scieee Science in your language
[de] (orig)

Die Gewinnung von Einzellerprotein unter Verwendung von Knallgasbakterien

Abstract

Unter den diversen Gruppen von Mikroorganismen, die für die Gewinnung von Einzellerprotein (EZP) eingesetzt werden könnten, nehmen die Gruppe der aeroben wasserstoff-verwertenden Mikroorganismen eine Sonderstellung ein. Im Vergleich zu den meisten anderen Mikroorganismen, die durch chemoorganotrophes Wachstum der EZP-Gewinnung dienen, sind die wasserstoff-verwertenden Organismen durch die Fähigkeit chemolitotroph zu wachsen gekennzeichnet. Die "Knallgasbakterien" können molekularen Wasserstoff oxydieren, Sauerstoff als Elektron-Akzeptor verwenden, und die im Stoffwechsel gewonnene Energie bzw. Reduktionskraft ausnutzen, um CO» zu reduzieren und in Form von Zellmaterial festzulegen. Die Fähigkeit, molekularen Wasserstoff zu aktivieren, ist innerhalb mehrerer taxonomischer Gruppen von Mikroorganismen anzutreffen. Dies gilt z.B. für gewisse phototrophe Organismen, Clostridium aceticum, Micrococcus denitrificans, Mycobakterien, Corynebakterien und einige Actinomyceten z.B. Nocadia species. Die relätiv niedrigen Wachstumsraten vieler dieser Organismen schließen meistens eine praktische Anwendung für Zwecke der Einzellerprotein-Gewinnung jedoch aus.

Read accessible full text

Die Gewinnung von Einzellerprotein unter Verwendung von Knallgasbakterien

Author: Lafferty, R. M.,Moser, A.,Steiner, W.
Year: 2020
Source: https://repository.helmholtz-hzi.de/bitstream/10033/622472/1/Lafferty_GewinnungEinzellerprotein_87.pdf
Die
Gewinnung
on
Einzelle p o ein
un e
Ve wendung
on
Knallgasbak e ien
R.M.La e y,
A.Mose ,
W.S eine
Ins i u
ü
Biochemische
Technologie
und
Lebensmi elchemie
Technische
Hochschule
G az
/
Ös e eich
Cha ak e isie ung
de
Knallgasbak e ien
Un e
den
di e sen
G uppen
on
Mik oo ganismen,
die
ü
die
Gewinnung
on
Einzelle p o ein
(EZP)
eingese z
we den
könn en,
nehmen
die
G uppe
de
ae oben
wasse s o - e we enden
Mik oo ganismen
eine
Sonde s ellung
ein.
Im
Ve gleich
zu
den
meis en
ande en
Mik oo ganismen,
die
du ch
chemoo ga-
no ophes
Wachs um
de
EZP-Gewinnung
dienen,
sind
die
wasse s o - e we -
enden
O ganismen
du ch
die
Fähigkei
chemoli o oph
zu
wachsen
gekenn-
zeichne .
Die
"Knallgasbak e ien"
können
molekula en
Wasse s o
oxydie en,
Saue s o
als
Elek on-Akzep o
e wenden,
und
die
im
S o wechsel
gewon-
nene
Ene gie
bzw.
Reduk ionsk a
ausnu zen,
um
CO»
zu
eduzie en
und
in
Fo m
on
Zellma e ial
es zulegen.
Die
Fähigkei ,
molekula enWasse s o
zu
ak i ie en,
is
inne halb
meh e e
axonomische
G uppen
on
Mik oo ga-
nismen
anzu e en.
Dies
gil
z.B.
ü
gewisse
pho o ophe
O ganismen,
Clos idium
ace icum,
Mic ococcus
deni i icans,
Mycobak e ien,
Co ynebak-
e ien
und
einige
Ac inomyce en
z.B.
Nocadia
species.
Die
elä i
nied i-
gen
Wachs ums a en
iele
diese
O ganismen
schließen
meis ens
eine
p ak-
ische
Anwendung
ü
Zweckede
Einzelle p o ein-Gewinnung
jedoch
aus.
Diejenigen
ae oben
wasse s o - e we enden
Mik oo ganismen,
die
ambes en
ü
die
EZP-P oduk ion
geeigne
sind,
gehö en
en wede
zu
Ga ung
Hyd oge
nomonas
ode
Alcaligenes
(1).
Diese
"Knallgasbak e ien"
sind
akul a i
chemoli ho ophe
O ganismen.
Chemoo gano ophes
Wachs um
kann
abe
auch
mi
meh e en
o ganischen
Subs a en
e olgen.
We den
chemoo gano oph
wach-
sende
Knallgasbak e ien
mi
z.B.
F uc ose,
Ace a
ode
Glu ama
als
Sub-
s a
in
eine
Wasse s o a mosphä e
geb ach ,
so
wi d
die
Ve we ung
die-
se
o ganischen
Subs a e
du ch
einen
Regula ionsp ozeß
(2)
un e bunden.
Diese
"Wasse s o -E ek "
is
scheinba
das
E gebnis
eine
Ka aboli -
Rep ession.
P oblema ik
de
Subs a e so gung
bei
chemoli ho oph
wachsenden
Knall-
gasbak e ien
Chemoli ho ophes
Wachs um
e olg
un e
eine
A mosphä e
on
Hp,
0),und
C0,
in
einem
ein achen
Mine almedium
mi
olgende
Zusammense zung
:
NHC]
...
1.0
g,
NagHPOg.12
HO
...
9.0
g,
K
HoPOg...
1.5
9,
MgSQq-7,H90)...,0.2.g5
FeNH,-Ci a
0.008:
9,
CaCL2.Hz0
0.0109,
NaHCOz3
...
0.5
g,
Spu enelemen e,
aqua
des .
...
ad
1000
1.
Die
O ganismen
sind
mesophil,
d.h.
op imales
Wachs um
inde
zwischen
280
und
35
0
s a ;
das
pH-Op imum
lieg
zwischen
6,8
und
7,2.
Das
mögliche
Spek um
de
e we ba en
S icks o quellen
um aß
Ammoniak,
Ammonsalze,
Ni a
und
Ha ns o .
Sowohl
die
Zusammense zung
de
Gasa mosphä e,
insbe-
sonde e
das
Ve häl nis
Ho
:
02,
als
auch
die
ela i en
Ein ags a en
die-
se
beiden
Gase
im
e wende en
Bio eak o
können
die
Wachs ums a en
und
auch
die
Anhäu ung
on
in azelluld en
Speiche s o en
wie
Poly-B-hyd oxy-
bu e säu e
im
Fall
on
wild- yp-Zellen
de
Ga ung
Hyd ogenomonas
s a k
beein lussen.
Molekula e
Wasse s o
wi d
du ch
zwei
in azellulä e
Enzym-
sys eme
ak i ie
-
eine
memb angebundene
Hyd ogenase
und
eine
1ösliche
Hyd ogenase.
Scheinba
bewi k
das
pa ikelgebundene
Sys em
Wasse s o -
88
R.M.
La e y,
A.
Mose
und
W.
S eine
oxyda ion
mi
Hil e
eine
olls ändigen
A mungske e,
wäh end
die
lösliche
Hyd ogenase,
auch
"Hyd ogen-Dehyd ogenase"
genann ,
lediglich
die
Reduk-
ion
on
NAD
du ch
Wasse s o
ka alysie
(3).
Das
eduzie e
NAD
is
wah scheinlich
ü
das
Funk ionie en
des
eduk i en
Pen ose-Phospha -Zyk-
lus,
in
dem
C02
inko po ie
wi d,
no wendig.
Fig.1
s ell
in
schema i-
sche
Fo m
das
chemoli ho ophe
Wachs um
de
Knallgasbak e ien
da .
0,
Elek onen-
a
a
nenese
anspo sys em
?
H20
TP
m e
ADP+P,
A
Hy,
py
c ogep-
Dehyd ogenase
eduk i e
Pen osephospha -
NAD
NADH,
|
zyk us
co,
(CH,0)
Zellma e ial
Fig.1.
Chemoli ho ophe
S o wechsel
de
Knallgasbak e ien
Bilanzmäßig
kann
man
olgende
B u ogleichung
ü
das
chemoli ho ophe
Wachs um
on
Knallgasbak e ien
au s ellen
:
6H,
+
202
+
10
—
—>
(CH20)
+
5
H20.
Diese
s oichiome ischen
Ve häl nisse
können
jedoch
eine
gewisse
Va ia ion
au zeigen.
In
Ve suchen
mi
Hyd ogenomonas
eu opha
in
Kul u en
im
Tu bidos a
wu den
C02
:
O09
:
Hp
Au nahme a en
on
1
:
1,2
:
4,5
bis
1
:
1,9
:
6,6
gemessen
(4).
Neue e
E gebnisse
mi
Hyd ogenomonas
eu opha
S amm
H
16
(Alcaligenes
eu ophus)
zeig en
jedoch,
daß
4
Mol
H
sowohl
ü
die
ene gielie e nde
Knallgas eak ion,
als
auch
ü
die
Reduk-
ion
on
1
Mol
COg
zu
Zellsubs anz
un e
den
angegebenen
Bedingungen
aus-
eichen
(5).
Auch
iihe
wu den
on
eine
ande en
A bei sg uppe
mi
dem
O ganismus
Hyd ogenomonas
uhlandii
ähnliche
E gebnisse
d.h.
ein
Ve häl -
nis
on
1:
1:4
ü
CO2
:
09
:
Ho
-
Au nahms a en
gemessen
(6).
Die
Ve so gung
de
chemoli ho oph
wachsenden
Kul u
on
Knallgasbak e ien
mi
den
d ei
gas d migen
Subs a en
Ho,
02
und
CO»
s ell
höhe e
Ansp üche
hinsich lich
Gas ans e a en
an
den
Bio eak o
aie
im
gewöhnlichen
Falle
bei
de
Züch ung
on
ae oben
Mik oo ganismen,
wobei
lediglich
die
Saue -
s o ein agsgeschwindigkei
beg enzend
au
das
Wachs um
de
Zellen
wi ken
könn e.
Im
Falle
de
Begasung
mi
Ha,
O2
und
CO2
kann
die
CO,-Ve so gung
de
Zellen
wegen
de
hohen
Löslichkei
Giaces
Gases
als
öllig
aus eichend
be ach e
we den.
Dagegen
können
die
Konzen a ionen
on
gelös en
Hy
und
0,
in
de
Näh lösung
die
beg enzenden
Fak o en
ü
das
Wachs um
de
Knall-
gasbak e ien
sein.
Die
Ve so gung
de
Knallgasbak e ien
mi
Ho
und
0,
in
eine
Fe men e anlage
d.h.
mi
eine
explosi en
Gasmischung
e u sach
&inige
echnische
P oblene.
Die
Besei igung
de
möglichen
Ge ah enquellen
läß sich
jedoch
du ch
Ein-
hal en
de
no malen
Vo sch i en
ü
das
A bei en
mi
explosi en
Gasen
e -
eichen.
Fü
kleine e
Labo e suche
bzw.
ü die
Anzuch
on
Fe men e -Vo -
kul u en
on
Knallgasbak e ien
können
spezielle
Schü elkolben
mi
Schi-
kanen
e wende
we den.
Die
Begasung
de
Kul u en
e olg
mi els
eines
Gas ese oi s,
das
un e
einem
ge ingen
hyd os a ischen
D uck
s eh .
Einzelle p o ein
du ch
Knallgasbak e ien
89
Das
Animp en
on
Labo e men e n
e olg
in
de
üblichen
Weise
mi
An-
s eckkanüle.
Da
Knallgasbak e ien
-
EZP
bei
Tie ü e ungs e suchen
ein-
gese z
wi d,
soll e
die
Ve wendung
on
An ischaummi eln
im
Fe men e
e mieden
we den.
Beding
du ch
die
An o de ung
eines
e ek i en
Gas ans-
po s,
um
möglichs
hohe
Wachs ums a en
zu
e eichen,
en s eh
das
P oblem
de
Schaumbildung
als
Folge
eine in ensi en
Mischung
auch
mi
einem
ein-
achen
Mine almedium
wegen
Ausscheidung
bzw.
Bildung
on
Kapselsubs anzen.
Ein
mechanisches
Schaumbekämp ungssys em
is
also
e o de lich.
Die
bis-
he ige
E ah ung
ha
gezeig ,
daß
en wede
ein
Umlau ,
bzw.
ein
Umwu -
Mischsys em
im
Klein e men e
(Fig.2)
diese
An o de ungen
e üll .
De
Fe -
men e
wi d
mi
Meßsonden
ü
02,
CO2,
pH
und
Redox-Messungen
ausges a e .
Die
Regelung
de
Gas e so gung
de
Knallgasbak e ien-Kul u
im
Klein e -
men e
mi den
d ei
Gasen
Hn,
O0»
und
CO,
kann
en wede
mi els
Du ch luß-
messe
mi
Rücki epenz eg e
ode
mi els
Gaspumpen
(Fa.
Wös ho /Bochum),
die
kon inuie lich
a iable
Gas ö de a en
e lauben,
e olgen.
—
Cg
,0g,Hg
=
H
SRI
—o,
CAR»
u
=x
An ieb
A
—<)—H,
EG,
@
Näh lösungs-
(4)
ä
pumpe
>
4)—co,
Gaspumpen
Fig.2.
Schema
de
kon inuie lichen
Ziich ung
on
Knallgasbak e ien
im
Fe -
men e .
Au s ellen
de
Modellgleichungen
ü
die
Mak okine ik
Basie end
au
den
bishe igen
E gebnissen
wu de
de
Ve such
un e nommen,
ein
mak okine isches
Modell
des
chemoli ho ophen
Wachs ums
on
Knallgasbak e-
ien
au zus ellen.
Ein
Zweck
solche
Modellbildung
is
es,
geziel e
Expe i-
men e
du chzu üh en,
welche
es
e möglichen,
die
p ozeßbes immenden
G ößen,
die
Modellpa ame e
zu
messen.
Dami
soll e
dann
auch
eine
Ve besse ung
des
Modelles
o genommen
we den
können,
um
die
P oduk i i ä
sowie
das
Ve -
hal en
des
P ozesses
o auszube echnen.
Die
Modellgleichungen
ü
kon inuie liche
Züch ungen
beziehen
sich
au die
Konzen a ionsände ung
on
Zellmasse
X
in
Abhängigkei
de
d ei
gas o migen
Subs a e
Hp,
02,
COo
(H,
0,
C)
und
eines
möglichen
limi ie enden
Subs a-
es
in
de
Flüssigkei
S.
Dieses
limi ie ende
Subs a
S
konn e
en wede
90
R.M.
La e y,
A.
Mose
und
W.
S eine
Magnesium-,
Eisen-
ode
die
S icks o quelle
sein.
Mi
Hil e
de
Monod-
Beziehung
wu den
olgende
Modellgleichungen
ii
diese
Mul isubs a kine-
ik
au ges ell
:
y
n
len
|
A
ES
N
1)
ae
FR
KO
1+O/K,
Kec
KeS
2)
an
-
Be
“pX
+
ka-(H-
H)
+D-(H,-
H)
3)
$0.
“x
+ calO-
Q)
+D-(Q,-
0)
4)
ee.
=
ye
+alC-
ale
+D-C,-C)
5)
$$--+
ux
.pis-s)
sx
In
de
Gleichung
(1)
bedeu en
die
K-We e
(Ky,
Kg»Kes
Ks)
die
Monod-Kon-
s an en
ü die
e schiedenen
Subs a e
und
Jm
die
maximale
ela i e
Wachs-
umsgeschwindigkei .
In
diese
Gleichung
wu de
de
be ei s
bekann e
E ek
de
Saue s o inhibi ion
im
Falle
de
Knallgasbak e ien
du ch
den
Te m
Ky
be ücksich ig .
Wei e s
wu den
die
Massen anspo e,
welche
beim
kon inu
-
ie lichen
Sys em
du ch
Zu-
und
Ab luß
he o ge u en
we den,
du ch
einen
Te mde
Ve dünnungsgeschwindigkei
D
in
die
Gleichungen
einbezogen.
In
den
Gleichungen
2-4
wu den
ü
die
gas ö migen
Subs a e
die
T anspo o -
gänge
du ch
die
S o anspo koe izien en
(ky
He
ky
Q>
k
c)
besch ieben.
Zusä zlich
is
beim
CO,-T anspo
in
Gleichung
4
p inzipiell
auch
de
Vo -
gang
de
chemischen
Reak ion
mi
eine
Geschwindigkei skons an e
ky,
eine
Reak ionso dnung
n
und
einem
Di usionskoe izien en
D
in
Be ach
zu
zie-
hen,
wodu ch
de
Te m
des
S o anspo es
en sp echend
zu
e wei e n
is .
Fu
die
Ande ungsgeschwindigkei
de
Subs a e
wu den
E agskons an en
(Yx,H>
Yx,0>
Yx,c>
Yx,s)
he angezogen,
welche
die
Rela ion
zu
ela i en
Wachs umsgeschwindigke
Y
he s ellen.
Säm liche
Modellpa ame e ,
die
in
den
Modellgleichungen
o kommen,
sind
nun
expe imen ell
in
eine Se ie
on
Ve suchen
bes immba ,
wenn
die
Vo -
ausse zungen
hinsich lich
S o anspo
e üll
sind.
Diese
be e en
ne-
ben
dem
Misch e hal en
des
Fe men e s
o
allem
die
Ein agsgeschwindig-
kei
on
Wasse s o
und
Saue s o .
In
allen
bishe
bekann en
A bei en
wa en
diese
T anspo e
limi ie end,
so
daß
eine
lange
linea e
s a
expo-
nen ielle
Wachs umsphase
au a .
Dahe wa en
die
kine ischen
Pa ame e
e älsch .
Um
nun
die
Ein agsgeschwindigkei
on
Wasse s o
und
Saue -
s o
zu
e besse n,
s ehen
die
bekann en
d ei
Möglichkei en
zu
Ve ügung:
l.
E höhen
des
Konzen a ionsg adien en
(c¥
-
c_)
du ch
z.B.
:Anwenden
höhe-
e
D ücke.
2.
Ve g öße n
de
spezi ischen
Aus auschobe läche
a
du ch
z.
B.:
Ve kleine n
de
Blaseng öße.
3.
Ve g öße n
des
S o anspo koe izi-
en en
k,
du ch
Ve besse n
de
Tu bulenz
in
de
Phaseng enz läche.
Als
Schluß olge ung
diese
Übe legungen
soll e
ein
Fe men e
eingese z
we den,
de
diese
Vo ausse zungen
hinsich lich
S o anspo
und
Misch-
e hal en
ha
und
de
en sp echend
de
Mak okine ik
eine
Ve weilzei
au -
weis ,
so
daß
ein
op imale
Umsa z
gewäh leis e
is .
Falls
alle
Subs a e
im
Übe schuß
d.h.
übe
dem
We
de
k i ischen
Konzen a ionen
angebo en
we den,
soll e
zu
e wa en
sein,
daß
ein
Fe men e
mi
Mischung
und
Rüh -
nn
esesesi‘“‘“ai‘“<i<i<i<i<i<i‘<i‘i‘i‘i‘i
Einzelle p o ein
du ch
Knallgasbak e ien
91
kesselcha ak e is ik
den
bes en
Umsa z
e gib .
Aus
wi scha lichen
Übe -
legungen
he aus
dü e
wei e s
zu
emp ehlen
sein,
die
Gase
in
einem
ge-
schlossenen
Gask eislau
(d.h.
Regelung
des
Zu lusses
nach
dem
Pa ial-
d uck
des
Gases
im
K eislau )
zu
üh en.
Um
das
P oblem
des
S o ans-
po es,
dem
bei
Mul isubs a bedingungen
eine
besonde e
Bedeu ung
zukomm ,
und
de
Explosionsge ah
im
Falle
de
Knallgasbak e ien
zu
lösen,
is
es
no wendig,
neue
A en
on
Fe men e anlagen
einzuse zen.
Ein
Bio eak o ,de
sowohl
einen
e besse en
S o anspo ,
als
auch
die
Möglichkei
de
An-
wendung
eines
geschlossenen
Gask eislau es
e möglichen
könn e,
is
das
"Tauchs ahl-Begasungssys em"
(Fa.
Vogelbusch/Wien).
Bei
diesemSys em
(Fig.3)
wä e
das
P oblem
de
Explosionsge ah
du ch
die
Abwesenhei
eines
mechanischen
Rüh sys emes
besonde s
gu
gelös .
Zudem
is
die
inhä en e
Schaum e nich ung
in
diesem
Mischsys em
besonde s
e ek i ,
so
daß
wede
die
Zugabe
on
chemischen
An ischaummi eln,
noch
eine
zusä zliche
mecha-
nische
Schaumze s ö ungsein ich ung
e o de lich
wä en.
619.3.
Vogelbusch-IZ-Tauchs ahl-
Begasungssys em.
Biologische
Bewe ung
on
Knallgasbak e ien
-
EZP
Sowohl
das
o handene
Spek um
de
essen iellen
Aminosäu en
(Tab.1),
als
auch
die
E gebnisse
de
E näh ungs e suche
bei
Tie en
zeigen,
daß
Knall-
gasbak e ien
en wede
ü die
di ek e
Tie e näh ung
ode
ü
Ge eidean-
eiche ungszwecke
geeigne
sind
(7).
Aminosäu e
-
Zusammense zung
n.
Calloway
u.
Kuma
(1969)
Aminosäu e
Hyd ogenomonas
eu opha
Casein
(g/16
g
N)
(g/16_g
N)
Th eonin
4.52
4,30
Me hionin
2,69
3,10
Lysin
8,61
8,06
Isoleucin
4,58
6,59
Ty osin
35,26
5,86
A ginin
8,00
4.10
Alanin
8.80
3.38
Aspa aginsäu e
9,57
7,44

92
R.M.
La e y,
A.
Mose
und
W.
S eine
Biologische
Ve we ba kei
in
Tie e suchen
n.
Calloway
u,
Kuma
(1969)
P o einquelle
N-Ve we ung
%
Biologische
We
%
Casein
93
77
Hyd ogenomonas
eu opha
94
77
Tab.1.
Aminosäu e-Zusammense zung
und
Biologische
Ve we ba kei
on
Knallgasbak e ien-Einzelle p o ein.
Das
Lysin-Gehal
on
Knallgasbak e ien
is
z.B.
mi dem
des
Caseins
e -
gleichba .
Zwei
wei e e
k i ische
P obleme
beim
Einsa z
on
EZP
sind
e s ens
de
hohe
Nukleinsäu egehal
on
Bak e ien
und
zwei ens
die
Spei-
che ung
on
nich
e we ba en,
d.h.
bei
höhe en
Tie en,
in azellulä en
Speiche s o en
wie
Poly-ß-hydoxybu e säu e
(PHB).
Im
Falle
on
Knall-
gasbak e ien
können
diese
möglichen
nega i en
Eigenscha en
umgangen
we -
den.
Obwohl
PHB
de
häu igs e
Speiche s o
bei
Mik oo ganismen
is ,
las-
sen
sich
Knallgasbak e ien
gene isch
so
manipulie en,
daß
die
PHB-Syn hese
blockie
is ,
wäh end
die
Wachs ums a e
de
Zellen
un e ände
bleib .
Wei e hin
läß
sich
de
Nukleinsäu egehal
de
Zellen
du ch
eine
Hi ze-
schockbehandlung
seh
s a k
he abse zen
(8).
De
Ve dauungskoe izien
des"Knallgas"-EZP
und
ande e
A en
on
EZP
häng
om
Zus and
de
Zellen,d.h.
de
Zellwand
bzw.-memb an,
ab.
Tie e näh ungs-
e suche
haben
gezeig ,
daßdie
Ze s ö ung
de
Zellwand
bzw.
de
Zel1Imen-
b an
die
Ve daulichkei
desEZP
in
allen
Fällen
e höh
(9).
Da
die
Knall-
gasbak e ien
(Hyd ogenomonas
spec.)
g am-nega i e
Mik oo ganismen
sind,
de en
Zellwands uk u
physikalisch
schwäche
als
diede
g am-posi i en
O ganismen
is ,
dü e
pe
se
ein
Zellau schluß
mi
wenige
Ene gie
e
Einhei
de
Biomasse
du chzu üh en
sein.
Die
Me hoden
des
Zellau schlusses
und
die
anschließende
Au a bei ung
desEZP
sind
zum
Teil
bis
je z
wenig
un e such
wo den.
Zellau schluß
und
EZP-Behandlung
beein lussen
nich
nu
die
Wi scha lichkei
des
P ozesses,
sonde n
auch
die
biologische
We ig-
kei
des
P oduk es.
Es
is
z.B.
bekann ,
daß
ein
Ve lus
an
Lysin
du ch
zu
hohe
Tempe a u en
bei
de
Sp üh ocknung
onEZP
au e en
kann.
Knallgasbak e ien
als
eine
EZP-Quelle
besi zen
den
Vo eil,
daß
un e
che-
moli ho ophen
Wachs umsbedingungen
nu
ein ache,
physiologische,
unbedenk-
liche
Subs a e
e wende
we den.
Siche lich
können
die
bishe
e wende en
Näh lösungen
op imie
we den;
auch
eine
meh malige
Ve wendung
de
Näh lö-
sung
dü e
möglich
sein.
Wei e hin
wu de
in
le z e
Zei
es ges ell ,
daßeinige
Knallgasbak e ien
a mosphä ischen
S icks o
zu
ixie en
e mö-
gen
(10).
Diese
Aspek
des
S o wechsels
de
Knallgasbak e ien
könn e
zu
eine
wei e en
Ve ein achung
de
Gewinnung
on
EZP
mi
Hil e
de
Knallgas-
bak e ien
üh en.
Li e a u
(1)
ochlegel,H.G.
,La e y,R.M.
,Ad .Biochem.Eng.1,(1970)
143-168.
(2)
Schlegel
,H.G.
,Ebe ha d
,U.(1972)
Ad .Mic obiol.Physiol.7,205-242.
(3)
P i zne ,J.,(1972)
Zb1.Bak .Hy.,I.Ab .O ig.A220,
396-401.
(4)
Ammann
,E.C.B.e
al.
,(1968)App]
.Mic obiol.16,
822-826.
5)
Rob a,K.H.,
Vo ag
2 es
Symp.Gö ingen
1974.
6)
Packe ,L.,Vishniac,W.,(1955)
J.Bac e iol.70,
216-223.
(7)
Calloway,D.H.,Kuma ,A.M.
,
(1969)
Appl
.Mic obiol.17,
176-178.
(8)
Ruwaida,R.,(1974)
Disse a ion
Uni .Gö ingen.
(9)
Kihlbe g,R.
‚(1972)Ann.Re .Mic obio1.26,
427-466.
(10)
Gogo o ,J.N.
‚Schlegel
‚H.G.
‚(1974)A ch.Mic obio1.97,
359-362.
nn
sssss—s—‘“‘“Cai‘“<i<‘i<‘i<i‘<i‘i‘i‘i‘iCO