scieee Science in your language
[ge] (orig)

Die statischen und dynamischen Modelle in der modernen Wirtschaftstheorie

Abstract

EconStor is a publication server for scholarly economic literature, provided as a non-commercial public service by the ZBW.

Read accessible full text

Die statischen und dynamischen Modelle in der modernen Wirtschaftstheorie

Author: Ischboldin, Boris
Publisher: Berlin: Duncker & Humblot
Year: 1956
DOI: 10.3790/schm.76.1.33
Source: https://www.econstor.eu/bitstream/10419/290841/1/schm.076.1.033.pdf
Ischboldin, Bo is
A icle
Die s a ischen und dynamischen Modelle in de mode nen
Wi scha s heo ie
Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha
P o ided in Coope a ion wi h:
Duncke & Humblo , Be lin
Sugges ed Ci a ion: Ischboldin, Bo is (1956) : Die s a ischen und dynamischen Modelle in
de mode nen Wi scha s heo ie, Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und
Volkswi scha , ISSN 1619-6244, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 76, Iss. 1, pp. 33-54,
h ps://doi.o g/10.3790/schm.76.1.33
This Ve sion is a ailable a :
h ps://hdl.handle.ne /10419/290841
S anda d-Nu zungsbedingungen:
Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen
Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den.
Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle
Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich
machen, e eiben ode ande wei ig nu zen.
So e n die Ve asse die Dokumen e un e Open-Con en -Lizenzen
(insbesonde e CC-Lizenzen) zu Ve ügung ges ell haben soll en,
gel en abweichend on diesen Nu zungsbedingungen die in de do
genann en Lizenz gewäh en Nu zungs ech e.
Te ms o use:
Documen s in EconS o may be sa ed and copied o you pe sonal
and schola ly pu poses.
You a e no o copy documen s o public o comme cial pu poses, o
exhibi he documen s publicly, o make hem publicly a ailable on he
in e ne , o o dis ibu e o o he wise use he documen s in public.
I he documen s ha e been made a ailable unde an Open Con en
Licence (especially C ea i e Commons Licences), you may exe cise
u he usage igh s as speci ied in he indica ed licence.
h ps://c ea i ecommons.o g/licenses/by/4.0/
33] 33
Die s a ischen und dynamischen Modelle
in de mode nen Wi scha s heo ie
Von
Bo is Ischboldin-S . Louis, Missou i
Inhal s e zeichnis : 1. Das s a ische Modell S. 34. — 2. Die Bedeu ung
des s a ischen Modells S. 36. — 3. Die ein s a ische Wi scha S. 39. — 4. Die kine-
ische Wi scha S. 45. — 5. Die gleichmäßig o sch ei ende Wi scha S. 46. —
6. Die Wi scha de konseku i en Gleichgewich e S. 48. — 7. Die ein dynamische
Wi scha S. 50.
In de mode nen Wi scha s heo ie wi d die Volkswi scha nich
nu als ein beg i lich eale sozio-ökonomische Übe bau, sonde n auch
als ein ein heu is isches P inzip be ach e , d. h. als ein analy isches
Ins umen im Sinne eine Skala de Annähe ungen. Eine
de a ige Skala is aus olgenden G ünden wich ig:
1. Sie s ell eine Hie a chie on Deu ungen eines bes imm en Be-
g i es da , wobei jede olgende Deu ung einen höhe en G ad
de Wi klichkei au weis , obwohl die hochdynamische Wi k-
lichkei nie in ih e ganzen Komplexi ä e aß we den kann.
2. Die Skala zwing zu einem analy ischen Denken, welches on
e ein ach en P änissen und olglich on allgemeinen Be-
g i en ausgeh .
3. Die e s e ode nied igs e S u e diese Skala be aß sich mi dem
sogenann en „No malzus and". Mi ande en Wo en, sie be-
sch eib , wie sich das mi Hil e de Annähe ungsskala analy-
sie e Phänomen un e den am meis en e ein ach en und dahe
„idealen" ode „no malen" Bedingungen en wickeln wü de. In
manchen Fällen zeig sie, wie sich das Phänomen en wickeln
wü de, wenn es seinen na ü lichen Tendenzen olgen könn e.
Die Skala de Annähe ungen an den Beg i de Volkswi scha
Die au den Beg i de Volkswi scha als „ins umen ales Mo-
dell" angewand e Skala de Annähe ungen um aß olgende konseku-
i e S u en:
Schmolle s Jah budi VXXV1, 1 3
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.76.1.33 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:01
34 Bo is Ischboldin [34
1. Die s a ionä e ode ein s a ische Wi -
scha
2. Die kine ische Wi scha
Beide S u en ode Modelle sind s a isch, obwohl de kine ischen
Wi scha ein gewisses dynamisches Elemen innewohn .
3. Die gleichmäßig o sch ei ende Wi scha
4. Die Wi scha de konseku i en Gleich-
gewich e, die gewöhnlich als eine „Wi scha ela i e
S a ik" de inie wi d.
5. Die ein dynamische Wi scha
Die le z en d ei Modelle s ellen eine dynamische ode o -
sch ei ende Wi scha da , die sich de Wi klichkei nähe . Die
le z e S u e is de Wi klichkei am nächs en.
1. Das s a ische Modell
De e s e Ve such, in de Wi scha s heo ie ein s a isches Modell
zu en wickeln, wu de on F ançois Quesnay un e nommen, indem e
eine mak o-ökonomische Analyse des s a ionä en K eislau es des Wi -
scha slebens du ch üh e. De e s e Na ionalökonom, de eine wi k-
lich bewuß e Un e scheidung zwischen S a ik und Dynamik a , wa
John S . Mill. De e s e ame ikanische Pionie au diesem Gebie wa
John B. Cla k.
Einige mode ne Na ionalökonomen, so z. B. Léon Wal as, William
Je ons und Hans Pe e zeigen eine Vo liebe ü das s a ische Bild.
Ande e, wie John Mau ice Cla k, F ank Knigh und B. S. Kei s ead
be assen sich meh mi de wi scha lichen Dynamik. Nich sel en
komm es o , daß ein Na ionalökonom, de an angs eindeu ig zu
s a ischen Theo ie bei ug, spä e üh end au dem Gebie e de wi -
scha lichen Dynamik wi d. Typische Beispiele hie ü sind Schum-
pe e , John B. Cla k, Pa e o und . Wiese . Einige Wissenscha le
wie Ma shall, Cassel, Lie mann und Spann wenden beide Me hoden
gleichzei ig an, ohne sie au bes imm e ih e We ke zu beg enzen. Am
in e essan es en is de Übe gang on eine Me hode zu ande en bei
Schumpe e und Pa e o. Dahe bes eh ein g oße Un e schied zwischen
den We ken Pa e o's o und nach 1906, als auch zwischen den
We ken Schumpe e 's o und nach 1912. Es is jedoch zu beme ken,
daß Pa e o die dynamische Me hode in de Wi scha s heo ie nie so
seh e a wie in de Soziologie.
In de Gegenwa gib es einige dynamische Na ionalökonomen wie
S u e, And é Ma chai, Simon Kuzne s und Muke jee, die sich o en
gegen ein e ein ach es ode s a isches Bild des Wi scha slebens aus-
sp echen; Die meis en Ve e e de dynamischen Me hode jedoch, wie
Schumpe e , Knigh , John M. Cla k, Pi ou, Pe oux und Vleugels
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.76.1.33 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:01
S a ische und dynamische Modelle in de mode nen Wi scha s heo ie 35
geben zu, daß die Skala de Annähe ungen, die aus dem am meis en
e ein ach en ode s a ischen Modell de Volkswi scha en wickel
wi d, als ein he o agendes me hodologisches und pädagogisches Hil s-
mi el dienen kann. Besonde s F ançois Pe oux behaup e , daß ein
s a isches Modell ein „ ese oi " on Hypo hesen da s ell .
Einige üh ende Na ionalökonomen wie John B. Cla k, Pigou und
Cassel s i en dadu ch Ve wi ung, daß sie (im Englischen) on einem
s a ischen ode s a ionä en „S a e" eden. Es is logische , on einem
s a ischen Bild ode einem s a ischen Modell de Volkswi scha ode
des Wi scha slebens zu sp echen. De Ausd uck „S a e" heiß nich
nu so iel wie S a us, sonde n ha eine Nebenbedeu ung, die in diesem
Zusammenhang une wünsch is *.
Wenn wi on eine s a ionä en Wi scha sp echen, schal en wi
gewöhnlich den S aa aus, wenngleich sich auch eine s a ionä e o ali-
ä e Wi scha o s ellen ließe. So schließ z. B. Pigou den s aa lichen
Ein luß nich aus, wenn e sein ein s a isches Modell en wickel .
Fe ne gib es Na ionalökonomen, die an einem s a ionä en Modell
in e essie sind und zu eine ma hema ischen Da legung ih e Ve -
allgemeine ungen Zu luch nehmen, die abe nich ausd ücklich es -
s ellen, daß ih e Analyse nu die e s e Annähe ung an die wi scha -
liche Wi klichkei be i . Diese Neigung, den hochabs ak en ode
e ein ach en Cha ak e de au s a ische Modelle de Volkswi scha
angewand en ma hema ischen Fo meln zu e heimlichen, is seh e -
wi end und! schade unse e Disziplin. Doch die s a ische Me hode is
ü die Wi scha s heo ie seh nü zlich, o ausgese z , daß sie o en
als ein me hodologisches Hil smi el angewand wi d. Mi ande en
Wo en, sie kann nich als Ausgangspunk dienen, on dem aus sich
das un e such e Phänomen wi klich en wickel e, abe sie kann die No -
men au zeigen und als logisches We kzeug wissenscha liche Analyse
dienen. Ein s a isches, insbesonde e ein s a ionä es Modell kann nu
als eine abs ak e No m nü zlich sein, mi de die wi klichen Ta sachen
analy isch e glichen we den. Jedwede Ve such, dieses Modell an die
S elle eine wi klichen dynamischen Volkswi scha zu se zen, wi d
die Wi klichkei dadu ch e ze en, daß e die Me hoden de ' ma he-
ma ischen Physik mi ih en es liegenden Vo ausse zungen ein üh ,
die abe ü den Gegens and de Volkswi scha sleh e nich geeigne
sind, was on F ied ich . Wiese besonde s be on wu de. Schumpe e
ha e ollkommen edi , wenn e behaup e e, daß das Modell eine s a-
ionä en Wi scha , die sich selbs ep oduzie , nich s als eine me ho-
dologische Fik ion is .
* Die oben e wähn e Meh deu igkei bes eh nu im Englischen, wo das Wo
„S a e" gleichzei ig Zus and und S aa bedeu e .
3*
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.76.1.33 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:01
36 Bo is Isdiboldiii [36
2. Die Bedeu ung des s a ischen Modells
Das s a ische Modell eine Volkswi scha is aus olgenden G ün-
den on Bedeu ung:
1. Es um aß die zwei un e en S u en de Annähe ungsskala und
gib deshalb die am meis en e ein ach e und idealisie e Da s ellung
des Wi scha slebens inne halb eine en wickel en Volkswi scha . In
bezug au eine Volkswi scha als Ganzes kann ein solche Zus and in
de Wi klichkei nie au e en. Und dennoch kann man sich selbs ein
s a ionä es Modell als ein „no males" Bild o s ellen, das e wi klich
we den könn e, wenn eine eie Geld auschwi scha ollkommen
o ganisie wü de, wenn das Momen de Ungewißhei olls ändig be-
sei ig und die Wi scha wi klich ei on jedweden ins i u ionellen
Einwi kungen wä e, ode , wie . Wiese sag : . . .wenn sie on jede
Mach anwendung ei wä e, die om S aa ode on eine ande en
egula i en S uk u ausgeh .
In eine s a ischen Wi scha muß die Gesellscha die K ä e des
Fo sch i s ausschal en, da diese K ä e eine Wi scha in Bewegung
und Un uhe e se zen. Bei de Fo mulie ung dieses Gedankens können
wi mi John B. Cla k sagen, daß eine s a ische Gesellscha on
K ä en beein luß wi d, die on de s a en O ganisa ion, abe nich
on de En wicklung ausgehen.
Die mode ne s a ische Theo ie soll e man nich mi de s a ischen
Dok in de klassischen Na ionalökonomen, wie sie in de Haup sache
on John S . Mill e e en wu de, e wechseln. Und dies aus zwei
G ünden:
a) Sie gib nich o , sich mi dem wi klich ollkommenen ode
idealen Zus and zu be assen, de als eine Auss ahlung des Na u -
ech es au ge aß we den könn e; sie is hingegen bemüh , die No men
zu bes immen, zu denen das wi kliche Wi scha sleben endie , ohne
sie jedoch in nennenswe em Maße zu e eichen. Man e inne e sich in
diesem Zusammenhang da an, daß iele klassische Na ionalökonomen
glaub en, daß sich die Dinge imme on einem o wä sd ängenden
S adium zu einem besse en s a ionä en Zus and en wickel en, und
zwa im Sinne eines hohen Konsums und de Vollbeschä igungswi -
scha . Ma x de inie e ein solches haup sächlich on John S . Mill
emp ohlenes Modell als ein „unmögliches Mons um", das mi dem un-
e meidlichen Fo sch i un e einba is .
b) Sie be ach e eine s a ische Wi scha als ein eindeu ig mecha-
nisches Sys em ollkommene gegensei ige Wechselwi kung, nich abe
als einen losen Zus and „na ü liche Anpassungen", wie es on einigen
ühen klassischen Au o en o geschlagen wu de. So wa z. B. Rica do
an einigen s a ischen Einzele scheinungen, wie dem sogenann en na ü -
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.76.1.33 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:01

S a ische und dynamische Modelle in de mode nen Wi scha s heo ie 37
liehen P eis, dem na ü lichen ode no malen Lohn usw. in e essie .
Le z e e Un e schied is heu zu age wenige augen ällig. Denn die
mode ne Deu ung de klassischen Dok in, wie sie on John B. Cla k,
Ma shall und Oppenheime gegeben wu de, sys ema isie die klassische
s a ische Theo ie in einem solchen Maße, daß Rica dos „ideale He -
scha de na ü lichen We e" — um mi Paul Douglas zu sp echen —
as mi de mode nen Theo ie de s a ischen Wi scha iden isch is .
Aus diesem G unde is die zue s e wähn e Un e scheidung wenige
ums i en, abe um so wich ige . Denn die mode nen s a ischen Na-
ionalökonomen we den sich allmählich kla , daß sie eine s eng heo-
e ische, d. h. eine app oxima i e ode allgemeine Theo ie dadu ch au -
bauen, daß sie die wi scha liche Wi klichkei e ein achen, um die
e schiedenen K ä e zu isolie en und sie ge enn un e küns lichen
und un e ände en Bedingungen zu analysie en.
Mi ande en Wo en, eine s a ische Wi scha wi d heu zu age
haup sächlich om S andpunk de be e enden Annähe ungsskala als
ein no male ode idealisie e Zus and be ach e , d. h. also als ein
ein ins umen ales Hil smi el und nich e wa weil eine solche Wi -
scha bes ehen wü de, wenn die Menschhei ollkommen wä e. Da
diese Theo ie au eine ganzen Reihe on No men basie , die on
einzelnen E scheinungen (wenn nich on de gesam en Volkswi -
scha ) e eich we den können, is sie als We kzeug de Analyse seh
nü zlich. Le z e e Ta sache wi d, wenn auch nich oll und ganz, on
einigen zei genössischen Na ionalökonomen, wie z. B. Simon Kuzne s
e kann .
2. Das On ologische ode G undp inzip de s a ischen Me hode is
de Beg i des Gleichgewich es. Es wi d angenommen, daß jede Ve -
ände ung, welche ein i , die K ä e, die sie he o u en, zum Aus-
gleich b ing . Dadu ch wi d au oma isch ein Zus and he ges ell , in
dem jede e en uelle Ve ände ung ollkommen und schnell ausgeglichen
wi d. Im Falle eine s a ionä en, d. h. ein s a ischen Wi scha , is die
Ruhe ollkommen, denn die en gegengese z en K ä e kon ollie en
sich gegensei ig s ändig in einem Maße, daß es le z lich übe haup
keine Ve ände ung gib . Das Gleichgewich is eine eindeu ige No m,
au die hin sich jedes dynamische Phänomen im wi klichen Leben
beweg , ohne sie abe auch nu ü eine nennenswe e Zei zu e -
eichen. Genau wie die Lu einen D uckausgleich ans eb , bezwing
im P inzip das Wasse seine Obe läche. In Wi klichkei jedoch ließ
das Wasse unau hö lich, bis es angehal en wi d; denn die Sonnenhi ze
s ell Unebenhei en he , die om Fluß des Wasse s seine Tendenz
nach besei ig we den. Wenn das Wasse on de Einwi kung de Sonne
be ei we den könn e, wü de es au hö en, sich zu bewegen. Audi das
sozio-ökonomische Leben kann einem o alen Gleichgewich ssys em zu-
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.76.1.33 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:01
38 Bo is Iscbboldin [38
s eben, obwohl nu einige ge enn e E scheinungen (wie de einzelne
P eis ode ein Einzelbe ieb) einen analogen Zus and e eichen kön-
nen, de als „pa ielles Gleichgewich " bezeichne we den könn e. Es
is allgemein bekann , daß Al ed Ma shall diesem Ta bes and beson-
de e Au me ksamkei widme e.
De Beg i des Gleichgewich es wu de on Quesnay in die Volks-
wi scha sleh e einge üh . Doch bisweilen wi d diese Beg i so miß-
b auch , daß e unse e Disziplin zu en menschlichen d oh . Einige ma-
hema isch gesonnene Na ionalökonomen gehen so wei , daß sie die
Bewegung ma e ielle Gü e on jedwedem Wi scha ssubjek , d. h.
on einem wi scha enden Indi iduum und eine wi scha enden
Sozials uk u loslösen. In einem gewissen Sinne haben sie ech , in-
so e n nämlich, als in eine kapi alis ischen Wi scha die Wa en, ins-
besonde e die P oduk ions ak o en, sich as medianisch on einem
Punk e nied ige e zu einem solchen höhe e wi ksame Nach age
(d. h. P eises) bewegen und daß jede Bewegung — zumindes un e
no malen Bedingungen — den P eisun e schied, de sie (die Bewe
gung) e u sach , besei ig . Diese Na ionalökonomen e gessen jedoch,
daß de sogenann e K eislau de Gü e , de du ch den P eismechanis-
mus e klä we den kann, nu dadu ch e möglich wi d, daß kalkulie-
ende und handelnde Wi scha ssubjek e on o angehenden Gene a-
ionen Wohls and e ben, ihn ep oduzie en, s eige n und den ganzen
quasi-au oma ischen Tauschmechanismus be eiben. Wenn de mensch-
liche Geis die Wel de ma e iellen Gü e e ließe (und selbs wenn
es sich um ollkommene Au oma en handel e) und die menschliche Be-
ä igung au hö e, dann gäbe es keine Bewegung de Gü e . Insbeson-
de e müssen wi bedenken, daß diese Bewegung wei gehend on de
menschlichen We ung sowie on de Neigung zu konsumie en, zu in-
es ie en und zu ho en bes imm wi d. Ohne einen ak i en Menschen
gib es keine wi scha liche Tä igkei . Diese Ta sache wu de seh kla
on F ied ich Lis e s anden und be on .
3. Die ealen wi scha lichen E scheinungen sind so ließend und
so komplex, daß sie besse e s anden we den, wenn man sie als Ab-
weichung on eine No m au aß . Diese No m kann en wede ik i
sein, wie e wa eine s a ionä e Nach age, ode abe auch ein e eich-
ba es Ideal wie de „no male P eis", de ge ade die objek i no malen
Gesam kos en deck . Eine dynamische E scheinung is leich e zu e -
s ehen, wenn man sie mi einem ande en dynamischen Phänomen e «
klä , welches e häl nismäßig wenige ließend is » Dahe sieh die
S a is ik in den zyklischen Schwankungen eine Abweichung on einem
T end, de in sich selbs eine En wicklung, d. h. eine Bewegung aus-
d ück . Ludwig Mises und E ik Lindahl sagen zu ech , daß, wenn man
weiß, un e welchen Bedingungen die Va iablen sich übe haup nich
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.76.1.33 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:01
S a ische und dynamische Modelle in de mode nen Wi scha s heo ie 39
ode nu au die lange Sich ände n, man leich die wi klichen U sachen
ih e Schwankungen e kennen und man e s ehen kann, wa um sie
on dem scheinba no malen Zus and abweichen. Schumpe e be-
haup e , daß jede Geschä smann sich seinen „No malzus and46 kon-
s uie , an dem e seine wi klichen Leis ungen messen kann.
3. Die ein s a ische Wi scha
Die s a ionä e Wi scha s ell das am meis en e ein ach e Modell
eine s a ischen Wi scha und dahe die un e s e S u e de An-
nahe ungsskala da . Die olgenden Aussagen beziehen sich au eine
solche ein s a ische Wi scha .
1. Eine s a ionä e Wi scha is eine eine Fik ion, denn sie basie
au de Annahme, daß in dem gesam en Wi scha sleben keine Ve -
ände ung s a inde . Mi ande en Wo en, alle sozio-ökonomischen
Da en haben angeblich keine Ve anlassung zu Ve ände ung,
. Wiese d ück diesen Gedanken olgende maßen aus: „Un e s a io-
nä en Bedingungen gib es nu ein Funk ionie en ohne Fo sch i
ode Rücksch i ."
Nich nu die wi scha lichen Phänomene selbs bleiben un e -
ände , sonde n auch die gesam e ma e ielle und soziale Umwel is
im Ruhes and. Folglich wi d auch angenommen, daß Be ölke ung,
F uch ba kei , O ganisa ion, Technik und Geschmack un e ände
bleiben.
2. Eine s a ionä e (ode ein, s a ische) Wi scha be inde sich in
einem ollkommenen ode o alen Gleichgewich . Im P inzip bedeu e
dies, daß jedes wi scha liche Gu wie auch jedes Wi scha ssubjek ,
insbesonde e das wi scha ende Indi iduum sich im Gleichgewich be-
inden. Ein einzelnes wi scha liches Gu kann au olgende zwei
Weisen im Gleichgewich sein:
a) Es is in einem annähe ungsweisen ( en a i en) Gleichgewich ,
wenn sein e wi klich e Ma k p eis nu die Nach age und das
Angebo des be e enden Gu es ins Gleichgewich b ing .
b) Es is in einem endgül igen Gleichgewich , wenn de e wi k-
lich e Ma k p eis mi dem „no malen P eis" ode mi den ob-
jek i no malen Gesam kos en zusammen äll . Im le z e en
Falle soll e de e wi klich e Ma k p eis e ne ein Gleich-
gewich zwischen P oduk ion und Konsum ion he s ellen. Die
Un e scheidung zwischen den beiden au ge üh en Fällen wu de
on Hen y Moo e du chge üh .
In eine s a ionä en Wi scha muß jedes Gu sich im endgül igen
Gleichgewich be inden, d. h. in einem doppel en Gleichgewich , denn
de e wi klich e Ma k p eis paß die wi ksame Nach age an das
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.76.1.33 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:01
40 Bo is Ischboldin [40
wi ksame Angebo an und gleich zu selben Zei dem a sächlichen
no malen P eis im oben e wähn en Sinne. Daneben muß es auch im
o alen Gleichgewich sein, da es keine po en iellen Käu e und Ve -
käu e gib . And e sei s is in eine dynamischen Wi scha ein e -
wi klich e Ma k p eis häu ig nu in einem annähe ungsweisen Gleich-
gewich . Es kann o kommen, daß de Ma k p eis un e die objek i
no malen Gesam kos en, d. h. un e die Gesam kos en des e mu -
lichen G enzp oduzen en äll , weil eine Da enände ung, e wa in de
Gese zgebung ode in de Technik, jede zei den e mu lichen G enz-
p oduzen en in einen subma ginalen P oduzen en e wandeln kann,
so daß de Ma k p eis gleich den neuen (une wa e en) objek i en
No malkos en sein wi d. Dieses Beispiel se z o aus, daß in den ob-
jek i no malen Kos en eine Ve ände ung einge e en is . Es kann
jedoch un e dynamischen Bedingungen o kommen, daß ielleich
au G und eine Panik einige Gü e in eine Weise geho e we den,
daß ein G enzbe ieb einen Gewinn e ziel , was wiede um implizie ,
daß die be e enden e wi klich en P eise ü eine gewisse Zei übe
den objek i no malen Kos en liegen, die ih e sei s un e ände
bleiben. Eine solche En wicklung kann in eine s a ionä en Wi scha ,
wo jede Annahme ich ig und jede Handlung no mal is , nich o -
kommen. Fe ne muß sich un e s a ionä en Bedingungen jede e -
wi klich e Ma k p eis mi dem subjek i e wa e en P eis decken.
Vom S andpunk des Indi iduums is dies de Fall, wenn de P eis,
den e bezahl , dem P eis gleich is , den e zu zahlen be ei is . Un e
diesen Ums änden gib es keine Konsumen en en e. Dies wi d auch
om S andpunk e de gesam en Volkswi scha de Fall sein, wenn
de e wi klich e Ma k p eis dem P eis gleich is , den de e mu liche
G enzkäu e zu zahlen be ei is . Wiede um un e dynamischen Be-
dingungen kann es geschehen, daß ein P eis übe die Kau kapazi ä
des e mu lichen G enzkäu e s s eig , de dadu ch zum subma ginalen
Käu e wi d.
In eine s a ionä en Wi scha is das ganze Sys em mi einande
e bundene , au einem ollkommenen Ma k e gehandel e Gü e in
olls ändigem Gleichgewich , da jede Ma k p eis ein no male P eis
is und keine Disk epanz zwischen dem Ma k we und dem en -
sp echenden P eis bes eh . Fe ne e meide in eine solchen Wi -
scha jedes indi iduelle ode s uk u elle Wi scha ssubjek jedwede
Ve ände ung, weil es ü es wede eine Möglichkei noch ein Mo i
gib , du ch eine Ände ung seine Handlungsweise seine Lage zu e -
besse n. Das als eine Konsumen au ge aß e wi scha ende Indi i-
duum is im o alen Gleichgewich , wenn es den G enznu zen des
e wo benen Gu es mi dem en sp echenden P eis gleichse z , d. h. wenn
es einen subjek i no malen P eis zahl . Wenn de Einzelne es au
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.76.1.33 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:01
47] S a ische und dynamische Modelle in de mode nen Wi scha s heo ie 47
eine Zunahme des Wissens, wodu ch die Weckung na ü liche la en e
K a quellen beschleunig wi d. Da eine solche Wi scha den Fo -
sch i implizie , können wi Bouldings S andpunk nich eilen, wo-
nach sie wenige ealis isch als eine kine ische Wi scha is , die
jegliches Wachs um ausschließ .
2. Die Wi scha is gleichmäßig o sch ei end, weil das Wachs um
de Be ölke ung p opo ional zu de gleichzei igen P oduk ions-
s eige ung e läu . Wenn dahe die jäh liche p ozen uale Be ölke-
ungszunahme bekann is , weiß man genau die olkswi scha liche
Zuwachs a e. In jedem Falle gib es eine bes imm e Zuwachs a e des
Sozialp oduk es, die imme kons an is , da angenommen wi d, daß
die Be ölke ung um eine kons an e Ra e wächs . In diesem Falle wi d
die Be ölke ungszunahme absolu und nich ela i sein, weil das
P oduk je Kop de Be ölke ung das gleiche bleib .
3. Das Realkapi al wi d nich nu e hal en ode ep oduzie ,
sonde n auch sys ema isch zum Wohle de wachsenden Be ölke ung
e meh . Diese Ve meh ung is jedoch s eng p opo ional dem jäh -
lichen Wachs um des Sozialp oduk es und dami dem Wachs um de
Be ölke ung, die beide um eine kons an e Ra e zunehmen. Folglich
nimm das Realkapi al um eine kons an e Ra e zu, so daß sein Wachs-
um gleich ö mig is . Die echnischen Koe izien en e ah en nu eine
mäßige Ände ung, weil sie sons das P inzip des p opo ionalen Wachs-
ums e le zen könn en. Dasselbe gil on dem Wissensscha z, de
auch nu um eine kons an e und mäßige Ra e zunehmen kann. De
P ozeß des dynamischen Spa ens wi d in eine solchen Wi scha seh
o d inglich, weil die e ügba en P oduk ions ak o en zum Teil ü
die P oduk ion zusä zliche Realkapi algü e e wand we den. In
diesem Falle wi d die Be iedigung bes ehende Bedü nisse be-
sch änk , um das Realkapi al im selben Ausmaß wie die Gesam p oduk-
ion wachsen zu lassen. Man kann annehmen, daß dabei A bei und
Realkapi al ollbeschä ig sind, denn jede g öße e S ö ung is mi
de gleichmäßigen und langsamen En wicklung un e einba .
Die g öß en Bei äge zu de Theo ie de gleichmäßig o sch ei-
enden Wi scha wu den on Gus a Cassel und Al in Hansen ge-
lie e . Eine solche Wi scha komm de Wi klichkei nähe , wenn
angenommen wi d, daß die Wachs ums a e des Sozialp oduk es, die
dem gleichzei igen Be ölke ungswachs um p opo ional is , nich
kons an is , ode , mi ande en Wo en, sich nich Jah ü Jah
wiede hol , sonde n s ändig g öße wi d. Diese Wi scha wä e dann
nu noch in dem Sinne gleichmäßig o sch ei end, als die s ändige
Zunahme des Sozialp oduk es und des Realkapi als p opo ional dem
daue nden und eben alls ungleichen Be ölke ungswachs um is . Im
allgemeinen wi d jede wi scha liche E scheinung in einem solchen
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.76.1.33 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:01

48 Bo is Isdiboldin [48
Fall nu wäh end de be e enden Pe iode um eine kons an e Ra e
wachsen. Die gleichmäßig o sch ei ende Wi scha wä e in de Ta
„p og essi ", wenn die kons an e Wachs ums a e de Be ölke ung
kleine wä e als die de Gesam p oduk ion.
Es is in e essan es zus ellen, daß sich Al ed Ma shall mi einem
e was beg enz en Modell de gleichmäßig o sch ei enden Wi scha
beschä ig e, das e als ein Modell „ausgeglichenen Fo sch i es"
(balanced p og ess) de inie e, und dabei annahm, daß de ma e ielle
Wohls and und die Be ölke ung um unge äh die gleiche Ra e wachsen.
6. Die Wi scha de konseku i en Gleichgewich e
Das zwei e Modell de dynamischen Wi scha is die Wi scha
de „konseku i en Gleichgewich e", die on den meis en Na ional-
ökonomen, insbesonde e on F anz Oppenheime , Vil edo Pa e o,
Hen y Moo e und Hans Pe e als die Wi scha „kompa a i e S a ik"
de inie wi d. Schumpe e und John B. Cla k sp echen on „successi e
equilib ia", wäh end einige ande e ein luß eiche Au o en wie Léon
Wal as und F ançois Simiand es o ziehen, on „konseku i en Un-
gleichgewich en" zu sp echen, was p ak isch au dasselbe hinausläu .
Dieses Modell de dynamischen Wi scha basie au de Annahme,
daß das Leben eine Volkswi scha sich nich gleichmäßig ode p o-
po ional en wickel , sonde n in einem S om dahin ließ und pe iodisch
einen ku z is igen s a ischen Zus and ode ein „ empo ä es Gleich-
gewich " e eich . Un e Vollbeschä igung i ein „bewegliches
Gleichgewich " (mo ing equilib ium) au , wenn — in de Te minologie
Schumpe e s — alle P eise und Quan i ä en ii einen Momen „Gleich-
gewich swe e" annehmen. Es wä e ielleich besse , zu sagen, daß sie
ih e „no malen Dimensionen" annehmen.
Da eine solche Wi scha den K ä en des Fo sch i es un e lieg ,
wi d das be e ende Gleichgewich du ch eine Ve ände ung einige
Phänomene, wie e wa du ch eine adikale Ve besse ung de P oduk-
ionsme hoden ode eine apide Bedü niss eige ung, e ze . Ein Zu-
s and des Ungleichgewich es wi d die Folge sein. Da jedoch angenom-
men wi d, daß un e no malen Bedingungen das dynamische Wi -
scha sleben ein P ozeß o ganischen Wachs ums is , muß es sich schnell
an die e ände en Da en anpassen, so daß ein neues Gleichgewich ,
gewöhnlich au eine e was höhe en Ebene, zus ande komm . Da das
neue Gleichgewich au eine e was höhe en Ebene lieg , s ell die
gesam e Pe iode eine meh ode wenige no male En wicklung da ,
die nich du ch eine g öße e S ö ung wie eine wilde In la ion ode
eine soziale Re olu ion en wu zel is . Ve gleich man z. B. die Geld-
löhne und das Volkseinkommen in den USA on 1939 und 1954, so
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.76.1.33 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:01
S a ische und dynamische Modelle in de mode nen Wi scha s heo ie 49
wi d man zeigen können, wie sie au ein höhe es Gleichgewich ge-
b ach wu den. Wäh end diese Pe iode gab es in Ame ika kein ^en -
wu zelndes" E eignis. No male weise wi d eine Ände ung des Ni eaus
nich seh g oß sein, da eine ganze Reihe on P eisen und Löhnen
„ es kleben". Das neue eich e Gleichgewich wi d in eine spä e en
e häl nismäßig apiden En wicklung du ch einige neue Ände ungen
wi scha liche Da en besei ig we den, wo au wiede um ein neue
Zus and des Ungleichgewich es olg . Aus diesem G unde bes eh un e
obige Annahme kein Un e schied zwischen Schumpe e s Fes s ellung
eine Skala konseku i e Gleichgewich szus ände und Simiands Be-
haup ung, daß es sich um eine Skala sukzessi e Ungleichgewich e
handel . Beide Phänomene sind zei lich un e b ochen. De eine un e -
s eich das konseku i e Ungleichgewich , wenn e be onen will, daß
jede unebene En wicklung als E olu ion au ge aß u bulen is . Seh
ypisch in diesem Sinne is F anz Oppenheime , de an Hand eine
Folge s a ische Modelle einen e olu ionä en P ozeß besch eib . Das-
selbe gil auch on Hicks. Man könn e jedoch auch eine Theo ie de
konseku i en Gleichgewich e en wickeln, ohne die Exis enz eine E o-
lu ion einzuges ehen. In le z e em Falle gäbe es ein ziemlich s a isches
Bild. Eine ähnliche Behaup ung wi d on Fo s mann au ges ell , de
da sag , daß die „kompa a i e S a ik" ziemlich nahe an die s a ische
Theo ie komm , wenn die Zei spanne zwischen konseku i en Gleich-
gewich szus änden seh g oß is . Ande n alls gib es ein dynamisches
zusammengese z es Modell. Da Ha od die sukzessi en Gleichgewich s-
zus ände in einem „ e ikalen Sinne" ollkommen oneinande enn
und sie nu au ho izon ale Weise e gleich , lehn e no wendige -
weise die dynamische Na u unse es zwei en dynamischen Modells ab.
Hans Pe e zu olge is es möglich, eine s a ische Theo ie de dyna-
mischen Wi scha zu en wickeln, indem man die sukzessi en Gleich-
gewich e au ein einziges Phänomen, den „T end", zu ück üh . De
T end is jedoch seinem Wesen nach selbs eine dynamische E schei-
nung, denn e s ell die allgemeine En wicklungs ich ung da , die ja
auch nega i sein kann.
Es wi d angenommen, daß ein solche T end e häl nismäßig s a isch
is , so daß die einzelnen konseku i en Gleichgewich e um ihn zuweilen
au eine kine ische A oszillie en und sich gegeneinande ausgleichen.
Deshalb können zyklische Schwankungen als Abweichungen on einem
e häl nismäßig s a ischen T end be ach e we den. Im allgemeinen
gehö das zwei e Modell eine dynamischen Wi scha wei gehend zu
Konjunk u heo ie und kann deshalb hie im einzelnen nich be-
sp ochen we den. Das Modell de konseku i en Gleichgewich e bezieh
sich no male weise au den Zus and de Vollbeschä igung. Man kann
dieses Bild abe auch un e de Annahme be ach en, daß ein be-
Schmolle« Jali budi LXXVI, 1 4
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.76.1.33 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:01
50 Bo is Ischboldin [50
s imm es Ausmaß an A bei slosigkei s ändig au ins i u ionelle Weise
neu alisie wi d.
7. Die ein dynamische Wi scha
Das Modell de ein dynamischen Wi scha is nich seh en -
wickel . Sein u eigenes Wesen wi d au e schiedene Weise in e p e-
ie . Es gib jedoch einige ein luß eiche Na ionalökonomen, de en
We ke einem dynamischen Modell seh nahe kommen, z. B. Vehlen,
Keynes, Al in Hansen, J. M. Cla k und on S ackelbe g. And e sei s
nimm Cassel eine ausweichende S ellung ein, wäh end ande e, wie
Hen y Moo e, Hen y Schulz und Hans Pe e es e meiden, bis hin e
die dynamische Skala de sukzessi en Gleichgewich e o zud ingen.
Die Annahmen, au denen das dynamische Modell de Volkswi scha
basie , sind unse e Ansich nach die olgenden:
1. Es gib kein o ganisches ode na ü liches Wachs um de Volks-
wi scha . Neue ungen, insbesonde e e wi klich e echnische E in-
dungen, sind so u bulen , daß plö zlich au e ende dynamische Ve -
ände ungen kein neues Gleichgewich au oma isch zus ande b ingen.
Im Gegen eil, sie u en einige nich wiede keh ende Um o mungen
he o ode e u sachen s uk u elle Ände ungen, die jeden P ozeß
de „S a isie ung" ausschließen, so e n nich ein s a ke S aa au
ins i u ionellem Wege ein küns liches Gleichgewich scha ode es
zumindes ü eine gewisse Pe iode au ech e häl . Pan aleoni e aß e
seh deu lich den s ü mischen Cha ak e eine ein dynamischen Wi -
scha , wenn e sag , daß es in eine solchen Wi scha kein Gleich-
gewich im he kömmlichen Sinne, sonde n unbeg enz e Fluk ua ionen
gib . '
2. Selbs wenn die gene ischen Ände ungen wenige d as isch
wä en, wü de die Häu igkei de oligopolis ischen Elemen e die dyna-
mische Wi scha on einem na ü lichen ode au oma ischen Voll-
beschä igungsgleichgewich e nhal en, so daß eine solche Wi scha
nu ein pa ielles, ins i u ionell beg ünde es Un e beschä igungs-
gleichgewich e ah en kann. Diese Gedanke is ypisch ü Hein ich
on S ackelbe g. Audi E win on Becke a h beschä ig sich mi einem
nich -au oma ischen „kon en ionellen" Gleichgewich . And e sei s
nimm Keynes an, daß ein Un e beschä igungsgleichgewich ohne
ins i u ionelle Einwi kung he ges ell und au ech e hal en we den
kann. Sein S andpunk wi d on Al in Hansen ge eil , de behaup e ,
daß in eine wi klich dynamischen Wi scha das P eissys em pe se
keine Vollbeschä igung bewe ks elligen kann, und daß aus diesem
G unde eine solche Wi scha zu einem Un e beschä igungsgleich-
gewich endie , solange die Regie ung sich nich mi eine ausglei-
chenden Poli ik einschal e . Folglich is nach Hansens Leh e ein un-
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.76.1.33 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:01
S a ische und dynamische Modelle in de mode nen Wi scha s heo ie 51
s abiles Un e beschä igungsgleichgewich , welches jede zei du ch die
au oma ischen Wachs umsk ä e in seinen Dimensionen geände
we den kann, eine No m.
3. Die ein dynamische Wi scha wi d du ch die e zwungene
Un ä igkei de na ü lichen K a quellen cha ak e isie (d. h. du ch
das Vo handensein ungenü z e K ä e, die be ei s geweck sind, de
Bewe ung un e liegen und benu z we den soll en) wie auch du ch die
un eiwillige Un e beschä igung de A bei sk ä e. Le z e es is z. B.
im Sinne on Keynes de Fall, wenn ein a bei slose A bei e auch
dann keine A bei inden kann, wenn e be ei is , ü einen ge in-
ge en Lohn zu a bei en, selbs wenn die P eise nich gleichzei ig
sinken, d. h. wenn e be ei is , eine Bezahlung un e halb des be-
s ehenden Reallohnes anzunehmen.
4. In eine ein dynamischen Wi scha gib es einen sozialen
Wandel, weil adikale echnische und ein wi scha liche Ände ungen
sich au die soziale Umwel eines Wi scha sp ozesses auswi ken und
eine quali a i e E olu ion de g undlegenden sozio-ökonomischen
Ins i u ionen e u sachen.
5. Den Leh en de Dialek ik zu olge wi d angenommen, daß eine
g öße e Ände ung in de Quan i ä no wendige weise auch die Quali-
ä eines dynamischen Phänomens e ände . So kann z. B. eine Zu-
nahme de Be iebsg ößen zu Ka ellbildung üh en, d. h. sie kann
eine Ände ung de Ma k s uk u he o u en. Fe ne wi d angenom-
men, daß eine Disk epanz zwischen den Dimensionen zweie mi ein-
ande e bundene Fak o en, z. B. zwischen dem na ü lichen Zins und
dem Geldzins ode zwischen zwei Quan i ä en desselben Fak o s zu
P ozessen üh , die en wede das dynamische Phänomen e ie en
(wie zum Beispiel in den Wicksellschen „kumula i en P ozessen") ode
im Gegen eil dazu endie en,, es zu e minde n. Le z e e Fall wi d
du ch die Theo ie des Mul iplika o s illus ie . Diese Theo ie zeig ,
daß de Un e schied zwischen de a sächlichen und z. T. küns lich ge-
scha enen Beschä igung p oduk i e K ä e eine sei s und de
po en iellen Beschä igung, die dem no malen Vollbeschä igungszu-
s and de P oduk ion angemessen is , o z einige „leakages" allmäh-
lich abnimm , wenn die einge üh e küns liche Kau k a als „An-
ku belung" eine Volkswi scha wi k , die an einem Mangel an
p i a e Ini ia i e leide .
6. Zei genössische ein dynamische Na ionalökonomen, wie Vehlen,
Go don Hayes, Schumpe e und Wicksell, beschä ig en sich mi solch
hochdynamischen mode nen P oblemen wie denen de K edi schöp-
ung, de In la ion on Fo malkapi al, de Disk epanz zwischen Sozial-
p oduk und de gesam en „Ausgabek a " (spending powe ), des
Mul iplika o s und de e schiedenen E wa ungen.
4*
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.76.1.33 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:01
52 Bo is Ischbolclin [52
Bei unse e Behandlung de ein dynamischen Wi scha de inie -
en wi die Dynamik als eine s uk u elle Ve ände ung (d. h. als einen
Fo sch i ode eine Rücken wicklung), womi wi mi unse e Ansich
nahe an die on John B. Cla k und Ha od kommen. Gleichzei ig
s imm unse e Behandlung de s a ischen Wi scha mi dem häu ig
zi ie en Sa z on Hicks und Lundbe g übe ein, daß man sich im Falle
eine s a ischen Wi scha „nich um Da en zu kümme n b auch ",
weil jedes s a ische Modell als eine im le z en s a e S uk u (als ein
Zus and) sich no wendige weise au einen bes imm en Zei aum be-
zieh . And e sei s hal en wi nich iel on de Behaup ung Ragna
F ischs und Samuelsons, wonach ein Sys em dann dynamisch sei, „wenn
die zu e schiedenen Zei punk en en s ehenden Va iablen wesen lich
in E scheinung e en64. Denn, wenn wi wie z. B. Sismondi annehmen,
daß das in eine gegebenen Pe iode ausgegebene Einkommen in dem
o au gegangenen Zei aum e dien wu de, so können wi dieses
P oblem imme noch au s a ische Weise behandeln, solange wi nich
zwei e schiedene En wicklungss u en o ausgese z haben, die eine
s uk u elle Ve ände ung (E olu ion) implizie en. Da jede E olu ion
bedeu e , daß die be e enden Phänomene mi de Ve gangenhei und
mi de Zukun o ganisch e bunden sind, können wi le z lich auch
Baumols Sa z zus immen, wonach „wi scha liche Dynamik das S u-
dium wi scha liche Phänomene in ih e Beziehung zu o au gegan-
genen und nach olgenden E eignissen is ".
Gemessen an diesen Me kmalen des ein dynamischen Modells is
Keynes o z de Behaup ung on Habe le , Ha od und Fo s mann,
daß das heo e ische Ge üs de „Allgemeinen Theo ie" ziemlich s a isch
sei, ein dynamische Na ionalökonom. Die e wähn e Behaup ung hiel
jedoch Habe le nich da on ab, zuzuges ehen, daß sich das Keynesia-
nische Sys em zu „Dynamisie ung" eigne und einen gewal igen An-
ieb zu Kons uk ion eines dynamischen Modells e leih . Selbs in
einem ku z is igen Un e beschä igungsgleichgewich , wie es on
Keynes e e en wu de, wi d eine küns liche ode ins i u ionelle Neu-
alisie ung einige dynamische Fak o en o ausgese z , obwohl
Keynes selbs diesen g undlegenden Zug seine Theo ie ielleich e -
kann ha .
Wi s immen E ich Schneide , Baumol und Fo s mann bei, wonach
die in einem dynamischen Modell benu z en E wa ungen (z. B. de
e wa e e P eis) in de Regel „e olu ionä " sind, d. h. in de Ve -
gangenhei wu zeln. Doch im P inzip is auch ein e olu ionä es (ode
zumindes ein nich -e olu ionä es) Wachs um eine Va iablen ein
dynamisches Phänomen, was on Wilhelm K elle ich ig e kann wu de.
Aus dem Englischen ins Deu sche übe agen on D . Johannes S emmle
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.76.1.33 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:01

S a ische und dynamische Modelle in de mode nen Wi scha s heo ie 53
Li e a u : Ba e, Raymond, Les c i è es mode nes de la s a ique e de la
dynamique, Re ue Economique, Juille 1950, p. 185 . — Baumol, William,
Economic Dynamics, New Yo k 1954. — B o u
1
d i n g , Kenne h, Economic Analysis,
New Yo k 1948. — Cassel, Gus a , The Theo y o Social Economy, London 1932.
— Chambe lin, Edwa d, The Theo y o Monopolis ic Compe i ion, Camb idge
Mass. 1947. — Cla k, John Ba es, The Dis ibu ion o Weal h, New Yo k 1927. —
Cla k, J. M., P e ace o Social Economics, New Yo k 1936. — Cla k, J. M.,
The Rela ion be ween S a ics and Dynamics in Economic Essays in honou o
J. B. Cla k, New Yo k 1927. — D i 11 a d , Dudley, The Economics o J. M. Keynes,
New Yo k 1948. — Douglas, Paul, The Theo y o Wages, New Yo k 1934. -
E s e y, J. A., Business Cycles, New Yo k 1941. — Eucken, Wal e , Kapi al-
heo e ische Un e suchungen, Jena 1934. — Fellne , William, Mone a y Policies
and Full Employmen , Be keley 1946. — Fishe , I ing, Ma hema ical In es i-
ga ions in he Theo y o Value and P ices, New Ha en 1925. — Fo s mann,
Alb ech , Neue Wi scha sleh en, Be lin 1954. — Fou as ié, Jean, Les nou eaux
cou an s de la pensée économique, Annales Jan ie —Ma s, 1949, p. 52 . — F i s h ,
Ragna , On he No ion o Equilib ium and Disequilib ium,1, Re iew o Economic
S udies, 1935—1936. — F i s h, Ragna , P opaga ion P oblems and Impulse P o-
blems in Dynamic Economics in Economic Essays in honou o Gus a Cassel, Lon-
don 1933. — Hansen, Al in, Fiscal Policy and Business Cycles, New Yo k 1941. —
Hansen, Al in, Economic Policy and Full Employmen , New Yo k 1947. —
Ha is, Seymou , The Economics: Keynes' In lucence on Theo y and Public
Policy, New Yo k 1947. — H a o d , Roy F., Towa ds a Dynamic Economics,
London 1948. — H a o d, Roy F., An Essay in Dynamic Theo y, Economic Jou -
nal, Ma ch 1939. — Hayes, Go don, Spending, Sa ing and Employmen , New
Yo k 1945. — Heimann, Edua d, His o y o Economic Doc ines, London 1945.
— H i c k s, J. R., Value and Capi al, New Yo k 1939. — H i c k s , J. R., The T ade
Cycle, New Yo k 1950. — J e o n s, W. S., The Theo y o Poli ical Economy, 4 ed.
London 1931. — K a
1
d o , Nicholas, S abili y and Full Employmen , Economic
Jou nal, Decembe 1938. — K e i s e a d, B. S., The Theo y o Economic Change,
To on o 1948. — Keynes, J. M., The Gene al Theo y o Employmen , In e ess
and Money, New Yo k 1936. — K n i g h , F. H., Risk, Unce ain y and P o i , Bos on
1921. — K n i g h , F. H., S a ics and Dynamics in The E hics o Compe i ion, Lon-
don 1935. — K ell e, Wilhelm, Theo ie wi scha lichen Ve hal ens, Wien 1953. —
K u z n e s , Simon, S a ic and Dynamic Economics, Ame ican Economic Re iew,
Sep embe 1930. — Lange, Osca , P ice Flexibili y and Employmen , Blooming-
on, Indiana 1944. — Lie mann, Robe , Allgemeine Volkswi scha sleh e,
Leipzig 1924. — L i n d a h 1, E ik, S udies in he Theo y o Money and Capi al,
New Yo k 1939. — Lundbe g, E ik, S udies in he Theo y o Economic Expan-
sion, London 1937. — Machlup, F i z, P o esso Micks' S a ics, Qua e ly Jou -
nal o Economics, Feb ua y 1940. — Ma chai, And é, La Pensée économique
en F ance depuis 1945, Pa is 1953. — Ma shall, Al ed, P inciples o Econo-
mics, 8 ed. New Yo k 1938. — Mill, John S., P inciples o Poli ical Economy,
London 1929. — Moo e, Hen y, Syn he ic Economics, New Yo k 1929. —
Muke jee, Radhakamal, The Ins i u ional Theo y o Economics, London 1941. —
M y d a 1, Gunna , Mone a y Equilib ium, London 1939. — Oppenheime ,
F anz, Theo iq de einen und poli ischen Ökonomie, Be lin 1910. — Pan a«
leoni, M., Pu e Economics, London 1898. — Pa e o, Vil edo, Manuel d'Eco-
nomie Poli ique, Pa is 1927. — Pe oux, F ançois, Les comp es de le Na ion.
Pa i« 1949. — Pe sons, W. M., S a is ics and Economic Theo y, Re iew o
Economic S a is ics, 1925. — Pe e , Hans, G undp obleme de heo e ischen
Na ionalökonomie, III. Band, S u ga 1937. — P i g o u , A hu , The Economics
o S a iona y S a es. London 1935. — P i g o u . A hu , Employmen and Equili-
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.76.1.33 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:01
54 Bo is Ischboldin [54
b ium, London 1941. — P i o n, Gaé an, Les héo ies de l'équilib é économique,
Pa is 1946. — Rob bins, Lionel, On a Ce ain Ambigui y in he Concep o
S a iona y Equilib ium in Readnigs in Economic Analysis, Vol I., Camb idge Mass.
1950. — Robe son, D. H., Essays in Mone a y Theo y, London 1946. —
Samuelson, Paul, Dynamics, S a ics, and he S a iona y S a e, Re iew o Eco-
nomic S a is ics, 1943. — Schneide , E ich, Wi scha spläne und wi scha -
liches Gleichgewich in de Ve keh swi scha , Tübingen 1949. — Schumpe e ,
Joseph, Business Cycles, New Yo k 1939. — Schumpe e , Joseph, His o y o
Economic Analysis, New Yo k 1954. — Simiand, F ançois, Les luc ua ions
économiques à la longue pe iode e la c ise mondiale, Pa is 1932. — Spann,
O hma , Fundamen de Volkswi scha sleh e, Jena 1929. — S ackeibe g,
Hein ich on, G undlagen de heo e ischen Volkswi scha sleh e, Be n 1948. —
S i g
1
e , Geo ge, The Theo y o Compe e i e P ice, New Yo k 1942. —
S e 11 e , Rudol , S a ik und Dynamik in de heo e ischen Na ionalökonomie,
Leipzig 1926. — S u e, Pe e , Zum P oblem des sogenann en wi scha lichen
Gleichgewich s, Zei sch i ü Na ionalökonomie, Band VII, 1937. — Vehlen,
Tho s ein, The Theo y o Business En e p ise, New Yo k 1904. — Wal as, Leon,
Ab egé des Elemen s d'Economie Pu e, Pa is 1938. — Wickseil, Knu , Lec u es
on Poli ical Economy, New Yo k 1934/ — Wiese , F ied ich on, Social Econo-
mics, New Yo k 1927.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.76.1.33 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:01