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Der Fall des Assad-Regimes: Regionale und internationale Machtverschiebungen

Author: Adar, Sinem,Asseburg, Muriel,Azizi, Hamidreza,Klein, Margarete,Steinberg, Guido
Publisher: Berlin: Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)
Year: 2025
DOI: 10.18449/2025A06
Source: https://www.econstor.eu/bitstream/10419/315510/1/1916995446.pdf
Ada , Sinem; Assebu g, Mu iel; Azizi, Hamid eza; Klein, Ma ga e e; S einbe g,
Guido
Resea ch Repo
De Fall des Assad-Regimes: Regionale und in e na ionale
Mach e schiebungen
SWP-Ak uell, No. 6/2025
P o ided in Coope a ion wi h:
S i ung Wissenscha und Poli ik (SWP), Ge man Ins i u e o In e na ional and Secu i y A ai s,
Be lin
Sugges ed Ci a ion: Ada , Sinem; Assebu g, Mu iel; Azizi, Hamid eza; Klein, Ma ga e e; S einbe g,
Guido (2025) : De Fall des Assad-Regimes: Regionale und in e na ionale Mach e schiebungen,
SWP-Ak uell, No. 6/2025, S i ung Wissenscha und Poli ik (SWP), Be lin,
h ps://doi.o g/10.18449/2025A06
This Ve sion is a ailable a :
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NR.
6
FEBRUAR 2025
Einlei ung
De Fall des Assad-Regimes: Regionale
und in e na ionale Mach e schiebungen
Sinem Ada / Mu iel Assebu g / Hamid eza Azizi / Ma ga e e Klein / Guido S einbe g
Am 8. Dezembe 2024 wu de in Sy ien das Assad-Regime du ch eine on Hay’a Tah i
al-Sham (HTS) ange üh e Rebellenallianz ges ü z . Dabei haben Ve ände ungen in
den egionalen und in e na ionalen K ä e e häl nissen den Zusammenb uch de
Familiendik a u e s e möglich . En scheidende Fak o en wa en die Un e s ü zung
de Rebellen du ch die Tü kei, die Schwächung on I an und Hisbollah du ch is ae-
lische Mili ä schläge sowie eine e ände e P io i ä ense zung Russlands im Kon ex
seines K ieges gegen die Uk aine. Gleichzei ig haben sich mi dem S u z des Regimes
auch die Mach e häl nisse in de Region wei e e schoben. Die In e essen, P io i ä-
en und Ak i i ä en de egionalen und in e na ionalen Ak eu e we den den Hand-
lungsspiel aum de neuen Mach habe in Damaskus abs ecken. Die Tü kei und Is ael
haben Gebie e im No den bzw. Südwes en des Landes mili ä isch bese z . Ein luss
we den auch die a abischen Gol mona chien nehmen, die ü einen Wiede au bau
Sy iens on he ausgehobene Bedeu ung sind. Die USA sind do heu e noch mi
T uppen p äsen , ih kün iges Engagemen in Sy ien is jedoch ungeklä .
Russland in e enie e 2015 mili ä isch im
sy ischen Bü ge k ieg und e ablie e und
zwei Jah e spä e das sogenann e As ana-
Fo ma . In diesem Rahmen koope ie e Mos-
kau mi de Tü kei und I an, um in Sy ien
die Kon lik e einzu ie en, die Gewal zu
eduzie en und Ein lusszonen abzus ecken.
In de Folge e schoben sich die Mach -
balance in de Region und die P io i ä en,
denen egionale und in e na ionale Ak eu-
e in Sy ien olg en. Insbesonde e wa en
die Un e s ü ze de sy ischen Opposi ion
nich meh au den S u z des Regimes
okussie ; ielmeh s ell en sie ih e na io-
nalen, wi scha lichen und siche hei s-
poli ischen In e essen in den Vo de g und.
Die USA konzen ie en sich au die Be-
kämp ung des »Islamischen S aa es« (IS);
die Tü kei such e ein zusammenhängendes
Te i o ium un e Kon olle de ku disch
dominie en Sy ian Democ a ic Fo ces (SDF)
en lang ih e Südg enze zu e hinde n und
die Rückkeh sy ische Ge lüch e e o an-
zub ingen. Is ael, das sich im Mach kamp
des Nachba landes nich posi ionie ha e,
bomba die e S ellungen und Kon ois on
I an und mi I an e bünde en Milizen, um
zu e hinde n, dass sich eindliche S ü z-
punk e in de G enz egion es se zen, Rüs-
Ein nach olgendes
SWP-Ak uell zum Fall
des Assad-Regimes be-
ass sich mi den Aus-
wi kungen de egiona-
len und in e na ionalen
Mach e schiebungen
au den poli ischen
Übe gang in Sy ien.
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ungs ab iken e ich e und Wa en an die
Hisbollah gelie e wü den.
Nachdem die A abische Liga 2011 die
Mi gliedscha Sy iens ausgese z ha e,
wu de das Land im Mai 2023 wiede in die
Regionalo ganisa ion au genommen. Dies
geschah o allem au Be eiben de Ve -
einig en A abischen Emi a e (VAE) und de
a abischen Nachba n Sy iens sowie o dem
Hin e g und eine Annähe ung zwischen
Saudi-A abien und I an.
Die Rolle ex e ne Ak eu e
beim S u z des Regimes
Ab 2023 e schob sich die egionale Mach -
balance einmal meh . Dies wa eine Folge
de Ang i e, die Hamas und ande e bewa -
ne e paläs inensische G uppie ungen am
7. Ok obe au Is ael e üb en, sowie de
is aelischen Reak ion da au . Die on Tehe-
an ange üh e »Achse des Wide s ands«
wa spä es ens sei Ok obe 2024 du ch
is aelische Mili ä ope a ionen ex em ge-
schwäch . Dies gal o allem ü I an selbs
und die libanesische Hisbollah, beide neben
Russland die Haup un e s ü ze des Assad-
Regimes. Moskaus A mee wa au den K ieg
in de Uk aine konzen ie . Dami e än-
de en sich auch die P io i ä en und Kalkü-
le de wich igs en egionalen und in e na-
ionalen Ak eu e in Sy ien, was den Rebel-
len den Weg zu Mach übe nahme ebne e.
Tü kei
Aus Sich de ü kischen Regie ung wa de
S u z on Basha al-Assad die Folge seine
Un ähigkei und seines mangelnden Wil-
lens, die Si ua ion des einge o enen Kon-
lik s, die ab 2017 in olge de As ana-Ve -
einba ungen he sch e, ü den Wiede au -
bau Sy iens zu nu zen. Anka a ha die on
de HTS ge üh e Rebelleno ensi e als
einen on Sy e n geplan en und umgese z-
en Ang i da ges ell und eine ü kische
Teilnahme da an bes i en. Doch nach
egie ungsnahen Mediens immen haben
A mee und Nach ich endiens de Tü kei
die O ensi e nich nu genau beobach e ,
sonde n o allem auch »die Sy ische Na io-
nale A mee (SNA) und die (a abischen)
S ämme di ek un e s ü z «. Schon im Ok o-
be 2024 e s ä k e die ü kische A mee
im No den des Nachba landes ih e P äsenz
und Aus üs ung in Idlib und um Aleppo,
wo sie sei 2017 p äsen wa .
Un e den an de Rebelleno ensi e be-
eilig en G uppen sind die HTS und die SNA
– die aus de F eien Sy ischen A mee (FSA)
und Teilen de »Islamischen F on « he o -
ging – besonde s eng mi de Tü kei e -
bunden. Sei 2015/16 ha die Regie ung in
Anka a di e se Ve einba ungen mi beiden
bewa ne en G uppen ge o en und diese
wei e en wickel , nachdem sich ih e P io i-
ä en in Sy ien geände ha en. Es ging ih
dabei nich meh wie u sp ünglich um den
S u z Assads. Vielmeh woll e sie in e s e
Linie e hinde n, dass un e Füh ung de
PYD/YPG (de sy ischen Schwes e o ganisa-
ion de PKK, die in de Tü kei, de EU und
den USA als e o is ische O ganisa ion ein-
ges u is ) eine ku dische Au onomie en -
s eh und es zu neuen Fluch bewegungen
in die Tü kei komm . Die SNA is in den
no dsy ischen Gebie en, die sch i weise
on 2016 bis 2019 on de Tü kei bese z
und sei he wei gehend in die ü kische
Wi scha und Ve wal ung in eg ie wu -
den, mili ä isch, inanziell und logis isch
olls ändig on Anka a abhängig. Die Bezie-
hung de Tü kei zu HTS wiede um läss
sich ehe als eine Schu zhe scha bezeich-
nen. Zwa wi d die HTS on Anka a als
e o is ische O ganisa ion einges u . Doch
übe nahm die Tü kei im Rahmen des 2018
mi Russland geschlossenen So schi-Abkom-
mens in de P o inz Idlib die Rolle eine
Schu zmach . Mi ih e mili ä ischen In e -
en ion 2020 e hinde e die Tü kei eine
Rücke obe ung Idlibs du ch das Assad-
Regime und s ä k e ih Ve häl nis zu HTS.
Ohne g ünes Lich aus Anka a wä e die
Rebelleno ensi e 2024 nich denkba ge-
wesen. Alle dings äuße e de ü kische
P äsiden E doğan dann Unbehagen übe
die Geschwindigkei des Vo ma sches. Dies
deu e da au hin, dass Anka a eine be-
g enz e Ak ion e wa e ha e. Ziel dü e
dabei gewesen sein, Assad zu Ve handlun-
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gen übe eine No malisie ung de ü kisch-
sy ischen Beziehungen und die Rückkeh
sy ische Flüch linge zu zwingen.
A abische Gol s aa en
Un e den a abischen Gol s aa en wa es
o allem Ka a , das als Junio pa ne de
Tü kei zum S u z des Assad-Regimes bei-
ug. Sei de Jah eswende 2011/12 ha en
Ka a , Saudi-A abien und die VAE zunächs
gemeinsam Rebellen in Sy ien un e s ü z .
Doch en s anden schon bald Meinungs e -
schiedenhei en, bei denen es o allem um
den Beis and ü Islamis en, Sala is en und
Jihadis en du ch Ka a (und die Tü kei) ging.
Saudi-A abien und die VAE hal en zwischen
2015 und 2017 o allem ideologisch ehe
indi e en en Rebellen im Süden des Lan-
des, wäh end sie den No den Ka a und de
Tü kei übe ließen. Als 2017/18 de Au -
s and im südlichen Sy ien zusammenb ach,
wa Saudi-A abien aus dem Spiel; die VAE
ha en sich schon o he zu ückgezogen.
Die sala is isch gep äg e Rebellen o ma-
ion Ah a al-Sham wa ü Ka a länge e
Zei de wich igs e Klien in Sy ien. Zudem
dü e Doha die jihadis ische Nus a-F on
un e s ü z haben, die aus al-Qaida he o -
gegangen wa . Es wa ein g oße E olg
ka a ische Poli ik, als Nus a-An üh e Abu
Muhammad al-Jaulani sich 2016 on al-
Qaida lossag e, au einen sy ischen Na io-
nal-Islamismus se z e und sich mi ähnlich
gesinn en G uppen e bünde e. Dami wu -
de es ü die Tü kei und Ka a iel leich e ,
die 2017 on Jaulani und seinen Ge olgs-
leu en geg ünde e HTS zu un e s ü zen.
Das Ausmaß de ka a ischen Hil e ü die
HTS zwischen 2017 und 2024 is nich oll-
s ändig bekann . Mili ä isch dü e das Gol -
emi a keine Rolle gespiel haben. Alle -
dings is da on auszugehen, dass die im
No embe 2017 on de HTS in de P o inz
Idlib eingese z e »Heils-« bzw. »Re ungs-
egie ung« und wah scheinlich auch die
HTS selbs inanzielle Hil en aus Ka a e -
hiel en. Auße dem s ell e sich de ein luss-
eiche ka a ische Fe nsehsende Al Jazee a
eindeu ig au die Sei e de HTS, die e o
mi de sy ischen Opposi ion gleichse z e.
I an
Sei Beginn des sy ischen Au s ands 2011
spiel e I an eine Schlüssel olle ü das Übe -
leben des Assad-Regimes. Tehe an in e -
enie e au dessen Sei e in den Bü ge k ieg
und e ich e e in Sy ien übe ein Jah zehn
hinweg eine um ang eiche mili ä ische
In as uk u . Dazu gehö en S ü zpunk e
an s a egischen O en, Wa endepo s und
Fab iken zu Belie e ung de Hisbollah im
Libanon sowie ein Ne zwe k lokale und
ausländische Milizen. Zugleich e scha e
sich I an poli ischen Ein luss inne halb des
sy ischen Mili ä - und Siche hei sappa a s.
Diploma isch be eilig e sich die Islamische
Republik neben Russland und de Tü kei
am As ana-P ozess.
T o z dieses in ensi en Engagemen s
konn e Tehe an den Zusammenb uch des
Regimes Ende 2024 nich e hinde n. Ein
zen ale G und da ü wa , dass I an in den
Jah en zu o seine Mili ä p äsenz in Sy ien
sch i weise e inge ha e. Dies ging zum
einen au einen Wunsch Assads zu ück, de
sich mi a abischen S aa en zu a angie en
such e, die eine Eindämmung des i anischen
Ein lusses o de en. Zum ande en wu de
Tehe an du ch e s ä k e is aelische Lu -
ang i e au i anische Ein ich ungen (und
au i an-loyale Milizen) in Sy ien gezwun-
gen, Schlüsselpe sonal nach I an zu ückzu-
e legen. Ende 2024 un e hiel die Islami-
sche Republik in Sy ien nu noch eine No -
all uppe zum Schu z ih e S ü zpunk e
und In e essen. Au den schnellen Vo -
ma sch de Rebellen wa sie nich o be ei-
e . Eine en scheidende Rolle spiel e auch
die mangelnde Kamp be ei scha de sy i-
schen A mee, olg man Aussagen i ani-
sche Kommandeu e. Wie sie e klä en,
konn e I an nich ans elle on Assads
demo alisie en und unmo i ie en T up-
pen in die Schlach ziehen.
Vo allem abe be and sich die on Tehe-
an ge üh e »Achse des Wide s ands« nach
einem Jah in ensi e mili ä ische Ausein-
ande se zungen mi Is ael in Au lösung.
Die libanesische Hisbollah, geschwäch
du ch einen e hee enden K ieg mi Is ael,
und i akische Milizen, die ame ikanische
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wie is aelische Ve gel ungsschläge ü ch e-
en, wa en nich be ei , in Sy ien zu in e -
enie en. Is aels Ang i e au i anische
Nachschub ou en, die Landübe gänge, Lu -
ko ido e und Kon ois a en, sch änk en
Tehe an zusä zlich ein – wie soga om
Obe s en Füh e Ali Khamenei ane kann
wu de. Gleichzei ig e minde e es die
Reak ionsmöglichkei en in Tehe an wei e ,
dass man do eine di ek e Eskala ion mi
Is ael be ü ch e e. Eine beispiellose is aeli-
sche Mili ä ope a ion ha e Ende Ok obe
2024 un e ande em I ans Lu abweh
eno m geschwäch und Ängs e o einem
wei e en Ang i geweck . In de Folge s ell-
e Tehe an die eigene na ionale Siche hei
übe den egionalen Ein luss und übe ließ
Assad seinem Schicksal.
Russland
Auch Russland, das sei Sep embe 2015 in
Sy ien eingeg i en und dami eine Niede -
lage Assads e hinde ha e, zeig e sich
Ende 2024 nich in de Lage, dessen He -
scha e neu abzusiche n. Dies häng da-
mi zusammen, dass die mili ä ischen
Fähigkei en des K emls in olge des K iegs
gegen die Uk aine eingesch änk sind und
seine poli ischen P io i ä ense zungen sich
e ände haben.
Ohnehin wa Moskaus Mili ä p äsenz in
Sy ien s e s beg enz . Geschä z wi d, dass
die Pe sonals ä ke des ussischen Kon in-
gen s 2024 bei und 7.500 Pe sonen lag und
es sich dabei p imä um Angehö ige on
Lu s ei k ä en, Spezialk ä en und Mili ä -
polizei handel e. Die Zahl de Boden up-
pen wa dagegen ge ing; noch wei e edu-
zie wu de sie du ch die e meh e Ve le-
gung on »Wagne «-Kämp e n in die Uk ai-
ne sei 2022 und die Ze schlagung de Söld-
ne g uppe 2023. Zudem p io isie e Russ-
land den K ieg gegen die Uk aine, was eine
Ve s ä kung on Bodenk ä en in Sy ien
en gegens and. In de Folge s ü z e sich
Moskau do au p o-i anische Milizen und
die sy ische A mee. Doch angesich s de
Rebelleno ensi e on 2024 ge ie Russ-
lands In e en ionsmodell an seine G en-
zen. Die T uppen Assads leis e en kaum
meh Wide s and ode kollabie en asch,
da un e auch das 5. Ko ps de sy ischen
A mee, das inanziell wie mili ä isch s a ke
Un e s ü zung on Moskau e ah en ha e.
Im Wei e en konzen ie e man sich au
Schadensbeg enzung. Die Lu ang i e au
Rebellens ellungen, die Russland bis dahin
ausge üh ha e, wu den am 8. Dezembe
beende . Assad und seine Familie sahen
sich ins Moskaue Exil ged äng . Da on e -
ho e sich de K eml, das Image eine e -
lässlichen Schu zmach au ech zue hal en.
Zugleich ging es Pu in da um, mi Assad
einen S ö ak o aus dem Spiel zu nehmen,
de es e schwe hä e, die ussische Sy ien-
Poli ik un e den e ände en ealpoli ischen
Rahmenbedingungen neu au zus ellen.
Regionale und in e na ionale
Folgen des Ums u zes
Mi dem S u z des Assad-Regimes haben
sich die K ä e e häl nisse in de Region –
und da übe hinaus – wei e e schoben.
Wäh end Russland und I an sowie de en
Bündnispa ne geschwäch sind, sehen
sich die Tü kei und Ka a im Au wind, sind
sie doch Ve bünde e on Sy iens neuen
Mach habe n. Auch Is ael konn e seine
s a egische Posi ion e besse n.
Russland
De Fall Assads bedeu e ü Russland meh
als nu einen Repu a ionsschaden. E un e -
minie auch einen – wenn nich den
wich igs en – G undp eile de ussischen
Poli ik gegenübe dem Nahen und Mi le en
Os en im le z en Jah zehn . Moskau ha e
sich nach Ende des Kal en K ieges wei ge-
hend aus de Region zu ückgezogen und im
Zuge des I ak-K ieges 2003 wie auch des
»A abischen F ühlings« wei e an Gewich
e lo en. Mi de mili ä ischen In e en ion
in Sy ien 2015 un e s ich Russland jedoch
seinen Ansp uch, in de Region wiede ein
Schlüsselak eu zu we den und übe seinen
Ein luss do au globale Ebene als G oß-
mach Ane kennung zu inden. Ta sächlich
gelang es dem K eml in de Folge, seine Be-

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ziehungen mi wich igen Regionalmäch en
wie de Tü kei, Is ael und den Gol mona -
chien auszubauen und so auch eine einsei-
ige Abhängigkei on I an zu e meiden.
Obe s e und unmi elba e P io i ä ha
ü Russland nun, seine Mili ä basen in
Sy ien zu behal en. Dies be i o allem
die Ma inebasis in Ta us sowie den Mili ä -
lugha en in Hmeimim. Beide sind nich
nu ü Einsä ze in Sy ien essen iell, son-
de n auch ü Russlands mili ä ische Au -
s ellung in de wei e en Region. So ga an-
ie bislang nu Ta us eine pe manen e
Ma inep äsenz des Landes im Mi elmee ,
zudem e leich e die Basis den Zugang
zum Ro en Mee . Du ch die Zu ah sbe-
sch änkungen, denen ussische K iegsschi -
e am Bospo us ü den Weg ins Schwa ze
Mee sei de Uk aine-Vollin asion un e -
liegen, haben die Repa a u - und Ve so -
gungsein ich ungen in Ta us wei e an
Gewich gewonnen. Übe den Flugha en in
Hmeimim wiede um wu den bislang die
Einsä ze ussische Solda en und Söldne in
Libyen sowie eine Vielzahl a ikanische
Lände logis isch abgewickel . Zwa ha
Moskau be ei s einen Teil seine mili ä i-
schen Aus üs ung aus Sy ien abgezogen
und un e ande em au Flughä en in Os -
libyen e leg , die un e Kon olle on
Gene al Ha a s ehen. Doch selbs wenn es
Russland gelänge, (meh ) Flugplä ze und
Hä en in Libyen ode Alge ien zu nu zen,
wä en die Nu zungs ech e und in as uk-
u ellen Kapazi ä en do besch änk e , als
es in Sy ien bislang de Fall is .
Moskau bemüh sich demen sp echend,
mi den neuen Mach habe n in Damaskus
einen Wei e be ieb de beiden Mili ä -
basen auszuhandeln, die 2017 e aglich
on Russland ü 49 Jah e geleas wu den.
Die je zige sy ische Füh ung ha zwa Russ-
lands Bedeu ung allgemein ane kann , im
Janua abe den Leasing e ag mi de
ussischen Fi ma S oy ansgaz ü den zi i-
len Teil des Ha ens Ta us gekündig . Noch
is o en, ob dies auch zu Schließung de
ussischen Mili ä basis üh ode nu de
Au ak ü wei e e Ve handlungen is , in
denen Moskau eine eduzie e mili ä ische
P äsenz als Gegenleis ung ü ussisches
En gegenkommen in ande en Poli ik elde n
zuges anden we den könn e.
Dass Russland in Sy ien mili ä isch und
poli isch geschwäch is , wi d sich auch au
seine Beziehungen mi den ande en Regio-
nalak eu en auswi ken. Dabei dü en sich
eils T ends e s ä ken, die be ei s in olge
des Ang i s au die Uk aine on 2022 ein-
gese z haben. So e lie Moskau ohne
Kon olle des sy ischen Lu aums an Be-
deu ung ü Is ael. Ab 2015 wa Is ael au
ein mili ä isches De-con lic ing mi Russ-
land angewiesen, um S ellungen I ans und
mi I an e bünde e Milizen in Sy ien an-
g ei en zu können. Dies is nun obsole ,
was eine Neuaus ich ung de is aelischen
Uk aine-Poli ik e leich e n dü e. Gleich-
zei ig wi d sich die sei de In asion de
Uk aine ohnehin in ensi ie e Koope a ion
Russlands mi I an – insbesonde e au
mili ä ischem Gebie – wohl noch e s ä -
ken. So haben Tehe an und Moskau im
Janua 2025 einen Ve ag übe eine s a e-
gische Pa ne scha un e zeichne .
Demgegenübe se z sich mi dem S u z
Assads die Neukalib ie ung de ussisch-
ü kischen Beziehungen zu Unguns en
Moskaus o . De ussische Ein luss is
nich nu in Sy ien gesch ump ; auch im
Südkaukasus ha Anka a in den e gange-
nen Jah en seine S ellung ausgewei e . Mos-
kau dü e e suchen, gemeinsame In e -
essen mi de Tü kei im Ene giebe eich und
bei de Einhegung wes liche Poli ik zu
nu zen. Ziel wä e, Anka a da ü zu gewin-
nen, dass es die Einbeziehung Russlands in
egionale Fo ma e de Kon lik bea bei ung
(ähnlich dem As ana-Fo ma ) un e s ü z .
I an
De S u z des Assad-Regimes bedeu e einen
e heblichen Rückschlag ü I ans S eben
nach Ein luss und seine s a egischen Ziele
in de Region. Be o en da on is insbe-
sonde e die on Tehe an ge üh e »Achse
des Wide s ands«. Geog aphisch wa Sy ien
ein zen ales Elemen des »Landko ido s«,
de I an übe den I ak mi de Hisbollah im
Libanon und dem Mi elmee e band. Die-
se Ko ido ha e nich zule z den Zweck,
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Wa en ans e s und logis ische Un e s ü -
zung ü die Hisbollah zu e möglichen,
de en mili ä ische Fähigkei en du ch den
jüngs en K ieg mi Is ael seh geschwäch
wu den. De Zusammenb uch diese Land-
ou e wi d es I an e heblich e schwe en,
die Hisbollah wiede au zu üs en und sein
b ei e es egionales Ne zwe k an e bünde-
en Milizen au ech zue hal en.
Das on Assad behe sch e Sy ien spiel e
auch eine maßgebliche Rolle in I ans geo-
ökonomischen Ambi ionen. Tehe an woll e
sich im Rahmen de chinesischen »Bel and
Road Ini ia i e« als wich ige Ak eu posi-
ionie en und Sy ien als Teil eine Land ou-
e nu zen, die China mi dem Mi elmee
e binde . De Ve lus Sy iens als enge
Pa ne un e g äb diese Vision. De e -
s ä k e Ein luss de Tü kei bed oh I ans
geopoli ische S ellung nich nu in de
Le an e, sonde n auch im I ak und im Süd-
kaukasus. Beso gnise egend ü Tehe an
is insbesonde e Anka as Bes eben, den so-
genann en Zangezu -Ko ido zu e ablie en
– eine T ansi ou e, die die Tü kei übe
a menisches Gebie mi Ase baidschan e -
binde . Soll e diese Ko ido gemäß den
ü kischen und ase baidschanischen Vo -
schlägen e igges ell we den, wü de e
I an umgehen und dessen di ek en Land-
zugang zu A menien kappen. Dadu ch
wü de I an wi scha lich isolie und seine
Rolle in den Handels- und T ansi ou en de
Region geschwäch .
Soll en in Sy ien jihadis ische G uppie-
ungen wie de IS wiede e s a ken, könn e
sich dies eben alls nega i au I ans egio-
nale In e essen auswi ken – nich zule z ,
weil solche Ak eu e eine Bed ohung ü
Tehe ans Ve bünde e im I ak sowie ü I an
selbs wä en. Ala mie is die Islamische
Republik zugleich du ch die zunehmende
is aelische P äsenz in Sy ien, nich nu
wegen de Bese zung wei e en sy ischen
Te i o iums, sonde n auch deshalb, weil
Is ael Kon ak e zu sy isch-ku dischen G up-
pen un e häl und mi ihnen koope ie en
könn e. In i anischen Poli ikzi keln ü ch-
e man die En s ehung eines »Da id-Ko i-
do s«, mi dem Is ael sich Zugang zum
Euph a e scha en und seinen Ein luss
s ä ken wü de, wäh end Tehe an wei e an
den Rand ged äng wä e.
Tü kei
Anka a sieh du ch den S u z des Assad-
Regimes seinen Handlungsspiel aum in
Sy ien deu lich e wei e . Sei 2020 be and
sich die Tü kei in eine diploma ischen und
mili ä ischen Pa si ua ion, o allem was
ih e Bemühungen anging, eine ku dische
Selbs e wal ung im No dos en Sy iens zu
e hinde n und die sy ischen Flüch linge in
ih He kun sland zu ückzuschicken. Zu
diesen Zwecken such e Anka a zum einen
seine Beziehungen zu Assad zu no malisie-
en, zum ande en eine Mili ä ope a ion im
No den Sy iens du chzu üh en. Mi Le z e-
e soll en die ku disch dominie en SDF
o allem aus den S äd en Tel Ri aa und
Manbij zu ückged äng we den. Alle dings
blieben beide Bes ebungen e olglos. Mi
Assad konn e kein Komp omiss e eich
we den; gleichzei ig s ießen die No malisie-
ungsbemühungen au den Wide s and
sy ische Opposi ionsg uppen. Und ohne
g ünes Lich sei ens de USA und Russlands
wa Anka a nich in de Lage, eine g öße e
Mili ä o ensi e zu s a en. Die au onome,
un e ku dische Füh ung s ehende Admi-
nis a ion im No dos en Sy iens konn e ih e
Ve wal ungss uk u en soga wei e s ä ken.
Fü die Tü kei is de S u z Assads ein
»now o ne e «-Momen , um eine on de
PYD/YPG dominie e ku dische Au onomie
zu e hinde n. Wäh end de Rebelleno en-
si e im No embe /Dezembe 2024 haben
die on de Tü kei un e s ü z en SNA-Mili-
zen die Kon olle übe Tel Ri aa und Man-
bij übe nommen. Anka a ha im Folgenden
die O ensi e de SNA mi Lu ang i en be-
glei e – mi dem Ziel, die F on linien im
No den Sy iens zu e ände n. In diesem
Zusammenhang sieh Anka a die Rückkeh
T umps ins Weiße Haus als Gelegenhei ,
um eine Abkeh Washing ons on den SDF
zu e eichen, mi denen die USA im Rah-
men ih es Kamp es gegen IS koope ie en
und denen sie bislang Schu z bie en. Ob die
Tü kei sich hie du chse zen kann, wi d o
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allem on den Rich ungsen scheidungen
de T ump-Adminis a ion abhängen.
Mi de HTS s ellen nun Ak eu e die
Übe gangs egie ung in Damaskus, die An-
ka a als eundlich und koope a i be ach-
e und zu denen die ü kische Füh ung
enge pe sönliche Kon ak e p leg . Die Tü -
kei dü e dami e heblichen Ein luss au
die wei e e En wicklung Sy iens haben. Vo
dem Hin e g und eine Neukalib ie ung
ih e außenpoli ischen P io i ä en, de
Schwächung I ans und de ungelös en
Paläs ina-F age se z die Tü kei gleichzei ig
da au , ih e Annähe ung an a abische S aa-
en o zuse zen. Bei de S abilisie ung
Sy iens ho sie dahe o allem au eine
Koope a ion mi Saudi-A abien, den VAE,
Ka a , Ägyp en, Jo danien und dem I ak,
wie Außenminis e Hakan Fidan e klä e.
A abische Gol mona chien
De Fall des Assad-Regimes ha die Mach -
balance un e den a abischen Gol s aa en
s a k e ände . Dass Ka a Jihadis en wie
die sy ische Nus a-F on un e s ü z e, wa
2017 eine de G ünde, weshalb Saudi-
A abien, die VAE, Bah ain und Ägyp en das
Emi a mi eine Land-, See- und Lu blo-
ckade beleg en. Die K ise wu de im Janua
2021 beigeleg , wobei Doha seine Poli ik
nich g undsä zlich ände e. De Kon lik
zwischen den a abischen Gol mona chien
kann also jede zei wiede au lammen.
Assads S u z und die Mach übe nahme
du ch die HTS sind ein g oße E olg ü die
ka a ische Poli ik. Sei Beginn des »A abi-
schen F ühlings« 2011 se z e Doha da au ,
dass Islamis en un e schiedliche Aus ich-
ung die K ä e de Zukun sein könn en
und Ka a du ch ein Bündnis mi ihnen an
egionalem Ein luss gewinnen wü de.
Saudi-A abien und die VAE hingegen a-
en als An üh e de Gegen e olu ion au ,
indem sie die au o i ä e Res au a ion in
Ägyp en wie Tunesien un e s ü z en und
die Islamis en ande no s auch mili ä isch
bekämp en. Besonde s komp omisslos
wa en dabei die VAE, die ab 2015 soga au
Assad se z en, um wei e e E olge de Isla-
mis en zu e hinde n. Sie wa en 2018 de
e s e a abische S aa , de die wegen des Bü -
ge k iegs gekapp en Beziehungen zu Sy ien
wiede he s ell e. Anschließend a bei e en
sie au eine Rehabili ie ung Assads in de
a abischen Wel hin. Auch wenn Abu
Dhabi es posi i sehen dü e, dass I an mi
Sy ien einen wich igen Ve bünde en e -
lie und deshalb in de Region geschwäch
is , bleib de S u z des Regimes in Damas-
kus ein schwe e Rückschlag ü die emi a-
ische Poli ik.
Auch in Saudi-A abien übe wieg eine
ambi alen e Sich au den Mach wechsel in
Sy ien, mi dem Un e schied, dass Riad
p agma ische au den Sieg de HTS blick .
Das König eich ha e die Annähe ung an
Assads Sy ien zwa mi ge agen, doch es
en schied sich e s 2023 – iel spä e als
die VAE – zu Wiede he s ellung de Be-
ziehungen und wah e meh Dis anz zu
Damaskus. Auch die saudi-a abische Füh-
ung be ü ch e , dass die Mach übe nahme
de Islamis en wei e e egionale Auswi -
kungen haben könn e. Sie is in ih em
Kamp gegen Islamis en abe wenige ideo-
logisch als Abu Dhabi. Zugleich weiß Riad
die Schwächung I ans und de Hisbollah zu
schä zen. Zule z meh en sich die Anzei-
chen, dass Saudi-A abien p agma isch mi
HTS-Sy ien zusammena bei en will.
Is ael
De Fall des Assad-Regimes ha das egiona-
le K ä e e häl nis wei e zuguns en Is aels
e schoben – auch deshalb, weil i anische
T uppen und e bünde e a ghanische
Milizen wie die Fa emiyoun-B igaden aus
Sy ien abgezogen wu den. Schon in de
Folge de Ang i e des 7. Ok obe 2023 ha e
Is ael seinen Gegne n Hamas, Hisbollah
und I an emp indliche Ve lus e zuge üg .
Di ek nach Assads S u z e klä e Is ael
das is aelisch-sy ische Wa ens ills ands-
abkommen on 1974 ü hin ällig und lei e-
e die Ope a ion »P eil on Baschan« ein.
De en Ziele wa en lau Ve eidigungsminis-
e Is ael Ka z, einen zusä zlichen Beobach-
ungspos en übe de libanesischen Bekaa-
Ebene zu e langen, in de sich eine Hoch-
bu g de Hisbollah be inde , eine wei e e
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Pu e zone gegen die Rebellen in Damaskus
einzu ich en und diese abzusch ecken so-
wie zu e hinde n, dass die Wa en des
Assad-Regimes in ih e Hände allen. Denn
ihnen sei o z ih es mode a en Au e ens
nich zu auen, gehö en sie doch ex e-
mis ischen G uppie ungen an.
In diesem Sinne übe nahm das is aeli-
sche Mili ä bis au wei e es die Kon olle
übe die en mili a isie e Zone, die 1974
gescha en wo den wa und bis da o on
de UNDOF-Mission kon ollie wu de,
ebenso den Gip el des Be ges He mon au
sy ischem S aa sgebie (beides jensei s de
be ei s 1967 bese z en und 1981 annek ie -
en sy ischen Golanhöhen). Im Folgenden
ich e e Is ael auch Checkpoin s auße halb
de UN-Pu e zone ein. Zudem nu z e es die
Gelegenhei , die e bliebenen mili ä ischen
Kapazi ä en des Assad-Regimes wei gehend
zu ze s ö en. Dazu log die is aelische Lu -
wa e übe 130 Ang i e in Sy ien – o
allem, abe keineswegs nu im Wes en und
Süden des Nachba landes. Binnen 48 S un-
den, so de A meesp eche , wu den dabei
70 bis 80 P ozen on Sy iens mili ä ischen
Kapazi ä en ze s ö . Nahezu olls ändig
e nich e wu den insbesonde e Lu ab-
weh und Rada sys eme des Landes. Dami
besei ig e Is ael auch ein Hinde nis ü wei-
e e Lu schläge gegen I an. Mi e Dezembe
2024 kündig e die Regie ung Ne anjahu zu-
dem an, die Siedlungen au den Golan-
höhen auszubauen und die is aelische Be-
ölke ung do zu e doppeln. Dies abe
dü e mi el is ig einem iedlichen Aus-
gleich mi Sy ien – unabhängig da on, we
do die Mach ausüb – im Wege s ehen.
USA
Auch ü die USA ha sich das K ä e e -
häl nis in Sy ien und de Region posi i e -
ände , s and ihnen das zusammengeb o-
chene Assad-Regime doch an agonis isch
gegenübe und wu den I an ebenso wie mi
ihm e bünde e Milizen geschwäch . Doch
bleiben die Dilemma a, die sich da aus e -
geben, dass die USA den »Islamischen S aa «
in Koope a ion mi den SDF bekämp en, die
Tü kei gegen die ku disch dominie en, mi
Washing on e bünde en SDF o geh und
Damaskus die SDF-Kämp e (einzeln) in die
neue A mee in eg ie en will. Auch beda
es eine ag ähigen Regelung ü die Kämp-
e und Angehö igen des IS, die in Ge äng-
nissen, Ha ans al en und In e nie ungs-
lage n de SDF einsi zen. In diesem Sinne
such die ame ikanische Regie ung au
einen iedlichen Ausgleich zwischen HTS
und SDF au de einen sowie zwischen SDF
und Tü kei au de ande en Sei e hinzuwi -
ken. Nachdem die T ump-Adminis a ion
alle ex e nen Un e s ü zungsleis ungen de
USA ausgese z ha e, wu de zwa ku z is-
ig eine Behel slösung ge unden, um die
Wachmannscha en in den Ha lage n on
al-Hol und al-Roj zu bezahlen. Doch wenn
solche inanziellen T ans e s daue ha ein-
ges ell we den, könn e dies ein eno mes
dis up i es Po en ial mi sich b ingen.
De kün ige Ku s de T ump-II-Regie ung
is öllig o en, und die ame ikanische Poli-
ik in Sy ien könn e sich du chaus ab up
ände n. Zu Disposi ion s ehen insbeson-
de e die US-Mili ä p äsenz im Land und die
Koope a ion mi den SDF. T ump selbs
plädie e be ei s ku z nach dem Fall des
Regimes da ü , sich nich in Sy iens in e ne
Dynamiken einzumischen. De na ionale
Siche hei sbe a e Mike Wal z sp ach sich
da ü aus, die ame ikanischen T uppen on
do abzuziehen. Außenminis e Ma co
Rubio hingegen plädie e im Janua 2025
ü ein anhal endes Engagemen in Sy ien
und eine o gese z e Un e s ü zung de
SDF. Le z lich gehe es nich nu um eine
»inklusi e T ansi ion«, sonde n auch da-
um, dass böswillige Ak eu e den Übe -
gangsp ozess nich ü ih e eigenen Ziele
nu z en. Sy ien dü e »keine Quelle des
in e na ionalen Te o ismus« we den.
D . Sinem Ada is Wissenscha le in im Cen um ü angewand e Tü keis udien (CATS). D . Mu iel Assebu g is Senio
Fellow in de Fo schungsg uppe A ika und Mi le e Os en. D . Hamid eza Azizi is Gas wissenscha le in de Fo schungs-
g uppe A ika und Mi le e Os en. D . Ma ga e e Klein is Lei e in de Fo schungsg uppe Os eu opa und Eu asien.
D . Guido S einbe g is Wissenscha le in de Fo schungsg uppe A ika und Mi le e Os en.
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ISSN (Online) 2747-5018
DOI: 10.18449/2025A06