
zu
hohen
Um-
sä zen
e hel en.
Sie
we den
"S a s"
mi
-einem
alsbald
hohen
Ma k -
an eil
26
mi
de
Eignung,
bei
asch
wachsenden
Mä k en
Ma k üh e
zu
we den
(Beispiel
PKW,
Fa b e nsehe
in
den
sechzige
Jah en).
Nu
w,enn
hohe
Finanzmi el
zu
Ve ügung
s ehen,
läß
sich
in
einem
sol-
chen
Ma k
de
Ma k an eil
hal en
ode
e g öße n.
Bei
hohen
Um-
sä zen
wi d
de
cash
low also
zu
wei e en
In es i ionen,
zum
Ausbau
des
Ve iebsne zes
usw.
e wand .
Die
Siche ung
des
ela i en
Ma k -
an eils
in
einem
wachsenden
Ma k
e o de
diesen
Mi eleinsa z.
3.
Cash Cow.
P oduk e
in
de
Rei ephase,
bei
denen
eine
Absa z-
ode
Ma k e wei e ung
nu
noch
im
Gleichsch i
mi
dem
Sozialp oduk
e olg ,
e o de n
im
wesen lichen
nu
noch
E hal ungs-
und
Ra ionali-
sie ungs-In es i ionen.
Sie
we en
hohe
Einnahmen
ab,
e zielen
einen
hohen
cash
low,
de
u. a.
zu
Finanzie ung
de
no wendigen
(Vo ab-)
In es i ionen
ü
die
Zyklus-Pe ioden
1
und
2
ande e
P oduk e
ein-
gese z
wi d.
Die
Zei en
eines
u bulen en
Wachs ums
und
ha näckige
Ve olgungskämp e
sind
beende .
Es
kann
sich
am
Ma k
de
Zus and
des
ei en
Oligopols en wickeln.
Bei
nied igen
S ückkos en
und
hohen
Gewinnen
möch e
keine
das
labile
und
höchs
e ag eiche
Ma k gleich-
gewich
s ö en. Es
kann
so
eine
A
Dämme zus and
ein e en,
an
den
sich alle
Anbie e
gewöhnen.
Sie
be ach en
die
Ma k si ua ion
als
un-
p oblema isch
und
me ken
nich ,
wie
ihnen
allmählich
die
Felle
weg-
zuschwimmen
beginnen,
da
neue
P oduk e
au kommen.
26 Nach
F.-F.
Neubaue , a.a.O.,
S.
19,
übe
10
% eal.
8+
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116
3.
Bu kha d Röpe : Ma k übe sch ei ende We bewe bs heo ie
4.
Dogs.
Im
P oduk zyklus
handel
es sich
um
P oduk e
in
de
Sä -
igungsphase,
die
au
dem
Abs e bee a
eines
Un e nehmens
zu
s ehen
scheinen. Die
Ve b auche
sind
ih e
übe d üssig
gewo den
und
wenden
sich
ande en
P oduk en
zu.
Falls
Ve suche
de
P oduk e neue ung
(u. a.
ace li ing) schei e n,
müssen
Modelle
und
Se ien
auslau en.
Bei
ela i
hohen
Fe igungskos en
im
Ve gleich
zu
den
P eisen
lohn
sich
die
Fe -
igung
kaum
noch.
Das
Modell
wi d
schließlich
aus
dem
Ma k
genom-
men,
und
dadu ch
we den
Ressou cen eigese z .
Das
bekann es e
Bei-
spiel
ü
den
eu opäischen
Ma k
is
wohl
de
"VW-Kä e "
gewesen,
de
nach
ielen
Jah en
hohe
Ma k e olge
o z
e hebliche
Neue un-
gen
on
den
bishe igen
Kunden
als echnisch
übe hol
angesehen
wu de.
Einige
k i ische
Beme kungen:
Unse es
E ach ens
soll e
he o gehoben
we den,
daß
die
ie
geschil-
de en
P oduk po olioka ego len
nich
einen
no malen
P oduk lebens-
lau
da s ellen,
sonde n
nu
schema isch
den
Lebensweg
e olg eiche
P oduk e.
Denn
bei
ielen
P oduk en
we den
die
Phasen
2
und
3
nie-
mals
e eich .
Wie
gesag ,
haben
wohl
die
meis en
Neuhei en,
die
all-
jäh lich
au
den
Ma k
geb ach
we den,
kaum
einen
nachhal igen
E -
olg.
De
Ma k an eil
bleib
ge ing.
De
Ein üh ungsphase
olg
o
un-
mi elba
das
Auslau en
des
P oduk es.
Die
dadu ch
an allenden
Ko-
s en
wie
auch
die
ü
Fo schung
und
En wicklung
neue
P oduk e
müs-
sen
die
Cash
Cows
he einb ingen
( gl. auch Abb. 4).
Zahlenbeispiel
ü
die Wah scheinlichkei
de
E eichung
de
e -
schiedenen
Phasen
im
P oduk lebenslau :
F&E on
100
Ideen wi d eine ma k ei
on ma k ei en P oduk en e eichen
Phasen I und IV
70
%
Phasen I,
I
und IV
201)/0
olls ändige Phasenablau
10
%
100%
Zu
agen
is
demnach, ob
das
PPK
diese
Risiken
hin eichend
be ück-
sich ig .
Das
wi d
z.
T.
bezwei el
27• Die
Schemada s ellung
kann
selbs -
e s ändlich
nich s
da übe
aussagen,
wie
lange
sich
ein
P oduk
je-
weils
in
den
ie
Quad an en
au häl .
U. E.
is
die
Da s ellung
o wie-
gend
au
echnische
P oduk e
bezogen.
27 Vgl.
H.
Koch, Zum Ve ah en
de
s a egischen P og ammplanung, in:
Z bF
1979,
S.
145
' .,
insbes.
S.
151
-
154.
-
Im
Gegensa z
zu
u sp ünglichen
Po olioanalyse
ü
We papie e en äll u.
E.
die explizi e Be ücksich igung
des Anlage- bzw. des In es i ions isikos.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
3.
Bu kha d
Röpe :
Ma k übe sch ei ende
We bewe bs heo ie
117
Abb.
4: Mögliche
P oduk lebensläu e
un e
Be ücksich igung
on
F&E
F&
E
RMA
h
o
c
h
n
i
e
d
i
g
STARS
hoch
CASH COWS
DOGS
nied ig
MARKT-
WACHSTUM
VI.
Ablei ung
on
ma k übe sch ei enden
S a egien
Ein
Meh p oduk -Ma k un e nehmen
kann
lang is ig
nu
bes ehen,
wenn
es
s a egisch
sinn oll
handel ,
d.
h.
planmäßig
un e
Be ücksich-
igung
des
cash
low
neue
P oduk e
au
den
Ma k
b ing
und
übe -
al e e
ausscheide
und
au
eine
zu allsbeding e
wei e
Di e si ika ion
e zich e . Dieses die
einzelnen
Mä k e
(P oduk e)
übe sch ei ende
s a-
egische
Denken
und
Handeln
gil
es
nähe
zu
e läu e n.
Die
Ma ix
zeig
augen ällig, welch·e
be ei s
angedeu e en
No ms a egien
ü
die
einzelnen,
in
die
ie
Ma ix elde
eingeo dne en
s a egischen
Ge-
schä s elde
zweckmäßig sind,
um
lang is ig
e olg eich
zu
sein.
1.
Wildca s
benö igen
-
wie
gesag
-
In es i ionsmi el
on
ande en
Be eichen;
denn
ih
cash
low
is
noch
nega i .
Sie
e kö pe n
die
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118
3.
Bu kha d Röpe : Ma k übe sch ei ende We bewe bs heo ie
Ho nung
au
das
Wachs um
on
mo gen,
eine
Ho nung,
die
leich
en -
äusch
we den
kann.
Zu
übe legen
is , ob
neue
P oduk e
übe haup
hin eichende
Ma k chancen
besi zen, welche
E gebnisse
bei
de
expe i-
men ellen
E p obung
au
bes imm en
egionalen
Tes mä k en
e eich
we den
müssen,
um
die
P oduk e
alsdann
au
dem
na ionalen
Ma k
ein-
zu üh en.Dabei
wi d
auch
mi
e schiedenen
P eisen
expe imen ie ,
um
die
Reak ion
de
Nach age
zu
e mi eln.
Eine
Besch änkung
au
wenige
P oduk e
mi
hohen
Aussich en,
einen
beach lichen
ela i en
Ma k an-
eil
zu
e ingen,
d. h.
alsbald
S a s
zu
we den,
is
no wendig.
Ebenso
sind
Ve besse ungen
de
Quali ä ,
alls
ande e
Anbie e
übe legen
ode
gleichwe ig
sind,
de
Ve iebso ganisa ion
usw.
e o de lich.
Bis
die
Zei
eines ch onischen
Liquidi ä sbeda s
übe wunden
is ,
müssen
egel-
mäßig
aus
ande en
Geschä s elde n
Mi el
zu ließen.
Daß
bei
de
Ma k -
ein üh ung
Meh p oduk un e nehmen
Vo eile
haben
gegenübe
Ein-
p oduk un e nehmen,
is
demnach
e s ändlich.
Denn
diese
müssen
mögliche weise
zu
übe windung
de
Du s s ecke,
d. h.
bis
de
Du ch-
b uch
am
Ma k
e olg ,
ih e
Eigenmi el
e höhen
und/ode
F emd-
kapi al
au nehmen.
Möglich
is
es,
daß
dadu ch
die
Ma k auslese
s en-
ge
ode
hä e
wi d.
Auße dem
e ügen
Meh p oduk un e nehmen
meis
übe
besse e
Ma k -
und
O ganisa ionse ah ungen,
kennen
z.
T.
die
mögliche
Kundscha
und
sind
bei
ih
o mals
schon
einge üh .
V:ielleich
können
sie
du ch
die
neuen
P oduk e
ih e
Ve iebso ganisa-
ion
besse
auslas en.
Diese
Syne gieejjek e
28
un e s eichen
das
g öße e
We bewe bspo en ial
on
Meh p oduk un e nehmen.
2.
S a s
können
an
sich
ih
wei e es
Wachs um
selbe
inanzie en.
Sie
weisen
zwa
buchmäßig
Gewinne
au ,
die
abe
wiede
in es ie
we den
müssen,
um
nich
an
ela i em
Ma k an eil
zu
e lie en,
zum
al
wenn
de
Ma k
asch
expandie .
Sie
ep äsen ie en
das
Wachs um
in
de
ope a i en
Planungspe iode,
das
Wachs um
on
heu e
und
den
cash
low
on
mo gen.
Falls
diese
Mi el
nich
au geb ach
we den
können,
is
zu
übe legen,
ob
ande e
Un e nehmen
in
einem
Join
Ven u e
be-
eilig
we den
sollen,
ob
Lizenzen
ü
ande e
Lände
zu
e geben
sind
ode
ga
die
He s ellungsanlage
insgesam
zu
e kau en
is .
Am
meis en
müß e
nach
dem
PPK
de jenige
We bewe be
zu
zahlen
be ei
sein,
de
du ch
einen
solchen
Ankau
und
dami
du ch
den
Zuwachs
an
ela i em
Ma k an eil
eine
k i ische
Schwelle
übe sp ing .
Wie
bei
den
Wildca s
is
auch
bei
den
S a s
die
Ge ah
o handen,
daß
ein
Un e nehmen
seine
K ä e
e ze el
und
zu
wenige
Cash
Cows
he anzüch en
kann.
Zu
be-
denken
bleib
dabei,
daß
sinkende
P oduk ionskos en
bei
hin eichendem
We bewe b
nach
ge aume
Zei
ein
deu liches
Absinken
des
P eis-
ni eaus
auslösen. Dies
is
in
de
Finanzplanung
zu
be ücksich igen.
28
Vgl. hie zu H. H. Hin e hube , a.a.O., S.
82.
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3.
Bu kha d Röpe : Ma k übe sch ei ende We bewe bs heo ie
119
3.
E klä es
Ziel
des
PPK
is
es,
du ch
eine
Anzahl
on
Cash
Cows
hohe
Rück lüsse
und
dadu ch
eine
hohe
Ren abili ä
zu
e eichen,
du ch
welche
die
d ei
ande en
PP-Ka ego ien
inanzie
und
planmäßig
en -
wickel
we den
können.
Sie
sollen die
Einnahmen
e zielen,
welche
die
ü
In es i ionen
no wendigen
Ausgaben
in
ande en
Mä k en,
das
Ein-
d ingen
in
neue
Mä k e,
die
E wei e ung
des
Ma k an eils
e möglichen.
Sie
scha en
die
"deep
pocke ",
den
cash
low
de
ak uellen,
de
ope a-
i en
Planungspe iode
und
soll en
zu
diese
Leis ung
möglichs
lange
ähig
sein.
Cash
Cows
on
ande en
Un e nehmen
zu
e we ben
wi d
kos spielig
sein; sie
ech zei ig
zu
e äuße n,
wenn
ih e
Leis ungsk a
nachläß
und
ein
Umschlag
zum
"a men
Hund"
d oh ,
is
eine
un e nehme ische
Leis ung!
4.
Die
unbe iedigende
Si ua ion
de
Dogs
is
so
deu lich
geschilde
wo den,
daß
die
Un e nehmenss a egie
nu
lau en
kann:
möglichs
bald
handeln
und
die
Lage
e ände n.
En wede
bes ehen
Aussich en, diese
P oduk e,
die
-
wie
sie
gegen-
wä ig
angebo en
we den
-
wede
Finanzmi el
abwe en
noch
Wachs-
um
e heißen,
en scheidend
zu
e besse n,
ode
es
is
die
P oduk ion
einzus ellen.
Die
Anlagen
sind
zu
e sch o en
ode
abzus oßen.
Du ch
Ve kau
eine
als Dog
zu
bezeichnenden
Toch e i ma
wü den
Finanz-
mi el
eigese z .
Ein
Zahlenbeispiel,
e wei e
um
die
Be ücksich igung
on
Fo schung
und
En wicklung
(F&E),
zeig
Abb.
5,
wobei
jede
PP-Phase
e ein achend
als
ein
Geschä s eld
angesehen
wi d.
Vom
gesam en
cash
low
in
Höhe
on
110 RE,
de
on
den
Cash
Cows (100 RE)
und
den
Dogs
(10
RE)
e wi scha e
wi d,
ließen
50
RE
den
Wildca s,
35
RE
den
S a s
zu,
und
25
RE
dienen
de
En wicklung
neue
P oduk e
(F&E).
Nich
be ücksich ig
wi d
in
Abb.
3
und
5
zudem,
daß
ein
Teil
des
cash
low
de
Gewinnausschü ung
dien .
Zu
E mi lung
de
lang is igen
S a egien
is
zunächs
das
gesam e
eigene
P oduk p og amm
eines
Un e nehmens,
au gegliede
in
e -
schiedene
s a egische
Geschä s elde ,
in
eine
Ma ix
einzub ingen.
In
eine
g aphischen
Da s ellung
wi d
das
de zei ige
Ma k olumen
de
einzelnen
Geschä s elde
mi
un e schiedlich
g oßen
K eisen
gekenn-
zeichne .
Eine
Eino dnung
(Posi ionie ung)
inne halb
de
ie
Sek o en
e olg
au g und
de
zu
e mi elnden
quan i a i en
Maßs äbe
( ela i e
Ma k -
an eil
und
Ma k wachs um).
Dabei
wi d
nach
Duns
de
ela i e
Ma k -
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
126 3.
Bu kha d
Röpe : Ma k übe sch ei ende We bewe bs heo ie
VIII. We bewe bs e ßech ungen
Bekann lich
is
auße
dem
eigenen
s a egischen
Geschä s eld-(SGF-)
Po olio
dasjenige
de
jeweiligen
Haup we bewe be
zu
analysie en,
um
da aus
eine
in eg ie e
We bewe bss a egie
ü
das
gesam e
Un-
e nehmen
zu
e a bei en.
Man
möch e
das
Ve hal en
de
Konku en en
du chschauen
und
zum
eigenen
Nu zen
beein lussen.
In o ma ionen
las-
sen
sich
nach
Duns
am
bes en
du ch
ein
sys ema isches
Ab agen
de
Kunden
e mi eln.
Da
de
We bewe b
als
eine
beein lußba e
G öße
gil ,
is
eine
allgemein
sinn olle
We bewe bss a egie
zu
en wickeln.
Diese
ha
u. a.
zu
be ücksich igen,
daß
ein
Ang i
in
einem
Geschä s eld
au
den
Haup konku en en
dessen
Reak ion
in
einem
ande en
auslösen
kann.
Falls
z. B.
in
dem
SGF
I
die
Fi ma
A
mi
40
O o
Ma k an eil
dem
B
mi
10
J/
o
übe legen
is ,
im
SGF
II
die
Si ua ion
abe
umgekeh
is ,
e schein
ein
Ang i
als
unzweckmäßig.
Denn
ein
Ang i
aus
de
übe -
legenen
Posi ion
im
Ma k
I
d oh
einen
e olg eichen
Gegenang i
on
B
im
Ma k
II
auszulösen.
Diese
ein ache
übe legung
kann
als
eine
ma k übe g ei ende
Oligopol e hal enss a egie
e s anden
we den.
Koope a ionsak i i ä en,
z. B.
gemeinsame
F&E,
We bung,
Einkau ,
können
insbesonde e
ü
kleine
und
mi le e
Un e nehmen
mi
be-
iebsspezi ischen
Nach eilen
sinn oll
sein.
"Abe
auch
ü
g oße
Indus ieun e nehmen
kann
eine
Koope a ion
o eilha
ü
alle
Pa eien
we den.
Das
im
Janua
1975
geg ünde e
deu sch- anzösisch-i alienische
Nu z ah zeugun e nehmen
IVECO
is
ein
Beispiel
ü
eine
e olg eiche
Koope a ionss a egie,
die
es
einem
eu opäischen
Un e nehmen
e möglich ,
gegenübe
den
ame ikanischen
und
japanischen
Konku en en
im
Wel ma k
we bewe bs ähig
zu
sein
34
."
IX. Zu lang is igen P eisen wicklung
Vo
d ei
Jah zehn en
wiesen
wi
da au
hin,
daß
sich
lang is ig
e -
olg eiche
Monopolis en
in ensi
um
eine
Kos ensenkung
bemühen
we -
den
und
mi
eine
Poli ik
de
allmählichen
P eissenkung
Konku en en
abweh en
könn en
35
•
De
Monopolp eis
e gib
sich -so
sch ieben
wi -
aus
eine
Maximie ung
de
Gewinne
eine
Planungspe iode
un e
Be-
34 K.
H.
Duns , Po olio Managemen -Konzep ion
...
, a.a.O., S. 138. Diese
Aussage
is
An ang 1982
nu
beding hal ba . Denn die Fi ma KHD
ha
ih e
Minde hei sbe eiligung bei
de
IVECO du ch Einb ingung
de
Fi ma
Magi us
Deu z AG, Ulm (AK 250 Mill.
DM)
auch
nu
als eine Kapi alanlage angesehen
und
deshalb die Auszahlung diese Kapi alanlage ge o de .
35 Vgl.
B.
Röpe , Ansä ze zu eine wi klichkei snahen
und
dynamischen
Theo ie
de
Monopole
und
Oligopole, in: Wel wi scha liches A chi , Bd. 67,
He 2, 1951, S. 218 .
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
3.
Bu kha d Röpe : Ma k übe sch ei ende We bewe bs heo ie
127
ücksich igung
de
lang is igen
En wicklung
des
Ma k es
36• Ähnlich,
abe
wei aus
di e enzie e ,
we den
sich
Oligopolis en
e hal en,
wo-
bei
wi
au
die
G öße
des
jeweiligen
Ma k an eils
hinwiesen.
Das
PPK
komm
namen lich
au g und
de
du ch
die
E ah ungsku -
en
beding en
Kos ensenkung
zu
ähnlichen
E gebnissen,
ohne
alle -
dings
on
Ma k o men
zu
sp echen.
Vielmeh
we den
o
allem
die
Vo eile
eines
hohen
ela i en
Ma k an eils,
insbesonde e
des
Ma k -
üh e s,
he ausges ell .
Un e nehmen,
die
ih e
Kos en
nich
en sp echend
de
E ah ungs-
ku e
de
B anche
senken
können,
we den
lang is ig
aus
dem
Ma k
ausscheiden
37
•
He s elle
mi
de
g öß en
kumulie en
P oduk ion
we -
den
die
nied igs en
Kos en
au weisen.
Sie
können
einen
Teil
ih e
Ge-
winne
zu
P oduk e besse ung,
zu
E wei e ung
des
Kundendiens es
wie
auch
zu
En wicklung
neue
P oduk e
e wenden.
(Falls
dies
en-
denziell
zu e en
wü de,
müß e
sich
da aus
eine
eindeu ige
Konzen a-
ions endenz
e geben.)
Neue
P oduk e
sind
o
mi
de a
hohen
F&E-
sowie
P oduk ions-
kos en
belas e ,
daß
sie
zunächs
zu
Un e kos enp eisen
-
wäh end
de
Wildca -Pe iode
-
angebo en
we den
und
auch
wäh end
ih es
Au -
s iegs
zum
S a
noch
nich
oll
die
In es i ionskos en
38
abdecken
können.
Tendenziell
we den
lang is ig
die
P eise
pa allel
mi
den
Kos en
sinken,
alls
de
We bewe b
ode
de
Subs i u ionswe bewe b
wi k-
sam
is .
Bei
echnologie-in ensi en
neuen
Gü e n
-
gedach
wi d
da-
bei
o
allem
an
die
Mik oelek onik
-
und
asch
zunehmenden
P o-
duk ionszi e n
we den
die
P eise
ungewöhnlich
schnell
absinken.
E -
inne
sei
da an,
daß,
gemessen
in
Funk ionen,
die
e schiedene
Halb-
lei e
e üllen,
die
Kos en
je
Funk ion
in
manchen
Be eichen
au
ein
Tausends el
gesunken
sind.
Das
e klä
sich u. a.
da aus,
daß
bei
eine
Ausbeu e
on
Chips
on
zunächs
4
(l/o
de
Ausschuß
96
l/
o
be äg .
Ein
Ans eigen
de
Ausbeu e
au g und
neue
E ah ungen
au
8
(l/o
s ell
so-
mi
eine
Ve doppelung
de
P oduk ion
da .
Dabei
allen
keine
sonde -
lichen
In es i ionskos en
an,
ielmeh
kann
nu
ein
e besse es
know
how
en scheidend
gewesen
sein.
36
Vgl.
B.
Röpe , Ansä ze zu eine wi klichkei snahen
...
, a.a.O.,
S.
230.
37 Wi beziehen uns
mi
den olgenden Aus üh ungen
o
allem
au
H.
Nag egaal, Expe ience Cu e & P oduk po olio -Wie übe leb mein
Un e nehmen?, Wiesbaden
1977,
S.
42
.
38
Diese Tendenzen kommen
um
so deu liche zum Ausd uck,
je
höhe
de
An eil de In es i ionskos en
an
den Gesam kos en
is
und
je
g öße die
Vo eile des Ma k üh e s beim Einkau on Rohs o en, Ene gies o en
und
Vo p oduk en sind.
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128
3.
Bu kha d
Röpe : Ma k übe sch ei ende We bewe bs heo ie
Möglich -
und
iel ach
nachweisba
-
is
de
Fall,
daß
de
(ode
die)
Ma k üh e
zunächs
in
de
Ein üh ungsphase
nich
alle
Kos en
im
P eis
abdeck
(abdecken)39,
spä e
abe
zum
Ausgleich
ih e
Ve lus e
ih e
P eise
im
Ve gleich
zu
den
sinkenden
S ückkos en
kaum
senken
und
dadu ch
an
Ma k an eil
gegenübe
p eisagg essi en
ande en
Anbie e n
e lie en.
Da au hin
we den
sie
ih e
Tak ik
ände n
und
scha
ih e
We bewe be
un e bie en.
Das
P eisni eau
wi d
nach
diese
Phase
hi zige
Kämp e
um
den
Ab-
sa z
und
nach
dem
Ausscheiden
de
G enzp oduzen en
alsdann
wiede
pa allel
zu
den
E ah ungsku en,
d. h.
langsam,
abe
s e ig
wei e
sin-
ken.
Nag egaal
sch eib :
"Zielse zung
de
P eisbes immung
ü
ein
neues
P oduk
soll e
die
Ve hinde ung
de
Gewinnung
on
E ah un-
gen
und
Ma k an eilen
du ch
die
Mi bewe be
sein,
be o
das
eigene
P oduk
g öße es
Absa z olumen
e eich
ha .
Dadu ch
läß
sich
ein
Kos en o sp ung
gegenübe
den
Mi bewe be n
au bauen,
de
du ch
diese
in
gewinn äch ige
Weise
nich
meh
eingehol
we den
kann
411
."
"Fü
ein
Wachs umsp oduk
lieg
die
e olg eichs e
We bewe bss a-
egie
in
de
ühzei igen
E eichung
eine
dominie enden
Ma k posi ion
du ch
eine
agg essi e
P eiss a egie
ode
du ch
eine
Ma k segmen ie-
ung,
die
in
Rela ion
zu
den
e ügba en
Ressou cen
die
Dominie ung
des
ausgewähl en
Ma k segmen es
gewäh leis e .
Rückzug
aus
dem
Ma k
is
die
einzig
wi scha liche
Al e na i e,
wenn
eine
üh ende
Ma k posi ion
nich
e ziel
we den
konn e.
F ühzei ig
e ungene
Ma k -
an eile
sind
am
p eiswe es en.
G undsä zlich
soll en
zusä zliche
Ma k -
an eile
aus
einem
höhe en
An eil
an
Wachs um
des
Ma k es
gewonnen
we den
und
nich
übe
Ve inge ung
on
Mi bewe be umsä zen
in
ab-
solu en
We en.
Nach
E eichung
de
Ma k dominanz
soll en
P eissenkungen
die
Mi -
bewe be
am
Ausbau
ih e
Kapazi ä en
hinde n
bei
gleichzei ig
olle
Ausnu zung
de
eigenen
Kapazi ä .
Bei
Einse zen
eines
P eiswe be-
we bs
is
ak i e
P eissenkungss a egie
mi
dem
Ziel
de
Maximie ung
39 Diese P eiss a egie is on p ominen en Ma kena ikelhe s elle n häu ig
angewand wo den bei insgesam hohen Gewinnen. Vo ausse zung
wa
eine
ela i e P eiss abili ä
de
Volkswi scha
und
eine e ikale P eisbindung.
40
H.
Nag egaal,
a.a.O.,
S.
45
(He o hebung du ch den Ve .). Aus Zei -
mangel gehen
wi
au
Nag egaals wei e e übe legungen
zu
P eispoli ik nich
ein. -
In
de
pha mazeu ischen Indus ie p ieg
de
Inno a o ,
de
ein
neua iges
P oduk
au
den
Ma k
b ing , i. a.
wäh end
de
Pe iode des
Pa-
en schu zes einen ela i hohen P eis zu e langen. Diese
kann
be ei s
o
Ablau des Pa en es abb öckeln, alls We bewe be
das
Pa en
um-
gehen können. Nach Pa en ablau se z
de
We bewe b
de
Nachahme ein.
De Nachahme is nich mi den hohen F&E-Kos en des Inno a o s belas e ,
d.
h.
e
bau
au
de
E ah ungsku e des Inno a o s au ;
e
ha
eine kü ze e
Ein üh ungszei
und
kann
deshalb zu e heblich nied ige en P eisen anbie en.
Dies
üh
meis zu eine E osion
de
P eise.
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3.
Bu kha d Röpe : Ma k übe sch ei ende We bewe bs heo ie
129
des
Ma k an eils
lang is ig
e ag eiche
als
eine
S a egie
zöge nde
P eisanpassung.
Das
Ausb echen
des
P eiswe bewe bs
kann
manchmal
e zöge
ode
ga
e hinde
we den,
wenn
die
Maßnahmen
zu
Ma k -
an eilsauswei ung
sich
au
die
ande en
Ma ke ingins umen e
wie
Qua-
li ä ,
Ve kau s ö de ung,
Kundendiens ,
Belie e ung
konzen ie en
41
."
Ähnlich
be ich e
Duns
42 on
de
P eis-E ah ungsku e,
daß
S ück-
p eise
zwa
lang is ig
sinken,
abe
ku z is ig
nich
in
linea e
Rela ion
zu
den
Kos en
s ehen.
E
s ell
ielmeh
ie
ypische
Phasen
des
P eis-
e hal ens
he aus:
1.
En wicklung:
Wegen
de
hohen
F&E-
sowie
de
Ma k ein üh ungs-
kos en
liegen
diese
übe
dem
am
Ma k
zu
e zielenden
Ein üh ungs-
p eis.
2.
P eisschi m:
Zumeis
wi d
danach
e such ,
das
P eisni eau
hoch
zu
hal en.
Bei
sinkenden
Kos en
können
neue
Anbie e
ih e
Ma k an-
eile
au bauen.
3.
P eiseinb uch:
Nach
Kapazi ä se wei e ungen
und
du ch
e s ä k-
en
We bewe bsd uck
sinken
die
P eise
in
eine
K isenphase
so
wei
ab,
daß
die
Ma ginalp oduzen en
ausscheiden.
4.
S abili ä :
Nach
einem
Konzen a ionsp ozeß
lau en
P eise
und
Ko-
s en
pa allel.
DM!
S ück
....
...... ......
Abb.
11:
Ideal ypische Phasen
de
P eisen wicklung
......
.....
......
.....
......
......
......
,
......
neue
'le bewe be
~
'
.....
1
,
I
.....
............
I
I
.......
1
......
P eis
I I
............
1 I
...........
Kos en
I 1
P eis-
En wicklun
g
..
,-
"P eis-Schi m"
---
.......
-
einb uch
+S abili ä ~
kumulie es P oduk ions olumen
Quelle:
K.
H.
Duns ,
Po ollo
Managemen
-
Konzep ion
.••
,
a.a.O.,
S.
75.
U
H.
Nag egaal, a.a.O.,
S.
46/47.
(2
Vgl.
K.
H.
Duns , Po olio Managemen -Konzep ion
...
, a.a.O.,
S.
73
.
9
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
124
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
Abb.
12:
Beispiele
on
P eis-E ah ungsku en
"""
u
:"
iil
..........
::!:
o
c::
'"
'Qj
..
a.
Schwa z_
Weiss-Fe nsehe
(BRD
I
10001~~~--------------------~
19:>..
95%
775.
500
~
• •
...:....-.&!...
.65%
~
.
•
272.
'.
-------~
-
l'
-1912
100
.-
0,1
0
,17
0,5 5
10
I
I
3ö
Kumulie es
Indus ie olumen
(in
Millionen
S ück)
~
'-;:
c:
'"
.
~
a.
QueUe:
K,
H.
Duns ,
Po olIo
Managemen
-
Konzep ion
..
. , a .
a.O.,
S.
74.
Kalks ein
(U
S A )
88%
2,50
~___
1938
:
......
,....
1945
2,00
••
~
••
~.,
1952
1929
....
,
•••
....
·
...
··.- ..:
..
1911
1,50~
...
~
1,5
2 3 4 5 6 1 8 9
10
Kumulie es
Indus ie olumen
(in
Millia den
Tonnen)
.....
w
o
w
lJj
~
~
III
a
....
::0
0:
"Cl
(1)
...
~
III
...
Pi'
....
~:
c"
~
'"
g.
..,
!B.
....
>
::s
P-
Ci)
~
Ci)
....
;
Ci)
~
c"
'"
E
>
o
::l.
Ci)
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....
äl
..
::
iü
.~
CI)
'Gi
..
c.
....
i
..
::
w
.!!.
CI)
äl
..
Q.
CI)
....
!::
::
&.
u
CI)
. .
~
:::J
0
3.
Bu kha d
Röpe :
Ma k übe sch ei ende
We bewe bs heo ie
131
Mengen-
und P eisen wicklung ü In eg ie e Schal k eise 1964-1968
In
1
o Mona liche P eise
1965-66
• Jäh liche Du chschni sp eise
1964-68
5qOO~----------~----~----------- ----- ----------~
10,00
5,00
',00 .....
__________
-'-
__
-'-
______
.......
__
..L..
_____
--'
1 5 10
50
100
Akku mulle e Jah esp oduk ion (in Mio.Elnhel en)
Mengen_
und
P eisen wicklung on SilIzium ansis o en
1954-1966
In
100,00
1qOO
1,00
0,10
0,01
•
/1954
1958
/
_.-
e
__
•
__
•
.......
......
'.
19s'2'j
'
..
................
l
1'-
......
1966
.....
0,1
10
100
1000
5000
Akkumulie e
Jah esp oduk ion
(in
Mlo.Elnhei en)
QueHe:
P.
Conley,
Ins i u e
o
Elec ical
and
Elec onlc
Enginee ing
Spec um,
New
Yo k
1970,
S.
66
und
68,
en nommen:
B.
Röpe ,
H sg.,
Technische
Fo sch i
und
Un e -
nehmensg öße,
Sch i en eihe
Wi scha
und
We bewe b,
He
14,
Düsseldo
1973,
S.
62
und
63.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
132
3.
Bu kha d
Röpe :
Ma k übe sch ei ende
We bewe bs heo ie
X.
Wo
liegen die Ansä ze zu eine ma k übe sch ei enden
We bewe bs heo ie und welche we bewe bspoli ischen
Konsequenzen e geben sich da aus?
1.
Aus
dem
nu
in
seinen
G undzügen
geschilde en
P oduk po olio-
Konzep
lassen
sich u.
E.
Ansä ze
zu
eine
neua igen
ma k übe sch ei-
enden
We bewe bs heo ie
ablei en, die einiges
zum
Ve s ändnis
des
Ve hal ens
on
Vielp oduk un e nehmen
bei äg .
Denn
das
PPK
bean wo e
F agen,
wa um,
wann
und
wie
Un e -
nehmen,
die
au
meh e en
Mä k en
ä ig
sind,
die
Schwe gewich e
ih e
Ak i i ä en
planmäßig
zu
e lage n
suchen;
ku z,
es
üh
zu
eine
ma k übe sch ei enden
Un e nehmenss a egie
au g und
on
Beobach-
ungen
ex e ne
und
in e ne
Fak o en.
Das
PPK
s ell
-
wie
gesag
-u. E.
eine
Ve knüp ung
und
E gän-
zung
on
meh e en
in
den
Wi scha swissenscha en schon
sei
langem
bekann en
E kenn nissen
da .
Nach
eine
Ein eilung
in
s a egische
Ge-
schä s elde
und
de en
Bewe ung
we den
ü
diese
No ms a egien
abgelei e . Diese
S a egien
sollen sich
in
den
Füh ungsg undsä zen
des
Spi zenmanagemen s
niede schlagen.
Ande s
o mulie
sollen
du ch
das
PPK
Fehllei ungen
on
P oduk-
i k ä en
inne halb
eines
Un e nehmens
e hinde
und
de
in e ne
We bewe b
un e
lang is igem
Aspek ,
und
zwa
s e s
un e
Beach-
ung
des
ex e nen
We bewe bs,
ak i ie
we den.
Es soll eine
op imale
in e ne
Alloka ion
de
Ressou cen
e eich
we den.
Das
PPK
geh
on
de
Ta sache
aus,
daß
sich
in
eine
dynamischen
Wi scha
Mä k e,
Ma k an eile
und
P oduk e
un e schiedlich
en -
wickeln
können.
Da aus
e gib
sich
ü
Meh p oduk un e nehmen
de
Zwang
zum
egelmäßigen
Umdisponie en,
zu
An izipa ion
de
o aus-
sehba en,
genaue ,
de
e wa e en
kün igen
En wicklung. Als Rich -
schnu
gil : Wo
in e ne
Meßzi e n -so
o
allem
de
cash
low -
und
ex e ne
Ma k signale
-so Wachs um,
Ma k an eils e ände ungen,
wich ige
Inno a ionen
de
Konku enz
-es angezeig e scheinen lassen,
muß
meh
ode
wenige
in es ie
we den,
sind
übe legungen
übe
die
lang is ige
Kos en-
und
P eisges al ung
in
Ak ionen
umzuse zen.
Mi
den
Folge ungen,
die die
We bewe bsbehö den
aus
diesem
Manage e hal en
ziehen
soll en, be inden
wi
uns
im
Einklang
mi
dem
langjäh igen
Chie
Economis
de
Fede al
T ade
Commission
Co win
D.
Edwa ds
43,
de
be ei s
1955
die
adi ionelle
Einzelma k be ach ung
43 Vgl. C. D. Edwa ds,
Conglome a e
Business
as
a
Sou ce
o
Powe ,
in:
Na ional
Bu eau
o
Economic, Ed.,
Business
Concen a ion
and
P ice
Policy,
P ince on
1955, S. 331. -
Fe ne
E. Pen ose,
The
Theo y
o
G ow h
o
he
Fi m,
Ox o d
1959.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
3.
Bu kha d
Röpe :
Ma k übe sch ei ende
We bewe bs heo ie
133
als
unzu eichend
k i isie e.
In
de
on
ihm
en wickel en
Ressou cen-
heo ie
wi d
he ausges ell ,
daß
die
Ressou cen
eines
Un e nehmens
übe
iele
Mä k e
e s eu
sind
und
die
de
Mi bewe be
übe s eigen
können.
Da aus
e geben
sich
die
Möglichkei en
eines
in e nen
Ve lus -
ausgleiches,
eine
inne be ieblichen
Sub en ion
(deep pocke heo y).
2.
Die wich igs en E kenn nisse
aus
dem
PPK
ü
die
We bewe bs-
heo ie
sind
olgende:
(1)
P ak isch
lassen
sich
beim
Angebo
alle
Wi scha seinhei en
meh e e P oduk -/Ma k kombina ionen es s ellen, sei es,
daß
sie
au
meh e en,
meh
ode
wenige
scha
oneinande
ge enn en
Mä k en
(s a egischen Geschä s elde n)
anbie en,
sei
es,
daß
sie
meh e e
P o-
duk e
anbie en.
-
Schluß olge ungen
aus
eine
Einp oduk heo ie
ha-
ben
deshalb
nu
einen
ge ingen
Aussagewe .
Selbs
Handwe ke ,
Land-
wi
und
Einzelhändle
agie en
au
meh e en
Geschä s elde n
und
sind
sich
zumeis
diese
Ta sache
bewuß .
(2)
Die Gleichse zung
on
Un e nehmen
und
P oduk
in
de
adi io-
nellen
We bewe bs heo ie
und
dami
die
Beg enzung
de
Un e neh-
mens ä igkei
au
einen
Ma k
is
zumeis
wi klichkei s emd.
(3)
Dem
ela i en Ma k an eil
komm
eine
en scheidende
s a egische
Bedeu ung
zu. Dies
lieg
wenige
an
de
Ma k nach
und
den
sich
du ch
den
Reak ions e bund
im
Oligopol
e gebenden
Chancen
zu
einem
s illschweigenden
P eisein e s ändnis,
d. h.
eine
Ma k behe schung,
als
ielmeh
an
de
posi i en Ko ela ion
on
Kos ensenkungsmöglich-
kei en
und
ela i em Ma k an eil
im
Ve gleich
zu
den
We bewe be n.
U sachen
sind
neben
den
bekann en
Vo eilen
de
Massenp oduk ion
(Kos endeg ession)
o
allem
die
sich
aus
dem
kumulie en
mengen-
mäßigen
P oduk ions olumen
e gebenden
E ah ungs o eile,
die
sich
in
eine
E ah ungs-
ode
Le nku e
niede schlagen.
K i isch
is
zu
beme ken,
daß
o ensich lich
angenommen
wi d,
de
RMA
we de
zu-
mindes
du ch
die
kumulie e
E ah ung
au
gleichem
Ni eau
gehal en.
Falls
jedoch
die
Kumula ion
o
lange
Zei
wei aus
g öße
als
die
de
Konku enz
wa ,
sei dem
abe
Neue ungen
de
We bewe be
ele an
gewo den
sind,
kann
die
E kenn nis
de
posi i en
Ko ela ion
keine
Gül igkei
meh
haben.
(4)
Aus
den
un e
(3)
da geleg en
G ünden
bes eh
ü
Mä k e
mi
al bekann en Massene zeugnissen eine
Tendenz
zu
e gleichsweise
nie-
d igen P eisen,
wäh end
bei
neua igen
P oduk en
das
P eisni eau,
abe
auch
die
Kos en
zunächs
ech
hoch
sind.
Es
allen
in
de
Phase
de
Ma k e schließung
und
des
Kapazi ä sausbaus
noch keine Pionie -
gewinne an,
sonde n
e s
nach
E eichung
eine
Ma k ei e
mi
e -
minde em
In es i ionsau wand.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
134 3. Bu kha d Röpe : Ma k übe sch ei ende We bewe bs heo ie
(5)
Un e nehmen,
die lang is ig
planen
und
dabei
lexibel
den
jewei-
ligen
Ma k e o de nissen
in
den
einzelnen
Geschä s elde n begegnen,
sind
nu
ku z is ig
planenden
Un e nehmen
übe legen.
(6)
Ziel
de
Lang is planung
-so
auch
des
PPK
-
is
es,
dem
Un-
e nehmen
ein
lang is iges Gleichgewich des
Finanzbeda es
ü
In-
es i ionen
mi
den
in e nen
Finanzie ungsmöglichkei en
du ch
den
cash
low
bei
eine
bes imm en
Expansions-
und
Gewinn a e
zu
si-
che n;
das
kann
nu
du ch
eine
zweckmäßige Ve lech ung
on
e schie-
denen
Geschä s elde n
e eich
we den.
De
hohe
In es i ionsbeda
ü
junge
P oduk e,
ü
e olg eiche
P o-
duk e
au
asch sich
e wei e nden
Mä k en
kann
nu
du ch
eine
hin-
eichende
E giebigkei
de
Cash
Co ws (ode
eine
besonde s
leis ungs-
ähigen)
gesiche
we den.
Diese
sind
jedoch
nich
imme
als
lang is ig
gewinnb ingend
anzusehen.
Vielmeh
muß
mi
nachlassenden
Gewinnen
ge echne
we den.
Das
PPK
will
nich
nu
den
cash
low
und
dami
die
In es i ionen
lenken,
sonde n
den
gesam en
Inpu
ode
Ressou ceneinsa z,
beginnend
bei
den
A bei sk ä en,
dem
Einsa z
on
F&E,
We be naßnahmen,
usw.
(7)
G undsä zlich
is
da on
auszugehen,
daß
alle
P oduk e
in
eine
bes imm en
Fo m
eine
beg enz e
Lebensdaue
haben.
Die
Pe ioden
kön-
nen
dabei
je
nach
A
des
P oduk es
seh
ku z
-
z.
B.
Tageszei ung/
Mo genausgabe:
ün
bis
sieben
S unden
-
bis
ela i
lang
-
z.
B.
be-
s imm e
Spi i uosen
-sein.
Ein
PKW-Modell
kann
schon
nach
Jah es-
is
on
de
Fo m
he
und
echnisch
übe hol
sein; es
kann
en wede
om
Ma k
kaum
akzep ie
wo den
sein
(Wildca -Dog)
ode
ü
einige
Jah e
äuße s
e olg eich
gewesen
sein
(Vollendung des
gesam en
P oduk zyklus).
-Beispiel:
de
be ei s
genann e
VW-Kä e .
(8)
In
de
Lang is planung
spiel
die
P eispoli ik
eine
un e geo d-
ne e
Rolle.
Dominie end
sind
übe legungen
übe
die
aus
de
Kos en-
E ah ungsku e
abgelei e e
Ku e
de
lang is igen
P eise ah ung.
Selbs e s ändlich
we den
abe
nu
solche
P oduk e
au
den
Ma k
ge-
b ach ,
die
wäh end
ih es
P oduk zyklus
meh
als
die
an allenden
Ko-
s en
einschließlich
de
no wendigen
Umlagen
ü
F & E
und
Gewinnaus-
schü ung
zu
decken e sp echen.
Das
du ch
den
D ang
zu
Ve g öße-
ung
des
ela i en
Ma k an eils
ausgelös e
In es i ions iebe
kann
zu
übe kapazi ä en
und
zu
einem
plö zlichen
P eis u sch
üh en,
ein
nich
nu
ku z-,
sonde n
auch
mi el is ig
ele an es
P oblem.
Dies
bedeu e ,
daß
im
Ve gleich
zu
den
Kos en
in
de
Anlau pe iode
und
auch
noch
wäh end
de
Wachs umspe ioden
ge inge
P eise
ge o -
de
we den,
wobei
ein
Umschlagen
zu
hohen
Gewinnen
bei
ge ingen
In es i ionen
ü
die
Zei
de
Rei e
on
den
Cash
Cows
e wa e
wi d.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
3. Bu kha d Röpe : Ma k übe sch ei ende We bewe bs heo ie 135
Fü
P oduk e
in
de
Abs iegsphase
is
es
o
a sam,
ein
ela i es
hohes
P eisni eau
beizubehal en, auch
wenn
die
Ma k an eile
dadu ch
noch
asche
sinken.
(9)
De
un e nehmensin e ne
We bewe b
um
In es i ionsmi el
und
ande e
Ressou cen
soll
du ch
das
PPK
g undsä zlich
nach
einhei lichen
K i e ien
ges eue
we den.
übe s eigen
die
als
ealis isch
angesehenen
Ma k chancen
den
ü
ih e
Finanzie ung
no wendigen
cash
low,
sind
F emdmi eZ
au zunehmen.
Dies
kann
jedoch
zu
eine
Abhängigkei
on
den
K edi gebe n
üh en.
Diese
können
z.
B.
dann
eine
Fusion
ode
einen
Ve kau
on
Teilen
des
Un e nehmens
an egen.
(10)
Bei
einem
e wa e en
Ma k wachs um
und
einem
ge ingen
Ma k an eil
kann
es
ü
ein
inanzs a kes
Un e nehmen
zweckmäßig
sein, sich
in
diesen
Ma k
einzukau en.
Jedoch
lassen
sich
die
eigenen
und
die
hinzugekau en
Ma k an eile
und
E ah ungen
nich
ohne
wei-
e es
addie en.
(11)
Je
höhe das Wachs um und/ode die
s uk u ellen
Ve ände un-
gen
in
eine
Volkswi scha
wie
in
de
Wel wi scha
sind,
um
so
meh
kommen
die
Vbe Zegungen des
PPK
zu
Gel ung. -
Umgekeh
we den
in
eine
annähe nd
s a ionä en
Volkswi scha ,
in
de
E ah ungsku -
en
ü
Neue ungen
und
dynamische
Ve ände ungen
wenige
ele an
sind,
die
adi ionellen
Übe legungen
de
We bewe bs heo ie
belang-
eiche
sein.
(12)
Zum
Wesen
eine
Ma k wi scha
gehö
es
jedoch,
daß
bei
zu
e wa enden
Sä igungs endenzen
au
Mä k en
in ensi
nach
neuen
Einsa zmögZichkei en des
Un e nehmenspo en ials
gesuch
wi d.
(13)
Mischkonze ne -
conglome a es
-
lassen
sich
du ch
Anwen-
dung
des
PPK
besse ,
weil
sys ema ische
üh en.
Das
Konzep
hil ,
die
S ä ken
und
Schwächen
de
einzelnen
Geschä s elde
in
Gegenwa
und
Zukun
besse
zu
e kennen,
sinn oll
zu
selek ie en
und
ü
die
einzelnen
Geschä s elde
zweckmäßige
Au lagen
übe
den
Einsa z
de
knappen
Ressou cen
zu
machen. Die
Un e nehmenss a egie
kann
da-
du ch
ü
das
Managemen
leich e
in
ope a i e
Pläne
umgese z
we -
den.
(14)
Daß
dennoch die
al e
Regel
on
I um
und
I umsbe ich igung
wei e hin
Gül igkei
ha
und
Un e nehmen,
die
das
PPK
anwenden,
nich
imme
zu
den
e olg eichs en
gehö en,
ha
zahl eiche
G ünde.
Wi
e wähnen
die
ielen
Imponde abilien
aus
Ve ände ungen
des
Um eldes,
eine
alsche
Einschä zung
de
E izienz
de
We bewe be
wie
auch
de
eigenen
E izienz,
sp ungha e
Auswi kungen
des echnischen
Fo -
sch i es,
nachhal ige
E höhungen
de
Ene gie-
und
Rohs o p eise,
hö-
he e
An o de ungen
des Umwel schu zes,
e ände e
poli ische
Bedin-
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
142
3.
Bu kha d
Röpe :
Ma k übe sch ei ende
We bewe bs heo ie
Hie
wu de
einmal
nach
S and
und
Aussich en des
Un e nehmens
als
Einhei
im
Ma k
ü
K a ah zeuge
ge ag ,
de
nich
dem
P o-
duk lebenszyklus
un e wo en
zu
sein
b auch ,
und
gean wo e
mi
Angaben
übe
das
P oduk po olio
des
Un e nehmens.
4.
Schluß olge ung
Die
Mißb auchsau sich
o
dem
Hin e g und
des
P oduk po olio-
Konzep es
e schein
uns
in
manche lei
Beziehung
noch
schwie ige
zu
sein,
als
es die
bishe igen
We bewe bs heo ien
e mu en
ließen.
Siche lich
is
es
in
ielen
Fällen
nich
sinn oll,
nu
einen
Ma k
zu
analysie en,
wie
es die
bishe igen
Monopol-
und
Oligopol heo ien
ge-
an
haben.
Denn
S ä ken
und
Schwächen
on
Un e nehmen
-
und
au
de en
Ve hal en
soll e die
Theo ie
au bauen
-
e geben
sich
aus
dem
meh
ode
wenige
zweckmäßigen
Einsa z
de
Ressou cen
-
nich
nu
de
Finanzmach
-
in
den
Geschä s elde n,
die
sich
o
allem
du ch
Ma k wachs um
-
Ma k a ak i i ä
-
und
dem
jeweiligen
ela i en
Ma k an eil
des
Un e nehmens
un e scheiden.
Das
Denken
in
ein achen
P eismengenmodellen
ü
ein
homogenes
P oduk
-so
die
E mi lung
des
Cou no schen
Punk es
-
üh
ipl-
ach
zu
Fehlschlüssen.
Ein
Gleiches
gil
ü
ein ache
Ve gleichsma k -
konzep e
und
aus
diesen
abgelei e e
P eishe abse zungs e ügungen
on
We bewe bsbehö den.
Die Logik
de Un e nehmenss a egie
g oße
und
inanzk ä ige Kon-
ze ne,
au
bislang
mi elg oßen
Mä k en
echnisch hoch
en wickel e
und
lang is ig
en wicklungs ähige
Un e nehmen
zu
e we ben
und
du ch
zu o
nich
möglichen
e s ä k en
Mi eleinsa z
auszubauen
-
wodu ch
die
olkswi scha liche
Leis ung
e höh
we den
kann
-,
s eh
in
au -
allendem
Wide sp uch
zum
s uk u poli ischen
Konzep
de
We be-
we bspoli ik.
Dieses
Dilemma
schein
im
Augenblick
as
unlösba
zu
sein!
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
S ichwo e zeichnis
Abgabep eis-Un e g enze
22
.
Abhängigkei sbeziehung
30,
51
'V
posi ion
29
Abwägungsklausel
45
'V
k i e ium
83
AIs-ob-Konzep
87
Al e na i kos en
25
Angebo smonopol
27
Ausbeu ung
22, 24 ., 30, 34, 46, 49 .
Ausbeu ungsmißb auch
15, 20, 22, 48,
50 .,
80, 98
Ausschließlichkei sbindung
60 .
Ba ie s
o
en y
37 .
Behinde ungsk i e ien
83, 86
'V
maßnahmen
60 .
'V
mißb auch
40 ., 76 ., 79 ., 94 .
'V
e bo
67
Be ei scha sp eise
23
Bescha ungsp eis-Obe g enze
23
.,
28 ., 50
Boyko e bo
66
B anchena ak i i ä
123
B anchena
ak i i ä
s-Geschä s-
elds ä ken-Ma ix
123, 125
Cash
Cow
113 ., 134, 139 .
cash
low 102, 113 ., 117 ., 132,
134 ., 140 .
conglome a es
135
Cou no -P eis
22, 26 .,
31
., 34
Disk iminie ung
17
'V
s e bo
67
Disposi ionsp lich en
12
'V
ech e
11
Dog
113 ., 116 ., 119 ., 134
Dumping
17
"E em"
75, 98
Eigen ums ech e
28, 35, 58
Eing i se mäch igung
66
Einzel-Nach age
24, 50
En eignung
20, 25, 28 .
E ah ungsku e
105, 107 ., 111, 127,
133,136
E gebniskon olle
92
E messensen scheidung
15, 45 ., 72
'V
spiel aum
46, 52, 60
F & E 120
Feindanalyse
123
Finanzie ungsanalyse
104
Finanzk a
138
Finanzmach 106,
140, 142
F eihei ,
o male
18
'V
ma e ielle
18
'V
eale
18
F eihei sschu z
11
F eiwilligkei
15, 46 ., 57
.
Fusionskon olle
63,
65, 88
Gemeinwohl
16
Gene al
Elec ics
102, 136
Gesam umsa z-Jah esbonus
75
Geschä s eld,
s a egisches
101, 104,
132 ., 142
'V
abg enzung
136
'V
s ä ke
124
G enzkos en-P eis-Regel
35
Gu ,
lebensno wendiges
29 ., 50
Handeln,
we bewe bs
besch änken
-
des
17
Handelnso dnung
12, 16 ., 19
Handlungsbesch änkung
39
'V
spiel aum
54, 60
'V
e bo
57
Is -P oduk po olio
121
.
Ka elle
65
KOllek i nach age
24, 50
"Kombina ions a i "
97, 99
Konku enz,
he e ogene
33 .
Konsumen ensou e äni ä
26 ., 53
Kos endeg ession
105
'V
e ah ungsku e
134
'V
senkungsmöglichkei
133
'V
senkungspo en ial107
'V
e lech ungsanalyse
104
Le nku en
105, 108, 133
Leis ungsge ech igkei
74 ., 77
'V
we bewe b
74, 79 ., 83 ., 91 .
'V
wid igkei
74 .
Liquidi ä sbeda
118
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
144
S ichwo e zeichnis
Mach ,
kompe i i e
30,
59,
61
es ik i e
61
Ma k ,
he e ogene
33
ele an e
105
Ma k -An eil,
ela i e
(RMA) 105,
107
.,
113 ., 117 ., 133, 136
'V
an eils-Wachs ums-Ma ix
107,
113 .
'V
a ak i i ä
106
'V
behe sche
22, 24,
27
., 32, 37,
53,77
'V
behe schung
24, 49, 53, 68
'V
e ah ungsku e
111
'V
e gebniskon olle
89, 94
'V
in o ma ions e ah en
141
'V
mach 76,83,
84
'V
nach age unk ion
24
'V
nische
138
'V
phasen
105
'V
p eisse zung
24
'V
p o ek ionismus
85
'V
segmen
139
'V
s uk u
82, 89, 95, 99
'V
s uk u e an wo ung
89 .
'V
S uk u e schlech e ung
86 .
'V
e hal en
82
'V
wachs um
113, 117, 119 .
'V
zu i
38, 40, 138
'V
zu i ssch anken
87
'V
zuwachs
136
Meh p oduk un e nehmen
101 .
Meis begüns igungsklausel
66
Minis e e laubnis
45
Mischkalkula ion
140
'V
konze ne
135
Mißb auchsau sich
15, 48 ., 62,
65,
67, 69 ., 76, 87, 142
'V
beg i
70, 73, 76
'V
kon olle
52, 64, 80,
83
., 88 .,
94
Mi els andsklausel
85
'V
koope a ion
65
Mi sp ache ech
29
Monopolisie ung
58 .
Nich eiwilligkei
25
Nich leis ungswe bewe b
74, 79 .,
97 .
ö en liches
In e esse
16
Oligopol,
ei es
115
Oppo uni ä skos en
31,
37
o e head
cos s
111
Pe -se-Regeln
87
PIMS
(P o i
Impac
o
Ma ke
S a egy)
103
Pionie gewinne
133
Planung,
ope a i e
106 .
ak ische
106 .
s a egische
107
P ä e enzen
54, 106
p eda o y
p icing
17
P eisbindungs e bo
66
'V
di e enzie ung
47,49
'V
einb uch
129
'V
e ah ungsku en
130, 134
P eisges al ungs eihei
69
'V
he abse zungs e ügung
20, 142
'V
höhenkon olle
71
.
'V
höhenmißb auch
20,
71
'V
in e en ion,
s aa liche
11
'V
mißb auch
140
'V
nehme
22
'V
schi m
129
'V
senkungsano dnung
22
'V
senkungs e ügung
69
'V
se zung,
au onome
21
'V
se zungsmach
21
.
'V
se zungsspiel aum
21,
29
., 39,
59 .
'V
e hal en,
Phasen
des
129
'V
we bewe b
69
p ice-sea che s'-ma ke
21,23
p ice- ake s'-ma ke
23
P i a eigen um
58
P oduk ion,
kumulie e
108, 127
P oduk lebenslau
117
'V
lebenszyklus
113, 141
'V
-Po olio-Konzep
101 .
'V
p og amm
119
'V
we bewe b
69
'V
zyklus
105, 114, 134, 139
p ope y
igh s
11
.,
51
.
Quali ä swe bewe b
100
"Rama-Mädchen"
97, 99
Ressou cen heo ie
133
Res we bewe b
85, 90
ROI
(Re u n
on
In es men )
103, 106
Scena io-Technik
123
Schal k eise,
in eg ie e
131
Selbs e an wo ung
30
Silizium ansis o en
131
Soll-P oduk po olio
106, 121, 123
"Sonn ag
ak uell"
74, 97, 99
squeezing
17
S a
113 ., 117 ., 120, 138 .
S ellung,
ma k behe schende
66
Subs anz isiko
12
Syndika e
58
Syne giee ek e
118
T end-P oduk po olio
121 .
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-45158-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:52:46
S ichwo e zeichnis
145
Un e kos enp eise
127
Un e nehmen,
ma k behe schende
20,
68,
71, 74, 76
Un e nehmenss a egie
102, 132
Un e nehmenszusammenschluß
59,
66
Valium
68,
72
Ve ügungs ech e
11
., 19,
28
.,
42
Ve gleichsma k konzep
72,142
Ve hal ensbesch änkung
37
.,
55,
62
di igismus
84
kon olle
92
egeln
12
spiel aum
20,
22
weisen,
abges imm e
84
.
Ve mögens e eilung
18
zuwachs,
unge ech e ig e
30
We bewe b,
leis ungsge ech e
79,
95
nachziehende
105
o s oßende
105
We bewe bsbeein äch igung
88
besch änkungen
14, 37 ., 55 .,
62, 73 ., 85, 89, 90
poli ik,
eihei sge äh dende
17,
19
eihei so ien ie e
17, 19
G undsä ze
de
41
.
kons uk i is ische
19
We bewe bsp eis
32, 34,
72
.
egeln
80, 85, 91,
93
.
s a egie
126
heo ie,
ma k übe sch ei ende
101
.
e lech ungen
126
Wilde
a
113 .,
117, 120, 127, 139
Zugang
zum
Ma k
54
Zugangsbesch änkung
54 .,
61
sch anken
60
Zwang,
s aa liche
16
willkü liche
12
., 47, 52
Zwangsgewal ,
s aa liche
17
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