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Kurze Geschichte der Diözese von Arzach | Արցախի թեմի համառոտ պատմություն

Abstract

Der Artikel gibt einen Überblick über die Kirchengeschichte von Arzach aus der Sicht eines ihrer Geistlichen. Der Überlieferung nach wurde sie…

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Kurze Geschichte der Diözese von Arzach | Արցախի թեմի համառոտ պատմություն

Author: Shakaryan, Archimandrit Sahak
Year: 2024
DOI: 10.38072/978-3-928794-95-4/p4
Source: https://macau.uni-kiel.de/servlets/MCRFileNodeServlet/macau_derivate_00005664/kiel-up_978-3-928794-95-4_p4.pdf
| 83
A chimand i Sahak Shaka yan
Ku ze Geschich e de Diözese on A zach
Abs ac
The a icle p o ides an o e iew o he chu ch his o y o A sakh om he pe spec i e o one o i s
cle gymen. Acco ding o adi ion, i was ounded by G ego y he Illumina o and has been called
he ›Chu ch o Agh ank‹ since he second hal o he 5 h cen u y. Close links o Je usalem can be
obse ed ea ly on unde he apos le disciple Yeghishe. Dad and Khad also played a decisi e ole in
he ea ly days o he chu ch o A sakh, as e idenced by he magni icen monumen s. School buil-
dings modelled on he Mes op Mash oz helped o s eng hen local Ch is iani y. The Ca holica e o
Agha ank ini ially joined he A menian Apos olic Chu ch, bu became independen a e he con-
ques o he egion by he Pe sians. In he 15 h cen u y, i inally ecei ed i s cen e in Gandzasa
and had 1736 chu ches in i s heyday. The si ua ion changed wi h he ans e o he egion o he
Russian Empi e in 1813 and he co esponding expansion o he ole o he Russian au ho i ies.
In 1815, he Ca holica e was acco dingly abolished and assigned o Echmiadzin. The adminis a-
ion o he newly c ea ed diocese was ans e ed o Shushi. As ea ly as 1918, di icul ies caused
by Tu kish a acks we e documen ed, including he iolen killing o 5,000 A menians. Unde So ie
ule, almos all local chu ches we e h ea ened wi h closu e. The si ua ion only changed in 1989,
and in he las 33 yea s mo e han 100 chu ch buildings ha e been eno a ed o newly buil . Due
o he wa in 2020 and i s consequences, he chu ch in A sakh is once again unde massi e h ea .
Die Zi ilisa ion, die sich o Tausenden on Jah en in de Region on A zach zu en wi-
ckeln begann, is nich nu ein We ü sich, sonde n auch ein in eg ale Bes and eil de
Wel geschich e. Und all dies wu de au gewe e und mi de Do nenk one Ch is i gek ön
sei dem Tag, als das Ch is en um in das Leben on A zach ein a . Die a menische Ki che
des Os ens, die sich in diesem Gebie e ablie e, is sei ih e G ündung eine de heiligen
S ä en und bedeu ungs olls en O en de Anbe ung de apos olischen Ki che. De leben-
dige Beweis diese Wo e is die u al e T adi ion, dass de Va e unse es Glaubens, de hl.
G ego de E leuch e , den O de Anbe ung on A zach mi dem Mä y e -Blu seines ge-
lieb en Enkels, des hl. G igo is, eingeweih ha . Ab de zwei en Häl e des 5. Jah hunde s
wu de sie gene ell ›Agh ani s Yekeghe si‹ (Ki che on Agh ank) genann , weil die P o inz
A zach ein Teil de gesam en Region Namens Agh ank wu de.
Kiel-UP • h ps://doi.o g/10.38072/978-3-928794-95-4/p4
84 | Das kul u elle E be on A zach | Արցախի մշակութային ժառանգությունը
Wie wi aus de T adi ion unse e apos olischen Ki che e ah en, kam das Ch is en um
be ei s im e s en Jah hunde in diesen Teil de Wel und e eich e nachhe die wei e en ös -
lichen Gebie e A meniens, nämlich die P o inzen A zach und U ik. Diesbezüglich bezeug
de lokale, a menische His o ike Mo ses Kaghanka a si (7. Jh.), dass nach dem Mä y-
e od des hl. Apos els Thaddeus sein Schüle Yeghise –
im Al a menischen auch genann
Yegishan – aus den Gebie en on A zach und A as nach Je usalem pilge e und do seine
Bischo sweihe di ek du ch Jakobus den He enb ude e hiel . Danach keh e e in den Os en
zu ück und e üll e die Mission seines Leh e s in den P o inzen on A zach und U ik. Zue s
ließ e sich in Tschogh (De bend) niede , zog abe dann an das ech e U e des Ku -Flusses,
in die S ad Ssoha n (Ss ha n) in de P o inz U ik und on do in den Bezi k Gis, wo e
pe sönlich eine Ki che g ünde e. Dann wa e in Homenk ode Bomen, de Siedlung im Tal
namens Ze gun, wo e den Mä y e od e li .1 Gläubige sammel en die Reliquien des Heili-
gen und beg uben sie im Do U ekan. Ein P a e Namens S epannos nahm seinen Kop und
bee dig e ihn an einem sepa a en O . Spä e e leg e de König Va schagan III. Ba epasch
(de F omme) diese heilige Reliquie nach Dsche sch ik und bau e do eine G abkapelle,
die spä e in ein bedeu endes Klos e des Apos els Yeghishe (nach ak uelle Sch eibweise)
umgewandel wu de. Hie wu de nachhe auch de genann e König on A zach, Va schagan
selbs beg aben.
2
Un e denen, die sei den Zei en de Apos el das Wo Ch is i in A zach p edig en, wa en
auch zwei ande e Schüle des Apos els Thaddeus, die ebenso zu den e s en lokalen Bischö-
en gehö en, nämlich Dad3 und Khad.4 Nach ihnen sind die beiden Klös e Dadi ank und
Khada ank benann , die nachhe die p äch igs en Denkmäle de mi elal e lichen a meni-
schen A chi ek u de Region wu den. Sie kennzeichnen die O e ih es Ma y iums, wo sich
gleichzei ig die G äbe de beiden Bischö e mi ih en Reliquien be inden.
Als das Ch is en um wäh end de He scha des Königs T da III. im Jah 301 o iziell zu
S aa s eligion A meniens e klä wu de, beglei e en au königlichen Be ehl meh e e Fü s en
on G oßa menien den hl. G ego den E leuch e nach Cäsa ea, wo e als e s e Ka holikos
de A menie eie lich geweih wu de.5 Un e ihnen in gleiche Delega ion wa auch de Fü s
on Tsa de aus A zach, de nach seine Tau e in den Gewässe n des Euph a -Flusses zu ück
in seine Heima kam. E scheu e keine Mühe, das Ch is en um in A zach zu e b ei en.
Die zwei e Pe iode de E s a kung des Ch is en ums beginn in den ös lichen Teilen
A meniens mi de Mission des hl. G ego s. In de P o inz Haband on A zach g ünde e
die e s e Ki che mi eine P a schule in de S ad Ama as (heu e Klos e Ama as).6 De Bau
1 Ka
ł
anka uac‘i (1912), 9–11.
2 Ebd., 12; Tašean (1895), 60.
3 Aso i Mixayel (1871), 33.
4 Jalalyanc‘ (1858), 229.
5 Aga ’ange
ł
os (1983), 29–30.
6 Ka
ł
anka uac‘i (1912), 35.
Shaka yan: Ku ze Geschich e de Diözese on A zach | 85
und die Einweihung diese Ki che wu den on seinem Enkel G igo is, dem e s en Bischo
und P imas on A zach, abgeschlossen und ge eie .7 G igo is p edig e das Ch is en um in
Agh ank und bau e Ki chen in Ts i. So e b ei e e e das Ch is en um zwischen 330–337
in e schiedenen Regionen om Ke n Agh ank aus, bis e au dem Va nia-Feld gema e
wu de. E wu de an den Schwei eines P e des gebunden und zu Tode geschlei . Die Schü-
le on G igo is ans e ie en seine Reliquien und beg uben sie im Ho de o.g. Ki che on
Ama as, die zu einem Wall ah so und Zen um de Epa chie wu de.8 489 and König
Va schagan das G ab des hl. G igo is und bau e da au eine neue, iel g öße e Ki che.9
Die G ündung on Schulen in meh e en Ki chengemeinden nach dem Vo bild des hl. Mes op
Masch oz ü das L
e nen de a menischen Sch i ug eben alls zu S ä kung de Bekeh-
ungen zum Ch is en um in allen ös lichen P o inzen A meniens bei. Die e s e on
diesen
Schulen wu de, wie be ei s e wähn , in Ama as geö ne . Sei dem wu de die E s ellung
a me-
nische Li e a u und eigene heologische We ke gleichzei ig zu Ga an ie de
ki chlichen
We e und de Volksiden i ä . Lau Ko yun, dem Schüle des hl. Mes op, g ünde e
Masch oz,
de Schöp e de a menischen Sch i , dahe meh e e a menische Klös e mi dem Mönch-
um zusammen, die ü die neuen s andenen Schulen zus ändig wa en.10 Dadu ch wu de
das Ch is en um zu o iziellen Religion de gesam en Be ölke ung in A zach und U ik bis
zu e s en Häl e des 5. Jah hunde s.
Nach dem Niede gang des A sakidischen König eichs (428) bilde en A zach und U ik zu-
sammen mi den Regionen Lpink, Baghasakan und Mazk a s das Ka holika on Agh ank.
Dieses Ka holika mi seinen geis lichen Zen en on Kapaghak, Pa a , Ama as und Gand-
zasa e kann e jedoch die Vo he scha de A menisch-Apos olischen Ki che an.
428–462
wu den mi de on Pe sien du chge üh en Ve wal ungs eilung die P o inzen A zach
und
U ik on A menien ge enn und de neu gebilde en P o inz Namens Agh an (bekann als
Kaukasische Albanien) angegliede .11 Die Ki chenlei ungen diese beiden Regionen un e -
s anden nun de agh anischen Ki che. Bis 461 be and sich de Si z des agh anischen Ka ho-
likos in Kapaghak und dann ü meh e e Jah zehn e in Tschogh.
Nach de Abscha ung de agh anischen Fü s en üme blieben die beiden Diözesen on
U ik und A zach wei e hin un e de Ju isdik ion des agh anischen Ka holika s, dessen
Si z zu Beginn des 6. Jah hunde s in die S ad Pa a in de Region U ik e leg wu de.12
Wäh end de e olg eichen Regie ungszei des Königs Va schagan III. wuchs die Rolle und
de Ein luss de A menie in diesen Gebie en. Besonde s du ch die on ihm du chge üh en
Ki chen e o men wu den die G ünde de a menischen Ki che, de hl. Apos el Thaddäus,
7 Ebd., 68; Buzand P‘a s os (2003), 428; Ba xuda yan (1982), 170.
8 Ka
ł
anka uac‘i (1912), 72; Buzand P‘a s os (2003), 429; Ananun (2004), 63.
9 Ka
ł
anka uac‘i (1912), 73.
10 Ko yun (1981), 51.
11 Ha u yunyan (1976), 92.
12 Yakobean (2006), 102–107.
86 | Das kul u elle E be on A zach | Արցախի մշակութային ժառանգությունը
de hl. G ego de E leuch e , sein Enkel de hl. G igo is, sowie die hl. Jung auen H ipsime,
Gayane u.a. übe all angebe e .13
Nach de schicksalha en Schlach on A a ai zwischen A menien und dem sassani-
dischen
Pe sien (451) und dem anschließenden Wide s and, e eich en die Wellen de
pe sisch-poli ischen Dik a u sowie de zo oas isch-kul u ellen Un e d ückung nich nu
Mi ela menien, sonde n auch A zach. Anschließend mi dem F iedensabkommen on
N a sak 484 e hiel A menien eine gewisse adminis a i e Unabhängigkei und das Rech ,
das Ch is en um ei auszuüben. Das zusammenge üg e Land on A zach-U ik, das sich
on den üb igen un e -ku ischen Gebie en abg enz e, e lang e un e de Füh ung on Kö-
nig Va schagan seine adminis a i e Unabhängigkei . Genau in diesen Zei en begann auch
König Va schagan die in A zach neuen s andenen Sek en zu bekämp en. Nachdem e die
Opponen en besei ig ha e, bau e e hie neue Ki chen gemäß de Anzahl de Tage im Jah .
Auch im Wi bels u m de pe sisch-byzan inischen, poli ischen Auseinande se zungen
im 7. Jah hunde blieb die a menischen O ski che des Os ens ih em Glauben und ih e
dogma ischen Rich ung eu. Die Ka holikoi on Agh ank spiel en eine ak i e Rolle sowohl
im ki chlich-spi i uellen als auch im kul u ellen und poli ischen Leben des Landes. Als in-
eg ale Bes and eil de A menisch-Apos olischen Ki che übe wand die a menischsp achige
O ski che on Agh ank e olg eich alle Übe g i e des Chalcedonismus in de e s en Häl e
des 8. Jah hunde s und bewah e somi die u sp ünglich Ki chens uk u . Wäh end diese
ha en Zei ge ie A menien, einschließlich de os a menischen P o inzen A zach und U ik,
abe un e die Kon olle des a abischen Kali a s. In de Geschich e de a menischen Ki che
des Os ens wu de die Pe iode zwischen dem 9. und 12. Jah hunde du ch die Wande ung
des Ka holika s on einem zum ande en O gekennzeichne . So wu de de Si z des Ki -
chenlei e s zunächs on de S ad Pa a in die Fes ung Be daku am U e des Flusses T u
e leg und blieb do bis zu Mi e des 9. Jah hunde s. Danach wu de e nach Gandzak
e leg . Au g und de ungüns igen poli ischen Si ua ion und äuße en Bed ohungen wu de
e alle dings auch zwischendu ch in die Dasno-Wüs e, das Khamschi-Klos e in de Miapo -
P o inz U ik und wiede in die S ad Gandzak e leg .
Im 15. Jah hunde zog das Ka holika on Agh ank wiede um um und wu de schließ-
lich im bekann en Klos e Gandzasa einge ich e . Es wu de deshalb o als ›Gandzasa -Ka-
holika ‹ bezeichne , dessen Lei ung nun die Ve e e de Hasan-Dschalalian-Dynas ie in
E b olge übe nahmen.14 Ende des 18. Jah hunde s ha e dieses Ka holika insgesam 1736
Go eshäuse . Im 19. Jah hunde wu den sie jedoch au g und de K iege und Mig a ion au
1311 Klös e und Ki chen eduzie . Es is wich ig zu be onen, dass ab dem ühen Mi elal-
e egelmäßig neue Schulen und P ies e semina e geg ünde bzw. an e schiedene Klös e
und Ki chengemeinden angegliede wu den. Dadu ch wu den beispielsweise die Klös e
13 Ebd., 107–108. Zu den ki chlichen Re o men des Königs Va schagan siehe auch
Ł
a ibyan (2020).
14 Aus üh liche zu Geschich e des agh anischen Ka holika s on Gandzasa siehe Ulubabyan (1998), 204–255; Mk umy-
an (2006); Ma
ł
alyan (2008).
Shaka yan: Ku ze Geschich e de Diözese on A zach | 87
Ama as, Gandzasa , Dadi ank, Khada ank, G scha ank, Hakob on Me sa an, Yeghishe de
Apos el und Ye i smankan s zu beme kenswe en Zen en des Sch eibens de Manusk ip e.
Diese monas ischen Zen en wa en nich nu in A zach selbs bekann , sonde n auch im
gesam en mi elal e lichen A menien, weil sie seh eiche Biblio heken und heologische
A chi e au bau en und dadu ch zu Bewah ung des Ch is en ums übe all in A menien bei-
ugen - o z de islamischen In asionen und Un e d ückungen.
Diese Si ua ion ände e sich jedoch asch, als 1813 gemäß dem F iedens e ag on Gu-
lis an die Region A zach dem ussischen Reich übe agen wu de.15 Sei dem nahm de Ein-
luss de ussischen Behö den au das ö liche, ki chliche Leben e heblich zu. De ussische
Ho wa s a k da an in e essie , die geis liche Obe hohei des Ka holika s alle A menie in
allen a menischen Gebie en un e seinem Ein luss zu s ä ken. Dahe is es kein Zu all, dass
die damaligen ussischen Behö den ka ego isch die T ennung des Ka holika s on Agh ank
bzw. Gandzasa on E chmiadzin ablehn en, was dagegen on den lokalen muslimischen
Ob igkei en seh anges eb wu de. 1815 wu de mi Zus immung de ussischen Behö den
und du ch die Ano dnung des Ka holikos alle A menie Ep em I. Dzo agegh si (1809–1830)
das Ka holika on Agh ank-Gandzasa abgescha . S a dessen wu de dessen Hie a chen
lediglich de S a us eines Me opoli en bzw. E zidözesanbischo s zugeo dne .16
Gemäß dem ussisch-pe sischen Ve ag on Tu kman schai 1828 kamen wei e e Gebie e
Os a meniens un e die Kon olle des ussischen Reiches. Au dessen Te i o ium be and
sich auch E chmiadzin bzw. das Ka holika alle A menie . Dahe wu de 1836 au Ini ia i e
de ussischen Behö den die spezielle Cha a ü die Lei ung de A menisch-Apos olischen
Ki che in Russland, ›Polozhenie‹,17 e ö en lich , du ch die au dem Te i o ium des Russi-
schen Reiches nun sechs Diözesen un e dem Ka holika alle A menie geg ünde wu den.
Da un e wa auch die Diözese on Ka abach/A zach, die, wie be ei s oben gesag , sei 1815
den S a us eine Me opole besaß.18 Zwischen 1815 und 1828 wa Sa gis Hasan-Dschalalian
P imas diese E zdiözese. Zwei Jah e nach seinem Tod, 1930 wu de sein Ne e, Baghdasa
Hasan-Jalalyan (1830–1854) du ch die Enzyklika des Ka holikos alle A menie Ep em zum
Me opoli en de Diözese on Ka abach e nann .19 Nach de neuen Sa zung wu de die Admi-
nis a ion de Diözese nach Schushi e leg . Sei dem wu de diese Fes ungss ad o iziell als
geis liches Zen um on Ka abach ane kann . 1854 nach dem Tod on Me opoli Baghdasa
blieb die Diözese Ka abach zunächs ohne P imas. E s 1857 wu de Ge o g Vehape ian
zum
o läu igen Diözesanlei e e nann . Ab 1864 wu de die Diözese on Ka abach on E zbi-
scho Sa gis Dschalalian gelei e . E wu de jedoch 1876 k ankhei sbeding on seinem Am
au eigenes Gesuch en bunden. 1876 wu de A chimand i Ge o g Su enian s zunächs zum
15
Юзефович
(1869), 208–214.
16
Берже
(1873), N . 522, 443.
17
Положение
(1936).
18 E ic‘ean (1895), 567; Mk umyan (2006), 206–207.
19 Hie und un en alle Angaben zu den P imassen aus dem A chi de Diözese on A zach.

88 | Das kul u elle E be on A zach | Արցախի մշակութային ժառանգությունը
Vika de Diözese on A zach e nann . Zwischen 1877–1881 wa es dann A chimand i
A is akes Sed akyan, 1882 E zbischo And eas, ge olg on E zbischo G igo Saghinyan s
im Jah 1883.
Nach dem Abschied on E zbischo G igo aus Schuschi 1887 blieb die Diözesanlei ung
on Ka abach zunächs unbese z . Die Au gabe, einen neuen P imas zu e nennen, e -
zöge e sich au g und de ak i en Einmischung ussische Bü ok a en in die inne ki ch-
lichen und poli ischen Beziehungen A meniens. Es gab dahe nu s ell e e ende Vika e
au Ku zzei , wie beispielsweise Bischo Ka ape Ai azian (1887–1889), E zbischo Ga e-
gin Sa unian (1895–1897), sowie spä e auch Bischo Anania Hamazaspian, Bischo Asho
Shakhian, A chimand i Benik und Bischo Za en Babayan. Am 20. Mai 1916 wu de Bischo
Vahan Te -G igo ian lau pa ia chale Ano dnung des Ka holikos alle A menie Ge o g V.
Su enian s (1911–1930) zum P imas on Ka abach e nann . De B ie on Bischo Vahan
on 1918 an die Mu e ki che in E chmiadzin besch eib die schwie ige Si ua ion in seine
Diözese in olge de ü kischen Ang i e. E be ich e übe die Plünde ungen und Ze s ö un-
gen on meh e en Klös e n und Ki chen. Die Lage e schlimme e sich besonde s wäh end
de Müsa a -Regie ung im Jah e 1920. Es wu den insgesam 5.000 A menie gewal sam
ge ö e , da un e auch de P imas selbs und iele Mi gliede de Diözesan e wal ung. Die
ba ba ischen Ang ei e en haup e en Bischo Te -G igo ian und gingen mi seinem Kop in
de ganzen S ad angesich s des jubelnden und obenden Mobs umhe .
Am 26. Mai 1920 wu de Ka abach sowje isch und am 5. Juli 1921 mi dem willkü lichen
Beschluss des Kaukasus-Bü os de kommunis ischen Pa ei Russlands Bolschewiki KPR(B)
in Ase baidschan eingegliede . Die Diözese A zach kam dadu ch p ak isch olls ändig un-
e die Mach des sowje ischen Ase baidschans. Die Rep essionen begannen so o sowohl
gegen A zach-A menie als auch die hiesigen Ki chens uk u en. Nach dem agischen Tod
on Bischo Te -G igo ian wu de die Diözese zwei Jah e lang on e schiedenen Vika en,
den A chimand i en Biuzand und Su en, gelei e . Am 27. Mä z 1922 wu de E zbischo Ana-
nia Hamazaspian du ch die pa ia chale Ano dnung on Ka holikos Ge o g V. zum P imas
de Diözese mi einem neuen Si z im Do A e a anoz des Va anda Bezi ks e nann . 1924
wa alle dings E zbischo Anania schon in einem espek ablen Al e . Au g und schwie ige
Bedingungen und seines hohen Al e s wa e nich meh in de Lage als P imas zu agie en.
Deswegen eich e e seinen Rück i am 27. Mai 1924 an die Mu e ki che in E chmiadzin
ein. Ka holikos Ge o g V. en sp ach seine Bi e. Am 3. Juni 1924 wu de E zbischo Anania
on seinen Füh ungsau gaben en bunden.
1925 wu de de A chimand i V anes Hakobian aus de B ude scha on hl. E chmiad-
zin zum Vika de Diözese A zach sowie gleichzei ig zum Ab de Klös e Gandzasa und
Ama as e nann . Sein adminis a i e Si z wu de wiede um das Klos e Gandzasa . De
neue Ki chenlei e kam am 7. Ap il 1925 in A zach an und dank seines Ei e s ie e iele
au bauende Ini ia i en ins Leben, o z des sch ecklichen Zus ands de Diözese. E e sam-
mel e zunächs die in ih en Diens en eugebliebenen Geis lichen um sich und bilde e ein
geis liches Kollegium. Gleichzei ig bau e e beispielsweise einige maßen gu e Beziehungen
Shaka yan: Ku ze Geschich e de Diözese on A zach | 89
zu den ö lichen Behö den au , g ünde e den neuen Diözesan a , sowie meh als zehn e -
schiedene Un e nehmen, e nann e Äb e, nahm eine Bes andsau nahme des Ve mögens alle
Klös e o und o ganisie e Seelso gebesuche und ande e geis liche Ve ans al ungen in den
Dö e n on Kha schen, Dsch abe d und Va anda.
Am 16. Juni 1925 wand en sich die Mi gliede des e ablie en Diözesan a es on A zach
an Ka holikos Ge o g V. mi de Bi e, A chimand i V anes zum Bischo zu weihen. De
Ka holikos be ücksich ig e die be äch lichen Ve diens e des Vika s in de Diözese, und 1928
wu de e deshalb zum Bischo geweih . Diese hohe ki chliche Posi ion e möglich e dem
neuen P imas nun neue Geis liche zu o dinie en. Dadu ch wu de die Zahl de P ies e in
de Diözese e höh . T o z diesen posi i en En wicklungen d oh e de Diözese A zach in den
zwanzige Jah en des 20. Jah hunde s die Abscha ung, an de die ase baidschanisch-so-
wje ische Regie ung selbs e s ändlich ih en An eil ha e. Be ei s im Jah e 1929 wu den as
alle Ki chen de Diözese geschlossen und die meis en P ies e zwangslaisie . Am 7. Feb ua
1930 wu de Bischo V anes un e alschen Anschuldigungen es genommen. E e b ach e
zwei Jah e in den Ge ängnissen on Schuschi und Baku. Am 1. Janua 1932 wu de de
P imas schließlich aus de Ha en lassen. Die ase baidschanische Regie ung e bo ihm
jedoch nach A zach zu ückzukeh en und seine Füh ungsau gaben kün ig wah zunehmen.
1930 wu de die Diözese A zach au o izielle Ano dnung aus Baku ak isch abgescha . Im
gesam en A zach hö en die Glocken de a menischen Ki che au zu läu en. Alle Klös e und
Gemeindeki chen wu den en eigne und geschlossen. Ein e hebliche Teil on ihnen wu de
geplünde und ze s ö .
E s im Jah e 1989, im Vo eld de a menischen Unabhängigkei , wu de die Diözese de
A menisch-Apos olischen Ki che on A zach mi de pa ia chalen Enzyklika des Ka holikos
alle A menie , Vazgen I. Baljian (1955–1994) wiede e ö ne . Als geis liches Te i o ium
de Diözese wu den die G enzen on 1836 ane kann . Bischo Pa ge Ma i osyan wu de
zum neuen P imas de Diözese e nann . Das Klos e Gandzasa wu de nochmals zum Diö-
zesanzen um. Am 1. Ok obe 1989 wu de do nach eine langen Pause wiede die heilige
Li u gie ge eie . A chimand i Mikael Ajapahyan aus de B ude scha on E chmiadzin e -
b ach e zunächs seine Diens e in de wiede geg ünde en Diözese und wa gleichzei ig de
Ab on Gandzasa . Je z is e schon E zbischo und P imas de Diözese Shi ak/A menien.
Hie omönch V anes Ab ahamyan wa eben alls eine de e s en Geis lichen in de wiede -
e ö ne en Diözese. Spä e wa e de Vika und je z de gegenwä ige P imas on A zach.
Am 8. Mai 1992 wu de wäh end de hä es en Pe iode des e s en A zach-K ieges die S ad
Schuschi be ei und wiede zum geis lichen Zen um on A zach e klä . Die be ühm e
Ghazanche s o s Ki che on Schuschi (Ka hed ale des E löse s) wu de es au ie und neu-
geweih . Sie wu de e neu zu Ka hed ale de Diözese.
Sei de Wiede e ö nung de Diözese bzw. in den le z en 33 Jah en wu den meh als
100 Klös e , Ki chen und Kapellen gebau bzw. eno ie . Eine g oße Menge an eligiöse
Li e a u wu de e ö en lich . Am 7. Ap il 2019 am Fes Ma iä Ve kündigung wu de die
neu e bau e hl. Go esmu e Ka hed ale in S epanake , de Haup s ad on Be g-Ka abach,
90 | Das kul u elle E be on A zach | Արցախի մշակութային ժառանգությունը
anlässlich des 30-jäh igen Jubiläums de Wiede e ö nung de Diözese eingeweih . Sowohl
wäh end des e s en A zach-K ieges (1992–1994) als auch in den ak uellen Nachk iegszei en
behiel unse e Diözese die Siche hei ih e Gläubigen mi allen dami e bundenen sozialen
P oblemen im Mi elpunk ih e Au me ksamkei und Fü so ge. Wäh end alle bewa ne-
en Auseinande se zungen s and die Diözese on A zach deshalb mi all ih en Geis lichen
und ki chlichen Ins i u ionen imme im Zen um des Kamp es um die F eihei . T o z de
schwie igen Si ua ion bleib die Diözese heu e un e de Füh ung des je zigen P imas Bi-
scho V anes Ab ahamyan au dem Weg de Ch is lichen Mission. Dabei wollen wi nich
nu e suchen, unse Volk und das Land physisch zu beschü zen, sonde n o allem die
auma isie en Menschen geis lich wiede zu e wecken und die ze s ö e Heima in F ieden
wiede au zubauen. Dabei bleib das Bewah en des Landes und das geis liche Wiede e wa-
chen unse es Volkes unse e ägliche P lich .
Besonde s nach dem le z en ze s ö e ischen K ieg om Sep embe -No embe 2020 wu -
den in de Diözese A zach un e Be eiligung unse e ökumenischen B üde und Schwes e n
sowohl am Gebe es gehal en als auch du ch die diakonische Un e s ü zung und dank
wi ksame und sich s ä kende zwischenki chliche Beziehungen iele soziale P og amme
umgese z , die nich nu ma e ielle Hil e ü die bedü igen Menschen anbie en, sonde n
auch das kon inuie liche E wachen des Glaubens ö de n.20 Vo allem de le z e K ieg o -
de e iele Menschenleben und ö ne e die Tü zu neuen Ka as ophen ü meh e e nach-
kommende Gene a ionen. Wi haben d ei Vie el des Te i o iums on A zach e lo en.
Au dem on Ase baidschan bese z en Gebie e blieben 211 Ki chen und Klös e . Ich ho e
seh , dass das a menische Volk mi seine Einhei und mi gemeinsamen Ans engungen de
Wel gemeinscha eines Tages wiede in allen Ki chen und Klös e n be en kann, die im Jah
2020 bese z wu den bzw. nach dem e hee enden K ieg un e die Kon olle on Opponen-
en ge a en sind und bis heu e nacheinande e nich e ode en a menisie we den. Leide
muss auch mi Schme z zu Kenn nis genommen we den, dass Ase baidschan äglich mi
wei e en p o oka i en Ak ionen das no male Leben de A zach-A menie s ö . Sei dem
12. Dezembe 2022 blockie en Ase baidschane mi Pseudog ünden wie angeblichem Um-
wel schu z die einzige S aße zwischen A zach und A menien. Dadu ch bleib de Be dzo /
Lachin-Ko ido bis heu e de ac o gespe .21 Als Fazi kann ich nu nochmals wiede holen,
dass die on Ase baidschan au dem his o ischen, a menischen Boden e üb e Dik a u und
Völke mo d gemeinsam mi de Wel gemeinscha un e züglich e hinde we den müssen.
20 Dazu meh u.a. Ha u yunyan (2022).
21 Ha u yunyan (2023), 9–11.
Shaka yan: Ku ze Geschich e de Diözese on A zach | 91
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Übe se ze : Ha u yun G. Ha u yunyan
98 | Das kul u elle E be on A zach | Արցախի մշակութային ժառանգությունը
թ. հունվարի 1-ին Արցախի առաջնորդը վերջապես ազատվում է կալանքից, բայց
Ադրբեջանի կառավարության կողմից մեկընդմիշտ արգելվում է նրան վերադառնալ
Արցախ և կատարել առաջնորդական պարտականությունները: 1930 թ. Բաքվի
պաշտոնական հրամանով փաստացիորեն փակվեց Արցախի թեմը և դադարեց
Հայ եկեղեցու զանգերի ղողանջն այս պատմական թեմում: Փակվեցին բոլոր
եկեղեցիներն ու վանքերը: Նրանց մի զգալի մասը կողոպտվեց ու ավերվեց:
Միայն 1989 թ
.
` Հայաստանի անկախության նախաշեմին, Ամենայն Հայոց Վազգեն
Ա Պալճյան կաթողիկոսի (1955–1994) կոնդակով վերաբացվեց Հայ Առաքելական
եկեղեցու Արցախի թեմը: Որպես թեմի հոգևոր տարածք` հաստատվեցին 1836
թ.թեմական սահմանները: Առաջնորդ նշանակվեց Պարգև եպս. Մարտիրոսյանը:
Թեմի առաջնորդանիստ դարձավ Գանձասարի վանքը, որտեղ երկար դադարից
հետո 1989 թ
.
հոկտեմբերի 1-ին վերստին մատուցվեց սուրբ պատարագ:
Վերաբացված թեմում առաջին տարիներին իրենց ծառայությունն են բերել Միքայել
վրդ. Աջապահյանը (այժմ արքեպիսկոպոս, Շիրակի թեմի առաջնորդ), Վրթանես
աբղ
.
Աբրահամյանը (այժմ՝ եպիսկոպոս, Արցախի թեմի առաջնորդ)։ 1992 թ. մայիսի
8-ին, Արցախյան առաջին պատերազմի դժվարագույն փուլում, երբ ազատագրվեց
Շուշին, այն վերստին դարձավ Արցախի հոգևոր կենտրոնը: Վերականգնվեց ու
վերաօծվեց Շուշիի Ղազանչեցոց Սբ. Ամենափրկիչ եկեղեցին՝ դառնալով թեմի
առաջնորդանիստը:
Թեմի վերաբացումից հետո` 33 տարիների ընթացքում, թեմի տարածքում
կառուցվել և վերանորոգվել են հարյուրից ավելի վանքեր, եկեղեցիներ ու մատուռներ,
հրատարակվել և վերահրատարակվել է մեծաքանակ գրականություն: 2019 թ.
ապրիլի 7-ին` ս. Աստվածածնի Ավետման տոնին, թեմի վերաբացման 30-ամյակի
առիթով օծվել է մայրաքաղաք Ստեփանակերտի նորակառույց Սբ. Աստվածածին
Մայր տաճարը: Արցախի թեմը մշտապես իր ուշադրության ու հոգածության
կենտրոնում է պահել մեր ժողովրդի անվտանգային և սոցիալական հարցերը թե՛
առաջին պատարեզմի (1992–1994) ընթացքում և թե՛ ներկայիս հետպատերազմական
շրջանում: Բոլոր մարտական ճգնաժամերի ընթացքում Արցախի թեմն իր
հոգևորականներով ու եկեղեցական կառույցներով մշտապես եղել է ազգային
պայքարի կիզակետում։ Չնայած ստեղծված բարդ իրավիճակին` այսօր Արցախի
թեմի նորանշանակ առաջնորդ Տ
.
Վրթանես եպս. Աբրահամյանի գլխավորությամբ
և եռանդուն ջանքերով թեմը կրկին կանգնած է քրիստոնեական առաքելության
ճանապարհին։ Այդ ընթացքում մեր ամենօրյա պարտականությունն է նաև երկրի
պահպանումն ու ժողովրդի հոգևոր վերազարթոնքը:
Հատկապես 2020 թ. պատերազմից հետո, աղոթակից քրիստոնյա եղբայրների
ու քույրերի մասնակցությամբ, միջեկեղեցական արդյունավետ ու ամրապնդվող
կապերի շնորհիվ բազում սոցիալական ծրագրեր են կյանքի կոչվել Արցախի թեմում,
որոնք ոչ միայն նյութապես աջակցում են կարիքավոր մարդկանց, այլև խթանում

Շաքարյան, Արցախի թեմի համառոտ պատմություն
| 99
են հավատքի շարունակական զարթոնքը։20 Վերջին պատերազմն անշուշտ բազում
մարդկային կյանքեր խլեց ու նորանոր աղետների դռներ բացեց սերունդների
առաջ։ Կորցրեցինք Արցախի տարածքի երեք քառորդը։ Ադրբեջանի կողմից
օկուպացված տարածքում մնացին թվով 211 եկեղեցի ու վանք։ Լիահույս եմ, որ հայ
ազգն իր միասնությամբ ու համաշխարհային հանրության համատեղ ջանքերի
գործադրմամբ կկարողանա կրկին աղոթք հնչեցնել բոլոր այն եկեղեցիներում ու
վանքերում, որոնք 2020 թ
.
ավերիչ պատերազմից հետո մնացին հակառակորդի
հսկողության ներքո։ Ցավով պետք է նշել, որ Ադրբեջանը կրկին հերթական սադրիչ
գործողություններով խաթարում է արցախահայության բնականոն կյանքը։
Կեղծ բնապահպանական պատճառաբանությամբ 2022 թ. դեկտեմբերի 12-ից
ադրբեջանցիները փակել են Արցախը Հայաստանին կապող միակ ճանապարհը՝
Բերձորի/Լաչինի միջանցքը։21 Ադրբեջանի կողմից հայոց պատմական հողի վրա
իրագործվող բռնապետությունն ու ցեղասպանությունը համաշխարհային
հանրության հետ մեկտեղ անհապաղ պետք է կանխել։
Գրականություն
20
Այս մասին տե՛ս օր.
Ha u yunyan, Eine auma isie e Gesellscha :
21 Ha u yunyan, Abgeschni en. Die Blockade und humani ä e K ise on Be g-Ka abach, 9–11:
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100 | Das kul u elle E be on A zach | Արցախի մշակութային ժառանգությունը
Պատմաբանասիրական հանդես, թ.3, Երևան
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կաթողիկոսությունը XVII-XIX դդ., Երևան 2006։
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Берже, Ад. (изд.), Акты, собранные Кавказской
археографической комиссией, Архив Главного
Управления Наместника Кавказского, том V, Тифлис
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Григорианской церкви в России (11.03.1836), տես՝
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pd (հարցվել է 19.7.2023):
Юзефович, Т. (изд.), Договоры России с Востоком.
Политические и торговые, С. Петербург 1869:
Հեղինակ
Սահակ վրդ. Շաքարյան
ՀԱԵ Արցախի թեմի փոխառաջնորդ և Գանձասարի վանահայր, Արցախ։
Open Access
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