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Ausgewählte Westschlesische Schlossresidenzen als Kulturelle Repräsentanzen zwischen Barock und Aufklärung. Abriss der Problematik im Literatur- und Kulturhistorischen Blickwinkel

Abstract

Středobodem studie je nastínění kulturního obrazu zámeckých sídel ve Slezských Rudolticích, Velkých Hošticích a na zámku Jánský Vrch. Pozornost je věnována nejen kulturním aktivitám Alberta Josefa Hodice, Dominika Skrbenského a Filipa Gottharda Schaffgotsche, ale také vzájemné kulturní provázaností zmíněných panství. Ústřední osobností kulturního života na uvedených zámcích se stal především Karel Ditters z Dittersdorfu, jehož hudební tvorbou byla doprovázená představení jak v zámeckých divadlech ve Slezských Rudolticích a ve Velkých Hošticích, tak na zámku Jánský Vrch. I když se kulturní život v západním Slezsku rozvíjel ve stínu sedmileté války, došlo k jeho výraznému rozmachu. V literárním a kulturním panoramatu západoslezských zámeckých rezidencí se odrážely nejen impulzy barokní kultury, ale byly také přejímány podněty pramenící z osvícenské literatury, filozofie a životního stylu.

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Ausgewählte Westschlesische Schlossresidenzen als Kulturelle Repräsentanzen zwischen Barock und Aufklärung. Abriss der Problematik im Literatur- und Kulturhistorischen Blickwinkel

Author: Zlá, Iveta
Publisher: Technická univerzita v Liberci, Česká republika
Year: 2021
Source: https://dspace.tul.cz/bitstreams/ad26452c-5334-4316-8b95-142292c7e883/download
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ACC JOURNAL 2020, Volume 26, Issue 3 DOI: 10.15240/ ul/004/2020-3-004
AUSGEWÄHLTE WESTSCHLESISCHE SCHLOSSRESIDENZEN ALS KULTURELLE
REPRÄSENTANZEN ZWISCHEN BAROCK UND AUFKLÄRUNG. ABRISS DER
PROBLEMATIK IM LITERATUR- UND KULTURHISTORISCHEN BLICKWINKEL
I e a Zlá
Uni e si ä Os a a, Philosophische Fakul ä , Leh s uhl ü Ge manis ik,
Reální 5, 701 00 Os a a, Česká epublika
e-mail: [email p o ec ed]
Abs ac
Die S udie konzen ie sich au die Da s ellung eines iel äl igen kul u ellen Bildes, on dem
sich das küns le ische Leben in Wes schlesien zwischen Ba ock und Au klä ung nich ennen
läss . Obwohl die Zei zwischen Ba ock und Au klä ung in einigen Teilen Schlesiens einen
Au schwung e zeichne ha , s eh im Vo de g und de Un e suchung das kul u elle Leben in
den Dominien Rosswald, G oß Hoschü z und Johannesbe g.
Keywo ds
Wes Silesia; Rosswald; G oßhoschü z; Johannesbe g; Cul u e; Thea e; Music; Balle ;
Cul u al coope a ion.
Ein üh ung
Wes schlesien e eu e sich in de Zei zwischen Ba ock und Au klä ung eine eno men
Kuns en wicklung. Zu küns le ischen Blü e dieses Teils Schlesiens ha o allem das
kul u elle Engagemen des G a en Albe Joseph Hodi z (1706-1778), des Bischo s Philipp
Go ha d Scha go sch (1715–1795) sowie des G a en Dominik Ignaz Cho insky (1729 –
1792) beige agen, zu de en Si zen die Schlösse in Rosswald
1
, Johannesbe g
2
und
G oßhoschü z
3
gehö en. Zwischen den genann en Schloss esidenzen bes and ein ege
Gedankenaus auch, de zu He ausbildung eines einziga igen, diesen Winkel Schlesiens wei
übe s eigenden, kul u ellen Mosaiks beige agen ha . Obwohl alle d ei ange üh en
Schloss esidenzen zu den kul u ellen Mi elpunk en Wes schlesiens gehö en, wu de ih e
kul u ellen P äsenz sowie dem küns le ischen Gedankenaus ausch bishe ela i wenig
Au me ksamkei [12] geschenk . Die o liegende S udie bemüh sich, dieses De izi zu
besei igen.
1 Ziele de Un e suchung
Die G undin en ionen de Un e suchung sind mi dem Einblick in das kul u elle Bild de
ange üh en Schlösse e bunden. Im Mi elpunk s ehen die Skizzie ung de küns le ischen
A mosphä e in diesen Kuns s ä en sowie de Einblick in das Repe oi e des Rosswalde und
G oßhoschü ze Schloss hea e s. Da die musikalische Tä igkei Ka l Di e s on Di e sdo s
im wes schlesischen kul u ellen Kolo i eine Schlüssel olle gespiel ha , inde de Bei ag
dieses Komponis en ü das do ige kul u elle Leben E wähnung.
1
Das Schloss Slezské Rudol ice (Rosswald) wa Si z des G a en Albe Joseph Hodi z.
2
Das Schloss Jánský V ch Ja o níku (Johannesbe g in Jaue nig) wa Si z de B eslaue Bischö e.
3
Das Schloss Velké Hoš ice (G oßhoschü z) wa im Besi z des G a en Dominik Ignaz Cho insky.
54
2 Me hodologische Hin e g und de S udie
Die S udie uß au he meneu ischen Fo schungsp inzipien. Sie okussie nich nu das
kul u elle Leben in den ausgewähl en wes schlesischen Schloss esidenzen zwischen Ba ock
und Au klä ung, sonde n is auch mi de In en ion e bunden, die aus de Sich ung de
A chi alien sowie aus dem S udium de Fo schungsli e a u he o gehenden In o ma ionen in
die li e a u - und kul u his o ischen Zusammenhänge zu se zen.
3 Das Schloss des G a en Albe Joseph Hodi z als „Si z de Museen und
G azien“
Das kul u elle Renommee des Rosswalde Schlosses wa mi zahl eichen Fes i i ä en sowie
D amen- und Balle au üh ungen e bunden. Das Schloss wa on eine Ga enanlage
umgeben, in de sich zahl eiche S a uen und ande e küns le ische A e ak en be anden, die
meis ens du ch die an ike My hologie inspi ie wo den wa en.[22] In diese Ga enlandscha
wu den die bukolisch gep äg en D amenau üh ungen si uie , um die küns le ische
A mosphä e dieses O es zu un e s eichen. De G a Albe Joseph Hodi z un e s ü z e die
Ve b ei ung de Kuns und Bildung und seine kul u elle Tä igkei wu de sowohl on ba ocken
kul u ellen Impulsen beein luss , als auch du ch die Gedanken de Au klä ung
gekennzeichne . Obwohl in Schlesien zwischen 1756 und 1763 de Siebenjäh ige K ieg ob e,
kam es hie ge ade in diese Zei zu einem eno men kul u ellen Au schwung.
Dem phänomenalen kul u ellen Ru des Rosswalde Schlosses en sp achen sowohl seine
A ibu e wie „schlesisches A kadien“ [6], „Heilig hum de Musen und G a ien“ [6],
„Feensi z“ [16] und „Schlesisches Ve sailles“, als auch die Cha ak e is iken des G a en
Albe Joseph Hodi z, die zwischen nega i en und höchs posi i en Bezeichnungen
schwanken. Richa d T ample bezeichne e den G a en Hodi z als einen „Sonde ling in
Rosswald“ [16], Johannes Rich e balancie in seinem Wo spiel zwischen „einem nä ischen
Genie und einem genialen G a en“ [13], das e jedoch in seine Monog a ie übe diesen
Adligen mi dem Wo „De Wunde g a “ [13] ebenso wie Paul D echsle [8] um ahm . Die
Lebensweise des G a en Hodi z wu de be ei s zu seinen Lebzei en on F ied ich II. als
epiku eisch
4
bezeichne .
Das d ama ische und musikalische Engagemen des G a en Albe Joseph Hodi z wu de nich
nu du ch die ba ocke In en ion de angemessenen Rep äsen a ion beglei e , sonde n auch
du ch seine küns le ischen In e essen und Begabungen un e maue . Die kul u ellen
Ini ia i en dieses Adligen übe e en die mi dem a is ok a ischen S a u e bundenen
ba ocken gesellscha lichen Kon en ionen und münden in die Au klä ung.
Die Da legung des Rosswalde kul u ellen Pano amas wi d on einem Einblick in die
Büche sammlung des G a en Hodi z beglei e ,
5
de nich nu den li e a ischen Geschmack des
G a en Albe Joseph Hodi z und seinen Übe blick übe die eu opäische Li e a u andeu e ,
sonde n auch als Inspi a ion ü das Thea e epe oi e dienen du e. [10] Die in de Ch onik
de Ma k Rosswald sowie im Nachlass Edua d Rich e s [2] e mi el en In o ma ionen übe
die Rosswalde Büche sammlung weisen au Publika ionen aus den Be eichen wie
Philosophie, Na u geschich e, Physik, Ma hema ik, Rede- und Dich kuns sowie Medizin und
Geog aphie hin.[3] Neben den au die Gebie e wie Geog aphie, Ju a, Chemie, Alchemie,
4
Au diese Ta sache weis Milan Myška in seine Monog a ie übe Albe Joseph Hodi z hin. [10]
5
Die Beschä igung mi dem Ka alog de Schlossbiblio hek on Rosswald s ü z sich au die im Landesa chi
T oppau deponie e „Ch onik de Ma k Rosswald“ sowie au den Nachlass des Regionalhis o ike s Edua d
Rich e und au die E o schungen Milan Myškas.
55
Ga enkuns ausge ich e en Publika ionen wu den de Biblio hek li e a ische We ke de
eu opäischen Au o en zuge üg .[3]
Das Repe oi e des Schloss hea e s is eilweise aus de li e a ischen Büche sammlung
abzulesen, in de die Komödien, T agödien und Possen on Moliè e (1622-1673), Pie e
Co neille (1606-1684), F ançois Ma ie A oue Vol ai e (1694-1778), Ludwig Holbe g (1684-
1754) e c. zu inden sind. Vom Ka alog de Rosswalde Schlossbiblio hek lassen sich jedoch
auch deu schsp achige D amen nich ennen, un e denen die We ke Ch is ian Fü ch ego
Gelle s (1715-1769) und Go hold Eph aim Lessings (1729-1781) dominie en. [10]
Fü die Thea e - und Musikau üh ungen in Rosswald wa en die We ke on Ignaz Pin us
(1714-1786) bes imm , die im In en a de Schlossbiblio hek o lagen. [10] Die P osawe ke
s amm en on den Au o en de An ike
6
und de Renaissance
7
sowie on den Rep äsen an en
de eu opäischen Au klä ung.
8
In o ma ionen übe die Rosswalde Schaubühne bie e nich zule z de mi G oßhoschü z
e bundene Nachlass, in dem neben den Sen enzen des G a en Hodi z das diesem Adligen
dedizie e Vo spiel „Die Ve einigung des T aue spiels, des Lus spiels, de Tonkuns und des
Tanzes“ on Johann Hein ich F ied ich Mülle übe lie e is .
9
Das Thea e geschehen in de Rosswalde Schloss esidenz is eben alls o dem Hin e g und
de hiesigen Musikbühne zu be ach en,
10
de en Tä igkei mi dem Wi ken Ka l Di e s on
Di e sdo s, des i alienischen Lib e is en Ignaz Pin us, eines F eundes Ludwig an
Bee ho ens, Ka l Hanke
11
, des Schüle s Ch is oph Willibald Glucks Hein ich Klein
12
e c.
e knüp wa .
13
Neben den We ken de genann en Komponis en wu den in Rosswald die
au klä e ischen T agödien Vol ai s „Zay e“,„Alzi e, ou les Ame icains“ [4] sowie Lessings
„Miss Sa a Sampson“ und Geo ge Lilos „Geo ge on Ba nwel, ode de Kau mann on
London“ sowie klassizis ische D amen Moliè es au ge üh .
In die Geschich e des Rosswalde Schloss hea e s sind auch Au üh ungen de d ama ischen
We ke des G a en Albe Joseph Hodi z eingegangen. E sch ieb nich nu die Lib e i zu den
Ope n „Die e gö e e Sophia“ und „Einqua ie ung de Pandu en“, sonde n sein li e a isches
Scha en schließ auch die Possen „Dok o und Apo heke “ und „De heue e Ziegenbock“
ein. [10]
Neben dem Einblick des G a en Albe Joseph Hodi z in die zei genössische eu opäische
Li e a u , de Ausbildung seine Bedien en zu Schauspiele n und Ope nsänge n [10] und
seine Zusammena bei mi einigen wes schlesischen Schloss esidenzen wu de das
Rosswalde kul u elle Leben du ch die Tä igkei des D ama ike s und Schauspiele s Johann
Hein ich F ied ich Mülle (1738-1815) be eiche , [21] de sich u. a um die Eins udie ung de
6
In de Biblio hek wa en z. B. die We ke on Ve gils, Plu a chs, O ids e c. zu inden. Vgl. [10]
7
Die Epoche de Renaissance wi d in de Biblio hek du ch das li e a ische Scha en E asmus on Ro e dams
ep äsen ie . Vgl. [10]
8
Ve e en wa en die Romane Daniel De oes. Vgl. [10]
9
Zu diese P oblema ik sch ieb die Au o in dieses A ikels 2019 eine S udie übe Mülle s d ama ische Tä igkei
im Rosswalde Schloss hea e . Vgl. [21]
10
Milan Myška weis au die Tä igkei einige Musike im Rosswalde Schloss hea e sowohl un e Ka l Joseph
Hodi z als auch un e seinem Sohn, Albe Joseph Hodi z hin. Vgl. [10]
11
Die Lebensda en sind unbekann . Sein übe lie e es We k „De Wunsch manche Mädchen“ is jedoch 1781
e schienen.
12
Die Lebensda en sind unbekann .
13
Einige diese Pe sönlichkei en de eu opäischen Musikgeschich e haben sich an de P ägung de
musikalischen Szene in einigen wes schlesischen Schloss esidenzen be eilig .
56
D amen Go hold Eph aim Lessings e dien mach e. Eine p ägende Pe sönlichkei s ell e im
Rosswalde Thea e leben eben alls Johann Ch is oph Go lieb
14
da , de nach 1761 mi de
Lei ung des Schloss hea e s beau ag wu de. Dennoch wu den übe sein Wi ken in diese
Kul u s ä e as keine In o ma ionen übe lie e .
Das kul u elle Engagemen des G a en Albe Joseph Hodi z ha zu Be eiche ung des
wes schlesischen küns le ischen Kolo i s zwischen Ba ock und Au klä ung wesen lich
beige agen. Die kul u ellen Ambi ionen dieses G a en wä en jedoch ohne seine
Zusammena bei mi dem G a en Cho insky und dem Bischo Scha go sch nich denkba , die
mi den Schlösse n G oßho schü z und Johannesbe g e bunden sind.
4 Die li e a u - und kul u geschich liche Bedeu ung de G oßhoschü ze
Schloss esidenz im Fokus de A chi o schung
Die zwischen den wes schlesischen Schloss esidenzen bes ehende „kul u elle Syne gie“ äll
be ei s bei de Sich ung des G oßhoschü ze A chi nachlasses au , de sich im Landesa chi
T oppau be inde . In diesen A chi ak en sind die au de Rosswalde Thea e bühne
au ge üh en D amen
15
sowie die Ko espondenz mi den Komponis en
16
übe lie e , die das
kul u elle Leben in einigen wes schlesischen Schösse n mi gep äg haben. Diese Ta sache
wi d in de Biog aphie Ka l Di e s on Di e sdo s (1739 – 1799) un e s ichen, in de die
musikalische Zusammena bei dieses Komponis en mi dem G oßhoschü ze sowie
Rosswalde O ches e zuguns en des Besuchs des p eußischen Mona chen olgende maßen
skizzie wu de: „[…] ich ha e die beiden kleinen Kapellen de G a en Hodi z und
Cho insky
17
zusammengeschmolzen. Beim Ein i des P inzen begann eine kleine Symphonie
on mi , nach welche ein Konze spiel e.“ [7] Da übe hinaus soll Ka l Di e s on
Di e sdo ü die Rosswalde Musikszene die Ope a bu a „Panc acio ed Esabella“
komponie haben, die 1775 auch im B eslaue Thea e au ge üh wu de. [5]
Das Schloss G oßhoschü z wu de o allem in den 60e und 70e Jah en des 18. Jh. zum
Zen um des kul u ellen Lebens in de wes schlesischen Region. De G a Dominik Ignaz
Cho insky (1729-1792) un e hiel sein eigenes O ches e und Thea e .
18
Zu den üh enden
Pe sönlichkei en im kul u ellen Mosaik dieses Schlosses gehö en Joseph Puschmann (1738-
1794) und Ignaz Pin us (1714 – 1786). Das im Landesa chi T oppau be indliche
Büche e zeichnis de G oßhoschü ze Biblio hek gewäh einen Einblick dieses G a en in
einige Wissensgebie e
19
und in die zei genössische au Deu sch sowie F anzösisch
20
e ass e
Li e a u .
14
Seine Lebensda en sind unbekann .
15
Im A chi nachlass des G oßhe scha sgu s G oßhoschü z is z. B. das 1758 im Rosswalde Schloss hea e
au ge üh e Vo spiel Johann Hein ich F ied ich Mülle s „Ve einigung des T aue spiels, des Lus spiels, de
Tonkuns und des Tanzes“ zu inden. Vgl. [3]
16
In dem mi dem G oßhe scha sgu G oßhoschü z e bundenen A chi nachlass is de aus dem
Johannesbe ge Schloss abgeschick e B ie des i alienischen Lib e is en Ignaz Pin us an den G a en Ignaz
Dominik Cho insky om 6. Juli 1772 übe lie e . Obwohl diese Komponis im Schloss G oßhoschü z ä ig
wa , wu de du ch sein Musikscha en eben alls das kul u elle Leben in Rosswald sowie in Johannesbe g
gep äg . Seine musikalische Zusammena bei mi dem in Johannesbe g ä igen Ka l Di e s on Di e sdo
belegen die in de S aa sbiblio hek Be lin übe lie e en Ope n „La Libe a ice Del Popolo Giudaico Nella
Pe sia“ on 1773, „Hiob ein geis liches Sings ück in zwo Ab heilungen“ on 1791 e c. Vgl. [24]
17
De G a Dominik Ignaz Cho insky (1729-1792) besaß das Schloss G oßhoschü z und wa kul u ell ä ig.
18
Neben diesem Schloss haben sich die kul u ellen In e essen dieses Adligen in seinem Palais in T oppau
du chgese z .
19
Es handel sich o allem um die his o isch ausge ich e en Abhandlungen und Lexika. Mi de Zei spanne
1772-1779 sind zahl eiche Zei ungen e bunden, die In o ma ionen übe das zei poli ische Geschehen in
57
Da übe hinaus weisen die im Landesa chi T oppau be indlichen A chi ak en au das
G oßhoschü ze Thea e leben hin. [3] Da die genann en wes schlesischen Schloss esidenzen
kul u ell zusammengea bei e haben, dü en sich die im G oßhoschü ze Nachlass
übe lie e en In o ma ionen eben alls au die Schlösse aus de Umgebung dieses Dominiums
beziehen. In den Spielplan diese Bühnen sind die Schauspiele Elias F anckes eingegangen
[3], die s a k didak isch gep äg wa en. Die D amen wa en o wiegend du ch die Ve bindung
des Musikalischen und D ama ischen gekennzeichne und wu den du ch eine
Balle o s ellung abgeschlossen.
Ins kul u elle Mosaik des G oßhoschü ze Adelsho s sind eben alls D amen Go lieb
S ephanies (1741-1800) eingegangen [3], die auch nach dem Vo bild Calde on de la Ba cas
(1600-1681) ei e dich e sind.
21
De Au o se z sich in seinen Schauspielen mi den F agen
nach de menschlichen S ellung in de Wel und de Suche nach dem Schu z o de
Unge ech igkei auseinande . Dieses D ama wu de in den un e such en schlesischen
Dominien on de „Gesellscha deu sche Schauspiele “ un e de Di ek ion on Ka l on
Mo ocz
22
o ges ell . [3]
Das kul u elle Leben in G oßhoschü z und in dessen Umgebung wi d jedoch auch in einigen
au La einisch und F anzösisch e ass en D amenen wü en sowie in panegy isch gep äg en,
la einischen Poemen und O a o ien ü die ös e eichische Kaise in Ma ia The esia und ü
den p eußischen König F ied ich II skizzie . Im G oßhoschü ze Thea e wu den meis ens
Ope n i alienische und anzösische P o enienz au ge üh . Einige ih e Lib e i wu den on
Ignaz Pin us niede gesch ieben. [3] Von de musikalischen Lei ung des Schlosso ches e s
du ch den spä e en Olmü ze Domkapellmeis e Joseph Puschmann (1738-1794) zeugen nich
nu einige Ope nau üh ungen, sonde n auch die im Landesa chi T oppau be indliche
„Kan a e“ on 1777 beleg seine musikalische Tä igkei in Wes schlesien. [3]
5 Das Schloss Johannesbe g in Jaue nig als kul u elle Mi elpunk
Wes schlesiens
Obwohl das wes schlesische kul u elle Kolo i in de zwei en Häl e des 18. Jh. du ch das
gesellscha lich-kul u elle Engagemen des G a en Dominik Cho insky (1729-1792) ma kan
gep äg wu de, bilde e auch das Schloss Johannesbe g in Jaue nig einen kul u ellen
Mi elpunk diese Region.[14, 18] Die sei dem 14. Jh. im Besi z de B eslaue Bischö e
s ehende Schloss esidenz e leb e besonde s in de Zei spanne 1766-1795 eine kul u elle
Blü ezei .[20] De in Johannesbe g ä ige B eslaue Bischo Go ha d Philipp Scha go sch
e üg e übe einen Einblick in die zei genössische Kuns sowie in ih e Geschich e, wie es
auch die bis heu e bes ehende Biblio hek de Familie Scha go sch in Bad Wa nb unn
23
andeu e . [9]
Eu opa bo en und au den gesellscha spoli ischen Übe blick des G a en Dominik Cho insky hinweisen:
Gaze e de Viene on 1767 (3 Bde.), Leipzige In elligenz on 1779 (1 Bd.), B ünne In elligenz aus de
Zei spanne 1775 – 1776 (2 Bde.), B eslaue Zei ung on 1773 (1 Bd.), Gaze e de Be lin on 1776 (1 Bd.),
Hambu ge Zei ung 1773 – 1776 (4 Bde.), E lange Zei ung on 1776 (1 Bd.), E lange Real Zei ung on 1777
– 1778 (2 Bde.) e c. Vgl. ZAO, FVH, In en a n .: 163, Ka onn .: 93. Diese Ta sache häng mi dem
gesellscha lichen Engagemen des G a en Cho insky zusammen, de sei 1760 bis zu seinem Tode das Am
des Landeshaup manns im p eußischen Teil Schlesiens und sei 1760 in Ös e eichisch-Schlesien bekleide e.
20
Im Ve zeichnis sind z. B. die We ke A naud Be quins, F ançois René de Cha eaub iands e c. zu inden.
21
Es handel e sich z. B. um das D ama „De Obe am mann und die Solda en“.
22
Die Lebensda en sind unbekann . E wa als Thea e di ek o unge äh sei den 50e Jah en des 18. Jh. ä ig.
23
Cieplice Zd òj

58
Du ch die Einladung des Komponis en Ka l Di e s nach Johannesbe g, seine Fö de ung und
seine Beau agung mi de Lei ung des Johannesbe ge O ches e s
24
wu de nich nu das
wes schlesische kul u elle Leben beein luss , sonde n in Johannesbe g en s and auch die
komische Ope „Dok o und Apo heke “. [16, 23] Einen Einblick in das Johannesbe ge
kul u elle Engagemen Ka l Di e s on Di e sdo s sowie in seine Ve lagsso gen in den
1790e Jah en bie e die im Landesa chi T oppau übe lie e e Ko espondenz dieses
Komponis en.[20] Obwohl die Johannesbe ge Tä igkei Di e sdo s meis ens mi
Fes i i ä en in den wes schlesischen Dominien e bunden wi d, is seine musikalische
Tä igkei eben alls im Diens e de ki chlichen Li u gie zu be ach en.[19] Du ch diesen
Bei ag ü die Be eiche ung de wes schlesischen Ki chenmusikkul u is Di e s on
Di e sdo in die Nähe des im Pia is enklos e Weißwasse musikalisch ä igen An onín
B ossman (1731-1789) ge ück .
Das Schloss Johannesbe g in Jaue nig s ell e in de Zei zwischen Ba ock und Au klä ung
einen de kul u ellen Mi elpunk e de Region, und die kul u ellen Ini ia i en Di e sdo s
üb en einen Ein luss au die Schloss esidenzen aus de Umgebung aus. Dank de
musikalischen Tä igkei des genann en Komponis en ha sich eben alls das musikalische
Leben in den Dominien G oßhoschü z und Rosswald be äch lich en wickel . Dank den
kul u ellen Kon ak en und Ambi ionen des Bischo s Go ha d Philipp Scha go sch wu de das
wes schlesische kul u elle Mosaik um neue Impulse be eiche , die sich in de skizzie en
kul u ellen En wicklung mani es ie en.
Schluss olge ungen
Schlesien is im Be eich de deu schsp achigen Li e a u besonde s in de Ba ockzei du ch
das li e a ische Scha en de Au o en wie Ma in Opi z, Ad eas G yphius, Daniel Caspe on
Lohens ein, Ch is ian Ho mann on Ho mannswaldau sowie de en Epigonen in den
Vo de g und ge e en. Die sog. E s e und Zwei e schlesische Dich e schule is on de
deu schsp achigen Li e a u geschich e un ennba . T o zdem sind in de Li e a u - und
Kul u geschich e diese mul ikul u ellen Region zahl eiche weiße Flecken zu inden, zu denen
zwei elsohne die o ges ell en wes schlesischen Schloss esidenzen un e dem li e a u - und
kul u geschich lichen Aspek gehö en.
Obwohl die Lage diese Dominien als pe iphe zu be ach en is , zeugen o allem die
Repe oi es de un e such en Schloss hea e sowie de ege Gedankenaus ausch zwischen
Albe Joseph Hodi z, Dominik Ignaz Cho insky und dem Bischo Scha go sch on einem
auße gewöhnlichen kul u ellen Au schwung. Eine Schlüssel olle spiel en dabei die Küns le
wie Ka l Di e s on Di e sdo , Johann Hein ich F ied ich Mülle sowie de G a Hodi z, de
selbs li e a isch ä ig wa .
Das Repe oi e de Schloss hea e in Rosswald, G oßhoschü z sowie in Johannesbe g wa
o wiegend on den anzösischen und i alienischen ba ocken Vo bilde n gep äg . Die
Thea e au üh ungen schlossen dabei sowohl D amen, als auch Balle - und
Ope n o s ellungen ein. Die kul u ellen Ini ia i en on Cho insky, Hodi z und Scha go sch
spiel en sich o jedoch imme noch im Diens e de ba ocken Rep äsen a ion ab. Mi neuen
Impulsen wu den die wes schlesischen Kuns s ä en dank dem au klä e isch o ien ie en
kul u ellen Engagemen Johann Hein ich F ied ich Mülle s kon on ie , de au diese
Schlossbühnen die D amen Go hold Eph aim Lessings geb ach ha .
24
Mi dem musikalischen Scha en Ka l Di e s on Di e sdo beschä ig en sich be ei s zahl eiche
Musik o sche . Einen Einblick in den mi diese Thema ik e knüp en Fo schungss and im Be eich de
schechischen Musikwissenscha bie e de A ikel Rudol Pečmans „Tschechische Musik o sche übe Ca l
Di e s on Di e sdo “. Vgl. [11]
59
Die kul u elle P äsenz au den genann en wes schlesischen Schloss esidenzen e olls ändig
nich nu ih ielschich iges kul u elles Bild in de Ba ockzei , sonde n wu de auch du ch die
ep äsen a i en We ke de Au klä ung gekennzeichne .
Li e a u
[1] Zemský a chi Opa ě (Landesa chi T oppau), Velkos a ek Slezské Rudol ice
(G oßhe scha sgu Rosswald), In en a n .: 10452, Sig.: A 26.
[2] Pozůs alos Edua da Rich e a (Nachlass Edua d Rich e s), Zemský a chi Opa ě
(Landesa chi T oppau), In en a n .: 6.
[3] Zemský a chi Opa ě, G oßhe scha sgu G oß Hoschü z, In en a n .: 163,
Ka onn .: 93.
[4] MÜLLER, Johann Hein ich F ied ich: Ve einigung des T aue spiels, des Lus spiels, de
Tonkuns und des Tanzes. T oppau 1760. ZAO, FVH, In en a n .: 163, Ka onn .: 93.
[5] ADRIÁNYI, Gab iel: Deu sche Musik in Os - und Südeu opa. In: S udien zum
Deu sch um im Os en. N . 28. Köln am Rhein – Weima – Wien 1997, S. 7.
[6] BEIN, We ne : „De mäh ische Epiku äe “. Albe Joseph on Hodi z (1706-1778) als
Mäzen de schönen Küns e. In: SCHLAGER, Ka lheinz (Hg.): Fes sch i Hube
Un e ich . Tu zing 1992, S. 35.
[7] DITTERS VON DITTERSDORF, Ka l: Lebensbesch eibung seinem Sohne in die
Fede dik ie . Regensbu g 1940.
[8] DRECHSLER, Paul: Albe on Hodi z. Ein Wunde g a on Rosswald. Ein Lebensbild.
Leobschü z 1895.
[9] LABOREWICZ, I o: Die Biblio hek de Familie Scha go sch in Bad Wa mb unn. In:
Silesia No a. 5. Jg, D esden-W oclaw 2008, S. 75-78.
[10] MYŠKA, Milan: H abě Hodic a jeho s ě . Zámecká kul u a e Slezsku mezi ba okem a
os ícens ím. Os a a 2011.
[11] PEČMAN, Rudol : Tschechische Musik o sche übe Ca l Di e s on Di e sdo . In:
Un e ich , Hube (Hg.): Ca l Di e s on Di e sdo . Leben – Umwel – We k.
Tu zing 1997, S. 15-21.
[12] RACEK, Jiří: Z hudební minulos i zámku H adce u Opa y. Příspě ek k hudebním
dějinám Slezska. In: Časopis Slezského muzea. B, N . 22. Opa a 1973, S. 1-21.
[13] RICHTER, Johannes: De Wunde g a . Ein nä isches Genie - ein geniale Na .
Be lin 1937.
[14] RUCKOVÁ (ZLÁ), I e a: Das Schloss Johannesbe g in Jaue nig im Spiegel de
Li e a u und Musik de deu schsp achigen Lände . In: Ge manis ik an schechischen
Uni e si ä en. Gegenwa und Zukun . H adec K álo é – Os a a 2007, S. 191-196.
[15] SONDERMANN, F iede : No izen übe einige Hunde-Epi aphe des G a en Hodi z
(1706-1778). In: Zei sch i ü deu sche Philologie. N . 115. Be lin 1996, S. 18.
[16] TARLINSKI, Pio : Musikgeschich e Schlesiens und die Schlesie . Ein
zusammen assende Übe blick. In: Ta linski, Pio (Hg.): Hube Un e ich . De Musica
in Silesia. Opole 2007, S. 36 .
60
[17] TRAMPLER, Richa d: De Sonde ling Hodi z in Rosswald. Eine his o ische Skizze. In:
Ös e eichisch-schlesisches Ve einskalende ü das Jah 1877. Jg. 2. Wien 1876,
S. 38-74.
[18] ULBRECHT, Sieg ied: Johannesbe g, Jaue nig und Umgebung. Begegnungen on
Pe sonen und Kul u en in eine eu opäischen Region. F eibu g-Gö li z 2012.
[19] TARLINSKI, Pio : Di e sdo s Ki chenmusik in Schlesien. Theologische
Anme kungen. In: TARLINSKI, Pio – UNVERRICHT, Hube : Ka l Di e s on
Di e sdo . Bei äge zu seinem Leben und We k. Opole 2000, S. 207-229.
[20] UNVERRICHT, Hube : Ca l Di e s on Di e sdo . Leben – Umwel – We k. Tu zing
1997, S. 15-21.
[21] ZLÁ, I. Johann Hein ich F ied ich Mülle s (1778 – 1815) Rosswalde d ama isches
In e mezzo. In: Ge manosla ica. Zei sch i ü ge mano-slawische S udien. 2019,
N . 30(2).
[22] ZLÁ, I. Lebensweise des G a en Albe Joseph Hodi z im Spiegel seines li e a ischen
Scha ens. In: B ünne Bei äge zu Ge manis ik und No dis ik. 2018, N . 32(2), S. 81-
87.
[23] ZUBER, Rudol . Ka el Di e s z Di e sdo u. Ja o ník 1999.
[24] STAATSBIBLIOTHEK ZU BERLIN: h p://digi al-be a.s aa sbiblio hek-be lin.de
doc. Mg . I e a Zlá, Ph.D.
61
VYBRANÉ ZÁPADOSLEZSKÉ ZÁMECKÉ REZIDENCE JAKO REPREZENTATIVNÍ
SOUČÁST KULTURY MEZI BAROKEM A OSVÍCENSTVÍM. NÁRYS PROBLEMATIKY
Z LITERÁRNĚ A KULTURNĚHISTORICKÉHO POHLEDU
S ředobodem s udie je nas ínění kul u ního ob azu zámeckých sídel e Slezských Rudol icích,
Velkých Hoš icích a na zámku Jánský V ch. Pozo nos je ěno ána nejen kul u ním ak i i ám
Albe a Jose a Hodice, Dominika Sk benského a Filipa Go ha da Scha go sche, ale aké
zájemné kul u ní p o ázanos í zmíněných pans í. Ús řední osobnos í kul u ního ži o a na
u edených zámcích se s al přede ším Ka el Di e s z Di e sdo u, jehož hudební o bou byla
dop o ázená předs a ení jak zámeckých di adlech e Slezských Rudol icích a e Velkých
Hoš icích, ak na zámku Jánský V ch. I když se kul u ní ži o západním Slezsku oz íjel e
s ínu sedmile é álky, došlo k jeho ý aznému ozmachu. V li e á ním a kul u ním
pano ama u západoslezských zámeckých ezidencí se od ážely nejen impulzy ba okní kul u y,
ale byly aké přejímány podně y p amenící z os ícenské li e a u y, ilozo ie a ži o ního s ylu.
SELECTED WEST SILESIAN CASTLE RESIDENCES AS CULTURAL REPRESENTATIVES
BETWEEN BAROQUE AND ENLIGHTENMENT. SUMMARY OF THE PROBLEMATICS
IN THE LITERATURE AND CULTURAL VIEW
The cen e o he s udy is an ou line o he cul u al image o he cha eau esidences in Slezské
Rudol ice, Velké Hoš ice and Jánský V ch. A en ion is paid no only o he cul u al ac i i ies
o Albe Jose Hodice, Dominik Sk benský and Filip Go ha d Scha go sch, bu also o he
mu ual cul u al in e connec edness o he men ioned es a es. Ka el Di e s on Di e sdo in
pa icula became he cen al igu e in he cul u al li e o he abo e-men ioned cas les, whose
musical wo k was accompanied by pe o mances in he cas le hea e s in Slezské Rudol ice
and Velké Hoš ice and a cas le Jánský V ch. Al hough cul u al li e in wes e n Silesia
de eloped in he shadow o he Se en Yea s' Wa , i lou ished signi ican ly. The li e a y and
cul u al pano ama o he cha eau in Wes silesia e lec ed no only he impulses o Ba oque
cul u e, bu also ecei ed s imuli om li e a u e, philosophy and li es yle o Enligh enmen .
WYBRANE REZYDENCJE ZAMKOWE ZACHODNIEGO ŚLĄSKA I ICH ROLA
W KULTURZE BAROKU A OŚWIETLENIA. BADANIE Z LITERACKIEJ I KULTURALNEJ
PERSPEKTYWY
Cen alnym punk em op acowania jes za ys kul u owego ob azu ezydencji zamkowych
w Slezskich Rudol icach, Velkich Hoš icach i w Jánskim chu. Zw aca się uwagę nie ylko
na działalność kul u alną Albe a Jose a Hodica, Dominika Sk benskiego i Filipa Go ha da
Scha go scha, ale akże na wzajemne powiązania kul u owe wspomnianych osiedli.
Szczególnie Ka el Di e s z Di e sdo u s ał się cen alną pos acią w życiu kul u alnym wyżej
wymienionych zamków, k ó ego wó czości muzycznej owa zyszyły wys ępy za ówno
w ea ach zamkowych w Slezskich Rudol icach i Velkich Hoš icach i na zamku Jánský ch.
Życie kul u alne na Śląsku Zachodnim ozwijało się wp awdzie w cieniu wojny
siedmiole niej, ale znacznie się ozwinęło. Li e acka i kul u owa pano ama zachodniośląskich
ezydencji zamkowych odzwie ciedlała nie ylko impulsy kul u y ba okowej, ale cze pała
akże bodźce z oświeceniowej li e a u y, ilozo ii i s ylu życia.