Ko e, K is ina; Landmesse , Emma
Resea ch Repo
Regionale Pe sonen eizügigkei als Chance im Umgang
mi Klimamobili ä : G oßes Po en ial, schwie ige
Umse zung
SWP-Ak uell, No. 64/2024
P o ided in Coope a ion wi h:
S i ung Wissenscha und Poli ik (SWP), Ge man Ins i u e o In e na ional and Secu i y A ai s,
Be lin
Sugges ed Ci a ion: Ko e, K is ina; Landmesse , Emma (2024) : Regionale Pe sonen eizügigkei als
Chance im Umgang mi Klimamobili ä : G oßes Po en ial, schwie ige Umse zung, SWP-Ak uell, No.
64/2024, S i ung Wissenscha und Poli ik (SWP), Be lin,
h ps://doi.o g/10.18449/2024A64
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NR.
64
DEZEMBER 2024
Einlei ung
Regionale Pe sonen eizügigkei als
Chance im Umgang mi Klimamobili ä
G oßes Po en ial, schwie ige Umse zung
K is ina Ko e
/
Emma Landmesse
Die Zahl de Menschen, die in olge on Umwel e ände ungen ih e Heima übe
G enzen hinweg e lassen müssen, nimm mi dem o sch ei enden Klimawandel
zu. Gleichzei ig mangel es ihnen an siche en, geo dne en und egulä en Mig a ions-
wegen. Regionale Pe sonen eizügigkei kann die Handlungsspiel äume de om
Klimawandel besonde s Be o enen e wei e n. Die a ikanischen Regionalo ganisa-
ionen ECOWAS und IGAD haben jeweils Abkommen geschlossen, die eine solche
F eizügigkei gewäh leis en könn en. An ih em Beispiel zeigen sich die Po en iale,
abe auch die Hü den in de Umse zung en sp echende Regelungen. Um die Vo eile
diese Abkommen im Sinne de Klimamobili ä zu nu zen, soll e sich die deu sche
und eu opäische En wicklungs- und Mig a ionspoli ik s ä ke ü die Implemen ie-
ung egionale Pe sonen eizügigkei engagie en. Ebenso gil es, die Ve anke ung
on Klimaaspek en in den Abkommen zu un e s ü zen. Koope a ionen de EU mi
einzelnen a ikanischen S aa en sind zu hin e agen, so e n sie die Pe sonen ei-
zügigkei in A ika du ch Mig a ionsmanagemen und G enzsiche ung zu behinde n
d ohen.
De Klimawandel ha schon je z massi e
Auswi kungen au menschliche Mobili ä .
Lau In e nal Displacemen Moni o ing
Cen e (IDMC) wu den 2023 wel wei
26,4 Millionen Menschen au g und on
Umwel ka as ophen inne halb ih es Lan-
des e ieben. Dabei is de Zusammen-
hang zwischen Klimawandel und Mig a ion
komplexe als o da ges ell . Umwel e än-
de ungen sind sel en alleinige Mig a ions-
u sache, sonde n wi ken sich in iel äl ige
A und Weise au be ei s bes ehende poli-
ische, soziale und ökonomische T eibe de
Mig a ion aus. Kla is abe , dass de Klima-
wandel exis ie ende Mobili ä smus e e -
ände . O wi d in de Fachdeba e un e -
schieden zwischen Ex emwe e e eignissen
( as -onse e en s) wie e wa Übe schwemmun-
gen, die ehe zu ku z is ige Ve eibung
üh en, und langsamen Umwel e ände-
ungen (slow-onse e en s) wie beispielsweise
Dese i ika ion, die in de Regel eine daue -
ha e und s ä ke geplan e Abwande ung
zu Folge haben. In manchen Fällen en -
scheiden sich Menschen abe auch o z
e schwe e Lebensbedingungen eiwillig
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da ü , am He kun so zu bleiben. Gleich-
zei ig können besonde s ulne ablen Pe so-
nen die Ressou cen ehlen, um angesich s
on Umwel e ände ungen zu mig ie en –
mi de Folge, dass sie un eiwillig o O
»ge angen« sind.
Klimawandelbeding e Mobili ä :
Suche nach poli ischen Lösungen
Angesich s s ockende Fo sch i e im Kli-
maschu z wi d in den Fo en in e na ionale
Poli ik e s ä k übe eine Anpassung an
Klimawandel olgen deba ie , e wa au de
jäh lich s a indenden COP, de Kon e enz
de Klima ahmenkon en ion de Ve ein en
Na ionen (UNFCCC). Auch Mig a ion wi d
zunehmend als ein Aspek diese Anpas-
sung disku ie . Zwa kann Mobili ä im
Kon ex des Klimawandels auch mi (im)ma-
e iellen Ve lus en ü die Menschen ein-
he gehen, weshalb sie in den Klima e -
handlungen o un e dem S ichwo klima-
wandelbeding e Ve lus e und Schäden
hema isie wi d. Wenn Mig a ion jedoch
siche , geo dne und egulä e olg , kann
sie als Anpassungs- und Risikominde ungs-
s a egie zumindes die Handlungsspiel-
äume on Menschen e wei e n, die du ch
Klimawandel olgen besonde s ge äh de
sind. Du ch Mig a ion können diese Pe so-
nen ih e Haushal seinkommen lang is ig
di e si izie en und mi els inanzielle
Rückübe weisungen auch zu ückgebliebe-
nen Angehö igen die Anpassung an den
Klimawandel e leich e n. Doch obwohl in
in e na ionalen Rahmenwe ken wie dem
Globalen Pak ü Mig a ion (2018) ode de
Schu zagenda de Nansen-Ini ia i e (2015)
Mig a ion als mögliche Anpassungss a egie
he ausges ell wi d, gib es da ü bislang
keine in e na ionale Rech sbasis ode e -
bindliche poli ische Regelung.
Schu z- und Regelungslücke
So bes eh ü Menschen, die im Kon ex
on Klimawandel olgen gezwungen sind,
ih e Heima übe G enzen hinweg zu e -
lassen, eine ech liche Schu zlücke. Sie
haben – ande s als Menschen au de
Fluch o Gewal und Ve olgung – kei-
nen ölke ech lichen Ansp uch au Schu z
im E s au nahmeland. Ve bindliche in e -
na ionale Schu zins umen e wie die eng
ge ass e Gen e Flüch lingskon en ion um
Klimamobili ä zu e wei e n wä e jedoch
ech lich schwe umse zba und poli isch
un ealis isch, da ak uell ehe die Einsch än-
kung des Flüch lingsschu zes deba ie
wi d als dessen E wei e ung. Klimawandel-
be o enhei is als alleinige Fluch u sache
auße dem in de Regel kaum zu bes im-
men. Auch deshalb is eine ennscha e
Abg enzung on Ka ego ien wie Fluch e -
sus eiwillige Mig a ion ge ade im Kon ex
des Klimawandels o nich möglich.
Neben den ehlenden Schu zins umen-
en bleiben den Menschen, die in olge on
Klima e ände ungen ih Heima land e -
lassen, jedoch auch ande e Mig a ionswege
e schlossen. Nu in wenigen Fällen be ück-
sich igen mig a ionspoli ische Regelwe ke
Klimawandelbe o enhei ; zu diesen Aus-
nahmen zähl e wa, dass Aus alien eine
spezielle Visaka ego ie einge üh ha , um
ge äh de en Bü ge :innen des Pazi iks aa es
Tu alu die Ein eise zwecks A bei und S u-
dium zu e möglichen. Doch o bleib Men-
schen, die im Kon ex des Klimawandels
mig ie en, nu die Möglichkei i egulä e
Einwande ung ohne siche en Au en hal s-
s a us und s aa liche Un e s ü zung im Au -
nahmeland. Wenn die poli ischen Rahmen-
bedingungen ü siche e und egulä e Mig-
a ionswege nich gegeben sind, kann
Mig a ion Vulne abili ä en im Kon ex des
Klimawandels so noch e s ä ken, e wa
wenn die Be o enen au g und ehlenden
Rech sschu zes ausbeu e ischen A bei s-
e häl nissen ausgelie e sind. Um diesen
Schu z zu gewäh en und zudem das posi-
i e En wicklungspo en ial on Mig a ion
zu ö de n, b auch es poli ische Regel-
we ke. Ein mögliche Ansa zpunk sind
dabei egionale Ins umen e und Ak eu e.
Regionale Dimension
Klimamobili ä is ein egionales Phäno-
men. Wenn Menschen nich inne halb
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ih es eigenen Landes o Umwel e ände-
ungen liehen, dann wande n sie in e s e
Linie in Nachba s aa en ab. Dennoch s ehen
die Bemühungen egionale Mig a ions-
go e nance, Klimamobili ä übe G enzen
hinweg zu egeln, noch am An ang. Eine
Ausnahme bilde e wa die sogenann e Kam-
pala-E klä ung, die 2022 on el os a ika-
nischen S aa en in Uganda un e sch ieben
wu de. Es handel sich dabei um das e s e
egionale Rahmenwe k zu Mobili ä im
Kon ex des Klimawandels. In de E klä ung
bekunden die S aa en ih e Absich , im Be-
eich g enzübe sch ei ende Klimamobili ä
enge zusammenzua bei en. Dies häng
auch dami zusammen, dass de a ikani-
sche Kon inen zu den Gebie en de Wel
gehö , die am s ä ks en on Klimawandel
und Klimamig a ion be o en sind. Bis
2050 könn en je nach Szena io bis zu 5 P o-
zen de Be ölke ung A ikas au g und de
globalen E de wä mung ih en Heima o
e lassen haben, in de am s ä ks en on
Klimawandel olgen be o enen Region am
Ho n on A ika soga bis zu 10 P ozen .
Zugleich is Mig a ion als Anpassungs-
s a egie in Wes - und Os a ika kein aus-
schließlich neues Phänomen. In de Ve -
gangenhei nu z en beispielsweise Vieh-
züch e :innen zi kulä e Mig a ion inne -
halb diese Regionen, um im Fall on Dü e
geeigne e Weide lächen zu inden. Insge-
sam is in a egionale Mig a ion sowohl in
Wes a ika als auch in No dos a ika be ei s
heu e s a k ausgep äg . So s amm en 2021
e wa 90 P ozen de 7,4 Millionen Mig-
an :innen in Wes a ika aus den Lände n
de Region. Dies häng auch mi de wei -
gehenden Pe sonen eizügigkei inne halb
de Wes a ikanischen Wi scha sgemein-
scha (ECOWAS) zusammen.
F eizügigkei und Klimamobili ä
zusammendenken
Regionalo ganisa ionen können du ch Ab-
kommen zu Pe sonen eizügigkei dazu
bei agen, Mig a ionshinde nisse zu besei-
igen und somi auch ü besonde s ge äh -
de e Menschen im Kon ex des Klimawan-
dels siche e Mig a ionswege zu scha en.
Wie wei eichend die egionale F eizügig-
kei gil und inwie e n sie im Zusammen-
hang mi Umwel e ände ungen genu z
we den kann, häng dabei maßgeblich on
de Ausges al ung des jeweiligen Abkom-
mens sowie om S and de na ionalen Um-
se zung ab.
E s e E ah ungen
Pe sonen eizügigkei sabkommen beziehen
sich in de Regel nich explizi au Umwel -
ode Klimae eignisse. S a dessen dienen
sie in e s e Linie dazu, die wi scha liche
In eg a ion eine Region o anzu eiben;
zu diesem Zweck e leich e n sie die g enz-
übe sch ei ende Mobili ä on Pe sonen im
Rahmen on A bei , Bildung und Handel.
Dennoch gib es be ei s Fälle, in denen sie
auch bei Na u ka as ophen genu z wu -
den. So haben die Abkommen de Ka ibi-
schen Gemeinscha (CARICOM) und de
O ganisa ion Os ka ibische S aa en (OECS)
wich ige Mobili ä sop ionen ü Menschen
e ö ne , die o den Folgen on Wi bel-
s ü men ge lohen sind. In de besonde s
schwe en Hu ikan-Saison 2017 konn en
Ve iebene die mi den Abkommen ge-
wäh en Rech e nu zen, um in ande e Insel-
s aa en einzu eisen, sich do niede zulas-
sen und A bei au zunehmen. Auße dem
wu den in einigen Fällen Ausnahmen ge-
wäh , so dass Menschen auch Zugang
e hiel en, wenn sie ih e Reisedokumen e
e lo en ha en. Dieses Beispiel zeig , wie
sich F eizügigkei sabkommen im Kon ex
des Klimawandels nu zen lassen, so e n in
den Au nahmelände n de poli ische Wille
dazu o handen is .
Po en iale und G enzen am
Beispiel on ECOWAS und IGAD
Dass Pe sonen eizügigkei sabkommen im
Kon ex des Klimawandels g oßes Po en ial
bie en, abe auch an G enzen s oßen, läss
sich anhand de beiden Regionalo ganisa-
ionen ECOWAS und IGAD (In e go e n-
men al Au ho i y on De elopmen ) au zei-
gen. Sie e e en S aa en – im e s en Fall
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in Wes a ika, im zwei en am Ho n on
A ika gelegene –, die besonde s om Kli-
mawandel be o en sind. Um das Po en ial
on F eizügigkei ü g enzübe sch ei ende
Klimamobili ä zu bewe en, lassen sich
d ei zen ale K i e ien he anziehen, die au
de Schu zagenda de Nansen-Ini ia i e
basie en: e s ens egulä e Zugang zu siche-
em Te i o ium, zwei ens Au en hal s-
s a us und Rech e im Au nahmeland und
d i ens Wege zu daue ha em Au en hal
do .
Die Mi glieds aa en on ECOWAS und
IGAD haben jeweils Abkommen zu Pe so-
nen eizügigkei geschlossen, die au dem
Papie ähnlich um assend sind – mi Rege-
lungen in den d ei Be eichen Ein eise,
A bei sau nahme und daue ha e Au en -
hal . Be ei s 1979 e ablie , soll e das Ab-
kommen de ECOWAS in d ei Phasen
( isum eie Ein eise, Au en hal und Be-
schä igung, geschä liche Niede lassung)
bis 1995 mi hil e on ie Zusa zp o okol-
len umgese z we den. Eine isum eie Ein-
eise ü bis zu 90 Tage is inne halb de
ECOWAS-S aa en wei es gehend möglich
und g enzübe sch ei ende Mobili ä in de
Region üblich. Aspek e de A bei sau nah-
me und des lang is igen Au en hal s sind
jedoch bis heu e nich olls ändig imple-
men ie . Die IGAD s eh mi ih em 2020
geschlossenen F eizügigkei sabkommen,
das bishe nich on allen Mi glieds aa en
a i izie wu de, noch am An ang. Nach
Vo bild de ECOWAS soll das Abkommen
in ie Phasen – isum eie Ein eise, F ei-
zügigkei ü A bei nehme :innen, Au en -
hal s ech und geschä liche Niede lassung
– bis 2037 umgese z we den.
In beiden Regionen is also eine isum-
eie Ein eise ü alle Bü ge :innen on Mi -
glieds aa en de jeweiligen O ganisa ion
o gesehen. Die Ein eise beda keine Be-
g ündung. Ande s als beim Flüch lings-
schu z muss dabei nich die indi iduelle
Si ua ion de einzelnen Pe son gep ü we -
den – dies e spa Menschen, die au g und
on Klima e ände ungen ih Land e las-
sen, Unsiche hei und bü ok a ische P oze-
du en. Alle dings können po en ielle Kos-
en beim G enzübe i sowie das E o de -
nis on Ausweispapie en ein Hinde nis ü
besonde s ulne able Pe sonen da s ellen,
o allem wenn im Zuge on Ex emwe e -
e eignissen Dokumen e e lo en gingen
ode ze s ö wu den.
Auch eine A bei sau nahme im Zielland
wi d du ch die Abkommen de beiden
O ganisa ionen p inzipiell e möglich . De
A bei sma k zugang kann jedoch e wa da-
du ch eingesch änk sein, dass Au en hal s-
ode Niede lassungspapie e nich ausge-
s ell we den. Das IGAD-Abkommen sieh
auch den Zugang zu sozialen Siche ungs-
sys emen im Au nahmeland o , e wa in
Bezug au Gesundhei s e so gung. Ein
daue ha e Au en hal bis hin zu Einbü -
ge ung is im Rahmen beide Abkommen
p inzipiell möglich, lieg abe im E messen
des jeweiligen Au nahmelandes in den
Regionen. Ge ade eine solche lang is ige
Pe spek i e is jedoch wich ig ü Men-
schen, die au g und i e e sible Umwel -
olgen nich meh in ih e Heima zu ück-
keh en können.
Beide Abkommen sehen also um ang-
eiche Regelungen ü Ein eise, Au en hal
und Niede lassung o . Sie bie en den Mi -
glieds aa en jedoch auch die Op ion, die
F eizügigkei un e bes imm en Bedingun-
gen auszuse zen und manchen Pe sonen-
g uppen die Ein eise zu e weh en – e wa
im Falle schwe wiegende Bed ohungen de
inne en Siche hei ode wenn Mig an :in-
nen inanziell nich eigens ändig sind. Von
diesen Ausnahme egelungen könn en S aa-
en ge ade dann Geb auch machen, wenn
au g und on Klimawandel olgen g oße
Fluch - und Mig a ionsbewegungen en s e-
hen. Dass Ein eisemöglichkei en in be-
s imm en Si ua ionen besch änk we den,
is nich ungewöhnlich; so ha e wa Kenia
im Kon ex de Dü e und Hunge sno am
Ho n on A ika 2011 die G enze zu Soma-
lia geschlossen und dies mi na ionalen
Siche hei sbedenken beg ünde . Somi
häng es om poli ischen Willen de Au -
nahmelände ab, ob F eizügigkei sno men
auch im K isen all gel en. Um dieses Risiko
einzuhegen, wä e es nü zlich, Klimaka a-
s ophen in den Abkommen als Ein eise-
g und zu e anke n.
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Im Un e schied zum Abkommen de
ECOWAS be ücksich ig jenes on IGAD –
als bislang einziges wel wei – explizi
Klimawandelbe o enhei . Lau A ikel 16
sollen Mi glieds aa en Menschen, die in
»E wa ung, wäh end ode nach eine Ka a-
s ophe« Schu z in einem ande en Mi glied-
s aa suchen, die Ein eise gewäh en. Da de
Beg i de Ka as ophe seh b ei ge ass is ,
schließ dies auch schleichende Umwel -
e ände ungen ein. Im Rahmen des Ab-
kommens haben Bü ge :innen de Region
somi die Möglichkei , auch o ausschau-
end zu mig ie en, also schon o aku en
We e e eignissen. Am dü egeplag en
Ho n on A ika is dies ein wich iges Sig-
nal. De Ka as ophenbeg i im IGAD-
Abkommen scha poli ische Sich ba kei
ü die He aus o de ungen, die mi g enz-
übe sch ei ende Klimamobili ä einhe -
gehen, und e höh po en iell die Ve bind-
lichkei ü Mi glieds aa en, F eizügigkei s-
no men im Kon ex on Klimawandel olgen
einzuhal en. Alle dings be inde sich das
IGAD-Abkommen noch in de Ra i izie-
ungsphase, und zu Anwendung on A i-
kel 16 gib es bishe nu e s e E ah ungs-
we e. Gene ell läss sich sagen: Je wei ge-
hende die F eizügigkei in einem Abkom-
men de inie is , je besse dieses umgese z
wi d und je bindende es ü die Mi glied-
s aa en is , des o meh Möglichkei en bie e
es auch im Kon ex des Klimawandels. Bei
seh wei gehende F eizügigkei wä e nich
unbeding ein spezi ische Bezug au Klima-
ka as ophen no wendig. Da ein solches
Maß an F eizügigkei abe nu sel en gege-
ben is , bleib es sinn oll, das K i e ium de
Klimaka as ophen in den Abkommen es -
zusch eiben.
Abe auch die In eg a ion on Klimawan-
delbe o enhei bie e keinen um assenden
Schu z du ch F eizügigkei im Kon ex des
Klimawandels. Denn wede das IGAD-
Abkommen noch die F eizügigkei sp o o-
kolle de ECOWAS sind ölke ech lich bin-
dend ü Mi glieds aa en. Dies bedeu e ,
dass Menschen, die im Rahmen on F eizü-
gigkei liehen, keinen Rech sansp uch au
die dami e bundenen Vo züge haben. Ob-
wohl beide Abkommen Massenausweisun-
gen e bie en, sind Pe sonen, die sich ge-
mäß de Pe sonen eizügigkei inne halb
on ECOWAS und IGAD übe G enzen
hinwegbewegen, nich g undsä zlich o
Zu ückweisungen in Gebie e geschü z , die
wegen Klimawandel olgen zunehmend
unbewohnba we den. Auße dem un e -
scheiden die Abkommen nich g undsä z-
lich zwischen A bei smig a ion und un ei-
willige Ve eibung, weshalb Schu zbeda -
e ulne able G uppen wie unbeglei e e
Minde jäh ige nich sys ema isch e ass
we den. Dies kann dazu üh en, dass sich
no wendige Maßnahmen wie humani ä e
ode psychosoziale Un e s ü zung e wa
du ch das VN-Flüch lingskommissa ia
(UNHCR) ode die In e na ionale O ganisa-
ion ü Mig a ion (IOM) nich gewäh leis-
en lassen.
In de Konsequenz können F eizügig-
kei sabkommen einigen Pe sonen(-g uppen)
die Mobili ä im Kon ex des Klimawandels
e leich e n, dami abe keineswegs lüch -
lingspoli ische Ins umen e wie Rese le-
men -P og amme ode humani ä e Visa
e se zen. Wenn du ch F eizügigkei jedoch
eine wei e e Op ion de Mobili ä ü die-
jenigen o ens eh , die in de Lage sind und
die Ressou cen haben, um sich selbs ändig
zu bewegen und A bei au zunehmen,
kann dies lüch lingspoli ische Schu z-
ins umen e en las en. Pe sonen eizügig-
kei soll e deshalb als ein Baus ein in einem
Se e schiedene Lösungen un e s ü z
we den.
Umse zungshü den
Au dem Papie sehen die Abkommen on
ECOWAS und IGAD wei gehende F eizügig-
kei o . Die Umse zung is ü die Mi glied-
s aa en abe mi hohen echnischen, inan-
ziellen und pe sonellen An o de ungen e -
bunden und in den beiden Regionen seh
un e schiedlich wei o gesch i en. Wäh-
end ECOWAS ü eine his o isch gewach-
sene und gelungene Reise eihei , abe
auch ü die mangelnde Umse zung daue -
ha e Au en hal smöglichkei en s eh , is
im Falle on IGAD noch o en, wie e olg-
eich das Abkommen implemen ie wi d.
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Eine zen ale He aus o de ung ü die
Mi glieds aa en on ECOWAS und IGAD
bes eh da in, die Vo gaben de Abkommen
in na ionale Regelwe ke zu übe üh en. Vo -
ausse zung ü unk ionie ende Pe sonen-
eizügigkei sind e wa die Be ei s ellung
on Reisedokumen en ü alle Bü ge :innen
ode die echnische und pe sonelle Auss a -
ung de G enzpos en, de e es beda , um
eine siche e und geo dne e Ein eise zu e -
möglichen. E schwe end komm hinzu, dass
die Abkommen keine genauen Angaben zu
den einzelnen Sch i en de Umse zung
machen. Da übe hinaus ehl es den Regio-
nalo ganisa ionen an Kapazi ä en und Be-
ugnissen, um Mi glieds aa en bei de Im-
plemen ie ung zu un e s ü zen, Fo sch i e
zu übe p ü en und e waige Ve säumnisse
zu sank ionie en. Die IGAD wi d e wa nu
zu einem ge ingen Teil du ch Bei äge de
Mi glieds aa en inanzie und is da übe
hinaus au ex e ne Mi el angewiesen.
Au sub egionale Ebene können auße -
dem Kon lik e sowie Ko up ion an den
G enzen die Pe sonen eizügigkei behin-
de n. E s im Janua 2024 sind Bu kina
Faso, Mali und Nige nach Mili ä pu schen
und wi scha lichen Sank ionen de
ECOWAS aus de Regionalo ganisa ion
ausge e en. Zugleich läss sich auch in
a ikanischen S aa en – ähnlich wie in
ande en Wel egionen – eine zunehmende
Skepsis gegenübe G enzö nungen und
Einwande ung beobach en. Obwohl die
F eizügigkei sp o okolle a i izie wu den,
komm es e wa inne halb de ECOWAS
imme wiede zu Ausweisungen on
Mig an :innen, die aus de Region s am-
men, zu Zu ückweisungen an Binneng en-
zen ode willkü lichen G enzschließungen.
Auch die auswä ige EU-Mig a ionspoli-
ik kann ein Hinde nis ü die olls ändige
Umse zung egionale Pe sonen eizügig-
kei in A ika da s ellen. 2015 ha die EU
begonnen, Pa ne scha en mi T ansi - und
He kun ss aa en in Wes - und Os a ika
auszubauen, un e ande em um die Mig a-
ion nach Eu opa zu kon ollie en und ein-
zudämmen. Im Rahmen ih es T euhand-
onds ü A ika schloss die EU 2016 e wa
Mig a ionspa ne scha en mi Ä hiopien
und Nige , die in e s e Linie au die Zusam-
mena bei im Be eich i egulä e Mig a ion
und de Rückübe nahme on S aa sange-
hö igen abziel en. Diese Eng üh ung au
es ik i e Maßnahmen wie den Ausbau
on G enzanlagen und e s ä k e Kon ol-
len ha die Bewegungs eihei inne halb de
ECOWAS behinde , ans a sie zu ö de n,
und zu K iminalisie ung g enzübe sch ei-
ende Mig a ion beige agen. So ha die EU
mi hil e on In o ma ionskampagnen o
den Ge ah en i egulä e Mig a ion inne -
halb de Region gewa n , nich abe übe
Rech e und Möglichkei en au geklä , die
mi egulä e A bei smig a ion im Rahmen
de F eizügigkei einhe gehen können. Zu-
dem ha die nig ische Regie ung 2015 un e
D uck de EU den T anspo on Mig an :in-
nen in Rich ung Libyen ode Alge ien e -
bo en, auch wenn diese sich als ECOWAS-
S aa sangehö ige egulä im Land au hiel-
en. Gene ell haben solche Koope a ionen
mi einzelnen a ikanischen S aa en das
Po en ial, Miss auen un e den Mi gliede n
de Regionalo ganisa ionen zu sähen.
Regie ungen können sich o die En schei-
dung ges ell sehen, zwischen ex e ne
inanzielle Un e s ü zung und egionalen
Zielen de Pe sonen eizügigkei wählen zu
müssen.
Emp ehlungen
Umwel e ände ungen bed ohen die
Lebensg undlage iele Menschen und s el-
len insbesonde e S aa en des sogenann en
Globalen Südens o gewal ige He aus o de-
ungen. Nich zule z mi Blick au Klima-
ge ech igkei sind die Indus ielände in de
Ve an wo ung, besonde s be o ene S aa-
en beim Umgang mi Klimamobili ä zu
un e s ü zen. Dami Mig a ion als S a egie
zu Anpassung an Umwel e ände ungen
gelingen kann, soll en den Menschen mög-
lichs iele Bewegungsop ionen o ens e-
hen. Abkommen zu Pe sonen eizügigkei
e möglichen lexible Mobili ä smus e wie
ku z is ige und zi kulä e Mig a ion; sie
scha en po en iell abe auch nachhal ige
Bleibepe spek i en in Nachba lände n ü
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jene, die au g und i e e sible Klimaschä-
den nich in ih en Heima o zu ückkeh en
können.
So kann F eizügigkei dazu bei agen, die
bes ehende mig a ionspoli ische Regelungs-
lücke im Kon ex des Klimawandels ein
S ück wei zu schließen. Ge ade au dem
a ikanischen Kon inen , wo es be ei s meh-
e e en sp echende Abkommen gib und
gleichzei ig de Beda an poli ischen
Lösungen im Umgang mi den Klima olgen
besonde s g oß is , kann es on g oßem
Nu zen sein, diese Übe einkommen zu ö -
de n. Insgesam komm Pe sonen eizügig-
kei de wi scha lichen En wicklung und
de poli ischen S abili ä eine Region zu-
gu e und kann sie wide s ands ähige gegen
die He aus o de ungen des Klimawandels
machen – was auch im In e esse de deu -
schen und eu opäischen Poli ik lieg . Vo -
ausse zung da ü is jedoch, dass die Umse -
zung de Abkommen o ange ieben wi d,
Umwel aspek e als U sache on Mobili ä
in eg ie we den und Pe sonen eizügig-
kei in A ika nich du ch ande e P io i ä-
en in de auswä igen eu opäischen Mig a-
ionspoli ik eingesch änk wi d.
Regionale Kapazi ä en ü die Umse zung
on F eizügigkei s ä ken. Im Fall des
IGAD-Abkommens soll e de wei e e P o-
zess on Ra i izie ung und Umse zung
un e s ü z we den; bei ECOWAS ließe sich
insbesonde e die Implemen ie ung jene
Komponen en des Abkommens ö de n, die
Au en hal und daue ha en S a us be e -
en. Um in beiden Fällen eine schnelle Um-
se zung zu e möglichen, soll en egionale
und na ionale Bemühungen do un e -
s ü z we den, wo die Vo ausse zungen ü
Mig a ion im Rahmen on Pe sonen eizü-
gigkei noch ehlen. Eine wich ige Bedin-
gung ü die A bei sau nahme und lang is-
ige In eg a ion in den A bei sma k on
Nachba lände n is e wa die Ane kennung
ausländische Be u squali ika ionen. Deu -
sche mig a ionsbezogene En wicklungs-
zusammena bei kann hie einen wich igen
Bei ag leis en, e wa du ch das P ojek »Ve -
besse ung on Mig a ions- und Flüch lings-
poli iken in de IGAD-Region« (SIMPI II), das
die En wicklung des sogenann en IGAD-
Quali ika ions ahmens un e s ü z ha .
Diese soll die Ane kennung on Quali ika-
ionen egional e einhei lichen und den
Zugang on Ge lüch e en zu na ionalen
Bildungssys emen e besse n.
Die Abo dnung on Pe sonal de deu -
schen En wicklungszusammena bei in die
zus ändigen Sek e a ia e on ECOWAS und
IGAD kann eben alls ein sinn olle Sch i
sein, um die Umse zung de Abkommen
pe sonell und echnisch zu un e s ü zen.
Solche passgenauen en wicklungspoli i-
schen Maßnahmen soll en e s ä k inan-
zie we den. Zudem könn e die inanzielle
Un e s ü zung egionale Dialog o ma e
(RCPs) zu mig a ionspoli ischen Themen –
wie des Mig a ionsdialogs ü Wes a ika
(MIDWA) de ECOWAS mi eine A bei s-
g uppe zu Klimamobili ä – dazu bei a-
gen, den Aus ausch übe egulä e Mig a ion
zu s ä ken. Gleichzei ig bie en diese Dialog-
o en eine Pla o m ü S aa en, um sich
übe die He aus o de ungen de Klimamo-
bili ä zu e s ändigen; auch hel en sie da-
bei, zwischen gegensä zlichen na ionalen
In e essen zu e mi eln, und un e s ü zen
so eine konsequen e Umse zung on Pe so-
nen eizügigkei .
Klein eilige Sch i e in de Umse zung
ö de n. Angesich s de g oßen Hü den,
die eine olls ändigen Implemen ie ung
de Abkommen en gegens ehen, soll en
klein eilige Sch i e pe sonelle und echni-
sche A un e s ü z we den, die wie ein
Umse zungska alysa o ü die F eizügig-
kei sabkommen on ECOWAS und IGAD
wi ken können. Um die zwischens aa liche
Zusammena bei de zus ändigen Behö den
in den Be eichen G enzschu z, Ve wal ung,
Ka as ophenschu z ode Un e b ingung zu
e besse n, wu den 2022 und 2023 e wa in
den Regionen Kenias, die an Uganda und
Ä hiopien g enzen, sogenann e S anda d-
e ah en en wickel . Ge ö de du ch den
Mul i-Pa ne T us und de Ve ein en
Na ionen, wu den au Basis on Szena ien
g enzübe sch ei ende Ve eibung nach
eine Klimaka as ophe konk e e Lei linien
e a bei e : ü Ein eise und Au nahme,
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Regis ie ung und Au en hal sowie Un e -
s ü zung bei Rückkeh ode de Ve länge-
ung des Au en hal s i els. So können pe -
sonelle und ins i u ionelle Kapazi ä en wie
das Pe sonal an G enzpos en lang is ig in
die Lage e se z we den, im Ka as ophen-
all adäqua zu eagie en. Die En wicklung
on S anda d e ah en soll e deshalb au
ande e G enzgebie e ausgewei e we den,
o allem in den Regionen, die besonde s
an ällig ü Klimaka as ophen sind. Abe
auch bila e ale Abkommen wie die Visa-
e einba ung zwischen Kenia und Ä hio-
pien können – ob o malisie ode nich
– zunächs die Ein eise zwischen einzel-
nen Lände n eine Region egeln und somi
e s e Baus eine ü eine um assende egio-
nale F eizügigkei lie e n. Ein g aduelles
Vo gehen is sinn oll, da jede Sch i kon-
k e die Mobili ä sop ionen o O e wei e .
Klimaka as ophen in Abkommen be-
ücksich igen. Da F eizügigkei sabkom-
men meis Ausnahme egeln en hal en, mi
denen ih e Bes immungen ausgese z we -
den können, soll en Klimaka as ophen als
U sache on Mobili ä in den Übe einkom-
men e anke we den. A ikel 16 des
IGAD-Abkommens kann hie als Vo bild
dienen, dami die Mi glieds aa en einen
ge inge en Spiel aum haben, Ve einba un-
gen un e bes imm en Ums änden zu sus-
pendie en. Ähnlich wie im Fall on IGAD,
de en Abkommen die EU im Rahmen ih es
T euhand onds mi ausgea bei e und e -
handel ha , könn e auch die ECOWAS
echnisch und pe sonell dabei un e s ü z
we den, Zusa zp o okolle zu en wickeln,
die au Klimaka as ophen e weisen. Da-
bei könn e man an die egionale Klimas a-
egie de ECOWAS on 2022 anknüp en,
die Klimamobili ä be ei s als einen zen a-
len Handlungsbe eich ane kenn . Um F ei-
zügigkei nachhal ig in den Mi glieds aa en
on ECOWAS und IGAD o anzu eiben,
soll en jedoch auch die wi scha lichen
Vo eile on gelungene F eizügigkei
du ch egionale In eg a ion be on we den.
Ande n alls könn e die In eg a ion on
Klimawandelbe o enhei mögliche weise
auch dazu üh en, dass Mi glieds aa en
zu ückhal ende sind, die Abkommen zu
un e zeichnen und konsequen umzuse -
zen. Le z e e im Sinne on Mig a ion als
Anpassung an den Klimawandel zu nu zen,
ohne sie jedoch zu übe laden und dadu ch
ih e Umse zung zu ge äh den, se z einen
Balanceak o aus, de ebenso he aus o -
de nd wie no wendig is .
A ikanische Pe sonen eizügigkei in
de auswä igen EU-Mig a ionspoli ik
mi denken. Wäh end egionale F eizügig-
kei in de IGAD-Region du ch die EU ge-
ö de wi d, kann eu opäische Mig a ions-
poli ik den Zielen on Pe sonen eizügig-
kei in A ika auch en gegens ehen – dies
zeigen die E ah ungen in de ECOWAS-
Region. Im In e esse eine kohä en en aus-
wä igen EU-Mig a ionspoli ik is deshalb
da au zu ach en, Pe sonen eizügigkei ,
die an eine S elle ge ö de wi d, nich an
eine ande en zu ge äh den. In diesem
Sinne soll e auch bei Mig a ionskoope a-
ionen ode ähnlichen Abkommen de
Blick nich au die einzelnen Pa ne lände
besch änk bleiben, sonde n imme die
gesam e Region e assen. Gegen den mög-
lichen ku z is igen Vo eil de Mig a ions-
koope a ion mi einzelnen S aa en is de
en wicklungspoli ische und ökonomische
Nu zen abzuwägen, de sich länge is ig
aus gu unk ionie ende egionale Zu-
sammena bei allgemein und konk e aus
de Pe sonen eizügigkei inne halb a ika-
nische Regionen e gib . In eine Si ua ion,
da eu opäische Poli ik in A ika e meh
ange och en wi d und gleichzei ig de Ein-
luss Russlands und Chinas au dem Kon i-
nen wächs , is es umso wich ige , im Rah-
men eine pa ne scha lichen Poli ik die
In e essen de Regionalo ganisa ionen im
Auge zu behal en und unk ionie ende
egionale Koope a ion nich zu s ö en.
D . K is ina Ko e is Wissenscha le in, Emma Landmesse Fo schungsassis en in in de Fo schungsg uppe Globale F agen.
Das Ak uell wu de e ass im Rahmen des om Bundesminis e ium ü wi scha liche Zusammena bei und En wicklung
ge ö de en P ojek s »S a egische Fluch - und Mig a ionspoli ik«.
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ISSN (Online) 2747-5018
DOI: 10.18449/2024A64