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Barbara Mertins: Sprache und Kognition. Ereigniskonzeptualisierung im Deutschen und Tschechischen (= Konvergenz und Divergenz. Sprachvergleichende Studien zum Deutschen, 8). Berlin, Boston: De Gruyter, 2018, 297 Seiten.

Abstract

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Barbara Mertins: Sprache und Kognition. Ereigniskonzeptualisierung im Deutschen und Tschechischen (= Konvergenz und Divergenz. Sprachvergleichende Studien zum Deutschen, 8). Berlin, Boston: De Gruyter, 2018, 297 Seiten.

Author: Nübler, Norbert
Publisher: Univerzita Karlova, Filozofická fakulta,Praha
Year: 2021
Source: https://dspace.cuni.cz/bitstream/20.500.11956/170773/1/Norbert_Nubler_171-180.pdf
171REZENSIONEN
ode Tee– gemein , die de Au o e mu lich wäh end seine In e iews ha inken
dü en), kann man nu ho en, dass de a ige P ojek e auch kün ig un e nommen
und inanziell ge ö de we den. Au den zwei en Band de Un e suchung da man
sich jeden alls schon euen.
Ba ba a Me ins: Sp ache und Kogni ion. E eigniskonzep ualisie ung
im Deu schen und Tschechischen (= Kon e genz und Di e genz.
Sp ach e gleichende S udien zum Deu schen, 8). Be lin, Bos on:
De G uy e , 2018, 297 Sei en.
No be Nüble – Ch is ian -Alb ech s -Uni e si ä zu Kiel
De im Folgenden o ges ell e ach e Band de on E. B eindl und L. Gunkel he aus-
gegebenen Reihe „Kon e genz und Di e genz“ weis be ei s in seinem Ti el au den
sp achwissenscha lichen Teilbe eich hin, dem e sich e p lich e ühl , nämlich au
die kogni i e Linguis ik. Is de Haup i el noch ech allgemein gehal en, so sch änk
de Un e i el das Thema des Bandes deu liche ein: Es geh um E eigniskonzep uali-
sie ung eine sei s und den deu sch - schechischen Sp ach e gleich ande e sei s. Die
Ve asse in gliede ih e Monog aphie dazu o mal in zehn Kapi el, wobei de e s e
Teil eine allgemeine Ein üh ung in das Thema da s ell , wäh end das le z e Kapi el
als „Fazi und Ausblick“ konzipie is . Nach dem Li e a u - und dem Abkü zungs-
e zeichnis sind im Anhang F agebögen und Ve suchsano dnungen beigegeben (S.
267–294). Am Ende inde sich ein ku zes Sach egis e (S. 295–297).
De anges eb e Ve gleich des Deu schen mi dem Tschechischen s ell im Be eich
de kogni i en Ve ah en siche lich ein in e essan es Themengebie da . Es geh hie
um zwei Sp achen, die e schiedenen Zweigen des Indoeu opäischen angehö en, die
abe sei seh lange Zei in wechselsei igem Kon ak s anden und s ehen. E wa e
de in e essie e Lese on de Einlei ung nun eine meh ode minde e ie e Hin-
üh ung zu im Ti el angegebenen Thema ik, so wi d e abe en äusch . S a dessen
inde sich zunächs ein ech um assende Ka alog on Sp achen, zu denen „expe-
imen elle Sp achp oduk ionss udien“ du chge üh wu den. F au Me ins nenn
das Deu sche, Englische, Niede ländische, Polnische, Slowakische, Russische und
Tschechische (S. 4). Unkla bleib an diese S elle, ob die Ve asse in alle Ve suche
selbs du chge üh ha . Angeme k sei da übe hinaus, dass in Kapi el 5 auch Da en
aus dem Hocha abischen und dem Spanischen hinzukommen (z.B. in Tabelle 6 au
S. 98). Inwiewei diese Sp achen iel al ü den anges eb en deu sch - schechischen
Ve gleich sinn oll ode no wendig is , wi d nich wei e hema isie . S a dessen
we den ie linguis ische Be eiche benann , ü die die Monog aphie ele an sei:
„Sp ache und Kogni ion“ (S. 5 .), „Zwei sp ache we b“ (S. 6 .), „Psycholinguis ik“ (S.
7) und „Sp achkon ak “ (S. 7 .). Jedes de Themen wi d in nu wenigen Sä zen ange-
schni en. Anschließend sollen „zen ale Beg i e“ eingeg enz we den, wobei es e was
e messen e schein , die Beg i e „Sp ache“ und „Denken“ au e wa eine D ucksei e
172 BRÜCKEN 28/2
(S. 8 .) auch nu ansa zweise e läu e n zu wollen. Wenn F au Me ins diese beiden
Beg i e im linguis ischen Rela i i ä sp inzip Who s mi einande zu e binden
such , zeig sich be ei s au S. 10 ein beme kenswe e und übe aschende Mangel
de o liegenden Monog aphie: Un e de Sigle (Who 1956) zi ie die Ve asse in
den bekann en ame ikanischen Linguis en, beginnend mi de Fo mulie ung „The
linguis ic ela i i y p incipal (sic!) means, in in o mal e ms…“ (S. 10). Im O igi-
nal lau e Who s Fo mulie ung abe „F om his ac p oceeds wha Iha e called
he ‘linguis ic ela i i y p inciple’, which means, in in o mal e ms…”. Auch wenn
das “linguis ic ela i i y p inciple” im wei e en Ve lau des Zi a s ko ek wiede ge-
geben wi d, so müss e eine wissenscha lichen Au o in kla sein, dass Ände ungen
in de konk e en Fo mulie ung bei Zi a en zwa e laub sind (wenn sachlich nich s
e ände wi d), abe kenn lich gemach we den müssen, e wa indem de Sa zan ang
in Klamme n gese z wi d: „[The linguis ic ela i i y p inciple] means…“ Dami wä e
dann auch deu lich gewo den, dass nich e wa Who das P inzip (engl. p iciple) mi
dem Schullei e (engl. p incipal) e wechsel ha . Die zi ie e S elle en s amm einem
Au sa z B. L. Who s mi dem Ti el „Linguis ics as an exac science“, de in de Zei -
sch i Technology Re iew des MIT im Jah gang 1940 abged uck wu de. Inso e n is die
on F au Me ins e wende e Sigle– also (Who 1956)– e was i e üh end. Who
wa be ei s 1941 ges o ben. F au Me ins zi ie – das is du chaus legi im– aus eine
pos hum 1956 he ausgegebenen Au sa zsammlung mi dem Ti el Language, Though
and Reali y. Im Li e a u e zeichnis ehl dazu abe de Un e i el, de manches e -
deu lichen wü de, nämlich Selec ed W i ings o Benjamin Lee Who . Auch de Ti el des
Au sa zes und de He ausgebe des Sammelbandes (J. B. Ca oll) we den nich benann .
Diese unach same Umgang mi Zi a en und de Fachli e a u is ü wissenscha liche
A bei en nich akzep abel. Leide bleib dies nich de einzige handwe kliche Mangel.
Wie man in de Einlei ung wei e hin e äh , bes eh de Haup eil de Mono-
g aphie „aus sieben hema isch zusammenhängenden S udien, die übe wiegend
be ei s e ö en lich sind“ (S. 14). Diese e was unkla e Fes s ellung is siche nich
aus eichend, um die Rela ion des o liegenden Bandes zu den schon e ö en lich en
S udien (ode A ikeln?) zu klä en und den wissenscha lichen Meh we de Mono-
g aphie zu e deu lichen. Als Lese wü de man übe dies e wa en, dass die schon
e ö en lich en Teile an diese S elle de Monog aphie benann wü den. Das is leide
nich de Fall, so dass unkla bleib , was denn nun eigen lich e ö en lich wu de. Im
Li e a u e zeichnis des Bandes inde sich nu ein einzige A ikel un e dem Namen
de Ve asse in. E s im wei e en Ve lau wi d dann allmählich e kenn lich, dass
die be ei s e ö en lich en Teile de Monog aphie un e dem Namen Schmied o á
publizie wu den, wobei alle dings F au Schmied o á in meh e en A ikeln nu als
Mi e asse in ungie ( gl. dazu .a. die Tabelle zu den Un e suchungsme hoden
au S. 23). Dieses ü eine wissenscha liche A bei e neu p oblema ische Vo gehen
wi d wei e dadu ch e schä , dass ä selha e weise auch on de Ve asse in
(un e dem Namen Schmied o á) selbs mi e ass e Au sä ze bibliog aphisch nich
ko ek au ge üh sind. Leich e ände inde sich de Ti el eines zusammen mi Ch.
on S u e heim und M. Ca oll e ass en A ikels, de im O iginal Language -speci ic
Pa e ns in E en Cons ual o Ad anced Second Language Speake s übe sch ieben is . Im
Li e a u e zeichnis des o liegenden Buchs inde sich de Ti el als Implica ions o
language -speci ic pa e ns in e en cons ual o ad anced L2 speake s. De Ti el des zu-
173REZENSIONEN
sammen mi N. Sahonenko e ass en A ikels Die Rolle des g amma ischen Aspek s in
de E eignis -Enkodie ung: Ein Ve gleich zwischen schechischen und ussischen Le ne n des
Deu schen e schein im Li e a u e zeichnis des o liegenden Bandes als Die Rolle des
g amma ischen Aspek s in (sic) E eignis -Enkodie ung. Ein Ve gleich zwischen Tschechischen
(sic) und Russischen (sic) Le ne n des Deu schen. Zudem wi d de Name eines de bei-
den He ausgebe des Sammelbandes alsch gesch ieben: P.G ommes e schein bei
F au Me ins als P.Gommes. De Ti el eines Sammelbandes, in dem ein zusammen
mi M. Flecken e ass e Au sa zes en hal en is , is unzulässig e kü z . De on
S. de Knop und T. de Rycke edie e Band heiß eigen lich Cogni i e App oaches o
Pedagogical G amma : AVolume in Honou o René Di en. Da on bleib im Li e a u -
e zeichnis F au Me ins’ nu de Ku z i el Pedagogical G amma üb ig. Wenn sich
F au Me ins am Ende de Einlei ung bei den Ve lagen ü die Möglichkei bedank ,
au diese ühe en Ve ö en lichungen „zu ückg ei en zu können“ (S. 33), dann is es
absolu un e s ändlich, dass die Ti el on Au sä zen und Sammelbänden so en s ell
wiede gegeben we den. Eine eingehende Übe p ü ung des Li e a u e zeichnisses
mag wei e e Unzulänglichkei en zu age ö de n. Be ei s bei diese s ichp obena igen
Übe p ü ung muss abe es ges ell we den, dass de Umgang mi de Fachli e a u
inakzep abel is .
Ungeach e dessen ex apolie die Ve asse in aus den be ei s e ö en lich en
S udien ebenso wie dem noch nich e ö en lich en Teil noch in de Einlei ung
zwei „Hypo hesen“, on denen die e s e im Rahmen kogni i e E kenn nisse als
„Seeing o Speaking -Hypo hese“ bezeichne wi d und im Wesen lichen aussag ,
dass die G amma ik eine Sp ache die Kogni ion und in einem wei e en Sch i die
Äuße ungsplanung und -p oduk ion beein luss . Diese Hypo hese beweg sich au
de G undlage kogni i is ische Annahmen. Bei de zwei en Hypo hese inde sich
dann aus sp achwissenscha liche Sich ein komple e Wechsel de Pe spek i e. Sie
beinhal e die Aussage, dass die Ve wendung de pe ek i en P äsens o m schechi-
sche Ve ben du ch den Sp achkon ak mi dem Deu schen „ e ände “ wu de. Hie
geh es also um Kon ak linguis ik. Schon an diese S elle müss e dann alle dings die
F age au gewo en we den, was hie als „Ve ände ung“ in e p e ie wi d, wie die
pe ek i e P äsens o m denn o diesem Wandel (bzw. ohne diese Beein lussung)
e wende wu de. Es sei o weggenommen, dass sich eine An wo au diese F age
in de Monog aphie nich inde . Aus dem Spannungs eld de beiden Hypo hesen,
die nach de Aussage de Ve asse in „zu einem gewissen G ad zusammenhängen“
(eben alls S. 14) könn e sich ein du chaus in e essan e Fo schungsbe eich e geben.
In ih e Ve bindung implizie en die beiden Hypo hesen, dass de Sp achkon ak auch
eine Ve ände ung de kogni i en Vo ausse zungen de jeweiligen Sp eche gemein-
scha e u sach . Inso e n wä e es angeb ach , zumindes in Ansä zen A gumen e
aus de En wicklung de schechischen Sp ache zu benennen, die diese Annahme
s ü zen könn en. S a dessen e schein dann abe ech zusammenhanglos ein ganz
kon en ionelle und in seine Kü ze zwangsläu ig obe lächliche Übe blick zu den
deu sch - schechischen Sp ach- und Kul u kon ak en des e gangenen Jah ausends
(S. 25–33).
Das zwei e Kapi el de Monog aphie „Aspek -Te minologie sp ach e gleichend:
Konsequenzen ü den Zwei sp ache we b“ beginn mi de – bekann en– Fes s el-
lung, dass in de Aspek ologie e minologische Wi wa he sch . Man muss in
174 BRÜCKEN 28/2
de Folge leide es s ellen, dass de Inhal dieses Kapi els sich als wenig hil eich bei
de Klä ung einzelne Beg i e e weis . Zu zwei elha , manchmal wide sp üchlich
sind die en hal enen Aussagen. Die Un e scheidung on g amma ischem Aspek und
lexikalische Ak ionsa is aus sla is ische Sich nich zu beans anden (S. 36–40).
Wenn de g amma ische Aspek abe „sowohl lexikalisch -seman ische als auch g am-
ma ische Elemen e mi in ol ie “ (S. 37) dann is eine Abg enzung gegenübe de
Ak ionsa , die „eine seman ische Ka ego ie“ (S. 37) da s ell , ech di us. Deu liche
wi d die Un e scheidung, wenn om g amma ischen Aspek und om lexikalischen
Aspek die Rede is , wobei le z e e mi de Ak ionsa gleichgese z wi d (S. 38). De
Abschni zu Telizi ä und Pe ek i i ä (S. 41–44) b ing nich s g undsä zlich Neues,
wobei man sich ag , wa um bei einem in endie en deu sch - schechischen Sp ach-
e gleich die Telizi ä anhand englische Beispiele demons ie we den muss, zumal
eine Abg enzung gegenübe dem p og essi en Aspek nich ele an is . Zu wei e en
Ve wi ung äg die Fes s ellung bei, dass im Tschechischen „das Ve b unabhängig
on de Tempusma kie ung en wede als pe ek i ode als impe ek i ma kie
we den“ muss (S. 43), wäh end nu wenige Sei en wei e „ein ache Ve bal o men
g undsä zlich keine o gegebene Ma kie ung au weisen“ (S. 46). Bei de Da s ellung
de schechischen Aspek e häl nisse (S. 46–49) wi d nun übe aschende weise auch
das Russische mi be ücksich ig , ohne dass dies beg ünde wü de. In den wei gehend
pa allelen Aus üh ungen ü die beiden slawischen Sp achen zeigen sich zudem e -
hebliche Unzulänglichkei en. Die Da s ellungen sind selbs ü Lese , die mi beiden
Sp achen e au sind, nich imme ein ach nach ollziehba . Als Beispiel sei hie nu
da au e wiesen, dass als Impe ek i ie ungssu ixe im Russischen -i a-/-y a-, - a-
und -a/-ja- benann we den, wäh end im Tschechischen lediglich -(o) a- au ge üh
is (S. 44). Selbs e s ändlich besi z auch das Tschechische meh e e Impe ek i ie-
ungssu ixe– neben -o a- (dopsa → dopiso a „zu Ende sch eiben“) auch - a- (sk ý
→ sk ý a „ e be gen“), -a- (přemlu i → přemlou a „übe eden“) und -e-/-ě- ( ymysli
→ ymýšle „ausdenken“ bzw. dopus i → dopouš ě „zulassen, ges a en“). De Ve such,
die Mechanismen de Aspek ände ung im Tschechischen und Russischen anhand
on In e linea glossie ungen auch ü Sp achunkundige nach ollziehba zu machen
(S. 47) muss als eilweise i e üh end bezeichne we den. So inde sich e wa ü das
schechische psá bzw. das ussische pisa ‘ eine Glossie ung mi „INF.Imp .simplex“.
Fü das di ek da un e au ge üh e p ä igie e schechische ypsa bzw. das ussi-
sche ypisa ‘ wi d dann als Glossie ung „sch eib.INF.Pe .“ au ge üh . Wa um bei de
P ä ixbildung die In ini i endung (- ) bzw. (- ‘) eingeklamme is , beim Simplex abe
nich , bleib ä selha . Ebenso ä selha is die au de olgenden Zeile au auchende
Bedeu ungsangabe „ e ig sch eiben“, die sich wede au das Simplex (sowohl das
ussische als auch das schechische Ve b bedeu e ein ach „sch eiben“) noch au die
P ä ixbildung (das schechische Ve b bedeu e „aussch eiben“, das ussische „he aus-
sch eiben, exze pie en“) beziehen kann. Auch bei de Zusammens ellung des sche-
chischen ypsa mi dem sekundä en Impe ek i um ypiso a bzw. dem ussischen
ypisa ‘ und dem sekundä en Impe ek i um ypisy a ‘ au de selben Sei e inde sich
die ehle ha e Bedeu ungsangabe „ge ade au sch eiben / ge ade jmd. ankündigen“.
Imme hin wi d an diese S elle die wissenscha liche T ansli e a ion ü das Russi-
sche e wende , was im wei e en Ve lau nich imme de Fall is – man gl. e wa
au S. 143den ansli e ie en ussischen Sa z Mashina ede po sago odnoj do oge, de
175REZENSIONEN
bei Ve wendung de wissenscha lichen T ansli e a ion als Mašina ede po zago odnoj
do oge au scheinen müss e.
De olgende Ve such eine Eing enzung des konzep ionellen Gehal s on Pe -
ek i i ä und Impe ek i i ä wi d an de „ ech en G enze“ eines Geschehens es -
gemach und en sp ich de Au assung, pe ek i e Ve ben d ück en die „Vollendung“
eines Geschehens aus: „(…) die Funk ion des Pe ek i s im Tschechischen und Rus-
sischen bes eh da in zu enkodie en, dass die ech e G enze eines E eignisses als
e eich zum Ausd uck geb ach wi d.“ (S. 48) Dami wi d nun abe die Abg enzung
zu Telizi ä unkla , zumal o he noch be on wu de, dass Pe ek i i ä und Telizi ä
nich „gleichbedeu end“ seien (S. 43). In de sla is ischen Aspek ologie is da übe
hinaus schon sei lange Zei kla , dass zahl eiche pe ek i e Ve ben mi dem Beg i
de „Vollendung“ ode auch de „ ech en“ G enze nich zu e assen sind. Als Beispiele
seien hie nu Ve ben mi ing essi e Bedeu ungsscha ie ung benann ( sch. ozesmá
se bzw. uss. assmeja ’sja, beides „zu lachen an angen“, beides pe ek i ) ode auch
Ve ben, die ein als momen an au ge ass es Geschehen ausd ücken ( sch. dupnou ode
uss. opnu ‘, beides „(au )s amp en, einmal s amp en“, beides pe ek i ). Inso e n le-
gen die wei e en Aus üh ungen eine Aspek konzep ion zug unde, die nich hal ba is .
Be ei s zu Beginn des Kapi els äll noch dazu au , dass de e s e, mi „Ein üh ung“
übe sch iebene Abschni in manchen Passagen eine beinahe wö liche bzw. nu leich
a iie e Übe se zung aus de u sp ünglichen, englischen Ve ö en lichung da s ell .
Um dies zu demons ie en seien hie nu einige Sä ze zi ie : In de u sp ünglichen
Ve ö en lichung lau e de Beginn eines Absa zes: „Ou app oach o in es iga ing
aspec ual sys ems and hei use in discou se is en i ely empi ical. We base ou claims
and conclusions on spoken da a p oduced by na i e speake s and lea ne s. Ou ame-
wo k e lec s ac ual na i e speake p e e ences o using aspec ual ma ke s in apa i-
cula language and, in addi ion, i desc ibes he in e nal o ganiza ion o he espec i e
aspec ual sys em.” (Schmied o á/Flecken 2008: 358) In de hie besp ochenen Mono-
g aphie inde sich de olgende Wo lau : „Die He angehensweise an die E o schung
aspek uelle Sys eme und ih es Geb auchs im Disku s, die diese S udie zug unde
lieg , is empi ische A . Annahmen und Schluss olge ungen basie en ausschließlich
au Da en aus de Sp achp oduk ion on Mu e sp achle n und L2-Sp eche n. De
Fo schungs ahmen diese S udie schließ konk e e mu e sp achliche P ä e enzen
[…] zu Ve wendung on Aspek ma kie e n in ausgewähl en Sp achen ein, wobei die
in e ne O ganisa ion de jeweiligen Aspek sys eme au geg i en wi d.“ (S. 36) In de
deu schen Übe agung wi d zudem jede Hinweis da au ge ilg , dass de u sp üng-
lichen A ikel auch on eine Mi e asse in namens M. Flecken e an wo e wi d.
En sp echende Ve ände ungen inden sich auch an ande e S elle: „We dis inguish
be ween wo ca ego ies: g amma ical aspec and Ak ionsa .“ (Schmied o á/Flecken
2008: 359) und demgegenübe : „Übliche weise um ass de Beg i zwei Ka ego ien:
den g amma ischen Aspek und die Ak ionsa […]“ (S. 37). Da übe hinaus: „In ou
app oach g amma ical aspec […] deno es […].“ Und demgegenübe : „In de He an-
gehensweise de o liegenden A bei en sp ich de g amma ische Aspek […]“ (S.
37). Die Mi e asse in is geis ige Mi eigen üme in des Inhal s, abe auch de Fo -
mulie ungen. Selbs wenn hie eine wei gehende Übe se zung aus dem Englischen
o lieg , muss eine solche Vo gehensweise aus wissenscha liche Sich als un edlich
bezeichne we den.

176 BRÜCKEN 28/2
Ab dem Abschni 2.3. wi d dann angekündig , dass die G undhypo hesen mi
Hil e on Sp achp oduk ionsexpe imen en übe p ü wü den, wobei eine Vielzahl
on Me hoden zum Einsa z komm . Übe aschende weise wi d nun ein Ve gleich
des Tschechischen, Niede ländischen (!) und Russischen e wähn (S. 50), um wenig
spä e den „P og essi im Englischen und Niede ländischen“ zu un e suchen (S.
53–58). Die E gebnisse de Sp achp oduk ionsexpe imen e inden sich in diesem Ka-
pi el nich . Es e es ig sich de Eind uck eines g öße en Du cheinande s nich nu
im Hinblick au die wissenscha lichen Vo ausse zungen und au die A bei sweise,
sonde n auch au die zu Diskussion s ehenden Sp achen und Phänomene. Be ei s
hie inden sich nun eilweise die ( e mein lichen) E gebnisse de Un e suchungen
aus den olgenden Kapi eln un e de Übe sch i „Pe ek i i ä s. Impe ek i i ä :
Konzep uelle Un e schiede“ (S. 51–53). Dem insgesam nega i en Eind uck des ganzen
Kapi els en sp echen in den abschließenden „Schluss olge ungen“ Pla i üden wie:
„De Ke n dieses Kapi els is au die Idee ausge ich e , dass die Analyse des g amma-
ischen Aspek es (mindes ens) zwei e schiedene Ebenen um ass : Die Fo m und die
Bedeu ung.“ (S. 59) Wede das Eine noch das Ande e wu de in diesem Kapi el ü die
beiden zu Diskussion s ehenden Sp achen nach ollziehba au gezeig . Das Deu sche
komm als Un e suchungsgegens and nich o .
Im d i en Kapi el wende sich die Ve asse in nun einem öllig ande en Thema zu,
nämlich de Ve wendung de P äsens o m pe ek i e Ve ben im Tschechischen. De
Eind uck mangelnde So g al se z sich hie be ei s nach wenigen Zeilen o . Das
e s e schechische Beispiel bes eh aus paní ypila, dem das deu sche „Eine F au ank
ein Glas Wasse aus“ gegenübe ges ell wi d (S. 63). Na ü lich is das schechische
Beispiel un olls ändig. Es ehl das Objek sklenici ody „ein Glas Wasse “. Völlig un-
e s ändlich wi d es, wenn das schechische Beispiel Pán ešel do domu „de He ging
ins Haus“ als Beispiel ü „Bewegungse eignisse om Typ [- END]“ p äsen ie wi d
(eben alls S. 63). Ode soll mi diese Fes s ellung ein ( e mein liches) E gebnis de
olgenden Un e suchung o weggenommen we den? Au S. 69 wi d au eine Fußno e
8 e wiesen, die keinen Zusammenhang mi de hie e ö e en P oblema ik au weis .
De im Folgenden p äsen ie e linguis ische Feld e such wu de in Fo m eine
F agebogenak ion mi 35 F agen und 256 P obanden du chge üh : „Die Au gabe de
P obanden bes and da in, die Szena ien zu lesen und nach jedem Szena io aus ün
e schiedenen Aspek -Tempus -Al e na i en diejenige auszuwählen, die das p äsen-
ie e Szena io am bes en wiede gib .“ (S. 65) Ta sächlich zeig sich abe anhand des
im Anhang beige üg en F agebogens (S. 267–276), dass die P obanden nich eine An -
wo auswählen soll en, sonde n die o gegebenen An wo möglichkei en au eine
ün s u igen Skala on „he o agend“ ( ýbo né) bis „unangemessen“ (ne yho ující)
bewe en soll en. Um diese Disk epanz au zulösen, müss e nun eingehend e klä
we den, wie die F agebögen ausgewe e wu den. Dies geschieh nu dadu ch, dass
„die Wahl de e s bes en Al e na i e“ (S. 66) be ücksich ig wi d. Wie sich e ne am
Beispiel Někdo edle us olečku dopije / dopil / pil / pije / dopijí ká u (S. 67) zeig , is die
Bezeichnung „Aspek -Tempus -Al e na i en“ nich ganz ko ek . Die Fo men dopije /
dopil / dopijí e e en ein Lexem „ e ig inken, zu Ende inken“, wäh end die Fo -
men pil / pije ein ach „ inken“ bedeu en. Es geh also o enba auch um lexikalische
Al e na i en. Zudem ag man sich, wa um die P ä e i al o m zwa ü das pe ek i e
Ve b dopí und das impe ek i e pí zu Auswahl angebo en we den, nich abe ü
177REZENSIONEN
das eben alls impe ek i e dopíje (also dopíjel) Bei de obe lächlichen Du chsich
des F agebogens in de Anlage äll dann zudem au , dass bei F age 4 (S. 268) die
nich kodi izie e, wohl dem Gemein schechischen zuzuo dnende Fo m háže „e /sie/
es wi “ in eine An wo möglichkei au auch (im S anda d schechischen müss e
hie hází s ehen, eine Fo m, die in F age 26 au S. 274 dann auch e wende wi d). Die
Ve wendung eine nich -kodi izie en Fo m in eine angebo enen Ve sp achlichung
kann eine Ablehnung diese An wo möglichkei du ch die P obanden nach sich
ziehen und dami die E gebnisse e älschen. Übe p ü ba is dies nich , da F au
Me ins leide die F agen und An wo möglichkei en nich in de Einzelauswe ung
p äsen ie . T o z solche Unzulänglichkei en in de Ve suchsano dnung möch e
F au Me ins du ch die F agebogenak ion ie P oblemk eise ab es en, on denen
das e s e P oblem wohl zen al is : „Wi d die P P -Fo m [= pe ek i e P äsens o m;
N. N.] mi Hie -und -Je z -In e p e a ion auch un e Ve wendung eines ande en
Tes pa adigmas geb auch ?“ (S. 65) Na ü lich ag sich de Lese , wa um hie on
einem „ande en Tes pa adigma“ die Rede is . Und na ü lich ha de Lese seh s a ke
Zwei el, ob mi eine F agebogenak ion, bei de das jeweilige Szena io mi de Fo -
mulie ung Předs a e si… („S ellen Sie sich o …“) eingelei e wi d, a sächlich eine
„Hie -und -Je z -In e p e a ion“ simulie we den kann. Dass dies ganz o ensich lich
nich de Fall is ode zumindes nich de Fall sein muss, geh eigen lich schon aus
den zu Auswahl ges ell en An wo möglichkei en he o , da zwei diese Wahlmög-
lichkei en das P ä e i um des Ve bs en hal en. Ve such man nun he auszu inden,
wie die s a is ische Ve eilung de einzelnen An wo en is , wi d man in de A bei
leide eben alls nich ündig. S a dessen p äsen ie F au Me ins nu den p ozen-
ualen An eil de An wo en mi eine pe ek i en P äsens o m, di e enzie nach
den einzelnen Regionen, in denen die Ak ion du chge üh wu de (S. 73). Nu ü
eine de Regionen, nämlich ü Os böhmen, inden sich die An wo möglichkei en
di e enzie (S. 74). Hie äll dann au , dass e wa genauso iele P obanden mi eine
P ä e i al o m an wo e en wie mi eine pe ek i en P äsens o m (14, 2% ü im-
pe ek i e ode pe ek i e P ä e i al o m, 14, 3% ü pe ek i e P äsens o m). Diese
Ta sache allein sp ich schon da ü , dass die F agebogenak ion nich zwangsläu ig eine
Hie -und -Je z -Si ua ion simulie . Und dami ge ä die Ve wendung de pe ek i en
P äsens o m olglich in die Nähe dessen, was in de schechischen Linguis ik manch-
mal seh b ei als „his o isches P äsens“ bezeichne wi d. Schon Kopečný ha e abe
auch den Beg i „E zählp äsens“ e wende und e wies au ein „szenisches P äsens“
(Kopečný 1962: 28). E was sel sam mu e demen sp echend F au Me ins’ Fes s ellung
an, im Tschechischen könne „die P P -Fo m mögliche weise auch in Nache zählungen
mi de Hie -und -Je z -Bedeu ung e bunden we den“ (S. 82). Spä es ens hie ä sel
de Lese , was denn nun un e diese „Hie -und -Je z -Bedeu ung“ zu e s ehen sei.
Insgesam is es jeden alls nich akzep abel, wenn on eine Ve suchsano dnung nu
diejenigen Da en und S a is iken publizie we den, die den eigenen Hypo hesen en -
sp echen. Dieses Vo gehen en we e die gewonnenen Da en, da es eine al e na i e
In e p e a ion unmöglich mach . Auch die ü das Tschechische pos ulie e Fes s el-
lung, „dass die Anwendungsdomäne de P P -Fo m sich s a k geände ha “ (S. 84),
implizie scheinba , die „u sp üngliche“ Ve wendung müsse ähnlich de des Russi-
schen gewesen sein. Da ü ehlen en sp echende sp achhis o ische Da en. S a dessen
könn e man die Un e schiede auch dadu ch e klä en, dass das Russische sich on
178 BRÜCKEN 28/2
eine du ch das Tschechische ep äsen ie en „u sp ünglichen“ Ve wendung en e n
habe. Kopečný (1962: 74 .) geh da on aus, dass die Ve bindung zwischen pe ek i e
P äsens o m und Fu u bedeu ung in den nö dlichen slawischen Sp achen die eigen -
liche Neue ung da s ell , wäh end die südslawischen Sp achen hie einen äl e en
Zus and bewah haben. Das Tschechische gehö dann zum Übe gangsbe eich. Wede
das Eine noch das Ande e dü e den his o ischen Ta sachen en sp echen. Vielmeh
ha sich das Aspek sys em und seine In e ak ion mi dem Tempussys em ausgehend
on eine gemeinsamen G undlage in den e schiedenen Einzelsp achen jeweils
spezi isch en wickel . Ein deu sche Ein luss is ü das Tschechische na ü lich nich
öllig ausgeschlossen, abe wie eine Sp ache, die den Aspek gegensa z nich kenn ,
die Ve wendung ausge echne de pe ek i en P äsens o men im Tschechischen
beein luss haben soll, müss e schon e heblich de aillie e und un e Ve wendung
sp achhis o ische Belege he ausgea bei e we den.
Wa um dann das ech ku ze ie e Kapi el (S. 85–91) e neu au eine Un e -
scheidung zwischen wes - und os slawischem Ve balaspek abziel , bleib unkla .
Als Ausgangspunk dienen hie Übe legungen on Dickey, de a sächlich zwischen
de ös lichen und de wes lichen Ausp ägung des Ve balaspek s un e scheide . Zu
Ve wi ung in de Monog aphie äg nun auch die Ano dnung de Kapi el bei: „Die
deu schen, schechischen und ussischen Da en s ammen aus eine ühe en S udie
(siehe Kap. 5)“ (S. 86). Sie wu den du ch „neue Da en on polnischen (N = 30) und slo-
wakischen (N = 15) Mu e sp achle n“ e gänz (S. 86). Wie in Kapi el 5 spä e nachzu-
lesen is , geh es do in e s e Linie um „die A und Weise de Konzep ualisie ung on
Bewegungse eignissen“ (S. 99), wobei die Me hodik e heblich ausge eil e is als bei
de F agebogenak ion des d i en Kapi els (Videosequenzen mi Eye - acking e c.). Das
ün e Kapi el basie wohl wei es gehend wiede au einem be ei s e ö en lich en
Au sa z, bei dem F au Me ins (bzw. F au Schmied o á) lediglich Mi e asse in wa .
In welche Weise die e gänzenden Da en des ie en Kapi els e lang wu den, bleib
ungeklä . Jeden alls inden sich ü das ie e Kapi el keine Besch eibung de Vo ge-
hensweise und keine elabo ie en Auswe ungsg aphiken wie im ün en Kapi el au
S. 110. Da unkla bleib , ob in Kapi el 5 ( ü das Russische, Tschechische und Deu sche)
und in Kapi el 4 ( ü das Polnische und Slowakische) dieselbe Ve suchsano dnung
und dieselbe Auswe ungsme hodik e wende wu de, is ein di ek e Ve gleich de
Da en nich möglich. F au Me ins nimm ihn dennoch o ( gl. Tabelle au S. 87).
Auch in den wei e en Kapi eln de Monog aphie ko espondie die Vielzahl de
Sp achen, Me hoden und Einzel ages ellungen mi eine Vielzahl an kleine en und
g öße en Unge eim hei en im Hinblick au die Kohä enz de A bei , au die e wen-
de en Sp achen und auch im Hinblick au die o male Ebene. Alle dings e lage
sich de Fokus nun zunehmend au die kogni i is ische F ages ellung, also au die
E eigniskonzep ualisie ung im Be eich jeweils ganz spezi ische Ve bg uppen. Die
olgenden Anme kungen besch änken sich au diejenigen Sp achen, ü die de Ve -
asse diese Besp echung eine gewisse Kompe enz au weis , nämlich au Deu sch,
Englisch, Russisch und Tschechisch. Zunächs müssen missglück e Fo mulie ungen
im Deu schen angesp ochen we den, die zwa nich häu ig o kommen, abe dann ä -
ge lich sind, wenn eine Aussage in ih Gegen eil e keh wi d: „Die ussischen Da en
zeigen, dass die Sp eche in den Hie -und -Je z -Kon ex en die pe ek i e P äsens o m
nie e wenden. Dies lieg da in beg ünde , dass sich die Seman ik de P P -Fo m im
179REZENSIONEN
Russischen mi de Hie -und -Je z -Bedeu ung e äg […].“ (S. 77) Selbs e s änd-
lich soll hie be on we den, dass sich die Ve wendung de pe ek i en P äsens o m
ussische Ve ben mi de Hie -und -je z -Bedeu ung nich e äg . Völlig unübe -
sich lich is die Wiede gabe on ussischen Ve wendungsbeispielen in la einische
Sch i . Dies is umso übe aschende , als ü die T ansli e a ion ebenso wie ü die
T anssk ip ion ussisch -ky illische G apheme eindeu ige DIN -Regeln o handen
sind. In eine wissenscha lichen A bei müss e de ku ze An wo sa z, de un e (28)
au S. 144 au ge üh is , olgende maßen lau en: De uška idё szakupočnoj koljaskoj
iz magazina. Ta sächlich üh ihn F au Me ins in diese Fo m au : De ushka idjoe
ssakupochnoj kolaskoj is magasina, wobei die Fo men idjoe und kolaskoj nich schlech
ansli e ie , sonde n ein ach alsch sind. Schließlich sei hie nochmals au die un-
einhei liche, eils ehle ha e Glossie ung de Beispiele hingewiesen. Auch ü dieses
Ve ah en lieg mi den Leipzig glossing ules ein ela i s anda disie es Ve ah en
und ein G unds ock an Abkü zungen o . Die Glossie ung im o liegenden We k
olg abe keinen du chgängigen Regeln bzw. e olg ein in ui i . So wi d e wa au
S. 81 eine länge e Äuße ung Zeile ü Zeile glossie , wäh end au S. 144 zunächs
jeweils de ganze Sa z au Russisch ode Tschechisch au ge üh wi d und e s in
den olgenden beiden Zeilen eine Glossie ung e olg . Die Beispielsä ze au S. 109
bleiben ohne Glossie ung. Die in Glossie ungen e wende en Abkü zungen sind un-
einhei lich. So inde sich ü P ä e i al o men sowohl das Kü zel P . (= P ä e i um)
wie auch das Kü zel Ve g. (= Ve gangenhei ). Völlig e wi end wi d es, wenn ein
und dieselbe Ve b o m wie schechisch ešel ode ussisch ošёl (bei F au Me ins
o -shel) gleichzei ig als P ä e i um und als P äsens glossie wi d (S. 170) ode eine
Subs an i o m wie die schechische (po) silnici gleichzei ig als Da i und als Loka i
bzw. die Fo m (do) esnice als Akkusa i und Loka i cha ak e isie wi d (beides S.
171). Bei de Ve b o m handel es sich na ü lich jeweils um das P ä e i um, bei den
Subs an i en geh es im e s en Fall eindeu ig um den Loka i , im zwei en Fall is es
de Geni i . Eine Al e na i e gib es nich .
Die Vielzahl de Ve sehen, Unach samkei en und o ensich lichen Fehle , on
denen hie nu eine Auswahl au ge üh we den konn e, zeugen siche on de
mangelnden So g al , mi de das Manusk ip des o liegenden We ks e s ell wu de.
Insbesonde e ü Lese , die de jeweiligen Sp ache nich ode nu in ge ingem Aus-
maß mäch ig sind, s ellen die Beispiele einen Quell on Fehlin e p e a ionen und
on Ve wi ung da , insbesonde e, wenn auch noch die Glossie ung ehle ha ode
unzu eichend is . Fü eine wissenscha liche A bei is die o liegende Fo m unan-
gemessen. Hie wä en eine so g äl ige Ko ek u und Edi ion o de Publika ion
onnö en gewesen.
Was also bleib inhal lich nach de Lek ü e de o liegenden Monog aphie? Ins-
gesam ha man den Eind uck eine sich eilweise übe schä zenden A bei . Wenn die
un olls ändig p äsen ie en E gebnisse de einzelnen S udien e lässlich sind, was bei
de so glosen A bei sweise de Ve ö en lichung selbs und bei den angesp ochenen
Zwei eln an de Konzep ion und de Auswe ung nich unbeding o ausgese z we -
den kann, dann endie en deu sche und schechische Sp eche s ä ke als ussische
ode englische dazu, ein bes imm es ( elisches) E eignis insgesam „holis isch“ (also
du ch Ve lau plus Abschluss) zu e sp achlichen. Bei Sp eche n des Englischen und
Russischen kons a ie die Monog aphie einen s ä ke en Fokus au den Ve lau , also