scieee Open visual document viewer

Von Geld und Geldeswertem

Strübin, Martin

Abstract

EconStor is a publication server for scholarly economic literature, provided as a non-commercial public service by the ZBW.

Full text

S übin, Ma in A icle Von Geld und Geldeswe em Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha P o ided in Coope a ion wi h: Duncke & Humblo , Be lin Sugges ed Ci a ion: S übin, Ma in (1959) : Von Geld und Geldeswe em, Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha , ISSN 1619-6244, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 79, Iss. 4, pp. 25-44, h ps://doi.o g/10.3790/schm.79.4.25 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/290928 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. So e n die Ve asse die Dokumen e un e Open-Con en -Lizenzen (insbesonde e CC-Lizenzen) zu Ve ügung ges ell haben soll en, gel en abweichend on diesen Nu zungsbedingungen die in de do genann en Lizenz gewäh en Nu zungs ech e. Te ms o use: Documen s in EconS o may be sa ed and copied o you pe sonal and schola ly pu poses. You a e no o copy documen s o public o comme cial pu poses, o exhibi he documen s publicly, o make hem publicly a ailable on he in e ne , o o dis ibu e o o he wise use he documen s in public. I he documen s ha e been made a ailable unde an Open Con en Licence (especially C ea i e Commons Licences), you may exe cise u he usage igh s as speci ied in he indica ed licence. h ps://c ea i ecommons.o g/licenses/by/4.0/ 409] 25 Von Geld und Geldeswe em Eine S udie zu säkula en Münzwe echnik au dem S andpunk de Indik ion Von Ma in S übin - Basel-Binningen (Schweiz) Vo beme kung Un e dem Ti el „Von Geld und Geldeswe em" möch e ein Ve - such zu eine münzgeschich lichen S udie au dem S andpunk e de Indik ion Cons an in des G oßen das ielges al ige Bild des Wi - scba skö pe s, gleichgül ig welche A und zu welche Zei , als Sach- we e zusammen mi de en ko ela i em Geld olumen, das diesen Wi scha skö pe wie sein Blu du chpuls und daue nd beleb , im o liegenden Auszuge au zeigen. Dabei zeig sich, daß das, was, on wei em besehen, wie ein e ilz- e und gewalk e S o e schein , bei nähe em Zusehen sich als ein eines, me hodisches Gewebe mi Ze el und Schuß e weis , wo de Ze el e wa die Sachwe e eine Wi scha , de Schuß abe am sausen- den Webs uhl de Zei die luk uie ende Geldmasse in diesem gewo- benen Bilde mi seinen K euz- und Que äden zeig , in o e s aun- lichen Zeichnungen omanischen, go ischen ode ga mode ns en Sach- lichkei s-S iles. Ruhende Pol in de E scheinungen Fluch , in de sich das Wi - scha sleben und dami unze ennlich e bunden das Münzwesen im Scha en de klassischen Indik ion du ch all die Jah hunde e e - weis , is das Gold als Tauschmi el konzen ie es e Fo m. Als Dominan e gleichsam s ell sich übe alles dies de wohlaus- gewogene Cons an inische Goldsolidus. Sein degene ie e Münzepi- gone, zu An ang des Jah hunde s noch, wa de anzösische Sou, de Soldo in I alien. Im ko ela i en Zusammenhang mi de ömischen Indik ion s ehen, alle Wäh ungss ü me übe daue nd, de Goldsolidus und seine Münz- goldde i a e. Nach dem Tongese z on de Dominan en ha die Münzkunde au diesen u sp ünglichen Ton auszuklingen bei de Abwandlung des The- mas on de e agsgebundenen Wi scha , au dem G und on des Gons an inischen Goldsolidus des Edik es om Jah e 325 n. Ch . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.79.4.25 | Gene a ed on 2023-04-04 11:27:48 26 Ma in S iibin [410 Von Geld und Geldeswe em Im F iihlich de Kul u s eh die Tauschwi scha on Wa e gegen Wa e als Sachwe ausch bei gleichwe igen Tauschg ößen. Um ein Rind e wa wu de e wünsch es, we geach e es Gu nach Beda ein- ge ausch . G oß wa de Kul u sch i om Viehwe , de sich selbs e meh e, zum sel ene en, abe bequeme zu handhabenden Me all als Tauschmi el. I. Die o impe iale Tauschgeldwi scha Roms Ein sp echendes Beispiel ü die En wicklung eine Wi scha om Na u al ausch zum Geld e keh in seine Auswi kung bie e de eins ige ömische S aa om König um übe die Republik zum Im- pe ium. Diese En wicklung in de Handhabung on Geld1 und Geldes- we em läß sich, numisma isch und li e a isch, p ak isch lückenlos on den i alischen Vo läu e s aa en E u iens zum Impe ium Romanum e olgen. Im As2, dem Ganzen de Tauschwe einhei , einem an angs noch mi dem Bilde eines Rindes gezie en Kup e plä chen, wi d die E inne ung an das Rind als he geb ach e Tauschwe g öße es ge- hal en. In jah hunde elangen Exis enzkämp en angewachsen, genüg e de es publica omana heimisches Kup e me all o kommen3, als sach- we gel endes Tauschmi el im Geld4 schon, nich au die Länge. An dessen S elle a die zu Münzung besse e und we olle e B onze5, spä e das Silbe 6 und zule z das Gold7, de a eine Me all-We eihe bildend, welche dem Bedü nis an Tauschmi eln im jeweiligen Rahmen des ömischen S aa es als Münz aum8, en sp ach. Dabei bilde e sie in 1 Th. M o m m s e n , Gesch. d. öm. Geldwesens, bes. Einlei ung. „Que sais-je" 1949, No. 168, J. Babelon, La numisma ique an ique, bes. Kap. X—XIII, La monnaie omaine. 2 Das As zu 5/6 pondus = 272,875 g , bis — 550 als ausgewäg es B od en- Kup e e z (aes üde), sei König Se ius Tullius („p imus aes signa i ") o mge- gossenes, gezeichne es und gewich s egulie es Kup e pla engeld, sei — 508 au pondus ( öm. P und-)Gewich ssa z 6/5 As = 327,45 g . O. Viedeb and , An ik. Gew.No m u. Münz uß. C. W. B a h , Das öm. As und seine Theile, 1838. 3 Haup sächlich on de Insel Elba (Il a), nach Un e we ung E u iens im — VI. Jh. 4 Im Tex we den die Beg i e Geld ü eine oll auschwü dige und Münze ü eine nich oll auschw. Me allmenge benü z . F. A. D o p s c h , Na u al- und Geld- wi scha . F iedensbu g, Münzkunde u. Geldgeschich e. 5 Leich gießba e B onze als Legie ung on heimischem Kup e und (b i ischem) Impo zinn, ca. 70 : 30°/o. In d. Numisma ik o Billon bezeichne . 6 Silbe bes. sei E obe ung on Spanien, — 200, E. Gibbon, Be nina-Ve - lag 1935, Un e gang d. öm. Wel eiches, S. 149, Silbe gew. ägl. 85 kg (Silbe den.) 7 E s e Goldmünzen sei L. C. Sulla, — 138 bis — 73, öm. Dik a o o Caesa , E. Gibbon, Un e gg. S. 150 Goldgewinnung i. Spanien 25 kg ägl. (au ei). 8 Einhei l. Münz aum e s sei Caesa , o he noch Münzhohei s-Relik e, bes. g iech. Kolonials äd e in Süd-I alien. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.79.4.25 | Gene a ed on 2023-04-04 11:27:48 411] Von Geld und Geldeswe em 27 ih en We s u en eine Äqui alenz eihe9 on oll auschwii digen Me- allen. Die Ä en de behe schenden Me alle in de ömischen Geldwi scha (Vieh) Kup e B onze Silbe Gold Vo zei Daue (Jah e) We einhei en Ve °/o Gold Ve e häl nis8e • • • ca. ca. — 700 bis — 450 250 1 0,125 1 — 450 bis — 268 182 2 0,25 — 268 bis — 87 181 60 7,5 — 87 bis + 325 412 800 100 °/o 1 : 12 bis 1 : 15 Die Vo ausse zung he geb ach en Tauschhandels im Geld e keh läß sich in de ein achen Tauschwi scha sgleichung10 Sachwe 4= Geldwe , ku z S 4= G ausd ücken. Diese Gleichung zu genügen, ein Wi scha sgleichgewich 11 zu e hal en, muß e de Wi scha zu ih em Ausbau s e s das no wen- dige Me all in Geld o m zum Tausch zuge üh we den, aus heimische Schü a bei 12 ode K iegsbeu e13 im wei es en Sinne. Mi de Ein- üh ung on Goldmünzen, als Feingoldgeld14 87 . Ch ., e gab sich als Goldbasis gleichsam eine We g öße, wie sie heu e (in A . 5 BIZ) zu 1 Gold anken = 0,290 332 58 G amm15 Feingold zu We e gleidis- zwecken ixie is , womi 1 G amm Feingold = 3,443 GoldF . en - sp ich . Ein mengenmäßiges Ungenügen de sich olgenden Münzme alle de e schiedenen Ä en, im Ve gleich zum Anwachsen on Reich und Wi scha s aum zugleich ü Rom, zeig sich im kleinen sp echend in de Reihe de Goldmünzeng ößen als au ei-Gewich e in de ühen Kaise zei um Ch . Geb., au dem Gewich s uße des ömischen pondus zu 327,45 G amm16: 9 Äqui alenz im Sinne on mengenmäßige Tauschkompe enz d. Me alle. A. B ö c k h , Me olog. Un e suchungen, 1883. 10 Mi dem Zeichen ={= ü Tauschwü digkei bei We gleichhei . 11 Auch in de mod. Wi scha e scheinend, imme , wenn d. Kau k a eine Münze äll . 12 Schü a bei , bes. d. Skla en u. Ve b eche , s. No e 6. 13 K iegsbeu e inklus. K iegsge angene, s. No e 7. 14 Feingoldgeld, he geb ach e Vo ausse zung zu s ö ungs eiem Tausch-Kau , doch wa en schon Kaise , wie Ma c Au el und Ca acalla, zu Beimischung minde - we ige Me alle gezwungen, mi dem Resul a beschleunig en Münzze alles. Th. M o m m s e n , 1851, Ze all d. öm. Münzwesens i. d. Kaise zei . 15 Bank . in e nal. Zahlungsausgleich (BIZ), 1930, 25. Jah esbe . 1955. S. 228. 16 Die Münzgewich ssä ze im Okziden scheinen einen kon inuie lichen Zusam- menhang bis zu F anz. Re olu ion au zuzeigen: 1 As = 272,875 g = 1 As 1 pondus = 327,45 g = 6/s As OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.79.4.25 | Gene a ed on 2023-04-04 11:27:48 28 Ma in S iibin [4X2 De o cons an inische Au eus Regen (Sulla) (Caesa ) Augus . M. Au el Ca acalla Diokle . Cons an in Zei 87 — 50 ±0 + 160 215 300 325 pondus 1/30 1/40 1/42 1/45 1/50 1/60 1/84 (72) g F'Gold • • 10,9 8,19 7,79 7,28 6,55 5,46 3,9 GoldF . • • 37.61 28.21 26.86 24.45 22.57 19.05 13.40 (15.63) Die Reihe de Gewich sminde ungen, imme im Rahmen de Tausch- wi scha sgleichung S + G, d ück deu lich das Ungenügen de Me- allspeisung an die Wi scha on außen, auch in de Kaise zei , aus. Dodi es s and damals kein we geschä z e es Me all17 meh zu Ve - ügung. II. Die e agsgebundene Münzwi scha Roms Die gesam e Wi scha smasse des Impe iums muß e e anlaß we den, auch ih e sei s zu eine Me allspeisung selbe beizu- agen. Diese No wendigkei b ach e die allgemeine Bes eue ung in de „Schä zung", wo on die Weihnach sgeschich e18 so T e liches e - zähl . Das neue S eue p inzip, das du chaus noch nich die banale Fo m lediglich eine Deckung de Kos en de S aa smaschine ie e wa du ch den ci is omanus bedeu en woll e, üh e dahin, den S eue sa z, mi Rücksich au den noch übe wiegenden Ag a - wi scha szus and, so es zuse zen, daß jede Sachwe als landwi - scha liches Gu e wa, in 15 Jah en im S eue be e nis, und zwa i n gemünz emGol d19, im Feingold-Gy us, als Geldwe dem Fiskus gewisse maßen ausgelie e we den muß e. Dieses S eue sys em e schein in Roms S aa swi scha un e de Bezeichnung Indik io n20, als 15-Jah pe iode zu Sachwe - Amo isa ion. De Beg i geis e , als solche im Mi elal e dann miß e s anden, wei e in päps lichen- Kaise - und Fü s en- Diplomen, als Zusa z zu Da ie ung nach Gese z, o 21. Mi Rücksich au diese Amo isa ionsbedingung ü alle Sachwe e, als We ück üh ung im E ag de Sachwe e wäh end eine Indik ionspe iode, nahm die bis dahin gel ende Tausch- 1 ka ol. Ib = 491,175 g = 3/2 pond. = 9/s As 1 Ma k = 245,59 g = 3A pond. = Va Ib = 9/io As als ganzzahlige Gewich e-( S ein-JSubs i u ion au de an iken Hebel-Schnellwaage, mi bes. d. Ke ben-ma ca ü die Gewich sma k i. MA. 17 Pla in, e wa 2V2 mal we olle als Gold. 18 Schä zung z. S eue , E . L u c a e , Kap. 2, V. 1. 2. 19 E. Gibbon, Un e gang d. öm. Reiches, Be nina-Ve lag, 1934, S. 552. 20 Indik ion ieldisku ie e Ins i u ion. E. Gibbon, Un e gg. Roms, S. 351, F. K. Becke , Wel gesdi., 1836, III, S. 332. 21 H. B esslau, Handb. d. U kundenleh e. I. 1889. Indik ion a. U kunden. Lex-Alamanno um, 720, Ti el 43, und Ius canonicum Lib. II. Ti el XXII. al. 3: Indic io, die Röme -Zins-Zahl. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.79.4.25 | Gene a ed on 2023-04-04 11:27:48 413] Von Geld und Geldeswe em 29 wi scha sgleichung S 4= G die neue, en sp echend e wei- e e Fo m de E agswi scha sgleichung ü ein Wi scha sgleichgewich un e e ände en Bedingungen an: Sachwe = E ag X Indik iom + Münzwe X Index = Geldwe S = E • J * G' • I = G Diese Fo m ü ein Wi scha sgleichgewich is schon als Ausd uck des mode nen e agsgebundenen, gleichsam kapi a- lis ischen, Wi scha ssys ems anzusp echen. Bedeu sam is dabei de Zusammenhang on Sachwe sei e S = E • J, übe das o zdem o bes ehende Tauschp inzip mi dem; Sym- bol mi de Geldwe sei e G' • I = G, ü einen s e igen Amo isa- ions o gang22. Fü die Indik ionsg öße J in Jah en e gib sich, in mo- de ne Da s ellungsweise, als Ve bindung on Sachwe - und Geldwe - sei e, de Ausd uck23 J == lg e/lg I ode E = lg I'/lg e, mi lg e = 0,43 429 (dem Loga i hmus de Basis e = 2,718 282 de na ü lichen Loga i h- men). Diese neua ige, ömische24 Konzep ion de Bedingung eines Wi scha sgleichgewich es e gib au de Geldwe sei e de E ags- wi scha sgleichung ü die 15-Jah -Indi k ion, mi lg I = lg e/J = 0,43 429 : 15 = 0,02 895, die Indexg öße I = 1,0687 und als Münzwe G' = G/I = 100 : 1,0687, aus allen münzbe eilig en Me- allen, den Münzwe G' = 93,53 Vo auschwü digen Feingoldes ü die Indik ionspe iode de 15 Jah e des S eue zyklus. Fü die e a g s g e b u n d e n e W i s c h a s g 1 e i- chung S = E • J = = G' * I = Gnach% - G ößen bedeu e die Indexg öße I = G/G' zugleich den säkula en Münzwe -Di iso ü den Münzze all bei un- manipulie e Me allmasse inne halb eines Münz aumes. Es lau e die E ags-Wi scha sgleichung ü die 15- Jah e-Indik ions pe iode in ^/o-G ößen25: S = E • J ={= G' I — q ] 00 o/o = 6.66 • 15 =b 93,53 • 1,0687 = 100 °/o (Indik ion) 100 o/o = 10,5 • 9,5 4= 90 ' 1,111.. = 100 °/o (UnionF .) = 22,4 • 4,47 =|= 80 • 1,25 = 22 Mode ne Amo isa ions o mel K = 1 • " z, K = Kapi al, Z = Amo .sa z, en sp . Zins o mel K = 1 • e+z ' z, mi Z als Zinssa z . E ag. 23 De Ausd . J = lg e : lg I is als bedeu same Funk ion loga i hm. Rech- nungsa , einzige nich euklid. A i hme ik i. d. olg. Da s ellungen. 24 Ob jedoch äl es es Beispiel, is aglich. Die Zei d. Mosaischen Gese zgebung, 3. Moses, 25.10, läß das „Halljah " mi 50jäh ige Sachwe amo isa ionsdaue J = 50 und I = lg e : 50 =• 0,008686 mi I = 1,0202, mi 100 : 1,0202 au eine 98%>ige Münze schließen, wenn auch de Shekel noch nich zi kulie ha . 25 Es is gleichgül ig, was ü Einhei en in die Wi scha sgleichung eingese z we den: °/o, GoldF ., solidi, Schilling usw. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.79.4.25 | Gene a ed on 2023-04-04 11:27:48 30 Ma in S übin [414 = 35,8 - 2,79 =|= 70 = 51,5 • 1,94 + 60 = 69,3 • 1,44 4= 50 = 91,5 • 1,09 = = 40 • 1,43 = • 1,666 .. = • 2 = • 2,5 = 100 %> = 460 • 0,2171 + 1 = 100 1 =j= 36,79 = 121 • 0,825 #= 30 = 161,3 • 0,62 = = 20 = 236 • 0,424 4= 10 2,718282 = k i ische Münzw. • 3,333 . . = (un e k i . Gebie , e - • 5 = agswe ko espond. • 10 = Münzwe e) • 100 = 100 Vo e wei e und ü absinkende Münzwe e G' da ges ell 26. Mi diese 15jäh igen S eue einschä zungspe iode, und spä e soga im jäh lichen Ve künden de „indic io" als ö en liche Ansage dann schwankenden Indik ionssa zes, wa im Sinne obige Tabellenwe e, bei S eue manipula ion in Hinsich au weichenden Münzwe G', diese an seine jeweilige E agsg öße E, als iskalische Rück o - de ung des S aa es an seine Wi scha zwecks E hal ungdesGeldwe es Gim Münzwe G gebunden. Es wa im Jah e 325 n. Ch ., da die Augen „u bi e o bi" au das Konzil zu Nicaea und den wäh enden T ini ä ss ei ge ich e wa en, als Cons an in de G oße, 306—337, au dem Sys em de Indik ion ußend und mi diesem e anke , sein Edik ü eine neue Gold- münze, neben wei e zi kulie enden Silbe - und Kup e -Scheidemün- zen, schu , als bewuß un e wich ige Goldmünze, welche mi diesen gesam ha die Wi s cha sgleichung ü 15 Jah e Indik ionsdaue e üll e. Seinem Sinn und Zweck en - sp echend e hiel de neue au eus on seinem Schöp e die Bezeich- nung s o 1 i d u s27, de „W e be s ändig e", als We g öße on 26 Eine E wei e ung de Tabelle übe 93,53 gegen 100 °/o üh in das bank- echnisch übliche Gebie . 27 P. K üge , Gesch. u. Quellen u. Li e a u d. öm. Rech es, 1912, S. 324. G. H ä n e 1, Codex Theodosianus, 1842, Libe XII. VII. 1, anno 325: „Si qis solidos appende e olue i au i coc i. Sep em solidos qua e no um sc ipulo um nos is ul ibus igu a os appenda p o singulis uneiis, qua uo deeim e o p o duabus, iux a hanc o mam omnem summam debi i illa u us. Eadem a ione se anda, e si ma- e iam quis in e a , u solidos dedisse idea u . Au um e o, quod in e u , aequa lance e lib amen is pa ibus suseipia u , scilice u duobus digi is summi as lini e i- nea u , es eliqui libe i ad suseep o em eminean , nec ponde a dep iman , nullo examinis lib amen o se a o, nec aequis ac pa ibus suspenso s a e e momen is e c. P. P. XIV. Kai. Aug. Paullino e Juliano Coss. (325). — Dabei handel es sich du ch- aus nich um Golds ücke zu 72 ode 84 S ück p o pondus, sonde n um ein sowohl als auch, als Münze on (S. 31) 72/84 pondus zu 857°/oo Gold einhei . Goldschmid , Handels ech , 1891, H. B u n n e , D. Rech sgesch., 1906, I., S. 313. H. G e n g 1 e , Ge m. R.Denkm. 1875, S. 902, e bo solidus: 1. Es sollen au jede Unze (1/12 pond. = 27,28 g ) 7 solidi on 4 sc upuli (4 X 327/288 = 4,547 g ) he ges ell we den, ande sei s 2. aus 1 pond. Feingold sollen 12 X 7 = 84 solidi he ges ell we den, de en jede 4 sc upuli (4,54 g ) wieg , also 1 solidus auch gleich 4,54 g Münz- gewich . Dami e gib sich als Un e wich igkei 3,898 : 4,547 = 0,85726 ode 857 °/oo Feinhei des Münzgolds uckes. Au den 2. Teil des Gese zes is hie noch nich ein- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.79.4.25 | Gene a ed on 2023-04-04 11:27:48 415] Von Geld und Geldeswe em 31 13,40 GoldF . bei 3,9 G amm Feingoldgehal au 4,55 G amm Münz- gewich . Seine Feingoldbasis kam so au 13,40 X 4,55/3,9 = 15,63 GoldF . zu s ehen. An S elle lö igen Feingoldgeldes de Tausch- wi scha i ein au eus on 72/84 = 0,857i4 Feingehal als We - exponen de e a g s g e b u n d e n e n Wi scha Roms. Das Golds ück wechsel e om oll a.usch- wü digen G e 1 d c h a a k e zum un e wich igen, e agsgebundenen Münzcha ak e , als Goldsolidus 72/84 857 °/oo Feinsilbe dena 75 %o Billonmünzen 2,5 %o Kup e münzen 1,25 °/oo ü das Münzganze de solidus-Wäh ung 935,75 %>o, welche Münzwe - summe G' nu um 0,45 °/oo gegenübe de Fo de ung de Wi scha s- gleichung ü die 15 Jah e-Indik ionspe iode zu g oß e schein . So so g- äl ig a bei e en die Finanze und Münze Cons an ins, zu seine Zei . Die solidus-Wäh ung übe s and denn auch spä e die Wi en de sog. Völke wande ung. Sie zi kulie e in Os om bis zum Fall Cons an- inopels, 1453, um jedoch, un e den a abischen Händle n des Vo de en O ien zum Ma abo inus28 umgep äg , jah hunde elang geschä z e Handelsmünze zu bleiben. III. Die ömische Münze in de Hand de Ba ba en Die solidus-Wäh ung wu de das Münze be de ge manischen Ein- si z ölke im Occiden , de F anken besonde s in Gallien. Nach ge- wal same Einigung de F ankens ämme du ch Chlodwig I., 465—511, dem Me owinge könig, e olg e noch o dessen Tode die Au zeich- nung de Rech sb äuche des üh enden Sal ankens ammes in de lex s a 1 i c a29, e wa 511. An S elle des Goldsolidus Roms zu 12 Silbe dena en e schein in diesem Gese zwe k zu Bußenbemessung die s ehende Fo mel XL dena ii, qui aciun I solidus ec ., also 1 s o 1. = 40 d e n. Das bedeu e nich s wenige alseinemassi eAbwe ung, einen ba ba ischen Eing i in die S abili ä des übe nommenen, ö- mischen Münzwesens. zu e en und (Tex sei e 35, Ko n) die Feinme all-Tole anz „im Ko n" mi 2 Lein- samenkö ne n ob ussa (s. No e 45) nu anzudeu en. 28 Ma abo inus, C. Goldschmid , Handels ech , 1891, S. 9812. 29 Lex Salica, Mon. His . Ge m. Leges. Sec . I, und Ge manen ech e, K. A. E c k - h a d , 1935, Pac us legis salicae. Beispiele iele Ti el. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.79.4.25 | Gene a ed on 2023-04-04 11:27:48 32 Ma in S übin ]416 Au seine A dagegen schein schon wenige Jah zehn e ühe de „g imme Hagen", de Minis e p äsiden de d ei Königsb üde bei den benachba en Al bu gunden zu Wo ms, dasselbe P oblem gelös zu haben. Es geh die Sage, de Königs ecke habe den Bu gunden-Gold- scha z30, das Sieg ied-K imhild-Ve mögen, in das Binge loch des Rheins e senk , mi de geschich lichen Folge, daß im Jah e 443 das Bu - gunden olk, du ch Ae ius' wi scha liche Hil e, in die Sa- paudia umgesiedel und zum abhängigen „hospes" Roms gemach wu de31. Fü die änkische Wi scha 32 dagegen bedeu e e jene Abwe ungs- maßnahme, daß au 1 Gold-solidus de en 40/12 ode SVa solche ü die Wi scha en beh lich wu den und so, zum Königsscha z „ h e s a u - i e " eingezogen we den konn en, als Pa ikula -Scha z im Lande e schwanden ode zu jenem ielbewunde en Me owinge -Gold- schmuck sich wandel en. Dagegen e mögen auch gelegen liche Münz- ump ägungen zu Me owinge zei nich zu sp echen. Dies konn e scheinba ohne S ö ung de Wi scha und ih es Gleichgewich es, gleichsam ohne einen Münzmangel, o sich gehen, denn man konn e uhig sagen: 1 Dena bleib 1 Dena . In Wi klichkei wu de de solidus-We au 13.40 X 12/40 = 4.00 GoldF . geminde , mi dem Resul a , daß nach olgend die P eise alle Sachwe e au das D ei ache ans iegen. Abe dabei blieb es nich . Au ein D i el abgewe e , muß e auch in de Folge de solidus-We zu 30 Vo des Golds ückes als 40 Dena - silbe linge in 100 Jah en u. s. . jedesmal im gleichen Ve häl nis on Geldsoll- zu Münzis -We mi G/G' =31/s wei e allen im Ve lau de Me owinge -Ä a: De solidus gal , Ra los s anden He sche und Volk de F anken ih e Wi scha und ih em schwindenden solidus-We gegenübe . Als de solidus, um 750, au wenig übe 0.26 GoldF . s and, g i de damalige änkische maio domus, als Minis e p äsiden gleichsam, ein. K a 1 m a n n33 se z e, 30 Bu gunden-Goldscha z, Sim ock, Das Nibelungenlied, IXX. A en iu e, Ve s 40. 31 F. Dahn, Geschich e de Bu gunden. 32 J. W e n n e , Waage u. Gewich i. d. Me owinge zei . Philol. Zs. 1954, 147. L. Babelon, Silique omaine, le sou e denie d. I. loie d. F ancs. 33 Ka lmann, d. äl . B ude Pippins, s i b o Le z e em. Mon. His . Ge m. LL. Cap. egum F anco um, Capi ula e No. 11.2, 743. abgewe e , anno ze allend 500 600 700 800 4.00 GoldF . 1.20 GoldF . 0.36 GoldF . 0.11 GoldF . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.79.4.25 | Gene a ed on 2023-04-04 11:27:48 423] Von Geld und Geldeswe em 39 sehen „Scha zgold"-Geschä en de Me owinge eins nich unähnlich. De Au schwung ü die S chweiz, wie ü ähnlich si uie e Wi scha en, zeichne sich aus dem Ve gleich de Wi scha sgleichun- gen ü den GoldF . de La einunion und den gegenwä igen S and des SchwF . ab: S = E • J + G'- I = G 100 Vo = 10,43 • 9.58 # 90 • 1,11 . . = 100 °/o (La . Un.) 100 Vo = 86,5 • 1,15 + 42 • 2,38 = 100% (SF . 1950) De also beg üß e Wi Scha sau schwung, das sog. Wi - scha swunde , be uh au dem Ve häl nis de beiden E agsg ößen E münzwe beding e P oduk ion de e agsgebundenen Wi scha . Das Ve häl nis 86,5 : 10,43 = 8,3 beding , bei 8,3mal e g öße e Wi scha sin ensi ä in Handel und Wandel, en - sp echend ausgebau e Wi scha sex ensi ä im indu- s iellen Ausbau des Wi scha spa kes, als Sach- we g öße S de Wi scha sgleichung S + G, on de A eine We - ansposi ion nun on de Geldwe sei e G zu Sachwe sei e S, übe die loga i hmisch unk ionie enden Binnenwe e de Gleichung, beson- de s de E agsg öße bei en sp echendem B auchsgü e e - schleiß und seinem An eizdazu, als Fluch in die Sachwe e. Mone ä äuße sich diese E scheinung im Ausd uck des ü eine Konjunk u bedeu samen E ags we es E' = E • G', aus E agsg öße E und Münzwe G', im Ve gleichs alle als E = 10,93 • 0,90 = 9,4 % GoldF . ü den MünzunionF . 1914 und E'2 = 86,5 • 0,42 = 36,3 ®/o GoldF . ü den Nachk iegs-SchwF . 1950. Diese E scheinung is im Ve häl nis E'2 : E = 36,3 : 9,4 = 3,87, als sachwe en sp echende Ak ienku s in seinem E ags e häl nis zum Nominalku s wiede zu e kennen. An- de sei s is in de Di e enz E'2 — E = 36,3 — 9,4 das Maß des Ausschöp ens des Me allwe gehal es de ab- gewe e en Münze des 90°/o auschwü digen Gold-F . zu e blicken, wenn eine Me allwe -Rück üh ung im E ag de Sachwe e zwecks Münzwe s abilisie ung, nach klassischem Vo bilde, nich s a inde . Vom Münzwe G' = 42 ®/o zum k i ischen Münzwe G'k = 1/e = 36,79%, dann bei sachwe gleiche E agsg öße E = S = 100 °/o, mi dem Teue ungsindex I = 2,718 . . (272 „Punk e"), is de abglei ende Sch i im daue nden Münzze all nich meh g oß. Un e halb dieses ökonomisch bedeu sams en G enz- we es wi d eine Wi scha bei un e k i ischem Münzwe zu sinn- lose Sysiphusa bei e u eil , denn eine jeden E agsg öße E im un e k i ischen Münzs and en sp ich bei kleine e E agsg öße E ein OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.79.4.25 | Gene a ed on 2023-04-04 11:27:48 40 Ma in S iibin [424 übe k i ische Miinzs and on gleichem E agswe E' wie ü jenen nach Aussage olgenden Zusammenzuges: Münzwe G' 100 90 80 70 60 50 40 36,79 30 20 10 1 °/o E agsW. E' 0 9,5 17,9 25,0 30,9 34,7 36,6 36,79 36,3 32,3 23,6 4,6 SF . E agsg . E 0 10,5 22,4 35,8 51,5 69,3 91,5 100 121 161 236 460% z. B. G' = 20 °/o ko espondie in E' = 32,30 SdiF . mi G' = 57 Vo Münzwe . Ein solche Fall k i ischen ode nahezu k i ischen Münz- s andes bi g dann, aus zu wenig ge ag em P oduk- ionsgu , aus de angeschwollenen E agsg öße he aus, eine ge- wisse No wendigkei den „un e en wickel en Völke n" den Übe schuß an P oduk ionsgü e n E alle A zukommen zu lassen, ähnlich, wie Rom eins dem Bu gunden olke, seinem hospes in de Sapaudia um Gen . Na ionale Absich en zu Ko ek u bes ehende Ve häl nisse, wie e wa die Be ei s ellung on Goldmünzen zu e neu e Speisung de Wi scha 195556, sind, un e Wah ung alle Kau elen, ü die schweize ische Wi scha zu beg üßen, soll diese nich zum münzs anddi igie en Robo e de Au oma ion we den. Un e diesem Gesich swinkel scheinen sich gewisse Zusammenhänge aus dem E kennen eine geschich lichen En wicklung abzuzeichnen. In den sich zei lich ablösenden Münz äumen Roms eins , dann des änkisch-ka olingischen Reiches mi seinen Nach olges aa en und spä wiede de La einischen Münzunion, mi de al en Gallia als D ehpunk de abendländischen Wi scha skul u , übe die üh ömische Tausdh- geldwi scha zu impe ialen, e agsgebundenen Münz Wi scha — wie sie sei übe 1600 Jah en he sch — unde sich de Blick, un e s ü z du ch e was Ma hema ik, au das so wandelba e Bild on Geld und Geldeswe em. His o ia doce ! 56 Fü die Schweiz 25 u. 50 SdiwF . Golds ücke (0.71 G'F .), Au lage 225 Mio. SchwF .? Na ional-Zei ung 21. 11. 1955 u. ü Deu schland V Duka en-Golds ück, Na . Zei g. 3. 7. 1957. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.79.4.25 | Gene a ed on 2023-04-04 11:27:48 425] Von Geld und Geldeswe em 41 Nomog amm ü den säkula en Münzze all im unges ö en Ablau ü den un e wich igen Münzwe G' = 90°/'o des e - agsgebundenen Wi scha s-Gleichgewich es im Ausd uck de Wi scha s- gleichung Sachwe e = E agsg öße X Indik ion =b Münzwe X Index = Geldwe S = E • J = = G' I — G 100 o/o = 10,5 • 9,5 4= 90 • 1,11 = 100 %> aus de unbesch änk en Scha ähnliche , loga i hmische Ku en ü den na ü lich abklingenden Vo gang, mi I = G/G' = 100/90 = 1,11 . als säkula e Münzwe -Di iso ü G" = 90/1,11 . . u.s. ., im Zusammenhang J = lg e/lg I, de Amo isa ionsdaue an ike Indik ion de Sachwe e S in Jah en. Die O dina en bewe en den Münzwe G' und die E agsg öße E in %>, die Abszissen bewe en den Zei ablau in Jah hunde en und die Indik ionsg öße J nach Jah en, sowie die Indexg öße I. Neben de Ze allsku e (a) de Münzwe e G' und de Ge aden (b) de E - agsg ößen E, s ell die uns e ige Ku e (c) mi ih em Maximum im k i- ischen Münzwe Gk = 100/e = 36,79 %> — mi e = 2,7182 de Basis de na ü lichen Loga i hmen — im Beispiel mi J = 9,5 Jah en und E = 100 %>, aus den jeweiligen P oduk en G' • E = E' die E agswe e des be e en- den Wi scha sgleichgewich es da . Gleichwe ige G ößen E' inden sich au den beiden Äs en de E agswe -Ku e (c) im Beispiel E'i = G'i • Ei = 55 • 59 = 32,4 ®/o = G'2 E2 = 23 .141 = 32,4 Vo = E'2, d. h. zu jedem Münzwe im un e k i ischen Gebie exis ie im übe k i ischen Gebie ein ko espondie ende E agswe (d), bei en sp echenden E ags- g ößen Ej und E2. Fü ande e Münzwe e und besonde s ü ges ö en Vo gang im Ablau , bei Tauschme all-Zuschuß ode -En zug, e ände sich das Linienbild (a) (b) (c) sinngemäß kinema isch. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.79.4.25 | Gene a ed on 2023-04-04 11:27:48 42 Ma in S iibin [426 Wi scha sgleichung ü einige Münzga ungen, bezogen au oll auschwü dige Feingoldbasis, mi de en säkula em Münzdi iso I Sachwe e = E ag Indik .= = Münzw. Index = Geldw. NB. J = lge/lgl S = E J + G' I = G Feingold als Tauschmi el 100 °/o = 0 oo * 100 1 = 100°/® 50. Jüd.Halljah , Mos. 111.25 100 Vo = 2 50 * 98 1,0202 = 100 °/o Rom. Indik ion 15 Jah e 1,0202 Amo . 100 °/o = 6,66 15 * 93,5 1,0687 = 100 °/o La ein. Münzunion 1,0687 1863 1921 100 «/o = 10,5 9,5 * 90 1,111 . = 100% Gold-solidus-Münze 857 °/oo ein 100 °/o = 15,3 6,55 + 85,7 1,169 = 100 °/o MA-Ru alwi sch. 1,169 V4 E n egewinn 100 Vo = 25 4 * 77,8 1,284 = 100 °/o Gewe i. Bu gum, Widukind, K. 15 100 °/o = 33,33 3 * 71,5 1,396 = 100 °/o Abwe ungsbasis SchwF . 1936 100 <Vo = 34,6 2,88 * 71 1,409 = 100 °/o MA-Ka olinge -Münze 640 °/oo 100 °/o = 44,6 2,24 + 64 1,563 = 100 °/o Gegenw. „ha e" Wäh ungen 100 <Vo = 86,5 1,15 + 42 2,38 = 100 °/o K i ische Münzwe 100/e 100 °/o = 100 1 * 36,79 2,7182 = 100 °/o Me owinge sol 500—750 . 100 •/• = 121 0,83 * 30 3,333 = 100 °/o „schwe e " F anz. F anc - • 100 °/o = 460 0,22 * 1 100 100 °/o OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.79.4.25 | Gene a ed on 2023-04-04 11:27:48 427] Von Geld und Geldeswe em 43 Abbildung 2 De säkula e Münzze all, 235—1900, on Solidus und Schilling Die O dina en zählen die Münzwe e in GoldF anken (1 g Feingold = 3,443 GoldF .) und die Feingoldgewich e in G amm. Die Abszissen zählen die Jah hunde e (Schaubild links) bzw. Jah e (Schaubild ech s). a We kons an e S and des Goldsolidus 72/84 ein (a. 325, Cod. Theodos. XII. XVII. 1) on 857 °/oo Feinhei und 3,89 g Feingold (1 GoldF . = 0,290 33. . g Feingold) zu 13.40 GoldF ., im Regime des Goldgy us aus dem S eue sa z de Indik ion. h 15.63 GoldF . = Feingold-Ba is 84/72 des Goldsolidus 13.40 GoldF ., als 4,54 g oll auschwü diges Feingold-Me all, c Abwe ung, ca. 500 n.Ch ., de ömischen Münze, 1 soi = 12 den, au 30°/o I . Lex Salica, zu Me owinge -Münze, 1 soi = 40 den, au 12/40 = 13.40/3,33. = 4.00 GoldF ., bei gleichzei igem Goldmünzeneinzug. d Ze allsku e des Me owinge -sol 4.00 GoldF . aus dem säkula en Münzdi iso I = G/G' = 13.40/4.00 = 3,33 . . im Sinne de Wi scha sgleichung S = E • J = G' • I G als 100% = 121 • 0,825 = 30 • 3,33.. = 100 °/o ode 13.40 = 16.21 • 0,825 = 4.00 • 3,33. . = 13.40 GoldF . e Bei s e igem Goldmünzen-Rückzug, im Zei aum 500—750, mi de Ze allsku e aus dem Münzdi iso 1 = 4,235 au G und de Abwe ung, um 500, au 1 soi = 0.36 GoldF . zu Ende de Me owinge zei . Die Au we ungen, 745 und 754/755, de F üh-Ka olinge Ka lmann und Pippin au 22, bzw. 12 den = 1 soi, heben den sol-We au 0.65 bzw. au 1.08 GoldF . g Um 781 nimm Ka l d. G . seine Münzau sa zung o 1 Ib- = 20 ß = 240 wobei de solidus-Schilling-We , als 3/2 öm. soi, au 5.63 GoldF . zu s ehen komm . Als ausschließlich Reinsilbe -Münze zi kulie nu de P ennig, 1/12 (3 = 0,47 GoldF ., mi 1,63 g Silbe . Aus ungenügend e ügba e Silbe subs anz gegenübe de h Ze allsku e ü den münz alo isch wei e maßgeblichen Goldsol, ü denselben Zei aum, 500—781, mi dem Münzdi iso 1000/857 = I = 1,169, a. 781 au 8.81 GoldF . weisend. Das Ve häl nis Goldsol : Schilling = 8.81 : 5.63 = I = 1,563 e gib mi 1000 : 1,563 = 640 °/oo Tauschwü digkei die säkula e Münz- ze allsku e des Schillingswe es ß übe 1100 Jah e, bis 1900 (soldo und sou). i Das spo adische E scheinen i alienische Goldduka en on 930 °/oo, I = 1,08 zu 12.20 GoldF ., um 1300, und k de Rheinische Gulden, ca. 1400, on 700 %o, I« = 1,43. on An angs 10.— GoldF . I des Louis d'o , 20.—• GoldF ., e moch en au die P ennig-Silbe masse keinen bedeu enden Ein luß no dwä s de Alpen auszuüben, so, daß — abgesehen on lokalen und empe ä unmaßgeblichen Münzwe -Schwankungen — die ß-Ze - allsku e (h) de Geschich s o schung mi Rich we en zu dienen e mag. Auch de m Silbe -G os de F ance, de Joschims hale -G ossen (G osdien) on 625ü/oo, I = 1,60 zu 4.50 GoldF ., ze iel p ak isch im gleichen Rhy hmus, wie die P en- nig-Silbe münze (I = 1,563), ohne Ein luß au Le z e en, n ebensowenig die Goldmünzen Napoléon I, 1803, 900 °/oo, I = 1,11.als Vo - gänge des Münzunion-F ankens, 1863. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.79.4.25 | Gene a ed on 2023-04-04 11:27:48 44 Ma in S übin [428 Abbildung 2 a De F anken de Münzunion und de Schweize anken Die lO ach e g öße en O dina en zählen die Münzwe e und en sp echenden Feingoldgewich e on GoldF . und SchwF . ü die wiede lO ach e g öße e Zei abszisse 1863—1965. o De F anken (1 GoldF . = 0,290 335 58 g Feingold, A .5, BIZ) de La ein- Münzunion, 1863—1921, is , wie seine Silbe scheidemünzen, 900 °/oo ein, mi säkula em I = 1,11. . bzw. I = 1,0105 ü 10 Jah e, läß deu lich den Münzwe - s u z au 0.30 GoldF ., bei hesau ie em Münzgold sei 1914, e kennen, sowie die we au eibenden zwei Münzgoldspeisungen, 1926 und 1930, an die o ene Volkswi scha , nach 1921, ü dann den Schweize anken (SchwF .), p Vo 1936 e eich de SchwF .-We den Übe -Gold-Punk mi 1.10 GoldF ., en - sp echend 1,1 • 0,29 = 3,19 g Feingold Tauschwü digkei , bei en sp echende Wohl eilhei de Sachwe e, q Die Abwe ung, 1936, des SchwF . au 0.71 GoldF . und de zwei e Wel k ieg, 1939, zei ig en, aus Massenbeha ung de Wi scha eine sei s und e neu em Goldmünzen-Thesau ic en ähnlichen We s u z au 0.42, nach 1945. De SchwF . 0.42 GoldF . mi I = 100/42 = 2,38 als Münzdi iso ze äll wei e , unbeein luß on Subs anzzu uh , mi I = 1,09 ü 10 Jah espe ioden, bzw. I = 1,0087, im Münzwe ze all on 8,7 °/oo je 1 Jah , wobei — ohne Eing i — ü das Jah 1965 die E eichung des k i ischen Münzwe es, 100/e, G'K = 36,79'% G = 0.3679 GoldF . bei münzwe gleiche E agsg öße E l . No engeldsumme, als unausweichliche Fo de ung an die Gesam wi scha . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.79.4.25 | Gene a ed on 2023-04-04 11:27:48