No. 6
Zei a bei in Indus ieun e nehmen:
E gebnisbe ich eine Un e nehmensbe agung
Ch is ian Lehmann, Janin Gan z und Ch is ian Eichel
2191-6306
BaRoS – Bay eu h Repo s on S a egy
The Bay eu h Repo s on S a egy se e o p omo e and o publish esea ch
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Bay eu h Repo s on S a egy
Chie -Edi o : P o . D . Rica da B. Bouncken
Academic Ad iso y Boa d: P o . D . Jochen Pampel
D . Hajo Fische
Ch is ian Lehmann
Ad ess:
Uni e si ä Bay eu h
Chai o S a egic Managemen and O ganiza ion
P o . D . Rica da B. Bouncken
P iese s aße 2
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ISSN 2191-6306
1
Zei a bei in Indus ieun e nehmen:
E gebnisbe ich eine Un e nehmensbe agung
Inhal s e zeichnis
1. Zusammen assung 2
2. Besch eibung de E hebung 3
3. S uk u de be ag en Un e nehmen 3
4. G ünde ü den Einsa z on Zei a bei 7
5. Cha ak e is ika de Zei a bei snu zung 8
6. Quali ika ion de Zei a bei nehme 12
7. Zei a bei und ande e Flexibilisie ungsins umen e 15
8. Zei a bei und Un e nehmense olg 17
9. Fazi und Ausblick 19
Li e a u 23
2
1. Zusammen assung
Zei a bei besch eib die gewe bliche Übe lassung on A bei nehme n an D i e. Sie is
o allem ein Ins umen zu Reak ion au eine e ände e Pe sonalnach age. Mi dem
Ziel, neue E kenn nisse übe dieses ums i ene Flexibilisie ungsins umen zu gewin-
nen, un e such de o liegende Bei ag den Einsa z on Zei a bei in de Indus ie.
Im Rahmen eine Be agung on 235 Indus ieun e nehmen mi Zei a bei seinsa z und
wei e en 66 Be ieben ohne Zei a bei snu zung wu den Mo i e und Me kmale des
Zei a bei seinsa zes un e such . Es wu den de Zusammenhang zwischen Zei a bei
und ande en Flexibilisie ungsins umen en sowie de Bezug zum Un e nehmense olg
he ges ell . Fe ne wu de eine Segmen ie ung de Zei a bei nach de Quali ika ion de
eingese z en Zei a bei nehme e a bei e . Die o liegende E hebung kann insgesam
als um assende Bes andsau nahme de Zei a bei im Ve a bei enden Gewe be
angesehen we den. Zusammen assend e ziel en wi olgende E gebnisse:
1. D ei Vie el alle Zei a bei nehme n in de Indus ie we den in Be ieben de
Me all- und Elek oindus ie, des Maschinen- und Anlagenbaus und in de
Au omobilindus ie eingese z .
2. De Mi els and dominie den Einsa z on Zei a bei . 6 on 10 Zei a bei -
nehme n we den in Be ieben mi wenige als 250 Beschä ig en eingese z ,
nu jede Fün e is in G oßbe ieben (>500 Mi a bei e ) ä ig.
3. Un e nehmen mi Zei a bei seinsa z e ügen übe deu lich wenige a ypisch
Beschä ig e als Un e nehmen ohne Zei a bei . Zei a bei is dami scheinba
ein Subs i u ü Be is ungen und Teilzei beschä igungen.
4. Häu igs e G ünde ü den Einsa z on Zei a bei sind Nach ageschwankungen,
ku z is ige Pe sonalengpässe, eine Ve inge ung des A bei gebe isikos sowie
die Auslage ung de Pe sonalbescha ung.
5. Jede zwei e En leihbe ieb se z Zei a bei nehme übe 6 Mona e ein. In En -
leihbe ieben sind im Jah esmi el 9 on 100 Beschä ig en Zei a bei nehme ,
in 3 on 4 Un e nehmen be äg die Nu zungsin ensi ä 5 P ozen und meh .
6. Die du chschni liche Übe nahmequo e ü Zei a bei nehme be äg 23
P ozen und weis da au hin, dass zunehmend meh En leihbe iebe Zei a bei
zu Rek u ie ungszwecken nu zen.
7. Im Ve gleich zu den Pe sonalkos en eigene Mi a bei e ealisie nu jedes
zehn e Un e nehmen deu liche Einspa ungen du ch die Nu zung on Zei a -
bei . 2 on 3 Un e nehmen haben gleiche ode höhe e Kos en.
8. Jede zwei e Zei a bei nehme in de Indus ie wi d ü Hel e ä igkei en ein-
gese z , nu jede zehn e is Akademike ode Ingenieu .
9. Wi d Zei a bei genu z , is sie neben Übe s unden und A bei szei kon en das
wich igs e Ins umen zu Anpassung des Pe sonalbes ands und is dami ein
wich ige es Ins umen als Be is ungen, Teilzei - und We k e äge.
10. Un e nehmen mi Zei a bei sind e olg eiche als Un e nehmen ohne Zei a -
bei . Dass Zei a bei den Un e nehmense olg in jedem Fall ö de , läss sich
da aus jedoch nich ablei en.
Die E gebnisse we den im De ail in den olgenden Kapi eln besch ieben. Fe ne wi d
ein Ansa z zu Segmen ie ung de Zei a bei o ges ell . Abschließend we den die
Bedeu ung de Zei a bei und wei e e En wicklungspe spek i en ku z disku ie .
3
2. Besch eibung de E hebung
Die diesem Be ich zug unde liegende E hebung wu de online im Zei aum on An ang
Juli bis Ende Sep embe 2011 du chge üh . Übe 4.000 zu ällig ausgewähl e
Geschä s üh e und Pe sonal e an wo liche deu sche Indus ieun e nehmen wu den
be ag . Die Kon ak e wu den anhand de Mi gliede e zeichnisse deu sche Indus ie-
e bände e mi el , und es wu den zusä zlich Kon ak e übe das Ka ie e-Ne zwe k
XING gescha en. Rund 400 Zielpe sonen nahmen an de E hebung eil. Nach eine
Be einigung on ehlenden We en und Aus eiße n e bleiben ü diese Auswe ung
235 F agebögen on Un e nehmen mi Zei a bei seinsa z und wei e e 66 F agebögen
on Un e nehmen, die keine Zei a bei einse zen (Kon ollg uppe). Insgesam wu de
eine Rücklau quo e on 5,8 P ozen (Un e nehmen mi Zei a bei seinsa z) bzw. 7,5
P ozen (alle Un e nehmen) e ziel .
Die Be agung wu de in e schiedenen B anchen de deu schen Indus ie o ge-
nommen, dabei lag de Fokus o allem au de Me all- und Elek oindus ie, IT und
Telekommunika ion, de Chemischen Indus ie, de Nah ungsmi elindus ie,
Au omo i e, Maschinen- und Anlagenbau sowie de Lu - und Raum ah indus ie.
G undlage ü die Auswahl de Be ag en wa die Lis e Nomencla u e géné ale des
ac i i és économiques (NACE) de EU.
Inhal des F agebogens wa en 75 F agen zu e schiedenen Einsa zmo i en de Zei -
a bei , dem Un e nehmense olg und dem Zus and de Un e nehmensumwel sowie
on Cha ak e is ika de Zei a bei . Da übe hinaus wu den einige S ammda en de
Un e nehmen (Kennzahlen zum Umsa z und zu Pe sonalen wicklung) e hoben.
3. S uk u de be ag en Un e nehmen
Neun on zehn be ag en Un e nehmen sind Indus ieun e nehmen, ach on zehn
Un e nehmen gehö en zu Me all- und Elek oindus ie (39%), dem Au omobilsek o
(19%) ode dem Maschinen- und Anlagenbau (18%). Im Du chschni beschä igen die
be ag en Un e nehmen 111 Mi a bei e , e wi scha e en 2010 einen Umsa z on 26
Mio. Eu o bei eine du chschni lichen Umsa z endi e on7P ozen .DieBelegscha
des du chschni lichen Un e nehmens bes eh zu 20 P ozen aus un- bzw. angele n en
Mi a bei e n, zu 58 P ozen aus Facha bei e n und zu 23 P ozen aus Ingenieu en und
Akademike n. Im Du chschni sind die eigenen Beschä ig en zu 90 P ozen in Vollzei
(35 Wochens unden und meh ) ä ig. Ach on zehn Beschä ig en sind unbe is e
beschä ig .
Mi einem An eil on 77 P ozen bzw. 181 Un e nehmen s ellen Indus ieun e nehmen
de Me all- und Elek oindus ie (92 Un e nehmen bzw. 39%), des Maschinen- und
Anlagenbaus (42 Un e nehmen, 18%) sowie de Au omobilindus ie (44 Un e nehmen,
19%) das G os de Teilnehme . Von den 235 Un e nehmen mi Zei a bei snu zung is
de g öß e Teil (39%) in de Me all-/Elek oindus ie ä ig ( gl. Abbildung 1).
4
Abbildung 1: B anchen e eilung in P ozen (N=235)
Zu beinah gleichen Teilen sind Un e nehmen des Maschinen- und Anlagenbau (18%)
und de Au omobilindus ie (19%) e e en. Ein ge inge Teil de Be ag en gehö
zum Indus iezweig de chemischen Indus ie (6%) bzw. zu IT- und Telekommuni-
ka ionsb anche (3%), 8 P ozen gaben wei e e B anchen (z.B. Nah ungsmi elindus-
ie, op ische Indus ie, Tex ilindus ie, Kuns s o e a bei ung usw.) an. Rund 6
P ozen de Un e nehmen üben un e nehmensnahe Diens leis ungen aus.
Abbildung 2: Un e nehmensg öße nach Anzahl de Mi a bei e (N=235)
In de E hebung wa de An eil de kleinen bis mi elg oßen Un e nehmen am
höchs en.ZudiesenG uppenzählen76P ozen de 235 be ag en Un e nehmen. Die
meis en Un e nehmen (58%) haben zwischen einem und 250 Beschä ig e, sind also
Kleinun e nehmen. 18 P ozen haben zwischen 251 und 500 Anges ell e und können
als mi elg oße Un e nehmen bezeichne we den.
Nu 24 P ozen de be ag en Un e nehmen sind G oßun e nehmen mi meh als 500
Mi a bei e n. Die du chschni liche Mi a bei e zahl alle be ag en Un e nehmen
be äg 1.064 Beschä ig e. U sache ü diesen hohen We sind einige wenige
G oßun e nehmen in de S ichp obe mi meh als 5.000 Beschä ig en.
39
18
19
6
314
Welche B anche gehö Ih Un e nehmen an?
Me all- u. Elek oindus ie
Maschinen- und Anlagenbau
Au omo i e
Chemische Indus ie
IT- u. Telekommunika ion
Sons ige
20
14
25
17
11 13
0
5
10
15
20
25
30
bis 50 51-100 101-250 251-500 501-1.000 >1000
Anzahl in %
Wie iele A bei nehme sind an Ih em S ando beschä ig ?
5
Neben Zei a bei sind in den un e such en Un e nehmen auch ande e a ypische
Beschä igungs o men, wie Teilzei a bei und Be is ungen e b ei e . Au ällig is , dass
anscheinend ein subs i u i e Zusammenhang zwischen dem Einsa z on Zei a bei
und ande en lexiblen Beschä igungs o men bes eh ( gl. Abbildung 3).
Abbildung 3: An eil a ypisch Beschä ig e in Un e nehmen mi (N=235) und ohne Zei a bei seinsa z
(N=66), die E gebnisse sind signi ikan au dem Ni eau ** p<.01 und * p<.05
Wäh end in nu 10 P ozen de Be iebe mi Zei a bei seinsa z Pe sonal in Teilzei
(du chschni liche wöchen liche A bei szei on wenige als 35 S unden) anges ell is ,
sind es in Be ieben ohne Zei a bei 17 P ozen . Auch bei Be is ungen is ein ähnliche
Zusammenhang e kennba . Nu z ein Un e nehmen Zei a bei , so sind nu 18 P ozen
de S ammbelegscha be is e anges ell . Ohne Zei a bei seinsa z be äg de An eil
31 P ozen . Obgleich Zei a bei pa allel zu Teilzei beschä igungen und Be is ungen
eingese z wi d, kann da on ausgegangen we den, dass Zei a bei diese Fo men
a ypische Beschä igung zu einem gewissen G ad e se z .
Abbildung 4: Quali ika ionss uk u de S ammbeschä ig en (An eile in %, N=235, die E gebnisse
sind signi ikan au dem Ni eau * p<.05)
In den be ag en Un e nehmen is das Quali ika ionsni eau gene ell hoch, es dominie-
endie ü einequali izie eA bei no wendigen Facha bei e . Im Du chschni we den
auch meh Akademike als Un- ode Angele n e beschä ig . In Un e nehmen mi
Zei a bei sind 81 P ozen de Beschä ig en höhe quali izie e Mi a bei e , also Fach-
a bei e ode Akademike . In Un e nehmen ohne Zei a bei is das Quali ika ionsni eau
ge ing ügig höhe , 83 P ozen de Beschä ig en sind hoch quali izie . En sp echend
10
18
17
31
0
10
20
30
40
TZ-K ä e** Be is ungen*
An eil a ypisch Beschä ig e in P ozen
Un e nehmen
mi Zei a bei
Un e nehmen
ohne Zei a bei
20
57
23
17
48
35
0
10
20
30
40
50
60
Hel e * Facha bei e * Ingenieu e und
Akademike *
P ozen
Übe welche Quali ika ion e ügen die Mi a bei e an Ih em S ando ?
Un e nehmen
mi Zei a bei
Un e nehmen
ohne Zei a bei
6
is auch de An eil de Ge ingquali izie en in den beiden G uppen e wa gleich hoch.
Un e nehmen mi Zei a bei beschä igen zu einem Fün el (20%) Hel e , Un e nehmen
ohne Zei a bei beschä igen 17 P ozen des eigenen Pe sonals ü Hil s ä igkei en.
In e essan is in diesem Zusammenhang, dass das Quali ika ionsni eau on Un e -
nehmen mi Zei a bei seinsa z sich übe alle Quali ika ionsg uppen signi ikan on
Un e nehmen ohne Zei a bei snu zung un e scheide . Wäh end de Un e schied bei
Hel e n ehe ge ing is (Di e enz on 3%), beschä igen Un e nehmen mi Zei a bei
im Du chschni 9 P ozen meh Fachk ä e und 12 P ozen wenige Akademike .
Die Zunahme de Umwel komplexi ä (Sei e 2003), schnelle und wei g ei ende
Ve ände ungen in den Nach agee wa ungen, zunehmende We bewe b und apide
echnologische En wicklungen scha en heu e unsiche e Rahmenbedingungen ü die
Leis ungse s ellung on Un e nehmen. Diese Umwel dynamik e o de ein e höh es
Maß an Flexibilisie ung und dami auch den Einsa z lexible Beschä igungs o men. In
diese Un e suchung wu den als Fak o en de Umwel dynamik die Nach ageschwan-
kungen, die We bewe bsdynamik und de echnologische Wandel un e schieden.
Abbildung 5: Wah genommene Umwel dynamik, An eil de Un e nehmen in P ozen , die eine
hohen bzw. seh hohen Dynamik un e liegen (N=235)
Bezüglich de Nach ageschwankungen wu de e ag , ob die Nach age nach den
un e nehmenseigenen P oduk en und Leis ungen s a k schwank , ob diese Schwan-
kungen häu ig au e en und ob sie schwe o he sehba sind. Technologiedynamik
besch eib , ob in de B anche de Un e nehmen wei eichende echnologische Ve än-
de ungen au e en, ob Ve ände ung in de Technologie häu ig au e en und wie
schwe diese Ve ände ungen o he sehba sind. Die We bewe bsdynamik um ass ,
wie dynamisch die Un e nehmen den We bewe b in ih e B anche einschä zen, ob au
dem Ma k häu ig neue We bewe be au e en und ob die We bewe bsbedingungen
s a ken Ve ände ungen un e liegen.
Jedes zwei e Un e nehmen gab an, dass die Nach age nach P oduk en und Leis ungen
in einem hohen bzw. auße o den lich hohen Maße schwank , d ei on zehn Un e -
nehmen sind in einem dynamischen We bewe bsum eld ä ig. Un o he sehba e ech-
nologische Ve ände ungen s ellen nu ü jedes ün e Un e nehmen eine He aus-
o de ung da .
48
28
20
0
10
20
30
40
50
Nach age We bewe b Technologie
Inwie e n un e lieg Ih Un e nehmen eine hohen Dynamik
in Bezug au …?
7
4. G ünde ü den Einsa z on Zei a bei
Als ein wich iges Ins umen zu lexiblen Anpassung des A bei sk ä eangebo es ha
sich in Deu schland in den e gangenen Jah en die Zei a bei e ablie (Rudolph e al.
1997). Au G und de dynamischen Umwel bedingungen is ein Haup einsa zmo i ü
Zei a bei de lexible Einsa z on Pe sonal. Du ch Zei a bei sk ä e können Au ags-
spi zen ode Schwankungen in de Nach age ku z is ig abge ede we den.
Un e nehmen sind somi nich gezwungen, in Hochphasen neues S ammpe sonal
einzus ellen, dies spa Kos en ü Pe sonalsuche und -en lassungen (P ombe ge e al.
2006). Ein Mo i ü den Einsa z on Zei a bei kann im Hochlohnland Deu schland au
Kos ensenkungsabsich en zu ückge üh we den (Nienhüse & Baumhus 2002). Auch
ü HR-Mo i e wie die En las ung des Human Ressou ce Managemen s (Alewell 2006)
und das Aus es en po en ielle neue Mi a bei e wi d Zei a bei eingese z . Ge ade in
Zei en des Fachk ä emangels (Bellmann 2007) wi d Zei a bei e s ä k eingese z ,
um neue Kompe enzen ü Un e nehmen zu gewinnen.
Abbildung 6: G ünde ü den Einsa z on Zei a bei (N=235)
In diese E hebung wu den die Un e nehmen zu ih en G ünden des Einsa zes on
Zei a bei be ag . Dabei gab die Meh hei de Be ag en (88%) an, Zei a bei ü
einen lexible en Einsa z ih es Pe sonals zu nu zen, 61 P ozen de Un e nehmen
se zen das Ins umen Zei a bei zu Rek u ie ung neuen Pe sonals ein. Ein wei e es
wich iges Einsa zmo i (39%) is e knüp mi dem Ziel, das Beschä igungs isiko zu
e inge n. 13 P ozen de Be ag en gaben an, Zei a bei zu Kompe enzgewinnung
zu nu zen. Nach angig is deu lich das Mo i zu Lohnkos ensenkung (10%), wie auch
das Mo i eine En las ung de Pe sonalab eilung bzw. des Human Ressou ce
Managemen s (8%).
10
88
39
61
8
13
0 20406080100
Lohnkos ensenkung
lexible Pe sonaleinsa z
Ve inge ung
Beschä igungs isiko
Rek u ie ungsun e sü zung
En las ung HRM
Kompe enzgewinn
Angaben in P ozen , Meh achnennungen möglich
Wa um nu zen Sie das Ins umen de Zei a bei ?
(Un e nehmen, ü die jeweilige G und "wich ig" bzw. "seh wich ig" is )
14
Die o geschlagene Segmen ie ung de Zei a bei anhand de Quali ika ion de Zei -
a bei nehme is nu dann sinn oll, wenn sie mi Un e schieden in den Me kmalen de
Zei a bei selbs einhe geh . Wi un e such en dahe Un e schiede in den Zei a bei s-
me kmalen in Abhängigkei on de Zei a bei s o m ( gl. Abbildung 16).
S a is isch signi ikan e Un e schiede inden sich bei de Nu zungs a iabili ä , de
Übe nahmequo e sowie den Kos en des Einsa zes on Zei a bei nehme n. Die d ei
Fo men un e scheiden sich nich in Bezug au die Nu zungshäu igkei und -in ensi ä .
Abbildung 16: Ausp ägung on Me kmalen de Zei a bei in Abhängigkei on de Quali ika ion de
Zei a bei nehme (N=235, die E gebnisse sind signi ikan au dem Ni eau ** p<= 0.01; * p<=0.05)
Cha ak e is isch ü die Hel e -Zei a bei sind eine un e du chschni liche Nu zungs-
a iabili ä , eine du chschni liche Übe nahmequo e sowie die im Ve gleich zu den
ande en beiden Fo men g öß e Kos endi e enz zu S ammbeschä ig en. Dies sp ich
da ü , dass Un e nehmen Hel e -Zei a bei kon inuie lich und mi ge ingen Schwan-
kungen einse zen und dabei au Kos en o eile gegenübe eine eigenen Beschä igung
se zen.
Die Facha bei e -Zei a bei weis bei e gleichsweise hohe Nu zungsin ensi ä eine
s a k übe du chschni liche Einsa z a iabili ä , eine du chschni liche Übe nahmequo e
sowie du chschni liche Kos en au . Die au allend hohe Schwankungsb ei e de
Zei a bei snu zung bei gleichzei ig un e du chschni liche Einsa zdaue zeug on
En leihbe ieben, die Fachk ä e zei lich besch änk im P ojek geschä einse zen.
Die Spezialis en-Zei a bei is cha ak e isie du ch eine ge inge Nu zungsin ensi ä bei
du chschni liche Va iabili ä , eine seh hohe Übe nahmequo e und deu lich höhe en
Kos en de Spezialis en im Ve gleich zu eigenen A bei nehme n. Im Falle de Spezialis-
en-Zei a bei se zen En leihbe iebe au die Kompe enz de Diens leis e zu Ve mi -
lung schwe e ügba e Kompe enzen. Ve ügba kei is hie wich ige als de P eis.
-0,2
0,0
0,2
0,4
0,6
G uppenmi elwe e
(s anda disie )
Zei a bei sme kmale nach Nu zungs o m
Hel e -ZA Facha bei e -ZA Spezialis en-ZA
15
7. Zei a bei und ande e Flexibilisie ungsins umen e
Zei a bei is ein wich iges Flexibilisie ungsins umen , mi dessen Hil e quan i a i e
und quali a i e Anpassungen des Pe sonalangebo es du chge üh und wesen liche
Au gaben des Pe sonalmanagemen s an Diens leis e ausgelage we den können.
Dabei s eh die Zei a bei in Konku enz zu ande en, al e na i einse zba en Maß-
nahmen. Eine um assende Be ach ung de Zei a bei e o de auch die Un e suchung
des Einsa zes al e na i e ode e gänzende Ins umen e. Nach ih e Wi kungsweise
und ih em U sp ung we den diese in ie Be eiche un e eil ( gl. Abbildung 17).
Abbildung 17: Sys ema isie ung de Beschä igungs lexibilisie ung (eigene Da s ellung)
Als in e n we den alle Maßnahmen bezeichne , die mi eigenen (in e nen) Ressou cen
du chge üh we den. Hie zu zählen im quan i a i en Be eich z.B. Be is ungen, Übe -
s unden, A bei szei kon en und Teilzei e äge. Zum quali a i en Be eich gehö en
Ins umen e wie Wei e bildung, Teama bei , Job-Ro a ion. Ex e ne Maßnahmen se zen
au Ressou cen on auße halb des eigenen Un e nehmens. Typische Ins umen e sind
neben de Zei a bei We k e äge ode de Einsa z on F eelance n und Consul an s.
Im Ve gleich zu ande en Flexibilisie ungsins umen en lieg die Nu zungshäu igkei de
Zei a bei im Mi el eld ( gl. Abbildung 18). Wäh end 72 P ozen alle Un e nehmen
Übe s unden einse zen, 71 P ozen A bei szei kon en üh en und sechs on zehn
Un e nehmen (58%) in Schich en a bei en, nu z nu jedes zwei e Un e nehmen
(54%) Zei a bei in ensi . Dami lieg die Zei a bei nu leich übe be is e en
A bei s e häl nissen (51%).
Quan i ä
(nume isch, zei lich)
Quali ä
( unk ional)
in e n ex e n
zei liche und
mengenmäßige
Ve ände ung
des in e nen A bei s-
k ä eangebo es
Deckung eines
mengenmäßigen
Pe sonalbeda s du ch
Pe sonen on auße halb
Ve ände ung de
Kompe enzen ode de
A bei so ganisa ion ü
in e n Beschä ig e
Einsa z ex e ne
Kompe enzen zu
Deckung in e ne Beda e
bzw. zu Ve ände ung de
A bei so ganisa ion
U sp ung
Fo m
16
Abbildung 18: Bedeu ung de Zei a bei im Ve gleich zu ande en Flexibilisie ungsins umen en
(Un e nehmen in %, die en sp echendes Ins umen o bzw. seh o einse zen, N=235)
In Un e nehmen mi Zei a bei seinsa z schein diese dami ein nach angiges
Ins umen zu sein, das in seine Bedeu ung hin e in e nen, quan i a i en Maßnah-
men wie Übe s unden und A bei szei kon en zu ücks eh .
Abbildung 19: Einsa zhäu igkei on insgesam 11 Flexibilisie ungsins umen en nach Un e -
nehmensg öße (N=235; 1=seh sel en, 2=ehe sel en, 3=ehe o , 4=seh o )
Übe alle Flexibilisie ungsins umen e hinweg läss sich zudem ein Zusammenhang
zwischen Un e nehmensg öße und de Einsa zhäu igkei e kennen: Je g öße ein
Un e nehmen is , des o häu ige nu z es die zu Ve ügung s ehenden Ins umen e.
Diese Zusammenhang is au g und ehlende Signi ikanz zwa nu ein Indiz, sp ich
jedoch ü den Ausbau de Pe sonala bei de Un e nehmen mi zunehmende G öße.
72 71
58 54 51
31 21
0
20
40
60
80
P ozen
Wie häu ig nu zen Sie olgende Flexibilisie ungsins umen e?
1,9
2,3 2,6
0
1
2
3
bis 100 MA 101-250 MA >250 MA
Einsa zhäu igkei
Flexibilisie ungsins umen e nach Un e nehmensg öße
17
8. Zei a bei und Un e nehmense olg
Die F age, ob de Einsa z on Zei a bei den E olg eines Un e nehmens ö de , kann
nich ohne wei e es bean wo e we den. Gene ell bes eh ein posi i e Zusammen-
hang zwischen dem Einsa z on Zei a bei und dem Un e nehmense olg, d.h. Un e -
nehmen, die Zei a bei einse zen, sind e olg eiche als Un e nehmen ohne Zei a bei .
Abbildung 20: Zusammenhang zwischen Zei a bei snu zung und We bewe bse olg, E gebnis de
linea en Reg ession, R2=0,36**, (die E gebnisse sind signi ikan au dem Ni eau ** p<.01)
Eine linea e Reg ession zeig einen posi i en Ein luss de Zei a bei au den We -
bewe bse olg eines Un e nehmens. De We bewe bse olg is ein Maß ü die We -
bewe bs ähigkei eines Un e nehmens im Ve gleich zu seine Konku enz. De in diese
E hebung e wende e Indika o bes eh aus d ei F agen zum Ma k an eil, de Rendi e
und de We bewe bsposi ion.
Gleichwohl kann diese Zusammenhang auch in die umgekeh e Rich ung in e p e ie
we den: Je e olg eiche ein Un e nehmen is , des o ehe nu z es auch Zei a bei . Die
Da en unse e S ichp obe belegen dies. E olg eiche Un e nehmen nu zen Zei a bei
signi ikan häu ige und in ensi e als wenige e olg eiche Un e nehmen.
Abbildung 21: Ausp ägung on Zei a bei sme kmalen in Abhängigkei om We bewe bse olg
(N=234, die E gebnisse sind signi ikan au dem Ni eau ** p<.01; * p<.05)
Nach unse e Ansich häng die We bewe bs ähigkei eines Un e nehmens on
meh e en Fak o en ab. Die Un e nehmenss a egie, die P oduk pale e ode die
Un e nehmenskul u übe dabei einen g öße en Ein luss au den E olg aus, als dies ein
einzelnes Flexibilisie ungsins umen wie die Zei a bei un könn e.
Gleichwohl e schein es sinn oll, den Zusammenhang zwischen Zei a bei und E olg
di e enzie e au Ebene de iden i izie en d ei Zei a bei s o men zu be ach en.
Da übe hinaus is die F age zu bean wo en, inwiewei die Auswei ung eines
bes ehenden Zei a bei seinsa zes zusä zliche E olgspo en iale e schließen kann.
Dahe un e such en wi den Zusammenhang zwischen de Zei a bei s o m und zwei
-0,2
-0,1
0,0
0,1
0,2
Häu igkei ** In ensi ä *
G uppenmi elwe e
(s anda disie )
Zei a bei und We bewe bse olg
ge inge E olg
hohe E olg
We bewe bse olgZei a bei .189**
18
E olgsmaßen, dem be ei s besch iebenen We bewe bse olg und dem inanziellen
E olg de En leihbe iebe als Maß ü die E eichung ku z is ige inanzielle Ziele
(Umsa z, Umsa zwachs um und Gewinn).
Abbildung 22: Finanzielle E olg und We bewe bse olg in Abhängigkei on de Quali ika ion de
Zei a bei nehme (N=235)
Den g öß en inanziellen E olg alle En leihbe iebe weisen Un e nehmen au , die
Hel e -Zei a bei nu zen. Eingedenk de en Cha ak e is ika ( gl. Abbildung 18) schein
die Hel e -Zei a bei au g und ih e ge ingen Eina bei ungszei en und den e häl nis-
mäßig hohen Einspa ungen gegenübe eigene Pe sonalkos en am ö de lichs en ü
die E eichung de inanziellen Ziele eines Un e nehmens zu sein.
De im Ve gleich dazu deu lich un e du chschni liche inanzielle E olg on Un e -
nehmen mi Fachk a - und Spezialis en-Zei a bei könn e au die höhe en Kos en und
eine länge e Eina bei ung zu ückzu üh en sein. Im Hinblick au den We bewe bse olg
zeigen sich keine bedeu samen Un e schiede zwischen den G uppen.
Abbildung 23: We bewe bse olg in Abhängigkei on Nu zungshäu igkei und -in ensi ä (N=235)
-0,3
-0,2
-0,1
0,0
0,1
0,2
Finanzielle E olg * We bewe bse olg (n.s.)
G uppenmi elwe e
(s anda disie )
Zei a bei und E olg nach Quali ika ion de Zei a bei nehme
Hel e -ZA
Facha bei e -ZA
Spezialis en-ZA
-0,6
-0,4
-0,2
0,0
0,2
0,4
seh ge ing ehe ge ing ehe hoch seh hoch
We bewe bse olg
(s anda disie )
Ausp ägung de Zei a bei sme kmale
We bewe bse olg in Abhängigkei om Zei a bei seinsa z
Nu zungshäu igkei
Nu zungsin ensi ä
19
Ak uelle Fo schungse gebnisse weisen da au hin, dass sich ein übe mäßige Einsa z
on Zei a bei nega i au den Un e nehmense olg auswi k (Nielen & Schie sch
2011). Als U sache hie ü kann die beg enz e Au nahme- ode In eg a ions ähigkei
empo ä Beschä ig e angesehen we den. Je wenige E ah ene ielen Neuen gegen-
übe s ehen, des o schwe e wi d es, no wendiges E ah ungswissen wei e zugeben,
Mi a bei e einzua bei en und gleichzei ig „den Laden am Lau en zu hal en“.
Auch unse e Da en scheinen diesen Zusammenhang zu bes ä igen: Sind Häu igkei
und In ensi ä des Zei a bei seinsa zes hoch, sink de We bewe bse olg des En leih-
be iebes im Ve gleich zu eine wenige häu igen und in ensi en Nu zung (s. Abbildung
23). Wi d Zei a bei jedoch bis zu eine mode a en Nu zung ausgebau , geh dies bis
zu einem gewissen Maße mi eine E olgszunahme einhe .
Insgesam is es zuhal en, dass mi den hie e wende en Ve ah en keine abschlie-
ßende Beu eilung de Auswi kung des Zei a bei seinsa zes au E olg und We -
bewe bs ähigkei eines En leihbe iebes möglich is Es schein jedoch, dass de bei
ge inge bis mode a e Nu zung o handene posi i e E ek nach E eichen eines
Maximums abnimm . O en bleib , bei welche Nu zungsin ensi ä de Un e nehmens-
e olg maximie wi d.
9. Fazi und Ausblick
Die o liegende E hebung is eine Momen au nahme de Zei a bei snu zung des
Ve a bei enden Gewe bes in Deu schland. Obgleich aus den E gebnissen keine
di ek en Rückschlüsse au die Gesam hei de Zei a bei in Deu schland möglich sind,
s ellen die Da en doch eine gu e Basis zu Beu eilung de Lage in ih em adi ionell
wich igs en Einsa zbe eich, de Indus ie, da .
G oße Bedeu ung de Zei a bei in indus iellen En leihbe ieben
In Un e nehmen mi Zei a bei s ell diese nach Übe s unden und A bei szei kon en
das wich igs e Flexibilisie ungsins umen da . Zei a bei wi d insbesonde e dann
eingese z , wenn de En leihbe ieb in Schich en p oduzie . Die g öß en Vo eile de
Zei a bei liegen dabei in eine Va iabilisie ung sons ixe Pe sonalkos en, die nich
meh en bloc, sonde n p o S unde ab echenba sind. U sache de Va iabilisie ung is
neben de buchhal e ischen Zuo dnung de Zei a bei zu den F emdleis ungen (und
nich zu den Pe sonalkos en) die schnelle Ve ügba kei de Zei a bei nehme sowie
die Möglichkei , en sp echende Kon ak e zei nah und ohne Zusa zkos en zu beenden.
Wi d beispielsweise ku z is ig eine neue Schich e o de lich, kann diese mi wenigen
eigenen Vo a bei e n und ielen Zei a bei nehme n binnen wenige Tage ange ah en
und genauso schnell wiede zu ückge ah en we den. Fü eine e gleichsweise
Umse zung nu mi eigenen Mi a bei e n sind in ielen Fällen sowohl de Zei beda als
auch die zu e wa enden Kos en deu lich höhe . Is P oduk ions lexibili ä z.B.
au g und nich planba e Nach ageschwankungen e o de lich, kann Zei a bei also
hel en, Exis enz und We bewe bs ähigkei on Un e nehmen zu siche n.
20
Flexible Pe sonaleinsa z und Auslage ung on Pe sonal unk ionen als Haup -
mo i e des Zei a bei seinsa zes
Die einzelnen Mo i e de Zei a bei snu zung ( gl. Abbildung 6) lassen sich zwei übe -
geo dne en Zielse zungen zuo dnen. De „Ausgleich on Nach ageschwankungen“, die
„Besei igung ku z is ige Pe sonalengpässe“, eine „Senkung on Lohnkos en“ und die
„Ve inge ung des A bei gebe - ode Beschä igungs isikos“ im Un e nehmen e üllen
die Funk ion, Pe sonaleinsa z und - e gü ung zu lexibilisie en. Zum einen wi d dies
e eich du ch eine mengenmäßige Va ia ion des Pe sonals, ande e sei s du ch eine
Va iabilisie ung de Pe sonalkos en, en wede daue ha du ch Lohnkos ensenkung
ode ü den Fall, dass Pe sonal schnell und ohne Zusa zkos en eigese z we den
muss. Das übe geo dne e Mo i bezeichnen wi als lexiblen Pe sonaleinsa z.
Die e bleibenden G ünde „Un e s ü zung bei de Pe sonalgewinnung“, „En las ung de
Pe sonalab eilung“ und „Kompe enzgewinn ü das Un e nehmen“ e ein , dass sie
eine Auslage ung on Pe sonal unk ionen beinhal en. Du ch den Zei a bei seinsa z mi
Ziel de anschließenden Übe nahme we den die Pe sonalanwe bung und -auswahl
sowie die Eignungs es s ellung ausgelage . So können Un e nehmen po en ielle
Mi a bei e ohne Risiko es en, be o sie übe nommen we den. Ebenso nu zen ge ade
kleine e En leihbe iebe die Spezialisie ungs o eile de Zei a bei sun e nehmen bei
de Bescha ung on Fachk ä en und Spezialis en.
Un e nehmen se zen Zei a bei en wede ein, um schnell und kos engüns ig au Ve än-
de ungen de Pe sonalnach age zu eagie en, ode um Au gaben de Pe sonalab ei-
lung länge is ig an Diens leis e auszulage n. Sieben on zehn be ag e Un e nehmen
diese E hebung e olg en en wede eines ode beide übe geo dne e Mo i e.
Zei a bei e d äng S ammbeschä igung in den un e en Lohng uppen
Die Beschä ig ens uk u de be ag en Un e nehmen weis eine deu liche Meh hei
on Fachk ä en aus ( gl. Abbildung 3). Ach on zehn S ammbeschä ig en sind
Pe sonen mi eine ä igkei s ele an en Ausbildung ode einem en sp echendem
S udium, nu jede ün e wi d ü Hel e ä igkei en eingese z . Jedoch wi d im Du ch-
schni jede zwei e Zei a bei nehme in de Indus ie als Hel e beschä ig . De übe -
p opo ionale An eil on Zei a bei nehme n in den un e en Lohng uppen deu e da au
hin, dass iele En leihbe iebe eigene Hel e du ch den Einsa z on Zei a bei nehme n
subs i uie haben und Zei a bei do S amma bei splä ze e d äng ha . Au g und
ehlende Da en läss sich keine genaue Auskun da übe e eilen, in welchem
Ausmaß S ammbeschä igung du ch Zei a bei e d äng wi d.
Unkla e Zusammenhang on Zei a bei und Un e nehmense olg
G undsä zlich is da on auszugehen, dass Zei a bei allein nich zu Un e nehmens-
e olg üh en kann, sonde n auch ande e Fak o en die Nu zung on Zei a bei und ih e
E olgswi kung beein lussen. T o zdem konn e ein signi ikan e Zusammenhang
zwischen de Nu zung on Zei a bei und We bewe bse olg on Un e nehmen
nachgewiesen we den ( gl. Abbildung 20). In diese Un e suchung wu de zudem
21
deu lich, dass de Einsa z on Zei a bei in einem gewissen Maße den E olg des
Un e nehmens s eige n kann bzw. zu meh E olg üh als kein Einsa z on Zei a bei .
Diese Zusammenhang is jedoch nu bis zu eine bes imm en In ensi ä gül ig und
eine zu hohe Nu zung schmäle den E olg soga . Ein Op imum des Zei a bei s-
einsa zes konn e im Rahmen diese E hebung nich e mi el we den.
No wendigkei eine Segmen ie ung de Zei a bei
Zei a bei is nich nu eine Diens leis ung, sonde n ein Flexibilisie ungsins umen ,
welches nach Einsa zg ünden und Ausp ägung seh un e schiedliche Bedü nisse des
En leihbe iebes e üllen kann. Da Rahmenbedingungen, E olgs ak o en und Cha ak-
e is ika de Zei a bei s a k inne halb de Nu zungsbe iebe schwanken, is die
Scha ung eine angemessenen Segmen ie ung ü die B anche mi mi le weile und
900.000 Beschä ig en wissenscha lich und p ak isch on g oße Bedeu ung.
Aus de Sich en leihende Un e nehmen schein , wie in diese S udie o geschlagen,
eine Segmen ie ung anhand de Quali ika ion de eingese z en Zei a bei nehme
sinn oll. Die Un e scheidung in Hel e -Zei a bei , Fachk a -Zei a bei und Spezialis-
en-Zei a bei bie e neben ih e Ein achhei und den au gezeig en Un e schieden in
ele an en Zei a bei sme kmalen den Vo eil, dass sie eine di e enzie e Be ach ung
on Ände ungen de Rahmenbedingungen e möglich . Wei e e S udien müssen zeigen,
inwiewei eine solche Segmen ie ung auch au die Pe sonaldiens leise und die
Zei a bei nehme übe agba is .
Risiken de Nu zung on Zei a bei
Gleichwohl sind mi de Zei a bei snu zung auch Ge ah enpo en iale e bunden, wie
z.B. die sinkende P oduk i i ä eines Un e nehmens bei seh hohe Nu zungsin ensi ä .
Diese bi g das Risiko, dass iele Zei a bei nehme nich meh angemessen in das
Un e nehmen in eg ie we den können.
Ein wei e es Risiko bes eh in eine langen Einsa zdaue on Zei a bei nehme n in
En leihun e nehmen. Zahl ein Un e nehmen meh ü den Zei a bei nehme als ü
eigene Beschä ig e, so wi d es ihn i gendwann eins ellen (müssen), um nich daue -
ha „d au zuzahlen“. Zahl das Un e nehme genausoso ielode ga wenige ü den
Zei a bei nehme , we den i gendwann dessen Mo i a ion und Leis ung abnehmen, da
e übe einen langen Zei aum die gleiche A bei ü wenige Geld e ledig als seine
Kollegen und dies als unge ech emp inden wi d.
Mi eine s a ken und wiede hol en Nu zung on Zei a bei geh zudem die Ge ah de
ü einen um ang eichen Zei a bei seinsa z no wendigen Ve ände ung de A bei s-
au gaben einhe . Is ein Un e nehmen da au ausge ich e , o und in s a kem Maße
Mi a bei e neu ein- bzw. eizuse zen, muss auch die A bei en sp echend o ganisie
we den. P oduk i i ä s o eile lassen sich ü Un e nehmen nu dann ealisie en, wenn
die Masse de empo ä Beschä ig en schnell eingea bei e we den kann, de A bei s-
p ozess gu übe wach wi d und de du ch ein Ausscheiden en s ehende Ve lus an
Wissen und E ah ung e nachlässigba is . Hie ü is eine s a ke S anda disie ung de
22
A bei sau gaben no wendig. Im Ideal all üh jede A bei nehme nu wenige Hand-
g i e aus. Du ch die S anda disie ung sink jedoch gleichzei ig die s uk u elle Flexi-
bili ä des Un e nehmens. Im schlimms en Fall wi d aus dem Flexibili ä s eibe Zei -
a bei eine Flexibili ä s alle. Da die Folgen de Zei a bei snu zung ü das En leihun e -
nehmen unzu eichend e o sch sind, bes eh auch hie wei e e Fo schungsbeda .
Pe spek i en de Zei a bei – Auswi kungen mögliche Regulie ungen
Die wei e e En wicklung de Zei a bei häng neben de allgemeinen wi scha lichen
En wicklung und de dami e bundenen A bei sma k si ua ion auch wesen lich on
dengese zlichenund a i lichenRahmenbedingungen ab. Eine Ände ung diese kann,
je nach Segmen , wei eichende Konsequenzen he o u en.
Eine Anhebung bes ehende Mindes löhne wü de sich bspw. nu im Be eich de Hel e -
Zei a bei auswi ken und do die Kos en de Zei a bei e höhen. Fü die Fachk a -
und Spezialis en-Zei a bei , de en Kos en zumeis übe den Pe sonalkos en e gleich-
ba e Beschä ig e des En leihbe iebes liegen, e gäben sich keine Auswi kungen.
Übe legungen zu Abscha ung on Ta i ausnahmen zum Equal-Pay-G undsa z wü den
o aussich lich bei Hel e n und Fachk ä en zu eine Ve eue ung üh en, sich bei
Spezialis en jedoch kaum auswi ken, da diese in de Regel be ei s heu e besse
en lohn we den als S ammbeschä ig e. Übe alle G uppen hinweg wü de de Zei -
a bei seinsa z jedoch au wändige , da die Un e nehmen zunächs einmal e gleichba e
eigene Beschä ig e iden i izie en müss en. Dies hä e Auswi kungen au ku z is ige
Einsä ze, wie z.B. im Rahmen eine K ankhei s- ode U laubs e e ung.
Eine Wiede ein üh ung des Synch onisa ions e bo es hingegen hä e zu Folge, dass
sich insbesonde e die Hel e -Zei a bei e eue n wü de. Bislang we den ge ade im
Hel e be eich iele synch onisie e Ve äge geschlossen. Die en sp echenden Zei -
a bei nehme we den aus de A bei slosigkei ek u ie und in de Regel nach Einsa z-
ende wiede eigese z . Wi d den Diens leis e n diese Möglichkei genommen, e höh
sich de en Beschä igungs isiko. Dies üh zu höhe en Ve echnungssä zen.
Eine Besch änkung de Übe lassungshöchs daue schließlich wü de o allem die
Un e nehmen in de Hel e -Zei a bei e en, die aus Kos eng ünden lang is ig
P oduk ionshel e einse zen. Ebenso wä en Einschni e im Be eich de Spezialis en-
Zei a bei zu e wa en, in de au g und de komplexen Tä igkei en eine um ang eiche
Eina bei ungszei no wendig is und in de Zei a bei nehme im P ojek geschä
(z.B. Schi - ode K a we ksbau) o mals ü meh e e Jah e eingese z we den.
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