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Optimale Arbeitsverträge bei asymmetrischer Information: Ein Beitrag zur Theorie der Arbeitslosigkeit

Abstract

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Optimale Arbeitsverträge bei asymmetrischer Information: Ein Beitrag zur Theorie der Arbeitslosigkeit

Author: Wolfstetter, Elmar
Publisher: Berlin: Duncker & Humblot
Year: 1985
DOI: 10.3790/schm.105.4.433
Source: https://www.econstor.eu/bitstream/10419/291614/1/schm.105.4.433.pdf
Wol s e e , Elma
A icle
Op imale A bei s e äge bei asymme ische In o ma ion:
Ein Bei ag zu Theo ie de A bei slosigkei
Zei sch i ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en (ZWS) - Vie eljah essch i de
Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en, Ve ein ü Socialpoli ik
P o ided in Coope a ion wi h:
Duncke & Humblo , Be lin
Sugges ed Ci a ion: Wol s e e , Elma (1985) : Op imale A bei s e äge bei asymme ische
In o ma ion: Ein Bei ag zu Theo ie de A bei slosigkei , Zei sch i ü Wi scha s- und
Sozialwissenscha en (ZWS) - Vie eljah essch i de Gesellscha ü Wi scha s- und
Sozialwissenscha en, Ve ein ü Socialpoli ik, ISSN 0342-1783, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 105,
Iss. 4, pp. 433-458,
h ps://doi.o g/10.3790/schm.105.4.433
This Ve sion is a ailable a :
h ps://hdl.handle.ne /10419/291614
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Op imale A bei s e äge
bei asymme ische In o ma ion:
Ein Bei ag zu Theo ie de A bei slosigkei
Von Elma Wol s e e *
Diese Bei ag e klä un eiwillige Un e -/Übe beschä igung im Kon ex
op imale an eizkompa ible A bei s e äge. Ausgangspunk is die Annah-
me asymme ische In o ma ion übe Nach age- ode P oduk i i ä sschocks,
aus de die Un e einba kei de Vollbeschä igung mi de op imalen ( i s
bes ) Ve siche ung de Einkommens- und Kündigungs isiken olg . Die
Cha ak e isie ung op imale an eizkompa ible Ve äge (second bes ) wi d
u. a. du ch eine wohl ah s heo e ische Beu eilung und die Da s ellung
Pa e o e besse nde wi scha spoli ische Eing i e e gänz .
Wenn A bei slosigkei eine soziale F age is , und das i gewiß
nich ü jede A bei slosigkei zu, dann soll e zwischen einem E izienz-
und einem Ve eilungsp oblem un e schieden we den. Ein Ve eilungs-
p oblem lieg dann o , wenn knappe S ellen so au die A bei sanbie e
e eil sind, daß die A bei slosen bzw. die Beschä ig en ih e S ellung
als Benach eiligung emp inden (un eiwillige A bei slosigkei /Beschä -
igung). Um ein E izienzp oblem handel es sich dagegen, wenn die
Beschä igung nich Pa e o op imal is (Un e -/Übe beschä igung).
In de adi ionellen Sich we den beide P obleme on eine Ma k -
wi scha gelös . S ändig au de Suche nach Gewinnoppo uni ä en
schöp en a ionale Ak eu e alle Tauschgewinne aus und siche n somi
die Pa e o E izienz de Ma k alloka ion. Ma k e sagen gib es nich .
Gleichzei ig e hinde n diese T ansak ionen eine ungleiche Ve eilung
knappe S ellen, da Beschä igungssuchende solange die Besi ze on
A bei splä zen un e bie en, bis die e bleibenden A bei slosen mi den
Beschä ig en gleichges ell sind. Dieses Bild en sp ich de Theo ie
olls ändige Mä k e, die gewisse maßen die „baseline" ökonomischen
Denkens is . Es lieg dahe nahe, die E klä ung de p oblema ischen
Fo men de A bei slosigkei in den poli ischen Behinde ungen des
Ma k sys ems ode in den Beg ündungen eines un olls ändigen Ma k -
sys ems zu suchen.
* Ube a bei e e Fassung meines Re e a s bei de Tagung des Theo e i-
schen Ausschusses des Ve eins ü Socialpoli ik im Feb ua 1984 in Da os.
Diese A bei wu de on de Deu schen Fo schungsgemeinscha im Rahmen
des P ojek s WO-333/I-I ge ö de .
28 Zei sch i ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en 1985/4
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434 Elma Wol s e e
Diese Bei ag e klä un eiwillige Un e -/Übe beschä igung im
Kon ex de Theo ie an eizkompa ible A bei s e äge. In diese
Theo ie esul ie die Un olls ändigkei des Ma k sys ems aus de An-
nahme ungleich e eil e (asymme ische ) In o ma ionen übe en -
scheidungs ele an e Va iablen, die in ielen Fällen eine Einengung
o handene Tauschmöglichkei en bewi k („mo al haza d"-P obleme).
Allgemein be ach e lie e diese Ansa z eine Beg ündung da ü , daß
es a ionalen Ak eu en o z Ve ags eihei nich imme gelingen
kann, alle Tauschgewinne auszuschöp en. Sie lie e dahe eine Theo ie
des Ma k e sagens, die die be ech ig e K i ik on Coase [1960] an
de Pigouschen T adi ion in Rechnung s ell , und sie scha somi eine
no wendige Vo ausse zung ü die Kons uk ion wohl ah s heo e isch
beg ünde e Wi scha spoli iken.
Abschni 1 beginn mi eine K i ik de keynesianischen E klä ung
un eiwillige A bei slosigkei . Es olg eine Cha ak e isie ung gebün-
del e A bei s e äge (sogen, implizi e Ve äge), die den Tausch on
A bei sleis ungen und die Ve siche ung des A bei s e mögens im Ve -
bund egeln, sowie eine In e p e a ion de E gebnisse de Theo ie op-
imale A bei s e äge bei symme ische In o ma ion1. Wi s ellen
es , daß diese Li e a u das Ve s ändnis des Ve eilungsp oblems
zwa e besse (das wi d häu ig übe sehen), jedoch die behaup e e
E klä ung de Un e beschä igung nich lie e 2. In Abschni 2 wi d
die Annahme asymme ische In o ma ion übe Nach age- bzw. ech-
nologische S ö ungen einge üh 3, und es we den op imale an eiz-
kompa ible Ve äge o mulie , die sowohl o übe gehende Kündi-
gungen (layo s) als auch Ku za bei zulassen. Die op imale Ve siche-
ung des Kündigungs isikos wi d in Abschni 3 cha ak e isie . In Ab-
schni 4 olgen no wendige und hin eichende Bedingungen ü un-
eiwillige Un e - und Ube beschä igung in einen Ku za bei s e -
ägen4 und in einen layo -Ve ägen5. E gänzend we den zwei E -
wei e ungen disku ie , die eine obus e e E klä ung un eiwillige
Un e beschä igung e sp echen. Im Abschni 5 olg die Diskussion
eines o dnungspoli ischen Eing i s, de eine Pa e o-Ve besse ung be-
wi k . Im Anschluß da an wi d die gesam wi scha liche Rele anz de
E gebnisse übe p ü und au die Exis enz Pa e o- e besse nde wi -
1 Die g undlegenden Bei äge sind Aza iadis (1975), Bailey (1974).
2 Die Behaup ung des Gegen eils inde sich u. a. auch bei G ay (1976),
(1978), Fische (1977). Zu Rich igs ellung gl. Ba o (1977), (1979) und
Ake lo / Miyazaki (1980).
3 Cal o / Phelps (1977) und Hall/Lilien (1979) ha en die F ages ellungen
ange eg .
4 Die wesen lichen Bei äge sind Cha i (1983), G een! Kahn (1983), Coope
(1983), Ha (1983), B own
I
Wol s e e (1984).
s Vgl. G ossmann / Ha (1981) und B own / Wol s e e (1982), (1985).
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Op imale A bei s e äge bei asymme ische In o ma ion 435
scha spoli ische Eing i e hingewiesen (Abschni 6). De Bei ag
schließ mi einigen Randbeme kungen.
1. G undlagen
Die E klä ung un eiwillige Un e beschä igung is ein Fundamen
de keynesianischen Mak oökonomie. Diese geh in de üblichen Fas-
sung6 da on aus, daß de Lohnsa z ku z is ig s a is , so daß ku z-
is ige Nach age- ode P oduk i i ä sschocks e wa beim Lohnsa z *
und de A bei snach age l zu einem Übe schußangebo an A bei in
Höhe de S ecke U üh en.
Dieses Übe schußangebo ha alle Me kmale un eiwillige Un e -
beschä igung (Keynes). In de Ta sind die übe schüssigen A bei s-
anbie e schlech e ges ell als die Beschä ig en, und sie wü den es
deshalb o ziehen, un e den he schenden Bedingungen zu a bei en.
Gleichzei ig is bei de Beschä igungshöhe l[ das We g enzp oduk
6 Eine zwei e Ve sion, die u. a. on Ba o / G ossman (1971) und on
Malin aud (1977) e b ei e wu de, geh da on aus, daß de P oduk p eis
ku z is ig s a is . Diese Ve sion is unse es E ach ens ebenso wenig übe -
zeugend wie die Annahme s a e Löhne. Eine ausgezeichne e und o zdem
nich ablehnende Diskussion diese T adi ion inde sich bei D azen (1980).
28*
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436 Elma Wol s e e
de A bei
( *2)
höhe als die ma ginalen Oppo uni ä skos en de Be-
schä igung ( ). Somi gib es im Punk ( 2> ii ) auch unausgeschöp e
Tauschgewinne (in de Höhe de sch a ie en Fläche), und zwa so-
lange, bis die Beschä igung on l[ au l
*
e höh wo den is .
In Zwei el s eh also nich , daß s a e Löhne un eiwillige A bei s-
losigkei zu Folge haben können. S i ig is jedoch de Sinn de Vo -
ausse zung s a e Löhne und allgemeine , die willkü liche Besch än-
kung de Analyse au eine enge Klasse on Tausch e einba ungen.
Wa um soll e es a ionalen Ak eu en nich gelingen, die da ges ell en
Tauschgewinne auszuschöp en? Ta sächlich üh en zahl eiche A ange-
men s zu dem Pa e o op imalen E gebnis. Die Ein ich ung unk ionie-
ende spo -Mä k e is hin eichend, abe keineswegs no wendig. Voll-
beschä igung is soga dann e eichba , wenn Z^-A bei e aus „ins i-
u ionellen G ünden" zu dem „s a en" Lohn
*2
einges ell we den.
Dazu beda es lediglich eine Zusa z e einba ung zwischen Un e -
nehmen und un eiwilligen A bei slosen, die die Beschä igung on
wei e en (l[
—
l[ )-A bei e n e wa zum Lohnsa z [ egel . Da beide
Pa eien on solchen Ve einba ungen p o i ie en, s ell sich also die
F age, ob keynesianische Un e beschä igung mi Eigennu z und Ve -
ags eihei übe haup zu e einba en is .
Die Unzu iedenhei mi de keynesianischen Mak oökonomie wa
de Anlaß ü die Beschä igung mi de Theo ie op imale A bei s-
e äge (sogen, implizi e Ve äge). Diese Analyse lie e in de Ta
eine neue Sich des P oblems, wenngleich die e s e Gene a ion diese
Theo ie (insbes. Aza iadis [1975] und Bailey [1974]) kein E izienz-
p oblem beg ünden konn e. Am An ang diese Analyse s eh die
Beobach ung, daß Nach age- ode P oduk i i ä ss ö ungen in unk-
ionie enden spo -A bei smä k en einen une wünsch en Nebene ek
haben. Zwa ga an ie die Ein ich ung unk ionie ende spo -Mä k e
die Vollbeschä igung. Dadu ch, daß sie die Räumung des A bei s-
ma k es ausschließlich du ch Va ia ion des Lohnsa zes (e wa zwischen
* und ) siche s ellen, allozie en sie jedoch einen zu hohen An eil des
un e nehme ischen Risikos au das A bei s e mögen. In eine Ma k -
wi scha dien die T ennung zwischen Haushal en und Un e nehmen
un e ande em dem Zweck, eine e izien e Alloka ion idiosynk a ische
Risiken zu e möglichen. Deshalb können sich beide Ve agssei en im
s a us quo eines spo -A bei sma k es dadu ch besse s ellen, daß sie das
Risiko on Einkommensschwankungen gegen eine Ve siche ungsp ä-
mie um e eilen, im G enz all ganz au das Un e nehmen übe agen,
wenn sie gleichzei ig die Beschä igung imme so wählen, wie ein unk-
ionie ende spo -Ma k sie es legen wü de. Gebündel e A bei s e -
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Op imale A bei s e äge bei asymme ische In o ma ion 437
äge sind also spo -A bei smä k en übe legen7, und man kann da on
ausgehen, daß sie jene om Ma k e d ängen.
Das wich igs e Kons uk ionselemen gebündel e Ve äge bes eh
da in, daß sie die Fes legung de Beschä igungshöhe in den jeweiligen
Nach age- bzw. P oduk i i ä szus änden on de Wahl de Lohnhöhe
en koppeln. Ohne diese En koppelung hä e man nu die Wahl zwischen
Lohn e siche ung, gepaa mi ine izien en Beschä igungsschwankun-
gen, ode Vollbeschä igung, gepaa mi exzessi en Lohnschwankun-
gen. Du ch olls ändige e agliche Fes legungen is es dagegen mög-
lich, eine e izien e Lohn e siche ungspolice anzubie en und zugleich
die op imale Wahl de Beschä igung zu ga an ie en.
Diese Da s ellung mach zugleich deu lich, daß die Subs i u ion on
spo -A bei smä k en du ch A bei s e äge pe se keine Mik o undie-
ung de keynesianischen Un e beschä igung lie e 8. Op imale A -
bei s e äge e klä en die ge inge Va ianz de Lohnsä ze, im G enz-
all soga Lohn igidi ä , jedoch wede Un e - noch Übe beschä igung.
Op imale A bei s e äge sind soga mi Kündigungen kompa ibel. Sie
e klä en jedoch nu Pa e o-op imale Kündigungen, die im gleichen Um-
ang auch in einem unk ionie enden spo -A bei sma k au e en wü -
den. Vollbeschä igung schließ die Inzidenz on Kündigungen nich
aus. Solche Kündigungen e en imme dann au , wenn ih Un e lassen
das We g enzp oduk de A bei un e die Oppo uni ä skos en de
Beschä igung ( ) d ücken wü de. In diesem Fall, de im Diag amm
bei de We g enzp oduk i i ä s unk ion ld0 o lieg , is es dahe e i-
zien , die Beschä igung zu senken, bis das We g enzp oduk gleich
den Oppo uni ä skos en de A bei is .
Bei de Beu eilung de e s en Gene a ion de Ve ags heo ie soll
nich übe sehen we den, daß sie zwa kein E izienzp oblem beg ün-
den kann, jedoch zum Ve s ändnis un eiwillige A bei slosigkei bei-
äg . Zwa muß da on ausgegangen we den, daß op imale A bei s-
e äge sowohl das Einkommen de Beschä ig en als auch das Kün-
digungs isiko e siche n (das le z e e wu de e wa bei Aza iadis [1975]
übe sehen), so daß die Beschä ig en und die o übe gehend F eigese z-
^ Es soll jedoch nich übe sehen we den, daß spo -Mä k e, e gänz du ch
sepa a e Ve siche ungsa angemen s, mi gebündel en A bei s e ägen
äqui alen sind. A angemen s diese A üh en o ensich lich zu ande en
An eizp oblemen. In de Wi scha sgeschich e gib es üb igens zahl eiche
Belege da ü , daß Lohn e äge on den A bei e n deshalb de Beschä i-
gung im Ve lagssys em o gezogen wu den, weil diese Lohn e äge eine
Glä ung de Einkommensschwankungen e sp achen.
« Die Li e a u ha diese Eigenscha en op imale A bei s e äge in die-
sem zen alen Punk häu ig alsch in e p e ie . Vgl. e wa Aza iadis (1975),
G ay (1976), (1978) und Fische (1977). Eine p ägnan e K i ik lie e n Ba o
(1977), (1979) und Ake lo / Miyazaki (1980).
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438 Elma Wol s e e
en mi els eine Kompensa ionszahlung an die Gekündig en meh
ode wenige gleichges ell we den9. Aus o ensich lichen G ünden e -
s eck sich diese Ve siche ungsschu z jedoch nich au die Neu-
zugänge am A bei sma k . Gleichzei ig se z de e aglich ga an ie e
Ve siche ungsschu z de Besi ze on Fi menmi gliedscha en ku z-
is ig jede P eiskonku enz auße K a . In eine du ch A bei s e -
äge ge egel en Wel wi d man deshalb beobach en, daß die Inzidenz
de A bei slosigkei o allem die Neuzugänge am A bei sma k i ,
aus de en Sich ein A bei sma k ga nich exis ie , da sie mi de
„Kas e" de e ablie en A bei e ga nich in Konku enz e en
können.
Ein ähnlich ges ö es Bild e gib sich üb igens an in e na ionalen
P oduk mä k en. Do is zu e wa en, daß die du ch A bei s e äge
ge egel en na ionalen Volkswi scha en in Zei en nied ige Nach age
ih e P oduk e wei un e den Ges ehungskos en anbie en. Sie we den
deshalb mi dem Vo wu des „dumping" kon on ie , obwohl sie doch
nu Ve siche ungsa angemen s ge o en haben, die o z schwanken-
de Umsä ze meh ode wenige kons an e Kos en zu Folge haben.
2. Op imale A bei s e äge bei asymme ische In o ma ion
Man be ach e eine nich monopolis ische Un e nehmung, die mi N
homogenen A bei sk ä en gebündel e A bei s e äge abschließ . A -
bei s e äge, C, we den allgemein als Lo e ien de inie :
Diese Lo e ien en hal en zwei A en on Losen: die Wei e beschä i-
gung und die o übe gehende Kündigung (layo ), die mi den Wah -
scheinlichkei en U/N und (N
—
U)/N gezogen we den. Dabei bezeichnen
U die Anzahl de A bei e , die wei e beschä ig we den, * die Lohn-
höhe p o Beschä ig em, m e [0,1] die Länge de A bei swoche und bi
die Kompensa ionszahlung p o Kündigung. Alle Ve ags a iablen sind
abhängig on de Realisa ion de Zu alls a iablen 0{, ie{i,...,n}, die
als Nach age ode als mul iplika i e P oduk i i ä sschock in e p e-
ie we den soll. Dabei gil die olgende Kon en ion: 0i < 02 < ... <
®
Diese Aussage is in diese Fo m als Faus egel zu e s ehen. In Ab-
schni 3 zeigen wi , daß un eiwillige A bei slosigkei /Beschä igung de
Belegscha sangehö igen selbs bei symme ische In o ma ion au e en
kann. Die Ungleichbehandlung beschä ig e und nich -beschä ig e Beleg-
scha sangehö ige is jedoch unbedeu end im Ve gleich zu de möglichen
Disk iminie ung zwischen Belegscha sangehö igen und den Neuzugängen
am A bei sma k . In eine Wel olls ändige Mä k e wü de die le z e e
üb igens au g und sepa a e Ve siche ungsgeschä e e schwinden.
(2.1)
<e
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Op imale A bei s e äge bei asymme ische In o ma ion 439
Bei Ve agsabschluß is 0,- nich bekann . Die Ve agspa eien ha-
ben lediglich eine Vo s ellung übe die Wah scheinlichkei en, c > 0,
mi denen die möglichen Realisa ionen 0j au e en. Zum Zei punk de
ele an en P oduk ionsen scheidungen sei jedoch 0* bekann . E s zu
diesem Zei punk wi d C angewand . Gegebenen alls we den einige
A bei e gekündig . Ku za bei /Übe s unden sind möglich, jedoch kann
die Zahl de A bei sk ä e ku z is ig nich übe den Bes and N e -
höh we den. Es olg , daß de Umsa z
0*
g
(U, Tii)
du ch die Realisa ion
Oi, die in i angewand e Beschä igungshöhe U, die Länge de A bei s-
woche
Ui
und die s ik konka e Funk ion g
(U,
nO bes imm is .
Die P ä e enzen des Un e nehmens we den da ges ell du ch eine
konka e IVM-Nu zen unk ion mi dem Gewinn n = 0ig
{U, ii) —
,-
Ii —
bi
(N - Zj), als einzigem A gumen : V o), V' > 0, V" <; 0 (keine Risiko-
p ä e enz). U (Einkommen, A bei szei ) bezeichne die s ik quasi-
konka e IVM-Nu zen unk ion de A bei e mi Ui >0,
U2
< 0, Uu < 0
(Risikoa e sion). Im Zus and de Beschä igung e gib sich U { u ni) und
im Falle eine Kündigung U (bi + e, 0). Dabei bezeichne e die ex e ne
A bei slosenun e s ü zung.
Im Un e schied zu e s en Gene a ion de Ve ags heo ie wi d un-
e s ell , daß nu das Un e nehmen die Realisa ion 0i beobach e . Diese
In o ma ionsasymme ie mach es g undsä zlich möglich, daß das Un-
e nehmen die Wah hei manipulie und an S elle de wah en In-
o ma ion 0i ein unwah es Signal 0*, k e {1, ..., 71}, angib . Bei zu-
s andsabhängigen Ve ags e einba ungen is diese s a egische Mani-
pula ion imme dann zu e wa en, wenn de In o ma ionsmonopolis
dadu ch seine Gewinne e höh , d. h. wenn es im wah en Zus and i ein
k e {1, ..., 71} gib , so daß nik> m. Diese Gewinnoppo uni ä kann
bei A bei s e ägen e wa da in bes ehen, daß das Un e nehmen du ch
Manipula ion de Zus andsangabe die e sp ochenen Ve siche ungs-
leis ungen un e schläg („mo al haza d"). Zwa s ell die Manipula ion
de Wah hei einen Ve agsb uch da , diese kann jedoch nich au -
gedeck we den solange die ü den Zus and k ge o enen Ve ein-
ba ungen eingehal en we den. Diese A des e s eck en Ve ags-
b uchs kann deshalb auch nich du ch das übliche Ins umen de Kon-
en ionals a en (ode des „ on -end loading") e hinde we den. Es
olg , daß a ionale A bei sanbie e nu solche Ve äge C un e zeich-
nen we den, bei denen gesiche is , daß die Un e nehmen in de Ve -
olgung ih es Eigenin e esses imme den wah en Zus and i angeben:
(2.2) ni{ = e
g
(Zi
n%)
-
Zj
- (N -
Zj)
^
ö, g
(lk, nk)
~ Tk h - bk
(N
—lk) = nik,
V
i,
c
6 {1, ..., n} .
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440 Elma Wol s e e
Ve äge, die (2.2) e üllen, heißen an eizkompa ibel (ode u h-
e ealing). Es olgen einige nü zliche Folge ungen aus den An eiz-
kompa ibili ä sbedingungen:
Lemma 1: (1) Die An eizkompa ibili ä sbedingungen (2.2) sind äqui a-
len zu10:
(2.2a) e{ g (Z , - {
Z,
- ^ (N - l ) >e{g
(Z, _
,
n< _
)
~ {.
1
Z,_1 - Vi CN - Z^), ViG{2 n}
(2.2b) g (Ii, ni) - ^ - % (N - >eig(li + 1,ni + 1)
- i + 1li + i-bi + 1{N-li + 1), ViG {1, ..., n-1}
(2) Aus diesen Bedingungen olg :
9
(Ij, Tij)
^ g
(Zj,
n^ ej^i, sowie
, lj + bj (N - Z;.) ^ ,
Z,
+
Beweis: (1) Es is o ensich lich, daß (2.2)(2.2a) und (2.2) (2.2b).
Zum Beweis des Umkeh schlusses wi d gezeig , daß (2.2) ü beliebige j
aus (2.2a), (2.2b) olg . Man se ze j>i. Da (2.2b) auch ü i + 1 An-
wendung inde , gil (de inie e = T{
U
+ b* (N — Z*)):
(i)
*i +
i0Öi + i.nj + i) - Wi +
1
^
Oi +
l^ö +2.^+2) ~ wi+2 •
Wegen li + i > 0* und £ (Zi+2, nj+2) ^ {U+i, ni
+1),
olg :
(ü) Oi9ai+2>ni+2)-Wi+2^ei9ai + 1,ni + 1)-Wi + 1 ,
und nach Zusammen assung on (ii) und (2.2b)
9 (b n ) -Wi eig(li^l9ni + 1)-Wi + i'^eig (Z +2> n +2) - Wi+2 .
Dami is die Behaup ung ü j = i + 1 und j = i + 2 bewiesen. Wie-
de hol e Anwendung diese Ope a ionen e gib den Beweis ü be-
liebige j > i. Die Beweis üh ung ü j i is analog.
(2) Man wende (2.2) au die wah en Realisa ionen 0* (0,) und die Zu-
s andsangaben 0j (0i) an. Die Zusammen assung beide Ungleichungen
e gib :
(oj - o{) [g
(Z;,
ij) - g (lp n{)] > 0 ,
und also:
9 dj,
ij)
^ 9 ih ni) •
Die e bleibende Behaup ung olg aus diesem E gebnis und (2.2).
10 Die Äqui alenz diese Res ik ionen wu de in einem ganz ande en
Kon ex und in e was ande e Fo m on Spa (1983) bewiesen und bei
Cha i (1983) angewand .
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Op imale A bei s e äge bei asymme ische In o ma ion 447
1. Angenommen, F eizei is ein no males Gu . Aus Lemma 2 und dem
Ko olla olg :
(iii) b>
—
Ri und
^
> y ,
und dahe :
(i ) eig1
(Z;, Ti )
= { > ^ > - b .
Da g{-) eine mono on zunehmende Funk ion on i is olg , daß eine
übe höh e Zus andsangabe p o i abel is :
An = eig1 (Z^) - + b > ( - b) - ( - b) = 0 .
2. De Beweis ü die Fälle in e io e und neu ale F eizei is analog.
Fe ne gel en:
Lemma 4: Wenn (n
U
+ bi(N
— U),
g (li m))
= =
(n
+ i U+i
+
bi + i
(N
—
U+i),
g
(Zi + i, ij + i))
dann gel en: aj+i > 0# = 0, sowie: &>0->ai+i = 0.
Beweis: Au g und de Nich nega i i ä de Lag ange-Koe izien en sind
beide Aussagen äqui alen . Es genüg dahe zu zeigen, daß + ßi>0
mi de Vo ausse zung un e einba is . Zum Zweck des Beweises sei
das Gegen eil un e s ell . Wegen (2.7), (2.8) und (2.2a, b) olgen dann
W ei +! [g(li + ni + 1) - (Wi
+ 1
- = 0 ,
(ü) e{
[g
(li
n])
- g (li+1,ni
+ 1)]
- (W, - Wi
+ 1)
= 0 ,
wobei Wz = z lz + bz {N — lz), z = i, i + 1. Die Zusammen assung on
(i) und (ii) e gib :
(iii) ißi
+1
-
öi) [g
di
+1,
Ti
+ j)
- g
(li ni)]
=0 .
Aus Lemma 1, Aussage (2), olg unmi elba :
Wi=Wi
+
1^g{li ni) = g(li
+
lini
+ 1)
,
so daß die Vo ausse zung, zusammen mi de in Lemma 1 da ges ell en
Mono onie on g (•), zu dem olgenden E gebnis üh :
(i ) i ^i,^)
< i (Zi + 1,n^ + 1)
.
Aus (i ) und (iii) olg also
+
i <0*. Dies s eh im Wide sp uch zu den
Annahmen.
Lemma 5: No wendig ü Un e beschä igung (Übe beschä igung) im
Zus and i is die Bedingung
ai +
i > 0 > 0).
Beweis: Wi üh en den Beweis nu ü die Cha ak e isie ung de Zahl
de Beschä ig en
Z
(K i e ium (4.5)); die Beweis üh ung bezüglich de
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448 Elma Wol s e e
Länge des A bei s ages (K i e ium (4.4)) is analog. Bei Anwendung de
De ini ion on * (3.3) e gib die Subs i u ion on (2. ) in (2.1) ü i e Ii:
(4.6)
(U V'
(•) + oj + ßi)
( i
g1
(Z„
- i)
= «<+i
(0i + i
0i
Vi>
ni> ~ h) + A-i (0i-i
01 (zi>
^ - h) •
Du ch Einse zen on (2. ) in (4.6) olg nach Um o mung:
(4.7) gx (li n{) [«, +1
(ö
- öj +1) + A -1 (öi ~ ei + l)l
= I/i Ui
(: i ii)
( i - e{ g (li
n,))
.
Da die Lag ange-Koe izien en nich nega i sind, olgen die Behaup-
ungen unmi elba aus (4.7) und den De ini ionen (4.4) und (4.5).
Sa z 3: Man be ach e eine isikoneu ale Un e nehmung (V" = 1) und
Ve äge C**, die nu Ku za bei (nu Kündigungen) zulassen. Es
gel en:
(I) E izien e Beschä igung (und soga C** = C*) in allen Zus änden,
dann und nu dann, wenn F eizei ein neu ales Gu is ;
(II) (un eiwillige) Un e beschä igung Vie (1,..., n
—
1} (Viejj),
dann und nu dann, wenn F eizei ein in e io es Gu is ;
(III) (un eiwillige) Übe beschä igung V i e {2 n} (V i e Ii
—
{1}),
dann und nu dann, wenn F eizei ein no males Gu is .
Beweis: Da die Klassi ika ion olls ändig is , genüg de Beweis de
hin eichenden Bedingungen. Zu Ve ein achung de Da s ellung wi d
de Beweis nu ü den Fall on zwei Zus änden, i = b, s (b: gu , s:
schlech ), o ge üh 15.
(I) Diese Behaup ung olg unmi elba da aus, daß C* im Fall neu a-
le F eizei an eizkompa ibel is ( gl. Lemma 3).
(II) Angenommen, F eizei is ein in e io es Gu . Zum Zweck de
Analyse be ach e man ein hypo he isches P og amm, das sich aus Gl.
(2.4), (2.5) e gib , wenn man die An eizkompa ibili ä sbedingung (2.2a)
wegläß , die o sch eib , daß bei Realisa ion des Zus andes Ob an S elle
on 6b nich de nied ige e Zus and 0S angegeben we den soll. Aus
Lemma 3 is bekann , daß bei Anwendung on C* im o ausgese z en
Fall in e io e F eizei kein Anlaß dazu bes eh , 0, zu hoch anzugeben.
15 Fü eine disk e e Zus ands a iable is de Beweis ü n Zus ände seh
au wendig. Ein leide nich olls ändige Beweis ü das eine Ku za bei s-
modell inde sich bei Cha i (1983). Ein elegan e Beweis ü eine kon inuie -
liche Zus ands a iable inde sich ü das eine Ku za bei smodell bei G een
/
Kahn (1983) und ü das eine Kündigungsmodell bei B own / Wol s e e
(1985).
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Op imale A bei s e äge bei asymme ische In o ma ion 449
Es olg dahe , daß C* die Lösung des da ges ell en hypo he ischen
P og amms is . Gleichzei ig is bekann , daß C* einen höhe en Zielwe
au weis als C**. Folglich is de Scha enp eis de Besch änkung (2.2a)
posi i , i. e.
ab
> 016. Im 2-Zus and-Modell e gib sich die Vo ausse zung
des Lemma 4 aus de angenommenen Exis enz eines Kündigungsbe-
eichs. Aus ab > 0 und Lemma 4 olg dahe ßs = 0. Un e Be ücksich i-
gung de Kon en ionen (2.5), (2.9) gil also zusammen assend:
(i) i8_± = 0, Ä,
ES
0, ßs = 0,
<xb
> 0, ßb = 0,
<xb + 1
= 0 .
Wi be ach en nun das eine Kündigungsmodell (de Beweis ü das
eine Ku za bei smodell is ähnlich) und dabei den Kündigungsbe eich
()>s = 0). Man nehme nun pe absu dum an, daß
es g1 (ls, ns) s i(keine Un e beschä igung), i. e.
(ü) ^ jgx (Z
s>
ns) '
Du ch Subs i u ion on (i) und (ii) in (4.7) e gib sich dann:
g1(ls ns) .ab(0s -eb)>0 ,
und da i i (•), > 0 und 6b > 0S, ein Wide sp uch zu den Annahmen.
Die Un eiwilligkei diese Un e beschä igung olg unmi elba aus
dem Ko olla in Abschni 2.
(III) De Beweis is ähnlich wie de Beweis on (II).
Sa z 4: Wenn F eizei ein in e io es (no males) Gu is , dann weis C**
im bes en Zus and i = n (im schlech es en Zus and i = 1) wede Übe -
noch Un e beschä igung au .
De Beweis olg unmi elba aus Lemma 5 und de Vo zeichenbes im-
mung de Lag ange-Koe izien en im Beweis zu Sa z 3.
Sa z 5: Be ach e eine isikoa e se Un e nehmung (V" < 0) und en -
wede eine Kündigungs- ode eine Ku za bei s e äge, C**. Hin ei-
chend ü un eiwillige Un e beschä igung sind (II be i nu eine
Kündigungs e äge):
(I) die Annahme, daß F eizei kein no males Gu is ;
(II) die Nich -Ve siche ung des Kündigungs isikos (i.e., bi = 0, Vi).
Beweis (I) (Skizze): Aus den Vo ausse zungen e gib sich, abweichend
on Lemma 3, daß die Anwendung on C* das Un e nehmen dazu e -
Dies olg aus einem bekann en E gebnis de Theo ie de nich linea en
Op imie ung. Vgl. Sa z 23 in S ahl / Schulz. (1981), 112.
29 Zei sch i ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en 1985/4
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450 Elma Wol s e e
anlassen wü de, 0* zu nied ig anzugeben. De Res des Beweises s imm
mi dem Beweis on Sa z 3, II übe ein. (II) De Beweis inde sich in
B own und Wol s e e [1982].
Beme kung: Es kann gezeig we den, daß un eiwillige Un e beschä -
igung selbs dann au e en kann, wenn F eizei ein no males Gu is .
No wendig da ü is die Annahme isikoa e se Un e nehmen.
Die da ges ell en E gebnisse beg ünden, daß Abweichungen om
A ow/Deb eu Gleichgewich mi a ionalen Ak eu en und Ve ags-
eihei zu e einba en sind. Eine zwingende E klä ung un eiwillige
Un e beschä igung lie e diese Analyse jedoch nu dann, wenn man
die Vo ausse zung ü sinn oll häl , daß F eizei ein in e io es Gu
ode das be ach e e Un e nehmen hochg adig isikoa e s is 17. Diese
S and de Diskussion is nich be iedigend. Deshalb schließen wi
diesen Abschni mi Hinweisen au zwei E gänzungen, die zu eine
obus e en E klä ung un eiwillige Un e beschä igung bei agen.
Eine solche E gänzung is die Ve olls ändigung de In eg a ion ei-
ne Kündigungs- und eine Ku za bei s e äge. Diese Behaup ung
mag zunächs übe aschen, zumal die E gebnisse ü eine Ku za bei s-
und eine Kündigungs e äge in allen Punk en übe eins immen ( gl.
die Sä ze 3 und 4). Man beach e jedoch, daß die Spezi ika ion de P o-
duk ions echnologie g
(Z,
n) in de in eg ie en Analyse eine wesen liche
Rolle spiel . Ein G enz all, in dem die Sä ze 3 und 4 auch au in e-
g ie e Ve äge Anwendung inden, is die Spezi ika ion g (Z, n) = h (Zn),
bei de nu die Summe de A bei ss unden als P oduk ions ak o zähl .
Diese G enz all is eilich nich ele an . Theo e ische Übe legungen
und empi ische Be unde legen ielmeh eine Spezi ika ion nahe, bei de
die P oduk ionselas izi ä bezüglich de A bei ss unden, en, höhe is als
die P oduk ionselas izi ä bezüglich de Zahl de Beschä ig en, ¿z18.
Nun kann man zeigen, daß bei Ve wendung eine so spezi izie en P o-
duk ions unk ion die Koexis enz un eiwillige Un e beschä igung mi
de Vo ausse zung no male F eizei möglich is , selbs wenn nu isi-
koneu ale Un e nehmen be ach e we den. Eine Klasse on Beispie-
len da ü inde sich in B own und Wol s e e [1984 a].
Den G und eiz ü die zwei e E wei e ung lie e die Beobach ung,
daß Übe beschä igung bezüglich Z (bei isikoa e sen Un e nehmen)
Die P äsenz des Bank o isikos wi k wie die Annahme eines hohen
G ades de Risikoa e sion im Be eich seh nied ige Zus ände eEs kann
gezeig we den, daß A bei s e äge ü diesen Be eich in jedem Fall
un eiwillige Un e beschä igung e klä en.
18 Zu heo e ischen und empi ischen E idenz diese Annahme gl. Fe Id-
s ein (1967).
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Op imale A bei s e äge bei asymme ische In o ma ion 451
dann und nu dann au i , wenn die Übe e siche ung des Kündi-
gungs isikos op imal is ( gl. die Sä ze 1 und 3). Die Übe e siche ung
wi o ensich lich neue An eizp obleme au , da jede Beschä ig e in
diesem Fall ein In e esse da an ha , die Wah scheinlichkei eine o -
übe gehenden Kündigung zu e höhen. Wi d e wa angenommen, daß
die o übe gehend gekündig en Belegscha smi gliede mi eine posi-
i en Wah scheinlichkei eine sekundä e Beschä igung inden können,
dann kann gezeig we den, daß op imale Ve äge das Kündigungs-
isiko in de in Sa z 1 besch iebenen A und Weise e siche n, mi dem
Zusa z, daß die p imä und die sekundä Beschä ig en genau gleich-
ges ell we den sollen. Bei no male F eizei schließen wi dahe , daß
die Gekündig en kein In e esse da an haben, eine sekundä e Beschä -
igung zu suchen ode eine solche anzunehmen. Da die Beschä igungs-
suche ode das Ve hal en bei de Bewe be auswahl ü den Anbie e
de Ve siche ungsleis ung nich beobach ba sind, e gib sich also ein
P oblem des mo alischen Risikos. An eizkompa ibili ä se z o aus,
daß die le z lich e bleibenden A bei slosen nich besse ges ell we -
den dü en als die sekundä Beschä ig en. Wie man zeigen kann, üh
diese plausible Modi ika ion auch dann zu un eiwillige Un e beschä i-
gung bezüglich Z, wenn F eizei ein no males Gu is .
5. Ein o dnungspoli ische Eing i
Jede Theo ie des Ma k e sagens bleib solange eine ein akade-
mische Übung, bis man Eing i e angeben kann, die zu einem Pa e o-
supe io en Zus and ode ga zu einem Pa e o-Op imum üh en. Einen
solchen Eing i s ellen wi je z o . F eilich is diese Eing i , wie
wi e ne aus üh en, dann und nu dann on Nu zen, wenn Koali io-
nen nich zus ande kommen.
Man be ach e die Ein ich ung eine Ins i u ion, die dazu be ei is ,
alle Zahlungss öme zwischen dem Un e nehmen und den Belegscha s-
angehö igen übe ih e Kon en lau en zu lassen. Diese Ins i u ion soll
Risiko in de selben Weise bewe en wie das Un e nehmen19, also nu
da au ach en, daß de e wa e e Nu zen EV (• )ih es Budge s ausgegli-
chen is . G undsä zlich können dahe die Lohn- und Kompensa ions-
zahlung des Un e nehmens an diese d i e Pa ei,
U,
bi {N — U), on
den en sp echenden Zahlungen de d i en Pa ei an die Belegscha s-
mi gliede , Ti
U,
bi [N — Zi), abweichen. Dabei muß lediglich siche -
iö Wenn diese Annahme nich zu e en wü de, dann e gäbe sich die
Pa e o-Supe io i ä on C** schon, deshalb, weil die d i e Pa ei eine Risi-
koübe agung akzep ie en wü de. Eine solche Sozialisie ung des Risikos
wä e jedoch keine Pa e o-Ve besse ung.
29«
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452 Elma Wol s e e
ges ell sein, daß nu an eizkompa ible Ve einba ungen ge o en we -
den, und daß de e wa e e Nu zen des Budge s ausgeglichen is , i. e.:
(6.1) 2 V [ , - j) k + (b, - bi) (N - U = 0 .
A angemen s, die diesen zusä zlichen Bedingungen genügen, bezeich-
nen wi mi C; sie en hal en die bishe be ach e en bila e alen Ve -
äge als Sonde all ( * = bi = bi). Op imale, an eizkompa ible Ve -
äge, C** (second bes ), maximie en den e wa e en Nu zen des Ge-
winns (mi n, bi an S elle on ¿, bi), u. d. N. de A bei sma k besch än-
kung (2.3), de An eizkompa ibili ä sbedingungen (2.2a, b) (mi Tu bi an
S elle on n, bi), de ex pos Angebo sbesch änkung N ^ U, V*, und de
Besch änkung (6.1).
Die olgenden E gebnisse20 beg ünden die Nü zlichkei des da ge-
s ell en Eing i s:
Sa z 6: Man be ach e an eizkompa ible D ei-Pa eien-Ve äge, die
sowohl Kündigungen als auch Ku za bei zulassen, C**.
Es gel en:
(I) C** is besse als C** (Pa e o-Supe io i ä ), auße , wenn C** = C*;
(II) C** is Pa e o-op imal, wenn das Un e nehmen isikoneu al is
(i. e., V' = 1).
Beweis (Skizze): Zunächs s ellen wi es , daß C** ü die beiden p i-
mä en Pa eien nich schlech e sein kann als C**, da C** (e gänz
du ch die Angaben: n = Ti, bi = bi, V
¿)
ein mögliche D ei-Pa eien-
Ve ag is . C** kann ü die beiden p imä en Pa eien auch nich bes-
se sein als C*, da C* Pa e o-op imal is . Es bleib dahe nu zu zeigen,
daß C** s ik besse is als C** ( o ausgese z C** #= C*), und daß C**
den p imä en Pa eien die i s -bes (C*) Nu zenni eaus ga an ie ,
wenn die Un e nehmung isikoa e s is . Die Beweise diese Aussagen
we den hie nich da ges ell 21.
Die G undidee des geschilde en Eing i s kann olgende maßen
in e p e ie we den. Wi e inne n da an, daß die Ges al ung de Lohn-
20 Vgl. B own / Wol s e e (1983 b).
21 D ei-Pa eien-Ve äge wu den e s mals bei Ha (1983) und B own
I
Wol s e e (1983 c) disku ie . Do wi d u.a. auch bewiesen, daß op imale
D ei-Pa eien-Ve äge imme dann un eiwillige Un e beschä igung e klä-
en, wenn das Un e nehmen isikoa e s und die d i e Pa ei isikoneu al
is . Diese F ages ellungen we den hie nich wei e e olg . S a dessen
schlagen wi hie eine no ma i e In e p e a ion diese A angemen s o .
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Op imale A bei s e äge bei asymme ische In o ma ion 453
und Kompensa ionszahlungs unk ionen in bila e alen Ve ägen (i. e.,
die Abbildungen de Realisa ionen Oi in
U
und in bi (N
—
U)) d ei Au -
gaben zu e üllen ha : sie muß die A bei sma k es ik ion e üllen,
sie muß die An eizkompa ibili ä siche s ellen, und sie soll das Risiko so
gu wie möglich allozie en. Wie wi gesehen haben, s ehen die beiden
zule z genann en Funk ionen im Wide s ei mi einande . Diesen Kon-
lik kann die Zwischenschal ung eine d i en Pa ei dadu ch en schä -
en, daß sie, dank de Ein üh ung zusä zliche Ins umen a iablen, die
An eizkompa ibili ä s- und die Ve siche ungs unk ion des En loh-
nungssys ems en koppel . Dabei wi d die An eizkompa ibili ä du ch
die geeigne e Ges al ung des Zahlungss oms zwischen den Un e neh-
men und de d i en Pa ei ( *
U,
bi (N
—
U)) e eich , wäh end die Ve -
siche ung des Lohneinkommens und des Kündigungs isikos du ch die
Ges al ung des Zahlungss oms zwischen den Belegscha sangehö igen
und de d i en Pa ei, ( *
U,
bi (N
—
U)) siche ges ell wi d. In dem
speziellen Fall eine isikoneu alen Un e nehmung kann soga das
i s -bes E gebnis, C*, ep oduzie we den. Dieses Resul a läß sich
nu deshalb nich au den Fall eine isikoa e sen Un e nehmung e -
allgemeine n, weil die an eizkomp ible Ges al ung on n, bi ein ande es
Risiko on Gewinnschwankungen implizie als die i s -bes En loh-
nung Ti, bi, so daß de e wa e e Nu zen des Gewinneinkommens ge in-
ge aus äll als in C*, selbs wenn die E wa ungswe e des Gewinns
übe eins immen.
Bei de e olg eichen Kons uk ion eines Pa e o- e besse nden Ein-
g i s wu de s illschweigend un e s ell , daß Koali ionen zwischen dem
Un e nehmen und den Belegscha smi gliede n und zwischen den Un-
e nehmen und de d i en Pa ei nich möglich sind. Nun kann abe
gezeig we den, daß die geschilde en A angemen s du ch solche Koali-
ionen gewinnb ingend manipulie ba sind. Es lieg dahe nahe, D ei-
Pa eien-Ve äge so zu kons uie en, daß sie auch gegen solche Mani-
pula ionen ge ei sind. Dabei s ell sich die F age, ob die so e allge-
meine en an eizkompa iblen D ei-Pa eien-Ve äge besse sind als
an eizkompa ible bila e ale Ve äge. B own und Wol s e e
[1984
b]
haben gezeig , daß kein koali ionsan eizkompa ible D ei-Pa eien-
Ve ag exis ie , de den da ges ell en bila e alen Ve ägen im Sinne
des Pa e o-K i e iums übe legen is . Beme kenswe e weise gil dieses
Nich exis enz heo em nu dann, wenn man eine Koali ion Un e neh-
men/d i e Pa ei ü möglich häl . De E olg des da ges ell en o d-
nungspoli ischen Eing i s is also nu dadu ch gewäh leis e , daß man
die en wo ene Ins i u ion in die Ve an wo ung unbes echliche Beam-
en gib , die e wa das ielge ühm e Be u se hos des p eußischen Be u s-
beam en e inne lich haben. F eilich wü de man dadu ch das o aus-
gese z e An eizp oblem leugnen und nich e wa ko igie en.
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454 Elma Wol s e e
6. Gesam wi scha liche und wi scha spoli ische Konsequenzen
Nach diesem Exku s übe einen le z lich nich oll zu iedens ellen-
den o dnungspoli ischen Eing i s ell sich e neu die F age, ob die
Theo ie an eizkompa ible A bei s e äge zu wi scha spoli sch e -
we ba en E gebnissen üh , ode ob sie lediglich Abweichungen on
dem Re e enzmodell des A ow-Deb eu-Gleichgewich s cha ak e isie-
en kann. Wi sind de Ansich , daß diese Theo ie ein ag ähiges Fun-
damen ü eine wohl ah s heo e isch undie e Mak oökonomie und
Wi scha spoli ik be ei s ell . Diese Schluß is alle dings e s nach
einigen Zwischensch i en nach ollziehba .
Um zu alle e s ein naheliegendes Miß e s ändnis auszu äumen: es
is nich a sam, be ei s die kons a ie e Disk epanz zwischen den
second bes Ve ägen und dem bei symme ische In o ma ion eali-
sie ba en Op imum ( i s bes ) als Ma k e sagen zu in e p e ie en. Bei
de o ausgese z en In o ma ionss uk u is die second bes Lösung
ganz ein ach das bes e, was on den beiden Ve agspa eien übe haup
e eich we den kann. Fe ne soll e man da on ausgehen, daß die
T äge de Wi scha spoli ik g undsä zlich den gleichen In o ma ions-
p oblemen gegenübe s ehen, die p i a e Ak eu e on de Realisie ung
des i s bes Op imum abhal en. Die besch iebenen Abweichungen om
i s bes Op imum sind dahe wi scha spoli isch nich e we ba . Sie
geben pe se keinen Hinweis au die Exis enz Pa e o- e besse nde
wi scha spoli ische Eing i e. Ih e Bedeu ung bes eh einzig und
allein da in, Abweichungen om Re e enzmodell des A ow/Deb eu-
Gleichgewich s zu cha ak e isie en und zu beg ünden. Wohl ah s heo-
e isch bedeu same E gebnisse lie e die Theo ie an eizkompa ible
A bei s e äge e s dann, wenn die bislang ein einzelwi scha liche
Analyse in einen gesam wi scha lichen Kon ex ges ell wi d.
Die Analyse eine ganzen Ve agsökonomie e o de eine Mischung
aus koope a i e und nich koope a i e Theo ie an S elle de ein
nich koope a i en Cha ak e isie ung des A ow/Deb eu-Gleichgewich s
und de ein koope a i en Analyse bila e ale Ve äge. In diese
Analyse e einba jedes einzelne Un e nehmen mi seine Belegscha
bes mögliche, olls ändige Regelungen übe alle ele an en Va iablen.
Gleichzei ig ope ie en alle Un e nehmen und alle A bei sanbie e in
einem Ma k kon ex , i.
e.
wede die Un e nehmen noch die A bei e
e en un e einande e zwingba e Ve einba ungen da übe , welche
A bei s e äge in den bila e alen Ve handlungen zwischen Beleg-
scha und Un e nehmen o geschlagen bzw. abgelehn we den sollen.
Analog zu de üblichen Cha ak e isie ung eines wal asianischen Ma k -
gleichgewich s we den Ve agsgleichgewich e als Nash Gleichgewich
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.105.4.433 | Gene a ed on 2023-04-04 12:06:53
Op imale A bei s e äge bei asymme ische In o ma ion 455
in den Ve ags- und Zus andsangabes a egien cha ak e isie . Wie
jedoch Adolph und Wol s e e [1984 a und b] gezeig haben, s ell sich
im Un e schied zu den üblichen Eigenscha en Wal asianische Ma k -
gleichgewich e he aus, daß Ve agsökonomien bei asymme ische In-
o ma ion im allgemeinen nich e izien dezen alisie ba sind. Viel-
meh e geben sich im allgemeinen Pa e o-schädliche, quasi-pekuniä e
Ex e nali ä en, die nu du ch Koope a ion zwischen allen Un e nehmen
und zwischen allen Belegscha en ode du ch ko igie ende S eue n
in e nalisie we den können. In ande en Wo en, Ve agsökonomien
sind in de Regel nich einmal cons ained Pa e o-e izien . Da eine
ko igie ende S eue ge inge e T ansak ionskos en e u sach als die
E zwingung eine Koali ions e einba ung zwischen allen p i a en
Wi scha ssubjek en, olg : das Ma k e gebnis eine Ve agsökonomie
bei asymme ische In o ma ion kann in de Regel on einem Wi -
scha spoli ike e besse we den, de nich besse in o mie is , als
die am schlech es en in o mie e G uppe p i a e Wi scha ssubjek e.
Fü die wohl ah s heo e ische und wi scha spoli ische Beu eilung
an eizkompa ible A bei s e äge is allein diese Abweichung om
cons ained Pa e o Op imum ele an .
Im Zusammenhang mi de wohl ah s heo e ischen Analyse an eiz-
kompa ible A bei s e äge s ell sich schließlich die F age, ob eine
Ve agsökonomie bei asymme ische In o ma ion im Ve gleich zum
cons ained Pa e o Op imum zu iel ode zu wenig A bei slosigkei
bzw. Ku za bei e u sach . Fü einen P agma ike ha diese F age
wesen lich meh Gewich als de Ve gleich mi dem A ow/Deb eu-
Gleichgewich , das bei de o ausgese z en In o ma ionss uk u ohne-
hin nich e eichba is . Die Bean wo ung diese F age wi jedoch
g öße e Schwie igkei en au , die noch nich gelös sind.
7. Zwei Randbeme kungen
In de Diskussion op imale Ve äge wi d imme wiede gesag ,
komplexe Ve einba ungen wä en auch in de Fo m s illschweigende
Übe einkün e p ak ikabel. Diese Vo s ellung komm nich zule z da -
in zum Ausd uck, daß op imale A bei s e äge in de Li e a u un e
de Bezeichnung „implizi e Ve äge" i mie en. Bei nähe e Übe p ü-
ung s ell sich jedoch he aus, daß implizi e Ve äge in ielen Fällen
mi Siche hei zum Ve agsb uch üh en und somi ökonomisch we -
los sind.
Im Un e schied zu explizi en Ve ägen kennen s illschweigende
Ube einkün e keine Kon en ionals a en. Implizi e Ve äge sind ge-
wisse maßen Op ionen; sie haben nu dann einen posi i en We ,
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456 Elma Wol s e e
wenn die Wah scheinlichkei des Ve agsb uchs kleine als Eins is .
Im Falle de hie analysie en Ve äge e gib sich unmi elba , daß
das Un e nehmen ohne die Absch eckungswi kung eine d ohenden
Kon en ionals a e den Lohn ex pos imme au das Mindes ni eau,
i. e. in Höhe de Oppo uni ä skos en de Beschä igung, es se zen
wü de. Implizi e Ve äge sind dahe in diesem Kon ex ökonomisch
we los. Die übliche Cha ak e isie ung is also d ingend zu ko igie en.
Da übe hinaus s ell sich jedoch die wei e gehende F age, in welchem
e ände en Kon ex das Ins umen implizi e Ve äge nü zlich wi d,
und welche Mechanismen dabei die E üllung s illschweigende Ve -
einba ungen e zwingen. Diese F age is deshalb in e essan , weil impli-
zi e Ve äge ge inge e T ansak ionskos en, meh Flexibili ä und eine
e besse e Kompa ibili ä mi a bei s ech lichen Res ik ionen e -
sp echen. Bei de Bean wo ung diese F agen sind e mu lich zwei
Ände ungen on wesen liche Bedeu ung22, de Übe gang on einmali-
gen zu wiede hol en bzw. lang is igen Ve ägen und die Be ücksich-
igung on Repu a ionsmechanismen mi da au au bauenden Ve gel-
ungss a egien.
Schließlich soll nich une wähn bleiben, daß a bei s e agliche Re-
gelungen au i men- bzw. ma k spezi ische Schocks ande s eagie en
als au globale S ö ungen. Die konjunk u beding e Anpassung de Ve -
einba ungen zwischen den U.S. ame ikanischen Au omobilp oduzen en
und de UAW-Gewe kscha in den Jah en 1982/83 sind ein Beispiel,
das ausgiebig dokumen ie wu de. Anpassungen diese A we den
auch on de hie p äsen ie en Ve ags heo ie beg ünde . Dies wi d
deu lich, wenn man idiosynk a ische ( e siche ba e) und globale (nich -
e siche ba e) S ö ungen in die Analyse ein üh und die Ve ags-
a iablen on den Realisa ionen beide Schocks abhängig mach . Es
e gib sich dann, daß idiosynk a ische Risiken wei gehend au das
Un e nehmenseinkommen übe wälz we den, globale S ö ungen jedoch
in e heblichem Um ang on den A bei sanbie e n mi ge agen we den,
da die Di e si ika ion des Ve mögens den Eigen üme n de Un e neh-
men die Ve nich ung idiosynk a ische , jedoch nich konjunk u elle
Risiken e möglich .
Zusammen assung
Diese Au sa z cha ak e isie op imale an eizkompa ible A bei s e äge
un e Bedingungen asymme ische In o ma ion übe P oduk i i ä s- ode
Nach ageschocks. No wendige und hin eichende Bedingungen ü un ei-
willige Un e -/Übe beschä igung we den angegeben. Diese E gebnisse
cha a ak e isie en und e klä en Abweichungen om A ow/Deb eu-Gleich-
22 in diese Rich ung geh e wa S and (1983). Vgl. auch Bull (1983).
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