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Aktueller Stand der deutsch‑tschechischen Lexikographie am Beispiel von Interjektionen in ausgewählten Wörterbüchern

Abstract

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Aktueller Stand der deutsch‑tschechischen Lexikographie am Beispiel von Interjektionen in ausgewählten Wörterbüchern

Author: Felbr, Lukáš
Publisher: Univerzita Karlova, Filozofická fakulta,Praha
Year: 2024
Source: https://dspace.cuni.cz/bitstream/20.500.11956/197685/1/Lukas_Felbr_113-138.pdf
Ak uelle S and de deu sch ‑ schechischen
Lexikog aphie am Beispiel on In e jek ionen
in ausgewähl en Wö e büche n
Lukáš Felb – Ka ls ‑Uni e si ä , P ag
ABSTRACT
The Cu en S a e o Ge man ‑Czech Lexicog aphy: ACase S udy o In e jec ions in
Selec ed Dic iona ies
This pape analyses he ea men o in e jec ions in cu en Ge man ‑Czech dic iona ies
and e alua es he cu en s a e o Ge man ‑Czech lexicog aphy conce ning hese and o ‑
he unin lec ed wo d classes. The ocus is on bo h he mac os uc u e wi h he selec ion
o lemmas and mic os uc u e o he espec i e analysed en ies, o p o ide an o e iew
o possible challenges in he lexicog aphical ea men o in e jec ions. Issues iden i ied
include inconsis en pa ‑o ‑speech speci ica ions, inapp op ia e selec ion o Czech
ansla ion equi alen s, alack o examples illus a ing he unc ions o in e jec ions, and
insu icien me alinguis ic commen s. An example o adic iona y en y o he in e jec ion
ach shows which s eps and decisions mus be made in he lexicog aphical p ocess. These
insigh s a e essen ial o ad ancing lexicog aphical wo k, pa icula ly wi hin he ame‑
wo k o he ongoing p ojec o he La ge Academic Dic iona y Ge man ‑Czech.
KEYWORDS
lexicog aphy; Ge man ‑Czech dic iona y; use aspec ; in e jec ions; language co pus
1. EINLEITUNG
Nach 1989 kam es in de damaligen Tschechoslowakei bzw. in de Tschechischen Re‑
publik zu wi scha lichen Umwälzungen, die auch die En s ehung neue Ve lage mi
sich b ach en. Diese Zei ma kie den Beginn de mode nen deu sch ‑ schechischen
komme ziellen Lexikog aphie: „Von nun an gil es, die De izi e zu e kennen und au
die imme s ä ke we dende Nach age nach Wö e büche n zu eagie en.“ (Vach‑
ko á 2011: 19) In diesem Tex lieg de Fokus au mi elg oßen und g oßen deu sch‑
schechischen allgemeinsp achigen Wö e büche n, die nach eben jenem Wende‑
punk on 1989 e schienen sind. Die Bemühung, den Ansp üchen des Ma k es zu
en sp echen und gleichzei ig ein heo e isch ‑wissenscha liches Ni eau zu wah en,
schei e in de komme ziellen Lexikog aphie o . Diese Zus and wu de in de me a‑
lexikog aphischen Li e a u meh mals k i isie : die Wö e büche be ücksich igen
keine heo e ischen Konzep ionen, e nachlässigen die heo e ischen G undlagen
und lassen eine ungenügende heo e ische Ausbildung de Wö e buch e asse e ‑
kennen (Če mák/Bla ná 1995: 12; Vachko á 2011: 19–21).
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Im Jah e 2000 wu de die Lexikog aphische Sek ion am Ins i u ü Ge manische
S udien de Philosophischen Fakul ä de Ka ls ‑Uni e si ä geg ünde
1
. Un e de
Lei ung on Ma ie Vachko á en s eh hie das G oße akademische Wö e buch Deu sch‑
Tschechisch (GAWDT)2. Auße Ach de me alexikog aphischen Fo schung sind bishe
die „kleinen Wö e “ (Schwi alla 2002) wie In e jek ionen ode Pa ikeln geblieben.
Diese Tex se z sich deshalb zum Ziel, die bes ehenden deu sch ‑ schechischen
Wö e büche in Hinsich au die lexikog aphische E assung on In e jek ionen zu
un e suchen, ein Zwischen azi übe den ak uellen S and de deu sch ‑ schechischen
Lexikog aphie bzgl. de In e jek ionen und un lek ie ba en Wo a en im Allgemei‑
nen zu ziehen und anhand de E gebnisse einen möglichen lexikog aphischen Um‑
gang mi den diese G uppe zugehö igen Einhei en o zuschlagen.
Die wich igs en F agen we den dabei lau en: We den In e jek ionen in den Wö e ‑
büche n au gelis e und wenn ja, wie is die Mik os uk u ih e Ein äge ges al e ?
Inwie e n en sp echen diese Ein äge den Benu ze bedü nissen und heo e ischen
Zugängen? Konk e we den Aspek e wie Lemmaauswahl, Zuo dnung de Wo a ,
Bedeu ungse klä ung, Übe se zungsäqui alen e und Exempli ika ion un e such ,
um den ak uellen S and de deu sch ‑ schechischen Lexikog aphie auszuwe en und
dabei die e en uellen Mängel zu benennen.
Die du ch diese Analyse gewonnenen E kenn nisse we den in konk e e Lösungen
und Vo schläge ü die zukün ige lexikog aphische P axis umgewandel , indem die
Vo gehensweise bei de lexikog aphischen Bea bei ung on In e jek ionen anhand des
Wö e buchein ags des Lemmas ach ü das en s ehende GAWDT demons ie wi d.
2. INTERJEKTIONEN UND DEREN BERÜCKSICHTIGUNG IN DER
LEXIKOGRAPHIE
Be ei s im 18. Jah hunde haben In e jek ionen ku zzei ig das In e esse ühe lin‑
guis ische Fo schung geweck . In de Deba e da übe , wie Sp ache en s anden sein
könn e, wu de z. T. die Meinung e e en, dass hie bei In e jek ionen eine besonde e
Rolle spiel en. Es wu den jedoch o allem Onoma opoe ika gemein (T aban 1983;
Leopold 1989). In e jek ionen blieben dann lange unbeach e , bis Pa ikeln jedwede
A nach de p agma ischen Wende in den 1970e Jah en wiede meh wissenscha ‑
liche Au me ksamkei e uh en. In e jek ionen sind jedoch o z de Hinwendung,
Au a bei ung und Au we ung de gesp ochenen Sp ache bis au einige Ausnahmen
unbeach e geblieben (Nübling 2004: 12).
In den le z en Jah en spielen In e jek ionen eine wich ige Rolle in de Kon e sa‑
ionsanalyse und in ak uellen A bei en de in e ak ionalen Linguis ik. Dabei we den
sie o nich s ik on pa alinguis ischen Mi eln un e schieden und mi dem Beg i
Lau objek (‚sound objec ‘) zusammenge ass (Rebe 2009).
1 Siehe die Websei e de Lexikog aphischen Sek ion: h ps://lexa chi . .cuni.cz/lexikog a icka‑sekce/
(abge u en am 30. 03. 2024).
2 Zu zusammenhängenden me alexikog aphischen Fo schung siehe die Lis e de Publika ionen au
de Websei e: h ps://lexa chi . .cuni.cz/lexikog a icka ‑sekce/de/publika ionen/ (abge u en am
30.03.2024) ode die Auswahlbibliog aphie on Vachko á in Kříž (2020).
115LUKÁŠ FELBR
Da In e jek ionen als „am äuße s en Rande des Sp achsys ems, wenn nich soga
de Sp achlichkei be indliche Elemen e“ (Nübling 2004: 12) zu e s ehen sind, wi d
in de In e jek ions o schung ih e S ellung im Sp achsys em und ih Wo a en‑
s a us disku ie . Um abzug enzen, was un e dem Beg i In e jek ion e s anden
wi d, ass Nübling (2004: 13) die De ini ionen on In e jek ionen in deu schen Wö ‑
e büche n, Lexika und G amma iken zusammen und pos ulie die Me kmale de
p o o ypischen Ve e e de G uppe de In e jek ionen:
● exp essi e Ausd uck eine spon anen Emo ion,
● Abwesenhei e e en ielle Bedeu ung,
● Un lek ie ba kei ,
● syn ak ische Au onomie,
● e en uelles Vo handensein onoma opoe ische S uk u en.
Rebe (2018: 229) üg zu den ün kons i u i en Me kmalen olgende ie Eigen‑
scha en hinzu:
● die Eigenscha , (exp essi e) Sp echak e zu bilden,
● Monologizi ä 3,
● phonologische und p osodische Anomalien und
● g aphemische Besch änkungen.
Je nachdem, wie die einzelnen In e jek ionen diesen Me kmalen en sp echen (wie
hoch ih e „In e jek ionali ä “ is ), un e scheide Nübling (2004: 34 .) zwischen meh‑
e en G uppen, die das sog. in e jek ionale Spek um bilden. Eine zen ale Rolle
nehmen in diesem Spek um die p o o ypischen p imä en In e jek ionen (ah, ach,
hm, na, oi, p ui, ja…) ein, die als G uppe mi dem höchs en G ad de „In e jek iona‑
li ä “ e s anden we den.4 Nach de oben genann en Minimalbes immung gehö en
zu den p o o ypischen In e jek ionen nich ikonische schallnachahmende Wö e
wie a ü a a, klingeling, miau ode Deno a i a wie Knall ode Kuckuck (Rebe /Coupe ‑
Kuhlen 2010: 71).
2.1 AUSGEWÄHLTE ABGRENZUNGSMERKMALE DER WORTART
„INTERJEKTION“
Im olgenden Abschni we den ausgewähl e Abg enzungsme kmale de Wo a
In e jek ion nähe e läu e . Dabei wi d nich e such , eine De ini ion es zulegen,
sonde n ielmeh we den einige Punk e he o gehoben, die insbesonde e ü die
wei e e lexikog aphische Analyse ele an sind; aus Pla zg ünden kann hie jedoch
3 Die In e jek ionen können auch in gesp ächspa ne losen Si ua ionen geäuße we den– z. B. „sind
Schme zbekundungen auch ohne Gesp ächspa ne möglich“ (Nübling 2001: 22).
4 Die Bezeichnung „p imä “ geh au eine G undein eilung de In e jek ionen in p imä e und sekundä e
In e jek ionen zu ück. In den p imä en In e jek ionen sah An ang des 20. Jah hunde s de Psychologe
Wilhelm Wund die Übe es e nich sp achliche Elemen e (Rebe 2018: 229). Sekundä e In e jek ionen,
„die sich aus lexiko ‑syn ak ischem Ma e ial en wickel haben“ (Rebe /Coupe ‑Kuhlen 2010: 72), wie z. B.
Himmeldonne we e ode ach Go , we den dann als eine sp achliche Fo m eine Ge ühlsäuße ungen
da ges ell (dazu Wund 1911: 320, zi . nach Rebe 2018: 229).
116 BRÜCKEN 31/2
nich au alle wich igen Me kmale (wie e wa Semio ik ode P osodie
5
) nähe ein‑
gegangen we den. Besonde e Au me ksamkei wi d im Folgenden de kon as i en
Pe spek i e gewidme .
2.1.1 Seman ische und p agma ische Aspek e
In e jek ionen wi d am häu igs en die Funk ion zugesch ieben, Emo ionen auszu‑
d ücken: „Dabei is es zuhal en, dass es sich s e s um den Ausd uck seh elemen a e
Emo ionen handel wie e wa ‚F eude‘, ‚Übe aschung‘ ode ‚Schme z‘.“ (Nübling 2004:
20) De Ausd uck on Emo ionen wi d du ch ande e p agma ische und soziale Aspek‑
e beglei e und „[…] ha e ne imme e was mi Bewe en zu un […]. Das Gesam kom‑
plex is zudem eingebe e in komplizie e soziale Zusammenhänge.“ (F ies 1992: 333)
Auch Wie zbicka geh au Emo ionali ä ein und s ell diese in Zusammenhang
mi ande en Illoku ionsmi eln: „Gene ally speaking, i seems ha while many in‑
e jec ions and o he illocu iona y de ices encode an emo ion, he na u e o his
emo ion is ne e e y speci ic.“ (Wie zbicka 2003: 243) Ähnlich sp ich Nübling on
de Fähigkei de In e jek ionen, als „illoku i e Indika o en“ zu ungie en, „indem
sie iden ische Sä ze/P oposi ionen zu un e schiedlichen Illoku ionen ans o mie en
können“ (Nübling 2004: 20). Das Aus auschen de In e jek ion kann zu T ans o ma‑
ion des ganzen Sp echak s üh en– siehe die olgenden Sä ze:
Aha, ih seid zu Fuß gegangen.
Ach, ih seid zu Fuß gegangen.
Nanu, ih seid zu Fuß gegangen.
Donne we e , ih seid zu Fuß gegangen.
(Nübling 2004: 20)
Diese Eigenscha beweis auch die No wendigkei , In e jek ionen aus eine kon ‑
as i en Pe spek i e (z. B. im F emdsp achenun e ich ode in de zweisp achigen
Lexikog aphie) zu behandeln, denn die Ve wechslung on In e jek ionen kann aus
de Sich de Sp echak heo ie wei eichende Konsequenzen haben.
2.1.2 Syn ak ische Aspek e
Das la einische in e iec io bedeu e das Dazwischenwe en, Dazwischense zen ode Ein‑
schieben. Gemein is dami , dass In e jek ionen in den Rede‑ ode Tex luss zwischen‑
gewo en we den
6
. Dies is jedoch seh age, denn „die ‚sa zassoziie en‘ In e jek ionen
[können] nich i gendwo ‚dazwischengewo en‘ we den“ (T aban 1983: 70). Obwohl
sie ypische weise am An ang ode Ende eines Sa zes s ehen, können sie auch inne ‑
halb eines Sa zes pla zie we den, wobei bes imm e Posi ionen ausgeschlossen sind
(T aban 1983: 70). Die Posi ion im Sa zinne en is nach Nübling bei p o o ypischen
In e jek ionen auch nich ohne Einsch änkungen möglich: „Alle dings sind In e jek‑
5 Den semio ischen F agen bei In e jek ionen widme sich z. B. de Sonde band de Zei sch i ü Semio ik
(Kowal/O‘Connell 2004). Zu P osodie de In e jek ionen z. B. Baldau ‑Quillia e/Imo (2020), Mo oni/
G a mann/Vo de wülbecke (2010), Pompino ‑Ma schall (2004), Rebe /Coupe ‑Kuhlen (2010).
6 Wäh end de Te minus In e jek ion wegen seine E ymologie in de ge manis ischen T adi ion o
k i isie wi d, s ell Če mák (2017: 216) es , dass e imme noch angemessene is als de schechische
Te minus ci oslo ce.
117LUKÁŠ FELBR
ionen– wie ande e Sä ze auch– als Pa en hesen einschiebba , doch dann mi Pausen
und eigene p osodische S uk u […]“ (Nübling 2004: 30).
2.1.3 Mul iplika ion und Kombinie ba kei de In e jek ionen
In e jek ionen können inne halb eines Sa zes auch mul iplizie we den, wobei zwi‑
schen es en Vo kommen, bei denen eine neue, on de ein eiligen Basis abweichende
Bedeu ung en s eh , und ex uellen (ad hoc) Vo kommen un e schieden wi d. Fü das
Tschechische zeig Če mák (2017) anhand des P age gesp ochenen Ko pus, dass die
Meh hei de eduplizie en schechischen In e jek ionen ehe s abil zu sein schein .
Obwohl im Deu schen die Reduplika ion eine „kaum p oduk i e Wo bildungsa “
(Donalies 2024) da s ell , we den jedoch besonde s häu ig In e jek ionen (und o
allem die Onoma opoe ika) als Beispiele diese Wo bildungsa e wähn .
Auch un e schiedliche In e jek ionen können mi einande kombinie we den.
Nübling geh in ih em De ini ions o schlag auch au diesen Aspek ein: „In e jek‑
ionen selbs können mi einande kombinie ba sein, wobei es e S ellungs egeln
he schen und meis nu Paa igkei bes eh […]“ (Nübling 2004: 31). Sie üh einige
Beispiele (z. B. Naja! s. *jana! usw.) an; unbean wo e bleib jedoch, wie genau diese
Regeln o mulie we den könn en.
2.2 LEXIKOGRAPHIE DER INTERJEKTIONEN
Obwohl einzelne Wo a en nie genau oneinande abgeg enz we den können, da
es neben den p o o ypischen, in allen Me kmalen de De ini ion en sp echenden
Ve e e n auch imme Elemen e gib , die eine „g auen Übe gangszone“ angehö en,
inden Benu ze in einem Wö e buch in de Regel eine ela i genaue Zuo dnung
de Lemma a zu eine bes imm en Wo a . Wenn die Wö e buchau o en mi eine
es en Anzahl on Wo a en in de Me asp ache des Wö e buchs a bei en möch en,
s ehen sie o de En scheidung, ü jedes Lemma die passende Wo a anzugeben.
Deswegen sind die Lexikog aphen „[…] zumeis bemüh , möglichs olls ändig die
jeweilige Wo a und de en Ex ension zu e assen“ (Henne 1978: 42).
Gemäß Če mák (2017) sind In e jek ionen uni e sell und in allen Sp achen o ‑
handen. Dennoch können sie sich in einigen sekundä en Eigenscha en und De ails
oneinande un e scheiden (Če mák 2017: 216). Ähnlich äuße sich übe die Uni e sa‑
li ä de In e jek ionen Wie zbicka: „Gene ally speaking, in e jec ions o en show e‑
ma kable simila i ies ac oss language and cul u e bounda ies […]“ (Wie zbicka 2003:
286). Sie be on jedoch einen wich igen Punk , de o allem beim F emdsp achen‑
e we b in Be ach gezogen we den muss: „[…] hese simila i ies a e unp edic able
and ha e o be lea n jus as much as he di e ences. O en, he e a e no simila i ies
a all.“ (Wie zbicka 2003: 286). Da ein zweisp achiges Wö e buch ü Benu ze ge‑
sch ieben wi d, die en wede eine de beiden Sp achen e le nen möch en ode sie
be ei s eilweise behe schen, e gib sich aus dem Zi ie en, dass die In e jek ionen
eindeu ig zu den Einhei en gehö en, die in einem Wö e buch zu behandeln sind.
Wie be ei s angedeu e , nimm die Pe spek i e de Wö e buchbenu ze in diese
S udie eine zen ale S ellung ein. Im Vo de g und eine Wö e buchkonzep ion soll e
eine konk e e Benu ze g uppe s ehen, de das Wö e buch Un e s ü zung da in zu
bie en ha , ih e Bedü nisse abzudecken, die in eine bes imm en Benu zungssi
‑

118 BRÜCKEN 31/2
ua ion en s ehen (Be genhol z/Ta p 2003: 172). Aus de Sich de zweisp achigen
Lexikog aphie is besonde s de F emdsp achenle nkon ex ele an : „Like i o no ,
adic iona y is amongs he i s hings a o eign language s uden pu chases […],
and lea ne s ca y hei dic iona ies a ound, no g amma books […].“ (Gu 2003: 6)
Die lexikog aphische Bea bei ung de In e jek ionen aus de Benu ze pe spek i e
eines F emdsp achenle ne s kommen ie Wie zbicka: „Usually, dic iona ies ecog‑
nise […] unp edic able and con en ional cha ac e o in e jec ions by including hem
(o some o hem) and ying o de ine hem. Bu he de ini ions hey o e a e no o
he kind ha could help anyone o lea n how o use hem.“ (Wie zbicka 2003: 286)
In e jek ionen we den in de deu schen Lexikog aphie o als Subklasse de Ge‑
sp ächswö e behandel (siehe e wa Bu kha d 1989; Rehbock 2005). Bu kha d
cha ak e isie die Geschich e de Bea bei ung on Gesp ächswö e n in de deu ‑
schen Lexikog aphie als eine Geschich e de „Auslassungen und Unzulänglichkei‑
en“ (Bu kha d 1989: 824). E be on , dass diese Wö e mi ge inge em Au wand
p äzise besch ieben we den könn en und dass dies „eine de lösba en Au gaben de
Lexikog aphie de Zukun “ (Bu kha d 1989: 829) sei. T o z einige Ve ände ungen
sei 1989 ehl es bis heu e an ak uellen A bei en, die die Lexikog aphie de In e ‑
jek ionen p oblema isie en. Bu kha d (1989) plädie ü einen Zugang, de sich an
die linguis isch ‑p agma ische Fo schung anlehn , und be on dessen Bedeu ung ü
F emdsp achenle ne . E skizzie Deside a e ü zukün ige lexikog aphische A bei ,
da un e die Besch eibung kon e sa ionelle Leis ungen de Gesp ächswö e anhand
dialogische Beispiele und die Ve wendung on Tex ko po a gesp ochene Sp ache
ü Belege. Es wi d o geschlagen, eine einhei liche syn ak ische Te minologie ein‑
zu üh en und mögliche Aussp ache a ian en au zulis en (Bu kha d 1989: 829).
Diese Deside a e lassen sich eilweise auch in die zweisp achige Lexikog aphie
übe agen, wobei sie den spezi ischen An o de ungen on Übe se zungswö e bü‑
che n angepass we den müssen. Da es meines Wissens keine um assende heo e i‑
sche A bei gib , die sich speziell den In e jek ionen in zweisp achigen Wö e büche n
mi Deu sch als Ausgangs‑ ode Zielsp ache widme , s ell sich zumindes die F age,
ob die oben e wähn en Deside a e in de p ak ischen Lexikog aphie, d. h. di ek in
den Wö e büche n, be ücksich ig we den.
3. ANALYSE DER LEXIKOGRAPHISCHEN ERFASSUNG VON
INTERJEKTIONEN IN AUSGEWÄHLTEN DEUTSCH‑
TSCHECHISCHEN WÖRTERBÜCHERN
In de olgenden Analyse we den mi elg oße und g oße Wö e büche un e such ,
die nach dem Jah 1989 e schienen sind. Dieses Jah wi d aus zweie lei G ünden ge‑
wähl : E s ens möch e ich wegen de s a k p agma ischen Ve anke ung de In e jek‑
ionen Wö e büche analysie en, die nach de p agma ischen Wende he ausgegeben
wu den. Da sich jedoch die deu sch ‑ schechische Lexikog aphie sei 1945 in eine
schwie igen Lage be and, indem bis 1989 im G unde genommen kein neues deu sch‑
schechisches Wö e buch en s anden is , wi d das Jah 1989 als Ausgangspunk ü
die wei e e Analyse gewähl .
119LUKÁŠ FELBR
Nach 1989 muss e sich die deu sch ‑ schechische Lexikog aphie mi de Ta sache
auseinande se zen, dass in de Pe iode zwischen 1945 und 1989 als einziges deu sch‑
schechisches Wö e buch on g öße em Um ang lediglich das Německo ‑český slo ník
I–II (1964) on Hugo Siebenschein e schienen is , das au dem zwa uni e si ä e an‑
ke en, abe noch äl e en Deu sch ‑Tschechischen Handwö e buch (1936–1948) on Jose
Janko und Hugo Siebenschein basie e (s. Vod ážko á ‑Poko ná 2007 u. Vod ážko á
2019). De jah elange S ills and in de En wicklung de deu sch ‑ schechischen Lexi‑
kog aphie spiegel sich bis heu e in den Mängeln de (komme ziellen) Wö e büche
(Vachko á 2011: 19–21), da es keine lexikog aphischen We ke gab, an die die Au o en
nach 1989 hä en anknüp en können. Deswegen basie en einige on ihnen „[…] au
deu schen S anda dwe ken, die manchmal ‚ausgeschlach e ‘ we den und eigena ige
Da s ellungsme hoden des Wo scha zes wagen.“ (Vachko á 2011: 19)
In de Lis e de analysie en Wö e büche (siehe Li e a u e zeichnis) be inden
sich o allem komme zielle Wö e büche ; als einzige Ausnahme kann das NČS an‑
gesehen we den, das zwa au dem Wö e buch on Siebenschein basie , jedoch heu ‑
zu age in einem komme ziellen Ve lag und „nich un e uni e si ä e Fede üh ung“
(Vachko á 2011: 20) he ausgegeben wi d. Es handel sich bis au eine Ausnahme7 um
P in ‑Wö e büche .
3.1 DATEN
Wie be ei s angedeu e , kann die Wo a In e jek ion ela i b ei au ge ass we den.
Da die olgende Analyse einen e s en Übe blick übe die lexikog aphische E assung
on In e jek ionen in deu sch ‑ schechischen Wö e büche n lie e n möch e und es
sich in diesem Sinne um ein bishe une o sch es Thema handel , wi d sich im Fol‑
genden nu au p o o ypische In e jek ionen okussie , wobei on den De ini ions‑
me kmalen nach Nübling (2004) und Rebe (2018) ausgegangen wi d.
Als Ausgangsbasis ü die Lis e de un e such en In e jek ionen dien das Tool
Duden ‑Biblio hek, das iele Möglichkei en de Suchan agen o mulie ung bie e , wie
zum Beispiel das Fil e n nach Wo a en. Such man mi hil e dieses Tools im DUW
nach In e jek ionen, bekomm man als E gebnis insgesam 245 Lemma a. Aus diese
Lis e wu den diejenigen ausgewähl , die die meis en De ini ionsme kmale on Nü‑
bling (2004) und Rebe (2018) en hal en und die als p o o ypisch zu e s ehen sind.
Deswegen we den die meis en Onoma opoe ika ausgeschlossen, wei e auch Zu u e
an Tie e, G uß o meln8, einige Wö e de Kinde sp ache ode sak ale Bi u e, die
nich zu den zen alen Ve e e n de In e jek ionen gehö en9. Mögliche Dehnungen,
Reduplika ionen, Kü zungen, onale S uk u en und g aphische Va ian en on p o‑
7 Dieses Wö e buch is auch in das populä e Online ‑Wö e buch de Websei e seznam.cz in eg ie und
kann in seinem Um ang mi den hie be ach e en P in ‑Wö e büche n konku ie en.
8 Zum deu sch ‑ schechischen Sp ach e gleich im Be eich de G uß o meln siehe Šemelík (2020).
9 Dabei wi d bei jedem Lexem übe p ü , ob es nu eine Lesa ha ode ob es auch He e oseme in de
G uppe de p o o ypischen In e jek ionen haben kann, z. B. bei hallo wi d nich seine Funk ion als
G uß o mel analysie , sonde n die Funk ion im Sinne on den olgenden im DUW ange üh en
Bedeu ungen: Ru , mi dem man jemandes Au me ksamkei au sich lenk und Ausd uck eudige
Übe aschung.
120 BRÜCKEN 31/2
o ypischen In e jek ionen (wie z. B. juchhu als Va ian e on juhu ode na, na on na)
we den dagegen be ücksich ig .
Ve gleich man diese Auswahl jedoch mi de Lis e de p o o ypischen p imä en
In e jek ionen on Nübling (2004), äll au , dass in diese Auswahl einige In e jek‑
ionen ehlen. Such man zum Beispiel nach dem Lemma aha, s ell man es , dass
diese nach Nübling (2004) p o o ypische In e jek ion im DUW als Gesp ächspa ikel
ma kie wi d10. Aus diesem G und we den zu Auswahl de analysie en Lemma a
auch einige hinzuge üg , die im DUW de Wo a Gesp ächspa ikel zugeo dne sind.
Des Wei e en wu den de zu analysie enden Auswahl einige In e jek ionen hinzu‑
ge üg , die das DUW als synonymisch zu Nüblings p o o ypischen In e jek ionen
e s eh (z. B. wi d bei de nach Nübling p o o ypischen In e jek ion ups im DUW als
Synonym hoppla ange üh ). Die aus den oben e wähn en K i e ien esul ie ende Lis e
en häl 102 In e jek ionen, de en lexikog aphische Bea bei ung in den ausgewähl en
deu sch ‑ schechischen Wö e büche n un e such wi d.
Ziel diese Analyse is nich , eine Übe sich alle In e jek ionen zu lie e n, son‑
de n o allem die Iden i izie ung de jenigen Aspek e, die ü die In e jek ionen als
Wo a bei de lexikog aphischen E assung on Bedeu ung sind.
3.2 AKTUELLER STAND DER DEUTSCH ‑TSCHECHISCHEN
LEXIKOGRAPHIE. ERGEBNISSE DER ANALYSE VON INTERJEKTIONEN
Zu den g öß en Makeln, die die Benu ze de deu sch ‑ schechischen Wö e bü‑
che nennen, zählen un e ande em ungenügende Um ang, ehlende ode mangel‑
ha e Angaben zu G amma ik, ehlende s ilis ische Ma kie ungen ode die Nich ‑
Be ücksich igung de Umgangssp ache (Vachko á 2002). Vo allem die le z en zwei
genann en K i ikpunk e sind in Bezug au In e jek ionen ele an und wu den auch
anhand diese Analyse bes ä ig . Dass beim E s ellen de Wö e büche au e schie‑
denen Sp achebenen bes ehende Un e schiede zwischen beiden Sp achen nu sel en
gegenwä ig sind, heb Šemelík (2023) he o :
Es handel sich um einen de no o ischen Mängel de in de deu sch ‑ schechischen
Wö e buchlandscha angesiedel en Nachschlagewe ke, de au de i ümlichen
Annahme basie , dass de Wö e buchbenu ze en sp echende In o ma ionen
z. B. in G amma iken ode Aussp achewö e büche n nachschlagen könne. (Šeme‑
lík 2023: 22)
Die o liegende Analyse konzen ie sich eine sei s au die oben genann en Mängel
und iden i izie ande e sei s wei e e schwache Sei en de deu sch ‑ schechischen
Lexikog aphie, die sich aus den Da en he ausk is allisie en. Das Ziel is dabei nich ,
die konk e en Wö e büche zu e gleichen ode zu bewe en; es soll ielmeh anhand
des konk e en lexikog aphischen Ma e ials au mögliche P obleme im Rahmen des
lexikog aphischen P ozesses hingewiesen we den, was exempla isch an den In e ‑
jek ionen gezeig wi d.
10 Diese Pa ikel yp wi d jedoch in de G amma ik ‑Übe sich des Wö e buchs nich au gelis e .
121LUKÁŠ FELBR
3.2.1 Lemmaauswahl
Die Anzahl de bea bei e en In e jek ionen schwank in den einzelnen Wö e büche n
deu lich. Die g öß e Anzahl de analysie en In e jek ionen is im NČS au gelis e ,
und soga deu lich meh als im Online ‑Wö e buch ONL, das im Un e schied zu den
P in ‑Wö e büche n nich mi Pla zmangel zu kämp en ha . Ein ande e Ex em all
is das DNČ, in dem nu ie de analysie en In e jek ionen ge unden wu den. Die
un e schiedliche Anzahl de jeweils au genommenen In e jek ionen deu e da au
hin, dass die analysie en Wö e büche eine he e ogene G uppe bilden.
Die Analyse de Wö e büche zeig auch Un e schiede bei de Auswahl on Lem‑
ma a und in de Mak os uk u . Zum Beispiel we den die Lemma a ha und haha nu in
zwei Wö e büche n (ONL und NČKO) au ge üh . Die lexikog aphischen Ein äge in
beiden Wö e büche n di e gie en jedoch deu lich: Wäh end man im ONL bei beiden
Lemma a eine Wo a angabe und bei ha noch einen me asp achlichen Kommen a
zum Übe se zungsäqui alen inde , sind im NČKO neben einem schechischen Übe ‑
se zungsäqui alen keine wei e en Angaben zu inden.
In manchen Fällen we den dagegen meh e e Lemma a in einem Wö e buchein‑
ag e ass , wie im NČS:
juch!, juchhe!, juchhei!, juchheisa!, juchhu! ci osl.– juch!, juchá!, juché!, juchů!
Diese Bea bei ung spa zwa Pla z im ged uck en We k, sie is abe aglich, denn
sie könn e bei den Benu ze n den Eind uck wecken, dass diese Va ian en ei aus‑
auschba seien. Dies is jedoch zumindes aus de Sich de S ilis ik nich de Fall:
das DUW ma kie beispielsweise juch als e al e ode juchhei als e al end. Solche
Ein äge sind dann keine Wö e buchein äge im enge en Sinne, es handel sich ehe
um Wo lis en (obwohl in dem oben zi ie en Beispiel zumindes die Wo a angabe
zu inden is ). Da die Übe se zungsäqui alen e in de Zielsp ache o den Wö e n in
Ausgangssp ache o mal seh ähnlich (ode soga g aphisch iden isch) sind, bie e
eine solche lexikog aphische E assung den Benu ze n kaum einen Meh we , da
lediglich Übe se zungen au gelis e we den– siehe das olgende Beispiel aus dem ONL:
hihi, hihihi, hi (ci osl.)– hihi(hi)
3.2.2 Wo a angabe
Eine Wo a angabe is in den analysie en Wö e büche n, bis au das DNČ und ONL,
nich du chgehend bei jedem Lemma o handen. Wenn in den analysie en Wö e ‑
buchein ägen eine Wo a angabe s eh , handel es sich in den meis en Fällen um
die Angabe de Zugehö igkei zu den In e jek ionen (mi diese Wo a a bei en
mindes ens bei einigen Ein ägen bis au das DNČ alle un e such en Wö e büche ).
T o zdem sind auch in diese Hinsich einige Abweichungen zu inden. Im ONL
is in einigen Wö e buchein agen die Wo a angabe Pa zu inden, die au die
Wo a Pa ikel hinweis . Bei eine de aillie en Analyse de Lemma a, die mi diese
Wo a angabe ma kie we den, und bei de en Ve gleich mi den ande en Lexemen,
die den In e jek ionen zugeo dne we den, e en gewisse Wide sp üche au . Zum
Beispiel wi d hopp als Pa ikel au gelis e , wäh end ma sch als In e jek ion au ge üh
wi d, obwohl beide In e jek ionen seman isch ech nahe beieinande liegen, was
128 BRÜCKEN 31/2
4.2 MUSTERWÖRTERBUCHEINTRAG
Als nächs e Sch i wi d ein Mus e wö e buchein ag ü die In e jek ion ach o ‑
ges ell , de nach den oben o mulie en Emp ehlungen und im Einklang mi den
G undsä zen des GAWDT zusammenge ass wu de. Dabei gehe ich nähe au konk e e
Aspek e de En s ehung eines Wö e buchein ags im Rahmen des lexikog aphischen
P ozesses ein. Es handel sich um kein endgül iges E gebnis, sonde n ielmeh um
einen e s en Sch i in Rich ung eine möglichen Bea bei ung. Fü besse e Übe ‑
sich lichkei wi d diese Ein ag nich mi hil e de Da enbank ‑S uk u des GAWDT
15
p äsen ie , sonde n in einem ähnlichen Layou wie im den Benu ze n zugänglichen
Online ‑Wö e buch.
ach, ạch
Slo ní d uh: ci osl.
Aach exp .– příz učné inepříz učné ( ý az lí os i, smu ku, zklamání, nespokoje‑
nos i, boles iapod.)
ach (jo)
Příklady:
Ach, de A me, e muss sich um alles selbs kümme n. Ach, chudák, musí se o šech‑
no s a a sám.
Guck mal da, ein Vogel!– Wo?– Ach, wie schade, je z is e wegge logen. Koukni,
p áček!– Kde?– Ach jo, škoda, eď ule ěl.
Jana, denk bi e da an, dass du pünk lich zu Hause bis !– Ach Mama, du weiß doch,
dass ich imme pünk lich bin. Jano, mysli p osím ě na o, abys byla doma čas!– Ale
mami, ždyť íš, že chodím šude čas.
Ach lass mich endlich in Ruhe! Ach, nech už mě konečně na pokoji!
Ach, das u mi leid, da kann ich di nu die Daumen d ücken. Ach jo, o mě m zí, eď
i můžu jenom d že palce.
Ach, mein A m u mi so weh. Ach/Á, a uka mě ak bolí.
Synonyma: Aach nein (A), ach nee (A)
B ach exp .– zp a . příz učné ( ý az ados ného údi u, nadšeníapod.)
ach, jé, á
Příklady:
Ach, das is genau das, was ich mi gewünsch habe! Jé, o je přesně o, co jsem si
přála!
Ich sch eibe ge ade meine Dok o a bei .– Ach, wie in e essan ! Und wo um geh
es? P á ě píšu s ou dize aci.– Jé, o je zajíma é! Aočem píšeš?
Ach, schön, dass Sie an u en. Á, milé, že olá e!
15 Zu Da ens uk u ie ung in diese Da enbank s. Vachko á (2011: 36–66).

129LUKÁŠ FELBR
ne o m. Ach, is das eine Wohnung! Jé, o je ale by eček!
Da ich o s ellen… Ach was? Ih kenn euch schon? Smím ás předs a i … Momen ,
cože? Vy už se zná e?
Synonyma: B ah, oh
C ach exp .– zp a . příz učné ( ý az pochopení, do ípení seapod.)
ach, ach ak, jo ak, aha
Příklady:
Ach, das bedeu e das S e nchen in de Anlei ung! Jo ak ohle znamená a h ězdička
ná odu!
Ach, so häng es also zusammen! Aha/Ach, ak akhle o spolu sou isí!
aké i onicky Ich habe e was wi klich In e essan es en deck , guck mal.– Ach, wie
in e essan ! Obje il jsem něco op a du zajíma ýho, koukni.– Ach, jak zajíma é!
Synonyma: C ah, ach so, ach ja (A), aha
D ach – exp . zp a . příz učné (s ojí před přací ě ou azdů azňuje ní obsažené
přání)
ach (jo)
Příklady:
Ach, wä e doch schon Somme ! Kéž už by bylo lé o! / Ach jo, ať už je lé o!
Ach, wenn sie wüss en, wie angenehm es sich do leben läss ! Ach, kdyby jen ěděli,
jak příjemně/dobře se am dá ží !
E ach? exp . ( eakce na ýpo ěď, jejíž obsah se zdá přek api ý)
ach ano?, ážně?, sku ečně?, op a du?, ak ?, ne o m. jo?
Příklady:
Diese junge Mann, ich kenne ihn. –Ach? Und wohe ? Toho mladého muže já znám!–
Ano? Aodkud?
Es is ande s, als Sie e mu lich denken. –Ach? Na, dann e zählen Sie mal! Je o
jinak, než si zřejmě myslí e.– Ach ano? No, ak po ídej e!
Weiß du, dass in Su inam Niede ländisch gesp ochen wi d?– Ach, wi klich? Das
habe ich ja ga nich gewuss . Víš, že se Su inamu mlu í nizozemsky?– Vážně? To
jsem eda ne ěděl! / To jsem ůbec ne ušil!
i onicky Hö en Sie, He Di ek o , ich e suche nich , Ihnen zu sagen, wie Sie Ih en
Job e ledigen sollen.– Ach, wi klich? Podí ej e, pane ředi eli, já se ám nesnažím adi ,
jak má e děla s ou p áci. –Ach, op a du?
Synonyma: E ach so (B), ach ja (B)
130 BRÜCKEN 31/2
F ach wo / was / wohe exp .– ach bez příz uku (zp a . jako nesouhlasná eakce)
kdepak, kdeže, ne ne
Příklady:
Ich ho e, es geh nich s schie .– Ach was, das klapp schon. Dou ám, že se nic nepo‑
kazí.– Ale kdepak, šechno yjde!
Haben Sie noch die g oße Palme?– Ach wo, die is mi eingegangen. Má e ješ ě u
elkou palmu?– Kdepak / Ne ne, a mi zašla.
Ich ein Alkoholike ?Ach wohe ! Já aalkoholik? Hloupos /Nesmysl!
Synonyma: F Ach Qua sch!
G člen + ach so + příd. jm. i onicky– ach zp a . příz učné (zdů azňuje přída né jmé‑
no, poukazuje na značnou mí u las nos i jím yjádřené)
ak, elice, s ašně, ná amně
E is ein ach so belieb e Leh e !– Absolu , alle inden ihn eigena ig. Je o s ašně
oblíbenej uči el!– Přesně, šem připadá di nej.
Ich habe do eine ach so schöne Zei e b ach . S á il jsem am op a du ná amně
příjemný čas.
Synonyma: G so, wi klich, ech
Us álená spojení:
Ach, komm (schon)! ne o m. (zp a . jako nesouhlasná eakce)
Ale no ak!, Nech oho!, Ale jdi y!
Ach, komm, is doch alles nich so schlimm! Ale no ak, není o přece šechno ak
špa ný/zlý!
Ach, komm schon! Mach doch ein ach mal ga nich s und genieße den Tag! No ak!
P os ě jednou nic nedělej auží ej/užij si den!
Ach (du) Scheiße! ulg. (čas o jako eakce na nějakou in o maci)
ulg. Do p dele!, ulg. Do hajzlu!, ulg. Ku a ( ix)!, ne o m. Sak a!
Ich muss e 600 € Bußgeld zahlen. –Ach du Scheiße! So iel? Musel jsem zapla i poku‑
u 600 €.– No do p dele! Tolik?
Ach Scheiße, schon wiede die U ‑Bahn e pass . Ku a/Sak a! Zas mi ujelo me o!
Ach Qua sch! ne o m. ( ý az nesouhlasu)
Nesmysl!, Pi omos !, Blbos !, Houby!
S ejně jako češ ině bý á ach s ojící na začá ku ě y odděleno čá kou od zby ku ě y.
Pokud šak ci oslo ce nemá bý zdů azněno, není němčině odděleno čá kou:
Ach lass mich endlich in Ruhe! Ach, nech už mě konečně na pokoji!
131LUKÁŠ FELBR
Ich hö e ein Ge äusch.– Ach Qua sch, da is nich s. Slyším nějaký z uk.– Nesmysl, nic
ady není. / Ale blbos , ady nic není.
Ach bi e! exp . (ne yjadřuje p osbu, ale mí né ozhořčení)
P osím ě!, Ale jdi!
Ich inde den Mann ech sympa hisch.– Ach bi e, F ed, de Mann is ein Schwindle !
Ten chlap mi přijde celkem sympa ickej.– F ede, p osím ě, en člo ěk je pod odník!
Ach Go ! exp . (po zdech dop o ázející emoce)
Ach bože!, Bože!, P oboha!
Ach Go , das kling en se zlich ki schig! Ach bože / P oboha, o zní s ašně kýčo i ě!
Ach Go , wie eue ich mich au unse neues Leben! Bože, jak já se ěším na náš no ý
ži o !
Ach Go chen! exp . (po zdech dop o ázející emoce, čas o i onicky)
Bože!, Božíku!, Ach božíčku!, Jezusko e!
Ach Go chen, is diese Junge dumm! Bože, en kluk je upej!
Ach Go chen,wi heulenja! Ajezusko e, my b ečíme! ( komunikaci sdí ě em)
Ach du meine Gü e! / Du meine Gü e! / Meine Gü e! exp . ( ý az údi u, přek apení,
zděšení, ozhořčení)
Panebože!, P oboha!
Ach du meine Gü e, das kann e doch nich e ns meinen! P oboha, o přece nemůže
mysle ážně!
Ach du g üne Neune! exp . ( ý az údi u, přek apení, zděšení, ozhořčení)
Us a h omů!, No o o!, H ome!, To jsou ěci!
Ach du g üne Neune, was is hie denn passie ? Us a h omů, co se o u s alo?
Odkazy na sou isející hesla:
das Ach (pods . jm.)
mi Ach und K ach (us álené spojení)
mi Ach und Weh (us álené spojení)
Ach und Weh sch eien (us álené spojení)
ach so (ci osl.)
ach ja (ci osl.)
ach nein (ci osl.)
ach nee (ci osl.)
In allen Phasen de E s ellung des Wö e buchein ags wu den e schiedene Ko po a
konsul ie :
(a) Die deu schen Ko po a, insbesonde e das DeReKo und eilweise auch die DWDS‑
Re e enzko po a, wu den e wende , um einen e s en Übe blick übe die
Bedeu ungen de In e jek ionen zu e hal en und um Kolloka ionen zu analy‑
sie en. Als Nach eil des DeReKo kann de ela i e nied ige An eil konzep ionell
132 BRÜCKEN 31/2
mündliche Tex e angesehen we den. T o zdem dien e das DeReKo wegen
seine G öße als eine de p imä en Quellen ü den Exempli ika ions eil.
(b) Das Pa allelko pus In e Co p wu de haup sächlich eine sei s zu wei e en Be‑
deu ungsdi e enzie ung (s. die „ ansla ion me hod“ on Aijme e al. 2006),
ande e sei s zu Au lis ung mögliche Übe se zungsäqui alen e genu z . Von
Vo eil kann auch die Ta sache angesehen we den, dass sich im In e Co p iele
Belege be inden, die dem Pol de konzep ionellen Mündlichkei nah s ehen, was
die Absenz solche Belege im DeReKo eilweise ausgleichen kann. Viele Belege
s ammen aus de Kollek ion Sub i les und sind s a k om si ua i en Kon ex
abhängig, indem sie on (audio‑) isuellem Ma e ial beglei e we den.
(c) Es wu den schechische Ko po a e wende , um die Übe se zungsäqui alen e
zu übe p ü en und nach Synonymen zu suchen.
(d) Das Ko pus de gesp ochenen deu schen Sp ache FOLK wu de zu Übe p ü ung
p osodische Eigenscha en genu z , obwohl die Da en o s a k kon ex gebun‑
den und schwe zu en schlüsseln sind16.
Neben Ko po a wu den auch ande e Ko pus ‑Tools wie T eq und die Kookku enz‑
analyse e wende , um Ph aseme und Ve bindungen mi In e punk ionszeichen zu
un e suchen. Dadu ch konn e beispielsweise es ges ell we den, dass dem deu schen
ach im Un e schied zu seinem schechischen Äqui alen häu ige ein F agezeichen
olg , was im Wö e buchein ag be ücksich ig wi d.
Bei de Ein eilung de jeweiligen Bedeu ungen wi d neben den Ko pusda en
on den deu schen einsp achigen Wö e büche n ( o allem om DUW und DUO)
ausgegangen. Da sich ein zweisp achiges Wö e buch nach de Regel ich e , dass
die Bedeu ungss uk u ie ung ( eilweise) du ch die Äqui alen e in de Zielsp ache
gegeben is (Vachko á 2019: 113), wu den bei de E s ellung des Wö e buchein ags
auch schechische Wö e büche genu z ( om g oßen Nu zen is hie das en s e‑
hende AWGT).
Da die bei den einzelnen Bedeu ungen angegebenen schechischen Äqui alen e
o polysem sind und deswegen wenige aussagek ä ig, we den bei jede Bedeu ung
(im Falle on ach A–G) me asp achliche Kommen a e ange üh , die die konk e e
Bedeu ung nähe besch eiben.
Als nü zliche Quelle haben sich eben alls die In e ne belege e wiesen. Diese s am‑
men aus Diskussions o en. Es wi d do seh o au eine konk e e Aussage aus einem
A ikel eagie , die in manchen Fällen di ek zi ie wi d. De In e ne a ikel bilde
dann den (o ganzen) Kon ex , in dem de Kommen a zu de konk e en Aussage
ausgesp ochen wi d. Die da aus gewonnenen E gebnisse müssen abe s e s k i isch
übe p ü und mi ande en Quellen e glichen we den.
Die Kombina ion de Ko pusda en mi den In o ma ionen in einsp achigen Wö e ‑
büche n e weis sich auch als güns ig. Die Kookku enzanalyse ha zwa e geben, dass
eine de häu igs en Kookku enzen on ach das Lemma so is (was zu Abg enzung
de meh eiligen In e jek ion ach so ge üh ha ), die In o ma ionen im DUW dien en
16 Die Suche nach de s anda do hog a ischen Fo m ach, die de ansk ibie en Fo m en sp ich , e gib
im FOLK 5477 T e e . Die gesam e G öße des Ko pus be äg 2 990 421 Tokens (S and am 19.07.2021).
133LUKÁŠ FELBR
jedoch als Impuls, sich bei de Analyse de Ko pusbelege auch au die olgenden Kollo
‑
ka ionen konzen ie en, die im DUW beim Lemma ach als Beispiel ange üh we den:
als Ausd uck des [i onischen] Bedaue ns: ach, wie schade!; ( e s ä kend o „so“ +
Adjek i ): ein ach so belieb es Thema!
Diese ko pusbasie e Zugang ha sich als e olg eich he ausges ell , da sich bei de
nähe en Analyse de E gebnisse de Suchan age ach /+w1 so die ela i hohe F e‑
quenz de Kons uk ion ach + so + Adjek i bes ä ig ha . Im Ko pus muss e jedoch bei
diese Kons uk ion auch die In o ma ion alidie we den, ob sich das im DUW in
eckigen Klamme n ange üh e A ibu i onisch auch au die Kons uk ion ach + so +
Adjek i bezieh . Dies ha sich wäh end de Auswe ung de Voll ex e, in denen die
Kons uk ion au auch , bes ä ig .
Alle Belege aus den Ko po a ode aus dem In e ne wu den wei e lexikog aphi‑
schen Zwecken angepass . Da ein Wö e buch nu mi sp achlichem (bzw. g aphi‑
schem) Ma e ial a bei e , wu de de si ua i e Kon ex du ch den sp achlichen Kon ex
e se z . Dies kann beispielsweise e eich we den, indem de Beleg zu einem ku zen
Dialog e wei e wi d ode indem meh e e Va ian en de schechischen Übe se zung
nebeneinande p äsen ie we den.
Die E klä ung de einzelnen Bedeu ungen wu de du ch die Angabe on Synony‑
men un e s ü z . Es is zu beach en, dass nich au das ganze Lemma, sonde n au
die konk e e Lesa e wiesen wi d, wie es z. B. bei de Bedeu ung C om Lemma
ach de Fall is , wo ach ja als Synonym angegeben is . Da bei ach ja zwischen zwei
Bedeu ungen un e schieden wi d, wi d in den Klamme n angegeben, au welche
Bedeu ung e wiesen wi d.
Die Ko pusanalyse ha wei e hin gezeig , dass ach im Deu schen (im Gegensa z
zum Tschechischen) in de Vo o eldposi ion nich konsequen om es lichen Teil
des Sa zes du ch ein Komma abge enn wi d. Die Ko pusda en wu den mi den
deu schen Rech sch eib egeln e glichen, und da die deu sche Kommase zung in
diesem Fall on de schechischen abweich , wi d diese aus de Sich des Ad essa en
om GAWDT nü zliche In o ma ion an das Ende des Wö e buchein ags in Fo m on
eine usage no e einge agen.
5. FAZIT
Die Analyse de g oßen und mi elg oßen komme ziellen deu sch ‑ schechischen Wö ‑
e büche ha au eine Vielzahl on P oblemen hingewiesen, die bei de Bea bei ung
on In e jek ionen au e en können, und zeig deu lich, dass die bishe ige Behand‑
lung diese Wo a in Wö e büche n nich zu iedens ellend is .
Die E gebnisse weisen au allgemeine e P obleme des ak uellen S andes de
deu sch ‑ schechischen Lexikog aphie hin. Die Lemmaauswahl in den Wö e büche n
olg o keinem kla en P inzip, und iele ele an e Lemma a we den übe sehen ode
nich behandel . Die Wo a angaben ehlen häu ig und we den nich konsequen
bei allen Lemma a ange üh . Die Wö e buchein äge besch änken sich häu ig au
die bloße Au lis ung on Übe se zungsäqui alen en, ohne wei e e Bedeu ungsdi e‑
enzie ungen, Kommen a e ode E läu e ungen. Die ehlende Kon ex ualisie ung

134 BRÜCKEN 31/2
e schwe das Ve s ändnis de Bedeu ung und die Ve wendung des Wo es sei ens de
Wö e buchbenu ze . Me asp achliche Kommen a e zu Bedeu ung bleiben zumeis
aus. Die Auswahl de Übe se zungsäqui alen e e olg o ohne Be ücksich igung de
S ilis ik, was zu po enziellen Kommunika ionss ö ungen üh en kann. Als p oble‑
ma isch ha sich eben alls die Exempli ika ion gezeig , die nich bei allen Lemma a
ange üh und mi es en und ph aseologischen Wendungen e wechsel wi d. In
diese Hinsich haben sich die be ei s bekann en K i ikpunk e (Če mák/Bla ná 1995:
12; Vachko á 2002 u. 2011: 19–21) bes ä ig .
Die Da en haben jedoch auch au ande e p oblema ische S ellen de deu sch‑
schechischen Lexikog aphie hingewiesen, die o nehmlich e s bei eine Analyse
de In e jek ionen in E scheinung e en. Die meis en Wö e büche a bei en zwa
mi de Wo a angabe In e jek ion, die Ve nachlässigung de heo e ischen G und‑
lagen is jedoch eindeu ig, denn iele analysie e Lemma a wu den als Pa ikeln
ode Ad e bien bezeichne , wo ü in den konk e en Fällen keine plausible E klä ung
o lieg . Dies deu e au eine Unsiche hei in de Abg enzung de un lek ie ba en
Wo a en im Allgemeinen hin. Des Wei e en e zich en die Wö e büche au eine
Ma kie ung de p osodischen Eigenscha en und g aphischen Va ian en, obwohl sie
wich ige In o ma ionen übe die Bedeu ung on In e jek ionen kodie en können.
Dialogische Beispiele, welche die Bedeu ungse klä ung un e s ü zen wü den, ehlen.
Dadu ch we den die P agma ik und Ve wendungsb ei e de In e jek ionen nich an‑
gemessen e mi el .
Im o liegenden Bei ag wu den konk e e Vo schläge zu E assung on In e ‑
jek ionen p äsen ie , wobei de Mus e wö e buchein ag des Lemmas ach nich
als Vo lage, sonde n als Ausgangspunk ü die lexikog aphische Bea bei ung on an
die p agma ische Funk ion s a k gebundenen Wo scha zeinhei en bzw. ‑subsys e‑
men (Wo a en) und ü wei e e Un e suchungen im Rahmen des GAWDT ‑P ojek s
dienen soll e.
Da In e jek ionen iele gemeinsame Me kmale mi bes imm en Pa ikelg uppen
au weisen, wä e die o geschlagene lexikog aphische E assung mi de on Pa ikeln,
insbesonde e Modalpa ikeln, zu e knüp en. Diese Wo a en soll en so p äzise wie
möglich mi Hinblick au die ak uelle Fo schung oneinande abgeg enz we den,
dami die Wo a angaben möglichs aussagek ä ig sind. Die Di e enzie ung de
Bedeu ung soll e nich nu au ein seman ischen K i e ien be uhen, sonde n auch
au K i e ien wie P osodie und Sa zs ellung.
Da Ko po a aus de lexikog aphischen A bei nich meh wegzudenken sind, is es
on Belang, dass sich ko puslinguis ische Un e suchungen auch au un lek ie ba e
Wo a en okussie en. Die Kookku enzanalyse kann e ne dabei hel en, die s a is i‑
sche Vo kommenshäu igkei on eduplizie en Fo men ode en sp echenden Kombi‑
na ionen auszuwe en (Če mák 2017), was nich nu bzgl. de In e jek ionen, sonde n
auch de Pa ikeln on Nu zen sein kann. Es muss hinsich lich de In e jek ionen
e wogen we den, wie neue e Tex so en bzw. ‑ ypen, bspw. die Cha ‑Kommunika ion
u. dgl., die s ändig an Bedeu ung gewinnen, in das Exempli ika ions eld in eg ie
we den können und ob sich anhand on Ko po a de Cha ‑Kommunika ion gewisse
Tendenzen in de Ve wendung on In e jek ionen und einigen Pa ikelg uppen es ‑
s ellen lassen.
135LUKÁŠ FELBR
LITERATUR
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