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Beiträge zur Theorie der Produktion und der Einkommensverteilung

Abstract

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Beiträge zur Theorie der Produktion und der Einkommensverteilung

Author: Schneider, Erich
Publisher: Berlin: Duncker & Humblot
Year: 1956
DOI: 10.3790/978-3-428-40242-7
Source: https://www.econstor.eu/bitstream/10419/285405/1/9783428402427.pdf
Schneide , E ich (Ed.)
Book
Bei äge zu Theo ie de P oduk ion und de
Einkommens e eilung
Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 12
P o ided in Coope a ion wi h:
Ve ein ü Socialpoli ik / Ge man Economic Associa ion
Sugges ed Ci a ion: Schneide , E ich (Ed.) (1956) : Bei äge zu Theo ie de P oduk ion und de
Einkommens e eilung, Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 12, ISBN 978-3-428-40242-7,
Duncke & Humblo , Be lin,
h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40242-7
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OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40242-7 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:27
Sch i en des Ve eins
ü
Sozialpoli ik
Gesellscha
ü
Wi scha s-
und
Sozialwissenscha en
Neue
Folge
Band
12
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40242-7 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:27
SCHRIFTEN
DES VEREINS FÜR SOZIALPOLITIK
Gesellscha
ü
Wi scha s-
und
Sozialwissenscha en
Neue Folge
Band
12
Bei äge zu Theo ie de
P oduk ion
und
de Einkommens e eilung
Von
P o . D .
K.
B and
P o . D .
J.
H.
M
üBe
P o . D . W.
K eBe
He ausgegeben
on
P o .
D .
E ich
Schneide
VERLAGVON
DUNCKER&HUMBLOT
BERLIN
1956
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40242-7 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:27
Bei äge zu Theo ie de
P oduk ion
und
de Einkommens e eilung
Von
P o . D . K. B a n d
P o . D .
J.
H.
Müll
e
P o . D .
W.
K
e
11
e
VERLAG
VON
DUNCKER
&
HUMBLOT
BERLIN1956
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40242-7 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:27

Alle
Rech e
o behal en
® 1956
Duncke
&
Humblo ,
Be lin-Lich e lelde
Ged uck
1956
bei
de
Be line
Buchd ucke ei
"Union"
GmbH_,
Be lin
SW 29
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Vo wo
Die
in
diesem
Band
z usammenge aß en AI'Ibei en
on
K.
B
a
n d ,
J.
H.
Müll
e
und
W.
K
e
11
e
sind
in
den
Si zungen
des
Theo e i-
schen Ausschusses
des
Ve eins
ü
Sozialpoli ik
am
26.
und
27.
Ap il
1955
in
Müns e /W.
und
am
4.
und
5.
Sep embe
1955
in
Kiel
o ge-
agen
wo den
und
Gegens and
eingehende
Diskussion
gewesen.
K.
B a n d
e ö e
das
P oblem
de
Disp opo ionali ä en
im
Au bau
des
P oduk ionsp ozesses
im
Rahmen
eine
mak oökonomischen
K eis-
lau analyse
und
läß
die
Zusammenhänge
zwischen
den
Doma -Hicks-
Modellen
und
de
Ma x'schen
Be ach1!ungsweise
deu lich
we den.
J.
H.
Mülle
disku ie -ausgehend
on
eine
A bei
on
Doma
-
das
P oblem
de
Disp opo ionali ä en
om
mik oäkonomischen
S and-
punk .
W.
K
e
11
e zeig ,
wie
Unbes imm hei sbe eiche
in
de
P eisbildung
Ände ungen
in
de
Einkommens e eilung
e klä en
können
und
schläg
dami
eine
B ücke
on
de
Oligopol heo ie
zu
Theo ie
de
Dis i-
bu ion.
Kiel,
im
Mai
1956. E.
Schneide
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Inhal
Disp opo ionali ä en
im
Au bau
des
P oduk ionsp ozesses
Von
P o .
D .
Ka !
B and ,
Ma bu g
......
. 9
Disp opo ionali ä en
im
Au bau
des
Einzelbe iebes
Von
P o .
D .
J.
Heinz
Mülle ,
F eibu g
. .
......
43
Unbes imm hei sbe eiche
in
de
P eisbildung
als
ein
E klä ungs-
g und
ü
Ände ungen
de
Einkommens e eilung
Von
P o .
D .
Wilhelm
K elle,
S .
Gallen
. . . . . . . . . . . .
61
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14
Ka !
B and
e kü z
wi d16,
17.
Gesam wi scha lich
gesehen
bes ehen
zwischen
de
P oduk ionss uk u ,
also
de
S u engliede ung,
und
dem
Kapi alein-
sa z
bes imm e
Beziehungen,
abe
ein
Meh
ode
ein
Wenige
an
Kapi al
kann
sich
ganz
e schieden
au
die
P oduk ionss wk u
auswi ken;
je
nachdem,
ob
die
P oduk ionss uk u
e hal en
bleib ,
o b
Ausdehnungen
ode
Sch ump ungen
Pla z
g eüen,
s ellen
sich
ho izon ale
ode
e i-
kale
Ände ungen
ein,
die
ge ade
im
Zusammenhang
mi
den
Disp o-
po ionali ä en
zu
Übe legungen
echnologische
Na u
Anlaß
geben,
wie
noch
zu
zeigen
sein
wi d.
Es
bleib
also
die
Au gabe,
den
Zugang
zum
P oblem
de
Zei dimen-
sion
de
P odwk ion
in
eine
Fo m
zu
gewinnen,
die
eine
kine ischen
ode
dynamischen
Analyse
angemessen
is .
Dazu
dien
uns
einmal
die
Vo s ellung
de
Pl'odlUik ionss uk u ,
die
den
s u enweisen
Au bau
de
P oduk ion
auch
quan i a i
hes imm .
Zu
zei lichen
Ahg enzungdienen
uns
olgende
Beg i e:
1.
Die
"Einhei spe iode"als
Bezugsg öße
de
ko espondie enden
Inpu -
und
Ou pu -S öme,
sie
kann
im
allgemeinen
,gleichzei ig
auch
als
Einkommenspe iode
angesehen
we den
1B
.
Sie
is
dul'ch
ein
na ü liches
Zei maß
zu
ixie en
und
e laub
eine
'zei liche,
pe ioden-
mäßige
Abg enzung
eines
an
und
ü
sich
s e ig
ließend
zu
den-
kenden
Pl'oduk ionss omes.
2.
Die
Aus
nu z
u n g s z
ei
de
ein
g e
se
z.
e n
P o
du
k-
i
0 n
sm
i
el,
die
sich
mi
de
Einhei spe iode
deck ,
wenn
ein
P oduk ionsmi el
oll
in
die
P oduk ion
eingeh ,
sich
bei
den
daue ha en
P oduk ionsmi eln
übe
meh e e
Einhei spe ioden
e s eck .
16
E.
Schneide ,
"Gesellscha liche
P oduk ionspe))iode
und
die
einzeLbe-
iebliche
He s ellungszei ",
Jb.
Na .
Öko
U.
S a .,
Bd.
144, 1936, S. 150 .
17
Die
En scheidungen
de
Un e nehme
ich en
skh
aLso
einzelbe ieblich
au
die
Auswahl
eines
op imalen
P oduk ions e lah ens.
Dami
is
,gleich-
zei ig
eine
en sp echende
Kapi alin ensi ä
gegeben.
Ob
eine
kapi a-
lis ische en
Me hode
gegenübe
eine
wenige
kapi alin ensi en
de
Vo zug
gegeben
wi d,
is
sowohl
absa z-
wie
kos enbes imm .
Das
zeig
abe ,
daß
die
F age
des
Kapi aleinsa zes
nich
zu
ennen
is
on
dem
P oblem
de
Fak o; ene izienz,
wie
es
-in
de
allgemeinen
P oduk ions
heo ie
behandel
wi d,
nu
daß
einmal
die
Op imalkombina ion
bei
gegebenem
P oouk ions-
e ah en
und
das
ande e
Mal
das
Op imal e ah en
selbs
:mIT
Deba e
s ehen.
-
Die
Aus ei ungszei
ode
Länge
deT
P oduk ionspe iode
is ,
wie
Pe e
be on
ha ,
eine
Zei spanne,
abe
kein
Zei ablau ,
is
dami
eine
eine
Mengenzi e ,
die
au
di.e
Be iebsg öße
abziel ,
ha
abe
nu
in
einem
s a-
ischen
Sys em
ih e
Bedeu ung.
H.
Pe e ,
"Zu
dem
Ve such
eine
na u al-
ökonomischen
Beg ündung
de
Kapi alzins heo ie",
Jb.
Na .
Öko
U.
S a .,
Bd.
142, 1935, S. 95.
18
Fü
eine
di e enzie e
Analyse,
in
de
un e s ell
wi d,
daß
dIe
Einzel-
p oduk ionen
nich
zum
gleichen
Zei punk
begonnen
und
beende
we den.
wi d
de
EinbalU
on
Lage bes änden
e o de lich.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40242-7 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:27

Disp opo ionali ä en
im
Au bau
des P oduk ionsp ozesses 15
3.
Die
He s ellungszei
de
P oduk ionsikapazi ä ,
e s anden
als
ZeJ zwi:schen
Beginn
des
Plan
oll
zug
e
seine
neuen
Anlage
und
de
Inbe iebnahme
de
neuen
Kapazi ä .
Tsiang
geb auch
hie ü
den
Ausd uck
" ui ion
lag"19,
wi
können
auch
sagen
Kapazi ä s-
ode
ou pu -lag.
Un e
Ve wendung
diese
Beg i e
schein
es
möglich,
den
Zei ablau
de
P oduk ion
genügend
deu lich
zu
e assen
und
zu
un e suchen,
in-
wiewei
S e igkei
im
Fo sch i
e eich
we den
kann
ode
Disp o-
po ionali ä en
20
au e en.
Die
un e
2
und
3
genann en
Zei p obleme
e onöglichen
nu
eine
e eine e
Analyse,
Di e emde ungen
in
de
P oblems ellung,
wie
die
e wähn e
Einschal ung
on
"lags"
zwischen
In es i ionsausgabe
und
e wei e e
Kapazi ä ,
die
ü
den
Einbau
on
Ve zöge ungen
im
Wachs um
on
Bedeu ung
sind,
ode
die
Re-
in es i ionsp oblema ik,
die
sich
aus
de
Ausnu zungszei
e gib
und
die
eine
Reihe
eigene
P obleme
nach
sich
zieh ,
wie
die
bekann en
Re-
in es i ionszyklen,
.das
Echop inzip
und
ähnliche
Vo g.änge.
Die
Bedeu ung
de
Ausnu zungszei
de
Anlagen
soll e
on
o nhe ein
nich
un e schä z
we den.
Wegen
de
Rein es i ionen
21
is
die
Aus-
nu zungszei
bedeu ungs oll,
weil
sich
aus
ih
eine
besonde e
Labili ä
eine
hochindus ialisie ,en
Wi scha
e gib ,
o
allem,
wenn
Disk e-
panzen
zwischen
echnische
und
wi scha liche
Ausnu zungszei
au -
e en.
Bbenso
wich ig
is
die
Ausnu zungszei
abe
auch
in
ih em
Ein luß
au
die
be iebliche
Anpassungs ähigkei .
Knigh
sp ich
in
diesem
Zu-
sammenhang
om
Kapi al
als
eine
"o ganischen
Konz:ep ion",
de
Ein-
planung
eine
In es i ion
in
den
Be ieb
als
eine
Daue ein ich ung.
Dadu ch
sind
de
Mobili ä
und
de
Liquida ion
des
Realkapi als
enge
G enzen
gese z
22
.
Die
Beweglichikei
des
Kapi als
be üh
die
LiquidJa ions ähig1kei
de
Anlagen.
Ve kü zung
de
Lebensdaue
mach
ein
schnelle es
Aus-
scheiden
eine
Anlage
möglich
und
e höh
dami
die
Beweglichkei ,
sei
es
zwecks
Anpassung
an
exogene
Ände ungen
( echnische
Fo sch i ),
19
Als Zei in e all zwischen
Aus üh ung
des
In es i ionsplanes
und
dem
An all
de
Gü e , S.
C.
Tsiang, "Rehabili a ion
o
Time Dimension o
In-
es men
.in
Mac odynamic Analysis", Economica 1949.
20
Es schein zweckmäßig, zwischen Disp opo ionali ä en
im
enge en
und
wei e en
Sinne
zu un e scheiden.
Im
enge en
Sinne
be e en
sie
nu
die
e ikale
Abhängigkei nachgelage e
Indus ien,
im
wei e en
Sinne
jede
Au hebuing des
s uk u ellen
Gleichgewich es
de
Gesam wi scha .
21
Es
mag
hie
schon
da au
e wiesen we den,
daß
die Ausnu zungszei
auch
ü
das
Wachs um
on
Bedeu ung
is ,
da
die
Kapi ale hal1 ung
im
Ve -
häl nis
zu
Ne oin es i ion zugleich
die
Wi kungsweise
des
Akzele a o s
beg enz , wIe
un e
III.
nähe
ausge üh
wi d.
22
Es
WlUIl'de
im
deu schen
Sch i um
schon
on
Riege
he o gehoben,
daß
ein
Un e nehmen
nich
ü
einen
bes imm en
Liquida. ionszei punk
geplan is .
W.
Riege , "P i a wi scha sleh e", Nü ITbe g 1928, 2. Teil,
Abschni IV.
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16
Ka lB and
sei
es
im
Wege
ech e
Liquida ion
bei
Kapazi ä sanpasSlUllg,
wie
sie
sich
aus
schwankenden
Absa zsi ua ionen
e gib ,
die
nich
als
o übe -
gehende
saisonale
E scheinungen
angesehen
we den.
Die
Beweglichkei
kann
ebenso
mi
eine
Ve g öße ung
de
Lebensdaue
e höh
we den,
wenn
dadu cll.
eine
Meh zweck e wendung
de
Anlage
gegeben
is ,
die
P oduk ionsums ellungen
e leich e .
Nu
in
eine
Rich ung
wi kende
Beziehungen
bes ehen
auch
hie
nich ,
und
de
In es o
kann
ibei
seinen
En scheidungen
Risiko
und
Ungewißhei
nich
ausschal en.
Es
gib
dem-
nach
eine
Reihe
on
Besonde hei en,
die
Ü'be
den
Au bau
de
P o-
dUildionss uk u en scheiden.
Sie
alle
müssen
be ücksich ig
we den
und
e schwe end
ü
die
Analyse
komm
hinzu,
daß
einige
diese
Be-
sonde hei en
selbs
in
hohem
Maße
e wa ungsbeding
sind.
Keines
diese
K i e ien
s eh
in
einem
unmi eLba en
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zu
Hayeks
P oduk ionspe iode
und
die
K i ik
an
Hayek
geh
siche lich
nich
ehl,
wenn
man
sie
dahingehend
zusammen aß ,
daß
wede
seine
Te minologie
noch
Modellkons uk ion
geeigne
sind,
die
Wesenszusam-
menhänge
zwischen
Realin es i ion
und
wi scha liche
En wicklWlg
zu iedens ellend
au zuzeigen.
Seine
P o
b I e m s
ell
u n g
bes eh
da-
gegen
du chaus
zu
Rech : es
gib
eine
un e
bes imm en
K i e ien
au -
gebau e
P oduk ionss uk u ,
und
ih
Zus and
als
auch
ih e
Ve ände-
ungen
haben
maßgebenden
Ein luß
au
den
Ablau
des
wi scha lichen
Geschehens,
die
F age
nach
de
Au eilung
de
P oduk ionsmi el
au
die
e schiedenen
P oduk ionss u en
gib
Au schLuß
übe
eine
s ö ungs-
eie
En wicklung
und
Anpassung
des
P oduk ionsp ozesses.
Die
Auseinande se zung
mi
diesem
Thema
is
keine
leich e
Au gabe;
zu
ih e
Lösung
sind
alle
Hil smi el
de
mode nen
Theo ie
he anzu-
ziehen.
Selbs
wenn
wi
uns
da au
besch änken,
nu
einige
Diskus-
sionsgesich spunk e
he auszuschälen,
die
ü
die
Behandlung
desselben
no wendig
sind,
ha en
olgende
F agen
de
Bean wo ung:
1.
Un e
welchen
Vo ausse zungen
is
wi scha liche
Fo sch i
bei
P opo ionali ä
im
S u enau bau
möglich?
2.
Wie
en s ehen
Ände ungen
de
e ikalen
P ooulk ionss uik JU
und
zu
welchen
Umges al ungen
des
P oduk ions
ablau es
üh en
sie?
3.
Wodu ch
we den
Disp opo ionali ä en
in
diesem
Au bau
ausgelös
und
wie
wi ken
sie
sich
au
den
wei e en
En wicklungsgang
a,us?
H.
Wenn
wi
be onen,
daß
die
Au
eilung
de
eingese z en
P oduk ions-
mi el
und
die
Wi kung
eine
Ve ände ung
in
de
Rela ion
diese
Au -
eilung
am
K eislau
zu
demons ie en
sind,
so
inden
wi ,
daß
die
Be-
handlung
de
Au gabe
in
diese
A
be ei s
in
de
ein achen
und
e wei-
e eniRep oduk ion
on
Ma x
o weggenommen
wu de.
Die
Ab
eilungs-
gliede ung,
wie
sie
im
Anschluß
an
Ma x
on
Bu cha d , P eise ,
Nu kse,
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Disp opo ionali ä en
im
Au bau des P oduk ionsp ozesses 17
Seidel
u.
,a.
e wand
wo den
is ,
a
gegenübe
de
Hayekschen
Kon-
s uk ion
zu
Un ech
in
den
Hin e g und
23
.
Sie
ha
einmal
den
Vo eil,
daß
die
Ein üh ung
eine
Einhei spe iode
zu
zei lichen
Abg enzung
aus eich
und
zum
ande en,
daß
sie
nich
an
den
s engen
S u enau bau
gebunden
is ,
also
gegensei ige
S öme
zwischen
den
S u en
zuläß
24
und
dami
ein
Rückg i
au
o iginä e
F"ak o en
ga
nich
no wendig
wi d.
Auße dem
läß
sie
sich
ohne
wei e es
in
eine
P ozeßan alyse
wi scha -
lichen
Wachs ums
übe üh en
und
kann
inso e n
als
di ek es
Bindeglied
zu
mode nen
Theo ie
angesehen
we den.
Die
Modellbe ach ung
solche
P ozesse
se z
e ein achende
Bedin-
gungen
o aus:
so
we den
wi
-
de
T adi ion
olgend
-
Angebo s-
und
Nach ageg ößen
iden isch
se zen
und
dadu ch
die
Ände ungs-
wi kung
de
P eis unk ionen
ausschal en,
"alle
in
Geldeinhei en
ge-
messenen
G ößen
spiegeln
dann
unmi elba
die
Ve ände ungen
de
k.o espondie enden
Realg ößen
25
" .
Beginnen
wi
mi
einem
s a ionä en
K eislau
bei
eine
S u engliede-
ung
de
P oduk ion
in
KG
(KoIlSiUIIlgü e indus ie),
IG
(In es i ions-
gü e indus ie)
und
R (Rohs o ind us ie)26.
De
Bes and
an
es en
Anlagen
wi d
zunächs
e nachlässig ,
so
daß
de
ReaNmpi aleinsa z
eine
Pe iode
au
jede
S u e
ganz
in
die
P o-
duk ion
eingeh .
Sind
die
PI"oduk ionsikoe izien en
de a
es geleg ,
daß
au
de
Konswngü e s u e
1/
2
Ü
Löhne
(F1a.k o leis ungen),
114
ü
IG-BeZlUlg
und
1/
4
ü
R-iBezug,
au
den
heiden
Üib igen
S u en
je
1/
2
ü
Löhne
und
1/
2
ü
IG
bzw.
Reingese z
wwd,
so
e geben
sich
in
de
M a x
schen
Sch eibweise
olgende
Gleichungen:
1.
20c
II
+
201
= 40 R
11.
20cl +
201
= 40
IG
IH.
20cl + 20c
II
+
401
= 80
KG
401
+
40n
+
801
= 160
Die
linke
Sei e
de
Gleichungen
zeig ,
welche
Bezüge
on
ande en
S u en'
ge ä ig
we den,
diese
Bezüge
ep äsen ie en
die
Kos en;
23
F.
Bu cha d ,
"Die Schema a des
s a ionä en
K eislau es
bei
Böhm-
Bawe k
und Ma x", Ww.
A.,
Bd.34,
1931.
E.
P eise ,
"G undzüge
de
Kon-
junk u heo ie", Tübingen
1933,
S.
54
.
R.
Nu kse,
"The
Schema ic
Rep e-
sen a ion o
he
S uc u e
o P oduc ion", Re . o Econ. S ud.
1935.
H.
Seidel,
"Zu
Theo ie
de
Kapi albildung",
Job.
Na .
Öko
U.
S a ., Bd.
149,
1939.
24
übe
den
Zusammenhang
de
s öme
e schiedene Be eiche
im
K eis-
lau
s. a.
W.
G.
Wa enschmid ,
"Anschauliche
Ein üh ung
in
die
allgemeine
und
heo e ische Na ionalökonümie", Meisenheim
1950,
S.
109 .
25
K.
B unne ,
"Pa ame ische Va ia ion
und
Mul iplika o analyse",
Z.
.
Ökonome ie, H.
2,
Jg.
1,
1951,
S.
32.
26
Die Au eilung in Konsumgü e ab eilung
und
In es i ionsgü e ab ei-
lung
un e
Be ücksich igung
meh e e
S u en
inne halb
de
Ab eilungen
wi d
nich
ü
zweckmäßi.g e ach e ,
da
o gelage e
S u en
mi
beiden
Ab-
eilungen ,in Ve bindung s ehen können
und
eine
de a ige
Gliede ung den
K eislau Z'UiSammenhang 'unnö ig auseinande eiß .
2
B and -Mülle -K elle
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40242-7 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:27
18
Ka lB and
c =
Ausgabe
ü
Rohs o e
ode
In es i ionsgü e ,
I,
II
bezeichnen
die
S u e,
on
de
dies·e
P oduk ionsmi el
gekau
wu den,
I
is
Ausgabe
ü
Löhne.
Die
ech e
Sei e
zeig
das
he ges ell e
P oduk
und
als
Ve kau
desselben
die
E löse.
Da
Gewinne
ausgeschal e
we den,
bleib
die
Bilanzgleichhei
au
beLden
Sei en
gewah .
Im
s a ionä en
Modell
is
auße dem
die
Summe
jede
Zeile
gleich
de
Summe
de
en sp echen-
den
Spal e,
im
o sch ei enden
Modell
zeigen
Di e enzen
zwischen
Zeilen
und
Spal en
Lage bes ände
an.
So
besag
Zeile
I,
daß
die
He -
s ell ung
on
40 R
den
Einsa z
on
20
c
II
(=
In es i ionJsg ü e bezug
on
S u e
II)
und
20
(=
Löhne,
Ausgaben
an
Haushal e)
e o de ,
die
Spal e
(1) zeig ,
daß
de
ou pu
de
S u e
I
in
Höhe
on
40 R
on
de
S u e
II
(=
20
c
1)
und
de
S u e
III
(=
20
c
I)
au genQll'l1men
wi d.
En -
sp echende
übe legungen
lassen
s1ch
ü
die
üb igen
S u en
ans ellen.
Die
le z e
S u e
s ell
ein
Ne op oduk
V'on
80
KG
he ,
das
e ügba e
EinkolIIlmen
de
Haushal e
(Faik o einkommen
alle
S u en)
be äg
801,
de
ou pu
de
Konsumgü e indus ie
wi d
on
den
Haushal en
oll
au genommen.
Anschaulich
läß
sich
diese
Zusammenhang
in
einem
ein achen
K eislau modell
da s ellen:
20
Abbildung
2
Als
K eislau pole
e scheinen
die
ie
Be eiche:
Ha ushal e,
Konsum-
gü e indus ie,
In es i ionsgü e indus ie,
Rohs o indus ie.
Die
P eil-
ich ung
g~b
den
Ve lau
de
S öme
an,
die
angesch iebenen
Zahlen
die
en sp echende
S omb ei e.
De
Ausgabens om
de
Haushal e
geh
an
die
Konsumgü e indus ie,
eil
sich
do
au
in
die
Ausgaben
ü
Fa'k o kos en
und
benö ig e
E zeugnisse
de
o gelage en
S u en,
die
Ve käu e
de
IG-
und
R-S u e
bedingen
selbs
wiede
gegensei ige
Lie e ungen
und
Inansp uchnahme
on
Fak o leis ungen
und
da
au
jede
S u e
das
Bilanzgleichgewich
gewah
wi d,
is
auch
de
K eis-
lau
selbs
aus.geglichen.
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Disp opo ionali ä en
im
Au bau des P oduk ionsp ozesses 19
In
ähnliche
Weise
wickel
sich
bekann lich
die
"e wei e e
Re-
p oduk ion"
ab.
De
Fo sch i spmzeß
wi d
du ch
KJapi alJbildung
in
Gang
gese z
und
dadu ch
eine
E wei e ung
de
P oduk ionsbasis
au
allen
S u en
e möglich .
Diese
E wei e ung
beding
eine
Umle kung
de
S öme
und
se z
en sp echende
Anpassungs o gänge
au
allen
S u en
o aus.
Wi
eilen
den
P ozeß
in
sukzessi e
Ablau olgen~7
au ,
nehmen
an,
daß
aus
dem
lau enden
Einkommen
eine
In es i ion
on
8
zu
E wei e ung
on
R
e wand
wi d,
in
de
nächs en
Ablau -
olge
eine
In es i ion
on
8
die
E wei e ung
de
IG-S u e
e möglich ,
um
in
de
olgenden
Pe iode
ohne
wei e e
In es i ionsp ozesse
de
KG-S u e
zu
Ve ügung
zu
s ehen.
Wi
e hal en
olgenden
Ve Lau :
1.
Ablau olge:
I.
23
1
/3cII
+
23
1
/31
= 462
/3
R
11.
202
/3cl
+
20
2
/31
=
41
1
/3
IG
In.
18
el + 18c
II
+
361
=
72
KG
382
/31
+ 411
/311
+
801
= 160.
Au
S u e
R
en s eh
eine
Di e enz
in
Höhe
on
462
/3-38
2
/3
= 8
(Summe
de
Zeile
I
minus
Summe
de
Spal e
[1]),
nach
Abschluß
de
Pe iode
sind
also
8 R
he ges ell
wo den,
die
nich
e b auch
wu den.
Im
K eislau modell
da ges ell :
20
"'3
Abbildung 3
2.
Ablau olge:
I.
20
2
/3cll
+
20
2
131
=
41
1
/3
R
11.
23
1
/3cl
+
23
1
/31
= 462
/3IG
In.
18
cl +
18
cll +
361
=
72
KG
41
1
/31
+ 382
/311
+
801
= 160.
27 Die Gesam in es i ion
kann
na ü lich simul an e olgen, die
Au
eilung
wu de
hie
nu
de
besse en
übe sich
wegen einge üh .
2·
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20
Ka l
B and
De
gleiche
P ozeß
de
E wei e ung
spiel
sich
je z
au
de
IG-S u e
ab.
Am
Ende
de
Pe iode
is
hie
ein
Lage bes and
in
Höhe
on
8
en -
s anden.
Im
K eislau modell
da ges ell :
Abbildung
4
3. AbLau olge:
Es
s ehen
je z
8
Rund
8
IG
zu
Ve ügung,
die
zu
E wei e ung
on
KG
eingese z
we den
können,
wei e e
In es i ions o gänge
inden
nich
s a :
1.
24c
ll
+
241
= 48 R
11.
24c1 +
241
= 48
IG
IH.
24c1 + 24c
ll
+
481
= 96
KG
481
+
4811
+
961
= 192.
Am
Ende
de
3.
Ablau olge
is
de
gesam e
E wei e ungsp ozeß
ab-
geschlossen,
de
s a ionä e
P ozeß
läu
wie
zu
Beginn,
abe
au
e -
wei e e
S u enlei e ,
ab.
Es
ha
sich
ein
neues
Gleichgewich
ein-
gespiel .
Im
K eislau modell
da ges ell :
96
Abbildung
5
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Disp opo ionali ä en
im
Au bau
des
P oduk ionsp ozesses
21
Die
Da s ellung
solche
kompa~a i -s a ische
P ozesse
is
bekann ,
sie
läß
deu lich
e kennen,
daß
wi scha liche
En wickLung
bei
e i-
kale
S u engliede ung
de
P oduk ion
G 1
eie
h ö m i g
ik.
e i
o -
ausse z ,
daß
man
abe
ein
bloßes
Wei e eichen
on
eine
S u e
höhe e
zu
eine
niede e
O dnung
nich
annehmen
muß,
sonde n
die
Beziehun-
gen
de
einzelnen
S u en
un e einande
on
o nhe ein
be ücksich ig
we~den
können.
Es
is
ohne
wei e es
kla ,
daß
Fo sch i
un e
Wah-
ung
de
gegebenen
P oduk ionskoe izien en
eine
diesen
Rela ionen
en sp echende
Dosie ung
de
Gesam in es i ion
e lang .
Wi d
diese
P opo ionali ä
nich,
e eich ,
machen
sich
so o
ÜbeI1kapazi ä en
und
Fehlin es i ionen
beme kba .
Synch onisa ion
de
P od l!k ion
im
Fo -
sch i
bedeu e
also
zunächs
nu
Einhal ung
de
P opo ionali ä
im
S u enau bau.
Das
E gebnis
is
-
wie
wi
sehen
we den
-
öllig
iden isch
mi
de
Theo ie
des
wi scha lichen
Wachs ums.
Vo e s
haben
wi
unse
Augenme k
au
eine
wei e e
Komplika ion
zu
ich en,
die
dimn
en s eh ,
wenn
wi
die
es en
Anlagen
be ück-
sich igen,
die
in
eine
Pe iode
nu
in
Höhe
de
Absch eibungen
in
die
P oduk ion
eingehen
und
wei e ,
wenn
die
Selbs ep oduk ion
au
eine
ode
meh e en
S u en
angenommen
wi d.
Im
olgenden
bleib
de
P ozeß
de
Selbs ep oduk ion
au
die
Anlagen
de
In es i ionsgü e -
indus ie
besch änk .
Be ach en
wi
wiede
die
Aus ausch e häl nisse
bei
einem
d ei-
s u igen
P odUik ionsau bau
in
de
o he
besch iebenen
Weise.
Ve ein-
achend
wi d
o ausgese z ,
daß
nu
un e
Voll
ausnu zung
de
P oduk-
ionskapazi ä en
gea bei e
wi d.
Es
is
dann
ü
jeden
Be ieb
ein
bes imm es
"be iebsno wendiges"
Kapi al
e o de lich,
das
du ch
E sa zbeschJa ung
au
gleiche
Höhe
gehal en
we den
muß,
d.
h.
wi
haben
au
jede
S u e
eine
en sp echende
capi al-ou pu - a io
in
die
KalkuLa ion
einzuse zen.
De
Kapi alkoe izien
sei
mi
a
bezeichne
und
au
jede
S u e
gleich
hoch
mi
a = 5
angenommen,
ü
jede
he -
ges ell e
Einhei
ou pu
sind
also
5
Einhei en
Kapi aleinsa z
e o de -
lich.
Fe ne
sind
je z
Absch eibungs a en
zu
be ücksich igen.
Sie
sollen
be agen:
in
KG
in
IG
in
R
k
i
=
1/
20,
=
1/
20,
=
1110.
Die
P odUik ionskoe izien en
geben
wiede wn
die
Kos en e häl nisse
ü
eine
E zeugungseinhei
an.
Sie
seien
in
KG
2 L : 1 R :
lIG,
in
IG
= 1 L : 2 R :
lIG,
in
R =
1L.:
1IG28.
28 Also
z.
B.
Kos en e häl nis
in
de
Konsumgü e indus ie:
1/
2
ü
Löhne,
1/
4
Üll:'
Rohs o bezug,
1/
4
ü
In es i ionsgü e bezug usw.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40242-7 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:27
22
Ka l
B and
Fü
den
Ablau
eines
s a ionä en
P ozesses
mi
einem
Ne op oduk
on
80
e gib
sich
olgendes
Bild:
80
15
Abbildung 6
Von
den
Haushal en
geh
ein
Na,ch ages om N
in
Höhe
on
80
an
KG.
Bei
eine
P odJuik ion
on
80
is
in
de
Konsumgü e s u e
de
Kapi aleinsa z
C
bes imm
du ch
C = N. a = 400.
Die
Aihsch ei'bungs-
a e
k
be äg
1120,
KG
en wickel
also
eine
Nach mge
nach
In es i ions-
gü e n
in
Höhe
on
k. C = 20,
die
Nach age
nach
Rohs o en
be äg
eben alls
20
(R-An eil
=
1/
4
des
ou pu ).
Diese
beiden
Nach age-
s öme,
die
an
die
o gelage en
P oduk ionen
gehen,
en wickeln
eine
wechselsei ige
Nach age
zwischen
den
S u en
IG
und
R.
De
e s e
Nach agei npuls
au
de
R-S u e
sei
D.
E
se z
sich
zu-
sammen
aus
de
Nach age
D1
on
de
Konsumgü e indus ie
und
D2,
jene
Nach age,
die
die
In es i ionsgü e indus ie
ih e sei s
en al e ,
wenn
sie
den
on
KG
an
sie
he ange agenen
Wünschen
en sp echen
will.
Die
R-Indus ie
plan
also
zunächs
eine
P odUik ion
im
Ausmaße
on
D.
De
hie ü
benö ig e
Kapi aleinsa z
is
C =
Da
und
die
sich
da aus
ablei ba e
eigene
Nach age
nach
E zeugnissen
de
IG-S u e
be äg
Da .
Fü
diese
Nach age,
die
ja
eine
E wei e ung
au
de
IG-S u e
bedeu e ,
wi d
au
de
IG-S u e
selbs
wiede
ein
bes imm e
An eil
R
benö ig ,
diese
Rohs o an eil
sei
s,
e
is
du ch
die
P oduk-
ionSikoe izien en
de
en sp echenden
S u e
bes imm .
Die
on
R
aus-
gehende
Nach age
nach
IG
induzie
also
wiede um
wei e e
Nach age
de
IG-S u e
na-ch
R.
Die
IG-S u e
en wickel
eine
neue
Nach l1age
D'
nach
Pl'oduk en
on
R
und
zwa
is
D'
=
Da s.
D'
beding
eine
wei e e
Nach age
on
R
nach
IG-P oduk en:
D'a
= (Da s)a .
Die
Gesam -
nach l1age
e gib
sich
du ch
Summie ung
de
gegensei igen
induzie en
Einzelnach agen
und
läß
sich
du ch
geome ische
Reihen
da s~llen29.
29
Es
is anzume ken, daß hie selbs e s ändlich keine mul iplika i en
P ozesse o liegen, sonde n die Summe
de
Reihen die Nach age angib ,
die eine
ausgeglichen~m
P oduk ionss uk u en sp ich .
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40242-7 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:27
Disp opo ionali ä en
im
Au bau des P oduk ionsp ozesses 23
Die
gesam e
Nach age
de
R-S u e
nach
P oduk en
de
IG-S u e
is
bes imm
du ch:
(Da ) + (Da )
sa
+ (Da )
s2
a2 2. . . + (Da )
snan
n.
Se zen
wi
sa
q,
so
e gi'b sich
ü
den
Gesam we
de
Reihe,
ü
q < 1:
ü
q > 1:
1
S=Da --,
l-q
1
(1)
S =
Da --(l-qn+l).
(la)
l-q
De
Fall
q > 1
is
p ak isch
nich
bedeu sam,
da
die
E ah ungswe e
ü
und
s siche lich
iel
kleine
als 1
sind
und
mi
einem
explodie en-
den
Sys em
nich
ode
nu
in
Ausnahme ällen
ge echne
we den
muß.
Fü
obiges
Beispiel
e gLb sich also:
Nach mges om
D
in
R =
20
on
KG
+ 10
on
IG
= 30 (a = 5, =
1/
10
, S =
1/
2
),
e gi>b
eigene
Nach age
1
de
R..;Indus ie
an
IG
nach
(1) : S =
15
?, ;
= 20.
In
ähnliche
Weise
wi d
de
gegenläu ige
Nach ages om
on
IG
nach
R
bes imm .
De
e s e
Nach ageimpuls
in
IG
sei
wiede um
D
und
se z
sich
Zlusammen
aus
Dl
on
KG
und
D2
on
R.
Übe
den
P o-
duk an eil
s
is
dann
die
induzie e
Nach age
nach
Rohs o en
be-
s imm ,
sie
be äg
Ds.
Die
eigene
Nach age
Ds
beding
wiede
Rüek-
nach mge
on
R
an
IG
in
Höhe
on
Dsa .
De
gesam e
Nach ages om
wi d
ausged ück
du ch:
(Ds) + (Ds)
a s
+ (Ds) a2 2
s2 + . . . + (Ds) an nsn.
De
Gesam we
de
Reihe
is
bes Lmm
du ch:
1
S
=Ds
1-q
,
wobei
q =
a s
und
q <
1.
(le)
In
unse em
Beispiel
e g~b
sich D = 30 (20
on
KG
+ 10
on
R),
1
S =
15
3 4
= 20.
Mi
diesen
Übe legungen
wä e
die
Analyse
de
gegensei igen
Aus-
auschs öme
abgeschlossen,
wenn
nich
noch
die
Selbs ep od'lllk ion
e b auch e
eigene
Anlagen
au
de
IG-S u e
zu
be ücksich igen
wä e.
De
Gesam absa z
de
IG-S u e
be ug
insgesam
40
(20
an
KG,
20
an
R).
Die
P oduk ion
e o de
also
eine
eigene
Gesam in es mon
C =
5.40
= 200.
Da
auße dem
die
eigenen
Anlagen
abgenu z
we den,
muß
ü
die
insgesam
eingese z e
Kapi als.umme
die
Selbs ep odiUk-
!ion
gesiche
sein.
Die
Absch eibungs a e
diese
S u e
is
i =
1/
20,
es
sind
dahe
wei e e
10
IG
als
E sa z
e b auch e
Anlagen
no wendig.
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30
Ka l
B and
de
gesam en
P oduk ionskapazi ä
üh en,
ode
die
neuen
In es i-
ionen
haben
das
Ma k eld
konku ie ende
Fil1men
eingeeng ,
so
daß
al e
P odUik ionskapazi ä en
s illgeleg
wu den,
ode
die
neuen
Ka-
pazi ä en
e weisen
sich
als
Fehlin es i ion,
da
sie
sich
am
Absa zma k
de
P oduk e
nich
ealisie en
ließen.
Jeden alls
en s ehen
ungenu z e
Kapazi ä en
bzw.
Kapazi ä s e nich ung,
die
Rendi e
de
Kapi al-
anlagen
e inge
sich
und
de
wei e e
In es i ions e lau
wi d
ge-
hemm .
Doma
nenn
diesen
P ozeß
den
"junking-P ozeß"36,
de
nu
du ch
Abbau
des
Spa ens
ode
S imulie ung
des
echnischen
:8o -
sch i es
geb ems
we den
kann
und
de
um
so
meh
in
E scheinung
i ,
je
wenige
die
In es o en
diese
Abwe ung
du ch
Ane kennung
V'on
Ve lUJS en
hinnehmen;
a
weich uuch
dann
V'on
(!
ab,
wenn
die
po en iellen
Kapazi a en
'UIl e
Ren abili ä sgesich spunk en
oll
aus-
genu z
we den
könn en,
abe
die
e meh en
Anlagen
nu
eilweise
p oduk ions echnisch
genu z
we den
können,
weil
eine
en sp echende
Ve meh ung
de
einse zba en
A bei sk ä e
ehl .
Wäh end
de
jun-
king-P ozeßunausgenu z e
Kapazi ä en
mi
A bei slosigkei
eI'lbinde
und
en sp echende
beschä igungspoli ische
Maßnahmen
e lang ,
e -
geben
sich
je z
Kapa'zi ä sülbe sch:Ülsse
bei
olle
Beschä igung
des
Fak o s
A bei .
Hie
zeig
sich
deu lich,
daß
Fo sch i
im
Sinne
on
Ma x
als
Akkumula ion
und
im
Sinne
on
Schumpe e
du ch
"inno-
a ions"
zu
deu en
is
und
daß
beLde
nich
imme
unabhängig
onein-
ande
exis ie en
können.
Solange
eine
en sp echend
g oße
"na ü liche"
Wachs1lu!ms a e
de
Wi scha
übe
die
Be ölke ungs e meh ung
o -
gezeichne
is ,
kann
alle dings
angenommen
we den,
daß
Übe kapazi-
ä en
solche
A
nich akwell
sind.
Wenn
wi
dagegen
das
Modell
eines
s e igen
Wachs ums
e lassen
und
eine
a iie ende
Wachs u ns a e
un e s ellen,
die
zei weise
übe
den
du ch
die
na ü lichen
Wachs ums-
bedingungen
es geleg en
T end
hinausgeh ,
dann
is
dieses
eale
Wachs um
nu
gesiche ,
wenn
A bei s ese en
zlU
Ve ügung
s ehen
ode
die
äumliche
Di e enzie hei
de
Wi scha
Fluk Uia ionen
inne halb
des
A bei seinsa zes
zuläß .
Scheiden
beide
Möglichkei en
wegen
ins i u ionelle
S a hei en
aus,
so
kann
die
no wendige
Wachs-
ums a e
nu
au ech e hal en
we den,
wenn
gleichzei ig
a bei s-
spa ende
E indungen
zu
eine
Ve ände ung
de
P od uk ions unk-
ionen
und
Fak o ene izienz
üh en.
Wiede um
on
besonde e
Bedeu ung
ü
die
e ikJale
P oduk ions-
s uk u
is
das
Fehlen
üh ige
Hil squellen,
wie
mangelnde
Rohs o -
e so gung
u. a.;
Engpässe
solche
A
können
im
allgemeinen
-
wenn
wi
on
lenkungswi scha lichen
Eing i en
absehen
-
die
gesam e
P oduk ionss Uik u
eines
Landes
nu
dann
e en,
wenn
eine
beson-
de e
Auslandsabhängigkei
an
diesen
Hil smi eln
bes eh
und
die
Im-
36
Doma ,
"Capi al", a. a.
0.,
S. 143 .
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Disp opo ionali ä en
im
Au bau des P oduk ionsp ozesses 31
po wachs mns a e
de
eigenen
inne wi scha lichen
W:achs ums a e
deswegen
nich
angepaß
we den
kann,
weil
die
Außenhandelsbeziehun-
gen
nich
schnen
genug
ea angie
we den
können.
IIlSIbesonde e
pa -
ielle
Übe kapazi ä en
einzelne
S u en
sind
dagegen
imme
möglich
und
nu
Ausd uck
da ü ,
daß
konsumnähe e
S u en
sich
ausdehn en,
wäh end
o gelage e
S u en
diesen
P ozeß
nich
mi mach en,
also
be ei s
die
P opo ionali ä
im
Wachs um
de
S u en
ges ö
wa .
Wli
gingen
bislang
on
de
Bedingung
= aa aus,
lUIlid
diese
Be-
dingung
gal
ü
den
s e igen
Fo sch i
un e
Einschluß
de
Voll-
beschä igung,
bedeu e e
also,
daß
Einkonunen
und
P oduk ionskapazi-
ä
sich
en sp echen
(Y = P).
Is
=
dY
ein
Einkommenswachs um
im
Y
Gleichgewich
und
aa
die
e o de liche
Ra e
de
Vollbeschä igung,
so
läß
sich
du ch
Gegenübe s ellen
on
und
aa
ein
Nu zungskoe izien
de
P oduk ionskapazi ä
au s ellen:
(6)
8=
aa
und
ü
den
unges ö en
Fo sch i
is
8 =
1.
Bezeichne
das
a -
sächliche
Wachs um
und
wi d
kleine
als
die
e o de liche
Ra e
aa,
so
wi d
8 < 1
und
es
en s ehen
wiede um
unausgenu z e
Kapazi ä en,
welche
die
gesam e
P oduk ionss wk u
gleichmäßig
e en.
Es
gib
dann
eine
Gleichgewich sbedingung
ü
das
Wachs um
bei
Un e -
beschä igung
de a ,
daß
dY
=
aa
837,
da aus
können
wei e e
Folge-
Y
ungen
abgelei e
we den,
mi
welchen
We en
on
a,
a,
8,
ein
bes imm-
es
Wachs um
des
Einkommens
ealisie
we den
kann,
bzw.
un e
welchen
Vo ausse z ungen sich
de
Ausnu zungsg ad
de
Kapazi ä en
und
dami
die
Beschä igung
s eige n
läß .
Wie
laJUS
de
Abb.
7 e sich lich"
ko espondie en
aa
und
bei
einem
A usnu zungsg ad
on
100
%,
albe
ü
aa = 0,04
und
eine!Ill
ge-
gebenen
= 0,03
is
nu
eine
750J0ige
Kapazi ä sausOlu zung
möglich
38•
Ge ade
die
Möglichkei
eine
Albweichung
on
und
a
is
wich ig,
d äng
sie
doch
einmal
die
F age
au ,
ob
ein
solche
Wachs umsp ozeß
bei
Un e a<usnu zun.g
de
Kapazi ä en
und
dami
pa allel
gehende
A -
bei slosigkei
au
die
Daue
beibehal en
we den
kann,
ob
Angleichun-
gen
s a inden
ode
ob sich Ha ods
J oblems ellung
de
di e gie en...;
dP
aI
37 Da nach (1)
dP
=
I.
a,
is
---
pp'
und
e se z
man
I
du ch
aY,
dP
Y Y
so
e häl
man
-= aa
-,
wobei -
de
Ausnu zungsg ad
de
Kapazi-
P P P
ä . Vgl. R. Eisne , "Unde Employmen
and
Equilib ium Ra es
oi
G ow h",
Am.
Econ. Re ., 1952, S. 51.
38 Eisne ,
a.
a.
0.,
S. 52. Eisne en wickel ähnliche Modelle
ü
kompli-
zie e e
Spa unk ionenund
komm so eilweise
zu
allgemeine en E geb-
nissen,
a. a.
0., S. 54
.
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32
Ka l B and
den
Wachs ums a en
mi
Zwangsläu igkei
e gib .
Au
de
ande en
Sei e
wissen
wi ,
daß
die
besch änk e
Konku enz
Kapazi ä s ese en
en häl
und
ins<l e n
maßgebend
da ü
sein
kann,
daß
die
e o de liche
aa-Ra e
nich
imme
e eich
wi d,
ode
m.
a.
W.
je
besch änk e
die
Konku enz
is ,
des o
schwie ige
ges al e
sich
bei
Ü1be kapazi ä en
die
no wendige
Anpassung
de
P oduk ionss uk u .
Schließlich
da
abe
nich
übe sehen
we den,
daß
ein
nicl:L
olle
Ausnu zungsg ad
ü
die
Angleichung
im
Wachs UiIll
imme
dann
on
Vo eil
sein
wi d,
wenn
es gil ,
Schwankungen
abzu langen,
einen
s a ionä en
P ozeß
in
Wachs um
Ülbe zu üh en
ode
wenn
sp ungha e
Ände ungen
de
Ein-
kommens a e
o handen
sind,
an
die
sich
das
Kapazi ä swachs um
nich
momen an
anpassen
kann.
+
dp",
J..(J'
P
+0,06
...
0,06
+ 0,05 ...
O,OS
+ 0,0'"
...
0, 0I
+
0,03
...
0,03
+ 0,0.2 + 0,02
..
0,01 + 0,01
0
50
60
10
80
30
100
%
~p
-0,01 -
0,01
-0,02 -0,02
-
Abbildung 7
Un e such en
wi
bishe
Disp opo ionali ä en
nu
sowei
sie
bei
un e ände em
a
au e en,
also
das
P oblem
des
"widening
o
he
capi al
s uc u e",
so
sind
ge ade
im
Zusammenhang
mi
dem
ee
h -
ni
s
ehe
n F 0
sc
h i die
Ve ände ungen
on
a wich ig.
Nu
neu-
ale
E indungen
e ände n
den
Kapi alkoe izien en
nich
39 ;
da
sie
die
Einsa z ela ionen
de
P oduk ions ak o en
un e ände
lassen,
en -
s ehen
gegenübe
de
bishe igen
Be ach ung
keine
neuen
P obleme.
Es
is
auch
gleichgül ig,
au
welche
P oduk ionss u e
de a ige
E in-
dungen
ealisie
we den,
wenn
sie
I1IU
zu
eine
simul anen
E wei e-
ung
de jenigen
S u en
üh en,
welche
als
Zulie e e
jene
Indus ien
39 Übe
den
Cha ak e
de
neu alen E indung siehe R. F.
Ha od,
"Dynamische
Wi scha ",
Wien
1945, S. 34
.
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Disp opo ionali ä en
im
Au bau des P oduk ionsp ozesses 23
in
F~age
kommen,
die die
E indung
zue s
ein üh en
40
.
Fü
den
Wachs-
umsp ozeß
als
solchen
sind'neu ale
E indungen
o zdem
nich
un-
wich ig,
sie
s ellen
einen
wesen lichen
Teil
de
inno a ions
und
e zeu-
gen
eine
hohe
In es i ionsbe ei scha ,
bewi ken
also,
daß
die
zu
Kompensa ion
des
Spa ens
ode
zu
Siche ung
des
Wachs ums
no -
wendige
In es i ion
auch
a sächlich
e eich
wi d.
Beein luß
wi d
da-
gegen
die
Gliede ung
de
P odJuk ioIlSlS uk u
du ch
a bei spa ende
und
kapi alspa ende
E indungen.
Dabei
sind
die
AuswiI'ilwngen
au
die
gesam e
P oduk ionss uk u
on
den
Auswi kungen
au
die
S u en-
gliede ung
zu
un e scheiden.
De
a bei spa ende
echnische
Fo sch i
üh
zu
einem
"deepening"
de
Kapi als uk u ,also
sinkendem
a,
de
kapi alspa ende
inde
seinen
Niede schlag
in
einem
"sho ening",
einem
s eigenden
a.
Die
Ve ie ung
de
K:api als uk u
is
dem
ge-
sam en
P ozeß
ö de lich,
da
dann
eine
hohe
Spa quo e
ehe
ge agen
we den
kann
und
inso e n
mi
wachsendem
Einkommen
s eigendes
a
kompensie
wi d
ode
bei
Un e a usnu zung
de
Kapazi ä en
die
Ten-
denz
zu
Vollbeschä igung
bes eh .
Umgekeh
wink
s eigendes
a
und
die
s eigende
Kapi alp oduk i i ä
kann
nu
nu zba
gemach
we den
bei
Ve kleine ung
on
a
ode
eine
S imulie ung
des
Wachs ums
(de
Ra e
)
V'on
außen
41
. .Nbe
echnische
Ve besse ungen,
die
a e ände n,
wi ken
au
die
S u engliede ung
un e schiedlich
ein,
sie
können
zu
s uk u ellen
Unausgeglichenhei en
üh en,
je
nachdem
welche
S u e
on
de
E indung
be o en
wi d,
und
1'o
allem
wachsendes
a
in
kon-
sumnahen
S u en
e u sach
asch
Übe kapazi ä en
in
o gelage en
S u en,
wenn
de
Fo sch i
sich
nich
gleichmäß~g
ülbe
alle
S u en
e s eck ,
eine
Annahme,
die
ge ade
bei
nich
neu alen
E indungen
als
inoppo un
ausgeschal e
we den
kann.
Albe
nich
nu
inno a ions
sind
maßgebend
ü
eine
Ände ung
on
a.
Schon
Umschich ungen
in
de
Endnach age
und
eine
da aus
esul ie ende
Ve ände ung
in
de
Zusammense zung
des
ou pu
bewi k ,
wegen
de
un e schiedlichen
We e
de
Kapi alkoe izien en
einzelne
Indus ien,
eine
Ve ände ung
de
Du chschni sg öß.e
V'on
a
und
dami
eine
Ve ände ung
de
P o-
duk ionss uk u .
In
diesem
Zusammenhang
is
auch
eine
ande e
Fes -
s ellung
in e essan ,
da
nich
nu
au onome
Ve ände ungen
1'on
0
möglich
sind.
Ge ade
eine
Di e enz
zwischen
S
und
I
kann
Ve ände-
ungen
on
a
auslösen
und
in
Rich ung
au
eine
Anpassung
diese
G ößen
hinwi ken4~,
so
wenn
bei
einem
S > I
die
anlageSlUchenden
40
Neu ale E indungen e en ohne Zwei el die KonsumgÜJ e indus ie
am
s ä ks en, so daß sie on
do
zu
eine
E wei e ung
alle
o gelage en
S u en
üh en.
41
Man soll e alle dings nich übe sehen, daß alle E indungen zu einem
Ans eigen
de
na ü lichen Wachs ums a e üh en, selbs dann,
wenn
das
Be ölke ungswachs um s agnie .
42
Vgl. dazu
FeHne ,
a.
a.
0.,
S.
118,
de
dLesen
F agen
seine
Au me ksam-
kei
gewidme ha .
3
B and -Mülle -K elle
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34
Ka !
B and
in es ieI"ba en
Fonds
billig
sind,
zu
Subs i u ion
.üh en
und
dami
den.
KJapi aleinsa z
e g öße n.
Alle
diese
übe legungen
sind
o zdem
nu
g obe
Annähe ungen,
da
de
Kapi alikoe izien
als
Du chschni sg öße
alle
P oduik ionss u en
ode
Be iebe
gedach
wu de
und
die
S u engliede ung
nu
gelegen lich
E wähnung
and.
In
Wi klichkei
gib
es
den
Kapi alkoe izien en
eine
Volkswi scha
nich
und
ü
jede
S u e
e geben
sich
eigene
An-
passungsno wendigkei en.
Wenn
man
eine
öllige
Hin e einande scilJal-
ung
alle
S u en
ane kenn
und
jede
S u e
ih en
Akzele a o '3
zu-
o dne ,
läß
sich
de
Au bau
de
Kapi als uk u
de
Gesam wi scha
ohne
Schwie igkei en
ablei en,
wie
Rich e
gezeig
ha
44
.
Eine
Nach-
ageausdehnung
de
Konsumgü e indus ie
üh
übe
den
Akzele a o
zu
eine
bes imm en
Nach age
nach.
Kapi algü e n,
um
die
Kapazi ä s-
e wei e ung
o nehmen
zu
können.
Da
jede
o geLage e
S u e
nun
ih e sei s
zu
eine
Auswei ung
gezwungen
is ,
p lanz
sich
die
Aus-
dehnung
übe
alle
S u en
o .
Die
S eige ung
de
Konsumgü e nach-
age
ha
also
eine
Expansion
de
gesam en
P odlU!k ionss uik u
zu
Folge,
man
is
geneig ,
on
einem
"mul iplen
Akzele a o "
zu
sp echen,
de
übe
die
insgesam
ausgelös e
Kapazi ä se wei e ung
en scheide
und
de
sowohl
on
den
Akzele a o en
de
einzelnen
S u en
als
auch.
de
Anzahl
de
S u en
abhängig
is .
Is
diese
A usdehnungsp ozeß
abe
einmal
in
Gang
gese z
wo den,
so
muß
e
in
o sch ei endem
Maße
wei e ge üh
we den,
wenn
die
le z e
S u e,
die
au
G und
ih e
ein-
maligen
E wei e ung
g öße e
P oduk ion
s ändig
aibse zen
so1l45.
Es
gib
demnach
eben alls
eine
Bedingung
ü
no wendiges
Wachs um,
die
sich
aus
de
e ikalen
Gliede ung
selbs
ablei e ,
und
sobald
dieses
no wendige
Wachs um
nich
e eich
wi d,
en s ehen
Übe kapazi ä en,
die
sich
um
so
s ä ke
beme kba
machen,
je
konsum e ne
die
S u e'
is .
Alle
bishe
behandel en
S öl"ungen wil1ken sich
dann
ücksch. ei end
in
e s ä k em
Maße
au
die
einzelnen
S u en
aus.
Eine
Wachs ums-
un e suchung,
die
also
au
einem
du ,chschni lichen Kapi lalkoe i-
zien en
basie ,
en häl
implizi
die
Bedingung
"ce e is
op imis",
die
jede zei ,
d. h.
bei
Beginn
des
Wachs ums
be ei s
auS'geglichene
e i-
kale
S u engliede ung.
So
übe zeugend
sich
in
de
Da s ellung
Rich e s'
die
e s äl1k e
Akzele a o wi kung
bei
S u engliede ung
zeigen
läß ,
sind
jedoch
ande e sei s
alle
Bedenken
gegen
sie
o zub ingen,
die
gegen
Böhm-Bawe ks
Ringschema
gel en.
Rich e
ha
dahe
e ein-·
achend
auch
angenommen,
daß
keine
o iginä en
Fak o en
o handen.
sind,
sonde n
die
le z e
S u e
sich
au onom
e wei e n
kann.
Dadu ch
wi d
das
Modell
ZJU
abs l1aik. .
G undsä zlich
bleib
abe
das
P oblem
43
WobeI
de
Akzele a o
de
Kapi alkoe izien
de
einzelnen S u e.
44
R. Rich e , "Die Ve eilung
de
Ne o-In es i ionen
a'Ul
die Konsum-·
gü e -
und P oduk ionsmi elind'US ie", Z.
.
ges. S aa sw. 1951
und
1952.
45 Vgl. Rich e , a. a.
0.,
S. 466
.
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Disp opo ionali ä en
im
Au bau des P oduk ionsp ozesses 35
auch
in
einem
K eislau schema
bes ehen,
in
dem
die
Hin e einande -
schal ung
de
S u en
du chb ochen
is ,
nu
daß
hie
e gänzend
neben
dem
Akzele a o
auch
die
üb igen
P oduk ionskoe izien en
(wie
S o -
an eil
usw.)
in
E scheinung
e en
und
diese
P oduk ioiIlSkoe izien en
mi
übe
die
Kapazi ä se wei e ungen
de
einzelnen
S u en
en scheiden.
Zu
Au ech e hal ung
de
P opo ionali ä
is
dann
nich
meh
eine
s eigende,
sonde n
nu
noch
eine
gleichbleibende
Wachs iUIllS a e
e o de lich.
Es
wild
abe
zu
eine
bedeu enden
F age,
ob
bei
einem
s a ionä en
Ausg:angsmodell
un e
Be ücksich igung
bes ehende
P oduk ions-
anlagen
das
Sys em
aUJS
sich
selbs
he aus
übe haup
wachsen
kann.
Wenn
im
Sinne
VTOn
Hayek
nu
eine
Umlage ung
de
Nach age
on
de
Konsumgü e -
~u
P oduk ionsmi elindus ie
zu
Expansion
üh en
kann,
bei
de
sich
die
Ve ände ung
de
P oduk ionss uk u
ganz
im
Rahmen
des
du ch
die
Einkommens e wendung
o bes imm-
en
Maßes
häl ,
so
is
dieses
E g€lbnis
allein
deswegen
agwü dig,
weil
in
de
Konsumgü e indus ie
so o
Übe kapazi ä en
au e en,
wenn
sich
ih
Nach ages om
e eng ,
und
es
is
nich
übe zeugend
anzu-
nehmen,
daß
die
o gelage en
P oduk ionss u en
In es i ionen
o -
nehmen,
wenn
sie
es s ellen,
daß
die
Konsumgü e indus ie
Rein es i-
ionen
un e läß ,
um
ih e
P oduk ionskapazi ä en
abzuJbauen. SeLbs
wenn
man
'on
de
Schwie igkei
absieh ,
daß
wegen
de
gegensei 1gen
Nach l'ag,elbe.ziehungen
zwischen
den
S u en
die
emzelnen
P odlllk ions-
mi elindus ien
sich
nu
gleichzei ig
ausdehnen
können,
S'Ü
kann
diese
Pmzeß
doch
nu
dann
gesiche
ons a en
gehen,
wenn
de
Impuls
zu
Ausdehnung
on
de
Konsumgü e indus ie
:ausgeh ,
d.
h.
de
Ge-
sam p ozeß
de
Expansion
is
gleichzei 1g
abhängig
on
eine
E wei e-
ung
des
Gelds omes,
nu
die
en sp echende
Ve meh ung
des
Geld-
einkommens
kann
die
Fo üh ung
siche n.
Eine
anschauliche
Da s el-
lung
dieses
de aillie en
W.achs umspl'ozesses
is
e s
dul'ch
Anwen-
dung
'on
inpu -<>u pu -Tabellen
möglich,
in
denen
die
e ikale
Glie-
de ung
expHzi
e aß
we den
kann
46•
Gleich alls
im
Rahmen
de
inpu -
46 Eine Un e suchung
in
diese Rich ung
ha
W.
K elle
du chge üh :
"In es i ionsquo e, Wachs ums a e,
Kapazi ä sausnü zung
und
Disp opo i0-
nali ä en
in
de
o sch ei enden Wi scha ",
Jb.
Na .
Öko
U.
S a ., Bd.166,
1954.
K eHe
geh
dabei
dem
P oblem
de
Disp opo ionali ä en
im
enge en
Sinne
nach
und
zeig die
im
Wachs um bes ehende Abhängigkei
de
Indu-
s iezweige un e einande .
E
komm
zu ähnlichen E gebnissen
und
weis
in
diesem
Zusammenhang
da au
hin, daß
die
Analyse
Rich e s
nu
einen
Spezi-
al ali umschl)€lib ,
de
nich ,ohne wei e esi e allgemeine lWe den da !. Rich e·,.
is
sich
ande e sei s
diese
engen
Beg enz hei
seine
P oblems ellung
du chaus
bewuß
und
es
is
sein Ve diens ,
da au
hingewiesen
zu
haben,
daß
inne halb
de
gesam en
P oduk ionss uk u
zwischen
eine
Reihe
on
S u en
de a ige
Beziehungen bes ehen können. -
Zum
de aillie en
Wachs-
um
g]..
auch R.
A.
Solowand
P.
A.
Samuelson,
"Balanced
G ow h
unde
cons an
Re u ns
o Scale", Econome ica, Val.
21,
1953;
S.
a.
die
do
an-
gegebene
Li e a u .
3*
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36 Ka !
B and
ou pu -Analyse
wi d
auch
zu
un e suchen
sein,
inwiewei
un e schied-
liche
Wachs ums a en
de
einzelnen
S u en
zu
Disp o po ionali ä en
üh en,
weil
sich
die
einzelnen
S u en
nich
eine
gegebenen
Wachs-
ums a e
anpassen,
sonde n
eigenen
Wachs umsbedingungen
olgen.
Es
is
hie bei
die
besonde e
Lage
de
Indus ieexpo s aa en
ins
Auge
zu
assen,
bei
denen
die
Kapazi ä se wei e ung
de
konsum e nen
S u-
en
nich
allein
on
de
inne wi scha lichen
Wachs ums a e
abhängig
is ,
sonde n
gleichzei ig
auch
om
Wachs um
de
Impo lä uie ,
welche
die
Indus iep oduk e
au nehmen.
Inne ha1b
de
Suu engliede ung
da
ande e sei s
die
Wi kungsweise
des
Akzele.m ionsp inzips
nich
übe schä z
we den.
Die
capi al-<lu pu -
ela ion
is
zwa
de
p ozeßbes immende
Fak o ,
wi d
abe
in
ih e
Wi kung
on
ande en
Bak o en
"beg enz .
Nich
nu ,
daß
Kapazi ä s-
ese en
eine
ku z is ige
Anpassung
bei
Nach ageändeI"Ullgen
übe
den
Akzele a o
ga
nich
e o de n
<Und
demen sp echend
de
Akzele-
a o
nu
ü
die
lang is ige
Anpassung
gil ,
sonde n
auch
ge ade
inne -
halb
de
lang is igen
An:alyse
du ch
das
Absch eiibl .Ulgsp oblem.
Be-
nu zen
wi
die
Fo mel
on
R. F isch47,
wonach
,die
B u oin es i ion
eine
Indus ie
w =
khz
+
kZ'48,
so
el'kenn
man
beim
Ve gleichen
de
beiden
Summanden,
daß
de
Akzele a o
um
so
wenige
zu
Gel ung
gelangen
kann,
je
g öße
h is ; es
is
dann
w
iel'
s ä ke
on
de
bis-
he igen
P oduk ion
als
on
de
P oduk ionss eige ung
abhängig.
Und
wenn
man
wei e
beach e ,
daß
h
du ch
die LebensdalUe
bes imm
is
und
ein
hohes
h
eine
ku ze
Lebensdaue
in
sich einschließ ,
dann
kann
de
echnische
Fo sch i
seh
wo-hl
de
endenziellen
Auswei ung
des
Akzelel1a ionsp inzips
en gegens ehen,
alle dings
nu
dann,
wenn
die
Un e nehme
mi
inno a ions
echnen
müssen,
die die
eigenen
E zeug-
nisse
seh
bald
ma k unib auchba
machen
und
man
sich
aus
G ünden
de
Kapi almobili ä
au
ku z is ige
In es i ionen
eins ell .
Gebie e
die
P oduk ons echnik
dagegen
aus
i gendwelchen
G ünden
lang-
is ige
In es i ionen,
so
e g öße
sich
de
Kapi alkoe izien ,
h
wi d
kleine
und
es
en s eh
eine
genau
gegen eilige
Wi kung.
Au oma i-
sieI"Ullgsg ad
und
Ausnu zungspe iode
des
Anlagekapi als
en scheiden
also
da übe ,
ob
de
mul iple
Akzele a o
seh
schnell
Schwankungen
ode
Abweichungen
e zeug ,
ode
ob
e
ein
s abiles
Wachs um
un e -
s ü z .
Eine
wei e e
F age,
in
de
Li e a u
in
ih e
Bedeu ung
ü
den
Wachs umsp ozeß
zumeis
e nein ,
bie en
die
Ve zöge ungen.
In
de
Di e enzengleichung
ü
das
Einkommenswachs um
is
be ei s
de
47
R.
F isch, "The In e ela ion be ween Capi al P oduc ion and Con-
BU ie
Taking", Jn. o Pol. Econ., 1931,
S.
646.
48 Wobei z =
ou pu
de
beobach e en Indus ie, z' = ou pu -S eige ung
du ch Nach agezuwachs, k = Akzele a o , h = Absch eibungs a e.
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Disp opo ionali ä en
im
Au bau des P oduk ionsp ozesses 37
"household
expendi u e
lag"
im
Sinne
Me zle s
be ucksich ig
49
,
de
"ea nings
lag"
(s eigende
Einnahmen
b ingen
nich
so o
Ände ungen
im
ausbezahl en
Einkommen)
kann
mindes ens
dann
e nachlässig
we den,
wenn
in
eine
s a k
konzen ie en
Indus ie
das
Ko po a i -
spa en,
die
Selbs inanz1e ung
an
Bedeu ung
gewinn
50
,
wogegen
de
"ou pu
lag"51
bes imm ,
wann
die
neugescha enen
Kapazi ä en
a -
sächlich
das
P oduk ions olumen
e g öße n.
Un e
Be ucksich igung
diese
e zöge en
Kapazi ä sanpassung
e häl
die
Einkommens-
wachs umsgleichung
(4)
die
Fo m
(4a) Y = Y -1 + aaY -n,
wobei
n>l.
Das
Wachs um
selbs
wi d
geb ems ,
je
s ä ke
die
VeI1Zöge ung
in
E scheinung
i ,
je
g öße
also
n is .
Da
die
He s ellungszei
de
An-
lagen
bei
konsum e nen
S u en
im
allgemeinen
g öße
als
bei
konsum-
nahen
P oduk ionen
is ,
bedeu en
solche
lags
ü
das
Wachs um
einen
S abilisie ungs ak o ,
da
sie
die
übe s eige e
Wi kung
des
mul iplen
Akzele a o s
abschwächen.
Wi
haben
mi
ein achen
Sys emen
gea bei e
wie
Doma
und
Ha od.
Diese
Sys eme
haben
den
Nach eil,
daß
sie
labil
sind.
Ha od
un e -
scheide
dahe
zwischen
de
be iedigenden
Wachs ums a e
des
Gleich-
gewich es,
de
na ü lichen
Ra e,
die
du ch
exogene
~ak o~en
bes imm
is
und
de·
a sächlichen
Ra e
und
e klä
Schwankungen
alUS
Ab-
weich,ungen
de
einzelnen
Rela ionen
oneinande ,
d. h.
nu
we11n
a sächliches
und
be iedigendes
Wachs um
im
Ha od-Modell
übe -
eins immen,
ollzieh
sich
das
gesam e
Wachs um
in
Fo m
ho~izon ale
Ausdehnung
un e
Beibehal ung
des
e ikalen
P oduk ionsgleich~
gewich es,
wie
wi
diesen
Zusammenhang
an
ande e
S elle
be ei s
ausge üh
haben.
Man
kann
abe
auch
wie
Alexande ,
Hicks
ode
Schelling
die
In es i ionen
öllig
om
Einkommen
wei e
zu ückliegen-
de
Pe ioden
abhängig
machen
und
e häl
du ch
die
Ein üh ung
meh e e
lags
ein
s abiles
Sys em
52
.
Die
P oblems elLung
selbs
e äh
dadu ch
keine
wesen liche
Ände ung,
mi
Ausnahme
dessen,
daß
bei
bes imm en
k i ischen
We en
on
a
und
a
Oszilla ionen
en s ehen
ode
die
Gleichungen
e schiedenen
W,achs ums a en
genügen,
die
unab-
hängig
oneinande
exis ie en
können,
wie
Alexande s
dominie ende
und
mino -Ra e.
Solche
Komplika ionen
sind
sinn oll,
um
zu
zeigen,
49 L.
A.
Me zle , "Th ee lags in he Ci cula
Flow
o
Income,
in
Essays
o Hono
o
A.
Hansen," 1948, S. 11.
50
Ein E'inbau solche lags wü de die Synch onisa ion on
de
Einkom-
menssei e
he
au heben
und
einen he e och onisie en P ozeß
im
Sinne
Zwiedineck-Südenho s s bedingen.
VgI.
Zwiedineck, "Allgemeine Volks-
wi scha sleh e", 1948, S. 237.
51
Wi sp achen on Kapazi ä s e zöge ung bzw. ui on lag,
S.
15.
52
S. S.
Alexande , "The Accele a o as a
Gene a o
o S eady G ow h",
Qua . Jn. o . Econ. 1949.
R.
J.
Hicks,
"M .
Ha ods
Dynamic Theo y",
Economica 1949. F.
A.
Sche ling, "Capi al
G ow h
and
Equilib ium",
Am.
Econ. Re . 1947.
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38
Ka l
B and
daß
es
ein
allgemeingül iges
Wachs umsgese z
nich
gib ,
und
daß
wei e
de
Einbau
on
S abilisa o en,
wie
de
Geld-
und
P eismechanis-
mus
wich ig
sind
53
•
Wi
wollen
Einzelhei en
solche
Be ach ung
jedoch
nich
wei e
e olgen
und
nu
es hal en,
daß
es
G enzen
gib ,
übe
ode
un e
die
das
eale
Wachs um
wede
s eigen
noch
sinken
kann,
wie
die
ceiling
und
bo om
bei
Hkks
5
4,
G enzen
'zwischen
denen
die
En -
wicklung
zyklisch
e lau en
kann.
Die
Zyklen
selbs
sind
dann
auch
nich s
ande es
als
Abweichungen
om
Gleichgewich sp ad
des
Fo -
sch i es.
Abe
wi
dü en
unse e
Aus üh ungen
nich
abschließen,
ohne
au
die
Besonde hei
de
Kapi als uk u
mi
de
Konjunk u
hin-
zuweisen,
denn
in
diesem
Koonplex
and
ja
Hayeks
Kapi al heo ie
ih ~
g oße
Bedeu ung.
Die
Übe in es i ions heo ie
be uh
bekann lich
au
dem
Gedanken,
daß
die
Au.sdehnung
de
P oduk ionss u k u
im
beabsich ig en
Um-
ange
nich
beende
we den
kann
und
de
Au schwung
'zusammen-
b ich .
Und
zwa
muß
diese
Zusammenb uch
no wendige weise
ein-
e en,
um
die
alsche
P opo 10nie ung
de
Konsumgü e -
und
P oduk-
ionsmi els äme
au
ein
Maß
2lU ückzu üh en,
bei
dem
die
P oduk-
ionss uk u
dem
Um ange
des
eiwilligen
Spa ens
en sp ich ,
da
ja
die
K edi schöp ung
nach
Hayek
e s
die
alsche
P opo ion.ie ung
aus-
lös .
Die
einmal
e ich e e
Pmduk ionss uk u
hä e
nu
du ch
e -
meh es
Spa en
au ech e hal en
we den
können.
Hayek
leugne
nich
die
Wii kungsweise
des
Akzele a ionsp inzips
an
und
ü
sich,
abe
de
Mechanismus
de
Akzele a ion
is
au gehoben,
ja
e
wi d
soga
in
sein
Gegen eil,
eine
"decele a ion"
e wandel
55•
Die
im
Hochschwung
lo ie ende
Konsumgü e indus ie
nimm
de
P odu k ionsmi elindus ie
no wendige
komplemen ä e
P oduk ions-
mi el
o
56,
wegen
de
P eiss eige ungen
sind
gleichzei ig
Reallohn-
senkungen
einge e en
und
diese
e lei en
dazu,
die
Kapi alin ensi ä
de
P oduk ion
he abzuse zen.
Inso e n
nimm
die
Nach age
nach
daue ha en
Kapi algü e n
ab,
die sich
e ände nde
P oduk ionss uk-
u
üh
zu
Ren abili ä sminde ung
de
konsum emen
S u en,
so
daß
am
Ende
de
Rica do-E ek
die
Auslösung
de
K ise
bewi ld.
K i isch
da
man
hie :bei
nich
übe sehen,
daß
ge ade
diese
Subs i u ionsp OiZeß
sich
nu
beg enz
en al en
kann,
einmal
weil
ku z is ig
solche
Sub-
s i u ionen
ga
nich
du ch üh ba
sind,
und
ande e sei s
diese
Pl'ozeß
noch
in
de
Vollbeschä igung
e olg ,
wo
genügend
Al'bei sk ä e
nich
zu
Ve ügung
s ehen.
Wi
haben
demgegenübe
zum
Ausd uck
ge-
b ach ,
daß
Di e genzen
im
Wachs um
zu
Vbedmpazi ä en
üh en,
und
53 Vgl.
Alexande ,
a. a.
0.,
S.
188 .
54
R.
J.
Hicks,
"MI'.
Ha ods
...
,"
a. a.
0.,
Kap. V u. VI; de s. "A Con i-
humon
o
he
Theo y o
he
T ade
Cycle", Ox o d 1950,
S.
95 .
55
Hayek,
"P o i , In e es
and
In es men ", London 1939,
S.33.
56
Hayek,
"P eise
...
",
a.
a.
0.,
S.69 .
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Disp opo ionali ä en
im
Au bau des P oduk ionsp ozesses 39
selbs
bei
ausdehnende
Nach age
können
diese
übe kapazi ä en
g oß
genug
sein,
um
die
K ise
auszulösen.
Beide
Theo ien
sehen
zu
Rech
in
de
disp opo ionalen
Pl'Oduk ionss uik u eine
Au hebung
des
Gleichgewich es.
Abe
nach
Hayek
is
diese
Displ'Opo ionali ä
mone-
ä
el'u sach
und
du ch
zu
g oßen
Konsum
beein luß ,
wäh end
sich
nach
de
Wachs umsanalyse
eI1gib ,
daß
selbs
ein
en sp echendes
S = I
keine
hin eichende
Bedingung
ü
den
s e igen
Fo sch i sp o zeß
bie e ,
so
daß
sich
auch
Zyklen
nich
mone ä en
U sp ungs
e geben
können,
bei
denen
ge ade
de
Ausgalbens om.
de
Konsumen en
zu
klein
ode
a
zu
g oß
is .
Nich
allein
die
alsche
P opo Uonie ung
de
S öme,
auch
ih e
ehlende
B ei e
wi d
en scheidend.
Man
wi d
da übe
hinaus
Hicks
zus immen,
daß
mone ä e
Zyklen
den
ealwi scha lich
kon-
junk u ellen
Ve lau
übe lage n,
und
selbs
we
Hicks
Übe legungen
eines
obe en
Pla onds
als
G enze
des
Au schwungs
nich
olgen
will,
inde
in
de
unausgeglichenen
P oduk ionss uk u
übe
den
mul iplen
Akzele a o
eine
E klä ung
ü
den
Umschwung,
denn
daß
ge ade
die
En wicklung
einen
Ve lau
nimm ,
bei
de
die
Gesam nach age
gleich-
mäßig
wächs ,
so
daß
eine
öllig
ausgeglichene
Pl'odUik ionss uk u
möglich
is ,
is
un e
Be ücksich igung
de
Ta sache,
daß
alle
wi -
scha lichen
Handlungen
au
An izipa ionen
be uhen,
siche lich
nich
seh
wah scheinlich.
Dahe
is
auch
Bishops
Ve such,
eine
Ve einigung
zwischen
Hayeks
Ü'be in es i ions heo ie
und
de
Beschä igungs-
heo ie
he beizu üh en,
nich
e iden
57
•
E
kann
zwa
nachweisen,
daß
un e
gewissen
Annahmen
übe
den
Ve lau
de
Spa -
und
In es i ions-
unk ion
nach
E eichen
de
Vollbeschä ig,ung
sich
eine
Si ua ion
ein-
s ell ,
die
nu
un e
Senkung
de
Realin es i ion
ein
Gleichgewich
zuläß .
Es
en s eh
dann
ein
no wendige
Anpassungsp ozeß
de
Real-
in es i ion
an
die
Reale spa nis,
die
bei
Vollbeschä gung
geplan
wa
und
dami
in
de
Ta
eine
Übe eins immung
mi
Hayeks
Folge ungen
58
•
57
G.
A.
Bishop,
"A
No e
on
he
O e in es men
Theo y
o
he
Cyc1e
and
i s
Rela ion o
he
Keynesian Theo y o Income", Am. Econ. Re .
1951.
58
Bishop
geh
on
dem
Gedanken aus,
daß
das
Realeinkommen nich
J,S
o
s
S
J------~~----~~~----Jz
Abbildung 8
y
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46
J.
Heinz Mülle
dieseLben
sind.
Ein
Ausgleich
wi d
sich
nu
dann
eins ellen,
wenn
im
Ve hal en
de
Be iebe
gewisse
Gegenläu igkei en
zu
e zeichnen
sind,
was
abe
nich
ge ade
wah scheinlich
is .
Dann
und
nu
dann
kann
de
Be ieb
A
seine
liquiden
Mi el
dem
Be ieb
B
ü
dessen
In es i ionen
zu
Ve ügung
s ellen,
wäh end
umgekeh
Bzu
gegebenen
Zei
die
dann
bei
ihm
e ügba en
liquiden
Mi el
an
A
ausleihen
kann.
Eine
wich ige
F age,
die
siclJ.
hie
anschließ ,
be aß
sich
mi
den
Ände ungen
in
de
Pe iodenkapazi ä ,
die
mi
s eigendem
Al e
de
Anlage
ein e en.
Dazu
muß
eine
Annahme
übe
die
Ände ung
de
jäh -
lichen
Leis ung
de
Anlag,e
bei
s eigendem
Al e
e olgen.
F ied ich
und
Ve n
Lu z
12
un e scheiden
ich ig
zwischen
einem
Anlage-Typ
kons an e
E izienz
und
einem
solchen
abnehmende
E izienz.
De
e s e
Typ,
de jenige
kons an e
E izienz,
e gib
einen
Leis ungss om,
de
im
Zei ablau
kons an
is ,
bis
e
aus
echnischen
G ünden
ganz
plö zlich
abb ich .
Es
is
de
Typ,
de
V'on
de
elek ischen
GLühbi ne
ielleich
am
ollkOi ililens en
e e en
wi d.
Beim
Typ
abnehmende
E izienz
wi d
de
Einsa z,
im
P oduk ions-
p ozeß
dadu ch
beg enz ,
daß
die
Leis ung
de
Anlage
im
Ablau
de
Zei
imme
ge inge
wi d
und
hzw.
ode
die
Repa a ullkos enan-
wachsen.
Es
komm
so
einmal
de
Punk 1
3,
an
dem
die
E se zung
de
Maschine
du ch
eine
neue
ü
den
Un e nehme
in olge
e minde e
Leis ung
und
bzw.
ode
ges iegene
Repa a u kos en
o eilha
wi d,
obwohl
die
Maschine
echnisch
noch
nich
oll
e nu z
is .
Nimm
de
Un e nehme
die
Rein es i ion,
wie
zunächs
angenom-
men,
e s
dann
o ,
wenn
die
Anlagen
aus
seinem
Be ieb
ausscheiden,
so
ble~b
wäh end
de
ganzen
P oduk ion
bei
einem
Anlage-Typ
~on
s an e
E izienz
die
jäh liche
Kapazi ä
des
Be iebes
in
ih e
Höhe
un e ände .
T o zdem
sind
bei
kons an en
P eisen
Schwankungen
im
Un e nehmensgewinn
zu
e zeichnen,
da
neben
dem
kons an en
eigen -
lichen
Pl'Oduk ionsgewinn
ein
in
seine
Höhe
pedodisch
wechselnde
Zmsgewinn
an äll
und
bzw.
ode
a iable
Zinsbe äge
ü
die
sei ens
des
Be iebes
au genommenen
F emdmi el
au gewende
we den
müssen.
De
Gesam gewinn
wil'd
dami
- l'o z
Kons anz
des
P odUlk-
ionsgewinns
-
Schwankungen
un e liegen,
de en
Ausmaß
on
de
Höhe
des
eingese z en
Kapi als,
abe
auch
on
de
Länge
de
Ab-
sch eibungs is en
abhängig
is .
12 F ied ich
und
Ve a Lu z,
Tbe
Theo y o
In es men
o
he
Fi m,
P in-
ce
on
1951,
S.
101.
13
Das P oblem,
wann
eine Anlage
im
Be ieb e se z wi d,
is
auße -
o den lich in e essan ,
kann
abe
hie
nich
behandel
we den. Vgl. hie zu
E ich Schneide , Wi scha lichkei s echnung,
Be n-Tübingen
1951,
S.75 .;
de selbe, Die wi scha liche Lebensdaue indus ielle Anlagen, Wel wi sch.
A chi ,
55.
Bd., S.
90
.; Gab iel
A.
D.
oP ein eich,
The
Economic Li e o
Indus ial
Equipmen , Econome ica, Vol.
8,
S.
12
.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40242-7 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:27

Disp opo ionali ä en
im
Au bau des Einzelbe iebes
47
Solange
Be iebe,
die
inne halb
de
Volkswi scha
hin e einande
geschal e
sind
-
und
dami
-komme
kh
zum
Disp opo ionali ä s-P o-
blem
im
enge en
Sinne
-,
sich
bei
kons an e
E izienz
ih e
Anlage-
gü e
so
e hal en,
daß
sie
ih e
Anlagen
e s
nach
olls ändige
Ab-
nu zung
e se zen,
en s eh
zwischen
ih en
Pe ioden-Kapazi ä en
keine
Displ'Opo ionali ä .
Wi
haben
ielmeh
ein
s a ionä es
Sys em,
in
dem
die
Kapazi ä en
alle
Be iebe
s e s
genau
au einande
abges imm
sind,
ohne
daß
die
Länge
de
Absch eibungsdaue
ih e
Anlagegü e
eine
Rolle
spiel .
Das
ände
sich,
sobald
de
Un e nehme
die
G öße
seines
Gesam -
gewinnes
als
K i e ium
ü
die
Höhe
zusä zliche
In es i ionen
n1m n ,
und
ein
de a iges
Ve hal en
dü e
zumindes
in
den
Lände n
wah -
scheinlich sein,
in
denen
de
nich
en nommene
Gewinn
s eue begün-
s ig
is .
In
diesem
Falle
sind
Disp opo ionali ä enun e meidlich,
da
bei
e schiedene
Absch e~bungsdaue
mi
No wendigkei
un e schied-
liche
V:e ände ungen
de
Gesam gewinne
Pla z
g ei en.
Es
komm
dann,
selbs
bei
eine
P opo ionali ä
in
de
Ausgangssi ua ion,
in olge
des
un e schiedlichen
Wiachs ums
de
Be iebe
mi
Siche hei
zu
eine
Dis-
p opo ionali ä
de
spä e en
Kapazi ä en.
Bei
abnehmende
E izienz
de
Anlagegü e
e g1b sich
mi
s eigen-
dem
Lebensal e
de
Anlage
eine
Reduzie ung
de
Pe iodenkapazi ä .
So e n
meh e e
Be iebe
.dieses
Anlage yps
in
de
Vo1kswi scha
hin e einande
geschal e
sind,
we den
sich
bei
ihnen
Disp opo io-
nali ä en
imme
dann
e geben,
wenn
de
G ad
de
jäh lichen
Abnahme
de
Pe iodenkapazi ä
bei
ihnen
nich
genau
de
gleiche
is .
Das
gil
na ü lich
auch,
wenn
Be iebe
mi
Anlagen
kons an e
E izienz
au
solche
e en,
de en
Anl1agen
om
Typ
abnehmende
E izienz.
sind.
Endlich
is
auch
bew
Typ
abnehmende
E izienz
eine
Disp opo ionali-
ä
im
Wachs um
de
Be iebe
in
ähnliche
Weise
möglich,
wie
es
oben
ü
den
Typ
·kons an e
E izienz
ausge üh
wu de.
Häu ig
wi d
abe
de
Un e nehme
ein
ande es
Ve hal en
an
den
Tag
legen,
indem
e
die
du ch
Absch eibungen
eiwe denden
Mi el
jeweils
unmi elba
nach
ih em
An:liallen
wiede
inne halb
seines
Be-
iebes
e wende .
Um
die
dabei
au e enden
Wi kungen
möglichs
wei gehend
ml
isolie en,
sei
als
wich ige
Spezi.al all
un e s ell ,
daß
de
Un e nehme
diese
Mi el
ausschließlich
zum
Anka'u
desjenigen
Maschinen yps
e wende ,
hei
dem
sie
du ch
Absch eibungen
ei-
gese z
wu den,
und
zwa
schon
dann,
wenn
die
lal en'
Maschinen
noch
wei e
in
seine
P oduk ion
eingese z
sind.
Fü
diesen
Fall
e geben
sich
un e schiedliche
Folge ungen
je
nach
de
A
de
Absch eibungsme hode,
die
de
Un e nehme
wähl ;
die
Un e suchung
de
Wi kUlIlgen
muß
dahe
: lü
die
beiden
wich igs en
Absch eilbungsme hoden
-
die
linea e
und
die
deg essi e
Absch eibung
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48
J.
Heinz Mülle
om
Anscha ungswe
-
ge enn
e olgen.
Dabei
is
es
zweckmäßig,
im
Anschluß
an
den
Vo schLag
on
E ich
Schneide
14
die
kon inuie lich
ließenden
Absch eibungs-
und
Rein es i ionss öme
du ch
eine
Reihe
on
S oms ößen
jeweils
am
Ende
de
Pe iode
zu
e se zen.
Folgendes
Zei schema
soll
bei
diese
Analyse
Ve wendung
inden:
Zei schemo
Jah '-----+I'--Jah 2--....,'II<-·--JOh 3=l--~
10
,
13
ZEl pUNKTE
Abbildung 1
Bei
de
Da s ellung
de
En wicklung
muß
s eng
un e schieden
we den
zwischen
Ände ungen
de
Buchwe e
und
Ände ungen
in
de
Zahl
de
eingese z en
Maschinen.
Bei
umgehende
Rein es i ion
de
du ch
Absch eibungen
eigese z en
Be äge
bleiben
nämlich
-
im
Un e schied
zu
den
E gebnissen
des
o he
Ibesch iebenen
Ve hal ens
de
Un e nehme
-
die
Buchwe e
kons an ;
o zdem
ände
sich
die
Maschinenzahl,
on
de
die
jäh liche
Kapazi ä
des
Be iebes
en schei-
dend
abhäng .
Ein
Beispie}l5
soll
dazu
dienen,
die
bei
diesem
Ve hal en
de
Un e -
nehme
sich
e gebenden
Folge ungen
zu
e deu lichen.
De
Be ieb
soll
im
Zei punik
o
mi
16
neuen
Maschinen
e ö ne
we den,
die
je
S ück
DM
4000
kos en
und
on
denen
jede
einzelne
eine
Lebensdaue
on
gena'll 4
Jah en
hesi z .
Bei
linea e
Alboch eibung
allen
dann
am
Schluß
des
e s en
Jah es
DM
16000
an
Absch eibungen
an.
Es
sei
un e -
s ell ,
daß
diese
Absch eibungsbe ag
auch
om
Be ieb
e dien
wi d,
daß
also
,alle
Unkos en
einschließlich
de
Absch eIbungen
om
Umsa z-
e lös
mindes ens
gedeck
we den.
14
E ich Schneide , Wi scha lichkei s echnung, a. a.
0.,
S. 2
.
15
De
Ve asse
e dank
we olle An egungen
ü
diese Da s ellung
dem
Vo ag on
Lohmann
au
de
Salzbu ge Tagung des Ve eins
ü
Sozialpoli ik (abged uck in: Sch i en des V S,
NF
Bd. 5, S. 169 .). Vgl.
e ne
N. J.
Polak,
G undzüge
de
Finanzie ung
mi
Rücksich
au
die
K edi -
daue , Be lin-Wien 1926, S.
92
.;
Hans Ruch i: Die Absch eibung,
S u ga
1953;
Ma in
Lohmann,
Absch ei:bungen, was
sie
sind
und
was sie nich
sind,
De
Wi scha sp ü e ,
2.
Jg., S. 353
.;
H.
Neube , Anlagen inanzie-
ung
aus Absch eibungen, Zei sch .
.
handelswiss. Fo schung, NF
3.
Jg.,
S. 367
.;
H. Langen, Die Kapazi ä sauswei ung du ch Rein es i ion
liquide
Mi el aus Absch eibungen, ebenda, NF 5. Jg., S.
49
.;
E ich Gu enbe g,
De
S and
de
wissenscha lichen Fo schung
au
dem
Gebie
de
be ieblichen
In es i ionsplanung, ebenda, NF
6.
Jg., S. 557
.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40242-7 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:27
Djgp opo ionali ä en
im
Au bau des Einzelbe iebes 49
De
eiwe dende
Absch eibungsbe ag
eich
ge ade
-aus,
um
4
neue
Maschinen
zu
bescha en;
de
Bucilwe
de
eingese z en
Maschinen
bleib
in
diesem
FalLe
DM
64
000, alls
die
A:bsch. eibungen
au
di ek em
~ge
e buch
we den.
Wü de
man
indi ek
absch eiben,
so
bliebe
de
Saldo
zwischen
de
Summe
de
Anscha ungswe e
und
den
Rück-
s ellungen
kons an
-au
DM
64000.
Am
Schluß
des
zwei en
Jah es
allen
an
Absch elbungen
au
dde
zunächs
bescha en
Maschinen
wiede um
DM
16 000
an;
gleichzei ig
we den
abe
au
die
zusä zlich
eingese z en
Maschinen
e s malig
DM
4000,
mi hin
zusammen
DM
20 000,
abgesch ieben,
die
je z
aus eichen,
um~usä zlich
5
wei e e
neue
Ma-
schinen
in
den
P :oduk ionsp ozeß
einzus ellen.
Die
En wicklung
sch ei e
o ,
indem
die
Zahl
de
eingese z en
Ma-
schinen
-bei
kons an em
Buchwe
de selben
-
p og essi
wächs ,
bis
die
e s en
aus
dem
P oduk ionsp ozeß
ausscheiden;
das
is
in
unse em
Beispiel
unmi elba
o
dem
Zei punk
4
de
Fall.
Abe
auch
dann
e eich
die
Zahl
de
Maschinen
nich
wiede
den
,al en
Tie s and.
Sie
lieg
ielmeh
übe
de
u sp ünglichen
Zahl
on
16
S ück.
Bei
de
Fo -
üh ung
des
P ozesses
e geben
sich
wei e e
Schwankungen
in
de
S ück-
zahl;
diese
nähe
sich
in
sinkende
Ampli ude
-
olls ändige
Teilba -
kei
o ausgese z
-
imme
meh
dem
We
25,6.
Nachs ehende
Tabelle
gih
die
En wicklung
im
einzelnen
wiede :
Z a h I
de
Maschinen
Zei punk
Absch eibung
=
Rein·
Abgang
aus
dem
Be-
Maschinen- es i ion zu
Ende
ieb
zu
Ende
des
bes and des mi diesem Zei ·
mi
diesem Zei ·
punk
beginnend.
Jah es
punk
beginn.
Jah es
I
0 16 4
1 20 5
2 25 6,3
3 31,3 7,8
16
4
23,1
5,8 4
5 24,9 6,2 5
6
26,1
6,5 6,3
7 26,3 6,6 7,8
8
25,1
6,3 5,8
9 25,6 6,4 6,2
10
25,8 6,5 6,5
11
25,8 6,4 6,6
12
25,6 6,4 6,3
00
25,6 6,4 6,4
In
,allgemeine
Fo m
e gib
sich
olgende
En wicklungs e lau :
(a =
Zahl
de
neuen
Maschinen
zu
An ang,
p =
Absch eibungspI'ozen -
4
B and -Mülle -K elle
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J.
Heinz Mülle
sa z, n =
Lebensdaue
de
Maschinen,
Ym
=
Zahl
de
Maschinen
im
Zei punk
m)
Yo
= a
Yl
=a(l+p)
Y2
=
a(l
+p)2
Yn-l =
a(l
+p)n-l
Yn
=a(l+p)n-a
Yn+1
=
Yn(l+p)-yop
Yn+2
=
Yn+1(1+P)-Y1P
Ym
=
Ym-l(l+p)-
Ym-n-1P;
ü
j·eden
We
on
m~n+l.
Diese
Ablei ung
wi d,
wenn
man
die
Reku sionen
au lös ,
ech
komplizie .
De
Endwe
des
P o zesses
läß
sich jedoch
ein ach
assen;
e
is
e eich ,
wenn
alle
eingese z en
Maschinen
eine
ausgeglichene
Al e ss uk u
au weisen,
wenn
also
in
jedem
Al e sjah gang
die
gleiche
Maschlnenzahl
s eh .
Bezeichnen
wi
die
Zahl
de
Maschinen,
die
hei
ausgeglichene
Al e ss uk u
in
jedem
Al e sjah gang
s eh ,
alls
de
gesam e
Buch-
we
,alle
Maschinen
gleich
dem
Anscha ungsp eis
eine
neuen
Ma-
schine
is ,
mi
x,
so
gil
olgende
ein ache
Rela ion:
2
x=---
n+1
(1)
Da
wi
insgesam
n
Jah gänge
on
Maschinen
halben,
be äg
un e
diese
Vo ausse zung
ih e
Gesam zahl:
2n
X=xn=--
n+1
(2)
Fü
das
gesam e
zu
Ve ügung
s ehende
Kapi al
können
abe
a
neue
Maschinen
bescha
we~den;
ih e
Gesam zahl
he äg
dahe :
2na
Z =
axn
=
--.-.
n+1
(3)
Eine
DiSkussion
de
Fo mel
(2)
zeig ,
daß
de
We
ü
X
um
so
höhe
lieg ,
je
g öße
n,
also
die
Lebensdaue
de
Maschine
is .
Fü
n = 2
e gib
sich X = 1,33,
ü
n = 3
wi d
X = 1,5
und
ü
n =
10
s ell
sich
X
au
1,82.
Wie
diese
Be ach ungen
zeigen,
ollzieh
sich
de
zahlenmäßige
Expansionsp ozeß
un e schiedlich
je
nach
de
Länge
de
Absch ei-
bungs is ,
wie
im
einzelnen
ü
eine
Auswahl
on
We en
nachs ehen-
des
Schaubild
angib :
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40242-7 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:27
Disp opo ionali ä en
im
Au bau
des
Einzelbe iebes
Ye önde ung
de
Zahlde Maschinenbeilinea e
Absch eibung
und
kons an em
(jesam buchwe
in
Abhöngigkei
yon
ih e
lebensdaue .(
n)
)
/
/
/
li
1/
./
/
/ /
/ /
/ V /
/ / /
-
-
51
---
I
I
I
I
j/
./
~
~
'-'-~
J..----
----"[/
/ /
/);
///
" I-----"
/
/1/
/
'/
//
./
VI
//
n=4
/
j/
/
------
n=5
./
----_._-
n=
10
lj.~/
0 -
o 1 2 3 5 7 8 9 10
Zei
(Jah e)
AbbiLdung 2
1)
En sp echend
d€
s eng€n
Vo ausse zung
wä e
eine
Da s ellung
mi
Hil e
on
S abdiag ammen
angeb ach ;
doch
e schein
die
Fm" n
des
Ku en-
diag amms
geeigne e .
Un e s ellen
wi ,
daß
sich
meh e e,
hin e einande
geschal e e
Be-
iebe
mi
un e schiedlichen
(du chschni lichen)
AJbsch eiJbungszei en
en sp echend
den
gemach en
Vo ausse zungen
e hal en,
so
e geben
sich
zwischen
ihnen
mi
No wendigkei
Disp opo Honali ä en.
Sind
alle
eingese z en
Maschinen
om
Typ
kons an e
E izienz, so
e läu
die
Kapazi ä
eines
jeden
einzelnen
Be iebes
in
Fo m
zyklische
Schwan-
kungen,
de en
Ampli ude
im
Zei ablau
abnimm .
Sie
ände
sich
in
de
gleichen
Weise
wie
die
Maschinenzahl.
In olgedessen
kann
auch
Abb.
2
als
Ausd uck
ü
die
in
diesem
speziellen
Fall
au e 'enden
Disp opo ionali ä en
de
Kapazi ä en
au -
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52
J.
Heinz Mülle
ge aß
we :den.
Wich ig
is
da au
hinzuweisen,
daß
diese
Disp opo -
ionali ä en
nich
nu
wäh end
de
Auswei ung
de
jäh lichen
Be iebs-
kapazi ä
selbs
au e en,
slonde n
daß
auch
de
sich
bei
ausgeglichene
Al e ss uk u
einspielende
Endzus and
nich
de
u sp ünglichen
P o-
po ion
genüg .
Diese
Disp opo ionali ä en
in
den
Endg ößen
könn en
dadu ch
e mieden
we den,
daß
d~e
be eilig en
Be iebe
ih e
Kapazi-
ä en
nich
au
eine
P opo ionali ä
in
de
Ausgangs-,
sonde n
in
de
Endphase
abs ellen.
Das
hieße
abe
ih e
Fähigkei
de
Vo aussich
doch
wohl
allzu
s a k
übe schä ,zen!
,Albel'
selbs
in
diesem
Falle
wä en
Disp opo ionali ä en
wäh end
des
P ozesses
de
Kapazi ä sauswei ung
nich
zu
e meiden;
sie
wü den
ielmeh
in
de
Regel
noch
s ä ke
au e en
als
im
gewähl en
Beispiel,
das
eine
Pl'opo ionali ä
im
Aus-
gangsjah
un e s ell .
Dazu
wü de
es,
auch
bei
ku ze
Lebensdaue
de
Anlagen
und
hohem
G ad
ih e
TeiLba kei ,
noch
ela i
lange
daue n,
ehe
ein
Zus and
ausgeglichene
Al e ss uk u
e eich
is
Die
Disp opo ionali ä en
lassen
sich
in
diesen
Fällen
jedoch
dann
annähe nd
ausschal en,
wenn
die
be eilig en
Be iebe
die
insgesam
an allenden
Absch eibungsbe äge
poolen
und
Maschinen
desjenigen
Typs
jeweils
neu
anscha en,
de
im
Sinne
de
E hal ung
de
P o-
po ionali ä
am
meis en
ehl .
Abe
auch
dann
kann
es
noch
Si ua ionen
geben,
in
denen
sich
Disp opo ionali ä en
nich
öllig
e meiden
lassen,
wenn
sie
auch
nu
ku z is ige
Na u
sind.
Es.
is
nämlich
auch
dann
noch
möglich,
daß
die
in
einem
Jah
bei
allen
hin e einande
ge-
schal e en
Be ieben
eiwe denden
Absch eilbiungSibe äge
nich
aus-
eichen,
UI i
die
in
diesem
Jah
ausscheidenden
Maschinen
zu
e se z1en,
daß
,abel'
ande e sei s
eine
allgemeine
Ve inge ung
de
nächs jäh igen
Kapazi ä
dadu ch
unmöglich
is ,
daß
wenigs ens
in
einem
Be ieb
keine
Maschine
ausscheide .
Es
e ble1b
dann
eine
Lücke,
die
sich
selbs
mi
den
Albsch eibungsmi eln
alle
be eilig en
Be iebe
nich
schließen
läß ;
die
Kapazi ä
desjenigen
Be iebes,
de
in
dem
be e enden
Jah
keine
Maschinen
ausgeschieden
ha ,
kann
o übe gehend
nich
oll
·ausgenu z
we den.
Alle dings
wi d
diese
E scheinung
in
ih e
T agwei e
dadu ch
eduzie ,
daß
die
Lebensdaue
de
Maschinen
in
alle
Regel
nich
so
s eng
ixie
is ,
wie
in
unse em
Modell
ange-
nommen
wi d.
Beim
Maschinen yp
abnehmende
E izienz
i
als
wei e e
Va iable
eine
mi
zunehmendem
Al e
sinkende
jäh liche
Kapazi ä
de
Ma-
schine
au .
Die
S ä ke
de
Disp opo ionali ä en
ich e
sich
dann
ZJU-
sä zlich
nach
dem
Ve häl nis
de
ein e enden
E izienz-Minde ungen.
Eine
allgemeine
Aussage
ü
diesen
Fall
is
unmöglich.
Die
absinkende
E izienz
bei
s eigendem
Al e
kann
zu
eine
E höhung,
abe
auch
zu
eine
Ve minde ung
de jenigen
Disp opo ionali ä en
üh en,
die
sich
ein
nach
de
Maschinenzahl
eins ellen
wü den.
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Disp opo ionali ä en
im
Au bau
des
Einzelbe iebes
53
Die
bishe igen
übe legungen
beziehen
sich ausschließlich
au
den
Fall,
daß
de
Gesam buchwe
de
Maschinen
kons an
is .
Es
bleib
dahe
die
F age
o en,
inwiewei
auch
Disp opo ionali ä en!bei
einem
Wachs um
des
gesam en
Buchwe es
16
de
Anlagen
au e en.
Auch
ü
diesen
Fall
seizunäch.s
an
de
P ämisse
eine
linea en
Absch eibung
om
Anscha ungs,we
es gehal en
und
on
P eisände ungen
de
An-
lagegü e
a bs ahie
17
•
Bei
diese
Analyse
sei
zunächs
ein
linea es
Wachs um
des
Anlagewe es
,un e s ell ,
also
angenommen,
daß
de
gesam e
Buchwe
de
be ieblichen
Anlagen
on
J.ah
zu
Jah
um
den
gleichen
absolu en
Be ag
zunimm
und
diese
ausschließlich
zu
Be~
scha oung
neu
e
Anlagen
e wand
wi d.
Dann
i
zu
Kapazi ä sauswei ung
du ch
Rein es i ion,
wie
sie
das
s a ionä e
Modell
allein
zeig ,
die
WI kung
de
posi i en
Ne ~In
es i ion,
die
sich
ih e sei s
abe
auch
wiede
im
Wege
de
Rein es i ion
e s ä lk .
Die
Gesam wi kung
äuße
sich
dann
-
bei
einem
gleich-
mäßigen
Wachs um
om
Ausgangspunk
.an -
als
ein
Supe ponie en
de
e schiedenen
Phasen
eines
s a ionä en
P ozesses,
de
jeweils
mi
de
gleichen
Ausgangsg öße
beginn .
In
diesem
Modell
sind
die
au e enden
Schwankungen
wesen lich
ge inge
als
im
s a ionä en
Modell;
sie
e schöp en
sich
im
wesen lichen
da in,
daß
das
Wachs um
de
Maschinenzahl
bis
zum
Ausscheiden
de
zue s
eingese z en
Maschinen
schnelle
e olg
als
nachhe .
Abe
auch
in
eine
so
wachsenden
Wi scha
s ellen
sich
Disp o-
po ionali ä en
ein,
sobald
in
den
Be ieben
Anlagen
mi
un e schied-
lichen
Absch eibungszei en
o handen
sind.
Wenn
nämlich
diea:bsolu en
Wachs 1l:lThSg ößen
s'Oau einande
abges imm
sind,
daß
die
ne
uange-
scha en
Maschinen
keinen
Disp, opo ionali ä en
un e liegen,
so
läß
d1e
Kapazi ä sauswei ung
im
Zuge
de
Rein es i ion
die
Zahl
de
e -
schiedenen
Maschinen
in
un e schiedliche
Weise
s ich
auswei en.
Wü -
den
die
Un e nehme
umgekeh
ih e
Ne oin es i ionen
so
abs immen,
daß
sie
nach
e olg e
Kapazi ä sauswei ung
du ch
ReinV'es i iondie
e o de liche
P opo ion
e üllen,
dann
muß.
die
ganze
En wicklung
bis
dahin
Displ1Opo ionali ä enau weisen.
Je
länge
de
P ozeß
daue ,
um
so
ge inge
we den
dann
die
Disp opo ionali ä en,
ohne
indes
je
ganz
zu
e schwinden.
De
Un e nehme
kann
sich
also
bei
linea em
Wachs um
de
olks-
wi scha lichen
Agg ega e
e hal en,
wie
e
will;
es
is
ü
ihn
unmög-
lich,
wäh end
des
g e
sam
e n
P ozesses
Disp opo ionali ä en
zu
e -
meiden,
besonde s
wenn
die
absolu en
Wachs umsg ößen
nich
lang-
is ig
kons an
sind.
16
Zu
den
allgemeinen
Wachs umsp oblemen
des
Be iebes
gl.
Ka l
B and ,
S uk u
de
Wi scha sdynamik,
F ank u jMain,
1952, S.
66
.
17
Zu
diesem
P oblem:
E. D.
Doma ,
a. a.
0.,
S. 9;
F.
Schmid ,
Die
Indus ie-
konjunk u
-
ein
Rechen ehle ,
F ank:liu jMain,
1927.
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54
J.
Heinz
Mülle
Eine
Poolung
de
Absch eibungsbe äge,
die
in
den
hin e einande -
geschal e en
Be ieben
ei
we den,
kÖIUl e
in
diesem
Fall
-
o
allem
wenn
sie
noch
mi
de
F eihei
e bunden
is ,
o übe gehend
auch
Ände ungen
in
de
Au eilung
de
Ne oin es i ion
o z unehmen,
wo-
mi
alle dings
die
s engen
Vo ausse zungen
des
zule z
behandel en
Modells
au gegeben
we den,
-
zu
einem
ölligen
Ve schwinden
on
Disp opo Uonali ä en
üh en,
und
zwa
unabhängig
da on,
wie
sich
die
E izienz
de
Anlagen
mi
zunehmendem
Al e
ände .
Doch ,se z
ein
de a iges
Ve hal en
de
Un e nehme
das
En s ehen
und
Be~behal en
on
K edi beziehungen
un e
ihnen
o aus,
die
nich
nu
ku z is ige
A
sind;
dies
dü e
abe
o
nu
schwe
in
Kau
genommen
we den,
jeden alls,
sowei
es sich
nich
mn
Kapi algesellscha en
handel .
Behandeln
wi
nunmeh
noch
den
Fall
eines
~ons an en
p ozen ualen
Wachs wns
de
Anlage-Buchwe e.
Diese
Fall
sei
in
enge
Anlehnung
an
eine
A bei
on
Doma
18
nich
un e
Vo ausse zung
eine
kons an en
Wachs ums a e
de
Ne oin es i ion,
sonde n
ü
eine
kons an e
Ra e
de
B u oin es i ionbehandel ,
die
um
den
Fak o
jäh lich
wächs .
Die
B u oin es i ion
be äg
dann
im
e s en
Jah
1,
im
2.
Jah
(1
+ ),
im
3.
Jah
(1
+ )2
usw.,
und
zwa
ohne
Rücksich
da au ,
inwiewei
dieses
W,a,chs um
aus
GewiIUlen
und
inwiewei
es
aus
Absch eibungen
inanzie
wi d.
Es
zeig
sich
dann
ein
Ne owacbs u:m
de
Maschinen-
zahPu,
das
bis
zum
Ausscheiden
de
e s en
Maschinen
dem
B u owacbs-
u n
oll
en sp ich ,
dann
abe
ihm
gegenübe
um
die
Zahl
de
Ma-
schinen
zu ückbleib ,
die
aus
dem
P oduk ionsp ozeß
ausscheiden,
weil
sie
ollkommen
e nu z
sind;
das
sind
jene
Maschinen,
die
genau
n
Jah e
o he
(n
=
Lebensdaue )
in es ie
wu den.
Das
Ne owachs-
uan
wü de
sich
dann
als
Di e enz
de
B u og ößen
mi
einem
Lag
on
n
Jah en
e geben.
Es
zeig
sich,
daß
in
diesem
Fall
de
An eil
de
Absch eibungen
an
de
B u oin es i ion
zunächs
lau end
s eig ,
bis
e
in
dem
Jah e,
in
dem
die
e s en
Maschinen
ausscheiden,
einen
Höchs we
e eich ,
den
e
in
de
Folge
beibehäl .
Die
Höhe
dieses
We es,
wie
auch
de
Ve lau
de
Ku e
bis
zu
ihm
hin,
hängen
on
de
G öße
zweie
Fak o en
ab:
de
jäh lichen
Zu-
wachs a e
de
B u oin es i ion
und
de
Lebenszei
de
Maschinen
n.
Je
ge inge
die
Zuwachs a e
de
B u oin es i ion
is ,
um
so
höhe
wi d
de
An eil,
wäh end
e
mi
s eigende
Lebensdaue
de
Anlagen
sink .
Den
Ve lau
de
En wicklung
zeig
im
,einzelnen
das
nachs ehende
Schaubild.
18
E.
D.
Doma ,
Dep ecia ion,
Replacemen
and
G ow h,
a. a.
0.,
S.3.
lU
Zu
möglichs
analogen
Behandlung
de
Modelle
deu en
wi
in
eine
gewissen
Abweichung
on
Doma
die
do
e wand en
G ößen
als
Maschi-
nenzahlen.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40242-7 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:27
0
0
Disp opo ionali ä en
im
Au bau
des
Einzelbe iebes
De
An eil
de Absch eibung
an
de B u o-In es i ion
bei e schiedene Lebensdaue
(n)
de
Anlage
nnd
e schiedene Zuwachs a e
( )
de B u o-In es i ion
19a
~
---
--
-:;..""
"""--::
'-I-'-~'--'-
-;---
----
V/
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1--
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.'
I
/
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.
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.'
1--'.,
---
--
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.
./
1-'--
/,
'
/././
,/ ..-
~
/;:::~;:.-
V
V"'"
~
55
o 8
12
'Ci
20
2/J 28
3032
3G
/JO
Jah e
---- ·
3%in·
20
----
-10%jn·30
--·--·' ·
3%
in
=
30
------
·
5%
i n
~
20
Abbildung
3
Au
die
Disp opo 1onali ä en
wi k
sich
diese
En wicklung
so
aus,
daß
selbs
in
de
Zei ,
in
de
noch
keine
Maschinen
ausscheiden,
zwa
die
Zuwachs a en
e schiedene
nach,einande
geschal e e
Be iebe
die
gleichen
sein
können,
daß
sie
sich
abe
in
e schiedene
Weise
aus
Be ägen
zusammense zen
müssen,
die
mi
Hil e
de
Absch eibung
und
au
ande e
A
inanzie
sind.
Es
muß
dahe
die
Ne oZlUwachs a e
de
Buchwe e
auch
imme
oneinande
abweichen,
wenn
un e
Einschluß
19a
E.
D.
Doma ,
a, a.
0.,
S.
3.
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62
Wilhelm K elle
de
le z en
Einhei
on
Kapi al
und
A bei ,
die
bei
gegebenen
ech-
nischen
Kenn nissen
sich
umgekeh
e hal en
wie
die
e 1 a i e n
SeI
,e
n h
,e
i e
n.
Neben
diesen
Haup heo ien
inden
sich
zahl eich
ande e
Gedanken
übe
die
Ve eilung,
.on
denen
nu
wiede
die
wich igs en
e wähn
we den
!können.
De
G ad
de
Mon
.0
pol
i
sie
un
g
des
B .0
den
s
wu de
ü
die
Ve eilung
als
bes immend
angesehen
(Hen y
Geo ge,
Oppenheime
u. a.),
ode
allgemeine
geLaß :
de
G ad
de
Ungl,eichhei
des
Besi zes
übe haup
(P eise ,
Pe e
u. a.). Sil io Gesell
mach e
die
Geldsphä e,
den
U zins
aus
dem
Liquidi ä s .o eil
des
Geldes,
ü
die
Ve eilung
e an wo lich,
Kalecki
den
G ad
de
Monopohlsie ung
in
de
Wi scha
zusammen
mi
dem
Ve häl nis
de
P eise
on
Roh-
ma e ialien
zu
Fe igwa en.
Die
obigen
Gesich spunk e
heziehen
sich
haup sächlich
au
den
lang-
is igen
T
en
d
in
de
Einkommens e eilung.
Was
die
Sc
h w a
n-
kungen
de
Ve
eil
ung
im
K.onj
unk
u z
yk
I
us
angeh ,
so
s ehen
sich
hie
im
g oßen
und
ganzen
zwei
Schulen
gegenübe .
Die
Ü
he
i n e s
i
ion
s h
eü
i e n ,
seien
sie
nun
mon
e ä
e
A
(Hayek, Machlup,
Roepke,
S igl
u. a.)
ode
ni
c h
mon
e ä
e
A
(Cassel
und
Spie ho ),
,e klä en
den
ZusammeIlJb uch
des
Au -
schwungs
aus
einem
ela i
zu
hohen
Konsum:
di,e
hohe
Konsmnnach-
age
zieh
die
P oduk iüns ak o en
aus
den
konsmn e ne en
P oduk-
ionss u en
wiede
in
die
konsumnähe en.
Demnach
müß en
also
beim
Au schwung
die
Ve eilung
sich z
UJ
gun
s e n
de
A bei e
ände n,
de en
Nach age
ja
den
Haup eil
de
Konsumnach age
ausmach .
-
Dagegen
behaup en
die
U n
e
k 0
ns
u m
ions
h e.o
i
e n (Hobson,
Fos e
und
Ca chings,
Lede e ,
P eis
e
u. a.)
ge ade
das
Gegen eil.
Hie
is
es
das
Zu ückbleiben
de
Löhne
hin e
den
P eisen,
also
eine
an-
genommene
Ve
s
chI
e c h e
un
g
de
Ve eilung
im
Konjunk u -
au schwung,
die die
K ise
e u sach ,
weil
die
du ch
den
e g öße en
P oduk ionsappa a
neu
au
den
Ma k
gekommenen
P odUik e
mangels
Nach age
nich
abgese z
we den
können.
Wi
sehen
also:
die
e schiedena igs en
Ansich en
übe
die
Ve ei-
lung
selbs
und
ih e
Bes immungsg ünde
sind
im
Umlau ;
und
man
kann
nich
sagen,
daß
eine
Ansich
die
Annahme
und
Billigung
de
Meh zahl
de
Na ionalökonomen
heu e
g,e unden
hä e.
So
wollen
wi
dann
zunächs
die
Reali ä
be agen,
wie
die
Ve eilung
a sächlich
sich
en wickel
ha .
11.
Die
Ve eilung
in
de wi scha lichen En wicklung
Es
is
auße o den lich
ins uk i ,
die
Ve eilung
übe
die
ganze
Zei -
spanne
de
wi scha lichen
En wicklung
on
de
handwe klich-
ag a ischen
Wi scha sweise
bis
zu
Indus ialisie ung
zu
e olgen.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40242-7 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:27

Unbes imm hei sbe eiche
in
de
P eis
bildung
63
Na ü lich
haben
wi
keine
Volkseinkommensbe echnungen,
un e eil
nach
A bei s-
und
Kapi aleinkommen,
ü
diese
Zei
zu
Ve ügung.
Imme hin
exis ie en
doch
genügend
P eis-
und
Lohn eihen
wei
genug
zu ück, so
daß
man
in
Ve bindung
mi
eine
allgemeinen
Kenn nis
de
Wi scha sen wicklung
undie e
Schä zungen
übe
die
Ve eilung
wohl
wagen
kann.
Zum
GLück
kommen
alle
bishe
o genommenen
Schä zungen
de
lang is igen
Ve eil ungsände ungen
1
quali a i
zum
gleichen
E gebnis.
Wi
geben
es
schema isie
und
e ein ach
in
Abb. 1
wiede .
K
A
7
C
BSPp oKop
J
Besi! zeinkommen
A bei seinkommen
K I
Jn es i ion
---
Konsum
Ma x
F--:------
~,==~ ==*',====V ==~,~,===== ====~
PhaseI Phasell
Pha~ellI
6 oßb / annien
Deu schland
7780
--
7850
7840
--
1880
Abbildung
1
c
Phase
I
s ell
die
Lage
in
eine
handwe klich-ag a ischen,
meis
noch
eudal
bes imm en
Wi scha s-
und
Gesellscha so dnung
da .
Das
So-
zialp oduk
p o
Kop
is
nied ig,
ebenso
die
Kapi alauss a ung
de
V:oLkswi scha . Die
Masse
des
Sozialp oduk es
wi d
konsumie
(wo-
bei
2!UiIIl
Konsum
auch
Bauin es i ionen
in
Fo m
on
Schlösse n,
Ki chen
usw.
ge echne
we den,
die
die
P oduk ionskapazi ä
selbs
nich
e -
höhen).
Die
Einkommens e eilung
is
ungleich,
wah scheinlich
soga
ungleiche
als
in
en wickel en
Volkswi scha en.
Abe
die
Besi ze
eI'lb auchen
die
Masse
ih es
Einkommens
in
Fo m
on
Luxuskonsum:
Schlösse ,
Gä en,
Mäzena en um,
ein
Hee
on
Bediens e en,
P .e de-
lwms,
Rep äsen a ion
jede
A
is
die
~olge
ih es
hohen
Einkommens;
niemals
abe
eine
g öße e
wi scha liche
P oduk ion.
Die
ge inge
Ne oin es i ion
genüg
ge ade,
um
die
schwach
wachsende
Be ölke-
ung
au
e wa
dem
gleichen
Lebensni eau
zu
hal en,
so
daß
sich
das
1 Vgl. z. B.
Simon
Kuzne s,
"Economic
G ow h
and
Income
Inequali y",
The
Am.
Ec. Re .1955,
p.1-28.
J.
Kuczynski,
"Die
Theo ie
de
Lage
de
A bei e ",
Be lin,
1948,
was
die
En wicklung
bis
1900
angeh .
Von
da
ab
is
das
Resul a
e älsch .
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64
Wilhelm
K elle
Sozialpl"oduk
p o
Kop
kaum
ände .
-
Diese
jah hunde e-,
in
Os -
asien
jah ausendelange
Pe iode
eine
e häl nismäßigen
Kons anz
de
wi scha lichen
Lage
-
na ü lich
ö e
un e ,b ochen
on
Na u ka a-
s ophen
und
K iegen
-
wi d
abgelös
on
de
P h
ase
I
I,
die
wi
die
indus delle
Re olu ion
nennen.
Sie
is
wi scha lich
gesehen
ein
g oße
In es i ions o gang.
Masch,inen,
Fab iken,
S aßen,
Hä en,
Häuse
we den
gebau .
Das
Sozialp oduk
s eig ,
meh
ode
wenige
gleichlau end
dami
abe
auch
die
Be ölke ung,
so
daß
sich
das
Sozial-
p oduk
p o
K 0 p
zunächs
nu
wenig
ände .
Hand
in
Hand
dami
geh
eine
Besi zumschich ung,
die
das
Schwe gewich
des
Besi zes
om
e b auchenden
Adel
zum
in es ie enden
Bü ge um
e leg .
Die
hohe
In es i ionsquo e
üh
zu
eine
ielleich
nich
seh
bedeu enden
Senkung
des
Konsumeinkommens
p o
Kop
und
des
Reallohnes.
Dies
zusammen
mi
dem
Ve lus
de
al en
Einbe ung
in
die
handwe klich-
amiliä e
A bei so dnung,
die
Loslösung ,on
adi ionellen
mensch-
lichen
Bindungen,
die
Zusammenballung
in
unpe sönlichen,
häßlichen
Massenqua ie en
in
den
gewal ig
anwachsenden
S äd en,
poli ische
Rech losigkei
und
soziale
Mißa,ch ung
üh e
~u
Bildung
des
P o-
le a iJa s
in
allen
eu opäischen
Indus ies aa en
im
19.
Jah hunde' .
Ma x
leb e
in
diese
Zei .
Und
wi
e s ehen
sein
Sys em
besse ,
wenn
wi
sehen,
daß
e
nich s
a
als
einen
in
seine
Zei
au weisba en
T end
in
die
Zukun
zu
ex apolie en
( gl.
Abb.1).
Die
Ve elendungs-
und
Zusammenb uchs heo ie
des
Kapi alismus
olg
eindeu ig
und
zwin-
gend.
-Doch
glückliche weise
wende e
sich
de
T end.
Wi
kommen
zu
Phase
I I I
einesE1'inige maßen
gleichgewi,ch igen
Wachs ums
mi
e wa
un e ände e
Ve eilung.
De
b ei
du chge üh e
In es i-
ionspl'ozeß
läß
das
Sozialp oduk
ela i
s ä ke
s eigen.
Zusammen
mi
eine
nachlassenden
Be ölke ungs e meh ung
üh
das
zu
einem
s e s
wachsenden
Sozialp oduk
p o
K 0 P
de
Be ölke ung
und
:bei
eine
e wa
gleich
bleibenden
Ve eilung
zu
s e s
s eigenden
Reallöhnen.
Abb.1
ha
nich
nu
his o isches
In e esse.
Die
sogenann en
un e -
en wickel en
Lände
be inden
sich
je z
noch
in
de
Phase
1.
Wi
können
e wa en,
daß
sich
ih e
Indus ialisie ung
in
e wa
de
gleichen
Fo m
abspiel
wie
die
de
schon
en wickel en
Lände .
Bei
'eine
meh
be-
wuß en
Lenkung
des
En wicklungs o ganges
bes eh
,alle dings
die
Möglichkei , ,die
Phase
11
zu
el'kü zen
ode
l'U
e länge n
(Abb.
2).
Bei
eine
ku zen
und
he igen
Indus dalisie ung,
wie
sie
on
'den
kommunis ischen
Lände n
p ak izie
wi d,
we den
de
Be ölike ung
eno me
Op e
au gebü de .
Eine
länge
ausgedehn e
En wicklungs-
pe iode,
wie
sie
e wa
on
Indien
geplan
wi d,
is
sozial
und
poli isch
ein ache .
Insbesonde e
kann
dann
de
demok a ische
S aa scha :ak e
gewah
we den,
wäh end
ex em
schnelle
Indus ialisie ungen
ohne
Auslandshil e
p ak isch
nu
on
dik a o isch,en
Regimen
zu
e zwingen
sind.
Doch
das
nebenbei.
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Unbes imm hei sbe eiche
in
de
P eis
bildung
es?
p o
Kop
I
--
--,--
Abbildung
2
I
I
I
I
I
I
-
_-Co
65
Bishe
ha en
wi
uns
nu
mi
dem
T
en
d
in
de
Ve eilung
be-
aß .
Wie
e lau en
abe
nun
die
I
au
end
e n S c h w a n
ku
n
gen
in
de
V:e eilung,
seien
sie
nun
konjunk u ell,
ins i u ionell,
poli isch
ode
wie
auch
imme
e u sach ?
E wa
sei
1870
e laub
uns
die
S a-
is ik,
die
Ve eilung
ü
manche
Lände
j a h
es
w
eis
e
zu
e echnen
-
ode
besse :
zu
schä zen.
Diese
Schä zungen
we den,
je
nähe
wi
de
Gegenwa
kommen,
um
so
besse .
E wa
sei
den
d eißige
Jah en
können
wi
dann
wi klich
on
Be echnungen
sp echen.
Abb.
3-9
zeig
das
E gebnis
solche
Be echnungen
ü
e schiedene
Lände
und
ü
V'e sch,iedene
Be echnungsme hoden.
Aus
ihnen
e gib
sich
zwa
die
eLa i e
Kons anz
des
lang is igen,
du chschni lichen
Ve eilungs-
p ozen sa zes,
wie
e
in
Phase
III
in
de
Abb.
3
da ges ell
is .
Im
üh igen
zeigen
sich
abe
e hebliche
Schwankungen,
die
ab-
solu
nich
ein ach
zu
e klä en
sind
und
auch,
wenn
wi
e schiedene
Be echnungsme hoden
e gleichen,
keine
absolu
eindeu igen
Beziehun-
gen
zum
Konjunk u zyklus
haben.
Z. B.
geh
in
de
Wel wi scha s-
k ise
de
A bei san eil
am
nominellen
Sozialpl'oduk
in
den
USA
nach
oben.
Wenn
wi
abe
nu
den
An eil
am
aus
g ez. a
hi
e
nEinkommen
be ach en,
sink
e
soga
(Abb.
9).
Alle
Ku en
besi 2len
abe
auße dem
Bewegungen,
die
bei
de
g oßen
Zahl
de
be emg en
Un e nehmen
und
A bei e
in
eine
mode nen
Volkswi scha
nich
ein ach
.als
Zu alls-
schwankungene klä
we den
können,
ü
die
,abe
eine
e nün ige
E klä ung
bishe
nich
gelie e
we den
konn e.
Da ube
hinaus
schein
die
Ve eilung
ü
länge e
Zei äume
um
ein
bes imm es
Ni eau
zu
pendeln,
wäh end
dann
plö zlich,
insbesonde e
nach
g oßen
Schocks
wie
K iegen
und
de
Wel wi scha sk ise,
dies
Ni eau
selbs
sich
zu
e schieben
schein .
So iel
zu
den
Ta sachen.
5
B and -Mülle -K elle
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40242-7 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:27
66
100
010
90
80
70
50
30
20
10
1870
84,0
1880
82,0
Wilhelm
K ene
I
ß oßb i ann en
I
Lonne Löhne
und
ßehäl e
Löhne
ßehöl e
in
%
des
lIome Na ional
.Jncome
~~--------~
Löhne
in %
des
lIome Na ional .Jncome
Jah
1890
1900
1910
1913
1920
7924
1930
Lohnemp änge
in
% de Beschä lig en
i i
i'
80,0
78.0 75,0
73.3
73,0
Abbildung
3
19*0
i
71,*
1950
i
55,?
Die
Einkommens e eilung
bei
e schiedenen
De ini ionen
dieses
Beg i s,
nach
Phelps
B own
"The
Sha e
o
Wages
in
Na ional
IncQIIle",
The
Ec.
J.62
(1952)
pp.
253-2177
1M
%
130
120
110
100
---_.
,
90
80
186'0
1870
1880
1890
1900
1910
1920
19JO
1950
Abbildung
4
Wage -
Income
Ra io
(
Geldlohnindex
)
=
mone ä es
Volkseinkommen
p o
Beschä ig em
nach
Phelps
B own
und
Sheila
V.
Hopkins
"The
Cou se
o
Wage
Ra es
in
Fi e
Coun ies,
1860-1939",
Ox o d
Economic
Pape s
N. S. Vol.
11
(1950)
pp.
226-296.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40242-7 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:27
"70
%
60
50
1860
Unbes imm hei sbe eiche
in
de
P eisbildung
...
"........
/?------.I ~
•
,,,,,./
...-y---~4Y,
, /
'
....
,/
Jah '
1870
1880 1890 1900
1970
1920
7930
Abbildung
5
67
191/0
1950
An eile
de
Löhne
und
Gehäl e
am
Volkseinkommen
zu
Fak o kos en
( e schiedene
Be echnungen)
nach
Geo ge
J.
Schulle
"The
Secula
T end
in
Income
Dis ibu ion
by
Type,
1869-1948;
A
P elimina y
Es ima e",
The
Re .
o . Ec.
and
S a .
1953,
pp.
302-324.
::[
_.~
~L
______
L-
____
-L
______
L-
__
~-L
______
~
____
~'~
__
~~~'~
__
~~,~
____
~,
1920
7930
19QO
79S l
Abbildung
6
Löhne
und
Gehäl e
in
%
des
e ügba en
Einkommens
(nach
S eue abzug),
nach
Leono e
F ane
und
L. R.
Klein
"The
Es ima ion
o
Disposable
Income
by
Dis ibu i e
Sha es",
The
Re .
o
Ec.
and
S a .
1953
pp.
333-337.
80
~J~
7.
" G oßb / annien
80
50
7880
1890
1900
7910
7920
1930
19'10
1950
1!J8D
Abbildung
7
Ve schiedene
Schä zungen
des
An eils
de
Löhne
und
Gehäl e
am
Sozialp oduk
x-x
nach
Colin
Cla k
"The
Condi ions
o
Economic
P og ess",
London
1951,
S.
523.
x-x-x-x
nach
Heinz
Mülle ,
Ni ellie ung
und
Di e enzie ung
de
A bei s-
einkommen",
Be lin
1954,
S.30.
5·
nach
S a .
Jah buch
1935,
S.486
und
1941/42,
S.605.
Fü
1900
nach
Philippo ich
"G und iß
de
Sozialökonomik",
Tübingen
1919,
1.
Band,
S.401.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40242-7 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:27

68
~
.....
~
.,
'"
~
'"
..,
...
"'{
Wilhelm
K elle
80
%
70
'"
USA
'//
'"
.....
_
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(11
(2)
60
""-
__
" ....
__
_
-----------~---_/
050
110
30/
919
20
21
22
23 2* 25
26
?l
28 29
JO
31
32
3J
J'I J5
36
J7
1938
Abbildung
8
A bei san eil
am
Volkseinkommen
bei
e schiedenen
De ini ionen
on
"A bei seinkommen".
(1)
Löhne
und
Gehäl e
Volkseinkommen
(2)
=
Einkommen
de
Beschä ig en
Volkseinkommen
(3)
geschä z e
Löhne
Volkseinkommen
(4)
=
geschä z e
p i a e
Löhne
Volkseinkommen
Das
Volkseinkommen
en häl
die
Sozial e siche ungsbei äge
de
A bei -
gebe
und
is
zu
AUISschal ung
on
We e ände ungen
des
Anlage e -
mögens
be ich ig .
Schä zung
nach
Kuzne s.
Quellen:
s.
Abb.
9.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40242-7 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:27
Unbes imm hei sbe eiche
in
de
P eis
bildung
80
75
70
~
65
"
6 /
.~
/
~
60
I
m'
I
55
/(2)
I
69
(J)
50~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~-J
1919
20 21
22
23
24
23
26
27
28
29
30
31
J2
33
3'
35
36 37 38
39
15140
Abbildung
9
A bei san eil
am
Volkseinkommen
bei
e schiedenen
De ini ionen
on
"Volkseinkommen".
(1)
be ich ig es
Volkseinkommen
(s.
Anme kung
zu
Abb.
8).
(2)
unbe ich ig es
Volkseinkommen.
(3)
Volkseinkommen,
Dp m.
o
Comme ce.
(6)
Ausgezahl es
Einkommen,
Dp m.
o
Comme ce.
Als
"A bei seinkommen"
is
s e s
"Löhne
und
Gehäl e "
(nach
Kuzne s)
gewähl .
Abb.
8
und
9
nach
Dunlop
"Wage
De e mina ion
unde
T ade
Union",
Ox o d
1950,
pp.
154, 157.
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70
Wilhelm
K elle
III.
Das
P oblem
und
de G undgedanke
seine
Lösung
Was
die
h e 0 e
i
sc
h e E
k
1
ä u
n g
anlang ,
so
is ,
glaube
ich,
eine
solche
ü
den
T end
in
de
Indus ialisie ungsphase
II
und
ü
die
Exis enz
des
Umkeh punk es
beim
Übe gang
in
Phase
III
ela i
leich
zu
leis en.
Schwie ige
is
die
E <klä ung,
wa um
de
Ve eilungs-
sa z
ge ade
den
B uch eil
ausmach ,
den
die
S a is ik
ausweis ,
und
wa um
e
so
ela i
kons an
bleib .
Au
le z e es
Phänomen
we den
wi spä e
ku z
zu
sp echen
kommen.
Das
eigen liche
Thema
diese
A bei
sind
abe
die
zahl eichen,
z. T.
bedeu enden
Schwan-
kungen
um
den
T end
in
de
wachsenden
Wi scha
de
Phase
III,
wie
sie
in
den
Abb.
3-9
wiede gegeben
sind.
Ich
will
e suchen,
da ü
eine
E klä ung
beizub ingen,
die
dann
ielleich
auch
Lich
au
manche
ande en
Phänomene
zu
we en
geeigne
is .
De
G undgedanke
is
dabei
ku z
de
olgende:
Wi
alle
sind
in
den
Ideen
des
Wal as-Pa e oschen
Gleichgewich s-
sys ems
eIlzogen
wo den.
Gegeben
dle
P ä e enzskaIen
de
Bedü nisse
ü
jedes
Indi 1duum,
die
Besi z e eilung,
die
echnischen
P oduk-
ionsmöglichkei en
und
die
Ma k o m
(Konku enz
ode
Monopol), so
wi d
sich,
wenn
man
dem
Sys em
genügend
Zei
läß ,
un e
dem
S eben
de
Ve b auche
nach
maximale
Bedü nisbe iedigung
und
de
Un e nehme
nach
maximalem
Gewinn
ein
und
nu
ein
Gleichgewich spunk
einspielen,
bei
dem
die
Bedü nisse
alle
(un e
den
obigen
Vo ausse zungen)
op imal
be iedig
sind.
Es
gib
also
nu
ein
e
ei
nz
i g e
P eis-und
P odUik ionskons elia ion,
die
den
obigen
Da en
angemessen
is ,
und
die
Winklichkei
s eb
imme
diese
Kon-
s ella ion
zu.
Im
Rahmen
diese
Vo s ellung
sind
Schwankungen
de
Ve eilung,
wie
sie
in
den
Abb.
3-9
wiede gegeben
sind,
ebenso
une klä ba
wie
die
Schwankungen
in
zahl eichen
ande en
ökono-
mischen
Zei eihen.
Wi
müß en
ja
imme
nach
Ve ände ungen
in
den
D a e n
suchen
-also
e wa
nach
Ve ände ungen
in
de
Bedü nis-
s uk u ,
dem
echnischen
Wissen,
de
Besi z e eilung,
den
Ma k -
o men
usw.
-,
die
abe
häu ig
ein ach
nich au zeigba
sind.
Alle
wei e en
Übe legungen
gehen
nun
da on
aus,
daß
diese
Vo -
s ellung
de
Wi klichkei
nich
en sp ich .
Die
Vo ausse zung
de
oll-
s ändigen
Konku enz,
wo
seh
zahl eiche
Un e nehme
ih
iden isches
P odUik
au
einen
gemeinsamen,
ö lich
übe eins immenden
Ma k
ohne
P ä e enzen
anbie en,
is
p ak isch
nie
e üll ;
ebensowenig
abe
auch
die
Vo ausse zung
des
olls ändigen
Monopols,
bei
de
nu
ein
P oduzen
eine
Wa e
anbie e
und
Subs i u i gü e
übe haup
nich
be ücksich ig
zu
we den
b auchen.
Was
wi
in
Wi klichkei
beobach en,
is
ein
Ne z
on
Konku enzbeziehungen
zwischen
den
e schiedens en
Anbie e n
de
e schiedens en
Wa en
(e wa
gemäß
Abb.15),
wobei
jede
ei
is ,
seinen
P eis
zu
ände n,
dabei
a:be
die
Reak i;on
de
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40242-7 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:27
Unbes imm hei sbe eiche
in
de
P eisbildung
71
üb igen
Anbie e ,
die
mi
ihm
in
Konlm e liZbeziehung
s ehen,
im
Auge
behal en
muß.
Wi
können
diese
Ma k o m
Oligopol
nennen
ode
on
monop<>lis ioche
Koniku enz
sp echen.
Das
en scheidende
is
es zu-
hal en,
daß
es
p ak isch
n
u
solche
Mä k e
gib
und
ein
Modell,
daß
diese
Ta sache
auße
ach
läß ,
Z'U
'alsch.en
E gebnissen
üh en
muß,
Was
nun
im
olgenden
gezeig
we den
soll, is , daß.
hei
eine
solchen
MaI'k o m
nich
meh
ein
einzelne
Gleichgewich. spunk ,
sonde n
ein
alUs g e d e h n
e G
lei
c h g e
wie
h s b e
eie
h
exis ie ,
inne -
halb
dessen
j e
de
Punk
ein
s abile
Gleichgewich. sp unk is .
Das
-'------------'--
P eis,
I' odMenge
Abbildung
10
...1-
_______
--'-_
P eis.
I' od-Menge
Abbildung
11
is
e was,
ü
das
es
keine
mechanische
Analogie
gib .
Läß
sich
die
Wal as-Pa e osche
Vo s ell ung
des
eindeu igen
s abilen
Gleichgewich s-
pllIlk es
de
Volkswi scha
e wa
wie
in
Abb.
10
da s ellen,
so
soll en
wi
unsel1e
Vo s ellung
wie
in
Abb.
11
ko igie en,
wobei
die
kleinen
Ve ie ungen,
die die
s abile
Lage
andeu en,
sOZIusagen unendlich.
dich
nebeneinande
liegen.
Je
de
Punk
is
hie
ein
s abiles
Gleichgewich
in
dem
Sinne,
daß
niemand
ein
In e esse
da an
ha ,
seinen
P eis
ode
seine
P oduk ionsmenge
zu
ände n,
weil
e
sich
bei
de
Reak ion
de
üb igen
dann
schlech e
s eh
als
o he .
Welche
Punk
on
den
ielen
möglichen
nun
a sächlich
ealisie
wi d,
is
ökonomisch
gesehen
zu ällig.
Es
häng
on
I üme n,
E wa ungen,
psychologischen
Be-
sonde hei en
und
Zu älligkei en
de
e schiedens en
A
ab,
die
kein
Objek
de
na ional-ökonomischen
Theo ie,
sonde n
bes en alls
de
wi scha shis o ischen
Fo schung
abgeben.
Das
wi d
ielleich
an
~------------~~J
Abbild ung
12
Abbild ung
13
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78
Wilhelm K elle
wa um
wi
die
F-Linie
in
de
linken
Häl e
de
Abb.
16
Kammlinie
genann
haben.
Die
G enzkos enlinie
K'l
e s(hein
in
de
ech en
Häl e
de
Abb.
16
als
Ve bindungsLinie
de
waage ech en
Tangen enpunk e
an
die
Ku en
kon.s an en
Gewinns.
In
en sp echende
Weise
agen
wi
die
Ku en
kon.s an en Gewinn.s
Qz,
die
Kammlinie
GG
und
die
G enzkos enku e
K2
ü
den
Kon-
ku en en
2
in
die
ech e
Häl e
de
Abb.
15
ein.
De
nie en ö mige
Gewinnhöhenzug
e läu
hie
on
un en
nach
oben.
Dami
sind
unse e
Vo be ei ungen
be
ende .
Nach
de
ech en
Häl e
de
Abb.
16
wissen
wi
nun
die
Gewinn.si ua ion
jedes
de
beiden
P od uzen en
bei
jede
möglichen
P eiskons ella ion.
Die
diese
P eis-
kons ella ion
en sp echende
P oduk ionsmenge
is
ü
den
Konku -
en en
1
in
de
linken
Häl e
de
Abb.
16
abzulesen.
Fü
den
Konku -
en en
2
exis ie
eine
ähnlIche
Figu ;
wi
haben
sie
abe
hie
nich
wiede gegeben.
-
Das
P oblem
is
je z :
welche
P eis-
bzw.
P oduk-
ionskombina ionen
sind
Gleichgewich ssi ua ionen
in
dem
Sinne,
daß
keine
de
beiden
Konku en en
ein
In e esse
ha ,
den
P eis
zu
e -
ände n?
Das
P oblem
is
o ensich lich
ein
spiel heo e isches
P oblem
im
Sinne
de
Theo ie
. Neumanns
und
Mo gens e ns3•
Wi
wollen
es
zue s
axioma isch
im
Sinne
de
Spiel heo ie
behandeln
und
lösen
und
da au hin
ein
meh
anschauliches
Lösungs e ah en
angeben,
das
zu
dem
gleichen
E gebnis
üh .
A.
Spiel
h e 0 e i s
eh
e B e
ha
n d I u n g
Das
g undlegende
spiel heo e ische
P oblem
beiJm
2-Pe sonenspiel
is ,
daß
jede
eine
ande e
Funk ion
zweie
Va iable
zu
maximie en
such ,
wobei
e
nu
die
eine
Va iable
behe sch
und
sein
Kon~u en
die
ande e;
das
E gebnis
ü
jeden
häng
abe
on
den
We en
bei
de
V:a iable ab.
In
unse em
Fall
such
1
seinen
Gewinn
zu
maximie en;
diese
Gewinn
häng
abe
on
Pl
und
P2
ab,
wäh end
1
nu
P
un e
seine
Kon olle
ha :
(1)
Ql
(P ; pz)
-+
max;
hie
is
P
Va iable,
Pz
ein
Pa ame e ,
den
1
nich
behe sch .
Und
en sp echend
ü
den
Konku en en
2;
diese
such
sei
nen
Gewinn
zu
maximie en,
de
eben alls
on
den
bei
den
P eis o de ungen
P
und
P2
abhäng :
(2)
Qz
(pz; P )
-+
max;
hie
is
Pz
die
Va iable,
P
ein
Pa ame e ,
den
2 nich
behe sch .
3 V.
Neumann
und
Mo gens e n:
"Theo y
o
Games
and
Economic
Be-
ha io ",
P ince on,
1947.
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Unbes i nm hei sbe eiche
in
de
P eisbildung
79>
Das
is
das
gemeinsame
P oblem.
Die
Theo ie
de
Spiele
lös
es'
un e
de
Vo ausse zung
ö
11
i g
a ionalen
Ve hal ens
on
i
und
2.
In
allen
Fällen
also,
in
denen
ein
Kollek i monopol
ih en
gemeinsamen.
Gewinn
e meh
-
und
das
is
s e s
de
Fall,
alls
sie
sich
nich
zu-
ällige weise
schon
ohne
Ve ab edung
au
diesem
Punk
be inden
-,
wi d
in
de
Theo ie
de
Spiele
angenommen,
daß
die
Kon<ku en en
(ode
Spielpa ne )
auch
eine
solche
Ve einba ung
eingehen
und
den
Gesam gewinn
dann
i gendwie
zwischen
sich
au eilen,
d.
h.
die
en -
sp echenden
Kompensa ionen
zahlen,
wie
es
die
Theo ie
de
Spiele
ausd ück .
Spiele,
bei
denen
eine
Koali ion
on
Pa ne n
ge-
meinsam
meh
gewinnen
kann
als
wenn
jede
ü
sich
spiel ,
heißen
in
de
Spiel heo ie
"wesen liche
Spiele".
Wi
können
dann
sagen:
p ak-
isch
alle
Dyopolp obleme
kons i uie en
in
die
Spiel heo ie
übe agen
"wesen liche
Spiele".
Bei
wesen lichen
Spielen
muß
es
Koali ions-
lösungen
geben.
Die
Bes immung
diese
Koali ionen
und
de
dazu-
gehö igen
Kompensa ionen
(ode :
de
G enzen,
inne halb
de en
si'e
liegen
müssen)
is
dann
das
eigen liche
P oblem
de
Theo ie
de
Spiele,
nachdem
de
zu
e eichende
Punk
(nämlich
de
g öß e
gemeinsame·
Gewinn)
selbs e s ändlich
gewo den
is .
Wi
we den
hie in
de
Theo ie
de
Spiele
nich
olgen.
Wi
wollen
ielmeh
als
Ausgangsbasis
annehmen,
daß
keine
Ve ab edungen
zwischen
den
Konku en en
e olgen.
Denn
das
en sp ich
de
Winklichkei
bei
wei em
meh ,
als.
die
en gegengese z e
Annahme.
Na ü lich
is
ein
solches
Ve hal en
on
beiden
P oduzen en
aus
gesehen
eigen lich
i a ional,
wenn
wi
die
Ra ionali ä
nu
am
Gewinn
messen.
Denn
siche
könn en
bei
d e
du ch
Ve s ändigung
einen
höhe en
Gewinn
e eichen.
Abe
dem
s ehen
die
F eude
an
de
Se1bs ändigkei
("di'e
Lus
am
Spiel
an
sich"),.
pe sönliche,
sachliche, l1aili ionelle
Hemmungen
ode
s aa liche
Mono-
pol e bo e
en gegen.
Ta sache
is
jeden alls,
daß
g oße
Teile
unse e
Wi scha
nie
h
monopolis isch
o ganisie
sind,
obwohl
jede
de
Be eilig en
mi
ein
wenig
Übe blick
weiß,
daß
eine
monopolis ische
O ganisa ion
je
d
em
meh
Gewinn
b ingen
wü de.
Wenn
wi
dies.
mi
de
Theo ie
de
Spiele
behandeln
woll en,
müß. en
wi
hohe
S a -
zahlungen
au
ß e
h
alb
des
Spiels
ü
jede
Koali ion
ein üh en,
so
daß
die
2lUSä zlichen
Spielgewinne
du ch
die
Koali ion
in
jedem
Fall
übe kompensie
we den.
Die
o ge agene
Theo ie
is
in
ih em
Haup -
eil
eine
Lösung
dieses
F'alles,
nämlich
des
2-Pe sonen-Nich -Null-
summen-Spiels
un e
Ve bo
de
Koali ionen.
Im
e s en
Teil
de
Analyse
we den
wi
Ve ab edungen
de
beiden
Konku en en
ü
gemeinsame
P eis e ände ungen
imme
dann
zu-
1assen,
wenn
solche
P eis e ände ungen
ü
bei
d e
-on
Vo eil
sind.
Kompensa ionszahlungen
bleiben
abe
au
jeden
Fall
ausgeschlossen
..
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80
Wilhelm K elle
Diese
Fall
is
plausibel
und
siche
auch
in
de
P axis
o
e wi klich .
E
e dien
dahe
unse
In e esse.
Wi
we den
den
.
Neumann-Mo gens e nschen
Lösungsbeg i ,
den
.
Neumann
und
Mo gens e n
ü
die
Bes immung
de
Kompensa ions-
zahlungen
des
Nullsummen-n-Pe sonenspiels
benö igen,
au
unse
P oblem
anwenden.
.
Neumann
und
Mo gens e n
de inie en
als
Lös
u n g
die
Gesam hei
de
Punk e,
a)
bei
de
kein
Punk
de
Lösung
einen
ande en
Punk ,
de
auch
zu
Lösung
gehö ,
dominie
und
b)
bei
de
jede
Punk ,
de
nich
zu
Lösung
gehö ,
on
zumindes
einem
Punk
inne halb
de
Lösung
dominie
wi d.
Hie bei
mein
"B
dominie
A",
daß
die
Bezugsg öße,
au
die es
beiden
Konku en en
ankomm
(z.
B.
de
Gewinn),
ü
bei
d e
im
Punk e
B
g öße
is
als
im
Punk
A.
Sowohl
1
als
auch
2
ziehen
also
den
Punk
B
dem
Punk
A o . Die
ma hema ische
Fo mulie ung
is :
alls
(3)
QI
(PIB'
P2B)
>QI
(Pw
P2A)
und
zugleich
(4)
Q!
(PIB'
P2B)
>
Q2
(Pw
P2A)'
so
sag
man,
daß
B
den
Punk
A
dominie .
Abb.
17
e anschaulich
den
Aussagegehal
on
(3)
und
(4).
Wenn
de
Gewinn
im
PUnk e
B
ü
1
und
2 g Öße
is
als
im
Punk e
A, so
dominie
de
Punk
B
den
Punk
A.
A'
B
J1.181-----;,.;----,
JlIAI-----
A
::-1
8'
l-2A
[1-28
[1-2
Abbildung
17
Wenn
wi
nun
den
oben
gegebenen
Lösungsbeg i
anwenden,
so
inden
wi
als
Lös
u n g
unse es
P oblems
die
Maximallinie
HH
in
Abb.
16.
Sie
is
de
geome ische
O
alle
Tangen enpunk e
de
beiden
Scha en
on
Ku en
kons an en
Gewinns.
Denn
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Unbes imm hei sbe eiche in
de
P eisbildung
81
a)
kein
Punk
au
de
Linie
HH
dominie
einen
ande en,
de
eben-
alls
do
lieg ;
denn
bei
Bewegung
au
de
MaximaIlinie
nimm
imme
de
Gewinn
des
einen
zu,
wenn
de
des
ande en
abnimm ,
und
umgekeh .
Das
is
bei
Be ach ung
des
Ve lau s
de
Ku en
kons an en
Gewinns
in
Abb.
16
so o
einzusehen.
Auße dem:
b)
jede
Punk
auße halb
de
Maximallinie
RH
is
dominie
on
mindes ens
einem
Punk
au
de
MaximaIlinie.
Z. B.
in
de
Abb.18
dominie
de
Punk
Aau
de
Maximallinie
den
gesam en
sch a ie en
Be eich.
Es
is
kla ,
daß
man
übe haup
alle
Punk e
auße halb
on
HH
dominie ,
wenn
man
den
Punk
A
au
de
Maximallinie
beweg .
Je
de
Punk
au
de
Maximallinie
HH
is
also
ein
Lösungspunk :
bei
eine
en sp echenden
P eiskombina ion
is
ü
k
ein
e n
de
beiden
eine
Ve besse ung
seine
Posi ion
möglich,
ohne
daß
de
ande e
sich
schlech e
s eh .
Ve such
e
es
o zdem
au
Kos en
des
ande en,
so
s eh
e
sich
bei
de
Abweh p eisbewegung
des
ande en
am
Schluß
schlech e
als
,o he .
(Wi
we den
au
diese
A
de
A gumen a ion
spä e
noch
nähe
eingehen.)
Bei
a ionalem
Ve hal en
beLde
we den
also
beide
ih en
P eis
au
de
Maximallinie
HH
nich
e ände n.
Jede
Punk
au
ih
is
ein
s abile
Gleichgewich spunk .
Im
Gegensa z
zu
allen
einen
Konku enz-
und
Monopol ällen
haben
wi
also
je z
einen
aus
g e d e h n
enG
lei
c h
ge
W:1
eh
s -
b
e
eie
h:
all
e
Punk e
au
de
Maximallinie
RH
sind
Gleich-
gewich spunk e.
6
B and -Mülle -K elle
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40242-7 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:27
82
Wilhelm
K elle
Bei
Zulassung
on
Kompensa ionen
dominie
je z
de
Funk
M
au
de
MaximaIlinie
HH,
bei
de
bei
dez
usa
m m
eng
e n 0 m m
enden
g öß en
Gewinn
machen
( gl.
Abb.
16),
alle
üb igen
Punk e
übe haup .
Denn
Ql
bzw.
Q;i
um
aß
nunmeh
den
Gewinn
aus
dem
Ve kau
on
P oduk en
und
die
Kompensa ionen,
und
o ensich lich
kann
de
Ge-
winn
bei
de
bei
ich igem
Ansa z
de
Kompensa ionen
in
M
gegen-
übe
j e d e!In
ande en
Funk
g öße
sein.
Hie
haben
wi
also
wiede
den
eindeu igen
Gleichgewich spuIlik
wie
beim
Einzelmonopol.
Nu
die
"Ve eilung
de
Beu e"
bleib
in
gewissen
G enzen
unbes imm .
Doch
gehö en
Fälle
on
Kompensa ionszahlungen
zwischen
den
Fi men
wohl
:ml
den
Ausnahmen.
Im
z w e i
enTeil
de
Analyse
wollen
wi
je z
den
Fall
behandeln,
daß
egelmäßige
Ve ab edungen
zwischen
den
Konku en en
nich
o -
kommen.
(Gelegen liche,
allweise
Absp achen
sind
dadu ch
nich
aus-
geschlossen.)
Eine
solche
Konku enzlage
is
wohl
in
en wickel en
Volkswi scha en
als
die
Regel
anzusehen.
Gleichzei ig
nehmen
wi
an,
daß
jede
Konku en
seine
eigene
Lage
und
die
seines
Konku -
en en
jeden alls
in
eine
gewissen
Umgebung
des
jeweils
ealisie en
Punk es
quali a i
ich ig
e kenn ,
d. h.
imme
weiß,
ob
ihm
und
seinem
Pa ne
eine
gewisse
(nich
zu
g oße)
P eisbewegung
nü z
ode
schade .
Fü
diesen
Fall
e sag
de
oben
angewand e
Lösungsbeg i .
Wi
we den
ihn
dahe
in
de
Weise
an
unse e
neue
P oblems ellung
an-
gleichen,
daß
wi
den
zug unde
liegenden
Beg i
de
Dom
i n a
ion
e ände n.
Wi
sagen
je z ,
ein
Pum
B
mi
den
Koo dina en
PlB
P2B
dominie e
einen
Punk
A
(Pw
P2A)'
wenn
olgendes
zu i :
a) B
is
ü
mindes ens
ein
e n
de
Pa ne
beS&e
als
A
und
zu-
gleich
b) B
is
ü
die
sen
Pa ne
on
A
aus
e eichba .
"Besse sein"
,allgemein
i:s
wie
de
bishe ige
Domina ionsbeg i
du ch
(3)
und
(4)
de inie .
Dann
is
also
Ball
ge n
ein
besse
als
A,
wenn
de
Gewinn
ü
bei
dein
B
g öße
is
als
in
A.
B
is
abe
ein
-
sei
i g
besse
als
A,
wenn
de
Gewinn
in
B
ü
ein
e n
de
Pa ne
g öße
is
als
in
A,
wenn
also
(3)
all
ein
ode
(4)
a
11
ein
gil .
De
Be-
g i
de
E e
ich
ba
k e i
muß
einge üh
we den,
um
de
Ta -
sache
Rechnung
zu
agen,
daß
ohne
Ve ab edung
gewisse,
an
sich
besse e
Punk e
nich
e eich
we den
können,
weil
de
mi
de
P eis-
bewegung
Vo angehende
sich
selbs
schädig
und
de
ande e
keines-
alls
olgen
wi d.
Wi
de inie en:
ein
Punk
B (PIB'
P2B)
is
on
einem
Punk
A
(Pw
P2A)
aus
ü
den
P o-
d u:zen en 1
e eichba ,
alls
(5)
Q2
(PIB'
PZB)
> Q2 (PIB'
P2A)
is .
Denn
dann
wi d
2 es
ü
o eilha
hal en,
1
bei
eine
P eis-
bewegung
on
A
nach
B
zu
olgen,
und
1
könn e
somi
o angehen.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40242-7 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:27
Unbes imm hei sbe eiche
in
de
P eisbildung
83
Wi
können
uns
den
Aussagegehal
on
(5)
wiede
an
Hand
de
Abb.
17
e anschaulichen.
De
Punk
B
is
on
Punk
A
a:us
ü
den
K()~u en en
1
e eichba ,
alls
de
Gewinn
on
2
in
B
g öße
is
als
in
A'.
Denn
dann
kann
1
seinen
P eis
au
P1B
e höhen,
so
daß
die
P eis-
kons ella ion
A'
e eich
wi d.
2
ha
abe
nun
eben alls
ein
In e esse
Z!U
P eise höhung
au
P2B,
wenn
sein
Gewinn
in
B
g öße
is
als
in
A'.
Somi
kann
1
dami
echnen,
daß
2
ihm
bei
eine
P eise höhung
olg .
Die
en sp echende
gegengleiche
Bedingung
de
E eichba kei
eines
Punk es
B
on
einem
Punk
A
aus
ü
den
Pa ne
2
is :
(6)
QI
(PlB'
P2B)
>
QI
(Pw
P
2B
)·
In
de
Da s ellung
de
Abb.17
heiß
das,
daß
de
Gewinn
on
1
in
B
g öße
sein
muß
als
in
B',
wenn
de
Punk
B
ü
den
Konku en-
en
2
on
A
aus
e eichba
sein
soll.
Alle
Punk e
B,
ü
die
(3)
zusammen
mi
(5)
hzw.
(4)
z usam-
me
n
mi
(6)
zu i ,
allen
als
Gleichgewich spunk e
aus.
Denn
alle
solche
Funk e
B
sind
ü
zumindes
ein
e n
de
Pa ne
hesse
als
de
Ausgangspunk
A
und
ZlUgleich
ü
diesen
auch
e eichba :
wenn
e
mi
de
P eisbewegung
o angeh ,
kann
e
sich
da au
e lassen,
daß
de
Pa ne
aus
eigenem
In e esse,
ohne
Ve ab edung,
olg .
Wiede holen
wi
je z
noch
einmal
den
neuge aß en
Domina ions-
beg i .
Dami
ein
Punk
B
einen
Punk
A
dominie ,
muß
nich
wie
o he
B
allgemein
besse
sein
als
A,
sonde n
B
muß
zumindes
ü
ein
e n
besse
sein
als
A
und
ü
die
sen
auch
on
A
aus
e eichba
sein.
Domina ion
heiß
also
je z
gleichzei ige
Gel ung
on
(3)
und
(5)
bzw.
ViQn
(4)
und
(6).
Is
Bzwa
ü
einen
de
Pa ne
besse
als
A,
is
abe
B
ü
ihn
ni,ch
on
A
aus
e eichba ,
so
dominie
B
je z
nich
meh
A.
Denn
de
an
sich
besse e
Punk
B
lieg
ü
den
be e enden
Konku en en
sozusagen
une eichba
au
dem
Mond.
Sein
Pa ne
wi d
ihm
dahin
nich
olgen,
und
nu
mi
ihm
is
de
Punk
B
zu
ealisieTen.
Mi
diesem
neuen
Domina ionsbeg i
benu zen
wi
je z
die
.
Neu-
mannsche
Lösungs o mel.
Wi
wiede holen
sie
hie
noch
einmal.
Als
Lös
u n g
wi d
be ach e
die
Gesam hei
de
Punk e,
a)
bei
de
kein
Punk
de
Lösung
einen
ande en
Punk
de
Lösung
dominie
und
b)
bei
de
jede
Punk ,
de
nich
zu
Lösung
gehö ,
on
mindes ens
einem
Punk
de
Lösung
dominie
wi d.
Dami
e hal en
wi
in
unse m
je zigen
Falle,
in
dem
Ve ab edun-
gen
e bo en
sind
und
heide
Konku en en
die
Lage
in
eine
engen
Umgebung
des
jeweils
ealisie en
Punk es
kennen,
das
dick
um-
ande e
Gebie
CDERS
in
Abb.
16
als
Lösung.
Es
wi d
du ch
die
Maxi-
mallinie
HH,
die
Kammlinien
FF
und
GG
und
die
Ku en
des
Null-
6'
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40242-7 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:27

84
Wilhelm
K elle
gewinns
gebilde ;
le z e es,
weil
ein
Quasi-Gleichgewich sz:us and,
bei
dem
eine
de
beiden
Ve lus e
mach ,
au
die
Daue
nich
möglich
is .
Denn:
a)
kein
Punk
im
Lösungs aum
CDERS
dominie
einen
ande en
im
LÖSllngs aum.
Is
i gend
ein
Punk
B
ü
einen
de
Pa ne
besse
als
ein
Punk
A
im
Lösungs a um, so
is
B doch
ü
diesen
on
A
aus
nich
e eichba .
Z. B.
in
Abb.
19
is
B
soga
ü
heide
besse
als
alle
Punk e
in
dem
s~ ie en
Gebie
links
un e halb
on
B,
also
auch
als
A.
Abe
ü
keinen
on
heiden
is
B
on
A
aus
e -
F
Abbild ung
19
eichba .
Denn
ü
2
is
B
schlech e
als
A',
en gegen
(5);
und
ebenso
is
ü
1
de
Punk
B
sc
h
lee
h
e
als
B',
e n -
g e
ge
n (6).
Also
is
B
ü:be haup
nie
h
e eichba
on
A
aus,
und
somi
dominie
B
,aluch
nich
A.
Das
gil
ü
i gend
2 Pul1lk e
im
Lösungs aum.
b)
Jede
Punk
auße halb
des
Lösungs aumes
wi d
on
mindes ens
einem,
de
zu
Lösung
gehö ,
dominie .
Z. B.
dominie
Y
in
Abb.
19
alle
Punk e
in
dem
sch a ie en
Be eich,
in
dem
Z. lieg .
Denn
Y
is
besse
als
jede
Punk
do
(z.
B. Z),
und
Y
is
on
jedem
Punk
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40242-7 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:27
Unbes imm hei sbe eiche
in
de
P eisbildung
85
in
diesem
Gebie
(z. B.
also
on
Z)
aus
zu
e eichen.
Du ch
Ve -
schiebung
on
Y
au
de
Maximallinie
HH
bedecken
wi
das
ganze
Gebie
ech s
und
obe ha1b
on
RH.
Das
en sp echende
gil
ü
Y'
und
Y"
au
de
Kammlinie
FF
bzw.
GG
bezüglich
Z'
und
Z".
Dami
is
die
gesam e
Fläche
mi
Ausnahme
de
schmalen
sch a ie en
Ends ei en
zwischen
de
Maximallinie
HH
und
den
Kammlinien
FF
und
GG,
die
du ch
QI
= 0
bzw.
Q2 = 0
om
Lösungsgebie
abgeschni en
sind,
on
min-
des ens
einem
Punk
am
Rand
des
Lösungsgebie es
dominie .
Diese
schmalen
S ei en
obe halb
on
DE
und
ech s
on
RS
(in
Abb.
19
sch a ie ),
bei
denen
eine
de
beiden
Pa ne
Ve lus e
mach ,
e o de n
eine
besonde e
axioma ische
Behandlung,
die
abe
hie
aus
Raumg ünden
o gelassen
we den
muß.
Es
is
abe
auch
wohl
so
kla ,
daß
hie
kein
Gleichgewich
liegen
kann
und
somi
diese
Be eiche
om
Gleichgewich sgebie
CDERS
dominie
we den.
Dami
haben
wi
das
E gebnis:
jede
Bunk
in
dem
ausgedehn en
Gebie
CDERS
is
ein
Lösungspunk ,
d.
h.ein
s abile
Gleichgewich s-
punk .
Keine
is
o
dem
ande en
ausgezeichne .
Das
bishe
Gesag e
gal
nu
ü
den
Fall
"minimale "
Kenn nis
beide
Konku en en:
es
wa
angenommen,
daß
beide
Konku en en
ih e
eigenen
Ku en
kons an en
Gewinns
und
die
des
Pa ne s
nu
in
eine
kleinen
Umgebung
des
jeweils
ealisie en
Punk es
quali a i
ich ig
e kennen.
Bei
olle
Kenn nis
de
Gesam lage
is
de
Gleichgewich sbe eich
an
den
Ecken
e was
beschni en,ahe
nich sdes owenige
ein
ausgedehn e
Be eich.
Wie
eine
en sp echende
Neude ini ion
des
Domina ionsbeg i s
und
die
Anwendung
des
.
Neumann-Mo gens e nschen
Lösungs-
beg i s
zeig ,
aUen
die
Teile
zwischen
de
die
"gegne ische"
Kamm-
linie
be üh enden
Ku e
kons an en
Gewinns
und
diese
Kammlinie
aus.
Es
e bleib
als
Gleichgwich sgebie
de
dick
um ande 'e
Raum
C'
Al
W Y A2
in
Abb.
19.
Wi
e zich en
au
eine
aus üh liche,
axioma-
ische
Behandlung;
de
Fall
wi d
im
Rahmen
de
olgenden,
anschau-
lichen
Ablei ung
eingehend
du chgesp ochen
4•
4
John
Nash
"Non-Coope a i e Games",
Annals
o Ma hema ics
54
(1951),
S.286-296
behandel
eben alls den
Fall
koali ionslose Spiele,
abe
au
ande e und, wie ich glaube,
ü
den
ökonomischen Be eich
nich
zu e ende
Weise.
E
sieh als Lösung den
Punk
an, bei
dem
jede
ein
Maximum
an
Gewinn e eich
un e
de
Vo ausse zung, die
ande en
hal en
ih en
Ak ions-
pa ame e
kons an .
Dami
komm
e
zum
Punk
C
in
Abb.
17
als
de
Lösung. Das is
abe
nu
ein
PlUnk
de
Lösung,
de
sogenann e
Laun-
ha d -Ho elling-Punk ,
und
auch
das
nu
ü
den
Fall
un ollkommene
Einsich . Die Vo ausse zung, daß
de
Pa ne
au
eine Ände ung
de
eige-
nen
Ve hal ensweise nich eagie , is ein ach
i eal
und
wide spTich
den
inne en
Vo ausse zungen
de
ganzen Si ua ion.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40242-7 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:27
86
Wilhelm K elle
Hal en
wi
es :
unse
E gebnis
wa
bishe
in
jedem
wi klicllkei s-
nahen
Fall,
daß
wi
einen
meh
.ode
wenige
au gedehn en
Gleich-
gewich s
b
e
eie
h
e hiel en
und
keinen
Gleichgewich spunk .
Die
G ge agene
spiel heG e ische
Lösung
unse es
P Gblemes
is
zwa
ku z
Und
ma hema isch
elegan ,
sie
läß
abe
den
KGnku enz-
mechanismw,
de
hin e
dem
ganzen
Ve hal en
wiI1ksam is ,
und
dami
die
eigen lichen
G unde
ü
das
sel same
E gebnis
ziemlich
im
Dunkeln.
Wi
wGllen
dahe
nGcheine
ande e,
meh
.anschaulich-empi ische
Ana-
lyse
des
g undlegenden
DYGpolp oble ns
G agen,
die
genau
zu
dem
gleichen
E gebnis
üh ,
bei
de
man
abe
sozusagen
die
"Maschinen
hin e
de
Kuli:sse"
zu
sehen
bekomm .
Wi
wenden
uns
alsO'
zu
B.
Ablei ung
de
Gleichgewich sgebie e
mi
Hil e
on
Reak iO'nsku en
Aus
Raumg ünden
beschä igen
wi
uns
aus üh lich
nu
mi
dem
F,all,
in
dem
egelmäßige,
s ändige
Ve ab edungen
(und
KGmpensa-
iGnen
na ü lich
sGwiesG)
ausgeschlGs~en
sind.
NG male weise
handeln
alsO'
beide
Konku en en
.o ausse zungsgemäß
selbs ändig.
De
Fall
VGn
Ve ab edungen
wi d
nu
zum
Schluß
ku z
be ach e .
E
bie e
keine lei
'zuä zliche
Schwie igkei en.
Wi
we den
wiede
z unächs
annehmen,
daß
beide
KGnku en en
eine
2JUJmindes
quali a i e
ich ige
Kenn nis
ih e
beide sei igen
Posi ion
in
eine
Umgebung
des
ealisie en
PUnik es
haben.
Jede
soll
alsO'
wissen, ob
e
du ch
eine
Ibes imm e
Maßnahme
seine
Posi ion
und
die
Posi iO'n
des
ande en
e besse
.ode
e schlech e
und
wie
de
ande e
da au
eagie en
müß e,
um
seine
Posi ion,
wenn
i gend
mög-
lich.
zu
hal en.
Dies
is
die
schwä,chs e VOI"ausse zung, die
wi
übe
die
Kenn nis
de
beiden
machen
müssen.
Denn
wenn
sich
eine
.ode
beide
i en,
is
schlech e dings
alles
möglich.
In
einem
zwei en
Teil
de
Analyse
we den
wi
dann
olle
Kenn nis
de
Gesam lage
du ch
beide
Pa ne
o ausse zen.
-
Zunächs
müssen
wi
nun
wiede
sagen,
was
wi
un e
de
Lös
u n g
unse es
Dyopolp oblems
je z
e s ehen
wollen.
Die
Lös
u n g
unse e
Au gabe
sO'll
die
Gesam hei
de
Gleich-
gewich
spunk e
sein.
Ein
G
lei
c h g e
wie
h s P
unk
is
dadu ch
de inie ,
daß
do
keine
de
KGnJku en en
ein
In e esse
ha ,
seinen
P eis
zu
e ände n.
Das
i
imme
dann
ein,
wenn
jede
mögliche
P eis e ände ung
eines
de
beiden
Pa ne
zu
eine
Reak ion
des
an-
de en
Pa ne s
üh ,
nach
de
de
e s e
sich
dann
schlech e
s eh
'als
o he .
Na ü lich
wi d
e
dann
seine sei s
eine
P eis e :ände ung
un e lassen.
Is
diese
Si ua ion
ü
alle
beide
Konku en en
gegeben,
sO'
bleib
de
einmal
ealisie e
P eispunk
bes ehen:
wi
ha:ben
ein
Gleichgewich .
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Unbes imm hei sbe eiche
in
de
P eisbiLdung
87
Die
Re
ak
ion
j e
des
P
,a
n e s
au
eine
P eisbewegung
des
Konku en en
wi d
wie
olg
angenommen:
a)
wi d
eine
du ch
eine
P eis bewegung
seines
Konku en en
besse
ges ell ,
so
eu
e
sich
und
u
nich s.
Das
is
eine
seh
plaus ble
Annahme.
Denn
o he ,
bei
eine
ungüns ige en
Si ua ion,
ha
sich
de
Be e ende
(wohl
ode
Ülbel)
zu ieden
gegeben;
sons
hä e
die
Si ua ion
nämlich
nich
en s ehen
können,
weil
e
ja
jede zei
die
Möglichkei
ha e,
sie
einsei ig
zu
ände n.
Um
so
meh
wi d
e
mi
de
neuen,
e besse en
Si ua ion
zu ieden
sein
und
sie
nich
du ch
Reak ionen
on
seine
Sei e
ge äh den
wollen.
b)
Wi d
eine
du ch
eine
P eis bewegung
seines
Konku en en
ge-
schädig ,
so
eagie
e
mindes ens
so,
daß
e
die
al e
Gewinn-
posi ion
wiede
e eich .
Dieses
"Ve eidigen
seine
Posi ion"
is
die
Mindes eak ion,
die
wi
im
Konku enzkamp
ü
jeden
an-
nehmen
müssen,
wenn
e
sich
nich
on
o nhe ein
au geben
will.
Auch
diese
Annahme
e schein
plausibel
und
nahe
genug
de
Wi klichkei ,
um
die
Analyse
p ak isch
bedeu sam
weI'den
zu
lassen.
Die
Reak ionsweisen
a)
und
b)
lassen
die
Ve häl nisse
do
un-
de inie ,
wo
nach
eine
P eisände ung
eines
de
Dyopolis en
de
ande e
du ch
keine
noch
so
kleine
.ode g oß.e
P eisände ung
sein
al es
Gewinni eau
wiede
e eichen
kann.
Das
is
au
den
Kamm-
linien
FF
und
GG
(und
nu
do )
de
Fall.
Da
diese
Linien
.a be
sozu-
sagen
"unendlich
dünn"
sind,
is
eine
Unbes imm hei
hie
ü
uns
p ak isch
ohne
In e esse,
solange
wi
uns
IlIU
mi
"kleinen"
P eis e -
ände ungen
be assen.
Wi
können
das
auch
so
ausd ücken:
wi
be-
assen
uns
mi
P eis e ände ungen
dPi
und
dp2'
die
die
Kammlinien
FF
und
GG
nich
übe sch ei en,
on
ihnen
ausgehen
.ode
in
sie
mün-
den,
also
nu
mi
den
Ve häl nissen
im
I n n e
e
n
de
du ch
FF
und
GG
abge eil en
P eisbe eiche.
Ein
Fallenlassen
diese
Vo ausse zung
bedeu e
p ak isch,
daß
wi
ü
jeden
Konku en en
die
olle
Kenn -
nis
de
Ku en
gleichen
Gewinns
ü
sich
selbs
und
den
Konlku en en
zubilligen.
Die
Lösung
is
dann,
wie
bei
de
spiel
heo e ischen
Be-
handlung
ausge üh ,
ein
e was
kleine
Be eich,
hei
dem
gegenübe
o he
die
he aus agenden
Ecken
des
ühe en
Lösungsgebie es
ab-
geschni en
sind.
Wi
kommen
spä e
hie .3JU
Z!uI'Ück.
Die
ma hema ische
F.o mulie ung
de
oben
e läu e en
Gleich-
gewich sbedingungen,
die
hie
nu
de
Volls ändigkei
und
Exa,k hei
wegen
ange üh
wi d,
is
wie
olg :
Ein
P eispunk
(Pi'
P2)
is
ein
Gleichgewich spunk ,
wenn
jede
nich
zu
g oße
(also.
im
Rahmen
de
Lagekenn nis
jedes
Konku en en
bleibende)
P eisände ung
dpi
jedes
Konku en en
i
zu
eine
P eis eak ion
dpj
seines
Konku en en
j
üh ,
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40242-7 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:27
94
Wilhelm K elle
gewich spunk eaus.
Das
sind
zunächs.
einmal
die
gleichen
wie
schon
ühe
bei
minimale
Kenn nis
gemäß
Abb.
20. Da Ülbe
hinaus
allen
abe
je z
n<lch
die
"Ecken"
des
bishe igen
Gleichgewich sgebie es
'O ;
in
unse em
Falle
de
in
Abb.
22
sch a ie e
und
mi
I
bezeichne e
Be-
eich.
Denn
hie
üh en
ja
je z
die
au
de
Kammlinie
GG
en lang
lau enden
Vek o en
zu
einem
Punk
höhe en
Gewinns,
nämlich
A1.
De
Konku en
1
kann
on
jedem
Punk
im
Gebie
I
aus
die
E ei-
chung
des
ü
ihn
güns ige en
Punk es
A1
du ch
P eissenkung
e zwin-
gen.
Dies
Gebie
äl
also
als
mögliche
Gleichgewich she eich
aus.
Das
En sp echende
gil
umgekeh
ü
den
Konku en en
2:
jede
Lage
im
Gebie
II
is
schlech e
ü
ihn
als
de
ü
ihn
e z:wingba e
Punk
A2.
Dami
bleib
als
Gleichgewich sgebie
bezüglich
P eishe ab-
se zungen
beide
Konku en en
nu
de
Raum
CA
1
WYA
2
üb ig.
Ähnliche
Übe legungen
müssen
wi
nun
ü
P eise höhungen
an-
s ellen
(Abb. 23).
Die
Reak 10nslinien
on
2
au
P eise höhungen
on
1
sind
als
olle
Linlen
gezeichne
( gl.
Abb.
21),
die
Reak i.onslinien
on
1
au
P eise höhungen
on
2
ges ichel .
Sie
e lau en
en sp echend,
also
um
90°
ged eh .
Die
Si ua ion
unmi elba
links
und
.obe halb
de
Kammlinie
GG,
die
uns
in
diesem
Zusammenhang
allein
in e essie ,
is
nun
die
olgende.
Eine
P eise höhung
eines
Konku en en
üh
zu
eine
Ve besse ung
de
Lage
des
ande en
und
dami
zu
keine
Reak-
ion.
Jede
weiß,
daß
diese
Lage
auch
ü
den
Pa ne
gegeben
is .
Somi
wi d
2
niemals
eine
P eiskons ella ion
andaue n
lassen,
bei
de
de
ealisie e
P eispunk
1 i n k s
de
Kammlinie
GG
lieg .
Denn
e
kann
du eh
P eise höhung
bis
zu
KammlinieGG
seinen
Gewinn
e -
höhen,
und
1
eagie
ja
au
diese
P eise höhJung
nich . 1
kann
sich
nun
(bei
de
angenommenen
ollen
Kenn nis
de
Ges1am lage)
dies
zunu ze
machen
und
seinen
P eis
so
ein ich en,
daß
de
ealisie e
Punk
au
de
Kammlinie
GG
ü
ihn
möglichs
güns ig
is .
De
gün-
s igs e
Punk
ü
1
au
de
Kammlinie
GG
is
de
Tangen enpunk
A1.
DIe
Gesam hei
de
Punk e
des
bishe igen
Glekhgewich sgebie es,
die
ü
1 u n g ü n s
i
ge
sind
als
A1
und
on
denen
aus
A1
du ch
P eis-
e höhungen
e eich
we den
kann,
äll
also
je z
als
Gleichgewich s-
gebie
aus.
Nehmen
wi
e wa
den
Punk
B,
de
im
bishe igen
Gleich-
gewich sgebie
lieg ,
als
Ausgangspunk .
Du eh
eine
P eise höhung
6,P1
on
1
wi d
de
Punk
B'
e eich .
B'
is
abe
kein
Gleichgewich spunk ,
da
sich
2
du ch
seine sei ige
P eise höhung
au
A1
en lang
de
punk-
1e en
Reak ionslinie
do
e besse n
kann.
Au
diese
Weise
kann
1
aus
dem
ganzen
in
Abb.23
sch a ie en
b1she igen
Teil
des
Gleich-
gewich sgebie es
die
E eichung
des
Punk es
Al
e zwingen.
Diese
sch a ie e
Teil
is
also
kein
Gleichgewich sgebie
meh .
Fassen
wi
die
bei
den
A'k ionen
de
Konku en en:
die
u sp üngliche
P eise höhung
eines
on
ihnen
<lhne
Reak ion
des
ande en
und
die
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40242-7 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:27

Unbes imm hei sbe eiche
in
de
P eis
bildung
95
da au
e olgende
P eise höhung
des
ande en
(ohne
Reak~i!on
des
e s en)
als
Einhei
au ,
so
e hal en
wi
die
Umbiegung
alle
Reak ions-
ku en
längs
de
Kammlinie
GG
nach
.oben,
wie
in
A:bb. 23
gezekhne ,
und
de
Wieg all
des
kleinen,
sch a ie en
Gebie es
.olg
unmi elba
aus
dem
P inzip,
daß
ein
Gleichgewich
nu
do
he schen
kann,
wo
die
Reak ionslinien
zm
Gegenden
ge inge en
Gewinns
ü
1
üh en.
En sp e<::hende
Reak ionslinien
kann
man
auch
ü
2
zeichnen
und
die
analogen
übe legungenaIUS üh en.
Das
E gebnis
is ,
daß
das
en -
sp echende
kleine
Gebie
zwischen
C
und
A2
in
Abb.
23
nunmeh
.o äll .
Insgesam
haben
wi
also
das
E gebnis,
daß
je z
auch
die
"Spi ze"
des
bishe igen
Gleichgewich sgebie s
e was
beschni en
wi d,
und
üb ig
bleib
allein
das
Gebie
C'A1WYA2
in
Abh.
22,
genau
wie
bei
de
axio-
ma ischen
Behandlung
( gl.
das
gleiche
Gebie
in
Abb.19).
Jede
Be-
wegung
inne halb
dieses
Gebie es
ohne
Ve ab edung
üh zm
eine
Ve schlech e ung
de
Lage
ü
denjenigen,
de
mi
de
Bewegung
be-
ginn .
In olgedessen
is
hie
keine
Bewegung
möglich;
jede
Punk
is
ein
s abile
Gleichgewich spunk .
Wi
sehen,
daß
auch
bei
olle
Kenn nis
de
Gesam lage
du ch
alle
Be eilig en
ein
ausgedehn e
Gleichgewich sbe eich
bes ehen
bleib .
Die
Beschneidung
des
Gesam be eiches
du ch
die
e g öße e
Kenn nis
is
ela i
unbedeu end.
Die
bishe ige
Analyse
gal
ü
den
Fall
des
Fehlens
on
Ve ab-
edungen.
Mi
Ve ab edung,
abe
ohne
Kompensa ionen
ode
bei
s ill-
schweigende
Ane kennung
eine
P eis üh e scha
eJ.1bleib
die
S ecke
WY
au
de
Maximallinie
RH
als
Gleichgewicll sbe eich
( gl.
Abb.
22
und
19).
Man
mach
sich
das
e wa
an
Hand
de
Abb.
19
schnell
ka .
Sei
e wa
de
Punk
A
in
Abb.19
bishe
ealisie .
Ohne
Ve ab-
edung
is
de
Punk
B,
de
ü
bei
d e
besse
is ,
nich
e eichba ;
denn
we
mi
de
P eise höhung
o ausgeh ,
is
de
Dumme.
De
ande e
wi d
ihm
nich
olgen,
da
e
sich
du ch
das
Folgen
selbs
schädigen
wü de
(in
Abb.19
is
A'
besse
als
B
ü
2
und
B'
besse
als
B
ü
1).
Somi
kann
keine
Ol'ausgehen,
und
A
is
ein
Gleichgewich spunk .
Dies
Hemmnis
e schwinde
na ü lich
bei
Ve ab edung.
G
lei
c
h-
z e i i g
können
beide
ih e
P eise
seh
wohl
anheben
und
dami
ge-
m
ein
sam
den
ü
beide
besse en
Punk
B
e eichen.
Diese
Si ua ion
gil
ü
den
ganzen
Be eich
C'A1WYA2.
Imme
e -
besse n
bei
d e
ih e
Lage,
je
nähe
sie
de
Maximallinie
HH
(d. h.
dem
Ku ens ück
WY
au
ih )
kommen.
Somi
wi d
mi
Ve ab edung
diese
Linie
s e s
,e eich . A:u
diese
Linie
WY
is
die
Si ua ion
abe
nun-
meh
eine
öllig
ande e.
Hie
können
nich
meh
Ve ab edungen
allein
die
Si ua ion
bei
de
e besse n.
Ein
g öße e
Gewinn
des
einen
KonklU en en
is
nu
noch
au
Kos en
des
Gewinns
des
ande en
zu
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40242-7 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:27
96 Wilhelm K elle
e eichen
-
und
da in
wi d
de
ande e
ohne
Kompensa ion
nich
einwilligen.
Dami
is
j e
de
Pu
n k
au
dem
Ku ens ück
WY
de
Maximallinie
ein
Gleichgewich spunk .
Nehmen
wi
nu
minimale
Kenn nis
de
Pa ne
.an,
so
e länge
sich
die
Gleichgewich slinie
nochaJU
den
Abschni
ER
in
Abb.
19.
Auch
du ch
Ve ab edungen
is
also
die
g undsä zliche
P eisunbe-
s imm hei
nich
e wa
besei ig ,
sonde n
nu
eingeeng .
E s
die
Z a h -
I u n g
on
Kom
p e n s a
ion
e n
läß
den
Punk
g öß en
Gewinns
bei
de
als
den
Gleichgewich spunk
en s ehen.
Da
abe
solche
Zah-
lungen
in
de
P axis
die
AThSnahmen
sind,
hes eh
eben
in
de
Wi k-
lichkei
an
S elle
eines
Gleichgewich spunk es
s e s
ein
Gleichgewich s-
b
e e
ich.
Bishe
ha en
wi
llJU
das
Dyopol
be ach e .
Bei
übe gang
zu
meh
als
2 Koiliku en en,
also
zu
eine
ne z ö migen
S uk u
de
Konl u -
enzbeziehungen
wie
in
AJbb.
15
da ges ell ,
ände
sich
an
diese
Lage
g undsä zlich
nich s,
nu
daß
einige
neu,e
Phänomene
en s ehen.
Ich
besi ze
die
Beweise
da ü
his
zu
n
Pe sonen
und
we de
s~e
zu
gegebene
Zei
o legen.
S e s
we den
wi
abe
einen
ausgedehn en
Gleich-
gewich sbe elch
e hal en,
solange
die
Nach age
zwischen
den
ein-
zelnen
Konku en en
beweglich
is
und
solange
di.e
P eis e ände ung
eines
Konku en en
einen
ühlha enEin iuß
au
den
Absa z
de
üb igen
ha .
Hie bei
is
die
Gesam z.ahl
de
Konku en en
ganz
gleich.gül ig.
Es
komm
nu
da au
an,
wie iel
jeweils
ko ku enzmäßig
un e ein-
ande
im
Eing i
s ehen.
V. Rückblick und Schluß
Dami
is ,
wie
ich
glaube,
bewiesen,
daß
wi
bei
unse e
Ma k s uk-
u
niemals
ein
einziges
P eis-
und
P oduk ionsgleichgewich
e wa en
können,
sonde n
s e s
nu
einen
ausgedehn en
Gleichgewich sbe eich.
Die
Lage
dieses
Gleichgewich sbe eichs
häng
bei
olkswi scha liche
Gesam be ach ung,
hei
gegebenem
echnischem
Wissen,
gegebene
Kapi alaus üs ung
und
geschlossene
Wi scha
nu
on
den
e schie-
denen
Lohnsä zen
ab.
Eine
Ve ände ung
de
Geldlohnsä z,e
du ch
die
Gewe kscha en
b auch
solange
keinen
Ein luß
au
die
P eise
zu
haben,
wie
de
al e
P eispunJk
auch
im
neuen,
e schobenen
Gleich-
gewich sbe eich
lieg .
Is
das
de
Fall,
so
haben
wi
eine
Ve .besse ung
de
Ve eilung.
He schen
Ve ab edungen
ode
P eis üh e scha
o ,
so
blei:b
de
olkswi scha liche
P eispunk
meh
im
obe en
Teil
des
Gleichgewich sgebie es,
und
wi
e hal en
eine
ela i
schlech e
Ve -
eilU!Ilg.
Is
das
so, so
b auchen
wi
zu
E klämng
un egelmäßige
Ve -
eilungsschwankungen
nich
nach
i gendwelchen
Da enände ungen
zu
suchen,
sonde n
haben
sie
in
de
g undsä zlichen
Unbes imm hei
alle
Ma k p eise
inne halb
eines
gewissen
Be eiches.
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