Schul ze-Kimmle, Ho s -Die e
A icle
Uni e salbanken endenzen im b i ischen K edi wesen
K edi und Kapi al
P o ided in Coope a ion wi h:
Duncke & Humblo , Be lin
Sugges ed Ci a ion: Schul ze-Kimmle, Ho s -Die e (1974) : Uni e salbanken endenzen im b i ischen
K edi wesen, K edi und Kapi al, ISSN 0023-4591, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 7, Iss. 4, pp.
543-563,
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Be ich e
Uni e salbank endenzen im b i ischen K edi wesen
Wenn e s kü zlich ein p ominen e deu sche Bankie e klä e, e e -
wa e „eine Respezialisie ung des deu schen Typs de Uni e salbank hin
in Rich ung au das englische Spezialbankensys em"1, so dokumen ie
das einmal meh , wie wenig bekann hie zulande die Ta sache is , daß
in dem lange Zei du ch eine s ik e A bei s eilung gekennzeichne en
K edi wesen G oßb i anniens sei eine Reihe on Jah en in s e ig s ei-
gendem Ausmaß Zeichen eine Annähe ung an das du ch die Kombina-
ion on Einlagen-, K edi - und E ek engeschä sowie einen b ei ge-
s eu en Kundenk eis cha ak e isie e Uni e salbankensys em e kennba
sind. E lichen Ins i u en, die aus o nehmlich his o ischen G ünden
übe Jah zehn e hinweg au die Du ch üh ung säm liche b anchenübli-
chen Geschä e un e ih em Dach e zich e haben, e schein — wenn
auch nich o behal slos — ge ade das K edi wesen de Bundes epublik
als das gleichsam klassische Vo bild2.
I. Impulse ü die Abkeh om a bei s eiligen Sys em
1. Nachlassende We bewe bs ähigkei de Clea ing Banks
Ausgelös wu de diese Tendenz bei den Clea ing Banks, die sich als
bedeu ends e G uppe im englischen Bankgewe be adi ionell da au be-
sch änk en, übe ih ausgedehn es Ne z on übe 14 000 Filialen haup -
sächlich zinslose Sich einlagen anzunehmen, wäh end in ih em Ak i -
geschä die Gewäh ung on ku z is igen Obe ziehungsk edi en domi-
nie e, du ch den Ums and, daß ih e Einlagen in olge de ka ellmäßig
abgesp ochenen ehlenden Ve zinsung ü die lau enden Kon en und e -
häl nismäßig bescheidenen Ve gü ung ü Te mingu haben mi sieben-
1 Fü und wide Uni e salbanken. In: Handelsbla , Jg. 28 N . 59 (23./24.
3. 1973), S. 23.
2 Vgl. e wa Robe son, James: Social Democ acy and he Gi y. In: The
Banke , Vol. 123 (1973), S. 1247; Speech by he Go e no o he Bank o
England. In: Bank o England — Qua e ly Bulle in, Vol. 13 (1973), S. 57.
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ägige Kündigungs is (Maximalhabenzinsen on 1 - 2 % un e de
Bank a e) nich im gleichen Tempo wie jene ande e Ins i u ska ego ien
wuchsen3. Vo allem die 480 im Realk edi - und Spa geschä ak i en
Building Socie ies, die 73 p imä als Einlagensammels ellen ungie enden
p i a en T us ee Sa ings Banks und die zahl eichen, au dem Teilzah-
lungsk edi sek o ä igen Finance Houses konn en den Löwenan eil de
länge is igen Einlagen in den sechzige Jah en an sich ziehen. Die un e
den Clea ing Banks onangebenden Londone Häuse mi den noch im-
me jedes ande e inländische K edi ins i u im ku z is igen Einlagen-
und K edi geschä wei übe undenden -G oßbanken an de Spi ze (de-
en Zahl sich 1968/69 du ch Fusionen4 au die heu igen „Big Fou "
Ba clay s/Na ional Wes mins e /Midland/Lloyds eduzie ha ) sahen
sich dadu ch gezwungen, das zwischen ihnen abgeschlossene Zinsabkom-
men meh und meh du ch ih e Toch e gesellscha en zu un e lau en,
nachdem sie nich wei e in de Lage wa en, die E höhung ih es K edi -
olu'mens zu e heblichen Teilen du ch eine Ve minde ung de We -
papie anlagen zu kompensie en.
2. Besei igung de K edi pla ondie ung und Ka ell e einba ungen
Die E s a ung de Ba ikenhie a chie in G oßb i annien wa alle dings
nich nu in olge de ¡schon im Ap il 1963 om damaligen No enbank-
Gou e neu Lo d C ome und in zwei am lichen Enque en on 1967/685
k i isie en We bewe bsabsp achen6 de Clea ing Banks, sonde n auch
au g und de Res ik ionsmaßnahmen de Bank o England einge e en.
Die den einzelnen Ins i u en ü ih Ak i geschä au e leg en K edi -
pla onds mi ge ingen jäh lichen Zuwachs a en ha en dazu ge üh , daß
3 Zu En wicklung und adi ionellen Geschä ss uk u de Clea ing Banks
gl. auch Ne in, Edwa d/Da is, E.W.: The London Clea ing Banks. London
1970, S. 3-213.
4 Vgl. dazu: Bank Me ge — The Ve dic . In: The Banke , Vol. 118
(1968), S. 663 - 683.
5 De Be ich de s aa lichen P eis- und Einkommensbehö de übe die Zins-
und Gebüh enpoli ik de Banken om Mai 1967 und das Gu ach en de Mo-
nopolkommission übe den seine zei geplan en Zusammenschluß on Ba c-
lay 5, Ma ins und Lloyds om Juli 1968, die den Clea ing Banks eine Besei-
igung ih e Ka ell e einba ungen, eine elas ische e Ve zinsung ih e Einla-
gen sowie die e s ä k e En gegennahme länge is ige Gelde emp ahlen,
p opagie en ech deu lich die Abkeh om he kömmlichen bzw. die Hinwen-
dung zum uni e sellen Banksys em.
6 Vgl. dazu A is, Michael J.: G oßb i annien. In: Blä e ü Genossen-
scha swesen, Jg. 117 (1971), S. 378.
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die leis ungs ähige en un e den al eingesessenen b i ischen Banken in
ih en En wicklungsmöglichkei en seh beein äch ig und o allem ge-
genübe den Auslandsbanken, die wede den Debi o en-Obe g enzen un-
e wo en noch den Spiel egeln des Zinska ells e p lich e wa en und
An ang de siebzige Jah e die Clea ing Banks in den To alzi e n ü
das Einlagen- und K edi geschä .mi Kunden im Ve einig en König eich
und im Ausland kla übe e en konn en, s a k benach eilig wu den.
Nach dem E sa z de K edi pla ondie ung du ch ein Sys em on Li-
quidi ä s ese equo en („minimum ese e a ios") und zusä zlichen, au
Ab u bei de Zen albank zu deponie enden Sonde deposi en („special
deposi s") ü nahezu alle englischen K edi ins i u e pe 16. Sep embe
1971 e olg e gleichzei ig die in das on de Bank o England ie Mo-
na e zu o o geleg e G ünbuch „Compe i ion and C edi Con ol" als
Punk 15 au genommene olle He s ellung eines ech en (Kondi ionen-)
We bewe bs zwischen den Clea ing Banks du ch die Au hebung ih e
ka ella igen Absp achen übe einhei liche Zinssä ze zum 1. Ok obe
19717 als Komponen e de eine bedeu same Annähe ung an die Ve häl -
nisse in ielen eu opäischen Lände n bewi kenden K edi e o m8. Die
G oßbanken beg üß en diese damals mi de Ankündigung, daß sie
„nunmeh den un e schiedlichen Bedü nissen alle A en on Kunden
en gegenkommen und ihnen ühe abgeschlagene Diens e o e ie en
könn en"9.
II. Sch i e de G oßbanken in Rich ung „mul i-pu pose"-Ins i u e
1. Fo cie ung des Konsumen enk edi geschä es
Eine de e s en unmi elba en An wo en de üh enden Clea ing
Banks au die Besei igung de K edi obe g enzen und Zinsabsp achen
7 Von de F eihei in de Ges al ung des wede an Ka ellab eden noch
an den ab 13. Ok obe 1972 ohnehin lexiblen bzw. — on einem einsei igen
Eing i de Zen albank nach al em (s a em) Mus e -im No embe 1973
abgesehen — gewisse maßen au oma isch in wöchen lichen Abs änden an die
Ma k bedingungen angepaß en Diskon sa z („minimum lending a e") ge-
koppel en Zinsni eaus haben die Clea ing Banks sei he ela i egen Ge-
b auch gemach , ohne sich alle dings mi ih em neuen Basiszins uß-Sys em
ganz on dem ihnen anha enden Image eines Oligopols lösen zu können.
8 Vgl.: Compe i ion and c edi con ol. A icles om he Bank o England
Qua e ly Bulle in, Vol. 11 (1971), S. 6 und S. 14; Fo es , G. V.: An Analy-
sis o Banking S uc u es in he Eu opean Communi y. London 1973, S. 68.
9 Clea ing Banks' welcome. In: The Financial Times No. 25,554 (11.9.
1971), S.9.
35 K edi und Kapi al 4/1974
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wie auch eine ma kan e E appe au ih em Weg zu „Alles un e einem
Dach"-Ins i u en (bilde e die Reak i ie ung ih es Pe sonalk edi geschä -
es10, das zwa schon 1958 in das So imen au genommen, dann abe in
den Res ik ionsjah en meh ode wenige un e gegangen wa 11. Jene
Ini ia i e de G oßbanken läß sich au ein und dasselbe Mo i zu ück-
üh en: Sie müssen heu e mi meh Phan asie und Ene gie au die In e -
essen de neue dings eben alls om Na ional Gi o mi einem pe sön-
lichen Da lehenssys em und bes imm en, ak isch gebüh en eien Bank-
diens en heiß umwo benen P i a kundscha eingehen. Lange genug
wa diese on ihnen e häl nismäßig s ie mü e lich behandel wo den,
obwohl ih Gewich bei den Einlagen in den sechzige Jah en lau end
zugenommen ha und de zei und 75 % ausmach . De An eil de Ge-
sellscha en is hingegen imme wei e bis au 15 % zusammenge-
sch ump , und zwa u. a. deshalb, weil sie es in den Tagen des Zins-
ka ells o zogen, zu den „Hin e ü en" de G oßbanken abzuwande n.
De on den „Big Fou " bei de P lege des Pe sonalk edi s en al e e
Ei e ha zunächs beach liche E olge gezei ig : Fas die Häl e ih es
K edi zuwachses in den Jah en 1972/73 en iel au solche Da lehen, die
gegenwä ig und 15 % ih e Gesam ausleihungen e eichen. Im Sep em-
be und Dezembe 1973 sind alle dings — e s mals sei de Libe alisie-
ung — alle Banken o iziell e mahn wo den, den allgemeinen Kon-
sumen enk edi zuguns en eine Dämp ung de Ve b auchsausgaben so-
wie eine E höhung des Mi elpo en ials ü indus ielle In es i ionen
und Expo e zu d osseln12.
Noch eine ande e „Neue ung" zeug da on, wie seh es den G oß-
banken o allem sei de K edi e o m da um geh , gegenübe de P i-
a kundscha eine g öße e und zugleich lohnende e Regsamkei an den
Tag zu legen. D ei on ihnen — nämlich Lloyds, Na Wes sowie Mid-
land — und die ün g öß e Londone Clea ing Bank (Williams &
Glyn's) sind unlängs mi eine gemeinsamen K edi ka e („Accessca d")
10 Vgl. Richa ds y S e en: Banks lead he way wi h loan schemes. In: The
Financial Times No. 25,503 (13. 7. 1971), S. 23 -24; Bai d, R.G.: Compe i-
ion and C edi Con ol: Cu en P ospec s. In: The Sco ish Banke s
Magazine, Vol. LXV (1973), S. 10; Fo bes, A chibald: The ole o he clea -
ing banks in socie y. In: Midland Bank L d. — Repo 1973.
11 Vgl. F owe iy S ephen: En wicklungen im b i isch en Bankwesen. In: Wi -
scha sb ie e des C edi ans al -Bank e eins (Wien), 12. Jg. N . 32 (No embe
1960), S. 20.
12 Vgl.: C edi no ice: consume c edi . In: Bank o England — Qua e ly
Bulle in, Vol. 14 (1974), S. 40.
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he ausgekommen. Un e den „Big Fou " ha e einzig die Ba clays Bank
o sieben Jah en ein eigenes K edi ka ensys em („Ba clayca ds") ein-
ge üh , wäh end sich ih e Konku en en nu indi ek übe Be eiligun-
gen an US-Fi men mi de Ve b ei ung on ame ikanischen K edi ka -
en begnüg en. Das damalige Debü de Ba clays Bank e wies sich je-
doch zwischenzei lich mi 2 Millionen Mi gliede n als de a iel e sp e-
chend, daß es das In e esse de üb igen G oßbanken an diesem Ins u-
men des ba geldlosen Zahlungs e keh s bzw. eine e leich e en Kon-
sumk edi gewäh ung neu beleb e und sie zu gelungenen Nachahmung
anspo n e. Ih e Join C edi Ca d Company is be ei s heu e das üh-
ende b i ische K edi ka enun e nöhmen, dessen 3,1 Millionen „Access-
ca d "-Inhabe n sei Juli 1973 audi die und 900 000 „Eu oca d"-Un e -
nehmen und in nahe Zukun die eine US-K edi ka en i ma ange-
schlossenen Gesellscha en zu Ve ügung s ehen13.
2. Ansä ze zu In ensi ie ung des Einlagenwe bewe bs
Einen wei e en Sch i in Rich ung Uni e salbank mi gewissen An-
zeichen ü einen Einlagenwe ibewe b ia lexible bzw. s eigende Ha-
benzinsen en sp echend de Anlagedaue haben die schon sei einige Zei
au die Ausdehnung ih e länge is igen F emdmi el übe die Ausgabe
on S e ling-Deposi enze i ika en und das Angebo on Spa plänen be-
dach en Clea ing Banks du ch die Konzipie ung mode ne Spa p og am-
me un e nommen14. Se z sich diese Bewegung au b ei e F on o ,
wo ü u. a. die En scheidung de G oßbanken .sp ich , o z ih e asan-
en Gewinns eige ungs a en on du chschni lich 62 % im Jah e 1973 in-
olge de du ch die Au hebung de K edi pla ondie ung e möglich en
Expansion de Geschä s ä igkei bzw. insbesonde e des ein äglichen
Pe sonalk edi s zu Las en wenige en able We papie anlagen und des
s eilen Zinsau iebs au g und de o iziellen Wäh ungspoli ik ih e Sich -
gu haben nach wie o nich zu e zinsen, sonde n s a dessen nu die
Gebüh en e heblich zu eduzie en15, so dü e sie zu eine adikalen Ve -
13 Vgl. Blanden, Michael: Banks o m c edi ca d company. In: The Finan-
cial Times No. 25,617 (29. 11. 1971), S. 27; C edi Ca ds — Ho e Compe i-
ion. In: The Banke , Vol. 122 (1972), S. 648 - 651; Exi , Access, En y. In:
The Banke , Vol. 124 (1974), S. 298.
14 Vgl.: Williams & Glyn's new «scheme inc eases i al y o deposi s. In:
The Financial Times No. 25,608 (18.11.1971), S. 23; UK Deposi Banks:
F om a T o o a Gallop? In: The Banke , Vol. 122 (1972), S. 352 - 354.
15 Vgl.: Bank p o i s — looking back on 1973. In: The Banke , Vol. 124
(1974), S. 212; Die Londone G oßbanken 1973. In: Zei sch i ü das ge-
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548 Be ich e
ände ung in de F is ens uk u de Ve bindlichkei en de Clea ing
Banks üh en16.
Angesich s de Hypo h^kenma k k ise im Spä somme 1973 sahen sich
Zen albank und Scha zkanzle indes gezwungen, in die zwei Jah e zu-
o dem Spiel de Mank k ä e übe an wo e e Zinsges al ung ü Te -
minkon en im In e esse eine Milde ung de Ve eue ung on Wohnungs-
bauhypo heken es ik i einzug ei en17. Als wei e en Dämp e gegen
einen „übe mäßig agg essi en" 'Einlagenwe bewe b, aibe auch zu Ve -
besse ung ih e Kon ollmöglichkei en in bezug au das Geld olumen
und die K edi gewäh ung de Banken leg e das No enins i u den Ban-
ken und deposi enannehmenden Finance Houses nahe, im e s en bzw.
zwei en Halbjah 1974 ih e K edi basis in Ges al zins agend he ein-
genommene F emdmi el um nich meh als 8 bzw. 9 °/o s eigen zu
lassen18.
3. T end zu „ inancial supe ma ke s1c
Unbeschade de a ige Rück älle in ühe e P ak iken ha die K edi -
e o m om He bs 1971 — hie in s immen eben alls No enins i u und
Ci y übe ein19 — die Konku enz sowohl zwischen den Clea ing Banks
als auch zwischen ih e G uppe und den üb igen englischen K edi ins i-
u en be äch lich e schä . Sei dem EWG-Bei i G oßb i anniens
müssen sich die Clea ing Banks zudem neben den einheimischen Ri alen
gleichzei ig e s ä k den kon inen alen (Uni e sal-)Banken s ellen. Wie
sam e K edi wesen, 27. Jg. <1974), S. 276-277; Bank cha ges — Fu he
changes. In: The Banke , Vol. 124 (1974), S. 9; Fo bes, A chibald: a.a.O.
16 Vgl.: Deposi s — Te m s uc u e now? In: The Banke , Vol. 122 (1972),
S. 1240- 1241.
17 Au Wunsch de Building Socie ies sind die Banken im Sep embe und
No embe 1973 angewiesen wo den, im p eiss eige nden We bewe b um Ein-
lagen kü ze zu e en und ü Gu haben bis zu 10 000 P und nich meh als
9V2 °/o zu e gü en; gl.: Maßnahmen zuguns en des Hypo heka ma k es in
England. In: Neue Zü che Zei ung, 194. Jg. N . 251 (14. 9. 1973), S. 15; The
Go e no 's ask. In: The Banke , Vol. 123 (1973), S. 1098 - 1099.
18 Je nach dem Ausmaß de Übe sch ei ung diese Ra e müssen e s mals
zinslose Spezialdeposi en in p og essi ges a el en Sä zen au die Di e enz-
summe 'bei de Zen albank ¡hin e leg we den; gl.: C edi con ol: a sup-
plemen a y scheme. In: Bank o England — Qua e ly Bulle in, Vol. 14
(1974), S. 37 - 39.
19 Vgl. e wa: Banking s ill ee. In: The Banke , Vol. 124 (1974), S. 7-8;
Fo bes, A chibald: a.a.O.; C edi con ol: a supplemen a y scheme, a.a.O.,
S. 37.
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Be ich e 549
seh .sie deshalb heu e bes eb sind, ih e Geschä e sowie ih e — bislang
p imä au die Depo e wal ung, die Anlagenbe a ung und die Beso -
gung des ba geldlosen Zahlungs- bzw. Scheck e keh s besch änk en —
Diens leis ungen wei e zu di e si izie en und ih en Un e nehmens- und
P i a kunden einen um assenden Se ice in inanziellen Belangen alle
A zu- bie en, dokumen ie en auße den be ei s skizzie en Maßnahmen
iele Ak i i ä en: u. a. die nachhal ige In ensi ie ung de Ve mögens-
be a ung insbesonde e ü Kleinin es o en du ch as säm liche Clea ing
Banks; die Ins allie ung elek onisch ges eue e Ba geldau oma en in
den Filialen de Lloyds Bank, die in den e gangenen beiden Jah en
auch ein Ins i u ü mi el is ige Geschä e und S e ling-T ansak ionen
(Labco) sowie eine Leasing-Toch e ins Leben ie und im No embe
1972 im In e esse ih e Kunden mi Niede lassungen in de Bundes epu-
blik und in F ank eich mi de Gomme zbank AG und dem C edi Ly-
onnais eine Koope a ion im K edi geschä e einba e; die Ein üh ung
eines (speziellen K edi p og amms ü kleine Geschä sleu e du ch die
Na wes ; die als An wo da au on de Ba clay s Bank G oup o ge-
nommene E wei e ung de mi el is igen K edi azili ä en ü Ge-
schä sleu e und de Leasingspa e, sowie die dem Vo s oß de Konku -
enz nach olgende Au ziehung eine gesonde en Ab eilung ü die Ko-
o dinie ung de olumenmäßig .s a k wachsenden, eilweise übe eine
Toch e (Midland Bank Finance Co po a ion) wah genommenen mi el-
is igen K edi geschä e du ch die Midland Bank G oup, die schon im
No embe 1959 e s mals „ e m loans" ü In es i ionszwecke an Klein-
be iebe einge äum ha e. Obend ein bilden mi el- und lang is ige
Ag a - und Expo k edi e zu güns igen Kondi ionen und lang is ige
Ausleihungen zu Finanzie ung on Schi sbau en an b i ische und aus-
ländische Un e nehmen heu e bei den Clea ing Banks ebensowenig sen-
sa ionelle Ausnahmee scheinungen wie e wa das Tou is ikgeschä , die
Füh ung on „budge accoun s" ü P i a haushal e, Tes amen s oll-
s eckungen, T euhandleis ungen ode die in den le z en Jah en in s ei-
gendem Um ang be iebene Ve siche ungsbe a ung und -Ve mi lung.
Ve schiedene G oßbanken haben schließlich sei Ende 1971 die Ve gabe
mi el is ige Wohnungsbauda lehen wiede au genommen, wozu ihnen
— nach o sich igen Ansä zen o 1958 — die K edi pla ondie ung
de Bank o England keinen Raum gelassen ha e. Diese Geschä szweig
spiel zwa eins weilen noch keine ins Gewich allende Rolle, illus ie
abe , welchen Au ieb de T end zu Uni e salbank in G oßb i annien
mi de K edi e o m e hal en ha ,
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550 Be ich e
III. Di e siiika ions- und Assimila ions eak ionen
de Konku en en
1. Eind ingen üh e de Finance Houses
und Auslandsbanken in das „ e ail-banking"
Im Rahmen solche Bes ebungen in Rich ung „Wa enhaus"-Ins i u
kann es zwangsläu ig nich ausbleiben, daß die Clea ing Banks ande en
Ins i u ska ego ien zunehmend ins Gehege kommen, die ih e sei s in-
dessen eben alls in kon inuie lich s eigendem Ausmaß die Abkeh om
adi ionellen Spezialbankp inzip ollziehen. So haben e wa die als Mi-
schung on Spa kassen und Hypo hekenbanken in de Wohnungsbau-
inanzie ung üh enden Building Socie ies heu e ih e Finge spi zen be-
ei s im Pe sonalk edi geschä und in allgemeinen Bankdiens leis ungen.
Neben ihnen un e nehmen o allem die Finance Houses, die schon sei
Mi e de sechzige Jah e nich meh nu Teilzahlungsda lehen e -
geben und Publikumseinlagen en gegennehmen, sonde n gleich alls
(meis üibe Töch e ) Leasing, Scheck ansak ionen, Handels- und In-
dus ie inanzie ung sowie Ve siche ungen o e ie en, ene gische An-
s engungen, 'um mi den Clea ing »Banks auch in 'ande en Geschä s-
spa en in We bewe b zu e en. Nahezu alle bedeu enden Häuse
haben sich ¡deshalb inzwischen e olg eich um den Voll'bank-S a us
bemüh , um — e wa du ch die Ausgaibe on Deposi enze i ika en —
geziel e um Einlagen konku ie en und übe die 'E ich ung on
„money shops" nachhal ige im „ e ail-banking" Fuß assen zu kön-
nen. Mi einem s ändig wachsenden So imen maßgeschneide e Fi-
nanzdiens e ü P i a kunden (z. B. Ein äumung pa iell zweckungebun-
dene Pe sonalk edi e und Zwei hypo heken, Anlagebe a ung, De isen-
geschä e sowie Angebo e schiedena ige Deposi en- und Gi okon en
mi Scheck azili ä en und Ve zinsung, abe ohne Obe ziehungsmöglich-
kei ) will man jene Be ölke ungsk eise ansp echen, die noch kein Bank-
kon o besi zen ode das eundliche Geschä sklima, die -unkon en io-
nelle A bei sweise, den S ando in Haup einkau ss aßen, Supe mä k-
en, Wa enhäuse n ode au Bahnhö en und1 'die 'ungewöhnlich güns igen
Schal e s unden de „Geldläden" oll zu schä zen wissen. Die „money
shops" e moch en bishe zwa e s einen ela i bescheidenen Ma k -
an eil zu e obe n, die G oßbanken angen indes an, die inne halb on
d ei Jah en au und 100 ges iegene Zahl und das agg essi e Ma ke ing
ih e jüngs en Ri alen e ns zu nehmen. Die Midland Bank beispiels-
weise gab sich nich dami zu ieden, mi den 16 „money ma ke s" eine
ih e Töch e (Fo wa d T us L d.) mi elba an den neuen Ve b au-
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daß das „wah e" Geld au diesem Sek o ehe in de di ek en In e -
en ion in Fo m de Ve mi lung und des E we bs on Un e nehmens-
be eiligungen im In- und Ausland als im Diens leis ungsangebo lieg .
Die kün ige En wicklung in de F age eine Indus iebe eiligung de
G oßbanken dü e nich zule z jedoch auch on de Hal ung de Bank
o England abhängen, die -un e de Ägide ih es im Juni 1973 zu ück-
ge e enen Gou e neu s O'B ien die -Banken im adi ionellen Sinne als
eine Finanzplä ze be ach e und sich wenig e olg eich bemüh ha ,
Finanzie ungs-, In es men - und Ve siche ungsgesellscha en ü die on
de Regie ung ungeach e de dami zwangsläu ig e bundenen Schwie-
igkei en ü die wei e e Un e b ingung on S aa spapie en p imä den
„Big Fou " zugedach e Au gabe zu gewinnen40. De neue No enlbank-
Lei e Go don Richa dson ließ e s kü zlich du chblicken, daß die Be-
ziehungen zwischen den Banken und de Indus ie e heblich in ensi ie
we den und sich nich in de im He bs 1973 on den Clea ing Banks
als Meh hei sak ionä en ge ö de en Zusammenlegung zweie Finanzie-
ungsgesellscha en zu schlagk ä ige en „Finance o Indus y" e -
schöp en soll en41.
Einen ande en Komplex, de die Clea ing Banks noch on dem „all-
pu pose"-S acus enn , bilde de E ek enhandel. An de Londone
Bö se sind sie ebensowenig wie die üb igen Banken zugelassen; das G os
de Bö senau äge wi d on ihnen an die B oke — Einzelhändle in
allen E ek en — wei e gegeben. Nach übe d eijäh ige Planung is
abe on de Eli e de Me chan Banks — den 17 Accep ing Houses —
die Fi ma A iel (Au oma ed Real-Time In es men s Exchange) ins Le-
ben ge u en wo den, die .sei Feb ua 1974 übe ein Compu e -Sys em
g öße e We papie ansak ionen ohne Einschal ung on Bö senmak-
le n zwischen den angeschlossenen Ins i u en e schiedene G uppen,
Ve siche ung^- -und In es m'en gesellscha en, Pensions onds usw. mi
wesen lich ge inge en Gebüh en als die on jenem Sch i na u gemäß
übe haup nich e bau e S ock Exchange du ch üh und da au abziel ,
bei den Banken gleichsam das Manko des ihnen e spe en di ek en
Bö senzu i s zu kompensie en42.
40 So F owe iy S ephen: We bewe b und K edi kon olle — Ände ungen
im b i ischen Bankwesen. Vo ag au eine Ve ans al ung des Ins i u s ü
Bank- und K edi wi scha de Uni e si ä Wü zibu g am 10. Juli 1973.
41 Vgl.: The Go e no — Hopes may be dupes. In: The Banke , Vol. 123
(1973), S. 1237; FI = FCI + ICFC. In: The Banke , Vol. 123 (1973), S. 1238
bis 1239; Ren on, Tim: Finance o Indus y. In: The Banke s' Magazine,
Vol. CCXVII No. 1560 (Ma ch 1974), S. 13.
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558 Be ich e
2. Spezialbank elik e in Ges al de Discoun Houses
Fehlen den Spi zenins i u en Hin e den Clea ing 'und Me chan Banks
sowie un e den Finance Houses und — mi g öße en Einsch änkungen
— den Building Socie ies nu e häl nismäßig wenige Spa en, um den
üblichen Vo s ellungen on eine Uni e salbank zu en sp echen, so exi-
s ie en im b i ischen K edi gewe be nich sdes ominde selbs heu e noch
insbesonde e zwei Ins i u s ka ego ien, die unge äh den gleichen Ab-
s and zum Typ de Spezialbank au weisen wie die es lichen G uppen
om gegen eiligen Modell.
Die zwöl Discoun Houses als die eine Ka ego ie ungie en o z de
Scha ung on Sekundä mä k en ü Dolla - und S e ling-Deposi en-
ze i ika e .sowie wei e e Neue ungen in ih em Be eich43 nach wie o
mi ih em — lediglich einmal im Ve lau de P undk ise am 28. Juni
1972 du ch eine di ek e Sonde hil e de Zen allbank ü die Clea ing
Banks e le z en — P i ileg 'de K edi au nahme bei de Bank o Eng-
land als Bindeglied zwischen ih und den Geschä sbanken sowie als die
eigen lichen T äge des Geldma k es (Liquidi ä s ückhal ü die Clea -
ing Banks, Accep ing Houses usw. und Beso gung des Liquidi ä saus-
gleichs zwischen den Banken eine sei s sowie zwischen ihnen und de
Zen albank ande e sei s); obwohl manche K i ike die Mi le unk ion
de Discoun Houses als übe hol ansehen, ha sich doch ge ade im Zuge
und sei de K edi e o m on 1971 ¡gezeig , daß ih e S ellung als Spe-
zialins i u e des Geldma k es auch in Zukun ela i geschü z sein
wi d44.
3. Pa ielle Annähe ung de T us ee Sa ings Banks
an den deu schen Spa kassen yp
Die T us ee Sa ings Banks als die ande e Ka ego ie e hiel en on
eine englischen Fachzei sch i unlängs das P ädika , Eu opas an i-
42 Vgl. Smi h, A. W.: The dange s o A iel. In: In es o s Ch onicle om
6. 10. 1972; S ock Exchange a acks A iel compu e sha e dealing sys em.
In: The Financial Times om 21.2.1973; Blanden, Michael: A iel's con en-
ious s a . In: The Banke , Vol.124 (1974), S. 29 - 32.
43 Vgl. Nwankwo, G. O.: The New Mone a y Regula ions and he London
Discoun Ma ke . In: The Banke s' Magazine, Vol. CCXIII (1972 1), S. 279
bis 283; Law, Richa d: Diskon häuse agen den Londone Geldma k . In:
Handelsbla , Jg. 28 N . 230 (29.11.1973), Sonde beilage „Finanzzen um
London", S. 19.
44 Vgl.: The Discoun ma ke is su i ing. In: The Banke , Vol. 124 (1974),
S. 171-175.
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quie es e Spa kassen zu sein; da -sie den G oß eil de du ch das Ein-
lagengeschä en s ehenden Gu haben an die S aa sschulden e wal ung
ab üh en müssen und keine lei K edi e an p i a e Kunden e geben
dü en, sind sie nach Funk ion und Bedeu ung in de Ta kaum mi den
Spa kassen in Deu schland zu e gleichen. Ih em schon lange anges eb-
en Ziel, eine Ausdehnung ih es allzu engen Ak i geschä es und dami
eine Hinwendung zum ihnen gleichwohl nu in beg enz em Um ang als
Vo bild o schwebenden deu schen Spa kassen yp zu e eichen, sind die
T us ee Sa ings Banks heu e alle dings nähe denn je: De im Juli 1973
e ö en lich e Un e suchungsbe ich de Page-Kommission emp ahl u. a.
eine Lösung de b i ischen Spa kassen aus de s a ken Bindung an den
S aa , ih e Be ä igung in ihnen bishe e schlossenen Spa en (Gewäh-
ung on Übe ziehungs-, Pe sonal- und Hypo heka k edi en, eigen e -
an wo liche Mi elanlage usw.) sowie die Ve wal ung g uppenin e ne
In es men - und Pensions onds du ch ih e An ang 1973 in London als
Dachins i u geg ünde e Cen al T us ee Sa ings Bank. Un e dem
neuen Namen „Mu ual T us ee Sa ings Banks" sollen sie allmählich zu
d i en K a im einheimischen K edi gewe be zwischen den Clea ing
Banks und de mi 'un e ände em Geschä sk eis wei e a bei enden Na-
ional Sa ings Bank he anwachsen und ih en 11 Millionen Kleinkunden
als unabhängige „peoples' banks" einen ollen „ e ail-banking"-Se ice
o e ie en können, ande e sei s abe auch ih e S eue o eile und die
s aa liche Einlagenga an ie e lie en sowie de Kon olle des No en-
ins i u s wie die üb igen Banken un e liegen45.
VI. Pe spek i en
1. E olu ions- und inno a ionshemmende Banken eglemen ie ung?
De EWG-Bei i G oßb i anniens ha das K edi gewe be des Ve -
einig en König eiches nich nu o die No wendigkei ges ell , seine
S uk u und die Geschä s ä igkei de einzelnen Ins i u sg uppen de
neuen Konku enzsi ua ion anzupassen, sonde n auch mi dem No um
kon on ie , übe die Ein üh ung eines um assenden Bankgese zes und
eine o izielle Au sich nachdenken zu müssen46. Obwohl sich das b i-
45 Vgl. G i i hs, B ian: The Page Repo — a mo e in he igh di ec ion.
In: The Banke , Vol.123 (1973), S. 876 - 878; In e iew. In: The Sco ish
Banke s Magazine, Vol. LXV (1974), S. 242 - 249.
46 Vgl. Mo ison, Ian: Regula ing banking — The wink and a nod may
no be enough. In: The Times om 4. 10. 1972; Gooding, Kenne h: "Rigid
ules may e e U. K. banks". In: The Financial Times om 9. 3. 1973; Fai ,
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560 Be ich e
ische K edi wesen bishe lediglich eine gewissen o mellen F eihei zu
e euen e moch e, be ü ch en o allem sei dem Wahlsieg de Labou
Pa y, de en links adikale Flügel imme hin ü eine Ve s aa lichung
de K edi ins i u e bzw. eine Monopolisie ung .säm liche inländische
Bankope a ionen in den Händen eine sogenann en „B i ish Bank" plä-
die 47, wäh end die gemäßig e e Rich ung nu ü eine g öße e ö en -
liche Ve an wo ung de K edi ins i u e und ih e s ä ke e Beau sich-
igung ein i 48, nich wenige Banken, daß das Sys em 'de lexiblen
p agma ischen Kon olle übe ku z ode lang du ch eine s enge, Inno-
a ionen und S uk u e ände ungen hemmende Reglemen ie ung abge-
lös wi d.
2. Lang is ige P ognose des IBRO-Repo s
Diese So ge, die du ch die jüngs e K ise un e den „ inge"- bzw.
„seconda y"-Banken49 und die on den maßgeblichen Ins anzen da au -
hin anges ell en Übe legungen übe eine Ausdehnung de Ube wachungs-
ä igkei de Bank o England50 wei e e Nah ung e hiel , s eh un e -
kennba eben alls hin e eine on de In e -Bank Resea ch O ganisa-
ion (IBRO) kü zlich ü die Regie ung ange e ig en S udie51 übe
kün ige poli ische Maßnahmen zu Fes igung de Posi ion Londons als
D.E.: a.a.O., S. 44 - 47 und S. 63 - 64; Cu is, G. R.: P o i o p es ige?
In: The Banke , Vol. 123 (1973), S. 1277 - 1280.
47 Vgl. dazu Mika döy Ian/Powell, Enoch: Tomo ow you may be a ci il
se an ... bu he p ice o na ionalisa ion may oe oo high. In: The Bank-
e s' Magazine, Vol. CCXVII No. 1558 (Janua y 1974), S. 25-31; Lo d
Ca o: Na ionalisa ion — The Righ o Reply. In: The Banke s' Magazine,
Vol. CCXVII No. 1559 (Feb ua y 1974), S. 33 - 34.
48 Vgl. Belo , No a: Labou and he Ci y. In: The Banke , Vol. 123
(1973), S. 1433 - 1434; Robe son, James: Hones money, open go e nmen ,
and a ai socie y. In: The Banke , Vol.123 (1973), S. 1435 - 1439; de -
selbe: . .. he a gumen con inues ... In: The Banke s' Magazine, Vol.
CCXVII No. 1559 (Feb ua y 1974), S. 35 - 36.
49 Vgl. u. a.: Dange Signals o Banking. In: The Banke , Vol. 124 (1974),
S. 12-18; The s o y o he Ci y c isis. In: The Banke , Vol.124 (1974),
S. 87 - 89; G oße Hil sak ion ü Sekundä banken in de Londone Ci y.
In: Neue Zü che Zei ung, 195. Jg. N . 60 (2.3.1974), S. 17.
50 Vgl.: Speech by he Go e no o he Bank o England on 5 h Feb ua y
1974. In: Bank o England — Qua e ly Bulle in, Vol. 14 (1974), S. 54 - 55;
Seconda y banks — The Bank's iew. In: The Banke , Vol. 124 (1974),
S. 209.
51 Vgl. In e -Bank Resea ch O ganisa ion: The Fu u e o London as an
In e na ional Financial Cen e. London 1973.
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Be ich e 561
in e na ionales Finanzzen um. Dennoch komm de Be ich , de eigen -
lich bloß eine Diskussionsg undlage zu bes imm en P oblemen — wie
e wa de En wicklung eines kombinie en „deposi , in es men and
o e seas banking" in England — lie e n soll e, zu dem Schluß, daß
1980 zumindes die heu e schon e heblich au gelocke e A bei s eilung
zwischen den Clea ing und Me chan Banks o aussich lich einem om
deu schen Uni e salbank-Modell kaum noch di e ie enden Sys em ge-
wichen sein wi d und daß auch die adi ionellen Dema ka ionslinien
zwischen den b i ischen Banken, B oke n und Ve siche ungen au die
Daue lediglich ge inge Ube lebenschancen besi zen dü en52.
Ho s -Die e Schul ze-Kimmle, Wü zbu g
Zusammen assung
Uni e salbank endenzen im b i ischen K edi wesen
Schon sei eine Reihe on Jah en sind im K edi gewe be G oßb i anniens
in s ändig s eigendem Ausmaß Zeichen eine E olu ion in Rich ung au ein
Uni e salbankensys em deu sche P ägung zu e kennen. Die u sp üngliche Ini-
ia i e zu diesem P ozeß ging on de Ci y selbs aus; e heblich s imulie
wu de e alle dings du ch die K edi e o m om He bs 1971. Sie e möglich e
es, den im We bewe b mi e schiedenen inländischen Ins i u sg uppen wie
auch den in London angesiedel en Auslandsbanken ins Hin e e en ge a enen
Clea ing Banks, gegenübe de ühe ela i s ie mü e lich behandel en P i-
a kundscha eine g öße e Ak i i ä zu en al en und du ch zahl eiche wei e e
Di e si ika ionsmaßnahmen den Weg zu „ inancial supe ma ke s" einzuschla-
gen. Zwangsläu ig kommen sie im Rahmen solche , du ch zwischenzei liche
Rück älle in de o iziellen Libe alisie ungspoli ik empo ä geb ems en Be-
s ebungen zunehmend ande en Ins i u ska ego ien ins Gehege, die — wie e wa
die Building Socie ies, Finance Houses ode Me chan Banks — ih e sei s eben-
alls in kon inuie lich wachsendem Um ang die Abkeh om klassischen Spe-
zialbankp inzip ollziehen. Heu e müssen sich die Clea ing Banks obend ein
neben jenen und jünge en Ri alen in Ges al de asan expandie enden
„money shops" e s ä k den kon inen alen Banken mi einem iel ach schon
wesen lich uni e selle en So imen und Se ice s ellen. Um ih e Konku enz-
ähigkei zu e besse n und die Au locke ung de adi ionellen A bei s eilung
zu ö de n, e leich e die Bank o England sei An ang 1973 die kapi almäßige
52 Vgl. McLachlan, Sandy: B eakdown o dema ca ion lines in Ci y, says
epo . In: Tihe Financial Times om 1. 12.1972; McComb, Desmond: The
Fu u e o London as a Financial Cen e. In: The Banke s' Magazine, Vol.
CCXVI (1973 II), S. 49.
36 K edi und Kapi al 4/1974
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Ein lußnahme au Me chan Banks mi de begeh en Akzep haus-Repu a ion,
so daß sich die Clea ing Banks nich nu du ch die K eie ung neue Leis ungen
„ on innen he aus", sonde n auße dem du ch die mi Fusionen ode Be eili-
gungen e wo benen spezi ischen E ah ungen und Ve bindungen zu „all-pu -
pose"-Ins i u en en wickeln können. Gleichwohl is das b i ische K edi wesen
gegenwä ig imme noch mi di e sen Spezialisie ungs elik en beha e , die in-
des — so lau e jeden alls die lang is ige P ognose des IBRO-Repo s — un-
beschade de nach dem EWG-Bei i , dem Regie ungswechsel und den K isen-
e scheinungen im Sekundä bank-Be eich seh ak uellen Reglemen ie ungspläne
g öß en eils nach und nach eliminie we den dü en.
Summa y
Tendencies owa ds Mixed Banking Ins i u ions
in he B i ish Banking Sys em
Fo a numbe o yea s now, he e ha e been s eadily g owing indica ions
in G ea B i ain's banking sys em o an e olu ion in he di ec ion o a mixed
banking sys em o Ge man s am . The o iginal ini ia i e o his p ocess came
om he Ci y i sel ; i was gi en conside able impe us, howe e by he bank-
ing e o m o au umn 1971. This e o m enabled he clea ing banks, which had
been a a disad an age in he compe i ion wi h a ious domes ic g oups o
ins i u ions and also he o eign banks wi h o ices in London, o engage in
g ea e ac i i y wi h espec o he o me ly ela i ely neglec ed p i a e cus-
ome s and by nume ous o he di e si ica ion measu es o s ee a cou se o-
wa ds becoming inancial supe ma ke s. O necessi y, in he cou se o such
endea ou s, which we e empo a ily impeded by occasional backsliding in o -
icial libe aliza ion policy, hey inc easingly ind hemsel es a odds wi h o he
ca ego ies o ins i u ions — such as he building socie ies, inance houses o
me chan banks — which in hei u n a e also abandoning he classical-special-
pu pose bank p inciple o a con inuously inc easing ex en . O e and abo e his,
he clea ing banks mus now ace up, no only o hese i als and younge
ones in he shape o he apidly expanding money shops, bu also o an in-
c easing ex en o he con inen al banks, which in many ins ances o e a sub-
s an ially mo e uni e sal asso men and se ice. To imp o e hei compe i i e
abili y and u he he b eaking down o he adi ional sys em o di ision o
labou , since ea ly 1973 he Bank o England has been acili a ing he exe ion
o in luence, ia acquisi ion o capi al in e es s, on me chan banks wi h he
co e ed epu a ion o accep ance houses, so ha he clea ing banks can de-
elop in o "all-pu pose" ins i u ions, no only by he c ea ion o new se ices
' om wi hin', bu also by way o speci ic expe ience and connec ions acqui ed
h ough me ge s and he pu chase o in e es s. Fo all ha , he B i ish banking
sys em is s ill bu dened wi h di e s specializa ion elic s which, howe e —
a leas ha is he long- ange p edic ion o he IBRO epo — no wi hs and-
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ing he highly acu e egula o y plans ollowing he accession o he EEC, he
change in go e nmen and he c isis phenomena in he seconda y banking
sphe e, should be g adually elimina ed.
Résumé
Tendances d'une é olu ion du sec eu bancai e b i annique
e s le ype de la banque uni e selle
Depuis plusieu s années, Ton décèle dans le sec eu bancai e de G ande-B e-
agne des signes c oissan s d'une é olu ion en di ec ion d'un sys ème de ban-
ques uni e selles du ype allemand. L'ini ia i e p emiè e d'une elle é olu ion
appa ien à la «Ci y» elle-même; mais elle u g andemen s imulée pa la
é o me du c édi de l'au omne 1971. Ce e é o me a pe mis aux «Clea ing
Banks », que la concu ence des di e s g oupes bancai es e inancie s na ion-
aux comme aussi des banques é angè es é ablies à Lond es a ai quelque peu
epoussées à l'a iè e-plan, de dé eloppe une plus g ande ac i i é en a eu
de la clien èle p i ée, ai ée jusque-là a ec un ce ain dédain, e de s'engage
dans la oie des
«
supe ma chés inancie s » g âce à de nomb euses ac ions de
di e si ica ion. Ces banques pénè en o cémen , même si leu s en a i es son
à ce ains momen s b imées pa des einages empo ai es appliqués à la poli-
ique de libé alisa ion, dans le domaine d'au es ca égo ies d'é ablissemen s, qui
— no ammen les
«
Building Socie ies », « Finance Houses
»
e
«
Me chan Banks »
— pou leu pa se dé ou nen égalemen p og essi emen du p incipe classi-
que de la spécialisa ion bancai e. Aujou d'hui les « Clea ing Banks » son con-
on ées à de jeunes i ales, à sa oi les p oli é an es
«
money shops » (les
échoppes d'a gen ) des banques con inen ales, ce qui les oblige à o i une
gamme de se ices que l'on peu déjà quali ie ès sou en d'uni e selle. A in
d'amélio e leu compé i i i é e de p omou oi la libé alisa ion de la épa -
i ion adi ionnelle du a ail, la Banque d'Angle e e acili e depuis le débu
de 1973 leu p ise d'in luence su les «Me chan Banks» à la épu a ion en iée
d'ins i u s de éescomp e, de so e que les « Clea ing Banks » son en mesu e
de de eni des é ablissemen s uni e sels non seulemen pa la c éa ion in e ne
de nou eaux se ices, mais égalemen g âce à l'acquisi ion des expé iences e
des ela ions spéci iques des
«
Me chan Banks » a ec lesquelles elles on u-
sionné ou dans lesquelles elles on p is des pa icipa ions. Le sec eu bancai e
e inancie b i annique conse e cependan enco e ce aines eliques de di e -
ses spécialisa ions qui — à ou le moins selon les p ojec ions à long e me du
appo IBRO — de aien ê e p og essi emen éliminées g âce aux plans
ès mode nes de églemen a ion qui demeu en d'ac uali é même ap ès l'ad-
hésion à la CEE, le changemen de gou e nmen e l'appa i ion de c ises dans
le domaine bancai e secondai e.
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