K elle, Wilhelm (Ed.); Halle , Heinz (Ed.)
Book
Lohnhöhe und Beschä igung
Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 11
P o ided in Coope a ion wi h:
Ve ein ü Socialpoli ik / Ge man Economic Associa ion
Sugges ed Ci a ion: K elle, Wilhelm (Ed.); Halle , Heinz (Ed.) (1955) : Lohnhöhe und Beschä igung,
Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 11, ISBN 978-3-428-40845-0, Duncke & Humblo , Be lin,
h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40845-0
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Sch i en des Ve eins
ü
Sozialpoli ik
Gesellscha
ü
Wi scha s-
und
Sozialwissenscha en
Neue Folge Band
11
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40845-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:49
SCHRIFTEN
DES
VEREINS
FÜR
SOZIALPOLITIK
Gesellscha ü Wi scha s-
und
Sozialwissenscha en
Neue Folge Band
11
Lohnhöhe
und
Beschä igung.
Von
D .
Wilhelm
K elle
und
P o . D .
Heinz
Halle
He ausgegeben on P o . D .
E ich
Schneide
VERLAG
VON
DUNCKER
&
HUMBLOT
BERLIN
1955
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Lohnhöhe
und
Beschä igung
Von
D .
Wilhelm
K elle
und
P o . D .
Heinz
Halle
VERLAG
VON
DUNCKER
&
HUMBLOT
BERLIN
1955
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Alle
Rech e
o hehal en
Copy igh 1955 by
Duncke
&
Humblo ,
Be lin·Lich e elde
Ged uck 1955 bei. Richa d Sch ö e , Be lin SW 29
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Vo wo
De
Theo e ische Ausschuß
des
Ve eins
ü
Sozialpoli ik
ha
in
seinen
Si zungen
im
Janua
1953
in
Do mund
und
im
Sep embe
1954
in
Bad
Nauheim
die
Beziehung
zwischen
Lohnhöhe
und
Beschä ig;ung
e ö e .
Den
Diskussionen
lagen
die
in
dem
o liegenden
Band
e ö en -
lich en
Re e a e
on
Dozen
D .
W.
K elle
(Heidelbe g)
und
on
P o-
esso D . H.
Halle
(Kiel)
zug unde.
He
K elle
beschä ig
sich
mi
den
einzelwi sch.a lichen,
He
Halle
mi
den
gesam wi scha lichen
Aspek en
des
P oblems.
Einige
de
im
Anschluß~
,an
das
Re e en
on
Halle o ,ge agenen
Diskussionsbei äge
sind
in
ih em
ollen
Wo lau
au genommen
wo den.
Kiel,
im
Feb ua
1955
E.
S c h n
eid
e
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Inhal
Vo wo
......................................................
5
De
Ein luß, on
Lohn e ände ungen
au
P eise
und
Beschä igung.
Von D . WiLhelm K elle, HeideIbe g
........................
9
Löhne
und
Beschä igung.
Von
P o .
D . Heinz,
Halle ,
Kiel
..........................
27
Diskussionsbei äge
51
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14
Wilhelm K e1le
is
die
A bei snach age
also
wenige
s a
(N*
in Abb.
2a).
Bei
Lohns eige ungen
e olgen
meh
En lassungen
als
im
Monopol-
all,
denn
die
Meh kos en
können
nich wie
beim
Monopol du ch
P oduk ionseinsch änkungen
au
das
Endp oduk
übe wälz
we den.
Da ü
we den
bei
Lohnsenkungen
wiede
meh
A bei e
eing.es ell ,
denn
bei
Meh p oduk ion
geh
je z
de
P eis
des
Endp oduk es
nich zu ück. Die
S ellung
de
A bei
in
bezug
au
die Du chse zung
on
Lohne höhungen
is
also schwäche ,
da-
gegen die Wah scheinlichkei ,
du ch
Nachlaß
in
de
Lohn o de-
ung
Beschä igung
zu
e hal en,
g öße . -Bei oligopolis ischen
Ma k o men
au
dem
Absa zma k
kann
eine geknick e Nach-
px*
1
1
N**
1
••
'
*
N
I
...
··Px**
Xo N
:
:1
! I
: 1
! I
! 1
; I
Px**1
I
I
IPx*
I
I
-------,~
"
p
x(a)
~------~----&---------------~----~------~a
+Px
PXo
Abbildung 2 a
ageku e
exis ie en:
bei
P eisnachlaß
olgen auch. die
Kon-
ku en en,
so
daß
die
abgese z e Menge
nu
schwach s eig , bei
P eiss eige unlg
abe
nich , so
daß
die
abgese z e Menge schnell
absink
(Px
**
in
Abh. 2
a).
Dami
wi d
die
Nach ageku e
nach
A bei
ü
nied ige e
Löhne
als
de
gel ende
Lohnsa z
10
s a e
als
im
da ges ell en
Konku enz-
ode
Monopol all:
Lohnsen-
kungen
üh en
zu
wenige
Neueins ellungen, .
da
die
Meh -
p oduk ion
nu
zu schnell
sinkenden
P eisen
abzuse zen is .
Fü
Lohnhöhen
obe halb
10
is
die A bei snach age
zwa
s a e
als
bei
olls ändige
Konku enz,
abe
nich so
s a
wie
im
Mono-
pol all:
eine
Lohns eige ung
läß
die
A bei snach age
zwa
wenige
zu ückgehen als bei
Konku enz,
abe '
meh
als beim
Monopol,
da
de
übe wälzungse ek
zusä zliche
Lohnkos en
ge inge
is
(N**
in
Abb. 2 a). -
Fü
die
Du chse zung
on
Lohn-
s eige ungen
is
also
die
Ma k o m
des
MonopoIs
au
dem
Ab-
sa zma k
am
güns igs en,
ü
die
E eichung
on
Meh eins el-
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Ein luß on Lohn e ände ungen
au
P eise
und
Beschä igung
15
lungen
du ch
Lohnsenkungen
dagegen
die
Ma k o m
de
Kon-
ku enz.
-
Die
A bei snach ageku e
häng
3.
ab on
dem
Ve lau
de
Funk ion
de
sons igen
K 0 S e n
K*
(a).
(4)
dK*
d~K*
Je
s eile
die
da
-Ku e,
d.
h. je g öß,e da" -,
um
so
s eile
is
auch die
A bei snach ageku e.
Nun
is
dK*
dm.
dp..
dS
-da =
P2
da
+ mz
d-:
+
....
-+-
da'
also
d2
K*
__
d2
m,
,dm2
dp~,
d2
p2,
d'S
da'
-
P2
da!
+ 2
da
.
da
-;-
m2 da"
,-
....
-- -
da'
Hie bei
is
dP2
_
dp2
dm
2
dä-
-
dm,
. -
da-·
und
d2
pz
d
~J2..!
d dp2
dm.
dp~
d2
m.
dm2_~E.,-
da" =
da'
da da
.
dm~
.
da
=
dm~'
da" +
-da
.
da
dm
Demnach
is
die
A bei snach ageku e
-ce e is
pa ibus
-
um
so
s eile :
1.
je
höhe
de
P eis
de
ande en
Fak o en
is
(p~,
P3
...
);
denn
dann
is
eine
Subs i u ion
ande e
Fak o en
ü
A bei
bei
Lohn-
e höhungen
ungüns ige ;
2.
je
g öße
die
Komplemen a i ä
de
ande en
Fak o en
is
d2~:,
...
);
denn
um
so
meh
ande e
F,ak o en
we den
benö ig ,
da
2
um
eine
A bei seinhei
zu e se zen; _
3. je
ge inge
die
Subs i u i i ä
de
A bei
is
(dm
2
•••
g oß
da
ode
-dd~
'" klein);
denn
dann
bes eh
wenig.e Möglichkei ,
m.
A bei
du ch
ande e
Fak o en
zu e se zen;
4. je
s a e
die
Angebo sku e
de
ande en
Fak o en
(dP
•...
dm.
g oß);
denn
dann
kann
man
,ande e
Fak o en
nu
zu
höhe em
P eis
kau en,
um
die
A bei
zu e se zen;
5.
je
s eile
die
Angebo sku en
de
ande en
Fak o en
bei
Ve -
, ' dS
meh ung
de
A bei smenge
we den
(----.E:_
...
g oß);
denn
um
dadm~
so
eu e
is
eine
Subs i u ion
de
A bei
bei
Lohne höhungen;
6.
je
g öße
die eingese z e Menge
de
ande en
Fak o en
is
(m2
...
);
denn
um
so
s ä ke
wi ken
sich
die
oben
e wähn en
Tendenzen
aus;
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16
Wilhelm K elle
7.
je
s ä ke
die
Ve meh ung
de
S eue summe
bei zusä zliche
dZS
A bei
und
dami
zusä zliche
P oduk ion
zunimm
(da"
g oß);
denn· bei
Lohnsenkungen
wi d
die Tendenz zu
Meh eins ellungen
du ch die
dami
e bundene
s eue liche
Meh belas ung
ge-
schwäch ;
umgekeh
üh
ein
seh
ge inges
Maß
on
En -
lassungen
als Folge on
Lohns eige ungen
zu
seh
e heblichen
S eue einspa ungen,
so
daß
diese
En lassungen
ge ing
bleiben.
Hie
zeig
sich also deu lich
de
Ein luß
de
Ve häl nisse
au
den
Mä k en
de
üb igen
Fak o en
und
die
Subs i u ions-
und
Komple-
men a i ä sbeziehungen
de
Fak o en
un e einande .
-
Nun
müssen
wi
uns
o
Augen
hal en,
daß
die Ausgangsglei-
chung (3)
nu
ein
e
no wendige
Bedingung
ü
die
E eichung
des
Gleichgewich s is . Eine
ande ee~hal en
wi
du ch die
übe legung,
daß
Gewinnmaximie ung
gleichbedeu end
is
mi
Kos enminimie ung.
Wi
agen
also, welche
Bedingungen
e üll
sein
müssen,
dami
eine
bes imm e
Ausb ingungsmenge
mi
den
ge ings en
Kos en
p oduzie
wi d.
Um
das
E gebnis
au
ein ache Weise g aphisch
da s ellen
zu
können,
sehen
wi
on
de
Exis enz
o al
komplemen ä e
(limi a io-
nale )
Fak o en
ab
und
nehmen
nu
die
A bei
a
und
den
Fak o
m~
alsl
e ände lich
an. Es sei a = a (m2)
de
geome ische
O ,
au
dem
x = cons .
is
(die
Indi e enzku e
de
P oduk ion,
s. Abb. 3). Die
Kos en
ü
die
Fak o en
a
und
m2 sollen
do
minimie
we den,
d. h.
es
muß
ode
(5)
d
o =
---
(1
. a +
pz
mz)
dm2
da
dl
dp2.
l'
-.--
+
a'
--
+pz
+ m
•.
dm2
dm.
dm2
_
da
___
P2
+
_a_
.
~_
..;..
m2•
dp~
.
,
seIn
.
.
dm~
. I 1
dm.
dm2
Die
le z en
be~den
Te me
de
ech en
Sei e
sind
Ko ek u ak o en
ü
mengenabhängige
P eise
au
dem
Absa z-
und
A bei sma k .
De
Ein achhei
halbe
sehen
wi
on
ihnen
ab;
ih e
Be ücksich igung
wü de
unse
E gebnis
im
P inzip
nich
e ände n,
nu
die
E ö e ung
und
die g aphische
Da s ellung
e schwe en.
Dann
besag
(5),
daß
im
Gleichgewich das
P eis e häl nis
zweie
Fak o en
ezip ok·
ih e
echnischen
Subs i u i i ä
(d. h.
ih e
E se zba kei ·
im
P oduk ions-
p ozeß
ode
nach
S ackelbe g:
de
G enz a e
de
Subs i u ion)
sein
muß:
je
g öße
die
E se zba kei
eines
Fak o s,
um
so
ge inge
sein
P eis
im
Gleichgewich .
Nehmen
wi
nun
übe
einen
gewissen Be eich
( on Pj bis
P~
in
Abb.
3)
eine olle
Subs i u i i ä
on
A bei
und
Maschinen
eine
gewissen
A
an. Bei
ge inge
Lohnhöhe
11
und
de
dann
gül igen
Kos enge aden
Kl
wi d
die
A bei smenge
aj
beschä ig .
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Ein luß on Lohn e ände ungen au P eise und Beschä igung
17
a
~----------------~~--------~--~m2
Abbildung 3
Sobald
de
Lohn
eine gewisse
Höhe
12
übe sch ei e ,
d. h. ab
Kos en-
ge ade
K2
bzw.
K2*,
e olg
schlaga ig
die
Subs i u ion
du ch
Ma-
schinen. Die echnische
Kombina ion
wiI1d
g undlegend
geände .
S a
de
A bei smenge
·al
wi d
nu
noch die
A bei smenge
a2
beschä ig .
Wi
müssen
also
in
unse e
übe legungen
m
eh
e e
P oduk ions-
unk ionen
x (a)
ein üh en,
die
sich du ch
die
eingese z e Menge
de
üb igen
F.ak o en
(z.
B.
des
Fak o s
m2) un e scheiden.
Sobald
die
Lohnhöhe
die
nach Abb. 3 es geleg e k i ische Höhe
übe -
ode
x/I-
~1
------------
x
(a)m
2 =
c2
ü
-
>1
1
N
m2
=C1
~---------------------------..a
Abbildung 4
un e sch ei e ,
wi d
on
eine
Pl'Oduk ions unk ion
zu
ande en
übe -
gegangen.
In
Abb. 4
sind
zwei
P oduk ions unk ionen
ü
m2 =
Cl
und
m2 =
C2
au ge agen
und
die
zugehö igen
A bei snachJ age unk-
ionen
e s e
Nähe ung
(Nm2 =
Cl
und
Nm2 =
C2).
Sobald
de
Lohn
die
Höhe h übe sch ei e ,
wi d
zu
de
kapi alin ensi e
en
P oduk-
ionsweise
(m2
=
C2)
und
dami
zu
ande en
A bei snach age unk ion
:2
K elle·Halle
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18
Wilhelm K elle
übe gegangen:
die
all
ge
me
i
ne
A bei snach ageku e
ha
,also hie
eine
Uns e igkei ss elle. -Bei
olle
Subs i u i i ä
on
A bei
und
Maschinen
lieg
somi
eine
Lohns eige ung
übe
einen
gewissen
Punk
hinaus
du chaus
nich
im
In e esse
de
Gesam hei
de
A bei e .
So
be ich e
z. B. J. T. Dunlop,4
daß
die
ame ikanische
Gewe kscha
de
Glasbläse
soga
selbs
Lohns,enkungen o geschlagen
ha ,
um
die
Ein-
üh ung
mech,anische Gl.asbläse ei
zu
e hinde n.
-
Un e halh
des
Ta i lohnes
10
ha
die
A bei snach ageku e
na ü -
lich
p ak isch
keine
Bedeu ung,
da
kein
Angebo
o handen
is . -
Die
bishe igen
Aus üh ungen
bezogen sich
nu
au
die
A bei snach-
ageku e
'e s e
Nähe ung.
Die
E gebnisse
gel en
abe
auch
ü
die
A bei snach ageku e
selbs ,
wie
sie
du ch
Ein üh ung
de
beiden
le z en
Te me
on
(3)
en s eh ,
da
diese
Hinzu ügung
nu
eine
addi i e
Übe lage ung
bedeu e .
D d b·d T dpx
dx
·b
em·
en
Tel·l
,des
EI·n-
e
e se
e ,
el
ene me
x •
_.
-gl
dx
da
lusses monopolis ische
Ma k o men
au
dem
Absa zma k
wiede
-
und
zwa
den
Teil,
de
dahin
wi k ,
die
S ellung
de
A bei
zu
schwächen,
d.
h.
die
A bei snach ageku e
"nach
links"
zu
e ücken.
De
Teil
des
Ein lusses monopolis ische Absla z o men,
de
dahin
wi k ,
die
A bei snach age
s a ,e
zu
machen
:und ,also die
S ellung
de
A bei
zu
e s ä ken,
is
Ibe ei s
in
de
e s en
Nähe ung
be ück-
sich ig . Abb. 5 (die
im
e s en
und
zwei en
Quad an en
d,asselbe
Koo -
x(a)
~L
________
~
dx
,
C ci'1"
..........
~---
~~--------- ----------~---L~----------
__
a
Px
al
x
dpx
dx
~
·dxoda
-x,-'('
Abbildung 5
4
J.
T.
Dun[op,
"Wage
De e mina ion
unde
T ade
Unions",
Ox o d
1950,
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Ein luß on Lohn e ände ungen
au
P eise
und
Beschä igung
19
dina ensys em
wie
Abb. 2 besi z ) zeig
im
e s en
Quad an en
zunäms
die
P oduk ions unk ion
x (a),
die
G enzp oduk i i ä s unk ion
::
und
die
gemäß
Abb. 2
abgelei e e
A bei snach ageku e
e s e
Nähe-
ung
N,
im
ZJWei en
Quad an en
die
Nach :ageku e nach
dem
End-
p oduk
px
(x)
und
de en
Ablei ung
dp
x.5
Um
den
e s en
Ko ek u -
dx
ak o
zu
e hal en,
müssen
wi
zunächs
le z e e
G öße
mi
x
mul i-
plizie en;
diese
Funk ion
is
im
zwei en
Quad an en
au: lge agen. Sie
muß
nun
ih e sei s
punk weise
mi
den
zugeo dne en
We en
on
~~
mul iplizie
we den.
"Zugeo dne "
sind
die
We e,
die
zum
gleichen
P oduk ionspunk gehö en.
Zum
P oduk ionspunk
Pl
gehö
z.
B.
d
dX
1
und
Xl
dd
PX1
usw. Die
esul ie ende
Funk ion
x .
dd
Px
.
~d?C
is
im
a
Xl
. X a
ie en
Quad an en
(mi
den
Koo dina ena
und
-x, -
1)
au ge-
zeichne .
Sie
is
nega i ,
da
dpx neg,a i is . Ob
sie
s eig
ode
sink ,
dx
is
ap io i
nich
zu
sagen,
da
ü
g oße
a
de
eine
Fak o
(~~)
klein,
de
ande e
(x •
<:!~)
absolu
genommen
g oß
is
und
m
kleine
a
dx
umgekeh .
Bei
eine
s a ken
K ümmung
de
P oduk ions unk ion
x (a)
und
dami
seh
s eile
G enzp oduk i i ä sku e
dx
is
jedoch
da
ein
leich
s eigende
Ve lau
gemäß
Abb. 5 wah scheinlich. Diese
Funk ion
muß
nun
g aphisch
on
de
A bei snach ,age unk ion
e s e
Nähe ung
N ,abgezogen
we den.
So
en s eh
die
A bei snach ageku e
zwei e
Nähe ung
N*.
Wi
sehen:
sie
is
nach
"links"
e schoben,
d.
h.
die
A bei snach age
is
du ch
die monopolis ische Mia k o m
au
dem
Absa zma k
zu ückgegangen.
Diese
RückJgang is ,
wie
uns
die
Fo mel
des
e s en
Ko ek u ak o s
zeig ,
um
so
s ä ke :
2*
1.
je
g öße
die
P oduk ionsmenge
x is ;
denn
de
P eis all,
de
du ch
eine
e g öße e
P oduk ion
e anlaß
is ,
wi k
sich
au
alle
Einhei en
aus;
2.
je
s a e
die
Nach age
nach
dem
Endp oduk
(dp~),
denn
um
dx
so
o eilha e
is
die
P oduk ionseinsch änkung;
3.
je
höhe
dias
G enzp oduk
de
A bei
is (dx)
,denn
um
so
meh
da
s eig
die
P oduk ion
bei
g öße e
A bei e zahl,
um
so
meh
; D 1
··
h b .
dpx,
.
. a e z e e nega
IV
IS,
a en
WI
-
--emgezeIchne .
dx
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40845-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:49
20
Wilhelm K eUe
wi d
also
auch
de
P eis
des
Endp oduk s
e nied ig
und
dami
eine Tendenz ausgelös ,
P oduk ion
und
Beschä igung
zu
e -
kleine n.
-
De
zwei e noch
einzu ügende
Ko ek u ak o
- a
dl
gib
einen
da
Teil
des
Ein lusses
de
Ma k o m
,au
dem
A bei sma k
wiede .
Ein
Teil
des Ein lusses
is
im
Ve lau
de
x (a)
Ku e
be ei s
be ücksich-
ig .
In
Abb. 6
is
die
A bei snach ageku e
zwei e
Nähe ung
N~,
l(a)
~ -----~~-------L--~--------
__
a
Abbildung 6
wie
sie
an
Hand
de
Abb. 5 en wickel
wu de,
in
e was
e ände em
Maßs ab
au ge agen, ebenso
die
A bei sangebo sku e
1
(a)
mi
ode
ohne Exis enz
on
Gewe ksch,a en.
10
is
de
Ta i lohn. Da
wi
uns
bei
de
Analyse
pa ielle
Lohn e ände ungen
be inden,
kann
die
A bei snach age ziemlich p eiselas isch angenommen
we den.
Die
Ab-
lei ung
;;
de
A bei sangebo sku e
und
ih
P oduk
mi
de
A ,:,
bei smenge a
dl
sind
gleich alls eingezeichne .
Le z e e
Funk ion
wi d
da
on
de
A bei snach I'lageku e
~wei e
Nähe ung
N*
g aphisch
ab-
gezogen,
und
so
en s eh
die
endgül ige. A bei siliach ageku e
N**.
Wi
sehen, daß ,die
A bei snach ageku e
du ch
die Exis enz
de
Ge-
we kscha en,
d.
h.
du ch
das
oll elas ische
A bei sangebo
beim
Ta i
10'
nai::h
ech s e schoben
wi d
.
.ohne
Gewe kscha en
wä e
auch
die
A bei s
n
ach
a
g e bei gleichem
Lohn
ge inge
( gl. die ge-
s ich'el e
A bei snach ageku e
in
Abb.
6).
Die
Gewe kscha en
e -
ände n
'also nich
nu
das A bei sangebo ,
sonde n
gleichzei ig auch
die
A bei snach age
zuguns en
de
A bei e .
-
De
zwei e
Ko ek u ak o
zeig ,
daßI
die
A bei snach liJge
um
so
meh
zu ückgeh :
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40845-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:49
Ein luß on Lohn e ände ungen au P eise und Beschä igung
21
1.
je
g öße
die
A bei smenge
insgesam
is ;
denn
um
so
meh
kann
du ch
Lohnsenkungen
ini olge on
En lassungen
an
Lohn-
kos en
gespa
we den;
2.
je
s a e
das
A bei sangebo
is ;
denn
um
so
g öße
sind
die
AuswiI1kungen on
En lassungen
au
die
Lohnhöhe.
-
Dami
is
de
Ein luß
eine
pa iellen
Lohn e ände ung
au
die
Be-
schä igung
in
einem
Be ieb
analysie .
Das
E gebnis
is ,
daß
Lohn-
e höhungen
die Beschä igung
meh
ode
wenige
s a k
zu ückgehen
lassen.
Das
"meh
ode
wenige "
häng
on
den
ielen
Fak o en
ab,
die
oben
im
einzelnen
au gezeig
wu den.
Eine
Zunahme
de
Be-
schäd' igung
du ch
pa ielle
Lohne höhungen
in
dem
be o enen
Un e -
nehmen,
also eine
anomale
Nach age eaik ion
beim
Fak o
A bei
is
nich möglich. -
Die
bishe ige
Ablei ung
gil
s eng
genommen
nu
ü
die
Ein~el
un e nehmung.
Nu
wenn
alle
Un e nehmen
die gleichen
Kos en-
und
E agss uk u
hä en
(d. h.
die
gleiche x (a)
-,
K*
-
und
1 (a) -
Funk ion),
wü de
diese
Ablei ung
auch
ü
die
B anche
zu e en.
Das
is
nun
gewiß
nich
de
Fall.
Die
Funk ionen
we den
je
nach
den
inne -
und
auße be ieblichen
Ve häl nissen
(den
S ando ak o en)
e schieden sein.
Dami
we den
manche
Un e nehmen
bei
Lohn-
e höhungen
ühe
in
die
Ve lus zone
kommen,
die
ab
eine
bes imm-
en
Lohnhöhe
beginn .
Da
En lassungen
bei
Ve lus be ieben
auch
on
den
Gewe kscha en
au
die
Daue
nich
zu
e hinde n
sind
(wenn
auch
ku z is ig
bei
Ve lus en,
die
kleine
sind
als
die
ixen Kos en,
wei e
p oduzie
wi d),
is
die
A bei snach ageku e
de
B anche
absolu
genommen
elas ische
lals
de
gewogene Du chschni
de
A bei snach age-Elas izi ä en
de
Einzelun e nehmen
in
ih em
P o-
duk ionsbe eich:
Lohne höhungen
üh en
zu
ela i
meh
En lassun-
gen;
denn
zu
den
En lassungen
in olge
ge inge e
P oduk ion
kommen
noch
die
En lassungen
in olge
Schließung
de
G enzbe iebe
hinzu. -
Die
Abhängigkei
on
Gewinn
und
Ve lus
on
de
Lohnhöhe
is
in
Abb. 7
analysie .
Do
sind
zunächs
im
e s en
Quad an en
die
P o-
duk ions unk ion
x (a)
und
die
gel ende
A bei snach ageku e
N
=.
I (a)
einge agen,
im
zwei en
Quad an en
die
Nach ageku e
nach
dem
Endp oduk .
Mi
Hil e
de
P oduk ions unk ion
ans o mie-
en
wi
le z e e
Funk ion
de a ,
daß
wi
den
P eis
des
Endp oduk s
in
Abhängigkei
on
de
lBeschä igungsmenge a
e hal en
(Px (a)
im
e s en
Quad an en).
Das geschieh ,
indem
wi
ü
jeden
P oduk ions-
punk
(z.
B. Pl) . ü
die
be e ende
A bei smenge
(z. B. a )
den
zu-
gehö igen
P eis
des
Endp oduk s
(z.
B.
PXl)
au agen.
Px
Ca)
sind
dann
die
Einnahmen
p o
S ück
ü
die
be e ende
Beschä igungsz·ahl.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40845-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:49
22
Wilhelm
K elle
Hie on
ziehen
wi
die
sons igen
Kos n
p o
S ück
K*,
wie
sie nach
x
Abb. 2 zu
e echnen
sind,
ab
und
a,gen
die
Lohnkos en
p o
S ück
1 . a au .
Hie zu
b auchen
wi
nu
die
1
(a)-Ku e
punk weise
mi
x
dem
zugehö igen
We
on a
zu
mul iplizie en
und
du ch
den
zu-
gehö igen
We
on x
zu
di idie en.
De
posi i e
ode
nega i e
Res
gegnübe
de
um
den
Kos enan eil
de
üb igen
Fak o en
e minde -
en
P eis unk ion
e g b
den
Gewinn
bzw.
Ve lus
p o
S ück (siehe
Abbildung
7
Abb.
7).
Bei
de
Lohnhöhe
10
z.
B.
wi d
die
A bei smenge
ao
beschä ig .
Dadu ch
en s eh
ein
Gewinn
p o
S ück
on
de
G öße
Go.
Mi
s eigendem
Lohn
wi d
diese
Gewinn
imme
ge inge
und
mach
schließlich
einem
Ve lus
Pla z.
-
Nun
haben
wi
uns
mi
dem
Ein luß on
Lohn e ände ungen
au
ande e
P eise
zu
besch,ä iogen.
Wi
wollen
hie
behandeln:
1.
den
,Ein luß on
Lohn e ände ungen
au
den
P eis
des
End-
p oduk es,
2.
den
Ein luß
on
Lohn e ände ungen
au
die
P eise
de
üb igen
Fak o en.
Na ü lich
wi k
diese
P eis
ein luß
wiede
wei e ,
abe
das
äll
auße halb
des
Rahmens
unse ,es Themas.
Zu
1.)
De
Ein
1 u ß 0
on
Loh
n
e
ä
nd
e
un
gen
au
den
P eis
d e
sE
n d
p o
d
u.
k e s.
Diese
Ein luß
is
mi
dem
bishe igen
Appa a
unmi elba
zu
ana-
lysie en
(Abb.
8).
In
einem
Kool'dina ensys em
wie
in
Abb. 2
sind
im
e s en
Quad an en
de
Abb. 8
die
P oduk ions unk ion
x
(,a)
und
die
endgül ige
A bei snach agel u e
N = 1 (a),
im
zwei en
Quad an en
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40845-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:49
Ein luß on Lohn e ände ungen au P eise und Beschä igung 23
die
N.ach age unk ion nach
dem
Endp oduk
einge agen.
Hie
können
wi
die
Wi kung
on
Lohn e ände ungen
au
den
P eis
des
End-
p oduk es
so o
ablesen:
s eig
de
Lohn
on
10
au
h, so
sink
die
P oduk ion
on
Xo
au
Xl;
dami
s e1g
de
P eis
des
Endp oduk es
on
Pxo
au
pxl.
De
Ein luß
on
Lohn e ände ungen
au
den
P eis
des
Endp oduk es
is
demnach
um
so
ge inge :
1.
je
s eile
die
A bei snach ageku e
is
(denn
um
so
ge inge
sind
die
Beschä igungs-
und
P oduk ionsschwankungen
und
da-
mi
die
P eisschwankungen
des
Endp oduk s);
x,'('
x(a)
~~------------~--------------------------~a
P:<
Abbildung 8
2.
je
elas ische
die
Nach ageku e
nach
dem
Endp oduk
is
(denn
um
so
ge inge
wi ken
sich
die
du ch
Lohn e ände un,gen
e anlaß en
P oduk ionsände ungen
au
den
P eis
des
End-
p oduk es
aus).
Wi
können
le z e es
auch
umgekeh
aus-
d ücken:
je,
s a e
die
Nach age
nach
dem
Endp oduk ,
um
so
s ä ke
wi ken
sich
Lohns eige ungen
·au
den
P eis
des
End-
p oduk s
aus, d. h.
um
so
meh
we den
die
zusä zlichen
Lohn-
kos en
au
den
P eis
des
Endp oduk s
übe wälz .
Zu
2.)
De
Ein luß
,on
Lohn e ände ungen
au
die
P
e
i s e
cl
e a n
de
e n F
ak
0
en.
Diese
Ein luß
is
en gegengese z je nachdem, ob es sich
um
sub-
s i u i e
ode
komplemen ä e
Fak o en
handel .
a)
Bei
sub
s i
u
i e n F
ak
0
en
e lau en
die
Indi e enz-
ku en
de
P oduk ion
e wa
wie
in
Abb. 9
angegeben
(J , J2).
Fü
die
Lohnhöhe
h möge
die
Kos en unk ion
K1
gel en.
Dann
wi d
die
A bei smenge
a1
und
die Men'g.e
m21
eines
subs i u-
i en
Fak o s
m2
nachge ag .
S eig
de
Lohn
11
au
b, so
haben
wi
e wa
die
Kos en unk ion
K2.
Wie Abb. 9 zeig ,
s eig
die
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40845-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:49
30 Heinz Halle
ande e
Si ua ion
gegeben
is
als bei
e wa e en
P eisände ungen
daue ha e
Gü e ,
o zdem
abe
wi d
die
Reak ion
on
de
e schie-
den
sein, die sich e gib ,
wenn
de
Un e nehme
inne halb
des
ü
seine En scheidung
ele an en
Zei ho izon s
,keine
wei e e
Lohnände-
ung
e wa e .
Eine
en sp echende Modi ika ion
de
Vo ausse zungen
kann
spä e
o genommen
weIden.
Sowei
nich s
ande es
gesa'g
wi d,
soll es sich
e ne
um
eine
gene elle
Lohnände ung
handeln,
die
sich
au
säm liche
A bei nehme
in
de
be ach e en
Wi scha
in
gleichem
Um ang
e s eck .
Zunächs
wä e
also
nun
die
Lohnsenkung
au
ih e
Wi kungen
hin
zu
analysie en.
II.
Wi
gehen
hie
wiede , ähnlich
wie
Maye ,9 on
s a k
e ein ach en
Annahmen
aus,
die
wi
spä e
du ch
wi klichkei snähe e
e se zen. Es
soll sich
um
eine geschlossene
Wi scha
ohne
s aa liche
Ak i i ä
handeln,
in
de
es
nu
Un e nehme
und
AI'Ibei nehme
gib
(Zwei-
Klassenwi scha ). Es soll
d ei
Gü e g uppen
und
en sp echende
Mä k e
.geben:
Konsumgü e
ü
die
Un e nehme ,
solche
ü
die
A -
bei nehme
sowie
P oduk ionsgü e .
Nun
wil'd
de
Lohn
einhei lich
um
eine
bes imm e
Quo e gesenk .
Nimm
man
an,
daß
die
mone ä e
Nach age
übe all
un e ände
bleib ,
so
ha
die
Lohnsenkung
zunächs
zwei
Wi kungen:
einen
Sub-
s i u ionse ek ,
sowei
eine gewisse
Subs i uie ba kei
de
e schie-
denen
P oduk ionsmi el
g,egeben is ,
und
einen
Expansionse ek
in-
oLge
de
gesunkenen
Kos enku e.
10
Beide
Wi kungen
bedeu en
S ei-
ge ung
de
A bei snach age. Die
Subs i u ionswi kung
wi d
eng
beg enz
sein
und
nu
in
E scheinung
e en
bei
seh
s a ken
Lohn-
ände ungen,
solange
die
P eise
de
üb igen
P oduk ionsmi el
kon-
s an
sind.
Fü
Lohnände ungen
im
üblichen
Rahmen
is
sie ge ing,
auße dem
bleiben
die
üb igen
P eise
hie
nich
kons an ,
sie
da
also
wohl
e nachlässig
we den.
Die
Expansionswi kung
e gib
sich
nu ,
wenn
die
Gesam nach age
un e ände
bleib
ode
wenigs ens
nich
so
s a k
sink
wie
die Kos en. Welche
En wicklung
is
hie
zu
e -
wa en?
Die
Anhänge
de
Theo ie
des gleich
bleibenden
Reallohns,
z.
B.
Keynes,
sagen,
daß
de
Einkommense ek
de
Lohnsenkung
die Nach-
age
genau
in
dem
Um ang
absinken
lasse,
in
dem
die
Lohnkos en
ge allen
sind.
Diese
These
muß
seh
genau
gep ü
we den.
Sie
is
dann
ich ig,
wenn
die
Un e nehme
de
Meinung
sind,
daß
ih
Ge-
9 Maye , a.a.O.,
S.
519.
10
Vgl. O. Lange, a.a.O., S.
3.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40845-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:49
Löhne
und
Beschä igung
31
winn
sich
du ch
die
Lohnsenkung
nich
e ände e.
Sie echnen
mi
einem
gleichen
Einkommen
und
geben
dahe
in
gleichem
Um ang
Geld
aus
wie
bishe .
Ein
Teil
soU
gespa
we den
und
im
gleichen
Be ag
sollen
In es i ionsgü e
gekau
we den
(es soll
im
Ausgangspunk
de
En wicklung
I-S-Gleich,gewich he schen),
de
Res
wi d
ü
die
Un e nehme konsumgü e
.ausgegeben.
Au
den
d ei
on
uns
un e -
schiedenen
Mä k en
we den
sich
nun
alle dings
e schiedene
Si ua io-
nen
e geben.
Bei
den
P oduk ionsgü e n
und
den
Gü e n
des
Un e -
nehme konsums
we den
die
geldlichen
Nach ageg ößen
un e ände ,
die
P oduk ionskos en
dagegen
ge allen
sein,
11
es
e gib
sich eine
Ausdehnung
de
P oduk ion
und
Beschä igung
ode
-
sowei
eine
solche ku z isUg
nich
möglich
is
-
ein
Zusa zgewinn
im
Um ang
de
Di e enz.
Bei
den
Gü e n
des
A bei nehme konsums
zeig
sich
die
umgekeh e
E scheinung. Die
Abweichungen
in
de
einen
und
an-
de en
Rich ung on
de
Ausg,angslage we. d.en sich
ge ade
ausgleichen.
Die
P eise
we den
ü
die
gesam e
Wi scha
im
Du chschni
im
Um ang
de
Lohnsenikung zu ückgehen.
Fü
die
Gesam hei
de
Un-
e nehme
e gib
sich hie ,aus eine
S eige ung
des Realeinkommens.
Diese
wi d,
wenn
nich
zum
Ausgleich
eine
S eige ung
de
Geld-
in es i ion
und
dami
eine
E höhung
de
Realin es i ion
übe
das
Maß
hinaus,
das
zu
Au ech e hal ung
de
Geldin es i ion
no wendig
wä e,
e olg , eine leich e Nach age-
und
Beschä igungssch ump ung
zu
Folge
haben,
es sei
denn,
daß
gegenläu ig
wi kende
K ä e
in
E scheinung
e en.
Die
Un e nehme
können
sich
abe
auch
ande s
e hal en.
Sie
können
sich sagen,
daß
im
Um .ang
de
Lohnsenkung
ih e
Au wen-
dungen
zu ückgehen
und
daß
sie in olgedessen
einen
en sp echend
g oßen
Be ag
zusä zlich
ü
ih e
Ausgaben
zu
Ve ügung
haben.1•
l
Geben
sie
diesen
Be ag
a sächlich aus, so
sink
die
Gesam nach age
nich
un e
den
bishe igen
S and,
in olge
de
ge allenen
P oduk ions-
kos en
wi d
also
nun
die
P oduk ion
e heblich
ausgedehn
we den.
Die
Ausdehnung
wi d
alle dings
zum
Teil
wiede
kompensie
we den
du ch
zusä zliche
E spa nis
de
Un e nehme ,
de
keine
zusä zliche
In es i ion
gegenübe s eh .
Au
den
einzelnen
Mä k en
e en
wiede
die
be ei s
e wähn en
Un e schiede
au ,
die zu
eine
einsei Lgen Be-
schä igungss eige ung
au
dem
Ma k
de
Un e nehme konsumgü e
üh en.
Lassen
wi
die
Un e scheidung
zwischen
den
heiden
Konsum-
gü e mä k en
allen, so
we den
alle
Einzelmä k e
de
Konsumgü e ,
alle dings
in
e schiedenem
G ade,
on
de
beschä igungss eige nden
11
Wi
sehen
da on
ab,
daß
u.
U.
zunächs
noch
P oduk e
e kau
we -
den,
die
zu
den
al en,
höhe en
Lohnkos en
p oduzie
wo den
sind.
12
Vgl.
Ma hews,
a.a.O., S.
506.
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32
Heinz Halle
Tendenz beein luß .
De
E ek
wi d
nun
sein, alls die
Un e nehme
nu
ih e
·al e
Gewinnsumme
wiede
e eichen wollen,
daß
so iel
A -
bei
zusä zlich he angezogen wi d,
daß
sich die
al e
Lohnsumme
wiede
e gib .
Eine
Lohnsenkung
on
20.0
/0
wü de
also
zu
eine
25
0/oigen Beschä igungszunahme üh en, m. a.
W.
die Nach age-
elas izi ä
nach
A bei
wä e
in
diesem
Fall
gleich eins.
Die
F age
lieg
nun
nahe, ob
denn
die
Un e nehme
nich
einen
um
die
Lohnkü zung
e g öße en
Gewinn
zu
e hal en
suchen,
indem
sie
die
Gü e p eise
au
dem
bishe igen
S and
hal en.
Tä en
,sie dies, so
wül'de sich zunächs die Beschä igung nich
e höhen,
ielmeh
wü de
nu
eine Einkommens e schiebung
ein e en.
In
dem
eben
besch ie-
benen
Fa ll
dagegen
wä e
olgende
eigena ige
Lage
gegeben, die
man
sich
genau
e gegenwä igen
muß:
Indem
die
Un e nehme
die
in 01ge
de
Lohnkü zun.g
eingespa en
Be äge
zusä zlich ausgeben
wü den,
ohne
au
den
Gü e p eisen
zu
beha en,
wü den
sie
zwa
aus
ih em
Ve mögen zeh en,
weil
sich ein
en sp echende
Geldgewinn eil nich
ealisie en
wü de,
sie
könn en
dies
abe
ohne Schaden
un
und
es
wü de
sich
dabei
auch eine .
E höhung
ih es
Gewinns e geben,
alle -
dings
in
de
Fo m
eines
e höh en
Rea1gewinns. Die zusä zlichen Aus-
gaben
wü den
an
sie
zu ücks ömen
und
zu
Bezahlung
zusä zliche
A bei sk ä e
dienen.
De
geschilde e
Ve lau
is
na ü lich
nu
dann
so gegeben,
wenn
keine
ime-lags
au e en.
Wi
sehen,
daßI
die
En wicklung
on
zwei En sch'eidungen
de
Un-
e nehme
abhängig
is :
1.
Da on, wie sie
ih e
Ausgaben
es se zen
nach
de
Lohnsenkung
und
2.
ob
sie
die
P eise
de
Kos ensenkung
anpassen
ode
nich .
De
zwei e
Punk
häng
na ü lich
on
de
ge-
gebenen MaI1lds uk u ab. Bei a omis isch
s uk u ie en
Mä k en
wü den
sie
au
die
P eisbildung
als
einzelne
keinen
Ein luß haben.
Die
eben
da ges ell en
Möglichkei en
des
Ve hal ens
s ellen
gewisse
Ex em älle
da .
Fü
die
Wi iklichkei we den
i gendwelche Zwischen-
lagen
zu
e wa en
sein.
Wi
können
zunächs ·als
E gebnis
es hal en,
daß
in
dem
hie
be ach e en
ein achen Modell eine Beschä igungs-
s eLge ung
zu
e wa en
is , auch
bei
un e ände em
Reallohn,
so e n
die
Un e nehme
sich
zu
e meh en
Ausgaben
an egen
lassen, was
in
einigem
G ade
wah scheinlich
sein
dü e.
Hal en
die
Un e nehme
die
P eise
hoch
und
s eige n
dabei
ih en
Nominalgewinn, so
wi d
als
Sekundä wi kung
u.
U.eben alls
eine
gewisse Beschä igungss eige-
ung
ein e en.
Die
Annahme,
daß
bei
gleichbleibendem Reallohn die
Beschä igung
un e ände
bleibe,
is
nu
ü
ein
ziemlich
ex emes
Ve hal en
de
Un e nehme
be ech ig , es
kann
e ne
keineswegs als
selbs e s ändlich
be mch e
we den,
daß
de
Reallohn
un e ände
bleib .
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40845-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:49
Löhne und Beschä igung
33
Du ch
die
Ve ände ung
des
ealen
Un e nehme gewinns
we oen
au
alle
Fälle
Ve schiebungen
ein e en
zwischen
einzelnen
B anchen
in-
olge
de
geände en
Nachi age-
und
Gewinnsi ua ion.
Im
gleichen
Sinne
mach
sich
die
e schiedene
Lohnin ensi ä
de
einzelnen
P o-
duk ionszweige
beme kba .
Wi
e gänzen
nun
unse
Modell
du ch
Hinzu ügung
zweie
wei e e
G uppen
on P oduk ions:be eilig en
und
Einkommensemp ange n:
Ohne
emde
Hil e
P oduzie ende
(Selbs ändige)
und
on
Kapi al-
e ägen
Lebende
(Kapi al en ne ).
Es
e geben
sich
hie du ch
im
wesen lichen
die olgenden Modi ika ionen. Die
Selbs ändigen
we den
on
de
Lohnsenkung
wede
in
ih en
Kos en
noch
in
ih em
Ein-
kommen
unmi elba
be üh .
Sie
we den
also zunächs gleich iel
ausgeben. Es
wi d
dies
zu
S abilisie ung
de
bishe igen
mone ä en
Ges,am nach agebei agen.
Je
nachdem, ob
die
Gesam nach age
on
de
Lohnsenkung
unbe üh
bleib
ode
nich
und
-
zu
einem
ge-
wissen
G :ade -welche Ve schiebung sich
e gib
zwischen
Un e -
nehme -
und
A bei nehme einkommen,
wi d
die
Nach age nach
de
P oduk ion
de
Selbs ändigen
sich
e ände n.
Nimm
sie ab, so'
wi d
de
Nach age ückgang nach
Un e nehmungsp oduk en
en sp echend
e minde ,
was
ü
die Beschä igung
güns ig
is .
Au
de
einen
Sei e
sink
dann
das
Geldeinkommen
de
Selbs ändigen,
w,as
sich
e s
in
de
olgenden
"Runde"
bei
de
Nach age nach
Un e nehmungs-
p oduk en
beme kba
mach , ·au
de
ande en
'allen
die
P eise
ü
die
P oduk e
de
Un e nehmungen.
Je
nach
dem
Ve häl nis
de
beiden
Ände ungen
e gib
sich eine
S eige ung
ode
Senkung
des
Realein-
kommens. Die RealeiIllkommensände ungen
we den
sich
sekundä
en -
sp ech,end
de
ü
die
Selbs ändigen
gegebenen
KOIliSum unk ion
aus-
wi ken.
Im
ganzen
dü e
die
Exis enz
de
G uppe
de
Selbs ändigen
zu
eine
Beschä iJgungsauswei ung
bei agen.
Bei
den
Kapi al en ne n
is
eben .alls
keine
Einkommensminde ung
du ch
die
Lohnsenkung
ge-
geben.
Sie
we den
mi
ih em
kon ak bes imm en
Einkommen
auch
on
den
wei e en
Ände ungen
nu
dadu ch
be üh ,
daß
ih
Real-
einkommen
s ei,g . Welche
Auswi kungen
sich da ,aus e geben,
häng
wiede
on
de
Konsum unk ion
de
Kapi al en ne
ab. Du ch die
Exis enz
de
Kapi al en ne
wi d
zwa
ein
wei e e
Teil
de
Gesam -
nach age
s abil
bleiben,
de
Spiel aum
ü
zusä zliche Nach age
de
Un e nehme
und
die
Kos ensenkung
ü
die
P oduk e
de
Un e -
nehmungen
we den
ande sei s
ge inge . Von dIese
G uppe
wi d
die
Beschä igungsen wicklung
im
ganzen
also nich s9
güns ig
beein luß
we den
wie
on
den
Selbs ändigen.
Wi
müssen
nun
die
In es i ion
noch
e was
nähe
be ach en.
Wü de
man
die
Realin es i ion
als gleichbleibend ,annehmen, so
wü de
das
3 K elle·I1alle
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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34
Heinz Halle
in
jedem
Fall
s eigende
Realeinkommen
de
Un e nehme ,
die
die
wei aus
g öß e
Spa neigung
haben, zu
eine
de la o ischen Lücke
üh en. (Diese
wi d
e g öße ,
wenn
die
G uppen
de
Selbs ändigen
und·
Ren ne
eine
G enzneigung
zum
Konsum
haben,
die
kleine
als
eins is .) Die de la o ische Lücke
wü de
e s
dann
e schwinden,
wenn
das
Realeinkommen
de
Un e nehme
wiede
,au das
al e
Ni eau
gesunken
wä e,
d. h. ,also
dann,
wenn
die Beschä igung
wiede
au
dem
al en
S and
angelang
wä e, nach
Ablau
eines
nega i en
Mul i-
plika o p ozesses. :3 Dies
gäl e
bei
un e ände e
Realin es i ion
je
Pe iode
und
kons an e
Konsum unk ion
de
Un e nehme .
Nun
wi -
ken
abe
K ä e
in
de
en gegengese z en
Rich ung.
Einmal
is
dami
zu echnen,
daß
die
gesunkenen
P eise
de
In es i ionsgü e
eine
an-
egende
Wi kung
au
die
In es i ions ä igkei
ausüben, weil sie
en abili ä ss eige nd
wi ken.
Wei e
is
es
du chaus
möglich,
daß
bei
eine
ückläu igen
Einkommensen wicklung
de
Konsum
wenige
ab-
nimm
als
e
bei
eine
Einkommenszunahme
s eig
( e schiedene
Kon-
sum unk ionen
bei
posi i e
und
nega i e
Einkommensen wicklung).
Au
jeden
Fall
dü e
abe
de
on
Keynes
be on e
Zusammenhang
on
Bedeu ung
sein. Mi
zunehmende
Einkommens eduk ion
wi d
die
benö ig e
T ansak ionskasse
kleine ,
b€i
kons an e
Geldmenge
wi d
sich also
no male weise
eine
Zinssenkung
e geben, die in es i ions-
s eige nd
wi k ,
sowei
die
In es i ion
zinselas isch is . Die ück-
läu ige
Einkommensen wicklung
wi d
also,
wenn
sie
übe haup
ein-
i ,
imme
s ä ke
geb ems . Schließlich
kann
de
Pigou-E ek
an-
ge üh
we den,
de
zu
einem
gewissen
G ad
eben ,alls
an egend
wi ken
wi d,
und
zwa ,
wie
be ei s
besch ieben,
au
die
Konsumaus-
gaben.
Wenn
die
nach
de
Lohnsenkung
nach
un en
ko igie en
P eise
in olge des Nach age ückgangs nich
wei e
sinken,
sonde n
lediglich
die Zusa zbeschä igung
wiede
abgebau
wi d,
so
wi d
wede
eine
Nach agezu ückhal ung
noch
die
Neigung
zum
Hal en
eine
e -
g öße en
Spekula ionskasse
e zeug
und
somi
de
Pigou-E ek
oll
wi ksam
we den
können. Es
is
also nich zu e w.a en,
daß
die
Be-
schä igung
nach
einige
Zei
wiede
au
den
Ausgangss and
absinken
wi d.
Das wich igs e
E gebnis
de
bishe igen
übe legungen
bes eh
da in,
daß
die
Beschä igungswi kung
de
Lohnsenkung
on
den
e schie-
denen
En scheidungen
de
Un e nehme
,abhäng ,
die
eilweise
du ch
die-
Ma k s uk u
und
echnische
Zusammenhänge
beding '
sind,
im
üb igen
du ch
die
subjek i en
Reak ionsweisen
ode
"Neigungen".
Besonde s en scheidend is
de
Ums and, ob die
du ch
die
Lohnkü -
13
VgI.
Ma hews,
a.a.O.,
S.
507.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40845-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:49
Löhne und Beschä igung
35
zung
en s andene
Ausgabene spa nis
ü
ande wei ige
Ausgaben
e -
wende
wi d
ode
nich .
Das
Bild muß;
nun
noch
e olls ändig
we den
du ch
Be ücksich i-
gung
de
s aa lichen
Finanzwi scha
und
de
außenwi scha lichen
Beziehungen. .
Die
Lohnsenkung
üh
zunächs zu
eine
Ve minde ung
de
s aa -
lichen
S eue einnahmen
und
de
Bei äge
an
die
Sozial e siche ungs-
äge .
Sowei
p og essi e
Sä ze
gegeben sind,
is
die
Einnahme-
minde ung
übe p opo ional.
Au
de
ande en
Sei e
s eh
wah schein-
lich
en wede
eine
en sp echende
Zunahme
de
Lohneinkommen
du ch
die
E höhung
de
Beschä igung
ode
eine
Zunahme
de
Nominal-
gewinne.
Im
e s en
Fall
wi d
die
Auswei ung
des
A bei nehme ein-
kommens
du ch zusä zliche Beschä igung
den
Einnahmenaus all
nich
we
machen,
weil
sich das
Einkommen
au
eine
g öße e
Zahl
on
Lohnemp änge n
e eil .
Im
zwei en
Fall
wi d
zwa
das
Einkommen
bei
eine
hochbes eue en
G uppe
e g öße ,
es
is
abe
zu
be ück-
sich igen,
daß
die
Zusa zs eue
in
de
Regel
e s
seh
iel
spä e
ällig
wi d.
Wei e
wi k
sich
die
no male weise
ein e ende
P eis-
senkung
de
P oduk e
de
Un e nehmungen
in
einem
Rückgang
de
indi ek en
S eue einnahmen
aus.
Nimm
man
-
was
siche lich
be-
ech ig
is
-
an,
daß
die
S aa sausgaben
on
dem
Einnnahmen ück-
gang
nich
be üh
we den
und
sich auch die
P eissenkung
hie
nich
e heblich
auswi k ,
so
e gib
sich eine beschä igungss eige nde
Wi -
kung
aus
de
Be eiligung
des inanzwi scha lichen Sek o s.
Ein
sich
e gebendes S aa sde izi
e hinde
e l.
die
oben
e wähn e
de la o-
ische Lücke.
Was
die
außenwi scha lichen
Beziehungen
anlang ,
so
üh
die
Lohnsenkung,
wenn
die
P oduk p eise
on
den
Un e nehme n
nich
au
dem
bishe igen
S and
gehal en
we den,
zu
eine
Ve besse ung
de
Absa zchancen
im
Ausland. Ob bei
nied ige en
P eisen
meh
expo -
ie
we den
kann,
häng
on
de
P eiselas izi ä
de
Nach age
au
den
Expo mä k en
ab.
Is
diese
g öße
als eins,
was
ü
indus ielle
Fe igwa en
im
allgemeinen
angenommen
we den
k.ann, so
wi d
de
Expo
nich
nu
mengen-
sonde n
auch
we mäßig
ausgewei e .
Au
jeden
Fall
i
eine
beschä igungss eige nde Wi kun,g ein. Die
F age
is
nun,
inwiewei
diese
Wi kung
du ch
eine
Impo s eige ung
kom-
pensie
wi d.
Handel
es sich bei
den
Impo gü e n
im
wesen lichen
um
Kolliku enzgü e
de
Expo gü e
ode
nich
ausge üh e
inlän-
dische
P oduk e,
so
wi d
ein
Impo ückgang
ein e en,
de
beschä -
igungss eige nd
wi k .
Wenn
dagegen
Rohs o e
einge üh
we den,
so
wi d
eine
e höh e
inländische
P oduk ion
eine
ges eige e
Ein uh
e o de lich machen.
Je
höhe
nun
die
Rohs o abhängigkei
om
Aus-
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40845-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:49
36
Heinz
Halle
land, des o
ge inge
wi d
de
Spiel aum
ü
zusä zliche Beschä i-
gungsmögIichkei
au
G und
eine
Lohnsenkung,
da
nu
eine
en -
sp echend
ge inge e
Kos en-
und
P eissenkung
e olgen
kann.
Die
Expo s eige ung
zieh
zwangsläu ig
einen
e höh en
Impo
nach sich,
die
e ms
o
ade
e schlech e n sich, doch
wi d
pe
saldo
du ch
zu-
sä zlichen
Auslandsabsa z
eine Beschä igungss eige ung
ein e en.
Ein
sich
bildende
Expo übe schuß
wi d
wiede um
de
En s ehung
eine
de la o ischen Lücke
en gegenwi ken.
Wenn
wi
nun
die zahl eichen Tendenzen, die eine einmalige
Lohn-
senkung
auslös , übe blicken, so
sehen
wi ,
daß
sie
in
bezug
au
die
Beschä igung e schieden
ge ich e
sind. Es
dü e,
das
ha
diese
ku ze
Analyse
e geben,
ein
übe wiegen
de
beschä igungss eige nden
Tendenzen
gegeben sein. Eins is jedoch gewiß, es
kann
kein
Au oma is-
mus
abgelei e
we den,
de
mi
absolu e
Siche hei zu
eine
daue n-
den
Beschä igungss eige un'g
üh .
Es
häng
alles on
de
Ve hal ens-
s uk u
ab,
und
diese
kann
seh
e schieden bescha en sein.
Ap io i
läß
sich nich sagen,
au
welche
S uk u
man
s oßen
wi d. Was
den
besonde s wich igen
Punk
de
Zusa zausgaben
de
Un e nehme
be-
i ,
so
is
seh
aglich -
da au
bin
ich
bishe
noch nich einge-
gangen
-,
ob
die
Zusa zausgaben,
selbs
wenn
sie
an
sich beschlossen
sind, auch un e züglich
o genommen
we den.
Wenn
hie
ein
ime-
lag
au i ,
e schieb sich das
Bild
so o .
übe
e l.
au e ende
ime-lags
hie
e was
zu sagen,
is
äuße s
schwie ig.
De
ganze
Komplex
on
Wi kungen,
die
mi
eine
Lohnsenkung
e -
knüp
sind,
is
äuß'e s e wickel ,
man
kann
abe
die
e wi ende
Viel al on
Komponen en
nich
e inge n.
Sie
sind
nun
einmal
so
zahl eich.
Eine
Lohnsenkung
kann,
wo au
Ma hews
14
mi
Rech
hin-
weis , auch
wenn
sie
selbs
nu
eine
o übe gehende
Beschä igungs-
wi kung
ha ,
je
nach
de
Phase
de
Konjunk u ,
du ch
An egung
eines
kumula i en
P ozesses, doch eine
Daue wi kung
he o u en.
Die
Koe izien en, die die
Ve hal enss uk u
cha ak e isie en,
sind
be-
kann lich
in
den
einzelnen
Phasen
e heblich e schieden.
Wenn
meh e e
Lohnsenkungen
einande
olgen
und
sich
dadu ch
eine
Lohnsenkungse wa ung
bilde , so schein
die
unmi elba e
Wi -
kung
diese
E wa ung,
wie
be ei s
e wähn ,
nich
unbeding
nega i
zu sein. Die
Lohnsenkungen
üh en
jedoch zu
P eissenkungen,
es
en -
s eh
also auch eine
E wa ung
wei e e
P eissenkungen
und
diese
is
ge äh lich, insbesonde e,
sowei
es sich
um
daue ha e
Gü e
handel .
Man
e schieb
die Käu e,
und
es
en wickel
sich
ein
Sch ump ungs-
p ozeß.
Eine
Ke e
on
Lohnsenkungen
is
also nich
güns ig
zu
be-
14
Vgl. Ma hews, a.a.O., S.
511
.
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Löhne und Beschä igung
37
u eilen.
Ebenso
wi d
eine
lange
Folge
on
pa iellen
Lohnsenkungen
die
Wi scha
in
Un uhe
e se zen
und
Unsiche hei s ak o en
scha -
en, die sich
ungüns ig
auswi ken.
Es
sind
nun
wei e
die
beschä igungsmäßigen
Wi kungen
eine
Lohns eige ung
zu
be ach en.
u .
Wi
machen
zunächs
dieselben
Annahmen
wie
bei
de
Diskussion
eine
Lohnsenkung,
be ach en
also eine
Zwei-Klassen-Wi scha
ohne
s aa liche
Be eiligung
und
Außenbeziehungen.
Auch die
Annahmen
hinsich lich
de
Gü e mä k e
sollen
gel en.
Zunächs
können
wi
wiede
eine
Subs i u ions-
und
eine
Kon ak-
ionswi kung
un e scheiden,
analog
zu
den
beiden
Wi kungen
eine
Lohnsenkung.
Bei
ges iegenem
Lohn
e 'gib sich
eine
Tendenz,
A bei s-
leis ung
du ch
ande e
P oduk ionsmi el
zu
e se zen.
Wi
glauben
auch
hie
den
Subs i u ionse ek
e nachlässigen
zu
können.
la
Die
Kon-
ak ionswi kung
i
ein,
wenn
man
un e s ell ,
daß
die geldliche
Gesam nach age
un e ände
is . Dies
wä e
dann
de
Fall,
wenn
die
Un e nehme
im
Um ang
de
e höh en
Lohnausgaben
ih e
Ve b auchs-
und
In es i ionsausgaben
e,insch änken
wü den,
d. h.
wenn
sie
ein-
malig
wenige
ausgäben,
ohne
abe
ih en
Gewinn
einsch änken
zu
lassen.
En sp echend
den
ges iegenen
Kos enku en
wü de
je z
die
P oduk ion
ühe
abgeb ochen, es
käme
also zu
eine
P eise höhung
und
einem
Beschä igungs ückg.ang. Dies
is
de
analoge
Fall
zu
dem
de
Beschä UgungS'ausdehnung
au
G und
de
Zusa zausgaben
oben.
Wei e
gib
es
den
Fall, wo
die
Un e nehme
die
bishe igen
P eise
beibehal en
und
au
Gewinn eile
in
dem
Um ang
e zich en, wie
die
Lohnkos en
ges iegen sind.
Hie
wü de
die
Kon ak ionswi kung
aus-
bleiben, es
ä e
lediglich
eine
Einkommens e schiebung
zuguns en
de
Al' bei nehme ein.16
Die
Un e nehme
können
e ne
ih en
bishe igen
S ückgewinn
bei-
behal en.
Dami
e g öße
sich
die
Gesam nach age
im
Um ang
de
ges iegenen
Lohnkos en.
Es
mach
sich
nunmeh
die
Einkommenswi -
kung
de
Lohne höhung
beme kba ,
,die
zu
eine
Kompensa ion
de
Kon ak ionswi kung
üh .
Genau
in
dem
Um ang,
in
dem
die
ge-
sam en
Kos en
ges iegen
sind,
e höh
sich
die
Gesam nach age
(wenn
man
eine
Konsumneigung
on
eins
ü
die
Al"bei nehme annimm ).
Die
P eise
e höhen
sich
en sp echend
de
Kos ens eige ung,
das
Real-
1;;
Vgl.
hie zu R. Les e , Sho comings
o
Ma ginal Analysis o Wage-
Employmen P oblems,
Am.
Ec.
Re iew,
Vol.
XXXVI (1946),
S.
81.
16
Un e bes imm en Bedingungen
i
keine Einkommens e schiebung
ein, wie
Maye
zeig (a.a.O.,
S.
520).
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38
Heinz
Halle
einkommen
de
Un e nehme
e minde
sich. Die
Beschä igungs-
wi kung
is
also
hie
gleich
null,
es
e höh
sich jedoch
das
Realeinkom-
men
de
A bei nehme .
Das
zule z
besch iebene
Ve hal en
de
Un e -
nehme
lieg
wohl
dem
in
de
Reali ä
zu
e wa enden
am
nächs enP
Es
is
nich
nu
dami
zu
echnen,
daß
die
Un e nehme
ih en
abso-
lu en
Gewinn
au ech e hal en,
sie
we den
höchs wah scheinlich
auch
die
Gewinnquo e
beibehal en
wollen, d. h.
im
gleichen
P ozen sa z
wie
die
Löhne
we den
sie
ih e
Gewinnzuschläge
e höhen,18 es
s eigen
dami
auch
die
P eise
en sp echend
und
wiede um
is
die
Gesam -
beschä igung
un e ände ,
weil
dem
neuen
Gesam p oduk ionswe
eine
gleich
hohe
Geldnach age
gegenübe s eh .
19
Die
Un e nehme
e -
höhen
ih e
Geldeinkommen
selbs ,
indem
sie
sich
gegensci ig
meh
zahlen.
Es
is
dies
nu
möglich,
genauso
wie
die
Finanzie ung
de
höhe en
Lohnzahlungen,
wenn
sie
übe
Geld ese en
e ügen
ode
sich
bei
den
Banken
zusä zlich
Geld
e scha en
können.
Dies
kann
no male weise
un e s ell
we den.
Wi
sehen
nun,
bezüglich
de
möglichen
Ve hal ensweisen
de
Un e -
nehme
gib
es zwischen
Lohnsenkung
und
Lohne höhung
eine
ge-
naue
Symme ie,
keineswegs
abe
hinsich lich
de
ealen
Bedeu ung
de
einzelnen
iMöglichkei en.
Wäh end
im
Fall
de
Lohnsenkung
eine
Au ech e hal ung
de
mone ä en
Gesam nach age
ohne
Fes hal en
an
den
Gü e p eisen
mi
eine
en sp echenden
Beschä igungsausdeh-
nung
-
ode
wenigs ens
eine
Annähe ung
an
diesen
Fall
-nich
unwah scheinlich
e schien,
is
hie
de
Analog all
mi
en sp echende
Beschä igungssch ump ung
nich
zu
e wa en.
De
Kon ak ionse ek
dü e
nich
zum
T agen
kommen.
Is
es
nun
möglich,
daß
soga
ein
Expansionse ek
im
Fall
de
Lohne höhung
ein i ?
Is
m. a.
W.
bei
eine
Lohne höhung
nich
nu
keine
Ge ah
eine
Beschä igungssch ump ung
gegeben,
sonde n
e l.
soga
die
Möglichkei
eine
Auswei ung
de
Beschä igung,
so
daß
eine
Lohne höhung
als
expansi es
konjunk u poli isches
Ins umen
e -
wende
we den
könn e?
Eine
solche Möglichkei
bes eh
nu
bei
einem
Ve hal en
de
Un e nehme ,
das
nich
e wa e
we den
kann.
Es
müß en
die
Ausgaben
de
Un e nehme
gleich
bleiben
und
zugleich
auch
die
Gü e p eise,
nu
dann
wü de
sich
das
Zusa zeinkommen
de
A bei nehme
in
ollem
Um ang
beschä igungss eige nd
auswi ken.
Das'
wü de
abe
bedeu en,
daß
die
Un e nehme
o z
e minde en
17
Hie übe
sind
die
Meinungen
alle dings
ge eil . Vgl.
z.
B. L. G.
Rey-
nolds,
Rela ions
Be ween
Wage
Ra es,
Cos s
and
P ices,
in:
Readings
in
he
Theo y
o
Income
Dis ibu ion,
Philadelphia-To on o
1949, S.
301.
18
Vgl. Schou en, a.a.O., S.
223.
19
Ob
die
sogenann e
Geldillusion
ein
Zu ückbleiben
de
Nach age
e -
zeugen
wi d,
wie
Schou en
annimm
(a.a.O., S. 226),
e schein
aglich.
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Löhne
und
Beschä igung
39
Gewinns
-ges iegene
Kos en
bei gleichbleibenden
P eisen
-
ih e
Ausgabenhöhe
beibehal en
wü den.
In
dem
Um ang,
wie
ih
Gewinn
geschmäle
wi d,
müß en
sie in
Rese e
gehal ene
ode
zusä zlich
du ch
K edi inansp uchnahme
bei
den
Banken
bescha e
Geldmi el
e ausgaben. Mi
einem
solchen
Ve hal en
is ,
wie
gesag , nich zu ech-
nen.
Zwa
b auch en
die
Un e nehme
sich
nu
wäh end
eine
"Runde"
so
zu
e hal en,
bis die aus
de
zusä zlichen
P oduk ion
en s andenen
A bei seinkommen
ausbezahl
wä en,
die
je z
zusä zlich e aus.gab
wü den,
es
is
auch
du chaus
wah scheinlich,
daß
sie
ih e
Ausgaben
au ech e hal en,
abe , das
is
das En scheidende, sie
we den
die
P eise
nich
au
dem
al en
S and
hal en.
Im
Fall
olls ändige
Konku enz
wü den
diese
on
selbs
in
die
Höhe
ge ieben,
bei monopoloide
Ma k s uk u
we den
die
Un e nehme
den
P eis
mindes ens
im
Um-
ang
de
ges iegenen
Kos en
e höhen,
seh
wah scheinlich
abe
meh .
Dami
en äll
die
Vo ausse zung
eine
Beschä igungsexpansion.
Bei
de
Bean wo ung
de
F age,
ob eine beschä igungss eige nde
Wi kung
eine
Lohne höhung
e wa e
we den
kann,
is
nun
noch
olgendes zu
bedenken:
Die
Lohne höhung
kann
u.
U.
zu
eine
E -
höhung
de
A bei sp oduk i i ä
üh en
du ch
E höhung
de
A bei s-
leis ung
eine sei s,
besse e
O ganisa ion
des
A bei sablau s
ande sei s.
Man
könn e
sich
nun
denken,
daß
dadu ch
die
Kos ene höhung
aus-
geglichen
wi d
und
somi
de
P oduk p eis
beibehal en
we den
kann,
ohne
daß
die
Un e nehme
au
einen
Teil
ih es
Gewinns
e zich en.
In
diesem
güns igen
Fall
wä e
kein
,.
unna ü liches"
Ve hal en
de
Un e nehme
e o de lich,
dami
ih e
bishe ige
mone ä e
Nach age
au ech e hal en
bliebe bei
un e ände en
P eisen,
abe
-es
wü de
keine
Auswei ung
de
Beschä igung
ein e en,
weil die
e höh e
Nach-
age
du ch
e höh en
Auss oß bei gleichem Al1bei sau wand wie
bishe
be iedig
we den
könn e. Das
A gumen
de
p oduk i i ä ss eige nden
Wi kung
eine
Lohne höhung
ha
also
keine
Bedeu ung,
wenn
man
eine
Beschä igungse höhung
e eichen will.
Die
bishe igen
übe legungen
e geben,
daß
eine
Lohne höhung
höchs wah scheinlich
au
die Beschä igung
nich
nega i ,
abe
auch
nich posi i
wi k ,
sonde n
lediglich eine
P eiss eige ung
auslös . Was
bezüglich
de
einzelnen
Gü e g uppen
ü
die
Lohnsenkung
ausge üh
wu de,
gil
mi
umgekeh en
Vo zeichen auch
hie ,
b auch
also nich
wei e
e ö e
zu
we den.
Nehmen
wi
die
beiden
Be öLke ungsg uppen
de
Selbs ändigen
und
Kapi al en ne
wiede
mi
in
die
Be ach ung
he ein, so
e geben
sich
im
wesen lichen olgende
Ve ände ungen:
Beide
G uppen
e leiden
eine
Ve inge ung
ih es
Realeinkommens, die
Kapi al en ne
in
eine
igo-
ose en
Fo m,
weil die
S eige ung
de
mone ä en
Nach age
au
ih
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46 Heinz
Halle
ang
eins ellen,
is
nich
zu
e wa en,
daß
die
P eise
nich
au
die
Lohns eige ung
eagie en
we den.
Es
e en
imme
wiede
dieselben
Schwie igkei en au .
V.
Zum
Schluß. sollen
die
wich igs en E gebnisse
unse e
E ö e ungen
noch
einmal
in
wenigen
Sä zen
zusammenge aß
we den.
Die
Un e suchung
de
Wi kungen
eine
einmaligen
Lohnsenkung
e gab,
daß
bei
Abwägung
alle
on
eine
solchen ausgelös en
Tendenzen
nach
ih e
Rich ung
und
S ä ke
un e
güns igen
Ums änden
mi
eine
Auswei ung
de
Beschä igung ge echne
we den
kann.
Die
Bedin-
gungen, die
hie
e üll
sein
müssen,
haben
wi
abzulei en
e such .
Von
eine
au oma ischen
He s ellung
eines
hohen
Beschä igungsg ades
du ch eine
Lohnsenkung
kann
nich die
Rede
sein. Es
gib
wesen lich
siche e e
und
wi ksame e
Mi el
zu
He s ellung
eines
be iedigenden
Beschä igungsni eaus als eine Lohnsenkung.
Eine
Ke e
on
Lohn-
senkungen
ha
ungüns ige
Wi kungen
au
die Beschä igung.
Auch
ü
eine
Lohne höhung
gil ,
daß
ih e
Gesam wi kung
on
eine
ganzen
Anzahl
on ausgelös en
Tendenzen
bes imm
wi d. Die
Bedingungen,
o
allem das
Ve hal en
de
Un e nehme ,
sind
hie
no male weise
so bescha en,
daß
mi
keinem
ode
höchs ens
einem
seh
bescheidenen Beschä igungs ückgang zu echnen is .
Mi
eine
Beschä igungsauswei ung
du ch
Lohne höhung
is
so
gu
wie
nich zu
echnen, als
Mi el
de
Beschä igungspoli 1k scheide also die
Lohn-
e höhung
aus.
Eine
Ke e
on
Lohne höhungen
wü de
zwa
beschä -
igungss eige nd
wi ken,
zugleich
abe
In la ion
bedeu en.
B ing
man
die Beschä igung
mi
geeigne e en
Mi eln
au
einen
hohen
S and
und
häl
sie
au
diesem, so
e gib
sich eine
pe manen e
In la ionsge ah on gewissem Um ang,
de
man
ohne
di ek e
Kon-
ollen
nu
schwe
begegnen
kann.
Nu
wenn
sich die
A bei nehme
und
Un e nehme
eiwillig
an
ein gewisses
Ve hal en
binden
wü den,
könn e
man
ili e
ohne
Zwang
He
we den.
Am
wich igs en
is
hie -
bei
die
Mäßigung
de
A bei nehme
bei
ih en
Lohn o de ungen.
Legen
sich die
A bei sma k pa eien
keine
Zügel au ,
und
wünsch
man
auch
keine
di ek en
Kon ollen,
so
dü e
ein gewisses
Maß
on In la ion
un e meidlich sein.
Wenn
dieses
übe
eine
bes imm e
G enze
hinaus-
geh , so
wi d
man
sie wohl nich
meh
zulassen können.
Schlußwo P o esso Halle
Zunächs
da
ich
meine
F eude
da übe
Ausd uck geben,
daß
meine
Aus üh ungen
eine
so
lebha e
Diskussion ausgelös haben. Ich
bin
allen
Diskussions edne n
zu
Dank
e p lich e
ü
ih e
k i ischen
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Löhne
und
Beschä igung
47
und
e gänzenden
Beme kungen.
Ich
selbs
bin
mi
du chaus
kla
da übe ,
daß
mein
Re e a
in
manche
Beziehung
e gänzungs
bedü ig
is ,
daß
die
Annahmen
iel ach
zu
ein ach
sind
und
so
nu
ein
Aus-
sch-ni
de
gesam en
P oblema ik
zu
Sp ache
kam.
Eine
Schwäche
sehe
ich
insbesonde e
da in,
daß
ich
nich
ode
nich
genügend
un e -
schieden
habe
zwischen
-ku z is igen
und
lang is igen
Wi kungen
on
Lohnände ungen
und
demen sp echend
nich
deu lich
genug
he aus-
gea bei e
habe,
welche
Wi kungen
nu
o übe gehend
au e en
und
welche sich
endgül ig
e geben
we den,
ode
ande s
ausged ück ,
was
zu
den
dynamischen
Übe gangse scheinungen
gehö
und
was
zum
neuen
Gleichgewich .
Und
so
wä e
noch
manches
zu
e wähnen.
Hinsich lich eines
Punk es
ha
mich
die
Diskussion
be uhig .
Ein
Teil
de
Redne
e a
die
Ansich , ich
habe
zu
iele lei
Komponen en
be ücksich ig
und
zu
zahl eiche
Annahmen
gemach ,
ein
ande e
Teil
wa
de
Meinung,
ich
habe
manche
Dinge
zu
global
behandel
und
hä e
wei e
di, e enzie en müssen. Dies
bes ä ig
mi ,
daß
ich
mi
dem
G ad
de
Di e enzie ung
unge äh
das
Rich ige
ge o en
habe,
eine
gesunde
Mi e
zwischen
zu
g oßen
Ex emen.
Leide
bin
ich angesich s
de
o ge ück en
Zei
nich
in
de
Lage,
au
all
die
Punk e,
die
in
de
Diskussion
be üh
wo den
sind
und
zu
denen
ich
e was
sagen
möch e,
im
einzelnen
einzugehen.
Besonde s
ge n
wü de
ich
au
den
seh
in e essan en
Bei ag
on
He n
Föhl
aus üh liche
zu ückkommen;
es
wü de
dies
abe
zu
iel
Zei
e -
o de n.
Ich
glaube
dahe ,
daß
es
zweckmäßige
is ,
wenn
He
Föhl
und
ich
die
Dinge
bei
ande e
Gelegenhei
du chdisku ie en
ode
die
Diskussion
sch i lich
üh en.
Es
is
hie
manches
zu
klä en
und
abzu-
s immen.
Au
zwei
Punk e
möch e ich jedoch
zu
sp echen
kommen,
die
meh -
ach
k i isch
he o gehoben
wo den
sind.
E s ens
wu de
mi
ange-
k eide ,
daß
ich
ü
den
Fall
de
Lohne höhung
ein
elas isches
Geld-
olumen
als
meh
ode
wenige
selbs e s ändlich
angenommen
habe,
wäh end
in
Wi klichkei
hie
du chaus
eine
s a e
G enze
gegeben
sein
könne,
und
zwei ens
wu de
gesag , ich
hä e
die
Bedeu ung
des
Subs i u ionse ek s
baga ellisie .
Zu
Punk
1
habe
ich olgendes
zu
beme ken:
Na ü lich
gib
es
Si ua-
ionen,
in
denen
den
Un e nehme n,
die
höhe e
Löhne
zu
zahlen
haben,
keine
zusä zlichen
Geldmi el
zu
Ve ügung
ges ell
we den.
Wenn
eine
Poli ik
de
K edi es ik ion
be ieben
wi d,
dann
können
die
Un e nehme
om
Bankensys em
nich s
e hal en.
Solche
Si ua ionen
sind
abe
sel en
und
we den
wohl
kaum
du ch
die
Lohne höhungen
he beige üh
sein.
Wenn
nun
i gendeine
Möglichkei
de
K edi -
inansp uchnahme
bes eh ,
so
we den
die
Un e nehme
imme
Geld
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48
Heinz Halle
ü
Lohnzahlungen
e hal en
können. Dies
is
soga
dann
de
Fall,
wenn
K edi e
ü
diesen Zweck ausd ücklich
un e sag
sind. Die
Banken
sind
ja
nich
in
de
Lage, die
Ve wendung
säm liche
K edi e
im
einzelnen
zu
kon ollie en.
Man
wi d
eben
ein ach
einen
ande en
G und
ü
die
K edi inansp uchnahme
angeben.
Selbs
wenn
ga
keine
K edi e
in
Ansp uch
genommen
we den
können,
wi d
no male weise
noch
ein
gewisse
Spiel aum
inso e n
bes ehen,
als
man
au
Gelde
de
Spekula ionskasse
zu ückg ei en
kann.
Die
Annahme,
daß
in
de
Regel
zusä zliches
Geld
zu
Bezahlung
de
höhe en
Löhne
o handen
is
ode
bescha
we den
kann,
dü e
also keineswegs
wi klichkei s emd
sein.
Was
nun
den
Punk
2
anbelang ,
so
gebe
ich zu,
daß
de
Subs i u-
ionse ek
eine
g öße e
Bedeu ung
e langen
kann.
Dies
gil
abe
m. E.
au
lange
Sich
und
nich
ku z is ig
-
und
ich
ha e
in
e s e
Linie
die
ku z is igen
Wi kungen
im
Auge
bei
meine
Un e suchung. Ich
muß
hie
He n
K elle
ech .geben,
de
au
diesen
lang is igen
Sub-
s i u ionse ek
au me ksam
igemach
ha ,
und
nich
He n
Föhl,
de
nu
eine
o übe gehende
Subs i u ionswi kung
glaub
sehen
zu können.
Hie zu
wä e
na ü lich
noch iel zu sagen.
Ich
habe
Ih e
Zei
nun
abe
schon
wiede
so
lange
in
Ansp uch
ge-
nommen,
daß
es
mi
angeb ach
e schein ,
hie
abzub echen. Ich
da
mich nochmals
ü
die zahl eichen
An egungen
bedanken,
die ich
emp angen
habe.
Nachsch i
(nich
in
de
Si zung
o ge agen)
Unmi elba
nach
de
Si zung
ging
mi
om
Schwedischen
Gewe k-
scha sbund
eine
Sch i
(T ade
Unions
and
Full
Employmen ,
The
Swedish
Con ede a ion
o
T ade
Unions) zu,
die
so
in e essan e
Ge-
danken
und
Vo schläge
zum
Thema
Lohn
und
Vollbeschä igung
en -
häl ,
daß
es
angeb ach
e schein , nach äglich noch
ku z
da au
ein-
zugehen.
In
diese
Sch i
we den
zunächs
ie
Fo men
eine
Wi scha
mi
Vollbeschä igung, die du ch wi scha spoli ische
Maßnahmen
des
S aa es
he beige üh
is , abgelehn ,
und
zwa
(S.
80
H.)
1.
Vollbeschä igung
mi
pe manen e
leich e In la ion,
2.
Vollbeschä igung
mi
(mi els
P eis-
usw.
-kon ollen)
"zu ück-
ges au e
In la ion",
3.
Vollbeschä igung
mi
"zu ückhal ende "
Lohnpoli Lk (S illhal e-
abkommen),
4.
Vollbeschä igung
mi
s aa liche
Lohn es se zung.
Die haup sächlichen
Beg ündungen
lau en
in
Kü ze:
Zu
1.
Es
komm
nich
nu
zu Unge ech igkei en,
sonde n
zu
eine
S agna ion
de
P oduk i i ä sen wicklung
(S.
81
.).
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40845-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:49
Löhne und Beschä igung
49
Zu
2.
Adminis ,a i e
Kon ollen
sind
wohl
o übe ,gehendanwendba ,
abe
nich
au
die
Daue .
In
diesem
Falle
üh en
sie
zu
Ve -
ze ungen
de
Wi scha ss uk u
ode ,
wenn
sie
seh
scha
gehandhab
we den,
zu
eine
Ge äh dung
de
Demok a ie
(S
84).
Zu
3.
Die
S ellung
de
Gewe kscha en
wü de
un e g aben,
wenn
sie
nich
meh
diejenige
Ins i u ion
wä en,
die
ü
möglichs hohe
Löhne
so g
(S. 87).
Zu
4.
Die
Lohnbildung
wä e
zu
s a ,
und
wiede um
wü den
die Ge-
we kscha en
in
ih e
Exis enz
bed oh
(S.88).
Da
nun
die ,In la ions endenzen
e kann
we den,
die
im
Ge olge
eine
Vollbeschä igungspoli ik -
o
allem
,auch
in
Zusammenhang
mi
de
Lohnen wicklung
-
au e en,
die
du ch
eichliche
gene elle
Nach-
agedosie ung
übe all
ein
so g oßes
Angebo
on
A bei splä zen
scha ,
daß
die
A bei slosigkei
öllig e schwinde ,
da
abe
zu
Un e -
bindung
diese
In la ions. endenzen
keine
de
eben
au ge üh en
Mög-
lichkei en
in
F age
kQmmen soll,
wi d
de
Vo schlag gemach ,
die
be-
schä igungspoli ischen ( inanzwi scha lichen
und
mone ä en)
Maß-
nahmen
so
zu
dosie en,
daß
sich eine solche In la ions endenz
ga
nich
bilden
kann.
Es
da
also
au
keinen
Fall
zu
" Übe beschä igung "
kommen,
ja
nich
einmal
zu
"gla en"
Vollbeschä igung,
ielmeh
soll
die
Gesam nach age
so
egulie
we den,
daß
an
einzelnen
S ellen
de
Wi scha
mi
ungüns ige
pa ielle
Konjunk u
A bei slosigkei
bes ehen
bleib
ode
siche l.
bilde .
Diese
pa ielle
A bei slosigkei
soll
dann
du ch
spezielle
Maßnahmen
behoben
we den,
wie
z.
B.
be-
sonde e
S aa sau äge,
Sub en ionen
u. ä.,
wei e
du ch
eine
E höhung
de
A bei s nobili ä
(S.
92
.), keines alls
abe
du ch
aUgemeine
An-
hebung
de
Nach age.
Dadu ch
sollen
Übe gewinne
einzelne
B an-
chen,
die
zu
einem
Au ieb
de
Einzellöhne
(waged i )
üh en,
e -
mieden
we den.
In
de
Kons ella ion,
die
so gescha en
we den
soll,
b auch
man
on
den
Gewe kscha en
keine
unna ü liche
En hal sam-
kei
meh
zu
o de n
..
Es
können
je z
Lohne höhungen
e olgen
im
Um ang
des
P oduk i i ä szuwachses,
ohne
daß
sich
hie aus
eine
Lohn-
P eis-Spi ale
e gib .
Vo ausse zung
da ü
is aIle .dings
eine
Lohn-
poli ik
de
Gewel1kscha en,
die
om
Zen al e band
kon ollie
und
koo dinie
wi d
(Lohnpoli ik
de
Solida i ä )
und
die
nu
wi ksam
be ieben
we den
kann,
wenn
zu o
,die
Lohnni eaus
de
einzelnen
B anchen
du ch
eine
A
A bei sbewe ung
in
eine ,gesunde Rel,a ion
zueinande
,geb ach
sind
(S.
94
.).
Das
Wesen liche
des
Vo schlages
is
also, daß. die
s aa liche
Beschä -
igungspoli ik so
be ieben
wi d,
daß
in la ionis ische
Tendenzen
und
en sp echende
Spannungen
nich
au e en
können. Sie
muß
die Ge-
sam nach .age,
wenn
man
so s.agen will,
e was
un e
dem
"Voll-
4 K elle·Halle
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40845-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:49
50
Heinz Halle
beschä igungsni eau"
hal en
und
dann
mi
speziellen
Einzel naßnah-
men
noch
ein
bißchen
nachhel en.
Hie zu
is
nun
zu
sagen,
daß
man
siche
au
diese
Weise
einen
"d i "
de
Einzellöhne,
de
dann
leich
zu
einem
Nachs oßen
de
Gewe ksch'a en
in
Fo m
eine
gene ellen
Fo de ung
au
E höhung
de
T,a i e
üh ,
wei gehend
un e binden
kann,
weil
die
Un e nehme
keine
so
üppigen
Gewinne
meh
e zielen,
daß
sie
die
Löhne
hochs eige n.
Die
In la ionsge ah
kann
dami
ein-
gesch änk
we den.
Ganz
besei ig
wi d
sie
abe
dadu ch
nich .
Wie
im
Re e a
,ausge üh
wu de,
bes eh
selbs
dann
die
Ge ah
eines
ge-
wissen
P eisau iebs,
wenn
die
Gewe kscha en
ih e
Löhne
lediglich
pa allel
zu
P oduk i i ä ss eige ung
e höhen
wollen,
einmal
weil
sich
in
einem
gewissen
Um ang
ein
Kamp
um
die
An eile
an
de
P oduk-
i i ä ss eige ung
e geben
wi d
und
zum
zwei en
in olge
de
e -
schiedenen
P oduk i i ä sen wicklung
in
den
einzelnen
B anchen,
alle -
dings
imme
nu
un e
de
Vo ausse zung,
daß
das
Geld olumen
elas isch is .
Diese
Vo ausse zung
wi d
auch
bei
"gemäßig e "
Beschä -
igungspoli ik
e üll
sein.
Wei e
we den
sich
die
Gewe ksch.a en
nich
übe all
an
die
"P oduk i i ä sno m"
binden,
da
sie
eben
in
eine
seh
güns igen
Posi ion
sind,
wenn
de
S aa
ü
aus eichende
Be-
schä igung
so g .
Die
In la ionsge 'ah en
we den
also
in
einem
gewis-
sen
Um ang
bes ehen
bleiben,
doch
dü en
sie
bei
dem
on
den
Schwedischen
Gewe kscha en
o geschlagenen
Typ
de
VoUbeschä i-
gungspoliHk
wesen lich
ge inge
sein
als
bei
unbekümme e ,
allzu-
eichl,iche
Nach agedosie ung.
Die
o geb ach en
Vo schläge
und
A gumen e
sind
dahe
du chaus
de
Beach ung
we .
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40845-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:49
Diskussionsbei äge
D . D .
ea l
FöhZ
( E
bingen)
Ich
beglückwünsche
He n
P o esso
Halle
zu
de
so g äl igen
Ana-
lyse
de
Auswi kungen
eine
Lohnände ung
au
den
Beschä igungs-
g ad.
Was
eine solche
Analyse
so
übe aus
schwie ig mach ,
is
die
g oße
Zahl
de
wählba en
Annahmen.
Wenn
man
nu ,
wie
P o esso
Halle
dies
ge an
ha ,
die
ie
Modelle:
eine
Zwei-Klassen-Wi scha ,
Ren ne
und
Selbs ändige,
S aa shaushal ,
Außenhandel
jeweils
ü
Lohnsenkung
und
Lohne höhung
disku ie ,
so
sind
dies schon ach
e schiedene Analysen. Mach
man
in
jedem
Falle
ü
das
Ve hal en
de
Un e nehme
hinsich lich
ih e
Ve b auchsausgaben
und
de
In e-
s i ionen
jeweils
nu
die
d ei
Annahmen:
wachsend, gleichbleibend,
allend
-so
e höh
das
die
Zahl
de
zu
behandelnden
Fälle
au
48.
Dabei
is
dann
imme
noch die
F age
o en, welches
Ziel
die
Un e -
nehme
ans eben,
das
heiß
wie
sie
sich zwecks
E zielung
eines mög-
lichs
hohen
Gewinnes
hinsich lich des Beschä igungsangebo es
und
de
P eiss ellung
e hal en.
Da
in
diese
Hinsich
scheinba
beliebig
iele
Annahmen
gemach
we den
können,
wächs
de
Ka alog
de
zu
behandelnden
Fälle
ins Unbeg enz e. Zugleich
komm
abe
dadu ch
in
die
denkno wendigen
Aussagen eine g oße Unsiche hei hinein, da
sie alle
an
scheinba
willkü liche
Annahmen
hinsich lich
de
Vo aus-
se zungen
geknüp
e scheinen.
Ich möch e e suchen,
Ihnen
nachzuweisen,
daß
das
Ve hal en
de
Un e nehme
hinsich lich
P eiss ellung
und
Beschä igungsangebo
nich so willkü lich is ,
wie
meis
angenommen
wi d,
und
daß
in olge-
dessen das
zu
un e suchende
Modell
wenige
F eihei sg ade
ha ,
so
daß
wi
Zu
ein ache
bes imm en
Aussagen
gelangen
können. Das
wi d
insbesonde e
dann
de
Fall
sein,
wenn
wi
uns
besch änken
au
die
F age,
ob
du ch
eine
Lohnände ung
ein
ande e
Beha ungszus and
beding
wi d,
das
heiß ,
wenn
wi
alle
diejenigen
Reak ionen
de
Un e nehme
und
de
Ve b auche
aus
de
Be ach ung
ausschal en,
die
nu
au
de
zei lichen
Ve ände ung
VOn
Da en
ode
au
de
E -
wa ung
solche
Ände ungen
be uhen
und
die in olgedessen
zwa
ü
den
zei lichen
Ve lau
des
übe gangsp ozesses
zu
neuen
Beha ungs-
lage, nich
abe
ü
diese
selbs
on
Bedeu ung
sind.
Keynes
ha
in
se[ne
allgemeinen
Theo ie
gezeig ,
daß
ein solche
Beha ungszus and
bei
Un e beschä igung
du ch die
Bedingung
de
.~'
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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52
Diskussions bei äge
G ößengleichhei
de
einkommensabhängigen
eiwilligen
E spa nis-
bildung
und
de
zinsabhängigen
beabsich ig en
In es i ionen
bes imm
is .
Sie
we den
sich ielleich
e inne n,
daß
ich
in
meine
gleichzei ig
en s andenen
A bei
"Geldschöp ung
und
Wi scha sk eislau "
unab-
hängig
on
Keynes
genau
zu
demselben
E gebnis
gelang
bin. Ich
habe
damals
da übe
hinaus
gezeig ,
daß
bei
nach
un en
elas ischem
Lohn
und
ma k beding em
Zins
diese
"Beha ungsl,age" nich end.gül ig is ,
sonde n
"au oma isch"
in
den
Zus and
de
Vollbeschä igung
übe -
ge üh
wi d,
wie
die
klassische
Theo ie
dies
behaup e
ha .
Es
e gib
sich aus
unse e
Themens eIlung,
daß
wi
on
diesem
P ozeß
in
de
heu igen
Diskussion
absehen
müssen.
Was
nun
die
on
uns
zu
wählenden
Annahmen
be e end
die
Reak-
ion
de
Un e nehme
au
eine
Lohnände ung
hinsich lich
ih e
Ve .,
b auchsausgaben,
ih e
In es i ionen
und
ih e
P eispoli ik
anbe i ,
so
ha
Keynes
sich
bedaue liche weise
selbs
die
Möglichkei
genom-
men, die
Bedeu ung
de
Zusammenhänge
zwischen
diesen
G ößen
ü
den
Beha ungszus and
zu
un e suchen,
da
e
den
Un e nehme gewinn
so
de inie
ha ,
daß
e
im
Beha ungszus and
gleich
Null
is . Ich
habe
das nich ge an,
sonde n
den
Un e nehme gewinn
so de inie ,
daß
e
die
Di e en ialgewinne
und
die
Monopolgewinne
en häl .
Dami
is
e
bei
mi
auch
im
Beha ungszus and
als eine
be~onde e
Einkommens-
ka ego ie
un e schieden
om
Fak o eneinkommen,
Lohn
und
Zins. Ich
habe
dami
nich
nu
den
Anschluß
an
die Klassische
Ve eilungsleh e
gewonnen,
sonde n
mi
auch
die
Möglichkei
o en
gehal en,
hinsich -
lieh
de
Ve wendung
des
Un e nehme einkommens
und
seines iEin-
lusses
au
P eispoli ik
und
Beschä igungsangebo
Annahmen
zu
machen, die·
auch
ü
den
Beha ungszus and
ele an
sind.
Nun
lag
eilich
meine
Da s ellung
im
Jah e
1937
die
Annahme
zu-
g unde,
daß
die
Kapazi ä
de
Ve b auchsgü e indus ie
imme
oll
ausgenu z
wi d
und
daß!
die
Absa zp eise
de
Ve b auchsgü e
sich
aus
de
Di ision
de
an
den
Ma k
gelangenden
K,au k a
du ch
die
e zeug e
Gü e menge
e geben. Diese
Annahmen
wa en
wi klichkei s-
emd.
Sie
eliminie en
das
P oblem
de
P eispoli ik
und
de
unbeab-
sich ig en
In es i ion
du ch
Lage au s ockung
unabse zba e
Gü e -
mengen.
In
diese
Hinsich
glaube
ich
nun
in
le z e
Zei
einen
Sch i
wei e gekommen
zu
sein
und
diesen
möch e ich
Ihnen
ge ne
o agen,
da
e
auch.
ü
das
heu e
zu
Diskussion
s ehende
P oblem
on
Be-
deu ung
is .
Ich
bin
ausgegangen
on
dem
Ihnen
allen
bekann en
(in Abb. 1
wiede gegebenen)
Diag amm
de
G enzkos en
als
Funk ion
de
p odu-
zie en
Gü e menge,
das
mi
dem
O dina enmaßs ab
Mk
je
S ück
und
dem
Abszissenmaßs ab S ück je
Jah
zunächs
ü
eine
bes imm e
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40845-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:49
ea l
Föhl
53
Gü e a
gil . Dieses
Diag amm
habe
ich
in
zwei ache Hinsich
um-
ge o m .
Ich
habe
es zunäcl1s
au
die
gesam e
indus ielle
Gü e -
p oduk ion
bezogen,
indem
ich
mi
die
e schiedenen
Gü e k,a ego ien
mi
ih em
Tauscl1we , also
mi
ih en
Absa zp eisen
bei
einem
be-
s imm en
P eisspiegel
(bzw. 1938)
summie
denke.
Ich
e hal e
dann
als Abszisse
die
Gesam p oduk ion
mi
dem
Maßs ab
Mk je
Jah
und
als
O dina e
die
Kos en
je
P oduk ionseinhei
(bzw. je 1000
Mk
Ab-
sa zwe
beim
P eisspiegel
1938)
mi
dem
Maßs ab
Mk je Mk. Ich
habe
e ne
aus
den
S ückkos en
bzw.
nunmeh
aus
den
Kos en
je
P oduk ionseinhei
die
F emdkos en
he ausgenommen,
so
daß
die
O dina en
nu
noch
Absch eibungen,
Zins
und
Lohn, also
Absch eibun-
gen
und
Fak o enkos en
en hal en.
En sp echend
s ellen
dann
die
ho i-
zon alen
Ge aden,
die
im
u sp ünglichen
Dia,g amm
die
S ückp eise
angaben,
je z
den
added
alue
je
P oduk ionseinhei
da .
A
B
L..A-'---"--J.~...:1.-lL.J..~s~
..
~/...J....:J
C
P od. Gü e menge
uck
Jah
Abbildung
1
Nunmeh
habe
ich
übe
de
gleichen Abszisse
die
in eg ie en
We e
de
Kos en
je
P oduk ionseinhei
und
des
bei
jedem
Abszissenwe
zu
Deckung
de
G enzkos en
e o de lichen
added
alueau ge a,gen,
so
daß
iCh
zwei
Ku en
e hal e.
Im
In eg a ionsdiag amm
s ell
also
ü
jeden
Abszissenwe
die
.o dina e
de
C-Ku e
die
im
al en
Diag amm
un e
de
S ückkos enku e
liegende (senk ech sch a ie e) Fläche
ABCD da ,
wäh end
die
O dina e
de
obe en
(mi
cB
bezeichne en)
Ku e
dem
(sch äg sch a ie en) Rech eck EBCD en sp ich .
De
O di-
na enmaßs ab
des
In eg a ionsdiag amms
is
somi
Mk/Mk
x
Mk/Jah
= Mk:lJah . Die
O dina en
de
beiden
Ku en
s ellen
die
Gesam kos en
(ohne
F emdkos en)
und
die
zu
Deckung
de
Kos en
des
G enzp oduzen en
e o de lichen
Gesam e löse
(ohne
F emdkos en)
da .
Wi
wollen
die
le z e en
als die
e o de lichen
Gesam -Be iebs-
e äge
(eB)
bezeichnen.
Ich möch e
da au
hinweisen,
daß
das
Diag amm
in
diese
Fo m
ein
s uk u -beding
is
und
in
keine
Weise
om
Ve hal en
de
Wi -
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54
Diskussions
bei
äge
scha ssubjek e abhäng . Es
kann
du ch
E mi lung
de
Kos en
je
Pi"o-
duk ionseinhei
in
.den
o handenen
Be ieben
gemessen
we den,
so
wie
e wa
die
Siedeku e
eine
FLüssigkei gemessen
we den
kann.
Ein
subjek i e
Ein luß
au
den
Ve lau
de
Ku en
e gib
sich
nu
da-
du ch, daß;
bei
sinkenden
P eisen
nich
nu
die
G enzp oduzen en
ih e
P oduk ion
s illegen,
sonde n
auch
die
mi
,güns ige en
Kos en
a bei-
enden
P oduzen en
ih e
P oduk ion
in
gewissem
Um ang
einsch än-
ken. Diesen Ein luß,
de
du ch be iebswi sch'a liche Übe legungen
/
/
/
/
/
/
/
/
/
/
/
/
/
/
/
/
/
/
/
/
/
P oduk iO )
Abbildung
2
c
Mk/Jah
einige maßen
objek i ie
und
dann
be ücksich ig
we den
kann,
will
ich
hie
nu
am
Rande
e wähnen.
Mi
Hil e
dieses
S uk u diag ammes
lassen sich
nun
schon einige
beme kenswe e
Fes s ellungen
e en.
1.
De
e ikale
Abs and
zwischen
de
eB-Ku e
de
e o de lichen
Be iebse äge
und
de
C-Ku e
de
bei
eine
dem
Abszissenwe
en sp echenden
P oduk ion
en s ehenden
Kos en
s ell
den
Un e -
nehme gewinn
da .
Ein
Un e nehme ,gewinn
diese
G öße
is
also
e -
o de lich,
dami
de
G enzp oduzen
ge ade
noch
seine
Kos en
decken
kann.
Is
de
a sächliche ( esul ie ende)
Gewinn
kleine , so schal e
de
G enzp oduzen
ab. Es
wi d
also
wenige
p oduzie .
Is
e
g öße , so
nehmen
auch die
mi
noch
ungüns ige en
Kos en
a bei enden
P oduzen en
die
P oduk ion
au .
Zu
E hal ung
eine
bes imm en
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ea l
Föhl
55
P oduk ion
und
dami
auch eines
bes imm en
Beschä igungsg ades
is
also
eine
ganz
bes imm e
Höhe
de
Summe
de
Di e en i,algewinne
e o de lich,
d e
man
du ch
eine
Manipulie ung
des
Lohnes
nich
be-
ein lussen
kann.
Es
handel
sich
um
den
gleichen Sach e hal , welchen
Joachim
Rüs ow
be ei s
in
seine
Theo ie
de
Vollbeschä igung
in
de
Ma k wi scha
,besch ieben
ha .
2.
Die Ge ade, welche
einen
bes imm en
Punk
de
eB-Ku e
mi
dem
Nullpunk
des
Diag amms
e binde ,
en sp ich
eine
Ho izon-
alen
im
u sp ünglichen
Diag amm.
Sie
is
de
geome ische
O
de
Be iebse äge,
welche
e ziel
we den,
wenn
die
Teilmengen
de
P o-
duk ion
zu
einem
P eis
abgese z
we den,
de
ge ade
noch die
G enz-
kos en
des
Un e nehme s
deck , dessen
E zeugung
zu
E eichung
de
be e enden
Gesam p oduk ion
e o de lich is .
Man
kann
also
du ch
den
Nullpunk
des
Diag amms
ein
S ahlenbündel
legen,. wobei
jede
S ahl
einem
bes imm en
P eisni eau
en sp ich .
De
Pa ame e
diese
S ahlen
~s
de
P eisindex
gegenübe
dem
bei
de
Wahl
des Abszissen-
maßs abes
zug unde
geleg en
P eisni eau.
Die
Un e nehme
haben
also auch
keine
Möglichkei
de
eien
Wahl
des Gleichgewich sp eises,
da
eine on
den
G enzkos en
abweichende
P eiss ellung
Ausdehnung
ode
Kon ak ion
de
P oduk ion
he o -
u .
Dies
is
nu
,eine
ande e
A
de
Fo mulie ung
de
Fes s ellung,
die
wi
hinsich lich
eine
Abweichung des
Gewinnes
om
e o de -
lichen
Gewinn
cQ
ge o en
haben.
3.
Dem
u sp ünglichen
G enzkos endiag amm
lag
die
Annahme
eine
bes imm en
Lohn-
und
Zinshöhe
zug unde.
Das gleiche
is
demgemäß
auch
bei
den
In eg alku en
de
Fall.
We den
die
Annahmen
be e -
end
Lohn
und
Zins
geände ,
so
ände n
sich auch die
O dina en
de
In eg alku en.
Beispielsweise wachsen sie bei
Lohne höhung,
wäh end
sie
bei
Lohnsenkung
sch ump en.
P opo ional
zu
den
zug unde
ge-
leg en
Ve gü ungen
ü
die
Leis ungen
de
P oduk ions ak o en
e -
ände n
sich auch
d1e
We e
ü
den
zu
E hal ung
eine
bes imm en
P oduk ion
e o de lichen
Un e nehme gewinn
und
ü
das
en sp e-
chende Gleichgewich sp eisni eau.
T äg
man
als
O dina en
die
Real-
we e
de
Kos en
und
Be iebse löse
au , so
e häl
man
ein
Diag amm,
das
om
Nominalwe
de
Ve gü ungen
ü
die
Leis ungen
de
P o-
duk ions ak o en
(Lohn
und
Zins)
unabhängig
is .
4.
Bes imm e
Zahlungssi en
und
en sp echende
Kassenhal ungs-
wünsche
de
Un e nehme
und
P oduk ions ak o en
o ausgese z ,
is
bei
gegebene
Nominalhöhe
de
Ve gü ungen
ü
die
Leis ungen
de
P oduk ions ak o en
ü
jede
Höhe
de
P oduk ion
eine
ganz
bes imm e
Geldmenge e o de lich. Weich
die
de
Wi scha
zu
Ve ügung
s ehende
Geldmenge
on
diese
e o de lich·en Geldmenge ab, so sind
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62
Diskussionsbei äge
ungen
des Nominallohnes
einen
Ein luß:
au
die
Ve b auchsneigung
de
Un e nehme
und
de
Fak o en
und
au
die
In es i ion
haben.
P o esso
Halle
ha
beispielsweise
als
mö,glich bezeichne , daßI die
Un e nehme
bei eine
Lohne höhung
in
de
Annahme,
die
E löse
wü den
un e ände
bleiben,
g öße e
Gewinne
als
bishe
e wa en
und
in olgedessen
g öße e
Ve
b
au
c h
sau
s
gab
e n ä igen.
Das
is
als
o übe gehende
Folge
eine
Lohnsenkung
du chaus
denkba .
De
Beschä igungsg ad
wi d
dann
o übe gehend
,ans eigen.
Es
da
abe
als siche
angenommen
we den,
daß
die
Ve b auchsausgaben
de
Un e nehme
wiede
eingesch änk
we den,
wenn
es sich
he auss ell ,
daß
die
Gewinne
wesen lich
hin e
den
e wa e en
zu ückbleiben.
Dann
sch ump
auch
de
Beschä igungsg ad wiede .
Im
Gleichgewich
können
die
e wa e en
Gewinne
nu
gleich
den
esul ie enden
und
diese
ih e sei s,
wie
wi
gezeig
haben,
nu
gleich
den
zu
Au ech -
e hal ung
de
Beschä igung
in
diese
Höhe
e o de lichen
sein.
Da
abe
nich s
ü
die
Annahme
sp ich ,
daß
sich
die
Ve b auchs unk ion
de
Un e nehme
selbs , das
heiß
V u =
(cQ)
als
Folge
de
Lohn-
ände ung
e ände .
so
wi d
sich
am
Ende
des
o übe gehenden
An-
passungsp ozesses
genau
de
gleiche Beschä igungsg .ad
eins ellen
wie
o he .
In
de
gleichen Weise
wi d
eine
Lohne höhung
eine
nu
o übe -
gehende
Sch ump ung
des Beschä igungsg ades
und
schließlich Rück-
keh
zum
al en
Gleichgewich
bewi ken.
Lohne höhungen
und
Lohn-
senkungen
we den
mi
umgekeh en
Vo zeichen
die
gleichen E schei-
nungen
he o u en.
In
diese
Hinsich weichen also
meine
Schluß-
olge ungen
on
denen
des
He n
P o esso
Halle
ab.
Bei
den
I n e s i
ion
e n
kann
in ollge des
Subs i u ionse ek es
eben alls
nu
eine
o übe gehende
Wi kung
ein e en.
Es
is
du chaus
einleuch end,
daß
die
Un e nehme
bei
sinkenden
Löhnen
wenige
in es ie en,
weil es zunächs so aussieh , als ob das
Sachkapi al
im
Ve häl nis
zum
Lohn
eu e
gewo den
sei.
Da
es sich
abe
um
p odu-
zie e
P oduk ionsmi el
handel ,
de en
Kos en
eben alls
lohn
abhängig
sind, so
wi d
de
Subs i u ionse ek
nach
ku ze
Zei
e schwinden
und
die
In es i ion
ih e
du ch
Zins
und
Kapazi ä sausnu zung
gegebene
G öße
wiede
annehmen.
Ebenso
we den
Meh eins ellungen
on
A bei nehme n,
die
au
G und
des Subs i u io'nse ek es
an
S elle
on
In es i ionen
o genommen
wu den,
wiede
ückgängig gemach
we -
den,
wenn
de
au
einem
I um
be uhende
Subs i u ionse ek
ab-
geklungen
is . Auch
hie
is
eine
bleibende
Wi kung
au
den
Beschä -
igungsg ad
nich
zu
e wa en.
Wich ig is ,
daß
ein
übe
das
al e
Gleichgewich
hinausgehobene
Beschä igungsg ad sich nich
e wa
" on selbs "
e hal en
kann.
Das
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ea l
Fohl 1
"
'Cl
wä e
nu
dann
möglich,
wenn
die
Ve b auchs-
und
In es i ions ünk.,
i
0 n e n sich
geände
hä en,
was
anzunehmen
abe
kein
Anlaß
bes eh .
Was
die
Ren
n e
anbe i ,
so schlag,e ich o , sie
gemeinsam
mi
dem
S a a s
hau
s
haI
zu
behandeln,
da
wi
die
Ren en-
leis ungen
ja
auch
du ch
S eue n
ode
s eue ähnliche
Abgaben
inan-
zie en
müssen. Ob
bei
eine
Lohnände ung
du ch
einen
s eigenden
ode
allenden
An eil
de
Ren ne
und
de
om
S aa
Besolde en
eine
bleibende
Wi kung
au
den
Beschä igungsg ad
ausgeüb
wi d,
häng
da on
,ab,
ob
die
S eue n
und
Abgaben
om
Einkommen
de
Fak o en,
alls
Küs en
on
den
Un e nehm:ungen
selbs
ode
om
Un e nehme -
gewinn
,e hoben
we den.
Im
e s e en
F,aUe
i
eine
me kba e
Wi -
kung
au
den
Beschä igungsg ad
nich ein,
weil
bei
un e ände e
Lage
de
cB-Ku e auch die
B-Ku e
kaum
,e ände
wi d,
da
es
sich
hie
nu
um
eine
Einkommensübe agung
on
den
P oduk ions-
ak o en
au
die
Ren ne
und
S a,a sbesolde en
handel ,
und
da
die
le z e en
sich hinsich lich
ih e
KonSlUm-
und
Spa neigung
kaum
Wiesen lich. on
den
P oduk ions ak o' en
un e sch'eiden
dü en.
We -
den
die
Abgaben
on
den
Un e nehmungen
e höben,
so s eig,en die
G enzkos en, so daßi
die
O dina en
de
cB-Ku e
wachsen.
Da
die
e -
hobenen
Be äge
abe
on
den
Emp änge n
zusä zlich zu
den
in
diesem
Falle
ungeschJmäle en
Ausgaben
de
P oduk ions ak o en,
abg,esehen
on
den
,E spa nissen,
wiede
ausgegeben
we den,
so
s eig
auch
die
B-Ku e
en sp echend. Die
esul ie ende
Einwi kung
au
den
Gleich-
gewich s-Beschä igungsg ad
kann
also
hie bei
nu
seh
ge ing ügig
sein.
Ande s
is
es,
wenn
die
Abgaben
om
Un e nehme gewinne hoben
we den,
wie
dies
du ch
die p og essi ,e
Einkommensbes eue ung
in
hohem
Maße geschieh .
In
diesem FaHe
bleib
die eB-Ku e ulliVe -
ände ,
wäh end;
die
B-Ku e
du ch
den
wiede
e ausgab en
Be ag
gehoben
wi d.
Es
i
also
eine
seh
be äch liche Ve schiebung des
Schni punk es
nach
ech s
und
dami
eine
E h6hung
des
Beschä i-
gungsg ades
ein.
Schumache
und
Kalecki
ha im
also doch
ech ,
wenn
sie
die
Bes eue ung
de
hohen
Einkommen
ais ein
Mi el
zu
E -
eichung
hohe
Beschä igung
emp ahlen.
Sie
we den
sich.
e inne n,
daß
ich
in
einem
i,m
le z en
.
Jah
im
Finanza chi
e schienenen
Au sa z
die pa ado:x
klingende
Behaup ung
au g.es eU habe, bei
Bes eue ung
des Un e nehm.e g,ewinnes
wü den
die
Gewinne
um
ebenso
iel
e höh ,
wie
man
on
ihnen
wegs eue e.
Abb. 6 zeig ,
daß
das
zu e end
is .
Du ch
die
Wiede emusgabung
de
e hobenen
S eue mi el
wi d
BI
au
B2und
dami
Ql
a,u
Q2
gehoben. Zugleich
abe
e schieb sich das Gleichgewich
on
PI
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64
biskussionsbei äge
nach
P2,
bei welche
P oduk ion
Q2
b u o
gewisse maßen
eh lich
e -
dien
is . Nach
de
S eue zahlung
e bleib
den
Un e nehmen
de
Gewinn
Q2ne o,
de
du ch
den
e ikalen
Abs and
zwischen Bi
und
de
C-Ku e
gegeben is .
,
I
MkjJah
P1
P2
P oduk ion
Mk/Jah
Abbildung 6
Was
nun
endlich
den
Ex
po
angeh , so
is
zu
beach en,
daß
die
in olge on
Lohnände ungen
ein e enden
Ve ände ungen
de
P eise,
wenn
sie nich du ch eine gegenläu ige
Ve ände ung
de
Wechselku se
kompensie
we den,
einen Übe schuß
ode
ein De izi
de
Handels-
und
dami
de
Zahlungsbilanz
bewi ken.
Sowei
die
Handelsbilanz
ausgeglichen is ,
e se zen
die
ausländischen
Zahlungen
nu
den
Teil
de
inländischen
Kau k a ,
de
ü
die
Ein uh
au gewende
wi d, so
daß
ein
meh
ode
wenige
g oße
Um ang
des
Außenhandels
ü
den
Beschä igungsg ad
ohne
Bedeu lll1Jg is .
Ein
Übe schuß
de
Handels-
bilanz
bewi k
abe
eine
Ve g öße ung
de
e ügba en
Geldmenge,
wenn
dem
Expo eu
de
Gegenwe
de
Aus uh
on
de
No enbank
in
Inlandswäh ung
zu
Ve ügung
.ges ell wi d.
Umgekeh
bedeu e
ein De izi
de
Handelsbilanz eine
Ve minde ung
de
e ügba en
Geldmenge.
Haben
diese
Ände ungen
de
e ügba en
Geldmenge eine
Zinsände ung
zu
Folge, so
wi d
au
dem
Wege
übe
eine
Ände ung
des Ausmaßes
de
In es i ionen
eine en sp echende
Ve ände ung
des
Beschä igungsg ades
bewi k .
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Hanns-Joachim Rüs ow
65
Diese E scheinung
gib
mi
Ve anlassung,
zum
Schluß noch
au
einen
on
P o esso
HaUe nich
disku ie en
Zusammenhang
hinzuweisen.
Eine
Lohnände ung
bedeu e
bei
einem
bes imm en
Beschä 1gungs-
g ad,
wie
eingangs
be ei s
e wähn ,
eine
Ve
ä n
de
u n g
de
e -
0
de
li
c
he
n
Gel
d m
eng
e.
Is
die
e ügba e
Geldmenge
s a ,
so
eagie
de
Zins. Beispielsweise
wi d
bei
Lohnsenkung
Geld lüssig-
kei
ein e en,
so
daß
de
Zins
sink .
Bei
ie e em
Zins
wi d
in olge
g öße e
In es i ionen
eine
höhe e
Beschä igungslage e eich .
Is
de
en s ehende
Geldübe schuß
so g oß ,
daß
de
Zins
au
den
na ü lichen
Zins
Zn
sink ,
so
wi d
Vollbeschä igung e eich .
Is
e
noch g öße ,
so
i
du ch
Konku enz
de
Un e nehme
um
den
le z en
A bei e
Lohn-
und
P eisin la ion
ein.
Umgekeh
wi d
bei
eine
Lohne höhung
die e o de liche
Geld-
menge
g öße . In olge
de
en s ehenden
Geldknapphei
s eig
de
Zins,
die
In es i ionen
sinken,
de
Beschä igungsg ad
sch ump ,
bis
de
bei
höhe em
Lohn
und
kleine e
Beschä igung o liegende
Geldbeda
de
o handenen
Geldmenge
en sp ich .
Is
dagegen
die
e ügba e
Geldmenge
elas isch
und
wi d
de
Zins
on
de
No enbank
manipulie ,
so
komm
alles
da au
an,
in
welche
Höhe
de
Zins es gese z wi d. Die
du ch
Lohnände ungen
en s ehen-
den
Ve ände ungen
des
Geldbeda s
haben
dann
keinen
unmi elba en
Ein luß
au
den
Beschä Hgungsgmd. Die
oben
besch iebenen
Folgen
e en
abe
dann
auch bei elas ische
Geldmenge
ein,
wenn
die
No enbank
sich
bemüh ,
mi
ih e
Diskon poli ik
jeweils eine
"ma k -
kon o me"
Höhe des Zins ußes zu e wi klichen. Die Al lswi kungen
on
Lohnände ungen
au
den
Beschä igungsg ad
hängen
also
in
wesen lichem Maße
on
dem
Ve hal en
des
Banksys ems
ab.
D .
Hanns-Joachim
Rüs ow (Gö ingen)
Ich möch e
an
die
Aus üh ungen
D . Föhls
anknüp en;
denn
ich
bin
mi
ihm
de
Übe zeugung, daß sich aus
dem
on
ihm
da ges ell en
G undp oblem
des
wi scha lichen Gleichgewich s a sächlich
"ein-
ache
und
bes imm e"
Folge ungen
ü
die
on
uns
e ö e e
F age
e geben.
Die on D . Föhl gezeichne en
Diag amme
e anschaulichen, daß,
wenn
die
G enzkos en
de
P oduk ion,
d. h. die
P oduk ions-
kos en
de
ungüns igs en
Be iebe
(bzw. A bei splä ze),
de en
Au -
ech e hal ung
ü
einen
bes imm en
Beschä igungsg ad
no -
wendig
is , gedeck
we den,
alle
üb igen
Be iebe
bei
olls än-
dige
Konku enz
einen
ih e
Kos en
übe s eigenden
P oduk-
:;
K elle·llalle
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66
Diskussionsbei äge
ionSe lös, also
einen
ih en
ge inge en
Kos en
je
P oduk ionseinhei
en sp echenden
Di e en ialgewinn
e zielen
müssen.
Demen sp echend
lieg
in
den
Föhlschen
Diag ammen
die
Ku e
de
e o de lichen
Be-
iebse löse
eB
übe
de
"Kos enku e"
C,
denn
de
e ikale
Abs and
de
eB-Ku e
on
de
C-Ku e
gib
die
ü
jeden
Abszissenwe ,
und
d. h.
ü
jeden
Beschä igungslg ad, e ol1de liche
Di e en ialgewinn-
summe
an.
Ein
bes imm e
Beschä igungsg ad
kann
also
nu
e eich
we den,
wenn
de
a sächlich
en s ehende
Un e nehme gewinn
nich
hin e
dem
ü
diesen
Beschä igungsg ad
e o de lichen
Gewinn
zu ück-
bleib .
Dahe
muß
auch die
Ku e
de
a sächlichen Be iebse löse, die
"E lösku e"
B
übe
de
Kos enku e
liegen.
Ih
e ikale
Abs and
on
de
C-Ku e
gib
j.a
den
a sächlichen
Gewinn
an,
de
mi
dem
e o de lichen
Gewinn
übe eins immen
muß"
um
den
be e enden
Be-
schä igungsg ad
zu
e möglichen. Die
E lösku e
kann
jedoch
nu
dann
übe
de
Kos enku e
liegen,
wenn
die
gesam e
"ausgeüb e
Kau k a "
g öße
is
als die
Summe
de
P oduk ionskos en.
Da
nun
abe
die
P oduk ionskos en
um
die
Absch eibungen
g öße
sind
als
die
aus
den
Kos en
en s ehenden
"Kos eneinkoll1lmen"
de
P oduk ions ak o en,
und
da
diese
auße dem
bei
einem
nich
allzu
wei
hin e
Vollbeschä -
igung
zu ückbleibenden
Beschä igungsg ad
nich
ih
gesam es
Ein-
kommen
e b auchen;
da
e ne
de
Un e nehme e b auch
zu
ge ing
is ,
um
die
E spa nis
de
P oduk ions ak o en
auch
nu
zu
kompen-
sie en,
so
is
ein
en sp echend
hohes
Ausmaß
de
In es i ion
e o de -
lich,
um
die
E lösku oe
übe
die
Kos enku e
zu heben.
In
diese
Hinsich
ha
eine
"unbeabsich ig e"
In es i ion
üb igens
den
gleichen
E ek
wie die "beabsich ig e"
In es i ion.
Da in
weiche ich also -
mi
ande en
Schluß olge ungen
-
on
He n
Föhls
Au assung
ab. (Von
zwei
ande en
wenige
e heblichen
Fak o en,
die
eben alls
dazu
bei-
agen
können,
die
B-Ku e
übe
die C-Ku ·e
zu
heben, soll,
da
sie
in
den
Föhlschen
Diag ammen
nich
en hal en
sind,
zunächs
abge-
sehen
we den.
Von
ihnen
wi d
spä e
noch die
Rede
sein.)
Je
g öße
de
Übe schuß
de
In es i ion
und
des
Un e nehme -
e b auchs
übe
die
E spa nis
aus
Kos eneinkommen,
des o
g öße
de
e ikale
Abs and
zwischen
de
E lös-
und
Kos enku e,
des o
g öße
de
Un e nehme gewinn
und
des o
höhe
de
Beschä igungsg ad.
Denn
ein
g oße
e ikale
Abs and
zwischen
de
B-
und
C-Ku e
be-
deu e ,
daß
ela i
hohe
G enzkos en
noch gedeck
we den,
daß
e -
häl nismäßig
ungünsUge
und
un a ionelle
Be iebe
und
A bei splä ze
du chgehal en
ode
wiede
in
Be ieb
genommen
we den
können
-
und
umgekeh .
Vollbeschä igun'g
is
mi hin
nu
bei
einem
en sp e-
chend
hohen
Übe schuß des
Un e nehme e b auchs
und
de
In es i-
ion
übe
die
E spa nis
aus
Kos eneinkommen
möglich.
Diese
übe -
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40845-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:49
Hanns-J oachim Rüs ow
67
schuß
muß
zu
E eichung
on
Vollbeschä igung so hoch sein,
daß
de
a sächlich
en s ehende
Gewinn
de
Un e nehme scha
-
de
"Wi k-
liche
Gewinn"
in
de
Te minologie
meine
"Theo ie
de
VoUbeschä i-
gung"
-
( e ikale
Abs and
de
B-Ku e
on
de
C-Ku e)
die
Höhe
de
zu
G enzkos endeckung
bei
Vollbeschä 1gung
e o de lichen
Di -
e en ialgewinnsumme
-
" i uelle
Di e en ialgewinn"
in
meine
Te minologie
-
( e ikale
Abs and
de
eB-Ku e
on
de
C-Ku e)
e eich .
Jede
Ve minde ung
dieses
Un e nehme gewinnes
du ch
all-
gemeine
Kos ens eige ung
ohne
kompensie ende
P eiss eige ung
wü de
einen
Rückgang
des
Beschä igungsg ades
zu
Folge
haben.
Fü
unse e
F age
des
Zusammenhanges
zwischen
Lohnhöhe
und
Be-
schä igung
e gib
sich
da aus
olgendes:
Da
de
Lohn
zugleich
Kos en-
und
Kau k a elemen
is ,
eine
S eige-
ung
ode
Senkung
des
Lohnni eaus
sich also
nich
nu
au
die
P o-
duk ionskos en,
sonde n
auch
au
den
P oduk ionse lös
auswi k ,
kann
de
unmi elba e
Ein luß
eine
Lohnände ung
au
den
Beschä Hgungs-
g ad
nu
ge ing ügig
sein. In olge
gewisse
Kos en e schiebungen
zwischen
kapi al-
und
lohnin ensi en
Be ieben
b auchen
sich
die
O -
dina en
de
Ku en
C,
eB
und
B
zwa
nich
ganz
e häl nisgleich
zu
e ände n;
diese
Ve ände ung
wi d
abe
annähe nd
p opo ional
e -
olgen. Die
Lohnhöhe
üb
an
sich also
kaum
einen
Ein luß
au
das
Ve häl nis
zwischen
dem
a sächlichen
und
dem
ü
einen
bes imm en
Beschä igungsg ad
e o de lichen
Gewinn
aus. Sie
is
inso e n
-
wenn
man
on
ih em
Ein luß
au
die
Außenhandelsbilanz
absieh
und
mi
de
eben
angedeu e en
une heblich:enEinsch änkung
-
beschä igungs-
poli isch
indi e en ,
wie
das
He
Föhl
schon es s ell e.
Nu
wenn
im
Ge olge
eine
Lohnände ung
eine
de
Ve g öße ung
ih es
Abs andes
on
de
Abszisse nich
en sp echende
Ve schiebung
de
d ei
Ku en
C,
eB
und
B
gegeneinande
in
g öße em
Ausmaße
ein i ,
is
dami
eine
ins Gewich
allende
S ei,ge ung
ode
Minde ung
des Beschä i-
gungsg ades
e bunden.
Das
abe
is
nu
dann
de
Fall,
wenn
die
Lohnände ung
eine
E höhung
ode
Ve minde ung
de
In es i ion
zu
Folge
ha .
(Daß
eine
Lohnände ung
den
Un e nehme e b auch
au
die
Daue
nich
e ände ,
ha
D .
Föhl
be ei s
da ges ell ). Die
F age
des Ein lusses
eine
Lohne höhung
au
den
Beschä igungsg :ad
läu
le z en
Endes
also
au
die
F age
'hinaus, ob
Lohnände ungen
das
Aus-
maß
de
In es i ion
e ände n.
Um
diese
F age
bean wo en
zu
können,
muß
man
sich,
o
Augen
hal en,
daß
sowohl
Ve ände ungen
de
Lohnhöhe
wie
Ve ände ungen
de
In es i ion
das
P eisni eau
beein lussen.
Is
die
K edi poli ik
de
Zen albank
an
bes imm e
Deckungs o sch i en
gebunden
ode
da au
abges ell , das
P eisni eau
s abil
bzw.
in
Einklang
mi
de
P eis-
5'
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40845-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:49
68
Diskussionsbei äge
en wicklun.g des
Auslandes
zu
hal en,
so
sind
im
Hinblick·
da au
un e
Ums änden
Lohns ei,ge ungen
übe
ein
gewisses Maß
hinaus
un e -
einba
mi
de
ü
Vollbeschä igung
e o de lichen
Höhe
de
In e-
s i ion.
D.
h. es
kann
sein,
daß
eine
E höhung
de
Löhne
und
eine
Au ech e hal u ug bzw.
S eige ung
de
In es i ion
nich gleichzei ig,
sonde n
nu
al e na i
möglich is .
In
diesem
Falle
wü de
eine
Lohn-
e höhung
die
S eige ung
ode
Au ech e hal ung
de
In es i ion
(die
u.
U. ü
Vollbeschä i,gung
ode
ü
eine
E höhung
desBeschä igungs-
g ades
e o de lich
is )
dadu ch
unmöglich mach,en,
daß
die
Zen al-
bank
in
Rücksich
au
das
P eisni eau
zu
eine
K edi einsch änkung
und
D osselung
de
In es i ions ä igkei
gezwungen
is .
Fe ne
is
zu
be ücksich igen,
daß
eine
e waige
Ve schlech e ung
de
Handelsbilanz
du ch
Lohne höhungen
sich
au
die
Lage
de
B-
und
C-Ku e
zuein-
ande
im
gleichen
Sinne
auswi k
wie
eine
Minde ung
de
In es i ion,
wäh end
eine
Ve besse ung
de
Handelsbilanz
den
gleichen Ein luß
wie
eine
S eige ung
de
In es i ion
ha .
Wenn
die
S abile hal ung
des
P eisni eaus
das Ziel
de
Zen al-
bankpoli ik
bilde ,
wi d
eine
lau ende
E höhung
des
Lohnni eaus,
die
das
Ausmaß
de
du chschni lichen
P oduk i i ä sen wicklung
nich
übe s eig ,
im
allgemeinen
mi
dem
ü
Vollbeschä igung
e o de -
lichen
Um ang
de
In es i ion
e einba
sein. Es
wi d
also
nu
da au
ankommen,
eine
Hype ophie
de
Lohnen wicklung
zu
e hinde n.
Im
Falle
eine
o angegangenen
Übe s eige ung
de
Löhne
kann
es
alle dings
möglich, sein,
daß
e s
eine
Lohnsenkung
den
ü
eine
In e-
s i ionss eige ung
no wendigen
Spiel aum
scha .
Abe
auch
in
die3em
Falle
wä e
eine
Lohn
s
ag
n a
ion
und
eine
en sp echend
lang-
same e
K edi auswei ung
zuguns en
de
In es i ion
(ode
zuguns en
e höh e
S aa sausgaben,
die
die
gleiche
Wi kung
au
die
P eiskos en-
ela ion
a'usüben
können
wie
p i a e
In es i ionen)
eine
Lohn-
sen
k u n g o zuziehen.
Denn
jede
Lohnsenkung
is
mi
de
Ge ah
eines dep essi
wi kenden
P eis iickganges
e bunden.
Es
is
in olge-
dessen möglich,
daß
de
du ch
eine
Lohnsenkung
gewonnene
Spiel-
aum
ü
eine
K edi auswei ung
ga
nich
zuguns en
zusä zliche
In e-
s i ionen
ausgenu z
wi d,
daß
die
dep essi e
Wi kung
de
Lohn-
senkung
ielmeh
eine
Einsch änkung
de
In es i ions ä igkei
zu
Folge
ha .
De
Hinweis
P o esso
Halle s,
daß
die
Un e nehme
im
Falle
eine
Lohnsenkung
Mi el
ü
In es i ionen
"übe
haben",
be-
echüg
meine
Meinung
nach nich zu
den
Schluß olge ungen,
die
He
Halle
da aus
zieh .
De
Minde beda
an
Lohnmi eln
bedeu e
im
allgemeinen
nich s
ande es, als
daß
die
Un e nehme
in
Zukun
Ba geldk edi e
ü
Lohnzahlungen
in
ge inge em
Um ange
in
Ansp uch
nehmen
müssen.
Abe
auch
in
den
Fällen,
in
denen
es sich
bei
den
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40845-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:49
He be Gie sch
69
Lohngelde n
um
Eigenmi el
handel ,
besag
die
Ve ügungsmöglich-
kei
übe
solche
Mi el
nich ,
daß
man
sie
ü
In es i ionszwecke
e -
wende ;
denn
die
Ve wendung
on
Ei,genmi eln
wi d
bei
ich ige
Kalkula ion
gen
au
so
wie
die
Inansp uchnahme
on
K edi mi eln
du ch
Ren abili ä sbe echnungen,
-schä zungen
und
-e wa ungen
bes imm .
Aus
allen
diesen
G ünden
soll en
Lohnsenkungen
nach Möglichkei
ebenso
e mieden
we den
wie
übe s eige e
Lohne höhungen.
K isen
und
Dep essionen
soll en,
sowei
das
in
Rücksich
au
das
P eisni eau
i gend
möglich is ,
du ch
K edi expansion
und
S eige ung
de
p i a en
In es i ions ä igkei
-bzw.
de
S aa sausIgaben -
bei
s agnie endem
ode
langsam
s eigendem
Lohnni eau
übe wunden
we den.
De
These
on
Schumache
und
Kalecki,
daß
die
Bes eue ung
de
hohen
Einkommen
ein
Mi el
zu
E eichung
hohe
Beschä igung
sei,
kann
ich nich
zus immen.
Denn
wenn
den
zusä zlichen,
mi
Gewinn-
s eue n
inanzie en
Aus.gaben des
S aa es
keine
p eis-
und
wäh ungs-
poli ischen
Bedenken
en gegens ehen,
wü de
die
Zen albank
ih e
Au -
gabe
und
P lich
e säumen,
wenn
sie
diesen
Spiel aum
nich schon
du ch
eine
en sp echende
K edi poli ik
zuguns en
de
In es i ion
(ode
zuguns en
e höh e
S aa sausgaben)
ausnu z e.
Man
muß
also
no male -
weise
dami
echnen,
daß
solche
Gewinns eue n
au
Kos en
de
In e-
s i ion
gehen,
die
in
Rücksich
au
das
P eisni eau
on
de
Zen albank
um
so
s ä ke
ged ossel
we den
muß,
je
höhe
die
Ge-
winns eue n
sind.
In
eine
Dep ession abe ,
in
de
die
k edi -
poli ischen
Mi el
de
Zen albank
ü
die
no wendige
und
:m
sich mögliche
S eige ung
de
In es i ion
nich
aus eichen,
is
eine
S eue e höhung
ein bedenkliches
Mi el
-
ein
zweischneidiges Schwe .
Dozen D .
He be
Gie sch
(Müns e
i. W.)
Ich möch e die
bishe ige
Diskussion
nu
du ch
zwei
Beme kungen
e gänzen:
1.
He
P o .
Halle
ha
zwischen
dem
Subs i u ions
e ek
und
dem
Einkommense ek
eine
Lohnände ung
un e schieden.
Wenn
de
Sub-
s i u ionse ek
nich
e nachlässigba
is
und
wenn
im
Falle
eine
Lohne höhung
zu
kapi alin ensi e en
P oduk ionsme hoden
übe -
gegangen
wi d,
so
sind
hie ü
u.
U.
In es i ionen
e o de lich, die
einen
Einkommense ek
haben.
Die
T ennung
on
Subs i u ionse ek
und
Einkommense ek ,
die
sich
ü
die
Analyse
zunächs
als zweck-
mäßig
e weis ,
muß
dahe
in
de
Syn hese
wiede
au gegeben
we den.
2.
De
Ein luß
de
Lohnände ung
au
die
In es i ionsneigung
e -
schein
mi
übe haup
als
das
Ke np oblem.
Bei
seine
Analyse
wi d
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40845-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:49
70
Diskussions bei äge
man
nich
umhin
können,
den
Ein luß
de
Lohnände ung
au
die
E -
wa ungen
de
Un e nehme
in
Be ,ach zu ziehen
und
dabei
zwei
eng
mi einande
e knüp e
Fak o en
zu
be ücksich igen:
a)
die
allgemeine
sozialpsychologische
Si ua ion
(d. h.
den
G ad
des
he schenden
Op imismus
ode
Pessimismus)
und
ih e
S abili ä ,
und
b)
den
Ein luß
de
he schenden
Lohnideologien.
Zu
diesem
ideologischen
Fak o
nu
eine
e läu e nde
Beme kung:
Wenn
sich
die
Un e nehme
in
de
lohnpoli ischen Diskussion
o
und
wäh end
eine
Lohne höhung
in
s a kem
Maße on
de
"Kau k a -
Theo ie"
de
Gewe kscha en
beeind ucken
lassen, so
we den
sie
e -
mu lich
den
Einkommense ek
de
Lohne höhung
in
g öße em
Um-
ange
an izipie en, als
wenn
sie
in
e s e
Linie
ode
ausschließlich
un e
dem
Ein luß
übe kommene
un e nehme ische
Ideologien
s ehen,
die
den
Kos, ene ek
de
Lohne höihung
in
den
Vo de g und
s ellen
und
den
Einkommense ek
e nachlässigen.
P o .
D .
W.
A.
Jöh
(S . Gallen)
Ich möch e
anknüp en
a.n
ein
Wo
on Goe he, das
in
de
ges igen
Diskussion
zi ie
wu de:
"Es
e d ieß
die
Leu e,
daß
die
Wah hei
so ein ach is ."
Im
Hinblick
au
das heuUge 'Dhema ließe sich
alle -
dings das Gegen eil sagen. Es
e d ieß
sowohl die
In e essen e e e ,
welche
ge ne
eine
eindeu ige
An wo
nach
Hause
agen
möch en,
wie
die Diskussions edne , welche sich
heu e
äuße n
müssen,
daß
die
Wah hei
in
diese
F age
so
komplizie
is . Das ausgezeichne e Re-
e a
on
P o .
Halle
ha
dies
übe aus
deu lich gezeig .
Be o
ich mich
zum
Re e a
on
Kollegen Halle äuße e, möch e
ich
mi
zwei
Wo en
au
das
ein e en,
was
on
den
beiden
Vo edne n
ausge üh
wu de.
Es
ha
mich ge eu ,
daß
P o .
Habe le ,
de
sich
diesen
Somme
in
S .
Gallen
ech k i isch
übe
die Keynessche Na io-
nalökonomie
geäuße
ha ,
heu e
seine
Übe legungen
in
den
Rahmen
des Keynesschen
Sys ems
ges ell
ha ,
wenngleich ich
den
Eind uck
gewonnen
habe, daß,
seine
Ablei ung
zwa
heo e isch
in e essan
is ,
jedoch
au
die WiI'lklichkei nich
übe agen
we den
kann.
Auch D .
Föhl
ha
uns
ein
seh
in e essan es
Modell en wickel ,
mi
dem
sich zwei·
ellos u.
a.
die
F age
de
Auswi kungen
eine
Lohn e ände ung
s udie en
läß . Doch
da
man
bei
de
on
ihm
en wickel en
s a ischen
Analyse
nich
s ehen
bleiben,
sonde n
muß
zu
S e q u e n z a n
al
y
c;
e
übe gehen,
was
z.
B.
dadu ch
geschehen
könn e,
daß
man
e schiedene
Ku enbilde
nebeneinande
s ell ,
wobei
jedes
Bild eine gewisse
Pe iode
e kö pe n
wü de
und
die E gebnisse
de
Kons ella ion
eines
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40845-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:49
W.
A.
Jäh
il
Bildes die
Lage
einzelne
Ku en
des nächs olgendes Bildes
bes im-
men
wü den.
Bei
de
S ellungnahme
zum
Re e a
on
P o .
Halle möch e ich
on
eine
Vo age
ausgehen. Es
wi d
nämlich
aus
dem
Re e a
nich
ganz
kla ,
in
welche Weise die
Lohn e ände ung,
de en
Auswi kung
s udie
wi d,
zus ande
komm .
In
dem
ökonomischen
Sys em,
das
de
Un e suchung
zug unde
lieg ,
ha
de
Loh
n doch zwei ellos
den
Cha ak e
eine
ab
h ä n
gig
e n
Va
i
abI
e n.
Wü de
de
Lohn
die
S ellung
eines wi scha spoli isch
gese z en
Da ums
haben,
so
wü de
ein
nich -kon o me
Eing i
o liegen; es
wä e
abe
siche
unzweck-
mäßig,
dies
in
unse em
Ausgangsmodell
o auszuse zen. (Zwischen-
beme kung
on
P o .
Halle :
Im
d i en
Teil
meine
A bei
wu de
beme k ,
daß, die
Lohn e ände ungen
on
den
Pa eien
des
A .bei s-
ma k es
e einba
we den.) Gewiß,
abe
auch
dann
müß en
sie, alls
sie
nich
eine
Ve schiebung
inne halb
de
Zone
de
Inde e minie hei
da s ellen,
das
E gebnis
eine
Ve ände ung
de
Angebo sku e,
de
Nach ageku e
ode
beide
Ku en
sein.
Eine
solche
Ve ände ung
müß e
jedoch
e klä
we den,
wobei
die
Ve ände ung
de
Nach age-
ku e
auch
au
mone ä e
Ein lüsse
zu ückgehen
könn e.
Um
die
F age
de
Auswi kungen
on
Lohnände ungen
zu
s udie en,
schiene es
mi
zweckmäßig zu sein,
wenn
man
om
M 0
d~e
11
de
oll
kom
m e n e n K 0 n
ku
en
z ausginge,
zu
dessen
Vo aus-
se zungen
u. a. die öllige
Ma k anspa enz
und
ein
Zei beda
de
Anpassung
om
We e
null
gehö en
wü den.
Un e
diesen
Vo aus-
se zungen
wü de
sich
bei
eine
Lohnsenk'llng, die
das
E gebnis
eine
Senkung
de
Ansp üche
de
A bei e scha
da s ell ,
de
Subs i u ions-
e ek
eins ellen
und
zu
eine
en sp echenden
Ausdehnung
de
In-
es i ion
üh en.
Zwa
wü de
das
nominelle
Gesam einkommen
sinken;
da
jedoch
die
Anpassungsgeschwindi,gkei
unendlich
is ,
wü de
sich
de
Konsum
in
dem
Ausmaß
eduzie en,
wie die
In es i ion
gewinn :
eine
Ve ände ung
des
Beschä igungsg ades
ä e
nich
ein.
Wählen
wi
nun
Vo ausse zungen,
die
de
Wi klichkei
angenähe
sind,
so
e gib
sich,
wie
in
dem
Re e a
on
P o .
Halle dal'geleg
is ,
eine
Reihe
on
Auswi kungen,
die
ü
den
Beschä igungsg ad
bedeu sam
sind:
1.
De
Sub
s i
u
ion
s e e k
,
de
m. E.
on
P o .
HaLLe
zu
un ech
als
p ak isch
ohne
Bedeu ung
auße
Be ach
ge-
lassen
wu de.
2.
De
E e k
de
Ve
s
chi
e b u n g
de
K 0 s e n
ku
e
i m
Ve
g 1 e
ich
z u
de
n P
eis
e
n,
dem
wegen
seine
Aus-
wi kung
au
die
Gewinne
und
die
Gewinne wa ungen
zen ale
Bedeu ung
zukomm .
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40845-0 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:49
78
Diskussionsbei
äge
ih e sei s
nich es gegeben,
sonde n
in
ih e
Lage
abhängig
on
den
Expansions-
und
Kon ak ionswi kungen,
d.
h. je nachdem, welche
Wi kungen
die
Lohnände ungau
die
olkswi scha liche
Gesam -
nach age
ha ,
je nachdem ob also die
Gesam nach age
s ei.g
ode
sink ,
wi d
sich auch die Nach age nach
A bei
in
gleiche Rich ung
bewegen.
Nehmen
wi
e ein achend an,
daß
die
du ch
eine
Lohn-
e höhung
bewi k e
Ve ände ung
de
Gesam nach age
zu
keine
Ve -
schiebung
de
Nach ageku e
nach
A bei
üh .
In
diesem
Falle
wi d
eine
Lohns eige ung
zu
keine
nennenswe en
Ve ände ung
des Be-
schä igungss andes
üh en,
da
die
Nach a,ge nach
A bei
als
seh
s a
un e s ell
we den
muß.
Ande s
abe
im
Subs i u ionsbe eich, die
Subs i u ion
is
übe haup
nu
als
lang is ige
Anpassung
de
Un e -
nehme
denkba ,
das
bedeu e
gleichzei ig,
daß
die Nach age nach
A bei
hinsich lich
diese
lang is igen
Anpassung
iel· elas ische is ,
es
e geben
sich
bei
Lohns eige ungen
bes imm e
Tendenzen
de
Real-
in es i ionss eige ung,
und
die Beschä igung
e inge
sich.
De
Ex-
pansions-
und
Kon ak ionsp ozeß
wi k
alson
in
Rich ung
au
eine
Ve schiebung
de
Nach ageku e
nach
A bei ,
de
Subs i u ionsp ozeß
au
die Elas izi ä .
Un e
Einschluß
de
übe legungen
on
P o .
Halle
zeig sich demnach,
daß
eine
gewisse
Kon inui ä
in
de
heo e ischen
Fo schung
du chaus
o handen
is ,
daß
wi
zwa
keine
gene ellen
Aus-
sagen
meh
machen
können,
daß
abe
ge ade
de
Vo ag
Halle s
dazu
beige agen
ha ,
die
Aussage ähigkei
unse es
A bei sma k modelles
zu
e wei e n.
P o esso
D .
Ka l
Schille (Hambu g)
Ich
will
zum
Schluß
de
Deba e
nu
ganz
ku z
zwei
Gedanken
äuße n:
He
Kollege
Halle
ha
in
seinem
Re e a
seh
schön die
F age
de
Lohn e ände ung.en
in
eine
ollbeschä ig en
Wi scha
e ö e .
Ich
muß
hie zu
zweie lei e gänzen:
a)
Wi
dü en
nich
on
einem
einzigen Modell
de
ollbeschä ig en
Wi scha
ausgehen.
Nehmen
wi
e w.a
das
Modell
eine
ollbeschä -
ig en
Wi scha
mi
Gleichgewich sowohl
de
Binnenwi scha
wie
de
Außenwi sch,a ,
dann
können
selbs e s ändlich
Lohne höhungen
ge äh lich
we den,
da
sie das außenwi scha liche Gleichgewich
in
F age
s ellen.
Wi
können
abe
ebensogu
ausgehen
on
dem
Modell
eine
ollbeschä 1g en
Wi scha
mi
zahlungsbilanzmäßigem
Un-
gleichgewich .
Wenn
hie bei
e wa
de
Ausgangs all
eine
übe schuß-
si ua ion
gegeben is ,
kann
eine
Lohne höhung
soga
eine
Bewegung
de
Zahlungsbilanz
zum
Gleichgewich
hin
ö de n. Es
gib
also
e -
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Ka l Schille
79
schiedene
Typen
des
Modells
de
üUbeschä Hg en Wi scha .
Und
mein
Appell
geh
an
die
Theü ie,
in
Zukun
ün
eine
Meh zahl
ün
sülchen Vüllbeschä igungsmüdellen auszugehen.
b) Ganz
allgemein
könn e
aus·
dem
le z en
Teil
des
Re e a es
on
He n
Küllegen
Halle
de
Schluß g,ezogen
we den,
daß
in
eine
üll-
beschä ig en
Wi scha
Reallohne höhung,en
nu
dadu ch
e eich
we den,
daß
bei
k
0.
n s
a
n e m
Nominallohn
de
Lebenshal ungs-
küs enindex
mi
de
s eigenden
A bei sp oduk i i ä
absink .
Das
wü de
die
ü
e e ene
These
de
einen
Mengenkünjunk u
bei
sinkendem
P eisni eau
und
kons an en
Nüminallöhnen
bedeu en.
Hie
beginn
abe
das
Dilemma,
daß
iün langs,am
im
Gleichsch i
mi
de
s eigenden
A bei sp üduk i i ä
absinkendes
allgemeines
P eisni eau
bei
küns an en
Nüminallöhnen
die
"E wa ungen"
de
Un e nehme
nega i
beein luß . Die
besse e
Lösung
wä e
doch
dann
wühl
die, die
Reallohne höhung
du ch
lau ende
S eige ung
de
Nominallöhne
im
Gleichsch i
mi
de
s eigenden
A beI sp üduk i i ä
zu
bewe k-
s elligen, wobei
de
Lebenshal ungsküs enindex
also.
nich
ab äll ,
sün-
de n
küns an
gehal en
wi d,
zusammen
mi
dem
allgemeinen
P eis-
ni eau.
Wenn
He
Küllege
Halle
mi
dIe
se
Schluß ülge ung
ein-
e s anden
is ,
dann
si:pd
wi
uns
einig.
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