Voig , F i z; G unwald, Jo g-Gün he
A icle
Zu wäh ungspoli ischen Si ua ion de En wicklungslände
K edi und Kapi al
P o ided in Coope a ion wi h:
Duncke & Humblo , Be lin
Sugges ed Ci a ion: Voig , F i z; G unwald, Jo g-Gün he (1978) : Zu wäh ungspoli ischen Si ua ion
de En wicklungslände , K edi und Kapi al, ISSN 0023-4591, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 11, Iss.
3, pp. 399-421,
h ps://doi.o g/10.3790/ccm.11.3.399
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Be ich e
Zu wäh ungspoli ischen Si ua ion
de En wicklungslände
Möglichkei en und G enzen de S abilisie ung
1. Einlei ung
Übe die wäh ungspoli ischen P obleme de En wicklungslände is
mi le weile seh iel gesch ieben wo den. Lau end inden Tagungen
s a , die sich diese P oblema ik zwa nähe annehmen, abe bishe noch
nich zu eine Lösung ge unden haben. De Ru nach eine Neuo dnung
de Wel wi scha und — dami eng zusammenhängend — auch de
Neuo dnung de Wel wäh ungso dnung wi d so lange nich e s ummen,
bis ein ag ähige Komp omiß zwischen den o gegensä zlichen Au as-
sungen de Indus ielände und En wicklungslände ge unden is . So s e-
hen den meh p og amma isch ausge ich e en Fo de ungen de En wick-
lungslände die ehe ma k wi scha lich o ien ie en Vo schläge de In-
dus ielände gegenübe . Ein Komp omiß soll e abe nich nu die ku z-
is igen „ ak ischen" Ziele ins Auge assen, sonde n e s ä k auch lang-
is ige „s a egische" Lösungsmöglichkei en be ücksich igen. Die ol-
genden Aus üh ungen wollen deshalb — in eine A Bes andsau nahme
— noch einmal ku z die wich igs en Möglichkei en eine S abilisie ung
sowie ih e G enzen au zeigen.
2. S uk u elle und mone ä e U sachen de gegenwä igen
Wäh ungsins abili ä in En wicklungslände n
Das g undsä zliche P oblem in e na ionale Handels- und Wi scha s-
beziehungen dokumen ie sich in den schon ch onisch zu nennenden
Zahlungsbilanzde izi en de En wicklungslände . Da jedoch eine s än-
dige Finanzie ung diese De izi e in olge eine nu beg enz e ügba en
Auss a ung mi Wäh ungs ese en nich möglich is , wi d (und wu de)
im Lau e de Zei de Zwang zu Anpassung und Wiede he s ellung des
außenwi scha lichen Gleichgewich s imme d ingende . Es is dahe
26 K edi und Kapi al 3/1978
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400 Be ich e
nu e s ändlich, wenn die be o enen Lände (nach dem Zusammen-
b uch des B e on-Woods-Sys ems) einen unk ions ähigen Ausgleichs-
mechanismus o de n, wobei sie eine Um e eilung de ealen Ressou -
cen on den Ube schußlände n zu den De izi lände n ans eben.
Fü die Ungleichgewich ssi ua ion de En wicklungslände gib es
nun eine Reihe on E klä ungsu sachen, die im olgenden nu s ich-
wo a ig au gezähl we den sollen, da in de Li e a u eingehende
Un e suchungen da übe du chge üh wu den1. Die haup sächlichs en
Bes immungs ak o en sind du ch s uk u elle und mone ä e S ö ungen
gegeben. Doch gib es neben diesen ökonomischen P oblemen ge ade in
den am meis en un e en wickel en S aa en auch soziologische und psy-
chologische Hemmnisse (Kul u , We u eile, Religion e c.), die jegliche
ma k wi scha lich o ien ie e En wicklungshil e zum Schei e n e -
u eilen. Fehlende Eigennu z und Ablehnung eines am Gewinn o ien-
ie en Wi scha ssys ems b ingen es mi sich, daß seh iele En wick-
lungslände die Ideen des Sozialismus und dami planwi scha liche
Elemen e übe nehmen.
Als wich igs e ökonomische S ö ak o en gel en im allgemeinen jedoch
die s uk u beding en U sachen de De isenbilanzungleichgewich e in
den En wicklungslände n, denn die bedeu ends en Quellen ü De isen-
einnahmen liegen ü die En wicklungslände im Außenhandel. Dagegen
we den im Du chschni nu 20 °/o de Finanzie ungsmi el ü die en -
wicklungsno wendigen Impo e du ch Wi scha shil e und P i a in es i-
ionen aus den Indus ielände n au geb ach . Die Expo s uk u is da-
bei haup sächlich au P imä p oduk e (Rohs o e) ausge ich e , de en
P eisen wicklung im allgemeinen meh ode minde s a ke Schwankun-
gen au weis . Da abe de P eis (neben de Mengenkomponen e) ü die
Höhe de Expo e löse (und dami ü die De iseneinnahmen) ausschlag-
gebend is , haben die Rohs o p eisbewegungen einen en scheidenden
Ein luß au die Liquidi ä slage des be e enden Landes, die En wick-
lung de Te ms o T ade und dami auch au den Impo de ü die
En wicklung no wendigen P oduk e.
Die Si ua ion is deswegen o so bed ohlich, weil de P oduk ionsau -
bau diese Lände o zu einsei ig is (Monokul u en). Die Komplemen-
1 Vgl. u. a. Pe e -Johann Schneide : Die Bedeu ung de in e na ionalen
Wäh ungso dnung und de o liegenden Re o m o schläge ü die En wick-
lungslände (Bochume Sch i en zu En wicklungs o schung und En wick-
lungspoli ik, Bd. 17), Tübingen - Basel 1974, S. 33 .
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Be ich e 401
ä s uk u de En wicklungslände (als Re lex de En wicklung in den
Indus ielände n) bewi k da übe hinaus eine p ozyklische Ve bindung
mi den konjunk u beding en Nach ageschwankungen in den Ve b au-
che lände n.
Die mangelnde Di e si ika ion und Einsei igkei de P oduk pale e
wi d e s ä k du ch die mangelha e Binnens uk u (Ve keh ssys em,
In as uk u e c.), die einen op imalen Au bau eines ma k wi scha -
lichen Indus ialisie ungsp ozesses e hinde . Ein „Take-o " mi den
Chancen eine ges eige en Expo ähigkei komm deswegen o nich
zus ande, da au g und de hohen Impo quo e ge ade in den En wick-
lungslände n ein einmal en s andene Kau k a impuls di ek wiede
ab ließ . Dadu ch sink die In es i ionsneigung und ein ( ü die außen-
wi scha liche S abilisie ung no wendige ) Expansionsp ozeß mi den
en sp echenden Einkommens- und Kapazi ä se ek en inde nich s a .
Ve s ä k we den diese s uk u beding en Hemmnisse eines Zah-
lungsbilanzausgleichs abe noch du ch mone ä e U sachen de De isen-
bilanzungleichgewich e. So haben Un e suchungen e geben, daß zum
Beispiel asch s eigende P eise einen hemmenden Ein luß au das Wi -
scha swachs um des Landes (und dami auch seine Expo ähigkei ) aus-
üben. Denn es e olg in ielen Fällen eine Fehllei ung de P oduk ions-
ak o en und dami eine Beein äch igung de wi scha lichen Wei e -
en wicklung. Da übe hinaus wi ken sich die mone ä en S ö ungen au
die quali a i e und quan i a i e Zusammense zung des Impo olumens
aus. Sinkende Expo ähigkei und wachsende Impo sog en sp echen
nich den ökonomischen E o de nissen zu Mobilisie ung ungenu z e
Ressou cen und de no wendigen s uk u ellen Ände ungen.
Auch is in den meis en En wicklungslände n de „Schwellenwe in-
la ionä e Fühlba kei " nich so s a k ausgep äg wie zum Beispiel in
de Bundes epublik Deu schland, und dahe wi d iel ach keine konse-
quen e S abili ä spoli ik be ieben. Dazu komm , daß o die eigen lichen
U sachen de P eiss eige ungen nich bekann sind. Denn nich alle In-
la ionsimpulse sind außenwi scha lich de e minie .
3. Zu den No wendigkei en eine P oblemlösung
Au g und de wi scha lichen In e dependenz zwischen Indus ielän-
de n und En wicklungslände n is eine Lösung de ans ehenden P oble-
me in beide sei igem In e esse. Denn beide G uppen b auchen den Ab-
26»
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402 Be ich e
sa zma k des ande en ü die jeweiligen P oduk e, wobei sich speziell
bei den En wicklungslände n Schwie igkei en in de
— Kapi albescha ung und de
— Technologiebescha ung
e geben2.
Das Ziel eine Re o m de in e na ionalen Handelsbeziehungen und
de Wel wäh ungso dnung soll e abe nich nu da in bes ehen, die En -
wicklungslände als gleichbe ech ig e Pa ne im Wel handel anzusehen
und ihnen auch ein en sp echendes Mi sp ache ech in allen F agen de
in e na ionalen Wäh ungspoli ik einzu äumen ( gl. die Fo de ungen de
„G uppe de 77", die als Gegengewich zu Zehne g uppe geg ünde
wo den is ), sonde n diese In eg a ion soll e neben den „ ein ökonomi-
schen" Aspek en auch die poli isch-gesellscha lichen In eg a ionsp o-
bleme mi be ücksich igen. Eine de Haup au gaben muß dahe in de
E a bei ung gemeinsame „Lei bilde " ü eine oll in eg ie e Wel -
wi scha bes ehen, die ih e sei s ih mone ä es Spiegelbild in eine
neugeo dne en Wel wäh ungso dnung inden soll e8.
Eine op imale Ziele eichung schei e e bishe jedoch au g und man-
gelnde Einsich . Sowohl bei den En wicklungslände n als auch bei
den Indus ielände n. Die En wicklungslände sehen zum Beispiel die
U sachen ih e a alen außenwi scha lichen Si ua ion zum einen in
dem Rückgang de Expo e löse au g und zyklische Nach age ückgän-
ge de Indus ies aa en und zum ande en in de in la ionä en Ve eu-
e ung de Impo gü e beg ünde , gegen die sie sich in beiden Fällen
nich zu Weh se zen können, da die P eiselas izi ä de Nach age nach
Rohs o en nach un en lexibel is , wäh end sie bei den Indus iep oduk-
en nach un en s a is . Zwa sind diese E ek e nich on de Hand zu
2 Zu dem P oblem des Technologie ans e s als Ins umen de En wick-
lungspoli ik und den Möglichkei en eines e besse en Einsa zes gl. Ka l W.
Menck: Technologie ans e in de Außenwi scha s- und En wicklungspoli-
ik — Eine Bes andsau nahme, in: Vie eljah esbe ich e, P obleme de En -
wicklungslände (H sg.: Fo schungsins i u de F ied ich-Ebe -S i ung),
N . 64, Juni 1976, S. 101 - 116.
5 Zu den F agen de In eg a ions heo ie gl. u.a. die Au sä ze on: He -
mann Sau e (In eg a ion in in e na ionale Gü e - und Fak o s öme — ein
Ins umen zu Übe windung ode Ve s ä kung de Un e en wicklung?) und
Hans-Jü gen Ha bo h (An o de ungen an eine e idie e In eg a ions heo ie
ü En wicklungslände ), in: Win ied on U : In eg a ion de En wicklungs-
lände in eine ins abile Wel wi scha — P obleme, Chancen, Ge ah en
(Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, N. F. Bd. 90), Be lin 1976, S. 11 . und
S. 65 .
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Be ich e 403
weisen, doch sind sie unse es E ach ens nich de alleinige G und ü die
Ins abili ä . Vielmeh soll en die En wicklungslände du ch eine lang-
is ige S uk u poli ik eine sch i weise Anpassung e eichen. Denn man
kann on ihnen e langen, daß sie sich in ih en Disposi ionen am mi el-
und lang is igen T end o ien ie en und nich allein an den ku z is igen
Konjunk u schwankungen. Eine Boomsi ua ion in den Ve b auche län-
de n mi den en sp echenden Nach ages eige ungen is nich als „No -
malsi ua ion" anzusehen. Sys embeding e Nach age ückgang soll e
nich dazu üh en,
— daß die Schuld lau end den Indus ielände n zugeschoben wi d und
— daß die En wicklungslände da au hin jedesmal nach auswä ige
Hil e u en.
Mangelnde Einsich en liegen abe auch bei den Indus ielände n o .
So wu den die En wicklungslände bishe nich als gleichbe ech ig e
Pa ne ane kann . Das zeig sich deu lich bei Impo es ik ionen, die
haup sächlich gegen P oduk e aus En wicklungslände n einge üh wu -
den (zum Beispiel zu Siche ung de Beschä igung in de Rezession, zum
Schu z de Be ölke ung aus gesundhei spoli ischen G ünden).
Eine Besei igung de Handelshemmnisse allein bei bewuß impo -
hemmenden Maßnahmen muß abe noch e gänz we den du ch die Be-
ei scha de Indus ielände , den En wicklungslände n das nö ige Ka-
pi al und die Technologie zu Ve ügung zu s ellen.
4. Die Fo de ungen de En wicklungslände
Die Möglichkei en zu eine wäh ungspoli ischen S abilisie ung de
Si ua ion de En wicklungslände können nich losgelös on de
in le z e Zei wiede e s ä k disku ie en Neuo dnung de Wel wi -
scha so dnung be ach e we den. Die Ke npunk e de Fo de ungen,
die die En wicklungslände an ein — auch nach ih en Vo s ellungen —
op imales Sys em de wel wi scha lichen A bei s eilung knüp en, las-
sen sich s ichwo a ig wie olg umsch eiben4: Die Ve besse ung de
4 Aus de um ang eichen Li e a u , die inzwischen zu dem P oblem de Neu-
ges al ung de Wel wi scha so dnung e schienen is , seien beispielha ange-
üh : Hans G. Glismann, Paulgeo g Juhl, Be nd S eche : ökonomische Impli-
ka ionen de „Neuen Wel wi scha so dnung" (Kiele Diskussionsbei äge
N . 46), Kiel 1976; Raine Jonas, Man ed Tie zel (H sg.): Die Neuo dnung
de Wel wi scha , Bonn-Bad Godesbe g 1976; Jü gen B. Dönges: P obleme
eine neuen Wel wi scha so dnung, in Win ied on U (H sg.): In eg a ion
de En wicklungslände in eine ins abile Wel wi scha , a.a.O., S. 185 - 209.
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404 Be ich e
Te ms o T ade, wobei anschließend die neuen Aus ausch ela ionen mög-
lichs es gesch ieben we den soll en, die S abilisie ung und E höhung
de Rohs o p eise du ch Rohs o abkommen, die Indexie ung de Ex-
po p eise ü P imä gü e sowie die e höh e Ve ügungsgewal übe
ausländische Di ek in es i ionen.
E gänz we den diese Fo de ungen noch du ch gewisse wäh ungspo-
li ische Vo s ellungen, wie zum Beispiel:
— wi ksame Mi sp ache ech e in de Wäh ungspoli ik, zum Beispiel E -
höhung des S imm ech s bei IWF und Wel bank, und
— wi ksame e Finanzie ungsmöglichkei en de Leis ungsbilanzde izi e,
insbesonde e
— zu besse en Kondi ionen als bishe (möglichs lange Lau zei en,
ge inge Zinsen) und
— Ablehnung wi scha spoli ische Au lagen.
Zu diesem Zweck s eben die En wicklungslände olgende Maßnah-
men an:
1. Auswei ung und Libe alisie ung de K edi azili ä en im IWF
2. Scha ung neue Fazili ä en
3. Zu eilung neue Sonde ziehungs ech e (SZR)
4. Ve knüp ung on SZR-Zu eilung und En wicklungs inanzie ung
(SZR-Link)
5. Bildung on Rohs o -Au anglage (Bu e S ocks) zu Dämp ung
de P eisausschläge um den T end
6. Ve besse e Zugang zu den na ionalen und in e na ionalen Finanz-
mä k en.
Um die P obleme speziell de am wenigs en en wickel en Lände
(„Leas De eloped Coun ies" und „Mos Se iously A ec ed Coun ies")
zu milde n, we den da übe hinaus e s ä k e Finanzie ungshil en de
sogenann en „ eichen" S aa en und besonde s güns ige Kondi ionen bei
de Ve schuldung ge o de , wobei eine g öße e Flexibili ä im Zins- und
Tilgungsplan anges eb wi d. Von besonde em In e esse sind dabei F a-
gen, die Schuldene laß, Mo a o ien, Umschuldung und Zinssub en ion
be e en. Denn nach Au assung de En wicklungslände sind die Ve -
schuldungsp obleme in ielen Fällen nu du ch äuße e Einwi kungen
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Be ich e 405
he o ge u en. Aus diesem G und o de n sie eine Ausgleichs inanzie-
ung ü die Expo e lösaus älle, die en s anden sind du ch
— In la ion
— Rezession
— Schwankungen de Wechselku se.
Jedoch, eine E üllung diese Fo de ungen is zwa eine no wendige,
abe bei wei em nich hin eichende Bedingung ü die S abilisie ung de
außenwi scha lichen Si ua ion in den En wicklungslände n. Denn diese
Maßnahmen zielen zu einem g oßen Teil nu au eine Übe b ückung de
gegenwä igen Liquidi ä sschwie igkei en ab, wobei unse es E ach ens
nu an Symp omen geheil wi d, die eigen lichen U sachen de Ins abili-
ä (mangelnde Eigens ändigkei , Komplemen ä s uk u , einsei ige P o-
duk pale e e c.) dami abe noch nich behoben sind. Ein Ausgleich de
Zahlungsbilanz allein du ch emde Hil e und lau ende K edi au nahme
e schlech e die Posi ion de En wicklungslände zunehmend (Ans ieg
des Schuldendiens es). Schuldene laß und Schenkungen sind keine geeig-
ne en Lösungsmöglichkei en, da sie
e s ens die Gebe lände o unübe windliche P obleme s ellen (innen-
poli ische Auseinande se zungen übe die Zweckmäßigkei solche Hil-
en bei eigenen ungelös en P oblemen, Ube o de ungen de Finanz-
k a e c.);
zwei ens die Nehme lände abe auch nu o übe gehend on ih en
Schwie igkei en be eien und sie da übe hinaus bei „au oma ische
Hil es ellung" on außen in ih en eigenen Ans engungen zu Besei i-
gung de Ins abili ä en e lahmen lassen.
Aus diesem G unde soll e un e schieden we den zwischen ku z is i-
gen Hil en zum Abbau de gegenwä igen De isenbilanzde izi e eine -
sei s und den meh lang is igen Hil en zum Au bau eine eigenen lei-
s ungs- und konku enz ähigen Wi scha in diesen Lände n ande e -
sei s.
Da übe hinaus muß man be ücksich igen, daß die no wendigen Hil en
im Gebe land zwangsläu ig zu Einsch änkungen üh en müssen. Denn
es kann im ganzen nich meh um e eil we den, als o handen is . Es
is da um auch in den en wickel en Lände n ein lang is ige Ums uk-
u ie ungsp ozeß e o de lich, dessen No wendigkei abe leide imme
noch nich genügend ane kann zu sein schein .
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406 Be ich e
Die lang is igen En wicklungshil en de Indus ielände müssen aus
wäh ungspoli ische Sich das Haup gewich au eine S ä kung de Ex-
po ähigkei in den En wicklungslände n legen, welches le z endlich
abe nu du ch eine gesunde Binnens uk u e eich we den kann.
Ku z is ige Wäh ungshil en soll en allein in diesem Sinne nu eine die
En wicklungspoli ik un e s ü zende Funk ion haben. Sie sind no wen-
dig,
— um momen ane Ins abili ä en im Rahmen de Zahlungsbilanz zu be-
sei igen,
— um einen unk ions ähigen Wel handel zu e möglichen und
— um den Au bau eine s abilen Wi scha im Rahmen de En wick-
lungspoli ik o zube ei en.
Die Ta sache, daß lang is ige En wicklungs- und S uk u poli ik nich
meh ohne die Rolle de in e na ionalen Wäh ungso gane denkba is ,
soll e abe nich zu dem alschen Schluß üh en, daß die Re o mbes e-
bungen des Wel wäh ungssys ems unlösba mi den P oblemen de in-
e na ionalen Wi scha s- und Handelsbeziehungen e knüp we den
könn en. Denn das Wäh ungssys em s ell nu die Rahmenbedingungen
ü einen unk ions ähigen Wel handel da . Die Au gabenschwe punk e
de jeweiligen Be eiche soll en dahe zu den da ü o gesehenen Ins i-
u ionen e lage we den. De In e na ionale Wäh ungs onds (IWF) is
nich das geeigne e Fo um de sog. „No d-Süd-Auseinande se zung".
Dies is (und bleib ) ielmeh die Au gabe de UNCTAD (als O gan de
UN), die olgende Schwe punk e behandeln soll5:
— Fö de ung des in e na ionalen Handels zu wi scha lichen En -
wicklung de En wicklungslände und
— E a bei ung on G undsä zen und Rich linien zu Lösung on han-
dels- und en wicklungspoli ischen F agen.
In diesem Sinne müssen auch die Au gaben de UNCTAD im Rahmen
de in e na ionalen S a egie ü die nächs e En wicklungsdekade ange-
sehen we den.
Die En wicklungslände o de n zu diesem Zweck zwa eine Aus-
ich ung des Wel wäh ungssys ems au ih e In e essen (was du chaus
be ech ig is ), es da hie abe nich zu eine Ve mischung de Au ga-
5 Vgl. UN-Resolu ion 1995 (XIX) om 30. Dezembe 1964, § 3.
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Be ich e 413
5.2.3. Die Ve knüp ung on SZR-Zu eilung
und En wicklungs inanzie ung (SZR-Link)
Von den En wicklungslände n wi d imme wiede die Fo de ung nach
Ve knüp ung on SZR-Zu eilung und En wicklungs inanzie ung („Link")
ges ell , wobei zwei Va ian en disku ie we den: Zum einen die di ek e
Zu eilung on SZR an die En wicklungslände und zum ande en die Ab-
e ung on SZR-Zu eilungen de Indus ielände an in e na ionale o -
izielle En wicklungsins i u ionen12. Dem Vo eil dieses „Links", insbe-
sonde e de ku z is igen Ve besse ung de Liquidi ä slage ohne Ve -
schuldung und Kapi aldiens , s ehen die Nach eile de in la ionä en Au -
blähung in Fo m on in e na ionale Liquidi ä sschöp ung gegenübe .
Da übe hinaus wü de das Ve auen in das neue Rese emedium SZR
un e g aben, die Funk ions ähigkei des Wel wäh ungssys ems e neu
in F age ges ell .
Die Ablehnung de engen Ve knüp ung on Liquidi ä sschöp ung
du ch SZR-Zu eilung und En wicklungshil e soll e jedoch nich dazu
üh en, daß die Vo eile, die du ch die zusä zliche in e na ionale Liqui-
di ä gegeben sind, ü die En wicklungshil e g undsä zlich abgelehn
we den. Vielmeh soll e man e eichen, daß die Zu eilung de SZR nich
allein anhand de Mi gliedsquo en o genommen wi d, sonde n daß die
eichen Ube schußlände ih e neuen SZR-An eile en sp echend de
zwei en Va ian e au oma isch zum Beispiel de „In e na ional De elop-
men Associa ion" (IDA) zu Ve ügung s ellen soll en. Da in diesen F a-
gen jedoch bishe zwischen En wicklungs- und Indus ielände n noch
keine Einigung e ziel we den konn e, wi d das P oblem in den in e na-
ionalen G emien wei e e ag .
5.2.4. Die Rolle des Wechselku ses
Ein wei e es P oblem lieg nun da in, daß die En wicklungslände
dem Wechselku s als Ins umen zu Ve besse ung de in e na ionalen
We bewe bs ähigkei in de Ve gangenhei (insbesonde e bis 1973) nu
ge inge Bedeu ung zugemessen haben.
12 Eine ku ze Übe sich übe die En wicklung dieses P oblemk eises inde
sich bei Y. S. Pa k: The Link be ween Special D awing Righ s and De elop-
men Finance (Essays in In e na ional Finance, No. 100), P ince on 1973. Vgl.
abe auch William R. Cline: In e na ional Mone a y Re o m and he De elop-
ing Coun ies, Washin gon D.
C.
1976, insbesonde e S. 48 .
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414 Be ich e
De Haup g und lieg da in, daß sie in ielen Fällen „gemisch e Wi -
scha ssys eme" haben, wobei wede ein e läßliche P eisbildungsp o-
zeß zugelassen, noch eine o ale Wi scha splanung du chge üh wi d.
Dahe endie en sie in ielen Fällen dazu, den Zahlungsausgleich ehe
in Fo m on Handels- und Zahlungsbilanzkon öllen als du ch Pa i ä s-
ände ungen o zunehmen. Lände , die die binnenwi scha liche Alloka-
ion de Ressou cen ohne Be ücksich igung de P eisbewegungen du ch-
üh en, o de n zwangsläu ig auch in e na ionale Kon ollen zum Schu -
ze de binnenwi scha lichen Wi scha splanung. De Vo wu , daß
ih e heimischen Konjunk u schwankungen haup sächlich du ch die Indu-
s ielände he o ge u en we den, is zwa nich on de Hand zu wei-
sen, jedoch wi d dabei in ielen Fällen e gessen, daß die Vo eile dies
in e na ionalen Handelns die Nach eile de on außen induzie en
Schwankungen zum Teil au heben.
Ein wei e e G und ü die Ablehnung de Pa i ä sände ungen wa
und is in de In la ion zu sehen. Die En wicklungslände ü ch en, daß
zum Bespiel eine Abwe ung in olge de dann s eigenden Ein uh p eise
zu noch g öße e Gelden we ung üh en wü de. Da übe hinaus könn en
diese De izi e au g und de mangelnden Liquidi ä nich inanzie we -
den. Dies wü de e neu zu Handels- und Zahlungskon ollen üh en.
De Au assung de En wicklungslände , daß ih e P obleme haup -
sächlich du ch die außenwi scha lichen Beziehungen en s anden sind,
is in diese Fo m jedoch nich zuzus immen. Vielmeh soll e de in e -
na ionale Zahlungsausgleich auch du ch' ealis ische Pa i ä en un e -
s ü z we den. Wenn die wi scha liche Ins abili ä haup sächlich du ch
Schwankungen im Handel mi den Indus ielände n beg ünde lieg ,
dann müß en konsequen e weise die ma k wi scha lich o ien ie en
und zugleich „o enen" En wicklungslände am wenigs en s abil sein,
was jedoch in eine Un e suchung on McKinnon wide leg wu de13.
William R. Cline geh in seine empi ischen Un e suchung de Auswi -
kungen de Dolla -Äbwe ungen om Dezembe 1971 und Feb ua 1973
au die sog. LDCs (leas de eloped coun ies). soga noch wei e . E
komm nämlich zu dem E gebnis, daß die Unsiche hei eines lexiblen
Wechselku ssys ems aus de Sich diese Lände du ch die E kenn nis
Vgl.. Ronald I. McKinnon: The Mone a y App oach o Exchange-Ra e
Policy in Less De eloped Coun ies, in: He be C. G ub el, Theodo e Mo gan
(H sg.): Exchange Ra e Policy in Sou heas Asia, Lexing on 1973.
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Be ich e 415
gedämp wi d, daß ein solches Sys em imme noch siche e sei, als zwa
sel ene abe da ü seh g oße Wechselku sanpassungen14.
5.2.5. Die Bildung on Rohs o -E zeuge -Ka ellen
Eine Möglichkei zu S abilisie ung de Expo e lösschwankungen se-
hen iele En wicklungslände in de Bildung eines Ka ells, nachdem
das OPEC-Ka ell de E dölp oduzen en so übe aus e olg eich wa .
Das Ziel diese Maßnahme lieg in de E höhung de De isene iöse
du ch He au se zung de Rohs o p eise.
Doch die S abili ä solche Ka elle is abhängig un e ande em on:
— de Willensbildung im Innen Ve häl nis und
— de ökonomischen Mach im Außen e häl nis.
Un e schiedliche soziale und kul u elle Gegebenhei en e schwe en je-
doch die einhei liche Willensbildung solche Wi scha s e einigungen.
Die Mach is auße dem beg enz du ch un e schiedliche P oduk ionsbe-
dingungen sowie du ch das Au e en on Außensei e n, die sich im
„Ka ellscha en" e höh e E lösmöglichkei en e sp echen. Somi is die
Lebensdaue solche Ka elle nie seh g oß. Dazu kommen olgende
P obleme, die hie nu s ichwo a ig angesp ochen we den sollen:
— Subs i u ion de Rohs o e un e einande
— Recycling bei mine alischen Rohs o en
— ohs o spa ende echnische Fo sch i bei wei e e Ve eue ung:
E sa z du ch Kuns s o e c.
— Ma k eak ion: De Wa enaus ausch e inge sich.
Da übe hinaus üh en E zeuge ka elle o zu eine Fehlalloka ion
de Ressou cen. Denn du ch die einsei ige Einkommens e eilung e-
duzie sich die Gesam wohl ah .
Aus diesem G und we den o sog. „in eg ie e E zeuge -Ve b au-
che -Ka elle" o geschlagen, wie zum Beispiel das in eg ie e Rohs o -
P og amm de UNCTAD.
14 William R. Cline: In e na ional Mone a y Re o m, a.a.O., S. 46. Zu den
e s en E ah ungen de LDCs mi de Wechselku s lexibili ä gl. u. a. Ca los
F. Diaz-Alejand o: Less De eloped Coun ies and he Pos -1971 In e na ional
Financial Sys em (Essays in In e na ional Finance, No. 108), P ince on 1975,
S. 1-15.
27 K edi und Kapi al 3/1978
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416 Be ich e
5.2.6. Me hoden zu Expo p eis-S abilisie ung
Im allgemeinen läß sich de Expo p eis s abilisie en, indem
— de P eis di ek ixie wi d und/ode
— die Angebo smenge kon ingen ie wi d.
Bei de Fixie ung de Rohs o p eise we den in einem mul ila e alen
Kon ak zwischen Expo - und Impo lände n Höchs - und Mindes -
p eise es gese z , inne halb de e die Impo lände (Expo lände ) e -
p lich e sind, die Wa en anzukau en (abzugeben). Als Beispiel läß sich
hie das In e na ionale Weizenabkommen an üh en, das bis 1971 unk-
ionie e.
Die Vo eile dieses Sys ems lassen sich wie olg umsch eiben:
— eine Rohs o lage hal ung is nich meh no wendig,
— inne halb gewisse Bandb ei en sind soga P eis eak ionen möglich.
Nach eilig dabei is jedoch, daß de „wah e" Gleichgewich sp eis nu
schwe p ognos izie we den kann:
— Lieg zum Beispiel die P eisma ge übe dem „wah en" Gleichge-
wich sp eis, dann inde ein lau ende Einkommens ans e on den
Impo - zu den Expo lände n s a .
— Lieg die P eisma ge dagegen un e dem Gleichgewich sp eis, e lei-
den die Expo lände olkswi scha liche Ve lus e.
Bei de ande en Möglichkei de Expo p eis-S abilisie ung übe die
Fixie ung de Angebo smengen lassen sich zwei Va ian en un e schei-
den:
(a)Mi Hil e on Rohs o -Au anglage n (Bu e S ocks) sollen die
Schwankungsb ei en de Rohs o p eise e minde we den. Zu die-
sem Zweck wi d ein zen ale Fonds einge ich e , de zu bes imm en
P eisen Rohs o e kau bzw. e kau .
Beispiel: In e na ionales Zinnabkommen (gül ig bis zum 30. 6. 1976).
Das Haup p oblem lieg auch hie bei de P ognose des Gleichge-
wich sp eises.
(b) Mi Hil e on Kon ingen sys emen, wie zum Beispiel beim Zucke -
und Ka eeabkommen, soll das Gesam angebo du ch mengenmäßige
Expo -ode P oduk ionsbesch änkungen de E zeuge lände quo en-
mäßig egulie we den. De Übe gang zu den einen E zeuge ka ei-
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Be ich e 417
len is hie jedoch ließend. De Un e schied lieg nu da in, daß sol-
che Ka elle das Au e en on Außensei e n e hinde n können, da-
du ch, daß sowohl die wich igs en He s elle lände als auch die
wich igs en Nach age lände be eilig sind. Zu dem P oblem de
P eisp ognose i hie jedoch zusä zlich noch das P oblem de P o-
gnose de Menge und die „geeigne e" Fes se zung de Quo en.
Insgesam muß gesag we den, daß eine Angebo s ixie ung nu be-
g enz du ch üh ba is . Denn ih e Realisie ung s öß au eine p ak i-
sche Unmöglichkei , da eine Fixie ung im Wel maßs ab du chzu üh en
is . Da übe hinaus wi d die Ma k p eisbildung auße K a gese z , was
die Ge ah on Ube schußp oduk ion ode Fehlalloka ion on Ressou -
cen he au beschwö . Mangelndes In e esse de Rohs o p oduzen en,
sich an e ände e Nach agebedingungen anzupassen, üh im wei e en
Ve lau dazu, daß die einsei ige P oduk ionss uk u wei e ge es ig
wü de, da kein In e esse meh an Di e si ika ion und Indus ialisie ung
o handen is . Die Übe schüsse können in einem „in eg ie en Ka ell"
nich zu Dumping-P eisen abgese z we den. Das üh dann zu Ve -
nich ungen ode Lage ungen („Zink-, Zinn- und Bleibe ge"). Hie du ch
en s ehen hohe olkswi scha liche Ve lus e.
Hinzu komm noch ein wei e e wich ige Gesich spunk . So sind un-
se es E ach ens Bu e S ocks auch deswegen ein un augliches Mi el zu
wel wei en Ressou cenum e eilung, da de g öß e Teil de Wel oh-
s o aus uh nämlich aus Indus ielände n komm , wie zum Beispiel
UdSSR, USA, Kanada, Süda ika. Die En wicklungslände wä en also
nich die alleinigen Nu znieße . Von diese Hil smaßnahme wü den o -
angig Lände p o i ie en, die eine Un e s ü zung nich unbeding nö ig
haben. En wicklungslände , die keine Rohs o e besi zen, we den übe -
haup benach eilig .
5.2.7. Me hoden zu Expo e lös-S abilisie ung
Ansa zpunk sind hie nich P eis ode Menge, sonde n de Gesam -
e lös eines ode meh e e En wicklungslände . Man un e scheide ol-
gende Möglichkei en:
(a) P eiskompensa ions-Abkommen:
Hie e p lich en sich die Impo lände (Expo lände ) bei einem Sin-
ken (S eigen) de Wel ma k p eise einen o he e einba en P eis
zu zahlen (nich zu übe sch ei en). Diese Abkommen können auch
27*
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418 Be ich e
asymme isch ges al e we den, wobei nu eine einsei ige Zahlungs-
e p lich ung de Impo lände e einba wi d.
(b) Kompensa o ische Finanzie ung:
Bei diese Me hode e hal en solche En wicklungslände , die on
Rohs o expo en abhängig sind, Un e s ü zungszahlungen im Falle
ge inge Expo e löse, die sie abe in Zei en e höh e E löse wiede
zu ücke s a en müssen.
Vo eile diese beiden Me hoden sind un e ande em, daß keine P eis-
ode Mengenp ognosen no wendig we den und daß de Ma k mechanis-
mus nich auße K a gese z wi d. Von Nach eil is jedoch, daß de
Ube gang zum Alimen a ionsp inzip ließend is , wobei eine Ge ah de
Übe schußp oduk ion und Fehlalloka ion de Ressou cen gegeben is ,
und das mangelnde In e esse de Rohs o p oduzen en, die einsei ige
P oduk ionss uk u zu e ände n, e s ä k wi d.
Als eine wei e e Möglichkei zu Expo e lös-S abilisie ung wi d da-
he iel ach die Indexie ung de Rohs o p eise ange üh . Bei diese
Me hode könn en die Expo p eise an die P eisen wicklung de on den
En wicklungslände n impo ie en Fe igwa en aus den Indus ielän-
de n angebunden we den. Abe auch diese Me hode läß keine daue -
ha e S abilisie ung e wa en, zumal de E olg de Indexie ung in-
olge de bes ehenden Subs i u ionsmöglichkei en bei den meis en Roh-
s o en in F age ges ell is .
6. Ausblick
Insgesam gesehen muß man zu dem Schluß kommen, daß eine Lö-
sung des wäh ungspoli ischen Dilemmas de En wicklungslände —
o z de ielen ü die ku z is ige S abilisie ung de Liquidi ä seng-
pässe o gesehenen Möglichkei en — solange nu an Symp omen heil ,
solange nich eine olls ändige In eg a ion de ch onischen De izi län-
de in den gesam en Wel wi scha sk eislau gelungen is . Aus diesem
G und wi d es auch in Zukun meh ode wenige s a ke Wäh ungs-
u bulenzen geben, wobei ein in e na ionale Konsens hie nu e eich
we den kann, wenn die In e essenlage de einzelnen Lände g uppen,
die gegenwä ig zum Teil seh s a k di e gie en, o abe auch nu un-
zu eichend a ikulie sind, aneinande angenähe we den. Die P o-
blemlösungen we den unse es E ach ens dadu ch e schwe , daß neben
de „ echnischen und ökonomischen Ope a ionali ä " auch die „poli ische
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Be ich e 419
Akzep anz" eine en sp echende Be ücksich igung e ah en muß. Ge ade
hie dü e abe eines de Haup hinde nisse bei de Du chse zung on
kün igen Re o mbes ebungen liegen.
F i z Voig und Jo g-Gün he G unwald, Bonn
Zusammen assung
Zu wäh ungspoli ischen Si ua ion de En wicklungslände
Möglichkei en und G enzen de S abilisie ung
Das wäh ungspoli ische P oblem de En wicklungslände bes eh in den
schon ch onisch zu nennenden Zahlungsbilanzde izi en. Ih e haup sächlichs en
Bes immungs ak o en sind sowohl s uk u elle A (z. B. Monokul u en,
Komplemen ä s uk u , mangelha e In as uk u ) als auch mone ä e A
(z. B. in la ionä e En wicklung).
Au g und de nu beg enz e ügba en Auss a ung mi Wäh ungs ese en
wi d ein Zwang zu Anpassung und Wiede he s ellung des außenwi scha -
lichen Gleichgewich s imme d ingende . Dabei muß man g undsä zlich un e -
scheiden zwischen:
— S abilisie ungsmöglichkei en au länge e Sich , wie z. B. Technologie ans-
e in die En wicklungslände , S ä kung de Expo ähigkei du ch Ve -
besse ung de In as uk u , Scha ung on „Ve auen", das den p i a en
In es o en e laub , Kapi al einzu üh en und Gewinne im Lande zu e-
in es ie en, e c., und
— S abilisie ungsmöglichkei en au kü ze e Sich , die allein zu Übe b ük-
kung momen ane Zahlungsbilanzschwie igkei en geeigne sind und dahe
einen lang is ig o ien ie en Ums uk u ie ungsp ozeß in den En wick-
lungslände n (abe auch in den Indus ielände n) nich e se zen dü en.
Hie zu zählen insbesonde e die K edi möglichkei en des IWF, die Zu ei-
lungen on Sonde ziehungs ech en (sowie ih e Ve bindung — „link" — mi
de En wicklungshil e), die Rolle des Wechselku ses, die Bildung on
Rohs o -E zeuge -Ka ellen und schließlich die Me hoden, die zu Expo -
p eis» und Expo e lös-S abilisie ung o geschlagen we den.
De Be ich komm zu dem Schluß, daß in de in e na ionalen Wäh ungs-
poli ik — o z de ielen ü die ku z is ige Übe b ückung de Liquidi ä s-
engpässe o gesehenen Möglichkei en — solange nu an Symp omen geheil
wi d, solange nich eine olls ändige In eg a ion de ch onischen De izi lände
in den gesam en Wi scha sk eislau gelungen is . P oblemlösungen schei e n
gegenwä ig imme noch an de „ echnischen und ökonomischen Ope a ionali-
ä " sowie an de „poli ischen Akzep anz" de o geschlagenen Re o mbes e-
bungen. Dahe wi d es auch noch in de Zukun meh ode wenige s a ke
wäh ungspoli ische Tu bulenzen geben.
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420 Be ich e
Summa y
On he Mone a y Si ua ion o he De eloping Coun ies
Possibili ies and limi s o S abiliza ion
The mone a y p oblem o he de eloping coun ies lies in he now al eady
ch onic balance-o -paymen s de ici s. Thei chie de e minan s a e o bo h
a s uc u al na u e (e. g. monocul u es, complemen a y s uc u es, inadequa e
in as uc u e) and a mone a y na u e (e. g. in la iona y end).
On accoun o he only limi ed a ailable s ock o cu ency ese es, he need
o adjus and es o e o eign ade equilib ium is becoming e e mo e u gen .
In his connec ion, a undamen al dis inc ion mus be d awn be ween:
— long- ange possibili ies o s abiliza ion, e. g. ans e o echnology o
de eloping coun ies, s eng hening o hei expo capaci y o imp o e he
in as uc u e, gene a ion o " us " ha pe mi s p i a e in es o s o
impo capi al and e-in es p o i s in he coun y, e c., and
— sho - ange possibili ies o s abiliza ion, which a e sui able only o b idg-
ing momen a y balance-o -paymen s di icul ies and he e o e mus no
eplace a long- ange es uc u iza ion p ocess in he de eloping coun ies
(bu also in he indus ial coun ies). These possibili ies include in pa i-
cula he c edi acili ies o he IMF, he alloca ion o special d awing
igh s (and hei link wi h de elopmen aid), he ole o he exchange a e,
he o ma ion o aw ma e ial p oduce s ca els and, las ly, he me hods
p oposed o expo p ice and expo ea nings s abiliza ion.
The epo eaches he conclusion ha in in e na ional mone a y policy
— despi e he many possibili ies a ailable o sho - e m emedying o
liquidi y bo lenecks — only symp oms will be ea ed as long as coun ies
wi h ch onic de ici s ha e no been comple ely in eg a ed in o he o e all
economic p ocess. A p esen , solu ions a e s ill o en us a ed by " echnical
and economic ope a ionali y" and "poli ical accep ance" o he p oposed e-
o m e o s. Hence, he e will con inue o be mo e o less s ong mone a y
u bulence in he u u e, oo.
Résumé
De la si ua ion de la poli ique moné ai e des pays en oie de dé eloppemen
Possibili és e limi es de la s abilisa ion
Le p oblème de la poli ique moné ai e des pays en oie de dé eloppemen
éside dans les dé ici s déjà ch oniques de leu s balances des paiemen s. Leu s
ac eu s de dé e mina ion son an d'o d e s uc u el (ex: monocul u es, s uc-
u e complémen ai e, in as uc u e dé icien e) que moné ai e (ex: é olu ion
in la ionnis e).
Comme les ése es moné ai es disponibles son limi ées, il es de plus en
plus u gen d'ajus e e de é abli l'équilib e des échanges ex é ieu s. A ce
e e , l'on dis ingue a ondamen alemen en e:
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Be ich e 421
— les possibili és de s abilisa ion à long e me, comme pa exemple le ans-
e de echnologie dans les pays en oie de dé eloppemen , la consolida ion
des capaci és d'expo a ion pa l'amélio a ion de l'in as uc u e, le é-
ablissemen de la "con iance" en ue d'inci e les in es isseu s p i és à
appo e des capi aux e à éin es i su place les béné ices, e c , e
— les possibili és de s abilisa ion à cou e me, qui ne son p op es qu'à la
solu ion de di icul és momen anées des balances de paiemen s e qui ne
peu en donc emplace dans les pays en oie de dé eloppemen (mais
aussi dans les pays indus ialisés) un p ocessus de es uc u a ion o ien é
su le long e me. E l'on ange ici en pa iculie les lignes de c édi du
FMI, les a ibu ions de d oi s de i age spéciaux, (ainsi que leu liaison
— "link" — à l'aide au dé eloppemen ), le ôle du aux de change, la con-
s i u ion de ca els de p oduc eu s de ma iè es p emiè es e en in les
mé hodes p oposées pou s abilise les p ix e les e enus des expo a-
ions.
Le appo conclu que dans la poli ique moné ai e in e na ionale — malg é
les nomb eux moyens de anchissemen à cou e me des impasses de liqui-
di és — on ne s'a aque qu'à des symp ômes aussi long emps qu'on n'au a
pas éalisé une in ég a ion complè e des pays à dé ici s ch oniques dans le
ci cui économique géné al. Les solu ions aux p oblèmes se heu en enco e
oujou s à l'"opé a ionali é echnique e économique" ainsi qu'à l'"accep abili é
poli ique" des é o mes p oposées. L'on peu pa conséquen s'a end e enco e
pou l'a eni à de plus ou moins puissan es u bulences moné ai es.
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