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Probleme des Finanzausgleichs I

Abstract

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Probleme des Finanzausgleichs I

Author: Dreißig, Wilhelmine
Publisher: Berlin: Duncker & Humblot
Year: 1978
DOI: 10.3790/978-3-428-44166-2
Source: https://www.econstor.eu/bitstream/10419/285512/1/9783428441662.pdf
D eißig, Wilhelmine (Ed.)
Book
P obleme des Finanzausgleichs I
Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 96/I
P o ided in Coope a ion wi h:
Ve ein ü Socialpoli ik / Ge man Economic Associa ion
Sugges ed Ci a ion: D eißig, Wilhelmine (Ed.) (1978) : P obleme des Finanzausgleichs I, Sch i en des
Ve eins ü Socialpoli ik, No. 96/I, ISBN 978-3-428-44166-2, Duncke & Humblo , Be lin,
h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44166-2
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44166-2 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:48
Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik
Gesellscha ü Wi scha s-
und
Sozialwissenscha en
Neue Folge Band 96/1
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44166-2 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:48
SCHRIFTEN
DES
VEREINS
FUR
SOCIALPOLITIK
Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en
Neue Folge Band 96/1
P obleme des Finanzausgleichs I
DUNCKER
&
HUMBLOT
I
BERLIN
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44166-2 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:48
P obleme des Finanzausgleichs I
Von
Die e
Bös,
He be
Fische ·Menshausen
Guy
Ki sch
und
F i z
Neuma k
He ausgegeben
on
Wilhelmine
D eißig
DUNCKER
&
HUMBLOT
I
BERLIN
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Alle
Rech e
o behal en
©
1978
Duncke
&
Humblo ,
Be lln
41
Ged uck
1978
bei
Be line
Buchd ucke ei
Union
GmbH.,
Be lln
61
P in ed
in
Ge many
ISBN
3 428 04166 6
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Vo wo
De
Ausschuß
ü
Finanzwissenscha
ha
au
seine
im
Juni
1977 in
negensbu g
abgehal enen
Tagung
begonnen,
sich
mi
P oblemen
des
Finanzausgleichs
zu
be assen;
die
wäh end
diese
Tagung
disku ie en
ie
Bei äge,
die
hie mi
o geleg
we den,
lassen
be ei s
die
Wei e
dieses Gebie s
de
Finanzwissenscha
e kennen,
das
den
Ausschuß auch
in
den
beiden
olgenden
Jah en
noch
beschä igen
wi d.
Im
e s en
Bei ag
geh
Guy
Ki sch
au
das
poli ische
P oblem
eine
Konsenssuche
im
Bundess aa
ein.
E
s ell
de
zu
Rech e igung
eines
öde alis ischen
S aa sau baus
o geb ach en,
wei
e b ei e en
Ansich ,
daß
eine
Vielzahl
kleine ,
in
sich
homogene
poli ische
Kö pe scha en
zu
eine
sozialen
Ha monie
üh en
kann,
die
These
gegenübe ,
daß
mi
de
Reduzie ung
de
P obleme
inne halb
de
kleinen
Kö pe scha en
um
so
g öße e
P obleme
du ch
die
No wendigkei
eine
in e kollek i en
Zusammena bei
en s ehen
könn en,
soziale
Kon lik e
also
nich
besei-
ig ,
sonde n
(wei gehend)
nu
au
eine
ande e
Ebene
e schoben
wü -
den.
Eine
Ausnahme
hie on
gebe
es
eilich
dann,
wenn
in
einem
S aa
ie g ei ende
"c oss-cu ing-clea ages"
o handen
seien, d. h.
die
Kon-
lik e
nich
du ch
Un e schiede
in
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P ä e enzen
und
Zielen
(dem,
was
jemand
will),
sonde n
du ch
Un e schiede
in
als
en scheidend
be-
ach e en
Me kmalen,
wie
Sp ache,
Rasse
ode
Religion (dem,
was
je-
mand
is ),
en s ünden.
Sei
le z e es
de
Fall,
so
könne
eine
dezen ale
poli ische
S uk u
zu
eine
Ve minde ung
de
dadu ch
en s andenen
Spannungen
üh en.
In
de
olgenden
Un e suchung
geh
Die e
Bös
au
die
Theo ie
so-
wohl
des
e ikalen
als
auch
des
ho izon alen
Finanzausgleichs
ein.
Be-
me kenswe
is ,
daß
e
die
"Anziehungsk a
des
zen alen
E a s"
o
allem
mi
Un e schieden
in
de
egionalen
Einkommens e eilung
be-
g ünde ,
wohingegen
bishe
in
de
Theo ie
des
Finanzausgleichs
Ko-
s ene spa nisse
ode
die
In e nalisie ung
ex e ne
E ek e
als
en schei-
dend
angesehen
wu den.
Im
zwei en
Teil,
de
den
ho izon alen
Finanz-
ausgleich
be i ,
we den
Wi kungen
un e schiedliche
A en
on
Fi-
nanzzuweisungen
un e such .
Was
de en
alloka i e
Aspek e
angeh ,
so
s eh
die
F age
im
Vo de g und,
wie
die
emp angenden
Kö pe scha en
bei
ih e
eigenen
Einnahmebescha ung
au
die
Zuweisungen
eagie en.
Hinsich lich
de
dis ibu i en
Wi kungen
wi d
mi
Hil e
de
Lo enz-
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6 Vo wo
ku e
zu
messen
e such , welche
A en
on
Zuweisungen
zu
eine
gleichmäßige en
Ve eilung
de
Finanzk a
üh en
können
und
welche
nich .
De
d i e
und
ie e
Bei ag
sind
e assungs ech lichen
F agen
des
Finanzausgleichs
in
de
Bundes epublik
Deu schland
gewidme .
He be
Fische -Menshausen
geh
zunächs
au
die Rolle ein,
die
unbes imm e
Rech sbeg i e
in
de
bundess aa lichen
Finanz e assung
ü
die
An-
passung
an
sich
ände nde
E kenn nisse
und
No wendigkei en
im
poli i-
schen
Be eich
haben.
Im
Anschluß
da an
nimm
e
zu
wich igen
Be-
g i en
diese
A
S ellung, so zu
den
G undsä zen
ü
die
Ve eilung
des
Umsa zs eue au kommens
au
den
Bund
und
dIe
Lände ,
den
e -
assungs ech lichen Möglichkei en
und
G enzen
on
Bundeszuschüssen
zu
In es i ionen
on
Lände n
und
Gemeinden,
dem
Beg i
de
Einhei -
lichkei
de
Lebens e häl nisse
im
Bundesgebie
sowie
dem
des
gesam -
wi scha lichen
Gleichgewich s.
Seine
Analyse
e gib ,
daß
die
no ma-
i e
Wi kung
de
be e enden
Vo sch i en
angesich s
de
poli ischen
Na u
de
zu
En scheidung
ans ehenden
P obleme
i. d.
R.
ge ing
ge-
blieben
is .
Besonde s
bedeu sam
und
zugleich
ums i en
un e
den
unbes imm-
en
Rech sbeg i en
is
de
de
Einhei lichkei
de
Lebens e häl nisse.
Nachdem
diese
Beg i
schon
im
d i en
Bei ag
s enggenommen
als
nich
e einba
mi
de
Idee
des
Föde alismus
bezeichne
wo den
is ,
ni'mm
F i z
Neuma k
zu
einigen
seine
ökonomischen
Aspek e
S ellung.
F:
komm
zu
dem
E gebnis,
daß
nich
genau
zu
bes immen
is ,
was
Einhei lichkei
de
Lebens e häl nisse
im
Zusammenhang
mi
de
poli-
ischen
Ak i i ä
im
Bundess aa
bedeu e ,
da
diese
Ve häl nisse
auch
du ch
ande e
als poli ische
Fak o en
beein uß
we den.
Abe
selbs
wenn
dies
nich
de
Fall
wä e,
so sei
eine
o ale
Einhei lichkei
aus
öko-
nomischen,
insbesonde e
aus
wachs umspoli ischen
G ünden
nich
e -
wünsch .
Die
Vo sch i
des
G undgese zes
könne
dahe
allen alls
da-
hingehend
ausgeleg
we den,
daß
ü
jeden
Bü ge
ein
Mindes s an-
da d
ü
wesen liche
Lebens e häl nisse
gesiche
we de.
K onbe g,
im
Dezembe
1977
Wilhelmine
D eißig
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44166-2 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:48
Inhal s e zeichnis
Föde alismus
-
Die
Wahl
zwischen
in akol1ek i e
Konsenssuche
und
in e kollek i e
Auseinande se zung
Von
P o esso
D .
Guy
Ki1'sch,
F ibou g
Zu
Theo ie
des
Finanzausgleichs
Von
P o .
DD .
Die e
Bös,
Wien
Unbes imm e
Rech sbeg i e
in
de
bundess aa lichen
Finanz e assung
Von
Minis e ialdi ek o
a. D.
D .
He be
Fische -Menshausen,
Ham-
9
45
bu g
...............................................................
135
Beme kungen
zu
einigen
ökonomischen
Aspek en
de
g undg,ese zlichen
Vo sch i en
übe
die
Einhei lichkei
de
Lebens e häl nisse
in
de
Bun-
des epublik
Deu schland
Von
P o esso
D .
D s. h. c.
F i z
Neuma k,
F ank u
am
Main
.....
165
Con en s
Fede alism
-
The
Choke
be ween
In acollec i e
Decisionmaking
and
In e collec i e
Con lic
By
P o esso
D .
Guy
Ki sch,
F ibou g
.......
',
...
,.
, . . . . . . .
...
. .
....
9
On
he
Theo y
o
In e go e nmen al
Fiscal
Rela ions
By
P o esso
DD ,
Die e
Bös,
Wien
..
,
.......
,
...
,
..............
',' .
45
Unde ined
Legal
Te ms
in
he
Fede al
Financial
Cons i u ion
By
Minis e ialdi ek o
a. D.
D .
He be
Fische -Menshausen,
Ham-
bu g
..........
,
.......
"."
...
,
.......
'.'
,'
...........................
135
Rema ks
Rela ing
o
Some
Economic
Aspec s
o
Cons i u ional
Rules
on
he
Uni o mi y
o
Li ing
Condi ions
in
he
Fede al
Republic
o
Ge many
By
P o esso
D .
D s.
h.
c.
F i z
Neuma k,
F ank u
am
Main
......
165
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14
GuyKi sch
kollek i e
Auseinande se zung.
Ehe
wi
uns
diese
und
ih e
Beziehung
zu
jene
zuwenden,
sind
einige
Gedanken
zu
in akollek i en
Willens-
bildung
no wendig.
In
de
Ta :
Bislang
wu de
wohl
in
einem
e s en
Ansa z
die
G öße
des
En scheidungskollek i s
hema isie ,
nich
abe
die
mi
de
Ta -
sache
de
in akollek i en
Willensbildung
ü
die
einzelnen
Mi gliede
e bundenen
Kos en.
Dieses
P oblem
läß
sich
un e
Rückg i
au
Buchanan
und
Tullock
im
Rahmen
de
Finanz heo ie
so
o mulie en
22
: Die
En sp echung
zwi-
schen
kollek i en
En scheidungen
und
indi iduellen
P ä e enzen
is
-
de
indi idualis ischen
Aus ich ung
de
Finanz heo ie
des
Föde alismus
en sp echend
aus
de
Sich
eines
einzelnen
Kollek i mi gliedes
-
um
so
höhe ,
je
behe schba e
das
Kollek i
ü
dieses
Indi iduum
is .
Konk e e :
Kollek i en scheidungen
we den
um
so
genaue
den
P ä e-
enzen
dieses
einzelnen
en sp echen,
je
ehe
es
ihm
geling ,
den
Kollek-
i en scheid
an
seinen
Bedü nissen
auszu ich en,
und
je
wenige
e
gezwungen
is ,
En scheidungen
mi zu agen,
die
au
die
Bedü nisbe-
iedigung
on
Kollek i mi gliede n
mi
ande e
P ä e enzs uk u
aus-
ge ich e
sind.
Die
in
Abhängigkei
on
de
Ve ah ens egel
gegen-
läu ig
e lau enden
Konsens indungskos en
(D)
(Abb.l)
und
wah -
scheinlichen
ex e nen
Kos en
(C)
de
Buchanan-Tullockschen
ökonomi-
schen
Ve assungs heo ie
geben
den
Sach e hal
wiede ;
dabei
zeig
die
Höhe
de
sich
aus
de
e ikalen
Addi ion
de
beiden
Kos enku en
e gebenden
In e dependenzkos enku e
(I)
die
Kos en
an,
die
sich
bei
eine
bes imm en
Ve ah ens
egel
ü
ein
Indi iduum
aus
de
Ta sache
des
kollek i en
En scheidens
e geben.
Die
K ümmung
de
In e depen-
denzkos enku e
gib
die
In ensi ä
des
In e esses
wiede ,
das das
In-
di iduum
dem
P oblem
de
En scheidungs egel, also
de
Ve assung
des
Kollek i s
en gegenb ing
23•
Die
Ku en
de
Konsens indungs-,
de
wah scheinlichen
ex e nen,
also auch
de
In e dependenzkos en
sind
in
ih em
Ve lau
abhängig
on
de
G öße
und
Zusammense zung
des Kollek i s;
dabei
is
da on
aus-
zugehen,
22 Vgl.
J.
M. Buchanan,
G.
Tullock:
The
Calculus
o
Consen .
Logical
Founda-
ions
o
Cons i u ional
Democ acy,
4 h
ed.,
Ann
A bo
1971;
sowie
G. Ki sch,
J.
Theile :
Zu
Ve allgemeine ung
on
Buchanan-Tullocks
allgemeine
öko-
nomische
Ve assungs heo ie,
in:
Finanza chi ,
N. F., Bd.
35,
He
1,
1976,
S.
35
.
23
Es
is
eigens
da au
hinzuweisen,
daß
diese
Auslegung
de
Buchanan-
Tullockschen
Theo ie
möglich,
abe
nich
die
on
den
Au o en
in endie e
is .
Die
beiden
Au o en
e olgen
nämlich
eine
libe al-indi idualis ische
Beg ün-
dung
on
Kollek i e assungen,
sch eiben
also
aus
einem
no ma i en
Enga-
gemen
he aus.
Hie
hingegen
wi d
ih e
Theo ie
zu
Gene ie ung
und
S uk-
u ie ung
empi ische
Hypo hesen
benu z .
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Föde alismus -Wahl zwischen Konsenssuche u. Auseinande se zung
15
--
daß
mi
s eigende
G öße
und
s eigende
He e ogeni ä
Ni eau
und
K ümmung
de
In e dependenzkos enku e
s eigen:
Die
En sp e-
chung
on
indi iduellen
P ä e enzen
und
Kollek i en scheidungen
wi d
lose ,
und
die
Sensibili ä
des
Kollek i mi gliedes
ü
F agen
des
P ocede e
nimm
zu;
-
daß
mi
s eigende
Mi gliede zahl
und
gleichem
Homogeni ä sg ad
de
Zusammense zung
die
In e dependenzkos enku e
sich
nach
oben
e schieb ,
ohne
ih en
K ümmungsg ad
zu
e ände n:
Die
Be-
he schba kei
eines
kollek i en
En scheidungs e ah ens
du ch
einen
einzelnen
nimm
ab,
ohne
daß
de
Ve assungs age
s ä ke e
Au me ksamkei
gewidme
wi d;
daß
bei
gleiche
Mi gliede zahl
und
he e ogene
we dende
Zusam-
mense zung
die
Ku e
de
In e dependenzkos en
höhe
und
ge-
k ümm e
e läu :
Die
zu
e wa enden
Kollek i en scheidungen
spiegeln
in
abnehmendem
Ausmaß
die
P ä e enzen
des
Indi iduums,
das
Ve assungs agen
ein
zunehmendes
Gewich
beimiß ,
wide
24•
Dies
bedeu e :
Un e
dem
Aspek
de
Behe schba kei
de
Kollek-
i e
du ch
ih e
Mi gliede
is
es
wünschenswe ,
kleine
und
homogene
Kollek i e
zu
haben.
In
ihnen
is
die
En sp echung
on
Kollek i en -
scheidungen
und
indi iduellen
Mi gliede p ä e enzen
am
engs en,
be-
deu en
doch
die
Konsens indungskos en
ü
den
einzelnen
nich s
ande-
es
als
den
Ve zich
au
die
Realisie ung
eines
Teils
de
P ä e enzen,
den
ein
einzelne
um
des
Zus andekommens
eine
En scheidung
willen
au
sich
zu
nehmen
ha ,
wäh end
die
wah scheinlichen
ex e nen
Kos en
die
Dis anz
zwischen
dem
a sächlichen
Kollek i en scheid
und
dem,
an
den
P ä e enzen
des
einzelnen
gemessen,
wünschenswe en
En scheid
wiede geben.
Hie
wi d
eines
de
wich igs en
A gumen e
de
Apologe en
des
öde-
alis ischen
S aa sau baus
in
seine
ganzen
T agwei e
e s ändlich:
Die
Ein ich ung
eine
Vielzahl
und
Viel al
on
Kollek i en
soll
die
Vo -
ausse zung
da ü
scha en,
daß
die
Kollek i gu e s ellung
in
kleinen
und
homogenen
Kollek i en
e olg ,
also
de
Abs and
zwischen
indi i-
duellen
Mi gliede p ä e enzen
und
Kollek i en scheidungen
ge ing
is
25•
24 Vgl.
G.
Ki sch:
Ökonomische Theo ie
de
Poli ik, Tübingen, Düsseldo
1974,
S.50;
G.
Ki sch,
J.
Theile :
Zu
Ve allgemeine ung on
Buchanan-
Tullocks
allgemeine ökonomische Ve assungs heo ie, a.a.O.,
S.
35
.
25 Hie
is
an
die Diskussion zu e inne n, die
W.
H.
Rike
und
R. Schaps
eine sei s,
J.
R.
Pennock
ande e sei s ge üh haben. Wäh end
jene
bundes-
s aa liche Ve assungen als ungleichgewich ig k i isie
haben
( gl.
W.
H.
Rike ,
R. Schaps: Disha mony
in
Fede al Go e nmen , in: Beha io al Science,
Vol.
3,
1958,
S.
276
.), bemüh e Pennock A gumen e, die
den
Buchanan-
Tullockschen übe legungen nich unähnlich sind: Diese sp echen on
wah -
scheinlichen ex e nen Kos en,
e
sp ach on , us a ion'; diese sp echen on
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44166-2 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:48
16
C
D
1
c
o
1
x
100
GuyKi sch
C
D
1
Zahl
de
e o de -
lichen
Ja-S immen
)(
SO
Zahl
de
e o de -
lichen
:kI-S immen
c
o
I
Abbildung
1
x
x
100
Zahl
de
e o de -
lichen
J,
-S immen
100
Zahl
de e o de -
lichen
J,
-S immen
Die
Vo s ellung,
du ch
eine
bundess aa liche
Ve assung
den
gesell-
scha lichen In e essenkon lik
wenigs ens
zum
Teil
neu alisie en
und
die
mi
Kollek i en scheidungen
e bundenen
indi iduellen
Kos en
e-
duzie en
zu
können,
is
in
hohem
G ade
e üh e isch
und
ha
nich
wenig
dazu
beige agen,
den
Föde alismusgedanken
wenigs ens
bei
Ge-
sellscha s heo e ike n
populä
zu
machen_ Ich möch e
spä e
die
These
e e en,
daß
diese
Vo s ellung
zu
i enisch
is
Konsens indungskos en,
e
sp ach
on
,ha mony'
( gl.
J_
R. Pennock:
Fede al
and
Uni a y
Go e nmen
-
Disha mony
and
F us a ion,
in:
Beha io al
Seien
ce, Vol.
4,
1959, S.
147
.).
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Föde alismus -Wahl zwischen Konsenssuche
u.
Auseinande se zung
17
1.3. In e kollek i e Wande ungen
Einen
wei e en
Reiz
e hiel
de
Föde alismus
du chclie
mi
g oßem
Au me ksamkei se olg
e e ene
These
Tiebou s,
du ch
in e kollek-
i e
Wande ungen
wü de
sich spon an
ein
Op imum
in
de
öde ali-
s isch
au gegliede en
Kollek i gü e e s ellung
einspielen
26 :
Du ch
in-
e kollek i e
Wande ungen
-
ähnlich
dem
we bewe blichen
Ma k
ü
p i a e
Gü e
-
käme
ein
E gebnis
zus ande,
in
dem
indi iduelle
P ä e enzen
und
Gü e angebo
in
den
einzelnen
Kollek i en
sich
en -
sp ächen.
Nich
in
de
in akollek i en
Auseinande se zung
muß
de
einzelne e suchen,
das
Kollek i gü e angebo
an
seinen
P ä e enzen
auszu ich en,
sonde n:
De
einzelne
kann
du ch
in e kollek i e
Wande-
ungen,
die
e
in
p i a em
Eigenin e esse
un e nimm ,
zu
einem
E -
gebnis
bei agen,
in
dem
ein
Kollek i
jene
Mi gliede
wn aß ,
de en
P ä e enzen
seinem
Kollek i gü e angebo
en sp echen.
Die
dadu ch
e möglich e
E höhung
de
Homogeni ä
de
Kollek i e
soll
ih e sei s
zu
eine
En schä ung
jene
in akollek i en
Auseinande se zung
üh-
en,
in
die
die
einzelnen
Mi gliede
mi
dem
Ve such
in ol ie
sind,
auch
die
nach
de
Wande ung
noch
e bleibende
Di e enz
zwischen
Kollek i gü e angebo
und
indi iduellen
Bedü nissen
du ch
Annähe-
ung
on
jenem
an
diese
zu
übe winden.
In
dem
Maße,
wie
de
anonyme
Mechanismus
des
in e kollek i en
We bewe bs
um
bei ags-
willige
und
- ähige
Kollek i gu nach age
unk ionie ,
soll -so
die
These
-
eine
ex
pos -Koo dina ion
27
wide s ei ende
In e essen
s a inden:
Einande
wide s ei ende
indi iduelle
Ansp üche
und
Vo -
s ellungen
we den
in
Übe eins immung
zueinande
geb ach ,
ohne
daß
ih e
T äge
je
ande s
als
in
symbio ischem
Aus ausch
einande
gegen-
übe ges anden
hä en:
De
in e kollek i e
We bewe b
is
ein
ollgül-
iges
und
-
sieh
man
on
den
bei
de
G ündung
on
Kollek i en
an-
allenden
Kos en
28
und
den
mi
Wande ungen
e bundenen
Mobili ä s-
kos en
alle
A
ab
-billiges
Subs i u
ü
einen
in alwllek i en
Kon-
lik ,
dessen
Kos en
insbesonde e
in
he e ogenen
Zusammenschlüssen
hoch
e anschlag
we den.
Tiebou
selbs
ha e
au
einige
Hinde nisse,
eben
au
Mobili ä skos en
hingewiesen,
abe
behaup e ,
diese
wü den
das
Konzep
des
in e kol-
lek i en
We bewe bs
um
Mi gliede
nich
g undsä zlich
in
F age
s el-
len,
sonde n
schlimms en alls
dazu
üh en,
daß
das
Op imum
um
ein
weniges
e ehl
wü de.
26 Vgl.
eh.
M.
Tiebou : A
Pu e
Theo y o Local Expendi u e, in:
Jou nal
o Poli ical Economy,
Vol.
64, 1956,
S.
416 .
27 Vgl.
F.
Pe oux: L'Economie
du
XXe Siecle, Pa is 1969,
S.
332
.
28
Vgl.
M.
Olson,
J .:
Die Logik des kollek i en HandeIns, Tübingen 1968.
2
Sch i en
d.
Ve eins
!.
Socialpoll lk
96/1
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18
GuyKi sch
Diese
schon
ela i ie e
Op imismus
e wies
sich
leide
als
imme
noch
zu
g oß:
Wie
F.
Fo e
nachweisen
konn e29,
is
es
de
Kollek i -
gu cha ak e
de
in
den
einzelnen
Zusammenschlüssen
angebo enen
Leis ungen,
de
bewi k ,
daß
an
indi iduellen
In e essen
ausge ich e e
Zu-
und
Abwande ungsen scheidungen
g undsä zlich
ungeeigne
sind,
ein,
an
den
Mi gliede p ä e enzen
gemessen,
op imales
Kollek i gü e -
angebo
he beizu üh en
30•
Dami
abe
muß
die
Vo s ellung
eines
kon lik eien
Ausgleichs
kon-
ligie ende
In e essen
de
Einsich
in
die
No wendigkei
in akollek-
i e
Auseinande se zungen
weichen;
wo
Abwande ung
nich
möglich
und/ode
nich
wünschenswe
is ,
i
de
Wide sp uch
wiede
in
seine
Rech e
31•
Zuges andene maßen
äll
de
Abschied
on
de
Vo s ellung
des
unk ionalen
We es
in e kollek i e
Wande ungen
seh
schwe .
Selbs
Fo e
e weis
am
Ende
seines
seh
k i ischen
Au sa zes
de
Bewegungs-
eihei
seine
Re e enz
und
mein ,
ein
Op imum,
das
sich
nich
spon an
eins ell ,
könne
man
du ch
geziel e
s aa liche
Maßnahmen
ans eben
und
so
die
mi
Binnenwande ungen
e knüp en
Mängel
e hinde n
ode
doch
minde n.
Mi
ande en
Wo en:
Tiebou
be on
öllig
zu
Rech
die
Bedeu ung
on
in e kollek i en
Wande ungen;
e
ha
"nu "
un ech ,
wenn
e
glaub ,
daß
spon ane,
indi iduell-mo i ie e
Wande ungen
das
anges eb e
Op imum
gewäh leis en
könn en.
Das
"nu "
übe spiel
einen
ü
unse e
Übe legungen
zen alen
Punk :
Soll
an
die
S elle
on
aus
indi iduellem
Eigennu z
ge o enen
Wande-
ungsen scheidungen
eine
an
gesam gesellscha lichen
Zielen
o ien ie e
Poli ik
e en,
dann
auchen
alle
mi
dem
En wu
und
de
Du ch üh-
ung
eine
solchen
Poli ik
e bundenen
P obleme
au ;
genaue :
Die
so-
zialen
In e essenkon lik e
müssen
in
dem
ü
diese
Poli ik
zus ändigen
Kollek i
ausge agen
we den.
D. h.
die
um
ih e
Kon lik a mu
ange-
s eb en
kleinen
und
homogenen
Kollek i e
sind
je z
in
ih em
Um ang
29 Vgl. F.
Fo e:
Le mig azioni
in e ne
come p oblema di economia deI
benesse e, in: S udi Economici, Vol.
17,
Mä z-Juni
1962,
S.
97
.;
in
deu sche
übe se zung
wiede abged uck in
G.
Ki sch
(H sg.): Föde alismus, a.a.O.,
S.
90
H.;
zu
einem ähnlich ablehnenden E gebnis kommen auch:
J.
M.
Bu-
chanan,
C.
J.
Goe z: E iciency Limi s o Fiscal Mobili y: An Assessmen o
he
Tiebou
Model, in:
Jou nal
o Public Economics
1,
H.l,
Sp ing
1972,
S.
25
.; sowie
D.
A.
Va dy:
Popula ion Mobili y
and
E iciency in
he
P o-
ision o Public Goods, in:
Ins i u
In e na ional de Finances Publiques
(H sg.): Issues
in
U ban
Public Finance, a.a.O.,
S.
82
H.
30
Vgl. J.
Ro henbe g:
Local Decen aliza ion
and
he
Theo y o Op imal
Go e nmen , in: J.
Ma golis
(Ed.):
The
Analysis o Public Ou pu , New Yo k
1970,
S.
31
H.
31
Vgl.
A.
O.
Hi schman:
Abwande ung
und
Wide sp uch. Reak ionen
au
Leis ungsab all bei Un e nehmungen, O ganisa ionen
und
S aa en, Sch i en
zu
Koope a ions o schung, A. S udien, Bd.
8,
Tübingen
1974.
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Föde alismus -Wahl zwischen Konsenssuche u. Auseinande se zung 19
und
in
ih e
Zusammense zung
das
E gebnis
eines
En scheids
in
einem
um assende en,
also
g oßen
und
ela i
he e ogenen,
also
wah schein-
lich
kon lik geladenen
Kollek i .
Das
Wö chen
"nu "
e schleie
die
Ta sache,
daß
de
soziale
Kon lik
nich
au gehoben,
sonde n
e schoben
is .
Die
ela i
kon lik eie
En scheidung
übe
die
Be ei s ellung
on
Kollek i gü e n
in
einzelnen
Kollek i en
wi d
e möglich
du ch
die
kon lik uelle
Auseinande se zung
übe
ein
ganz
bes imm es
Kollek i -
gu :
die
Au gliede ung
des
Gemeinwesens
in
nach
G öße
und
Zusam-
mense zung
-
an
gesam gesellscha lichen
Zielen
gemessen
-
op imale
Kollek i e
32•
Doch
nich
nu
an
diesem
Punk
i
-
o z
öde alis ischem
S aa s-
au bau
-
de
soziale
Kon lik
als
in akollek i e
Auseinande se zung
in
E scheinung.
Eine
wei e e
Übe legung
e weis
uns
diesmal
im
Raum
de
in e kollek i en
Beziehungen
au
diesen
Kon lik :
Es
e en
die
übe
kollek i in e ne
Willensbildungsmechanismen
e -
unde mi el-
en
" olon es
de
ous",
sowei
sie
sich
gegensei ig
im
Wege
s ehen,
als
kon ligie ende
Ko'llek i willen
au einande .
2.
In akollek i e
Konsenssuche
e sus
in e kollek i e
Auseinande se zung
Könn en
kollek i ex e ne
E ek e
e mieden
we den
-
oben
wu de
gezeig ,
daß
dami
nich
zu
echnen
is
-,
so
en äll
mangels
Objek s
die
Kon on a ion.
S euen
abe
die
E ek e
kollek i e
En scheidun-
gen
übe
die
Kollek i g enzen
hinaus,
so
s ellen
sich
au
de
Kollek i -
ebene
alle
jene
mi
ex e nen
E ek en
e bundenen
P obleme,
die
oben
au
de
Indi idualebene
au gezeig
wo den
sind.
Die
An wo en
au
diese
P obleme
lau en
auch
hie :
Ve meidung
und
In e nalisie ung,
wobei
nun
nich
meh ,
wie
im
Falle
on
p i a e
Be-
dü nisse
angie enden
Ex e nali ä en,
die
Ho nung
bes eh ,
die
Au o-
ma ik
des
Ma k es
löse
das
P oblem.
Die
Ve meidung
on
ex e nen
E .ek en,
das
Be o enmachen
de
be eilig en
Kollek i e
und
die
Be-
eiligung
de
be o enen
Kollek i e
sind
je z
nu
als
E gebnis
eine
Kon lik aus agung
möglich,
und
dies
sowohl
was
die
E mi lung
de
kollek i ex e nen
E ek e
als
auch
was
die
Wahl
eine
bes imm en
In-
e nalisie ungs-
bzw.
Ve hinde ungss a egie
angeh .
Da an
ände
sich
auch
nich s,
wenn
die
Lösung
des
Ex e nali ä enp oblems
nich
den
Kol-
lek i en
-
e wa
den
Lände n
-
eine
gleichen
Ebene
übe lassen
bleib ,
sonde n
eine
übe geo dne e
Ins anz
-
e wa
de
Bund
-
eigens
mi
diese
Au gabe
be au
wi d
33•
32
Vgl.
L
Wingo:
In oduc ion: Some Pablie Economics o Socia! Exclusion,
in:
D.
R.
Ma shaH
e al.: Mino i y Pe spee i es, Bal imo e 1972.
2*
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20
GuyKi sch
Diese
ku ze
übe blick
übe
F ages ellung
und
Lösungsansa z
de
inanzwissenscha lichen
Föde alismus heo ie
e laub ,
jene
Punk e
zu
iden i izie en,
an
denen
die
ex-an e-Koo dina ion
di e gie ende
In e -
essen
und
S andpunk e,
also
kollek i e
En scheidungen
nö ig
sind:
die
in akollek i e
Konsenssuche
und
de
in e kollek i e
In e essenaus-
gleich.
In
heiden
Fällen
geh
es
um
die
Bewäl igung
des
Ex e nali ä en-
p oblems
34 ;
in
beiden
Fällen
is
-
alls
es
dazu
komm
-
die
Zusam-
mena bei
ein
E gebnis
des
Kon lik s,
nich
abe
sein
E sa z.
2.1. Föde alismus: Die Subs i uie ung on in akollek i en Kon lik en
du ch in e kollek i e Auseinande se zungen
Diese
Fes s ellung
wä e
nich
sonde lich
au egend,
wenn
zwischen
in a-
und
in e kollek i en
Kon lik en,
zwischen
in e kollek i e
Kon-
sens indung
und
in akollek i e
Willensbildung
nich
Zusammenhänge
bes ünden,
übe
die
e s e
Hypo hesen
au zus ellen
nich
nu
in ellek-
uell
eiz oll,
sonde n
auch
p ak isch
sinn oll
is .
In
de
Ta :
Die
Fi-
nanz heo ie,
insbesonde e
die
Theo ie
de
Kollek i en scheidungen,
ha
in akollek i e
En scheidungen
un e such ;
auch
in e kollek i e
Bezie-
hungen
sind
sei
langem
Gegens and
inanzwissenscha liche
Analyse.
Ve nachlässig
wu de
bislang
alle dings,
in akollek i e
Konsenssuche
und
in e kollek i e
Auseinande se zung
in
ih e
Ve loch enhei
zu
un-
e suchen
35
•
Hie
lieg
de
Haup akzen
diese
S udie:
Zu
Diskussion
33
Die Vo s ellung,
das
übe geo dne e Kollek i
handle
bei seinen Konsens-
bemühungen als
neu ale
Schiedsins anz
im
In e esse
de
Teilkollek i e,
übe sieh
die Ta sache, daß nich
nu
den Teilkollek i en, sonde n auch
dem
übe geo dne en Kollek i eigene Au gaben
zu
Lösung
übe agen
sind
und
dessen
Handeln
somi om eigenen P oblemd uck
und
In e essens andpunk
gep äg
is .
34
Mi dem Konzep
de
ex e nen
E ek e nich
e aß
we den
In e essen-
gegensä ze, die sich
aus
kon ligie enden Ziel o s ellungen
und
En scheidun-
gen e geben können, die eine sei s
au
Übe geo dne en, die Teilkollek i e
um assenden
Ebenen
und
ande e sei s
im
Rahmen
diese Teilkollek i e ge-
o en
we den;
allgemein: Kon lik e
um
Zielp io i ä en, die die Alloka ion
de
knappen
Ressou cen
au
al e na i e
Ve wendungsmöglichkei en
in
al e -
na i en
(Teil-)Kollek i en bes immen ( gl.
hie zu
R.
Schnu : Poli ische
En -
scheidung
und
äumliche In e essen, in: Die
Ve wal ung
3,
1970,
S.
257
.).
De
G und
da ü
lieg da in, daß
in
öde a i en Sys emen die Mi gliede
de
Teilkollek i e
an
En scheidungen
au
de
Ebene übe geo dne e Kollek i e
e assungsgemäß be eilig sind, Konsequenzen diese En scheidungen also
-de ini ionsgemäß -keine
ex e nen
E ek e da s ellen. Diese
A
des
Kon-
lik es
de
e schiedenen äumlichen In e essen
mi
dem
hie
o ges ell en
Ansa z zu e assen,
wä e
nu
um
den
P eis
eine
-zumindes beg i lichen
-Au weichung des Ex e nali ä enkonzep es
zu
bewe ks elligen; es soll des-
halb
(hie )
da au
e zich e we den.
35
Dies
bedeu e
nich , daß die Fo schung nich schon
au
das
P oblem
ge-
s oßen is . So un e scheiden sich
e wa
die Au sä ze on
B.
Weisb od
(Ex e -
nal
Bene i s o Public Educa ion.
An
Economic Analysis, P ince on 1964; gl.
dazu
auch
A.
Williams:
The
Op imal P o ision o Public Goods
in
a Sys em
o Local Go e nmen , in: The
Jou nal
o Poli ical Economy, Vol.
74,
1966,
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Föde alismus
-
Wahl
zwischen
Konsenssuche
u.
Auseinande se zung
21
wi d
die
These
ges ell ,
daß
die
in
Bundess aa en
mögliche
E höhung
des
Homogeni ä sg ades
de
einzelnen
Teilkollek i e
das
Kon lik po en-
ial
nich
aus
de
Wel
scha ,
sonde n
in
den
Raum
de
in e kollek-
i en
Beziehungen
e lage .
Wi
sahen
oben,
daß
die
In e dependenzkos enku e
bei
hohe
Homo-
geni ä
de
Mi gliede
eines
Kollek i s
einen
nied ige en
Ve lau
au -
weis
als
bei
g oße
He e ogeni ä ;
auch
weis
sie
eine
ge inge e
K üm-
mung
au .
Ein
gegebenes
En scheidungs e ah en
is
in
einem
homoge-
nen
Kollek i
ü
dessen
Mi gliede
ela i
behe schba
und
als solches,
auch
wenn
es
den
Op imum o s ellungen
jedes
einzelnen
nich
ganz
en -
sp ich ,
ela i
unp oblema isch;
jedes
Mi glied
eines
homogenen
Kollek-
i s
e leb
sowohl
den
Kon lik
übe
zu
En scheidung
ans ehende
Sach-
p obleme
als
auch
die
Auseinande se zung
übe
die
gül igen
En schei-
dungs egeln
als
ela i
unbedeu end.
Mi
ande en
Wo en:
dem
Ex e -
nali ä enp oblem
kann
-
sowei
es
inne halb
de
einzelnen
Kollek i e
du ch
Be eiligung
de
Be o enen
gelös
we den
soll -
ela i
leich
begegne
we den.
S euen
abe
die
Ex e nali ä en
übe
die
Kollek i g enzen
hinaus,
soll
ihnen
also
im
in e kollek i en
Raum
begegne
we den,
so
is
dies
nu
möglich
in
in e kollek i en
Beziehungen.
Dabei
is
zu
agen,
wel-
chen Ein luß
die
in e ne
Zusammense zung
de
einzelnen
Kollek i e
ü
ih e
gegensei igen
Beziehungen
ha .
Bei
de
Bean wo ung
diese
F age
is
olgende
ein ache
Ta bes and
on
Bedeu ung:
Gehen
wi
on
eine
gegebenen
Zusammense zung
de
Gesellscha
aus
36,
so
we den
im
Inne n
jeweils
homogene
we dende
Kollek i e
un e einande
imme
he e ogene ;
je
ähnliche
die
in
den
einzelnen
Kollek i en
zusammengeschlossenen
Indi iduen
sind,
des o
unähnliche
sind
die
Kollek i e
un e einande :
So
we den
zwei
zu
glei-
chen
Teilen
mi
kleinen
blauen
und
gelben
Kugeln
ge üll e
Gläse
den
S. 18 .)
und
J.
Ramse
(Dezen ale
Planung
de
In as uk u ausgaben,
in:
Finanza chi ,
N. F.,
Bd.
27, 1968, S. 484 .)
übe
die
Un e -
bzw.
die
übe -
e so gung
mi
ö en lichen
Gü e n
im
öde alis isch
o ganisie en
S aa s-
wesen
auch
du ch
die
z.
T.
implizi en
Annahmen
übe
das
Fehlen
ode
die
Exis enz,
in
le z e em
Fall
übe
die
A
de
in e kollek i en
Ve einba ungen
bei
Vo liegen
kollek i ex e ne
"spillo e "
und
"spillin
e ec s"
mi
nega-
i em
und/ode
posi i em
Vo zeichen.
36
Diese
einsch änkende
Zusa z
is
wich ig,
abe
inso e n
e was
wi klich-
kei s emd,
als
die
Bandb ei e
de
Ziel o s ellungen
de
Gesellscha smi -
gliede ,
die
Ve eilung
diese
Mi gliede
au
dem
Spek um
de
poli ischen
Meinungen
nich
unabhängig
sind
on
de
bundess aa lichen
Au gliede ung
des
Gemeinwesens.
Wi
e ein achen
also
das
P oblem,
wenn
wi
da on
aus-
gehen,
daß
das
poli ische
Meinungs eld
gegeben
und
un e
seine
Be ücksich-
igung
die
op imale
S aa sgliede ung
zu
e a bei en
is ,
nich
abe ,
daß
auch
diese
ü
jenes
on
Belang
is
( gl. J. Theile :
Föde alismus
-
Vo ausse zung
ode
E gebnis
a ionale
Poli ik.
Zu
ökonomisch
op imalen
S uk u
kollek-
i e
En scheidungs e ah en,
Be n,
F ank u ,
Las
Vegas
1977).
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44166-2 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:48
22
Guy Ki sch
Eind uck
eines
gleichen,
g ünen
Inhal s
e wecken;
je
meh
blaue
Ku-
geln
man
dem
einen
Glas
en nimm ,
um
sie
in
das
zwei e
zu
un,
je
meh
gelbe
man
diesem
en nimm ,
um
sie
in
jenes
zu
legen,
des o
wei-
e
en e nen
sich
die
Gläse
im
Aussehen
oneinande :
on
g ün
chan-
gie
dieses
zu
blau
und
jenes
zu
gelb.
Wenn
es
abe
s imm ,
daß
kollek i ex e ne
E ek e
nu
im
Kon lik
Gegens and
eine
Ve hinde ungs-
ode
In e nalisie ungspoli ik
we den
können,
dann
is
zu
klä en,
ob
und
wie
in e kollek i e
Auseinande se -
zungen
du ch
die
E höhung
de
He e ogeni ä
de
Kollek i e
un e ein-
ande
beein luß
we den.
Im
Falle
kollek i ex e ne
E ek e
is
ein
Indi iduum
nich
nu
on
En scheidungskonsequenzen
be o en,
die
es
allein
ode
mi
ande en
zusammen
e u sach
ha ;
ielmeh
äg
es
je z
auch
wenigs ens
einen
Teil
de
En scheidungs olgen,
die
in
ande en
Kollek i en
on
Indi i-
duen
e u sach
wo den
sind,
die
sich
on
ihm
meh
ode
wenige
un-
e scheiden.
Umgekeh
e mag
dieses
Gesellscha smi glied
den
Teil-
nehme n
an
ande en
Zusammenschlüssen
ielleich
einen
Teil
de
aus
seinen
En scheidungen
esul ie enden
Konsequenzen
au zud ängen.
Es
is
Ve u sache
on
kollek i ex e nen
E ek en
und/ode
on
solchen
Be o ene .
Analog
zu
den
au
de
Indi idualebene
an allenden
Ex e -
nali ä en
gib
es
auch
hie
-
neben
de
Handlungsabs inenz
-
die
Möglichkei
de
Ve hinde ung
und
diejenige
de
In e nalisie ung
in
ih en
zwei
E scheinungs o men.
Die
These,
die
hie
e e en
wi d,
lau e
also:
Je
g öße
die
in a-
kollek i e
Homogeni ä
de
be eilig en/be o enen
Kollek i e, d. h.
je
g öße
die
Un e schiede,
die
zwischen
ihnen
exis ie en,
des o
schwie i-
ge
is
die
Du ch üh ung
eine
au
Ve hinde ung
bzw.
In e nalisie ung
kollek i ex e ne
E ek e
zielenden
Poli ik
im
En wu
und
in
de
Du ch üh ung.
De
Kon lik ,
de
aus
den
Kollek i en
mi
s eigende
Homogeni ä
de
Zusammense zung
e schwinde ,
lös
sich
nich
gleichsam
in
nich s
au ,
sonde n
wi d
lediglich
e lage
in
die
in e kollek i en
Beziehungen
37•
Ode
abe :
De
Kon lik
wi d
-
im
Falle
de
Handlungsabs inenz
wegen
zu
s a ke
Hinde ungsg ünde
und
zu
hohe
Kos en
-
nich
aus-
ge agen,
mi
de
wah scheinlichen
Folge,
daß
do ,
wo
an angs
ein
sachlich
beg enz e
in e kollek i e
In e essenkon lik
o lag,
Feind-
37
Einsch änkend
is
anzume ken: In akollek i e Kon lik e e lie en
mi
sinkende G öße
und
s eigende inne e Homogeni ä nich
nu
an
Vi ulenz,
sie können auch ih en Cha ak e wechseln, e wa indem P es ige-Gesich s-
punk e
in den Vo de g und ücken. Diese Aspek is
in
unse e
au
eine
e s e Explo a ion des P oblem eldes angeleg en S udie nich wei e be ück-
sich ig .
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44166-2 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:48
Föde alismus -Wahl zwischen Konsenssuche
u.
Auseinande se zung
23
seligkei
und
Angs , Ang i sabsich
und
De ensi ges e
Miß e s änd-
nisse
näh en,
die
schließlich
dazu
üh en,
daß
nich
meh
sachlich
au -
schlüsselba e
In e essengegensä ze,
sonde n
a ek geladene
E b einde
einande
gegenübe s ehen.
Wi
we den
spä e
dieses
Thema
wiede
au g ei en
und
wenden
uns
o e s
den
beiden
Handlungsal e na i en
In e nalisie ung
und
Ve -
hinde ung
kollek i ex e ne
Kos en
und
Nu zen
zu.
2.1.1
Die
in a-
und
in e kollek i e
Auseinande se zung
übe
die
Ve hinde ung
on
kollek i ex e nen
E ek en
Soll die
En s ehung
on
kollek i ex e nen
E ek en
e hinde
we -
den, so
s ell
sich
die
F age,
du ch
wen
und
wie
de
en sp echende
En -
scheid
zus ande
kommen
soll.
G undsä zlich
sind
zwei
Möglichkei en
zu
un e scheiden:
En wede
is
ein
dem
be o enen
Kollek i
übe geo d-
ne e
Zusammenschluß
ü
diesen
En scheid
e an wo lich;
dabei
mag
sich
diese
Zusammenschluß
als
Kollek i
de
Kollek i e
aus
den
ihm
nachgeo dne en
G uppie ungen
kons i uie en
ode
abe
sich
unmi el-
ba
au
die
Gesam hei
de
Mi gliede
de
un e geo dne en
Kollek i e
s ü zen.
In
ielen
S aa en
is
eine
Kombina ion
beide
Möglichkei en
anzu e en.
Es
kann
abe
auch
den
ex e ne
E ek e
e u sachenden
und
on
ihnen
be o enen
Kollek i en
übe lassen
bleiben,
den
En -
scheid
übe
die
Un e lassung
de
en sp echenden
P ak iken
un e ein-
ande
auszuhandeln.
Welche
de
genann en
Möglichkei en
man
auch
imme
in
Be ach
zieh , sie
sind
mi
Kon lik
e bunden.
Im
e s en
Fall
s eh
das
kollek-
i ex e ne
E ek e
e u sachende
Kollek i
dem
übe geo dne en
Zu-
sammenschluß
in
gegne ische
Hal ung
gegenübe
38 ;
im
zwei en
Fall
is
es
mi
dem
ode
den
be o enen
Kollek i (en)
im
In e essengegensa z
kon on ie .
Soll
die
En scheidung,
daß
und
welche
kollek i ex e ne
E ek e
e u sachenden
P ak iken
ein
Kollek i
zu
un e lassen
ha ,
on
einem
als
Kollek i
de
Kollek i e
kons i uie en
übe geo dne en
Zu-
sammenschluß
ge o en
we den,
so
s ellen
sich bezüglich
de
e as-
sungsmäßigen
Regeln
de
do
p ak izie en
Willens indung
jene
P o-
bleme,
die
Buchanan
und
Tullock
analysie
haben
und
die
oben
skiz-
zie
wo den
sind:
Mi
zunehmende
in e ne
Homogeni ä ,
also
s ei-
gende
He e ogeni ä
de
Kollek i e
un e einande ,
e lage
sich -
als Folge
de
Ve schiebung
de
Konsens indungs-
und
de
wah schein-
lichen
ex e nen
Kos en
-
die
Ku e
de
In e dependenzkos en
nach
oben; gleichzei ig
s eig
ih e
K ümmung;
beides
is
Ausd uck
ü
die
38
Vgl.
R. Schnu : Poli ische En scheidung
und
äumliche In e essen, a.a.O.;
A.
F.
Leemans: The spa ial hie a chy o decision making, in: De elopmen
and Change,
Vo1.1I3,
1969170,
S.
14
.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44166-2 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:48
30
GuyKi sch
Ausmaß
de
Kompensa ionszahlungen
en scheiden
sollen.
Auch
hie
gil :
Mi
s eigende
He e ogeni ä
de
Kollek i e
un e einande
wi d
diese
En scheid
schwie ige ;
mi
s eigende
inne e
Homogeni ä
wi d
es
leich e , sich
in
den
einzelnen
Kollek i en
au
den
S andpunk
zu
eini-
gen,
on
dem
aus
die
in e kollek i en
Ve handlungen
ge üh
we den
sollen.
Es
geh
im
olgenden
um
den
Nachweis,
daß
jenes
schwie ig,
weil
dieses
leich
is .
Schließen
wi
die
Möglichkei
aus
de
Be ach ung
aus,
daß
eine
Kl
und
K2
übe geo dne e
Ins anz
den
en sp echenden
En scheid
i ,
und
schließen
wi
die
al uis ische
Rücksich nahme
übe
die
G enzen
hin-
weg
als
un ealis isch
aus,
so
bleib
de
Tausch
i.
w. S. als
jene
Mecha-
nismus,
übe
den
ein
Konsens
e eich
we den
kann.
Wie
oben
ausge-
üh
sind
die
zu
in e nalisie enden,
d. h.
zu
en schädigenden
kollek i -
ex e nen
Kos en
nich
unabhängig
on
de
S euung
und
dem
Um ang
de
Emissionen,
de
Zahl
de
in
ih e
Bedü nisbe iedigung
angie -
en
Indi iduen,
de
Ini ensi ä
diese
Bedü nisse
und
dem
En schei-
dungs e ah en
in
dem
be o enen
Kollek i .
Wi
haben
also
je z
eine
Si ua ion
o
uns,
in
de
zwei
Kollek i e
einande
mi
Fo de ungen
gegenübe s ehen,
die
sich
nu
zum
Teil
au
die
objek i
es s ellba en
mengenmäßigen
kollek i ex e nen
En scheidungs olgen
beziehen,
zum
Teil
abe
auch
die
En scheidungs e ah en
e lek ie en.
Dabei
s ehen
sich
die
Kollek i mi gliede
i.
d. R.
nich
unmi elba
selbs
gegenübe ,
sonde n
sie
sind
e e en
du ch
Regie ungen,
Beam e
usw.
Diese
s e-
hen
sich
di ek
in
Ve handlungen
gegenübe ,
sind
also
eine sei s
in
das
Beziehungs eld
mi
den
Ve handlungsbeau ag en
de
Gegensei e
ein-
bezogen,
s ehen
ande e sei s
abe
auch
in
einem
meh
ode
wenige
engen
Weisungs-
und
Kon oll e häl nis
zu
ih em
Au aggebe ,
den
1ii gliede n
ih es
Kollek i s.
Je
enge
dieses
Ve häl nis,
um
so
ge inge
die
Eigens ändigkei
de
Rep äsen a ion
des Kollek i s.
Wenn
nun
in
den
Ve handlungen
ein
Konsens
e ziel
we den
soll, so
is
dies
nu
möglich,
indem
eine
sich
au
den
ande n
zubeweg .
Diese
Fes s ellung
wä e
nich s
wei e
als
eine
T i iali ä ,
wenn
sie
nich
mi
de
Ta sache
in
Ve bindung
zu
se zen
wä e,
daß
die
Bewegungs-
eihei
de
beiden
Ve handlungspa ne
du ch
de en
jeweiligen
Au -
aggebe
meh
ode
wenige
eingeeng
sein
kann.
Dabei
is
zweie lei
zu
un e scheiden:
Es
mögen
die
Au ags e gahe
und/ode
die
Kon olle
übe
die
Aus üh ung
des
Au ags
sei ens
de
Kollek i mi gliede
seh
age
und
lässig
gehandhab
we den,
und:
Die
Kollek i mi gliede
mögen
in
Reak ion
au
den
jeweiligen
Ve hand-
lungss and
ih en
Au ag
an
die
Un e händle
ände n.
Scheiden
wi
e s e es
als
wohl
nich
sel ene,
abe
aus
indi idulis i-
sche
Sich
bedaue nswe e
En a ungse scheinung
demok a ische
Wil-
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Föde alismus
-
Wahl
zwischen
Konsenssuche
u.
Auseinande se zung
31
lens indung
aus
de
Be ach ung
aus, so
bleib
de
Ein luß
des
jeweils
e eich en
in e kollek i en
Ve handlungss andes
au
die
kollek i in e n
e bindliche
Einschä zung
des
du ch
kollek i ex e ne
Ein lüsse
en s an-
denen
Schadens
und
de
du ch
eigene
En scheidung
im
Nachba kollek-
i
he o ge u enen
Kos en.
Diesem
Aspek
wollen
wi
uns
je z
zu-
wenden.
De
Ve e e
eines
Kollek i s
in
diesen
Ausgleichs e handlungen
wi d
un e
den
gemach en
Vo ausse zungen
nu
dann
Zuges ändnisse
machen
können,
wenn
das,
was
e
dami
einhandel ,
ihm
e laub ,
ex
an e
g ünes
Lich
on
den
Kollek i mi gliede n
zu
e wi ken
ode
doch
wenigs ens
ex
pos
sein
Ve hal en
o
diesen
ech e igen
zu
kön-
nen.
Dazu
sind
einige
Vo ausse zungen
no wendig:
Als
e s es
muß
den
Kollek i mi gliede n,
also
den
Au aggebe n
kla gemach
we den,
daß
ein
Zusammenhang
bes eh
zwischen
den
anges eb en
En schädigungen
ü
auße halb
des
Kollek i s
e u sach e
Kos en
und
de
Höhe
de
zu
leis enden
En schädigungen
ü
auße halb
des
eigenen
Kollek i s
an-
allende
Kos en
de
eigenen
En scheidungen.
Es
bes eh
sons
die
Ge ah ,
daß
nu
diese
Ve zich
gesehen
wi d,
nich
abe
die
ü
ihn
eingehandel e
Gegenleis ung. Dies
um
so
meh ,
wenn
die
jensei s
de
G enzen
e u -
sach en, diessei s
de
G enzen
an allenden
Kos en
als
lag an es
Un ech
e leb
we den,
die
diessei s
de
G enzen
e u sach en
und
jensei s
de
G enzen
an allenden
Ex e nali ä en
abe
nich
einmal
wah genommen
we den.
Diese
Pe zep ions e ze ung
dü e
um
so
wah scheinliche
sein,
je
un e schiedliche
die
Ziel o s ellungen
des
Nachba kollek i s
sind.
Es
s eig
die
P obabili ä ,
daß
im
eigenen
Kolle i
nich
o handene
Bedü nisse
jensei s
de
G enzen
beein äch ig
we den,
also
ex e ne
Kos en,
de en
Exis enz
nich
aus
eigenem
E leben
bekann
und
e -
au
is ,
an allen.
De
in
die
in e kollek i en
Ve handlungen
on
den
Kollek i mi glie-
de n
En sand e
ha
denn
auch
eine
doppel e
Au gabe:
Nich
nu
e -
handel
e
mi
den
Ve e e n
des
ande en
Zusammenschlusses;
e
ha
auch
seinen
Au aggebe n
das
Ausmaß
des
Schadens
o
Augen
zu
üh en,
den
diese
in
dem
ande en
Kollek i
an ich en
bzw.
ange ich e
haben.
In e kollek i e
Ve handlungen
können
-
wegen
und
im
Aus-
maß
de
Abhängigkei
de
Ve handlungs üh e
on
ih en
Au agge-
be n
-
nich
nu
die
Funk ion
de
in e kollek i en
Konsens indung
haben;
sie
haben
auch
no wendige weise
die
Funk ion,
den
Au agge-
be n,
die
nu
mi elba
an
den
Ve handlungen
pa ildpie en
können,
die
In o ma ion
übe
die
on
ihnen
e u sach en
kollek i ex e nen
Kos en
zu
e scha en.
Die
Annahme
is
plausibel,
daß
dies
um
so
schwie ige
is ,
je
emda ige ,
also
je
schwe e
in
ih e
We igkei
nach ollziehba
die
im
ande en
Kollek i
in
ih e
Be iedigung
beein äch ig en
Bedü -
nisse sind.
Die
F emda igkei
abe
is
um
so
g öße ,
je
he e ogene
die
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44166-2 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:48
32
Guy
Ki sch
Kollek i e
un e einande
sind, d. h.
je
wenige
E ah ung
im
Inne n
mi
den
ex e n
angie en
Bedü nissen
gemach
und
im
poli ischen
P ozeß
e a bei e
we den
konn en
und
muß en.
Ein
wei e es
is
zu
beach en:
Sind
die
in
die
Ve handlungen
en sand-
en
Ve e e
an
die
Impe a i e
ih e
Mandan en
gebunden,
so
is
es -
soll
eine
in e kollek i e
Übe einkun
zus ande
kommen
-nö ig,
daß
die
Kollek i mi gliede
sich
un e einande
im
Inne n
au
Zuges änd-
nisse
einigen
können.
Mi
s eigende
Homogeni ä
de
Kollek i e
abe
wi d
ge ade
dies schwie ige ,
mi
de
Folge,
daß
die
in e kollek i en
Ve handlungen
schleppend
und
daue nd
on
de
Ge ah
bed oh
sind,
sich
endgül ig
es zu ah en.
Die
These
kann
beg ünde
we den:
Wenn
die
Mi gliede
on
zwei
Kollek i en
einen
Teil
ih e
Bedü nisse
ge-
meinsam
haben,
dann
bedeu e
dies,
daß
En schädigungszahlungen
an
die
be o enen
auswä igen
Bedü nis äge
-
wenn
übe haup
-
on
jenen
Kollek i mi gliede n
bejah
we den,
die die
gleichen
Bedü nisse
haben,
die
jensei s
de
Kollek i g enze
die
ex e nen
Ko-
s en
beg ünde
haben
43• Es zeig sich also auch
hie ,
daß
mi
s eigende
Homogeni ä
wohl
de
kollek i in e ne
En scheidungsp ozeß kon lik -
ä me
wi d,
daß
dies
abe
e kau
we den
muß
um
den
P eis
eine
Ri-
gidi ä
de
S andpunk e
in
de
in e kollek i en
Auseinande se zung,
die
zu
Ve schä ung
de
Spannungen
zwischen
den
Kollek i en
bei äg :
Wohl
s ehen
die
Kollek i mi gliede
"wie
ein
Mann"
hin e
ih em
Be-
au ag en;
nu
machen
sie es
ihm
ge ade
dadu ch
seh
schwe , sich
au
seine
Ve handlungspa ne
aus
dem
Nachba kollek i
zuzubewegen.
So
seh
auch
de
Hinweis
au
die
Einmü igkei
des
Au ags
dem
Manda a
e laub ,
die En schlossenhei seines
S andpunk es
zu
dokumen ie en,
so
seh
is
sie
ein
Hinde nis,
wenn
es
da um
geh ,
aus
de
Ini ialphase
de
lau s a k
e künde en
Maximal o de ung
in
eine
Ve handlungse appe
hinübe zuwechseln,
in
de
nu
lexible Rücksch i e
au
Teilgebie en
einen
Fo sch i
de
Ve handlungen
insgesam
e lauben.
Umgekeh :
Wenn
wenigs ens
einige
Bedü nisse
beiden
Kollek i en
gemeinsam
sind,
is
de
in e kollek i e
Wide sp uch
wenige
scha ,
da ü
abe
die
in akollek i e
Auseinande se zung
hä e :
Es
s ehen
sich
in
den
in e -
kollek i en
Ve handlungen
in
sich
meh
ode
wenige
uneinige
und
eben
deshalb
nach
außen
komp omißbe ei e e
Zusammenschlüsse
ge-
genübe 44•
43
Sie
sind
nämlich
die
einzigen, die
inne halb
des
e u sachenden
Kollek-
i s
du ch
Kompensa ionszahlungen
an
ande e
Kollek i e
e was
gewinnen
können.
Es
is
alle dings
eine
im
Einzel all
zu
p ü ende
F age,
ob
diese
Ge-
winn
ü
sie
nich
meh
als
au gewogen
wi d
du ch
den
on
ihnen
einge o -
de en
Bei ag
zu
Kompensa ionssumme.
44
In
den
o he gehenden
übe legungen
is
ein
Aspek
ausgeklamme
geblieben,
dem
in
de
Reali ä
eine
bes imm e
Bedeu ung
zugesp ochen
we -
den
muß.
Es
is
nämlich
de
Fall
denkba
und
wohl
auch
nich
unbeding
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44166-2 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:48
Föde alismus
-
Wahl
zwischen Konsenssuche u.
Auseinande se zung
33
2.2.
Föde alismus:
Die
Reduzie ung
on
in a-
und
in e kollek i en
Kon lik en
Es
is
je z
zu
agen,
ob
du ch
eine
Au gliede ung
de
Kollek i gü e -
e s ellung
in
eine
Vielzahl
und
he e ogenen
Viel al
homogene
Kollek-
i e
wi klich
nich s
zu
gewinnen
is
-
auße
eine
Ve schiebung
de
sozialen
Kon lik e
aus
dem
in akollek i en
Raum
in
das
Feld
de
in e -
kollek i en
Beziehungen.
Ein
e s e
An wo e such
könn e
da in
be-
s ehen
zu
p ü en,
ob
in e -
ode
in akollek i
angesiedel e
Kon lik e
leich e
zu
bewäl igen
sind,
weil
die
Vo ausse zungen
und
möglichen
Fo men
de
Kon lik e a bei ung
hie
ode
do
ehe
in
einem
güns igen
Ve häl nis
zu
Schä e
de
jeweils
auszu agenden
In e essengegensä ze
s ehen.
Diese
Ve such
wi d
hie
nich
un e nommen,
eils
aus
G ünden
de
äumlichen
Besch änkung,
eils
aus
G ünden
de
achlichen
Inkom-
pe enz,
eils
auch
weil
ande wei ige,
insbesonde e
poli ikwissenscha -
liche
A bei en
in
diese
Rich ung
o liegen
45
,
übe
die
gegenwä ig
die
Finanz heo ie
nich
hinauszugehen
in
de
Lage
is .
Ich
möch e
im
olgenden
ielmeh
au
Übe legungen
zu ückg ei en,
die
oben
schon
meh ach
angeklungen
sind
und
die
in
de
klassischen,
abe
beme kenswe
wenig
be ücksich ig en
A bei
on
Rabushka
und
Shepsle
explizi
behandel
wo den
sind
46•
sel en,
daß
ein
und
dasselbe
Indi iduum
Mi glied
on
Kollek i en
is ,
de en
En scheidungen
übe
die
G enzen
in
das
jeweils
ande e
Kollek i
hinein-
s euen;
mi
ande en
Wo en:
Ein
Indi iduum
äg
als
Mi glied
eines
Kol-
lek i s
1
En scheidungen
mi ,
de en
kollek i ex e ne
E ek e
ihm
als
Mi glied
des
Kollek i s 2
zuwide
sind.
Hie
sind
g undsä zlich
zwei Möglichkei en
zu
un e scheiden:
En wede
äg
das
Indi iduum
den
In e essenkon lik
in
sich
selbs
aus;
in
dem
Aus-
maß
wie
es dies
u ,
en schä
es
den
in a-
ode
in e kollek i
auszu agen-
den
sozialen Kon lik ,
an
dessen
S elle
die
in aindi iduell
zu
bewäl igende
Spannung
i .
Ode
abe :
Das
En scheidungs e hal en
des
Indi iduums
in
den
Kollek i en
1
und
2
wi d
on
dem
sozialen
Ambien e
de
beiden
Kollek-
i e
de a
beein luß
ode
ga
bes imm ,
daß
das
Indi iduum
beide
nich
meh
im
Zusammenhang
zu
sehen
e mag:
Die
Iden i ä
des
einzelnen
ze -
äll
in
zwei
in
und
du ch
Kollek i e
gep äg e
Mi gliedpe sonen,
die
-
schizoph en -
oneinande
nich s
wissen
wollen
und
nich s
wissen
können.
Es
is
eine
Ta age,
welche
diese
beiden
Möglichkei en ue
häu ige e
is .
Ich
wü de
ü
die
zwei e
o ie en,
bie e
sie doch
dem
einzelnen
die
Möglich-
kei ,
de
in aindi iduellen
Spannung,
wie
sie
du ch
die
Einsich
in
den
un-
ausweichlichen
Wide s ei
gleichzei ig
bejah e
We e
en s eh ,
zu
en liehen,
eine
Fluch ,
die
e leich e
wi d
du ch
die
zei lichen,
äumlichen,
sachlichen,
ideologischen
und
sozialen Di e enzen,
die die
Kollek i e
oneinande
ennen.
45
Vgl. F.
W.
Scha p ,
B.
Reisse ,
F.
Schnabel:
Poli ik e lech ung:
Theo ie
und
Empi ie
des
koope a i en
Föde alismus
in
de
Bundes epublik,
K on-
be g/Ts.
1976.
46 Vgl.
A.
Rabushka,
K.
A.
Shepsle: Poli ics
in
Plu al
Socie ies: A
Theo y
o Democ a ic
Ins abili y,
Columbus, Ohio,
1972.
3
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpoli ik
96!I
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44166-2 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:48
34
GuyKi sch
Es
soll
de
These
nachgegangen
we den,
daß
-
un e
bes imm en
Vo ausse zungen
-es
a sächlich
möglich is ,
du ch
die
Scha ung
eine
Vielzahl
in
sich
homogene ,
un e einande
he e ogene
Kollek i e
nich
nu
eine
Ve schiebung,
sonde n
eine
En schä ung
des
poli ischen
Kon-
lik s
zu
e eichen.
Die
Beg ündung
inde
diese
These
in
übe legungen,
die
mindes ens
einen
bes imm en
Plausibili ä sg ad
ü
sich
beansp u-
chen
können
und
sich
auch
du ch
dieses
ode
jenes
Beispiel
illus ie en
lassen,
wenn
auch
zugegeben
we den
muß,
daß
eine
s ichhal ige
empi i-
sche
übe p ü ung
nich
o lieg
und
auch
hie
nich
anges eb
wi d.
Rabushka
und
Shepsle
üh en
den
Beg i
des
"c oss-cu ing-clea -
age"
ein:
Me kmale
de
am
kollek i en
En scheidungsp ozeß
Be eilig-
en,
die
sie
-zusä zlich
zu
ih en
Bedü nissen
und
Zielen
-
onein-
ande
un e scheiden;
Sp ache,
Religion, Rasse,
Al e ,
poli ische
Ideolo-
gie
47
sind
Beispiele
ü
solche
Me kmale.
En scheidend
is ,
daß
hie
nich
on
Belang
is ,
was
jemand
will,
sonde n
was
jemand
is ,
wenn
auch
im
Einzel all
jenes
au
dieses
und
dieses
au
jenes
gewi k
haben
mag.
Diese
Un e scheidungsme kmale
können
au
die
poli ische
Auseinande -
se zung
ohne
Auswi kungen
sein; es
is
dies
das
T aumbild
eine
iel-
assischen,
ielkon essionellen,
ielsp achigen
Gemeinscha ,
in
de
In e essengegensä ze
au einande
s oßen,
die
-
unabhängig
on
Hau -
a be,
Sp ache,
Geschlech ,
Religion
-
ezipie
und
im
poli ischen
En -
scheidungsp ozeß
ausge agen
we den.
Nun
en sp ich
die
Reali ä
die-
sem
Wunschbild
-
"wi
sind
ja
alle
Menschen"
-
nich
imme .
Im
Ge-
gen eil:
Die
Beispiele
sind
zahl eich,
in
denen
dieses
ode
jenes
Me k-
mal
allein
ode
mi
ande en
die
poli ische
Auseinande se zung
domi-
nie :
in
Belgien
is
es
die
Sp ache,
in
I land
die
Religion,
in
Rhodesien
und
Süda ika
die
Rasse.
En scheidend
is
also nich ,
daß
es
Un e schie-
de
in
de
Religion,
de
Sp ache,
de
-
wie
auch
imme
de inie en
-
Rasse
gib ,
sonde n
daß
diese
Di e enzen
die
poli ische
Auseinande -
se zung,
d. h.
die
Willensbildung
übe
die
Be ei s ellung
on
Kollek i -
gü e n
in
meh
ode
wenige
g oßem
Ausmaß
behe schen.
Die
oben
genann en
Au o en
sp echen
on
de
"saliency"
diese
Me kmale.
Diese
poli ische
Bedeu samkei
on
Un e scheidungsme kmalen,
die
keineswegs
no wendig
und
an
spezi ische
Quali ä en
de
Un e schei-
dungsme kmale,
sonde n
an
die
e olg eiche
Tä igkei
on
"poli ical
en ep eneu s"
gebunden
is ,
äuße
sich
in
e schiedenen
Fo men:
Ge-
47
Hie
zeig
sich
die
Ge äh lichkei
poli ische
Heilsleh en,
die
-
im
e -
mein lichen
Besi z
de
Wah hei
-
jedes
A gumen
ih e
Gegne
deshalb
ab-
lehnen,
weil
es
on
diesen
komm .
Das
A gumen
wi d
nich
abgelehn ,
weil
es
als
alsch
e kann
wo den
is ,
de
Gesp ächspa ne
wi d
nich
zum
Geg-
ne ,
weil
e
A gumen e
e i ,
die
als
I um
e kann
wu den,
sonde n
weil
de
Gegenübe
ein
Gegne
is ,
sind
seine
A gumen e
alsch.
Nich
was
e
u
und
sag
is
en scheidend,
sonde n
was
e
is .
Was
e
is
abe
is
nich
das
E gebnis
de
Auseinande se zung,
die
man
mi
ihm
ge üh
ha ,
sonde n
de
Re lex
de
eigenen
Ideologie.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44166-2 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:48
Föde alismus -Wahl zwischen Konsenssuche
u.
Auseinande se zung 35
we kscha en
bilden
sich
au
de
Basis
eligiöse
Übe zeugungen,
Pa -
eien
spal en
sich
in
sp achlich
homogene
Teile
au ,
nach
Rassen
e -
schiedene
Ve bände
we den
au
de
Basis
gleiche
In e essen
geg ünde .
Selbs
wenn
keine
assisch, eligiös
ode
sp achlich
beding en
Un e -
schiede
de
In e essenlage
o liegen,
wi d
de
Un e schied
in
Rasse,
Religion
ode
Sp ache
zum
Hin e g und
eine
Einigung
48•
Es
is
ge adezu
die
De ini ion
des
"salien
c oss-cu ing-c1ea age",
daß
das
Gegensä ze
scha ende
Un e sche dungsme kmal
au
die
zu
En scheidung
ans ehenden
Sach agen
ab ä b
und
do
Kollisionen
scha ,
wo
-
unabhängig
on
dem
Un e scheidungsme kmal
-
keine
bes ehen,
und
do ,
wo
es
welche
gib ,
diese
e schä :
Es
geh
nich
meh
um
Schulen,
sonde n
um
kon essionelle
Schulen;
es
geh
nich
meh
um
den
Bau
eines
Thea e s,
sonde n
in
welche
Sp ach egion
es
gebau
wi d;
es
geh
nich
um
den
Ausbau
eine
Polizei uppe,
sonde n
um
de en
assische
Zusammense zung.
Die
P oduk ion
on
Kollek i -
gü e n
e olg
nich
meh
p imä
im
Hinblick
au
die
Be iedigung
en -
sp echende
Bedü nisse;
Kollek i gü e en scheidungen
sind
das
E geb-
nis
des
Di e enzie ungs-
und
Ausdi e enzie ungswillens
on
Sub-
g uppen.
Eine
Un e scheidung
de
Gesellscha smi gliede
nach
einem
ih e
Seinsme kmale
-Rasse, Religion,
Sp ache
-
im
Gegensa z
zu
den
Be-
dü nissen,
die
sie
e olgen,
is
dann
on
g oße
Bedeu ung,
wenn
diese
Un e scheidung
"salien ",
poli isch
bedeu sam
wi d.
In
diesem
Fall
en-
die
nämlich
di'ese
"c oss-cu ing-clea age"
dazu,
die
Gesellscha
zu
pola isie en,
indem
diese
au
das
Sein
de
Gesellscha sm gliede
be-
zogene
"c1ea age"
alle
üb igen,
au
Bedü nisse
abs ellende
Beziehun-
gen
beein luß :
In
de
jeweiligen
In e essenlage
beg ünde e
Gegensä ze
we den
e schä ,
in
ih
angeleg e
Koope a ionsmöglichkei en
ausge-
schal e .
Mi
ande en
Wo en:
De
Riß,
de
-
an
einem
Un e scheidungs-
me kmal
o ien ie
-
die
Gesellscha
spal e ,
e s ä k
ande e
du ch-
aus
o handenen
Di e enzen
und
e d äng
du chaus
exis ie ende
Ge-
meinsamkei en.
Das
E gebnis
is
eine
Alles-ode -Nich s-Kon on a ion.
"I
all
he
c1ea ages
occu
along
he
same
lines,
i
he
same
people
hold
opposing
posi ions
in
one
dispu e
a e
ano he ,
hen
he
se e i y
o
con lic s
is
likely
o
inc ease.
The
man
on
he
o he
siede
is
no
jus
an
opponen ;
he
soon
becomes
an
enemy"49.
48 Es dü e
ehe
sel en sein, daß solche Un e scheidungsme kmale jene,
die sie ennen, anhal en, sich einande gegenübe besonde s koope a i
zu
e hal en
und
o liegende In e essengegensä ze he un e zuspielen. Wenn dies
doch geschieh ,
so
is es
i.
d.
R.
au
de
Ebene
de
pe sönlichen Begegnung
und
nich sel en ealis ische weise als la ie e Agg essi i ä zu
in e p e-
ie en.
49 R.
A.
Dahl:
Plu alis Democ acy in
he
Uni ed S a es, Chicago 1967,
S.277.
3*
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36
Guy Ki sch
Is
ein
solch
pola isie endes
Un e scheidungsme kmal
poli isch
i u-
len
gewo den,
so
we den
Komp omisse
zwischen kon ligie enden
In e -
essen
p ak isch
unmöglich: es
gib
keine
"logs
o
olling"
meh .
Dies
is
dann
auch
wohl
de
Ta bes and,
de
angesp ochen is ,
wenn
-
e -
b ei e
-
da on
die
Rede
is ,
daß
Kollek i e
ein
Mindes maß
an
Ge-
meinsamkei
au weisen
müssen,
wenn
sie
Bes and
haben
sollen.
Hie
lös
sich
das
Pa adoxon
au ,
das
besag ,
daß
kollek i e
En scheidungs-
p ozesse,
de en
Zweck
in
de
ex-an e-Koo dina ion
di e gie ende
In e -
essen
bes eh ,
du ch
bes imm e
Di e enzen
un e
den
Mi gliede n
auße
Funk ion
gese z
we den
können.
Die
Di e enzen
de
Indi iduen,
die
sich
au
Bedü nisse
und
Ziele
beziehen,
sind
in
einem
Kollek i
solange
ela i
leich kon lik uell
zu
e a bei en,
als
sie
iel äl ige
Komp omisse
in
iel äl igen
Koali ionen
mi
a iie ende
Zusammense zung
in
zahl eichen
En scheidungsgängen
e lauben;
dies
is
dann
nich
meh
möglich,
wenn
ein
Un e scheidungs-
me kmal
zum
alles
dominie enden
K i e ium
gewo den
is
und
die
Ge-
sellscha
in
zwei
Teile
spal e ,
übe
de en
G enzen
hinweg
keine
Koali-
ionen
meh
möglich sind.
In
de
Te minologie
Buchanans
und
Tullocks
bewi k
ein
solch
dominie endes
Pola isa ionsk i e ium,
daß
die
S ei-
gung
de
wah scheinlichen
ex e nen
und
de
Konsens indungskos en sich
d as isch,
im
Ex em
unendlich
e höh
mi
den
en sp echenden
Konse-
quenzen
ü
den
Ve lau
de
In e dependenzkos en:
F agen
des
P oce-
de e
gewinnen
an
Gewich
gegenübe
zu
En scheidung
ans ehenden
Sachp oblemen;
in
den
Augen
de
Kollek i mi gliede
s eigen
die
aus
de
Ta sache
des
kollek i en
En scheidens
en s andenen
Kos en.
Exis ie
nun
in
eine
Gesellscha
ein
solche
"c oss-cu ing-clea -
age",
und
is
e
-
aus
welchem
G unde
auch
imme
-poli isch
i u-
len ,
so
mag
man
den
Ve such
un e nehmen,
die
Kollek i gü e e s el~
lung
in
diese
Gesellscha
de a
au zugliede n,
daß
sie
in
Kollek i en
s a inde ,
die
bezüglich des
pola isie enden
Un e scheidungsme kma-
les
homogen
sind.
Hin e
dem
Vo schlag
s eh
die
Ho nung,
so
in
den
einzelnen
Kollek i en
wiede
jene
Viel al
de
Koali ionen
und
Kom-
p o nißmöglichkei en
zu
scha en,
die
den
in akollek i en
Kon lik
en -
schä en:
Die
in akollek i e
In e dependenzkos enku e
e läu
nie-
d ige
und
lache , d. h.
die
Ta sache
des
kollek i en
En scheidens
wieg
in
den
Augen
de
einzelnen
Kollek i mi gliede
wenige ,
und
das
P o-
blem
de
En scheidungs egeln
e lie
an
Bedeu ung.
So
wei , so
gu :
Nu
ag
sich,
wie
sich diese
Au gliede ung
de
Ge-
sellscha
in
e schiedene
En scheidungskollek i e
auswi k ,
wenn
man
die
in e kollek i en
Beziehungen
wiede
in
Be ach
zieh .
Geling
es,
in
den
einzelnen
Kollek i en
die
Kollek i gü e e s ellung
so einzu ich en,
daß
keine
kollek i ex e nen
E ek e
an allen,
und
sind
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44166-2 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:48
Föde alismus -Wahl zwischen Konsenssuche u. Auseinande se zung 37
diese
Zusammenschlüsse
nich
un e halb
eine
echnisch
beding en
Op-
imal-
bzw.
Un e g enze,
dann
is
das
P oblem
des
"c oss-cu ing-clea -
age"
in
de
Ta
aus
de
Wel
gescha ;
de
Kon lik
b auch
nich
aus-
ge agen
zu
we den,
da
es
keinen
Raum
gib ,
wo
e
sich
s ell .
Wohl
exis ie
noch
das
Un e scheidungsme kmal
Rasse,
Religion,
Sp ache
u. ä.;
nu
is
es
inne halb
de
einzelnen
Zusammenschlüsse
nich
meh
"salien ".
Es
sind
dies
wohl
die
Übe legungen,
die
die
Ho nung
beg ün-
den,
die
die
süda ikanische
Apa heids-
und
Homelandspoli ik
äg ;
ob
be ech ig
ode
nich ,
s eh
hie
nich
zu
Diskussion.
Es
sind
dies
auch
die
Übe legungen,
die
hin e
den
Plänen
zu
öde a i en
Au gliede ung
Belgiens
in
einen
wallonischen
und
in
einen
lämischen
Teils aa
s ehen,
wobei
alle dings
die
Zweisp achigkei
de
gemeinsamen
Haup s ad
B üssel
mi
hohe
Wah scheinlichkei
die
"saliency"
de
Sp achun e -
schiede
au ech
zu
e hal en
d oh .
Nun
sahen
wi
oben,
daß
im
Zusammenhang
mi
de
kollek i in e -
nen
Kollek i gü e e s ellung
ex e ne
E ek e
übe
die
Kollek i g en-
zen
hinaus
s euen
können,
daß
also
die
F age
de
Ex e nali ä en e -
hinde ung
bzw.
-in e nalisie ung
wiede
au auch .
Es
möch e
nun
schei-
nen,
daß
bei
in e kollek i en
Ve handlungen
de
"c oss-cu ing-clea -
age"
de
Sp ache,
Religion
ode
Rasse
wiede
mi
olle
Wuch
in
die
poli ische
Auseinande se zung
einb ich .
Dem
is
nich
unbeding
S050:
Dami
ein
solches
Un e scheidungsme k-
mal
poli isch
bedeu sam
wi d,
is
es
nö ig,
daß
es
eine
poli ische
Ebene
de
A ikula ion
ü
dieses
K i e ium
gib .
Es
is
no wendig,
daß
ü
das
Thema
eine
eigene
Emp änglichkei
beim
Publikum
bes eh ,
daß
50
Im
olgenden
wi d
aus
eine
Reihe on möglichen Hypo hesen eine
he -
ausgeg i en, die
uns
besonde s plausibel e schein . Sie
s eh
hie
ehe ,
um
mögliche Wei e en wicklungen dieses Denkansa zes zu demons ie en,
als
daß
de
Ansp uch e hoben wü de, sie
en hal e
die ganze Wah hei . Das Thema,
das
hie
angesp ochen wi d, is nich s ande es als die
Na u
des Vo u eils,
die Bedingungen seine En s ehung, die
Dynamik
seine Ve b ei ung, die
Aus-
wi kungen
seine Vi ulenz ( gl.
G.
W.
AUpo :
The
Na u e
o P ejudice,
2nd
ed.,
Ga den
Ci y,
N.
Y.,
1958). So
is
im
Gegensa z zu
de
hie
o ges ell en
Hypo hese die Vo s ellung möglich, daß
du ch
das
enge
Zusammenleben
di e ie ende Indi iduen
in
he e ogenen Gesellscha en Vo u eile abgebau ,
d. h. "c oss-cu ing-clea ages" zum Ve schwinden geb ach
we den
können:
Im
,mel ing po '
de
he e ogenen Gesellscha
e lie en
die einzelnen
Indi i-
duen
die eigenen sie
on
ande en
ennenden
Cha ak e is ika,
und/ode
sie
übe nehmen die
ihnen
an änglich emden
Me kmale
ande e
Gesellscha s-
mi gliede ; die
In eg a ion
is das Ziel
und
das
E gebnis: Diese Hypo hese
en sp ich
übe
wei e S ecken
eine
ha monis ischen
Wunsch o s ellung;
ih e
Gül igkei
dü e
abe
an
Bedingungen, so insbesonde e die
nich
allzug oße Augenscheinlichkei
de
Un e scheidungsme kmale ( gl.
E.
Go -
man:
S igma. No es on
he
Managemen
o
Spoiled Iden i y, Englewood
Cli s,
N.
Y.,
1963) gebunden sein, die nich
in
allen
Fällen
geg,eben sind ( gl.
P. F. Seco d,
C.
W.
Backman:
Social Psychology, 2nd ed., Tokyo u. a. 1974,
S. 170 .). Auch
dü e
on Bedeu ung sein, ob die Un e scheidungsme kmale
übe haup
ode doch ohne eine
meh
als obe lächliche Ve le zung
de
jewei-
ligen
Iden i ä
au gegeben ode übe nommen
we den
können.
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38 Guy Ki sch
ein
im
poli ischen
Raum
einge üh es
Sp achins umen
e ügba
is ,
das
-
ihn
e schä end
-
den
Un e schied
zu
e assen
e mag,
daß
poli ische
Un e nehme
An ennen
ü
das
P oblem
en wickel
haben
und
sich
on
seine
A ikula ion
Chancen
e sp echen.
Dies
abe
sind
alles
Dinge,
die
nich
ohne
wei e es
gegeben
sind,
ode
genaue :
es
sind
Dinge,
die
nich
ap io i
gegeben
sind
und
die
sich
nich
mühe-
und
eibungslos
on
heu e
au
mo gen
en wickeln
lassen.
Sie
sind
das
E -
gebnis
de
E ah ung:
Diese
is
am
bes en
dann
gegeben,
wenn
das
Un e scheidungsme kmal
ag ägliches
Thema
de
poli ischen
Auseinan-
de se zung
is ;
dies
is
wiede um
am
ehes en
dann
de
Fall,
wenn
keine
homogenen
Kollek 1 e
gescha en
wo den
sind,
also
in
einem
alle
um-
assenden
he e ogenen
Kollek i .
Es
is
dies
wohl
auch
de
G und,
wa -
um
bezüglich
solche
Seinsme kmale
he e ogene
Kollek i e
-
je
län-
ge ,
des o
meh
-
dazu
endie en,
diese
K i e ien
ins
Zen um
de
poli ischen
Auseinande se zung
zu
ücken,
ohne
daß
die
dami
e knüp -
en
P obleme
eine
Lösung
nähe geb ach
wü den,
ohne
daß
de
Kom-
p omiß
in
diese
F age
wah scheinliche
gewo den
wä e.
Im
Gegen eil:
Je
zen ale
das
Thema
wi d,
um
so
unwah scheinliche
wi d
de
Kom-
p o niß,
um
so
g öße
das
In e esse
de
Kon ahen en,
dem
Un e schei-
dungsme kmal
alle
üb igen
Zielkon lik e
un e zuo dnen,
um
so
ein-
ühlige
und
eak ions eudige
das
poli ische
Sys em
und
seine
Ak-
o en,
um
so
dominan e
das
Un e scheidungsme kmal
USW.
51
•
In
diese
Wi kungske e
is
wohl
eine
de
G ünde
zu
sehen,
wa um
dominie ende
und
pola isie ende
Un e schiede,
haben
sie
e s
einmal
im
kollek i en
Willensbildungsp ozeß
Resonanz
und
Wi kmäch igkei
e lang ,
selbs e s ä kend
wi ken;
sie
agen
selbs
dazu
bei,
die
Bedin-
gungen
zu
scha en,
die
ihnen
wei e es
Gewich
e leihen,
ohne
daß
die
Möglichkei en
zu
Ve a bei ung
des
so
e schä en
poli ischen
Kon lik s
gleichzei ig
e höh
wü den.
Im
Gegen eil:
Die
eingangs
ielleich
o -
handenen
Möglichkei en
und
die
Be ei scha
zum
Komp o niß
sinken;
de
Ausgleich
wi d
unwah scheinlich.
So
haben
imme hin
die
Belgie
ech
lange
in
einem
meh sp achigen
S aa
zusammengeleb ;
dies
wu de
schwie ig, als
die
Sp achun e schiede
zum
dominie enden
K i e ium
wu den,
und
es
wi d
zunehmend
schwie-
ige ,
o z
ode
wegen
de
Bemühungen,
inne halb
des
Zen als aa es
das
Sp achenp oblem
zu
lösen:
Die
Sensibili ä
ü
das
Sp achenp o-
blem
s eig ,
und
es
we den
Sachbe eiche
in izie ,
die
bislang
nich
mi
Bezug
zu
Sp ache
gesehen
wu den.
51
Hie
dü e auch eine mögliche E klä ung zu suchen sein
ü
die
Ta -
sache, daß gewal ä ige Lösungs e suche im Zusammenhang mi "c oss-
cu ing-clea ige"-induzie en P oblemen dann besonde s wah scheinlich sind,
wenn e s e Ansä ze zu
ih e
Lösung un e nommen wo den sind. Die Rassen-
un uhen
in den Ve einig en S aa en olg en
de
on Johnson ini iie en
In-
eg a ionspoli ik.
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Föde alismus
-
Wahl
zwischen
Konsenssuche
u.
Auseinande se zung
39
Nun
sind
-
haben
wi
es
e wa
mi
assisch,
sp achlich
ode
eligiös
homogenen
Teilkollek i en
zu
un
-
e schiedene
Mögl1chkei-
en
denkba :
Liegen
kollek i ex e ne
E ek e
o ,
und
sind
die
Teilkol-
lek i e
e s
kü zlich
aus
de
Au gliede ung
eines
he e ogenen
Kollek-
i s
en s anden,
so
is
es
wah scheinlich,
daß
noch
in
den
Köp en
und
in
den
Ins i u ionen
eine
Emp indlichkei
ü
das
pola isie ende
Un e -
scheidungsme kmal
bes eh ,
die
die
kollek i ex e nen
E ek e
mi
de
Unbeding hei
eine
pola en
Gegensä zlichkei
in izie .
En sp echend
schwie ig
wi d
die
Lösung
des Kon lik s sein,
die
sich
in e kollek i
bei
de
Behandlung
kollek i ex e ne
E ek e
e gib .
Es
is
nich
auszu-
schließen,
daß
an
sich
"ha mlose"
Ex e nali ä en
so
eine
gegensei ige
Animosi ä
zwischen
den
Kollek i en
am
Leben
hal en
ode
ga
neu
en achen,
die
gu nachba liche
Beziehungen
unmöglich
mach
ode
doch
e schwe .
Ge ade
nach
eine
e s
jüngs
e olg en
Au gliede ung
eines
he e ogenen
Kollek i s
mi
einem
"salien
c oss-cu ing-clea age"
komm
es
also
da au
an,
kollek i ex e ne
E ek e,
insbesonde e
solche,
die
mi
diesem
Un e scheidungsme kmal
in
nahem
Zusammenhang
s e-
hen,
zu
e meiden:
Die
mi
ihnen
e bundenen
P obleme
sind
(noch)
seh
schwe
zu
lösen
und
d ohen,
alls
man
dies
e such ,
die
Lösungs-
möglichkei en
ü
die
Zukun
zu
ge äh den.
Ein
wei e e
Fall
is
denkba
und
wohl
auch
nich
öllig
unwah -
scheinlich:
Zwei
ode
meh e e
Kollek i e
exis ie en,
und
sp achliche,
eli-
giöse
ode
assische
Di e enzen
we den
deshalb
nich
als
poli isch
be-
deu sam
e leb ,
weil
kollek i in e ne
En scheidungen,
die
das
Un e -
scheidungsk i e ium
au
diese
ode
jene
Weise
be üh en
könn en,
in
den
einzelnen
Kollek i en
ge o en
we den
und
aus
ihnen
olgende
Konsequenzen
o e s
nich
übe
die
Kol1ek i g enzen
hinausg.ehen.
Das
di e enzie ende,
an angs
in ensi
e leb e
Me kmal
e schwinde
aus
dem
Bewuß sein
und
als
Thema
de
poli ischen
Auseinande se zung.
B ing
es
nun
e wa
die
echnische
En wicklung
mi
sich,
daß
ex e ne
E ek e
übe
die
Kollek i g enzen
hinauss euen,
und
wi d
die
Ve hin-
de ung
bzw.
die
In e nalisie ung
e schlepp , so
s eig
die
Wah schein-
lichkei ,
daß
die
Emp indlichkei
geg.enübe
dem
Un e scheidungsme k-
mal
wiede
s eig
und
sich
so
die
Von~usse zungen
ü
die
Lösung
des
Ex e nali ä enp oblems
e schlech e n:
Das
aus
de
La enz
he ausge-
hobene,
nunmeh
poli isch
wi kmäch ige
K i e ium
in izie
ühe
"ha mlose"
In e essenkon lik e
und
e schwe
so
ande wei ig
mögliche
Komp omisse.
In e kollek i e
Ve handlungen
übe
die
Ve meidung
ode
die
In e -
nalisie ung
kollek i ex e ne
E ek e
e en
wohl
au
alle
jene
Schwie-
igkei en,
die
oben
skizzie
wo den
sind.
Nu :
Falls
es
sich
um
beg enz-
e
und
e einzel e
S ei älle
handel
und
solange
es
geling ,
sie
als
sol-
che
in
den
in e kollek i en
Beziehungen
zu
e a bei en,
is
die
Ge ah
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46
Die e Bös
In
diese
A bei
geh
es
ielmeh
da um,
einige
mi
wich ig
e schei-
nende
Finanzausgleichsp obleme
anhand
on
Modellen
des
e ikalen
sowie
des
ho izon alen
Finanzausgleichs
au zuzeigen.
So
sehe
ich
den
e ikalen
Finanzausgleich
p imä
on
de
S aa s
au -
gabensei e
bes imm ,
on
de
Nach age
des
einzelnen
Konsumen en
nach
Gü e n,
die
ihm
on
den
Gebie skö pe scha en
un e schiedlichen
Rangs
angebo en
we den
können,
in
de en
Gebie
e
seßha
is .
Dahe
is
wesen lich,
welche
A en
on
Gü e n
angebo en
we den
und
wie-
iel.
Le z e es
bedeu e ,
daß
die
S aa sau gabenen scheidung
im
e i-
kalen
Finanzausgleich
s e s
auch
eine
En scheidung
übe
den
Um ang
des
ö en lichen
Sek o s
beinhal e .
De
e ikale
Finanzausgleich
is
hie bei
m. E.
s e s
poli -ökonomisch
zu
sehen
s.
Die
Theo ie
des
e ika-
len
Finanzausgleichs
wi d
bei
eine
solchen
Be ach ungsweise
ganz
all-
gemein
zu
eine
poli -ökonomischen
"Theo ie
des
Föde alismus",
de en
G undzüge
in
Abschni
B
diese
A bei
en wickel
we den.
Beim
ho izon alen
Finanzausgleich
schein
mi
besonde s
wich ig,
Alloka ions-
und
Ve eilungswi kungen
ypische
Finanzausgleichszu-
weisungen
au zuzeigen.
In
beiden
Fällen
s elle
ich
au
Gebie skö pe -
scha en
und
nich
au
Indi iduen
ab.
Alloka ion
beziehe
ich
au
die
F age:
Welche
Au gliede ung
zwischen
p i a em
und
ö en lichem
Sek-
o
wi d
du ch
Finanzausgleichszuweisungen
e ziel ?
Wiewei
gel en
in
diesem
Zusammenhang
neue e
US-ame ikanische
Übe legungen
übe
die
Subs i u ionse ek e
zwischen
eigenen
Finanzmi eln
de
emp an-
genden
Gebie skö pe scha en
und
zugewiesenen
Finanzmi eln
auch
ü
die
Bundes epublik
Deu schland
ode
ü
Ös e eich?
Ve eilung
wiede um
beziehe
ich
da au ,
daß
mi
Finanzausgleichszuweisungen
o
anges eb
wi d,
eine
egional
ungleiche
Ve eilung
de
Finanzk a
zu
ko igie en.
Diesen
Alloka ions-
und
Ve eilungswi kungen
on
Finanz-
ausgleichszuweisungen
is
Abschni
C
diese
A bei
gewidme 7.
3
K.
Bulu oglu: Fiscal Decen aliza ion: A
Su ey
o No ma i e
and
Posi-
i e Con ibu ions, in: Finanza chi
N.
F. 35
(1976),
S. 1 -
34.
4 D. Bös: Fede alism and In e go e nmen al P oblems o
U ban
Finance,
in:
Ins i u
In e na ional
de Finances Publiques (ed.): P oblemes des Finances
Publiques U baines, 28eme Session (New Yo k
1972),
Saa b ücken
1973,
S.
56
-
81.
5
W.
E.
Oa es: Fiscal Fede alism, New Yo k u.
a.
1972.
6 So schon
D.
Bös: Eine ökonomische Theo ie des
e ikalen
Finanzaus-
gleichs, da ges ell
am
ös e eichischen Beispiel, in: Zei sch i
ü
Na ional-
ökonomie
30
(1970),
S.
65
-
124.
(Zugleich
e s e
Teil des Buches
D.
Bös: Eine
ökonomische Theo ie des Finanzausgleichs,
Wien-New
Yo k
1971,
S. 1 -
57.)
Vgl. dazu auch
D.
Bös: Einige wei e e Gedanken zum Finanzausgleich, in:
Zei sch i
ü
Na ionalökonomie
32
(1972),
S.
345
-
367.
7 Die Besch änkung
au
diese beiden F ages ellungen bedeu e alle dings,
daß
ande e
wesen liche F ages ellungen des ho izon alen Finanzausgleichs
in
den
Hin e g und
e en. Dies gil
o
allem
ü
die au gabensei ige
De e mi-
nie ung
de
e o de lichen Finanzmi el on Gebie skö pe scha en, wie sie
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Zu
Theo ie
des
Finanzausgleichs
47
Wenn
im
olgenden
bes imm e
G undp inzipien
des
iskalischen
Föde-
alismus
anhand
o male
Modelle
he ausgea bei e
we den
sollen, so
is
es zweckmäßig,
zunächs
jeweils
bes imm e
Annahmen
zu
e en,
um
die
G und endenzen
kla e
da s ellen
zu
können.
Am
Ende
de
ein-
zelnen
Abschni e
übe
den
e ikalen
bzw.
den
ho izon alen
Finanzaus-
gleich
wi d
dann
au gezeig
we den,
in
welche
Fo m
diese
P ämissen
gelocke
ode
au gegeben
we den
können.
Bei
allen
Modellen
is
es
in
diesem
Sinne
zweckmäßig,
zunächs
da on
auszugehen,
daß
bes imm e
Gebie skö pe scha en
be ei s
einge ich e
sind,
die
isolie
nebeneinande
s ehen:
P ämisse
1
(Gegebene
S uk u
de
Gebie skö pe scha en).
Wi
un-
e suchen
in
diese
A bei
die
Zuo dnung
on
S aa sausgaben
8
und
S aa seinnahmen
au
Gebie skö pe scha en.
Die
S uk u
diese
Ge-
bie skö pe scha en
sei
o gegeben.
Im
be ach e en
Gemeinwesen
seien
also
Gemeinden
und
Lände
bes imm e
G öße
9
sowie
ein
Zen al
s aa
einge ich e .
Wi
indizie en
diese
Gebie skö pe scha en
gene ell
mi
G E
{a,
b,
c},
wobei
a,
b, c
die
un e schiedlichen
Gebie skö pe scha s-
ebenen
Zen als aa ,
Bundeslände ,
Gemeinden
indizie en.
P ämisse
2 (Isola ion
gleich angige
Gebie skö pe scha en).
Es
gib
keine
ex e nen
E ek e,
die die
G enzen
de
Gebie skö pe scha
übe -
sch ei en
(in e ju isdic ional
spillo e s).
De
Nu zen
eine
S aa s
aus-
gabe
sei ens
eine
Gebie skö pe scha
ließ
nu
den
Einwohne n
diese
Gebie skö pe scha
zu.
Die
S eue ,
die
on
eine
Gebie skö pe scha
eingehoben
wi d,
wi d
zu
Gänze
on
den
Einwohne n
diese
Gebie s-
kö pe scha
ge agen.
Es
gebe
keine
s a egischen
Reak ionen
on
Ge-
bie skö pe scha en
au
Ak ionen
ande e
Gebie skö pe scha en.
e wa
in
empi ischen
Un e suchungen
zum
sogenann en
B ech schen
Gese z
ih en
Niede schlag
inden.
Besonde s
o d inglich
is
das
P oblem
des
Finanz-
beda s
on
S ad gebie en.
Vgl. D. Bös:
Fede alism
and
In e go e nmen al
P oblems
o
U ban
Finance,
a.a.O.
8
Mi
de
Fes se zung
de
S aa s
ausgaben
we den
in
diesen
Modellen
s e s
auch
die
S aa sau gaben
es gese z ,
wobei
au
die
F age
de
S aa sausgaben-
in ensi ä
de
S aa sau gabene üllung
nich
eingegangen
we den
soll. Vgl.
zu
diese
F age
H.
Zimme mann:
Die
Ausgabenin ensi ä
de
ö en lichen
Au -
gabene üllung,
in:
Finanza chi
N.
F.
32
(1973174),
S. 1 -
20.
9
Wobei
"G öße"
sich
au
Te i o ium,
Einwohne zahl
und
ähnliche
K i e-
ien
bezieh ,
nich
abe
anhand
de
jeweiligen
S aa sausgaben
und
-einnah-
men
de inie
is .
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48
Die e Bös
B. Poli -ökonomische Alloka ionsmodelle
des
e ikalen
Finanzausgleichs
1. P oblems ellung
1.1.
Medianwähle modelle
zum
Finanzausgleich
Gehen
wi
da on
aus,
daß
es
in
eine
Wi scha
meh e e
Gü e
gäbe,
bei
denen
unbes i en
is ,
daß
sie
p i a
p oduzie
und
in
indi iduell
un e schiedlichem
Ausmaß
konsumie
we den.
Daneben
gebe
es
ein
Gu ,
hinsich lich
dessen
en schieden
we den
soll, ob
und
gegebenen alls
on
Gebie skö pe scha en
welchen
Ni eaus
es ö en lich
angebo en
we den
soll.
Wi
indizie en
dieses
Gu
jeweils
mi
h = 1
10
•
G undlage
ü
diese
En scheidung
seien
die
indi iduellen
P ä e enzen
de
Wähle .
Die
Du chse zung
solche
P ä e enzen
e olge
du ch
kon-
ku ie ende
poli ische
Pa eien.
Diese
müssen
ih e
P og amme
de a
e s ellen,
daß
sie
die
e o de liche
Meh hei
e hal en.
En scheidend
wi d
dahe
s e s
die
P ä e enzo dnung
des
Medianwähle s
sein.
Wi
wollen
in
den
o liegenden
heo e ischen
Ansä zen
on
den
einzelnen
Konsu-
men en
als
En scheidungsins anzen
ausgehen
und
hie ü
als
e s e
Nä-
he ung
annehmen,
daß
jede
Konsumen
ein
Wähle
und
jede
Wähle
ein
Konsumen
seiH.
Nun
sind
Medianwähle modelle
in
Finanzausgleichs agen
nich s
öl-
lig
neues
l2
•
Die
meis en
diese
Modelle
gehen
on
ypischen
US-ame i-
kanischen
ins i u ionellen
Gegebenhei en
aus.
G undlage
de
Wähle -
en scheidung
sind
meis
Nu zen unk ionen
de
Konsumen en,
in
denen
de
Nu zen
eine
S aa sausgabe
den
an allenden
Belas ungen
(S eue ,
"S eue p eis"
usw.)
gegenübe ges ell
wi d,
die
on
de
be e enden
Gebie skö pe scha
au e leg
we den
(müssen),
um
den
gewünsch en
10
Ob
hie
die
P oduk ionsmi el
im
ö en lichen
Eigen um
s ehen
(ö en -
liche
P oduk ion)
ode
ob
on
P i a en
p oduzie e
Gü e
on
de
ö en -
lichen
Hand
e wo ben
und
an
alle
im
gleichen
Um ang
abgegeben
we den
("Sozialisie ung
des
Konsums")
spiel
keine
Rolle. Vgl.
dazu
D.
Ushe :
The
Wel a e
Economics
o
he
Socializa ion
o
Commodi ies,
in:
Jou nal
o
Public
Economics
8 (1977), S.
151
-168.
11
Au
die
al e na i e
Möglichkei ,
on
den
Haushal en
als
En scheidungs-
ins anzen
auszugehen,
wi d
in.
Punk
5.4
dieses
Abschni s
nähe
einge-
gangen.
12
Bekann e
A bei en
sind
e wa:
J.
L.
Ba
und
O.
A.
Da is:
An
Elemen-
a y
Poli ical
and
Economic
Theo y
o
he
Expendi u es
o
Local
Go e n-
men s,
in:
The
Sou he n
Economic
Jou nal
XXXIII
(1966), S. 149 -165; R.
Ba ow:
E iciency
E ec s
o
Local
School
Finance,
in:
Jou nal
o
Poli ical
Economy
78
(1970), S. 1028 -1039; T.
E.
Bo che ding
und
R. T. Deacon:
The
Demand
o
he
Se ices
o
Non-Fede al
Go e nmen s,
in:
The
Ame ican
Economic
Re iew
LXII
(1972), S.
891
-901; M.
V.
Pauly:
Income
Redis ibu-
ion
as
a
Local
Public
Good,
in:
Jou nal
o
Public
Economics
2 (1973), S.
35
-58; J. S.
Akin
und
D. J.
Young
Day:
The
E iciencyo
Local
School
Fi-
nance,
in:
Re iew
o
Economics
and
S a is ics
LVIII
(1976), S.
255
-258.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44166-2 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:48
Zu Theo ie des Finanzausgleichs 49
Um ang
de
S aa sausgabene s ellen
zu
können.
Ausgaben
wie
Bela-
s ungen
sind
dahe
je
nach
Gebie skö pe scha
endenziell
un e schied-
lich.
Das ypische Beispiel,
dem
die
meis en
diese
Modelle
gewidme
sind,
is
die
lokale
Budge en scheidung
au
dem
Schulsek o .
Fü
die
USA
heiß
dies,
daß
jene
Kombina ion
on
Schulausgaben
und
Ve mögen-
s eue belas ung
gesuch
wi d,
die
de
lokale
Medianwähle
op imal
inde 3• Die
hie
o geleg e
A bei
weich
on
diesen
Modellen
in
zwei
wesen lichen
Punk en
ab.
Zum
einen
soll
ein
Gesam modell
des
e ikalen
Finanzausgleichs
ge-
bo en
we den.
Ein
solches Modell
kann
abe
nich
wie
die
ange üh en
US-ame ikanischen
A bei en
da on
ausgehen,
daß
be ei s
es s eh ,
welche
S aa sau gaben
on
welche
Gebie skö pe scha
beso g
we -
den.
Vielmeh
muß
das
Modell
auch
geeigne
sein,
zu
e klä en,
un e
welchen
Bedingungen
eine
Medianwähle en scheidung
dazu
üh ,
daß
eine
Au gabe
übe haup
zu
S aa sau gabe
wi d
und
nich
im
poli ischen
P ozeß
ü
p i a e
Beso gung
eine
Au gabe
en schieden
wi d.
Und
wenn
diese
Vo age
posi i
ü
den
ö en lichen
Sek o
en schieden
is ,
sind
des
wei e en
die
Bedingungen
au zuzeigen,
un e
denen
im
poli i-
schen
P ozeß
en schieden
wi d,
au
welche
Gebie skö pe scha sebene
das ö en liche
Angebo
e olg .
Zum
ande en
müssen
die
ins i u ionellen
Besch änkungen
de
S aa s-
einnahmensei e
so
kons uie
we den,
daß
sie
dem
ypischen
Finanz-
ausgleich
in
de
Bundes epublik
und
in
Ös e eich
en sp echen.
Hie ü
müssen
wi
un e scheiden
zwischen
Fällen
des
S eue e bundes
und
des
T ennsys ems.
Beim
S eue e bund,
dessen
Ke nbe eich
in
den
ange-
üh en
Lände n
die
Einkommens eue
und
die
Umsa zs eue
sind,
zahl
de
Konsumen
gleich
hohe
S eue sä ze
diese
beiden
S eue n,
unab-
hängig
da on,
au
welche
Gebie skö pe scha sebene
die
en sp echen-
den
S aa sausgaben
ge ä ig
we den.
De
Ausgleich
ü
die
einzelnen
Gebie skö pe scha en
e olg
übe
die
E ags eilung
im
e ikalen
und
ho izon alen
Finanzausgleich.
Bei
Lände n
und
Gemeinden
wi d
hie bei
ypische weise
ein
un olls ändige
Ausgleich
de
Finanzk a
zwischen
eiche en
und
ä me en
Gebie skö pe scha en
o genommen,
indem
die
Zuweisung
de
Finanzmi el
eils
nach
dem
egionalen
Abgabenau kom-
men, eils
nach
i gendwelchen
Maßzahlen
des
Finanzbeda s
e olg .
Beim
T ennsys em
heben
die
be e enden
Gebie skö pe scha en
eigene
Abgaben
ein,
de en
E ag
ihnen
zu
Beso gung
ih e
Au gaben
e -
bleib .
Die
oben
ange üh en
US-ame ikanischen
Modelle
en sp echen
nu
dem
T ennsys em.
13
Ba T
und
Da is,
a.a.O., e wei e n au den
Fall
meh e e S aa sausgaben.
4
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpoll lk
96/I
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44166-2 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:48
50 Die e Bös
Um
die
Vielzahl
mögliche
Ausges al ungen
eines
solchen
Median-
wähle modells
des iskalischen
Föde alismus
ypisie en
zu
können,
wol-
len
wi
e schiedene
Un e scheidungen
e en.
Da
es
um
eine
En schei-
dung
geh ,
ob
und
on
Gebie skö pe scha en
welche
Ebene
ein
Gu
ö en lich
angebo en
we den
soll,
beziehen
sich
die
Ein eilungsk i e ien
eine sei s
au
die
Ebene
de
En scheidung
und
ande e sei s
au
den
Cha-
ak e
de
be ach e en
Gü e .
1.2. Ebene
de
En scheidung
Hinsich lich
de
En scheidungsebene
un e scheiden
wi
zwischen
zen-
ale
und
öde a i e
En sche~dung.
1.2.1.
Zen ale
En scheidung
In
diesem
Fall
wi d
au
Bundesebene
en schieden, ob
ein
Gu
p i a
ode
ö en lich
om
Bund
ode
ö en lich
au
Landesebene
ode
ö en -
lich
au
Gemeindeebene
angebo en
we den
soll. (Es
s ehen
also
ie
Al e na i en
zu
Diskussion.)
Fü
agie ende
poli ische
Pa eien
is
da-
he
die
P ä e enzo dnung
des
Medianwähle s
im
Bundesgebie
maß-
geblich.
Wenn
de
Medianwähle
im
Bundesgebie
e wa
ü
ö en liches
Angebo
au
Landesebene
ode
Gemeindeebene
ein i ,
so
wi d
dieses
Gu
in
allen
Lände n
(Gemeinden)
ö en lich
angebo en
we den.
Von
de
Finanzie ungsS'ei e
en sp ich
diese
A
de
En scheidung
das
Ve -
bundsys em.
(Als ein aches Beispiel
könn e
eine
En scheidung
übe
Spi-
al äge scha
dienen.)
1.2.2.
Föde a i e
En scheidung
In
diesem
Fall
wi d
en wede
au
Bundes-
ode
au
Landes-
ode
au
Gemeindeebene
da übe
en schieden, ob
ein
Gu
ö en lich
ode
p i a
angebo en
we den
soll. (Es
s ehen
also
jeweils
diese
zwei
Al e na i en
zu
Diskussion.)
Fü
agie ende
poli ische
Pa eien
is
jeweils
die
P ä-
e enzo dnung
des
Medianwähle s
de
be e enden
Gebie skö pe scha
maßgeblich.
Bei
eine
En scheidung
au
Landesebene
sind
also
die
Me-
dianwähle
de
einzelnen
Bundeslände
zu
be ach en.
Je
nach
de
P ä-
e enzo dnungdes
Medianwähle s
in
einem
einzelnen
Land
ode
eine
einzelnen
Gemeinde
kann
es
dahe
e wa
ü
die
poli ischen
Pa eien
güns ig
sein,
in
einem
Land
ode
eine
Gemeinde
ü
ö en liches
An-
gebo
einzu e en,
in
ande en
dagegen
ü
p i a es.
Von
de
Finanzie-
ungssei e
he
en sp ich
diese
A
de
En scheidung
das
T ennsys em.
(Als ein aches
Beispiel
könn e
eine
En scheidung
da übe
dienen, ob
ö en liche
ode
p i a e
Müllab uh
güns ige
is .)
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Zu
Theo ie
des
Finanzausgleichs
51
1.3.
A
de
Gü e
Hinsich lich
de
A en
de
angebo enen
Gü e
un e scheiden
wi
zwi-
schen
ö en lichen,
ambi alen en
und
p i a en
Gü e n.
1.3.1.
Ö en liche
Gü e
Als
ö en liche
Gü e
bezeichnen
wi
solche,
bei
denen
wi
wegen
Nich i ali ä
des
Konsums
annehmen,
daß
sie
on
jedem
Konsumen-
en
im
gleichen
Um ang
konsumie
we den,
e wa
Landes e eidigung,
ö en liche
Ve wal ung,
Siche hei ,
Rech sp lege,
abe
auch
S aßen
(nich
alle dings
Mau s aßen).
Föde alismusen scheidungen
bei
ö en -
lichen
Gü e n
beziehen
sich
au
die
F age,
on
welche
Gebie skö pe -
scha
diese
Gü e
jeweils
angebo en
we den
sollen,
eine
P i a isie ung
s eh
nich
zu
Diskussion.
Die
on
de
ö en lichen
Hand
zu
Ve ügung
ges ell e
und
on
den
Konsumen en
in
gleichem
Um ang
konsumie e
Menge
Xl
a14
kann
am
bes en
jeweils
als
Abs ak um
au ge aß
we den:
wie iel
Einhei en
Rech ssiche hei
ode
Gesundhei
ode
Ve eidigungsschu z
we den
kon-
sumie ,
wobei
ü
diese
abs ak en
Einhei en
en sp echende
Quan i i-
ka o en
ge unden
we den
müssen.
1.3.2.
Ambi alen e
Gü e
Als
ambi alen e
Gü e
bezeichnen
wi
solche,
bei
denen
die
En schei-
dungsal e na i e
da in
bes eh ,
sie
en wede
on
de
ö en lichen
Hand
in
eine n
ü
alle
Konsumen en
gleichen
Um ang
angebo en
zu
e hal en,
ode
sie
au g und
p i a en
Angebo s
im
indi iduell
un e schiedlichen
Ausmaß
konsumie en
zu
können.
Solchen
En scheidungsal e na i en
be-
gegnen
wi
bei
de
Gesundhei s o so ge,
e wa
dem
Spi alangebo ,
ode
bei
Schulen.
Eine
analoge
Un e scheidung
könn e
bes ehen
zwischen
ö en lichen
S aßen
und
Mau s aßen,
die
on
hiezu
eigens
einge ich-
e en
Gesellscha en
angebo en
we den.
Um
die
Nu zen o s ellungen
de
Konsumen en
en sp echend
e -
gleichen
zu
können,
muß
im
Falle
des
ö en lichen
Angebo s
s e s
in
de
gleichen
Weise
quan i izie
we den
wie
im
Falle
des
p i a en
An-
gebo s.
Es
wä e
also unmöglich,
im
Falle
des
ö en lichen
Angebo s
in
abs ak en
Einhei en
zu
messen
(e wa
in
"Einhei en
de
Gesundhei s-
o so ge")
und
im
Falle
des
p i a en
Angebo s
in
konk e en
Einhei en
(e wa
in
"konsumie en
Spi als unden
mi
indi iduell
a iie ende
Quali ä ").
14
Daß
ö en liche
Gü e
jeweils
p o
Konsumen
in
gleichem
Um ang
zu-
ließen,
is
wohl
die
üblichs e
Annahme.
Es
könn e
alle dings
du chaus
auch
de
Fall
ein e en,
daß
bes imm e
ö en liche
Gü e
je
Haushal
ode
nach
ande en demog aphischen Va iablen
in
jeweils
gleichem
Um ang
zu ließen.
Au
diese
F agen
wi d
in
Punk
5.4 dieses
Abschni s
nähe
eingegangen.
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52
Die e Bös
1.3.3.
P i a e
Gü e
Als
p i a e
Gü e
bezeichnen
wi
jene
Gü e ,
die
on
den
Konsumen-
en
in
indi iduell
un e schiedlichem
Um ang
konsumie
we den.
Uns
in e essie en
solche Fälle,
in
denen
diese
Gü e
al e na i
on
de
ö en lichen
Hand
ode
on
P i a en
angebo en
we den.
Solche
Al e -
na i en
bes ehen
e wa
bei
Pos ,
Eisenbahn,
Tele on
sowie
zahl eichen
kommunalen
Diens leis ungen,
e wa
Müllab uh ,
Gaswe ken,
Elek izi-
ä swe ken
usw.
Bei
Kombina ion
de
in
1.2
und
1.3
ange üh en
Ein eilungsp inzipien
lassen
sich e schiedene
Einzel älle
disku ie en.
Dies soll
im
olgenden
geschehen.
Unse e
G und o s ellung
is
hie bei,
eine
"neu ale"
poli -ökonomi-
sche
Beg ündung
des
Föde alismus
zu
lie e n,
ausgehend
on
eine
öde alis ischen
Neu ali ä
in
den
Ve hal ens
annahmen
de
Gebie s-
kö pe scha en
und
de
indi iduellen
Konsumen en.
Die
Gebie skö pe -
scha en
gehen
wei es gehend
on
den
indi iduellenKonsumen enp ä e-
enzen
aus
und
en wickeln
keine
Konzep ionen, die die
Beso gung
eine
Ak i i ä
du ch
die
ö en liche
Hand
im
allgemeinen
und
du ch
eine
spezielle Gebie skö pe scha (sg uppe)
im
besonde en
als Ziel
an
sich
wünschenswe
e scheinen
ließen.
De
einzelne
Konsumen
wiede um
geh
in
seinen
Nu zen unk ionen
on
den
konsumie en
Mengen
aus
und
en wickel
keine
Konzep ionen,
wonach
ihm
de
Konsum
eines
Gu es
höhe en
ode
nied ige en
Nu zen
s i e ,
je
nachdem, ob es
p i a
ode
ö en lich,
und
zwa
om
Bund
ode
on
seinem
Bundesland
ode
seine
Gemeinde,
angebo en
wi d.
(Die
Nu zenelas izi ä
des
Konsums
des
Gu-
es
Xl
sei
ü
den
einzelnen
Konsumen en
in
jedem
diese
Fälle
gleich
hoch.)
Die
olgenden
Modelle
mögen
im
pa adigma ischen
Sinne
e s anden
we den:
als
He ausa bei ung
ypische
En scheidungen
übe
das
Aus-
maß
on
S aa sausgaben
und
ih e
Beso gung
du ch
Gebie skö pe scha -
en
un e schiedliche
Ebene. Wegen
de
ins i u ionellen
Viel al
on
Finanzausgleichs egelungen
is
es
ja
ap io i
unmöglich,
alle
solchen
En scheidungen
in
einem
noch
einige maßen
übe schauba en
Modell zu
p äsen ie en.
2.
Föde alismus
bei
ö en lichen Gü e n
Bei
den
ypischen
ö en lichen
Gü e n,
die
hie
behandel
we den,
s ehe
eine
P i a isie ung
nich
zu
Diskussion.
Hingegen
kann
die
F age
au gewo en
we den,
ob
ein
solches
Gu
au
Bundes-,
Landes-
ode
Ge-
meindeebene
angebo en
we den
soll.
Nehmen
wi
hie ü
als
Regel all
den
eine
zen alen
En scheidung
mi
dem
en sp echenden
S eue e -
bund
an. Die
S eue s
ä ze
de
Einkommens eue
und
de
Umsa zs eue
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Zu Theo ie des Finanzausgleichs
53
sind
dahe
ü
den
Konsumen en
gleich hoch, gleichgül ig,
welche
Ge-
bie skö pe scha
anbie e .
De
Konsumen
i = 1,
...
m
habe
die
Wahl
zwischen
dem
Angebo
des
ö en lichen
Gu es
sei ens
des
Bundes,
seines
Bundeslandes
ode
seine
Gemeinde.
E
be ach e
dahe
al e na i e
Realisa ionen
des
Op i-
mie ungsp oblems
(2-1)
(Xi
+
Pi
+ I'i = 1
(x,
p,
I'
> 0
un e
de
Besch änkung
wobei
Zi
= Yi
(1
- i) •
PI!: Konsumen enp eise,
in
denen
je
nach dem Ausmaß
de
S eue -
übe wälzung ein bes imm e An eil
de
Umsa zs eue belas ung
des be ach e en Gu es en hal en is
xii.: Mengen indi iduell un e schiedlich konsumie e
Gü e
Ui: Nu zen
(Xi'
{J;,
i: Nu zenelas izi ä en des Konsums
Yi: B u oeinkommen
Zi:
Ne oeinkommen
;:
Du chschni ss eue sa z
de
Einkommens eue des
i- en
Konsu-
men en; 0 <
;
< 1; 0 <
d /dYi
<
1.
Bei
diese
Op imie ung
be ücksich ig
de
Konsumen ,
daß
das
zu
Gänze
s eue inanzie e
ö en liche
Gu
au g und
des
Budge s
de
be-
e enden
Gebie skö pe scha
in
olgendem
Um ang
konsumie
we -
den
kann:
(2-2)
Hie bei
seien
AG
die
gesam en
Finanzmi el,
die
de
be e enden
Ge-
bie skö pe scha
als
Resul a
des
inanziellen
Um e eilungsp ozesses
im
S eue e bund
zuge lossen
sind.
(Wi
be ach en
ja
im
Falle
de
ö -
en lichen
Gü e
nu
eine
zen ale
En scheidung,
de
wi
den
Fall
eines
S eue e bundes
zugeo dne
haben.)
Cl
G
seien
die
Kos en
p o
Mengen-
einhei
de
P oduk ion
des
Gu es
Xl
;.
De
Um ang
des
konsumie en
ö en lichen
Gu es
is
also
Pa ame e
des
Konsumen enop imums
und
nich
Va iable.
De
Pa ame e
Xl
G
wi d
bes imm
du ch
die
En scheidungen
de
ö en lichen
Hand.
(Wobei
die
poli ische
Pa ei
da au
ach en
wi d,
ih
P og amm
gemäß
de
P ä e-
enzo dnung
des
Medianwähle s
zu
e s ellen,
wodu ch
in
diesem
modi-
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54
Die e Bös
izie en
Sinne
die
indi iduellen
Konsumen en
du chaus
Ein luß
au
die
Höhe
des
Pa ame e s
Xl
G
haben.)
Die
P oduk ion
eine
bes imm en
Menge
Xl
G
e o de
hie bei
um
so
höhe e
Kos en,
je
höhe
die
Anzahl
de
Konsumen en
is ,
die
das
ö -
en liche
Gu
konsumie en.
Das
Gu
"Rech ssiche hei "
ü
nu
ein
Bundesland
in
bes imm em
Um ang
anzubie en
is
en sp echend
billi-
ge ,
als
den
gleichen
Um ang
dieses
Gu es
ü
das
gesam e
Bundesge-
bie
anzubie en.
Es
is
dahe
nich
sinn oll,
die
gesam en
Du chschni s-
kos en
Cl
G
au
Bundes-
und
au
Landesebene
mi einande
zu
e -
gleichen.
Di idie en
wi
dahe
die
Du chschni skos en
(und
die
zugewiesenen
Finanzmi el)
du ch
die
Zahl
de
Konsumen en
15
de
be e enden
Ge-
bie skö pe scha
und
kennzeichnen
die
so
e mi el en
P o-Kop -G ößen
du ch
einen
Que s ich,
so
gil
(2-3)
De
Konsumen
e mi el
dahe
ein
Nu zenop imum
uiG
in
de
Höhe
(2-4)
und
e gleich
solche
Nu zen ealisa ionen
im
Hinblick
au
das
Angebo
sei ens
Gebie skö pe scha en
un e schiedlichen
Rangs.
Zeigen
wi
dies
im
olgenden
am
Beispiel
eines
Ve gleichs
Bund-
Land.
Um
hie bei
zu
e meiden,
daß
ü
die
Bundesebene
ges imm
we de,
nu
weil
au
Bundesebene
g öße e
Finanzmi el
zu
Ve ügung
s ehen,
wollen
wi
annehmen,
daß
de
Um ang
an
Finanzmi eln,
de
ü
das
be ach e e
ö en liche
Gu
insgesam
zu
Ve ügung
s ehe,
au
Bundes-
und
Landesebene
gleich hoch sei:
Cla
Xl
a = Aa =
1:
Clb
Xlb
=
1:
Ab
•
b b
(2-5)
Diese
Summe
de
Finanzmi el
s amme
aus
dem
egionalen
S eue -
au kommen.
Im
Falle
de
Au gabenbeso gung
du ch
den
Bund
bleibe
sie
zu
Gänze
bei
diesem.
Im
Falle
de
Au gabenbeso gung
du ch
die
Bundeslände
wi d
sie
im
Wege
des
Finanzausgleichs
au ge eil .
G und-
lage
ü
die
Nu zenabschä zung
sei ens
des
Konsumen en
is
nun
die
Fo mel
15 Ma hema isch
wä e
es an sich beliebig, du ch welche demog aphische
G öße Gleichung
(2-2)
di idie wi d. Es e schein abe zweckmäßig, bei
An-
sä zen, die
au
Konsumen en abs ellen,
an
diese S elle du ch die Zahl
de
Konsumen en du chzudi idie en. Bei Kons an hal en on c wi d
ja
dami
zu-
gleich un e s ell , daß die Du chschni skos en des ö en lichen Gu es
je
Konsumen kons an sind, was am bes en mi
de
Hypo hese zusammenpaß ,
daß
jede
Konsumen eine gleich hohe Menge bekomm .
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Zu
Theo ie
des
Finanzausgleichs
55
(2-6)
Bei
beliebigen
Realisa ionswe en
on
ÄG
und
Cl
G
lau e
dahe
die
En scheidung
alle
Konsumen en
(bzw.
Wähle )
eines
Bundeslandes
s e s
gleich
16
,
denn
U;a
/
U~
is
jeweils
ü
alle
Konsumen en
eines
Bun-
deslandes
g öße
ode
kleine
als
1,
ohne
Rücksich
au
die
indi iduellen
Geschmackspa ame e
cq.
Au g und
des
S eue e bundes
is
diese
Nu -
zenabschä zung auch
on
de
Höhe
de
indi iduell
gezahl en
S eue
un-
abhängig.
Eine
Be o zugung
de
Bundesebene
gegenübe
de
Landesebene
is
nun
aus zwei
G ünden
möglich:
zum
einen
wegen
Kos ene spa nissen
bei
zen ale
Beso gung
eine
S aa sau gabe
(Cl
a <
Cl
b);
zum
ande en
wegen
Un e schieden
in
de egionalen
Einkommens e eilung
(Ä
a> Äb
ü
die
Meh hei
de
Wähle ).
Die
Beg ündung
des Gese zes on
de
Anziehungsk a
des
zen alen
E a s
übe
Kos ene spa nisse bei
zen ale
Beso gung
eine
S aa sau -
gabe
is
seh
üblich.
Die
Kos ene spa nisse
können
bei
ö en lichen
Gü-
e n
in
zweie lei
Hinsich
au e en:
einmal
au g und
eine
Auswei ung
de
angebo enen
Menge
on
Xl
G
ode
au g und
eine
E höhung
de
Zahl
de
Konsumen en,
die
dieses
Gu
(in
nich
i alisie ende
Weise)
konsumie en.
Gehen
wi
alle dings
da on
aus,
daß
ge ade
die
P oduk-
ion ypische
ö en liche
Gü e
o
Diens leis ungsp oduk ion
is , so
e scheinen
kons an e
Du chschni skos en
ü
g oße
Be eiche
des
Ange-
bo s
an
ö en lichen
Gü e n
als ealis ische
Hypo hese.
Hinzu
komm ,
daß
e en uelle
Kos ene spa nisse
meis
nu
bis
zu
einem
bes imm en
P oduk ionsum ang
wi ksam
sind
und
daß
man
in
de
gegenwä igen
Phase
(hoch)en wickel e
Volkswi scha en
o
in
Be eiche
"seh
lache "
Du chschni skos enku en
gelang 11.
16
Von
g oßem
heo e ischen,
abe
wenige
g oßem
p ak ischen
In e esse
is
es,
daß
hie bei
de
Fall
eines
Abs immungspa adoxons
nach
Condo ce
au e en
könn e.
Dies
is
an
einem
Beispiel
ganz
ein ach
zu
zeigen.
Nehmen
wi
an,
es
gebe
in
einem
S aa
d ei
Bundeslände
mi
je
gleich iel
Einwoh-
ne n.
Nehmen
wi
zusä zlich
an,
daß
auch
hinsich lich
de
Beso gung
on
S aa sau gaben
du ch
Gemeinden
die
P ä e enzo dnung
alle
Landesein-
wohne
gleich sei.
Dann
könn e
e wa
ein
Abs immungspa adoxon
au e en,
wenn
alle
Bewohne
des
Landes
A
die
P ä e enzo dnung
~"
> Vib >
ie
haben,
alle
Bewohne
des
Landes
B
die
P ä e enzo dnung
Vib
>
ie>
ia
und
alle
Bewohne
des
Landes
C
die
P ä e enzo dnung
Vie >
ia>
Uß.
11
Die
ange üh en
Hypo hesen
sind
ü
das
Angebo
ö en liche
Un e -
nehmungen
empi isch
bes ä ig
wo den.
Vgl.
ü
iele
W.
Z. Hi sch:
The
Economics
o
S a e
and
Local
Go e nmen ,
New
Yo k
(1970), S. 167 -184;
R.
K.
Koshal:
Economies
o
Scale,
in:
Jou nal
o
T anspo
Economics
and
Policy
VI
(1972), S.
147
-153;
L.
R. Ch is ensen
und
W. H. G eene:
Economies
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62
Die e Bös
(ii) ö en liches
Angebo
(3-8)
IX,
p,,.
> 0
un e
de
Besch änkung
Hie
is
a
de
S eue sa z
de
be e enden
Gebie skö pe scha .
Wenn
wi
wiede um
ausgeglichenes
Budge
de
einzelnen
Gebie skö pe scha -
en
o de n,
so
wi d
dem
Konsumen en
das
ö en liche
Gu
im
Um ang
(3-9)
ü
seine
En scheidung
pa ame isch
o gegeben.
Das
Nu zenop imum
des
Konsumen en
be äg
dahe
(3-10)
3.2.1.
Zu
la en en
Anziehungsk a
des
zen alen
E a s
Auch
hie
kann
zunächs
ge ag
we den,
ob
"la en "
eine
Anzie-
hungsk a
des
zen alen
E a s
bes eh .
Bei
öde a i e
En scheidung
bedeu e
dies,
daß
endenziell
au
Bundesebene
ehe
eine
En scheidung
ü
ö en liches
Angebo
äll
als
au
Landesebene
bzw.
au
Gemeinde-
ebene.
Von
eine
solchen
Tendenz
können
wi
dann
sp echen,
wenn
sich
beweisen
läß ,
daß
ypische weise
U;a>
U;b'
auch
wenn
jede
ode
ein-
zelne
diese
Nu zenop imalwe e
kleine
sein
mögen
als
U;,
so
daß
bei
En scheidung
au
allen
ode
einzelnen
Ebenen
ü
p i a es
Angebo
ges imm
wi d
24
•
Die
Wah scheinlichkei ,
daß
es
zu
eine
En scheidung
ü
ö en liches
Angebo
komm ,
is
alle dings
au
Bundesebene
am
g öß en.
Gehen
wi
hie ü
on
einem
Ve gleich zwischen
Bundes-
und
Landes-
ebene
aus.
Die
Nu zenop imalwe e
s ehen
in
diesem
Falle
in
olgen-
dem
Ve häl nis:
(3-11)
24 Diese Fall
kann
hie bei als ik i e zen ale En scheidung au ge aß
we den,
so
daß ein ik i e Medianwähle im Bundesgebie zu be ach en
is , nich die
ü
die öde a i e En scheidung zwischen ö en lichem
und
p i a em Angebo jeweils maßgeblichen Medianwähle
de
einzelnen Ge-
bie skö pe scha en.
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Zu
Theo ie
des
Finanzausgleichs
63
Wi
un e scheiden
zwei
Fälle.
Im
e s en
seien
die
S eue n
als
Ins u-
men a iable
gewähl ,
und
es
sei
angenommen,
daß
a =
b;
das
ela i e
Ausmaß
de
Bes eue ung
soll also
au
Bundes-
und
au
Landesebene
gleich sein.
Dann
eduzie
sich
(3
-11)
zu
(3-12)
Das
Cha ak e is ische
diese
Fo mel
is ,
daß
bei
bes imm en
Realisa-
ionswe en
on
Cl
und
on
Z
die
En scheidung
alle
Konsumen en
(bzw.
Wähle )
eines
Bundeslandes
s e s
gleich
lau e .
U;a
/
U;/J
is
s e s
ü
alle
Konsumen en
eines
Bundeslandes
g öße
ode
kleine
als
1,
ohne
Rücksich
au
die
indi iduellen
Geschmackspa ame e
!Xi.
Se zen
wi
zunächs
den
Kos en e gleichs ak o
Cl
b /
Cl
a
gleich
1,
so
komm
es
zu
Be o zugung
de
Bundesebene,
wenn
za
>
Zb,
und
zwa
ü
alle
Konsumen en
(Wähle )
jeweils
eines
Bundeslandes,
ü
das
diese
Bedingung
zu i
25•
Eine
heo e ische
Plausibili ä sübe legung
dahingehend,
daß
meh
als
die
Häl e
de
Wähle
in
Lände n
leb ,
bei
denen
das
du chschni liche
Einkommen
p o
Kop
nied ige
is
als
im
Bundesdu chschni ,
müß e
wiede um
übe
die
posi i e
Schie e
ypische
Ve eilungen
de
pe so-
nellen
Einkommen
a gumen ie en.
Wenn
wi
annehmen,
daß
es
in
einem
S aa
eine
g oße
Zahl
on
Bundeslände n
gib ,
die
in
e wa
gleich
g oß
sind, so
könn en
die
Mi elwe e
de
P o-Kop -Einkommen
diese
Lände
in
e wa
logno mal e eil
sein.
In
diesem
Fall
wü de
meh
als
die
Häl e
de
Konsumen en
in
Lände n
leben,
bei
denen
das
mi le e
Landeseinkommen
nied ige
is
als
das
Bundesmi el.
In
de
P axis
muß
diese
Plausibili ä sübe legung
keineswegs
zu e -
en;
es sei
wiede um
au
die
poli ische
De e mina ion
on
G enzziehun-
gen
de
Gebie skö pe scha en,
au
de en
un e schiedliche
ela i e
G öße
e wiesen.
Auch
in
diesem
Falle
kann
abe
e such
we den,
als
empi-
ischen
Beleg
ü
die
heo e ische
Aussage
unse es
Modells
Da enma-
e ial
ü
die
Bundes epublik
Deu schland,
diesmal
ü
die
disponiblen
Einkommen,
he anzuziehen.
Hie ü
wu den
aus
de
lände weisen
Au -
gliede ung
de
olkswi scha lichen
Gesam echnung
die
We e
de
e ügba en
Einkommen
de
Konsumen en
(also ausschließlich
di ek e
S eue n
und
ähnliche
Abzüge
und
einschließlich
Ren en
und
ähnliche
T ans e s)
he angezogen
und
dazu
noch
die
We e
de
indi ek en
S eu-
e n
und
Sub en i:onen
addie .
25
Auch
hie
sei
da au
hingewiesen,
daß
das
heo e ische
Resul a
an
die-
se
S elle
e ziel
is
und
nun
heo e ische
und
empi ische
Plausibili ä s-
übe legungen
da ü
e olgen,
was
ein
solches
Resul a
inhal lich
bedeu en
könn e.
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64
Die e Bös
Die
so
gewonnenen
G ößen
de
olkswi scha lichen
Gesam ech-
nung
wu den
dann
du ch
die
Zahl
de
Einwohne
di idie
und
als
Nähe ungswe e
ü
die
Zb-
bzw. za-G ößen
de
heo e ischen
Modelle
he angezogen.
Diese
Zahlenwe e
sind
in
Tabelle
1,
Spal e
2
wiede -
gegeben.
Da
hie
die
Meh hei
de
Konsumen en
in
Lände n
wohn ,
de-
en
disponibles
Einkommen
p o
Kop
un e
dem
en sp echenden
Bun-
desmi elwe
lieg
26,
we den
diese
bei
Bundesangebo
ehe
ü
ö en -
liches
Angebo
s immen
als
im
Falle
des
Landesangebo s
27•
Dies
bedeu e
eine
poli -ökonomische
Beg ündung
ü
die
la en e
An-
ziehungsk a
des
zen alen
E a s.
Die
Beg ündung
lieg
hie bei
ledig-
lich
da in,
daß
die
Konsumen en
(bzw.
Wähle )
ä me e
Bundeslände
die
de
eiche en
Bundeslände
übe s immen,
da
sie
im
Falle
des
An-
gebo s
sei ens
des
Bundes
eine
höhe e
Menge
Xl
konsumie en
können
als
im
Falle
des
Angebo s
sei ens
ih es
Bundeslandes.
Ein
Blick
au
Fo mel
(3
-
12)
zeig
deu lich,
daß
diese
Tendenz
du ch
Kos ene spa nisse
bei
zen ale
Beso gung
noch
e s ä k
wi d.
Im
zwei en
Fall
wählen
wi
die
S aa sausgaben als Ins umen a i-
able
und
nehmen
an,
daß
Dann
eduzie
sich
(3
-11)
zu
(3-13) U:
[(
k ) ( k
)]1-""
u~:
=
1-
-~;
/ 1 -
zh
•
Auch
hie
komm
es
zu
eine
Be o zugung
de
Bundesebene,
wenn
za
>
Zb,
was
e wa
nach
dem
ange üh en
Zahlenma e ial
ü
die
BRD
ü
die
Meh hei
alle
Konsumen en
im
Bundesgebie
zu e en
wi d.
Die
poli -ökonomische
Beg ündung
ü
die
la en e
Anziehungsk a
des
zen alen
E a s
e läu
gleich
wie
im
o igen
Fall:
Die
Wähle
ä me-
e
Bundeslände
übe s immen
die
Wähle
eiche e
Bundeslände ,
da
sie
im
Falle
des
Angebo s
sei ens
des
Bundes
die
gleiche
Menge
Xl
zu
einem
nied ige en
"S eue p eis"
e hal en
als
im
Falle
des
Angebo s
sei-
ens
ih es
Bundeslandes.
Auch
hie
is
die
En scheidung
ü
ein
Bundes-
26
Da
de
P ozen sa z on d. 52 % seh nahe
de
50 %-Ma ke lieg
und
dahe
die Möglichkei eines Umschlagens leich gegeben zu sein schein ,
wu den
om Ve asse diese Zahlenwe e auch
ü
den gesam en Zei aum
1960 -1970 e echne . Die im Tex ange üh e p ozen uelle Au eilung
wa
bis
au
ein
Jah
auch in allen
Jah en
dieses Zei aums p ak isch die gleiche.
(Vgl. Tabelle
5,
Punk
5.4
dieses Abschni s.)
27
Alle dings sei da au e wiesen, daß zum Un e schied om Fall
de
ö en lichen
und
p i a en
Gü e
dieses Resul a nich
meh
gil , wenn Da en
je
Haushal he angezogen we den.
(Vgl.
Abschni
5.4.)
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Zu
Theo ie
des
Finanzausgleichs
65
land
jeweils
eins immig
ohne
Rücksich
au
die
indi iduelle
Ve eilung
on
lXi.
Auch
in
diesem
Falle
wi d
die
Tendenz
du ch
Kos ene spa nisse
bei
zen ale
Beso gung
e s ä k .
Se zen
wi
nämlich
in
(3
-11)
Xl
a
=
Xl
b =
Xl,
lassen
abe
die
Möglichkei
un e schiedliche
Kos eng ößen
Cl
zu, so
eduzie
sich
(3
-11)
zu
(3-14)
wobei
Cl
a <
C1b
und
Za>
Zb
quali a i
die
gleiche
Wi kung
haben.
3.2.2.
Zu
Nu zenbewe ung
im
Rahmen
de
öde a i en
En scheidung
Da
wi
an
diese
S elle
öde a i e
En scheidungen
behandeln,
is
bei
de
En scheidung
au
jede
einzelnen
Ebene
jeweils
de
Quo ien
aus
dem
jeweiligen
Nu zenwe
bei
ö en lichem
und
bei
p i a em
Angebo
he anzuziehen:
(3-15)
Ui?
= (
~1
)"1
[(!!L)"i
(1
- a
)l-"i]
(Za)"i
.
Ui
clG
IXi
1 -
IXi
Z,
Danach
häng
die
En scheidung
da übe ,
ob
ein
Gu
allen
Konsumen-
en
im
gleichen
Um ang
ode
indi iduell
un e schiedlich
angebo en
we -
den
soll,
on
d ei
Bes immungsg ößen
ab
28:
(i)
om
Einkommens ak o
ZiG
= (za i Zi)"'i ,
(ii)
om
Geschmacks ak o
&iG
= [.] ,
(iii)
om
Kos en e gleichs ak o
Ca
=
(P1
i
Cl
a)
(i)
De
Einkommens ak o
ZiG
is
ü
alle
jene
Konsumen en
g öße
als
1,
de en
Einkommen
un e
dem
Du chschni seinkommen
de
Kon-
sumen en
de
be e enden
Gebie skö pe scha
lieg .
Da
alle
in
de
P axis
ele an en
Ve eilungen
de
pe sönlichen
Einkommen
posi i e
Schie e au weisen, so
daß
de
Median
links
om
Mi elwe
de
Ve -
eilung
lieg ,
is
diese
Einkommens ak o
ü
die
Meh zahl
de
Konsu-
men en
(bzw.
Wähle )
g öße
als 1.
Au g und
des
Einkommens ak o s
allein
wü de
also
bei
jede
Abs immung
au
eine
beliebigen
Ebene
de
Gebie skö pe scha en
ü
das
ö en liche
Angebo
ges imm
we -
den. Dies
häng
dami
zusammen,
daß
jede
Konsumen
im
Falle
eines
ö en lichen
Angebo s
eine
S eue
zahl ,
die
p opo ional
zu
seinem
Einkommen
und
dahe
im
Absolu we
bei
ä me en
Konsumen en
nie-
d ige
is
als
bei
eiche en.
Ande e sei s
konsumie
jede
die
gleiche
28 D. Ushe , a.a.O.
5
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socia).poJl lk
96/1
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66
Die e Bös
Menge des
Gu es
(Xl
a), so
daß
de
"S eue p eis"
des
Gu es
ü
den
ä -
me en
Konsumen en
nied ige
is
als
ü
den
eiche en.
Dahe
bes eh
ein
In e esse
de
ä me en
Konsumen en,
die
eiche en
zu
übe s immen.
(ii)
De
Geschmacks ak o
&iG
dagegen
is
s e s
kleine
ode
gleich 1;
das
Maximum
on
1
is
e eich ,
wenn
a =
(Xi.
Diese
Geschmacks ak o
wi k
also
bes en alls
neu al
gegenübe
de
Du ch üh ung
eine
Au -
gabe
du ch
die
ö en liche
Hand
(&iG
=
1),
sons
s e s
dagegen
(&;0
<
1).
Diese
ü
das
ö en liche
Angebo
endenziell
nega i e
Auswi kung
des
Geschmacks ak o s
kann
dami
beg ünde
we den,
daß
jede
Konsu-
men
die
gleiche Menge
Xl
a
konsumie en
muß
und
die
konsumie e
Menge
nich
nach
seinen
indi iduellen
P ä e enzen
a iie en
kann.
Wie
s a k
sich
diese
Geschmacks ak o
&iG
in
de
En scheidung
da übe ,
ob
eine
Au gabe
p i a
ode
ö en lich ollzogen
we den
soll,
auswi k ,
häng
on
de
Ve eilung
de
Geschmackspa ame e
(Xi
ab.
Fü
jede
be-
s imm e
Höhe
dieses
Pa ame e s
(Xi
gib
es
jeweils
ein
maximales
&;0
ü
a =
(Xi;
bei
nied ige em
ode
höhe em
a
sink
de
Ausd uck
&;0.
Auch
hie
s eig
also die Wah scheinlichkei
da ü ,
daß
ein
Konsumen
ü
p i a es
Angebo
s imm
mi
de
Abweichung
des
en zogenen
S eu-
e be ages
a
Zj
om
hypo he ischen
Budge an eil
au g und
de
Kon-
sumen enp ä e enz
lXi
Zi
•
1
..
;
...
~~.-.~
....
.........
...
....
/·/~'
....
,
.
......
",
.:"
I ..•...•... '
I ,
: I
"'1.'"
" ,
'.
,
,
0,5
Abbildung
1
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44166-2 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:48
Zu Theo ie des Finanzausgleichs
67
(iii)
De
Kos en e gleichs ak o
Co
is
ein
Quo ien
aus
den
Realisa-
ionswe en
de
P eis-
bzw.
Du chschni skos en unk ionen
Pl
=
Pl
(.
)
und
ClO
=
ClO
(.)
in
den
mi einande
e glichenen
Konsumop ima.
Hie -
bei
wi d
Pl>
ClO
die
Wah scheinlichkei
e höhen,
daß
eine
Meh hei
ü
die
Ö en lichkei
des
Angebo s
ge unden
wi d
29
•
Wi d
nun
jeweils
in
Gebie skö pe scha en
un e schiedlichen
Ni eaus
en schieden,
ob
das
Gu
als
ö en liches
Gu
angebo en
we den
soll
ode
ob
indi iduell
un e schiedlich
hohe
Konsum
zu
wählen
is , so
kann
es
zu
einem
Abs immungspa adoxon
des
Föde alismus
kommen.
Dieses
is
kein
Fall
des
Condo ce -Pa adoxons,
das
in
unse em
Anwendungs-
alle
ja
dadu ch
ausgeschlossen is ,
daß
s e s
nu
zwei
Al e na i en,
nämlich
p i a es
ode
ö en liches
Angebo
eines
Gu es
zu
Auswahl
s ehen,
so
daß
die
P ä e enzo dnung
jedes
Konsumen en
no wendig
eingip lig
sein
muß.
Vielmeh
en s eh
dieses
Abs immungspa adoxon
des
Föde alismus
dadu ch,
daß
die
Abs immung
übe
die
beiden
Al e -
na i en
p i a es
und
ö en liches
Angebo
je
nach
Du ch üh ung
de
Abs immung
au
Gemeinde-,
Landes-
bzw.
Bundesebene
on
jeweils
un e schiedlichen
Abs immungsg emien
o genommen
wi d.
Wi
sp echen
hie bei
on
diesem
Abs immungspa adoxon
des
Föde-
alismus
dann,
wenn
eine
En scheidung
übe
p i a es
ode
ö en liches
Angebo
eines
Gu es
zu
un e schiedlichen
E gebnissen
üh ,
je
nach-
dem
au
welche
Ebene
de
Gebie skö pe scha en
diese
En scheidung
s a inde .
Ein
solches
Pa adoxon
lieg
also
e wa
o ,
wenn
au
Lan-
des-
ode
Gemeindeebene
jeweils
die
Meh hei
alle
Wähle
gegen
das
ö en liche
Angebo
en scheide ,
au
Bundesebene
insgesam
dagegen
eine
Meh hei
ü
das
ö en liche
Angebo
zus andekomm
ode
umge-
keh .
Ein
Ex em all
dieses
Abs immungspa adoxons
wä e
dann
ge-
geben,
wenn
au
de
un e geo dne en
Ebene
in
jede
einzelnen
Gebie s-
kö pe scha
eine
Meh hei
gegen
das
ö en liche
Angebo
ge unden
wi d
und
au
de
übe geo dne en
Ebene
dagegen
eine
Meh hei
ü
das
ö en liche
Angebo
bzw.
umgekeh .
29
Pl
und
clG
we den hie bei
in
e wa
in
de
gleichen G ößeno dnung liegen.
Dies
läß
sich olgende maßen leich zeigen. Nehmen
wi
an,
in
eine
Wi -
scha we de ein bes imm e Teil des B u osozialp oduk s
ü
das
Gu
Xl
e wende , gleichgül ig, ob dieses ö en lich ode
p i a
angebo en wi d. Es
gel e also
(+)
Di idie en
wi
diese Gleichung du ch die Zahl
de
Konsumen en
(++)
clG
x
lG=P
lX
lG'
xlG=~xil/mO
Da
in
die Nu zen unk ion eines Konsumen en al e na i
xlG
ode
xil
ein-
gehen, müssen diese beiden
in
de
gleichen G ößeno dnung liegen.
Dahe
müssen auch
xlG
und
xlG
in
de
gleichen G ößeno dnung liegen,
und
dahe
gil das gleiche auch
ü
P1
und
clG'
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44166-2 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:48

68
Die e Bös
Solche
Abs immungse gebnisse
sind
ela i
wenig
e s aunlich,
wenn
au g und
on
Kos ene spa nissen
bei
zen ale
Beso gung
eine
S aa s-
au gabe
die
En scheidung
au
de
Bundesebene
zuguns en
des
ö en -
lichen
Angebo s
und
au
de
Landesebene
zuguns en
des
p i a en
An-
gebo s
äll
ode
umgekeh .
Von
einem
Pa adoxon
sp eche ich
abe
deswegen, weil sich
die
Möglichkei solche
Abs immungse gebnisse
auch
ohne
solche
Kos ene spa nisse
beg ünden
läß .
Sie
is
in
solchen
Fällen
s e s
au
Un e schiede
in
de
egionalen
Einkommens e eilung
au
e -
schiedenen
Gebie skö pe scha sebenen
zu ückzu üh en.
G undsä zlich
we den
ja
die
ä me en
Konsumen en
(bzw.
Wähle )
eine
Gebie skö -
pe scha
ü
das ö en liche
Angebo
s immen,
die
eiche en
dagegen.
Ände ungen
im
Abs immungsinhal
sind
nun
dadu ch
beding ,
daß
au
Landesebene
eiche e
Schich en (in
einem
ela i
ä me en
Land!)
au
Bundesebene
zu
den
ä me en
Schich en gehö en.
Zeigen
wi
dies
an
einem
Beispiel.
Wi
gehen
da on
aus,
daß
eine
Abs immung
ü
ode
gegen
das
ö en liche
Angebo
eines
Gu es
en -
wede
au
eine
Landesebene
s a inden
könn e,
au
welche
zwei
Län-
de
(b
= 1,2)
bes ünden,
ode
au
eine
Bundesebene.
Jedes
Land
sei
on
d ei
Konsumen en-Wähle n
bewohn .
Au
Bundesebene
s immen
dahe
6
Pe sonen
ab.
Wi
no mie en
den
Kos en e gleichs ak o
au
Bundes-
wie
au
Landesebene
au
1
(Pl
=
Cl
a),
nehmen
an,
daß
das
ö -
en liche
Angebo
au
Bundes-
wie
au
Landesebene
gleich hoch sei
(Cl
a
Xl
a =
4)
und
daß
die
P ä e enzen
ü
das
ö en liche
Gu
mi
/Xj
=
0,2
au
Bundes-
wie
au
Landesebene
ü
alle
Konsumen en
gleich
hoch seien.
Du ch
diese
S anda disie ungen
is
e eich ,
daß
das
Abs im-
mungspa adoxon
im
olgenden Beispiel lediglich
au
die
Un e schiede
in
de
egionalen
Einkommens e eilung
zu ückge üh
wi d.
Daß
du ch
Modi ika ionen
de
obigen
Annahmen
en sp echende
wei e e
Fälle
des
Pa adoxons
kons uie
we den
könn en,
b auch
nich
besonde s
he o gehoben
zu
we den.
In
de
beigegebenen
Tabelle
2
be echnen
wi
als
G undlage
de
Ab-
s immungen
jeweils
die
Nu zenquo ien en
gemäß
(3 -15);
die
Klam-
me n
neben
den
Konsumen enindizes
geben
de en
indi iduelle
Einkom-
men
wiede .
De
S eue sa z
jede
Gebie skö pe scha
is
jeweils
nach
Fo mel
(3
-
9)
be echne .
In
unse em
Beispiel
i
also
eine
Meh hei
alle
Wähle
im
Bundes-
gebie
ü
p i a es
Angebo
ein,
wenn
die
En scheidung
au
Landes-
ebene
s a inde .
Dagegen
i
umgekeh
eine
Meh hei
alle
Wähle
im
Bundesgebie
ü
ö en liches
Angebo
ein,
wenn
die
En scheidung
au
Bundesebene
s a inde .
Hie bei
is
zu
bedenken,
daß
sich
wede
die
indi iduellen
Einkommen
noch
die
Nu zen unk ionen
de
Konsu-
men en
e ände
haben.
Auch
die
Finanzpoli ik
is
au
den
beiden
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44166-2 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:48
Zu
Theo ie
des
Finanzausgleichs
69
e glichenen
Ebenen
in
ih en
exogen
es geleg en
Teilen
-
S aa saus-
gabenhöhe,
ausgeglichenes
Budge
-die gleiche
geblieben.
Maßgeblich
ü
das
Au e en
des
Abs immungspa adoxon
is
also
die
Bildung
je-
weils
un e schiedliche
Abs immungsg emien
du ch
die
Fes legung
eine
öde a i en
S uk u
(wobei sich
die
endogenen
inanzpoli ischen
Va ia-
blen,
hie
die
S eue höhe,
diesen
Un e schieden
anpassen
müssen).
Tabelle
2
Ein Zahlenbeispiel zum Abs immungspa adoxon des Föde alismus
Land
1
zl
=
23
1 = 0,1739
Land
2
2.
2 = 34
~
= 0,1176
Bund
za
= 28,5
a = 0,1404
i = 1
(20)
i = 2
(23)
i = 3
(26)
i = 4
(26)
i = 5
(35)
i = 6
(41)
i = 1
(20)
i=2(23)
i = 3
(26)
i = 4
(26)
i = 5
(35)
i = 6
(41)
Nu zenquo ien
nach (3-15)
1,026
0,998
0,974
1,026
0,967
0,937
1,059
1,030
1,005
1,005
0,947
0,918
Die
G ünde
ü
das
Au e en
des
Pa adoxons
we den
anhand
des
Bei-
spiels deu lich,
wenn
wi
ge ade
jene
Wähle
be ach en,
die
bei
de
Abs immung
au
Landesebene
ande s
s immen
als
bei
de
Abs immung
au
Bundesebene.
Es
sind
dies
Wähle
2
und
3 des
e s en
Landes
mi
den
indi iduellen
Einkommen
23
und
26.
Dies
sind
Wähle ,
die
au
Lan-
desebene
zu
ela i
wohlhabenden
Schich
gehö en,
dagegen
au
Bun-
desebene
zu
den
ä me en
K eisen.
Dahe
is
ü
sie
bei
En scheidung
au
Landesebene
das
p i a e
Angebo ,
bei
En scheidung
au
Bundes-
ebene
dagegen
das
ö en liche
Angebo
güns ige .
4.
Föde alismus bei p i a en Gü e n
4.1.
Zen ale
En scheidung
(mi
S eue e bund)
Nehmen
wi
zunächs
an,
de
Konsumen
habe
die
Wahl
zwischen
dem
Angebo
des
p i a en
Gu es
sei ens
des
Bundes,
seines
Bundes-
landes
ode
seine
Gemeinde.
E
be ach e
dahe
al e na i e
Realisa-
ionen
des
Op imie ungsp oblems
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44166-2 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:48
70 Die e Bös
(4-1) Max: U'G =
x"'i
x,1i x
Yi
IX,'
+
{J,'
+
",'
= 1
•
il;2
i3
I
IX,P,
Y > 0
un e
de
Besch änkung
De
Um ang
des
konsumie en
Gu es
is
also
Va iable
des
Haushal s-
op imums,
De
Konsumen
e mi el
dahe
ein
Nu zenop imum
U;G
in
de
Höhe
(4-2)
~
=
(~)O:i(_~){li(~)i'i,
,
U,G
P P P
z,
'
10
2 3
Die
Bes immung
des
P eises
PI
G
e olg
hie bei
du ch
die
einzelnen
Gebie skö pe scha en
jeweils
un e
Be ücksich igung
de
P oduk ions-
kos en
des ö en lichen Angebo s sowie
de
F'inanzausgleichszuweisungen
(4-3) 4
XiI
c10
=
AG
+
~
xiI
P1G
,
• I
bzw,
nach
Di ision du ch die
Zahl
de
Konsumen en
de
be e enden
Gebie skö pe scha
(4-4)
Wi
wollen
hie bei
wiede um
annehmen,
daß
de
Gesam um ang
an
Finanzmi eln,
de
ü
das
ö en liche
Angebo
dieses
p i a en
Gu es
zu
Ve ügung
s eh ,
au
Bundes-
und
au
Landesebene
gleich sei.
Un e suchen
wi
nun
den
Ve gleich solche
op imale
Nu zeng ößen
wiede um
am
Beispiel
Bund-Land:
(4-5)
Bei
beliebigen
Realisa ionswe en
on
PI
G
gil
wiede um,
daß
die
En scheidung
alle
Konsumen en
(bzw,
Wähle )
eines
Bundeslandes
gleich
lau e
30
und
daß
die
Nu zenabschä zung
zwischen
e schiedenen
Gebie skö pe scha en
au g und
des
S eue e bundes
on
de
Höhe
de
indi iduell
gezahl en
S eue
unabhängig
is ,
De
Konsumen
s imm
ü
das
Angebo
sei ens
des Bundes,
wenn
P1b > P1a •
30
Hinsich lich de Möglichkei eines Abs immungspa adoxon nach
Con-
do ce sei au Fußno e
16
e wiesen.
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Zu
Theo ie
des
Finanzausgleichs
71
Bei
Op imie ung
on
Cobb-Douglas-Nu zen unk ionen
e olg
nun
die
Au eilung
des disponiblen
Einkommens
au
die
e schiedenen
kon-
sumie en
Gü e
nach
den
Nu zenelas izi ä en:
(4-6)
Mak oökonomisch
gil
dahe ,
daß
inne halb
eine
Gebie skö pe scha
die du chschni liche
Höhe
de
Geldausgaben
ü
den
ö en lichen
Sek-
o
gleich
is
dem
mi
den
Nu zenelas izi ä en
gewogenen
Du chschni
de
disponiblen
Einkommen:
(4-7)
Dahe
e gib
sich aus
de
Budge gleichung
de
be ach e en
Gebie s-
kö pe scha
eine
Bes immungsgleichung
ü
den
P eis
in
de
Höhe
(4-8)
ClG
PlG =
---A--
.
1
+_
G _
(IX
z)G
Fü
Bundesangebo
wi d
ges imm ,
wenn
(4-9)
Clb
Cla
-----
--
>
-----
1 +
__
Ab 1 +
_~a_
.
(IX
z)b
(IX
z)a
Zu
Beg ündung
ü
das
Gese z on
de
Anziehungsk a
des
zen-
alen
E a s
kann
auch
hie
wiede um
zunächs
on
Kos ene spa nissen
bei zen ale Beso gung
ausgegangen
we den
(Cla
<
Clb).
Alle dings
gel en
die
gleichen
Bedenken
hinsich lich
de
empi ischen
Bedeu ung
diese
Beg ündung
wie
im
Falle
de
ö en lichen
Gü e .
Un e suchen
wi
dahe ,
wiewei
eine
Anziehungsk a
des
zen alen
E a s
aus
Un e schieden
in
de
egionalen Einkommens e eilung
zwi-
schen
den
e schiedenen
Lände n
beg ünde
we den
kann.
Fü
die
Be-
weis üh ung
nehmen
wi
kons an e
Du chschni skos en
an
(Cl
a =
Cl
b).
Dann
i
de
Konsumen
ü
das
Bundesangebo
ein,
wenn
(4-10) Aa Ab
(~
z)a-
>
(IX
Z)b '
wenn
also die
P eisbildung
des ö en lich
angebo enen
p i a en
Gu es
bei
Bundesangebo
ela i
s ä ke
sub en ionie
wi d
als
bei
Landes-
angebo ,
wobei
das
Ausmaß
de
Sub en ionie ung
gemessen
wi d
in
P ozen
de
du chschni lichen
Geldausgaben
de
Konsumen en
ü
den
ö en lichen
Sek o .
Diese du chschni lichen
Ausgaben
bes immen
sich
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44166-2 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:48
Gu
ö en lich I
I
ambi alen
ambi alen
p i a
p i a
I
Tabelle 3: Nu zenquo ien en bei al ema i en Nu zen unk ionen des Typs Ui =
x"'i
~i
x:'
1 2
,3
En -
scheidung
zen al
zen al
öde a i
zen al
-
--
--
öde a i
lXi
+
li
+ i'i = 1
· .
(A
a
Clb)"'i
(2-6) (Uia/U
ib
) =
T'
i:-
b
la
·
(A
a
Clb)"'i
(3-4) (Uia/Uib)
=Y
. -
~
b
la
••
1
(AG
P1 i(l- i)
(3-5) (Uw/U;) =
~~;
(1 _ CI,)l-"'; c10 '-Zj- 1 +
~u
•
• •
(Clb
[Ca
c
- a "'i](
Za
(3-11) (Uia/Uib) =
-_-
-
--
-_
cla
b
1
- b
Zb
• • (PI
[Ca
c
-
a "'i]
(
Za
(3-15) (UiG/Uib)
=::-
- -
--
-
clG
Cli
1 -
lXi
Zj
(4-5) (Uia/Uib) =
(PlbIPla)"',
--
-
----
- _ ..
_-._---
..
__
..
--
---
(4-19)
(UiG/U~
=
(PI/PlG)"'i
(1
- a)
Cli
+
Pi
+
i
=
0i
* 1
I
..
(A
a
clb
(5-2)(U
ia
/U
ib
) =
A-'
---
b
cla
• •
(A
a
Clb)"'i
(5-3)(Uia/ U
ib)
=
T'
T
b la
••
Gi"i
(A
a
PI
)"'i(l- ,)",
(5_4)(UjG/Ui) =
lX~i
(/Jj
+
Jßi+ i
ClG'
Z;- 1 +
Tu
•
(
clb
[(
( 1 - +l'i] ( Z
(5-5)(Uia/U
ib)
=
---
----'!..
---~
~
cla
b 1
- b
Zb
( • /
,)_(PIGj [( a (Gi(l- a) + i](~i
)
(5-6) U O
G U· -
--
-
---
,
ClG
lXi
PI
+
i
z~
-
<Pi+ ,)
,
-_
..
_--_
..
-
--
--
--
-
_.
..
_ -
(5-7) (Ui,,/Uib) =
(P
1b
lp
1a
)"'i
-
--
----
-
--_._
--
--
-----
-
.,
_._
--
-----
(5-8)(u*iG/Ui) =
(P
1
/P
lG
)"'i
(1 - a
)'"
-3
ce
!2
~
I!l
b:l
0:
'"
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Zu
Theo ie
des
Finanzausgleichs
79
Nega i e
nu zenmäßige
Skalene ek e
üh en
dahe
zu
einem
e -
s ä k en
T end
zum
ö en lichen
Angebo .
Diese
T end
wi d
um
so
s ä ke ,
je
höhe
die
du chschni liche
S eue belas ung
is .
Le z e es
häng
dami
zusammen,
daß
die
du chschni liche
Bes eue ung
ih e -
sei s
on
x
lG
abhäng ,
welche
Du chschni sg öße
sich
au
G und
de
indi iduellen
P ä e enzen
ü
das
Gu
des
po en iell
ö en lichen
Sek-
o s
e gib .
Posi i e
Skalene äge
üh en
zu
einem
e s ä k en
T end
zum
p i a en
Angebo ,
wobei
diese
T end
um
so
s ä ke
is ,
je
nied-
ige
die
du chschni liche
S eue belas ung
is .
Diese
E gebnisse
wa en
ap io i
zu
e wa en.
Denn
da
die
Nu zen-
elas izi ä
ü
den
po en iell
ö en lichen
Sek o
kons an
gehal en
wu de,
bedeu en
ja
nega i e
nu zenmäßige
Skalene ek e
gesunkene
Nu zenelas izi ä
ü
die
Gü e
des
p i a en
Sek o s,
und
es
is
dahe
nich so
e s aunlich,
daß
dies
einen
T end
zum
ö en lichen
Angebo
be-
wi k .
Analog
kann
de
Fall
de
posi i en
Skalene ek e
e klä
we den.
(ii)
Fü
ambi alen e
Gü e
un e suchen
wi
un e
de
Annahme
glei-
che
Finanzausgleichszuweisungen,
Du chschni skos en
und
p i a e
P eise
ü
das
Gu
des
po en iell
ö en lichen
Sek o s
den
Quo ien en
(5-10)
wobei
jede
de
angegebenen
Fälle
(~
1)
ein e en
kann.
Da
es
schwie ig
is ,
eine
analy ische
Abschä zung
de
ökonomischen
Auswi kungen
dieses Ve gleichs
zu
geben,
sei
eine
abella ische
Da -
s ellung
gewähl .
Nach
(5
-10)
bes eh
ein
e s ä k e
T end
zum
ö en lichen
Angebo ,
wenn
(5-11)
T,'
= 1 _ 1 -
i
>
6.
= 1
__
8.1/
(1-
0
i)
1 +
Tu'
,
ü
(J,
< 1 .
übe s eig
das
p ozen uelle
Ausmaß
de
S eue belas ung
Ti
eine
be-
s imm e
G enze
6;,
so
is
bei nega i en
Skalene ek en
die
Wah schein-
lichkei
g öße ,
daß
das
Indi i:duum
ü
ö en liches
Angebo
ein i .
Be echnen
wi
einige
ypische
We e
on
6,
(CXi,
Oi)34, so
zeig
sich,
daß
die
G enzen
eines
Umschlagens
on
e s ä k em
T end
zum
ö en lichen
in
einen
e s ä k en
T end
zum
p i a en
Angebo
du chaus
in
Be eichen
eine
du chschni lichen
S eue belas ung
liegen,
die
de
ökonomischen
Reali ä
en sp echen:
34 Beach e,
daß
Pi
+
Yi
=
0i
-aj.
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80
Die e
Bös
"".
ai
' 0,05 0,1 0,15 0,2 0,25 0,3
0,8 0,056 0,112 0,167 0,223 0,279 0,335
0,9 0,053 0,105 0,158 0,211 0,263 0,316
Umgekeh
bes eh
ein
e s ä k e
T end
zum
ö en lichen Angebo ,
wenn
(5-12)
Sink
die
du chschni liche
S eue belas ung
un e
eine
bes imm e
G enze, so
is
bei
posi i en
Skalene ek en
die
Wah scheinlichkei
g ö-
ße ,
daß
das
Indi iduum
ü
ö en liches
Angebo
ein i .
Auch
hie
seien
wiede
einige
ypische
We e
on
D;
«(Xi,
Oi)
be echne :
""i
Gi
1,1
1,2
0,05
0,048
0,046
0,1
0,095
0,091
0,15
0,143
0,137
0,2
0,191
0,182
0,25
0,238
0,228
0,3
0,286
0,274
Wa um
diese
Resul a e
ein e en,
mag
eine
ein ache
Plausibili ä s-
übe legung
zeigen.
Ohne
s aa lichen
Eing i
wü de
das
Indi iduum
einen
hypo he ischen
An eil
seines
Budge s
ü
Gu
1 ausgeben,
de
bei
kons an en
Skalene ägen
gleich
(Xj
Zi
wä e,
in
allen
ande en
Fällen
da-
gegen
gleich
«(Xi/ai)
•
Zi.
Wäh end
also
diese
hypo he ische
Budge an eil
in
den
beiden
e glichenen
Fällen
un e schiedlich
is ,
be ach en
wi
bei
s aa lichem
Eing i
s e s
eine
gleich
hohe
Geldmenge
Ti
Zi,
die
de
Konsumen
nich
ü
die
p i a
angebo enen
Gü e
e wenden
kann,
sonde n
die
de
Finanzie ung
on
Gu
1
dien ,
p ak isch
also
sein
indi i-
duelle
"S eue p eis"
ü
das ö en liche
Angebo
is .
Bei
nega i en
nu zenmäßigen
Skalene ek en
(ai<
1)
is
nun
de
hy-
po he ische
Budge an eil
s e s
g öße
als
bei
kons an en
Ska1ene ägen.
Bei
höhe e
Bes eue ung
(Ti>
bi)
wi d
dahe
im
Falle
de
nega i en
Skalene äge
die
angebo ene
Menge
on
Gu
1
s e s
nähe
den
indi i-
duellen
P ä e enzen
liegen
als
im
Falle
de
kons an en
Skalene äge,
und
es
bes eh
ein
T end
zum
e s ä k en
ö en lichen
Angebo
35•
Ge ade
umgekeh
is
bei
posi i en
nu zenmäßigen
Skalenejjek en
(ai>
1)
de
hypo he ische
Budge an eil
s e s
kleine
als
bei
kons an en
Skalene ägen,
und
dahe
wi d
bei
nied ige e
Bes eue ung
(Ti<
Di)
die
angebo ene
Menge
on
Gu
1
s e s
nähe
den
indi iduellen
P ä e-
enzen
liegen
als
im
Falle
de
kons an en
Skalen
e äge,
mi
dem
en -
sp echenden
E gebnis
eines
e s ä k en
T ends
zum
ö en lichen
An-
gebo .
35 Es
läß
sich leich nach echnen, daß
de
oben abellie e G enzwe
bi
s e s genau in
de
Mi e zwischen den bei den hypo he ischen Budge an eilen
C<;
Zj
und (x./a.j) •
z;
lieg .
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44166-2 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:48
Zu
Theo ie
des Finanzausgleichs
81
5.2.
Al e na i e
Spezi ika ionen
de
Nu zen unk ion
Es
s ell
sich
die
F age,
wiewei
die
im
o angehenden
Teil
s e s
o -
genommene
Spezi ika ion
de
Nu zen unk ion
nach
dem
Cobb-Douglas-
Typ
nu
didak ische
Ve ein achung
ode
wiewei
sie
modellen scheidend
is .
Die
olgenden
Da s ellungen
sollen zeigen,
daß
diese
Annahme
nu
didak ischen Zwecken
en sp ich .
Von
besonde em
In e esse
wi d
es
hie bei
o
allem
sein, auch
Typen
on
komplemen ä en
Nu zen unk ionen
zu
be ach en,
um
ans elle
de
im
bishe igen
Tex
s e s
gegebenen
Subs i u ionali ä
zwischen
den
Gü-
e n
dem
Gedanken
de
Komplemen a i ä
zwischen
ö en lichem
und
p i a em
Sek o
Ausd uck
zu
e leihen.
Wie
in
solchen
Fällen
die
Beweis üh ung
abläu ,
sei
im
olgenden
ü
die
beiden
wich igs en
Pa adigma a
unse e
Modell ypologie gezeig .
5.2.1.
Anpassung
de
Konsumen en
an
pa ame isch
o gegebene
Mengen
eines ö en lichen
Gu es
Gehen
wi
da on
aus,
daß
de
Konsumen
seinen
Nu zen
bei
gegebe-
ne
Budge besch änkung
maximie en
wolle:
(5-13)
Cl
U/ClxiG;>
0,
un e
de
Besch änkung
Die
Fo mulie ung
de
Nu zen unk ion
is
hie bei
so
allgemein
ge-
wähl ,
daß
als
Sonde älle
nich
nu
eine
(subs i u i e)
Cobb-Douglas-
Funk ion,
sonde n
auch
eine
(komplemen ä e)
limi a ion
ale
Nu zen unk-
ion,
e wa
om
Typ
(5-14)
um aß
sind.
G aphisch
sei dieses
Op imie ungsp oblem
anhand
dieses
le z en
Typs
au gezeig . (Die
A gumen a ion
läß
sich
unschwe
ü
den
Fall
on
subs i u i en
Indi e enzku en
des
üblichen
Typs
e wei e n.)
Fü
x
~G
und
x
IJ
mögen
z,wei e schiedene
Indi e enzku ensys eme
bes ehen,
die
in
Abbildung
3
wiede gegeben
sind.
Geh
nun
die
ö en -
liche
Hand
au
x~~
>
x~G
übe ,
so wechsel
das
Indi e enzku ensys em
und
dami
auch
die
op imale
Kombina ion
on
Xi2
und
Xi3
ü
den
Kon-
6
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
96/1
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82
Die e Bös
sumen en.
(Die
Anpassung
du ch
den
Konsumen en
e olg
s e s
en lang
de
Budge ge aden.)
Fü
die
olgende
Ablei ung
is
alle dings
zu
be-
denken,
daß
die
Indi e enzku ensys eme
au g und
de
Limi a ionali-
ä
jeweils
nu
im
Sinne
U2
;;.
UI
;;.
Uo
in e p e ie
we den
dü en.
Das
Gleichhei szeichen
wi d
ele an ,
wenn
die
Nu zen
ge ade
du ch
das
ö en liche
Gu
limi ie
we den.
x
i2
U
II
0 uiI u
II
2 uI
0 uI
1 uI
2
~
~
IR
II
~
RI
~Xi2+P3Xi3<'i
x
i3
Abbildung 3
Be ach en
wi
nun
die
beiden
du ch
RI
gehenden
Indi e enzku en.
Dann
muß
de
Nu zenindex
U~I
;;.
U~
sein,
da
die
Mengen
Xi2
und
Xi3
gleich,
die
Menge
xI~
abe
g öße
is
als
x~G
(8
Ui/8
XiG
;>
0).
Dahe
kann
abe
das
Nu zenni eau
uI
I
nich
kleine
sein
als
U~.
Eine
E höhung
on
Xl
G
kann
also
nach
Anpassung
in
de
Budge au eilung
de
ande en
Gü-
e
nie
zu
einem
nied ige en
Nu zen
üh en.
Wenn
dahe
au g und
de
Fo m
de
Finanzausgleichszuweisungen
Xl
a >
Xl
b,
so
kann
de
Kon-
sumen
zwa
im
G enz all
indi e en
in
de
Bewe ung
de
e schie-
denen
Gebie skö pe scha en
sein, es
kann
abe
niemals
zu
eine
An-
ziehungsk a
des
dezen alen
E a s
kommen.
Gehen
wi
dagegen
on
posi i en
e s en
Ablei ungen
de
Nu zen unk-
ion
aus
(auch
das
kann
imme
noch
bes imm e
Typen
komplemen ä e
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44166-2 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:48
Zu
Theo ie des Finanzausgleichs
83
Nu zen unk ionen
einschließen),
so
läß
sich
in
öllig
analoge
Beweis-
üh ung
zeigen,
daß
Xl
a >
Xl
b
s e s
zu
eine
Anziehungsk a
des
zen-
alen
E a s
üh en
wi d.
5.2.2.
Föde a i e
En scheidung
bei
p i a en
Gü e n
Wi
wollen
an
diese
S elle
da on
ausgehen,
daß
de
Konsumen
eine
Nu zen unk ion
(5-15)
al e na i
im
Fall
p i a en
bzw.
ö en lichen
Angebo s
des
Gu es
Xl
maximie e.
Die
Besch änkungen
lau en
also
al e na i
(5-16)
und
(5-17)
Das
Maximum
de
obigen
Nu zen unk ion
wi d
jeweils
in
einem
Punk
ge unden,
in
dem
(5-18)
Xi!
x/2
U·=-=-
.
•
aj
bi
(Dies
is
g aphisch
in
Abbildung
4 e anschaulich .)
Abbildung 4
6'
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84
Die e Bös
Dami
sind
zwei
Gleichungssys eme
ge unden,
die
jeweils
nach
den
Unbekann en
Xii
und
Xi2
gelös
we den
können
«5
-18)
und
(5
-16)
bzw.
(5
-18)
und
(5
-17».
Mi
Hil e
diese
Lösungen
können
wi
abe
den
Nu zenquo ien en
e mi eln,
au g und
dessen
de
Konsumen
zwi-
schen
ö en lichem
und
p i a em
Angebo
en scheide :
(5-19)
Uia
(a-jP
i + biP2 )
Ui =
aiPlG
+ biP2
(1
- a)
Ve gleich
man
diese
Fo mel
mi
de
Ablei ung
im
Falle
de
Cobb-
Douglas-Nu zen unk ion
(4
-18),
so
äll
unmi elba
au ,
daß
hie
on
de
ökonomischen
In e p e ie ba kei
he
das
gleiche
Resul a
o lieg .
5.3.
Zu
Be ücksich igung
ex e ne
E ek e
36
In
Analogie
zu
üblichen
mik o
ökonomischen
Theo ie
nehmen
inanz-
heo e ische
Un e suchungen
o
an,
daß
eine
Gebie skö pe scha
bei
ih en
En scheidungen
alle
ex e nen
E ek e
e nachlässig ,
die
du ch
ih e
Ak i i ä en
den
Bewohne n
ande e
Gebie skö pe scha en
en s e-
hen.
Eine
In e nalisie ung
solche
ex e ne
E ek e
sei
einmal
heo e-
isch
dadu ch
möglich,
daß
de
( e i o iale
bzw.
sachliche)
Um ang
de
s aa lichen
En scheidungs äge
so
gewähl
wi d,
daß
jeweils
ge ade
alle
Nu zen-
und
Las enemp änge
eine
s aa lichen
Ak i i ä
e aß
we den
37•
Da
dies
in
de
Wi scha sp axis
nich
ealisie ba
is ,
kann
eine
zumindes
wei gehende
In e nalisie ung
posi i e
ode
nega i e
ex e ne
E ek e
du ch
eine
übe agung
on
Funk ionen
au
Gebie s-
kö pe scha en
höhe e
Ebene
e eich
we den
ode
du ch
ko igie-
ende
Finanzausgleichszuweisungen
ode
-belas ungen,
de en
Ausmaß
sich
nach
ex e nen
E ek en
ich e .
E s
du ch
solche
Lösungen
kann
ein
aUoka i es
Op imum
e eich
we den
38•
36 Die
Annahme
de
gegebenen
S uk u
de Gebie skö pe scha en schein
mi
zunächs deswegen wenige p oblema isch,
da
sie wei gehend
im
Ein-
klang
mi
de
Reali ä
des Wi scha slebens s eh .
Is
ü
Einzel agen eine
Locke ung diese Hypo hese e o de lich, so is das unschwe möglich. So
kann
e wa
hypo he isch das Modell
au
beliebig iele "Gebie skö pe scha s-
ebenen"
e wei e
we den. Die En scheidung
übe
die Zuo dnung
zu
eine
solchen "Ebene" könn e
dann
e wa
heißen:
(a)
bes imm e Agenden sollen
besse du ch einen kommunalen Zweck e band als du ch einzelne Gemein-
den
beso g we den, ode
(b)
gene ell
wä e
eine Beso gung
de
S aa sau -
gaben du ch eine G oßgemeinde zweckmäßige als die Beso gung
in
einzelnen
Gemeinden (Gemeindezusammenlegung).
37 Vgl.
M.
Olson: The Logic o Collec i e Ac ion, Camb idge
1965;
M.
Olson:
The
P inciple o Fiscal Equi alence:
The
Di ision o Responsibili ies among
Di e en Le els o Go e nmen , in:
The
Ame ican Economic Re iew, Vol.
LIX
(1969),
pape s
and
p oceedings,
S.
479 -487;
W.
Oa es: Fiscal Fede alism
a.a.O., S.
31
-
53.
38
Vgl.
D.
Bös:
In e go e nmen al
P oblems, a.a.O.; K. Bulu oglu, a.a.O.
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Zu
Theo ie des Finanzausgleichs
85
Übe legen
wi
nun,
wie
eine
Be ücksich igung
diese
in e ju isdik-
ionalen
ex e nen
E ek e
in
Modellen
unse es
Typs
e olgen
wi d.
Be-
ginnen
wi
hie ü
mi
einem
Beispiel.
Es
gehe
um
eine
zen ale
En -
scheidung
hinsich lich
eines
bes imm en
ö en lichen
Gu es,
sagen
wi
S aßenbau.
De
einzelne
Konsumen
39
habe
die
Wahl
zwischen
Bundes-
angebo
mi
en sp echend
einhei lichem
Ausbau
des
S aßenne zes
im
ganzen
Bundesgebie
und
Landesangebo
mi
jeweils
en sp echend
un-
e schiedlichem
Ausbau
de
einzelnen
Landess aßenne ze.
Dann
kön-
nen
wi
e wa
annehmen,
daß
de
Bund
bei
seine
En scheidung
übe
den
Ausbau
des
S aßenne zes
die
Auswi kungen
bedenk ,
die
zwischen
den
einzelnen
Bundeslände n
en s ehen.
Die
Bundeslände
dagegen
we den
im
Falle
des
Landesangebo s
nach
den
üblichen
Ve hal ensan-
nahmen
ein
landesin e nes
Op imum
suchen,
abe
nich
die
ex e nen
Wi kungen
be ücksich igen,
die
den
Einwohne n
ande e
Gebie skö pe -
scha en
en s ehen.
Die
En scheidung
übe
die
Be ei s ellung
eines
be-
s imm en
Gu es
on
Sei en
de
Gebie skö pe scha en
un e schiedlichen
Ranges
be uh
nun
abe
au
Nu zen e gleichen
de
einzelnen
Konsu-
men en.
Und
in
diese
gehen
alle
ex e nen
E ek e
ein,
die
den
Konsu-
men en
au g und
de
Ak i i ä en
de
ande en
Gebie skö pe scha en
en s ehen.
Danach
is
es
also möglich,
daß
die
Wähle
des
Bundeslan-
des A
übe wiegend
ü
ein
S aßenangebo
des
Bundes
und
nich
sei ens
des
Landes
ein e en,
nich
weil
die
Wähle
annehmen,
daß
die
S aßen
in
A so schlech
sein
we den,
ode
weil
du ch
den
schlech en
Ausbau
de
S aßen
in
A
den
Bewohne n
ande e
Bundeslände
nega i e
ex-
e ne
E ek e
en s ehen,
sonde n
weil
sie
annehmen,
daß
de
S aßen-
ausbau
in
ih en
Nachba lände n
Bund
C
im
Falle
des
Landesangebo s
so schlech
sein
wi d,
daß den
Bewohne n
on
A
dadu ch
nega i e
ex-
e ne
E ek e
in
einem
Maße
zu ließen,
daß
die
bundeseinhei liche
Re-
gelung
güns ige
wä e.
In
Modellen
unse es
Typs
we den
also
ex e ne
E ek e
nich
beim
Ve u sache ,
sonde n
beim
Emp änge
be ücksich ig
40•
Füh en
wi
unse
Beispiel
in
o malisie e
Weise
e was
wei e
aus.
Im
Falle
des
Bundesangebo s
wi d
im
gesam en
Bundesgebie
das
Gu
Xl
a
in
gleichem
Um ang
angebo en;
das
ö en liche
Angebo
inne halb
eines
Bundeslandes
ha
hie bei
selbs e s ändlich
Wi kungen
au
die
Konsumen en
in
allen
ande en
Bundeslände n.
Wi
wollen
annehmen,
39 Hie sind
nu
solche ex e nen E ek e behandel , die beim Konsum
an-
allen. Ex e ne E ek e, die indi iduellen P oduzen en en s ehen, könn en
nach eine en sp echenden E wei e ung unse es Modells analog be ücksich ig
we den. Ex e ne E ek e, die die P oduk ionskos en beein lussen, könn en
am
ehes en
in
de Va iable
C,
also als E ek eine Kos endeg ession ode
-p o-
g ession e aß we den.
40 Dabei soll nich
da au
eingegangen we den, wiewei
de
Wähle sein
eigenes Bundesland zu Ve handlungen mi den Ve u sache n b ingen kann.
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86
Die e Bös
daß
ein
Konsumen
in
i gendeinem
Bundesland
au g und
des
im
Bun-
desgebie
gleichen
Angebo s
des
ö en lichen
Gu es
insgesam
einen
Be-
ag
E
an
solchen
ex e nen
E ek en
konsumie .
Wegen
des
bundes-
einhei lichen
Angebo s
sei
diese
ü
jeden
Konsumen en
gleich
und
kann
als
No mie ungs ak o
in
de
Fo m
E = 1
angese z
we den.
(Hie -
bei
kann
es
sich
im
Sinne
des
oben
Ausge üh en
e wa
um
das
op imale
Ausmaß
solche
ex e ne
E ek e
handeln.)
Diese
No mie ung
bedeu e
implizi ,
daß
wi
ex e ne
Wi kungen
im
Falle
des
Bundesangebo es
als
dem
Konsumen en
nich
bewuß
wi kend
un e s ellen,
wäh end
bei
un-
e schiedlichem
Angebo
in
e schiedenen
Bundeslände n
die
ex e nen
E ek e
eben
wegen
des
un e schiedlichen
Angebo s
bewuß
we den.
(Alle dings
wä e
es
ebenso
möglich,
die
Va iable
E
bis
ins
Resul a
"mi -
zuschleppen";
dann
müß en
alle
E gebnisse
explizi
imme
au
den
Ve -
gleich
de
ex e nen
E ek e
im
Falle
einhei lichen
Angebo s
bezogen
we den,
wäh end
dies
in
unse em
Fall
ja
implizi
auch
gil .
Man
be-
ach e,
daß
die
No mie ung
on
E = 1
in
unse em
Modell
du ch
en sp e-
chende
No mie ungen
on
dib
e möglich
wi d.)
Fü
den
Fall
des
Bundesangebo s
lau e
also
das
Op imie ungskalkül
des
Konsumen en
41
:
(5-20) Max U· = X
lXi
x
Ji
x"li
• E
a,
p,,,
> 0; E = 1
•
la
i2
i3
un e
de
Besch änkung
wobei
(5-21)
wie
wei e
oben
e klä
wu de.
Bei
Landesangebo
e en
ex e ne
Nu zen-
ode
Kos ene ek e
au ,
die
als
Pa ame e
in
die
Nu zen unk ion
des
Konsumen en
eingehen.
Wi
indizie en
hie ü
die
Bundeslände
mi
b = 1,
...
, k,
...
, B
und
nehmen
an,
daß
de
be ach e e
i- e
Konsumen
im
k- en
Bundesland
wohn .
Fü
den
Konsumen en
s ell
sich
dahe
olgendes
Op imie ungs-
p oblem:
(5-22)
B
Max:
U·
= XIX;
xPi
x i
""
x~ib
•
lk
i2 i3
b:l
Ib
b+k
un e
de
Besch änkung
(x,
p,
" > 0
41 Annahmen
übe
die Summe
de
Koe izien en sind hie unnö ig,
da
die
Ablei ungen zu Anziehungsk a des zen alen E a s ü Gi
~
1
in
gleiche
Weise gel en.
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Zu
Theo ie
des
Finanzausgleichs
87
wobei
5ib> 0
jeweils
posi i e
ex e ne
E ek e
und
5ib
< 0
nega i e
ex-
e ne
E ek e
bedeu e.
Wiede um
gel e
ü
die
Finanzie ung
aus
Mi eln
des
S eue e bundes
(5-23)
De
Konsumen
op imie e
al e na i
diese
beiden
Ansä ze
und
en -
scheide
nach
dem
Nu zenquo ien en
(5-24)
Gehen
wi
ü
die
In e p e a ion
wiede um
da on
aus,
daß
Äb < Äa
ü
die
Meh hei
de
Konsumen en
im
Bundesgebie .
Dies
wü de
bei
zen ale
En scheidung
auch
ohne
Kos ene spa nisse
bei
zen ale
Be-
so gung
eine
"Anziehungsk a
des
zen alen
E a s"
bedeu en.
Du ch
das
Au e en
ex e ne
E ek e
kann
diese
Tendenz
au gehoben,
gemil-
de
ode
e s ä k
we den.
Wenn
e wa
im
Sys em
de
Finanzaus-
gleichszuweisungen
die
Zuweisungen
an
ä me e
Lände
nu
ela i
wenig
un e
dem
Bundesdu chschni
liegen,
kann
du ch
übe wiegend
posi i e
in e ju isdik ionale
E ek e
bei
Bundeslände beso gung
die
En scheidung
de
Meh hei
de
Wähle
du chaus
ü
eine
Beso gung
du ch
die
Bundeslände
lau en;
bei
übe wiegend
nega i en
in e ju is-
dik ionalen
E ek en
bei
Bundeslände beso gung
wi d
die
Anziehungs-
k a
des
zen alen
E a s
e s ä k .
Dies
is
ein
öllig
ande es
E gebnis
als
die
eingangs
e wähn e
adi ionelle
Au assung,
nach
de
sowohl
posi i e als auch
nega i e
in e ju isdik ionale
E ek e
als
Beg ündung
ü
eine
"Anziehungsk a
des
zen alen
E a s"
he angezogen
we den.
En sp echende
Ablei ungen
sind
auch
in
ande en
Fällen
möglich.
Die
Nu zenquo ien en
weisen
jeweils
einen
Ko ek u e m
au ,
de
au
die
in e ju isdik ionalen
ex e nen
E ek e
zu ückzu üh en
is .
Alle dings
wi d
das
E gebnis
diese
Modellansä ze
nich
einem
ge-
sam wi scha lichen
Op imum
en sp echen.
Denn
es
handel
sich
ja
"nu "
um
indi iduelle
Gleichgewich sansä ze,
de en
Resul a
eine
be-
s imm e
poli ische
En scheidung
zuguns en
eines
Angebo s
sei ens
des
Bundes
ode
de
Bundeslände
is .
Und
im
Falle
ex e ne
E ek e
üh-
en
ja
die
indi iduellen
Gleichgewich sen scheidungen
g undsä zlich
nich
zum
sozioökonomischen
Op imum.
In
diesem
Sinne
is
die
oben
ange-
üh e
und
auch
on
mi
e e ene
adi ionelle
Au assung
in
ih em
heo e ischen
Rahmen
du chaus
ko ek .
Die
hie
da ges ell e
Theo ie
dagegen
bie e
eine
E klä ung
ü
bes imm e
subop imale
Ve hal ens-
weisen
bei
En scheidungen
übe
Zen alisie ung
ode
Dezen alisie ung.
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94
Die e Bös
ale n
E ek "
s e s
in
einem
mi
dem
einen
ho izon alen
Finanzaus-
gleich
zwischen
Gebie skö pe scha en
de
gleichen
Ebene
behandel
we den
49•
Die
Auswi kungen
solche
Finanzausgleichszuweisungen
au
die
Al-
loka ion
on
Ressou cen
und
au
die
Realisie ung
on
Gleichhei spos u-
la en
sind
Gegens and
dieses Abschni s.
1.
En scheidungssubjek e
im
ho izon alen Finanzausgleich
Vo
eine
Behandlung
on
Zielen
des
ho izon alen
Finanzausgleichs
is
z.unächs
zu
e klä en,
welches
En scheidungssubjek
diese
Ziele
o -
mulie .
Ich
sp eche
hie bei
on
eine
"Ziel unk ion
de
ö en lichen
Hand",
wenn
Zuweisungen
an
Gebie skö pe scha en
au g und
on
P ä-
e enz o s ellungen
eine
übe geo dne en
Gebie skö pe scha
(Bund)
e olgen
ode
wenn
diese
P ä e enz o s ellungen
du ch
Ve handlungen
zwischen
den
einzelnen
(G uppen
de )
Gebie skö pe scha en
en wickel
wu den.
Fü
die
Auswi kungen
on
e schiedenen
Finanzausgleichszu-
weisungen
kann
abe
auch
die
"Ziel unk ion
de
emp angenden
Ge-
bie skö pe scha "
maßgeblich
we den,
wobei
allweise
ge ade
das
Zu-
sammenspiel
de
Ziel o s ellungen
de
ö en lichen
Hand
und
de
emp-
angenden
Gebie skö pe scha
on
besonde em
In e esse
is .
Die
Ziel o s ellungen
de
ö en lichen
Hand
können
sich
en wede
au
bes imm e
Gebie skö pe scha en
beziehen
ode
au
einzelne
Indi i-
duenso.
Demen sp echend
wü den
auch
Finanzzuweisungen
im
e s en
Falle
an
Gebie skö pe scha en,
im
zwei en
Falle
dagegen
an
Indi i-
duen
gehen.
G undgedanke
de
zwei en
Maßnahme
wä e
es,
die
Ein-
wohne
eine
Gebie skö pe scha
o
une wünsch en
inanzpoli ischen
Ak i i ä en
eben
diese
Gebie skö pe scha
zu
schü zen.
Es
muß
alle -
dings
in
jedem
Falle
un e such
we den,
wiewei
die
ökonomischen
Auswi kungen
eine
Zuweisung
an
Indi iduen
nich
iden isch
sind
mi
den
ökonomischen
Wi kungen
on
Zuweisungen
an
Gebie skö pe -
scha enSI.
In
gleiche
Weise
können
sich
auch
die
Ziel o s ellungen
de
emp an-
genden
Gebie skö pe scha en
an
Va iablen
aus ich en,
die
ü
die
Ge-
bie skö pe scha en
de inie
we den,
ode
an
Va iablen,
die
ü
ein-
zelne
Indi iduen
de inie
we den.
E s e es
is
e wa
dann
de
Fall,
49
Vgl. dazu
e wa
H.
Zimme mann
und
K.-D.
Henke:
Finanzwissenscha ,
München
1975,
S.90,
94
-
99.
so
Vgl.
R.
A.
Musg a e:
App oaches
o
a Fiscal Theo y o Poli ical Fede al-
ism, in: Public Finances: Needs, Sou ces,
and
U iliza ion, P ince on
1961,
S.
97-122.
51 Vgl.
D.
F.
B adjo d
und
W.
E.
Oa es: The Analysis o Re enue
Sha ing
in a New App oach o Collec i e Fiscal Decisions, in: The Qua e ly
Jou nal
o Economics
I"XXXV
(1971),
S.
416
-
439.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44166-2 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:48

Zu
Theo ie des Finanzausgleichs
95
wenn
Ziel o s ellungen
eine
Gebie skö pe scha
hinsich lich
des
Ge-
sam um anges
de
on
ih
angebo enen
Gü e
im
Ve gleich
zum
p i-
a en
Sek o
in
ih em
Be eich
he angezogen
we den,
wobei
du chaus
auch
"me i o ische"
Bewegg ünde
de
Gebie skö pe scha en
bzw.
ih e
Regie ung
maßgeblich
we den
können.
Le z e es
wä e
e wa
de
Fall,
wenn
die
Ziel o s ellungen
eine
Gebie skö pe scha
sich
an
eine
indi-
iduellen
Gleichbehandlung
ih e
Einwohne
im
Hinblick
au
S aa s-
au wendungen
aus ich e .
In
diese
A bei
besch änke
ich
mich
da au ,
die
Auswi kungen
on
Finanzausgleichszuweisungen
anhand
solche
Ziel o s ellungen
zu
ana-
lysie en,
die
sich
au
Gebie skö pe scha en
und
nich
au
Indi iduen
beziehen
52
•
Ausgeschal e
is
dami
o
allem
die
Diskussion
um
die
heo e ischen
Konzep e
on
Buchanan
und
Tiebou .
Die
Schwie igkei
de
Gleichbehandlung
de
einzelnen
Indi iduen
in
öde alis ischen
Wi scha so dnungen
en s eh
ja
dadu ch,
daß
jedes
Indi iduum
e schiedenen
Ebenen
on
Gebie skö pe scha en
angehö .
Wenn
sich
nun
Gleichhei s o s ellungen
nu
au
Gebie skö pe scha en
beziehen, so
können
die
einzelnen
Indi iduen
insgesam
dennoch
un e -
schiedlich
behandel
sein,
je
nach
de
Zugehö igkei
zu
e schiedenen
solchen
Gebie skö pe scha en.
De
bekann es e
Vo schlag
zu
Lösung
diese
P obleme
s amm
on
J. M.
Buchanan
53•
Nach
Buchanan
soll e
o z
Zugehö igkei
zu
e schie-
denen
Gebie skö pe scha en
nied ige en
Ranges
jedem
Indi iduum
insgesam
ein
gleiches " iskalisches
Residuum"
zukommen.
Als
solches
iskalisches
Residuum
de inie
Buchanan
die
Di e enz
zwischen
den
Nu zen
aus
ö en lichen
Leis ungen
und
den
Kos en,
e wa
in
Fo m
on
S eue n,
die
ü
diese
Leis ungen
au geb ach
we den
müssen.
Gleich-
hei
des
iskalischen
Residuums
wü de
danach
nich
e hinde n,
daß
Gebie skö pe scha en
un e schiedlich
hohe
S eue n
einheben,
wenn
nu
die
en sp echenden
ö en lichen
Leis ungen
auch
en sp echend
so
abge-
s u
wä en,
daß
die
Nu zen-Kos en-Di e enz
übe all
gleich is .
Das
einzelne
Indi iduum
hä e
dann
die
Möglichkei ,
du ch
Wande ungen
on
eine
Gebie skö pe scha
zu
ande en
zu
bes immen,
ob
es
liebe
in
eine
Gebie skö pe scha
mi
hohen
ö en lichen
Leis ungen
und
en -
sp echend
hohen
S eue n
wohn
ode
in
eine
Gebie skö pe scha
mi
52
Eine gewisse Mi els ellung nehmen hie bei jene Fälle ein, bei denen es
zwa um Gebie skö pe scha en geh , abe
zu
De ini ion
de
Ziel unk ionen
P o-Kop -G ößen on Va iablen he angezogen we den, die sich
au
Gebie s-
kö pe scha en beziehen.
53 J.
M.
Buchanan: Fede alism
and
Fiscal Equi y, in: The Ame ican Eco-
nomic Re iew
XL
(1950),
S.
583
-
599;
wiede abged uck in:
J.
M.
Buchanan:
Fiscal Theo y
and
Poli ical Economy, Chapel Hill
1960,
S.
170
-
189.
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96
Die e Bös
nied igen
ö en lichen
Leis ungen
und
en sp echend
nied igen
S eue n.
Diese
Wande ungs
aspek
s eh
im
Zen um
de
Theo ie
on
Tiebou 54•
Sowei
in
de
P axis
eine
Du chse zung
diese
Gleichhei skonzep ion
du ch
Wande ungen
nich
möglich is ,
müß e
dies
du ch
zusä zliche
zen als aa liche
S eue n
und
Sub en ionen
an
die
Indi iduen
(nich
an
die
Gebie skö pe scha en)
ausgeglichen
we den.
Die
p ak ische
Realisie ung
eines solchen
Plans
im
deu schen
Sp ach-
aum
s ünde
o
den
P oblemen
de
ge inge en
Mobili ä
de
Indi i-
duen
(es
handel
sich
um
ypische
US-ame ikanische
Theo ien).
Im
deu -
schen
Sp ach aum
könn en
solche
inanzausgleichsbeding en
Wande un-
gen
speziell
Folgen
eine
di e enzie en
Un e nehme bes eue ung
bzw.
Un e nehme begüns igung
du ch
In as uk u
sein.
O swechsel
on
Nich un e nehme haushal en
wä en
dann
allen alls
eine
Sekundä wi -
kung
eine
Ve lage ung
on
Un e nehmungen.
(O swechsel
on
Nich -
un e nehme haushal en
dü en
in
unse en
Be eichen
o
allem
be u -
lich
beding
sein.)
Ansons
dü e
ein
Wande ungsmodell
nach
Tiebou
in
unse en
Be eichen
speziell
ü
Konsumen enwande ungen
inne halb
on
S ad egionen
anwendba
sein.
2. Finanzie ung de s aa sausgaben du m eigene Abgaben
und du ch Finanzzuweisungen
2.1.
Die g undlegenden Bilanzgleichungen
Wi
gehen
im
olgenden
on
eine
Be ach ung
eine
Meh zahl
on
Gebie skö pe scha en
de
gleichen
Ebene
(e wa
den
Lände n
eines
Bundess aa es
ode
den
Gemeinden
eines
Bundeslandes)
aus
und
indi-
zie en
diese
mi
b =
1,
...
, B.
In
jede
solchen
Gebie skö pe scha
sei
jeweils
eine
Bilanzgleichung
ü
den
p i a en
und
ü
den
ö en lichen
Sek o
de inie .
Die
Bilanzgleichung ü den p i a en
Sek o
lau e:
(2-1)
P2x2b
= Yb -
TAb
-
TB
b•
P2:
P eis des on den p i a en Un e nehmungen in diese Gebie skö -
pe scha angebo enen
und
on den Konsumen en diese Gebie s-
kö pe scha konsumie en "Uni e salgu es"
x2b:
Menge dieses p i a en Gu es, die
in
de be e enden Gebie skö pe -
scha konsumie
wi d
54
C.
M.
Tiebou : A
Pu e
Theo y
o
Local Go e nmen Expendi u es, in:
Jou nal o Poli ical Economy
64
(1956), S. 416 -424. Zu de in ensi en Dis-
kussion, die sich
an
diese A bei angeschlossen ha , sei au Da s ellung
und
Li e a u hinweise bei W. Oa es: Fiscal Fede alism, a.a.O.,
S.
49 -52, 126 -128
und
163 -179 e wiesen, sowie au den jüngs en Au sa z on P. Pes ieau: The
Op imali y Limi s o he Tiebou Model, in: W. Oa es (ed.): The Poli ical
Economy o Fi:scal Fede alism, a.a.O.,
S.
173 -186.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44166-2 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:48
Zu
Theo ie
des
FinanzausgleiChs 97
Y
b:
egionales
B u osozialp oduk
bei
ausgegliChene
"Zahlungsbilanz"
mi
den
üb igen
Regionen
TAb: egionales
Au kommen
an
Gemeinscha sabgaben
55
TB
b: egionales
Au kommen
an
eigenen
Abgaben
56
Die
Bilanzgleichung ü
den
ö en lichen
Sek o
lau e:
Ab:
S aa sausgaben
clb:
Kos en
je
Mengeneinhei
de
P oduk ion
des
"Uni e salgu es",
das
on
de
Gebie skö pe scha
b
angebo en
wi d
xlb:
Menge dieses Uni .e salgu es, das
on
de
be e enden
Gebie skö -
pe scha
angebo en
wi d
und
on
den
Konsumen en
diese
Gebie s-
kö pe scha
konsumie
wi d
Sb:
Summe
alle
Finanzausgleichszuweisungen
an
die
be e ende
Ge-
bie skö pe scha
Die
Finanzie ung
de
S aa sausgaben
e olge
also
zum
Teil
aus
eige-
nen
Abgaben,
zum
Teil
aus
Finanzausgleichszuweisungen
sei ens
übe -
geo dne e
ode
gleich angige
Gebie skö pe scha en
57•
Jede
Gebie s-
kö pe scha
wi d
hie bei
e schiedene
Finanzausgleichszuweisungen
e hal en,
so
daß
(2-3)
wobei
k = 1,
.•.
, K
de
Lau index
de
e schiedenen
Typen
on
Fi-
nanzausgleichszuweisungen
is .
Hie bei
un e scheiden
wi
zwischen
Schlüsselzuweisungen
und
Be-
da szuweisungen
58•
55
Diese
Te minus
e aß
also
e wa
die
"Gemeinscha s eue n"
in
de
Bun-
des epublik
Deu schland
bzw.
die
"gemeinscha lichen
Bundesabgaben"
in
Ös e eich (Ve bundsys em).
56
Diese
Te minus
e aß
jene
Abgaben,
bei
denen
de
einhebenden
Ge-
bie skö pe scha
die
E agshohei
zus eh
(in
e schiedenen
Fo men
des
T ennsys ems).
Hie he
gehö en
also
e wa
die
"Lände s eue n"
("Gemeinde-
s eue n")
und
sons ige
Abgaben
nach
dem
T ennsys em
in
de
Bundes epu-
blik
Deu schland
bzw.
die
"ausschließlichen
Landesabgaben"
("ausschließliche
Gemeindeabgaben")
in
Ös e eich.
57 Es
e olg
also
keine
K edi au nahme,
keine
En nahme
aus
Rücklagen;
es
we den
auch
keine
E spa nisse
(Übe schüsse) gebilde .
58 Vgl. D. Bös: Ökonomische
K i e ien
und
Au eilungsschlüssel
im
ho i-
zon alen
Finanzausgleich,
in:
Zei sch i
ü
Na ionalökonomie
30
(1970),
S. 357 -406. (Zugleich
zwei e
Teil
des
Buches D.
Bös:
Eine
ökonomische
Theo ie
des Finanzausgleichs,
Wien-New
Yo k
1971, S. 59
-136.)
Bezogene
S elle
au
S. 374 -
384
(S.
76
-
86).
7
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpolibk
96/1
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98
Die e Bös
2.2.
Schlüsselzuweisungen
Bei
Schlüsselzuweisungen
wi d
on
o nhe ein
ein
bes imm e
Au -
eilungsschlüssel
ü
die
Zu eilung
on
Mi eln
es gese z .
Als
beson-
de s
wich ig
soll
die
allgemeine
E ags eilung
speziell
he o gehoben
we den;
alle
ande en
Schlüsselzuweisungen
wollen
wi
als
Sub en ions-
(schlüssel)zuweisungen
zusammen assen.
Die
allgemeine
E ags eilung
(im
Rahmen
des
S eue e bundes)
is
eine
Zuweisung
ohne
Zweckbindung,
bei
de
on
o nhe ein
ein
be-
s imm e
Au eilungsschlüssel
es geleg
wi d,
de
das
Ausmaß
de
Fi-
nanzausgleichszuweisungen
au g und
de
An eile
(Quo en)
de
einzel-
nen
Gebie skö pe scha en
an
bes imm en
Indika o en
des
Finanzbe-
da s
und
de
Finanzk a
es leg . Typische
Indika o en
des
Finanzbe-
da s
sind
Volkszahl,
" e edel e"
Volkszahlen
(die
im
allgemeinen
einen
Finanzbeda
un e s ellen,
de
übe p opo ional
zu
Volkszahl
ans eig ),
allweise
auch
S aßenlängen,
Zahl
de
Schulkinde
USW.
59•
Typische
In-
dika o en
de
Finanzk a
sind
egionale
S eue au kommensg ößen
6o•
In
de
Bundes epublik
Deu schland
und
in
Ös e eich
wi d
dieses
Sy-
s em
bei
de
Au eilung
de
E äge
bes imm e
Gemeinscha sabgaben
au
Lände
bzw.
Gemeinden
angewand .
Fü
jede
einzelne
solche
Ge-
meinscha sabgabe
we den
meis
in
un e schiedliche
Weise
e schie-
dene
Indika o en
des
Finanzbeda s
und
de
Finanzk a
he angezogen.
Ein
ein aches
hypo he isches
Beispiel
könn e
e wa
lau en:
Die
Lände
eines
S aa es
e hal en
45
(J/o
de
Gesam einnahmen
de
Lohn-
und
e -
anlag en
Einkommens eue
und
40
{J/o
de
Gesam einnahmen
de
Um-
sa zs eue .
Die
den
Lände n
insgesam
danach
zus ehenden
Finanzmi el
aus
de
Lohn-
und
e anlag en
Einkommens eue
we den
dann
au
die
einzelnen
Lände
nach
dem
Ve häl nis
de
egionalen
S eue au kom-
men
au ge eil .
Die
den
Lände n
insgesam
danach
zus ehenden
Finanz-
mi el
aus
de
Umsa zs eue
we den
au
die
einzelnen
Lände
zu
75
°/0
nach
dem
Ve häl nis
de
Einwohne zahl
au ge eil ,
die
es lichen
25
%
nach
dem
Ve häl nis
des
egionalen
Au kommens
an
Lohn-
und
e an-
lag e
Einkommens eue .
(Im
allgemeinen
wi d
ein
solches
Sys em
de
allgemeinen
E ags eilung
dann
noch
du ch
ein
Sys em
on
Sub en-
ionszuweisungen
on
inanzs ä ke en
an
inanzschwache
Lände
ode
om
Bund
an
inanzschwache
Lände
e gänz .)
In
den
USA
wi d
ü
die
Zwecke
de
allgemeinen
E ags eilung
(gene al
e enue
sha ing
61
)
ein
on
o nhe ein
es gese z e
Teil
de
59 Vgl.
dazu
D. Bös:
Ökonomische
K i e ien
und
Au eilungsschlüssel
im
ho izon alen
Finanzausgleich,
a.a.O., S. 362 -370 (S.
64
-72).
60 Vgl.
dazu
D. Bös:
Ökonomische
K i e ien
und
Au eilungsschlüssel
im
ho izon alen
Finanzausgleich,
a.a.O., S. 370 -374 (S.
72
-76).
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Zu
Theo ie
des Finanzausgleichs 99
Einnahmen
aus
de
Fede al
indi idual
income
ax
gewidme .
Die
Au -
eilung
au
die
einzelnen
Lände
e olg
dann
un e
He anziehung
de
An eile
de
Lände
an
den
Gesam ealisa ionen
bes imm e
Indika o -
a iablen
62•
Alle
ande en
Schlüsselzuweisungen
auße
den
oben
ange üh en
Fällen
de
allgemeinen
E ags eilung
wollen
wi
als
Sub en ionszu-
weisungen
bezeichnen
63 ;
inso e n
handel
es
sich
um
eine
Res ka ego ie.
Auch
bei
diesen
Sub en ions(schlüssel)zuweisungen
we den
on
o n-
he ein
geeigne e
Indika o en
gewähl ,
mi
de en
Hil e
die
Schlüssel
ü
die
Zuweisung
de inie
we den.
Besonde s
ypisch
is
de
Fall,
daß
ein-
zelnen
Lände n
ein
bes imm e
P ozen sa z
de
Di e enz
zwischen
eine
Maßzahl
des
Finanzbeda s
und
eine
Maßzahl
de
Finanzk a
ode
eine
Maßzahl
eines
no mie en
mi le en
Finanzbeda s
zugewie-
sen
wi d
64•
Es
gib
e schiedens e
Typen
solche
Sub en ionszuweisungen
(wi
wollen
sie
s e s
mi
SZ
bezeichnen).
Wich igs e
Un e schiede
sind
hie ü
e wa
olgende:
-
Die
Zuweisung
kann
zweckgebunden
sein
ode
nich .
-
Die
insgesam
ü
eine
bes imm e
Sub en ionszuweisung
zu
Ve -
ügung
s ehende
Summe
kann
ap io i
limi ie
sein:
(2-4)
~
SZ'b
=
SZ~
b I 1
SZ~~
0 .
Is
SZ~
=
0,
so
bedeu e
das
Sys em
de
be e enden
Sub en ionszuwei-
sung
einen
in e nen
Ausgleich zwischen
den
Gebie skö pe scha en,
bei
dem
eine
Reihe
on
Kö pe scha en
begüns ig ,
ande e
dagegen
belas e
we den.
61
Wäh end
die allgemeine
E ags eilung
e wa
in
de
Bundes epublik
Deu schland
und
in
Ös e eich
ein
sei
langem
einge üh es
Sys em
da s ell ,
is sie
in
den
USA
e s
1972
mi
dem
S a e
and
Local
Fiscal
Assis ance
Ac
einge üh
wo den. Vgl.
zu
diese
E ags eilung
in
den
USA als einige
we-
sen liche
Publika ionen
aus
eine
g oßen Vielzahl: H. S. Reuss:
Re enue-
Sha ing-C u ch
o
Ca alys
o
S a e
and
Local
Go e nmen s,
New
Yo k-
London 1970;
eh.
J. Goe z:
Wha
is
Re enue
Sha ing?,
Washing on
1972;
R.
E.
Thompson:
A New
E a
in
Fede alism?, Washing on 1973;
O.
G.
S olz:
Re enue
Sha ing
-Legal
and
Policy Analysis,
New
Yo k
-
London
1974
(b ing
un e
ande em
als
Anhang
den
Wo lau
des
oben
e wähn en
S a e
and
Local Fiscal Assis ance Ac );
W.
E.
Oa es (ed.):
Financing
he
New
Fede-
alism,
New
Yo k
and
London
1975.
62
Au
Sonde p obleme,
wie
die Un e schiede zwischen
de
Sena e-
und
de
House- o mula
sei
an
diese
S elle nich eingegangen. Vgl.
dazu
e wa
R.
R. Reischaue :
Gene al
Re enue
Sha ing
-
The
P og am's
Incen i es,
in:
W.
E.
Oa es (ed.):
Financing
he
New
Fede alism, a.a.O., S.
40
-
87.
63 Man beach e, daß
die
US-ame ikanische
Li e a u
alle
solchen
Zuweisun-
gen als
"g an "
bezeichnen.
64 Eine Vielzahl
on
Beispielen
hie ü
bie e
R.
A.
Musg a e, a.a.O.
7'
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100
Die e Bös
Is
kein
Pla ond
SZ~
o gesehen,
so
e gib
sich
die
Gesam höhe
de
Finanzzuweisungen
e s
ex
pos
au g und
des
ealisie en
Ausmaßes
de
maßgeblichen
Indika o a iablen
66•
Au g und
de
obigen
Aus üh ungen
is
es
möglich,
daß
sich
diese
Sub en ionszuweisungen
"selbs
inanzie en".
Sind
dagegen
ü
diese
Zuweisungen
insgesam
zusä zliche
Finanzmi el
e o de lich, so
we den
diese
om
Bund
au geb ach ,
en wede
aus
eine
Quo e
de
Gemein-
scha sabgaben
ode
aus
seinen
eigenen
Abgaben
ode
du ch
Anleihe-
inanzie ung.
2.3.
Beda szuweisungen
Als
zwei e
G uppe
neben
den
Schlüsselzuweisungen
seien
die
Be-
da szuweisungen
66
ange üh .
Diese
dienen
jeweils
de
Deckung eines
bes imm en
au e enden
Beda s,
ohne
daß
da ü
ein
Schlüssel
es -
geleg
wi d.
Ih e
Vo züge
liegen
namen lich
in
de
Flexibili ä
ih e
Handhabung
(z.
B.
bei
eine
Zuweisung
on
Finanzmi eln
ü
Ka a-
s ophenschäden,
Zi ilschu z
ode
zu
Fö de ung
wi scha lich
un e -
en wickel e
Gebie e
usw.).
Auch
hie
können
e schiedens e
Ausges al-
ungen
bes ehen,
Zweckbindung
wi d
de
Regel all sein,
die
Gesam -
summe
de
ü
einen
bes imm en
Zweck
zu
Ve ügung
s ehenden
Mi -
el
kann
on
o nhe ein
es s ehen
ode
nich
usw.
2.4.
Zu
wei e en
Vo gangsweise
Gese zliche
Regelungen
des Finanzausgleichs zeichnen sich
im
all-
gemeinen
du ch
jene
g oße
Komplizie hei
aus, die die
Eigena
solche
Gese zesma e ien
is ,
die
im
Ve handlungswege
zwischen
e schiedenen
In e esseng uppen
(hie :
G uppen
on
Gebie skö pe scha en)
e s ell
we den.
Eine
olls ändige
Typologie solche
Finanzausgleichszuweisun-
gen
is
in
diese
A bei
nich
beabsich ig .
Ansä ze
zu
eine
solchen
können
bei
Musg a e
67 ,
BÖS
68,
Le
G and
69
ge unden
we den.
65
Fü
Diskussion
im
deu schen
Sp ach aum
zu
eng
is
hie
R. A. Musg a e,
a.a.O.,
de
s e s
SZ1 = 0 se z .
Diese
Res ik ion
schal e
wesen liche
Fälle
on
Sub en ionszuweisungen
aus.
Daß
R. A. Musg a e, a.a.O. (1961!)
den
Fall
de
E ags eilung
nich
behandel ,
e klä
sich
da aus,
daß
diese
Typ
on
Finanzausgleichszuweisungen
in
den
USA
e s
ab
1972
einge üh
is .
66 Vgl. D. Bös: Ökonomische
K i e ien
und
Au eilungsschlüssel
im
ho i-
zon alen
Finanzausgleich,
a.a.O., S.
377
.
(S.
79
.,
107,
122
.).
67 R. A. Musg a e, a.a.O.
68 D. Bös:
Ökonomische
K i e ien
und
Au eilungsschlüssel
im
ho izon alen
Finanzausgleich,
a.a.O.
69
J.
Le
G and:
Fiscal
Equi y
and
Cen al
Go e nmen
G an s
o
Local
Au ho i ies,
in:
Economic
Jou nal
85
(1975),
S.
531-
547. Vgl.
dazu
auch
den
"In e change"
zwischen
J. R. A onson
und
J.
LeG and,
in:
Economic
Jou nal
87
(1977), S.
774
-
782.
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Zu
Theo ie des Finanzausgleichs 101
In
diese
A bei
geh
es
dagegen
da um,
Alloka ions-
und
Ve ei-
lungswi kungen
on
Finanzausgleichszuweisungen
zu
diskuüe en.
Hie -
ü
wi d
ein
Ins umen a ium
en wickel ,
das
allgemein
anwendba
is .
Die
Vo gangsweise
eine
solchen
Anwendung
wi d
dann
pa adigma isch
anhand
zweie
spezielle
Fo men
on
Finanzausgleichszuweisungen
au -
gezeig ,
nämlich
(i)
einem
ein achen
Fall
de
E ags eilung.
Au ge eil
we den
dabei
jene
Finanzmi el,
die
au g und
des
S eue e bundes
de
be ach e en
G uppe
on
Gebie skö pe scha en
insgesam
aus
dem
Au kommen
an
Gemeinscha sabgaben
zus ehen
(TA(B).
Diese
Mi el
we den
un e
Ve -
wendung
eine
einzigen
Indika o a iablen
au ge eil ,
wi
sp echen
om
Au eilungsk i e ium
Kb.
Anhand
dieses
Au eilungsschlüssels
können
dann
die
alloka i en
und
dis ibu i en
Wi kungen
gezeig
we den,
die
eine
Au
eilung
lediglich
anhand
des
ge ade
be ach e en
K i e iums
nach sich zöge
(e wa
anhand
des
egionalen
Abgabenau kommens
ode
de
Einwohne zahl).
Die
Au
eilung
e olg
also
nach
dem
p ozen uellen
An eil
Pb
de
einzelnen
Gebie skö pe scha
am
be ach e en
K i e ium:
(2-5)
Kb
SA
b =
Pb
TA(B) =
~
K
TA(B),
b b
womi
sich
aus
dem
obigen
be ei s
e gib ,
daß
(2-6)
~
SA
b = TA(B) .
b
Das
bedeu e ,
daß
wi
uns
au
die
in
de
Bundes epublik
Deu sch-
land
und
in
Ös e eich
maßgebliche
Fo m
de
allgemeinen
E ags ei-
lung
besch änken,
bei
de
jeweils
das
Gesam au kommen
eine
Gemein-
scha sabgabe
au ge eil
wi d,
nich
eine
on
o nhe ein
ixe
Summe
on
Finanzmi eln.
(ü)
eine
ein achen
Sub en ionszuweisung
in
P ozen
de
eigenen
Abgaben
eine
Gebie skö pe scha
(ma ching
g an )
(2-7)
SZb
= k •
TB
b k > 070 •
Eine
Sub en ionszuweisung
dieses
Typs
is
nu
möglich,
wenn
die
hie ü
e o de lichen
Finanzmi el
on
ande e
Sei e
au geb ach
we -
70 Wi d bei eine Sub en ionszuweisung di ek
an
den eigenen Abgaben
angeknüp , so is meis k E (0,1) sinn oll. Handel es sich bei
de
obigen
Fo mel dagegen
um
eine Um echnung aus eine p ozen uellen Be eiligung
de übe geo dne en Kö pe scha
an
den Ausgaben
de
un e geo dne en
Kö pe scha
SZb
=
k'
. Ab, so is k > 1 du chaus sinn oll. (Wenn
Ab
=
TB
b
+
SZb
können
wi
se zen
Ab
=
1/(1
-k').
TB
b =
TB
b
+SZb
ode
SZb
=
k'l
(1
-k').
TB
b = k .
TB
b.
Fü
k'
= 0,9
is
dann
abe
e wa
k = 9.)
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102
Die e
Bös
den,
im
Regel all
on
eine
übe geo dne en
Gebie skö pe scha .
Bei
de
ange üh en
Fo m
de
Zuweisung
s eh
nun
e s
am
Ende
eine
Pe-
iode
es ,
wie iel
au g und
diese
Sub en ionsbes immungen
auszu-
zahlen
wa .
Wenn
dies
dem
Wi scha spoli ike
de
übe geo dne en
Gebie skö pe scha
une wünsch
is ,
so
kann
ein
ixe
Pla ond
SZO
ü
diese
Zuweisung
einge üh
we den.
Eine
solche
Sub en ionszuweisung
mi
ixem
Pla ond
kann
dann
auch
ein
ein
ho izon ale
Finanzausgleich
sein
(SZO
=
0).
Eine
Regelung
mi
ixem
Pla ond
könn e
e wa
olgend
aussehen:
(2-8)
(2-9)
SZO~
0 .
Hie bei
is
s
ein
ü
alle
am
Ausgleich
be eilig en
Gebie skö pe scha -
en
gleiche
S eue sa z,
de
au
eine
en sp echend
gewähl e
S eue basis
Bb
bezogen
wi d.
Diese
S eue basis
kann
die
gleiche sein,
die
ü
die
eigenen
Abgaben
de
Gebie skö pe scha
maßgeblich
is , es
könn e
abe
e wa
auch
das
egionale
Volkseinkommen
he angezogen
we den.
Addie en
wi
Gleichung
(2
-
8)
übe
alle
b, so
können
wi
s
e -
mi eln
(2-10)
so
daß
e wa
s < 0 (Sub en ion),
wenn
SZO>
k
~
TBb .
Dahe
is
(2-11)
3. Alloka ionswi kungen
on
Finanzausgleichszuweisungen
Wie
wi ken
Finanzausgleichszuweisungen
au
die
Ausgabenpoli ik
bzw.
au
die
Ausnü zung
de
eigenen
S eue quellen
sei ens
de
emp an-
genden
Gebie skö pe scha ?
Diese
Alloka ionswi kungen
de
Finanz-
ausgleichszuweisungen
s ehen
in
de
le z en
Zei 71
in
in ensi e
Dis-
kussion.
71
Vgl.
J.
A.
Wilde:
The
Expendi u e
E ec s
o
G an s-in-Aid
P og ams,
in:
Na ional
Tax
Jou nal
21
(1968), S. 340 -348; J.
A.
Wilde:
G an s-in-Aid:
The
Analysis
o
Design
and
Response,
in:
Na ional
Tax
Jou nal
24 (1971),
S. 143 -155; W. E.
Oa es:
Fiscal
Fede alism,
a.a.O., S.
65
-118; E.
M.
G am-
lieh:
In e go e nmen al
G an s:
A
Re iew
o
he
Empi ical
Li e a u e,
in:
W. E.
Oa es
(ed.):
The
Poli ical
Economy
o
Fiscal
Fede alism,
a.a.O.,
S. 219 -239.
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Zu
Theo ie des Finanzausgleichs
103
Wi
müssen
hie bei
un e scheiden,
ob
wi
mi
!l'lusg a e
nu
on
de
wi scha spoli ischen
Ziel unk ion
de
ö en lichen
Hand
ausgehen
72
ode
auch
die
Ziel o s ellungen
de
emp angenden
S elle
be ücksich-
igen.
(Hie
is
sei
Wilde
73
o
allem
die
Indi e enzku enanalyse
üblich.)
Diese
beiden
Ansä ze,
die
im
olgenden
behandel
we den
sol-
len,
cha ak e isie en
zwei
ypische
G undeins eIlungen,
namen lich
zum
Ve häl nis
zwischen
übe -
und
un e geo dne e
Gebie skö pe -
scha .
In
jenem
Ansa z,
de
lediglich
on
de
wi scha spoli ischen
Ziel-
unk ion
de
ö en lichen
Hand
ausgeh ,
wi d
s e s
angenommen,
daß
die
on
de
un e geo dne en
Gebie skö pe scha
eingehobenen
eigenen
Finanzmi el
TBb
eine
gegebene
G öße
sind.
Ein
solche
Ansa z
is
dann
eine
augliche
Besch eibung
de
Reali ä ,
wenn
die
emp angenden
Gebie skö pe scha en
en wede
au g und
des
Finanzausgleichs ech s
nich
die
Möglichkei
haben,
ih
Au kommen
an
eigenen
Abgaben
je-
weils
elas isch
den
Zuweisungen
anzupassen
ode
wenn
sie
au g und
de
Finanzausgleichsp axis
on
eine
solchen
Möglichkei
nich
Ge-
b auch
machen.
Zumindes
le z e es
dü e
in
de
Bundes epublik
Deu schland
und
in
Ös e eich
wei es gehend
zu e en.
Fü
die
Bundes-
epublik
Deu schland
und
Ös e eich
kommen
wi
dahe
(noch)
mi
eine
Analyse
a
la
Musg a e
74 aus.
Wi
behandeln
diesen
Typ
on
Analyse
in
Punk
3.1.
Dies
is
deswegen
so wich ig,
weil
sich
dami
die
heo e ische
Basis
ü
die
Bundes epublik
Deu schland
und
ü
Ös e eich
g undlegend
abheb
on
de
neue en
US-ame ikanischen
Li e a u .
Diese
geh
on
de
"mündigen"
emp angenden
Gebie skö pe scha
aus,
die
bei
Emp-
ang
on
Finanzausgleichszuweisungen
in
elas ische
Weise
ih e
eigenen
Abgaben
anpassen,
also
eduzie en
ode
e höhen
wi d.
Um
diesen
Ta -
bes and
zu
e assen,
muß
in
den
einschlägigen
Modellen
s e s
auch
die
inanzpoli ische
Ziel o s ellung
de
emp angenden
Gebie skö pe scha
be ücksich ig
we den.
Wi
behandeln
diesen
Typ
on
Analyse
in
Punk
3.2.
Du ch
die
Gegenübe s ellung
diese
un e schiedlichen
Alloka ions-
wi kungen
we den
zum
einen
die
ökonomischen
Implika ionen
solche
un e schiedliche
Finanzausgleichssys eme
au gezeig .
Zum
ande en
wi d
dami
jenes
g undlegende
Ma e ial
gebo en,
das
es
du chzudenken
gäl e,
wenn
eine
e en uelle
Ände ung
eines
Finanzausgleichssys ems
in
Rich ung
s ä ke e
Handlungs eihei
de
un e geo dne en
Gebie skö -
pe scha en
in
de
Bundes epublik
Deu schland
und
in
Ös e eich
zu
Diskussion
s ünde.
72 R.
A.
Musg a e,
a.a.O.
73
J.
A.
Wilde:
The Expendi u e E ec s o G an s-in-Aid P og ams, a.a.O.
74
R.
A.
Musg a e,
a.a.O.
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110 Die e Bös
(3-13)
was
in
i gendeine
Weise
ü
den
Gesam um ang
on
Finanzausgleichs-
zuweisungen
s e s
zu e en
wi d.
Gehen
wi
nun
au
die
eingangs
schon
e wähn e
F ages ellung
zu-
ück:
Wie
e ände n
sich
die
Ausgaben
de
be ach e en
Gebie skö pe -
scha
bzw.
die
Ausnü zung
de
eigenen
Abgabenquellen,
wenn
sich
die
Finanzausgleichszuweisungen
e ände n?
Nun
is
zwa
in
dem
on
uns
je z
be ach e en
Op imie ungsansa z
de
Gebie skö pe scha
das
Aus-
maß
de
Ausnü zung
de
eigenen
Abgabenquellen
eine
Ins umen a-
iable,
nach
wie
o
is
abe
au g und
de
inanzausgleichsgese zlichen
Regelungen
de
Kausali ä szusammenhang
zwischen
Finanzausgleichs-
zuweisungen
und
eigenem
Abgabenau kommen
de a ,
daß
die
Zuwei-
sung
on
de
Ausnü zung
de
eigenen
Abgabenquellen
unk ional
di-
ek
abhängig
is ,
nich
abe
umgekeh
(3
-13).
Unse e
F age
kann
da-
he
nu
im
Wege
eines
kompa a i -s a ischen
Ve gleichs
bean wo e
we den:
Wie
e ände
sich
die
op imale
Höhe
de
Ausnü zung
de
eigenen
Abgabenquellen,
wenn
einmal
Finanzausgleichszuweisungen
e -
olgen,
im
ande en
Fall
dagegen
solche
Zuweisungen
aus allen?
Hie ü
müssen
wi
ein
hypo he isches
Ve gleichsp oblem
zum
obigen
Op imie ungsansa z
kons uie en.
Zu
op imie en
sei
die
Ziel unk ion
(3-12)
un e
den
Besch änkungen
(3-14)
(3-15)
P-2
x2b
= Y b -
TB
b ,
Ab
=
clb
•
xlb
=
TB
b •
Wiede um
we de
ausgehend
on
den
P ä e enzen
de
Gebie skö pe -
scha
übe
das
Ve häl nis
zwischen
p i a em
und
ö en lichem
Sek o
die
op imale
Höhe
de
eigenen
Abgaben
de
Gebie skö pe scha
sowie
de
quan i a i e
Um ang
des
p i a en
und
des
ö en lichen
Sek o s
be-
s imm .
Hinsich lich
de
Da en
mögen
die
gleichen
Übe legungen
gel en
wie
im
o igen
Modell.
Als
nächs es
können
wi
dann
die
in
den
beiden
al e na i en
Model-
len
ge undenen
op imalen
We e
ü
die
Höhe
de
eigenen
Abgaben
und
die
S aa sausgaben
mi
bzw.
ohne
Finanzausgleich
mi einande
e -
gleichen.
Hie ü
können
wi
ap io i
als
plausibel
annehmen,
daß
im
Regel-
all
die
Höhe
de
S aa sausgaben
höhe
sein
wi d,
wenn
Finanzaus-
gleichszuweisungen
e olgen,
und
daß
die
Ausnü zung
de
eigenen
Ab-
gabenquellen
nied ige
sein
wi d,
wenn
Finanzausgleichszuweisungen
e olgen:
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(3-16)
(3-17)
Zu
Theo ie
des
Finanzausgleichs
A-A
A
TB-TB
>0
~
<0.
TB
111
Die
ela i e
E höhung
de
S aa sausgaben
bzw.
die
ela i e
Ve inge-
ung
de
eigenen
Abgaben
au
G und
de
Finanzausgleichszuweisun-
gen
wi d
nun
jeweils
un e schiedlich
g oß
sein
je
nach
dem
Typ
de
Fi-
nanzausgleichszuweisung.
Ich
sp eche
hie bei
on
Komplemen a i ä
de
Finanzausgleichszuweisungen,
wenn
die
ela i e
E höhung
de
S aa s-
ausgaben
übe p opo ional
is
e glichen
mi
de
ela i en
Ve inge-
ung
de
Ausnü zung
de
eigenen
Abgabenquellen;
im
umgekeh en
Falle
läge
Subs i u ionali ä
o .
Als
Maß
ü
die
Alloka ionswi kun-
gen
eine
Finanzausgleichszuweisung
kann
dahe
das
Ve häl nis
de
e-
la i en
Ausgabenände ung
zu
ela i en
Ände ung
des
eigenen
Abga-
benau kommens
he angezogen
we den
(wobei
es
güns ige
is ,
den
ne-
ga i en
We
dieses
Ve häl nisses
he anzuziehen)81:
A-A
----
(3-18) A
A-A
'YJ
(Sb) = -
-----~-
= -
~
< 1
TB
-
TB
TB
-
TB:>
--~
TB
wobei
wi
'Y)
> 1
als
Komplemen a i ä swi kung
und
'Y}
< 1
als
Subs i u-
ionali ä swi kung
ansehen
82•
81
'YJ
is
ma hema isch
eine
Elas izi ä .
Fü
die
ökonomische
In e p e a ion
als
Elas izi ä
bes eh
die
Schwie igkei ,
daß
nich
die
ela i e
Ände ung
on
TB
die
U sache
de
ela i en
Ände ung
on
A
da s ell ,
sonde n
zwei
ela-
i e
Ände ungen
mi einande
e glichen
we den,
die
beide
Folgewi kungen
eine
Ände ung
eine
d i en
G öße,
nämlich
de
Ein üh ung
de
Finanzaus-
gleichszuweisungen
sind.
82
Die
gleichen
Resul a e
wü den
e ziel
we den,
wenn
das
a i hme ische
Mi el
zwischen
A/A
und
TB/TB
he angezogen
wü de;
nu
läß
sich
diese
Ab-
schä zung
ökonomisch
wenige
gu
in e p e ie en.
Denn
die
Abschä zung
A-A~TB-TB
is
eben alls
äqui alen
de
Abschä zung
A +
TB~2TB
,
und
die
Abschä zung
1/2
(AIA
+
TB/TB)
~
1
is
eben alls
äqui alen
de
Abschä zung
(xx).
(x)
(xx)
(xxx)
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112 Die ,e Bös
3.2.2.
Alloka ionswi kungen
de
E ags eilung
Nach
de
ange üh en
De ini o ik
kann
eine
allgemeine
E ags ei-
lung
seh
wohl
komplemen ä
ode
subs i u i
wi ken,
auch
wenn
die
Zuweisung
in
keine
Weise
om
Au kommen
an
eigenen
Abgaben
ab-
häng .
Diese
Wi kungen
e geben
sich
aus
de
allgemeinen
In e depen-
denz
des
Op imie ungsansa zes.
Insgesam
dü e
bei
He anziehung
de
on
uns
gewähl en
K i e ien
de
Subs i u ionali ä scha ak e
on
Fi-
nanzausgleichszuweisungen
s ä ke
zum
T agen
kommen. Dies
en -
sp ich
de
Vo s ellung,
daß
eine
zumindes
eilweise
Subs i uie ung
al-
e na i e
Finanzquellen
bei
üblichen
Ve hal ensannahmen
de
inanz-
poli ischen
En scheidungs äge
ela i
wah scheinlich is . (Man
e -
gleiche
wiede um
Reischaue 83
.)
Lei en
wi
dies
zunächs
allgemein
ab,
wobei
wi
au
die
explizi e
Einbeziehung
on
Sub en ionszuweisungen
e zich en.
Op imie en
wi
hie ü
die
allgemeine
Ziel unk ion
(3-19)
un e
den
Besch änkungen
P2~b
=Y
b -
TAb
-
TB
b,
clb
xlb
=
TB
b +
SA
b .
Als
E gebnis
de
Op imie ung
e gib
sich
die
Ma ginalbedingung
(3-20)
wobei
(3-21)
Wi
können
hie bei
un e s ellen,
daß
a>
0,
da
in
de
P axis
keine
Fi-
nanzausgleichszuweisungen
au e en
we den,
bei
denen
eine
E höhung
de
eigenen
Finanzmi el
die
Zuweisung
on
Finanzmi eln
aus
Ge-
meinscha sabgaben
übe p opo ional
eduzie .
Se zen
wi
in
diese
Ma ginalbedingung
die
Absolu we e
au
G und
de
Bilanzgleichungen
ü
den
p i a en
und
den
ö en lichen
Sek o
ein, so
e gib
sich
eine
Bes eue ungshöhe
im
Op imum
on
(3-22)
83
R.
R. Reischaue , a.a.O.
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Zu Theo ie des Finanzausgleichs
113
wobei
a
Zb
Xlb
a
Zb
X2b
El---'--
und
E2=---'--
a
xlb
Zb
a
x2b
Zb
die
pa iellen
Elas izi ä en
de
Ziel unk ion
Zb
sind.
Op imie en
wi
nun
die
allgemeine
Ziel unk ion
a
Zb
a
Zb
a
Xlb
>
O.
a X2b > 0
un e
en sp echenden
Besch änkungen
ü
eine
Finanzwi scha
ohne
Finanzausgleich,
(3-23)
Pl!
x2b
= Yb -
TB
b ,
clb
xlb
=
TB
b ,
so
e gib
sich als
Ma ginalbedingung
(3-24)
und
nach
Einse zen
de
Bilanzgleichungen
(3-25)
(Beach e,
daß
die
Elas izi ä en
als
Funk ionen
de inie
sind, also
quan i a i
in
den
beiden
e glichenen
Op ima
e schiedene
We e
an-
nehmen
können.)
Diese
beiden
Fo meln
zeigen
be ei s,
daß
das
Ausmaß
de
Ausnu -
zung
de
eigenen
Abgabenquellen
seh
wohl
du ch
die
allgemeine
E -
ags eilung
beein luß
we den
kann,
und
zwa
auch
wenn
kein
Funk-
ionalzusammenhang
zwischen
den
zugewiesenen
Mi eln
aus
allgemei-
ne
Abgaben eilung
und
dem
eigenen
Abgabenau kommen
bes eh .
Aus
den
obigen
Fo meln
kann
dann
unmi elba
das
Ausmaß
de
S aa sausgaben
in
beiden
Fällen
abgelei e
we den:
(3-26)
(3-27)
Danach
is
es
dann
unschwe
möglich,
in
jedem
beliebigen
Einzel all
die
Alloka ionswi kungen
eine
allgemeinen
E ags eilung
zu
bes im-
men.
8
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoll ik
96/1
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114 Die e Bös
Wi
machen
dies
im
olgenden
an
einem
Beispiel anschaulich.
Hie ü
sei
(3-28)
Be echnen
wi
ü
diesen
Fall
die
"Elas izi ä "
de
S aa s
ausgaben
in
bezug
au
die
S aa s
einnahmen
1]
(Sb),
so
is
ü
die
Beu eilung
de
AI-
loka ionswi kungen
olgende
Bedingung
he anzuziehen:
2
IX
P (0 -1)
21X
0
{J
-
IX
(J
1]
= +
{J
Yb -+
{J
TAb
-
{J
SA
b
~
1
IXO IXO
IXO+
(3-29)
Ve gleichen
wi
diese
E gebnisse
mi
de
Musg a eschen De ini ion,
so
zeig
dies
die
e wa e e
Ve schiebung
in
Rich ung
de
Subs i u iona-
li ä .
So
zeig
ja
die
obige
Fo mel
so o ,
daß
bei
Subs i u ionali ä
im
Sinne
Musg a es
(0<
1)
ode
bei
Neu ali ä
im
Sinne
Musg a es
(0
= 1)
s e s
nu
1] < 1
gel en
kann
und
dami
Subs i u ionali ä swi -
kungen
im
Sinne
diese
neuen
De ini ion
o liegen. (Wobei
wi
ü
diese
Be ach ung
da on
ausgehen
wollen,
daß
die
Nu zenelas izi ä
ü
den
ö en lichen
Sek o
kleine
is
als
die
ü
den
p i a en.)
Bei
Komplemen a i ä
im
Sinne
Musg a es
(0)
1)
muß
zugleich noch
eine
zwei e
Bedingung
e üll
sein,
nämlich
84
(3-30)
IX{J( J-1)
IXO
{J
IX
0 + P Y b <
IX
J
+
{J
TAb
+
IX
J
+ P
SA
b .
Nehmen
wi
an,
daß
die
Höhe
de
Finanzausgleichszuweisungen
und
des
eigenen
Abgabenau kommens
in
e wa
in
de
gleichen
G ößeno d-
nung
liegen, so
komm
es
zu
Komplemen a i ä
in
unse em
Sinne,
wenn
das
Ausmaß
diese
Zuweisungen
bzw. des
Au kommens
an
Gemein-
scha sabgaben
zwischen
IX
{J
(0 -
1)
2
IX
{J
(0 -
1)
-'--~-
% und %
IXO
+{JlX J
+{J
des
B u osozialp oduk s
lieg . Dies
bedeu e
eine
Komplemen a i ä
im
Be eich
mi le e
Auslas ung
des
egionalen
B u osozialp oduk s
du ch
den
S eue e bund.
Is
diese
Auslas ung
ela i
nied ig,
so
bes eh
Sub-
s i u ionali ä ,
es
s eh
gewisse maßen
nich
da ü ,
die
emp angenen
Mi el
du ch
eigene
Mi el
en sp echend
" au zus ocken".
Dann
wächs
die
Gebie skö pe scha
in
jene
Be eiche
des
S eue e bundes,
in
denen
die
Finanzausgleichszuweisungen
zu
eine
s ä ke en
Ausnü zung
ih e
eigenen
Quellen
üh en,
wäh end
bei
zu
s a ke
Belas ung
des
egiona-
84 Ökonomisch unwah scheinliche is die o mal sich e gebende zwei e
Lösung dieses Ungleichungssys ems, bei de die Rich ung
de
Ungleichhei
in
den einzelnen Bedingungen jeweils umgekeh e läu .
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44166-2 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:48
Zu
Theo ie des Finanzausgleichs 115
len
B u osozialp oduk s
du ch
den
S eue e bund
wiede
die
Gesam -
belas ung
du ch
Subs i u ion
gemilde
wi d.
Die
G enzen
dieses
Kom-
plemen a i ä sbe eichs
sind
um
so
g öße ,
je
g öße
a is .
3.2.3.
Alloka ionswi kungen
eine
Sub en ionszuweisung
Wenn
wi
au
eine
explizi e
Einbeziehung
de
E ags eilung
in
die-
sem
Falle
e zich en, so
können
wi
allgemein
ablei en:
(3-31)
un e
den
Besch änkungen
mi
dem
E gebnis
(3-32)
P-2J:l2b=Yb-
TB
b,
clb
xlb
=
TB
b +
SZb
'
Cl
ZulCl
xlb
clb
Cl
SZb
(J
'"
/'"
=
--;
(J
= 1 +
'"
TB
b .
o
Zb
0 X2b
P.2
0
Da aus
e gib
sich als
op imale
Abgabenhöhe
(3-33)
und
analog
zu
Ablei ung
bei
de
allgemeinen
E ags eilung
e gib
sich
(3-34)
En sp echend
können
auch
wiede um
die
Ausmaße
de
S aa saus-
gaben
bes imm
we den
und
aus
dem
Ve gleich
das
en sp echende
Aus-
maß
de
Alloka ionswi kungen.
Zeigen
wi
dies
anhand
zwe1e
Beispiele
de
Alloka ionswi kungen
solche
Sub en ionszuweisungen,
wobei
wi
wiede um
on
de
ein-
achen
Ziel unk ion
Zb = Ub =
X~b
X~h
ausgehen
wollen
(<X,
ß>
0).
Als
e s es
be ach en
wi
den
Fall
eines
"Geschenks"
an
die
emp an-
gende
Gebie skö pe scha
(a =
1).
In
diesem
Falle
is
'YJ
=
<x/ß
1.
Wenn
wi
wiede um
annehmen,
daß
die
Nu zenelas izi ä
ü
den
ö en lichen
Sek o
kleine
sei als
ü
den
p i a en,
wi d
es
zu
Subs i u ionali ä
kommen.
Als zwei es
be ach en
wi
eine
p ozen uelle
Zweckzuweisung
ohne
ixen
Pla ond
(a = 1 + k).
Hie
e g~
sich zunächs ,
daß
das
Au kom-
men
an
eigenen
Abgaben
TBb
und
TBb
in
beiden
Fällen
gleich hoch
is
S·
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116
Die e Bös
(nämlich
ex/(ex
+ ß) Yb); das
Ausmaß
de
S aa sausgaben
dag~en
s eig
im
Ausmaß
de
Sub en ionszuweisung
(Ab =
TBb
(1
+ k) = Ab
(1
+
k».
Da
de
Ausd uck
ü
'YJ
unbes imm
is ,
g ei en
wi
au
die
inhal lich
äqui alen e
Möglichkei zu ück,
das
a i hme ische
Mi el
y zwischen
Abi
Ab
und
TBblTBb
zu
Abschä zung
he anzuziehen.
Hie ü
e gib
sich
l'
= 1 +
k/2
>
1,
was
also
s e s
Komplemen a i ä
bedeu e .
4.
Gleicl hei se ek e
im
ho izon alen
Finanzausgleich
4.1.
Lo enzdominan e Finanzausgleichsauj eilungen
Die
P ä e enz o s ellungen
de
ö en lichen
Hand
hinsich lich
de
Gleichhei
in
de
iskalischen
Posi ion
de
einzelnen
Gebie skö pe -
scha en
b =
1,
...
, B
de inie en
wi
au
de
G undlage
eines Ve gleichs
zwischen
de
Ve eilung
de
Finanzmi el
p o
Kop
de
Be ölke ung
o
und
nach
de
Du ch üh ung
de
Finanzausgleichszuweisungen.
Hie -
ü
bezeichnen
wi
die
Finanzmi el
p o
Kop
o
Finanzausgleich
mi
Tb.
Diese
se zen
sich
aus
dem
egionalen
Au kommen
an
eigenen
Ab-
gaben
TBb
sowie
an
Gemeinscha sabgaben
TAb
zusammen:
(4-1)
Nach
Finanzausgleich
e üge
die
Gebie skö pe scha
übe
ih e
eige-
nen
Finanzmi el
TBb
sowie
übe
zugewiesene
Finanzmi el
~.
Da
wi
wiede um
Ve schuldung
ausklamme n,
sind
diese
Mi el
gleich
den
Aus-
gaben
de
Gebie skö pe scha :
(4-2)
In
unse e
allgemeinen
Behandlung
genügen
die
Symbole
Tb
und
Ab
als
Da s ellung
de
Finanzmi el
p o
Kop
o
und
nach
Finanzaus-
gleich. Soll
dann
im
einzelnen
bei
bes imm en
Typen
on
Finanzaus-
gleichszuweisungen
un e such
we den,
ob
und
wiewei
sie
den
on
uns
en wickel en
K i e ien
ü
ho izon ale
Gleichhei en sp echen, so
müs-
sen
Tb
und
Ab
en sp echend
spezi izie
we den.
Bei
de
Da s ellung
de
Gleichhei szielse zung
im
ho izon alen
Fi-
nanzausgleich
können
wi
eine
s a ische
und
eine dynamische
Be ach-
ung
un e scheiden.
Wi
beginnen
mi
de
s a ischen Be ach ung.
Nehmen
wi
an, die
Zielse zung
des
Wi scha spoli ike s
bes ehe
da in,
mi
Hil e
de
Finanzausgleichszuweisungen
eine
gleichmäßige e
Ve eilung
de
Finanzmi el
p o
Kop
zu
e langen
85•
85
Um
une wünsch e
Ve eilungswi kungen
auszuschließen,
nehmen
wi
zu-
gleich an,
daß
das
S eue sys em
in
den
einzelnen
Gebie skö pe scha en
je-
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Zu
Theo ie
des Finanzausgleichs
100%
Finanz-
mi el
p o
Kop
Sb
1----+----;('
·
b
I---- ----~L_:;..
b/B
Abbildung
5
(1)
T
(2)
Ä
100%
Gebie s
kö pe scha en
117
Diese
wi scha spoli ischen
We o s ellungen
lassen
sich
in
seh
ope a ionale
Weise
mi
Hil e
des
Konzep s
de
Lo enzdominanz
e as-
sen
8S
•
Nach
diesem
Konzep
is
eine
Ve eilung
de
Finanzmi el
p o
Kop
au
die
Gebie skö pe scha en
gleichmäßige
als
eine
ande e,
wenn
ih e
Lo enzku e
olls ändig
inne halb
de
ande en
lieg
87•
weils
insgesam
p opo ional
ode
p og essi
wi k ,
so
daß
höhe es
P o-Kop -
S eue au kommen
s e s
auch
höhe es
P o-Kop -Volkseinkommen
de
be e -
enden
Gebie skö pe scha
bedeu e .
86
Zahl eiche
Au sä ze
de
jüngs en
Zei
be assen
sich
mi
den
wohl ah s-
heo e ischen
Implika ionen
de
Lo enzdominanz
( gl.
ü
iele
A.
Sen:
On
Economic
Inequali y,
Ox o d
1973).
Fü
diese
wohl ah s heo e ischen
Un e -
suchungen
muß
alle dings
jeweils
da on
ausgegangen
we den,
daß
de
E -
wa ungswe
de
beiden
e glichenen
Ve eilungen
gleich is .
Bei
Ausgehen
on
eine
P ä e enz unk ion
des
Wi scha spoli ike s
in
diese
A bei
schien
diese
Res ik ion
nich · e o de lich.
G undsä zlich
wä e
abe
eine
de a ige
P oblem o mulie ung
jede zei
möglich,
da
zumindes
in
eine
s a ischen
To-
albe ach ung
das
Gesam ausmaß
de
S aa seinnahmen
und
-ausgaben
alle
Gebie skö pe scha en
abgesehen
on
den
hie
explizi
ausgeschlossenen
S aa sschulden
s e s
gleich is .
87
Lo enzku en
zweie
e schiedene
Ve eilungen
können
sich
auch
schneiden.
In
einem
solchen
Fall
kann
nach
dem
K i e ium
eine
Lo enz-
dominanz
nich zwischen zwei solchen
Ve eilungen
"en schieden"
we den.
Dies is
ü
unse e
Da s ellung
i ele an ,
da
die
Lo enzdominanz
an
diese
S elle
als
no ma i es
Konzep
e s anden
is , wobei
in
diese
Fo de ung
selbs
die
Möglichkei
des
Sich-Schneidens
jeweils
ausgeschlossen
is
(ande s
als
bei
Ve wendung
dieses
Konzep s
als
Hil smi el
empi ische
Besch eibung).
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118 Die e Bös
Da
es
s e s
nu
eine
endliche
Zahl
on
Gebie skö pe scha en
gib ,
muß
die
gesam e
olgende
Be ach ung
on
disk e en
und
nich
on
in ini esimalen
Ve gleichen
ausgehen.
Auch
die
Lo enzku en
ha
man
sich als
en sp echend
"geknick e"
Ku en
o zus ellen, die
nu
de
Be-
quemlichkei
halbe
in
diese
in ini esimalen
Fo m
au gezeichne
we -
den.
Daß
au
de
O dina e des
Lo enzdiag amms
die
Summen
on
P o-
Kop -G ößen
au ge agen
sind,
kann
ökonomisch
de a
in e p e ie
we den,
daß
wi
aus
jede
Gebie skö pe scha
b
einen
Du chschni s-
bü ge
he ausholen
und
die
Au
eilung
on
Mi eln
au
dies.e
Bü ge
be ach en,
wobei
dann
die
gesam en
Finanzmi el
Ab
ode
Tb
de
Ge-
bie skö pe scha
b
jeweils
gleich
Finanzmi el
dieses
Du chschni sbü -
ge s
mal
Volkszahl
diese
Kö pe scha
be agen.
Au
de
Abszisse des
Lo enzdiag amms
sind
die
Gebie skö pe scha en
in
de
Reihen olge
de
Höhe
de
Finanzmi el
p o
Kop
au ge agen:
(4-3) b =
2,
...
,B
,
wobei
wi
au g und
on
Ge ech igkei s-
(bzw.
Disincen i e) o s ellun-
gen
o de n,
daß
die
Rango dnung
diese
Gebie skö pe scha en
du ch
den
Finanzausgleich
nich
e ände
wi d:
Fü
einen
beliebigen
An eil
de
Gebie skö pe scha en
b/B
e gib
sich
ein
An eil
b
an
den
gesam en
Finanzmi eln
p o
Kop
o
Finanzaus-
gleich
und
ein
An eil
Sb
an
den
gesam en
Finanzmi eln
p o
Kop
nach
Finanzausgleich.
Hie bei
is
b
'B
(4-4)
Tb
=
~
Tj /
~
T j ,
;~l
;~l
b =
1,
...
, B 88
b B
Sb
=
~
Ai
/
~
Äi '
;~l
j~l
(4-5)
Lo enzdominanz
lieg
o ,
wenn
(4-6)
b = 1,
...
,B
-1
.
Fü
konk e e
Un e suchungen
de
Lo enzdominanz
diese
Ungleichung
zu
e wenden,
is
meis
nich
seh
ope a ional.
Fü
diese Zwecke
is
es
abe
aus eichend,
nich
on
de
obigen De ini ionsbeziehung
auszuge-
hen,
sonde n
on
eine
hin eichenden
Bedingung
ü
das
Vo liegen
88 En sp echend den Bedingungen ü die Da s ellung de Lo enzku .e sind
hie bei die Gebie skö pe scha en on b = 1 au s eigend de G öße nach
geo dne .
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Zu
Theo ie des Finanzausgleichs 119
eine
lo enzdominan en
Ve eilung
de
Finanzmi el
nach
Finanzaus-
gleich.
Hie ü
s ellen
wi
jeweils
zwei
beliebige
Gebie skö pe scha en
b*
und
b
einande
gegenübe ,
wobei
b*
= (2,
...
, B)
höhe e
P o-Kop -
Finanzmi el
o
Finanzausgleich
au weise
als
b =
(1,
...
,
B):
"T:
> Tb89•
Dann
läß
sich
zeigen,
daß
die
Bedingung
(4-7a)
ü
die
Finanzmi el
zweie
beliebige
Gebie skö pe scha en
b*
und
b
hin eichend
ü
das
Vo liegen
eine
lo enzdominan en
Ve eilung
de
Finanzmi el
nach
Finanzausgleich
is .
Gehen
wi
zu
Gesam g ößen
de
S aa sausgaben
und
-einnahmen
übe ,
so
läß
sich
diese
Bedingung
wie
olg
sch eiben:
(4-7b)
Dami
Lo enzdominanz
de
Finanzmi el e eilung
o lieg ,
muß
also
ü
zwei
beliebige
Gebie skö pe scha en
s e s
gel en,
daß
das
Ve häl -
nis
de
Finanzmi el
nach
und
o
Finanzausgleich
bei
de
p o
Kop
eiche en
Gebie skö pe scha
nied ige
is
als
bei
de
ä me en.
Is
diese
Fo de ung
im
gesam en
Be eich
e üll ,
so
is
die
Lo enzdominanz
de
Finanzmi el e eilung
nach
Finanzausgleich
gesiche
90•
Sons
wä en
s e s
auch
sich
schneidende
Lo enzku en
möglich,
mi
dem
Resul a ,
daß
die
Finanzmi elau eilung
du ch
den
Finanzausgleich
in
einigen
Be eichen
gleichmäßige ,
in
ande en
dagegen
ungleichmäßige
wi d.
Fü
die
Un e suchung
de
Ve eilungswi kungen
on
Finanzaus-
gleichszuweisungen
is
des
wei e en
als
ein
G enz all
de
möglichen
Lage
zweie
Lo enzku en
die
sogenann e
Lo enzäqui alenz
on
be-
sonde em
In e esse.
Von
diese
sp echen
wi ,
wenn
(4-8) b = 1,
..
.
,B
.
Auch
in
diesem
Falle
eich
es
ü
konk e e
Un e suchungen
in
un-
se e
A bei
aus,
ans elle
de
obigen
De ini ionsbeziehung
on
eine
89 Beach e, daß
ü
ein beliebiges b alle Gebie skö pe scha en
mi
höhe en
P o-Kop -Finanzmi eln o Finanzausgleich als Ve gleichskö pe scha
b*
dienen können. Diese Da s ellung um aß also alle paa weisen Kombina-
ionen on Gebie skö pe scha en.
Fü
die konk e e Un e suchung im Einzel-
all we den alle dings die angmäßig au einande olgenden Gebie skö pe -
scha en maßgeblich sein (b* = b +
1).
90
Fü
eine analoge Beg ündung p og essi e Einkommens eue a i e
e -
gleiche
U.
Jakobsson: On
he
Measu emen o
he
Deg ee o P og ession,
in:
Jou nal
o Public Economics 5 (1976),
S.
161
-168.
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126
Die e Bös
4.4. Dynamische
Lo enzdominanz
4.4.1.
P oblems ellung
Bei
wachsende
in la ionis ische
Wi scha
we den
die
egionalen
Abgabenau kommen
in
eiche en
Gebie skö pe scha en
schnelle
wach-
sen
als
in
ä me en.
Ve gleichen
wi
also
zwei
Lo enzku en
de
Finanz-
mi el e eilung
T ( )
und
T
(
+
1),
beide
o
de
Finanzausgleichsau -
eilung,
so
kann
die
Lo enzku e
T ( )
du chaus
im
gesam en
Be eich
höhe
liegen
als
T
(
+ 1); möglich
is
auch,
daß
sich
die
Lo enzku en
schneiden.
Die
s a isch
au ges ell e
Fo de ung
de
Lo enzdominanz
siche
nun
zwa
die
g öße e
Gleichhei
de
Finanzmi elau eilung
nach
Finanz-
ausgleich
zu
jedem
beliebigen
Zei punk .
Nich
gesiche
is
abe ,
wie
sich
die
Au
eilung
de
Finanzmi el
nach
Finanzausgleich
im
Zei ab-
lau
en wickel . Es
is
danach
du chaus
möglich,
daß
o z
eines
s a isch
in
egalisie ende
Rich ung
wi kenden
Sys ems
on
Finanzausgleichs-
zuweisungen
au
G und
de
dynamischen
Wachs ums-
und
In la ions-
e ek e
die
endgül ige
Ve eilung
de
Finanzmi el
au
die
Gebie skö -
pe scha en
im
Zei ablau
ungleiche
wi d.
Dieses
P oblem
zwing
dazu,
einige
G undgedanken
de
Dynamisie-
ung
on
Finanzausgleichszuweisungen
zu
du chdenken.
Eine
allge-
meine
Fo mulie ung
des
dynamischen
P oblems
müß e
ganz
analog
zu
Ablei ung
des s a ischen
P oblems
o gehen,
wobei
als
G undlage
en wede
die
Fo de ung
nach
lo enzdominan e
ode
lo enzäqui alen e
Au
eilung
de
Finanzmi el
nach
Finanzausgleich Ä
(
+
1)
gegenübe
Ä ( )
anzuse zen
wä e.
Soll
ü
bes imm e
Typen
on
Finanzausgleichszuweisungen es ge-
s ell
we den,
ob eine
diese
Fo de ungen
e üll
is , so
e geben
sich
o
allem
zwei
P obleme:
(i)
Ande s
als
bei
de
s a ischen
Be ach ung
gib
es
keine
ökonomi-
schen
Plausibili ä se wägungen
da ü ,
wa um
nich
Gebie skö pe -
scha en
im
Zei ablau
ih e
Rangzi e
hinsich lich
de
P o-Kop -
Finanzmi el
e ände n
soll en.
Un e suchungen
eine
dynamischen
Lo enzdominanz
müssen
sich
in
diesem
Fall
au
Rangzi e n
und
nich
au
bes imm e
Bundeslände
beziehen. Das
implizie
das
wi scha s-
poli ische
We u eil,
daß
ein
Bundesland
als
Ad essa
on
um e ei-
lungspoli isch
wi ksamen
Finanzausgleichszuweisungen
nich
ad
pe -
sonam,
sonde n
nu
hinsich lich
seine
Posi ion
gegenübe
den
ande en
Bundeslände n
bes imm
is
94•
94 Diese
Bedingung
en sp ich
den
üblichen
Anonymi ä sbedingungen
de
Wohl ah s heo ie
( gl.
ü
iele A. Sen, a.a.O., S.10).
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Zu
Theo ie des Finanzausgleichs 127
(ii)
Ande s
als
bei
de
s a ischen
Be ach ung
müssen
auch
demo-
g aphische
Ände ungen
de
Be ölke ungszahlen
de
einzelnen
Bundes-
lände
be ücksich ig
we den;
also Mig a ion,
Fe ili ä s-
und
Mo ali-
ä s a en.
Diese
beiden
P oblemk eise
we den
es
im
allgemeinen
schwie ig
machen,
zu
analy ischen
Aussagen
übe
die
dynamische
Lo enzdomi-
nanz
bes imm e
Finanzausgleichszuweisungen
zu
gelangen.
S e s
wi d
es
abe
on
In e esse
sein,
anhand
on
Simula ionsanalysen
zu
un e -
suchen, ob
bes ehende
Au eilungsschlüssel
dem
Konzep
de
dynami-
schen
Lo enzdominanz
en sp echen
und
au
de
ande en
Sei e
simula i
abzulei en,
wie
Au
eilungs
schlüssel
kons uie
we den
müssen,
um
diesen
dynamischen
Gleichhei s o s ellungen
zu
genügen.
4.4.2.
Indexie ung
on
Finanzausgleichszuweisungen
Ve nachlässigen
wi
diese
beiden
P obleme
eins weilen
dadu ch,
daß
wi
s e s
on
P o-Kop -G ößen
ausgehen
und
die
Indizes
b =
1,
...
, B
nu
au
Rangzi e n
beziehen.
Dann
kann
den
e wähn en
Fo de ungen
jeweils
du ch
e schiedene
Fo men
eine
Indexie ung
de
Finanzaus-
gleichszuweisungen
en sp ochen
we den.
Wi
kons uie en
hie bei
indexie e
Finanzausgleichszuweisungen
de a ,
daß
ü
jeweils
zwei
Gebie skö pe scha en
A: ( ) >
Ab
( )
die
hin eichende
Bedingung
ü
dynamische
Lo enzdominanz
95
(4-32) Ab*
(
+ 1) Ab*
( )
Ab
(
+1)
<
Ab
( )
e üll
is .
Nehmen
wi
e wa
an, das egionale
Abgabenau kommen
Tb
s eige
on
Pe iode
zu
Pe iode
+ 1
um
Pb
( )
P ozen ,
so
daß
(4-33)
mi
(4-34)
Dann
könn e
eine
Indexie ung
beispielsweise
da in
bes ehen,
daß
die
ü
die
Finanzausgleichszuweisung
maßgeblichen
K i e ien
jeweils
mi
einem
Ko ek u ak o
(!b
mul iplizie
we den,
wobei(!b
zweckmäßi-
ge weise
als
Ve häl nis
de
du chschni lichen
S eige ungs a e
alle
Ge-
bie skö pe scha en
I
/J
und
de
S eige ungs
a e
Ib
de
be ach e en
Ge-
bie skö pe scha
de inie
wi d:
95
Fü
Lo enzäqui alenz is an diese S elle
und
en sp echenden Folge-
s ellen s e s das Gleichhei szeichen ans elle des Ungleichhei szeichens zu
se zen.
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128
(4-35)
Die e Bös
eb
( )
= I
p
( )/Ib ( ) •
Dadu ch
kann
jeweils
eine
dynamische
Lo enzdominanz
e ziel
we -
den,
wobei
die
Wahl
des
zug unde
geleg en
und
dann
indexie en
Au eilungsschlüssels
die
s a ische
Lo enzdominanz
gewäh leis en
müß e.
Zeigen
wi
dies
im
olgenden
an
zwei Beispielen,
wobei
1
je
nach
Un e suchungs all
en wede
TAb
ode
TBb
sei.
4.4.3.
Indexie ung
bei
allgemeine
E ags eilung
Im
Falle
eines
s a isch
lo enzdominan en
K i e iums
Kb
=
cx
(T
Ab)P
könn e
eine
solche
indexie e
Finanzausgleichsau eilung
e wa
lau en:
(4-36)
.x
(eb
( )
TAb
(
+ I»P
Ab
(
+ 1) =
~a;(eb
( )
TAb
(
+ I»P TA(B)
(
+ 1) •
b
Das
bedeu e
p ak isch,
daß
die
p ozen uellen
An eile
de
einzelnen
Gebie skö pe scha en
gleich
bleiben
ohne
Rücksich
au
die
en wick-
lungs-
bzw. in la ionsbeding en
S uk u ände ungen.
Dies
zeig
eine
ein ache
Um o mung
on
(4-36),
wenn
explizi
ü
(!b
eingese z
und
zugleich
bedach
wi d,
daß
das
egionale
Abgaben-
au kommen
TAb
im
Ausmaß
h
ges iegen
is .
Fü
das
K i e ium
de
dynamischen
Lo enzdominanz
müssen
wi
dann
on
P o-Kop -G ößen
ausgehen
und
gelangen
dahe
nach
en sp e-
chenden
Um o mungen
zu
dem
E gebnis,
daß
die
obige
hin eichende
Bedingung
e üll
is ,
wenn
ü
jeweils
zwei
Gebie skö pe scha en
(Ä:
( ) > Äb ( ))
(4-37)
mb
(
+ 1)
mb
( )
mb*
(
+ 1) < mb* ( )
Wenn
die
Gebie skö pe scha en
mi
p o
Kop
nied ige em
Um ang
des ö en lichen
Sek o s
du chwegs
langsame
wachsende
Be ölke ung
au weisen,
so
lie e
diese
Au eilungsschlüssel
eine
lo enzdominan e
Ve eilung
de
Finanzmi el
96• Dies
könn e
e wa
dann
ein e en,
wenn
Wande ungen
aus
Lände n
mi
ela i
nied ige em
ö en lichen
Sek o
( ypische weise
ä me en
Lände n)
in
solche
mi
ela i
hohem
ö en -
lichen
Sek o
( ypische weise
eiche e
Lände )
s a inden.
Bei
g a ie en-
den
Un e schieden
im
En wicklungss and
einzelne
Bundeslände
könn-
e
alle dings
auch
das
Gegen eil
ein e en,
e wa
wenn
in
einem
S aa e
hochzi ilisie e
Bundeslände
mi
nied ige
Gebu en a e
und
"En wick-
116
Bleiben die Be ölke ungs e häl nisse de be ach e en Gebie skö pe -
scha en gleich, so is die Au eilung de Finanzmi el nach Finanzausgleich
in bei den Pe ioden lo enzäqui alen .
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Zu
Theo ie
des
Finanzausgleichs
129
lungsgebie e"
mi
ela i
nied igem
ö en lichen
Sek o ,
abe
hohe
Ge-
bu en a e
anzu e en
wä en.
Um
diese
Abhängigkei
de
Gleichhei swi kungen
on
de
Be ölke-
ungsen wicklung
abzuschwächen,
könn e
e wa
an
eine
indexie e
Fi-
nanzausgleichsau eilung
gedach
we den,
bei
de
(4-38) Kb
(
+ 1) =
2b
( )
(I:
(TAb
(
+ l»P •
Bes immen
wi
einen
Au eilungsschlüssel
de
allgemeinen
E ags-
eilung
un e
Ve wendung
dieses
K i e iums,
gehen
zu
P o-Kop -G ö-
ßen
übe
und
se zen
die
p o
Kop
an allenden
Finanzmi el
nach
Fi-
nanzausgleich
ü
zwei
Gebie skö pe scha en
A: ( ) >
Ab
( )
in
die
oben
ange üh e
hin eichende
Bedingung
ü
die
dynamische
Lo enzdomi-
nanz
ein. Nach
en sp echende
Um o mung
e gib
sich,
daß
diese
Be-
dingung
e üll
is ,
wenn
(4-39)
mb
(
+ 1) .
(I
b•
( »)ß-l
<
mb
( )
.
(I
b*
(
-1)
)ß-l
mb*
(
+ 1) Ib
( )
mb*
( )
Ib
(
-1) •
Neben
die
Annahme
übe
die
Be ölke ungsen wicklung
e en
in
die-
sem
Falle
noch zusä zliche
Annahmen
übe
die
En wicklung
de
egio-
nalen
Abgabenau kommen,
wie
sie
du ch
die
Va iablen
Ib
gemessen
wi d.
Gehen
wi
da on
aus,
daß
I~
> h
s e s
gül ig
sei,
und
zwa
wegen
de
P og essionswi kungen
de
Gemeinscha sabgaben.
Da
wi
wei e s
annehmen
können,
daß
sich
de
Abs and
zwischen
diesen
G ößen
im
Zei ablau
e g öße ,
bes eh
du ch
diesen
P og essi i ä s end
eine
s ä ke e
Tendenz
in
Rich ung
eine
Lo enzdominanz.
(Man
beach e,
daß
ß -
1<
0.)
4.4.4.
Indexie ung
bei
Sub en ionszuweisungen
Im
Falle
eines
s a isch
lo enzdominan en
"ma ching
g an "
wü de
die
indexie e
Fo m
de
Finanzausgleichsau eilung
lau en:
(4-40)
Ab
(
+ 1) =
2b
( )
•
(1
+ kb) •
TB
b
(
+ 1)
Das
bedeu e
p ak isch,
daß
die
S aa s
ausgaben
de
einzelnen
Ge-
bie skö pe scha en
im
Ausmaß
de
du chschni lichen
S eige ungs a e
de
egionalen
Abgabenau kommen
s eigen.
Diese
lo enzdominan en
Au
eilung
de
S aa sau gaben
en sp ich
eine
Sub en ionszuweisung
in
de
Höhe
(4-41)
Gehen
wi
auch
in
diesem
Falle
wiede
zu
P o-Kop -G ößen
übe
und
se zen
in
die
bekann e
hin eichende
Bedingung
ü
die
Lo enzdomi-
9
Sch i en
d.
Ve eIns
.
Socialpoli ik
96/1
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130
Die e Bös
nanz
ein, so
läß
sich zeigen,
daß
diese
Bedingung
wiede um
e üll
is ,
wenn
mb
(
+ 1)
mb
( )
--':;c--:-:---:--c::-
<
--
mb·
(
+ 1)
mb*
( )
,
(4-42)
also
un e
de
gleichen Bedingung, die sich schon
im
Falle
de
indexie -
en
Fo m
eine
allgemeinen
E ags eilung
e geben
ha e.
Analog
könn en
wei e e
Fo men
eine
Indexie ung,
e wa
ü
den
Fall
eines
o gegebenen
Pla onds
ü
Sub en ionszuweisungen
ge unden
we den.
Die
mögliche weise
une wünsch en
E ek e
de
Be ölke ungsen wick-
lung,
wie
sie sich
in
de
Beu eilung
de
Gleichhei se ek e
de
Finanz-
ausgleichszuweisungen zeigen,
könn en
alle dings
in
allen
oben
ange-
üh en
Typen
on
Finanzausgleichszuweisungen
seh
ein ach
dadu ch
ausgeschal e
we den,
daß
ü
die
Finanzausgleichszuweisung
jeweils
on
P o-Kop -Bezugsg ößen
des
Abgabenau kommens
s a
on
den
Absolu g ößen
ausgegangen
wi d,
e wa
in
de
Fo m
eine
allgemeinen
E ags eilung
IX
«(!b
( )
TAb
(
+ I»P
(4-43)
Ab
(
+ 1) =
TA(B)
(
+ 1)
IX>
0,
ß E (0,1)
~
IX
«(!b
( )
TAb
(
+
l»P
ode
in
de
Fo m
eine
Sub en ionszuweisung
(4-44)
5. Zu Locke ung einige wich ige Modellannahmen
5.1.
Zu
Annahme
de gegebenen
S uk u
de Gebie skö pe scha en
Von
Ände ungen
in
de
S uk u
des öde alis ischen
Au baus
wollen
wi
auch
hie
wiede um
ku z
die
Ein üh ung
on
Zweck e bänden
meh e e
Gebie skö pe scha en
sowie
die
Zusammenlegung
ode
Au -
spal ung
bes ehende
Gebie skö pe scha en
behandeln.
Be ach en
wi
zunächs
die
Alloka ionswi kungen
on
Finanzaus-
gleichszuweisungen.
We den
diese lediglich
anhand
des
Di e en ialquo-
ien en
a Sb / a
TBb
de inie , so
we den
Ände ungen
in
de
öde alis i-
schen
S uk u
keine
Besonde hei en
hinsich lich
de
Komplemen a i-
ä
ode
Subs i u ionali ä
bewi ken.
Denn
ü
die
neu
e ich e en
Fiszi
bleiben
die
gleichen
G undsä ze
gül ig
wie
ü
die
bes ehenden,
und
bei
Zusammenlegungen
e klä
sich die
Reak ion
des
neuen
Gemeinwesens
als
Zusammen assung
de
Reak ionen
de
bishe igen
Gemeinwesen.
So-
wei
eine
Finanzausgleichszuweisung also
nu
eindeu ig
Subs i u ions-
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Zu Theo ie des Finanzausgleichs
131
cha ak e
ode
eindeu ig
Komplemen a i ä scha ak e
ha ,
wi d
auch
bei
e ände e
S uk u
de
Gebie skö pe scha en
keine
ande e
Reak-
ion
ein e en.
Soll
eine
Finanzausgle chszuweisung
eine
Umschich ung
diese
Wi kungen
he bei üh en,
also
e wa
bei
einem
Ausgleich
on
Fi-
nanzk a
und
Finanzbeda
bei
Gebie skö pe scha en,
die
ih e
eigenen
Finanzmi el
ela i
wenig
ausnü zen,
komplemen ä
wi ken,
dagegen
bei
Gebie skö pe scha en,
die
sie
s a k
ausnü zen,
subs i u i ,
so
wi d
bei
eine
Zusammenlegung
solche
Gemeinwesen
eine
Zusammen as-
sung
de
beiden
E ek e
ein e en.
Ob
de
Gesam e ek
eine
komple-
men ä e
ode
eine
subs i u i e
Reak ion
sein
wi d,
kann
nich
gene ell
ausgesag
we den.
Wenn
dagegen
on
den
Ziel unk ionen
de
emp angenden
Kö pe -
scha en
ausgegangen
wi d,
so
is
zu
bedenken,
ob
die
Ände ungen
in
de
S uk u
de
ö en lichen
Finanzwi scha en
zu
Ände ungen
in
den
Ziel unk ionen
üh en.
Die
Gesam ziel unk ion,
e wa
bei
eine
Gemein-
dezusammenlegung,
muß
nämlich
keineswegs
addi i
aus
den
Ziel-
unk ionen
de
einzelnen
Gebie skö pe scha en
zusammengese z
sein,
sonde n
mag
du chaus
agglome a i e
Ve ände ungen
de
Alloka ions-
wi kungen
ausd ücken.
Die
Beu eilung
de
Gleichhei swi kungen
on
Finanzausgleichszu-
weisungen
kann
ü
eine
neu
gescha ene
G uppe
on
Zweck e bänden
genauso
e olgen
wie
ü
be ei s
bes ehende
Gebie skö pe scha en.
Bei
Zusammenschlüssen
bes ehende
Kö pe scha en
is
das
oben
allgemein
e wähn e
P inzip
zu
beach en,
daß
lo enzdominan e
Finanzausgleichs-
zuweisungen
so
zu
kons uie en
sind,
daß
sie
auch
bei
e en uellen
Ände ungen
in
den
We en
de
egionalen
Abgabenau kommen
p o
Kop
die
Lo enzdominanz
siche n.
5.2.
Zu
Hypo hese de Isola ion gleich angige Gebie skö pe scha en
Wi
müssen
bei
diese
F ages ellung
da on
ausgehen,
daß
wi
die
Ausgabensumme
Äb als
eine
je
nach
de
he angezogenen
wi scha s-
poli ischen
Ziel unk ion
un e schiedlich
bewe e e
Maßzahl
des
Nu zens
und
das
Abgabenau kommen
Tb
als eine
Maßzahl
de
Kos en
des
ö en -
lichen
Sek o s
au assen
können.
Geben
wi
die
Hypo hese
de
Isola ion
gleich angige
Gebie skö pe -
scha en au , so
wi d
die
Bewe ung
de
Mi elau b ingung
in
eine
Ge-
bie skö pe scha
un e schiedlich
sein
je
nach
dem
Ausmaße,
in
dem
die
Abgabenlas
on
Einwohne n
ande e
Gebie skö pe scha en
ge agen
wi d
(Übe wälzungsp oblema ik),
und
umgekeh
we den
posi i e
ex-
e ne
E ek e
bedach
we den,
die
au
G und
de
E s ellung
eine
ö -
en lichen
Leis ung
du ch
ande e
Gebie skö pe scha en
au e en.
9'
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132
Die e Bös
Um
dadu ch
mögliche weise
au e ende
Fehlalloka ionen
zu
e mei-
den,
kann
du ch
explizi e
Be ücksich igung solche
E ek e
im
Rahmen
on
Finanzausgleichszuweisungen
Abhil e
gescha en
we den.
Dadu ch
wü de
eine
In e nalisie ung
diese
E ek e
in
die
En scheidungen
de
Gebie skö pe scha en
e eich
we den.
Typische Beispiele
wä en
e wa
spezielle
Finanzausgleichszuweisungen
ü
zen ale
O e
beziehungs-
weise
ü
Ausgabenzwecke,
die
aus
zen alö lichen
Funk ionen
en s e-
hen,
wie
ü
Thea e ,
quali izie e
Schulen
usw.
6.
Zusammen assung
Als
E gebnis
dieses
zwei en
Abschni es
kann
es gehal en
we den:
(i)
Um
Alloka ionswi kungen
on
Finanzausgleichszuweisungen
zu
un e suchen,
kann
on
zwei
g undlegend
e schiedenen
Ansä zen
aus-
gegangen
we den.
Im
e s en
Fall
behandel
man
Gebie skö pe scha en,
die
keine
Mög-
lichkei
haben,
au
zusä zliche
Finanzausgleichszuweisungen
du ch
schwäche e
ode
s ä ke e
Ausnü zung
ih e
eigenen
Abgabenquellen
zu
eagie en.
Dies
dü e
-
zumindes
de
ac o -
ü
die
Bundes epu-
blik
Deu schland
und
Ös e eich
zu e en.
Subs i u ionali ä
ode
Kom-
plemen a i ä
zwischen
eigenen
Abgaben
und
Finanzausgleichszuwei-
sungen
können
dann
nu
inso e n
bes ehen,
als
das
Ausmaß
de
Finanz-
ausgleichszuweisungen
unk ional
om
Au kommen
an
eigenen
Abga-
ben
abhäng .
Maßgeblich
ü
diese
alloka i en
Wi kungen
sind
abe
nu
die
wi scha spoli ischen
P ä e enz o s ellungen
de
ö en lichen
Hand
(e wa
eine
übe geo dne en
Kö pe scha
ode
als
Resul a
on
Finanzausgleichs e handlungen).
Im
zwei en
Fall
we den
die
wi scha spoli ischen
Ziel o s ellungen
de
ö en lichen
Hand
und
de
emp angenden
Gebie skö pe scha
be-
ücksich ig . Dies
dü e
eine
augliche
Besch eibung
de
ökonomischen
Reali ä
in
den
USA sein.
In
einem
solchen Modell
kann
dann
jene
In-
e dependenz
be ücksich ig
we den,
wonach
eine sei s
gemäß
den
gese zlichen
Regelungen
die
Höhe
de
Finanzausgleichszuweisungen
zumindes
pa iell
om
Ausmaß
de
Ausnü zung
de
eigenen
Abgaben-
quellen
abhängig
sein
kann
und
ande e sei s
ü
die
emp angende
Ge-
bie kö pe scha
die
Ausnü zung
de
eigenen
Abgabenquellen
om
Ausmaß
de
emp angenen
Finanzausgleichszuweisungen
abhäng .
Die
Gegenübe s ellung
diese
bei
den
Ansä ze
bie e
zugleich
G und-
lagenma e ial,
das
du chdach
we den
müß e,
wenn
eine
e en uelle
Ände ung
eines Finanzausgleichssys ems
in
Rich ung
s ä ke e
Hand-
lungs eihei
de
un e geo dne en
Gebie skö pe scha en
in
de
Bun-
des epublik
Deu schland
und
in
Ös e eich
zu
Diskussion
s ünde.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44166-2 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:48
Zu
Theo ie des Finanzausgleichs 133
(ii)
Finanzausgleichszuweisungen
we den
auch
o genommen,
um
die
iskalischen
Posi ionen
de
emp angenden
Gebie skö pe scha en
(p o
Kop
de
Einwohne zahl)
anzugleichen.
Zu
Quan i izie ung
diese
Gleichhei swi kungen
bie e
sich
das
Konzep
de
Lo enzdominanz
an.
Fo de
man
nun,
daß
die
ange üh e
iskalische
Posi ion
de
einzelnen
Gebie skö pe scha en
nach
du chge üh em
Finanzausgleich
gleich-
mäßige
is
als
o he ,
so
kann
jeweils
angegeben
we den,
welche
A en
on
Finanzausgleichszuweisungen
diese
Fo de ung
en sp echen
und
welche nich . Als
eine
wei e e
Konsequenz
können
dann
bewuß
solche
Typen
on
Finanzausgleichszuweisungen
en wickel
we den,
die
eine
Lo enzdominanz
siche n.
Da
au
G und
de
P og essi i ä
besonde s
wich ige
S eue n
des
S eue e bundes
die
ela i e
Posi ion
eiche e
Gebie skö pe scha en
o
Finanzausgleich sich
in
eine
eal
und
nominal
wachsenden
Wi -
scha
s e s
e besse ,
muß
da ü
So ge
ge agen
we den,
daß
nich
o z
s a isch
s e s
gleichmäßige e
Ve eilung
de
Finanzmi el
p o
Kop
nach
Finanzausgleich
dynamisch
die
Ve eilung
diese
Finanz-
mi el
s e s
ungleichmäßige
wi d.
Dies
kann
e eich
we den
du ch
eine
Indexie ung
on
Finanzausgleichszuweisungen
zu
He s ellung
g öße e
Gleichhei auch
in
dynamische
Hinsich .
Summa y
In
a i s pa
o
his
pape a
median
o e
model
has
been
eon-
s ue ed
o
explain
een aliza ion
and
deeen aliza ion
in
in e go e n-
men al
iseal ela ions.
The
indi idual
o e s
a e
assumed
o
eompa e
p i a e
e sus
publie
supply
o
p i a e
o
publie
goods.
I
ean
be
shown
ha
he
o e
o
he
median
o e
depends
on
eeonomies o se
ale
e ee s,
on
ex e nali ies,
on
he
dis ibu ion
o
g an s
gi en
o
no
gi en
by
he
een al
ise,
on
di e en
amoun s
o
ax-eollee ion,
and
on
di e enees
in
he
egional
dis ibu ion
o ineomes.
The
la e
p oblem
is
diseussed
mo e
in ensi ely
as
i
e eals
a
new
aspee
in
iseal
ede alism.
A second pa
o
he
pape
deals
wi h
alloea ional
and
dis ibu ional
e ee s o
in e go e nmen al
g an s.
Dealing
wi h
alloca ion
ou
main
ques ion
is
as olIows:
How
a
ean
such a
g an
be
used
as
subs i u e
o
eomplemen
o
he
exploi a ion
o
he
own
ax
esou ees
o
he
ecipien
go e nmen .
Dealing
wi h
dis ibu ion
we
in es iga e
he
equi y-e ee s
(in
he
sense
o equali y-e ee s) o
g an s.
I
we
pos-
ula e
ha
he
iseal
posi ion
o
he
ecipien
go e nmen s
(o
he
same
le el)
a e
he
in e go e nmen al
g an s
should
be
mo e
equal
han
i
was
be o e,
we
ean
demons a e
by
he
eoneep
o
Lo enz-dominanee
which
ypes
o
in e go e nmen al
g an s
eo espond
wi h
his
pos ula e
and
which do no .
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Unhes imm e Rech sheg i e
in
de hundess aa lichen Finanz e assung
Von
He be
Fische -Menshausen,
Hambu g
I. De unbes imm e Rech sbeg i
im
Ve assungs ech
Als ech liche
G undo dnung
des
Gemeinwesens
is
die
Ve assung
au
S abili ä
und
Daue
angeleg .
Ih e
Un e le zlichkei
und
Kon-
inui ä
sind
ins i u ionell
besonde s
gesiche ;
Ve assungsände ungen
sind
an
e schwe e
Vo ausse zungen
und
es ik i e
Ve ah ens egeln
gebunden.
Die
Allgemeingül igkei ,
G undsä zlichkei
und
Bes ändig-
kei ,
denen
die
Ve assung
ih en
Vo ang
im
allgemeinen
Rech ssys em
e dank ,
e klä en
zugleich
den
hohen
Abs ak ionsg ad,
die
lapida e
Kü ze
und
den
agmen a ischen
Cha ak e
de
meis en
Ve assungs-
no men;
sie
besch änken
sich
im
wesen lichen
au
länge is ige
Hand-
lungsziele
und
allgemeine
Lei linien,
nach
denen
die
Rech sbeziehungen
zwischen
S aa ,
Gesellscha
und
Bü ge
geo dne ,
die
s aa liche
Wil-
lensbildung
ges al e ,
poli ische Kon lik e
ausge agen
und
die
ö en -
lichen
Au gaben
wah genommen
we den
sollen.
Die
Ve assung
e mi -
el
somi
in
de
Regel
keine
Lösungen
ü
konk e e
P obleme,
sonde n
nu
eine
abs ak e
We
o dnung,
welche die
Rich ung
bes imm ,
in
de
die
Lösungen
zu
suchen
sind
1•
Ih e
Bes andsk a
bewah
sich die
Ve assung
o
allem
dadu ch,
daß
sie
Dis anz
häl
on
den
Tagese o de nissen
und
die
Konk e isie-
ung
de
poli ischen
Handlungsp og amme
sowie
die
Mi el
und
die
In en-
si ä
de
Ziel e wi klichung
im
einzelnen
dem
(ein achen)
Gese zgebe
ode
de
Exeku i e
übe läß .
Indem
sie
die
zus ändigen
S aa so gane
be ähig ,
ohne
Einengung
du ch
ein
igides
No mensys em
(d. h.
ohne
s ändige
Ände ung
des
Ve assungs ex es)
sich
den
p agma ischen
Be-
dü nissen
de
S aa swi klichkei
und
dem
geschich lichen
Wandel
de
poli ischen
Handlungsbedingungen
anzupassen
und
dadu ch
die
unk-
ions ähigkei
des poli ischen
Sys ems
zu
siche n,
e binde
die
Ve as-
sung
S abili ä
und
Elas izi ä .
De
Ve assunggebe
üb
diese
no ma-
1
Dazu
und
zum
olgenden:
K.
Hesse,
G undzüge
des
Ve assungs ech s
de
Bundes epublik
Deu schland,
1973, S.
11
.; H.
P.
Ipsen,
Eu opäisches
Ge-
meinscha s ech ,
1972,
S.557;
E.
W. Böckenjö de,
Die
Me hoden
de
Ve as-
sungsin e p e a ion
-
Bes andsau nahme
und
K i ik,
Neue
Ju is ische
Wo-
chensch i
1976 S.
2091
. m. w. N.
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142
He be Fische -Menshausen
Bemessung
de
S eue be eiligungsansp üche
des
Bundes
und
de
Län-
de
gewonnen
we den
können.
Soll e
es
gelingen,
du ch
(sch i weise
zu
beginnenden
und
allmählich
zu
e ollkommnenden)
Einbau
de
Fi-
nanzplanung
in
den
P ozeß
de
s eue lichen
Ve eilungsen scheidungen
de en
Ra ionali ä
zu
s eige n,
wü den
zwa
die
ins i u ionellen
In e -
essengegensä ze,
die
im
Kamp
um
die
S eue an eile
zum
Ausd uck
kommen,
ih en
poli ischen
Cha ak e
nich
e lie en;
ans elle
des
o -
de g ündigen
Feilschens
um
S eue p ozen sä ze
wü den
abe
die
inan-
ziellen
Auseinande se zungen
au
den
eigen lichen
S ei gegens and,
die
e ikale
Rango dnung
de
Au gaben,
konzen ie ,
dami
sachbezoge-
ne
ausge agen
und
Lösungen
zuge üh
we den
können,
die
g öße e
Gewäh
da ü
bie en,
daß
die
S eue e eilung,
wie
on
de
Ve assung
ge o de ,
de
Ve eilung
des
S eue beda s
en sp ich .
N .2
de
Ve eilungsg undsä ze
lau e :
Die Deckungsbedü nisse des Bundes
und
de
Lände
sind so au einande
abzus immen, daß ein billige Ausgleich e ziel , eine
übe belas ung
de
S eue p lich igen e mieden
und
die Einhei lichke
de
Lebens e häl nisse
im Bundesgebie gewah wi d.
Das
E o de nis
eines
billigen
Ausgleichs
de
S eue be eiligungsan-
sp üche,
das
Gebo
de
Rücksich nahme
au
die
Leis ungs ähigkei
de
Volkswi scha
und
die
Wah ung
de
Einhei lichkei
de
Lebens e -
häl nisse
sind
Pos ula e
on
so
allgemeine
Bedeu ung,
daß
sie
übe
den
Rahmen
des
Finanzausgleichs
hinaus
auch
ü
ande e
ökonomische
Be-
eiche,
insbesonde e
ü
die
S eue gese zgebung
des
Bundes
als
ich-
ungweisend
gel en
10
•
De
dem
Gese zgebe
e eil e
Au ag,
au
einen
"billigen
Ausgleich"
de
beide sei igen
Finanzin e essen
hinzuwi ken,
äg
dem
poli ischen
Cha ak e
de
s eue lichen
Auseinande se zung
Rechnung;
in
de
Regel
wi d
die
En scheidung
das
E gebnis
eines
Komp omisses
sein,
zu
dem
alle
Be eilig en
au
G und
ih e
bundess aa lichen
Loyali ä s e p lich-
ung
beizu agen
haben.
Da
ge ade
au
diesem
ielschich igen
Gebie
wede
ollkommene
Ge ech igkei
noch
absolu e
T e siche hei
e eich-
ba
sind,
wi d
om
Finanzausgleichsgese zgebe
nich
ge o de ,
daß
e
die
E mi lung
de
beide sei igen
S eue beda e
und
die
Bemessung
de
S eue be eiligungsansp üche
au
ein
exak es
und
sys ema isch
en wik-
kel es
Rechenwe k
g ünde ,
das
die
es gese z en
An eilsp ozen sä ze
als
nachp ü ba es
E gebnis
a i hme ische
Da enkalkula ion
ausweis .
Da
de
Finanzausgleich
seine
Wi kungen
nich
au
das
Innen e häl -
nis
on
Bund
und
Lände n
besch änk ,
s eh
e
auch
im
Diens
eine
wä e, insbesonde e de en eigene Planungen nich p äjudizie en könn e,
wü de
seinen In o ma ionswe
ü
den Finanzausgleichsgese zgebe nich
beein äch igen.
10
K.
Vogel/Ho
Wal e ,
GG-Kommen a , Rdn .
185
zu A .
106.
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Unbes imm e Rech sbeg i e de bundess aa lichen Finanz e assung 143
a ionalen
Wi scha s-
und
Finanzpoli ik;
e
is
so
zu
ges al en,
daß
die
be eilig en
Gebie skö pe scha en
zu
wi scha liche
Haushal s üh-
ung
und
zu
eine
Finanzpoli ik
angehal en
we den,
die
sich
an
den
E -
o de nissen
des
gesam wi scha lichen
Gleichgewich s
und
Wachs ums
o ien ie .
In
diesem
Sinne
soll
die
Finanzausgleichspoli ik
auch
dazu
bei agen,
daß
eine
"Übe belas ung
de
S eue p lich igen"
e mieden
wi d.
Das
Gebo
de
Rücksich nahme
au
die
s eue liche
Belas ba kei
de
Volkswi scha
ko espondie
insbesonde e
mi
dem
s aa swi -
scha lichen
Pos ula ,
die
Ve eilung
de
S eue einnahmen
am
S eue -
beda
de
Ausgleichspa ne
zu
o ien ie en.
Ein
Meh beda ,
de
an
eine
S elle
de
ö en lichen
Gesam e wal ung
au i
und
hie
nich
du ch
Ausgabenabs iche,
sonde n
nu
du ch
E schließung
zusä zHche
Einnahmen
gedeck
we den
kann,
ech e ig
eine
s eue liche
Meh -
belas ung
de
Volkswi scha
nu
dann,
wenn
de
Meh beda
sich
nich
du ch
inne s aa liche
Umschich ung
de
insgesam
e ügba en
Ein-
nahmen
ausgleichen
läß .
Deshalb
kann
ein
Finanzausgleichspa ne ,
zu
dessen
Las en
sich
eine
Beda s e lage ung
e geben
ha ,
nich
p imä
au
die
Möglichkei
e wiesen
we den,
sich
zusä zliche
Einnahmen
zu
e schließen;
s e s
is
zu o
als
Al e na i e
zu
p ü en,
ob
und
inwiewei
de
Meh beda
du ch
Einnahmen e lage ung
inne halb
des
Gesam -
haushal s,
mi hin
du ch
Ände ung
des
Finanzausgleichs
gedeck
we den
kann.
Eine
S eue e höhung,
de en
No wendigkei
allein
da aus
esul-
ie ,
daß
eine
Neu e eilung
de
S eue einnahmen,
obwohl
sie
nach
Lage
de
Beda s e häl nisse
angezeig
wä e,
un e bleib ,
s ände
im
Wide sp uch
zu
dem
Ve assungsgebo ,
die
S eue e eilung
an
de
ela i en
Beda sd inglichkei
zu
o ien ie en
und
dami
S eue bela-
s ungen
zu
e meiden,
die
sich
bei
beda sge ech e
S eue e eilung
e üb igen
wü den.
Zu
de
Vo sch i ,
daß
de
e ikale
Finanzausgleich
auch
zu
Wah-
ung
de
"Einhei lichkei
de
Lebens e häl nisse
im
Bundesgebie "
bei-
agen
soll,
wi d
au
Abschni
IV
e wiesen.
111.
Bundes inanzhil en ü Lände - und Kommunalin es i ionen
Im
Rahmen
de
Finanz e o m
1969
is
die
Finanz e assung
du ch
eine
Las en e eilungs egel
e gänz
wo den,
die
im
Ve häl nis
zwischen
Bund
und
Lände n
die
Ausgaben e an wo ung
nach
bes imm en
K i-
e ien
so
kla
gegeneinande
abg enzen
soll,
daß
hie au
eine
beda s-
ge ech e,
s abile
und
ü
alle
Be eilig en
be echenba e
S eue e eilung
geg ünde
we den
kann
(A . 104 GG).
Die
Ve eilung
de
inanziellen
Las en
im
Bundess aa
s eh
hie nach
g undsä zlich
nich
zu
Dispo-
si ion
de
unmi elba
Be eilig en.
Als
G und egel
bes imm
Abs. 1
diese
Ve assungs o sch i ,
daß
die
du ch
Wah nehmung
eine
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144 He be Fische -Menshausen
ö en lichen
Au gabe
en s ehenden
Ausgaben
de
Gebie skö pe scha
zu
Las
allen,
die
ü
den
Au gaben ollzug
zus ändig
is
(Konnexi ä
on
Au gaben-
und
Ausgaben e an wo ung).
Abweichend
on
diesem
G undsa z
äum
A .
104 a Abs. 4
GG
dem
Bund
die
Be ugnis
ein,
im
Rahmen
seine
Ve an wo ung
ü
die
gesam s aa liche
Konjunk u -
und
S uk u poli ik
"besonde s
bedeu same"
In es i ionen
de
Lände
und
Gemeinden,
die
zu Abweh eine S ö ung des gesam wi scha lichen Gleichgewich s ode
zum Ausgleich un e schiedliche Wi scha sk a
im
Bundesgebie ode
zu
Fö de ung des wi scha lichen Wachs ums
e o de lich
sind,
un e
bes imm en
e ah ensmäßigen
Vo ausse zungen
(Abs. 4
Sa z
2)
inanziell
zu
ö de n.
Die
Finanzie ungskompe enz
ha
den
zus ändigen
Bundeso ganen
die
ech liche Möglichkei
e ö ne ,
mi
de
Be eiligung
an
Lände -
und
Kommunal o haben,
die
jenen
Zwecken
dienen,
auch
übe egionale
O dnungs-
und
Ziel o s ellungen
zu
Gel-
ung
zu
b ingen,
die
ü
s aa spoli isch
wich ige
In es i ionen
insge-
sam
e ügba en
Mi el
au
Beda sschwe punk e
zu
konzen ie en
und
dami
einen
in e egionalen
Ausgleich
zu
e binden.
Mi
de
Ins i-
u ionalisie ung
diese
Finanzie ungskompe enz
(und
dem
gleichzei ig
gescha enen
Ins i u
de
Gemeinscha sau gabe
-
A .
91
a,
91
b
GG-)
soll e
die
unge egel e,
kasuis ische
und
jah elang
ums i ene
P axis
de
zen alen
Fondswi scha
im
Be- eich
de
ö en lichen
In es i ions-
poli ik
geo dne
und
in
e assungs ech lich
einwand eie
Bahnen
ge-
lenk
we den
ll
.
Daß
diese
Finanzie ungsbe ugnis
bedeu ende
Au gaben
de
Lände
und
Gemeinden
zum
Gegens and
ha
und
in
das
allgemeine
Kompe-
enz e eilungssys em
des
G undgese zes
nu
schwe
einzuo dnen
is ,
kennzeichne
den
Ausnahmecha ak e
de
Ve assungs o sch i .
Ih em
Gegens and
nach
is
sie
eine
Kompe enzno m,
de
eine
limi ie ende
Funk ion
zugedach
is :
mi
de
Bes immung
de
Fö de ungszwecke,
ü
die
In es i ionshil en
des
Bundes
zulässig sind,
und
eine
besonde en
Ve ah ens egelung
12
soll e
de
ech liche
Rahmen
abges eck
und
be-
g enz
we den,
inne halb
dessen
dem
Bund
ges a e
is ,
au
bes imm e
Lände -
ode
Kommunalin es i ionen
s eue nd
und
ges al end
einzu-
wi ken.
Die
kompe enz ech licl1e
O dnungs-
und
Disziplinie ungs unk ion,
die
die
Ve assungsno m
hie nach
e üllen
soll,
e lang
ü
die
Rech s-
anwendung
möglichs p äzise,
scha
kon u ie e
Maßs äbe,
die
den
Ve -
11 Dazu:
J.
Mülle -
Volbeh ,
Fonds-
und
In es i ionshil ekompe enz des
Bundes,
1975,
S.
46
.
12 Nach A .
104a
Abs.4 Sa z 2 GG sind In es i ionshil en des Bundes
nu
zulässig au G und eines Bundesgese zes mi Zus immung des Bundes a s
ode eine Ve wal ungs e einba ung zwischen Bund
und
Lände n.
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Unbes imm e Rech sbeg i e de bundess aa lichen Finanz e assung 145
lau
de
Kümpe enzg enzen
eindeu ig
es legen.
Diesen
An ü de ungen
we den
die
in
Sa z
1
nü mie en
Vü ausse zungen
de
Bundeskümpe enz
nich
ge ech
3•
De
als
Einsch änkung
gedach e
Vo behal ,
daß
de
Bund
nu
"besünde s
bedeu same"
In es i ionen
de
Lände
üde
Gemeinden
ö de n
da ,
ha
schün
wegen
seines
au ülügischen
Cha ak e s
keine
Aussagek a ,
da
ü
eine
Bundeshil e
nu
sülche
In es i iünen
in
Be-
ach
kümmen,
die
zu
Realisie ung
de
ausd ücklich
genann en
Fö -
de ungsziele
(Siche ung
des
gesam wi scha lichen
Gleichgewich s
14,
des
Ausgleichs
egiünal
un e schiedliche
Wi scha sk a
15
ode
des
allge-
meinen
Wi scha swachs ums)
geeigne
und
"e o de lich",
mi hin
un-
e
gesam s aa lichen
Aspek en
ühnehin
besünde s
ö de ungswü dig
sind.
Ve dienen
sümi
schün
aus
diesem
G unde
die
In es i iüns ü ha-
ben,
an
de en
Finanzie ung
sich
de
Bund
be eiligen
da ,
gene ell
das
P ädika
"besünde s
bedeu sam",
is
eine
sülche
Quali izie ung
ungeeig-
ne ,
den
Rahmen
de
Bundeskümpe enz
gegens ändlich
einzusch änken.
Auch
den
Fö de ungszielen
selbs
ehl
die
ü
eine
Kümpe enzno m
e ü de liche
P äzisiün.
Die
als
d i es
Ziel
genann e
"Fö de ung
des
wi scha lichen
Wachs ums"
wi k
wie
eine
Gene alklausel,
die
dem
Bund
eine
pauschale,
sachlich
kaum
einsch änkba e
Inge enz üllmach
gewäh ;
denn
es
übe lage
die
bei
den
ande en
Fö de ungsziele
und
mach
sie
p ak isch
übe lüssig,
da
süwohl
In es i iünen
zu
Künjunk-
u belebung
(e s es
Fö de ungsziel)
wie
In es i iünen
zu
Fö de ung
wi scha sschwache
Räume
(zwei es
Fö de ungsziel)
du chweg
auch
zum
allgemeinen
Wi scha swachs um
bei agen.
WO'
imme
alsO'
Zwei-
el
au e en,
üb
die
Bundesbe eiligung
an
einem
In es i ions ü haben
ün
dem
e s en
üde
zwei en
Fö de ungsziel
legi imie
wi d,
besei-
ig
de
Reku s
au
das
d i e
Fö de ungsziel
alle
Subsum iünsschwie-
igkei en,
zumal
die
e assungs ech liche
Zulässigkei
on
Bundeshil-
en
zu
Fö de ung
des
Wi scha swachs ums
wede
aku e
Wachs ums-
s ö ungen
ü ausse z
nüch
an
das
E o de nis
gebunden
is ,
bes imm e
Wachs umsziele
zu
e eichen
16•
Hinzu
kümm ,
daß
die
wei e
Fassung
des
haushal s ech lichen
In es i iünsbeg i s
17
inanziellen
Bundesini ia i en
nach
A .
104 a Abs. 4
GG
einen
b ei en
Raum
bie e .
Unkla hei en
e geben
sich schließlich
aus
den
übe schneidungen
zwi-
schen
de
F.inanzie ungskümpe enz
"zum
Ausgleich
un e schiedliche
13 Hemmend
wi k
allen alls die
in
Sa z 2 ü gesehene Ve ah ens egelung
(Anm.12).
14
Dazu: Abschni
V.
15 Dazu: Abschni IV.
16
K.
Vogel/Po
Ki chho ,
GG-Kommen a , Rdn .
140
zu
A .l04a.
17 Nach den Allgemeinen Hinweisen zum G uppie ungsplan (§
13
Abs. 3
BHO)
gel en als In es i iünen alle Maßnahmen, die "bei mak oökonomische
Be ach ung die P oduk ionsmi el
de
Volkswi scha e hal en,
e meh en
ode e besse n".
10
Sch i en
d.
Ve eIns
.
Soc1alpoli lk
9G/I
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44166-2 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:48
146
He be
Fische -Menshausen
Wi scha sk a "
(A . 104 a Abs. 4
Sa z
1 GG)
und
de
Gemeinscha s-
au gabe
"Ve besse ung
de
egionalen
Wi scha ss uk u "
(A .
91
a
Abs. 1 N . 2 GG).
Ein
zu eichende
G und
ü
ein
solches
Nebeneinan-
de
e schieden
ges al e e ,
abe
im
wesen lichen
gleichen
Zwecken
die-
nende
Mi wi kungsbe ugnisse
des
Bundes
in
egionalpoli isch
ele an-
en
Lände angelegenhei en
is
nich
e sich lich.
Ein
sachliches
Bedü nis
ü
eine
besonde e
In es i ionshil ekompe enz
des
Bundes
is
neben
dem
Ins i u
de
Gemeinscha sau gabe
übe haup
nu
noch
insowei
anzue -
kennen,
als
de
Bund
sie
zu
Wah nehmung
seine
konjunk u poli i-
schen
Ve an wo ung
("zu
Abweh
eine
S ö ung
des
gesam wi -
scha lichen
Gleichgewich s")
benö ig ;
da
das
Schwe gewich
de
ö en -
lichen
In es i ionen
im
Lände -
und
Kommunalbe eich
lieg ,
is
de
Bund
au
eine
solche
Finanzie ungskompe enz
angewiesen,
um
in
kon-
junk u ellen
Schwächepe ioden
mi
inanziellen
Hil en
au
eine
Bele-
bung
de
ö en lichen
In es i ions ä igkei
planmäßig
und
zügig
hin-
wi ken
zu
können.
Im
Rahmen
des
A .
104 a Abs. 4
GG
we den
au
G und
besonde e
Gese ze
Maßnahmen
des
S äd e-
und
Wohnungsbaus,
des
Kommunal-
e keh s
und
des
K ankenhauswesens,
bei
Beda
au
G und
on
Ve -
wal ungs e einba ungen
auch
besonde e
Konjunk u p og amme
aus
Bundesmi eln
ge ö de .
Daß
es
bishe
nich
zu
eine
übe mäßigen
Zen alisie ung
de
bundess aa lichen
In es i ionspoli ik
gekommen
is ,
eilich
auch
nich
zu
wi ksame
Koo dinie ung
und
Mi elkonzen-
a ion
un e
gesam s aa lichen
Pe spek i en,
is
im
wesen lichen
au
das
im
En scheidungs e ah en
p ak izie e
Eins immigkei sp inzi
p18
und
au
Ve s ändigungsschwie igkei en
im
Bund-Lände -Ve häl nis
zu-
ückzu üh en.
Die
zu
ih e
Übe windung
und
zu
Reduzie ung
des
Kon-
sensbeda s
angewand en
Ve ah ens egeln(Besi zs andwah ung,
Gleich-
behandlung
alle
Lände ,
s a I1e
Ve eilungsschlüssel
u. dgl.)
haben
ob-
jek bezogene
Sachauseinande se zungen
wei gehend
e d äng
und
du ch
schema ische
Ve eilungs egelungen
e se z ;
ein
di e enzie e
und
le-
xible
Mi eleinsa z
nach
sachlichen
und
egionalen
Beda sschwe -
punk en
is
dadu ch
e hinde
und
den
Bundeso ganen
die
Wah neh-
mung
de
ihnen
hie
e assungsmäßig
zugewiesenen
übe egionalen
Ausgleichs unk ion
p ak isch
unmöglich
gemach
wo den
19•
Dies
bes ä-
ig
die
Schwäche
des
Eins immigkei sp inzips
in
de
bundess aa lichen
Willensbildung,
das
Einigungen
nu
au
de
Basis
des
kleins en
gemein-
samen
Nenne s
zuläß
und
du chg ei ende
Lösungen
in
de
Regel
e -
hinde .
18
Obwohl die
au
G und des A .
104a
Abs.4 GG e lassenen Gese ze Meh -
hei sen scheidungen o sehen, haben die Bundeso gane das Eins immigkei s-
p inzip konzedie
und
dami die Konsensschwelle be äch lich e höh .
19
F. W. Scha p lB. Reisse /F. Schnabel, Poli ik e lech ung: Theo ie
und
Empi ie des koope a i en Föde alismus in
de
Bundes epublik,
1976,
S.
230
.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44166-2 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:48
Unbes imm e Rech sbeg i e de bundess aa lichen Finanz e assung 147
IV. Einhei lichkei de
Lebens e häl nisse
im
Bundesgebie
Im
Pos ula
de
Wah ung
einhei liche
Lebens e häl nisse
inde
ein
Lei bild
des
mode nen,
nach
Egali ä
und
Einhei
d ängenden
Sozial-
s aa s
seinen
Ausd uck.
Es
e schein
im
G undgese z
meh ach
und
in
e schiedenen
Zusammenhängen.
Eine
limi ie ende
Funk ion
is
ihm
im
Rahmen
de
Kompe enzno m
des
A .
72 Abs. 2
N .
3
GG
zugedach :
die
bundessei ige
Inansp uchnahme
de
konku ie enden
Gese zgebungs-
be ugnis
wi d
hie
u. a.
da on
abhängig
gemach ,
daß
die
Rech s-
und
Wi scha s
einhei ,
insbesonde e
die
"Wah ung
de
Einhei lichkei
de
Lebens e häl nisse
übe
das
Gebie
eines
Landes
hinaus"
eine
bundes-
gese zliche
Regelung
e o de
20
.
Eine
ich ungweisende
Rolle
spiel
die
Fo de ung
im
Rahmen
de
G undsä ze
ü
den
e ikalen
Finanzaus-
gleich (A . 106 Abs. 3
Sa z
4
N .
2
GG21),
on
dem
ausd ücklkh
ein
Bei-
ag
zu
Fö de ung
de
Einhei lichkei
e wa e
wi d.
Als
An iebs-
k a
und
(unausgesp ochene)
Lei idee
bilde
das
Ha monisie ungsgebo
e ne
die
G undlage
de
Gemeinscha sau gabe
"Ve besse ung
de
e-
gionalen
Wi scha ss uk u "
(A .
91
a Abs. 1
N .
2 GG)
und
de
Son-
de kompe enz
des
Bundes,
"zum
Ausgleich
un e schiedliche
Wi -
scha sk a
im
Bundesgebie "
Lände -
und
Kommunalin es i ionen
i-
nanziell
zu
ö de n
(A .
104 a Abs. 4
Sa z
1
GG22).
En sp echendes
gil
ü
den
Lände inanzausgleich
(A .
107 GG);
das
Einhei lichkei spos u-
la
lieg ,
obwohl
es
hie
eben alls
nich
ausd ücklich
zi ie
wi d,
als
die
eigen liche
a io
legis
de
Ausgleichs o sch i
zug unde,
die
mi
de
Einnahmen e lage ung
on
den
inanzs a ken
zu
den
leis ungsschwa-
chen
Lände n
das
Ziel
e olg ,
Wohls andsun e schiede
inne halb
des
Bundesgebie s
abzubauen
und
die
egionalen
Lebensbedingungen
einan-
de
anzunähe n.
Um
so
au ällige
is ,
daß
die
Einhei lichkei
de
Lebens-
e häl nisse
nich
hie ,
sonde n
nu
in
den
G undsä zen
ü
den
e ika-
len
Finanzausgleich,
de
dazu
unmi elba
wenige
bei agen
kann,
als
Ausgleichsziel
ausd ücklich
s a uie
wi d
23
.
Alle dings
wi d
an
keine
S elle
des
G undgese zes
eine
Ve einhei lichung
ode
Annähe ung
de
Lebens e häl nisse
posi i
ge o de .
Es
handel
sich
um
eine
egional-
poli ische
S aa szielbes immung
2
4,
die
eine
spezi ische
Ausd ucks o m
20
De au ologische
Cha ak e
diese Vo sch i lieg
au
de
Hand: Die
Scha ung eines bundeseinhei lichen Rech szus andes
is
de
e klä e
Zweck
eines jeden om
Bund
e lassenen Gese zes; diese (au oma ische) Wi kung des
Gese zes
wi d
hie
zu
Vo ausse zung ü die Zulässigkei seines E lasses
e -
klä
(dazu:
Th.
Maunz/G.
Dü ig/R.
He zog,
GG-Kommen a , Rdn . 23 zu
A .
72;
Schlußbe ich de Enque e-Kommission Ve assungs e o m,
Bundes-
ags-D ucksache 7/5924, Abschni 5.3.1).
2.1
Dazu: Abschni H.
22
Dazu: Abschni IH.
23 Dazu:
P.
Le che,
Finanzausgleich
und
Einhei lichkei
de
Lebens e häl -
nisse, in: Fes sch i
.
F.
Be be ,
1973,
S.
300, 303 .
10'
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148
He be
Fische -Menshausen
des
Sozials aa sp inzips
da s ell ,
abe
nich
den
Rang
eines
Ve as-
sungsgebo s
ha ,
aus
dem
unmi elba
Ha monisie ungsansp üche
gegen
den
S aa
abgelei e
we den
können
25•
Auch
Bundeskompe enzen
können
mi
dem
Ha monisie ungspos ula
nich
beg ünde
we den
26
•
De
Ve assungswo lau
(A .
72
Abs. 2
N .
3,
A .
106 Abs. 3
Sa z
4
N .
2 GG)
is
inso e n
miß e s ändlich,
als
on
"
Wah ung
"
de
Ein-
hei lichkei
die
Rede
is .
Eine
Konse ie ung
des
bes ehenden
Zus an-
des,
de
ge ade
du ch
egionale
Unausgeglichenhei
de
Wi scha s-
und
Siedlungss uk u
gekennzeichne
is ,
kann
o enba
nich
gemein
sein;
sozials aa liche
Ziel o s ellungen,
die
de
Ha monisie ungsidee
zug undeliegen,
d ängen
ielmeh
au
Ve ände ung,
au
den
Abbau
nich
meh
beg ündba e
Un e schiede
in
den
egionalen
Lebens-
und
En wicklungsbedingungen
27•
Abe
auch
diese
Fo de ung
begegne
In e -
p e a ionsschwie igkei en
in
einem
polyzen ischen
öde a i en
Ve as-
sungssys em,
zu
dessen
Signa u
Indi iduali ä
und
Eigens ändigkei
de
Un e e bände,
mi hin
adminis a i e
Plu ali ä
und
egionale
Mannig al igkei
de
ö en lichen
Au gabene üllung
gehö en
28•
Te i o-
iale
Eigena en
lassen
sich
nich
un e
dem
S ichwo
"Einhei lichkei "
gleichschal en;
aus
diesem
G unde
häl
auch
das
Bundes e assungsge-
ich
einen
Lände inanzausgleich
ü
unzulässig,
de
zu
eine
die
ein-
zels aa liche
Eigen e an wo ung
schwächenden
Ni ellie ung
de
Län-
de inanzen
üh
29•
Abgesehen
on
den
Besonde hei en
de
Topog aphie,
de
Siedlungs o men
und
ande e
na u äumliche
Bedingungen,
die
nich
beein lußba
sind,
wä e
eine
o cie e
Einebnung
de
egionalen
Leis ungsun e schiede
zudem
wi scha s-
und
soZlialpoli isch
une -
wünsch ,
weil
sie
in
den
benach eilig en
Gebie en
den
Willen
zu
Selbs -
hil e
schwächen
und
eine
au
in e egionalen
We bewe b,
P oduk i i-
ä ss eige ung
und
ökonomischen
Fo sch i
ge ich e e
En wicklungs-
poli ik
beein äch igen
wü de
30
•
Das
aus
dem
Bundess aa s-
und
dem
24
U.
Scheune ,
S aa szielbes immungen, in: Fes sch i
.
E.
Fo s ho ,
1972,
S.
335
.
25
Solche Ansp üche
wä en
nach eine En scheidung des Bundes e as-
sungsge ich s
(32
S.224,
231)
mi
de
öde a i en
Ve assungs uk u
de
Bundes epublik nich e einba ; gl. dazu jedoch das Nume us-Clausus-
U eil
(33
S.303,
352).
Anscheinend wei e gehend:
W.
E ns ,
Gleichwe ige
Lebensbedingungen -Au gabe
de
Raumo dnung?
in:
Bei äge
zum
Kon-
zep
de
ausgeglichenen Funk ions äume,
He
15
de
Ma e ialien zum Sied-
lungs-
und
Wohnungswesen
und
zu
Raumplanung,
1977,
S.20.
26
U.
Scheune ,
Wandlungen
im
Föde alismus
de
Bundes epublik, Die
Ö en liche Ve wal ung
1966
S.517 Anm.36.
27
En scheidungen des Bundes e assungsge ich s
13
S.
230,
233.
28
A.
Koe gen,
Das Bundes e assungsge ich
und
die ö en liche
Ve wal-
ung, A chi des ö en lichen Rech s
90
(1965)
S.
228;
G.
Kiske ,
Neuo dnung
des bundess aa lichen Kompe enzge üges
...
,
De
S aa
14
(1975)
S.
183
.
29 En scheidungen des Bundes e assungsge ich s 1 S.117,
131,
134.
30
Dazu:
U.
B össe, Ziele
in
de
Regionalpoli ik
und
in
de
Raumo dnungs-
poli ik,
1972,
S.
103
.; de s., Raumo dnungspoli ik als in eg ie e En wick-
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Unbes imm e Rech sbeg i e
de
bundess aa lichen
Finanz e assung
149
Sozials aa sp inzip
abzulei ende
Egalisie ungs e bo
ma kie
somi
die
G enzen,
die
dem
Gel ungsbe eich
und
de
In ensi ä
de
Fo de ung
nach
einhei lichen
Lebensbedingungen
gese z
sind;
sie
kann
o ensich -
lich
nich
bedeu en,
daß
an
jedem
O
de
Bundes epublik
die
gleiche
E üllung
alle
ö en lichen
Au gaben
gewäh leis e
sein
SOIl3l.
Die
Föde alismus-Diskussion
in
de
Bundes epublik
läß
alle dings
e kennen,
daß
die
Idee
de
Rech s-
und
Wi scha seinhei
und
die
Gleichhei
de
En wicklungschancen
hie zulande
einen
höhe en
no ma-
i en
S ellenwe
haben
als
in
ande en
öde a i
o ganisie en
S aa en,
wie
e wa
in
de
Schweiz,
den
Ve einig en
S aa en
ode
Kanada.
De
echnok a ische
Zug
unse e
Zei ,
die
Zunahme
de
sozioökonomischen
und
äumlichen
Ve lech ungen,
die
Mobili ä
de
Be ölke ung
und
die
Ausb ei ung
s äd ische
Lebens o men
au
dem
Lande
haben
in
de
Bundes epublik
zu
eine
wei gehenden
Angleichung
de
We hal ungen
und
Ansp üche
ge üh ;
g öße e
egionale
Un e schiede
im
ö en lichen
Leis ungsangebo ,
die
nich
mi
na ü lichen,
insbesonde e
wi scha s-
geog aphischen
Gegebenhei en
zu
e klä en
sind,
wide sp echen
den
in
de
Gesellscha
o he schenden
Ge ech igkei s o s ellungen
und
we -
den
nich
meh
wide sp uchslos
hingenommen
32
•
Sowei
die
als
unbe iedigend
emp undenen
Ungleichgewich e
das
E -
gebnis
sozioökonomische
Vo gänge
sind,
die
du ch
den
Ma k mecha-
nismus
nich
ko igie
we den
können,
is
Abhil e
nu
du ch
egional-
poli ische
Gegens eue ung
möglich
33•
Da aus
esul ie
die
Fo de ung
an
den
S aa ,
und
zwa
o nehmlich
an
den
Zen als aa ,
in
Be eichen,
die
seine
poli ischen
und
adminis a i en
Einwi kung
zugänglich
sind,
die
egionalen
Lebens-
und
En wicklungsbedingungen,
sowei
es
die
na-
u äumlichen
und
ökonomisch- echnischen
Ve häl nisse
zulassen,
du ch
aumwi ksame
Maßnahmen
einande
anzunähe n,
zum
mindes en
ex-
eme
Un e schiede
in
de
egionalen
Einkommens e eilung,
den
Be-
schä igungsmöglichkei en
und
de
In as uk u auss a ung
zu
milde n
und
allmählich
die
Vo ausse zungen
ü
annähe nd
gleichwe ige
Le-
lungspoli ik,
1975,
S.
87;
D.
S o becklM.
Lücke,
Die gesellscha spoli ische
Re-
le anz egionalpoli ische Ziele, in: Ausgeglichene
Funk ions äume,
Bd.94
de
Fo schungs-
und
Si zungsbe ich e
de
Akademie
ü
Raum o schung
und
Landesplanung,
1975,
S.31.
31 Raumo dnungsbe ich
de
Bundes egie ung
1974,
Bundes ags-D uck-
sache
7/3582,
S.
20.
32
K.
Hesse,
De
uni a ische Bundess aa ,
1962
S.
12
.; de s.,
Aspek e
des
koope a i en Föde alismus in
de
Bundes epublik, in: Fes sch i
.
G.
Mülle ,
1970,
S.
141
.; H. HaHe , Wandlungen in den
P oblemen
öde a i e
S aa s-
wi scha en, Finanza chi
N.
F.
27
(1968)
S.
267
.; U. Scheune , Koope a ion
und
Kon lik , Die Ö en liche Ve wal ung
1972
S.
590.
33
H.
K. Schneide ,
übe
die No wendigkei egionale Wi scha spoli ik,
in:
H.
K.
Schneide
(H sg.), Bei äge
zu
Regionalpoli ik, Sch i en des
Ve -
eins
ü
Socialpoli ik
N.
F.
41
(1968)
S.
16.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44166-2 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:48
150
He be
Fische -Menshausen
bensquali ä
in
allen
Teilen des
Bundesgebie s
zu scha en.
Hie bei
is
alle dings
die
äumlich- unk ionale
A bei s eilung
inne halb
des
Bun-
desgebie es
zu
be ücksich igen
und
nach un e schiedlichen
Raumka e-
go ien
zu di e enzie en,
da
jede
Teil aum
en sp echend
seine
Eig-
nung
und
En wicklungs ähigkei
spezi ische
Funk ionen
ü
den
Ge-
sam aum
zu
e üllen
ha
34;
hinzukomm ,
daß
gegebenen alls
die
Vo -
und
Nach eile
e schiedene
Raumka ego ien
(z.
B.
höhe e
Lohnwe
in
de
G oßs ad ,
besse e
Vi alsi ua ion
au
dem
Lande)
gegeneinande
abzuwägen,
e ne
Un e schiede
in
den
egionalen
ode
ö lichen
Le-
benshal ungskos en
in
Rechnung
zu
s ellen
sind
35• Auch
aus
diesem
G unde
bedeu e
Gleichwe igkei
de
Lebens e häl nisse
nich
Gleich-
a igkei
de
Ve so gung
mi
ö en lichen
Ein ich ungen
36•
Eine
genaue
De ini ion
de
Ha monisie ungs o de ung
und
eine
Ope-
a ionalisie ung
de
dami
anges eb en
Ziele
begegnen
de
Schwie ig-
kei ,
die
Lebens e häl nisse
eines Gebie s, die
du ch
eine
Vielzahl
he-
e ogene
Fak o en
bes imm
we den,
einwand ei
zu
messen
und
mi
den
Ve häl nissen
ande e
Gebie e
zu e gleichen.
Da
somi
konk e e
und
p ak ikable
Maßs äbe
ü
den
En wicklungs ücks and,
die
Fö de-
ungsbedü igkei
und
-wü digkei
eines
Teil aums
nich
zu
Ve ü-
gung
s ehen,
e äh
die
s aa liche
Regionalpoli ik noch
wei gehend
p agma isch,
indem
sie
die
ge o de e
Einhei lichkei
de
Lebens e -
häl nisse
du ch
g aduellen
Abbau
egionale
Dispa i ä en
in
de
Ve -
so gung
mi
ö en lichen
Diens en
und
Ein ich ungen
zu
e wi klichen
such :
anges eb
wi d
auch
ü
wi scha sschwache
Räume
ein
Min-
des s anda d
ö en liche
In as uk u
und
Daseins o so ge,
de
ih en
Bü ge n
im
Rahmen
de
wi scha sgeog aphischen
Gegebenhei en
an-
gemessene
Lebensbedingungen
und
aus eichende
Wahlmöglichkei en
in-
ne halb
zumu ba e
En e nung
und
dami
wei gehende
Chancen-
gleichhei
in
de
pe sönlichen
En al ung
siche
37 ;
hie bei
sollen
Ve so -
gungsengpässe
mi
Vo ang
in
den
Gebie en
sch i weise
behoben
we -
den,
de en
En wicklungss and
am
wei es en
un e
ih em
En wicklungs-
po en ial
lieg .
In
welchem
Ausmaß
die
egionalen
Lebens e häl nisse
angeglichen
we den
sollen,
bleib
de
poli ischen
En scheidung
o be-
34
U.
B össe,
D i e
Rahmenplan
zu
Ve besse ung
de
egionalen
Wi -
scha ss uk u ,
Wi scha sdiens
1974 S. 354; de s.,
Raumo dnungspoli ik
als
En wicklungspoli ik,
1975 S. 85;
Bei a
ü
Raumo dnung,
S ellungnahme
zum
Bundes aumo dnungsp og amm
.
3.
7.
1974,
Bundes ags-D ucksache
7/
3582,
Anhang
7,
S.I71.
35
K.
H. Hansmeye ,
Ziele
und
T äge
egionale
Wi scha spoli ik,
in:
H.
K.
Schneide (H sg.),
Bei äge
zu
Regionalpoli ik,
Sch i en
des
Ve eins
ü
Socialpoli ik,
N.
F.
41
(1968) S.
39
.; B. Mo i o ,
Das
Ve eilungsziel
in
de
Regionalpoli ik,
Hambu ge
Jah buch
ü
Wi scha s-
und
Gesellscha s-
poli ik
1974 S. 172
.
36 D. S o beck/M. Lücke, a.a.O., S.
31
Anm.45.
37
Raumo dnungsbe ich
de
Bundes egie ung
1974, a.a.O., S. 20.
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Unbes imm e
Rech sbeg i e
de
bundess aa lichen
Finanz e assung
151
hal en;
dies
gil
insbesonde e
ü
die
Bemessung
des
anzus ebenden
Mindes ni eaus
ö en liche
Leis ungen,
das
eilich
im
Zuge
de
sozio-
ökonomischen
En wicklung
o sch ei en
kann
und
dahe
nich
s a isch
zu
e s ehen
is .
Die
hie
skizzie e (einsch änkende)
In e p e a ion
des
sozials aa li-
chen
Pos ula s
de
Wah ung
einhei liche
Lebens e häl nisse
is
an-
gesich s des
gegenwä igen
me hodologischen
Wissenss andes
e as-
sungs ech lich
nich
zu
beans anden.
Die
Ra ionali ä
de
egionalpoli i-
schen
En scheidungs indung
könn e
alle dings
noch
ges eige
we den,
wenn
die
anzus ebenden
Ziele
und
die
zum
Wohls ands e gleich
he -
anzuziehenden
Fak o en
konk e isie ,
in e egional
e gleichba
ges al-
e
und
an
den
so
gewonnenen
K i e ien
die
en wicklungspoli ischen
Maßnahmen
o ien ie
wü den.
In
Be ach
käme
die
Umse zung
kom-
plexe
Zielbeg i e
(z.
B.
Mindes s anda ds
ü
die
äumlichen
Lebens-
bedingungen)
in
nume ische
G ößen
du ch
Au s ellung
eines
Ka alogs
on
aussage ähigen
und
p ak ikablen
Sozialindika o en
und
de en
Ge-
wich ung
du ch
ein
(poli isch
zu
bes immendes)
Sys em
ko espondie-
ende
Soll-
ode
Schwellenwe e,
au
de en
G undlage
die
zu
beheben-
den
Dispa i ä en
(Is -We e) gemessen
und
in e egional
e glichen
we den
könn en
38•
Eine
solche
Ope a ionalisie ung
de
Ha monisie-
ungsziele
könn e,
wenn
sie
geeigne e
Maßs äbe
ü
die
Bewe ung
aumwi scha liche
Sach e hal e
e mi el ,
die
T anspa enz
de
Re-
gionalpoli ik
e höhen,
ih e
Umse zung
in
ein
a ionales
Sys em
schwe -
punk mäßige
39
Ve eilung
de
knappen
Fö de ungsmi el
e leich e n
und
eine
zu e lässige
E olgskon olle
e möglichen.
In
de
inanzausgleichs ech lichen
D inglichkei sskala
komm
un e
dem
hie
e ö e en
Aspek
solchen
Ausgaben
eine
besonde e
Bedeu ung
zu,
die
dazu
bei agen,
übe mäßige
Ungleichhei en
in
de
Finausaus-
s a ung
und
Lebenshal ung
de
Teil äume
zu
e inge n.
Ein
Abbau
38
Dazu:
W.
E ns /R. Thoss (H sg.),
Gesellscha liche
Indika o en
als
O ien-
ie ungshil e
ü
die
Regionalpoli ik,
Indika o en
zu
P äzisie ung
on
Zielen
de
Raumo dnung
und
Landesplanung
(He e
10, 12
de
Ma e ialien
zum
Siedlungs-
und
Wohnungswesen
und
zu
Raumplanung,
1974, 1976);
Bei a
ü
Raumo dnung,
Emp ehlungen
.
16.
6.
1976,
Gesellscha liche
Indika o en
ü
die
Raumo dnung,
S.
27
.
39
Gegenwä ig
wi d
die
no wendige
Konzen a ion
de
Mi el
au
en -
wicklungs ähige
und
lang is ig
we bewe bs ähige
Räume
u. a.
dadu ch
be-
ein äch ig ,
daß
meh
als
60
. H.
des
Bundesgebie s
zu
Fö de egionen
e -
klä
wo den
sind
(H.
P iebe,
G und agen
de
kün igen
Regionalpoli ik,
Wi scha sdiens
1977, S.256).
De
Zwang,
die
aumwi ksamen
Maßnahmen
und
den
Einsa z
de
knappen
Fö de mi el
au
die
S ä kung
äumliche
Schwe punk e
zu
konzen ie en
(Raumo dnungs
be ich
de
Bundes egie ung
1974, a.a.O.
S.30)
und
hie bei
au
die
En wicklungs ähigkei
als
maßgebendes
K i e ium
abzus ellen,
wi d
noch
e schä
du ch
die
im
Zuge
des
echni-
schen,
ökonomischen
und
sozialen
Wandels
au
wei e e
Sich
sich
abzeich-
nende
Be ölke ungs-
und
A bei spla zen wicklung
(dazu:
Bei a
ü
Raum-
o dnung,
Emp ehlungen
.
16.
6.
1976 S. 24 .).
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-44166-2 | Gene a ed on 2023-01-16 12:55:48