Lampe , Heinz (Ed.)
Book
Ak uelle P obleme de Gesundhei spoli ik in de BRD
Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 82
P o ided in Coope a ion wi h:
Ve ein ü Socialpoli ik / Ge man Economic Associa ion
Sugges ed Ci a ion: Lampe , Heinz (Ed.) (1975) : Ak uelle P obleme de Gesundhei spoli ik in de
BRD, Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 82, ISBN 978-3-428-43464-0, Duncke & Humblo ,
Be lin,
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Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik
Gesellscha ü Wi scha s-
und
Sozialwissenscha en
Neue Folge Band
82
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30
SCHRIFTEN
DES
VEREINS
F JR
SOCIALPOLITIK
Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en
Neue Folge Band
82
Ak uelle P obleme de
Gesundhei spoli ik
in
de BRD
DUNCKER
&
HUMBLOT
I
BERLIN
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Ak uelle
P obleme
de
Gesundhei spoli ik
in
de
BRD
Von
An on
Bu gha d
Ingol Me ze, Theo Thiemeye
He ausgegeben on Heinz
Lampe
DUNCKER
&
HUMBLOT
I
BERLIN
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Alle
Rech e
o behal en
©
1975
Duncke
&
Humblo ,
Be lin
41
Ged uck
1975
bei
Be line
Buchd ucke ei
Union
GmbH
.,
Be lin
61
P in ed
In
Ge many
ISBN
3
428
03464
3
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Vo wo
De
Ausschuß
ü
Sozialpoli ik
ha
au
seinen
Tagungen
in
Wien
im
Sep embe
1973
und
in
Hambu g
im
Sep embe
1974
-
neben
P oblemen
de
A bei sma k poli ik
-einige
zen ale
F agen
de
Gesundhei spoli-
ik
disku ie .
Im
Mi elpunk
diese Diskussionen
s anden
e s ens
sozio-
logische
Aspek e
de
K ankhei ,
zwei ens die
A z hono a e
und
ih e
Re-
o m
und
d i ens
die
K ankenhaus inanzie ung.
De
Au gabe, soziologische
Aspek e
de
Phänomene
"K ankhei "
und
"Gesundhei "
zu
e deu lichen,
ha
sich
dankenswe e weise
An on
Bu gha d
un e zogen.
In
seinem
Re e a
"Die
K ankhei
als soziolo-
gisches
Phänomen"
ha
e
die
Inhal e
de
Beg i e
"K ankhei "
und
"Ge-
sundhei "
aus medizinische , sozialpoli ische
und
ech liche Sich
ana-
lysie , KI'ankhei als soziales
Phänomen,
d. h.
in
ih e
Ve hal ens-
und
Umwel beding hei ,
da ges ell ,
einen
übe blick
übe
In e p e a ionen
de
K ankhei
als
Anomie, d. h. als sozial
disk iminie e
Abweichungen
on
de
No m, gegeben,
k ankhei sbeding e
Rollen
wie
-die
des
Pa ien en,
des A z es
und
des
K ankenhauspe sonals
du chleuch e
und
schließlich
K ankhei
auch als Gewinnchance
behandel .
Eine
de
heikels en
F agen
des Gesundhei swesens
in
de
Bundes e-
publik,
die
ebenso
wie
de
P oblemk eis
de
A zneimi elmä k e
nich
länge
eine
a ionalen,
um assenden
ökonomischen
Analyse
en zogen
bleiben
soll e,
ha
sich Ingol Me ze
in
seinem
ma e ial eichen
Au sa z
"P obleme
de
Ä z ehono ie ung
und
ih e
Re o m"
angenommen. Me ze
zeig zunächs wesen liche
Bes immungs ak o en
des ä z lichen
Einkom-
mens
au ,
e gleich
die
Einkommen
de
niede gelassenen
Ä z e
mi
denen
ande e
E we bs ä ige
und
geh
nach
eine
Analyse
de
U sachen
hohe
ä z liche
Einkommen
au
beach enswe e
Möglichkei en
zu
Dämp ung
des
P eisans iegs
ü
ä z liche
Leis ungen
ein.
Theo
Thiemeye
ha
das
1972
e abschiede e
K ankenhaus inanzie-
ungsgese z
zum
Anlaß
genommen,
um
g undsä zliche
F agen
de
K an-
kenhaus inanzie ung
zu un e suchen.
E
e such
in
seine
Analyse u. a.
Gesich spunk e
ü
eine
"op imale"
Finanzie ung
de
K ankenhäuse
zu
gewinnen.
E
ag
insbesonde e nach
dem
Ein luß
de
Finanzie ungs-
e ah en
au
die Nach age nach
und
au
das
Angebo
an
K ankenhaus-
leis ungen
und
behandel
e eilungspoli ische
Aspek e
al e na i e
Fi-
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6 Vo wo
nanzie ungs e ah en. Angesich s
de
anhal enden "Kos enexplosion"
im
Gesundhei swesen
de
Bundes epublik komm
de
A bei
on Thie-
meye hohe
Ak uali ä
zu.
Es
is
mi
eine angenehme P lich , den Au o en
ü
ih e
Ausa bei un-
gen
im
Namen alle Mi gliede des Ausschusses
zu
danken.
He n
Die ich Schönwi z, wiss. Assis en
am
Ins i u
ü
Volkswi scha sleh e
an
de
Uni e si ä Augsbu g, danke ich
im
Namen des Ausschusses
ü
Sozialpoli ik
ü
seine Hil e bei
de
He ausgabe diese Sch i .
Heinz Lampe , Augsbu g
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Inhal s e zeichnis
Die
K ankhei
als soziologisches
Phänomen
Von
An on
Bu gha d ,
Wien
.....
.
...........
..
..............
..
.....
.
..
9
P obleme
de
Ä z ehono ie ung
und
ih e
Re o m
Von
Ingol
Me ze,
Müns e
............................................
29
K ankenhaus nanzie ung
Von Theo
Thiemeye ,
Bochum
95
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14
An on Bu gha d
ika ion)
und
au
diese Weise
den
wah scheinlichen Zusammenhang
zwischen einem als schädigend angesehenen E eignis
und
de
einge-
e enen
gesundhei lichen Schädigung es .
-Die ko espondie ende Rech sp echung
geh
dagegen on
eine
ha -
ungsbeg ündenden Kausali ä aus
und
un e such diese o mell bzw.
om
P inzip
he
nich medizinisch, sonde n ju is isch-no ma i .
Da-
bei
kann
es u.
U.
zu einem Kon lik zwischen
den
beiden De ini ionen
kommen, on denen die zwei ange üh e
mi
wi scha lichen (mak o-
ökonomischen) Folgewi kungen
e bunden
is ,
o
allem,
wenn
die
Rech sp echung sich on
de
medizinischen Diagnose öllig lös
und
z.
B.
eine medizinisch es ges ell e Nich -K ankhei (Schwange scha )
als
K ankhei
e klä ;
und
umgekeh .
2.
Beding e K ankhei en im Sinn de Sozial e siche ung
2.1
Kö pe liche Mängel
In
manchen Regionen gewinnen
im
Sinn
on gesellscha lichen
Vo s ellungen es ges ell e kö pe liche Mängel den
Cha ak e
eine
k ankhei sähnlichen Anomie
und
we den
beding auch
in
Ve siche ungs-
schu z genommen (kosme ische Ope a ionen bei A bei nehme n
im
Ve -
kau sdiens ).
2.2 Das
Lebensal e
als
K ankhei
Das Al -We den
im
Sinn
eine
Annähe ung
des
du chschni lichen
Lebensal e s
an
dessen biologisch
e kennba en
Pla ond
is heu e zu
eine
allgemeinen Chance
de
Menschen
in
sog. zi ilisie en Regionen
gewo den. Die Ta sache, daß eine
ela i
hohe Quo e
de
Popula ion
"al "
(z.
B.
im
Sinn
de
Bes immungen
ü
den
Beginn des no malen
Ren enbezuges) is ,
ha
dazu ge üh , daß die Al e s-E scheinungen, o
allem
in
Fo m
on ch onischen
E k ankungen,
zu
eine
Massen-E schei-
nung
gewo den sind. Die En wicklung
de
al e sbeding en Ve schleiß-
e k ankungen
ko elie
jeden alls posi i
mi
dem Ans ieg
de
du ch-
schni lichen
Lebense wa ung
und
e höh
die K ankhei s equenz
de
jeweiligen Popula ion14•
Das Al -Sein
an
sich is jedoch keine
K ankhei ,
sonde n
e wa
nach
den Vo s ellungen
de
Ge ia ie eine nega i e Abweichung
des
Gesund-
hei szus andes on
al en
Menschen gegenübe dem Gesundhei szus and
on Nich -Al en, welche
de
Cha ak e
eine Quasik ankhei beigemes-
sen wi d. Viel ach
bes eh
auch eine sys emimmanen e In e dependenz
zwischen einem (hohen)
Al e
und
de
sozialen Exklusion, die
übe
Re-
g ession
und
eine nich sel en egozen ische Ve engung des Gesich s el-
U
F.
Naschold, Kassenä z e und K anken e siche ung, F eibu g 1967,
S.
41.
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Die
K ankhei als soziologisches Phänomen
15
des u.
U.
bis zu
eine
k ankhei s beg ündenden sozialen Liquida ion
üh en
kann.
3. De Tod
in
de Zi ilisa ion
3.1
De
Tod
als soziale
S ö ak o
In
de sog. mode nen Gesellscha
ha
das
S e ben
als Folge eine
E -
k ankung
zuweilen einen Nullcha ak e
l5
; es is om
S andpunk
de
o
allem
an
ih e
ökonomischen
und
biologischen Rep oduk ion o ien ie -
en
Gesellscha
ü
iele ein s ö endes In e mezzo, das
man
aus
de
Ö en lichkei zu
e d ängen
such .
Nu
5 % on un e such en
Kinde n
we den
om Tod eines
ihnen
nahes ehenden Menschen be o en,
da
das
S e ben
in
de
Phase
de
Nu -P imä -Sozialisa ion noch keinen angemes-
senen
O
ha
8•
In
jenen
Zonen,
in
denen die Mo ali ä s a e
s a k
ge-
sunken
is
und
de
Kon ak
zwischen
de
Gene a ion
de
Al en
und
den
ande en
Gene a ionen sich
s a k
e inge
ha ,
wi d
de
S e bende
zu
eine sozialma ginalen Figu , zu eine Un-Pe son,
die
man
nu
deswe-
gen
noch
wie
einen
K anken
behandel , weil dies Kon en ionen (de
"Angehö igen olle") en sp ich . "Bes en alls"
wi d
ihm
ein
Rech ·au
S e ben
nach seinem Willen zuges anden: les
yeux
ou e s (d'A agon)17.
Im
Rahmen eines En unk ionalisie ungsp ozesses
de
Familie gib
diese iel ach den
S e benden
selbs
an
Ins i u ionen ab, die
im
Au ag
de
Gesellscha unpe sönliche "S e behil e" leis en. Lediglich
in
Bes a -
ungs i en
wi d
noch angedeu e , daß
de
zu "Ve abschiedende"
im
Sinn
on Kon inui ä s o s ellungen ( ühe : Geschlech e olge)
in
eine
so-
zialen Beziehung
zu
("hin e bliebenen") Gesellscha ges anden ha e.
3.2 Eu hanasie
Wenn eine Gesellscha du ch
ih e
gese zgebenden O gane die Ansich
e i ,
daß Leben
ab
einem
bes imm en
S adium
eine
K ankhei
nich
meh
ein (zu schü zendes) Rech sgu , sonde n "lebensunwe " is ,
ges a -
e
sie
en wede
-das S e ben-Lassen
in
de
A , daß
de
Ablau
de
K ankhei
bis zum
Ableben nich e zöge , sonde n u.
U.
beschleunig wi d,
wenn
sie
nich soga
-ä z liche Maßnahmen legi imie , die bei Vo handensein
eine
en -
sp echenden K ankhei sdiagnose ode
eine
d as ischen sozialen Ano-
mie
bewuß
au
die Tö ung eines Indi iduums zielen. G aduell
kaum
15 J. Sieg is ,
a.a.O.,
S.
152.
16 Aloys Hahn, zi . bei G. S ie e , gl. Fußn.
19.
17
s.
R. Ga audy, Su le d oi a la mo . In:
Le
Figa o, Pa is,
om
9.
7.
1974,
S.8.
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16
An on Bu gha d
on
de
ä z lich-bewuß en
Tö ung
in
Einzel ällen
un e schieden
sind
die nach
dem
Wel k ieg
II
scheinba lediglich
un e
poli ischen
und
nich (wie
man
mi
Rech
e mu en
konn e)
un e
humani ä en
Ge-
sich spunk en
e u eil en
Ve suche
am
lebenden
Menschen: Nach
"So ie
Weekly"18 schläg
ein
D .
Vladimi
Demiko
(Expe imen al-
chi u g) o ,
bes imm e
menschliche
O gane
ü
die
T ansplan a ions-
chi u gie
in
bewuß losen
Menschen,
de en
Kö pe
noch
no mal
unk-
ionie , zu speiche n.
De
als
"Bank"
dienende
"Noch-Lebende"
hä e
die Au gabe,
ü
D i e
ihm
"au gep lanz e"
O gane
ab u be ei
zu
konse ie en.
-
In
diesem
Zusammenhang
wi d
auch die
Hypo hese
eines "Rech es
au
den
eigenen Tod",
hin e
de
handg ei liche,
au
eine
Minimie ung
on
K ankhei skos en
(im
wei es en
Sinn) zielende
In en ionen
s e-
hen,
e ö e ,
ebenso die
F age,
ob es
human
is ,
S e bende
als
"Vi al-
konse en"
in
einem
Zus and
zu
s abilisie en,
den
man
kaum
noch als
Leben
kennzeichnen
kann
l9
•
11.
Die
K ankhei
als soziales
Phänomen
1. Epidemiologie
Mi els
de
Epidemiologie als
eine
Leh e
on
de
Beziehung
zwischen
eine
K ankhei
und
de
Umwel
on
E k ank en
(Humanökologie)20
wi d
e such ,
die
Häu igkei bzw. die
Ve b ei ung
on
K ankhei en
au
die
Abhängigkei
on
soziokul u ellen
Va iablen
zu ückzu üh en.
Vo
allem
is
die
Behandlungsneigung
de
E k ank en
und
ih e
Ange-
hö igen
e kennba
eine soziale Va iable,
bedeu e
doch das
K ank-Sein
in
ielen sozialen
Sys emen
ode
Subsys emen
einen
P es ige e lus
ode
ei-
nen
P es igegewinn
des
E k ank en.
Die
E kenn nisse
de
Epidemiologie
machen o enkundig,
daß
die
K ankhei en
nich
allein endogen,
sonde n
u. a. auch du ch exogene,
im
jeweils
ele an en
Milieu
lokalisie e
Fak-
o en
mi bes imm
sind. Die auch
im
Sinn
eine
A
K ankhei sgeog a-
phieangeleg e
Epidemiologie
e mag
u. a.
das
En s ehen
on
bes imm en
K ankhei en
au
lokal
angesiedel e
Va iable
zu ückzu üh en,
e wa
au
eine
un e p opo ional
,ge inge Ä z edich e,
wie
dies
bei
eine
Un e -
suchung
übe
die
egionale
Ve b ei ung
de
Vi ushepa i is
es ges ell
wu de
21
.
18
Wgg.
bei
Th.
Roszak, Gegenkul u , München 1973,
S.
402.
19
G.
S ie e ,
s e ben
und Tod im Bewuß sein de Gegenwa . In: He de -
ko espondenz 11/1973.
20
M.
P lanz, Sozialkul u elle, epidemiologische und ökologische Aspek e
de K ankhei . In: De K anke in de mode nen Gesellscha (H sg.
A.
Mi -
sche lich), Köln -Be lin 1967,
S.
369.
21
O.
Ha l,
Zu Epidemiologie de Vi ushepa i is. In: Os e . Ä z ezei ung,
Wien 2111973,
S.
129
.
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Die K ankhei als soziologisches Phänomen
17
2.
Medizinsoziologie22
Die Medizinsoziologie
un e such
sowohl
,die
K ankhei en,
insowei
sie die Folgen gesellscha liche Ein lüsse sind, als auch
die
Reak ionen
de
Gesellscha
au
K ankhei en.
Im
hesonde en
is
die Medizinsoziologie
mi
dem
S udium
de
K ank-
hei
als einem
Sys em
on
sozial
eingebundenen
Ve hal ensweisen
be-
aß ,die
sich
e wa
in
Fo m
on
spezi ischen, sys emangemessenen Rollen
de
K anken
und
de
Ä z e
e kennen
lassen. Gleichzei ig
we den
auch
die
ko espondie enden
Ins i u ionen
un e such .
Un e
Ve wendung
soziologische
Beg i shypo hesenis
man
bemüh ,aus
dem
Ve hal en
de
ypischen
Ak o en
im
K ankhei sbe eich
als
dem
ele an en
sozialen
Feld
(K anke, Ä z e, P legepe sonal) quasigese zliche
Abläu e
he auszu-
lesen.
Zu
Siche ung
de
T anspa enz
ih es
Un e suchungs eldes
muß
die
Medizinsoziologie zuweilen soziolinguis ische (seman ische)
pilo
s udies
o nehmen,
um
bei
Be agungen
im
Zusammenhang
mi
K ankhei ssi-
ua ionen
die
Bedeu ung
on
Schlüsselbeg i en
in
einem
na ü lichen
Sp achmilieu zu
e ah en
23•
3.
Die
soziologischen
Aspek e
de K ankhei
3.1
K ankhei
als kollek i es
Ve hal en
Nach soziologischem
Ve s ändnis
is
das
K ank-Sein,
insowei
es
om
sozialen Milieu
mi bes imm
is , sowohl
ein
kollek i es als auch
ein
in-
e dependen es
Ve hal en
in
einem sozialen Feld.
Du ch die o sch ei ende Psychologisie ung
de
K ankhei smodelle
und
das
dadu ch
gewonnene
Ve s ändnis
ü
psychia ische
und
psycho-
soma ischeE k ankungen
sind
die
bishe igen
Modelle
im
Sinn
eine
mul i ak o iellen
Beg ündung
on
E k ankungen
e wei e
wo den.
K ankhei
als
ein
Subsys em
des
To alsys ems "Gesellscha "
is
on
,die-
sem
kode e minie ,
ebenso
wie
Wandlungen
de
Gesellscha -
o
allem
sowei
sie
in
de
A
eines
Quan ensp unges
den
Cha ak e
eine
Mu a ion
haben
-
zu
Wandlungen
de
Mo phologie
de
K ankhei en
(de Diagnosen)
üh en
24
• Das jeweilige soziale
We sys em
und
das ge-
gebene, 'allgemeine
kogni i
beg ünde e
Sach-Wissen
hes immen
abe
22 R. S aus, zi . bei
J.
J.
Rohde, Soziologie des K ankenhauses, S u ga
1974,
S.
21;
J.
Sieg is , a.a.O.,
S.
6.
23
L.
.
Fe be ,
Mach A bei k ank? In: A bei und Leis ung
26,
10/1972,
S.
257
.
U
H.
Baie ,
Die Wi klichkei de Indus iegesellscha als K ankhei s ak o .
In: De K anke in de mode nen Gesellscha ,
S.
44.
2
Sch i en
d.
Ve eIns
.
Soclalpoll lk
82
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18
An on Bu gha d
nich
nu
die
K ankhei
{die Diagnose),
sonde n
auch
den
sozialen
Rang
des
K anken
und
dessen spezi ische Rolle
in
seinem
sozialen Milieu.
Was
ein
medizinisch
ele an es
Phänomen
is ,
häng
dahe
on
kul-
u de e minie en
De ini ionen
ab
25•
Aus
diesem
G und
sind
K ankhei
und
Gesundhei ,
o
allem
sowei
es sich
um
den
Raum
zwischen
ihnen
und
seine
beg i liche
E assung
handel
(Kaum-Gesundhei ,
Noch-
K ankhei ),
jeweils
auch
aus
dem
sozialen
Kon ex
he aus
de inie .
K ankhei
wi d
dahe
in
Beziehungen
zu
ande en
K ankhei en
und
zum
Zus and
on
Gesunden
im
gegebenen
sozialen
Sys em
e s anden.
Eine
in e enie ende
Va iable
sind
noch die
jeweiligen
und
o
höchs
pe -
sönliche
In e essen
e deckenden
Ideologien
26, die
u.
a.
K ankhei sdia-
gnosen
un e d ücken
ode
zu
einkommens ö de nden
K ankhei ssimu-
la ionen
üh en.
3.2
Gegens and de medizin-soziologischen
Analyse
Einzelne
Gegens ände
de
medizin-soziologischen
Analyse
sind
-die
K anken
selbs ,
agg egie
nach
Schich en
und
da on
ausgehend,
daß
diese
eine
spezi ische
Gesundhei sau assung
haben,
welche
die
ihnen
jeweils
angemessene
Modalpe sönlichkei
(den
Du chschni s-
ypus)
wide spiegel
27 •
-Gleichzei ig
we den
auch
jene
gesellscha lichen
Funk ionä e,
welche
ex
o o
und
au
G und
ih e
achlichen
Kompe enz
mi
de
Heilung
ode
de
Milde ung
on
K ankhei en
be aß
sind
(Ä z e)
zum
Gegen-
s and
de
soziologischen
Un e suchung
gemach , einschließlich
(und
in
einem
wachsenden
Um ang)
die
Ins i u ion
des
K ankenhauses.
-Schließlich
is
die
Soziologie auch
(e wa
im
Rahmen
de
A bei s-
und
de
Be iebssoziologie)
mi
jenen
Fak o en
be aß ,
die
in
de
A bei s-
und
Lebenssi ua ion
de
mode nen
E we bsbe iebe
angeleg
sind
und
au
die
E we bs ä igen
alle
Ränge
in
eine
je
Posi ions ang
e schiedenen
Weise
de a
einwi ken,
daß
K ankhei en
en s ehen.
Die
Disziplinie ungszwänge
des
a bei s eiligen
P ozesses, ebenso
abe
die
Si ua ion
au
dem
ele an en
Teila bei sma k ,
inden
ih en
Re-
lex jedoch
nich
allein
in
K ankhei se scheinungen
und
in
ih e
ak-
o ele an en
Aus o mung,
sonde n
auch
in
k ankhei sneu alen
Ab-
senzzi e n,
wie
z.
B.
in
K ankhei ss imula ionen
(s.
Absen ismus).
25
P.
K.
Manning
I
H.
Fab ega, The Expe ience o Sel and Body. In: Pheno-
menological Sociology (H sg.
G.
Psa has), New Yo k -London -
Sidney-
To on o
1973,
S.
260.
26
M.
P lanz, Medizinsoziologie. In: Hb de empi ischen Sozial o schung,
S u ga
1969,
S.
1127.
27
E.
Du kheim,
Regeln de soziologischen Me hode, Neuwied -Be lin
1964,
S.148.
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Die K ankhei als soziologisches Phänomen
19
3.3
Soziosoma ik
on
K ankhei en
Die Mo phologie
on
K ankhei en
zeig ,
daß
man
iel ach auch
on
eine
Soziosoma ik
de selben
sp echen
kann.
Das
gil
e wa
ü
Ko ona -
e k ankungen.
Gesellscha liche P ozesse
we den
in
die
A ek -
und
Denks uk u en
de
Menschen
au genommen
und
z.
B.
im
Choles e in-
spiegel angezeig ,
de
bes imm e
Reizsi ua ionen
in
den
Menschen
wide -
spiegel ,
u.
a.
alls diese das
Ge ühl
jene
psychischen Enge haben,
wie
sie die sog. Massengesellscha ,
de
S aßen e keh
und
die
A bei so -
ganisa ion
p oduzie en.
Im
Rahmen
eine
ökologisch
o ien ie en
Un e -
suchung
kann
man
jeden alls
unschwe
Wechselbeziehungen
z.
B. zwi-
schen
den
Geis esk ankhei en
und
gesellscha lichen
K i e ien
es s el-
len
28•
4.
Bedeu ungs e lage ung on K ankhei s ak o en
Die
K ankhei s ak o en
ände n
sich als Folge
de
Wandlungen
jene
sozialen Bedingungen,
in
denen
K ankhei su sachen
angeleg
sind.
4.1
Konsumchancen
Du ch
·die
Anhebung
de
mone ä
bes imm en
Konsumchancen
sind
bes imm e
Mangelk ankhei en
wei gehend
e schwunden
und
gegen-
gIeich
K ankhei en
en s anden
ode
in ensi ie
wo den,
welche die
Fol-
ge
eines
inadäqua
hohen
Konsums
sind
(s.
Wohl ah sk ankhei en).
4.2 Ökologische
Si ua ion
Die
U banisie ung
und
de
Abbau
de
E holungslandscha en
haben
zu
eine
Ände ung
de
Fak o en
de
Mo bidi ä
ge üh ,
die
nunmeh
e s ä k
z.
B.
in
de
Ve keh sdich e
bzw.
in
de
Lage des
Wohn aumes
angeleg
sind.
4.3
Ka ie is ische
Zwänge
Im
Rahmen
eine
En kö pe lichung
de
E we bsa bei
is
es zu
eine
Sublima ion
de
A bei szwänge
gekommen, ebenso zu
einem
S ain
in
ka ie is isch
o ganisie en
Be ieben,
de
je
nach Au s iegsneigung
e -
schieden
s a k
is . Die
En emdung
im
Be ieb
bzw.
das
Fehlen
eine
e gonomischen
O ganisa ion
im
A bei sp ozeß
haben
übe dies
K ank-
hei en
en s ehen
lassen,
die
gegenübe
dem
A bei seinkommen
und
dem
physischen
A bei szwang
neu al
sind. Auch
de
übe gang
on
ex ensi-
e
A bei szei
(48-S undenwoche) zu
in ensi e
ha
(un e mu e )
iel-
ach
den
Cha ak e
eine
K ankhei s a iablen.
28
s.
eh.
Du anca el, La sociologie des maladies men ales. In: Cu en
Sociology, 2/1968,
S.
23
.
2"
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20
An on
Bu gha d
4.4
Wohl ah sk ankhei en
Viele
K ankhei en
sind
Anzeige
on
Wohl ah se ek en
wie
z.
B.
E k ankungen,
die eine Folge
des
unangemessen
hohen
Konsums
on
"Genuß"-Gü e n
(Alkohol, Niko in,
Fe abusus)
sind.
Wäh end
zwischen
den
beiden
Wel k iegen
z.
B.
Hype onien,
Diabe es
und
Gich
ode
ko ona e
He ze k ankungen
sel en
wa en
(Si ua ion
de
wi scha -
lichen Dep ession),
s ieg
nach
dem
zwei en
Wel k ieg
u. a.
de
Risiko-
ak o
ü
He zin a k e
s a k
an,
wobei
zu
beach en
is ,
daß
e wa
zwei
Risiko ak o en
das
K ankhei s isiko
nich e doppeln,
sonde n
be ei s
po enzie en
29•
In
de
BRD
wi d
ab
de
Wäh ungs e o m
ein
"explosions-
a ige "
Ans ieg
on
la en en
In a k anlagen
es ges ell SO.
Vo
allem
die
mi
dem
Niko inkonsum
zusammenhängenden
K ankhei en
s eigen
in
einem
bedenklichen
und
wei gehend
an
den
Einkommensans ieg
ge-
bundenen
Um ang.
Je
100000
Lebende
gleichen
Al e s
und
Geschlech s
ha
es
in
Ös e eich zwischen
1957
und
1972
einen
Zuwachs
an
B onchus-
ka zinomen
on
36,4
au
42,5 gegeben,
wei gehend
eine
Folge des
Ziga e en e b auches,
de
in
Ös e eich
on
1923
au
1973
on
100
au
428
Punk e
s iegS1•
4.5
Schich a bei -
Zei budge
Eine
besonde s
k ankhei san ällige
G uppe
sind
die Schich a bei e ,
die
z.
B.
ach mal
häu ige als die
ande en
A bei e ,
welche
in
no male
Tagesa bei szei
beschä ig sind,
an
Magengeschwü en leiden32, ganz
abgesehen
da on,
daß
das
Familienleben
de
Schich a bei e
ela i
s a k
ge äh de
is
(+
80
%
meh
Scheidungen,
ela i
s ä ke e
K imi-
nali ä
un e
den
Kinde n:
+
50
O o),
ein
Ums and,
de
au
K ankhei en
e s ä kend
wi k ,
wenn
nich
selbs
wiede
K ankhei en
he o u .
III. Die K ankhei -als Anomie e s anden
1.
K ankhei als Di e enz zwischen
8011-
und Is -Ve hal en
Die
In e p e a ion
und
beg i liche
Fassung
eines
Phänomens
als
K ankhei
is
eine
F age
des
"Da ums"
bzw. des sozialen
O es.
Die
Rela i ie ung
des
K ankhei sbeg i es
zeig
sich
o
allem,
sobald
das
K anksein
als eine
nega i e
De ia ion sozial
disk iminie
wi d.
29
A.
R.
Cou o
/ H. Mensen,
In a k ge äh dung
und
Umwel ,
Re e a e,
1971,
wgg.
bei
LV
A
Hanno e .
30 H. Mensen, Psychologische
und
soziologische
Aspek e
de
Rehabili a ion
on
Sozial e siche en
mi
He zin a k .
In:
Deu sche
Ren en e siche ung,
2/1972, S.
1U.
31
Rauchen
und
Gesundhei
in
Ös e eich,
h sg.
om
Ins i u
ü
Gesund-
hei swesen.
In:
Re iew
2/1974, S.
20
.
32
ÖGB-Nach ich endiens ,
Wien
N .
1730
om
30.
5.1974, S.
5.
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Die K ankhei als soziologisches Phänomen
21
Wenn
on
K ankhei
als
De ia ion bzw. als Anomie die Rede is ,
muß
eilich
o he
es ges ell
we den,
was
gleichsam die
No m
(das
Soll) is , on
de
die De ia ion jeweils abgelesen
wi d.
De
hypo he ische
Sollzus and
is
im
allgemeinen
die (eine) sozial
e wünsch e
Gesundhei , aus
de en
Vo handensein
man
(d. h. das jeweils
ele an e
Milieu) schließen
kann,
daß
das
Indi iduum
seine
Funk ion
im
Rahmen
des gesellscha lichen Ve so gungsp ozesses zu
e üllen
e -
mag,
zumindes
abe
keine
unangemessenen
sozialen
Kos en
e u sach .
Du kheim
und
US-ame ikanische Psychologen33
haben
die Abweichung
on
eine
No m
zu
eigen lichen
Na u
de
K ankhei
e klä .
Die
Abweichung, d. h.
das
En s ehen
de
K ankhei
selbs ,
kann
om
K an-
ken
e schulde
sein
ode
nich .
Is
ein
Ve schulden
e kennba ,
en s eh
die
ma ginale
Ve hal ens igu
gleichsam eines
"Tä e -Pa ien en".
Die
K ankhei
wi d
zu
einem
mo alischen
P oblem,
das
eine
A
soziales
S a e ah en
s imulie 34•
Das
is
o
allem
dann
de
Fall,
wenn
es
sich
um
eine
übe agba e
(ans eckende)
K ankhei
handel ,
du ch
wel-
che es zu
einem
gewich igen sozialen Schaden
und
zu
eine
Kö pe e -
le zung
on
"Unschuldigen"
kommen
kann.
Als "aussä zig"
e klä e
K ankhei en
üh en
zu
eine
nega i en
sozialen
Exklusion
de
K anken,
die
in
ielen
Kul u be eichen
insgesam
eine
Fo m
on
Nich -Gesellscha
sind,
und
zum
e wähn en
sozialen Tod,
de
auch
meis
den
physischen
zu
Folge
ha ,
e u eil
we den.
2.
Behandlungsbedü ige
psychisch
Ges ö e
-soziale
In e p e a ion
Bei
E mi lung
de
U sachen
on
K ankhei en
bes and
lange
Zei
eine
Fixie ung
au
biologis isch-soma isie ende Aspek e. Die sozialen
Pa a-
me e
wu den
e nachlässig .
Diese
Ums and
zeig e sich auch
bei
den
Geis esk ankhei en.
Die
Geis esk anken
sind
heu e
inne halb
de
Medizinsoziologie
ein
besonde es
P oblem,
weil
in
nich
wenigen
sozialen
Sys emen
(die
keineswegs als
"p imi i "
in
den
S and
kul u elle
"Unschuld"
e se z
we den
können) die
K anken
wie
K iminelle
behandel
we den
35•
Kenn-
zeichnend
ü
die
men ali ä smäßig
beg ünde e
Behandlung
on
Geis es-
k anken
is ,
daß
man
iel ach e such , sie zu bewegen, sich
o weg
so
zu
e hal en
wie
eben
Geis esk anke, also diagnosekon o m zu
handeln.
In
diesem
Fall
is
es zu
eine
A
P ägung,
zu
eine
ü
den
Einzel all
33
M.
Foucaul ,
Psychologie de Geis esk ankhei , F ank u /M.
1968,
S.
97.
34
H.
See, Die Gesellscha und ih e K anken, Reinbek bei Hambu g
1973,
S.37.
35
Go mann,
zi . bei
A.
Ryan, The Philosophy o he Social Sciences, New
Yo k
1970,
S.
239.
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22
An on Bu gha d
i e e siblen
Sozialisa ion
de
behandelnden
Ä z e
gekommen, welche
die
on
ihnen
p ak izie e
s e eo ype
Beu eilung
des "Falles" als eine
a bei smäßige
En las ung
emp inden. Die
einmal
ges ell e
Diagnose
kann
u.
U.
den
Cha ak e
eine
sich selbs
e üllenden
P ognose
haben:
Ein
K anke
wi d
gezwungen, sich
an
das Diagnose-Soll
anzupassen
und
kann
in
Einzel ällen
dadu ch
psychisch zusä zlich geschädig
we den,
daß
e
sich
an
das
Soll-Ve hal en
de
Diagnose
anzupassen
such
und
die
Ve hal ensweisen
de
Diagnose, gleichsam
un e
Au gabe
seine
Iden i ä ,
e inne lich .
Bei
Geis esk anken
is
ü
die Gesellscha iel ach nich die
K ank-
hei
als solche sich ba ,
sonde n
kann
im
Sinn
on
Black-box-Modellen
nu
an
de
Wi kung
e kann
we den;
sie
s igma isie
den
K anken
o weg
nega i . Die Gesellscha
will
sich
in
dem
K anken
nich
selbs
e kennen
36 ;
sein
Ve hal en
schein
ih
biza
und
un e s ändlich
37
•
Da-
he
de
Ve such,
Geis esk anke
auch
dann
zu
in e nie en,
d. h.
im
"auße sozialen"
Raum
zu isolie en,
wenn
dies aus medizinischen (bzw.
aus
Siche hei s-)
G ünden
nich
e o de lich
wä e,
e wa,
weil
man
da on
ausgeh ,
daß
die
K ankhei sschäden
g öße
sein
können
als dies
an
den
O ganen
sich ba
is
38
(=
soziale Eu hanasie).
3.
Behinde e
In
de
BRD
sind
mindes ens
e wa
7
O o
de
Bewohne
de
G uppe
de
kö pe lich
und
geis ig
Behinde en
zuzu echnen.
Ein
G oß eil
de
Be-
hinde en,
zu
denen
auch die
Geis esk anken
ge echne
we den,
ha
ü
die
gegenwä ige
E weI1bsgesellscha die
Quali ä
on
Sozialpassi en,
sowei
sie nich
du ch
Maßnahmen
de
Rehabili a ion
beding
ü
den
E we bsp ozeß
geeigne
gemach
und
au
sog. geschü z en
A bei splä -
zen
un e geb ach
we den
können.
IV.
K ankhei sbes imm e
Rollen
1.
K anken olle
1.1
RoZlenbedü nis
Meis
haben
die
K anken
das
Bedü nis
nach
Zuweisung
eine
K an-
ken olle, die
ihnen
jedoch zuweilen
om
Milieu
e weige
wi d.
36
S.
M.
Foucaul ,
a.a.O.,
S.
104.
37
M.
G un ,
Psychische E k ankungen. In: Kölne Z.
.
Soziologie und
Sozialpsychologie, Köln -Opladen
2/1973,
S.
261.
38
s.
P.
R.
Ho s ä e , Indi iduum und Gesellscha , F ank u -Basel -Wien
1972,
S.
37.
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Die
K ankhei als soziologisches Phänomen
23
1.2
Rollenzuweisung
Die Gesellscha
weis
im
allgemeinen
den
Indi iduen
spezi ische Rol-
len
bzw. ein
adäqua es
Rollen e hal en
nich
nu
au
G und
ih e
Ak i posi ionen
und/ode
als Folge eines
demons a i en
und
Posi ions-
änge
subs i uie enden
Ve hal ens
zu,
sonde n
auch,
sobald
sie
au
die
Nullposi ion
on
Sozialpassi en absinken.
Die Rollenzuweisung
an
K anke
sei ens
de
Gesellscha
e olg
in
O ien ie ung
an
eine
achlich-kompe en en Diagnose
ode
au
G und
eine
sozialen
Bewe ung.
De
elemen a e
Bes immungsg und
ü
die
Rollenzuweisung
is
die
publik
gewo dene
Un ähigkei
eines
K anken,
seine bishe ige
Gesunden olle
als
Sozialak i e
zu spielen
und
die
K ank-
hei
du ch
eigenes
Ve hal en
in
ku ze
Zei
zu besei igen39•
Dahe
haben
en sp echend
u ili a is ischen
Axiomen
o
allem
A bei sun ähige, sog.
Schwe k anke,
eine
K anken olle
zu spielen. Die bishe ige soziale
Pa i-
zipa ion
wi d
als
annulie
angesehen.
1.3
Inhal
de
K anken olle
De
Inhal
de
(auch)
e le nba en
und
schich spezi isch (Al e s-Bil-
dungs-Einkommens schich e) ausgespiel en
K anken olle
is
di e en
und
wei gehend
sozialkul u ell
bes imm :
-
Das
Soll e hal en
des
K anken
is
dadu ch
beg ünde ,
daß
e
on
seinen
bishe igen
sozialen Ve p lich ungen
dispensie
is . Gegengleich
zu
En p lich ung
e lie
de
K anke
die
an
die P lich e üllung
ge-
bunden
gewesenen
Rech e
(z.
B. soziale
be u s ele an e
Ane kennung,
Teile des Lohnes, Au s iegschancen).
"K ankhei
bedeu e
übe dies
meis
auch Abhängigkei "40.
-Die
pa ielle
und
sachlich
wei gehend
un e meidba e
En -Rech ung
zwing
dem
K anken
ein
sozial-passi es
Ve hal en
au ;
e
muß
sein
Ansp uchsni eau
eduzie en,
sowei es on
(e wa
mone ä en)
Beloh-
nungsho nungen
bes imm
is .
-
Zu
K anken olle
gehö
auch,
daß
de
Rollen äge
sich
e kennba
zu
bemühen
ha ,
gesund
zu
we den,
da
K anksein
sozial
une wünsch
is
41
.
Dahe
kann
om
K anken
auch
Geho sam
gegenübe
jenen
Pe sonen
ge o de
we den,
die seine
Gesundhei
wiede he s ellen
können.
39
T.
Pa sons, De ini ion on K ankhei und Gesundhei . In: De K anke
in de mode nen Gesellscha ,
S.
71.
40 Zu Re o m des Gesundhei swesens, Sch i en eihe des Ma bu ge Bun-
des,
Bd.
6,
S u ga 1974,
S.
13.
41
M.
P lanz, Medizinsoziologie,
S.
1129.
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30
Ingol Me ze
1.
Die
P eise
ü
ä z liche
Leis ungen
e üllen
die
Funk ion
eine
S eue ung
des
Angebo s
an
ä z lichen
Leis ungen
unzu eichend,
da
ein
zu
ge inges
Angebo
nich
e höh
bzw.
ein
übe angebo
nich
ab-
gebau
wi d.
2.
Die sich
aus
dem
Ma k p ozeß
e gebenden
P eise
ü
ä z liche
Lei-
s ungen
üh en
im
Ve gleich
zu
ande en
E wel'bs ä igen
zu
unan-
gemessen
hohen
ode
unangemessen
nied igen
Einkommen.
T i
eine
diese
beiden
Fälle
zu, so
e schein
en wede
aus
ökono-
mischen
ode
aus
gesellscha spoli ischen
G ünden
eine
Ein lußnahme
au
die
P eisbildung
au
dem
Ma k
ü
ä z liche
Leis ungen
e o de lich.
Im
e s en
Fall
wä e
zu
un e suchen,
ob
und
wie
du ch
eine
Ve ände-
ung
des
P eisni eaus
und/ode
de
P eiss uk u
sowie
eines
Abbaus
on
Ma k un ollkommenhei en
(ge inge
Ma k anspa enz,
Exis enz
on
Monopolposi ionen,
besch änk e
Ma k zugang)
eine
besse e
S eue-
ung
des
Angebo s
an
ä z lichen
Leis ungen
e eich
we den
kann.
Zwa
wi d
häu ig
behaup e ,
daß
die
P eise
ü
ä z liche
Leis ungen
keinen
Ein luß
au
die
Höhe
und
die
S uk u
des
ä z lichen
Leis ungs-
angebo s
haben,
da
die
Einkommenschancen
ü
die En scheidung,
A z
zu
we den,
ohne
Bedeu ung
und
auch
die
in
den
Gebüh eno dnungen
ausgewiesenen
P eise
den
meis en
Ä z en
unbekann
seien.
Ob
dies
a -
sächlich
de
Fall
is ,
die
P eise
also
als
S eue ungselemen
e sagen
müssen,
wi d
jedoch
e s
dann
es zus ellen
sein,
wenn
die
P eise
im
Hinblick
au
bes imm e
Ziel o s ellungen
(Angebo ss eue ung)
ausge-
s al e
sind.
Von
o nhe ein
is
jedoch
kaum
zu
e wa en,
daß
Ä z e
sich hinsich lich
ih e
Einkommensen scheidungen
ande s
e hal en
als
ande e
Wi scha ssubjek e,
insbesonde e
eibe u lich
ä ige
Pe sonen.
Au gabe
eine
Re o m
de
A z hono ie ung
wä e
es also
in
diesem
Falle,
die
Auswi kung
bes ehende
Ma k un ollkommenhei en
au
das
Angebo
an
Ä z en
zu
e inge n
und
da ü
zu
so gen,
daß
die
P eise
ü .
ä z liche
Leis ungen
so
ges al e
sind,
daß
de
gesundhei spoli isch
e o de lichen
Nach l'age
ein
aus eichendes
Angebo
an
ä z lichen
Lei-
s ungen
gegenübe s eh .
E geben
sich
hie aus
im
Ve gleich
zu
ande en
E we bs ä igen
übel'du chschni Lich
hohe
ode
übe du chschni lich
nie-
d ige
ä z liche
Einkommen,
so
muß
alle dings
mi
sozialen
Kon lik en
ge echne
we den,
du ch
die
die
Du chse zung
eine
ökonomisch
sinn-
ollen
Re o m
e hinde
wel'den
kann
2•
2
So
we den die gegenwä igen A z einkommen aus gesellscha lichen
G ün-
den häu ig als zu hoch bezeichne , obwohl sie ökonomisch in olge des bes e-
henden Ä z emangels ge ade ich ig sein können. Demgegenübe we den die
Einkommen on Leh e n e mu lich in Zukun in olge eines übe angebo s
an Leh e n als zu hoch angesehen we den müssen, auch wenn sie bei gesell-
scha liche Be ach ung
de
Einkommenss uk u ich ig e scheinen.
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P obleme de Ä z ehono ie ung und ih e Re o m
31
T i
de
zwei e
Fall
zu, so
wä e
es
dagegen
Au gabe
eine
Re o m,
die
P eise
ü
ä z liche
Leis ungen
so zu beein lussen,
daß
die ä z lichen
Einkommen
eine als "angemessen"
ode
"ge ech " angesehene Höhe
e eichen.
Ausgangspunk
de
Re o mübe legungen
sind
hie
nich öko-
nomische Gesich spunk e,
sonde n
die
Vo s ellungen
übe
eine
"ange-
messene" bzw. "ge ech e"
En lohnung
ä z liche
A bei sleis ungen
im
Ve gleich zu
ande en
A bei sleis ungen. Eine
Re o m
de
A z hono ie-
ung
hä e
sich
mi
den
Möglichkei en zu be assen,
wie
diese
P eise
o z
en gegenwi kende
Ma k k ä e
du chgese z
we den
können.
Hie bei
is
zu beach en,
daß
die
ökonomischen
P obleme
nich elimi-
nie ,
sonde n
nu
e lage
we den.
Das ökonomische
P oblem
bes ünde
dann
nich
meh
in
de
Realisie ung
des
zu
op imalen
Ma k s eue ung
no wendigen
bzw.
e o de lichen
P eises,
sonde n
da in,
wie
sich
bei
dem
gesellscha lich "ge ech en"
P eis
ein
unzu eichendes
Angebo
bzw.
übe angebo
e hinde n
ließe
..
Es
müß e
also
e such
we den,
den
Ma k
ü
ä z liche
Leis ungen
ohne
Einsa z
des
P eises
als
Lenkungs-
ins umen
ins Gleichgewich zu
b ingen.
Dies
könn e
beispielsweise
du ch
eine besse e
Anpassung
de
Zahl
de
auszubildenden
Ä z e
an
den
bes ehenden
Beda
e olgen.
Denn
je
besse
die
Beda splanung
ü
bes imm e
Be u e
und
je
besse
die Nachwuchslenkung,
des o
wenige
is
zu
e wa en,
daß
in olge
de
K ä e
des
Ma k es
gesellscha lich
unbe iedigende
Einkommen
en s ehen.
11.
De Ma k ü ä z liche Leis ungen
Folg
man
de
in
de
Diskussion
übe
die gesundhei liche
Ve so gung
de
Be ölke ung
häu ig
e e enen
Au assung
übe
den
Um ang
de
ä z lichen Ve so gung,
so
muß
die
Gesam zahl
de
Ä z e
als zu
nied ig
angesehen
we den.
Als Beweis
ü
diese
Behaup ung
wi d
meis
die
s a ke
zei liche
Beansp uchung
de
Ä z e
ange üh .
Ob jedoch
a -
sächlich on
einem
Mangel
an
Ä z en
gesp ochen
we den
kann,
e schein
aglich. So
is
eine se.i s
die
Zahl
de
Ä z e
je
10000
Einwohne
s ändig
ges iegen,
und
zwa
on
12,9
im
Jah e
1955
au
16,3
im
Jah e
1970
(Tabelle 2-1),
ande e sei s
lieg
in
de
BRD auch
die
Zahl
de
Ä z e
je
10000
Einwohne
im
in e na ionalen
Ve gleich
ela i
hoch.
Wäh-
end
1967
in
de
BRD 10000
Einwohne
on
14,8
Ä z en
e so g
wu den,
be ug
die
Anzahl
in
Schweden
und
No wegen
-also
in
Lände n
mi
ela i
hohem
Ni eau
de
Gesundhei s e so gung
-
nu
11,8 bzw. 13,3
Ä z e
je
10
000
Einwohne
(Tabelle 2-2).
Ein
allgemeine
Mangel
an
Ä z en
kann
deshalb
nu
dann
o handen
sein,
wenn
de
Leis ungsbeda
je
Einwohne
in
de
BRD in olge
hohen
Gesundhei sbewuß seins,
ungüns ige
Al e ss uk u
de
Be ölke ung
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32
Ingol Me ze
Tabelle
2-1
S uk u
des
Ma k es
ü
ä z liche
Leis ungen
Be u s ä ige Ä z e
Ä z e in e wal ende
Tä igkei
Niede - Ä z e in
da un e
im
Jah
Insgesam gelassene
K anken-
ö en lichen
Ä z e häuse n insgesam Gesund-
I hei s-
I wesena)
1 2 3 4 I 5
Anzahl
1955
b) 67602 43382 20136 5084
1960
b) 74603 46654 21142 6807
1965
85801 50215 26535 9051 7052c)
1970
99654 50731 38655 10268 7438d)
je 10000 Einwohne
1955
b)
12,9
8,1
3,8
1,0
1960
b)
13,9
8,7
3,9
1,3
1965
14,5
8,5
4,5
1,5
1,2
c)
1970
16,3
8,3
6,3
1,7
1,2
d)
An eil
in
.
H.
1955
b)
100
62,7
29,8
7,5
1960
b)
100
62,5
28,3
9,1
1965
100
58,4
30,9
10,5
8,2
1970
100
50,9
38,8
10,3
7,5
a)
Ä z e
bei
Gebie Skö pe scha en,
Sozial e siche ung,
wissenscha lichen
Ins i u en.
b)
Bundesgebie
ohne
Be lln
(Wes ).
c)
1966.
d)
1969.
Quelle:
S a is isches
Bundesam ,
Fachse le
A,
Be ölke ung
und
Kul u .
Reihe
7;
Ge-
sundhei swesen,
III.
K ankenhäuse ,
Be u e
des
Gesundhei swesens.
S u ga
und
Malnz
1955
.;
Ma e ialien
aus
de
A bel sma k -
und
Be u s o schung.
De
A z .
H sg.
.
in-
s i u
ü
A bei sma k
und
Be u s o schung
de
Bundesans al
ü
A bei ,
E langen
1971,
übe sich
3.
und
um ang eiche e
Leis ungen
je
Behandlungs all
höhe
lieg
als
in
den
Lände n
mi
ge inge e
A z dich e.
Auch
wenn
die
ungüns ige
Al e ss uk u
de
BRD
als
E klä ung
ü
einen
im
Ve gleich
zu
ande en
Lände n
höhe en
Beda
an
Gesundhei sleis ungen
he angezogen
we -
den
kann,
so
e schein
es
kaum
be ech ig ,
sie
als
alleinige
U sache
eines
Mangels
an
ä z lichen
Leis ungen
an usehen.
De
beobach e e
Mangel
schein
zumindes
eilweise
dadu ch
beding
zu
sein,
daß
die
Ve eilung
de
Ä z e
au
die
einzelnen
Teilmä k e
nich
op imal
is .
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P obleme de Ä z ehono ie ung und ih e Re o m
33
Tabelle
2-2
Be u s ä ige
Ä z e
und
K ankenhausbe en
im
in e na ionalen
Ve gleich
(1967)
Be u s ä ige Ä z e i K ankenhausbe en
I Ä z e I I Be en
Land Anzahl je 10000 Anzahl je 10000
Einwohne Einwohne
1 2 I 3 I 4
I alien
.................
91708 17,5 528276
101
Ös e eich
.............
12958 17,5 78703 108
USA
....................
305453 15,4
1671125
84
Belgien
................
14517 15,2 74470a)
78
I
BRD
..................
88559 14,8 649590 109
Dänema k
.............
6800
14,1 43264
89
Schweiz
................
8425
I
13,9 71742a) 120
No wegen
..............
5020
13,3 34885 92
F ank eich
.............
58300 11,8 397301a)
81
Niede lande
...........
14774 j 11,8 64289b)
51
Schweden
..............
9240
I
11,8 113480 145
G oßb i annien
........
64020 11,6 547273 99
Kanada
................
23353 11,4 210379 103
a)
1966.
b)
Ohne
Tube kulose-
und
Psychia ische-Be en.
QueUe:
S a is isches
Jah buch
ü
dIe
Bundes epublik
Deu schland
1969
.
Be ach en
wi
den
Ma k
ü
ä z liche Leis ungen, so
is
zunächs
da au
hinzuweisen,
daß
sich diese
Ma k
in
d ei
Teilmä k e
au gliede
(Tabelle 2-1). Dies
sind
-
de
Ma k
de
eibe u lich
ä igen
niede gelassenen Ä z e.
Hie
bie en
Ä z e
mi
ih en
P axen
im
Rahmen
eines
Diens e ages
ä z liche
Leis ungen
an.
Du ch
den
ü
diese
Leis ungen
gezahl en
P eis
wi d
jedoch nich
nu
de
Einsa z
ä z liche
A bei szei
en -
gol en,
sonde n
auch
die
bei
E s ellung
de
be e enden
Leis ung
eingese z en
Vo leis ungen
(P axiskos en).
Das
ä z liche
Einkom-
men
is
dami
ein
Residualeinkommen.
Au
diesem
Ma k
bie en
50
700
Ä z e, i. e. 50,9 . H.
de
be u s ä igen
Ä z e, ä z liche
Leis ungen
an
(1970);
-
de
Ma k
de
K ankenhausä z e.
Hie
gil
de
K ankenhaus-
äge
als
Un e nehme ,
bei
dem
die
Residualeinkommen
(übe -
schüsse
ode
De izi e)
en s ehen.
Die
ä z lichen
Leis ungen
we den
on
anges ell en
Ä z en
e b ach .
Das
Einkommen
de
Ä z e
wi d
on
de
Ausges al ung
des
A bei s e ages
bes imm ,
de
sowohl
Elemen e
eines Zei lohnes als auch eines Leis ungslohnes
en -
3
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoll lk
82
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34 Ingol Me ze
hal en
kann.
Au
diesem
Ma k
sind
38
700
Ä z e
(38,8
. H.
de
be u s ä igen
Ä z e)
haup am lich
ä ig.
Auße dem
we den
au
die-
sem
Ma k
on
7
000
niede gelassenen
Ä z en
(13,9
. H.
de
niede -
gelassenen Ä z e),
den
sogenann en
Belegä z en, ä z liche
Leis un-
gen
e b ach ;
-de
Ma k
de
Ä z e
im
ö en lichen Gesundhei swesen.
De
An-
bie e
de
ä z lichen
Leis ungen
is
hie
die ö en liche
Hand;
die
Ä z e
sind
en sp echend
den
gel enden
Ta i e ägen
ü
Ange-
s ell e
bzw.
Beam e
einges ell .
Hie
we den
ä z liche
Leis ungen
on
und
7 400
Ä z en
(7,5
. H.
de
be u s ä igen
Ä z e) e b ach .
Die
Ve eilung
de
Ä z e
au
diese
d ei
Mä k e
is
eine Folge
de
pe sönlichen
P ä e enzen
de
Ä z e
und
de
jeweiligen
Einkommens-
chancen. Zwischen diesen
Mä k en
bes ehen
g oße
Subs i u ionsmög-
lichkei en. Die
Ve eilung
wa
demzu olge
in
de
Ve gangenhei
auch
keineswegs
kons an
(Tab. 2-1).
Auße
de
da ges ell en
Au gliede ung
des
Ma k es
ü
ä z liche Lei-
s ungen,
die sich
an
de
A
de
Tä igkei
(ambulan e
Behandlung,
s a io-
nä e
Behandlung,
ö en liches Gesundhei swesen)
sowie
an
den
bes e-
henden
Un e schieden
in
den
Sys emen
de
Hono ie ung
de
ä z lichen
Tabelle
2-3
Au gliede ung
de
Ä z e
nach
dem
G ad
de
Spezialisie ung
Jah
1955a)
1960a)
1965
1970
1955a)
1960a)
1965
1970
Insgesam
1
67602
74603
85801
99654
100
100
100
100
a)
Bundesgebie
ohne
Be lin
(Wes ).
Be u s ä ige Ä z e
I Ä z e ü i Fachä z e
I Allgemeinmedizin ,
2 I 3
Anzahl
44231
23371
44505
30098
49222
36579
57917
41733
An eil in
.
H.
65,4 34,6
59,7 40,3
57,4 42,6
58,1 41,9
QueHe:
S a is isches
Jah buch
ü
die
Bundes epublik
Deu schland
1957
.
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P obleme de Ä z ehono ie ung und ih e Re o m
35
Tä igkei
o ien ie ,
is
bei
eine
Be ach ung
des
Angebo s
an
ä z lichen
Leis ungen
noch
die
Au eilung
des
ä z lichen Angebo s nach
dem
G ad
de
Spezialisie ung
on
In e esse. Diese
En wicklung
zeig
Tabelle
2-3.
Hie nach
ha
die
Zahl
de
Fachä z e
on
1955
bis 1970 e heblich, nämlich
on
34,6 . H.
au
41,9 . H.
de
be u s ä igen
Ä z e
zugenommen;
die
Zahl
de
Ä z e
ü
Allgemeinmedizin
ha
en sp echend
abgenommen.
Diese
En wicklung
is
eine Folge des
höhe en
Sozialp es iges
de
Fach-
ä z e,
de
höhe en
Einkommenschancen.
eine
ge inge en
Belas ung
du ch
Be ei scha sdiens
,sowie
de
s a k
on
de
gegenwä igen
medi-
ziinischen
Ausbildung
beein uß en Neigung
de
Ä z e,
nach
de
App oba-
ion
im
K ankenhaus
zu bleiben,
um
die
Ane kennung
als
Facha z
zu
e hal en.
Diese
En wicklung
wu de
du ch
den
Ausbau
de
K anken-
häuse
nich
une heblich
begüns ig .
Daß
die
gegenwä ig
zu beobach ende
Au
eilung
de
Ä z e
au
die
Mä k e
ü
ambulan e
Behandlung,
s a ionä e
Behandlung
und
den
ö en lichen
Gesundhei sdiens
dem
du ch
die Nach age
au
den
d ei
Teilmä k en
gegebenen
Beda
en sp ich ,
is
aglich. So
wi d
insbe-
sonde e
übe
einen
Mangel
an
Ä z en
im
ö en lichen
Gesundhei sdiens
geklag .
Abe
auch
ü
die
ambulan e
Behandlung
du ch
die
niede gelas-
senen
Ä z e
scheinen zu
wenig
Ä z e
zu
Ve ügung
zu
s ehen. Dies
e -
gib
sich
aus
de
ückläu igen
Zahl
de
Ä z e
in
eie
P axis.
Abe
auch
die
Au eilung
de
Ä z e
in
Fachä z e
und
Ä z e
ü
Allgemeinmedizin
schein keineswegs
de
S uk u
des
Beda s
zu en sp echen,
da
imme
wiede
übe
einen
Mangel
an
Ä z en
ü
Allgemeinmedizin
geklag
wi d.
In e essan
is
in
,diesem
Zusammenhang
ein
Ve gleich
de
in
de
BRD gegebenen
Ve eilung
de
Ä z e
au
die einzelnen
Teilmä k e
mi
de jenigen
in
den
USA
(Tab. 2-4).
Bei
eine
Gesam zahl
on
15,4
Ä z en
je
10000
Einwohne n
in
den
USA
gegenübe
16,3
Ä z en
in
de
BRD
s anden
1970
ü
die
ambulan e
ä z liche
Ve so gung
in
den
USA
9,4
Ä z e
je
10000
Einwohne
zu
Ve ügung
gegenübe
8,3
Ä z en
je
10000
Einwohne
in
de
BRD. Die
ambulan e
ä z liche
Ve so gung
wa
demnach
inden
USA
ce e is
pa ibus
besse .
Ein
en gegengese z es
Bild
e gib
dagegen ein Ve gleich
de
Zahl
de
K ankenhausä z e.
Wäh end
ü
die
s a ionä e
ä z liche
Ve so gung
in
de
BRD
6,3
Ä z e
je
10000
Einwohne
ä ig
wa en,
wa en
es
in
den
USA
nu
4,2
Ä z e.
Wo au
es
zu ückzu üh en
is ,
daß
die
ame ikani-
schen
K ankenhausä z e
dennoch
in
de
Lage
wa en,
de
Be ölke ung
eine
gesundhei liche
Ve so gung
zu
gewäh en,
die
gegenübe
de
BRD
als nich schlech e ,angesehen
we den
kann,
is
o en; mögliche
E -
klä ungsg ünde
,sind eine besse e
O ganisa ionss uk u
de
K anken-
häuse
und
die zu beobach ende
ge inge e
Ve weildaue
in
den
USA,
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30
TabeLLe
2-4:
Be u s ä ige
Ä z e
in
de
BRD
und
den
USA
Be u s ä ige
Ä z e
nach i
ch
lich
:
Haup am liche
du chschni liche
Land
Jah
Insgesam
Niede gelassene
K ankenhaus-
Sons ige
Ä z e
K ankenhaus-
Ä z e
e weildaue
ä z e
in
Tagen
1 2 3 I 4 5
Anzahl
I
1960a) I
74603
I
46654
I
21142
I
6807
28,7
BRD
.......
1965
85801
50215
26535
9051
27,4
1970
99654
50731
38655
10268
24,9
1960
230762
I
165844
I
39302
I
25616
b)
USA
.......
1965
278800
185300
c)
74100
d)
19400
7,8
1970
314400
192400
C)
86100
d)
35900
8,0
je
10000
Einwohne
1960a) 13,9
I
8,7
I
3,9
I
1,3
BRD
.......
1965 14,5 8,5 4,5 1,5
1970 16,3 8,3 6,3 1,7
1960 12,8 9,2 2,2 1,4b)
USAe)
.....
1965 14,4 9,6 3,8d) 1,0
1970 15,4 9,4
4,2(1)
1,8
a)
Bundesgebie
ohne
Be lin
(Wes ).
-
b)
Einschließlich
in
leh ende
und
e wal ende
Tä igkei
sowie
in
Diens leis ungen
des
Fede al
Go e nmen
Beschä ig e.
-
c)
Einschließlich
in
e wal ende
Tä igkei
und
Indus ie
Beschä ig e.
-d)
Einschließlich
in
Ausbildung
be-
indliche
Ä z e
(Assis enzä z e).
-e)
Wohnbe ölke ung
ohne
im
Ausland
s a ionie e
S ei k ä e;
1960: 179979000, 1965: 193526000, 1970:
203810000.
Quelle:
S a is ical
Abs ac
o
he
Uni ed
S a es,
Washing on,
D.
C.
1963,
S.
75;
1972,
S.
5,
68;
1973,
S.
75.
S a is isches
Bundesam ,
Fach-
se ie
A,
Be ölke ung
und
Kul u ,
Reihe
7,
Gesundhei swesen,
III.
K ankenhäuse ,
Be u e
des
Gesundhei swesens
1971,
S.9.
w
~
....
~
oq
e.
....
~
~
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P obleme de Ä z ehono ie ung und ih e Re o m
37
die
z.
T. eine Folge
de
En las ung
de
K ankenhäuse
du ch
eine
P lege älle
da s ell ,
z.
T.
abe
auch
da in
gesehen
we den
kann,
daß
die
in
de
BRD
ä igen
Ä z e
ce e is
pa ibus
eine
länge e
s a ionä e
Behandlung
ü
e o de lich
hal en
3•
Das
P oblem
des
Ä z emangels
in
de
BRD schein demnach
o -
wiegend
das
P oblem
eines Mangels
an
niede gelassenen
Ä z en
zu sein.
Geh
man
da on
aus, daß dies auch
in
de
nähe en
Zukun
de
Fall
sein
wi d,
so
is
zu
agen
-
wie
ein
Ma k gleichgewich
in
diesem Be eich ä z liche
Tä igkei
mi els
ökonomische
Maßnahmen
e eich
we den
kann
und
-
wie
e hinde
we den
kann,
daß
au g und
de
Knapphei
an
ä z lichen Leis ungen
P eise
gezahl
we den,
·die
zum
Auslöse
soziale Kon lik e
we den
können.
Ehe
da au
eingegangen
wi d,
wie dies
e eich
we den
kann, soll
e such
we den,
den
Ma k
ü
ä z liche
Leis ungen
zu analysie en,
indem
da ges ell
wi d,
welche
Einkommen
au
,diesem
Ma k
e ziel
we den
und
welche
Fak o en
die Höhe des ä z lichen Einkommens
be-
ein lussen.
III. Die
Bes immungs ak o en
des ä z lichen
Einkommens
Das
Einkommen
de
niede gelassenen
Ä z e
wi d
o wiegend
be-
s imm
on
dem
Um ang
de
om
A z
au g und
on
Ausbildung
und
pe sönlichen
Fähigkei en
inne halb
de
ä z lichen
P axis
e b ach en
Leis ungen.
Da
das
dem
A z
ü
seine Leis ungen
gezahl e
Hono a
jedoch nich
nu
eine
Ve gü ung
des ä z lichen A bei seinsa zes
da -
s ell ,
sonde n
auch
de
Abdeckung
de
dn
de
ä z lichen
P axis
en -
s andenen
Kos en
dien ,
is
de
A z
gleichzei ig als
Un e nehme
an-
zusehen,
de
du ch
Kombina ion
on
P oduk ions ak o en
bes imm e
P oduk e,
nämlich ä z liche
Leis ungen
e s ell ,
ü
die
e
einen
P eis
-
das
Hono a
-
e häl .
Das ä z liche
Einkommen
is
somi ein Residualeinkommen,
das
sich
aus
de
Di e enz zwischen
dem
e ziel en Umsa z
und
den
P axiskos en
e gib . Die
Be ach ung
des
ä z lichen Einkommens als Residualein-
kommen
e schein
um
so no wendige ,
je
g öße
die
Bedeu ung
de
in
Ansp uch genommenen Vo leis ungen
ü
den
P axisumsa z
is .
De
An eil
de
Kos en
is
mi
35
. H. des Umsa zes
im
Du chschni
de
niede gelassenen
Ä z e
zwa
im
Ve gleich zu
ande en
eien
Be u en
e-
la i
ge ing, es
is
jedoch zu
e mu en,
daß
diese
Kos enan eil
in olge
3 Beispiel hie ü is die Daue de s a ionä en Behandlung bei He zin a k-
en, die in den
USA
wesen lich kü ze is .
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38 Ingol Me ze
eines
e g öße en
Um anges
de
du ch
Hil spe sonen
ode
du ch
Einsa z
medizinische
Ge ä e
e s ell en
Leis ungen
sowie in olge
s eigende
Spezialisie ung (Labo ä z e)
zunehmen
wi d,
die
Un e nehme unk ion
also auch
im
ä z lichen Be eich
an
Bedeu ung
gewinn .
Das ä z liche
Einkommen
wi d
bes imm
on
-
de
Anzahl
de
e b ach en
ä z lichen
Leis ungen
je
P axis,
i.
e.
dem
Leis ungs olumen
(x),
-
dem
ü
diese
Leis ungen
im
Du chschni
e ziel en
P eis
(p)
so-
wie
-
den
au g und
des
Einsa zes
on
Hil spe sonal, medizinischen
Ge-
ä en
und
ande en
Vo leis ungen
en s andenen
P axiskos en
(K).
Au
die
Bedeu ung
diese
Fak o en
ü
das ä z liche
Einkommen
soll
im
olgenden
eingegangen
we den
4•
1. Das ä z liche Leis ungs olumen
In
welchem
Um ange
ä z liche
Leis ungen
on
den
niede gelassenen
Ä z en
e s ell
we den,
häng
ab
on
de
Nach age
und
den
Möglich-
kei en
ih e
Be iedigung.
Be ach en
wi
die
Bes immungs ak o en
de
Nach age nach ä z lichen Leis ungen, so
sind
o nehmlich
olgende
Fak o en
ele an :
-die
G öße
de
Wohnbe ölke ung
und
-das Ansp uchsni eau, i. e. die Häu igkei
und
de
Um ang
eine
Inansp uchnahme
ä z liche
Leis ungen.
Welche
Bedeu ung
diesen
Fak o en
zukomm , zeig die
Tabelle
3-l.
Hie nach
s ieg
die
Wohnbe ölke ung
und
dami
de
Leis ungsbeda
bei
un e ände em
Leis ungsni eau
on
1959
bis
1971
um
13,9 . H.
E heblich
s ä ke
s ieg
jedoch das Ansp uchsni eau,
i.
e.
die
Zahl
de
abge echne en
Leis ungen
je
Einwohne .
Be ach en
wi
die
E gebnisse
ü
die Ve siche en
in
RVO-Kassen,
in
denen
1971
67,8
. H.
de
Be-
ölke ung
e siche
wa en,
als
ep äsen a i
ü
die
Gesam be ölke-
ung,
so
e gib
sich, bezogen
au
den
Zei aum
1959 -1971,
ein
Ans ieg
des
Leis ungsbeda s
on
71,1
. H.
je
Einwohne . Diese
Ans ieg
is
das
E gebnis
eine
Zunahme
de
Zahl
de
Behandlungs älle
je
Ve siche en
um
29,5 . H.
und
eine
E höhung
de
Zahl
de
je
Behandlungs all
el"lb ach en
Leis ungen
um
32,1
. H. (Tabelle 3-1).
Wäh end
die
Zunahme
de
Behandlungs älle
je
Ve siche en als
Ausd uck
eines
s eigenden
4 Da die Kos ens uk u e hebungen des S a is ischen Bundesam es ü ä z -
liche P axen, die eine wesen liche G undlage ü die quan i a i e Un e -
suchung bilden,
nu
ü die
Jah e
1959, 1963, 1967 und 1971 o liegen, muß e
sich die Un e suchung au diese
Jah e
besch änken.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30
Tabelle
3-1:
Bes immungs ak o en de Nach age nach ä z lichen Leis ungen
I
Mo bidi ä
Leis ungsbeda
in
RVO-Kassen
P oduk-
Behand-
je
Behandlungs all
ions-
Wohn-
I
(RVO-
Mi gliede
Ve siche e
lungs älle
je
Ve -
olumen
be ölke-
Kassen)
in
RVO-
in
RVO-
je
Ve -
bei
jeweih;
bei
Kon-
siche en
insgesam
Jah
ung
(=
Behand-
Kassen
Kassen
siche en
gel ende
s anz
de
zu
kon-
zu
kon-
lungs älle
(RVO-
Gebüh en-
GebÜh en-I
s an en
s an en
je
Mi glied)
Kassen)
o dnung o dnung
P eisen
P eisen
(GOÄ)a)
(GOÄ)
1 I 2 I 3 I 4
12
X 3 : 4 --+
51
6 I 7 I
5X7-+8
I
8Xl--.9
Anzahl Anzahl
Anzahl
in
1 000
Anzahl
in
DM
in
1000
DM
in
1000
1959b)
53845
4.60
21461
36884
C) 2,68 15,19 20,20 54,14
2914
953
1963
57587
5,13
22093
39447
c) 2,87 16,46 21,89 62,82
3617863
1967
59873
5,74
21937
40613
3,10 23.38 23,38 72,48
4339475
1971
61302
I 6,13
23487
41537
3,47 28,69 26,69 92,61
5677
442
Ve ände ung
in
.
H.
1959 -63 + 6,95 + 11,52 + 2,94 + 6,95
+ "09
1"36
+ 8,36 + 16,05 + 24,11
1963 -
67
+ 3,97 + 11,89 -0,71 + 2,96 + 8,01 + 42,04 + 6,80 + 15,37 + 19,95
1967 -
71
+ 2,39 + 6,79 + 7,06 + 2,28 + 11,93 + 22,71 + 14,16 + 27,78 + 30,83
1959 -
71
I + 13,85 + 33,26 + 9,44 + 12,62 + 29,51 + 88,87 + 32,13 + 71,08 + 94,77
- -
--
a)
Es
wu de
da on
ausgegangen,
daß
(du ch
die
Ände ung
de
Gebüh ensä ze)
beim
übe gang
on
P eugo
au
GOÄ
ein
Ans ieg
des
Leis ungsbeda s
on
33
.
H.
und
beim
übe gang
on
GOÄ
au
BMÄ
ein
Ans ieg
des
Leis ungsbeda s
on
7,5
.
H.
einge e en
is .
Um
den
ealen
Ans ieg
des
Leis ungsbeda s
zu
e assen,
muß
de
ü
59
und
63
ausgewiesene
Leis ungsbeda
um
33
.
H.
e höh
we den
und
de
ü
71
ausgewiesene
Leis ungsbeda
um
7,5
.
H.
e minde
we den.
De
eale
Leis ungsbeda
is
somi
in
P eisen
de
1967
gel en-
den
Gebüh eno dnung
(GOÄ)
ausgewiesen.
-
b)
Bundes epublik
ohne
Saa land.
-c)
E echne
un e
de
Annahme,
daß
86,S
.
H.
de
Wohnbe ölke ung
in
RVO-Kassen
e siche
sind.
Quelle:
S a is isches
Jah buch
ü
die
Bundes epublik
Deu schland
1973,
S.
34.
S a is isches
Jah buch
de
kassenä z llchen
Bundes e eini-
gung
1971,
S.
9,
62,
63.
S a is isches
Bundesam ,
Fachse ie
A,
Be ölke ung
und
Kul u ,
Reihe
6,
E we bs ä igkei
IH.
Ve siche e
In
de
gese zlichen
K anken-
und
Ren en e siche ung.
' I
...,
o
0-
(D
3
CI>
!
...,
~:
...,
;i
CI>
:J"
g
o
::1.
CI>
...,
§
(Jq
§
P-
s:
@
:d
CI>
8'
...,
3
~
co
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46
Ingol Me ze
Es
is
alle dings
kaum
anzunehmen,
daß
die ä z liche
A bei szei
je
Behandlungs all
s a k
e minde
we den
kann,
da
hie
die
unmi el-
ba e
ä z liche
Tä igkei
e o de nde
Diagnose sowie
die
Fes legung
und
Kon olle
de
The apie
im
Vo de g und
de
e s ell en
Leis ungen
s eh .
Das
bedeu e
abe
wiede um,
daß
de
es ges ell e
Ans ieg
des Leis ungs-
olumens
je
P axis
o nehmlich
dadu ch
en s anden
sein
muß,
daß
de
ä z liche
A bei sau wand
ü
die
E s ellung
de
zu
Diagnose
und
The-
apie
eingese z en
und
,abge echne en medizinischen
Leis ungen
du ch
eine
e höh e
Inansp uchnahme
on
"Vo leis ungen" e heblich
e inge
wu de.
Da
in
dem
be ach e en
Zei aum
de
Leis ungsbeda
je
Be-
handlungs all
um
32,1
. H. ges iegen is ,
wäh end
sich die
Zahl
de
Behandlungs älle
je
P axis
um
31,2 . H. e höh e,
e gib
sich,
daß
es
den
Ä z en
,gelungen
sein
muß,
o z
des ges iegenen
Leis ungsbeda s
je
Fall
zu
E s ellung
,diese
Leis ungen
im
Jah e
1971
d.
30
. H.
wenige
Zei
au zuwenden
als 1959.
De
beobach e e Ans ieg des Leis ungs olumens
je
P axis
kann
du ch
olgende
Fak o en
en s anden
sein:
-
E höhung
des Einsa zes
on
Hil spe sonen (Sp echs undenhil e,
med.- echnische Assis en en),
-
E höhung
des Kapi aleinsa zes,
-
E höhung
des
Einsa zes
on
Vo leis ungen
sowie
- echnischen
Fo sch i .
Welche
Bedeu ung
diesen
Fak o en
ü
die
E höhung
des
Leis ungs-
olumens
je
P axis
zukomm ,
is
im
einzelnen
nich
es s ellba . Aus
de
be äch lichen
E höhung
des Einsa zes
on
Hil spe sonal
on
2,4
Pe -
sonen
je
P axis
im
Jah e
1959
au
3,7
Pe sonen
im
Jah e
1971, also
eine
S eige ung
um
51,8 . H. (Tabelle 3-2b)
kann
jedoch geschlossen
we den,
daß
ein
G oß eil
des Ans iegs des Leis ungs olumens du ch
Delega ion
on
A bei en
au
Hil spe sonal e möglich
wu de.
Bezieh
man
das
insgesam
e s ell e
Leis ungs olumen
au
die
Ge-
sam zahl
de
in
ä z lichen
P axen
ä igen
Pe sonen
(A bei sp oduk i i-
ä
de
ä z lichen
P axen),
so
e gib
sich
ü
die
Zei
on
1959 bis
1971
lediglich
ein
Ans ieg
on
27,3 . H.
Demgegenübe
s ieg
das
Leis ungs-
olumen
je
P axis
um
73,4
. H.
Diese
Un e schied
mach
deu lich,
daß
die
E höhung
des Leis ungs olumens
o wiegend
da au
zu ückzu üh-
en
is ,
daß
on
dem
behandelnden
A z
ü
die
eigen liche ä z liche
Leis ung
-Diagnose
und
Bes immung
de
The apie
-
in
zunehmendem
Um ange
"Vo leis ungen"
in
Ansp uch
genommen
wu den,
die
on
"ä z lichem" Hil spe sonal
in
de
eigenen
P axis
he ges ell
wu den.
Ob
de
oben
e echne e
Ans ieg
de
A bei sp oduk i i ä
in
ä z lichen
P axen
on
27,3
. H. dagegen du ch echnischen
Fo sch i
inne halb
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30
P obleme de Ä z ehono ie ung und ih e Re o m
47
de
ä z lichen
P axis
selbs ,
einen
e höh en
Kapi aleinsa z
ode
ga
einen
Ans ieg
des
A bei s-
und
Kapi aleinsa zes
sowie des echnischen
Fo sch i s
bei
den
auße halb
de
ä z lichen
P axis
e s ell en
Vo -
leis ungen
en s anden
is ,
läß
sich nich angeben.
Es ,is
alle dings
zu
e mu en,
daß
die
Zunahme
de
inne halb
de
ä z lichen
P axis
e s ell en
Leis ungen
mi
einem
Ans ieg
des
Kapi al-
einsa zes
e bunden
wa .
Hie bei
kann
es sich sowohl
um
einen
s ä -
ke en
Einsa z
o handene
Ge ä e
als auch
um
den
Einsa z
on
neu
angescha en
Ge ä en
handeln.
Die
Ve mu ung
eine
s eigenden
Kapi-
alauss a ung
de
P axen
on
niede gelassenen
Ä z en
wi d
du ch
die
o liegenden
P axisanalysen
bes ä ig , wonach die
appa a i e
Auss a -
ung
de
A z p axen
s ändig
zugenommen
ha .
Be ach e
man
da au hin
die
in
den
Kos ens uk u e hebungen
des
S a is ischen
Bundesam es
e mi el e
En wicklung
des
We es
de
P a-
xisein ich ung,
so
e gib
sich
zwa
de
e wa e e
Ans ieg, die absolu e
Höhe des
P axiswe es
-1971:
19600,-
DM -
en häl
jedoch
keinen
sinn ollen Aussagewe ,
da
es sich
um
We e
de
S eue bilanz
handel ,
die e heblich
un e
den
a sächlichen
We en
liegen. Dies
is
dadu ch
beding ,
daß
on
his o ischen Anscha ungskos en ausgegangen
wi d
und
die
s eue lich zulässige Absch eibungspe iode eilweise be äch lich
un e
de
a sächlichen
Nu zungsdaue
lieg . Des
wei e en
is
in
diesem
We
die Anscha ung nich ak i ie ungsp lich ige Ein ich ungsgegen-
s ände
nich
en hal en.
Wie
s a k
de
Kapi aleinsa z
in
ä z lichen
P a-
xen
ges iegen is ,
läß
sich also
kaum
e mi eln,
da
wede
die
Höhe
des
in es ie en
Kapi als
noch
die
Auslas ung
des
o handenen
Kapi als
zu e lässig
abgeschä z
we den
können.
Ve gleichen
wi
die
En wicklung
de
A bei sp oduk i i ä
in
ä z -
lichen
P axen
mi
de
gesam wi scha lichen
A bei sp oduk i i ä ,
so
zeig sich,
daß
die gesam wi scha liche
A bei sp oduk i i ä
( eales
B u oinlandsp oduk
je
E we bs ä igen)
in
dem
be ach e en
Zei aum
meh
als
doppel
so
s a k
ges iegen
is
wie
die
A bei sp oduk i i ä
de
ä z lichen
P axen.
Hie an
wi d
deu lich,
daß
ein
Ans ieg
de
A bei s-
p oduk i i ä
im
ä z lichen Be eich
o enba
schwe e
e eichba
is ,
als
in
ande en
Wi scha sbe eichen. Das
heiß
abe
nich s ande es, als
daß
dem
P oduk ions ak o
A bei
in
ä z lichen
P axen
eine
s ä ke e
Bedeu ung
zukomm
als dies
im
Du chschni
de
Wi scha
de
Fall
is .
Zu
einem
e s ä k en
Ans ieg
de
A bei sp oduk i i ä
könn e
es
alle -
dings kommen,
wenn
in
de
ä z lichen
P axis
in
e meh em
Um ange
kapi alin ensi e
Leis ungen
e s ell
we den.
Das
abe
wü de
bedeu en,
daß
die
eigen liche
Leis ung
de
Ä z e
gegenübe
dem
zu
E s ellung
eine
Diagnose sowie
zu
The apie
e o de lichen
Sachau wand
noch
s ä ke
zu ück i .
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48
Ingol Me ze
2.
Die
P eise
ü
ä z liche
Leis ungen
Welche
P eise
die niede gelassenen
Ä z e
im
Du chschni
ü
die
einzelne Leis ung e ziel haben,
e gib
sich aus
de
Di ision des
Um-
sa zes
de
ä z lichen
P axen
du ch
das
je
P axis
e s ell e
Leis ungs-
olumen. Hie nach s iegen
die
P eise
ü
ä z liche
Leis ungen
in
dem
Zei aum
on
1959
bis
1971
um
85,5
. H.,
und
zwa
on
76,8
. H.
de
Ein achsä ze
de
GOÄ
au
142,4 . H. (Tabelle 3-3).
Im
gleichen
Zei aum
e höh e
sich
de
P eisindex
des B u osozialp oduk es
um
55,5
. H. Daß
die P eiss eige ungsl1a e
bei
ä z lichen
Leis ungen
höhe
lag,
wi d
e -
s ändlich,
wenn
man
be ücksich ig , daß
de
Ans ieg
de
A bei sp oduk-
i i ä
in
ä z lichen
P axen
mi
27,3
. H. e heblich
un e
dem
Ans ieg
de
gesam wi scha lichen
A bei sp oduk i i ä
in
Höhe
on
74,5
. H.
lag
(Tabelle 3-2b). Allein aus
de
übe du chschni lichen
P eiss eige ung
ü
ä z liche
Leis ungen
au
einen
übe du chschni lichen Ans ieg
de
ä z lichen
Einkommen
zu schließen,
wä e
jedoch o eilig. Hie zu
is
es
e o de lich,
die
En wicklung
de
Kos en
in
die
Be ach ung
mi
einzu-
beziehen.
De
oben
e mi el e
P eisans ieg
ü
ä z liche Leis ungen
gib
nu
den
ü
eine
bes imm e
Leis ung
im
Du chschni
e ziel en
P eis
wiede .
Be-
ach e
man
die
P eise
ü
ä z liche Leis ungen
im
einzelnen, so
gil
nich
nu ,
daß
ü
un e schiedliche
Leis ungen
auch un e schiedliche
P eise
gezahl
we den,
sonde n
die
P eise
ü
eine gleiche
Leis ung
un-
e scheiden sich
je
nach
Zugehö igkei eines
Pa ien en
zu
eine
bes imm-
en
Ve siche eng uppe.
En sp echend
dem
g uppeno ien ie en
Au bau
unse es
Sys ems
de
sozialen Siche ung
is
zwischen olgenden
G uppen
zu
un e scheiden:
-
den
Mi gliede n
de
RVO-Kassen,
-
den
E sa zkassenmi gliede n,
-den
P i a pa ien en
und
-
bes imm en
G uppen
des ö en lichen Diens es (Solda en, Polizei,
G enzschu z, Zi ildiens ).
Zwischen
den
Ve siche ungs äge n
diese
G uppen
und
den
kassen-
ä z lichen Ve einigungen
we den
un e schiedliche
P eise
e einba .
Hie bei
un e scheiden sich die
P eise
nich
nu
im
Ni eau,
sonde n
auch
in
de
S uk 1;l ,
was
dadu ch
beding
is ,
daß
bei
den
einzelnen
G uppen
un e schiedliche
Gebüh eno dnungen
angewende
we den. So
gil
bei
den
RVO-Mi gliede n
de
BMÄ,
bei
den E sa zkassen die E-Adgo,
wäh end
bei
de
Ab echnung
mi
den
üb igen
G uppen
die
GOÄ zug undegeleg
wi d.
Die Möglichkei un € schiedliche
Gebüh eno dnungen
es zuse zen,
ha
nun
eine sei s
den
Vo eil,
daß
einzelne Kassen
ih en
Ve siche en eine
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P obleme de Ä z ehono ie ung und ih e Re o m 49
TabelLe 3-3
Du chschni sp eis ü ä z liche Leis ungen
Leis ungs olumen Du chschni' liches
Gesam leis ung je P axis Hono a
(=
P eis)
(Umsa z) in kons an en
je
Leis ungsein-
Jah
je P axisa) P eisen nach hei nach
GOA
GOÄb)
1 I 2 I
1:
2
--c>-
3
in
DM
1959
51
484
72288
0,7675
1963
74:
861
83129
0,9005
1967 12( 889 101409 1,1921
1971 178538 125374 1,4240
Ve ände ung in
.
H.
1959 -
63
+ 34,92 + 15,00 + 17,33
1963 -
67
+ 61,48 + 21,99 + 32,38
1967
-71
+ 47,69 + 23,63 + 19,45
1959 -
71
+ 221,78 + 73,40 + 85,50
a)
Eigene
Be echnung
nach
Kos ens uk u e hebung.
b)
Aus
Tab.
3-2
a,
Sp.
7.
Que!!e:
S a is isches
Bundesam ,
Fachse ie
C,
Un e nehmen
und
A bei ss ä en,
Reihe
1,
Die
Kos ens uk u
in
de
Wi scha ,
IV.
F eie
Be u e,
1959
H.
Gebüh ens uk u
anbie en
können, die
ihnen
ü
ih e
Ve siche en
op-
imal
e schein .
Ande e sei s
en s eh
abe
du ch
eine
bes imm e
Sonde -
o eile
siche nde
Gebüh eno dnung
ein
Sog
au
die
Gebüh ens uk u
bei
ande en
G uppen.
Ein
Beispiel
hie ü
is
de
Übe gang
zu
Einzel-
leis ungs e gü ung.
So
wa en
die
E sa zkassen
be ei ,
zu
Einzellei~
s ungs e gü ung
übe zugehen,
IUm
ih en
Ve siche en
eine
den
P i a -
pa ien en
ähnliche
Behandlung
zu
siche n,
da
hie
schon
imme
nach
Einzelleis ungen
e gü e
wu de.
Es
daue e
jedoch
nich
lange,
bis
sich
auch
die
RVO-Kassen
gezwungen
sahen,
dem
du ch
das Einzelleis ungs-
sys em
en s ehenden
Sog
nachzugeben
und
auch
ü
ih e
Ve siche en
zu
Einzelleis ungshono ie ung
übe zugehen.
Ein
ande es
Beispiel
is
die
on
den
E sa zkassen
1970
eingelei e e
Ände ung
de
E-Adgo
in
4
Sch i en
d.
Ve eins
. Socialpoli
ik
82
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50
Ingol
Me ze
Rich ung
eine
e besse en
Hono ie ung
de
eigen lichen ä z lichen
Leis ungen
(Diagnose, ä z liche Un e suchung). Auch
hie
is
de
Zei -
punk
abzusehen, zu
dem
auch die RVO-Kassen zu
eine
e besse en
Ve gü ung
de
unmi elba en
ä z lichen Leis ungen
übe gehen
we den.
Das gleiche
gil
g undsä zlich auch
ü
die GOÄ,
de en
Ände ung
sei ens
de
Ä z e
auch
anges eb
wi d
6•
Wie
aus
de
Tabelle 3-3 he o geh ,
en s and
die g öß e
S eige ung
de
du chschni lichen
P eise
in
de
Pe iode
des
übe gangs
zu
Einzel-
leis ungs e gü ung.
De
P eisans ieg
is
dami
die
Folge
des
du ch
die
Einzelleis ungs e gü ung
bei
P i a pa ien en
und
dem
übe gang
de
E sa zkassen
zu
Einzelleis ungs e gü ung
e s ä k
wi ksam
we den-
den
Zwangs
ü
die RVO-Kassen, zu einem höhe e Du chschni sp eise
siche nden
Gebüh ensys em
übe zugehen. Die
s a ke
Ma k posi ion
de
Ä z e
äuße
sich
hie
also
wenige
in
dem
Aushandeln
höhe e
P eise
bei
einzelnen
G uppen,
sonde n
sie is eine Folge
de
In e dependenz
de
P eiss uk u
ü
ä z liche Leis ungen.
Welche
Bedeu ung
den
P eisun e schieden zwischen RVO-Kassen,
E -
sa zkassen
und
P i a pa ien en
zukomm , zeig die Tabelle 3-4,a.
Hie -
nach
wu den
on
den
RVO-Kassen
1971
lediglich
Hono a e
in
Höhe
on
125,6 . H.
de
Ein achsä ze
de
GOÄ gezahl .
Dami
lagen
die
Hono a e
de
RVO-Kassen
um
11,8 . H.
un e
dem
du chschni lichen
Hono a
in
Höhe
on
142,4 . H.
de
Ein achsä ze
de
GOÄ. Demgegenübe
wu de
on
den
Ä z en
bei
P i a pa ien en
im
Du chschni
ein
Hono a
on
d.
250
. H.
de
Ein achsä ze
de
GOÄ abge echne , so
daß
die
Hono a e
on
P i a pa ien en
um
75,5
.
H.
übe
den
on
den
Ä z en
im
Du ch-
schni e ziel en
Hono a en
lagen. Zwischen diesen
beiden
We en
lagen
die
Hono a e
de
E sa zkassen
mi
151,2 . H.
de
Ein achsä ze
de
GOÄ.
E wa
gleich hohe
Hono a e
we den
den
Ä z en
au g und
on
Sonde -
e ägen
des BMV,
des
BMI sowie des BMA
ü
die
Behandlung
de
on
diesen Minis e ien
e e enen
G uppen
(Solda en, G enzschu z,
Zi ildiens ) gezahl .
Auße
de
Hono a ,di e enzie ung zwischen RVO-Kassenmi gliede n,
E sa zkassenmi gliede n
und
P i a pa ien en
gib
es
un e
den
RVO-
Kassen noch eine Di e enzie ung
de
P eise
-nach
Kassena en
(OKK, IKK, BKK) sowie
-nach Regionen (Hono a e äge
un e sche~den
sich nach
Landes-
e bänden
de
Kassen).
6
Gesundhei s-
und
sozialpoli ische
Vo s ellungen
de
deu schen
Ä z escha .
H sg.
Bundesä z ekamme
(A bei sgemeinscha
de
wes deu schen
Ä z e-
kamme n),
1973,
S.
129.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30
P obleme
de
Ä z ehono ie ung
und
ih e
Re o m
Tabelle
3-4a
P eise ü ä z liche Leis ungen bei einzelnen Ve siche eng uppen
(in .
H.
de Ein achsä ze de
GOÄ)
Ä z liche
Hono a e
im
Du ch-
RVO-Kassen
schni
je
im
Du ch-
E sa z-
P i a -
Jah
Leis ungs-
schni
b)
kassen
c)
pa ien end)
einhei
a)
1 2 I 3 I 4
in
. H.
de
Ein achsä ze
de
GOÄ
1959 76,75 63,68
1963 90,05 73,15 100,0
1967 119,21 98,87 125,0 ca.
200
1971
142,40 125,58 151,2 ca.
250
Ve ände ung
in
. H.
1959 -
63
+ 17,33 + 14,86
1963 -
67
+ 32,38 + 35,17 + 25,00
1967 -
71
+ 19,45 + 27,01 ± 20,96 ca. +
25
1959 -
71
-L
85,50 + 97,20
a)
Aus
Tab.
3-3,
Sp.
3
mul iplizie
mi
100.
b)
Aus
Hil s abelle
3-4
a,
Sp.
4.
51
c)
Gesellscha
ü
Sozialen
Fo sch i
e.
V.
(Be ich
eines
A bei sk eises),
De
Wan-
del
de
S ellung
des
A z es
im
Einkommensge üge.
A z einkommen,
Hono ie ungs-
sys em
und
ä z liche
Tä igkei .
Be lin
1974,
S.
66.
d)
Nach
Schä zung
de
PKV.
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52
lngol
Me ze
HU s abelle
zu 3-4a
Be echnung
des
Hono a s
ü
ä z liche
Leis ungen
bei
RVO-
Ve siche en
-
zu
kons an en
P eisen
-
Leis ungs-
Hono a
bei
Ve siche e
Gesam -
RVO-Ve -
beda
je
Ve -
in
RVO-
e gü ung
siche en
(Ge-
Jah
siche en
in
Kassenb)
insgesam
c)
sam e gü-
RVO-Kassen
a)
ungsquo ien )
1 I 2 3 3:
(1
X
2)
= 4
in
DM
in
1
000
zu
lau-
in
. H.
de
Ein-
zu
kons an en
Anzahl
in
1
000
achsä ze
P eisen
(GOÄ)
enden
P eisen
de GOÄ
1959 54,14 36884 1271
546
63,68
1963 62,82 39447
1812747
73,15
1967
72,.~8
40613 2910421
98,87
1971
92,61
41537
4830947
125,58
a)
Aus
Tab.
3-1,
Sp.
8.
b)
Aus
Tab.
3-1,
Sp.
4.
c)
Eigene
Be echnung:
Gesam e gü ung
je
Mi glied
und
Jah
mul iplizie
mi
de
Zahl
de
Mi gliede .
QueUe:
Kassenä z liche
Bundes e einigung
(H sg.),
S a is isches
Jah buch
de
Kas-
senä z lichen
Bundes e einigung
1971,
S.
9,
66.
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Tabelle
3-4b:
P eisun e schiede ü ä z liche Leis ungen
A z liche
Hono a e
a)
im
Du chschni
je
Leis ungs-
RVO-Kassen
E sa zkassen
P i a pa ien en
Jah
einhei
in
. H.
des
in
. H.
des
in
. H.
des
du chschni l.
du chschni l.
du chschni l.
in
.H.
I
Du chschni
Hono a s
Hono a s
Hono a s
de GOA
= 100
1 I 2 I 3 I 4 I 5
1959 76,75 100 82,97 --
1963 90,05 100 81,23 111,05 -
1967 119,21 100 88,94 104,86 167,77
1971 142,40 100 88,19 106,18 175,56
--
-
a)
Be echne
nach
Tab.
3-4 a.
Di e enz
zwischen
E -
sa zkassen
und
RVO-Kassen
I
4-3
--*
6 I
-
29,82
21,92
17,99
Di e enz
zwischen
P i-
a pa ien en
und
E sa z-
kassen
5-4
--*
7
-
-
62,91
69,38
'i1
..,
g
Cl)
:3
Cl)
p.
Cl)
..,
>:
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....
Cl)
:: '
o
::s
o
..,
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.
..,
§
C/O.
§
P.
s:
..,
Cl>
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Cl>
....
o
S
<:.n
w
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30
Tabelle
3-5a:
P eisun e scbiede
zwischen
einzelnen
RVO-Kassen
Ä z liches
Hono a
I
da un e
I
RVO-
Jah
OKK
LKK
BKK
BKK- BKK- BKK-
IKK
Kassen
Bundes-
insgesam
I
bahna)
Bundespos
Siemens
I
---
I
~
____
I 3 L 4
___
1 __
~
___
I 6 I 7 I 8
je
Leis ungseinhei
b)
1959 83,2 80,8 89,2 92,0 97,6 98,3 92,8 84,7
1963 96,5 97,6 98,8 99,1 102,9 113,0 102,8 97,2
1967 98,6 99,9 99,2 99,4 98,0 100,5 101,1 98,9
1970 109,2 107,8 110,4 110,0 105,0 114,0 110,7 109,5
in
. H.
des
du chschni lichen,
jeweils
gel enden
Hono a s
1959 98,2 95,4 105,3 108,7 115,2 116,0 109,6 100
1963 99,3 100,4 101,7 102,0 105,9 116,2 105,8 100
1967 99,7 101,0 100,3 100,5 99,1 101,6 102,2 100
1970 99,7 98,5 100,8 100,5 95,9 104,1 101,1 100
a)
Nu
allgemein
Ve siche e.
-
b)
E mi el
aus
Gesam e gü ung
je
Fall
di idie
du ch
Leis ungsbeda
je
Fall.
QueUe:
Kassenä z liche
Bundes e einigung
(H sg.),
S a is isches
Jah buch
de
Kassenä z lichen
Bundes e einigung
1971,
S.
69,
75, 77,
80.
CJ1
~
....
::s
(JQ
8:
~
Cl)
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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P obleme
de
Ä z ehono ie ung
und
ih e
Re o m
55
Tabelle
3-5b
P eisun e schiede
zwischen
einzelnen
Landes e bänden
de
O sk ankenkasse
1972/1973
Kassenä z liche
Ve einigung
Baye n
........
,
......
.
Be lin
................
.
B emen
...............
.
Hambu g
.............
.
Hessen
................
.
Niede sachsen
.........
.
No d hein
.........
,
...
.
Koblenz
..............
.
Rheinhessen
..........
.
P alz
.................
.
T iel'
.................
.
Südwü embe g
......
.
F eibu g
...............
.
Saa land
..............
.
Schieswig-Hois ein
....
.
Wes alen-Lippe
......
.
No dbaden
............
.
No dwü embe g
.....
.
ungewich e e
Du ch-
schni
..............
.
Hono a '
in
. H.
de
Ein achsä ze
in
. H.
des
du chschni l.
des
BMÄ
ü
Hono a s
I.
Qua al
I I.
'Qua al
I.Qua al
11.
'Qua al
1972 1973 1972 1973
1
-7-
1
--2--+---3---1--4--
117
116,7
132
124,5
128
123,3
117,93
119,85
125,5
125,2
125,5
124
124,25
117,96
122
122,1
126,5
126,5
123,27
127
128
133,5
125,2
133,25
130,06
130
132
132
133
132
131,25
131,75
124,25
128,8
129
133,3
133,3
130,43
94,91
94,67
107,08
101,00
103,84
100,02
95,67
97,23
101,81
101,57
101,81
100,59
100,80
95,69
98,97
99,05
102,62
102,62
100
97,37
98,14
102,35
95,99
102,16
99,72
99,67
101,20
101,20
101,97
101,20
100,63
101,01
95,26
98,75
98,90
102,20
102,20
100
QueUe:
Gesellscha
ü
Sozialen
Fo sch i
e. V.
(Be ich
eines
A bei sk eises),
De
Wandel
de
S ellung
des
A z es
im
Einkommensge üge.
A z einkommen,
Hono ie-
ungssys em
und
ä z liche
Tä igkei ,
Be lin
1974,
S.
67.
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Tabelle
3-6:
Kos en de ä z lichen Leis ungse s ellung
Kapi al-
I
kos en
Pe sonal-
(=
Ab-
Sons ige
Insgesam
I
Ve b auch
Jah
kos en
sch eibun-
Kos en
an
Medika-
gen
und
An-
mcn en
scha ungen)
1 I 2 I 3 4 5
je
P axis
in
DM
1959
19730
5134
2270
12326
1133
1963
26593
8158
2845
15590
1633
1967
40712
14367
4198
22147
2830
1971
62913
26692
5716
30505
4532
Ve ände ung
in
.
H.
1959 -63 + 34,78 + 58,90 + 25,33 + 26,48 + 44,13
1963 -67 + 53,09 + 76,11 + 47,56 + 42,06 + 73,30
1967
-71
+ 54,53 + 85,79 + 36,16 + 37,74 + 60,14
1959
-71
+ 218,87 + 419,91 + 151,81 + 147,49 + 300,00
je
Leis ungsmenge
b)
1959 0,2729 0,0710 0,0314 0,1705 0,0157
1963 0,3199 0,0981 0,0342 0,1875 0,0196
1967 0,4014 0,1417 0,0414 0,2184 0,0279
1971 0,5018 0,2129 0,0456 0,2433 0,0361
da un e
sons .
lau-
Eende
Kos en
I 6 I
2491
3488
4771
6511
+ 40,02
+ 36,78
+ 36,47
+ 161,38
0,0345
0,0420
0,0470
0,051D
sons ige
Kos ena)
7
8702
10469
14546
19462
+ 20,31
+ 38,94
+ 33,80
+ 123,65
0,1204
0,1259
0,1434
0,1552
--
0)
~
.....
::s
OQ
g.
....
~
....
~
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30
Ve ände ung
in
.
H.
1959 -63 + 75,22 + 38,18 + 8,99 + 9,97 + 24,8 + 21,7 + 4,6
1963 -67 + 25,47 + 44,36 + 21,04 + 16,48 + 42,3 + 11,9 + 13,9
1967 -
71
+ 25,01 + 50,28 + 10,15 + 11,40 + 29,4 + 10,4 + 8,2
1959 -
71
+ 83,88 + 199,76 + 45,19 + 42,70 + 12,99 + 50,4 + 28,9
je
abhängig
Beschä ig en
1959
8221
2139
946
5136
472
1038
3626
1963
9886
3033
1058
5796
607
1297
3892
1967
13049
4605
1346
7098
907
1529
4662
1971
17236
7313
1566
8358
1242
1784
5332
Ve ände ung
in
.
H.
1959 -63 + 20,25 + 41,77 + 11,8 + 12,85 + 28,60 + 24,95 + 7,34
1963 -67 + 31,99 + 51,83 + 27,2 + 22,46 + 49,42 + 17,89 + 19,78
1967
-71
+ 32,09 + 58,80 + 16,4 + 17,75 + 36,93 + 16,68 + 14,37
1959
-71
+ 109,67 + 241,85 + 65,57 + 62,73 ...L 163,14 + 71,87 + 47,05
a)
Mie e,
S om,
Ve siche ungen,
Bei äge
usw.
-b)
Vgl.
Tab.3-2a,
Sp.
7.
QueUe:
S a is isches
Bundesam ,
Fachse ie
C,
Un e nehmen
und
A bei ss ä en,
Reihe
1;
Die
Kos ens uk u
in
de
Wi scha ,
IV.
F eie
Be u e
1959
.
' l
...
0
0'
o
S
(I)
0..
(I)
...
>:
...
N
....
(I)
p-
o
l:l
0
::1-
(I)
...
c
l:l
Il
c
::s
0..
:;:
...
(I)
~
(I)
....
0
....
S
Q)
c;..,
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64
Ingol Me ze
IV. Die Einkommen de niede gelassenen Ä z e
Aus
de
in
den
Jah en
1959 -
1971
en s andenen
S eige ung
de
P eise
ü
ä z liche
Leis ungen
um
85,5 . H.
und
de
S eige ung
des
Leis ungs-
olumens
je
P axis
um
73,4
. H.
e gib
sich
ein
Ans ieg
de
P axisein-
nahmen
on
221,8 . H.
Da
die
P axiskos en
mi
218,9 . H.
e wa
gleich
s a k
ges iegen sind,
e höh e
sich
de
An eil
des
Reine ages
de
ä z -
lichen
P axen
am
Umsa z
lediglich
ge ing ügig
on
64,4 . H.
au
64,8
. H. Dies
bedeu e ,
daß
de
Reine ag
je
P axis
on
1959 bis
1971
um
223,4 . H. anges iegen
is
(Tabelle 4-1).
Bezieh
man
den
Ans ieg des
Reine ages
au
die
Zahl
de
in
den
ä z lichen
P axen
ä igen
Ä z e, so
is
de
Einkommensans ieg
mi
217,8 . H.
alle dings
e was
nied ige
(Tabelle 4-2).
1.
Ve gleich mi ande en E we bs ä igen
De
Ans ieg
de
ä z lichen
Einkommen
lag
mi
217,8 . H.
nich
nu
übe
dem
Ans ieg
de
B u oeinkommen
je
A bei nehme
in
dem
be-
ach e en
Zei aum
in
Höhe
on
176,4 . H.,
sonde n
auch
übe
dem
Ein-
kommensans ieg
alle
üb igen
Be u e
mi
eibe u liche
Tä igkei
(Ta-
belle
4-2).
Wäh end
die
Einkommens ela ion
zu
den
abhängig
E we bs-
ä igen
1959 noch 1 :
5,5
be ug,
e eich en
die ä z lichen
Einkommen
1971
das 6,4 ache
des
du chschni lichen
A bei nehme einkommens.
Da
sich die
S euung
de
ä z lichen
Einkommen
auße dem
kaum
e ände
ha ,
kann
da on
ausgegangen
we den,
daß diese
Einkommensans ieg
bei
allen
niede gelassenen
Ä z en
in
e wa
de
gleichen Höhe
einge e en
is .
Be ach en
wi
die
En wicklung
de
Einkommen
de
niede gelassenen
Ä z e
wäh end
einzelne
Jah e,
so zeig sich,
daß
de
beobach e e
Ein-
kommensans ieg
keineswegs
s e ig
einge e en
is . Die
Ve besse ung
de
Einkommens ela ion
de
niede gelassenen
Ä z e
is
ausschließlich
au
die
Einkommenss eige ungen
in
den
Jah en
on
1963 -1967 zu ückzu üh en.
So
be ug
de
Ans ieg
de
Einkommen
de
niede gelassenen
Ä z e
in
de
Pe iode
1963 -
1967
66,1
. H.
gegenübe
einem
Ans ieg
des
B u oein-
kommens
aus
abhängige
Tä igkei
je
A bei nehme
on
31,5 . H. Von
en scheidende
Bedeu ung
hie ü
dü e
de
in
diesen
Jah en
o ge-
nommene
übe gang
on
de
Pauschalhono ie ung
zu
Einzelleis ungs-
e gü ung
gewesen
sein.
In
den
üb igen
Pe ioden,
also sowohl 1959 bis
1963
als
auch 1967 -
1971
lag
de
Ans ieg
de
Einkommen
de
niede ge-
lassenen
Ä z e
dagegen
un e
dem
Ans ieg
de
Einkommen
de
abhängig
E we bs ä igen.
Die
on
1963
-1967
e ziel e
Ve besse ung
de
Einkom-
mens ela ion
konn e
nich
au ech e hal en
we den.
Be ach en
wi
den
gesam en
Zei aum
on
1959 -1971, so
wa
nich
nu
de
Ans ieg
de
ä z lichen
Einkommen
übe du chschni lich,
sonde n
auch
absolu
lagen
die ä z lichen
Einkommen
übe
den
Einkommen
an-
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30
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.>
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po
~
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s-
m
,...
Ul
o
"
S'
'Ö
~
0>
'"
Tabelle
4-1:
.Ä z liche
Einkommen
und
seine
Bes immungs ak o en
Du chschni liches
Leis ungs olumen
I
Kos en
je
P axis
c)
Hono a
(=
P eis)
je
P axis
in
kon-
Umsa z
Jah
je
Leis ungseinhei
s an en
P eisen
je
P axis
a) I
nach
GOÄa)
nach
GOÄb)
U I K
p x I
1 I 2 I 3 I 4
DM
1959 0,7675
72288
55484
19730
1963 0,9005
83129
74861
26593
1967 1,1921
101409 120889
40712
1971 1,4240
125374
178538
62913
Ve ände ung
in
. H.
1959 -1963 + 17,33 + 15,00 + 34,92 + 34,78
1963
-1967
+ 32,38 + 21,99 + 61,48 + 53,09
1967 -1971 + 19,45 + 23,63 + 47,69 + 54,53
1959 -1971 + 85,50 + 73,40 + 221,78 + 218,87
a)
Aus
Tab.
3-3,
Sp.
1
und
Sp.
3. -
b)
Aus
Tab.
3-2
a,
Sp.
7.
-
c)
Aus
Tab.
3-6,
Sp.
1.
I
Einkommen
je
P axis
(Reine ag)
I
Y=p'x-K
I 5
35754
48265
80184
115620
+ 35,00
+ 66,13
I
+ 44,19
+ 223,38
'"d
0;
o
e
o
3
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g.
'1
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0;
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0;
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::s
aq
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Cl.
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0;
Cl)
~
~
o
S
0)
U1
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30
TabeLle 4-2:
Einkommen
in
ausgewähl en
eien
Be u en
nach
den
E gebnissen
de
Kos ens uk u e hebungen
I
Wi scha s-
Nach ich lich
p ü e ,
e -
Rela ion
de
I
Rech s-
eidig e
Be a ende
B u oeinkommen
B u oeinkommen
Ä z e
anwäl e
Buchp ü e ,
A chi ek en
Ingenieu e
aus
unselbs än-
aus
unselbs än-
Jah
u.
No a e
dige
A bei
je
dige
A bei
zum
S eue -
be a e
A bei nehme
ä z lichen
Einkommen
1 I 2 I 3 I 4 I 5 I 6 I 7
Du chschni liches
Einkommen
p o
Jah a)
b)
1959
35741
29416
37795
- -
6460
c)
1:
5,5
1963
47574 44548
50627 50676
84892
8957
1:
5,3
1967
79033
61112 69722 62543
98490
11774
1:
6,7
1971
113570
76480
101826
79734
123602
17856<1)
1:
6,4
Ve ände ung
in
. H.
1959
-1963
+ 33,1 + 51,4 + 34,0 --+ 38,65 -
1963
-1967
+ 66,1 + 37,2
..L
37,7 + 23,4 + 16,0 + 31,45 -
I
1967 -1971 + 43,7 + 25,1 + 46,0 + 27,5 + 25,5 + 51,66 -
1959
-1971
+ 217,8 + 160,0 + 169,4 --+ 176,41 I -
a)
Reine ag
je
P axisinhabe .
-
b)
Einzelp axen
und
Sozie ä en.
-c)
Ohne
Saa land
und
Be lin
(Wes ).
-
d)
Vo läu ige
E gebnisse.
Quelle:
S a is isches
Bundesam ,
Fachse ie
C,
Un e nehmen
und
A bei ss ä en,
Reihe
1,
Die
Kos ens uk u
in
de
Wi scha ,
IV.
F eie
Be u e,
1959
.
Sach e s ändigen a
zu
Begu ach ung
de
gesam wi scha lichen
En wicklung,
Vollbeschä igung
ü
Mo gen,
Jah esgu -
ach en
1974/75,
S u ga
und
Mainz
1974,
S.
231.
~
C')
......
::l
~
H>
a::
CP
~
('I)
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30
~
Tabelle
4-3:
Einkün e aus selbs ändige A bei
in
ausgewähl en eien Be u en nach den E gebnissen de Einkommen-
s eue s a is ik 1968
Einkün e
Einkommens ela ion
Be u sg uppe
I
S euung
in
.H.
in
DM/Jah
in
.H.
1 2 I 3
Ä z e
......
,
........................
84766
I 58 100,0
Zahnä z e
..........................
75929
57 89,6
Wi scha sp ü e
..................
62706
82 74,0
sons ige
eie
Be u e
...............
61390
72,4
Rech sanwäl e
und
No a e
..........
57741
87 68,1
Chemike
..........................
48017
135 56,6
Ingenieu e
.........................
46470
112 54,8
A chi ek en
........................
42239
100 49,8
Tie ä z e
.......................
',' .
38025
60 44,9
sons ige
Wi scha sbe a e
.........
37080
142 43,7
S eue be ollmäch ig e
..............
36997
72 43,6
Heilp ak ike
......................
23210
110 27,4
Du chschni
insgesam
...........
.
56240
66,3
Quelle:
S a is isches
Bundesam ,
Fachse ie
L,
Finanzen
und
S eue n,
Reihe
6,
E nkommen-
und
e mögens eue n,
I.
Einkommen-
und
Kö pe scha s eue
1968.
'1:j
~
[
In
Q.
In
0;
~:
:l
....
In
p-
o
::s
o
::l.
In
2
::s
Ol
s::
::s
Q.
~
In
:xl
@-
S
m
-.J
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68
lngol Me ze
de e
e gleichba e
gesellscha liche
G uppen,
mi
Ausnahme
de
be-
a enden
Ingenieu e. Dieses
E gebnis
olg nich
nu
aus
den
Kos en-
s uk u e hebungen.
Es
wi d
du ch die
o liegenden
Einkommens eue -
s a is iken
oll bes ä ig .
Wie die
Tabelle
4-3 zeig ,
be ug
das
Einkommen
de
eibe u lich
ä igen
niede gelassenen
Ä z e
nach
den
E gebnissen
de
Einkommen-
s eue s a is ik
ü
1968 du chschni lich
84
766,-
DM. Dieses
Einkommen
wa
übe
50
. H.
höhe
als das Du chschni seinkommen
alle
eibe u -
lich
ä igen
S eue p lich igen. Gleichzei ig
lagen
die
Einkommen
de
Ä z e
an
de
Spi ze
de
Einkommen
alle
e aß en
G uppen
de
eibe-
u lich
ä igen
S eue p lich igen. Wie die aus
den
Kos ens uk u e he-
bungen
e mi el en
E gebnisse zeigen,
kann
da on
ausgegangen
we den,
daß
diese
Einkommens o sp ung
auch
gegenwä ig
noch
bes eh .
So
wu de
das
Du chschni seinkommen
de
niede gelassenen
Ä z e,
das
1971 eine Höhe
on
113570,-
DM e eich e, lediglich ge ing ügig
on
den
Einkommen
de
G uppe
de
be a enden
Ingenieu e
übe o en.
Alle
ande en
e gleichba en
eien
Be u e
ha en
jedoch eils
be äch -
lich
ge inge e
Einkommen. So
lagen
die
Einkommen
on
Rech sanwäl en
und
No a en
1968
mi
57741,-
DM
bei
e wa
2/3
de
ä z lichen
Einkom-
men
und
die
Einkommen
de
Tie ä z e
e eich en
mi
38
025,-
DM
wenige
als
die
Häl e
de
Einkommen
de
niede gelassenen
Ä z e
(Ta-
belle
4-3).
In e essan
e schein
wei e hin
die
im
Ve gleich zu
den
ande en
eien
Be u en
ela i
ge inge
S euung
de
ä z lichen Einkommen.
Hie aus
geh
he o ,
daß
zwischen
den
niede gelassenen
Ä z en
en wede
e heb-
lich
ge inge e
Un e schiede hinsich lich
des
Um anges
de
A bei szei
sowie
de
A bei squali ä
bes ehen
als
bei
ande en
eien
Be u en
ode
sich
de a ige
Un e schiede nich
in
dem
Maße
wie
bei
ande en
eien
Be u en
in
en sp echenden
Un e schieden
in
de
Höhe des
Einkommens
niede schlagen.
2.
Ve gleich
mi
ande en A z g uppen
E heblich
schlech e als
ü
die
niede gelassenen
Ä z e
sind
die
In o -
ma ionen
übe
die
Einkommen
de
im
K ankenhaus
und
im
ö en lichen
Gesundhei sdiens
ä igen
Ä z e.
Zwa
is
es möglich,
aus
de
Ta i s uk-
u
de
Ä z e
de en
Einkommen
abzuschä zen. Dieses
Einkommen
en -
häl
jedoch
nu
einen
-
o
soga
nu
ge ingen
Teil -des ä z lichen
Gesam einkommens.
Be ach en
wi
,die
Einkommen
de
Ä z e
in
K ankenhäuse n,
so kom-
men
zu
den
a i lichen
Einkommen
hinzu
-
Ve gü ungen
ü
übe s unden
und
Be ei scha sdiens ,
-
auße a i liche
Zulagen,
-
Einnahmen
aus
Gu ach en
sowie
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30
P obleme de Ä z ehono ie ung und ih e Re o m
69
-
Einnahmen
aus
P i a liquida ion
bzw.
Be eiligung
an
P i a liqui-
da ion.
Au g und
diese
neben
dem
eigen lichen
Gehal
an allenden
Einkün e
können
nach
den
gel enden
Ta i e ägen
gezahl e
Einkommen
nich als
ep äsen a i
ü
das
Gesam einkommen
angesehen
we den.
Im
üb igen
is
zu be ücksich igen,
daß
sich ein
g oße
Teil
de
in
K ankenhäuse n
ä igen
Ä z e
in
de
Ausbildung
zum
Facha z
be inde .
Die einzig
bekann e
In o ma ion
übe
die
Einkommen
de
Ä z e
in
K ankenhäuse n
geh
au
Angaben
de
Deu schen
K ankenhausgesell-
scha zu ück. Hie nach
be ugen
die
Gesam einnahmen
eines
A z es
mi
Facha z ausbildung
1970
e wa
47000,-
DM/Jah
und
eines
Obe a z es
ohne
Be eiligung
an
E lösen
aus
P i a liquida ion
e wa
50000,-
DM/
Jah
9•
E höh
man
diese
We e
um
den
du chschni lichen
Ans ieg
de
Einkommen
im
ö en lichen
Diens
im
Jah e
1971, so
e gib
sich
ü
das
B u oeinkommen
eines
im
K ankenhaus
ä igen
Facha z es
ü
1971
ein
We
on
e wa
50700,-
DM (Tabelle 4-4).
Dami
be ug
die
Einkom-
mens ela ion
zum
Du chschni seinkommen
de
niede gelassenen
Ä z e
10
e wa
1 :
2,2.
Auch
ü
die
Ä z e
im
ö en lichen
Gesundhei swesen
is
die
Ta i -
s uk u
des
ö en lichen Diens es maßgebend,
wonach
ü
Ä z e
g und-
sä zlich die gleichen
Ta i k i e ien
gel en,
wie
ü
Akademike
ande e
Fachgebie e.
Da
es
wede
einen
Be ei scha sdiens gib , noch
egelmä-
ßige
Übe s unden
geleis e
we den,
is
eine
allgemeine
Au besse ung
de
Besoldung
analog
dem
bei
K ankenhausä z en
gewähl en
Ve ah en
nich
möglich. Wie die
P axis
zeig ,
ha
de
Ä z emangel
im
ö en lichen
Gesundhei swesen
alle dings
bewi k ,
daß
ande e
Wege
zu
Ve besse-
ung
de
Einkommenssi ua ion
e möglich
wu den.
Eine
E höhung
de
Zahl
de
Ä z e
en sp echend
dem
Ans ieg des
Be-
da s
im
ö en lichen
Gesundhei swesen
konn e
jedoch
nich
ealisie
we den.
Die
du ch
die
Genehmigung
on
Neben ä igkei en
als
Belega z
sowie
on
p i a e
Gu ach e ä igkei
gescha enen Möglichkei en
zum
Neben e diens
dü en
abe
bewi k
haben,
daß
de
Rückgang des
An-
eils
de
Ä z e
im
ö en lichen
Gesundhei swesen
in
G enzen
gehal en
we den
konn e.
Diese Neben e diens möglichkei en
und
ih e
Nu zung
haben
nich
nu
zu
Folge,
daß
die
eigen liche A bei szei ,
die
ü
den
Diens he n
e b ach
wi d,
eilweise be äch lich
un e
40
S unden
absink
-
ande s
wä e
de
zu beobach ende
Um ang
an
Neben ä igkei en
auch
ga
nich
möglich
-,
sonde n
bei
de
E zielung
de
Nebeneinnahmen
we den
o
9 "Die Wel " om
2.
Sep embe 1971.
10 Einkommen de niede gelassenen Ä z e di idie du ch das Einkommen
eines Facha z es im K ankenhaus.
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Tabelle
4-4:
Ä z liche Einkommen nach
A
de
Tä igkei
(1971)
Facha z
am
K ankenhaus
Beam e e
A z
im
ö en !.
Niede -
(ohne
P i a liquida ion)
Gesundhei swesen
(A
14)
gelassene
Ä z e
!
Einkommens- Einkommens-
Einkommen
Einkommen
ela ion
Einkommen
ela ion
in
DM/Jah
in
DM/Jah
zu
niede -
in
DM/Jah
zu
niede -
gelassenen gelassenen
Ä z en
Ä z en
1 I 2 I
1:
2
......
3 I 4 I 1
:4
......
5
B u oeinkommen
,
.................
113600a) 50700b)
1:
2,2
38000
e)
1:
3,0
We
des
Ansp uchs
au
Pension
im
Al e
und
bei
In alidi ä
...........
-
9000
11400
B u oeinkommen
einsch!.
des
We es
des
Ansp uchs
au
soziale
Siche ung
113600
59700
1:
1,9
49400
1:
2,3
S eue nd)
..........................
38100
11
000
6700
Ne oeinkommen
un e
Be ücksich i-
gung
des
We es
de
sozialen
Siche-
48700
42700
1 : 1,8
ung
.
",
...........................
75500
1:
1,6 I
Ne oeinkommen
bei
du chschni !.
I.
A bei szei
.........................
60000
e) 39000e)
1:
1,6 I
42700
1:
1,4
a)
Das
Du chschni seinkommen
eines
Allgemeinmedizine s
lag
mi
103
600,-
DM
e wa
8
.
H.
nied ige
( gl.
Kos ens uk u e hebung
1971). -
b)
Angabe
nach
"Die
Wel "
om
2.
Sep embe
1971.
Fü
1970
wu den
47
000,-
DM
angegeben.
Fü
1971
(be echne )
wu de
eine
S ei-
ge ung
on
7,8
.
H.
angenommen.
-c)
Un e
Be ücksich igung
on
U laubs-
und
Weihnach sgeld
bel
einem
Ve hei a e en
mi
2
Kinde n,
im
Al e
on
50
Jah en.
-d)
Ve hei a e e
mi
2
Kinde n.
-
e)
E echne
un e
de
Annahme
eine
im
Ve gleich
zum
ö en lichen
Diens
um
25
.
H.
höhe en
A bei szei .
-:J
o
......
:J
00.
g.
....
~
~
Cl)
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P obleme de Ä z ehono ie ung und ih e Re o m
71
noch
om
Diens he n
kos enlos be ei ges ell e
Vo leis ungen
in
An-
sp uch genommen (Sch eibk ä e, Pe sonal,
Nu zung
on
Appa a u en
und
Räumen
e c.). Diese g oßzügige
Handhabung
de
Neben ä igkei s-
e o dnung
bei
Ä z en
kann
als eine Konzession
an
die
Knapphei
on
Ä z en
im
ö en lichen Gesundhei swesen angesehen
we den.
Sie
is
eine
unmi elba e
Folge
de
In e dependenz
de
Einkommen
au
den
ein-
zelnen
Teilmä k en
ü
ä z liche Leis ungen.
Ein
ech e Ve gleich
des
Einkommens
on
Ä z en
im
ö en lichen Gesundhei swesen
mi
demjeni-
gen
de
niede gelassenen
Ä z e
is
jedoch
au g und
ehlende
In o ma-
ionen
übe
die
Bedeu ung
de
Nebeneinnahmen
nich möglich.
Geh
man
om
Einkommen
nach
Ta i e ag
aus, so
e hiel
ein
Am sa z
(A
14)
im
Jah e
1971
ein
B u oeinkommen
on
38
000,-
DM/Jah
l1
•
Dami
be-
ug
die
Einkommens ela ion
zu den niede gelassenen
Ä z en
1 : 3,0.
De
Ve gleich
de
B u oeinkommen
de
Ä z e
au
den
einzelnen
Teil-
mä k en
ä z liche
Tä igkei
e gib
jedoch ein alsches Bild,
da
beam e e
und
anges ell e
Ä z e
einen
Pensionsansp uch bzw.
einen
Ansp uch
au
Al e s en e
sowie
einen
Ansp uch
au
Pension bzw.
Ren e
im
Falle
on
In alidi ä
haben.
Da
de
We
diese
Ansp üche
im
lau enden
Einkom-
men
übe haup
nich
ode
doch
nu
zum
Teil
zum
Ausd uck komm ,
muß
die Einkommensdi e enz zu
den
niede gelassenen
Ä z en
zwangsläu ig
seh
hoch e scheinen.
Bewe e
man
den Ansp uch
beam e e
Ä z e
au
Siche ung
im
Al e
und
bei
In alidi ä
mi
d.
30
. H. des
Einkommens-
ein
We ,
de
bei
eine
Pension
in
Höhe
on
75
. H.
des
Einkommens
o
Pensionie ung
sowie
eine
en sp echenden
In alidi ä s en e
soga
noch
zu
nied ig
zu sein schein
-,
so
e höh
sich das
Einkommen
eines
Am s-
a z es
im
Ve gleich zu
demjenigen
de
niede gelassenen
Ä z e
eal
um
d.
11
400,-
DM/Jah .
Das
B u oeinkommen
eines
Am sa z es
un e
Be ücksich igung des Ansp uches
au
soziale Siche ung
is
dami
ü
das
Jah
1971
mi
d.
49
400,-
DM zu e anschlagen, so
daß
sich die Einkom-
mensdi e enz zu
den
niede gelassenen
Ä z en
au
1 :
2,3
e inge .
Ein
en sp echende
Zuschlag zum
Einkommen
müß e
bei
den
Ä z en
in
K ankenhäuse n
o genommen
we den,
so e n
es sich
um
beam e e
Ä z e
handel .
Lediglich bei
den
nich beam e en
Ä z en
wä e
in olge
des
au
den
A bei nehme
en allenden
Bei agsan eils
zu
sozialen
Siche ung
ein
e was
ge inge e
Zuschlag o zunehmen. Aus
diesem
G unde
soll
in
de
Beispiels echnung lediglich
ein
Zuschlag
on
24
. H.
des Ta i gehal es be ücksich ig we den. Hie nach
e hal en
wi
einen
Be ag
on
e wa
9000,-
DM/Jah ,
so daß
das
Gesam einkommen
eines
nich
beam e en
Facha z es
im
K ,ankenhaus
mi
59
700,-
DM
ü
das
Jah
1971
e anschlag
we den
kann.
Die
Einkommens ela ion
zu
den
niede gelassenen
Ä z en
e inge
sich
dami
au
1 : 1,9.
11 Ve hei a e , 2 Kinde , Al e
50
Jah e, un e Be ücksich igung on U laubs-
und Weihnach sgeld.
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Jah
1959 -1963
1963
-1967
1967 -1971
1959 -1971
Tabelle
5-1:
Zu E hal ung de
ela i en
Einkommensposi ion de Ä z e
no wendige
E höhung
des
du chschni lichen Hono a s
wy-Soll
Wx I
wJ .
I
K I U
wp-Soll
I
la) 2b) I 3C)
4d)
I
5(1)
6e)
wp-Is
7 )
Ve ände ung
in
.
H.
in
DM
de
Ausgangs-
Ve ände ung
in
. H.
pe iode
42,8 15,00 34,78
19730
55484
21,69 ' 17,33
31,5 21,99 53,09
26593
74861
14,03 32,38
51,8 23,63 54,53
40712
120889
23,52 19,45
184,8 73,40 218,87
19730
55484
71,20 85,50
a)
Tab.
4-2,
Sp.
6.
-
b)
Tab.
3-2
a,
Sp.
7.
-c)
Tab.
3-6,
Sp.
1. -
d)
Tab.
4-1,
Sp.
3
U.
4. -
e)
Be echnung
nach
Gleichung
(5). -
)
Tab
.
3-4
a,
Sp.1.
-:J
C:)
......
::l
Oll
g.
,...,
~
(1)
.....
N
(1)
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P obleme de Ä z ehono ie ung und ih e Re o m
79
de
Ä z e
e schob. Wie
die
Hono a s eige ung
in
de
Pe iode
1967
bis
1971
zeig ,
is
es
den
Ä z en
in
diese
Pe iode
eben alls nich gelungen,
die
da o
e eich e Einkommensposi ion
zu
hal en. Die
bei
den
Hono a -
e handlungen
du chgese z en
Hono a s eige ungen
lagen
mi
19,5 . H.
be äch lich
un e
dem
We
on
23,5 . H.,
de
zu
E hal ung
de
Ein-
kommens ela ion
e o de lich gewesen
wä e.
Einen
Hinweis
au
die F age, ob
de
ü
die
gesam e
Pe iode
on
den
Ä z en
ealisie e,
un e
Be ücksich igung des Ans iegs des Leis ungs-
olumens
je
P axis
als übe du chschni lich
zu
bezeichnende
P eis-
ans ieg
die Folge
zunehmende
Knapphei
an
Ä z en
is ,
gib
die
En -
wicklung
de
Zahl
de
niede gelassenen
Ä z e
je
Einwohne . Diese
We
( gl. Tabelle 2-1) zeig
ü
den
be ach e en
Zei aum
eine
s e ige
Ab-
nahme.
Demgegenübe
s iegen
die
Hono a e
de
niede gelassenen
Ä z e
nu
in
zwei
Pe ioden
übe du chschni lich
s a k
00.
In
de
Pe iode
1967
-
1971
dagegen
e gab
sich
o z
wei e
abnehmende
Zahl
de
niede gelassenen
Ä z e
je
Einwohne
soga ein
un e
dem
Du chschni
liegende
Ans ieg
de
Hono a e. Dies
läß
e mu en,
daß
die
zunehmende
Knapphei
niede gelassene
Ä z e
nich
de
ü
die e ziel en
Hono a s ei-
ge ungen
ausschlaggebende
Fak o
gewesen is . Bei
wei e
abnehmende
Zahl
de
niede gelassenen
Ä z e
je
Einwohne
hä e
zumindes eine
Kons anz
de
Einkommens ela ion
e eich
we den
können.
Im
üb igen
zeig
de
in e na ionale
Ve gleich,
daß
die
Zahl
de
Ä z e
je
Einwohne
in
den
meis en
ande en
Lände n
mi
e wa
gleichem
Ni eau
de
Gesundhei s e so gung
nich
höhe
lieg
als
in
de
BRD
( gl. Tabelle 2-2). Auch
hie aus
is
zu
en nehmen,
daß
die
Knapphei
an
Ä z en
e mu lich nich
de
en scheidende
Fak o
gewesen is , du ch
den
de
in
dem
be ach e en
Zei aum
insgesam
en s andene
übe -
du chschni liche
Hono a ans ieg
e klä
we den
kann.
Von
e heblich
g öße e
Bedeu ung
dü e
sein, daß es
den
Ä z en
in olge des
g uppen-
o ien ie en
Au baus
de
sozialen Siche ung möglich
wa
und
is ,
wegen
de
Konku enz
un e
den
Ve siche eng uppen
allmählich
ein
ü
die
ä z liche Einkommensen wicklung
güns ige es
Hono ie ungssys em
du chzuse zen
und
gleichzei ig die
P eise
ü
ä z liche
Leis ungen
je
nach
Zugehö igkei eines
Pa ien en
zu
eine
bes imm en
G uppe
zu di e en-
zie en.
Um
es zus ellen, welche
Wi kung
in olge
de
P eis
di e enzie ung
au
das
Einkommen
de
Ä z e
en s eh ,
wu de
e such , das
Einkom-
men
zu
e mi eln,
das
sich
e geben
hä e,
wenn
alle
Pa ien en
Hono a e
en sp echend
den
du chschni lichen
Hono a en
de
RVO-Kassen also
de
un e s en
P eisg uppe
gezahl
hä en.
Diese
Hono a e
ha en
1971
eine Höhe
on
125,58 . H.
de
Ein achsä ze
de
GOÄ.
Bei
einem
Lei-
s ungs olumen
in
Höhe
on
125
374,-
DM zu
kons an en
P eisen
(Tabelle
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30
80
Ingol Me ze
3-2a)
hä e
1971
de
Umsa z
je
P axis
157445,-
DM
be agen.
Un e
Be-
ücksich igung
de
P axiskos en
in
Höhe
on
62
913,-
DM (Tabelle 3-6),
hä e
sich ein
Reine ag
je
P axis
on
lediglich
94531,-
DM e geben.
Diesem
bei
gleichen
Hono a en
ü
alle
Ve siche eng uppen
en s ehen-
den
Reine ag
s and
1971
ein
e ek i e
Reine ag
je
P axis
on
115
620,-
DM gegenübe . Die in olge
de
P eisdi e enzie ung
zwischen
den
Ve siche en
in
den
RVO-Kassen,
den
Ve siche en
in
E sa zkassen
und
den
P i a pa ien en
en s andenen
Meh einnahmen
be ugen
dem-
nach
1971
je
P axis
21
089,-
DM.
Dami
lagen
die
e ek i en
Reine äge
in olge
de
P eisdi e enzie ung
um
22,3
. H.
übe
den
Reine ägen,
die sich
e geben
hä en,
wenn
alle
Pa ien en
Hono a e
in
de
Höhe
gezahl
hä en,
die die
G uppe
zahl ,
ü
die die
nied igs en
Hono a e
e einba
wu den.
Ve gleichen
wi
diese
Reine äge,
die
bei
einhei lichen
Hono a en
en s anden
wä en
mi
den
Reine ägen
bei
Angehö igen
ande e
eie
Be u e, so
liegen
die ä z lichen
Einkommen
imme
noch
übe
den
Ein-
kommen
de
meis en
üb igen
F eibe u le .
Die ä z lichen
Einkommen
hä en
e wa
denen
de
G uppe
de
Wi scha sp ü e
en sp ochen. Sie
hä en
alle dings
imme
noch
um
e wa
23
. H.
übe
den
Einkommen
on
Rech sanwäl en
und
No a en
gelegen ( gl.
Tabelle
4-2). Dieses
e -
bleibende
Meh einkommen
dü e
du ch die
Knapphei
niede gelassene
Ä z e
e klä ba
sein.
E wa
die
Häl e
de
übe du chschni lichen
ä z -
lichen
Einkommen
is
allem
Anschein nach die Folge
de
Di e enzie-
ung
de
P eise
ä z liche
Leis ungen
zwischen e schiedenen Ve si-
che eng uppen,
nich dagegen eine Folge
de
Knapphei
ä z liche
Leis ungen.
VI. Möglichkei en zu Dämp ung
des Peisans iegs ü ä z liche Leis ungen
übe du chschni lich
hohe
P eise
ü
Leis ungen
de
niede gelasse-
nen
Ä z e
sind,
wie
es ges ell
wu de,
nu
zum
Teil
du ch
die
Knapp-
hei
an
Ä z en
beding .
Zum
übe wiegenden
Teil
sind
sie jedoch
e -
mu lich
da au
zu ückzu üh en,
daß
es
den
Ä z en
au g und
de
bes e-
henden
Ma k o m
nich
nu
möglich
wa ,
bei
einzelnen
Pa ien en-
g uppen
un e schiedliche
P eise
du chzuse zen,
sonde n
daß
zwischen
einzelnen
Pa ien eng uppen
ein
We bewe b
um
be o zug e
ä z liche
Behandlung
bes eh ,
de
sich
in
un e schiedlichen
Hono ie ungssys e-
men
niede schläg .
Ande e sei s
is
de
beobach e e
P eisans ieg
je-
doch nich
nu
du ch
die
En wicklung
de
ä z lichen Einkommen,
son-
de n
du ch
den
Ans ieg
de
P axiskos en
beein luß wo den.
Wi d
de
Ans ieg
de
P eise
ü
ä z liche
Leis ungen
als zu hoch
angesehen. so
gib
es
d ei
Möglichkei en
de
Ein lußnahme:
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30
P obleme de Ä z ehono ie ung
und
ih e Re o m
81
die
Kos en
zu
senken,
-
die
Knapphei
an
niede gelassenen
Ä z en
zu
e minde n
und
-
die
Di e enzie ung
de
P eise
zwischen
e schiedenen
N
ach age -
g uppen
zu
besei igen.
Es
muß
also
e such
we den,
den
echnischen
Fo sch i
bei
de
E s ellung
ä z liche
Leis ungen
zu
ö de n,
das
mengenmäßige
An-
gebo
an
Ä z en
zu
s eige n
und
die
Ma k o m
so
zu
ände n,
daß
P eisdi e enzie ungen
nich
meh
möglich sind.
E s
wenn
dies
e eich
is ,
we den
Knapphei sgewinne
und
Monopol en en
nich
meh
au -
e en.
1. Senkung de Kos en
Ein
Ans ieg
de
P eise
ü
ä z liche
Leis ungen
kann
dadu ch
e -
hinde
we den,
daß
die
Ä z e
die
jeweils
kos engüns igs e
Behand-
lungsme hode
anwenden.
Daß
dies
du ch
die
gel enden
Hono ie ungs-
sys eme
nich
ga an ie
is ,
lieg
da an,
daß
die
ä z liche
Ve gü ung
nich
dazu
üh ,
die
kos engüns igs e
Behandlung
anzuwenden.
De
A z
wi d
nich
ü
das
E gebnis
seine
Behandlung
en lohn ,
sonde n
e
e häl
die
Kos en
de
on
ihm
ü
die
Behandlung
als
no wendig
angesehenen
Leis ungen
e s a e .
Ju is isch
gesp ochen
handel
de
A z
au g und
eines
Diens e ages
und
nich
au g und
eines
We k-
e ages.
In
welche
Höhe
die
du ch
eine
Behandlung
en s andenen
Kos en
e s a e
we den,
häng
on
de
A
de
Kos en
ab.
So
wi d
de
Einsa z
on
Medikamen en
en sp echend
den
a sächlich
en s andenen
Kos en
e s a e .
Das
gleiche
gil
ü
bes imm e
P axiskos en
wie
z.
B.
Ve sand-
und
Po okos en,
Kos en
ü
Imp s o e,
Ve bandma e ial
(§
5 GOÄ).
Alle
üb igen
Leis ungen
we den
dagegen
zu
einem
Sa z
e gü e ,
de
sich
aus
dem
zu
e wa enden
Sachau wand
und
dem
angenommenen
Au wand
an
ä z liche
A bei szei
e gib .
Das
bedeu e
abe ,
daß
das
ä z liche
Einkommen
um
so
höhe
is ,
je
g öße
die
Zahl
de
abge-
echne en
Einzelleis ungen,
je
ge inge
de
Zei au wand
zu
E s ellung
diese
Leis ungen
e glichen
mi
dem
angenommenen
Zei au wand
und
je
ge inge
de
a sächliche
Sachau wand.
Um
einen
Ans ieg
de
Zahl
de
abge echne en
Leis ungen
übe
das
ü
eine
Behandlung
e o de liche
Maß
zu
e hinde n,
en häl
§ 368 e
RVO die
Bes immung,
daß
die
e s ell en
Leis ungen
"zweckmäßig,
aus-
eichend,
no wendig
und
wi scha lich"
sein
müssen.
Zwa
sind
diese
Beg i e
dehnba
und
e o de n
eine
s ändige
Anpassung
an
den
S and
de
medizinischen Technik,
es
kann
jedoch
da on
ausgegangen
we den,
daß
das
Wi scha lichkei sgebo
un e s ü z
du ch
die
da aus
olgenden
Kon ollmöglichkei en
dazu
bei äg ,
daß
nu
solche
Leis ungen
e s ell
6
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoll lk
82
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30
82
lngol Me ze
und
abge echne we den, die
ü
die jeweilige
Behandlung
e o de -
lich
ode
doch
zumindes
e e ba
sind.
Ande e sei s
is
das
Wi -
scha lichkei sgebo
abe
auch
die
einzige Möglichkei , die Nach eile
de
Einzelleis ungs e gü ung, nämlich die
O ien ie ung
de
ä z lichen
Ve gü ung
an
dem
en s andenen
Au wand
(Zei -
und
Sachau wand)
s a
am
Behandlungse olg
zu
übe winden.
De
Kon olle
de
Wi -
scha lichkei
is
deshalb
ge ade
beim
Sys em
de
Einzelleis ungs e -
gü ung
eine besonde e Rolle beizumessen.
Es
is
deshaLb e s aunlich,
daß
die
K ankenkassen
den
übe gang
zum
Einzelleis ungshono ie ungs-
sys em
nich
mi
de
Fo de ung
eine
S ä kung
ih e
S ellung
in
den
P ü ungsausschüssen
e bunden
haben.
Ein
wei e e
Nach eil
de
kos eno ien ie en
Ve gü ung
bes eh
da in,
daß
bei
Fes legung
de
Ve gü ungssä ze
o enba
nich
da on
ausge-
gangen
wi d,
welche
Kos en
bei olle
Anwendung
des
e ügba en
echnischen
Fo sch i s
en s ehen
wü den,
sonde n
man
sich
an
den
in
den
P axen
de
niede gelassenen
Ä z e
a sächlich
en s ehenden
Kos en
o ien ie . Die bei einzelnen
Leis ungen
e s a e en
Gebüh ensä ze
sind
demnach eilweise
höhe
als es
un e
Be ücksich igung des echnischen
Fo sch i s
no wendig
wä e.
Dies zeig sich besonde s deu lich
im
"Fall
B äue "
.
Hie
ha e
de
Münchne
A z
B äue
ein
Labo
au -
gebau , du ch
das
e
den
ei
p ak izie enden
Ä z en
Labo leis ungen
zu
einem
e heblich
un e
den
be e enden
Posi ionen
de
Gebüh en-
o dnung
liegenden
P eis
anbo . Diese Leis ungen
wu den
on
den
niede -
gelassenen
Ä z en
en sp echend
den
jeweiligen Posi ionen
de
Gebüh-
eno dnung
abge echne .
S a
den
Au bau
en sp echende
Labo e
in
ande en
S äd en
zu ö de n, die
Inansp uchnahme
du ch
E höhung
de
Ma k anspa enz
zu
s eige n
und
eine
Senkung
de
be e enden
Gebüh-
enposi ionen o zunehmen,
wu de
den
ei
p ak izie enden
Ä z-
en
jedoch
un e sag ,
Labo un e suchungen
du ch
Spezialins i u e
o -
nehmen
zu lassen. Als
Beg ündung
wu de
dabei
ange üh ,
daß
"de
Kassena z
nu
eigene
und
solche Leis ungen ab echnen da , die
un e
seine
Ve an wo ung
und
o lau enden
Au sich
on
achlich weisungs-
gebundenem
Hil spe sonal
e b ach
we den"12. Diese En scheidung
ha e
zu
Folge,
daß
die
übe
eine
zunehmende
Spezialisie ung
und
A bei s-
eilung
e eichba e
Ausnu zung
des echnischen
Fo sch i s
im
ä z lichen
Be eich igo os
e hinde
wu de.
Aus ökonomische
Sich
muß
die
Bewe ung
de
Gebüh enposi ionen
au
de
G undlage
de
in
de
ä z lichen
P axis
en s ehenden
Kos en als
e ehl
angesehen
we den.
Zwa
mag
dies
o übe gehend
ge ech e ig
sein,
um
den
An eiz
zu
Inansp uchnahme
on
Spezialins i u en zu
ö de n,
is
dies e eich , so
is
es jedoch e o de lich, die
be e enden
12 Be line Ä z ebla om 16. 2. 1973.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30
P obleme de Ä z ehono ie ung und ih e Re o m
83
Gebüh enposi ionen en sp echend zu senken. Die
Gebüh ensenkung
is
dabei
um
so
ehe
möglich,
je
höhe
die Gewinne du ch die
Inansp uch-
nahme
des
neuen
P oduk ionsweges
im
An angss adium
und
je
g öße
die
Ma k anspa enz.
Au g und
de
auch
bei
den
niede gelassenen
Ä z en
in olge des ech-
nischen
Fo sch i s
sinkenden
Kos en
ü
Labo leis ungen
is
sowohl
on
den
E sa zkassen
als auch
on
den
RVO-Kassen eine
Ve ände ung
de
S uk u
de
Gebüh eno dnung
eingelei e wo den, du ch die die
eigen liche ä z liche Leis ung,
1.
e.
de
Zei au wand
zu
Bes immung
de
Diagnose
und
de
The apie
besse
hono ie
wi d.
Es
is
jedoch
kaum
anzunehmen, daß diese
Maßnahme
zu
eine
E höhung
des
A bei s-
einsa zes
de
Ä z e
und
dami
eine
e besse en
ä z lichen
Behandlung
üh .
Eine
besse e
En lohnung
des
Zei au wandes
ü
Diagnose
ha
jedoch
zu
Folge, daß
de
A z
keine
"Mischkalkula ion"
meh
be-
eiben
muß, so daß
de
An eiz
ode
soga die
No wendigkei
zu
Aus-
dehnung
echnische
Leis ungen
sink .
Im
Ex em all
könn e
eine besse e
En lohnung
de
eigen lichen
ä z -
lichen
Leis ungen
dazu
bei agen,
daß
auch
ein
" eine
Diagnosea z "
ein
aus eichendes
Einkommen
e ziel . Die Ve ab eichung
ein
echni-
sche
Leis ungen
sowie die
E s ellung
on
Labo un e suchungen
könn e
dami
ande en
Ins i u ionen
bzw.
Ab eilungen
übe agen
we den,
in
denen
auch kos spielige
Ge ä e
kapazi ä smäßig
besse
ausgelas e
we den
können, als
bei
dem
jeweils
behandelnden
A z . Die
Ve o d-
nung
echnische
Leis ungen
allein
aus
dem
G und,
weil
die Misch-
kalkula ion
insgesam
aus eichende
E äge
b ing ,
wü de
eingedämm .
Gleichzei ig
wü de
de
An eiz
zu
Spezialisie ung du ch
G ündung
on
Gemeinscha sp axen
ode
Appa a egemeinscha en
e s ä k .
Die
ein-
gelei e e En wicklung
is
also
inso e n
zu
beg üßen, als
hie du ch
eine
En las ung
de
niede gelassenen
Ä z e
du ch
e s ä k e
Spezialisie ung
und
A bei s eilung
möglich
wi d.
Diese En wicklung
s eh
jedoch
de
oben geschilde e
"Fall
B äue "
en gegen.
2.
Besei igung on Knapphei sgewinnen
Die Besei igung
on
Knapphei sgewinnen
e olg
au
einem
unk io-
nie enden
Ma k
quasi
au oma isch,
da
ein
hohe
P eis
eine
Auswei-
ung
des Angebo s
und
eine
Einsch änkung
de
Nach age
zu
Folge
ha .
Diese
S eue ungs unk ion
kann
de
P eis
au
dem
Ma k
ü
ä z -
liche Leis ungen jedoch
aus
zwei
G ünden
nu
un ollkommen
e üllen,
da
-die Nach age nach ä z lichen Leis ungen
ü
den
einzelnen Nach-
age
om
P eis
unabhängig
is
und
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30
84 Ingol Me ze
-eine
E höhung
des
P eises
ü
ä z liche
Leis ungen
in olge eines
ge ingen
A bei sk ä e-
und
A bei szei ese oi s,
de
Exis enz
des
nume us
clausus sowie
de
langen
Ausbildungszei
on
Ä z en
zumindes
ku z is ig
nich zu
eine
E höhung
des Angebo s
an
Ä z en
üh .
Ha
man
das Ziel,
einen
du ch
die
Knapphei
an
niede gelassenen
Ä z en
en s ehenden
ode
en s andenen
Ans ieg
de
Einkommen
de
niede gelassenen
Ä z e
zu
e hinde n
bzw. zu besei igen, so
muß
man
Maßnahmen
e g ei en,
die
die
Ma k k ä e
schnelle
wi ksam
we den
lassen,
Maßnahmen
also,
du ch
die das
Angebo
an
niede gelassenen
Ä z en
s eig
und/ode
die Nach age sink .
Von en scheidende
Bedeu ung
ü
die Nach age nach
Leis ungen
de
niede gelassenen
Ä z e
is
-
de
Leis ungska alog
de
einzelnen
K ankenkassen
bzw. - e siche-
ungen;
-
de
Um ang
de
du ch
gese zliche
Bes immungen
no wendigen
Nach age (A bei sun ähigkei sbescheinigungen, J ugendschu zge-
se ze);
-das
Gesundhei sni eau
sowie das
Gesundhei sbewuß sein
de
Be-
ölke ung
sowie
-die
Abg enzung
de
Au gaben
de
niede gelassenen Ä z e.
Be ach en
wi
die
Auswi kungen,
die diese
Fak o en
au
die
En -
wicklung
de
Nach age
de
le z en
15
Jah e
ha en,
so
komm
de
Ausdehnung
des Leis ungska alogs
wohl
die en scheidende
Bedeu ung
zu. Die U sache
hie ü
is
eine sei s
in
dem
Wunsch
de
Be ölke ung
nach zusä zlichen
Leis ungen
zu sehen, die sich
au g und
des
medizini-
schen
Fo sch i s
sowie des
s eigenden
Wohls ands e geben,
ande e -
sei s
abe
auch
in
den
om
Gese zgebe
e anlaß en
E wei e ungen
des Leis ungs ech s {K ankhei s ühe kennung}. Gleichzei ig
üh
die
Ta sache,
daß
de
Um ang
de
Inansp uchnahme
ä z liche
Leis ungen
on
den
indi iduellen
Ve siche ungsbei ägen
unabhängig
is
(quasi
Null-P eis), zu
eine
nich
une heblichen
Belas ung
de
Ä z e
du ch
Baga ell älle.
Von
g oße
Bedeu ung
ü
die
En wicklung
de
Nach age
dü e
wei e hin
gewesen sein,
daß
es
den
niede gelassenen
Ä z en
gelungen
is ,
die
neu
inden
Leis ungska alog
de
K ankenkassen
au genomme-
nen
Au gaben
zu
K ankhei s ühe kennung
und
- o so ge
an
sich zu
ziehen.
Hie
hä e
es
nahe
gelegen, zu
p ü en,
ob diese
Au gaben
nich
on
ande en
Ins i u ionen
hä en
e üll
we den
können
(K anken-
häuse ,
medizinisch echnische
Zen en,
Gesundhei säm e ), so
daß
de
aus
diesen
Maßnahmen
esul ie ende
Nach ageans ieg
bei
den
schon
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P obleme de Ä z ehono ie ung und ih e Re o m
85
o he
als
übe las e
gel enden
niede ge1assenen
Ä z en
e mieden
wo -
den
wä e.
Im
üb igen
wä e
zu übe legen, ob sich die
Knapphei
an
niede -
gelassenen
Ä z en
nich
du ch
einen
Ausbau
de
Polikliniken
e inge n
ließe.
Sowei
diese
Polikliniken
wie
bishe
K ankenhäuse n
angeglie-
de
sind,
könn e
insbesonde e die
Nachbehandlung
nach
Ope a ionen
on
ihnen
übe nommen
we den.
Wü de
man
Polikliniken
e s ä k
in
die allgemeine
ambulan e
Ve so gung
einbeziehen, so
en s ünde
nich
nu
de
Vo eil
eine
a bei smäßigen
En las ung
de
niede gelassenen
Ä z e,
sonde n
die
in
diesen
Polikliniken
ä igen
Ä z e
wü den
auch
besse
au
eine
Tä igkei
als
niede gelassene
A z
o be ei e
we den.
Neben
de
Möglichkei ,
die
Nach age nach ä z lichen
Leis ungen
bei
den
niede gelassenen
Ä z en
zu
e minde n,
könn en
Maßnahmen
e -
g i en
we den,
die
das
Angebo
an
niede gelassenen
Ä z en
e höhen.
In
ökonomischen
Un e suchungen
wi d
im
Regel alle
un e s ell ,
daß
das
Angebo
um
so
höhe
sei,
je
höhe
de
P eis. Dies
gil
g undsä zlich
auch
ü
den
Ma k
ü
ä z liche Leis ungen. Hohe
P eise
und
dami
hohe
Einkommen
s eige n
die
A ak i i ä
eines Be u es. So
wi d
de
s a ke
And ang
zum
Medizins udium
siche lich
nich
unwesen lich
on
den
bei
de
spä e en
Tä igkei
zu
e wa enden
hohen
Einkommen
mi
beein luß .
Daß
ande e sei s
schlech e Einkommenschancen
dazu
bei-
agen,
Abi u ien en
om
Medizins udium
abzuhal en,
zeig die
Si ua-
ion
in
den
Jah en
um
1950,
in
denen
die
S uden enzahlen
bei
den
Medizine n
s a k
ückläu ig
wa en.
Die
K ä e
des
Ma k es
scheinen
auch
im
medizinischen Be eich
wi ksam
zu sein,
das
gil
insbesonde e
dann,
wenn
die
Einkommenschancen
bekann
sind.
Daß
o z
hohe
Einkommen
de
niede gelassenen
Ä z e
auch
in
den
nächs en
Jah en
kaum
mi
eine
nennenswe en
E höhung
des
Angebo s zu
echnen
is ,
ha
zwei
G ünde.
De
e s e
G und
lieg
in
de
Exis enz des
nume us
clauS'Us.
Hie
is
dem
S aa
de
Vo wu
zu machen, nich schnell
genug
au
den
Ans ieg
de
Nach age,
de
schon
in
den
Jah en
1963
-1967
zu
einem
übel'du chschni lichen
Ans ieg
de
P eise
ü
ä z liche
Leis un-
gen
sowie
de
ä z lichen
Einkommen
üh e,
eagie
zu haben.
Zwa
haben
die
Au wendungen
ü
medizinische
Ausbildung
in
den
le z en
Jah en
e heblich zugenommen.
T o zdem
muß e
de
nume us
clausus
ausgedehn
we den.
De
zwei e
G und
ü
eine unzu eichende
Ausdehnung
des
Angebo s
an
niede gelassenen
Ä z en
is
da in
zu sehen,
daß
de
Einkommens-
o sp ung
de
niede gelassenen
Ä z e
im
Ve gleich zu
den
Ä z en
in
K ankenhäuse n
und
im
ö en lichen
Gesundhei swesen
s ändig
e -
inge
wu de.
Die in olge
de
hohen
und
unge egel en
A bei szei
sowieso schon
ge inge
Neigung
de
Ä z e, sich
in
eie
P axis
niede zu-
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86
Ingol Me ze
lassen,
wu de
dami
noch
wei e
e inge .
Da
die
Ve inge ung
de
Einkommens ela ion zwischen niede gelassenen
Ä z en
und
Ä z en
in
K ankenhäuse n
bzw.
im
ö en lichen Gesundhei sdiens
das
E gebnis
on Einkommense höhungen
de
anges ell en Ä z e is ,
muß
es ges ell
we den,
daß
es
ge ade
s aa liche
Maßnahmen
wa en,
du ch die die
A ak i i ä
de
Niede lassung
e minde
wu de,
so
daß
eine Aus-
dehnung
des Angebo s nich
ein a
und
auch nich
zu
e wa en
is .
Dem
S aa
is
es demnach noch nich
einmal
gelungen,
bei
den
on
ihm
anges ell en
Ä z en
seine Vo s ellungen
übe
"angemessene"
ä z -
liche Einkommen du chzuse zen.
S a
Maßnahmen
zu
e en, du ch die
ein
übe du chschni liche Ans ieg
de
Einkommen
de
niede gelassenen
Ä z e
e hinde
wi d
-Ausdehnung des Angebo s
-,
wu den
die
Ein-
kommen
de
Ä z e
au
ande en
Mä k en
ü
ä z liche Leis ungen
übe -
du chschni lich
s a k
e höh . Die aus sozialen Gesich spunk en
e e -
ba e
E höhung
des Einkommens
on
Ä z en
in
K ankenhäuse n
-
e -
gleichba e Einkommen
ü
gleichen A bei seinsa z -
is
in
ih en
ökono-
mischen
Wi kungen
nega i
zu
beu eilen,
da
in olge
de
In e dependenz
de
Mä k e
die
A ak i i ä
de
eien
P axis
e inge
wu de.
Es
e bleib
je z
noch die F age, ob
on
einem
hohen
P eis
ü
ä z -
liche Leis ungen wenigs ens eine
Ausdehnung
de
A bei szei
de
nie-
de gelassenen
Ä z e
zu
e wa en
is .
Übe
den Ve lau
de
A bei sange-
bo sku e eines niede gelassenen A z es liegen empi ische Un e suchun-
gen
nich o . Es e schein jedoch be ech ig ,
da on
auszugehen,
daß
Ä z e
bes imm e
Vo s ellungen
übe
ein
" angemessenes " Einkommen
haben. Auch sie
we den
sich i gendwie
in
das Einkommensge üge ein-
o dnen
und
ih e
Einkommen
mi
denjenigen
ande e
gesellscha liche
G uppen
eI1gleichen.
Hie aus
olg , daß die A bei sangebo sku e
in
Fo m
eine
gleichsei igen Hype bel
e lau en
dü e,
die
im
üb igen
um
so
nähe
zum
U sp ung
lieg ,
je
ge inge
das
zu
E eichung des
anges eb en
Lebenss anda ds e o de liche Einkommen is . Das A bei s-
angebo
is
demnach
um
so ge inge ,
je
höhe
de
P eis
und
je
höhe
das Ve mögen bzw. die bei
eine
Niede lassung kos enlos
zu
Ve ügung
ges ell en Sachleis ungen
13.
Be ach en
wi
die
Wi kungen
eines Ans iegs
de
P eise
ü
die
on
niede gelassenen
Ä z en
e s ell en
Leis ungen
au
das mengenmäßige
Leis ungsangebo ,
so
is
also es zus ellen, daß
eine
Ausdehnung des
Leis ungsangebo s nich zu
e wa en
is , denn:
1.
wegen
des
nume us
clausus
üh en
hohe ä z liche Einkommen nich
zu
eine
E höhung
des Angebo s,
13 Beispiel
hie ü
sind
die
Ve mi lung
eine
Diens wohnung
ode
die
e -
billig e
Bescha ung
eines
G unds ücks
zum
Bau
eines
Wohnhauses
ode
eine
P axis
du ch
die Gemeinden.
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P obleme de Ä z ehono ie ung und ih e Re o m
87
2.
die
Einkommense höhungen
au
den
üb igen
Teilmä k en
haben
eine
E höhung
de
A ak i i ä
eine
Tä igkei
in
eie
P axis
e -
hinde
und
3.
die Realisie ung des
on
den
Ä z en
anges eb en
Lebenss anda ds
is
bei
einem
um
so
ge inge en
A bei sau wand
möglich,
je
höhe
die
Ve gü ung
de
ä z lichen Leis ungen is .
Hohe
P eise
ü
ä z liche Leis ungen
agen
demnach nich dazu bei,
die
Knapphei
an
ä z lichen
Leis ungen
zu
e inge n.
Dies
lieg
alle -
dings
o wiegend
da an,
daß die Ausbildungskapazi ä en
dem
Ans ieg
de
Nach age nach ä z lichen
Leis ungen
nich schnell
genug
angepaß
we den
konn en.
Eine
Ve inge ung
de
Knapphei
is
demnach
allein
dadu ch zu
e wa en,
daß
Maßnahmen
ge o en
we den,
du ch die die
ä z liche
A bei sp oduk i i ä
s eig .
Um
die
A bei sp oduk i i ä
de
Ä z e
zu s eige n,
müß e
e such
we den,
die
S uk u
de
Gebüh eno dnung
so
zu
e ände n,
daß
ein
An eiz zu
eine
übe höh en
Inansp uchnahme
on
Vo leis ungen bzw.
Vo p oduzen en
en s eh .
Au
welche
WeisE'
dies e eich
we den
kann,
is
du ch
en sp echende
P axisanalysen
zu
un e suchen. Es e schein
im
In e esse
eine
Senkung
des
Ans iegs
de
Au wendungen
zu
Ge-
sundhei ssiche ung gebo en,
daß
-die
K ankenkassen
die
E s ellung
de -
a ige
Un e suchungen
ö de n
und
die E gebnisse bei
de
Bewe ung
de
einzelnen Gebüh enposi ionen be ücksich igen,
indem
sie
e su-
chen,
au
einen
möglichs schnellen Ans ieg
de
ä z lichen
A bei sp oduk-
i i ä
hinzuwi ken.
3. Besei igung de P eisdi e enzie ung
Die Di e enzie ung
de
P eise
ü
ä z liche
Leis ungen
nach
dem
Einkommen
de
Pa ien en
bzw.
de
Zugehö igkei
eines
Pa ien en
zu
eine
bes imm en
sozialen G uppe, die sich in olge des
g uppeno ien-
ie en
Au baus
de
sozialen Siche ung
in
de
Mi gliedscha bei
eine
bes imm en
K ankenkasse
mani es ie ,
ha e
u sp ünglich
eine
o -
wiegend
soziale
Funk ion.
Eine sei s e möglich e sie es
den
Ä z en,
auch
G uppen
mi
nied igem
Einkommen
zu
behandeln,
ande e sei s
so g e die
O ien ie ung
de
P eise
an
de
Leis ungs ähigkei
de
Pa ien-
en
ü
eine Ni ellie ung
de
Realeinkommen.
Wie
oben
gezeig
wu de,
ha
die
Di e enzie ung
de
P eise
ü
ä z -
liche
Leis ungen
gegenwä ig
jedoch übe du chschni lich hohe
ä z li-
che
Einkommen
zu
Folge.
Selbs
wenn
alle
Pa ien en
P eise
en sp e-
chend
de
un e s en
P eis
g uppe
zahlen
wü den,
wü den
die
ä z lichen
Einkommen nich
un e
die
Einkommen
-ande e e gleichba e
Be u s-
g uppen
absinken.
Im
üb igen
e schein es
abe
auch aus
g undsä zli-
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94
Ingol Me ze
eine
G uppe
sich
um
so
s ä ke
au
das du chschni liche
Hono a
aus-
wi k ,
je
höhe
das
Hono a ni eau
und
je
höhe
de
An eil
de
abge-
p.
echne en Leis ungen diese
G uppe
an
den
Gesam leis ungen, also
~
p
x·
und
--.!:
•
Um
so
g öße
wi d
nämlich
de
We
x
und
dami
Wp.
Is
also
in
Zukun
dami
zu echnen,
daß
de
Hono a -
ans ieg
in
G uppen
mi
hohem
Hono a ni eau
nich
übe du chschni -
lich hoch sein
wi d
und
is
auße dem
zu
e wa en,
daß
die
S eige ungs-
a e
de
abge echne en
Leis ungen
diese
G uppe
un e du chschni lich
zunehmen
ode
soga
abnehmen
wi d, so
müssen
die
Hono a e
de
G uppe
mi
un e du chschni lichem
Hono a
übe du chschni lich
s a k
ans eigen.
Be ach en
wi
die gegenwä ige En wicklung, so zeig sich nich
nu
eine s ändige
Ve inge ung
de
Hono a un e schiede,
de
Hono a an-
s ieg
in
G uppen
mi
hohem
Hono a ni eau
is
demnach
ge inge
als
in
G uppen
mi
nied igem
Hono a ni eau,
sonde n
auch
de
An eil
de
Be ölke ung
in
G uppen
mi
hohen
Hono a en
nimm
s ändig
ab
(P i-
a pa ien en).
Se z
sich diese En wicklung o ,
so
muß
das
on
den
RVO-Kassen gezahl e
Hono a
abe
auch
wei e hin
übe du chschni -
lich
s a k
ans eigen. Die
wei e
oben en wickel e Gleichung
(5)
ü
den
zu
E hal ung
de
Einkommens ela ion
de
Ä z e
no wendigen
Hono a ans ieg
s ell
demnach
nu
eine
e s e
O ien ie ungshil e da .
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K ankenhaus inanzie ung*
(Un e suchung aus Anlaß des K ankenhaus lnanzie ungsgese zes
in
de
Bundes epublik Deu schland om
29.
Juni
1972)
Von
Theo Thiemeye ,
Bochum
1.
Das
Finanzie ungsp oblem
im
Rahmen
eine
Theo ie
gemeinnü zige
Be iebe
Die
F age
nach
de
in
i gendeinem
Sinne
"op imalen"
Finanzie ung
de
ö en lichen
und
eigemeinnü zigen
Be iebe
de
K ankenhaus-
wi scha
ziel
au
öllig
ande e
Aspek e
ab,
als
sie
übliche weise
in
de
neue en
Li e a u
zu
be ieblichen
Finanzwi scha
e ö e
we -
den.
In
de
be iebswi scha lichen
Li e a u
zu
Finanzie ungs agen
s ehen
o
allem
de
op imale
Ve schuldungsg ad
und
die
op imale
Selbs inanzie ungsquo e
im
Vo de g und
des
In e esses.
Dabei
s ell
"Op imali ä "
nich
au
gesam wi scha liche
ode
gesam gesellscha -
liche
Aspek e
ab,
sonde n
ausschließlich
au
be iebsin e ne
Ziele:
Ziele
de
Gewinne zielung,
de
Kapi alakkumula ion,
des
Wachs ums
usw.
Die
Theo ie
de
gemeinnü zigen
Un e nehmen
sieh
dagegen
die
Be-
iebe als Ins umen e de Wi scha s-
und
Gesellscha spoli ik,
in
de
K ankenhauswi scha p imä de Gesundhei spoli ik.
Sie
s ell
mi -
* Dem Ve asse
wa
es aus zei lichen G ünden nich möglich, den Tex ,
den
e
dem Ausschuß
ü
Sozialpoli ik
au
de
Si zung im Sep embe
1973
o -
leg e, bei
de
Vo be ei ung des o liegenden Bandes
(F ühjah
1975)
noch-
mals zu übe a bei en. E gänz
wu den
nu
die
E läu e ungen
zu den P lege-
sa z-Modellen S.
129
.
und
einige wenige Zahlen
im
Tabellenanhang. Das is
inso e n kein Nach eil, als die Da s ellung
de
g undsä zlichen heo e ischen
P obleme
an
Ak uali ä
nich s e lo en ha .
In
Hinsich
au
die Anschluß-
gese zgebung
de
Lände
nach dem K ankenhausgese z des Bundes (KHG)
müß en
alle dings einige wenige S ellen
heu e
ande s o mulie we den. Dem
Ve asse schein es übe dies nich ohne Reiz zu sein, die Da s ellung on
Mi e
1973
mi
den
E ah ungen
bis
F ühjah
1975
zu e gleichen.
In
diesem
Zusammenhang sei
au
den le z en Absa z
in
Zi .
12
(S.
138)
hingewiesen, wo
es
um
den Ve lau
de
Ve handlungen
de
K ankenhaus äge
mi
den Sozial-
leis ungs äge n
übe
die " ich igen" Kos en geh : Die
E ah ungen
de
le z en
beiden
Jah e
haben
die
do
gebo ene -aus
de
P axis
de
"Wegekos en-
echnungen"
in
de
Ve keh swi scha gewonnene -E kenn nis oll
be-
s ä ig . Die P ognose
de
En wicklung
de
P legesä ze
in
Zi .
16
(S.
145)
und
im Schlußabsa z
de
Zusammen assung
ha
sich (in bed ückendem Um ang) als
ich ig e wiesen. Alle dings
wa
zu diese Vo aussage keine p ophe ische
Be-
gabung e o de lich.
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96
Theo
Thiemeye
hin
au
eine -
den
be ieblichen
Rahmen
in
de
Ta
übe sch ei ende
-
Wi kungsanalyse ab.
Dabei
geh
es
im
Zusammenhang
mi
den
Finan-
zie ungsp oblemen
o
allem
um
ie
Aspek e:
1.
Wie
wi ken
bes imm e
Fo men
und
Techniken
de
Finanzie ung
au
die Nach age nach
den
angebo enen
Leis ungen? Diese
F age
be-
sch änk
sich nich
nu
au
die Menge
de
Leis ung,
sonde n
auch
au
e en uelle
selek i e Wi kungen:
Fö de
das
gewähl e
Finanzie ungs-
e ah en
die
Inansp uchnahme
jene
Leis ungen
du ch
jene
Pe sonen,
de en
Ve so gung
p imä
gewoll
is ?
2.
Zum
ande en:
Wie
wi ken
sich
bes imm e
Fo men
und
Techniken
de
<be ieblichen
Finanzie ung
au
das
Angebo
de
Leis ung
aus? Wie
wi k
es sich
au
die
B anchens uk u
aus
(z.
B. Be iebsg öße,
T äge -
scha ),
au
die
Be iebss uk u en
(z.
B. Au onomie
ei-gemeinnü zige
gesellscha liche
K ä e,
Mi bes immung),
wie
wi k
es sich
au
den
P oduk ionsp ozeß
aus
(die
Fak o kombina ion)?
Gib
es
Rückwi kun-
gen
bes imm e
Finanzie ungs e ah en
au
das
Angebo
an
K anken-
hausleis ungen
nach
A
und
Menge?
3.
Fe ne :
Wie
sind
die
e eilungspoli ischen Wi kungen
de
e -
schiedenen
Finanzie ungs echniken
? Diese
F age
sp eng
den
adi io-
nellen
Rahmen
be iebswi scha liche
Be ach ungsweise
öllig,
kann
abe
bei
de
Analyse
de
Be iebsp ozesse
"beda swi scha liche "
Be iebe
nich
eliminie
we den:
Die
F age
wi d
<beispielsweise
in
Hin-
sich
au
eine de izi ä e
Ta i poli ik
im
ö en lichen
Pe sonen-Nah e -
keh
ganz
ande s
bean wo e
we den
müssen
als
in
Hinsich
au
die
de izi ä e P legesa zpoli ik
de
K ankenhauswi scha :
Wegen
de
Un-
lösba kei
de
Inzidenzp obleme
wi d
man
au
exak e
An wo en
e -
zich en müssen,
nich
abe
au
plausible Hypo hesen, die
ü
eine
p ak-
ische
Poli ik
Rele anz
beansp uchen
können.
4.
Schließlich: Wie
wi ken
bes imm e
Finanzie ungs e ah en
-
und
das
is
de
einzige Aspek , zu
dem
die
adi ionell
p i a wi scha liche
Be iebswi scha sleh e
wesen liche
Aspek e
bei agen
kann
-
au
die Funk ions ähigkei des Wi scha szweigs als
ganzem
ode
de
Be-
iebe
je z
und
in
absehba e
Zukun ?
"Finanzie ung"
wi d
hie
e s anden
im
Sinne
des "e wei e en" ode
"mode nen" Finanzie ungsbeg i s, d. h. es
geh
um
die
F age
de
Be-
ei s ellung
liquide
Mi el
( on Zahlungsmi eln)
zu
Du ch üh ung
de
In es i ionen
und
de
lau enden
be ieblichen
P ozesse.
De
Beg i
-
de
sich
unme klich
in
de
P axis
längs
du chgese z
ha !
-weich
1 Vgl.
zum
Finanzie ungsbeg i
E win
G ochla:
A .
Finanzie ung
in
HdSW.,
3.
Bd.
S u ga /Tübingen/Gö ingen
1961, S.
605.
Vgl.
zum
Finanzie-
ungsbeg i
in
de
be iebswi scha lichen
Li e a u
seh
eingehend:
We ne
Engelha d :
Die
Finanzie ung
aus
Gewinn
im
Wa enhandelsbe ieb
und
ih e
Einwi kungen
au
Be iebss uk u
und
Be iebspoli ik,
Be lin
1960, S.
29
.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30
K ankenhaus inanzie ung
97
also
om
sog. "klassischen" Finanzie ungsbeg i ab,
de
en wede
(ganz
eng)
au
den
Zu luß
on
Mi eln
zwecks
lang is ige
1n es i ion
im
Anlage e mögen
abs ell e
ode
( ü
manche
Un e suchungszwecke
zweckmäßig
und
dahe
auch
on
neue en
Au o en
-
z.
B.
Oswald
Hahn
2 -
e wende )
au
Zu luß
on
ku z-
und
lang is igen
F emd-
ode
Eigenmi eln,
die
sich
-
im
Falle
de
Bilanzie ung
-
au
de
Kapi alsei e
(Sei e des
P oduk ions onds)
niede schlagen.
De
"e wei-
e e"
Finanzie ungsbeg i
um aß
auch
die
E löse
insgesam
als
Finan-
zie ungsmi el,
was
sich
ü
unse
P oblem
als
zweckmäßig
e weis !'.
2.
Einlei ende
Beme kungen
zu
"ö en lichen"
Finanzie ung,
insbesonde e
on
K ankenhäuse n
1.
Wi
behandeln
im
olgenden
P obleme
de
ö en lichen
als
auch
de
eigemeinnü zigen K ankenhäuse .
Beide
G uppen
on
Be ieben
sind
nich -e we bswi scha lich;
sie
disponie en
"beda swi scha lich", d. h.
es
geh
um
op imale
Beda sdeckung
un e
bes imm en
-
zumal
die
Finanzie ung
be e enden
-
Nebenbedingungen.
T o z
diese
Ge-
meinsamkei
e geben
sich
om
Zweck,
Ziel
(Weisse :
dem
"Sinn")
de
Be iebe
he
in
Hinsich
au
alle
Be iebsp ozesse
einschließlich
de
Finanzie ung
Besonde hei en,
die
bei
eine
allgemeinen
Regelung
de
K ankenhaus inanzie ung
nich
unbeach e
bleiben
können.
Das
P o-
blem
wi d
wei e
un en
noch
eingehende
e ö e
we den
müssen.
2.
Eine
bedeu same
Gemeinsamkei
de
Finanzie ungsp obleme
de
ö en lichen
und
ei-gemeinnü zigen
K ankenhäuse
bes eh
alle dings
inso e n,
als
die
Möglichkei
des
inanziellen
Rückg i s
au
die
ö en -
lichen
Haushal e,
die
i. d.
R.
nu
ö en lichen
Un e nehmen
o ens eh
(Oe le
4: "Rückg i sp inzip de ö en lichen Wi scha "
im
Gegensa z
zum
"Selbs e hal ungsp inzip"
p i a e
Un e nehmen),
auch
bei
den
ei-gemeinnü zigen
K ankenhäuse n
gegeben
is .
3.
Mi
Rech
ha
Ho s
Zimme manns
da au
hingewiesen,
daß
mi
de
bloßen
Fes s ellung,
e was
gehö e
zu
"In as uk u ",
übe
die
A
und
Weise
de
Finanzie ung
noch nich s
gesag
sei
und
die
F age,
ob
die
Finanzie ung
zweckmäßig
übe
einen
ö en lichen
Haushal
ode
abe
2
Oswald
Hahn:
Handbuch
de
Un e nehmens inanzie ung, München 1971.
3
De
"klassische" Finanzie ungsbeg i
läß
als "Finanzie ung"
nu
den
de
Selbs inanzie ung dienenden, im E lös en hal enen Gewinnzuschlag gel en.
4
Ka l
Oe le /
Theo
Thiemeye :
Thesen
übe
die Un e schiede zwischen
p i a e
Absa zpoli ik
und
ö en liche Angebo spoli ik, in: Die ö en liche
Wi scha , 18. Jg. (1969),
S.
37
., These
4.
5
HOTs
Zimme mann:
Al e na i en de Finanzie ung on
In as uk u o -
haben, in: Reimu Jochimsen, Udo
E.
Simonis (H sg.), Theo ie
und
P axis
de
In as uk u poli ik, Sch i en des Ve eins
ü
Socialpoli ik, N.F. Bd.
54,
Be Un 1970,
S.
187
.
7
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpoll lk
82
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98
Theo Thiemeye
übe
P eise
e olgen
solle,
im
konk e en
Fall
gep ü
we den
müsse.
Ähnlich
gil
ü
unse
Thema:
Die
in
de
gesam en
ak uellen
Li e a u
zu
K ankenhaus inanzie ung
einmü ig
beschwo ene These,
das
K an-
kenhauswesen
sei "ö en liche Au gabe", soll e die
Finanzie ung
übe
die ö en lichen
Haushal e
nich als
ein
logische Konsequenz e scheinen
lassen.
4.
Die
Beg enzung
au
die In es i ionskos en
is
eine Möglichkei de
Abg enzung
eine
Sub en ion. Sie
is
nich logische , nich
a ionale
und
auch nich
kla e
als
i gend
eine
ande e
G enze. Die Diskussion
um
die
Regie ungs o lage
des K ankenhaus inanzie ungsgese zes
in
de
BRD
ha
gezeig ,
daß
das
Finden
eine
G enze
in
diesem
Fall
ausschließlich
eine
F age
des poli ischen Ausgleichs zwischen
den
Haushal en
des
Bundes,
de
Lände
und
Gemeinden
is . Das
Ge angele
um
inanzielle
An eile
s and
de a
im
Vo de g und,
daß
ü
g undsä zliche gesell-
scha spoli ische
und
ökonomische
E wägungen
wenig
Raum
blieb.
Die
Beg enzung
de
Sub en ion
au
die
"Vo hal ung"
wi k
besonde s
plausibel
und
schein
eine
o enkundigen
Logik zu olgen.
Abe
es
ag
sich, ob sich
die
übe nahme
eine
"ö en lichen Au gabe"
nun
ge ade
in
de
übe nahme
de
Vo hal ung
mani es ie en
muß:
Sie
könn e
sich
eben-
sogu
in
de
übe nahme
eines Teils
de
Pe sonalkos en
ode
de
übe -
nahme
de
Besoldung
bes imm e
Funk ions äge ,
beispielsweise
de
Che ä z e
ode
de
Ä z e
allgemein
a ikulie en
6• (Diesen
Gedanken
we den
wi
am
Ende
de
o liegenden
Un e suchung
-
o weg
sei
an-
gedeu e :
mi
Bedenken
-noch
einmal
au nehmen
müssen). Es
komm
au
den
In e en ionszweck an.
Es
gib
,alle dings eine besonde s k i ische G enze
de
Teilung
de
Kos en äge scha :
das
is
de
Fall,
in
dem
de
In es o
nu
ü
die
E s -
und
E sa zin es i ionen
au komm ,
die "Be iebsgesellscha " -
de
Beg i
is
aus analogen
Ve häl nissen
de
Nah e keh swi scha
en lehn
-
abe
ü
den
E hal ungsau wand
au kommen
muß.
Man
kann
In es i ionsau wand
gegen
E hal ungsau wand
in
G enzen
subs i-
uie en:
Un e lassene
E hal ungsau wand
zwing
zu
ühe en
E sa z-
in es i ionen.
5.
Die
Finanzie ung
kann
ganz
ode
eilweise
übe
einen
ö en lichen
Haushal e olgen.
Dabei
können
de
Bundeshaushal ,
die
Lände haus-
hal e, die
Gemeindehaushal e
ode
die
Haushal e
sons ige
ö en lich-
ech liche
Kö pe scha en
in
F age
kommen
( gl.
dazu
Tabelle
5).
Die
En scheidung
ü
einen
ö en lichen
Haushal
ode
bes imm e
Haushal e
is
zumal
dann
nich unp oblema isch,
wenn
de
Hohei sbe eich
de
i-
nanzie enden
Gebie skö pe scha en
und
die Einzugsgebie e
de
on
6 Ande e Au assung, mi gewich igen A gumen en
Sieg ied
Eichho n:
K ankenhausbe iebsleh e, Bd.
11,
S u ga /Be lin/Köln/Mainz
1971,
S.
271.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30
K ankenhaus inanzie ung
99
ihnen
inanzie en
K ankenhäuse
nich
übe eins immen.
Den
klassi-
schen
Fall
bie e
Basel: Von
den
aus
dem
Basele
Kan onalhaushal
ali-
men ie en
ö en lichen
K ankenhäuse n
mi
s a k
de izi ä en P lege-
sä zen
p o i ie en
nich
nu
die
Pa ien en
de
Nachba kan one,
sonde n
auch des deu schen
und
anzösischen G enzgebie es7•
Da
Ve handlungen
mi
den
be eilig en
Gebie skö pe scha en zu
keinem
E gebnis
üh en,
wu den
un e schiedliche P legesä ze
ü
Basele
Bü ge ,
Bü ge
de
Nachba kan one
und
Auslände
einge üh .
De
Fall
Basel
is
wegen
des
Zusammen e ens
on
Gemeinde-,
Kan ons-
und
S aa sg enze
beson-
de s
d as isch,
en hüll
,abe die allgemeine
P oblema ik
de
Finanzie-
ung
on
K ankenhäuse n
wie
on
Zen ali ä sein ich ungen
du ch
Ge-
meinden
übe haup .
Die
meis en
K i e ien
ü
eine
denkba e
Umlage
au
die e schiedenen
Gebie skö pe scha en
e weisen
sich als an ech -
ba
(beispielsweise
die
Be ölke ungszahl,
u.
a.
wegen
de
un e schied-
lichen
Mo bidi ä
und
K ankenhaushäu igkei
de
Land-
gegenübe
de
S ad be ölke ung
u. ä.).
,6.
Ö en liche Zuschüsse
können
als In es i ionszuschüsse
ode
,als Be-
iebszuschüsse
gebo en
we den.
In
de
Regel
haben
nu
Be iebszu-
schüsse
einen
unmi elba en
und
me klichen
Ein luß
au
die Höhe
de
P eise
(Ta i e,
Gebüh en,
P legesä ze). In es i ionszuschüsse
müssen
mi
dem
Ziele
de
Subs anze hal ung
abgesch ieben
und
bei
kau männische
Be iebsab echnung
e zins
we den.
In es i ionszuschüsse
wi ken
nu
dann
au
den
P eis,
wenn
nich
nu
die E s -,
sonde n
auch die
E sa z-
in es i ionen
du ch In es i ionszuschüsse
ge ö de
we den.
7.
In
de
Diskussion
um
den
op imalen
P eis
ü
die
K ankenhauslei-
s ung
spiel
de
Beg i
"zweige eil e " (auch
d eige eil e
usw.) P lege-
sa z eine
zen ale
Rolle.
De
Te minus
sp ich
alle dings zwei
g undsä z-
lich e schiedene
P oblemk eise
an:
a)
Un e
zweige eil em P legesa z
wi d
in
de
einschlägigen
Li e a u
eine sei s
ein
solche P legesa z
e s anden,
de
ü
den
einzelnen
K an-
kenhaus all
nich
ein
einhei liches
En gel
p o
Tag
o sieh ,
sonde n
eine
Au spal ung
des
Gesam en gel s
ü
einen
K ankenhaus all
in
eine
einmalige
Au nahmegebüh
(ode eine einmalige
Abgel ung
de diagno-
s ischen
und
he apeu ischen
Leis ungen)
und
einen
ela i
nied igen
Tagesp legesa z
(e wa
zu
Abgel ung
de
"Ho elkos en"
und
"Basisp le-
gekos enU
).
Diese
Kombina ion
ziel
au
einen
mi
zunehmende
Ve weil-
daue
deg essi en
Ve lau
des
En gel s
p o
P lege ag
ab
8•
De
zwei ei-
1 Man kann selbs e s ändlich die F age s ellen, inwiewei die Haushal e
des Einzugsgebie es zum S eue au kommen de Gemeinde indi ek bei agen.
Abe alle diese Zu echnungs e suche sind
nu
on seh beding em We .
8 Vo schläge on
Siegj ied
Eichho n,
de Deu schen K ankenhausgesell-
scha .
Vgl.
dazu
K.
F i z:
K ankenhausp obleme und K ankenhaus e o m.
Ve such eine Analyse, in: De K ankenhaus-A z ,
45.
Jg. 1972, N . 12.
7"
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30
100 Theo Thiemeye
lige
P legesa z
in
diesem
Sinne
is
mi
de
Zwei eilung
i.
S.
on
(b)
kom-
binie ba .
Das
P oblem
wi d
wei e
un en
im
Abschni
10
e ö e .
b)
Un e
zweige eil em
P legesa z
e s eh
man
e ne
einen
solchen,
bei
dem
die
Kos en de In es i ion
ode
de
Vo hal ung
on
ö en lichen
Haushal en
übe nommen
we den
und
die
Benu ze kos en
dem
Pa ien en
bzw.
dem
Kos en äge
(Sozial e siche ungs äge
ode
sons igen
So-
zialleis ungs äge )
angelas e
we den
9•
Das
P oblem
wi d
wei e
un en
in
Abschni
8
behandel .
Diese
zwei eilige
P legesa z
is
on
de
Meh -
zahl
de
Teilnehme
an
de
Diskussion
um
die
Re o m
de
K ankenhaus-
inanzie ung
on
An ang
an
als
die
angemessene
Lösung
emp ohlen
wo den
1o
.
De
Gese zgebe
is
schließlich
diesem
G undsa z
ge olg .
c)
Zumal
im
Anschluß
an
einen
Vo schlag
on
Philipp
He de -Do n-
eich
ll
is
die
Möglichkei
eines
d ei eiligen
P legesa zes
e ö e
wo den,
de
(1)
Vo hal ungskos en,
(2)
Kos en
des
Diens leis ungsbe eichs
(Ä z e
und
P legepe sonal)
und
(3)
Kos en
des
"gewe blichen
Be eichs"
("ge-
we bliche
Be iebskos en")
-
die
Kos en
des
K ankenhauses
in
seine
"Ho eleigenscha "
-
un e scheide .
Diese
Ein eilung
He de -Do neichs
wi d
sich
auch
dann
als
uch ba
und
no wendig
e weisen,
wenn
man
seinen
konk e en
Re o m o schlägen
-
aus
welchen
G ünden
auch
imme
-
nich
olgen
möch e.
Auch
diese
F age
wi d
wei e
un en
zu
e ö e n
sein.
3. Das K ankenhaus inanzie ungsgese z
de Bundes epubIik (KHG)
Die
Diskussion
um
eine
g undsä zliche
Lösung
des
P oblems
de
K an-
kenhaus inanzie ung
in
de
Bundes epublik
Deu schland
wu de
in
den
le z en
20
Jah en
zumal
on
de
Unzulänglichkei
de
Bundes e o d-
nung
übe
P legesä ze
on
K ankenans al en
om
31.
8.
1954
gep äg ,
die
on
An ang
an
nich -kos endeckende
P legesä ze
o sch ieb,
ohne
die
F age
des
De izi ausgleichs
zu
egeln.
Dami
wa en
die
K ankenans al-
en
au
die
Zu älligkei en
sons ige
Zuschüsse
aus
den
e schieden-
s en
Haushal en
und
sons igen
Quellen
ode
au
Subs anz e zeh
ange-
wiesen.
Ein
on
Bundesminis e
Elisabe h
Schwa zhaup
Mi e
1965 o -
geleg e Ve o dnungsen wu s ell e au kos endeckende P legesä ze
ab,
9
Die ich
.
Leszczynski:
Neu egelung de K ankenhaus inanzie ung in
Sich , in: Die Be iebsk ankenkasse,
59.
Jg. He
4.
10
Ma ie-The es
S a ke:
Die Finanzie ung de K ankenhausleis ungen als
sozial-
und
o dnungspoli isches P oblem. Un e suchung
übe
die Auswi kun-
gen eines
übe gangs
zu kos endeckenden P legesä zen im K ankenhauswesen
de
Bundes epublik Deu schland, Müns e
1962,
S.
13.
F i z
Riege:
Die Vo -
hal ung on K ankenhäuse n im o dnungspoli ischen Modell, in: Die Sozial-
e siche ung,
20.
Jg.1965,
S.
154.
11
PhiHpp
He de -Do neich:
Hono a e o m und K ankenhaussanie ung,
Be lin
1970,
S.
35.
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K ankenhaus inanzie ung
101
is
abe
am
massi en
Wide s and
de
Sozial e siche ungs-
und
sons igen
Sozialleis ungs äge ,
de
Gewe kscha en
und
A bei gebe e einigun-
gen
geschei e
und
wu de
zu ückgezogen. Die Höhe
des
in
de
K an-
kenhauswi scha
en s ehenden
jäh lichen
De izi s
wa
unbekann .
In
de
Li e a u
wu de
meis
on
de
Annahme
ausgegangen,
daß
dieses
De izi sich
bei
den
ö en lichen
T äge n
au
20
O o
und
bei
den
eige-
meinnü zigen
T äge n
au
e wa
10
O o
de
Gesam kos en
belau e.
Einige -
maßen
zu e lässige
Un e lagen
zu
Un e bauung
diese
Annahme
lagen
nich o .
Im
Juli
1966
beau ag e
de
Bundes ag
die
Bundes egie ung,
eine
übe sich
übe
die inanzielle Lage
de
K ankenans al en
o zule-
gen,
um
ü
eine g undsä zliche Lösung des
P oblems
aussage ähige
Un-
e lagen
zu gewinnen. Die K ankenhausenque e
wu de
nach zahl eichen
Schwie igkei en
im
Mai 1969 e ö en lich .
Da
de
Gese zgebe sich nich
en schließen
woll e
ode
konn e, die
K ankenhaus äge
zu
Auskun
zu e p lich en, die
E hebung
also
au
die eiwillige
Mi a bei
de
T ä-
ge
und
ih e
Ve bände
angewiesen
wa ,
abe
auch aus
meh e en
an-
de en
G ünden
weis
die
E hebung
schwe wiegende Mängel
und
Be-
sch änkungen
de
Aussage ähigkei
au
12•
E aß
wu den
nu
48,6 . H.
alle
Aku k ankenhäuse
mi
62,5
. H.
alle
planmäßigen
Be en.
Die
Enque e
e mi el e
un e
Be ücksich igung
angemessene
Be enwe e
ein
De izi
on
d. 2 M d. DM, on
denen
nach Abzug
on
he kömmlichen
Be iebszuschüssen
und
Zuschüssen
aus
Landeshaushal en
d.
840
Mill.
DM üb igblieben.
In
de
An wo
au
eine
g oße
An age
de
SPD-F ak ion
zu
Ge-
sundhei spoli ik
bekann e
sich die
Bundes egie ung
zu
einem
zweige eil-
en P legesa z
und
zu
übe nahme
de
In es ionskos en
au
,die
ö en -
lichen
Haushal e.
Dennoch
lei e e
im
Juli
1969
das
Bundesgesundhei s-
minis e ium
den
be eilig en
Resso s
den
En wu
eine Bundesp lege-
sa z e o dnung zu,
die
als
"Zwischenlösung" bezeichne
wu de
und
die
abe mals
einen
kos endeckenden P legesa z ,ans eb e.
De
Ve o dnungs-
en wu
wu de
Mi e
1969 zu ückgezogen.
Die eigen lichen gese zgebe ischen
Maßnahmen
des
Bundes
wu den
eingelei e
du ch
das
22.
Gese z zu Ände ung des G undgese zes
om
12.
5.
19,69,
das
du ch
eine
neu
einge üg e
Zi e
10
a des
A .
74
GG
die
Gese zgebungskompe enz
des
Bundes
au
"die wi scha liche
Siche ung
de
K ankenhäuse
und
die
Regelung
de
K ankenhausp legesä ze"
aus-
dehn e.
Das
Bundesminis e ium
ü
Jugend,
Familie
und
Gesundhei
leg e
im
Sep embe
1970
den
Re e en enen wu
eines "Gese zes
zu
wi scha lichen
Siche ung
de
K ankenhäuse "
o . Nach Beschluß des
Bundeskabine s
Ende
1970
wu de
de
Gese zen wu
An ang
1971
dem
12 Be ich übe die inanzielle Lage de K ankenans al en. Bundes ags-
d ucksache V!4230 om 19.
5.
1969. Die selbs k i ischen Einwände des Be ich s
übe die Aussage ähigkei ,
S.
10
.
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102
Theo Thiemeye
Bundes ag
zugelei e .
Das
Gese z
wu de
nach
eingehenden
Ausschußbe-
a ungen
am
1.
Mä z
1972
in
2.
und
3.
Lesung
bei
S immen hal ung
de
Opposi ion
beschlossen.
De
Bundes a
äuße e
Bedenken
zumal
wegen
de
inanzwi scha lichen
Bes immungen
des
Gese zes
und
ie
den
Ve mi lungsausschuß
an.
Au
G und
de
Beschlüsse
des
Ve mi lungs-
ausschusses
s imm en
beide
Häuse
dem
"Gese z
zu
wi scha lichen
Siche ung
de
K ankenhäuse
und
zu
Regelung
de
K ankenhausp lege-
sä ze"
(K ankenhaus inanzie ungsgese z
KHG) zu,
das
am
1.
Juli
1972
e künde
wu de.
Au
G und
des §
16
KHG
e ließ
die
Bundes egie ung
die
"Ve o dnung
zu
Regelung de K ankenhausp legesä ze" -
Bundes-
p iegesa z e o dnung
(BP lV) -
om
25.
Ap il
1973.
Die
Bundeslände
haben
inzwischen
die
en sp echenden
Gese ze
zu
Landes-K ankenhaus-
planung
und
zu
Re o m
de
inne en
S uk u
de
K ankenhäuse
en -
wede
beschlossen,
bzw.
es
liegen
die
en sp echenden
Gese zen wü e
o
(Augus
1973).
Es
is
nich
Zweck
o liegende
Un e suchung,
eine
Da s ellung
und
Analyse
des
KHG
zu
bie en.
Es
sollen
nu
knappe
Hinweise
au
solche
Bes immungen
des
Gese zes
gebo en
we den,
die
im
Zusammenhang
mi
den
g undsä zlichen
F agen
de
K ankenhaus inanzie ung
beson-
de s
in e essie en.
Die
Bes immungen
de
BP lV
we den
wei e
un en
im
en sp echenden
sachlichen
Zusammenhang
e ö e .
De
Gese zgebe
ha
sich
ü
den
zweige eil en
P legesa z
en schieden,
d. h.
K anken-
häuse ,
die
ge n.
KHG
ge ö de
we den,
können
einen
An ag
au
Fö -
de ung
s ellen,
sowei
sie
in
den
K ankenhausbeda splan
de
Lände
au genommen
sind.
übe nommen
we den
die
gesam en
E ich ungsko-
s en
bei
Neubau en
und
E sa zin es i ionen,
nich
abe
-
ode
nu
in
Ausnahme ällen
-
G unds ückskos en,
Kos en
de
G unds ückse schlie-
ßung,
des
G unds ückse we bs
usw.
Im
Regel all
sind
die
G unds ücke
om
T äge
als
Eigenleis ung
zu
Ve ügung
zu
s ellen.
Bei
be ei s
be-
s ehenden
K ankenhäuse n
we den
die
mi el is igen
Anlagegü e
(Nu zungsdaue
15
-
30
Jah e)
in
de
gleichen Weise
wie
K ankenhaus-
neubau en
ge ö de .
Fü ku z is ige
Anlagegü e
(Nu zungsdaue
3
bis
15
Jah e)
wi d
eine
pauschale jäh liche
Abgel ung
in
Höhe
on
8,33 . H.
on
nach
In es i ionszei aum
und
K ankenhausg öße
ges a el en
Be-
messungswe en
.gewäh .
nie
Kos en
de
Wiede bescha ung
on
Wi -
scha sgü e n
mi
eine
Nu zungsdaue
on
bis
zu
d ei Jah en
un e lie-
gen
nich
de
Fö de ung,
sonde n
müssen
im
P legesa z
abgegol en
we -
den
(§17 Abs. 4 Zi . 1 KHG).
An
S elle
de
Fö de ung
on
Anscha ung
und
Wiede bescha ung
on
Anlagegü e n
können
die
im
Rahmen
on
Leasing-
Ve ah en
zu
zahlenden
Nu zungsen gel e
bewillig
we den,
"wenn
hie du ch
eine
wi scha liche e
Ve wendung
de
Fö de mi el
zu
e wa en
is "
und
die
Bewilligung
de
zus ändigen
Behö de
o lieg
(§
11
KHG).
Fü
Ve p lich ungen
de
K ankenhaus äge ,
die
aus
de
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K ankenhaus inanzie ung
103
Au nahme
on
Da lehen
zu
Du ch üh ung
on
K ankenhausin es i io-
nen
o
dem
1.
1.
70
s ammen,
können
Fö de mi el
bewillig
we den
(§
12
KHG).
In
Analogie
zu
Abgel ung
de
Da lehenslas ,
sieh
das
Ge-
se z
eine
E s a ung de
om
T äge
zum
Zwecke de In es i ionen selbs
au geb ach en Mi el o ,
wobei
sich
die
E s a ung
au
den
Res we
im
Zei punk
des
Beginns
de
Fö de ung
e s eck
(§
13
KHG).
Daß
de
Ausgleich
e s
"bei
Beendigung
de
Fö de ung"
du chge üh
wi d
und
de
Gese zes ex
nich
deu lich
mach ,
ob
als
Absch eibungsg undlage
bei
de
E mi lung
des
Res we es
de
Bescha ungs-,
Tages-
ode
Wiede bescha ungswe
gewähl
we den
soll,
bleib
diese
Bes immung
on
zwei elha em
We .
Jeden alls
en häl
sie
zumal
ü
das
Ve mögen
de
eigemeinnü zigen
T äge
schwe wiegende
Nach eile
13
. Die P lege-
sä ze
sind
ü alle
Benu ze
nach einhei lichen G undsä zen
es zuse zen.
Das
schließ
un e schiedliche
P legesä ze
ü
un e schiedliche
Leis ungen
nich
aus,
is
abe
mi
dem
P inzip
un e schiedliche
P eise
ü
die
gleiche
Leis ung
-
die
bishe ige
P axis
de
höhe en
P legesä ze
ü
Selbs zah-
le
-
nich
e einba
14
. Nich ö en lich ge ö de e K ankenhäuse ,
de-
nen
keine
ö en liche
Fö de ung
angebo en
wo den
is ,
können
einen
ollkos endeckenden
P legesa z
be echnen,
ausgenommen
in
den
Fällen,
in
denen
Sozialleis ungs äge
die
Kos en äge
sind. K ankenhäuse ,
die
o z Angebo s de Fö de ung (da
sie
im
K ankenhausbeda splan
au genommen
sind)
keinen
An ag
au Fö de ung s ellen,
können
allen
Benu ze n
gegenübe
nu
den
eilkos endeckenden
P legesa z
i.
S.
des
Gese zes
[n
Rechnung
s ellen.
Dadu ch
soll
e hinde
we den,
"daß
sich
K ankenhäuse
eine
ihnen
angebo enen
ö en lichen
Fö de ung
willkü -
lich en ziehen"15.
Die
P legesä ze
we den
on
den
zus ändigen
Landesbe-
hö den
es gese z ,
also
nich
meh
-
wie
nach
bishe igem
Rech
-
nach
Ve handlungen
de
K ankenhaus äge
und
K ankenkassen
ode
ih en
Ve bänden
"genehmig ",
wenngleich
den
Ve handlungen
de
Pa ne
auch
in
Zukun
Bedeu ung
beigemessen
wi d,
was
sich
o
allem
in
de
BP lV
niede schläg .
Zu
Finanzie ung de lang-
und
mi el is igen In es i ionsgü e
(§
9)
und
de
-
nu
ausnahmsweise
(§
5 Abs.
2)
zulässigen
-
Fö de ung
on
13 Meine ühe e K i ik
am
Gese zen wu mag die nega i en Aspek e diese
Bes immung übe schä z haben; im P inzip hal e ich
abe
an
diese K i ik
es : Theo
Thiemeye :
Ha
die Selbs e wal ung de K ankenhäuse im Zuge
on s aa liche Planung und Reglemen ie ung noch eine Chance? S ellung-
nahme zum En wu eines Gese zes zu wi scha lichen Siche ung de
K an-
kenhäuse
und
zu Regelung de K ankenhausp legesä ze, in: Das
K anken-
haus, 63. Jg. 1971,
S.
296
.
Fe ne
He be
Ha sdo
I
Go ied
F ied ich:
Kommen a zum KHG, Köln/S u ga lBe lin/Mainz 1973,
S.
96
.
14
Ha sdo
I
F ied ich,
Kommen a , a.a.O.,
S.
113.
15
Ha sdo
I
F ied ich,
KHG, Tex ausgabe mi Ma e ialien zu En s ehungs-
geschich e
und
eine e läu e nden Ein üh ung, Köln/S u ga /Be lin/Mainz
1972, S. 10.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30
110 Theo Thiemeye
K ankenhausleis ungen
übe
den
ö en lichen
Haushal
als auch
bei
Fi-
nanzie ung
du ch
pa a iskalische Gebilde
wie
das
GKV-Sys em
sp echen:
Hansmeye
ha
mi
Rech
da au
hingewiesen,
daß
die "Me klichkei "
de
GKV-Bei äge
wegen
des
Quellenabzugs e ah ens
seh
ge ing
sepo.
Ob
die
These
de
Sozialenque e,
daß
on
den
Pa ien en
keine
die
Lei-
s ung
zügelnde
K a
ausgehe,
au
die Nach age nach
ambulan en
ä z -
lichen Leis ungen,
Heil-
und
Hil smi el
zu i ,
soll
hie
nich
e ö e
we den.
En scheidend
is
die
F age,
ob diese
Hypo hese
sich
mi
einige
Plausibili ä
au
K ankenhausleis ungen
übe agen
läß . "Von
Ausnah-
men
abgesehen",
sch eib
beispielsweise
S en
Gün he ,
"is
de
Pa ien
heu e
noch
meh
geneig , eine
K ankenhauseinweisung
abzulehnen
als
sie
zu
o de n"31. Ähnlich
gelang
Albe
F. Wessen
in
seinen
"Beobach-
ungen
zu
sozialen
S uk u
des
K ankenhauses"
zu
dem
E gebnis,
daß
die
Pa ien en
so
schnell
wie
möglich
aus
dem
K ankenhaus
he auswol-
len
32
.
In
Hinsich
au
die
deu schen
Ve häl nisse
häl
auch
Heine
S empell
die
Annahme,
daß
Pa ien en
" eiwillig"
im
K ankenhaus
e -
bleiben,
ü
un ealis isch
33
. Ebenso
sch eib
He be
Weissenböck:
"Eine
so
zu
un e maue nde
These,
daß
de izi ä e P legesä ze zusä zliche Nach-
age
nach
K ankenhausleis ungen
p o ozie en,
is
wah scheinlich
nich
hal ba .
Die
P eiselas izi ä
de
Nach age nach
K ankenhausleis ungen
is
e mu lich
wei
kleine
als eins,
wenn
nich
übe haup
null"34. Es
ehle
leide
an
empi ischen
Un e suchungen.
(Um so
meh
muß
es
übe -
aschen,
daß
Weissenböck
im
Selbs behal
ein
wi ksames
Mi el
zu
Ve -
kü zung
de
Ve weildaue
sieh .)
Die
These
on
Ma ie-The es
S a ke,
daß
"s eigendes
Einkommen
...
einen
übe p opo ionalen
Nach ageans ieg
nach
K ankenhausleis ungen
zu
Folge ha "35,
mag
in
Hinsich
au
die
gesam gesellscha liche
En wick-
lung
zu e en,
läß
sich
abe
au
das
indi iduelle
Ve hal en
zumindes
nich
im
Sinne
de
Deu ung
als eines
U sache-Wi kungs-Ve häl nisses
übe agen.
Es
is
nich
plausibel,
daß
-
ein
unk ions ähiges
Sys em
de
gese zlichen
K anken e siche ung
o ausgese z
-die
Beziehe
höhe e
30
K.
H.
Hansmeye : E ek e de Einkommens e ellung in de sozialen
K anken e siche ung, in: Wil id Sch eibe (H sg.): Gese zliche K anken e -
siche ung in eine eihei lichen Gesellscha , Be lin 1963,
S.
195
.,
hie
S.
111.
31 S en Gün he : Einweisungsquo e und Ve weildaue de Sozial e siche -
en in de Bundes epublik, in: Bundesa bei sbla N .
9,
1965,
S.
318
.,
hie
S.321.
32
Albe
F.
Wessen: Beobach ungen zu sozialen
S uk u
des K anken-
hauses, in: Rene König, Ma g e Tönnesmann: P obleme de Medizin-Sozio-
logie, KZ SS, Sonde he
3,
Köln und Opladen 1958,
S.
156 ., hie
S.
158.
33 Heine S empell: Die Zukun des K ankenhauses, in: Soziale Siche hei ,
13.
Jg.
1964, S.
98
.
34
He be Weissenböck: Die P oblema ik de K ankenhaus inanzie ung in
Ös e eich. Ve ö en lichungen de Uni e si ä Innsb uck, Innsb uck 1970,
S.
34.
35 Ma ie-The es S a ke: Die Finanzie ung
...
, a.a.O.,
S.
42.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30
K ankenhaus inanzie ung
111
Einkommen
eine
s ä ke e
Neigung
zum
K ankenhausau en hal
haben
als
ande e;
noch
läß
sich es s ellen,
daß
de
einzelne
mi
wachsendem
Einkommen
seine
Mo i a ionsba1' ie en gegen das K ankenhaus
abbau e
und
sich
liebe
einweisen
läß .
De
Zusammenhang
zwischen
s eigende
Nach age nach
Gesundhei sleis ungen
und
K ankenhausleis ungen
is
-
wie
wi
gesehen
haben
-
komplexe
als
de
Au weis
eines
s a is i-
schen
Zusammenhanges
e scheinen
läß .
Seh
e end
ha
Man ed
P lanz
den
P ozeß
dahin
gedeu e ,
daß
zwa
die ökonomischen
Ba ie en
de
Inansp uchnahme
on
K ankenhausleis ungen
nied ige ,
die "Mo i-
a ionsba ie en sowie
die
soziale
Dis anz
zwischen medizinischen
Ein-
ich ungen
ehe
höhe
we den"36.
In
de
Ta
is
die
Annahme
nich
ech
plausibel,
daß
sich die
Meh zahl
de
Pa ien en
eine
-
wie
Johann
Jü gen
Rohde37
im
Anschluß
an
Go man
sie
nenn
-" o alen O gani-
sa ion"
eiwillig
un e wi ,
die sich,
wie
Rohde
mein ,
"soziologisch
ehe
aus
ih e
Ähnlichkei
zu
Kase nen,
Klös e n,
Heimschulen
und
Ge-
ängnissen"
e s ehen
läß
als
e wa
aus
de
Pe spek i e
de
allgemei-
nen
Be iebssoziologie. Diese
Eino dnung
muß
sich auch
dann
nich
un-
beding
ände n,
wenn,
wo au
die Rohdesche beg i liche
Cha ak e isie-
ung
de
K ankenhäuse
auch
abs ellen
mag, die "hie a chisD'1e
S uk-
u "
de
K ankenhäuse
einem
Wandel
un e legen
haben
mag: Die
F emdbes immung
des
Pa ien en
is
eilweise medizinisch
und
behand-
lungs echnisch
beding ,
wenngleich die
Fo de ung
nach
wenige
schema-
ische
Behandlung
(Zwang
zum
Au en hal
im
Be
beim
Essen
und
bei
de
Visi e usw.),
wie
sie beispielsweise
E win
Jahn
konk e isie
ha ,
lang is ig
mi
Siche hei
Eingang
in
die
K ankenhaus e o m-Bes e-
bungen
inden
wi d
38• Ob
die
on
E win
Jahn
o geschlagene
Rekon a-
leszenzs a ion so
a ak i
sein
wi d,
daß
die
hie
behaup e en
"Mo i a-
ionsba ie en"
gegenübe
dem
K ankenhausau en hal
abgebau
we -
den,
mag
dahinges ell
bleiben:
Vo ab bleib es bei de These, daß a -
sächliche ode e mein liche Unen gel lichkei
im
En scheidenden keine
leich e ige Inansp uchnahme
on
s a ionä e K ankenhausbehandlung
p o ozie .
Fälle
on
Hospi alismus
i. S.
eine
Adap ion
an
die
O dnung
des
K ankenhauses
mögen
o kommen,
zumal
dann,
wenn
die
häuslichen
Ve häl nisse
beschwe liche
sind
als
de
Zwang
des
K ankenhauses.
Aus
diese
Pe spek i e
e mag
die
Tendenz
äl e e
Menschen
zu
Adap-
ion
ans
K ankenhaus
e klä lich
e scheinen39•
36
Man ed
P lanz:
Gesundhei s e hal en, in: Alexande Mi sche lich, Tobias
B oche , O o on Me ing, Klaus Ho n (H sg.): De K anke in de mode nen
Gesellscha ,
2.
Au !..
Be lin/Köln 1969,
S.
283
.,
hie
S.
284.
37
Johann
Jü gen
Rohde:
P obleme des A z be u es im K ankenhaus, in:
Alexande Mi sche lich
u.
a.
(H sg.): De K anke
...
, a.a.O.,
S.
349 ., hie
S.
351.
38
E win
Jahn:
Funk ionsdi e enzie ungen im K ankenhauswesen, in: Wol -
gang Ecka d , Michael
K.
Na han (H sg.): Planung im Gesundhei swesen,
Quickbo n
1970,
S.
102.
39
S en
Gün he :
Einweisungsquo e, a.a.O.,
S.
322.
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112 Theo Thiemeye
6.
Ve eilungspoli ische Aspek e kos endeckende P legesä ze
Schein
somi
also
die
Hypo hese, daß
die
e mein liche Unen gel lich-
kei
de
K ankenhausleis ung
unangemessene
Nach age p o ozie e, zu
seh
an
modellanaly ischen
Analogie o s ellungen
o ien ie
und
au
den
"Ma k "
de
K ankenhausleis ungen
nich
ohne
wei e es
übe agba
zu
sein, so
müssen
wi
nunmeh
de
en gegengese z en,
abe
im
G unde
dem
gleichen
Ma k -Analogie-Denken
e p lich e en
Meinung
einige
Be-
ach ungen
widmen,
daß
hohe,
i.
S.
on
kos endeckenden P legesä zen
"sozial
un agba "
seien.
We en
wi
zunächs
einen
Blick
au
die
G ö-
ßeno dnungen.
Un e s ell
man,
wie
es
in
de
langjäh igen
Diskussion
as
übe eins immend
geschehen is ,
daß
die
E üllung
de
"ö en lichen
Au gabe"
in
Hinsich
au
die
K ankenhauswi scha
sich
au
die
übe -
nahme
de
In es i ionskos en bezieh , so
en allen
au
die ö en lichen
Haushal e
15
O o
de
Gesam kos en, die es lichen
Kos en
we den
als
"Be-
nu ze kos en" bezeichne
und
sollen
in
den P legesä zen abgedeck
we -
den.
Nimm
man
nun
an,
daß
die
on
de
ö en lichen
Hand
zu
übe neh-
menden
In es i1Jionszahlungen sich
au
3 M d. DM belau en,
un e s ell
man
e ne ,
daß
50
O o
de
K ankenhausp lege age
au
die
GKV
en allen
(die
ande en
au
RV,
K iegsop e
und
Sozialhil e
und
au
Selbs zahle ),
so
hä en
die
GKV-Kassen
insgesam
1,5 M d. DM zu
agen.
Die
übe -
nahme
diese
Las
zwänge
bei
einem
Bei agsau kommen
on
40 M d.
DM zu
eine
Bei agse höhung
on
nich ganz 0,4
Bei agsp ozen punk-
en,
d.
h.
bei
einem
angenommenen
Bei agssa z
on
10 % zu
eine
E -
höhung
au
10,4 %. Das
bedeu e
bei
eine
Bei agsbemessungsg enze
on
DM 1
725,-
eine 'Meh belas ung on d. DM 6,90,
on
denen
DM 3,45
au
den
A bei nehme
en allen.
§ 1 des
KHG
geh
also
on
de
Annahme
aus,
daß
DM 3,45 mona lich
ü
den
einzelnen "sozial
un agba "
sei.
"Sozial un agba "
kann
abe
nu
heißen,
daß
,die
Las
nich
on
den
GKV-Mi gliede n bzw.
den
K ankenhausbenu ze n
allgemein
ge agen
we den
soll. Die
Wendung
s ell
-
zumindes
dem
Anschein nach -
au
einen
Um e eilungsp ozeß ab.
Nun
ollzieh sich
abe
ein
klassische
und
in
seinen
Wi kungen
einige maßen
übe schauba e
Solida ausgleich
inne halb des
GKV-Sys ems
on
den
Jünge en
zu
den
Äl e en,
on
den
ela i
meh
Ve dienenden
zu
denen
mi
ge inge em
Einkommen,
on
denen
mi
ge inge en
Familienlas en
zu
denen
mi
hohen
Familienlas en,
on
den
ela i
Gesünde en
zu
den
ela i
K anke en
40,
wobei
diese
ü
40 De Solida ausgleich bes eh eilweise alle dings nu , wie o allem
Wil id Sch eibe analysie ha , in einem Solida ausgleich zwischen den Al-
e sg uppen,
so
daß sich die Leis ungen übe das "Lebensin eg al eines Ve -
siche en gesehen" ausgleichen.
Vgl.
dazu
Ma ina
Elisabe h
Pe e :
Kleines
Wö e buch zu A bei s- und Sozialpoli ik, F eibu g i. B . 1972, A . K anken-
e siche ung, zumal
S.
156. Vo allem
Wil id
Sch eibe
in de Sozialenque e,
Zi .
584
.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30
K ankenhaus inanzie ung 113
die Zwecke
de
Finanzie ung
de
Gesundhei sleis ungen
ideale
Finan-
zie ungsmechanismusalle dings
du ch die Bei agsbemessungsg enze
und
meh
noch du ch die Ve siche ungsp iich g enze
ü
Anges ell e,
wie
übe haup
du ch
die
Besch änkung
au
die
GKV
-Mi gliede
in
seine
Be-
deu ung
und
Wi ksamkei
eingesch änk
wi d.
(Auch
die
Ta sache,
daß
in olge des
s a k
gegliede en
Kassensys ems -
bei
ehlen-
dem
Finanzausgleich zwischen
den
Kassen
-
de
Solida ausgleich
"an
de
Kasseng enze" ende ,
bedeu e
eine gewisse Einengung.)
Imme hin
sp ich
abe
die
beg ünde e
Ve mu ung
da ü ,
daß
bei
dem
bishe igen
P eissys em
de
K ankenhäuse
die Nich -GKV-Ve si-
che en bzw. die
Höhe e dienenden
in
besonde e
Weise
zu
E hal ung
de
Funk ions ähigkei
des
gegebenen
K ankenhaussys ems
he angezo-
gen
wu den,
da
besonde s diese
G uppe
die
Pa ien en
de
e s en
und
zwei en
P iegeklasse s ell e. Dabei spiel e
wenige
die Ta sache eine
Rolle,
daß
sie die
höhe en
P legesä ze bezahl en, die
in
de
zwei en
Klasse
ohnehin
ge ade
zu
Kos endeckung
lang en
und
in
de
e s en
quan i a-
i
nich ins Gewich ielen,
sonde n
en scheidend is ,
daß
sie
dem
geson-
de en Liquida ions ech de
A z e
un e lagen
und
dami
ein
Ä z eein-
kommen
siche en, das die
Einkommense wa ungen
de
lei enden
Ä z e
be iedig e
und
dami
-so
mein e
man
und
so
meinen
as
alle
maßgeb-
lichen sozialen
G uppen
und
so
mein
auch
de
Gese zgebe des
K anken-
haus inanzie ungsgese zes
1972
-die
Funk ions ähigkei
de
medizini-
schen
Ve so gung
in
den
K ankenhäuse n
e s
siche s ell e.
Ä z eein-
kommen,
Ä z emo i a ion
und
die
Lenkungswi kung
on
Gewinnmaxi-
mie ungsbes ebungen
in
de
K ankenhauswi scha
we den
uns
wei e
un en
noch beschä igen müssen. Ob das
gesonde e
Liquida ions ech
de
Ä z e
un e
gesundhei spoli ischen
und
gesellscha spoli ischen
As-
pek en
bedenklich is , soll 'an diese
S elle
nich
e ö e
we den.
Imme -
hin
könn e
abe
ein allgemeines p eispoli isches
P inzip,
daß
man
Zah-
lungswillige
zu
E gänzung
eines
bislang
nu
besch änk
wi ksamen
Sys ems
des Solida ausgleichs zu
eine
besonde en
Abgabe
zwecks Siche-
ung
de
Funk ions ähigkei
eine
gemeinnü zigen
O ganisa ion
he an-
zieh ,
on
In e esse
sein.
Und
sieh
man
einmal
on
de
s engen
Be-
s immung
des "einhei lichen"
Gu es
im
Zusammenhang
mi
de
Theo ie
de
P eisdi e enzie ung 'ab -die
ohnehin
im
Zusammenhang
mi
p axisbezogenen
Aussagen
übe
Techniken
de
P eisdi e enzie ung
de
Modi ika ion
beda
41 -
'So
kann
man
auch
in
diesem
Zusammenhang
inso e n
on
eine
"P eisdi e enzie ung"
sp echen,
als
die
P eise
beach -
lich
s ä ke
di e ie en, als es
dem
Un e schied
de
Leis ung
en sp ich .
41
Vgl.
dazu einige Hinweise zu diesem P oblem
Theo
Thiemeye :
Bei äge
zu gemeinwi scha lichen P eis heo ie. Be ach ungen zu einigen p eis heo-
e ischen Ve ö en lichungen, in: A chi ü ö en liche und eigemeinnü -
zige Un e nehmen, Bd. 9 1970,
S.
109
.
8
Sch i en
d.
Ve eins
.
SoclalpoJi ilc
82
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114
Theo
Thiemeye
Dabei
muß
sich
de
P ozeß
de
Abschöp ung de Konsumen en en e
keineswegs
nu
au
den Zweck
de
Alimen ie ung
on
Ä z eeinkommen
besch änken,
sonde n
könn e
allgemein
de
Abdeckung
des
K anken-
hausau wandes
dienen. Das He decke Modell
könn e
du chaus
sys em-
bildend
sein
42• Die "in e ne Sub en ionie ung" du ch
einen
einhei lichen
P eis
bei un e schiedliche Leis ung
(z.
B. einhei liche Ta i ie ung
im
Raum
bei
V€ keh s-
und
Ve so gungsun e nehmen
o z
un e schied-
liche Kos en
je
onnenkilome ische
Leis ung
ode
je
gelie e e
Ene -
gieeinhei )
is
ein
p oba es
Mi el
gemeinnü zige
P eispoli ik
wie
auch
umgekeh
-die
P eisdi e enzie ung
bei gleiche
ode
ähnliche Leis ung.
De
kos endeckende P legesa z
is
keineswegs so e an wo ungslos,
wie
es
den
Anschein
ha ,
denn
1.
bie e
das
GKV-Sys em
einen
wi ksamen
Solida ausgleich;
2.
we den
die GKV-Mi gliede
und
ge ade
sie
in
beach lichem
Um ang
zu
Alimen ie ung
de
ö en lichen
Haushal e
he angezogen,
e ah en
also
du ch
den
zwei eiligen P legesa z
und
die
Übe nahme
de
Vo hal-
ung
au
die ö en liche
Haushal ung
als
G uppe
keineswegs jene soziale
En las ung, die die Rede
om
"sozial agba en" P legesa z sugge ie ;
3.
können
Ve ah en
de
Abschöp ung
de
Konsumen en en e
die
Nach eil€
de
Beg enzung
des
SoHda ausgleichs
de
GKV, die sich du ch
Besch änkung
des
Mi gliede k eises
und
die Bei agsbemessungsg enz€
e gib ,
in
G enz€n ausgleichen. Die
Ve mu ung
ü
die e eilungspoli-
ische
T agba kei
eines solchen Finanzie ungssys ems
is
zumindes
nich schwäche
beg ünde
als die Annahme, die
Finanzie ung
übe
<Ne
ö en lichen
Haushal e
sei e eilungspoli isch
ziel üh ende
43• Jedoch
sind
kos endeckende P legesä ze -
o z
alle
hie
o ge agenen
A gu-
men e
-poli isch nich du chse zba 44•
Wi
kommen
also zu
dem
E gebnis,
daß
die Nach age nach K anken-
hausleis ungen
wede
du ch die e mein liche Unen gel lichkei
in
be-
42
Kon ad
Schmy:
555
Tage
gemeinnü ziges
Gemeinscha sk ankenhaus
He -
decke/Ruh ,
in:
Be line
A z ebla ,
84.
Jg.
1971
(2.6.1971).
43
En sp echend
gelang e
auch
die
WWI-S udie
zu
de
Emp ehlung,
bei
de
Fo de ung
nach
übe nahme
des
In es i ionsau wandes
du ch
die
ö en lichen
Haushal e
"au
eine
e eilungspoli ische
A gumen a ion
zu
e zich en,
zumal
wegen
de
mangelha en
Kenn nisse
übe
Inzidenzwi kungen
on
Bei ags-
und
S eue sys emen".
In
Hinsich
au
das
K ankenhaus inanzie ungsgese z
s ell
die
A bei sg uppe
es ,
daß
"im
Gese zen wu
kein
e eilungspoli i-
sches
Ins umen
e kennba "
is .
E win
Jahn,
Hans-Joachim
Jahn,
E ns
O o
K asemann,
Wol gang
Mud a,
Pe e
Rosenbe g,
F i z
Rudolph,
Theo
Thie-
meye :
Die
Gesundhei ssiche ung
in
de
Bundes epublik
Deu schland.
Analyse
und
Vo schläge
zu
Re o m
(Sog.
WWI-S udie),
2.
Au l. 1971, S.
73.
U
Ebenso
Sieg ied
Eichho n:
K ankenhausbe iebsleh e,
Bd.
2,
S.
263,
o
allem
auch
S.
264.
Theo
Thiemeye :
De
K ankenhausp legesa z
als
P eis
im
Sys em
de
gese zlichen
K anken e siche ung,
in:
Soziale
Fo sch i ,
17.
Jg.
1968, S.
270
.
und
18.
J g.
1969,
S.
17
.,
hie
S. 270/271.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30
K ankenhaus inanzie ung 115
denkliche Weise p o ozie wi d, noch du ch kos endeckende P lege-
sä ze
in
gesundhei spoli isch bedenkliche Weise eingesch änk
wi d
und
daß bei gegebenem
GKV
-Sys em
du ch einen kos endeckenden P le-
gesa z auch keine g öße en e eilungspoli ischen Unge ech igkei en
en -
s ehen als sie das Gesellscha ssys em ohnehin schon implizie .
Wi
kommen
also
au
G und
on
ande en
E wägungen
zum
gleichen E gebnis,
das
U a
Schellhaaß als Resu ne
de
Du chsich einschlägige
US-ame ika-
nische
Un e suchungen
o mulie :
Die Nach age
nach
K ankenhaus-
leis ungen
eagie
au
P eise
nich
ode
zumindes
nich so,
wie
es die
üblichen Ma k -Modelle
e wa en
lassen45•
Man
könn e
abschließend
Be ach ungen
da übe
ans ellen, ob
e wa
de
E sa z des Sachleis ungssys ems du ch ein E s a ungssys em
und!
ode
Kos enbe eiligung
au
die Nach age
wi ken
könn e. Angesich s
de
Höhe
de
Kos en
on
K ankenhausbehandlungen
on
den
Pa ien en
Vo leis ungen
zu
e wa en
(E s a ungssys em),
is
nich ealis isch
und
auch
P i a e siche ungen
zeigen
in
neue e
Zei
die Tendenz, diese
Las en
ih en
Ve siche en
zu
e spa en
46•
Is
unse e
These
ich ig,
daß
de
leich e igen
Inansp uchnahme
s a ionä e
K ankenhausbehandlung
Mo i a ionsba ie en
en gegens ehen,
e weis
sich auch eine
Kos enbe-
eiligung
als abwegig
und
e eilungspoli isch bedenklich.
E wägungen
in
diese
Rich ung
sind
auch
on
solchen
Au o en
allengelassen
wo den,
die
in
de
Kos enbe eiligung
bei
de
Inansp uchnahme
ande e
Kassen-
leis ungen
ein
ziel üh endes
Mi el
sehen.
7.
Das
In es i ions e hal en
de
K ankenhauswi scha
und
die Nach age nach
K ankenhausleis ungen
Sind
also nach
de
hie
e e enen
Au assung
die
e eilungspoli-
ischen
A gumen e
bei
de
Übe nahme
de
In es i ionskos en
au
die
ö en lichen
Haushal e
nich die en scheidenden, so
komm
den
in es i-
ionspoli ischen
um
so
g öße e
Bedeu ung
zu: Die
K ankenhauswi -
scha
bi g
aus e schiedenen
im
olgenden
ku z
zu
e ö e nden
G ün-
den
Tendenzen
in
sich, die
ein
un e
äumlichem
und
gesundhei spoli i-
schem
Aspek
" a ionales" In es i ions e hal en nich e wa en lassen.
Und
indem
wi
uns
den
In es i ionsp oblemen
de
K ankenhauswi -
scha
zuwenden,
we den
wi
übe aschende weise
eine
Teilan wo
au
jene
F age
geben
können,
die
uns
im
o angehenden
Abschni beschä -
ig e:
die
F age
nach
den
Fak o en,
die die Nach age bes immen.
45
U a
Schellhaaß: Ökonomische P obleme
...
, a.a.O.,
S.
58.
46 Ande e Au assung:
He be
Weissenböck, P obleme
...
, a.a.O.,
S.
63
.
Ob
das E s a ungssys em in Hinsich au ambulan e ä z liche Ve so gung
und A zneimi elnach age wi ksam ode akzep abel is , könn e disku ie
we den. Ich lehne das Ve ah en ab.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30
116 Theo Thiemeye
K ankenhäuse
sind
in
en scheidendem
Um ang
P es igein es i ionen.
Da in
un e scheiden
sie sich nich du chg ei end
on
p i a wi scha -
lichen
Indus iein es i ionen.
Sie
sind
"S a ussymbol
de
Gemeinden"47
ode
ih e
sons igen
T äge .
Und
die
G öße
de
be eu en
Ab eilung
gil
als
P es igeindex
de
Che ä z e. Die These,
"daß
die
Zahl
de
Be en
imme
einen
mys e iösen
Ein luß
au
deu sche
K ankenhauschi u gen
habe,
weil
sie glauben, daß sie
einen
Maßs ab
ü
ih e
Einschä zung
ab-
gib , is ", so
mein
ein
Chi u g,
"dahin
zu
e wei e n,
daß
dasselbe
ü
K ankenhaus äge
und
ü
die
gesam e
Ö en lichkei gil , die
ein
K an-
kenhaus
ü
um
so
bedeu ende
hal en,
je
g öße
seine
Be enzahl
is "48.
Die einschlägige ökonomische
Li e a u
geh
übe wiegend
da on
aus,
daß
das
Ve hal en
on
Che ä z en
und
auch
K ankenhausdi ek o en
so-
wohl
gewinn-
als auch
p es igeo ien ie
is :
"Gehal
und
P es ige
beide
ich e
sich nach G öße
und
Ru
des K ankenhauses"49. Ebenso
is
M.
W.
Rede
de
Au assung,
daß
" he
usual
p es ige
mo i es
o
expansion
and
imp o emen
inhe en
in
any
o ganiza ion" auch
ü
die
K anken-
hauswi scha
gel e.
P es ige
und
Gehal
eines
K ankenhauslei e s
"a e
ela ed
o
he
size, comple eness,
and
mode ni y
( om
he
medical
poin
o iew) o his
es ablishmen
a he
han
o
any
measu e
o p o i abil-
i y"50.
Joseph
P. Newhouse
glaub
aus
de
Un e suchung
de
K ankenhaus-
wi scha
die
e allgemeine nde
Hypo hese
ablei en
zu können,
daß
Non-P o i -Un e nehmen
no wendig
eine Tendenz zu
quali a i
übe -
ieben
gu e
Auss a ung
haben,
wobei
e
in
Hinsich
au
die
us-ame i-
kanischen
Ve häl nisse
einen
Zusammenhang
mi
de
Finanzie ung
aus
philan h opischen
S i ungen
sieh , du ch die die Tendenz zu
quali a i
übe s eige em
In es i ions e hal en
de
Ä z e
und
K ankenhausdi ek-
o en
e s ä k
we de:
"Un o una ely,
he
p ojec s
o
which
unds
a e
gi en
a e
usually
he
quali y
o
he
ou pu ,
whe eas
...
he
dange
is
ha
he
decision
make
will
on
his
own
choose oo
high
a
quali y
le el."
New-
house
sieh
in
diesem
Zusammenhang
einen
g undsä zlichen
"O ganisa-
ionsde ek diese
Indus ie"51. Wah scheinlich
is
de
on
Newhouse
au gewiesene
Zusammenhang
zu simpel
in e p e ie :
Viele genossen-
scha liche Be iebe, die
zum
Teil als
ein
beda swi scha liche Gebilde
den
Non-P o i -Un e nehmen
zuzu echnen sind,
neigen
soga
zu
eine
gewissen
Un e schä zung
des
quali a i en
Aspek es
52
.
47
Ka l
Jeu e, Haup geschä s üh e des Ve bandes de lei enden K anken-
hausä z e
ge n.
Handelsbla om 26.
2.
1973.
48
K.
F i z:
K ankenhausp obleme und K ankenhaus e o m, in: De K an-
kenhausa z , 45. Jg., Dezembe 1972. Ähnlich
He be
Weissenböck, a.a.O.,
S.
39.
49
U a
Schellhaaß: Ökonomische P obleme
...
, a.a.O.,
S.
92.
50
M.
W. Rede , Economic Theo y
...
, a.a.O.,
S.
480.
51 Joseph P.
Newhouse:
Towa d a Theo y o Nonp o i Ins i u ions: An
Economic Model o a Hospi al, in:
AER,
Vol.
60, Ma ch 1970,
S.
64 .
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K ankenhaus inanzie ung
117
Fü
den
Be eich
de
Ve so gung
mi
medizinischen Leis ungen, die
de
Heilung
dienen,
gel en
auch
inde
mode nen
GeseUscha bis
wei
in
die Gesellscha spoli ik hinein eichende Besonde hei en, die sich aus
de
besonde en
exis en iellen
Si ua ion
des
"K ankseins"
e geben,
wo-
bei
mögliche weise
udimen ä e
Ve hal ensweisen
a chaische Gesell-
scha en nachwi ken'3.
Jeden alls
wide se z
-sich die Vielzahl
de
be-
da swi scha lich-gemeinnü zigen
Einzelwi scha en
du ch
ih e
Viel-
ges al igkei
de
o eiligen
Ve allgemeine ung
in
eine
"Theo ie des
Non-P o i -En e p ise"
.
Die
Klagen
übe
das
In es i ions e hal en
de
K ankenhauswi scha
sind
keineswegs neu. So
wies
K.
O.
Rapmund
in
de
4.
Au l. des
HdS
(1923)
da au
hin,
daß
es
be ei s
in
de
Zei
o
dem
e s en
Wel k ieg
"namen lich
bei
den
kommunalen
K ankenhausneubau en
de
G oß-
s äd e
sowohl
in
a chi ek onische Hinsich
als
in
bezug
au
die
inne e
Auss a ung
ein
gewisse
Luxus
zum
Ausd uck
gekommen
(sei).
Mi
Rech (sei)
dahe
on
sei en
de
Au sich sbehö den,
z.
B.
on
P eußen,
du ch
wiede hol e
Minis e e lasse
au
die
No wendigkei
möglichs e
Spa samkei
hingewiesen" wo den'4. Hinzu
komm
eine ,gewisse Ri ali-
ä
nich
nu
zwischen
benachba en
Gemeinden,
sonde n
auch zwischen
eigemeinnü zigen
T äge n
hinsich lich
de
Auss a ung
"ih es"
K an-
kenhauses.
E schwe end
komm
hinzu,
daß
de
Hang
zu
P es igein-
es imon auch nich
du ch
jenes
Regula i
ges eue
wi d,
das
in
ielen
Fällen
sons
ein
Indiz
de
übe kapazi ä
is :
ungenu z e
Kapazi ä en.
Wäh end
Schellhaaß
un e
Ve weis
au
us-ame ikanische
und
engli-
sche
Li e a u
einen
Zusammenhang zwischen wachsendem Be enange-
bo
und
wachsende Zahl de Einweisungen
bei
kons an e
Kapazi ä s-
auslas ung
es s ell , lassen
meh e e
deu sche
Un e suchungen
daneben
au
einen
Zusammenhang zwischen Be enangebo
und
Ve weildaue
schließen". "Gemeinsames
E gebnis
de
ame ikanischen
und
b i ischen
Un e suchungen
is ,
daß
jeweils so iel
Be en
benu z
we den,
wie
o -
handen
sind,
ohne
daß
ein
Auss a ungsni eau
exis ie ,
on
dem
ab
eine
ge inge e
Auslas ung
de
Be en
ein ä e.
De
Schluß
lieg
nahe,
52
So
seh die ühe Konsumgenossenscha sbewegung We au den quali-
a i en Aspek des Wa enangebo s leg e,
so
wenig We leg e sie au Ge-
schä s aum -In es i ionen.
53
Die kaum
zu
e klä ende poli ische Mach de Ä z e e bände, wie sie sich
in den Hono a e handlungen und im Ein luß au Gese zgebung und die
Pa -
eip og amme niede schläg , wi d on einigen Au o en mi einem un e g ün-
dig nachwi kenden "Medizinmannkomplex" e klä .
54
K.
O.
Rapmund:
A . K ankenans al en, in HdS ,
4.
Au l.,
5.
Bd., Jena
1923,
S.
925 ., hie
S.
929.
55
Kohlhausen,
in: Die
AOK,
Jg. 1964,
S.
353;
Wi z,
in: Deu sches Ä z ebla ,
Jg. 1964,
S.
31;
K.
F i z:
K ankenhausp obleme
...
, a.a.O.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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118
Theo
Thiemeye
daß sich j'edes Angebo 'seine Nach age
scha
...
"56.
Nun
können
alle -
dings alle
Ko ela ions echnungen
zwischen Be enangebo ,
Zahl
de
Ei:nweisungen
und
Ve weildaue
allen alls eine
Ve mu ung
beg ünden,
daß
die
Fälle
unnö ige
Einweisungen
und
unnö ig
lange
Ve weildaue
zunehmen:
ein
Beweis
sind
sie nich . Es
kann
sich eine sei s
um
das
E -
ek i we den
bishe
no dü ig
zu uckges au e Nach age
adi ionelle
A
handeln;
ande e sei s
kann
die
e besse e
Be enauss a ung
die
Au me ksamkei
au
die
Nu zung
neue
diagnos ische
ode
he apeu i-
sche Möglichkei en lenken.
Indes
wi d
die
These
on
Schellhaaß,
daß
"de
Beda
eine
Region
an
K ankenhausbe en
du ch die
Auss a -
ung
eben
diese Region
mi
Be en
bes imm
wi d"57
du ch
analoge
En -
wicklungen dn
benachba en
Be eichen
de
Ve so gung
mi
medizinischen
Leis ungen ges ü z .
Is
die
These nämlich ich ig, so
wü de
auch
ü
den
Be eich
de
s a ionä en
ä z lichen
Ve so gung
jene
Hypo hese
Wil id
Sch eibe s
Gül igkei
haben,
die
diese o nehmlich
ü
den
ambulan en
Be eich
glaub e
e e en
~u
können: daß nämlich en gegen
den
in
as
allen
ande en
Wi scha sbe eichen üblichen Ve häl nissen,
die
Nach-
age nach ä z lichen Leis ungen du ch den Anbie e selbs
bes imm
wi d.
Die
in
de
einschlägigen
Li e a u
as
einmü ig
e e ene
Au -
assung,
daß
die
A
de
P ei5bildung
in
de
deu schen
K ankenhaus-
wi scha
no wendig
au
eine
Ve länge ung
de
Ve weil
daue
hinwi -
ken
müsse,
be uh
eben alls
implizi
au
de
Annahme, daß die
Anbie e
übe
einen
E messensspiel aum hinsich lich
de
Inansp uchnahme
e -
ügen:
Sie
bes immen
den En lassungszei punk .
Ku z: Die olle
Auslas ung
o hande ne
Be enkapazi ä en
läß
nich
au
die olkswi scha liche
No wendigkei
zusä zliche In es i ionen
schließen.
Ode
o sich ige
und
dami
ich ige :
Man
weiß
nich , ob die
Ta sache
de
Vollauslas ung Neuin es i ionen (E wei e ungsin es i io-
nen) ech e ig . Die These
on
de
P es igeo ien ie ung
on
Kl'anken-
hausin es i ionen
und
die
These,
daß
sich jedes Angebo
an
K anken-
hausbe en
übe
die
Zahl
de
Einweisungen bzw. die
Ve weildaue
seine eigene Nach age scha ,
sind
indes plausibel genug,
um
Zwei el
als
be ech ig
e scheinen zu lassen.
8.
P obleme
s aa liche
In es i ionsplanung
in
de
K ankenhauswi scha
Nach
o he schende
-und
auch
on
den
K ankenhaus äge n
selbs
nich
bes i ene
-Meinung
is
die gegebene O ganisa ion
de
K an-
kenhauswi scha
und
das
b~she ige
In es i ions e hal en
gesundhei s-
poli isch nich op imal.
Haup punk e
de
K i ik
sind:
56
U a
Schellhaaß: Ökonomische
P obleme
...
, a.a.O., S
..
59.
57
U a
Schellhaaß: Ökonomische
P obleme
...
, a.a.O., S.
58.
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K ankenhaus inanzie ung 119
a)
die
ungüns ige
äumliche
Ve eilung
de
K ankenhäuse ,
b) die
in
Hinsich
au
ein
in eg a i es
K ankenhaussys em
unangemes-
sene
Be enzahl
de
K ankenhäuse ,
c)
im
Zusammenhang
mi
(b)
de
zu
g oße
ode
zu
ge inge
Spezialisa-
ionsg ad
(Zahl
de
Ab eilungen)
in
den
K ankenhäuse n
mi
de
übe schneidungsge ah
in
bes imm en
Einzugsgebie en,
d)
die
mangelha e
Koope a ion
und
dami
kapazi a i e
Abs immung
bei
In es i ionen
on
hochwe igen
echnischen Agg ega en.
T o z
alle
mahnenden
und
wa nenden
Appelle,
o
allem
auch
on
K ankenhaus achleu en
selbs ,
is
es
den
K ankenhaus äge n
nich
ge-
lungen, sich zu
Planungsgemeinscha en
zusammenzu inden. So
äuße e
Sieg ied
Eichho n schon 1963 die Au assung,
"daß
au
die
Daue
gesehen s aa liche
Eing i e
in
die
Einzelplanungen
de
K ankenhäuse
dann
un e meidba
sind,
wenn
sich die
K ankenhäuse
nich
on
sich
aus
zu
eine
eiwilligen
Abs immung
zusammen inden,
e wa
in
Fo m
egio-
nale
Planungs-
ode
A bei sgemeinscha en":is.
Die o ensich liche Unmöglichkei
eine
Lösung des In es i ionsp o-
blems
im
Wege de eiwilligen Selbs e wal ung ließ eine inanzielle
Be eiligung
des
S aa es
mi
dem
Ziele
de
Abs immung
de
In es i ions-
o haben
-also
einen
"zwei eiligen" P legesa z -als einzige
p ak i-
kable
Lösung
e scheinen.
Daß
dabei die
Sonde p obleme
ei-gemein-
nü zigen
Wi scha ens o dnungspoli isch
wenig
beach e
wu den,
wi d
uns
wei e
un en
noch beschä igen.
Eine zen ale s aa liche K ankenhausplanung
wu de
nach
Jah en
de
Diskussion schließlich auch
on
solchen
Au o en
ü
unumgänglich
ge-
hal en,
die,
wie
Wil id Sch eibe ,
u sp ünglich
au
G und
ih e
p in-
zipiell
libe alen
Hal ung
eine
s aa lichen
In e en ion
sons
dis anzie
gegenübe s anden
59•
"Eine
Mi inanzie ung
de
K ankenhäuse
..
,
is
auch sinn oll",
heiß
es
in
de
Sozialenque e,
"weil
dadu ch
de
Ö en -
lichen
Hand
ein
gewisses Maß
an
Mi sp ache ech
bei
de
s uk u ellen
En wicklung
des
K ankenhauswesens
zwangsläu ig zu äll "60.
In
eine
e was
abs ak en
Be ach ungsweise
bie en
sich
als
al e -
na i e
O ganisa ionsmodelle
de
K ankenhauswi scha
au
de
einen
Sei e
ein
ho izon ales K ankenhausne z, d. h.
ein
Ne z gleichgeo dne e ,
medizinisch- echnisch gleichwe ig
ausges a e e
K ankenhäuse
an,
au
58
Sieg ied
Eichho n:
K ankenhaus und Wi scha so dnung. Aus de A -
bei des Deu schen K ankenhausins i u s. Be ich e N . 19, No embe 1963,
S.17.
59
Wil id
Sch eibe :
De "Ma k " de K ankenhausleis ungen, in: Das K an-
kenhaus, He 12, 1963,
S.
468 ., hie
S.
470.
80 Sozialenque e, a.a.O., Zi . 716
a.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30
126 Theo Thiemeye
wohnhei en
de
Ä z e,
ande e sei s
die un e schiedlichen medizinischen
Au assungen
hinsich lich
de
No wendigkei
eine
s a ionä en
Behand-
lung
sei ens
de
K ankenhausä z e
eine Rolle spielen.
2.
Die un e schiedliche ä z liche
Behandlungsme hode
und
un e -
schiedliche
Au assungen
übe
die
no wendige
Daue
eine
K ankenhaus-
behandlung.
Un e schiedliche medizinische
Leh meinungen
spielen auch
hie
eine Rolle.
3.
Die Ve schiedenhei
de
K ankenhauss uk u ,
wobei
F i z
o
allem
au
das
"Ve häl nis
zwischen
de
G öße
de
Be enab eilung
und
de
baulich
und
pe sonell
beding en
diagnos ischen
und
he apeu ischen
Leis ungs ähigkei
eines Hauses" abs ell , d. h.
sind
die
Be iebskapa-
zi ä en
nich
op imal
au einande
abges imm ,
komm
es zu
Wa e-
zei en
(z.
B.
bei
Ope a ionen).
4.
Un e schiede
in
de
Möglichkei
ambulan e
Vo -
und
Nachbehand-
lung,
ein
P oblem,
das
bei
allen
wei e
un en
noch zu
e ö e nden
Re o mbes ebungen
eine
zen ale
Rolle spiel .
5.
K.
F i z
weis
e ne
au
den
wei e
oben
schon
einmal
e ö e en
übe aschenden
Zusammenhang zwischen Länge de Ve weildaue
und
dem Be enangebo des Einzugsgebie es hin. (Wie
seh
indes
ge ade
das
Ko elie en
on
Ve weildaue
und
Be enangebo
zu
o eiligen
Schlüs-
sen
hinsich lich
de
Manipulie ba kei
de
Ve weildaue
üh en
kann,
mach
K.
F i z
selbs
deu lich,
wenn
e
als Beweis
ü
seine
These
die
Ta sache
an üh ,
"daß
1965 Schleswig-Hols ein als das
Bundesland
mi
dem
nied igs en
Be enangebo
die ge ings e,
Be lin
mi
de
g öß en
Be enanzahldie
höchs e
Ve weil
daue
ha e"80.
Zumindes
hä e
die
ungewöhnliche
Al e ss uk u
de
Be line
Be ölke ung
be ücksich ig
we den
müssen,
e ne
das
Dominie en
on
Kleinhaushal en
mi
ge inge
P legekapazi ä
in
den
G oßs äd en
usw.)
6.
Als
le z en
Punk
üh
K.
F i z
in
übe eins immung
mi
de
ge-
sam en
einschlägigen
Li e a u
die
Wi kung
des einhei lichen P lege-
sa zes an,
de
"nahezu
zwangsweise zu
eine
Ve länge ung
des
K anken-
hausau en hal es
üh en"
muß.
Be o
wi
uns
diese
zen alen
F age
de
op imalen
P eis
bildung
in
de
K ankenhauswi scha
zuwenden,
muß
alle dings
eine implizi e
Annahme
deu lich
gemach
we den,
die
as
allen
Hypo hesen
übe
den
Wi kungszusammenhang
zwischen P legesa z
und
Ve weildaue
zu-
g unde
lieg :
Es
wi d
angenommen, daß sich die
Ä z e
bei ih en En -
scheidungen
übe
die En lassung eines Pa ien en an den be iebswi -
scha lichen Kos endeckungsübe legungen de K ankenhaus e wal-
80 K.
F i z,
a.a.O.
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K ankenhaus inanzie ung
127
ungslei e o ien ie en
81
• Bei
den
bekann lich nich
imme
on
Ha monie
gep äg en
Beziehungen zwischen
Ve wal ungslei e n,
Ä z en
und
Schwe-
s e nscha
is
eine solche
übe eins immung
zumindes nich
on
o n-
he ein
selbs e s ändlich. Die
in
de
neue en
Be iebswi scha sleh e
mi
Rech nachd ücklich
be on e
Au assung, daß
Be iebe
keine
ökono-
mischen En scheidungseinhei en,
sonde n
Gebilde
mi
komplexen
En -
scheidungsp ozessen sind,
gil
auch
ü
diese Zusammenhänge: Die
in
de
Li e a u
gelegen lich
geäuße e
Au assung, daß die
In e essen
hinsich lich
de
Ve länge ung
de
Ve weil
daue
(zwecks
Maximie ung
de
Deckungsbei äge) bzw.
de
Minimie ung
de
Neuau nahmen
(zwecks
Minimie ung
des
A bei sau wandes
bei zei p opo ionalem Einkommen,
zumal
Ve meidung
on
No au nahmen
an
Wochenenden)
bei
allen
d ei
G uppen
zu ällig
in
die gleiche Rich ung
wi ken,
is
nu
ü
den
plau-
sibel
und
akzep abel,
de
an
de
ökonomis ischen
Ve engung
de
Vo -
s ellung
on
" a ionalem"
Handeln
seine
F eude
inde .
Dami
kommen
wi
zu
einem
de
zen alen
P obleme
de
Gesund-
hei spoli ik
und
des Sys ems
de
sozialen Siche ung
übe haup :
zu
F age
on
G enzen
und
Möglichkei en
eine
p e ialen
Lenkung
on
Angebo
und
Nach age nach Gesundhei sgü e n. Daß angesich s
de
massi en
K i ik
an
de
nega i en
Wi kung
des
an
den
"Du chschni s-
kos en"
o ien ie en
P legesa zes auch
das
K ankenhaus inanzie ungs-
gese z
und
die
im
Anschluß
an
das
KHG
e lassene Bundesp legesa z-
e o dnung
,an
dem
du chschni lichen P legesa z es hal en,
de
sich
an
den
"Selbs kos en eines
spa sam
wi scha enden, leis ungs ähigen
K ankenhauses"
(§
17,
Abs. 1 KHG) zu
o ien ie en
ha ,
muß
übe aschen.
Lediglich
als
zei weise zulässige
Sonde egelung
ü
Expe imen e
sieh
§
21
de
BP lV
eine
Ausnahme egelung
ü
die
Ges al ung
de
P lege-
sä ze o , wobei alle dings "keine
unzumu ba en
Belas ungen
ü
die
K ankenhäuse
und
die
Benu ze "
en s ehen
dü en.
Die
in
de
Diskussion
e ö e en
Vo schläge
gehen
-
und
in
diesem
Punk e
sind
diese Vo schläge
konsequen e
als manche Vo s ellungen
de
ökonomischen
Theo ie
-
da on
aus,
daß
sich die
P eise
nich an den
Kos en
zu
o ien ie en
haben,
sonde n
daß
umgekeh
-die
P eise
Ins u-
men e
zu
Beein lussung
de
Kos en sind. Es
wu den
in
de
Li e a u
e ö e :
a)
ein
mi
de
Ve weildaue
deg essi e P legesa z ohne Be ücksich i-
gung
on
Diagnoseg uppen,
81
Inso e n
is
die
Annahme
on
S en
Gün he ,
daß
die
Au assung
de
Ä z e
übe
die
Ve weildaue
öllig
unabhängig
on
be iebswi scha lichen
übe legungen
sei
und
sich
meh
an
den
Leh meinungen
medizinische
Schu-
len
o ien ie e,
doch
wohl
eine
e ns ha en
E ö e ung
we .
S en
Gün he :
Einweisungsquo e
...
, a.a.O., S.
320.
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128
Theo Thiemeye
b)
ein
nach
Phasen
des
K ankenhausau en hal s
ges a el e
P legesa z
mi
einem
ode
meh e en
Deg essionssp üngen,
c)
es e, einhei liche
Einmalgebüh
und
(nied ige ) einhei liche P lege-
sa z
p o
Tag,
d)
nach
Diagnoseg uppen
ges a el e
und
pauschalie e
Einmalgebüh-
en
und
p lege agp opo ionale Tagesp legesä ze,
e)
pauschalie e
Abgel ung
on Diagnose
und
Basis he apiekos en,
Ein-
zelab echnung
ü
alle
übe
die
Basis he apie
hinausgehenden
Lei-
s ungen,
Abgel ung
de
Ho elkos en gemäß diagnos isch
beg ünde en
G uppenno mdaue n,
bei
übe sch ei ung
de
G uppenno mdaue
Deg essionssp ung
au
einen
nich -kos endeckenden Tagesp lege-
sa z82,
)
die d as ischs e
Deg essionswi kung
wü de
du ch
eine Fallpauschale
nach
Diagnoseg uppen
e ziel .
De
Vo schlag, eine -
e en uell
nach
Diagnoseg uppen
ges a el e
-
es e
Au nahmegebüh
mi
einem nied igen einhei lichen P legesa z
zu
kombinie en,
is
nich ganz
unp oblema isch
und
wah scheinlich
in
sei-
nen
Konsequenzen noch
nich
hin eichend
abgeklä .
Un e s ell
man
mi
Sieg ied
Eichho n,
daß
80
. H.
de
Kos en
des
K ankenhauses
ixe
Kos en
sind
und
un e s ellen
wi
e ne
e ein achend,
daß
20
. H.
diese ixen Kos en, nämlich
die
In es i ionskos en,
au
die
ö en lichen
Haushal e
übe nommen
we den,
dann
se zen
sich die
e bleibenden
Kos en, die
insgesam
du ch
den
P legesa z gedeck
we den
müssen, zu
einem
Vie el
aus aI1iablen
und
d ei
Vie eln
aus ixen
Kos en
zu-
sammen.
Nach
de
in
de
Li e a u
meis
geäuße en
Ansich
sollen
Einmal-
gebüh
und
Tagesp legesä ze so
kombinie
weI1den,
daß
sich
beim
E -
eichen
eine
"No m e weildaue "
ge ade
Kos endeckung
e gib
und
-
wenn
möglich -das
übe sch ei en
de
No m e weildaue
zu
einem
Fallde izi
üh .
Wi
wollen
ie Fälle eine Kombina ion
on
Einmalgebüh
und
Tagesp legesa z e gleichen:
a) Fallpauschale
zu
Abgel ung
alle
Leis ungen, Tagesp legesa z Null,
b)
Einmalgebüh
und
zusä zliche Tagesp legesa z
in
Höhe
de
G enz-
kos en
(die
gemäß
Annahme
keine
Pe sonalkos en
en hal en
und
keine
sons igen Kos en, die auch
ohne
den
zusä zlichen
Pa ien en
ange allen
wä en),
c)
Einmalgebüh
und
die
du chschni lichen
Kos en
eines Rekon ales-
zen en
(einschließlich des
"no malen"
Fixkos enan eils
bei
geplan e
Be enauslas ung),
82
WWI-S udie,
a.a.O., S.
76
.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30
K ankenhaus inanzie ung
129
d)
keine
Fallpauschale, Tagesp legesa z
gemäß
Du chschni skos en bei
geplan e
Be enauslas ung.
Eine
Modell-Be ,ach ung
un e
s a k
e ein achenden
Annahmen
ma-
che die
Zusammenhänge
deu lich. Die
No mal e weildaue
be age
10
Tage, die Rekon aleszensphase
we de
nach 5
Tagen
e eich . Die
Du ch-
schni skos en
des
Rekon aleszenzbe es mögen
50,-
DM
be agen,
die
G enzkos en
des
Rekon alesz~m en
DM 12,50. Die
Kos en
mögen
am
e s en
Tag
350,-,
am
zwei en
Tag
250,-,
am
d i en
Tag
150,-,
am
ie en
Tag
100,-
und
wäh end
de
olgenden
Tage
50,-
DM
be agen.
Die
kumulie en
Kos en
wü den
dann
am
10.
Tag
1150,-
DM
be agen.
Un e
diesen
Annahmen
e gäben
sich
ü
die
un e
a - d
da ges ell en
Ve ah en
olgende P legesä ze:
d)
Einmalgebüh
0,-
DM, Tagesp legesa z
O,-DM,
c)
Einmalgebüh
,650,-
DM, Tagesp legesa z 12,50 DM,
a)
Pauschale
1150,-
DM, Tagesp legesa z
50,-DM,
b)
Einmalgebüh
1025,-
DM, Tagesp legesa z
115,-DM.
Abb. 1
mach
die
Zusammenhänge
deu lich.
K
s ell
die
au
den
ein-
zelnen
Tag
en allenden
Kos en, K *
die
kumulie en
Fallkos en
da ;
a, b, c
und
d
sind
die Gesam e löse
de
ie
Ve ah en.
In
allen
Fällen
sind
bei
E eichen
de
No m e weildaue
die
Gesam kos en
gleich
den
Gesam e
lösen.
Beginnen
wi
mi
dem
F,all b. Die
seh
nied igen
G enzkos en
könn en
als
die
zweckmäßige
Obe g enze
des Tagesp legesa zes e scheinen.
Wä e
de
P legesa z höhe ,
so
e gäbe
sich die Möglichkei eines "Deckungs-
bei ags":
Es
wä e
güns ige , ein
Be
beleg
zu
hal en
als es
lee
s ehen
zu lassen:
De
Ve lus
wi d
e minde .
Is
die ( ü die
Ve eilung
de
Fixkos en
ele an e)
geplan e
Gesam -Be enauslas ung
eines
K anken-
hauses
e eich ,
kann
soga
ein
(im Ve gleich
zum
Ve ah en
(d)
alle -
dings ge inge e )
Übe schuß
e ziel
we den.
De
nied ige
P legesa z
se z
eine
en sp echend
hohe
Au nahmegebüh
o aus.
Jede
olgende
Tag
b ing
zwa
die
G enzkos en,
bedeu e
abe
aus
de
Pe spek i e
de
K ankenhaus e wal ung
den
Ve lus
au
einen
Übe schuß (Dek-
kungsbei ag),
de
sich
du ch
eine
Un e sch ei ung
de
No mal e weil-
daue
e eichen
ließe.
Beim
Übe sch ei en
de
No m e weildaue
en -
s eh
ein
F,allde izi .
Ve eng
man
die
Mo i e
de
En scheidungs äge
im
K ankenhaus
au
die modellanaly isch üblichen, so
müß e
sich
hie aus
eine Tendenz
zu
Ve kü zung
de No m e weildaue
und
eine Tendenz
zu
Maximie ung de Neuau nahmen e geben. Die
Wi kung
is
um
so
d as ische ,
je
meh
sich
de
Tagesp legesa z
dem
We
Null
nähe
(Fall a).
9
Sch i en
d,
Ve eins
.
Soclalpoll llc
82
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30
130
Theo
Thiemeye
K '~'/I~'
a,b,c,d
1-+-+-+a-I-+--1--+---1I-+---1[li-l-."
,
"~--1
....
!.-- ;;;i:3
'
~:.-
LI"
;
18!illi ----ll--+--+--+--+--+
LI
-"-1J,
,
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' +-7-1+-4-+--l
LI'
'
J
~,
V
75DII---4--j!.l/'-IJ-;
"
';",- '
--+--hH-'+--l---+--+---I
V
- :
1/
/ J
50o;J-...j-,ju
--l-~/4--1--l----I---I----+--l----1
dj
1/
'
o 5
10
PFLE&ETA&E
Abb.
1.
Die
Kos en
je
Tag
K , die
kumula i en
Fallkos en
K
*,
die
Gesam e löse
bei
den
e schiedenen
Ausges al-
ungen
de
P legesä ze a, b, C
und
d
ü
einen
K anken-
haus all
mi
eine
Ve weildaue
on
10
Tagen.
(Du ch
eine
Ve ände ung
de
absolu en
ode
ela i en
hypo he-
ischen
We e
ü
K
wü de
sich
das
Gesam e gebnis
nich ände n.)
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FIUkos M-
Ub
.. -/Un I -
dlcklnll
750
500
250
o
-250
,
K ankenhaus inanzie ung
l
1
;
1
1 1
~,
' ,
.
"'-
~
-
1
~
.
~
~
"
" c
/
Y
I
)1'
"- V
j
~
V
,
/
~
"
)
~
,
Abb.
2.
Fallkos en-übe - bzw. -un e deckung mi
No m e weildaue on
10
Tagen bei den im Tex be-
sch iebenen Ve ah en
a,b,
c und
d.
131
Se z
man
den
Tagesp legesa z
gemäß
den
Du chschni skos en des
Rekon aleszen enbe es
es
(Fall
cl,
so
e gib
sich
eine
gegenübe
b
(und
a)
nied ige e
Einmalgebüh .
Nach
E eichen
,de Rekon aleszenz-
phase
e gib
sich
ü
den
K ankenhaus äge
wede
ein
Übe schuß
noch
ein
Ve lus .
Ein
(wenn
auch schwache ) inanzielle
An eiz
zu
Ve länge ung
de
Ve weildaue
is
(wie
im
Fall
d)
inso e n
gegeben,
9·
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132
Theo Thiemeye
als
-
so e n
die
geplan e
Be enauslas ung
(Kapazi ä sauslas ung) des
K ankenhauses
nich
e eich
is
-
zumindes
ein Deckungsbei ag
ode
-nach
E eichen
de
geplan en
Be enauslas ung
-
ein
"übe -
schuß"
in
Höhe
de
Di e enz zwischen
den
Du chschni skos en des
Rekon aleszen en
und
den
G enzkos en
e ziel
we den
kann.
Ein
(ge-
genübe
Ve ah en
d
alle dings
iel schwäche e )
An eiz
zu Ve länge-
ung de Ve weildaue
is
also auch hie gegeben, obgleich de P lege-
sa z nich die allgemeinen Du chschni skos en, sonde n
nu
die Du ch-
schni skos en des Rekon aleszen en deck . Diese
Zusammenhang
wi d
in
de
Diskussion
um
zweige eil e P legesä ze
meis
nich
hin eichend
beach e .
Wi
haben
schließlich
den
Fall des allgemeinen Du chschni skos en-
P legesa zes d,
de
keine
Ausgliede ung
des Rekon aleszen enp lege-
sa zes
kenn .
Bei
diesem P legesa z
wi d
e s
bei
E eichen
de
No m-
e weil
daue
Fall-Kos endeckung e eich .
Jede
Ve kü zung
de
Ve -
weil
daue
gegenübe
de
No mal e weildaue
wü de
zu
einem
Ve lus
üh en.
En sp echende
An eize
en allen
also.
Bei
übe sch ei en
de
No mal e weHdaue
e geben
sich
dann
alle dings
gegenübe
(c)
s ä -
ke e
An eize
zu
Ve länge ung
de
Ve weildaue .
Häl
man
nun
eine sei s
jeden
An eiz
zu
Ve kü zung
de
Ve weil-
daue
gegenübe
de
No mal e weildaue
gesundhei spoli isch
ü
un-
e wünsch ,
und
will
man
ande e sei s
das
En s ehen
on
Deckungs-
bei ägen
jensei s
de
No mal e weildaue
e hinde n,
wü de
sich eine
Kombina ion
on
zwei P legesä zen emp ehlen, nämlich ein Du ch-
schni skos enp legesa z ü die Tage de No mal e weildaue
und
ein
seh nied ige G enzkos ensa z bei übe sch ei en de No mal e weil-
daue . Die
Au nahmegebüh
müß e
en allen.
Au schluß eich
is
nun
abe
Abb.
2,
die
die
Fall-Kos enübe deckung
bzw.
-un e deckung
wäh end
de
No m e weildaue
zeig .
De
in
de
P axis
o he schende
Einhei sp legesa z
bie e
in
zweie lei Hinsich
Anlaß
zu
Ve länge ung
de
Ve weildaue :
bis
zu
No m e weildaue ,
um
Fallkos endeckung zu
e eichen
und
da übe
hinaus,
um
(beach liche)
Fall-übe schüsse
(Deckungsbei äge
ü
ande e
de izi ä e Leis ungen,
im
G enz all
Gewinne) zu e zielen. Die
Ve ah ena
und
b
wü den
die
Tendenz
zu
(gesundhei spoli isch e wünsch en?)
Ve kü zung
de
Ve -
weildaue
begüns igen.
Fall
c
is
ela i
(d. h.
mi
de
wei e
oben
da -
ges ell en
Einsch änkung)
neu al.
Die
Hypo hese
de
ausschließlichen
Gewinn-
und
Kos eno ien ie ung
de
K ankenhausen scheidungen
is
alle dings so
wenig
plausibel,
daß
de a ige
modellanaly ische
Spekula ionen
nich allzu iel
Reali ä s-
we
ha:ben können.
Wo au
es
nu
ankomm :
Wenn
man
un e s ell ,
daß
de
einhei liche P legesa z
einen
ungüns igen
Ein luß
au
die
Ve weil-
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K ankenhaus inanzie ung
133
daue
ha ,
so
lassen
die
o angehenden
Aus üh ungen
zumindes
Zwei el
als nich
unbeg ünde
e scheinen, ob
on
zwei eiligen P legesä zen a -
sächlich jene heilsamen Wi kungen ausgehen, die
man
sich
on
ihnen
e sp ich .
Indes
könn e
das Abweichen
on
den
he kömmlichen
ein-
hei lichen P legesä zen
au
.das Ve handlungsziel zwischen K ankenhaus-
äge n
und
GKV-Kassen
und
ih en
Ve einigungen
insowei
a ionali-
sie end
wi ken,
als die
Kassen
nich
nu
einen
möglichs
nied igen
P legesa z
auszuhandeln
suchen,
sonde n
on
o nhe ein
das
im
Sinne
des Gesam sys ems
sinn olle e
Ziel, nämlich
die
Minimie ung
de
Fall-
kos en,
ans eben.
11.
G enzkos enp eise in de K ankenhauswi scha
Es
is
in
de
einschlägigen
Li e a u
meh mals
de
Ve such gemach
wo .den, die
in
de
ökonomischen Theo ie,
zumal
im
Rahmen
de
Wohl-
ah sökonomik,
en wickel en
P eis egeln
(G enzkos enp eis egeln)
au
die
P eisbildung
in
de
K ankenhauswi scha
zu
übe agen.
De
Ve -
such
is
um
so naheliegende , als
ü
ande e
Be eiche
de
ö en lichen
Wi scha ,
zum
al
die
Ene gie-
und
Ve keh swi scha ,
de a ige
Ve -
suche
in
unzähligen
Va ian en
du chge üh
wo den
sind
und
eilweise
die
e keh s-
und
ene giewi scha liche Diskussion,
zumal
au
eu opäi-
sche Ebene,
behe sch
haben.
Man
könn e
den
Ve such
in
Hinsich
au
die
K ankenhauswi scha
soga
ü
besonde s
uch ba
hal en,
weil
das P oblem de " ollkommenen Umgebung" (Boi eux), das
dadu ch
en s eh ,
daß
de
p eispoli ische
Ma ginalismus
nu
in
eine
Wi scha
olls ändige
Konku enz
uch ba
is
(ode allgemeine :
in
de
.die
Bedingung
"G enzkos en
=
P eis"
du chweg
e üll
is ),
hie
nich so
ele an
wi d:
Die Vo züge
de
ma ginalis ischen P legekos en
kommen
unmi elba
den
Haushal en
zugu e
und
können
nich
in olge monopo-
loide
S uk u en
in
den nach olgenden
P oduk ionss u en
e sicke n.
Fü
.den deu schsp achigen Be eich
lieg
ein
en sp echende
Ansa z
on
U a
Schellhaaß83 o ,
de
-
da
e
ü
de a ige
Ve suche
cha ak e-
is isch
is
-
im
olgenden
ku z
skizzie
und
analysie
we den
soll.
In
einem
modella igen
Ansa z
un e s ell
Schellhaaß,
daß
die
P eise
ü
jedes
K ankenhaus
einzeln ixie
we den
und
daß
K ankenhaus-
ä z e
auße
ih em
Gehal
keine lei
Bezüge
haben.
Fe ne
sind
alle
Ä z e
(zumal
die
einweisenden)
übe
alle
K ankenhausp eise
in o mie .
Die en scheidende Modellbedingung is ,
"daß
jede
A z
weiß, welche
Kos en
ü
seine
Pa ien en
en s ehen,
wenn
e
keine
K ankenp lege
e häl .
D. h.
e
soll die
Kos en
eine
medizinischen
Ve so gung
zu
Hause
83
U a
ScheHhaaß: Ökonomische P obleme des K ankenhauses und seine
Finanzie ung
...
, a.a.O.
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134
Theo
Thiemeye
kennen
und
- alls diese Ve so gung
ü
den
Pa ien en
schlech e als
die
K ankenhaus e so gung
is
-die Folgekos en (spä e e Wiede -
e langung
de
Be u s ähigkei
und
imma e ielle
Schäden,
z.
B. Schme -
zen)"84.
Gesam wi scha liche
Op imali ä
wi d
gemäß
Modelldiskussion
ea-
lisie ,
wenn
die
P eise
gleich den G enzkos en sind, die bei Schellhaaß
als
Al e na i kos en
e s anden
we den.
Schellhaaß un e scheide
(a)
den
Fall
de
Un e belegung, (b)
den
Be-
eich,
in
dem
die
Leis ung
du ch A bel seinsa z ges eige
we den
kann
und
(c)
den
Fall
de
maximalen
Kapazi ä sauslas ung. Die G enzkos en
bei Un e belegung (Fall
a)
se zen sich aus
den
allgemeinen P legeg enz-
kos en
zusammen (die keine
Pe sonalkos en
en hal en,
da
diese
ohnehin
an allen),
die
ü
alle
Pa ien en
ü
alle Tage
annähe nd
gleich
sind
(die besonde s
hohen
Kos en
de
e s en
Tage
we den
zwa
e wähn ,
abe
in
ih e
Besonde hei
nich
be ücksich ig )
und
aus
den
"G enz-
kos en
de
besonde en
Leis ung" (auch ohne Pe sonalkos en),
die
dia-
gnosespezi isch sind.
Im
Falle
(b)
e höhen
sich
die
allgemeinen P legeg enzkos en
und
die
G enzkos en
de
besonde en Leis ungen
um
die
Kos en
des zusä zlichen
A bei seinsa zes.
Fall
(c)
is
de
Fall de Kapazi ä sg enze,
in
dem
zu-
nehmend
Pa ien en
abgewiesen
we den
müssen
85
.
Da
U a
Schellhaaß
mi
du chaus
akzep ablen
A gumen en
un e s ell ,
daß das Angebo
an
K ankenhausbe en
die Nach age bes imm ,
wi d
de
Zus and
de
Vollbelegung
de
no male
sein.
In diesem
Fall
is
die
a ionale
Lösung die,
"daß
die
K ankenhaus-
e wal ung
nich s
wei e
un
muß, als so
lange
die
P eise
zu
e höhen,
bis Nach age
und
Angebo ausgeglichen sind. Eingewiesen
we den
dann
die
Pa ien en,
ü
die die Kos en
de
Behandlung
zu
Hause
g öße
sind
als
de
P eis
de
K ankenhausbehandlung"
,
d.
h., die
am
d inglichs en
eingelie e
we den
müssen. Von "G enzkos en"
kann
man
in
diesem
Fall
nu
sp echen,
wenn
man
de inie ,
daß
die ku z is igen G enzkos en
an
de
Kapazi ä sg enze
senk ech nach oben
e lau en
86
.
De
bekann e
84
U a
ScheHhaaß, a.a.O., S.
93.
85
üb igens
is
es
ein
nich beabsich ig es
Nebenp oduk
de
A gumen a ion
U a
Schellhaaß',
daß
sie
uns
diesen
Beg i
de
G enzkos en
als
eigen liche
Benu ze kos en
zu
Ve ügung
s ell :
Man
kann
bei
de
Diskussion
um
einen
"zweige eil en"
ode
"d eige eil en"
P legesa z
den
An eil
de
Benu ze kos en
au
die
"G enzkos en",
d. h.
ohne
Pe sonalkos en
besch änken.
Vgl.
in
de
o -
liegenden
Un e suchung
den
Fall
b
au
S.
45.
86 Diese
Bes immung
on
"G enzkos en"
is
in
de
Li e a u
wei
e b ei e
und
dennoch bedenklich. Ich
un e s elle,
daß
die
G enzkos enku e
bei
linea-
em
ode
annähe nd
linea em
Gesam kos en e lau
an
de
Kapazi ä sg enze
abb ich
und
zum
Ausgleich
on
Angebo
und
Nach age
um
einen
Zuschlag
(peage)
e höh
wi d. Vgl.
zu
diesem
P oblem
Theo
Thiemeye :
Die
Bedeu ung
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K ankenhaus inanzie ung
135
e eilungspoli ische Einwand, daß die
Ve eilung
des
knappen
Gu es
sich nach
de
Zahlungs ähigkei
ich e
(was bei
in
i gendeinem
Sinne
"unge ech e "
Einkommens e eilung
nich zu
"op imalen"
E gebnissen
üh en
kann),
komm
bei
U a
Schellhaaß nich
zum
Zuge:
Fü
die
Ein-
weisung
is
nu
de
Ve gleich
de
Kos en
de
Nich einlie e ung
mi
dem
P eis
e o de lich,
ein
Ve gleich, den
die
einweisenden
Ä z e
du ch-
üh en
und
bei
dem
die
Zahlungs ähigkei
(modellanaly isch gesehen)
keinen
Ein luß
ha .
Die
A gumen a ion
is
nich ohne modellanaly ische
Plausibili ä
und
dennoch nich akzep abel: Es
wi d
un e s ell ,
(1)
daß
die
Ä z e
eine
A
Cos -Bene i -Analyse
de
Nich -Einweisung
du ch-
üh en
(einschließlich Schme zen,
imma e ielle
We e,
wenn
man
nach
Manie
de
CBA
konsequen
is :
Ve lus
an
olkswi scha liche
P o-
duk i i ä
usw.)
und
(2),
daß alle
Ä z e
nach den gleichen Bewe ungs-
k i e ien
e ah en
(wenn
man
spi z indig is : die
zukün igen
Nach eile
mi
dem
gleichen sozialen Zinssa z diskon ie en).
Selek ionsk i e ium
is
nich
meh
de
inanzielle Leis ungswille -
und
indi ek
die Einkommens-
und
Ve mögens e eilung -des
ein-
zelnen,
sonde n
de
G ad
de
D inglichkei ,
de
nach achmännischem
Ra
des
einweisenden
A z es
es geleg
wi d.
De
We bewe b
um
die
knappen
K ankenhausbe en
inde e wal ungs echnisch
s a ,
wobei
die e mein liche
Ra ionali ä
de
En scheidung du ch eine
CBA-ähn-
liche
Kalkula ion
gesiche is .
Im
Op imum
sind
die G enzkos en gleich
den
lang is igen G enzkos en, die bei Schellhaaß
in
übe eins immung
mi
de
einschlägigen
Li e a u
-
und
nich sdes owenige
an ech ba
87
-eigen lich nich s
ande es
sind
als die
minimalen
Du chschni skos en
eine
dem
Beda
op imal
angepaß en
P oduk ionsanlage.
En s ehe
bei
G enzkos enp eisbildung
ein
Gewinn, so sei das
ein
Indiz,
daß
das
An-
gebo
e g öße
we den
müsse,
ein
De izi sei
ein
Beweis
ü
Fehl-
in es i ionen
88• Kos endeckung siche e
dahe
Op imali ä . (Man
könn e
einwenden:
Ve s eh
man
un e
"lang is igen G enzkos en"
die
mini-
malen
Du chschni skos en
eine
zukün igen,
dem
Beda
op imal
ange-
paß en
Anlage, so
handel
es sich nich
um
Fehlin es i ionen. Auch die
Ve p lich ung
zu
Vo hal ung
on
Rese ekapazi ä en, zu
de
die ö en -
liche Ve so gungswi scha
wie
auch die
K ankenhauswi scha
e -
p lich e is ,
wi k
in
die
gleiche Rich ung).
des
Sch eibe schen
Kos en heo ems
ü
die
Theo ie
de
P eisbildung
bei
ö en lichen
Un e nehmen,
in:
F anz
G eiß,
Philip
He de -Do neich,
Wilhelm
Webe
(H sg.):
De
Mensch
im
sozio-ökonomischen
P ozeß,
Fes sch i
ü
Wil id
Sch eibe
zum
65.
Gebu s ag,
S.
187
.,
hie
S. 190 .
87
Es
handel
sich
um
lang is ige
Du chschni skos en,
die
on
den
lang-
is igen
G enzkos en
abweichen
können.
Es
sei
einge äum ,
daß
de
on
U a
Schellhaaß
e wende e
G enzkos enbeg i
ü
die
Theo ie
de
P eisbildung
bei
ö en lichen
Un e nehmen
uch ba
is . Vgl.
dazu
Theo Thiemeye :
Das
Sch eibe sche
Kos en heo em
...
, a.a.O., S.
194
.
88
U a
Schellhaaß: Ökonomische
P obleme
...
, a.a.O., S.
95.
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142
Theo
Thiemeye
Leis ungen
de
ambulan en
Ve so gung eine Tendenz
zu
zwei achen
Dynamisie ung:
De
Fehle
lieg
da in,
daß sich
die
Ve handlungen
nich
am
Gesam einkommen
de
Ä z e,
sonde n
am
En gel
je
Leis ung
o ien ie en.
In
Hono a e handlungen
wi d
mi
-
wenn
auch
o de -
g ündige
-
Plausibili ä die
Ansich
zu
Gel ung
geb ach ,
daß
die
Einzelleis ungs e gü ungen zumindes
in
Anlehnung
an
die
allgemeine
Einkommensen wicklung
e höh
we den
müß en
(was zu
linea en
An-
hebungen
de
Einzelleis ungs e gü ungen
de
GOÄ üh ) Oo. Gleich-
zei ig e möglich
abe
de
medizinisch- echnische
Fo sch i
Meh lei-
s ungen
des A z es
je
Zei einhei . (Ä z liche sei s
wi d
au
ä z liche
Meh leis ungen
und
die wachsende
Mo bidi ä
de
Ve siche en als
G und
des Einkommenszuwachses hingewiesen.)
En sche~dend
is
jeden-
alls,
daß
die
Einkommen
de
niede gelassenen
Ä z e
s ä ke
s eigen
als
das Sozialp oduk ,
das
Du chschni seinkommen ähnliche
Be u sg up-
pen
-
ode
welche Bezugsg uppe
man
auch
wählen
mag. Die ho nungs-
lose Dis anz zwischen ·den Einkommen niede gelassene
Ä z e
und
den
besoldungs ech lich ,gebundenen
Einkün en
de
Ä z e
in
de
Sozial-
e wal ung
läß
beispielsweise keine lei
Ho nung
au
eine Besei igung
des
Ä z emangels
im
ö en lichen Diens zu
O
.
E weis
sich
das
Ein-
kommen
de
niede gelassenen
Ä z e
a sächlich als
de
en scheidende
Bezugsmaßs ab
ü
die
K ankenhausä z e
ode
wi d
,ga
ein
solche
Bezug als
no wendig
pos ulie ,
e geben
sich
wenig
e euliche
Pe spek-
i en
02
.
S.
131-134;
Theo
Thiemeye :
En wicklung
de
Gesundhei sleis ungen,
de en
Kos en
und
ih e
G ünde,
in:
Die
Be iebsk ankenkasse,
59.
Jg.
NI'.
10,
S.
253
bis
258.
100
E s
in
neue e
Zei
mach
sich
eine
Tendenz
zu
"s uk u ellen"
E höhun-
gen
de
Einzelleis ungs e gü ungen
beme kba ,
die
zu
eine
ela i en
Ve -
langsamung
de
Ve gü ungen
ü
übe wiegend
echnische
Leis ungen
üh
und
dami
unse e
o
zwei
Jah en
o ge agenen
K i ik,
die
auch
in
die
WWI-S udie
Eingang
ge unden
ha ,
Rechnung
äg .
101
Nich
nu
besoldungs ech liche,
sonde n
auch
ande e
Fak o en,
die
hie
nich
e ö e
we den
können,
lassen
den
ö en lichen
Diens
ü
den
ä z -
lichen Nachwuchs
als
nich
a ak i
e scheinen.
102
Eichho n
sch eib
un e
Bezug
au
die
Ve häl nisse
on
1971:
"Um
eine
Vo s ellung
om
Um ang
de
gegenwä igen
En las ung
de
Sozialleis ungs-
äge
du ch
die
Zahlungen
de
s a ionä en
Selbs zahle pa ien en
an
die
lei-
enden
K ankenhaus achä z e
zu
gewinnen,
sei
olgende
Beispiel echnung
anges ell :
Die
Liquida ionseinnahmen
eines
lei enden
K ankenhaus acha z es,
de
100
Be en
be eu ,
da on
10
Be en
ü
Selbs zahle ,
sollen
jäh lich
100000
DM
be agen.
Selbs
dann,
wenn
man
da on
ausgeh ,
daß
diese
A z
ü
die
Be euung
de
Selbs zahle pa ien en
den
d ei achen
Zei au wand
be-
nö ig ,
sub en ionie en
die
Selbs zahle pa ien en
diese
chi u gischen
Ab ei-
lung
die
Sozialleis ungs äge
mi
jäh lich
d.
75000 DM.
Fü
das
gesam e
Bundesgebie
e gib
sich
aus
eine
Hoch echnung
bei
d.
460
000
Be en
de
allgemeinen
K anken e so gung
dami
eine
jäh liche
Gesam en las ung
on
d.
350
Millionen
DM.
Diese
Be ag
e höh
sich,
wenn
man
mi
höhe en
Li-
quida ionseinnahmen
echne
und
wei e hin
auch
die
d.
225000
Be en
de
Sonde k anken e so gung
in
die
Rechnung
einbezieh .
Dabei
is
anzunehmen,
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K ankenhaus inanzie ung 143
Bei
den
be ei s
beschlossenen
ode
(Somme 1973)
o liegenden
K an-
kenhausgese zende
Lände
se zen
sich olgende
Lösungen
du ch:
1.
Die
Ä z e
mi
Liquida ions ech
haben
mi
wachsendem
Liquida-
ionseinkommen
gemäß
gese zliche
Vo sch i
einen
wachsenden
An eil
an
die
nachgeo dne en
Ä z e
wei e zulei en.
2.
Ein
Teil
des
Liquida ionseinkommens
ließ
dem
K ankenhaus-
äge
zu
(als
Nu zungsen gel
ode
abe
auch
zu
Abdeckung
de
all-
gemeinen
Unkos en),
de
ande e
Teil ließ
in
einen
Fonds,
de
gemäß
Beschluß des
ä z lichen
Vo s andes
bzw.
des
ä z lichen
Di ek o iums
e eil
wi d.
Das
Liquida ions e häl nis
kann
en wede
zwischen
dem
liquida ionsbe ech ig en
A z
unmi elba
e einba
ode
übe
den
K ankenhaus äge
abgewickel
we den.
Eigena ige weise
auch
de
naheliegende
Gedanke,
daß
angesich s
des
Mangels
an
P legek ä en
auch
das
p lege isch
ä ige
Pe sonal
mi
in
den
Ve eilungsp ozeß
ein-
bezogen
we den
könne,
nu
sel en
au
lo3
•
15. K ankenhausä z liche und k ankenhausschwes e liche Ve einigungen
Eine
lebha e
Diskussion
ha
de
Vo schlag
Philipp
He de -Do n-
eichs
zu
eine
"k ankenhausä z lichen
Ve einigung"
ausgelös l°4,
die
-
in
Analogie
zu
den
kassenä z lichen
Ve einigungen
im
Be eich
de
am-
bulan en
Behandlung
-eine sei s
die
Gesam hei
de
K ankenhaus-
ä z e
e e ende
kollek i e
Ve agspa ne
de
Kassen
sein
sollen,
die
Hono a e eilung
du ch üh en
und
gegenübe
de
Ö en lichkei
den
sog.
Siche s ellungsau ag
übe nehmen
(in Analogie
zu
§ 368 I RVO)
sollen.
Wenngleich
de
Gedanke
om
Ha mannbund
lo5
und
om
Ma bu ge
Bund
(Ve band
de
anges ell en
und
beam e en
Ä z e
Deu schlands)
au genommen
und
in
e was
a iie e
Fo m
p opagie
und
auch
au
Ve anlassung
de
Bundesä z ekamme
disku ie
106
wu de,
konn e
e
daß Einnahmen
in
Höhe on 100000
DM
jäh lich aus de Be euung on zehn
s a ionä en Selbs zahle pa ien en noch
un e
dem Du chschni liegen."
Sieg-
ied
Eichho n:
K ankenhausbe iebsleh e,
2.
Bd.,
S.
270.
103 Eingehende hie zu WilheZm
Adam:
Mode nes K ankenhaus, a.a.O.,
S.109 .
104 Vo ag PhiZipp
He de -Do neichs
au dem "Symposium übe F agen
de Finanzie ung, O ganisa ion und
S uk u
des K ankenhauswesens" , Inns-
b uck,
Janua
1969,
im Wo lau abged uck in de Ve ö en lichung des Ma -
bu ge Bundes mb-de a z
1969,
S.
121.
Vo allem PhiZipp
He de -Do neich
un e Mi wi kung on
W.
Ge deZmann und
W.
Kö z:
Hono a e o m und
K an-
kenhaussanie ung, Be lin
1970.
105 Zu den Ä z e e bänden gl. die Hinweise bei
Ma ina
EZisabe h
Pe e ,
A . Ä z e e bände, in: Kleines Wö e buch zu A bei s- und Sozialpoli ik,
F eibu g i. B .
1972,
S.
12
.
lOG
Vgl.
Diens
ü
Gesellscha spoli ik N .
7/1970.
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144
Theo Thiemeye
sich
in
de
agespoli ischen
P axis
nich du chse zen. Dennoch
we den
sich einige
Aspek e
de
A gumen a ion
He de -Do neichs
seh bald
als
ak uell
e weisen. Das
gil
o
allem
ü
die
E wei e ung
des
zwei-
ge eil en
P legesa zes,
de
die
bishe ige Diskussion
as
ausschließlich
behe sch e, zu
eine
d ei eiligen
Gliede ung
de
Gesam kos en. Diese
" d ei eilige P legesa z"
um aß
a)
die Vo hal ekos en;
b)
die
gewe blichen Be iebskos en,
die die
Kos en
des
K ankenhauses
als "P legeho el" um assen, einschließlich
de
Löhne
und
Gehäl e
des echnischen Pe sonals, des
Ve wal ungspe sonals
und
des Reini-
gungs-
und
Küchenpe sonals;
c)
die Diens leis ungskos en, die Bezüge
de
Ä z e
und
des
P lege-
pe sonals.
Die
op imale
Lösung des
Finanzie ungsp oblems
sah
He de -Do n-
eich
a)
in
de
übe nahme
de
Vo hal e kos en du ch die ö en liche Hand,
o
allem
in
Ve bindung
mi
den
zen alen
Planungsau gaben,
b)
in
de
Bes immung
de
P legesä ze (in
einem
eingeeng en
Sinne
als
Abgel ung
ü
die
Kos en
des
K ankenhauses
als P legeho el
e -
s anden),
du ch
Ve handlungen
zwischen
K ankenhaus äge n
und
Kassen,
und
schließlich
c)
in
de
Abgel ung
de Leis ung de K ankenhausä z e
und
des P lege-
pe sonals
du ch
'eine
Gesam e gü ung,
die
zwischen
den
K anken-
kassen
und
den
k ankenhausä z lichen
(bzw.
k ankenhausschwes e -
lichen)
Ve einigungen
e einba
we den
soll en. Die
Kassen
zahlen
die
"Gesam e gü ung"
als
To alabgel ung
an
die
Ve einigungen,
die
ih e sei s
-nach
im
in e nen
En scheidungsp ozeß
bes imm en
Schlüsseln -die
Ve eilung
de
Gesam e gü ung
übe nehmen.
De
Vo schlag
wü de
au
eine Ablösung
de
unmi elba en
a bei s ech -
lichen
ode
beam en ech lichen
Bindung
de
Ä z e
und
des P lege-
pe sonals
an
den
K ankenhaus äge
du ch eine
kollek i e agli-
che
Ve einba ung
zwischen
den
k ankenhausä z lichen
Ve einigungen
und
den
Kassen
hinauslau en
und
-diese Gedanke,
on
He de -
Do neich
ehe
zu ückhal end
behandel ,
spiel e
in
de
ö en lichen
Diskussion sei ens
de
Ä z e
eine
bedeu ende
Rolle -
ein
Elemen
de
"F eibe u lichkei "
auch
in
den
Be eich
de
k ankenhausä z li-
chen
Tä igkei
hinein agen.
Das He de -Do neich-Modell
is
in
de
Folgezei (zumal
den
Jah en
1969 -1971)
in
zahl eichen
Va ian en
disku ie
wo den
107
• Die
an
107 Eine seh gu e Zusammen assung mögliche k i ische Einwände bei
Sieg ied
Eichho n:
K ankenhausbe iebsleh e, Bd.
2,
a.a.O.,
S.
273
.
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K ankenhaus inanzie ung
145
die
k ankenhausä z lichen
Ve einigungen
zu zahlende
Gesam e -
gü ung
hä e
sich
z.
B. aus
Einzelleis ungs e gü ungen
in
An-
lehnung
an
die GOÄ zusammense zen können,
hä e
abe
auch
au
Fallpauschalen
(nach Diagnoseg uppen)
ode
pe sonenbezogene
Mona s-
pauschalen (in
"Auszahlungsquo en"
und
kollek i e aglichen
Sonde -
e gü ungen)
abs ellen
können
108•
De
Ve eilungsmodus
inne halb
de
k ankenhausä z lichen
Ve einigung
wä e
p inzipiell
unabhängig
gewe-
sen
on
den
G ößen, aus
denen
sich die
Gesam e gü ung
zusammen-
se z .
Wenn
die Diskussion inzwischen auch
abgeklungen
is , so
bleib
doch
ein
zen ale
Ausgangspunk
de
E wägungen
He de -Do neichs
ak uell:
nämlich
seine
Hypo hesen übe die un e schiedliche Kos enen -
wicklung
in
den d ei Kos enbe eichen:
a) Die Vo hal e kos en
ode
In es i ionskos en
(ode die en scheidende
Bezugsg öße
"Be enwe ")
we den
s eigen. Ob sie 'gegenübe
de
all-
gemeinen
P eis-
und
Kos enen wicklung
übe p opo ional
s eigen
we -
den,
is
ü
die
ak uelle
P legesa z-Diskussion
nich
meh
ak uell,
da sie
im
P legesa z nich
meh
en hal en
sind.
b) Die gewe blichen Be iebskos en
we den
sich nach Ansich
on
He de -Do neich
in
e wa
an
die allgemeine
P eis-
und
Kos enen wick-
lung
anlehnen.
c)
Die Kos en des Diens leis ungsbe eiches
we den
jedoch
übe p o-
po ional
s eigen,
weil
diese Be eich
ela i
wenig
a ionalisie ungs-
ähig
is
109•
In
de
Ta
läß
sich es s ellen,
daß
die
Zahl
de
Ä z e
je
Pa ien
ge-
s iegen
is .
Indes
läß
diese
Index
nich
unbeding
au
eine
quali a i e
Ve besse ung
de
ä z lichen
Ve so gung
im
K ankenhaus
schließen,
weil
sich das
Ve häl nis
on
höhe
quali izie en
K ä en
zu
wenige
quali izie en
K ä en
e schoben
haben
kann,
d. h. also
das
Ve häl nis
on oll ausgebilde en
Ä z en
e l.
mi
Facha z ausbildung
zu noch
in
de
Ausbildung
be indlichen Ä z en.
Daß
die
Kos en
im
Diens leis ungs-
be eich des
K ankenhauses
übe p opo ional
s eigen
we den,
e gib
sich
auch in olge
de
u.
a.
on
Sieg ied
Eichho n
llO
be on en
No wendigkei ,
im
K ankenhaus die Sechs agewoche
mi
Zweischich enbe ieb siche -
zus ellen. Diese
Fo de ung
e gib
sich
p imä
aus
de
"beda swi -
scha lichen"
Funk ion
des
K ankenhauses
und
wi d
nu
mi elba
du ch
108 Eine eine Fo m de Einzelleis ungs e gü ung hiel
He de -Do neich
ü unwah scheinlich, ehe ein "Mischsys em, bes ehend aus G undgehäl e n
und Leis ungs- und ande en Zulagen ode Au schlägen."
VgI.
dazu: "Wohin
üh de ,He de '-Plan?", in: A bei und Sozialpoli ik,
25.
Jg.
1971,
He 5
(Mai).
109
Philipp
He de -Do neich
u.
a.: Hono a e o m
...
, a.a.O.,
S.
32.
110 Das K ankenhaus
1971,
S.
302,
1972,
S.
82.
10
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
82
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146
Theo
Thiemeye
Kos enübe legungen,
wie
Ve kü zung
de
Ve weildaue
und
op imale
Auslas ung
hochwe ige medizinische Agg ega e e eich .
Man
wi d
eine sei s
dem
K ankenhauspe sonal
die
Ve kü zung
de
A bei szei
nich
o en hal en,
ande e sei s
abe
auch nich das Wochenende
am
F ei ag
o mi ag
beginnen
lassen
können.
16. Zu möglichen En wicklung
de K ankenhaus inanzie ung in de nächs en Zukun
Wo au
es
in
diesem
Zusammenhang
ankomm ,
is
die Ta sache,
daß
die K ankenhausp legesä ze
zumal
nach
den
gegenwä igen
Bes im-
mungen
des
KHG
und
de
BP lV
pe manen
im
Ve häl nis
zu
allge-
meinen
Einkommens-,
P eis-
und/ode
Kos enen wicklung
übe p opo -
ional
s eigen
we den.
Wenn
wi
ande e sei s
es ges ell haben,
daß
die
Wendung
"sozial agba e P legesä ze" des § 1
KHG
keine
e eilungs-
poli ische
Bedeu ung
ha ,
sonde n
sinn oll
nu
im
Sinne
on
"poli isch-
op isch-oppo un" -
in
mode nis ische Te minologie: "p agma isch"
-
in e p e ie
we den
kann, e gib sich no wendig,
daß
die
K anken-
hausp legesä ze
seh
bald
nich
meh
"sozial
agba "
in
dem
a ionali-
ä s eindlichen
Sinn
des § 1 sind.
Dami
wi d
He de -Do neichs
F age
wiede
ak uell: Welche Mechanismus bie e sich
au
Daue zu Finan-
zie ung de übe p opo ional s eigenden Kos en
an?
Daß auch Sozial-
poli ike
wie
Wal e
Aue bach111, die aus einem öllig
ande en
Gedan-
kenk eis
schöp en als He de -Do neich, ühzei ig
au
das
Konzep
des
d eige eil en P legesa zes hingewiesen haben, soll e
Ve anlassung
sein,
das
P oblem
ech zei ig
au
b ei e
Ebene noch
einmal
anzugehen: Die
F age, ob nich auch
ein
Teil de Pe sonalkos en
aus
ande en
Quellen
als
den
P legesä zen
zu
inanzie en
sind
-Aue bach
e weis
au
die
ö en lichen
Haushal e
-,
wi d
sich
de
Diskussion
de
kommenden
Jah e
au zwingen112•
17. Maßnahmen zu Einsch änkung
de Nach age nach Leis ungen de Aku k ankenhäuse
Neben
de
Re o m
des P legesa zsys ems
we den
o
allem
olgende
Maßnahmen
zu
Ve kü zung
de
Ve weil
daue
ode
zu
Einsch änkung
de
Nach age nach
K ankenhausleis ungen
e ö e :
111 Vgl.
dazu
Ha ald
Clade:
Re o m o schläge
zu
K ankenhaus nanzie ung,
in:
Be ich e
des
Deu schen
Indus ie-Ins i u s
zu
Sozialpoli ik,
Jg.
3,
1969,
S.
73
.
Aue bach
eil
in
(a)
E s in es i ionskos en,
(b)
lau ende
Be ei hal-
ungskos en
und
(e) Benü ze kos en, wobei
e
in
die
"lau enden
Be ei hal ungs-
kos en"
einen
Teil
de
Pe sonalkos en
mi
einbezieh .
(a)
und
(b) sollen
aus
dem
ö en lichen
Haushal
inanzie
we den
(Clade, a.a.O., S. 74).
112 K i isch dazu:
Sieg ied
Eichho n:
K ankenhausbe iebsleh e,
Bd. 2,
a.a.O., S.
271.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30
K ankenha us inanzie ung 147
1.
Ab ennung
on
In ensi s a ionen
und
Rehabili a ionss a ionen
aus
dem
Be eich
de
No mal-S a ionen
113,
ode
T ennung
on
Aku be en
und
Nachso gebe en;
2.
Ausgliede ung
on
Langliege ab eilungen
ode
E ich ung
on
Langliege k ankenhäuse n;
3.
halbs a ionä e
Behandlung
in
Tages-
ode
Nach kliniken;
4.
ambulan e
Vo -
und
Nachbehandlung
du ch
die
K ankenhausä z e
und
die
Ein ich ung
nachs a ionä e
Be euungs-
und
Be a ungsein ich-
ungen;
5.
Ein ich ung
on
Nachso gekliniken
als
Ein ich ungen
des
Aku -
K ankenhauses
und
in
enge
äumliche
Ve bindung
mi
diesem.
Nach
den
E gebnissen
eine
P ognos-S udie
114 soll sich
die
Ve weil
daue
in
den
Aku be en
um
25
O o
senken
lassen.
De
Be enwe
in
den
Nachso ge-
kliniken
wi d
in
de
S udie
au
40000
DM
im
Ve gleich
zu
100000 DM
ü
das
no male
K ankenhausbe
geschä z .
6.
Ein ich ung
on
Hos els,
in
die
die
Pa ien en,
die
aus
den
K anken-
häuse n
en lassen
sind,
eingewiesen
und
on
den
K ankenhausä z en
wei e
behandel
we den
können;
7.
Ausdehnung
des
Belega z sys ems,
wozu
sich
o
allem
die
kleinen
K ankenhäuse
eignen,
die -
en gegen
de
dominie enden
Meinung
de
K ankenhausplane
-
eine
wich ige
Funk ion
neben
den
allgemei-
nen
K ankenhäuse n
haben
könn en.
8.
G uppenp axen,
Gemeinscha sp axen
und
Gemeinscha slabo s,
die
die
diagnos ischen
Möglichkei en
de
niede gelassenen
Ä z e
e wei e n
und
dami
einen
g oßen
Teil
de
nu
diagnos ischen
Zwecken
dienenden
Einweisungen
e meiden
hel en
könn en.
Ob
G uppenp axen
zu
Lösung
de
P obleme
bei agen
können,
muß
nach
neue en
us-ame ikanischen
Un e suchungen,
au
die
Elisabe h
Lie mann-Keil
e weis ,
als
auße -
o den lich
zwei elha
e scheinen.
"Die
E ah ungen
mi
den
G uppen-
p axen
zeigen,
daß
diese
O ganisa ions o m
nich
das
häl ,
was
on
ih
e wa e
wi d,
weil
die
Vo ausse zungen
ü
ein
e olg e sp echen-
des
Ve hal en
in
solchen
P axen
nich
gegeben
sind."
Die
Ä z e
a bei-
e en
in
G uppenp axen
wenige .
Die
ökonomische
Theo ie
des
G uppen-
e hal ens
mache
ein
solches
E gebnis
plausibel:
"Die
A bei s eilung
und
de
gemeinsame
Einkommenswe ,
die
danach
e olgende
Einkom-
mensau eilung,
minde n
den
An eiz
zu
eigenen
Ini ia i e.
Die
Tendenz,
113
E win
Jahn:
Funk ionsdi e enzie ungen im K ankenhauswesen, a.a.O.,
S. 103
.
114 "Eine medizinisch
und
wi scha lich posi i e Lösung zu En las ung on
Aku k ankenhäuse n", Basel 1972. Dazu o allem auch
Wilhelm
Adam:
Mo-
de nes K ankenhaus, S.
51
.
10·
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30
148 Theo Thiemeye
zum
Nu zen
de
G uppe
zu
a bei en,
sink
mi
de
G öße
de
G uppe."
Die
E wa ung,
daß
es
zu
wenige
übe weisungen
in
K ankenhäuse
komme,
we de
nich
e üll
115•
Lie mann-Keil
wa n
nachd ücklich
o
G uppenp axen.
Einige
de
wi kungs olls en
und
schnell zu
ealisie enden
Möglichkei-
en,
nämlich
o
allem
die
·ambulan e
Nachbehandlung
und
die
halb-
s a ionä e
Behandlung
sind
bishe
am
Wide s and de In e essen e -
e ungen de Ä z e
und
am gel enden Kassena z ech geschei e .
Das
Kassena z ech
läß
eine
Be eiligung
on
K ankenhausä z en
nu
zu,
"so e n
eine
Be eiligung
no wendig
is ,
um
eine
aus eichende
ä z liche
Ve so gung
de
Ve siche en
zu
gewäh leis en"
(§ 368 a, Abs. 8 RVO).
De
jah zehn elange
Kamp
de
ä z lichen
In e essen e e ungen
ge-
gen
den
Gedanken
de
-
e l.
soga
kasseneigenen
-Ambula o ien
ode
-
eali ä snähe
-
die
Einbeziehung
de
K ankenhäuse
in
die
nich -s a ionä e
Ve so gung
mi
ä z lichen
Leis ungen
116
wu de
du ch
die
neue
De ini ion des
K ankenhauses
in
§
2,
die
on
de
bishe
gül i-
gen
P legesa zVO
on
1954 .abweich ,
e neu
en lamm .
Die
Bundes-
ä z ekamme
be ach e e
es
als
Ala mzeichen,
daß
nach
ih e
Meinung
die
Un e b ingung
und
Ve p legung
nich
meh
das
"p imä
kennzeich-
nende
Wesensme kmal"
sei.
Eine
be ech ig e
F age
is
selbs e s ändlich,
ob
die
K ankenhäuse
und
zumal
die
K ankenhausä z e
übe haup
in
·de
Lage
sind,
zusä z-
liche
Au gaben
zu
übe nehmen.
Die
Du ch üh ung
de
ambulan en
Nach-
behandlung,
die
ohne
jede
Ve zöge ung
ausgebau
und
einge ich e
we den
muß,
is
selbs e s ändlich
nu
dann
und
insowei
akzep abel,
als
sie
mi
eine
Ve kü zung
de
Ve weildaue
einhe geh .
Is
so
eine sei s
das
Eind ingen
de
K ankenhausä z e
in
den
Be eich
de
ambulan en
Ve so gung
eine
unausweichliche
Maßnahme,
de
sich
auch
die
Ä z e e bände
heu e
nich
meh
e schließen
und
zu
de
sie
auch
konk e e
Vo schläge
lie e n,
so
is
umgekeh
die
Ausb ei ung
und
Fö de ung des Belega z sys ems, al,so
das
Eind ingen
de
niede gelas-
senen
Ä z e
in
die
s a ionä e
Ve so gung
im
Sinne
eines
in eg alen
Sys ems
on
s a ionä e
und
ambulan e
ä z liche
Behandlung
du ch-
aus
ziel üh end
l17
• Die
Auswei ung
des
Belega z sys ems
is
o
allem
im
Zusammenhang
mi
de
Ve wendung
de
Kleink ankenhäuse
wich-
115
Elisabe h
Lie mann-KeiZ:
E ah ungen mi G uppenp axen und Ge-
sunde hal ungso ganisa ionen in den USA, in: Deu sches Ä z ebla 1972, N . 5
.
3.
2.
1972.
116
Zu
wei e en Diskussion um diese F age gl.
u.
a.
Ha aLd CLade:
K an-
kenhaus inanzie ung imme noch ums i en, in: Ä z liche P axis 15.
6.
1971.
117 Wenn man die poli ischen Aus älligkei en ä z liche Ve bandso gane zu
übe lesen e s eh , kann als Beleg gel en
Fe dinand
Fuchs: K ankenhäuse
segeln au
de
poli ischen
Woge,
in: De niede gelassene A z ,
Juni
1973.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30
K ankenhaus inanzie ung
149
ig,
de en
Zukun
inso e n
ge äh de
is ,
als
die
heu e
o he schenden
K ankenhausplanungen
K ankenhäuse
nu
ab
eine
Mindes g öße
on
100
Be en
ü
be iebswi scha lich
e e ba
hal en.
Kleink anken-
häuse
sind
nu
dann
nich
meh
akzep abel,
wenn
jede
T äge
den
Eh geiz
ha ,
sie echnisch-medizinisch so
auszuges al en
wie
allgemeine
K ankenhäuse .
Kleink ankenhäuse
können
du chaus
im
Sinne
on
Be ens a ionen,die
on
Belegä z en
be eu
we den
können,
"g öße e
Be eiche
de
bishe
dem
K ankenhaus
o behal enen
Diagnos ik
mi
ge inge
Komplika ionswah scheinlichkei
übe nehmen
und
so hoch-
spezialisie e
Kliniken
nachhal ig
en las en"118. Die
Angliede ung
solche
Be ens a ionen
an
G uppenp axen
kann
du chaus
uch ba
sein.
Indes
is
zu
p ü en,
ob
und
inwiewei
du ch
solche
Maßnahmen
mi
inanzielle
Fö de ung
de
ö en lichen
Hand
neue
Be eiche monopoloide
p i a -
wi scha liche
Aneignung
e ö ne
we den.
Zusammen assung
Es ging
in
de
o liegenden
Un e suchung
da um,
Gesich spunk e ü
eine "op imale" Finanzie ung
de
K ankenhauswi scha
zu gewinnen.
Die klassische
Be iebswi scha sleh e
kann
ü
die
Finanzie ungs-
p obleme
dieses
gemeinnü zigen
(gemeinwi scha lichen)
Be iebs yps
keine
K i e ien
zu
Ve ügung
s ellen:
F agen
des
op imalen
Ve schul-
dungsg ades,
de
op imalen
Selbs inanzie ung,
de
op imalen
Ausschü -
ungspoli ik
usw.
sind
ü
wei e
Be eiche
de
gemeinwi scha lichen
Be iebe
i ele an ,
ganz gewiß
ü
die
K ankenhauswi scha
im
ö en -
lichen
und
eigemeinnü zigen
Be eich. Die
K ankenhauswi scha
is
dadu ch
gekennzeichne ,
daß
in
ih
nich
nu
ü
die ö en lichen,
sonde n
auch
ü
die
nich -s aa lichen
gemeinnü zigen
Be iebe
das
Rückg i s-
p inzip
i.
S.
on
Ka l
Oe legil ,
d.
h.
die
Un e nehmen
können
zu
Siche ung
ih e
be ieblichen
Finanzwi scha
au
ö en liche
Haus-
hal e
zu ückg ei en.
Zen alp oblem
is
also:
gib
es
ein
"op imales Ve -
häl nis" zwischen Finanzie ung übe ö en liche Haushal e
und
Finan-
zie ung
übe
den P eis.
(Finanzie ung
"übe
den
P eis"
mein
hie
im
Sinne
des
e wei e en
Finanzie ungsbeg i s
nich
nu
"Selbs inanzie-
ung"
als
Eigenkapi albildung,
sonde n
Zu üh ung
on
Zahlungsmi eln
übe haup .)
Wei e s:
Finanzie ung
übe
den
P eis
mein
nich
unmi elba e
Finan-
zie ung
du ch
die
Leis ungsemp änge ,
sonde n
in
de
Meh zahl
de
Fälle
mi elba e Finanzie ung du ch pa a iskalische Gebilde (Sozial e -
siche ungs äge
).
a) De Ein luß des Finanzie ungs e ah ens au die Nach age.
Wi
kamen
zu
dem
E gebnis,
daß
sich die üblichen "Ma k gese ze", d. h. die
118 F. F i z: K ankenhausp obleme
...
, a.a.O.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30
150
Theo Thiemeye
Annahme,
daß
de izi ä e
P eise
Nach age p o ozie en,
nich
au
den
"Ma k "
de
K ankenhausleis ungen
übe agen
lassen.
Wede
p o o-
zie en
de izi ä e P legesä ze
ode
e mein liche
Unen gel lichkei
unan-
gemessene Nach age, noch
üh en
kos endeckende P legesä ze zu
eine
gesundhei spoli isch
und
sozialpoli isch nich
akzep ablen
Einsch än-
kung
de
Nach age.
Gegenübe
dem
K ankenhausau en hal
bes ehen
wi ksame
Mo i a ionsba ie en,
die
- on
Ausnahme ällen
(z.
B.
Al e s-
p lege älle)
abgesehen
-die leich e ige
Inansp uchnahme
e hinde n.
Zudem:
Die En scheidung
übe
die
Inansp uchnahme
lieg
nu
zum
ge ings en
Teil
beim
Emp änge
de
Leis ung. Die These,
daß
mi
s ei-
gendem
Einkommen
die
Nach age nach
K ankenhausleis ungen
s eig ,
is
nu
als gesam gesellscha liche Hypo hese ich ig: Als Aussage
übe
das indi iduelle
Nach age e hal en
is
sie alsch.
Vieles
sp ich
ü
die e schieden lich
in
de
Li e a u
e e ene
empi isch beleg e Ta sache,
daß
sich das
Angebo
an
K ankenhaus-
be en
seine eigene Nach age scha . Die
Zahl
de
Einweisungen
in
einem
Gebie
wächs
mi
de
Zahl
de
Be en,
die
Ve weildaue
nimm
mi
s eigendem
Be enangebo
zu: Die
Auslas ung
o handene
Be en
is
mi hin
kein
In es i ionsk i e ium.
Als
In es i ionsmo i e
spielen
P es igegesich spunk e
on
K ankenhaus äge n
(Gemeinden,
ei-
gemeinnü zige T äge ),
K ankenhaus e wal ungen
und
Che ä z en
eine
en scheidende Rolle.
Mi
de
Zen alisie ung
de
In es i ionsen schei-
dungen
gemäß
K ankenhausplanung
de
Lände
e lie
dieses
In es i-
ionsmo i
nich
an
Bedeu ung.
K ankenhausin es i ionen
dienen
-
so
mein
man
-
de
Wähle -S immen-Maximie ung.
K ankenhaus-
in es i ionen
we den
also nich
in
e kennba em
Ausmaß
on
de
Nach-
age
(dem
Beda )
s imulie ,
sonde n
die
Ini ia i e
s amm
aus
dem
In es i ionsbe eich.
Die
Ve weildaue
läß
sich nach
o he schende
Meinung
du ch
die
ambulan e
Vo -
und
Nachbehandlung
in
K ankenhäuse n
d as isch
kü zen,
de en
Zulassung
on
den
Ä z e e bänden
mi
Hil e
des
gel en-
den
Kassena z ech s
bishe
e hinde
wu de.
Die
ambulan e
Vo -
behandlung
könn e
Einweisungen
zu diagnos ischen Zwecken einsch än-
ken, die
ambulan e
Nachbehandlung
den
En lassungszei punk
de
Re-
kon aleszen en
o e legen.
De
Kos ensenkung
dienen
-so
mein
man
-
die
Ausgliede ung
on
Rekon aleszenz-
und
Langliege ab ei-
lungen,
e ne
die
Ein ich ung
on
Hos els
und
Nachso gekliniken.
b) De Ein luß des Finanzie ungs e ah ens
au
das Angebo .
E weis
sich also
de
unmi elba e
Ein luß
de
Finanzie ungsme hoden
(ein-
schließlich
de
P eisbildung)
au
die Nach age
als
ela i
,ge ing, so
wi d
im
Gegensa z
dazu das Angebo maßgeblich beein luß ,
und
zwa
in
iel ache Weise: Die Teil inanzie ung
übe
ö en liche Haushal e
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K ankenhaus inanzie ung
151
s ell
de
Absich nach
-au
eine
Ko ek u
des
In es i ions e hal ens
de
K ankenhaus äge
ab:
S ando ,
Be iebsg öße,
Angebo ss uk u
sollen -au einande
abges imm
we den.
De
zwei eilige P legesa z
mi
de
übe nahme
de
Vo hal ung
du ch
die ö en lichen
Haushal e
dien
also
de
Angebo s egulie ung.
Zudem
gib
es zwischen
de
S uk u
und
de
Höhe des
on
den
Sozial e siche ungs-
und
sons igen Sozialleis ungs-
äge n
bzw.
P i a pa ien en
zu
zahlenden
P legesa zes
und
dem
men-
genmäßigen
Angebo
de
Le~s ung
einen
unmi elba en
Zusammenhang:
Bei
einhei lichem P legesa z
p o
Tag
äg
eine
Ve länge ung
de
Ve -
weHdaue
dazu
bei,
einen
übe schuß
ode
einen
Deckungsbei ag
zu
Abdeckung
on
De izi en zu e zielen. Ob
und
inwiewei
gespal ene
P legesä ze
(z.
B.
Einmalgebüh
nach
Diagnoseg uppen
und
ela i
nie-
d ige Tagesp legesä ze) die medizinisch nich
beg ünde e
Ve länge ung
ode
Ve kü zung
de
Ve weildaue
e hinde n,
beda
seh
sub ile
Un e suchungen, die
bishe
nich
geleis e
wo den
sind.
Ge ade
ge-
spal ene P legesä ze diese
A
leis en
-geschick
ausgenu z
-
de
e -
s eck en
übe schuße zielung
Vo schub. Das
Fehlen
sys ema ische
p eis-
heo e ische
Fo schungen
im
Be eich
de
gemeinnü zigen
Angebo s-
echnik
e weis
sich auch
in
diesem
Zusammenhang
als e hängnis oll.
De
Ve o dnungsgebe
wa
.gu
be a en,
gegen
alle
Einwände
o läu ig
am
einhei lichen P legesa z
zumindes
im
P inzip
es zuhal en.
c)
Ve eilungspoLi ische
Aspek e
de Finanzie ungs e ah en.
En -
gegen
'allgemein
o he schende
Meinung
is
-
ein
einige maßen
unk-
ions ähiges
Sys em
de
sozialen
K anken e siche ung
mi
einem
wi k-
samen
Solida ausgleich
o ausgese z
-
de
kos endeckende P legesa z
e eilungspoli isch nich nach eilig. Das
gil
selbs
ü
den
Fall,
daß
-
wie
in
de
Bundes epublik
Deu schland
-
de
im
P inzip
ideale
Solida -
ausgleich
in
seine
Wi ksamkei
eingeeng
wi d
du ch
die
Bei ags-
bemessungsg enze,
o
allem
abe
die Ve siche ungsp lich g enze
und
den
e eilungspoli isch
an ech ba en
Ausschluß
de
Höhe e dienenden
aus
dem
Solida ausgleich. Diese Mängel
we den
in
Hinsich
au
die
Nach age nach
K ankenhausleis ungen
dann
kompensie ,
wenn
man
un e s ell ,
daß
die Nich -Mi gliede des GKV-Sys ems, die
K anken-
haussonde leis ungen
und
die Möglichkei
de
Behandlung
als
P i a -
pa ien
in
Ansp uch
nehmen,
dem
gesonde en
Liquida ions ech
de
Ä z e
un e liegen.
Au
diese Weise
agen
,sie
in
en scheidendem
Um-
ang
dazu bei, die
Einkommense wa ungen
de
lei enden
K ankenhaus-
ä z e
zu
be iedigen
und
dami
-so
jeden alls
die
he schende
Meinung
-die
Funk ions ähigkei
de
K ankenhäuse
zu siche n.
Is
-
was
on
kompe en e
ä z liche
Sei e
imme
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OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43464-0 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:30