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Optimale Arbeitsverträge bei asymmetrischer Information: Ein Beitrag zur Theorie der Arbeitslosigkeit

Wolfstetter, Elmar

Abstract

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Full text

Wol s e e , Elma A icle Op imale A bei s e äge bei asymme ische In o ma ion: Ein Bei ag zu Theo ie de A bei slosigkei Zei sch i ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en (ZWS) - Vie eljah essch i de Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en, Ve ein ü Socialpoli ik P o ided in Coope a ion wi h: Duncke & Humblo , Be lin Sugges ed Ci a ion: Wol s e e , Elma (1985) : Op imale A bei s e äge bei asymme ische In o ma ion: Ein Bei ag zu Theo ie de A bei slosigkei , Zei sch i ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en (ZWS) - Vie eljah essch i de Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en, Ve ein ü Socialpoli ik, ISSN 0342-1783, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 105, Iss. 4, pp. 433-458, h ps://doi.o g/10.3790/schm.105.4.433 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/291614 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. So e n die Ve asse die Dokumen e un e Open-Con en -Lizenzen (insbesonde e CC-Lizenzen) zu Ve ügung ges ell haben soll en, gel en abweichend on diesen Nu zungsbedingungen die in de do genann en Lizenz gewäh en Nu zungs ech e. Te ms o use: Documen s in EconS o may be sa ed and copied o you pe sonal and schola ly pu poses. You a e no o copy documen s o public o comme cial pu poses, o exhibi he documen s publicly, o make hem publicly a ailable on he in e ne , o o dis ibu e o o he wise use he documen s in public. I he documen s ha e been made a ailable unde an Open Con en Licence (especially C ea i e Commons Licences), you may exe cise u he usage igh s as speci ied in he indica ed licence. h ps://c ea i ecommons.o g/licenses/by/4.0/ Op imale A bei s e äge bei asymme ische In o ma ion: Ein Bei ag zu Theo ie de A bei slosigkei Von Elma Wol s e e * Diese Bei ag e klä un eiwillige Un e -/Übe beschä igung im Kon ex op imale an eizkompa ible A bei s e äge. Ausgangspunk is die Annah- me asymme ische In o ma ion übe Nach age- ode P oduk i i ä sschocks, aus de die Un e einba kei de Vollbeschä igung mi de op imalen ( i s bes ) Ve siche ung de Einkommens- und Kündigungs isiken olg . Die Cha ak e isie ung op imale an eizkompa ible Ve äge (second bes ) wi d u. a. du ch eine wohl ah s heo e ische Beu eilung und die Da s ellung Pa e o e besse nde wi scha spoli ische Eing i e e gänz . Wenn A bei slosigkei eine soziale F age is , und das i gewiß nich ü jede A bei slosigkei zu, dann soll e zwischen einem E izienz- und einem Ve eilungsp oblem un e schieden we den. Ein Ve eilungs- p oblem lieg dann o , wenn knappe S ellen so au die A bei sanbie e e eil sind, daß die A bei slosen bzw. die Beschä ig en ih e S ellung als Benach eiligung emp inden (un eiwillige A bei slosigkei /Beschä - igung). Um ein E izienzp oblem handel es sich dagegen, wenn die Beschä igung nich Pa e o op imal is (Un e -/Übe beschä igung). In de adi ionellen Sich we den beide P obleme on eine Ma k - wi scha gelös . S ändig au de Suche nach Gewinnoppo uni ä en schöp en a ionale Ak eu e alle Tauschgewinne aus und siche n somi die Pa e o E izienz de Ma k alloka ion. Ma k e sagen gib es nich . Gleichzei ig e hinde n diese T ansak ionen eine ungleiche Ve eilung knappe S ellen, da Beschä igungssuchende solange die Besi ze on A bei splä zen un e bie en, bis die e bleibenden A bei slosen mi den Beschä ig en gleichges ell sind. Dieses Bild en sp ich de Theo ie olls ändige Mä k e, die gewisse maßen die „baseline" ökonomischen Denkens is . Es lieg dahe nahe, die E klä ung de p oblema ischen Fo men de A bei slosigkei in den poli ischen Behinde ungen des Ma k sys ems ode in den Beg ündungen eines un olls ändigen Ma k - sys ems zu suchen. * Ube a bei e e Fassung meines Re e a s bei de Tagung des Theo e i- schen Ausschusses des Ve eins ü Socialpoli ik im Feb ua 1984 in Da os. Diese A bei wu de on de Deu schen Fo schungsgemeinscha im Rahmen des P ojek s WO-333/I-I ge ö de . 28 Zei sch i ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en 1985/4 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.105.4.433 | Gene a ed on 2023-04-04 12:06:53 434 Elma Wol s e e Diese Bei ag e klä un eiwillige Un e -/Übe beschä igung im Kon ex de Theo ie an eizkompa ible A bei s e äge. In diese Theo ie esul ie die Un olls ändigkei des Ma k sys ems aus de An- nahme ungleich e eil e (asymme ische ) In o ma ionen übe en - scheidungs ele an e Va iablen, die in ielen Fällen eine Einengung o handene Tauschmöglichkei en bewi k („mo al haza d"-P obleme). Allgemein be ach e lie e diese Ansa z eine Beg ündung da ü , daß es a ionalen Ak eu en o z Ve ags eihei nich imme gelingen kann, alle Tauschgewinne auszuschöp en. Sie lie e dahe eine Theo ie des Ma k e sagens, die die be ech ig e K i ik on Coase [1960] an de Pigouschen T adi ion in Rechnung s ell , und sie scha somi eine no wendige Vo ausse zung ü die Kons uk ion wohl ah s heo e isch beg ünde e Wi scha spoli iken. Abschni 1 beginn mi eine K i ik de keynesianischen E klä ung un eiwillige A bei slosigkei . Es olg eine Cha ak e isie ung gebün- del e A bei s e äge (sogen, implizi e Ve äge), die den Tausch on A bei sleis ungen und die Ve siche ung des A bei s e mögens im Ve - bund egeln, sowie eine In e p e a ion de E gebnisse de Theo ie op- imale A bei s e äge bei symme ische In o ma ion1. Wi s ellen es , daß diese Li e a u das Ve s ändnis des Ve eilungsp oblems zwa e besse (das wi d häu ig übe sehen), jedoch die behaup e e E klä ung de Un e beschä igung nich lie e 2. In Abschni 2 wi d die Annahme asymme ische In o ma ion übe Nach age- bzw. ech- nologische S ö ungen einge üh 3, und es we den op imale an eiz- kompa ible Ve äge o mulie , die sowohl o übe gehende Kündi- gungen (layo s) als auch Ku za bei zulassen. Die op imale Ve siche- ung des Kündigungs isikos wi d in Abschni 3 cha ak e isie . In Ab- schni 4 olgen no wendige und hin eichende Bedingungen ü un- eiwillige Un e - und Ube beschä igung in einen Ku za bei s e - ägen4 und in einen layo -Ve ägen5. E gänzend we den zwei E - wei e ungen disku ie , die eine obus e e E klä ung un eiwillige Un e beschä igung e sp echen. Im Abschni 5 olg die Diskussion eines o dnungspoli ischen Eing i s, de eine Pa e o-Ve besse ung be- wi k . Im Anschluß da an wi d die gesam wi scha liche Rele anz de E gebnisse übe p ü und au die Exis enz Pa e o- e besse nde wi - 1 Die g undlegenden Bei äge sind Aza iadis (1975), Bailey (1974). 2 Die Behaup ung des Gegen eils inde sich u. a. auch bei G ay (1976), (1978), Fische (1977). Zu Rich igs ellung gl. Ba o (1977), (1979) und Ake lo / Miyazaki (1980). 3 Cal o / Phelps (1977) und Hall/Lilien (1979) ha en die F ages ellungen ange eg . 4 Die wesen lichen Bei äge sind Cha i (1983), G een! Kahn (1983), Coope (1983), Ha (1983), B own I Wol s e e (1984). s Vgl. G ossmann / Ha (1981) und B own / Wol s e e (1982), (1985). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.105.4.433 | Gene a ed on 2023-04-04 12:06:53 Op imale A bei s e äge bei asymme ische In o ma ion 435 scha spoli ische Eing i e hingewiesen (Abschni 6). De Bei ag schließ mi einigen Randbeme kungen. 1. G undlagen Die E klä ung un eiwillige Un e beschä igung is ein Fundamen de keynesianischen Mak oökonomie. Diese geh in de üblichen Fas- sung6 da on aus, daß de Lohnsa z ku z is ig s a is , so daß ku z- is ige Nach age- ode P oduk i i ä sschocks e wa beim Lohnsa z * und de A bei snach age l zu einem Übe schußangebo an A bei in Höhe de S ecke U üh en. Dieses Übe schußangebo ha alle Me kmale un eiwillige Un e - beschä igung (Keynes). In de Ta sind die übe schüssigen A bei s- anbie e schlech e ges ell als die Beschä ig en, und sie wü den es deshalb o ziehen, un e den he schenden Bedingungen zu a bei en. Gleichzei ig is bei de Beschä igungshöhe l[ das We g enzp oduk 6 Eine zwei e Ve sion, die u. a. on Ba o / G ossman (1971) und on Malin aud (1977) e b ei e wu de, geh da on aus, daß de P oduk p eis ku z is ig s a is . Diese Ve sion is unse es E ach ens ebenso wenig übe - zeugend wie die Annahme s a e Löhne. Eine ausgezeichne e und o zdem nich ablehnende Diskussion diese T adi ion inde sich bei D azen (1980). 28* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.105.4.433 | Gene a ed on 2023-04-04 12:06:53 436 Elma Wol s e e de A bei ( *2) höhe als die ma ginalen Oppo uni ä skos en de Be- schä igung ( ). Somi gib es im Punk ( 2> ii ) auch unausgeschöp e Tauschgewinne (in de Höhe de sch a ie en Fläche), und zwa so- lange, bis die Beschä igung on l[ au l * e höh wo den is . In Zwei el s eh also nich , daß s a e Löhne un eiwillige A bei s- losigkei zu Folge haben können. S i ig is jedoch de Sinn de Vo - ausse zung s a e Löhne und allgemeine , die willkü liche Besch än- kung de Analyse au eine enge Klasse on Tausch e einba ungen. Wa um soll e es a ionalen Ak eu en nich gelingen, die da ges ell en Tauschgewinne auszuschöp en? Ta sächlich üh en zahl eiche A ange- men s zu dem Pa e o op imalen E gebnis. Die Ein ich ung unk ionie- ende spo -Mä k e is hin eichend, abe keineswegs no wendig. Voll- beschä igung is soga dann e eichba , wenn Z^-A bei e aus „ins i- u ionellen G ünden" zu dem „s a en" Lohn *2 einges ell we den. Dazu beda es lediglich eine Zusa z e einba ung zwischen Un e - nehmen und un eiwilligen A bei slosen, die die Beschä igung on wei e en (l[ — l[ )-A bei e n e wa zum Lohnsa z [ egel . Da beide Pa eien on solchen Ve einba ungen p o i ie en, s ell sich also die F age, ob keynesianische Un e beschä igung mi Eigennu z und Ve - ags eihei übe haup zu e einba en is . Die Unzu iedenhei mi de keynesianischen Mak oökonomie wa de Anlaß ü die Beschä igung mi de Theo ie op imale A bei s- e äge (sogen, implizi e Ve äge). Diese Analyse lie e in de Ta eine neue Sich des P oblems, wenngleich die e s e Gene a ion diese Theo ie (insbes. Aza iadis [1975] und Bailey [1974]) kein E izienz- p oblem beg ünden konn e. Am An ang diese Analyse s eh die Beobach ung, daß Nach age- ode P oduk i i ä ss ö ungen in unk- ionie enden spo -A bei smä k en einen une wünsch en Nebene ek haben. Zwa ga an ie die Ein ich ung unk ionie ende spo -Mä k e die Vollbeschä igung. Dadu ch, daß sie die Räumung des A bei s- ma k es ausschließlich du ch Va ia ion des Lohnsa zes (e wa zwischen * und ) siche s ellen, allozie en sie jedoch einen zu hohen An eil des un e nehme ischen Risikos au das A bei s e mögen. In eine Ma k - wi scha dien die T ennung zwischen Haushal en und Un e nehmen un e ande em dem Zweck, eine e izien e Alloka ion idiosynk a ische Risiken zu e möglichen. Deshalb können sich beide Ve agssei en im s a us quo eines spo -A bei sma k es dadu ch besse s ellen, daß sie das Risiko on Einkommensschwankungen gegen eine Ve siche ungsp ä- mie um e eilen, im G enz all ganz au das Un e nehmen übe agen, wenn sie gleichzei ig die Beschä igung imme so wählen, wie ein unk- ionie ende spo -Ma k sie es legen wü de. Gebündel e A bei s e - OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.105.4.433 | Gene a ed on 2023-04-04 12:06:53 Op imale A bei s e äge bei asymme ische In o ma ion 437 äge sind also spo -A bei smä k en übe legen7, und man kann da on ausgehen, daß sie jene om Ma k e d ängen. Das wich igs e Kons uk ionselemen gebündel e Ve äge bes eh da in, daß sie die Fes legung de Beschä igungshöhe in den jeweiligen Nach age- bzw. P oduk i i ä szus änden on de Wahl de Lohnhöhe en koppeln. Ohne diese En koppelung hä e man nu die Wahl zwischen Lohn e siche ung, gepaa mi ine izien en Beschä igungsschwankun- gen, ode Vollbeschä igung, gepaa mi exzessi en Lohnschwankun- gen. Du ch olls ändige e agliche Fes legungen is es dagegen mög- lich, eine e izien e Lohn e siche ungspolice anzubie en und zugleich die op imale Wahl de Beschä igung zu ga an ie en. Diese Da s ellung mach zugleich deu lich, daß die Subs i u ion on spo -A bei smä k en du ch A bei s e äge pe se keine Mik o undie- ung de keynesianischen Un e beschä igung lie e 8. Op imale A - bei s e äge e klä en die ge inge Va ianz de Lohnsä ze, im G enz- all soga Lohn igidi ä , jedoch wede Un e - noch Übe beschä igung. Op imale A bei s e äge sind soga mi Kündigungen kompa ibel. Sie e klä en jedoch nu Pa e o-op imale Kündigungen, die im gleichen Um- ang auch in einem unk ionie enden spo -A bei sma k au e en wü - den. Vollbeschä igung schließ die Inzidenz on Kündigungen nich aus. Solche Kündigungen e en imme dann au , wenn ih Un e lassen das We g enzp oduk de A bei un e die Oppo uni ä skos en de Beschä igung ( ) d ücken wü de. In diesem Fall, de im Diag amm bei de We g enzp oduk i i ä s unk ion ld0 o lieg , is es dahe e i- zien , die Beschä igung zu senken, bis das We g enzp oduk gleich den Oppo uni ä skos en de A bei is . Bei de Beu eilung de e s en Gene a ion de Ve ags heo ie soll nich übe sehen we den, daß sie zwa kein E izienzp oblem beg ün- den kann, jedoch zum Ve s ändnis un eiwillige A bei slosigkei bei- äg . Zwa muß da on ausgegangen we den, daß op imale A bei s- e äge sowohl das Einkommen de Beschä ig en als auch das Kün- digungs isiko e siche n (das le z e e wu de e wa bei Aza iadis [1975] übe sehen), so daß die Beschä ig en und die o übe gehend F eigese z- ^ Es soll jedoch nich übe sehen we den, daß spo -Mä k e, e gänz du ch sepa a e Ve siche ungsa angemen s, mi gebündel en A bei s e ägen äqui alen sind. A angemen s diese A üh en o ensich lich zu ande en An eizp oblemen. In de Wi scha sgeschich e gib es üb igens zahl eiche Belege da ü , daß Lohn e äge on den A bei e n deshalb de Beschä i- gung im Ve lagssys em o gezogen wu den, weil diese Lohn e äge eine Glä ung de Einkommensschwankungen e sp achen. « Die Li e a u ha diese Eigenscha en op imale A bei s e äge in die- sem zen alen Punk häu ig alsch in e p e ie . Vgl. e wa Aza iadis (1975), G ay (1976), (1978) und Fische (1977). Eine p ägnan e K i ik lie e n Ba o (1977), (1979) und Ake lo / Miyazaki (1980). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.105.4.433 | Gene a ed on 2023-04-04 12:06:53 438 Elma Wol s e e en mi els eine Kompensa ionszahlung an die Gekündig en meh ode wenige gleichges ell we den9. Aus o ensich lichen G ünden e - s eck sich diese Ve siche ungsschu z jedoch nich au die Neu- zugänge am A bei sma k . Gleichzei ig se z de e aglich ga an ie e Ve siche ungsschu z de Besi ze on Fi menmi gliedscha en ku z- is ig jede P eiskonku enz auße K a . In eine du ch A bei s e - äge ge egel en Wel wi d man deshalb beobach en, daß die Inzidenz de A bei slosigkei o allem die Neuzugänge am A bei sma k i , aus de en Sich ein A bei sma k ga nich exis ie , da sie mi de „Kas e" de e ablie en A bei e ga nich in Konku enz e en können. Ein ähnlich ges ö es Bild e gib sich üb igens an in e na ionalen P oduk mä k en. Do is zu e wa en, daß die du ch A bei s e äge ge egel en na ionalen Volkswi scha en in Zei en nied ige Nach age ih e P oduk e wei un e den Ges ehungskos en anbie en. Sie we den deshalb mi dem Vo wu des „dumping" kon on ie , obwohl sie doch nu Ve siche ungsa angemen s ge o en haben, die o z schwanken- de Umsä ze meh ode wenige kons an e Kos en zu Folge haben. 2. Op imale A bei s e äge bei asymme ische In o ma ion Man be ach e eine nich monopolis ische Un e nehmung, die mi N homogenen A bei sk ä en gebündel e A bei s e äge abschließ . A - bei s e äge, C, we den allgemein als Lo e ien de inie : Diese Lo e ien en hal en zwei A en on Losen: die Wei e beschä i- gung und die o übe gehende Kündigung (layo ), die mi den Wah - scheinlichkei en U/N und (N — U)/N gezogen we den. Dabei bezeichnen U die Anzahl de A bei e , die wei e beschä ig we den, * die Lohn- höhe p o Beschä ig em, m e [0,1] die Länge de A bei swoche und bi die Kompensa ionszahlung p o Kündigung. Alle Ve ags a iablen sind abhängig on de Realisa ion de Zu alls a iablen 0{, ie{i,...,n}, die als Nach age ode als mul iplika i e P oduk i i ä sschock in e p e- ie we den soll. Dabei gil die olgende Kon en ion: 0i < 02 < ... < ® Diese Aussage is in diese Fo m als Faus egel zu e s ehen. In Ab- schni 3 zeigen wi , daß un eiwillige A bei slosigkei /Beschä igung de Belegscha sangehö igen selbs bei symme ische In o ma ion au e en kann. Die Ungleichbehandlung beschä ig e und nich -beschä ig e Beleg- scha sangehö ige is jedoch unbedeu end im Ve gleich zu de möglichen Disk iminie ung zwischen Belegscha sangehö igen und den Neuzugängen am A bei sma k . In eine Wel olls ändige Mä k e wü de die le z e e üb igens au g und sepa a e Ve siche ungsgeschä e e schwinden. (2.1) <e OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.105.4.433 | Gene a ed on 2023-04-04 12:06:53 Op imale A bei s e äge bei asymme ische In o ma ion 439 Bei Ve agsabschluß is 0,- nich bekann . Die Ve agspa eien ha- ben lediglich eine Vo s ellung übe die Wah scheinlichkei en, c > 0, mi denen die möglichen Realisa ionen 0j au e en. Zum Zei punk de ele an en P oduk ionsen scheidungen sei jedoch 0* bekann . E s zu diesem Zei punk wi d C angewand . Gegebenen alls we den einige A bei e gekündig . Ku za bei /Übe s unden sind möglich, jedoch kann die Zahl de A bei sk ä e ku z is ig nich übe den Bes and N e - höh we den. Es olg , daß de Umsa z 0* g (U, Tii) du ch die Realisa ion Oi, die in i angewand e Beschä igungshöhe U, die Länge de A bei s- woche Ui und die s ik konka e Funk ion g (U, nO bes imm is . Die P ä e enzen des Un e nehmens we den da ges ell du ch eine konka e IVM-Nu zen unk ion mi dem Gewinn n = 0ig {U, ii) — ,- Ii — bi (N - Zj), als einzigem A gumen : V o), V' > 0, V" <; 0 (keine Risiko- p ä e enz). U (Einkommen, A bei szei ) bezeichne die s ik quasi- konka e IVM-Nu zen unk ion de A bei e mi Ui >0, U2 < 0, Uu < 0 (Risikoa e sion). Im Zus and de Beschä igung e gib sich U { u ni) und im Falle eine Kündigung U (bi + e, 0). Dabei bezeichne e die ex e ne A bei slosenun e s ü zung. Im Un e schied zu e s en Gene a ion de Ve ags heo ie wi d un- e s ell , daß nu das Un e nehmen die Realisa ion 0i beobach e . Diese In o ma ionsasymme ie mach es g undsä zlich möglich, daß das Un- e nehmen die Wah hei manipulie und an S elle de wah en In- o ma ion 0i ein unwah es Signal 0*, k e {1, ..., 71}, angib . Bei zu- s andsabhängigen Ve ags e einba ungen is diese s a egische Mani- pula ion imme dann zu e wa en, wenn de In o ma ionsmonopolis dadu ch seine Gewinne e höh , d. h. wenn es im wah en Zus and i ein k e {1, ..., 71} gib , so daß nik> m. Diese Gewinnoppo uni ä kann bei A bei s e ägen e wa da in bes ehen, daß das Un e nehmen du ch Manipula ion de Zus andsangabe die e sp ochenen Ve siche ungs- leis ungen un e schläg („mo al haza d"). Zwa s ell die Manipula ion de Wah hei einen Ve agsb uch da , diese kann jedoch nich au - gedeck we den solange die ü den Zus and k ge o enen Ve ein- ba ungen eingehal en we den. Diese A des e s eck en Ve ags- b uchs kann deshalb auch nich du ch das übliche Ins umen de Kon- en ionals a en (ode des „ on -end loading") e hinde we den. Es olg , daß a ionale A bei sanbie e nu solche Ve äge C un e zeich- nen we den, bei denen gesiche is , daß die Un e nehmen in de Ve - olgung ih es Eigenin e esses imme den wah en Zus and i angeben: (2.2) ni{ = e g (Zi n%) - Zj - (N - Zj) ^ ö, g (lk, nk) ~ Tk h - bk (N —lk) = nik, V i, c 6 {1, ..., n} . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.105.4.433 | Gene a ed on 2023-04-04 12:06:53 440 Elma Wol s e e Ve äge, die (2.2) e üllen, heißen an eizkompa ibel (ode u h- e ealing). Es olgen einige nü zliche Folge ungen aus den An eiz- kompa ibili ä sbedingungen: Lemma 1: (1) Die An eizkompa ibili ä sbedingungen (2.2) sind äqui a- len zu10: (2.2a) e{ g (Z , - { Z, - ^ (N - l ) >e{g (Z, _ , n< _ ) ~ {. 1 Z,_1 - Vi CN - Z^), ViG{2 n} (2.2b) g (Ii, ni) - ^ - % (N - >eig(li + 1,ni + 1) - i + 1li + i-bi + 1{N-li + 1), ViG {1, ..., n-1} (2) Aus diesen Bedingungen olg : 9 (Ij, Tij) ^ g (Zj, n^ ej^i, sowie , lj + bj (N - Z;.) ^ , Z, + Beweis: (1) Es is o ensich lich, daß (2.2)(2.2a) und (2.2) (2.2b). Zum Beweis des Umkeh schlusses wi d gezeig , daß (2.2) ü beliebige j aus (2.2a), (2.2b) olg . Man se ze j>i. Da (2.2b) auch ü i + 1 An- wendung inde , gil (de inie e = T{ U + b* (N — Z*)): (i) *i + i0Öi + i.nj + i) - Wi + 1 ^ Oi + l^ö +2.^+2) ~ wi+2 • Wegen li + i > 0* und £ (Zi+2, nj+2) ^ {U+i, ni +1), olg : (ü) Oi9ai+2>ni+2)-Wi+2^ei9ai + 1,ni + 1)-Wi + 1 , und nach Zusammen assung on (ii) und (2.2b) 9 (b n ) -Wi eig(li^l9ni + 1)-Wi + i'^eig (Z +2> n +2) - Wi+2 . Dami is die Behaup ung ü j = i + 1 und j = i + 2 bewiesen. Wie- de hol e Anwendung diese Ope a ionen e gib den Beweis ü be- liebige j > i. Die Beweis üh ung ü j i is analog. (2) Man wende (2.2) au die wah en Realisa ionen 0* (0,) und die Zu- s andsangaben 0j (0i) an. Die Zusammen assung beide Ungleichungen e gib : (oj - o{) [g (Z;, ij) - g (lp n{)] > 0 , und also: 9 dj, ij) ^ 9 ih ni) • Die e bleibende Behaup ung olg aus diesem E gebnis und (2.2). 10 Die Äqui alenz diese Res ik ionen wu de in einem ganz ande en Kon ex und in e was ande e Fo m on Spa (1983) bewiesen und bei Cha i (1983) angewand . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.105.4.433 | Gene a ed on 2023-04-04 12:06:53 Op imale A bei s e äge bei asymme ische In o ma ion 447 1. Angenommen, F eizei is ein no males Gu . Aus Lemma 2 und dem Ko olla olg : (iii) b> — Ri und ^ > y , und dahe : (i ) eig1 (Z;, Ti ) = { > ^ > - b . Da g{-) eine mono on zunehmende Funk ion on i is olg , daß eine übe höh e Zus andsangabe p o i abel is : An = eig1 (Z^) - + b > ( - b) - ( - b) = 0 . 2. De Beweis ü die Fälle in e io e und neu ale F eizei is analog. Fe ne gel en: Lemma 4: Wenn (n U + bi(N — U), g (li m)) = = (n + i U+i + bi + i (N — U+i), g (Zi + i, ij + i)) dann gel en: aj+i > 0# = 0, sowie: &>0->ai+i = 0. Beweis: Au g und de Nich nega i i ä de Lag ange-Koe izien en sind beide Aussagen äqui alen . Es genüg dahe zu zeigen, daß + ßi>0 mi de Vo ausse zung un e einba is . Zum Zweck des Beweises sei das Gegen eil un e s ell . Wegen (2.7), (2.8) und (2.2a, b) olgen dann W ei +! [g(li + ni + 1) - (Wi + 1 - = 0 , (ü) e{ [g (li n]) - g (li+1,ni + 1)] - (W, - Wi + 1) = 0 , wobei Wz = z lz + bz {N — lz), z = i, i + 1. Die Zusammen assung on (i) und (ii) e gib : (iii) ißi +1 - öi) [g di +1, Ti + j) - g (li ni)] =0 . Aus Lemma 1, Aussage (2), olg unmi elba : Wi=Wi + 1^g{li ni) = g(li + lini + 1) , so daß die Vo ausse zung, zusammen mi de in Lemma 1 da ges ell en Mono onie on g (•), zu dem olgenden E gebnis üh : (i ) i ^i,^) < i (Zi + 1,n^ + 1) . Aus (i ) und (iii) olg also + i <0*. Dies s eh im Wide sp uch zu den Annahmen. Lemma 5: No wendig ü Un e beschä igung (Übe beschä igung) im Zus and i is die Bedingung ai + i > 0 > 0). Beweis: Wi üh en den Beweis nu ü die Cha ak e isie ung de Zahl de Beschä ig en Z (K i e ium (4.5)); die Beweis üh ung bezüglich de OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.105.4.433 | Gene a ed on 2023-04-04 12:06:53 448 Elma Wol s e e Länge des A bei s ages (K i e ium (4.4)) is analog. Bei Anwendung de De ini ion on * (3.3) e gib die Subs i u ion on (2. ) in (2.1) ü i e Ii: (4.6) (U V' (•) + oj + ßi) ( i g1 (Z„ - i) = «<+i (0i + i 0i Vi> ni> ~ h) + A-i (0i-i 01 (zi> ^ - h) • Du ch Einse zen on (2. ) in (4.6) olg nach Um o mung: (4.7) gx (li n{) [«, +1 (ö - öj +1) + A -1 (öi ~ ei + l)l = I/i Ui (: i ii) ( i - e{ g (li n,)) . Da die Lag ange-Koe izien en nich nega i sind, olgen die Behaup- ungen unmi elba aus (4.7) und den De ini ionen (4.4) und (4.5). Sa z 3: Man be ach e eine isikoneu ale Un e nehmung (V" = 1) und Ve äge C**, die nu Ku za bei (nu Kündigungen) zulassen. Es gel en: (I) E izien e Beschä igung (und soga C** = C*) in allen Zus änden, dann und nu dann, wenn F eizei ein neu ales Gu is ; (II) (un eiwillige) Un e beschä igung Vie (1,..., n — 1} (Viejj), dann und nu dann, wenn F eizei ein in e io es Gu is ; (III) (un eiwillige) Übe beschä igung V i e {2 n} (V i e Ii — {1}), dann und nu dann, wenn F eizei ein no males Gu is . Beweis: Da die Klassi ika ion olls ändig is , genüg de Beweis de hin eichenden Bedingungen. Zu Ve ein achung de Da s ellung wi d de Beweis nu ü den Fall on zwei Zus änden, i = b, s (b: gu , s: schlech ), o ge üh 15. (I) Diese Behaup ung olg unmi elba da aus, daß C* im Fall neu a- le F eizei an eizkompa ibel is ( gl. Lemma 3). (II) Angenommen, F eizei is ein in e io es Gu . Zum Zweck de Analyse be ach e man ein hypo he isches P og amm, das sich aus Gl. (2.4), (2.5) e gib , wenn man die An eizkompa ibili ä sbedingung (2.2a) wegläß , die o sch eib , daß bei Realisa ion des Zus andes Ob an S elle on 6b nich de nied ige e Zus and 0S angegeben we den soll. Aus Lemma 3 is bekann , daß bei Anwendung on C* im o ausgese z en Fall in e io e F eizei kein Anlaß dazu bes eh , 0, zu hoch anzugeben. 15 Fü eine disk e e Zus ands a iable is de Beweis ü n Zus ände seh au wendig. Ein leide nich olls ändige Beweis ü das eine Ku za bei s- modell inde sich bei Cha i (1983). Ein elegan e Beweis ü eine kon inuie - liche Zus ands a iable inde sich ü das eine Ku za bei smodell bei G een / Kahn (1983) und ü das eine Kündigungsmodell bei B own / Wol s e e (1985). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.105.4.433 | Gene a ed on 2023-04-04 12:06:53 Op imale A bei s e äge bei asymme ische In o ma ion 449 Es olg dahe , daß C* die Lösung des da ges ell en hypo he ischen P og amms is . Gleichzei ig is bekann , daß C* einen höhe en Zielwe au weis als C**. Folglich is de Scha enp eis de Besch änkung (2.2a) posi i , i. e. ab > 016. Im 2-Zus and-Modell e gib sich die Vo ausse zung des Lemma 4 aus de angenommenen Exis enz eines Kündigungsbe- eichs. Aus ab > 0 und Lemma 4 olg dahe ßs = 0. Un e Be ücksich i- gung de Kon en ionen (2.5), (2.9) gil also zusammen assend: (i) i8_± = 0, Ä, ES 0, ßs = 0, <xb > 0, ßb = 0, <xb + 1 = 0 . Wi be ach en nun das eine Kündigungsmodell (de Beweis ü das eine Ku za bei smodell is ähnlich) und dabei den Kündigungsbe eich ()>s = 0). Man nehme nun pe absu dum an, daß es g1 (ls, ns) s i(keine Un e beschä igung), i. e. (ü) ^ jgx (Z s> ns) ' Du ch Subs i u ion on (i) und (ii) in (4.7) e gib sich dann: g1(ls ns) .ab(0s -eb)>0 , und da i i (•), > 0 und 6b > 0S, ein Wide sp uch zu den Annahmen. Die Un eiwilligkei diese Un e beschä igung olg unmi elba aus dem Ko olla in Abschni 2. (III) De Beweis is ähnlich wie de Beweis on (II). Sa z 4: Wenn F eizei ein in e io es (no males) Gu is , dann weis C** im bes en Zus and i = n (im schlech es en Zus and i = 1) wede Übe - noch Un e beschä igung au . De Beweis olg unmi elba aus Lemma 5 und de Vo zeichenbes im- mung de Lag ange-Koe izien en im Beweis zu Sa z 3. Sa z 5: Be ach e eine isikoa e se Un e nehmung (V" < 0) und en - wede eine Kündigungs- ode eine Ku za bei s e äge, C**. Hin ei- chend ü un eiwillige Un e beschä igung sind (II be i nu eine Kündigungs e äge): (I) die Annahme, daß F eizei kein no males Gu is ; (II) die Nich -Ve siche ung des Kündigungs isikos (i.e., bi = 0, Vi). Beweis (I) (Skizze): Aus den Vo ausse zungen e gib sich, abweichend on Lemma 3, daß die Anwendung on C* das Un e nehmen dazu e - Dies olg aus einem bekann en E gebnis de Theo ie de nich linea en Op imie ung. Vgl. Sa z 23 in S ahl / Schulz. (1981), 112. 29 Zei sch i ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en 1985/4 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.105.4.433 | Gene a ed on 2023-04-04 12:06:53 450 Elma Wol s e e anlassen wü de, 0* zu nied ig anzugeben. De Res des Beweises s imm mi dem Beweis on Sa z 3, II übe ein. (II) De Beweis inde sich in B own und Wol s e e [1982]. Beme kung: Es kann gezeig we den, daß un eiwillige Un e beschä - igung selbs dann au e en kann, wenn F eizei ein no males Gu is . No wendig da ü is die Annahme isikoa e se Un e nehmen. Die da ges ell en E gebnisse beg ünden, daß Abweichungen om A ow/Deb eu Gleichgewich mi a ionalen Ak eu en und Ve ags- eihei zu e einba en sind. Eine zwingende E klä ung un eiwillige Un e beschä igung lie e diese Analyse jedoch nu dann, wenn man die Vo ausse zung ü sinn oll häl , daß F eizei ein in e io es Gu ode das be ach e e Un e nehmen hochg adig isikoa e s is 17. Diese S and de Diskussion is nich be iedigend. Deshalb schließen wi diesen Abschni mi Hinweisen au zwei E gänzungen, die zu eine obus e en E klä ung un eiwillige Un e beschä igung bei agen. Eine solche E gänzung is die Ve olls ändigung de In eg a ion ei- ne Kündigungs- und eine Ku za bei s e äge. Diese Behaup ung mag zunächs übe aschen, zumal die E gebnisse ü eine Ku za bei s- und eine Kündigungs e äge in allen Punk en übe eins immen ( gl. die Sä ze 3 und 4). Man beach e jedoch, daß die Spezi ika ion de P o- duk ions echnologie g (Z, n) in de in eg ie en Analyse eine wesen liche Rolle spiel . Ein G enz all, in dem die Sä ze 3 und 4 auch au in e- g ie e Ve äge Anwendung inden, is die Spezi ika ion g (Z, n) = h (Zn), bei de nu die Summe de A bei ss unden als P oduk ions ak o zähl . Diese G enz all is eilich nich ele an . Theo e ische Übe legungen und empi ische Be unde legen ielmeh eine Spezi ika ion nahe, bei de die P oduk ionselas izi ä bezüglich de A bei ss unden, en, höhe is als die P oduk ionselas izi ä bezüglich de Zahl de Beschä ig en, ¿z18. Nun kann man zeigen, daß bei Ve wendung eine so spezi izie en P o- duk ions unk ion die Koexis enz un eiwillige Un e beschä igung mi de Vo ausse zung no male F eizei möglich is , selbs wenn nu isi- koneu ale Un e nehmen be ach e we den. Eine Klasse on Beispie- len da ü inde sich in B own und Wol s e e [1984 a]. Den G und eiz ü die zwei e E wei e ung lie e die Beobach ung, daß Übe beschä igung bezüglich Z (bei isikoa e sen Un e nehmen) Die P äsenz des Bank o isikos wi k wie die Annahme eines hohen G ades de Risikoa e sion im Be eich seh nied ige Zus ände eEs kann gezeig we den, daß A bei s e äge ü diesen Be eich in jedem Fall un eiwillige Un e beschä igung e klä en. 18 Zu heo e ischen und empi ischen E idenz diese Annahme gl. Fe Id- s ein (1967). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.105.4.433 | Gene a ed on 2023-04-04 12:06:53 Op imale A bei s e äge bei asymme ische In o ma ion 451 dann und nu dann au i , wenn die Übe e siche ung des Kündi- gungs isikos op imal is ( gl. die Sä ze 1 und 3). Die Übe e siche ung wi o ensich lich neue An eizp obleme au , da jede Beschä ig e in diesem Fall ein In e esse da an ha , die Wah scheinlichkei eine o - übe gehenden Kündigung zu e höhen. Wi d e wa angenommen, daß die o übe gehend gekündig en Belegscha smi gliede mi eine posi- i en Wah scheinlichkei eine sekundä e Beschä igung inden können, dann kann gezeig we den, daß op imale Ve äge das Kündigungs- isiko in de in Sa z 1 besch iebenen A und Weise e siche n, mi dem Zusa z, daß die p imä und die sekundä Beschä ig en genau gleich- ges ell we den sollen. Bei no male F eizei schließen wi dahe , daß die Gekündig en kein In e esse da an haben, eine sekundä e Beschä - igung zu suchen ode eine solche anzunehmen. Da die Beschä igungs- suche ode das Ve hal en bei de Bewe be auswahl ü den Anbie e de Ve siche ungsleis ung nich beobach ba sind, e gib sich also ein P oblem des mo alischen Risikos. An eizkompa ibili ä se z o aus, daß die le z lich e bleibenden A bei slosen nich besse ges ell we - den dü en als die sekundä Beschä ig en. Wie man zeigen kann, üh diese plausible Modi ika ion auch dann zu un eiwillige Un e beschä i- gung bezüglich Z, wenn F eizei ein no males Gu is . 5. Ein o dnungspoli ische Eing i Jede Theo ie des Ma k e sagens bleib solange eine ein akade- mische Übung, bis man Eing i e angeben kann, die zu einem Pa e o- supe io en Zus and ode ga zu einem Pa e o-Op imum üh en. Einen solchen Eing i s ellen wi je z o . F eilich is diese Eing i , wie wi e ne aus üh en, dann und nu dann on Nu zen, wenn Koali io- nen nich zus ande kommen. Man be ach e die Ein ich ung eine Ins i u ion, die dazu be ei is , alle Zahlungss öme zwischen dem Un e nehmen und den Belegscha s- angehö igen übe ih e Kon en lau en zu lassen. Diese Ins i u ion soll Risiko in de selben Weise bewe en wie das Un e nehmen19, also nu da au ach en, daß de e wa e e Nu zen EV (• )ih es Budge s ausgegli- chen is . G undsä zlich können dahe die Lohn- und Kompensa ions- zahlung des Un e nehmens an diese d i e Pa ei, U, bi {N — U), on den en sp echenden Zahlungen de d i en Pa ei an die Belegscha s- mi gliede , Ti U, bi [N — Zi), abweichen. Dabei muß lediglich siche - iö Wenn diese Annahme nich zu e en wü de, dann e gäbe sich die Pa e o-Supe io i ä on C** schon, deshalb, weil die d i e Pa ei eine Risi- koübe agung akzep ie en wü de. Eine solche Sozialisie ung des Risikos wä e jedoch keine Pa e o-Ve besse ung. 29« OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.105.4.433 | Gene a ed on 2023-04-04 12:06:53 452 Elma Wol s e e ges ell sein, daß nu an eizkompa ible Ve einba ungen ge o en we - den, und daß de e wa e e Nu zen des Budge s ausgeglichen is , i. e.: (6.1) 2 V [ , - j) k + (b, - bi) (N - U = 0 . A angemen s, die diesen zusä zlichen Bedingungen genügen, bezeich- nen wi mi C; sie en hal en die bishe be ach e en bila e alen Ve - äge als Sonde all ( * = bi = bi). Op imale, an eizkompa ible Ve - äge, C** (second bes ), maximie en den e wa e en Nu zen des Ge- winns (mi n, bi an S elle on ¿, bi), u. d. N. de A bei sma k besch än- kung (2.3), de An eizkompa ibili ä sbedingungen (2.2a, b) (mi Tu bi an S elle on n, bi), de ex pos Angebo sbesch änkung N ^ U, V*, und de Besch änkung (6.1). Die olgenden E gebnisse20 beg ünden die Nü zlichkei des da ge- s ell en Eing i s: Sa z 6: Man be ach e an eizkompa ible D ei-Pa eien-Ve äge, die sowohl Kündigungen als auch Ku za bei zulassen, C**. Es gel en: (I) C** is besse als C** (Pa e o-Supe io i ä ), auße , wenn C** = C*; (II) C** is Pa e o-op imal, wenn das Un e nehmen isikoneu al is (i. e., V' = 1). Beweis (Skizze): Zunächs s ellen wi es , daß C** ü die beiden p i- mä en Pa eien nich schlech e sein kann als C**, da C** (e gänz du ch die Angaben: n = Ti, bi = bi, V ¿) ein mögliche D ei-Pa eien- Ve ag is . C** kann ü die beiden p imä en Pa eien auch nich bes- se sein als C*, da C* Pa e o-op imal is . Es bleib dahe nu zu zeigen, daß C** s ik besse is als C** ( o ausgese z C** #= C*), und daß C** den p imä en Pa eien die i s -bes (C*) Nu zenni eaus ga an ie , wenn die Un e nehmung isikoa e s is . Die Beweise diese Aussagen we den hie nich da ges ell 21. Die G undidee des geschilde en Eing i s kann olgende maßen in e p e ie we den. Wi e inne n da an, daß die Ges al ung de Lohn- 20 Vgl. B own / Wol s e e (1983 b). 21 D ei-Pa eien-Ve äge wu den e s mals bei Ha (1983) und B own I Wol s e e (1983 c) disku ie . Do wi d u.a. auch bewiesen, daß op imale D ei-Pa eien-Ve äge imme dann un eiwillige Un e beschä igung e klä- en, wenn das Un e nehmen isikoa e s und die d i e Pa ei isikoneu al is . Diese F ages ellungen we den hie nich wei e e olg . S a dessen schlagen wi hie eine no ma i e In e p e a ion diese A angemen s o . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.105.4.433 | Gene a ed on 2023-04-04 12:06:53 Op imale A bei s e äge bei asymme ische In o ma ion 453 und Kompensa ionszahlungs unk ionen in bila e alen Ve ägen (i. e., die Abbildungen de Realisa ionen Oi in U und in bi (N — U)) d ei Au - gaben zu e üllen ha : sie muß die A bei sma k es ik ion e üllen, sie muß die An eizkompa ibili ä siche s ellen, und sie soll das Risiko so gu wie möglich allozie en. Wie wi gesehen haben, s ehen die beiden zule z genann en Funk ionen im Wide s ei mi einande . Diesen Kon- lik kann die Zwischenschal ung eine d i en Pa ei dadu ch en schä - en, daß sie, dank de Ein üh ung zusä zliche Ins umen a iablen, die An eizkompa ibili ä s- und die Ve siche ungs unk ion des En loh- nungssys ems en koppel . Dabei wi d die An eizkompa ibili ä du ch die geeigne e Ges al ung des Zahlungss oms zwischen den Un e neh- men und de d i en Pa ei ( * U, bi (N — U)) e eich , wäh end die Ve - siche ung des Lohneinkommens und des Kündigungs isikos du ch die Ges al ung des Zahlungss oms zwischen den Belegscha sangehö igen und de d i en Pa ei, ( * U, bi (N — U)) siche ges ell wi d. In dem speziellen Fall eine isikoneu alen Un e nehmung kann soga das i s -bes E gebnis, C*, ep oduzie we den. Dieses Resul a läß sich nu deshalb nich au den Fall eine isikoa e sen Un e nehmung e - allgemeine n, weil die an eizkomp ible Ges al ung on n, bi ein ande es Risiko on Gewinnschwankungen implizie als die i s -bes En loh- nung Ti, bi, so daß de e wa e e Nu zen des Gewinneinkommens ge in- ge aus äll als in C*, selbs wenn die E wa ungswe e des Gewinns übe eins immen. Bei de e olg eichen Kons uk ion eines Pa e o- e besse nden Ein- g i s wu de s illschweigend un e s ell , daß Koali ionen zwischen dem Un e nehmen und den Belegscha smi gliede n und zwischen den Un- e nehmen und de d i en Pa ei nich möglich sind. Nun kann abe gezeig we den, daß die geschilde en A angemen s du ch solche Koali- ionen gewinnb ingend manipulie ba sind. Es lieg dahe nahe, D ei- Pa eien-Ve äge so zu kons uie en, daß sie auch gegen solche Mani- pula ionen ge ei sind. Dabei s ell sich die F age, ob die so e allge- meine en an eizkompa iblen D ei-Pa eien-Ve äge besse sind als an eizkompa ible bila e ale Ve äge. B own und Wol s e e [1984 b] haben gezeig , daß kein koali ionsan eizkompa ible D ei-Pa eien- Ve ag exis ie , de den da ges ell en bila e alen Ve ägen im Sinne des Pa e o-K i e iums übe legen is . Beme kenswe e weise gil dieses Nich exis enz heo em nu dann, wenn man eine Koali ion Un e neh- men/d i e Pa ei ü möglich häl . De E olg des da ges ell en o d- nungspoli ischen Eing i s is also nu dadu ch gewäh leis e , daß man die en wo ene Ins i u ion in die Ve an wo ung unbes echliche Beam- en gib , die e wa das ielge ühm e Be u se hos des p eußischen Be u s- beam en e inne lich haben. F eilich wü de man dadu ch das o aus- gese z e An eizp oblem leugnen und nich e wa ko igie en. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.105.4.433 | Gene a ed on 2023-04-04 12:06:53 454 Elma Wol s e e 6. Gesam wi scha liche und wi scha spoli ische Konsequenzen Nach diesem Exku s übe einen le z lich nich oll zu iedens ellen- den o dnungspoli ischen Eing i s ell sich e neu die F age, ob die Theo ie an eizkompa ible A bei s e äge zu wi scha spoli sch e - we ba en E gebnissen üh , ode ob sie lediglich Abweichungen on dem Re e enzmodell des A ow-Deb eu-Gleichgewich s cha ak e isie- en kann. Wi sind de Ansich , daß diese Theo ie ein ag ähiges Fun- damen ü eine wohl ah s heo e isch undie e Mak oökonomie und Wi scha spoli ik be ei s ell . Diese Schluß is alle dings e s nach einigen Zwischensch i en nach ollziehba . Um zu alle e s ein naheliegendes Miß e s ändnis auszu äumen: es is nich a sam, be ei s die kons a ie e Disk epanz zwischen den second bes Ve ägen und dem bei symme ische In o ma ion eali- sie ba en Op imum ( i s bes ) als Ma k e sagen zu in e p e ie en. Bei de o ausgese z en In o ma ionss uk u is die second bes Lösung ganz ein ach das bes e, was on den beiden Ve agspa eien übe haup e eich we den kann. Fe ne soll e man da on ausgehen, daß die T äge de Wi scha spoli ik g undsä zlich den gleichen In o ma ions- p oblemen gegenübe s ehen, die p i a e Ak eu e on de Realisie ung des i s bes Op imum abhal en. Die besch iebenen Abweichungen om i s bes Op imum sind dahe wi scha spoli isch nich e we ba . Sie geben pe se keinen Hinweis au die Exis enz Pa e o- e besse nde wi scha spoli ische Eing i e. Ih e Bedeu ung bes eh einzig und allein da in, Abweichungen om Re e enzmodell des A ow/Deb eu- Gleichgewich s zu cha ak e isie en und zu beg ünden. Wohl ah s heo- e isch bedeu same E gebnisse lie e die Theo ie an eizkompa ible A bei s e äge e s dann, wenn die bislang ein einzelwi scha liche Analyse in einen gesam wi scha lichen Kon ex ges ell wi d. Die Analyse eine ganzen Ve agsökonomie e o de eine Mischung aus koope a i e und nich koope a i e Theo ie an S elle de ein nich koope a i en Cha ak e isie ung des A ow/Deb eu-Gleichgewich s und de ein koope a i en Analyse bila e ale Ve äge. In diese Analyse e einba jedes einzelne Un e nehmen mi seine Belegscha bes mögliche, olls ändige Regelungen übe alle ele an en Va iablen. Gleichzei ig ope ie en alle Un e nehmen und alle A bei sanbie e in einem Ma k kon ex , i. e. wede die Un e nehmen noch die A bei e e en un e einande e zwingba e Ve einba ungen da übe , welche A bei s e äge in den bila e alen Ve handlungen zwischen Beleg- scha und Un e nehmen o geschlagen bzw. abgelehn we den sollen. Analog zu de üblichen Cha ak e isie ung eines wal asianischen Ma k - gleichgewich s we den Ve agsgleichgewich e als Nash Gleichgewich OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.105.4.433 | Gene a ed on 2023-04-04 12:06:53 Op imale A bei s e äge bei asymme ische In o ma ion 455 in den Ve ags- und Zus andsangabes a egien cha ak e isie . Wie jedoch Adolph und Wol s e e [1984 a und b] gezeig haben, s ell sich im Un e schied zu den üblichen Eigenscha en Wal asianische Ma k - gleichgewich e he aus, daß Ve agsökonomien bei asymme ische In- o ma ion im allgemeinen nich e izien dezen alisie ba sind. Viel- meh e geben sich im allgemeinen Pa e o-schädliche, quasi-pekuniä e Ex e nali ä en, die nu du ch Koope a ion zwischen allen Un e nehmen und zwischen allen Belegscha en ode du ch ko igie ende S eue n in e nalisie we den können. In ande en Wo en, Ve agsökonomien sind in de Regel nich einmal cons ained Pa e o-e izien . Da eine ko igie ende S eue ge inge e T ansak ionskos en e u sach als die E zwingung eine Koali ions e einba ung zwischen allen p i a en Wi scha ssubjek en, olg : das Ma k e gebnis eine Ve agsökonomie bei asymme ische In o ma ion kann in de Regel on einem Wi - scha spoli ike e besse we den, de nich besse in o mie is , als die am schlech es en in o mie e G uppe p i a e Wi scha ssubjek e. Fü die wohl ah s heo e ische und wi scha spoli ische Beu eilung an eizkompa ible A bei s e äge is allein diese Abweichung om cons ained Pa e o Op imum ele an . Im Zusammenhang mi de wohl ah s heo e ischen Analyse an eiz- kompa ible A bei s e äge s ell sich schließlich die F age, ob eine Ve agsökonomie bei asymme ische In o ma ion im Ve gleich zum cons ained Pa e o Op imum zu iel ode zu wenig A bei slosigkei bzw. Ku za bei e u sach . Fü einen P agma ike ha diese F age wesen lich meh Gewich als de Ve gleich mi dem A ow/Deb eu- Gleichgewich , das bei de o ausgese z en In o ma ionss uk u ohne- hin nich e eichba is . Die Bean wo ung diese F age wi jedoch g öße e Schwie igkei en au , die noch nich gelös sind. 7. Zwei Randbeme kungen In de Diskussion op imale Ve äge wi d imme wiede gesag , komplexe Ve einba ungen wä en auch in de Fo m s illschweigende Übe einkün e p ak ikabel. Diese Vo s ellung komm nich zule z da - in zum Ausd uck, daß op imale A bei s e äge in de Li e a u un e de Bezeichnung „implizi e Ve äge" i mie en. Bei nähe e Übe p ü- ung s ell sich jedoch he aus, daß implizi e Ve äge in ielen Fällen mi Siche hei zum Ve agsb uch üh en und somi ökonomisch we - los sind. Im Un e schied zu explizi en Ve ägen kennen s illschweigende Ube einkün e keine Kon en ionals a en. Implizi e Ve äge sind ge- wisse maßen Op ionen; sie haben nu dann einen posi i en We , OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.105.4.433 | Gene a ed on 2023-04-04 12:06:53 456 Elma Wol s e e wenn die Wah scheinlichkei des Ve agsb uchs kleine als Eins is . Im Falle de hie analysie en Ve äge e gib sich unmi elba , daß das Un e nehmen ohne die Absch eckungswi kung eine d ohenden Kon en ionals a e den Lohn ex pos imme au das Mindes ni eau, i. e. in Höhe de Oppo uni ä skos en de Beschä igung, es se zen wü de. Implizi e Ve äge sind dahe in diesem Kon ex ökonomisch we los. Die übliche Cha ak e isie ung is also d ingend zu ko igie en. Da übe hinaus s ell sich jedoch die wei e gehende F age, in welchem e ände en Kon ex das Ins umen implizi e Ve äge nü zlich wi d, und welche Mechanismen dabei die E üllung s illschweigende Ve - einba ungen e zwingen. Diese F age is deshalb in e essan , weil impli- zi e Ve äge ge inge e T ansak ionskos en, meh Flexibili ä und eine e besse e Kompa ibili ä mi a bei s ech lichen Res ik ionen e - sp echen. Bei de Bean wo ung diese F agen sind e mu lich zwei Ände ungen on wesen liche Bedeu ung22, de Übe gang on einmali- gen zu wiede hol en bzw. lang is igen Ve ägen und die Be ücksich- igung on Repu a ionsmechanismen mi da au au bauenden Ve gel- ungss a egien. Schließlich soll nich une wähn bleiben, daß a bei s e agliche Re- gelungen au i men- bzw. ma k spezi ische Schocks ande s eagie en als au globale S ö ungen. Die konjunk u beding e Anpassung de Ve - einba ungen zwischen den U.S. ame ikanischen Au omobilp oduzen en und de UAW-Gewe kscha in den Jah en 1982/83 sind ein Beispiel, das ausgiebig dokumen ie wu de. Anpassungen diese A we den auch on de hie p äsen ie en Ve ags heo ie beg ünde . Dies wi d deu lich, wenn man idiosynk a ische ( e siche ba e) und globale (nich - e siche ba e) S ö ungen in die Analyse ein üh und die Ve ags- a iablen on den Realisa ionen beide Schocks abhängig mach . Es e gib sich dann, daß idiosynk a ische Risiken wei gehend au das Un e nehmenseinkommen übe wälz we den, globale S ö ungen jedoch in e heblichem Um ang on den A bei sanbie e n mi ge agen we den, da die Di e si ika ion des Ve mögens den Eigen üme n de Un e neh- men die Ve nich ung idiosynk a ische , jedoch nich konjunk u elle Risiken e möglich . Zusammen assung Diese Au sa z cha ak e isie op imale an eizkompa ible A bei s e äge un e Bedingungen asymme ische In o ma ion übe P oduk i i ä s- ode Nach ageschocks. No wendige und hin eichende Bedingungen ü un ei- willige Un e -/Übe beschä igung we den angegeben. Diese E gebnisse cha a ak e isie en und e klä en Abweichungen om A ow/Deb eu-Gleich- 22 in diese Rich ung geh e wa S and (1983). Vgl. auch Bull (1983). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.105.4.433 | Gene a ed on 2023-04-04 12:06:53