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Von Geld und Geldeswertem

Abstract

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Von Geld und Geldeswertem

Author: Strübin, Martin
Publisher: Berlin: Duncker & Humblot
Year: 1959
DOI: 10.3790/schm.79.4.25
Source: https://www.econstor.eu/bitstream/10419/290928/1/schm.079.4.025.pdf
S übin, Ma in
A icle
Von Geld und Geldeswe em
Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha
P o ided in Coope a ion wi h:
Duncke & Humblo , Be lin
Sugges ed Ci a ion: S übin, Ma in (1959) : Von Geld und Geldeswe em, Schmolle s Jah buch ü
Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha , ISSN 1619-6244, Duncke & Humblo , Be lin, Vol.
79, Iss. 4, pp. 25-44,
h ps://doi.o g/10.3790/schm.79.4.25
This Ve sion is a ailable a :
h ps://hdl.handle.ne /10419/290928
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409] 25
Von Geld und Geldeswe em
Eine S udie zu säkula en Münzwe echnik au dem
S andpunk de Indik ion
Von Ma in S übin
-
Basel-Binningen (Schweiz)
Vo beme kung
Un e dem Ti el „Von Geld und Geldeswe em" möch e ein Ve -
such zu eine münzgeschich lichen S udie au dem S andpunk e de
Indik ion Cons an in des G oßen das ielges al ige Bild des Wi -
scba skö pe s, gleichgül ig welche A und zu welche Zei , als Sach-
we e zusammen mi de en ko ela i em Geld olumen, das diesen
Wi scha skö pe wie sein Blu du chpuls und daue nd beleb , im
o liegenden Auszuge au zeigen.
Dabei zeig sich, daß das, was, on wei em besehen, wie ein e ilz-
e und gewalk e S o e schein , bei nähe em Zusehen sich als ein
eines, me hodisches Gewebe mi Ze el und Schuß e weis , wo de
Ze el e wa die Sachwe e eine Wi scha , de Schuß abe am sausen-
den Webs uhl de Zei die luk uie ende Geldmasse in diesem gewo-
benen Bilde mi seinen K euz- und Que äden zeig , in o e s aun-
lichen Zeichnungen omanischen, go ischen ode ga mode ns en Sach-
lichkei s-S iles.
Ruhende Pol in de E scheinungen Fluch , in de sich das Wi -
scha sleben und dami unze ennlich e bunden das Münzwesen im
Scha en de klassischen Indik ion du ch all die Jah hunde e e -
weis , is das Gold als Tauschmi el konzen ie es e Fo m.
Als Dominan e gleichsam s ell sich übe alles dies de wohlaus-
gewogene Cons an inische Goldsolidus. Sein degene ie e Münzepi-
gone, zu An ang des Jah hunde s noch, wa de anzösische Sou, de
Soldo in I alien.
Im ko ela i en Zusammenhang mi de ömischen Indik ion s ehen,
alle Wäh ungss ü me übe daue nd, de Goldsolidus und seine Münz-
goldde i a e.
Nach dem Tongese z on de Dominan en ha die Münzkunde au
diesen u sp ünglichen Ton auszuklingen bei de Abwandlung des The-
mas on de e agsgebundenen Wi scha , au dem G und on des
Gons an inischen Goldsolidus des Edik es om Jah e 325 n. Ch .
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26 Ma in S iibin [410
Von Geld und Geldeswe em
Im F iihlich de Kul u s eh die Tauschwi scha on Wa e gegen
Wa e als Sachwe ausch bei gleichwe igen Tauschg ößen. Um ein
Rind e wa wu de e wünsch es, we geach e es Gu nach Beda ein-
ge ausch . G oß wa de Kul u sch i om Viehwe , de sich selbs
e meh e, zum sel ene en, abe bequeme zu handhabenden Me all
als Tauschmi el.
I. Die o impe iale
Tauschgeldwi scha Roms
Ein sp echendes Beispiel ü die En wicklung eine Wi scha
om Na u al ausch zum Geld e keh in seine Auswi kung bie e de
eins ige ömische S aa om König um übe die Republik zum Im-
pe ium. Diese En wicklung in de Handhabung on Geld1 und Geldes-
we em läß sich, numisma isch und li e a isch, p ak isch lückenlos on
den i alischen Vo läu e s aa en E u iens zum Impe ium Romanum
e olgen. Im As2, dem Ganzen de Tauschwe einhei , einem an angs
noch mi dem Bilde eines Rindes gezie en Kup e plä chen, wi d
die E inne ung an das Rind als he geb ach e Tauschwe g öße es ge-
hal en. In jah hunde elangen Exis enzkämp en angewachsen, genüg e
de es publica omana heimisches Kup e me all o kommen3, als sach-
we gel endes Tauschmi el im Geld4 schon, nich au die Länge. An
dessen S elle a die zu Münzung besse e und we olle e B onze5,
spä e das Silbe 6 und zule z das Gold7, de a eine Me all-We eihe
bildend, welche dem Bedü nis an Tauschmi eln im jeweiligen Rahmen
des ömischen S aa es als Münz aum8, en sp ach. Dabei bilde e sie in
1 Th. M o m m s e n , Gesch. d. öm. Geldwesens, bes. Einlei ung. „Que sais-je"
1949, No. 168, J. Babelon, La numisma ique an ique, bes. Kap. X—XIII, La
monnaie omaine.
2 Das As zu 5/6 pondus = 272,875 g , bis — 550 als ausgewäg es B od en-
Kup e e z (aes üde), sei König Se ius Tullius („p imus aes signa i ") o mge-
gossenes, gezeichne es und gewich s egulie es Kup e pla engeld, sei — 508 au
pondus ( öm. P und-)Gewich ssa z 6/5 As = 327,45 g . O. Viedeb and , An ik.
Gew.No m u. Münz uß. C. W. B a h , Das öm. As und seine Theile, 1838.
3 Haup sächlich on de Insel Elba (Il a), nach Un e we ung E u iens im
— VI. Jh.
4 Im Tex we den die Beg i e Geld ü eine oll auschwü dige und Münze ü
eine nich oll auschw. Me allmenge benü z . F. A. D o p s c h , Na u al- und Geld-
wi scha . F iedensbu g, Münzkunde u. Geldgeschich e.
5 Leich gießba e B onze als Legie ung on heimischem Kup e und (b i ischem)
Impo zinn, ca. 70 : 30°/o. In d. Numisma ik o Billon bezeichne .
6 Silbe bes. sei E obe ung on Spanien, — 200, E. Gibbon, Be nina-Ve -
lag 1935, Un e gang d. öm. Wel eiches, S. 149, Silbe gew. ägl. 85 kg (Silbe den.)
7 E s e Goldmünzen sei L. C. Sulla, — 138 bis — 73, öm. Dik a o o Caesa ,
E. Gibbon, Un e gg. S. 150 Goldgewinnung i. Spanien 25 kg ägl. (au ei).
8 Einhei l. Münz aum e s sei Caesa , o he noch Münzhohei s-Relik e, bes.
g iech. Kolonials äd e in Süd-I alien.
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411] Von Geld und Geldeswe em 27
ih en We s u en eine Äqui alenz eihe9 on oll auschwii digen Me-
allen.
Die Ä en de behe schenden Me alle in de ömischen Geldwi scha
(Vieh) Kup e B onze Silbe Gold
Vo zei
Daue (Jah e)
We einhei en
Ve °/o Gold
Ve e häl nis8e • • •
ca.
ca.
— 700 bis
— 450
250
1
0,125
1
— 450 bis
— 268
182
2
0,25
— 268 bis
— 87
181
60
7,5
— 87 bis
+ 325
412
800
100 °/o
1 : 12 bis
1
:
15
Die Vo ausse zung he geb ach en Tauschhandels im Geld e keh
läß sich in de ein achen Tauschwi scha sgleichung10
Sachwe 4= Geldwe , ku z S 4= G
ausd ücken. Diese Gleichung zu genügen, ein Wi scha sgleichgewich 11
zu e hal en, muß e de Wi scha zu ih em Ausbau s e s das no wen-
dige Me all in Geld o m zum Tausch zuge üh we den, aus heimische
Schü a bei 12 ode K iegsbeu e13 im wei es en Sinne. Mi de Ein-
üh ung on Goldmünzen, als Feingoldgeld14 87 . Ch ., e gab sich als
Goldbasis gleichsam eine We g öße, wie sie heu e (in A . 5 BIZ) zu
1 Gold anken = 0,290 332 58 G amm15 Feingold zu We e gleidis-
zwecken ixie is , womi 1 G amm Feingold = 3,443 GoldF . en -
sp ich . Ein mengenmäßiges Ungenügen de sich olgenden Münzme alle
de e schiedenen Ä en, im Ve gleich zum Anwachsen on Reich und
Wi scha s aum zugleich ü Rom, zeig sich im kleinen sp echend in
de Reihe de Goldmünzeng ößen als au ei-Gewich e in de ühen
Kaise zei um Ch . Geb., au dem Gewich s uße des ömischen pondus
zu 327,45 G amm16:
9 Äqui alenz im Sinne on mengenmäßige Tauschkompe enz d. Me alle.
A. B ö c k h , Me olog. Un e suchungen, 1883.
10 Mi dem Zeichen ={= ü Tauschwü digkei bei We gleichhei .
11 Auch in de mod. Wi scha e scheinend, imme , wenn d. Kau k a eine
Münze äll .
12 Schü a bei , bes. d. Skla en u. Ve b eche , s. No e 6.
13 K iegsbeu e inklus. K iegsge angene, s. No e 7.
14 Feingoldgeld, he geb ach e Vo ausse zung zu s ö ungs eiem Tausch-Kau ,
doch wa en schon Kaise , wie Ma c Au el und Ca acalla, zu Beimischung minde -
we ige Me alle gezwungen, mi dem Resul a beschleunig en Münzze alles. Th.
M o m m s e n , 1851, Ze all d. öm. Münzwesens i. d. Kaise zei .
15 Bank . in e nal. Zahlungsausgleich (BIZ), 1930, 25. Jah esbe . 1955. S. 228.
16 Die Münzgewich ssä ze im Okziden scheinen einen kon inuie lichen Zusam-
menhang bis zu F anz. Re olu ion au zuzeigen:
1 As = 272,875 g = 1 As
1 pondus = 327,45 g = 6/s As
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28 Ma in S iibin [4X2
De o cons an inische Au eus
Regen (Sulla) (Caesa ) Augus . M. Au el Ca acalla Diokle . Cons an in
Zei 87 — 50 ±0 + 160 215 300 325
pondus 1/30 1/40 1/42 1/45 1/50 1/60 1/84 (72)
g F'Gold •
• 10,9 8,19 7,79 7,28 6,55 5,46 3,9
GoldF . •
• 37.61 28.21 26.86 24.45 22.57 19.05 13.40 (15.63)
Die Reihe de Gewich sminde ungen, imme im Rahmen de Tausch-
wi scha sgleichung S + G, d ück deu lich das Ungenügen de Me-
allspeisung an die Wi scha on außen, auch in de Kaise zei , aus.
Dodi es s and damals kein we geschä z e es Me all17 meh zu Ve -
ügung.
II. Die e agsgebundene Münzwi scha Roms
Die gesam e Wi scha smasse des Impe iums muß e e anlaß
we den, auch ih e sei s zu eine Me allspeisung selbe beizu-
agen. Diese No wendigkei b ach e die allgemeine Bes eue ung in
de „Schä zung", wo on die Weihnach sgeschich e18 so T e liches e -
zähl . Das neue S eue p inzip, das du chaus noch nich die
banale Fo m lediglich eine Deckung de Kos en de S aa smaschine ie
e wa du ch den ci is omanus bedeu en woll e, üh e dahin, den
S eue sa z, mi Rücksich au den noch übe wiegenden Ag a -
wi scha szus and, so es zuse zen, daß jede Sachwe als landwi -
scha liches Gu e wa, in 15 Jah en im S eue be e nis, und zwa i n
gemünz emGol d19, im Feingold-Gy us, als Geldwe dem Fiskus
gewisse maßen ausgelie e we den muß e.
Dieses S eue sys em e schein in Roms S aa swi scha un e de
Bezeichnung Indik io n20, als 15-Jah pe iode zu Sachwe -
Amo isa ion. De Beg i geis e , als solche im Mi elal e
dann miß e s anden, wei e in päps lichen- Kaise - und Fü s en-
Diplomen, als Zusa z zu Da ie ung nach Gese z, o 21.
Mi Rücksich au diese Amo isa ionsbedingung ü
alle Sachwe e, als We ück üh ung im E ag de Sachwe e wäh end
eine Indik ionspe iode, nahm die bis dahin gel ende Tausch-
1 ka ol. Ib = 491,175 g = 3/2 pond. = 9/s As
1 Ma k = 245,59 g = 3A pond. = Va Ib = 9/io As
als
ganzzahlige Gewich e-( S ein-JSubs i u ion
au de an iken Hebel-Schnellwaage,
mi bes. d. Ke ben-ma ca ü die Gewich sma k i. MA.
17 Pla in, e wa 2V2 mal we olle als Gold.
18 Schä zung z. S eue , E . L u c a e , Kap. 2, V. 1. 2.
19 E. Gibbon, Un e gang d. öm. Reiches, Be nina-Ve lag, 1934, S. 552.
20 Indik ion ieldisku ie e Ins i u ion. E. Gibbon, Un e gg. Roms, S. 351,
F. K. Becke , Wel gesdi., 1836, III, S. 332.
21 H. B esslau, Handb. d. U kundenleh e. I. 1889. Indik ion a. U kunden.
Lex-Alamanno um, 720, Ti el 43, und Ius canonicum Lib. II. Ti el XXII. al. 3:
Indic io, die Röme -Zins-Zahl.
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413] Von Geld und Geldeswe em 29
wi scha sgleichung S 4= G die neue, en sp echend e wei-
e e Fo m de E agswi scha sgleichung ü ein
Wi scha sgleichgewich un e e ände en Bedingungen an:
Sachwe = E ag X Indik iom + Münzwe X Index = Geldwe
S = E • J * G' • I = G
Diese Fo m ü ein Wi scha sgleichgewich is schon als Ausd uck des
mode nen e agsgebundenen, gleichsam kapi a-
lis ischen, Wi scha ssys ems anzusp echen.
Bedeu sam is dabei de Zusammenhang on Sachwe sei e S =
E • J, übe das o zdem o bes ehende Tauschp inzip mi dem; Sym-
bol mi de Geldwe sei e G' • I = G, ü einen s e igen Amo isa-
ions o gang22. Fü die Indik ionsg öße J in Jah en e gib sich, in mo-
de ne Da s ellungsweise, als Ve bindung on Sachwe - und Geldwe -
sei e, de Ausd uck23 J
==
lg e/lg I ode E = lg I'/lg e, mi lg e = 0,43 429
(dem Loga i hmus de Basis e = 2,718 282 de na ü lichen Loga i h-
men). Diese neua ige, ömische24 Konzep ion de Bedingung eines
Wi scha sgleichgewich es e gib au de Geldwe sei e de E ags-
wi scha sgleichung ü die 15-Jah -Indi k ion, mi lg I =
lg e/J = 0,43 429 : 15 = 0,02 895, die Indexg öße I = 1,0687 und als
Münzwe G' = G/I = 100 : 1,0687, aus allen münzbe eilig en Me-
allen, den Münzwe G' = 93,53 Vo auschwü digen Feingoldes ü
die Indik ionspe iode de 15 Jah e des S eue zyklus.
Fü die e a g s
g
e b u n d e n e W i s c h a s g
1
e i-
chung S = E • J = = G' * I = Gnach% - G ößen bedeu e
die Indexg öße I = G/G' zugleich den säkula en
Münzwe -Di iso ü den Münzze all bei un-
manipulie e Me allmasse inne halb eines
Münz aumes.
Es lau e die E ags-Wi scha sgleichung ü
die 15- Jah e-Indik ions pe iode in ^/o-G ößen25:
S = E • J ={= G' I — q
] 00
o/o
= 6.66 • 15 =b 93,53 • 1,0687 = 100
°/o
(Indik ion)
100
o/o
= 10,5 • 9,5 4= 90 ' 1,111.. = 100
°/o
(UnionF .)
= 22,4 • 4,47 =|= 80 • 1,25 =
22 Mode ne Amo isa ions o mel K = 1 •
"
z, K = Kapi al, Z = Amo .sa z,
en sp . Zins o mel K = 1 • e+z ' z, mi Z als Zinssa z . E ag.
23 De Ausd . J = lg e : lg I is als bedeu same Funk ion loga i hm. Rech-
nungsa , einzige nich euklid. A i hme ik i. d. olg. Da s ellungen.
24 Ob jedoch äl es es Beispiel, is aglich. Die Zei d. Mosaischen Gese zgebung,
3. Moses, 25.10, läß das „Halljah " mi 50jäh ige Sachwe amo isa ionsdaue
J = 50 und I = lg e : 50 =• 0,008686 mi I = 1,0202, mi 100 : 1,0202 au eine
98%>ige Münze schließen, wenn auch de Shekel noch nich zi kulie ha .
25 Es is gleichgül ig, was ü Einhei en in die Wi scha sgleichung eingese z
we den: °/o, GoldF ., solidi, Schilling usw.
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30 Ma in S übin [414
= 35,8 - 2,79
=|=
70
= 51,5 • 1,94 + 60
= 69,3 • 1,44 4= 50
= 91,5 • 1,09 = = 40
• 1,43 =
• 1,666 .. =
• 2 =
• 2,5 =
100
%>
= 460 • 0,2171 + 1
= 100 1 =j= 36,79
= 121 • 0,825 #= 30
= 161,3 • 0,62 = = 20
= 236 • 0,424 4= 10
2,718282 = k i ische Münzw.
• 3,333 . . = (un e k i . Gebie , e -
• 5 = agswe ko espond.
• 10 = Münzwe e)
• 100 = 100 Vo
e wei e und ü absinkende Münzwe e G' da ges ell 26.
Mi diese 15jäh igen S eue einschä zungspe iode, und spä e soga
im jäh lichen Ve künden de „indic io" als ö en liche Ansage dann
schwankenden Indik ionssa zes, wa im Sinne obige Tabellenwe e,
bei S eue manipula ion in Hinsich au weichenden Münzwe G', diese
an seine jeweilige E agsg öße E, als iskalische Rück o -
de ung des S aa es an seine Wi scha zwecks
E hal ungdesGeldwe es Gim Münzwe G gebunden.
Es wa im Jah e 325 n. Ch ., da die Augen „u bi e o bi" au das
Konzil zu Nicaea und den wäh enden T ini ä ss ei ge ich e wa en,
als Cons an in de G oße, 306—337, au dem Sys em de Indik ion
ußend und mi diesem e anke , sein Edik ü eine neue Gold-
münze, neben wei e zi kulie enden Silbe - und Kup e -Scheidemün-
zen, schu , als bewuß un e wich ige Goldmünze, welche
mi diesen gesam ha die Wi s cha sgleichung ü 15
Jah e Indik ionsdaue e üll e. Seinem Sinn und Zweck en -
sp echend e hiel de neue au eus on seinem Schöp e die Bezeich-
nung s o 1 i d u s27, de „W e be s ändig e", als We g öße on
26 Eine E wei e ung de Tabelle übe 93,53 gegen 100
°/o
üh in das bank-
echnisch übliche Gebie .
27 P. K üge , Gesch. u. Quellen u. Li e a u d. öm. Rech es, 1912, S. 324.
G. H ä n e 1, Codex Theodosianus, 1842, Libe XII. VII. 1, anno 325: „Si qis solidos
appende e olue i au i coc i. Sep em solidos qua e no um sc ipulo um nos is
ul ibus igu a os appenda p o singulis uneiis, qua uo deeim e o p o duabus, iux a
hanc o mam omnem summam debi i illa u us. Eadem a ione se anda, e si ma-
e iam quis in e a , u solidos dedisse idea u . Au um e o, quod in e u , aequa
lance e lib amen is pa ibus suseipia u , scilice u duobus digi is summi as lini e i-
nea u , es eliqui libe i ad suseep o em eminean , nec ponde a dep iman , nullo
examinis lib amen o se a o, nec aequis ac pa ibus suspenso s a e e momen is e c.
P. P. XIV. Kai. Aug. Paullino e Juliano Coss. (325). — Dabei handel es sich du ch-
aus nich um Golds ücke zu 72 ode 84 S ück p o pondus, sonde n um ein sowohl als
auch, als Münze on (S. 31) 72/84 pondus zu 857°/oo Gold einhei . Goldschmid ,
Handels ech , 1891, H. B u n n e , D. Rech sgesch., 1906, I., S. 313. H. G e n g
1
e ,
Ge m. R.Denkm. 1875, S. 902, e bo solidus: 1. Es sollen au jede Unze (1/12 pond.
= 27,28 g ) 7 solidi on 4 sc upuli (4 X 327/288 = 4,547 g ) he ges ell we den,
ande sei s 2. aus 1 pond. Feingold sollen 12 X 7 = 84 solidi he ges ell we den,
de en jede 4 sc upuli (4,54 g ) wieg , also 1 solidus auch gleich 4,54 g Münz-
gewich . Dami e gib sich als Un e wich igkei 3,898 : 4,547 = 0,85726 ode 857
°/oo
Feinhei des Münzgolds uckes. Au den 2. Teil des Gese zes is hie noch nich ein-
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415] Von Geld und Geldeswe em 31
13,40 GoldF . bei 3,9 G amm Feingoldgehal au 4,55 G amm Münz-
gewich . Seine Feingoldbasis kam so au 13,40 X 4,55/3,9 =
15,63 GoldF . zu s ehen. An S elle lö igen Feingoldgeldes de Tausch-
wi scha i ein au eus on 72/84 = 0,857i4 Feingehal als We -
exponen de e a g s g e b u n d e n e n Wi scha
Roms. Das Golds ück wechsel e om oll a.usch-
wü digen G e
1
d c h a a k e zum un e wich igen,
e agsgebundenen Münzcha ak e , als
Goldsolidus 72/84 857 °/oo
Feinsilbe dena 75 %o
Billonmünzen 2,5 %o
Kup e münzen 1,25 °/oo
ü das Münzganze de solidus-Wäh ung 935,75 %>o, welche Münzwe -
summe G' nu um 0,45 °/oo gegenübe de Fo de ung de Wi scha s-
gleichung ü die 15 Jah e-Indik ionspe iode zu g oß e schein . So so g-
äl ig a bei e en die Finanze und Münze Cons an ins, zu seine Zei .
Die solidus-Wäh ung übe s and denn auch spä e die Wi en de
sog. Völke wande ung. Sie zi kulie e in Os om bis zum Fall Cons an-
inopels, 1453, um jedoch, un e den a abischen Händle n des Vo de en
O ien zum Ma abo inus28 umgep äg , jah hunde elang geschä z e
Handelsmünze zu bleiben.
III. Die ömische Münze in de Hand
de Ba ba en
Die solidus-Wäh ung wu de das Münze be de ge manischen Ein-
si z ölke im Occiden , de F anken besonde s in Gallien. Nach ge-
wal same Einigung de F ankens ämme du ch Chlodwig I., 465—511,
dem Me owinge könig, e olg e noch o dessen Tode die Au zeich-
nung de Rech sb äuche des üh enden Sal ankens ammes
in de lex s a
1
i c a29, e wa 511. An S elle des Goldsolidus
Roms zu 12 Silbe dena en e schein in diesem Gese zwe k
zu Bußenbemessung die s ehende Fo mel XL dena ii, qui aciun I
solidus ec ., also 1 s o 1. = 40 d e n.
Das bedeu e nich s wenige alseinemassi eAbwe ung,
einen ba ba ischen Eing i in die S abili ä des übe nommenen, ö-
mischen Münzwesens.
zu e en und (Tex sei e 35, Ko n) die Feinme all-Tole anz „im Ko n" mi 2 Lein-
samenkö ne n ob ussa (s. No e 45) nu anzudeu en.
28 Ma abo inus, C. Goldschmid , Handels ech , 1891, S. 9812.
29 Lex Salica, Mon. His . Ge m. Leges. Sec . I, und Ge manen ech e, K. A. E c k -
h a d , 1935, Pac us legis salicae. Beispiele iele Ti el.
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32 Ma in S übin ]416
Au seine A dagegen schein schon wenige Jah zehn e ühe de
„g imme Hagen", de Minis e p äsiden de d ei Königsb üde bei den
benachba en Al bu gunden zu Wo ms, dasselbe P oblem gelös zu
haben. Es geh die Sage, de Königs ecke habe den Bu gunden-Gold-
scha z30, das Sieg ied-K imhild-Ve mögen, in das Binge loch des Rheins
e senk , mi de geschich lichen Folge, daß im Jah e 443 das Bu -
gunden olk, du ch Ae ius' wi scha liche Hil e, in die Sa-
paudia umgesiedel und zum abhängigen „hospes" Roms gemach
wu de31.
Fü die änkische Wi scha 32 dagegen bedeu e e jene Abwe ungs-
maßnahme, daß au 1 Gold-solidus de en 40/12 ode SVa solche ü die
Wi scha en beh lich wu den und so, zum Königsscha z „ h e s a u -
i e " eingezogen we den konn en, als Pa ikula -Scha z im Lande
e schwanden ode zu jenem ielbewunde en Me owinge -Gold-
schmuck sich wandel en. Dagegen e mögen auch gelegen liche Münz-
ump ägungen zu Me owinge zei nich zu sp echen. Dies konn e
scheinba ohne S ö ung de Wi scha und ih es Gleichgewich es,
gleichsam ohne einen Münzmangel, o sich gehen, denn man konn e
uhig sagen: 1 Dena bleib 1 Dena . In Wi klichkei wu de
de solidus-We au 13.40 X 12/40 = 4.00 GoldF . geminde , mi
dem Resul a , daß nach olgend die P eise alle Sachwe e au das
D ei ache ans iegen.
Abe dabei blieb es nich . Au ein D i el abgewe e , muß e auch
in de Folge de solidus-We zu 30 Vo des Golds ückes als 40 Dena -
silbe linge in 100 Jah en u. s. . jedesmal im gleichen Ve häl nis on
Geldsoll- zu Münzis -We mi G/G' =31/s wei e allen im
Ve lau de Me owinge -Ä a: De solidus gal ,
Ra los s anden He sche und Volk de F anken ih e Wi scha und
ih em schwindenden solidus-We gegenübe . Als de solidus, um 750,
au wenig übe 0.26 GoldF . s and, g i de damalige änkische maio
domus, als Minis e p äsiden gleichsam, ein. K a 1 m a n n33 se z e,
30 Bu gunden-Goldscha z, Sim ock, Das Nibelungenlied, IXX. A en iu e,
Ve s 40.
31 F. Dahn, Geschich e de Bu gunden.
32 J. W e n n e , Waage u. Gewich i. d. Me owinge zei . Philol. Zs. 1954, 147.
L. Babelon, Silique omaine, le sou e denie d. I. loie d. F ancs.
33 Ka lmann, d. äl . B ude Pippins, s i b o Le z e em. Mon. His . Ge m.
LL. Cap. egum F anco um, Capi ula e No. 11.2, 743.
abgewe e , anno
ze allend
500
600
700
800
4.00 GoldF .
1.20 GoldF .
0.36 GoldF .
0.11 GoldF .
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423] Von Geld und Geldeswe em 39
sehen „Scha zgold"-Geschä en de Me owinge eins nich unähnlich.
De Au schwung ü die S chweiz, wie ü ähnlich si uie e
Wi scha en, zeichne sich aus dem Ve gleich de Wi scha sgleichun-
gen ü den GoldF . de La einunion und den gegenwä igen S and
des SchwF . ab:
S = E • J + G'- I = G
100 Vo
= 10,43
•
9.58 # 90
•
1,11
.
. =
100 °/o
(La . Un.)
100
Vo
= 86,5
•
1,15 + 42
•
2,38 = 100% (SF . 1950)
De also beg üß e Wi Scha sau schwung, das sog. Wi -
scha swunde , be uh au dem Ve häl nis de beiden E agsg ößen E
münzwe beding e P oduk ion de e agsgebundenen Wi scha . Das
Ve häl nis 86,5 : 10,43 = 8,3 beding , bei 8,3mal e g öße e
Wi scha sin ensi ä in Handel und Wandel, en -
sp echend ausgebau e Wi scha sex ensi ä im indu-
s iellen Ausbau des Wi scha spa kes, als Sach-
we g öße S de Wi scha sgleichung S + G, on de A eine We -
ansposi ion nun on de Geldwe sei e G zu Sachwe sei e S, übe
die loga i hmisch unk ionie enden Binnenwe e de Gleichung, beson-
de s de E agsg öße bei en sp echendem B auchsgü e e -
schleiß und seinem An eizdazu, als Fluch in die Sachwe e.
Mone ä äuße sich diese E scheinung im Ausd uck des ü
eine Konjunk u bedeu samen E ags we es E' = E
•
G', aus
E agsg öße E und Münzwe G', im Ve gleichs alle als
E
= 10,93
•
0,90 = 9,4 % GoldF . ü den MünzunionF . 1914
und
E'2 = 86,5
•
0,42 = 36,3
®/o
GoldF . ü den Nachk iegs-SchwF . 1950.
Diese E scheinung is im Ve häl nis E'2 : E = 36,3 : 9,4 =
3,87, als sachwe en sp echende Ak ienku s in
seinem E ags e häl nis zum Nominalku s wiede zu e kennen. An-
de sei s is in de Di e enz E'2 — E = 36,3 — 9,4 das Maß
des Ausschöp ens des Me allwe gehal es de ab-
gewe e en Münze des 90°/o auschwü digen Gold-F . zu e blicken,
wenn eine Me allwe -Rück üh ung im E ag de Sachwe e zwecks
Münzwe s abilisie ung, nach klassischem Vo bilde, nich s a inde .
Vom Münzwe G' = 42
®/o
zum k i ischen Münzwe G'k
= 1/e = 36,79%, dann bei sachwe gleiche E agsg öße E = S
= 100 °/o, mi dem Teue ungsindex I = 2,718 . . (272 „Punk e"), is
de abglei ende Sch i im daue nden Münzze all nich meh g oß.
Un e halb dieses ökonomisch bedeu sams en G enz-
we es wi d eine Wi scha bei un e k i ischem Münzwe zu sinn-
lose Sysiphusa bei e u eil , denn eine jeden E agsg öße E im
un e k i ischen Münzs and en sp ich bei kleine e E agsg öße E ein
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40 Ma in S iibin [424
übe k i ische Miinzs and on gleichem E agswe E' wie ü jenen
nach Aussage olgenden Zusammenzuges:
Münzwe G' 100 90 80 70 60 50 40 36,79 30 20 10 1 °/o
E agsW. E' 0 9,5 17,9 25,0 30,9 34,7 36,6 36,79 36,3 32,3 23,6 4,6 SF .
E agsg . E 0 10,5 22,4 35,8 51,5 69,3 91,5 100 121 161 236 460%
z. B. G' = 20 °/o ko espondie in E' = 32,30 SdiF . mi G' = 57 Vo
Münzwe . Ein solche Fall k i ischen ode nahezu k i ischen Münz-
s andes bi g dann, aus zu wenig ge ag em P oduk-
ionsgu , aus de angeschwollenen E agsg öße he aus, eine ge-
wisse No wendigkei den „un e en wickel en Völke n"
den Übe schuß an P oduk ionsgü e n E alle A zukommen zu lassen,
ähnlich, wie Rom eins dem Bu gunden olke, seinem hospes in de
Sapaudia um Gen .
Na ionale Absich en zu Ko ek u bes ehende Ve häl nisse, wie
e wa die Be ei s ellung on Goldmünzen zu e neu e
Speisung de Wi scha 195556, sind, un e Wah ung alle Kau elen,
ü die schweize ische Wi scha zu beg üßen, soll diese nich zum
münzs anddi igie en Robo e de Au oma ion we den.
Un e diesem Gesich swinkel scheinen sich gewisse Zusammenhänge
aus dem E kennen eine geschich lichen En wicklung abzuzeichnen.
In den sich zei lich ablösenden Münz äumen Roms eins , dann des
änkisch-ka olingischen Reiches mi seinen Nach olges aa en und spä
wiede de La einischen Münzunion, mi de al en Gallia als D ehpunk
de abendländischen Wi scha skul u , übe die üh ömische Tausdh-
geldwi scha zu impe ialen, e agsgebundenen Münz Wi scha
— wie sie sei übe 1600 Jah en he sch — unde sich de Blick,
un e s ü z du ch e was Ma hema ik, au das so wandelba e Bild on
Geld und Geldeswe em.
His o ia doce !
56 Fü die Schweiz 25 u. 50 SdiwF . Golds ücke (0.71 G'F .), Au lage 225 Mio.
SchwF .? Na ional-Zei ung 21. 11. 1955 u. ü Deu schland V Duka en-Golds ück,
Na . Zei g. 3. 7. 1957.
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425] Von Geld und Geldeswe em 41
Nomog amm ü den säkula en Münzze all
im unges ö en Ablau ü den un e wich igen Münzwe G' = 90°/'o des e -
agsgebundenen Wi scha s-Gleichgewich es im Ausd uck de Wi scha s-
gleichung
Sachwe e = E agsg öße X Indik ion =b Münzwe X Index = Geldwe
S = E • J = = G' I — G
100
o/o
= 10,5 • 9,5 4= 90 • 1,11 = 100
%>
aus de unbesch änk en Scha ähnliche , loga i hmische Ku en ü den na ü lich
abklingenden Vo gang, mi I = G/G' = 100/90 = 1,11 . als säkula e
Münzwe -Di iso ü G" = 90/1,11 . . u.s. ., im Zusammenhang J =
lg e/lg I, de Amo isa ionsdaue an ike Indik ion de
Sachwe e S in Jah en.
Die O dina en bewe en den Münzwe G' und die E agsg öße E
in %>, die Abszissen bewe en den Zei ablau in Jah hunde en und
die Indik ionsg öße J nach Jah en, sowie die Indexg öße I.
Neben de Ze allsku e (a) de Münzwe e G' und de Ge aden (b) de E -
agsg ößen E, s ell die uns e ige Ku e (c) mi ih em Maximum im k i-
ischen Münzwe Gk = 100/e = 36,79 %> — mi e = 2,7182 de Basis
de na ü lichen Loga i hmen — im Beispiel mi J = 9,5 Jah en und E = 100 %>,
aus den jeweiligen P oduk en G' • E = E' die E agswe e des be e en-
den Wi scha sgleichgewich es da . Gleichwe ige G ößen E' inden
sich au den beiden Äs en de E agswe -Ku e (c) im Beispiel
E'i = G'i
•
Ei = 55
•
59 = 32,4
®/o
= G'2 E2 = 23 .141 = 32,4 Vo = E'2, d. h. zu
jedem Münzwe im un e k i ischen Gebie exis ie im übe k i ischen Gebie ein
ko espondie ende E agswe (d), bei en sp echenden E ags-
g ößen Ej und E2. Fü ande e Münzwe e und besonde s ü ges ö en Vo gang
im Ablau , bei Tauschme all-Zuschuß ode -En zug, e ände sich das Linienbild
(a) (b) (c) sinngemäß kinema isch.
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42 Ma in S iibin [426
Wi scha sgleichung ü einige Münzga ungen, bezogen au oll auschwü dige
Feingoldbasis, mi de en säkula em Münzdi iso I
Sachwe e = E ag Indik .= = Münzw. Index = Geldw.
NB. J = lge/lgl S = E J + G' I = G
Feingold als Tauschmi el 100 °/o = 0 oo * 100 1 = 100°/®
50. Jüd.Halljah , Mos. 111.25 100 Vo = 2 50 * 98 1,0202 = 100 °/o
Rom. Indik ion 15 Jah e
1,0202
Amo . 100 °/o = 6,66 15 * 93,5 1,0687 = 100 °/o
La ein. Münzunion
1,0687
1863 1921 100 «/o = 10,5 9,5 * 90 1,111 . = 100%
Gold-solidus-Münze
857 °/oo ein 100 °/o = 15,3 6,55 + 85,7 1,169 = 100 °/o
MA-Ru alwi sch.
1,169
V4 E n egewinn 100 Vo = 25 4 * 77,8 1,284 = 100 °/o
Gewe i. Bu gum,
Widukind, K. 15 100 °/o = 33,33 3 * 71,5 1,396 = 100 °/o
Abwe ungsbasis
SchwF . 1936 100
<Vo
= 34,6 2,88 * 71 1,409 = 100 °/o
MA-Ka olinge -Münze
640 °/oo 100 °/o = 44,6 2,24 + 64 1,563 = 100 °/o
Gegenw. „ha e"
Wäh ungen 100
<Vo
= 86,5 1,15 + 42 2,38 = 100 °/o
K i ische Münzwe 100/e 100 °/o = 100 1 * 36,79 2,7182 = 100 °/o
Me owinge sol 500—750 . 100 •/• = 121 0,83 * 30 3,333 = 100 °/o
„schwe e " F anz. F anc
-
• 100 °/o = 460 0,22 * 1 100 100 °/o
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427] Von Geld und Geldeswe em 43
Abbildung 2
De säkula e Münzze all, 235—1900, on Solidus und Schilling
Die O dina en zählen die Münzwe e in GoldF anken (1 g Feingold = 3,443
GoldF .) und die Feingoldgewich e in G amm.
Die Abszissen zählen die Jah hunde e (Schaubild links) bzw. Jah e (Schaubild
ech s).
a We kons an e S and des Goldsolidus 72/84 ein (a. 325, Cod. Theodos.
XII. XVII. 1) on 857 °/oo Feinhei und 3,89 g Feingold (1 GoldF . = 0,290 33. .
g Feingold) zu 13.40 GoldF ., im Regime des Goldgy us aus dem S eue sa z de
Indik ion.
h 15.63 GoldF . = Feingold-Ba is 84/72 des Goldsolidus 13.40 GoldF ., als 4,54 g
oll auschwü diges Feingold-Me all,
c Abwe ung, ca. 500 n.Ch ., de ömischen Münze, 1 soi = 12 den, au 30°/o I .
Lex Salica, zu Me owinge -Münze, 1 soi = 40 den, au 12/40 = 13.40/3,33.
= 4.00 GoldF ., bei gleichzei igem Goldmünzeneinzug.
d Ze allsku e des Me owinge -sol 4.00 GoldF . aus dem säkula en Münzdi iso
I = G/G' = 13.40/4.00 = 3,33 . . im Sinne de
Wi scha sgleichung
S = E • J = G' • I G als
100% = 121 • 0,825 = 30 • 3,33.. = 100 °/o ode
13.40 = 16.21 • 0,825 = 4.00 • 3,33. . = 13.40 GoldF .
e Bei s e igem Goldmünzen-Rückzug, im Zei aum 500—750, mi de Ze allsku e
aus dem Münzdi iso 1 = 4,235 au G und de Abwe ung, um 500, au 1 soi =
0.36 GoldF . zu Ende de Me owinge zei .
Die Au we ungen, 745 und 754/755, de F üh-Ka olinge Ka lmann und Pippin
au 22, bzw. 12 den = 1 soi, heben den sol-We au 0.65 bzw. au 1.08 GoldF .
g Um 781 nimm Ka l d. G . seine Münzau sa zung o 1 Ib- = 20 ß = 240
wobei de solidus-Schilling-We , als 3/2 öm. soi, au 5.63 GoldF . zu s ehen
komm . Als ausschließlich Reinsilbe -Münze zi kulie nu de P ennig, 1/12 (3
= 0,47 GoldF ., mi 1,63 g Silbe . Aus ungenügend e ügba e Silbe subs anz
gegenübe de
h Ze allsku e ü den münz alo isch wei e maßgeblichen Goldsol, ü denselben
Zei aum, 500—781, mi dem Münzdi iso 1000/857 = I = 1,169, a. 781 au
8.81 GoldF . weisend. Das Ve häl nis Goldsol : Schilling = 8.81 : 5.63 = I =
1,563 e gib mi 1000 : 1,563 = 640 °/oo Tauschwü digkei die säkula e Münz-
ze allsku e des Schillingswe es ß übe 1100 Jah e, bis 1900 (soldo und sou).
i Das spo adische E scheinen i alienische Goldduka en on 930 °/oo, I = 1,08 zu
12.20 GoldF ., um 1300, und
k de Rheinische Gulden, ca. 1400, on 700 %o, I« = 1,43. on An angs 10.—
GoldF .
I des Louis d'o , 20.—• GoldF ., e moch en au die P ennig-Silbe masse keinen
bedeu enden Ein luß no dwä s de Alpen auszuüben, so, daß — abgesehen on
lokalen und empe ä unmaßgeblichen Münzwe -Schwankungen — die ß-Ze -
allsku e (h) de Geschich s o schung mi Rich we en zu dienen e mag. Auch
de
m Silbe -G os de F ance, de Joschims hale -G ossen (G osdien) on 625ü/oo,
I = 1,60 zu 4.50 GoldF ., ze iel p ak isch im gleichen Rhy hmus, wie die P en-
nig-Silbe münze (I = 1,563), ohne Ein luß au Le z e en,
n ebensowenig die Goldmünzen Napoléon I, 1803, 900 °/oo, I = 1,11.als Vo -
gänge des Münzunion-F ankens, 1863.
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44 Ma in S übin [428
Abbildung 2 a
De F anken de Münzunion und de Schweize anken
Die lO ach e g öße en O dina en zählen die Münzwe e und en sp echenden
Feingoldgewich e on GoldF . und SchwF . ü die wiede lO ach e g öße e
Zei abszisse 1863—1965.
o De F anken (1 GoldF . = 0,290 335 58 g Feingold, A .5, BIZ) de La ein-
Münzunion, 1863—1921, is , wie seine Silbe scheidemünzen, 900 °/oo ein, mi
säkula em I = 1,11. . bzw. I = 1,0105 ü 10 Jah e, läß deu lich den Münzwe -
s u z au 0.30 GoldF ., bei hesau ie em Münzgold sei 1914, e kennen, sowie
die we au eibenden zwei Münzgoldspeisungen, 1926 und 1930, an die o ene
Volkswi scha , nach 1921, ü dann den Schweize anken (SchwF .),
p Vo 1936 e eich de SchwF .-We den Übe -Gold-Punk mi 1.10 GoldF ., en -
sp echend 1,1 • 0,29 = 3,19 g Feingold Tauschwü digkei , bei en sp echende
Wohl eilhei de Sachwe e,
q Die Abwe ung, 1936, des SchwF . au 0.71 GoldF . und de zwei e Wel k ieg,
1939, zei ig en, aus Massenbeha ung de Wi scha eine sei s und e neu em
Goldmünzen-Thesau ic en ähnlichen We s u z au 0.42, nach 1945.
De SchwF . 0.42 GoldF . mi I = 100/42 = 2,38 als Münzdi iso ze äll wei e ,
unbeein luß on Subs anzzu uh , mi I = 1,09 ü 10 Jah espe ioden, bzw. I =
1,0087, im Münzwe ze all on 8,7 °/oo je 1 Jah , wobei — ohne Eing i — ü
das Jah 1965 die E eichung des k i ischen Münzwe es, 100/e, G'K = 36,79'% G
= 0.3679 GoldF . bei münzwe gleiche E agsg öße E l . No engeldsumme, als
unausweichliche Fo de ung an die Gesam wi scha .
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