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[Rezension] Mathias Wilde: Vernetzte Mobilität – Grundlagen, Konzepte und Geschäftsmodelle

Author: Knoll, Matthias
Publisher: Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH,Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Year: 2025
DOI: 10.1365/s40702-025-01199-z
Source: https://www.econstor.eu/bitstream/10419/330626/1/40702_2025_Article_1199.pdf
Knoll, Ma hias
Book Re iew — Published Ve sion
[Rezension] Ma hias Wilde: Ve ne z e Mobili ä –
G undlagen, Konzep e und Geschä smodelle
HMD P axis de Wi scha sin o ma ik
P o ided in Coope a ion wi h:
Sp inge Na u e
Sugges ed Ci a ion: Knoll, Ma hias (2025) : [Rezension] Ma hias Wilde: Ve ne z e Mobili ä –
G undlagen, Konzep e und Geschä smodelle, HMD P axis de Wi scha sin o ma ik, ISSN
2198-2775, Sp inge Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden, Vol. 62, Iss. 4, pp. 1024-1026,
h ps://doi.o g/10.1365/s40702-025-01199-z
This Ve sion is a ailable a :
h ps://hdl.handle.ne /10419/330626
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REZENSION
h ps://doi.o g/10.1365/s40702-025-01199-z
HMD P axis de Wi scha sin o ma ik (2025) 62:1024–1026
Ma hias Wilde: Ve ne z e Mobili ä – G undlagen,
Konzep e und Geschä smodelle
Ma hias Knoll
Angenommen: 10. Juni 2025 / Online publizie : 24. Juni 2025
© The Au ho (s) 2025
Ma hias Wilde Ve ne z e Mobili ä – G undlagen, Konzep e und Geschä smo-
delle
ISBN 978-3-662-67833-6, Sp inge Vieweg, Wiesbaden/Be lin 2023, 146 S.,
49,99 C
We e ns ha übe die Mobili ä swende disku ie en möch e, muss nich nu Kenn -
nisse zu En wicklung de indi iduellen Mobili ä mi b ingen. En scheidend is zu-
dem, dass mode ne, digi ale Konzep e und in e disziplinä es Denken eine wesen li-
che Rolle spielen. Dabei genüg es nich , isolie übe einschlägige Apps, einzelne
Funk ionali ä en in Fah zeugen ode neue, digi ale Möglichkei en in de In as uk u
nachzudenken.
Vielmeh is es no wendig, das Konzep „Mobili ä “ ganzhei lich und allum as-
send zu denken. Um diesem Ansp uch ge ech zu we den, wi d de Beg i „ e -
ne z e Mobili ä “ e wende . E signalisie , dass de indi iduelle und de ö en liche
Ve keh gemeinsam mi dem Um eld be ach e und dass en sp echende in eg a i e
Konzep e en wickel we den müssen.
Das o liegende Buch aus de Reihe „e olg eich s udie en“ be ass sich in kom-
pak e Fo m mi diese He aus o de ung. Es e s eh sich in e s e Linie als Leh -
buch, das zen ale Beg i e und das Gesam konzep de e ne z en Mobili ä ein üh-
en möch e. De Au o leg dabei bewuss keinen echnischen bzw. IT-Schwe punk .
Posi i am Gesam we k is , dass nich nu im e s en Kapi el, sonde n in jedem
Kapi el Zusammenhänge auch aus soziale und gesellscha spoli ische Pe spek i e
k i isch hin e ag we den. Wenn diese K i ik, wie hie im Buch, so objek i und
kons uk i wie möglich angesp ochen wi d, is das eine gu e Ausgangsbasis ü
Ma hias Knoll
Hochschule Da ms ad , Da ms ad , Deu schland
E-Mail: ma hias.[email p o ec ed]
K
Ma hias Wilde: Ve ne z e Mobili ä – G undlagen, Konzep e und Geschä smodelle 1025
Diskussionen übe Lösungen. Posi i is zudem, dass, wo möglich, die Mensch-
Technik-In e ak ion im Vo de g und s eh und dass s e s eine seh um ang eiche
Übe sich übe gu e wei e üh ende Li e a u Ve ie ungsmöglichkei en bie e . Zahl-
eiche P axisbeispiele beleben den leich lesba en Tex zusä zlich. Wo no wendig
und ü die Diskussion ode die wei e en A bei en sinn oll we den auch No men
und S anda ds e e enzie .
Das Buch bie e dami du ch die e s ändliche A de ex uellen Da s ellungen
und G aphiken allen am Themengebie In e essie en einen gelungenen Übe blick.
Gleichzei ig is es mi knapp 150 Sei en und kla oneinande abgeg enz en Kapi eln
leich lesba . Es kann, muss jedoch nich linea gelesen we den, auch ein Sp ung zu
einem bes imm en Thema is p oblemlos möglich, wenn man mi den G undlagen
(auch aus ande en Quellen) ein wenig e au is .
Seinen Ansp uch se z das Buch um, indem es nach einem e s en ein üh en-
den Kapi el in ün wei e en g oßen Kapi eln die zen alen Themen au g ei . Wie
in jedem gu en Leh buch sind alle ü den Kompe enze we b besonde s wich igen
Zusammenhänge op isch he o gehoben und dahe asch e schließba . „Me ksä ze“
un e s ü zen bei de P ü ungs o be ei ung und hel en auch auße halb des S udien-
kon ex es, Sach e hal e siche einzuo dnen.
Im zwei en Kapi el wi d die Mobili ä mi ih en Cha ak e is ika und zen alen
Fak o en o ges ell und de Beg i e ne z e Mobili ä de inie . Dami is die Ba-
sis geleg , um wei e e Aspek e be ach en zu können. Posi i is , dass kla zwischen
dem heu e o mals nega i und seh kon o e s bese z en Beg i Ve keh als phy-
sische Bewegung und dem neu al ode ga posi i bese zen Beg i Mobili ä als
Fähigkei /Po enzial zu Bewegung/Beweglichkei di e enzie wi d. Hie un e äll
auch die k i ische Be ach ung „ö en liches Gu “ e sus „Konsumo ien ie ung“ im
gesam gesellscha lichen Kon ex .
Kapi el 3 widme sich aus üh lich de ü iele Lände wich igen Au omobilin-
dus ie – Wie kann mi Connec ed-Ca -Se ices und wei e en Mobili ä sdiens leis-
ungen indi iduelle Mobili ä e besse we den. Um sich dabei nich in echnischen
De ail agen zu e lie en, we den Geschä smodelle und Diens leis ungen („Se -
ices“) in den Vo de g und ge ück . Lösungen, wie S aus und de Such e keh nach
Pa kplä zen e mieden we den können, gehö en ebenso dazu, wie In o ainmen und
spezielle Da endiens e. Die Diskussion e gänzen F agen des Kundennu zens, de be-
iebswi scha lichen T ag ähigkei , des Da enschu zes und de In o ma ionssiche -
hei . He o gehoben we den soll beispielha de Abschni zu be ei s sei länge em
kon o e s disku ie en F age de Da eneigen üme scha und des Da enzugangs,
wenngleich e du chaus noch e was aus üh liche hä e aus allen dü en.
We den in Kapi el 3 be ei s Diens e angesp ochen, widme sich Kapi el 4 nun
im Besonde en dem ü e ne z e Mobili ä zen alen Pla o mbeg i . Es zeig au ,
wie eine Pla o mökonomie in Deu schland und eu opawei unk ionie en kann,
welche Mobili y-as-a-Se ices konk e o s ellba sind und welche K i ikpunk e es
gib , e wa bei de P eisges al ung. Insbesonde e wi d bei eingehende Be ach ung
deu lich, welche Mach eine gu au gebau e und konsequen be iebene Pla o m
au sich e einen kann, abe auch, welche hohe We dem Ins umen „Bewe ung“
zukomm und wie sich Regulie ung (nega i ) auswi ken kann.
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1026 M. Knoll
Einen Blick au die Sha ing Economy hinsich lich no wendige Nachhal igkei s-
übe legungen wi Kapi el 5. Nach ku ze Ein üh ung in die G undlagen, eine Vo -
s ellung de zen alen Beg i e und de Diskussion ypische K i ikpunk e we den
die beiden g oßen Be eiche „Ca sha ing“ und „Sha ed Mic o Mobili y“ aus üh lich
be ach e . Es wi d deu lich, wie eng e loch en F agen nach Nu zung (auch kleine
und kleins e Fah zeuge wie Fah äde , E-Bikes ode E-Scoo e ) und „mul imodal
o ganisie e Mobili ä “ insgesam sind, welche – ech liche – Komplexi ä zu be-
wäl igen is und dass es wesen lich au das „Mindse “ ankomm , wenn F agen nach
dem a sächlichen und lang is igen (gesellscha lichen) Nu zen und de Akzep anz
solche Modelle ges ell we den.
Das Buch schließ mi Kapi el 6, das die Vision eine Sma Ci y be ach e . Denn
ü das lang is ige Gelingen a ak i e Sma -Mobili y-Lösungen is nich zule z
auch eine e ne z e S ad no wendig. Bei ih e En wicklung muss mul idimensional
und gesam ha gedach we den. Denn iele Konzep e sind ohne en sp echende Un-
e s ü zung du ch „in elligen e In as uk u “ nich sinn oll ealisie ba . Meis wi d in
sechs Komponen en un e schieden: Wi scha , Be ölke ung, Umwel , Ve wal ung,
Lebensquali ä sowie Mobili ä und Ve keh . Mi un e we den Gebäude und die A -
chi ek u als sieb e Komponen e e gänz . Wie be ei s zu o o hema isie wi d
auch hie die P oblema ik de Da ene assung, - e ügba kei und -nu zung deu -
lich, ebenso die dami einhe gehenden Kon oll- und Übe wachungse ek e. F agen
zum Da enschu z und zu Da ensou e äni ä liegen auch hie wie so o in diesem
Themenkomplex nahe. Dennoch: In de Summe e geben sich o z einige K i ik-
punk e iel äl ige Vo eile eine Sma Ci y. Seh e eulich is , dass den Konzep en
„Open Da a“ und „Open Sou ce“ Raum gegeben wi d, wenngleich ein wenig knapp,
abe das lieg o dem Hin e g und de Eigenin e essen wich ige S akeholde in de
Na u de Sache. E ah ungsgemäß is das mi Blick au die In e esseng uppen im
Ma k wohl auch nu schwe ände ba .
Mi de Li e a u zu Kapi el 6 ende auch das Buch – ohne ein dedizie es Schluss-
wo ode einen Ausblick, ielleich ein wenig un e mi el ? Ande e sei s: Es is
alles Wich ige gesag . Insgesam also ein undum gelungenes und uneingesch änk
ü einen ein üh enden Übe blick emp ehlenswe es Buch in S udium und P axis.
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zenz e ö en lich , welche die Nu zung, Ve iel äl igung, Bea bei ung, Ve b ei ung und Wiede gabe in
jeglichem Medium und Fo ma e laub , so e n Sie den/die u sp ünglichen Au o (en) und die Quelle o d-
nungsgemäß nennen, einen Link zu C ea i e Commons Lizenz bei ügen und angeben, ob Ände ungen
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eben alls de genann en C ea i e Commons Lizenz, so e n sich aus de Abbildungslegende nich s ande-
es e gib . So e n das be e ende Ma e ial nich un e de genann en C ea i e Commons Lizenz s eh und
die be e ende Handlung nich nach gese zlichen Vo sch i en e laub is , is ü die oben au ge üh en
Wei e e wendungen des Ma e ials die Einwilligung des jeweiligen Rech einhabe s einzuholen. Wei e e
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Hinweis des Ve lags De Ve lag bleib in Hinblick au geog a ische Zuo dnungen und Gebie sbezeich-
nungen in e ö en lich en Ka en und Ins i u sad essen neu al.
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