Forschungsbericht
H2OLiBr_GF .LIB –
Eine EES Bibliothek mit Stof f funktionen
und deren partielle Ableitungen
für H 2 O /LiB r -Lösungen
Dipl.-Ing. Jan Albers
T echnische Universität Berlin
Fakultät III Pr ozesswissenschaften
Institut für Ener gietechnik
Lehrstuhl Pr of. Ziegler
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
2 Stof f funktionen 3
2.1 Siedetemperatur en nach Feuer ecker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
2.2 Ableitungen des Molenbruchs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
2.3 Ableitungen der Dühring-Koef fizienten . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
2.4 Ableitungen der Siedetemperatur und des Massenanteils . . . . . . . 6
2.5 Ableitungen der spezifischen Enthalpie . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
2.6 Er gänzende Erläuterungen zu den Ableitungen . . . . . . . . . . . . . 8
2.7
T emperaturabhängigkeit der scheinbar en
spezifischen Wärmekapazität 9
2.8 Umkehrfunktion x sat ( T , p ) für die Korr elationen von Patek&Klomfar 13
2.8.1 Siededruck und -temperatur nach Patek&Klomfar . . . . . . . 13
2.8.2 Salzmassenanteil im Sättigungszustand . . . . . . . . . . . . . 15
2.9 Umkehrfunktion x = f ( T , ρ ) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
2.10 Kristallisationsgr enze nach Boryta . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
3 Zusammenfassung 25
Quellenverzeichnis 29
iii
Abbildungsverzeichnis
2.1 Änderung der Enthalpie der Lösung auf der Siedelinie . . . . . . . . 11
2.2 Gegenüberstellung der Siedetemperatur en im Ber eich 0,40 < x < 0,75. 14
2.3 Gegenüberstellung der Siedetemperatur en im Ber eich 0,40 < x < 0,75. 15
2.4
Salzmassenanteil im Sättigungszustand für
H 2 O /LiB r
-Lösungen als
Funktion der Gleichgewichtstemperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
2.5
Salzmassenanteil im Sättigungszustand für
H 2 O /LiB r
-Lösungen als
Funktion der inverse Siedepunktser höhung mit Bezug zum inversen
r eduzierten Dampfdruck. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
2.6 Relative und absolute Abweichung der genäherten Umkehrfunktion. 19
2.7 Dichte von H 2 O /LiB r -Lösungen bei 20 ◦ C. . . . . . . . . . . . . . . . 21
2.8 Löslichkeitsgr enze von H 2 O /LiB r -Lösungen
als Funktion des Salzmassenanteils. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
v
T abellenverzeichnis
2.1 Koef fizienten für die Siedetemperatur von H 2 O /LiB r -Lösungen. . . 3
2.2 Molar en Massen für H 2 O /LiB r -Lösungen. . . . . . . . . . . . . . . . 4
2.3 Koef fizienten für die spezifische Enthalpie von H 2 O /LiB r -Lösungen. 7
2.4
Koef fizienten für die näherungsweise Bestimmung des Salzmassen-
anteils im Sättigungszustand als Funktion von T emperatur und Druck 17
2.5
Absolute und r elative Abweichungen des näherungsweise ermittelten
Salzmassenanteils im Sättigungszustand . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
2.6
Absolute und r elative Fehler des näherungsweise ermittelten Salz-
massenanteils im Sättigungszustand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
2.7 Koef fizienten zu den Dichtefunktionen für H 2 O /LiB r -Lösungen . . 20
2.8 Koef fizienten zur Kristallisationsgr enze von H 2 O /LiB r -Lösungen. . 23
3.1 Stof f funktionen in EES auf Basis der Korr elationen von Feuer ecker . 25
3.2 Stof f funktionen in EES auf Basis der Korr elationen von Feuer ecker . 26
3.3
Stof f funktionen in EES auf Basis der Korr elationen von Patek&Klomfar
sowie Boryta . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
vii
Nomenklatur
Lateinische Buchstaben
A , B , C T erme, Hilfsgrößen v ar .
b
c p , e
c p dif fer enzielle und integral gemittelte isobar e
scheinbar e spezifische Wärmekapazität k J k g − 1 K − 1
a, b, c, d Regr essionskoef fizienten v ar .
A, B erster und zweiter Dühring Parameter −
h massenspezifische Enthalpie k J k g − 1
M Molekular gewicht g mol − 1
m, n Regr essionskoef fizienten v ar .
p Druck k P a
p, q Parameter in p - q -Formel quadratischer Gleichungen −
T T emperatur K , ◦ C
t Regr essionskoef fizient −
x Massenanteil Sorbens k g k g − 1
y p , y T Hilfsgrößen −
Griechische Buchstaben
∆ b
h D partielle spezifische Desorptionsenthalpie k J k g − 1
Abweichung, r elativer Fehler −
µ Molanteil mol mol − 1
π ∗ r eduzierter Druck −
ρ Dichte k g m − 3
Θ ∗ r eduzierte T emperatur −
Indizes hochgestellt
0 Zustand auf der Siedelinie
b Kennzeichnung dif fer enzieller Größen
e Kennzeichnung integraler Mittelwerte
c sensibler , mit der spez. Wärmekapazität verbundener Anteil an ∆ b
h D
cr Zustand auf der Soliduslinie
L flüssiger Zustand ( Liquid )
LV Flüssig-Dampf-Gleichgewicht ( Liquid-V apour )
p sensibler , mit isothermer Entspannung verbundener Anteil an ∆ b
h D
S latenter , mit der spez. Mischungswärme verbundener Anteil an ∆ b
h D
V dampf förmiger Zustand ( V apour )
ix
Nomenklatur
Indizes tiefgestellt
σ Kennzeichnung von Patek&Klomfar
cr it am kritischen Punkt
k Zählindex
K M Kältemittel
Lsg Lösung
p kältemittelarme Lösung ( poor )
r kältemittelr eiche Lösung ( rich )
sat gesättigt, Phasengleichgewicht
W W asser
x
1 Einleitung
In der Sorptionstechnik sind wässrige Lithiumbr omid-Lösungen (
H 2 O /LiB r
) ein
weit verbr eitetes Arbeitsmittel. Für die Ber echnung von einzelnen Pr ozessschritten
sowie zur Simulation von ganzen Sorptionskr eisläufen (z.B. in Absorptionskälte-
anlagen, -wärmepumpen und -transformator en) mit Hilfe von Computerpr ogram-
men wer den sowohl kalorische Stof ffunktionen als auch Funktionen zum Phasen-
gleichgewicht benötigt.
In diesem Bericht wir d die numerische Umsetzung der von Feuer ecker [1994] ermit-
telten Stof ffunktionen erläutert. Außer dem werden die partiellen Ableitungen dieser
Funktionen beschrieben, die z.B. zur Ber echnung einer scheinbar en spezifischen
Wärmekapazität sowie der en T emperaturabhängigkeit in Albers [2019b] benö-
tigt wer den. Für die Stof f funktionen von Patek und Klomfar [2006], die auch bei
niedrigen Salzmassenanteilen in der
H 2 O /LiB r
-Lösung verwendet wer den können,
wer den analytische und genäherte Umkehrfunktionen zur Bestimmung des Salz-
massenanteils dar gestellt. Im letzten Abschnitt wer den mit Messdaten von Boryta
[1970] Regr essionspolynome zur Kristallisationsgr enze von
H 2 O /LiB r
-Lösungen
ermittelt.
Unter http://dx.doi.or g/10.14279/depositonce-8709 steht der Computer code der hier
behandelten Stof f funktionen für das Simulationsprogramm Engineering Equation
Solver [EES, 2012] als Bibliothek H2OLiBr_GF.LIB zur V erfügung.
1
2 Stof f funktionen
2.1 Siedetemperaturen nach Feuerecker
Für die Siedetemperatur en
T
von
H 2 O /LiB r
-Lösungen gibt Feuer ecker [1994] die
Koef fizienten für die sogenannte Dühring’sche Darstellung als Funktion der T au-
temperatur T W des r einen Kältemitteldampfs (W asser dampf) an.
T = A ( µ ) + B ( µ ) · T W (2.1)
Die Dühring-Koef fi zienten
A ( µ )
und
B ( µ )
ber echnen sich dabei mit den von ihm er -
mittelten Koef fizienten
a k
und
b k
(siehe T abelle 2.1) aus einem Puiseuxreihenansatz
vierten Grades mit dem Molenbruch
µ
zur Angabe der Lösungszusammensetzung.
Da in einigen Computer -Pr ogrammen ein Null-Index (z.B.
a k =0 = a [0]
) nicht zuläs-
sig ist, wir d im Folgenden sowie im Computer -Code (s. [Albers, 2019a]) ein Index
k = 1 ... 5 verwendet (im Gegensatz zu k = 0 ... 4 bei [Feuer ecker, 1994]).
A ( µ ) =
5
X
k =1
a k · µ k − 1
2
B ( µ ) =
5
X
k =1
b k · µ k − 1
2
(2.2)
Die Gleichgewichtstemperatur
T W
zum Dampfdruck
p W
des r einen Kältemittel-
dampfes (W assers) wird in Feuer ecker [1994] nach Haar [1984] ermittelt. In EES
erfolgen die Ber echnungen hingegen nach Haar [1988]. Bisher sind keine daraus
r esultier enden Auf fälligkeiten bei den hier angegebenen Stof f funktionen bekannt.
k a k b k
1 340 , 897 − 0 , 01050
2 − 2638 , 978 6 , 70042
3 7262 , 473 − 15 , 42090
4 − 8119 , 078 16 , 42477
5 3302 , 087 − 6 , 34249
T abelle 2.1: Koef fizienten für die Siedetemperatur von
H 2 O /LiB r -Lösungen nach Feuer ecker [1994].
3
2.2. Ableitungen des Molenbruchs
Die Korr elationen für Enthalpie, Entr opie und spezifische Wärmekapazität sind in
Feuer ecker [1994] hingegen im Massenbruch
x
angegeben. Um alle Stof f funktionen
einheitlich mit dem Massenbruch aufr ufen zu können, erfolgt die Umr echnung mit
den molar en Massen aus T abelle 2.2. Die molaren Massen sind in der Arbeit von
Feuer ecker [1994] nicht angegeben, woraus geringfügige Abweichungen r esultier en
können.
Zeichen Atomgewicht Einheit
H 1 , 00794 g
mol
O 15 , 9994 g
mol
Li 6 , 941 g
mol
Br 79 , 904 g
mol
T abelle 2.2: Molar en Massen für H 2 O /LiB r -Lösungen,
Zahlenwerte aus IUP AC [1992].
Für die partiellen Ableitungen der Phasengleichgewichtstemperatur sowie des Salz-
massenanteils im Phasengleichgewicht inner halb der betr ef fenden Stof ffunktionen
nach Feuer ecker [1994] wir d jedoch weiter hin im Molenbruch
µ
ger echnet. Dieser
ber echnet sich aus dem Massenbruch x wie folgt:
µ = M H 2 O
M Li + M B r
· x
1 − x (2.3)
so dass
T = A ( µ ( x )) + B ( µ ( x )) · T W . (2.4)
2.2 Ableitungen des Molenbruchs
Bei den Ableitungen der Dühring-Koef fizienten in Gleichung
(2.1)
nach dem Massen-
anteil tr eten inner e Ableitungen des Molenbruchs auf. Diese bilden sich wie folgt:
• Erste Ableitung des Molenbruchs µ ( x ) nach dem Massenanteil x
dµ
dx = M H 2 O
M Li + M B r
· 1
(1 − x ) 2 (2.5)
4
2.3. Ableitungen der Dühring-Koef fizienten
• Zweite Ableitung des Molenbruchs µ ( x ) nach dem Massenanteil x
d 2 µ
dx 2 = M H 2 O
M Li + M B r
· 2
(1 − x ) 3 (2.6)
• Erste Ableitung des Molenbruchs µ ( x ( T )) nach der Siedetemperatur T
dµ
dT = dµ
dx · dx
dT (2.7)
mit dx
dT entspr echend Gleichung (2.15).
2.3 Ableitungen der Dühring-Koef fizienten
Mit den zuvor angegebenen Ableitungen des Molenbruchs können die Ableitungen
der Dühring-Koef fizienten wie folgt ber echnet wer den:
• Erste Ableitung des Dühring-Koef fizienten A ( µ ( x )) nach x
dA
dx = dA
dµ · dµ
dx (2.8)
mit
dA
dµ = 1
2 · a 2 · µ − 1
2 + a 3 + 3
2 · a 4 · µ 1
2 + 2 · a 5 · µ (2.9)
• Zweite Ableitung des Dühring-Koef fizienten A ( µ ( x )) nach x
d 2 A
dx 2 = d 2 A
dµ 2 · dµ
dx ! 2
+ dA
dµ · d 2 µ
dx 2 (2.10)
mit
d 2 A
dµ 2 = − 1
4 · a 2 · µ − 3
2 + 3
4 · a 4 · µ − 1
2 + 2 · a 5 (2.11)
• Gemischte Ableitung des Dühring-Koef fizienten A ( µ ( x ( T ))) nach x und T
d 2 A
dx dT = d
dT dA
dx = d 2 A
dµ 2 · dµ
dx 2
+ dA
dµ · d 2 µ
dx 2 ! · dx
dT (2.12)
Die Ableitungen für B ( µ ( x ( T ))) sind analog zu (2.8) bis (2.12) zu bilden.
5
2.4. Ableitungen der Siedetemperatur und des Massenanteils
2.4 Ableitungen der Siedetemperatur und des
Massenanteils
Die partiellen Ableitungen nach der Siedetemperatur der Lösung
T
und des Massen-
anteils x im Phasengleichgewicht er geben sich bei konstantem Druck p (dur ch den
die T autemperatur des W assers ( T W = T LV
H 2 O ( p ) ) festgelegt ist) zu:
• Erste Ableitung der Siedetemperatur T nach dem Massenanteil x
dT
dx = dA
dx + dB
dx · T W (2.13)
• Zweite Ableitung der Siedetemperatur T nach dem Massenanteil x
d 2 T
dx 2 = d 2 A
dx 2 + d 2 B
dx 2 · T W (2.14)
• Erste Ableitung des Massenanteils x nach der Siedetemperatur T
dx
dT = dT
dx ! − 1
= dA
dx + dB
dx · T W ! − 1
(2.15)
• Zweite Ableitung des Massenanteils x nach der Siedetemperatur T
d 2 x
dT 2 =
− d 2 A
dx dT + d 2 B
dx dT · T W !
dA
dx + dB
dx · T W 2 (2.16)
•
Gemischte Ableitung des Massenanteils
x
nach der Siedetemperatur
T
und
dem Massenanteil x
d 2 x
dT dx =
− d 2 A
dx 2 + d 2 B
dx 2 · T W !
dA
dx + dB
dx · T W 2 = − d 2 T
dx 2 · dT
dx ! − 2
(2.17)
6
2.5. Ableitungen der spezifischen Enthalpie
2.5 Ableitungen der spezifischen Enthalpie
Zu der von Feuer ecker [1994] angegebenen Funktion für die spezifische Enthalpie
h =
5
X
k =1
a k · x k − 1 + T ·
4
X
k =1
b k · x k − 1 + T 2 ·
3
X
k =1
c k · x k − 1 + T 3 · d 1 (2.18)
mit [T] =
◦
C , [x] = % und [h]=
kJ
K
er geben sich die partiellen Ableitungen mit den
Koef fizienten aus T abelle 2.3 wie folgt:
• Erste Ableitung der spezifischen Enthalpie h nach dem Massenanteil x
∂ h
∂ x T
= 5
X
k =2
a k · ( k − 1) · x k − 2 + T ·
4
X
k =2
b k · ( k − 1) · x k − 2
+ T 2 ·
3
X
k =2
c k · ( k − 1) · x k − 2 ! · 100
(2.19)
mit h ∂ h
∂ x i = kJ
K · kg / kg .
• Zweite Ableitung der spezifischen Enthalpie h nach dem Massenanteil x
∂ 2 h
∂ x 2 T
= 5
X
k =3
a k · ( k 2 − 3 · k + 3) · x k − 3
+ T ·
4
X
k =3
b k · ( k 2 − 3 · k + 3) · x k − 3 + T 2 · 2 · c 3 ! · 100 2
(2.20)
mit h ∂ 2 h
∂ x 2 i = kJ
K · kg / kg .
•
Gemischte Ableitung der spezifischen Enthalpie
h
nach dem Massenanteil
x
und der Siedetemperatur T = T ( p LV
, x ) aus Gleichung (2.1)
∂ 2 h
∂ x∂ T p LV
= 4
X
k =2
b k · ( k − 1) · x k − 2 + 2 · T ·
3
X
k =2
c k · ( k − 1) · x k − 2 ! · 100
(2.21)
mit h ∂ 2 h
∂ x∂ T i = kJ
K · kg / kg .
k a k b k c k d k
1 − 954 , 8 − 0 , 3293 0 , 0074285 − 0 , 000002269
2 47 , 7739 0 , 04076 − 0 , 00015144
3 − 1 , 59235 − 0 , 0000136 0 , 0000013555
4 0 , 0209422 − 0 , 0000071366
5 − 0 , 00007689 − 0 , 0000071366
T abelle 2.3: Koef fizienten für die spezifische Enthalpie von
H 2 O /LiB r -Lösungen aus Feuer ecker [1994].
7
2.6. Er gänzende Erläuterungen zu den Ableitungen
2.6 Ergänzende Erläuterungen zu den Ableitungen
Erläuterungen zu dx
dT :
Die erste Ableitung des Massenanteils nach der Siedetemperatur , Gleichung (2.15),
kann auch als Isoster endichte bezeichnet wer den. Die Isoster endichte nimmt für
H 2 O /LiB r
-Lösungen bei konstantem Druck mit steigender T emperatur ab. Dies
ist qualitativ auch aus einem Dühring-Diagramm ableitbar . Im p - T -Diagramm hin-
gegen scheint die Isoster endichte mit der T emperatur zu steigen. Dies ist jedoch nur
scheinbar der Fall und liegt im inversen Maßstab − 1
T begründet.
Anstelle der Siedetemperatur
T LV = T ( p, x )
könnte auch der Salzmassenanteil
x
im
Phasengleichgewicht als explizite Funktion von Druck und T emperatur dargestellt
wer den ( x LV = x ( T , p ) ). Damit ist das vollständige Differ ential
dx = ∂ x
∂ T p
· dT + ∂ x
∂ p T
· dp (2.22)
Erläuterungen zu d 2 x
dT 2 :
Es ist
d 2 x
dT 2 = d
dT " dx
dT # = d
dT " dT
dx ! − 1 # = − dT
dx ! − 2
· d
dT dT
dx !
| {z }
inner e Ableitung
=
− d
dT dA
dx + dB
dx · T W
dT
dx 2 .
(2.23)
Für die aus der inner en Ableitung resultier ende gemischte Ableitung der Dühring-
Koef fizienten bei konstantem Druck z.B.
d 2 A
dx dT
ist zu beachten, dass
A
ein
A ( µ ( x ( T )))
ist, was nach
T
dif fer enziert wer den muss jedoch nicht nach
T W
, da
p = p LV ( T W ) =
const
. Dennoch muss
p
an die Funktion
d2AdxdT_H2OLiBr_GF
über geben wer den,
um die Ableitung
dx
dT p LV
nach Gleichung
(2.12)
beim richtigen Siededruck
p LV
ber echnen zu können. Gleiches gilt für den zweiten Dühring-Koef fizienten
B
, wobei
dann in
(2.12)
anstelle der Koef fi zienten
a k
die W erte
b k
aus T abelle 2.1 zu verwenden
sind.
8
2.7. T emperaturabhängigkeit der scheinbar en spezifischen Wärmekapazität
2.7 T emperaturabhängigkeit der scheinbaren
spezifischen Wärmekapazität
In Albers [2019b] wir d aus der partiellen Desorptionsenthalpie
∆ b
h D
die dif ferenziel-
le scheinbar e spezifische Wärmekapazität b
c p her geleitet.
b
c p = ∆ b
h D
x · dx
dT p LV = ∆ b
h c + ∆ b
h S + ∆ b
h LV + ∆ b
h p
x · dx
dT p LV (2.24)
Die partielle Desorptionsenthalpie
∆ b
h D
setzt sich aus vier Anteilen bzw . partiellen
Enthalpiedif fer enzen zusammen, wobei mit
∆ b
h c
die partielle spezifische Enthalpie-
dif fer enz zur Er höhung der Lösungstemperatur im Phasengleichgewicht und mit
∆ b
h S
und
∆ b
h LV
die spezifische Lösungs- und V erdampfungsenthalpie sowie mit
∆ b
h p
die spezifische Enthalpiedif fer enz zur isothermen Expansion des Kältemittel-
dampfes berücksichtigt wir d. Setzt man diese – in Albers [2019b] näher erläuterten –
partiellen Enthalpiedif fer enzen in Gleichung
(2.24)
ein, folgt für die dif fer enzielle
scheinbar e Wärmekapazität:
b
c p = ( h V − h L )
x · dx
dT p LV
| {z }
A
+ ∂ h L
∂ x T
· dx
dT p LV
| {z }
B
+ c L
p
|{z}
C
. (2.25)
Die scheinbar e spezifische Wärmekapazität
b
c p
ist mit Hilfe von dr ei T ermen dar -
stellbar: Der Enthalpieänderung aufgr und des Phasenwechsels (d.h. inklusive V er -
dampfungsenthalpie, Lösungswärme sowie spezifischer Wärme des Dampfes,
A
),
der Enthalpieänderung der Lösung aufgr und einer veränderten Zusammensetzung,
B
und der sensiblen Wärme der Lösung,
C
. Die scheinbar e spezifische Wärme-
kapazität
b
c p
ist nur von den Zustandsgrößen
T
,
x
und
p
abhängig. Sie kann als Stof f-
größe einer (
H 2 O /LiB r
-)Lösung mit dem Salzmassenanteil
x
verstanden wer den,
die sich beim Druck
p
mit (W asser -)Dampf bei einer T emperatur
T
im Gleichgewicht
befindet, d.h. die scheinbar e spezifische Wärmekapazität
b
c p
ist nur auf der Siedeline
p = p LV
( x, T )
definiert, so dass wegen der Phasengleichgewichtsbedingung nur zwei
der dr ei Zustandsgrößen unabhängig von einander sind. Im Gegensatz zur integral
gemittelten scheinbar en spezifischen Wärmekapazität
e
c p
(siehe Albers [2019b]) ist
b
c p unabhängig von der Ausgasungsbr eite.
Für die V erwendung der scheinbaren spezifischen Wärmekapazität
b
c p
bei der
Wärmeübertragungsr echnung ist die T emperaturabhängigkeit von Interesse. Die
Ableitung von
b
c p
nach der T emperatur bei konstantem Siededruck setzt sich aus
den Ableitungen der dr ei T ermen A , B und C in Gleichung (2.25) zusammen, d.h.
d b
c p
dT p LV = d A
dT p LV + d B
dT p LV + d C
dT p LV (2.26)
9
2.7. T emperaturabhängigkeit der scheinbar en spezifischen Wärmekapazität
Dur ch Anwendung der Pr oduktr egel er gibt sich für den ersten T erm
d A
dT p LV = d
dT " ( h V − h L )
x · dx
dT p LV #
= d
dT " ( h V − h L )
x # · dx
dT p LV + ( h V − h L )
x · d
dT " dx
dT p LV # (2.27)
und mit schrittweiser Anwendung der Quotientenrege l auf
d
dT ( h V − h L )
x
, die auch
als Pr oduktr egel für
d
dT x − 1 · ( h V − h L )
interpr etiert wer den kann, sowie einer
V er einfachung der Schr eibweise im letzten T erm von (2.27) folgt:
d A
dT p LV = d
dT " ( h V − h L )
x # · dx
dT p LV + ( h V − h L )
x · d 2 x
dT 2 p LV
= d
dT " h V
x # − d
dT " h L
x #! · dx
dT p LV + ( h V − h L )
x · d 2 x
dT 2 p LV
= − 1
x 2 · dx
dT p LV · h V + 1
x · dh V
dT − d
dT " h L
x #! · dx
dT p LV
+ ( h V − h L )
x · d 2 x
dT 2 p LV
= − 1
x 2 · dx
dT p LV · h V + 1
x · dh V
dT p LV
− − 1
x 2 · dx
dT p LV · h L + 1
x · dh L
dT p LV ! · dx
dT p LV
+ ( h V − h L )
x · d 2 x
dT 2 p LV
= − 1
x 2 · dx
dT p LV · h V + 1
x · c V
p
− − 1
x 2 · dx
dT p LV · h L + 1
x · c L
p + ∂ h L
∂ x T
· dx
dT p LV ! · dx
dT p LV
+ ( h V − h L )
x · d 2 x
dT 2 p LV
(2.28)
Der darin im letzten Schritt auftr etende T erm
∂ h L
∂ x T
· dx
dT p LV
r esultiert aus der totalen
Änderung der spezifischen Enthalpie
dh L p LV
auf der Siedeline, die auch als eine
kombinierte Änderung bei konstanter Zusammensetzung mit einer Änder ung bei
10
2.7. T emperaturabhängigkeit der scheinbar en spezifischen Wärmekapazität
konstanter T emperatur aufgefasst wer den kann (siehe Bild 2.1).
dh | p LV = ∂ h L
∂ T x
· dT + ∂ h L
∂ x T
· dx (2.29)
Bild 2.1:
Änderung der Enthalpie der Lösung auf der Siedelinie als kombinierte
Änderung der Enthalpie bei konstanter Zusammensetzung mit einer
Änderung bei konstanter T emperatur .
Daher gilt für die Änderung der Enthalpie mit der T emperatur auf der Siedelinie
(d.h. dh L
dT p LV , die in d A
dT p LV zu berücksichtigen ist)
dh L
dT p LV
= ∂ h L
∂ T x
+ ∂ h L
∂ x T
· dx
dT p LV = c L
p + ∂ h L
∂ x T
· dx
dT p LV . (2.30)
Gleiches gilt für ∂ h L
∂ x p LV in d B
dT p LV und c L
p in d C
dT p LV , so dass mit
∂ h L
∂ x p LV
= ∂ 2 h L
∂ x∂ T x
· dT + ∂ 2 h L
∂ x∂ x T
· dx (2.31)
bzw .
∂ 2 h L
∂ x∂ T p LV
= ∂ 2 h L
∂ x∂ T x
+ ∂ 2 h L
∂ x∂ x T
· dx
dT p LV (2.32)
11
2.7. T emperaturabhängigkeit der scheinbar en spezifischen Wärmekapazität
und
dc | p LV = ∂ c L
∂ T x
· dT + ∂ c L
∂ x T
· dx (2.33)
bzw .
dc L
dT p LV
= ∂ c L
∂ T x
+ ∂ c L
∂ x T
· dx
dT p LV (2.34)
für die Ableitung der scheinbar en spezifischen Wärmekapazität folgt (siehe auch
Gleichung (2.95) in Albers [2019b] Seite 65):
d b
c p
dT p LV = 1
x · c V
p − c L
p − h V − h L
x + ∂ h L
∂ x T · dx
dT p LV ! · dx
dT p LV
+ ∂ 2 h L
∂ x∂ T p LV
+ ∂ 2 h L
∂ x 2 T
· dx
dT p LV + ∂ c L
p
∂ x T ! · dx
dT p LV
+ h V − h L
x + ∂ h L
∂ x T ! · d 2 x
dT 2 p LV
+ ∂ c L
p
∂ T x
.
(2.35)
Die T emperaturabhängigkeit der differ enziellen scheinbar en spezifischen Wärme-
kapazität (d.h.
d b c p
dT p LV
) steht als Funktion
dc_hat_pdT_H2OLiBr_GF
in Albers [2019a]
zur V erfügung.
12
2.8. Umkehrfunktion x sat ( T , p ) für die Korr elationen von Patek&Klomfar
2.8 Umkehrfunktion x sat ( T , p ) für die Korrelationen
von Patek&Klomfar
Die Korr elationen von [Patek und Klomfar, 2006] haben gegenüber den Korr ela-
tionen von [Feuer ecker, 1994] den V orteil, dass sie auch für niedrige Salzmassen-
anteile bis hin zum r einen Kältemittel anwendbar sind. Im Gegensatz zur Puiseux-
Reihenentwicklung vierten Grades für die Dampfdruckkurven von
H 2 O /LiB r
-
Lösungen nach [Feuer ecker, 1994] lässt sich das Polynom elften Grades von [Pa-
tek und Klomfar, 2006] jedoch nicht mehr analytisch umkehr en. Um dennoch
den deutlich größer en Gültigkeitsber eich z.B. für Steuerungspr ogramme zur Über-
wachung der Lösungszusammensetzung in Absorptionskälteanlagen nutzen zu
können, wur de eine Näherung
x sat ≈ x ( T , p )
als Umkehrfunktion für den Siede-
druck p ( T , x ) bzw . die Siedetemperatur T ( p, x ) ermittelt.
2.8.1 Siededruck und -temperatur nach Patek&Klomfar
Der Siededruck
p ( T , x )
einer
H 2 O /LiB r
-Lösung mit der T emperatur
T
und der
Zusammensetzung
x
wir d nach [Patek und Klomfar, 2006] dur ch die Dampf-
druckkurve des r einen Kältemittels
p σ ( T )
unter Berücksichtigung der Dampfdruck-
erniedrigung beschrieben. Hierzu wir d die Dampfdruckkurve
p σ
nicht mit der
T emperatur T sondern mit einer verminderten T emperatur θ = θ ( T , µ ) aufgerufen
θ = T −
8
X
k =1
a k · µ m k · (0 , 4 − µ ) n k · T
T cr it ! t k
, (2.36)
so dass
p ( T , µ ) = p σ ( θ ) . (2.37)
Der r echte T erm in Gleichung
(2.36)
beschr eibt somit die Siedepunktser höhung
∆ T = T − θ
der
H 2 O /LiB r
-Lösung gegenüber r einem
H 2 O
als linear e Funktion der
Siedetemperatur
T 1
. Dementspr echend stimmt die von Patek und Klomfar [2006]
im Nomenklaturverzeichnis nicht beschriebene Größe
θ
mit dem T emperaturverlauf
T σ ( p )
, d.h. der Umkehrfunktion zur Dampfdruckkurve
p σ ( T )
des r einen Kältemittels
1
Denn der Exponent
t i
nimmt nach Patek und Klomfar [2006, T abelle 4, S. 572] nur W erte von Null
und Eins an.
13
2.8. Umkehrfunktion x sat ( T , p ) für die Korr elationen von Patek&Klomfar
über ein. Mit angepasster Schr eibweise von Gleichung (2.36)
T σ ( p ) = T ( p, x ) −
4
X
k =1
a k · µ m k · (0 , 4 − µ ) n k
| {z }
A
−
8
X
k =5
a k · µ m k · (0 , 4 − µ ) n k
| {z }
B
· T
T cr it !
(2.38)
folgt daher , dass sich mit den von [Patek und Klomfar, 2006] ermittelten Koef fi-
zienten
a k
auch eine analytische Funktion der Siedetemperatur (d.h. die Umkehr -
funktion zum Siededruck nach (2.37)) angeben lässt
T ( p, x ) = T cr it
T cr it − B · T σ ( p ) + T cr it · A
T cr it − B (2.39)
mit
A =
4
X
k =1
a k · µ m k · (0 , 4 − µ ) n k
B =
8
X
k =5
a k · µ m k · (0 , 4 − µ ) n k .
(2.40)
Bild 2.2:
Gegenüberstellung der Siedetemperatur en im Ber eich 0,40
kg
kg
<
x
< 0,75
kg
kg
nach [Patek und Klomfar, 2006] (Linien) und [Feuer ecker, 1994] (Symbole).
Zum V er gleich sind in Bild 2.2 die Siedetemperaturen nach Gleichung
(2.39)
mit den
Korr elationskoef fizienten von [Patek und Klomfar, 2006] den Siedetemperaturen
nach [Feuer ecker, 1994] für verschiedene Dampfdrücke als Funktion der Zusammen-
14
2.8. Umkehrfunktion x sat ( T , p ) für die Korr elationen von Patek&Klomfar
setzung im Ber eich 0,40
kg
kg
<
x
< 0,75
kg
kg
gegenüber gestellt. Die Kristallisationsgr enze
ist hierin nur näherungsweise eingetragen, um zu ver deutlichen, dass nennenswerte
Abweichungen zwischen den beiden Korr elationen vorrangig im Bereich jenseits
dieser Gr enze auftreten. Dies wir d auch aus Bild 2.3 deutlich, in dem die Differ enzen
zwischen den beiden Korr elationen dar gestellt sind.
0.3 0.4 0.5 0.6 0.7 0.8
−1.0
−0.5
0.0
0.5
1.0
1.5
2.0
x / (kg/kg)
t GF
sat,H2O/LiBr − t PK
sat,H2O/LiBr / °C
1800
590
200
65
22
8
p / mbar
Bild 2.3:
Dif fer enzen der Siedetemperatur en im Ber eich 0,40
kg
kg
<
x
< 0,75
kg
kg
nach
[Patek und Klomfar, 2006] und [Feuer ecker, 1994].
2.8.2 Salzmassenanteil im Sättigungszustand
Dur ch V ertauschung der Achsen in Bild 2.2 er hält man eine graphische Darstellung
für den V erlauf der Umkehrfunktion
x ( T , p )
zur Gleichung
(2.39)
, d.h. des Salz-
massenanteils im Sättigungszustand. Dieser ist in Bild 2.4 für den gesamten Gültig-
keitsber eich 0,00
kg
kg
<
x
< 0,75
kg
kg
der Patek&Klomfar -Korr elationen veranschaulicht.
W egen der r ein mathematischen Betrachtungsweise bleibt die Kristallisationsgr en-
ze wiederum unberücksichtigt. Im W eiteren wer den folgende Kurzschreibweisen
für die Größen des r einen Kältemittels und der Lösung im Phasengleichgewicht
verwendet:
p = p LV
H 2 O ( T H 2 O )
T K M = T LV
H 2 O ( p )
T Lsg = T LV
H 2 O /LiB r ( p, x )
15
2.8. Umkehrfunktion x sat ( T , p ) für die Korr elationen von Patek&Klomfar
Bild 2.4:
Salzmassenanteil im Sättigungszustand für
H 2 O /LiB r
-Lösungen als
Funktion der Gleichgewichtstemperatur nach [Patek und Klomfar, 2006].
Bild 2.5:
Salzmassenanteil im Sättigungszustand für
H 2 O /LiB r
-Lösungen als
Funktion der inverse Siedepunktser höhung mit Bezug zum inversen
r eduzierten Dampfdruck.
T rägt man alternativ zu Bild 2.4 den Massenanteil im Sättigungszustand gegen ein
Ar gument
y p
auf, das die inverse Siedepunktser höhung auf den inversen reduzierten
16
2.8. Umkehrfunktion x sat ( T , p ) für die Korr elationen von Patek&Klomfar
Dampfdruck π ∗ = ln p cr it
p bezieht, er gibt sich Bild 2.5.
y p = 1
T K M
− 1
T Lsg ! · 1
π ∗ (2.41)
Da sich die Spr eizung der Kurven
x = x ( y p )
in Bild 2.5 näherungsweise als alleinige
Funktion von
π ∗
angeben lässt, kann die Kurvenschar
x = x ( y p , π ∗ )
r elativ gut als
Linearkombination aus einer Logarithmusfunktion und einem Polynom zweiten
Grades dar gestellt wer den.
x sat ( T Lsg , p ) = a 1 · l n 1 + a 2 · y p · (1 − a 3 · π ∗ )
+ a 4 · y p · (1 − a 5 · π ∗ ) + a 6 · h y p · (1 − a 7 · π ∗ ) i 2 (2.42)
Die Koef fi zienten zu diesem Ansatz wur den mit einer Simplex-Regr essions-Methode
von [Lagarias, 1998] aus den Siedetemperatur en nach Gleichung
(2.39)
ermittelt, die
zu vor gegebenen Massenanteilen 0,00
kg
kg
<
x
< 0,75
kg
kg
mit einer Schrittweite von
∆ x
= 0,01
kg
kg
und mit 56 exponentiell verteilten Druckniveaus im Ber eich zwischen
p = 8 mbar
und
p = 2000 mbar
ber echnet wur den. Die Koef fizienten sind in T abelle
2.4 aufgeführt und die absoluten
∆ x sat
sowie r elativen
x
Fehler zwischen
x sat
nach
Gleichung 2.42 und den V or gabewerten x in T abelle 2.5 zusammengefasst.
x = x sat − x
x = ∆ x sat
x (2.43)
k a k b k Einheit
1 1 . 7980 E − 01 1 . 7464 E − 01 kg kg − 1
2 6 . 6072 E + 04 4 . 7665 E + 03 K
3 − 1 . 0773 E + 00 − 1 . 7015 E + 01
4 − 3 . 1830 E − 02 9 . 9326 E + 02 K
5 − 8 . 2630 E + 03 7 . 1354 E − 01
6 3 . 9316 E + 06 1 . 7054 E + 02 K
7 − 2 . 2363 E − 01 − 5 . 1341 E + 01
T abelle 2.4:
Koef fizienten für die näherungsweise Bestimmung des Salzmassen-
anteils im Sättigungszustand als Funktion von Lösungstemperatur und
Dampfdruck
x sat ( T Lsg , p )
(Spalte
a k
) bzw . als Funktion von Lösungs-
temperatur und Phasengleichgewichtstemperatur des r einen Kälte-
mittels x sat ( T Lsg , T K M ) (Spalte b k ) auf Basis der Korrelationen von
[Patek und Klomfar, 2006]
.
17
2.8. Umkehrfunktion x sat ( T , p ) für die Korr elationen von Patek&Klomfar
Der Ansatz nach Gleichung
(2.42)
kann auch mit der inversen r eduzierten T emperatur
θ ∗ = T cr it
T K M und dem daraus abgeleiteten Argument y T formuliert wer den
x sat ( T Lsg , T K M ) = b 1 · l n 1 + b 2 · y T · (1 − b 3 · θ ∗ )
+ b 4 · y T · (1 − b 5 · θ ∗ ) + b 6 · h y T · (1 − b 7 · θ ∗ ) i 2 (2.44)
mit
y T = 1
T K M
− 1
T Lsg ! · 1
θ ∗ . (2.45)
Damit ist der Salzmassenanteil im Sättigungszustand ohne Berechnung des Dr uck-
niveaus über die Dampfdruckkurve bzw . ohne Druckmessung aus der oftmals
leichter zugänglichen Gleichgewichtstemperatur des r einen Kältemittels zum Druck
p
bestimmbar . Die hierzu notwendigen Koef fizienten
b k
sind ebenfalls in T abelle 2.4
aufgeführt.
x sat ( T Lsg , p ) x sat ( T Lsg , T K M ) Einheit
min ( x ) − 32 , 1 − 34 , 3 %
max ( x ) 7 , 4 9 , 2 %
x − 1 , 2 − 1 , 1 %
min (∆ x sat ) − 0 , 011 − 0 , 013 kg kg − 1
max (∆ x sat ) 0 , 023 0 , 013 kg kg − 1
T abelle 2.5:
Absolute und r elative Abweichungen des näherungsweise ermittelten
Salzmassenanteils im Sättigungszustand für
x > 0
. Bei
x = 0
sind keine
r elativen W erte ber echenbar und x sat ist identisch zu x , d.h. ∆ x sat = 0 .
Hohe r elative Fehler
x
von ca. +10 % bis -30 % er geben sich lediglich im Bereich
niedriger Salzmassenanteile. Im Ber eich
x
> 0,2
kg
kg
ist dagegen
x < ± 4 %
(siehe
T abelle 2.6 und Bild 2.6). Mit einer absoluten Abweichung von ca.
±
0,01
kg
kg
über
den gesamten Zusammensetzungsber eich zwischen reinem Kältemittel und der
Kristallisationsgr enze steht mit
x sat ( T Lsg , T K M )
eine hinr eichend genaue Funktion
zur V erfügung, die z.B. zur Pr ozessüberwachung bei Absorptionskälteanlagen ver -
wendet wer den kann. Die Funktionen auf Basis von Gleichung
(2.42)
und
(2.44)
sind in der EES-Bibliothek [Albers, 2019a] als
x_SatLiqTp_H2OLiBr_PK_app
und
x_SatLiqTT_H2OLiBr_PK_app enthalten.
18
2.8. Umkehrfunktion x sat ( T , p ) für die Korr elationen von Patek&Klomfar
x sat ( T Lsg , p ) x sat ( T Lsg , T K M ) Einheit
min ( x ) − 3 , 0 − 3 , 4 %
max ( x ) 3 , 4 4 , 1 %
x 0 , 0 0 , 0 %
min (∆ x sat ) − 0 , 011 − 0 , 012 kg kg − 1
max (∆ x sat ) 0 , 023 0 , 009 kg kg − 1
T abelle 2.6:
Absolute und r elative Fehler des näherungsweise ermittelten Salz-
massenanteils im Sättigungszustand im Ber eich 0,20 kg
kg <x< 0,75 kg
kg .
.
Bild 2.6:
Relative und absolute Abweichung der genäherten Umkehrfunktion
x ( T , p ) ≈ x sat ( T Lsg , T K M )
im gesamten Gültigkeitsber eich der Korr ela-
tionen von [Patek und Klomfar, 2006].
19
2.9. Umkehrfunktion x = f ( T , ρ )
2.9 Umkehrfunktion x = f ( T , ρ )
Bei der W artung und Prozessüberwachung von Absorptionskälteanlagen wir d
zur Überprüfung des Salzmassenanteils
x
zunächst die Lösungsdichte
ρ
bestimmt
(z.B. mit einem Pyknometer). Für die Bestimmung des Salzmassenanteils benötigt
man anschließend eine Umkehrfunktion
x = f ( T , ρ )
des temperaturabhängigen
Zusammenhangs zwischen Dichte und Massenanteil,
ρ = ρ ( T , x )
. Funktionen für
diesen Zusammenhang sind z.B. von
• Feuer ecker [1994]
ρ = ρ 0 ( T )
2 · h e b 1 · x + e ( b 2 + ( T − 273 . 15) · b 3 ) · x 2 i (2.46)
• Lee [1990]
ρ = 1000 · h c 1 + c 2 · x + c 3 · x 2 − ( c 4 + c 5 · x ) · T i (2.47)
• Patek und Klomfar [2006]
ρ = (1 − µ ) · ρ 0 ( T ) + ρ cr it ·
2
X
k =1
a k · µ m k · T
T cr it ! t k
(2.48)
erarbeitet wor den.
T abelle 2.7:
Koef fizienten zu den Dichtefunktionen für
H 2 O /LiB r
-Lösungen von
Patek und Klomfar [2006],Lee [1990] und Feuer ecker [1994]
.
k m k t k a k b k c k
1 1 0 1.746 1.2 1.14536
2 1 6 4.709 0.842 0.47084
3 1.6414 · 10 − 3 1.37479
4 3.33393 · 10 − 4
5 5.71749 · 10 − 4
Im Gegensatz zu den Sättigungsdaten von G. Feuer ecker , deren Gültigkeit auf
einen Massenanteil von 0,40 bis 0,75 begrenzt ist, kann die Dichtefunktion
(2.46)
im
Ber eich
0 < x < 0,8
angewendet wer den. T r otz dieses großen Gültigkeitsber eiches ist
diese Funktion für den o.g. Anwendungsfall ungeeignet, da sich keine analytische
Umkehrfunktion finden lässt. Dies trif ft aufgrund der einfacher en Struktur für die
Gleichung nach Lee [1990] nicht zu, aller dings ist diese auf einen Gültigkeitsbereich
0,2 < x < 0,65 begr enzt (siehe Bild 2.7).
20
2 . 9 . U m k e h r f u n k ti o n x = f ( T , ρ )
0 . 0 0 . 2 0 . 4 0 . 6 0 . 8 1 . 0
0 . 8
1 . 0
1 . 2
1 . 4
1 . 6
1 . 8
2 . 0
2 . 2
x / ( k g / k g )
ρ / ( g / m l )
ρ P K
ρ G F
ρ T J
ρ T J : L e e [ 1 9 9 0 ]
ρ G F : F e u e r e c k e r [ 1 9 9 4 ]
ρ P K : P at e k u n d Kl o m f a r [ 2 0 0 6]
T = 2 0 ° C
Bi l d 2 . 7 : Di c h t e v o n H 2 O / L i B r - L ö s u n g e n b ei 2 0 ◦ C .
.
A n d e r s al s F e u e r e c k e r [ 1 9 9 4 ] u n d L e e [ 1 9 9 0 ] g e b e n P a t e k u n d Kl o m f a r [ 2 0 0 6 ]
ei n e n Z u s a m m e n h a n g f ü r di e m ol a r e Di c h t e al s F u n k ti o n d e s M ol e n b r u c h s a n ,
ρ µ = ρ µ ( T , µ )
mi t
[ ρ µ ] = m ol
m 3
. Mi t Hi l f e d e r m ol a r e n M a s s e n v o n W a s s e r u n d
Li t h i u m b r o mi d s o wi e d e m S al z m a s s e n a n t ei l
x
k a n n di e s e u m g e r e c h n e t w e r d e n i n
di e Di c h t e ρ ( mi t [ ρ ] = k g
m 3 ) .
ρ = ρ µ · ( x · M L i B r + ( 1 − x ) · M H 2 O ) ( 2 . 4 9 )
Gl e i c h u n g
( 2 . 4 8 )
s t el l t f ü r di e K o e f fi zi e n t e n a u s T a b ell e 2 . 7 ei n e n li n e a r e n Z u s a m m e n -
h a n g z wi s c h e n m ol a r e r Di c h t e u n d d e m M ol e n b r u c h µ d a r .
ρ µ = ( 1 − µ ) · ρ ( T ) + ρ c r i t · a 1 · µ + a 2 · µ · T
T c r i t
6
=
ρ c r i t · a 1 + a 2 · T
T c r i t
6
− ρ ( T )
m ( T )
· µ + ρ ( T ) ( 2 . 5 0 )
Ei n s e t z e n v o n
( 2 . 5 0 )
u n d
( 2 . 3 )
i n
( 2 . 4 9 )
e r gi b t ei n e q u a d r a ti s c h e B e s ti m m u n g s gl ei -
c h u n g f ü r d e n S al z m a s s e n a n t ei l
x
a u s d e r ( g e m e s s e n e n ) Di c h t e
ρ
b ei d e r T e m p e r a t u r
T
. D i e q u a d r a ti s c h e Gl e i c h u n g l ä s s t si c h ei n d e u ti g l ö s e n , d a n u r di e n e g a ti v e
2 1
2.10. Kristallisationsgr enze nach Boryta
Quadratwurzel zu physikalisch sinnvollen Er gebnissen 0 <x< 1 führt.
x = − p
2 − v
u
u
u
t p
2 ! 2
− q (2.51)
mit
p = ρ 0 ( T ) · ( M LiB r − M H 2 O ) + m ( T ) · M H 2 O
m ( T ) · ( M LiB r − M H 2 O ) q = ρ 0 ( T ) · M H 2 O − ρ
m ( T ) · ( M LiB r − M H 2 O )
Aufgrund des gr oßen Gültigkeitsbereiches der Korr elationen von Patek und Klomfar
[2006] stellt Gleichung
(2.51)
eine praktikable, analytische Umkehrfunktion zur Be-
stimmung des Salzmassenanteils aus der Lösungsdichte dar , die bei einer bestimm-
ten T emperatur gemessen wur de. Sie steht als Funktion
x_SatLiqTdens_h2olibr_PK
in Albers [2019a] zur V erfügung. Anders als die in Lee [1990] angegebene Gleichung
ist sie auch bei geringen Salzmassenanteilen verwendbar und konver giert für
x = 0
auf die Dichte von r einem W asser im Sättigungszustand.
2.10 Kristallisationsgrenze nach Boryta
V on Boryta [1970] wer den zahlr eiche Messpunkte für die Löslichkeitsgr enze von
LiB r
in
H 2 O /LiB r
-Lösungen zwischen -50 und 100
◦
C bzw . 0,40 und 0,75
kg
kg
ange-
geben. Aller dings wur de von Boryta [1970] keine Korrelationsgleichung zwischen
dem Massenanteil
x
und der Sättigungstemperatur
T
ermittelt. Dur ch die heutzu-
tage zur V erfügung stehenden Rechentechniken können diese jedoch leicht über
Regr essionsanalyse ermittelt wer den. Aufgrund der hohen Messpunktdichte in der
Arbeit von [Boryta, 1970] konnten hierbei Polynome siebten Grandes verwendet
wer den, mit denen auch die einzelnen Abschnitte der Liquiduslinie näherungsweise
wieder gegeben wer den können. Die Gültigkeitsber eiche der angegebenen Polynome
(2.52)
und
(2.53)
umfassen dennoch nur den für Absorptionskälteanlagen r elevanten
Ber eich mit T > 0 ◦ C bzw . x > 0,57 kg
kg , d.h.:
T cr =
8
X
k =1
t k · b
x k − 1 mit b
x = x − 0 , 64794
0 , 044858 (2.52)
für [x] = kg
kg im Gültigkeitsber eich 0,57 kg
kg < x cr < 0,70 kg
kg und
x cr =
8
X
k =1
x k · b
T k − 1 mit b
T = T − 54 , 793
33 , 111 (2.53)
für [T] = ◦ C im Gültigkeitsbereich 1 ◦ C < T < 101 ◦ C .
22
2.10. Kristallisationsgr enze nach Boryta
T abelle 2.8: Koef fizienten zur Kristallisationsgr enze
von H 2 O /LiB r -Lösungen nach Boryta [1970].
k t k x k
1 42.90198341384762 0.66136507494441
2 34.67510890651030 0.02262634534253
3 31.30778644395644 - 0.02216522722755
4 2.99859601946791 0.05134156572205
5 - 19.36781324384540 0.00034455919818
6 - 4.88856108511827 - 0.03628931060739
7 4.61433775768846 0.00252166562759
8 1.80636830673333 0.00796985214167
In T abelle 2.8 sind die zugehörigen Koef fizienten angegeben und in Bild 2.8 ist der
V erlauf der Regre ssionspolynome den Messdaten von Boryta [1970] gegenüber-
gestellt. Die maximale Abweichung der Regr essionspolynome von den Messwerten
beträgt im angegebenen Gültigkeitsintervall ∆ T cr = 2,9 K bzw . ∆ x cr = 0,004 kg
kg .
0.40 0.45 0.50 0.55 0.60 0.65 0.70 0.75
-50
-25
0
25
50
75
100
x LiBr / (kg/kg)
T cr / °C
T Boryta, T < 0 °C
T Boryta, T > 0 °C
T cr (x > 0.57)
Bild 2.8: Löslichkeitsgr enze von H 2 O /LiB r -Lösungen als Funktion
des Salzmassenanteils (Daten aus [Boryta, 1970]).
.
23
2.10. Kristallisationsgr enze nach Boryta
Die Polynome nach Gleichung
(2.52)
und
(2.53)
stehen in Albers [2019a] als EES-
Funktionen
x_cryst_H2OLiBr_DB
und
T_cryst_H2OLiBr_DB
zur V erfügung. Die
in der Bibliothek ebenfalls enthaltenen Funktionen
x_cryst_H2OLiBr_DBGF
und
T_cryst_H2OLiBr_DBGF
er geben sich dur ch Er gänzung der 19 Messdaten von Boryta
[1970] zwischen 1
◦
C und 101
◦
C dur ch dr ei W erte, die bei T emperaturen 118
◦
C ,
132 ◦ C und 140 ◦ C aus Feuer ecker [1994, S. 132, Abb. 9.6] abgelesen wurden.
24
3 Zusammenfassung
In den T abellen 3.1, 3.2 und 3.3 sind alle in der EES-Bibliothek
H2OLiBr_GF.LIB
vor handenen Funktionen auf Basis der Stof ffunktionen von Feuer ecker [1994], Patek
und Klomfar [2006] sowie Boryta [1970] zusammengefasst.
Funktionsname Beschreibung Formel
A_H2OLiBr_GF(xproz) erster Dühring Koef fizient A ( x )
B_H2OLiBr_GF(xproz) zweiter Dühring Koef fizient B ( x )
dmudx_H2OLiBr_GF(x) erste Ableitung des Molenbruchs d µ
d x
d2mudxdx_H2OLiBr_GF(x) zweite Ableitung des Molenbruchs d µ 2
d x 2
dAdmu_H2OLiBr_GF(mu) erste Ableitung des ersten Dühring Koef fizienten d A
d µ
dBdmu_H2OLiBr_GF(mu) erste Ableitung des zweiten Dühring Koef fizienten d B
d µ
d2Admudmu_H2OLiBr_GF(mu) zweite Ableitung des ersten Dühring Koef fizienten d 2 A
d µ 2
d2Bdmudmu_H2OLiBr_GF(mu) zweite Ableitung des zweiten Dühring Koef fizienten d 2 B
d µ 2
dAdx_H2OLiBr_GF(xproz) erste Ableitung des ersten Dühring Koef fizienten d A
d x
dBdx_H2OLiBr_GF(xproz) erste Ableitung des zweiten Dühring Koef fizienten d B
d x
d2Adxdx_H2OLiBr_GF(xproz) zweite Ableitung des ersten Dühring Koef fizienten d 2 A
d x 2
d2Bdxdx_H2OLiBr_GF(xproz) zweite Ableitung des zweiten Dühring Koef fizienten d 2 B
d x 2
d2AdxdT_H2OLiBr_GF(p,xproz) gemischte Ableitung des ersten Dühring Koef fizienten d 2 A
d x d T
d2BdxdT_H2OLiBr_GF(p,xproz) gemischte Ableitung des zweiten Dühring Koef fizienten d 2 B
d x d T
T_SatLiq_H2OLiBr_GF(U$,p,xproz) Siedetemperatur der H 2 O /LiB r -Lösung T LV
p_SatLiq_H2OLiBr_GF(U$,tempC,xproz) Siededruck der H 2 O /LiB r -Lösung p LV
dTdx_H2OLiBr_GF(U$,p,xproz) erste Ableitung der Siedetemperatur d T
d x
d2Tdxdx_H2OLiBr_GF(U$,p,xproz) zweite Ableitung der Siedetemperatur d 2 T
d x 2
dxdT_H2OLiBr_GF(U$,p,xproz) erste Ableitung des Salzm.-ant. im Phasengleichgew . d x
d T
d2xdTdT_H2OLiBr_GF(U$,p,xproz) zweite Ableitung des Salzm.-ant. im Phasengleichgew . d 2 x
d T 2
d2xdTdx_H2OLiBr_GF(U$,p,xproz) gemischte Ableitung des Salzm.-ant. im Phasengleichgew . d 2 x
d T d x
T abelle 3.1:
Stof f funktionen in EES auf Basis der Korr elationen von Feuer ecker [1994]
25
Funktionsname Beschreibung Formel
enthalpy_H2OLiBr_GF(U$,tempC,xproz) Spezifische Enthalpie der H 2 O /LiB r -Lösung h L
cp_H2OLiBr_GF(U$,tempC,xproz) Spezifische Wärmekapazität der H 2 O /LiB r -Lösung c L
p
d2hdtdt_H2OLiBr_GF(U$,tempC,xproz) zweite Ableitung der spez. Enthalpie d 2 h
dt 2
dhdx_H2OLiBr_GF(U$,tempC,xproz) erste Ableitung der spez. Enthalpie d h
dx
d2hdxdx_H2OLiBr_GF(U$,tempC,xproz) zweite Ableitung der spez. Enthalpie d 2 h
dx 2
d2hdxdT_H2OLiBr_GF(U$,tempC,xproz) gemischte Ableitung der spez. Enthalpie d 2 h
dx dT
dcpdT_H2OLiBr_GF(U$,tempC,xproz) erste Ableitung der spez. Wärmekapazität dc L
p
dT
dcpdx_H2OLiBr_GF(U$,tempC,xproz) erste Ableitung der spez. Wärmekapazität dc L
p
dx
s_H2OLiBr_GF(U$,tempC,xproz) Spezifische Entr opie der H 2 O /LiB r -Lösung s L
dens_H2OLiBr_GF(U$,tempC,xproz) Dichte der H 2 O /LiB r -Lösung ρ L
absenthalpy_H2OLiBr_GF(U$,tempC,xproz) Spezifische Absorptionsenthalpie ∆ h Abs
r_plus_l_H2OLiBr_GF(U$,tempC,xproz) Summe aus spez. V er dampfungswärme
und dif fer enzieller V er dünnungswärme
r + l
l_H2OLiBr_GF(U$,tempC,xproz) dif fer enzielle V er dünnungswärme l
x_SatLiq_H2OLiBr_GF(U$,tempC,press) Salzmassenanteil im Phasengleichgewicht
(analytische Umkehrfunktion)
x LV
c_hat_p_H2OLiBr_GF(U$,press,xproz) dif fer enzielle scheinbar e spez. Wärmekapazität b
c p
dc_hat_pdT_H2OLiBr_GF(U$,press,xproz) erste Ableitung der dif f. scheinb. spez. Wärmekapazität d b c p
d T
dc_hat_pdx_H2OLiBr_GF(U$,press,xproz) erste Ableitung der dif f. scheinb. spez. Wärmekapazität d b c p
d x
c_tilde_p_H2OLiBr_GF(press,xproz_r,xproz_p,mode) integrale scheinbar e spezifische Wärmekapazität e
c p
c_tilde_p_H2OLiBr_GF_app(x) genäherte integrale scheinbar e spezifische Wärmekapazität e
c app
p
T abelle 3.2:
Stof f funktionen in EES auf Basis der Korr elationen von Feuer ecker [1994]
26
Funktionsname Beschreibung Formel
x_SatLiqTp_H2OLiBr_PK_app(U$,tempC,press) genäherter Salzmassenanteil im Phasengleichgew . x LV ,app
T p
x_SatLiqTT_H2OLiBr_PK_app(U$,tempC,tempC_KM) genäherter Salzmassenanteil im Phasengleichgew . x LV ,app
T T
x_cryst_H2OLiBr_DB(temp) Löslichkeitsgr enze der H 2 O /LiB r -Lösung x cr
x_cryst_H2OLiBr_DBGF(temp) Löslichkeitsgr enze der H 2 O /LiB r -Lösung x cr
T_cryst_H2OLiBr_DB(x) Löslichkeitsgr enze der H 2 O /LiB r -Lösung T cr
T_cryst_H2OLiBr_DBGF(x) Löslichkeitsgr enze der H 2 O /LiB r -Lösung T cr
T abelle 3.3: Stof f funktionen in EES auf Basis der Korr elationen
von Patek und Klomfar [2006] und Boryta [1970]
27
Quellenverzeichnis
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[Albers 2019b] A L B E R S , Jan: Erweiterung einer Berechnungsmethode für die Regelung
von Absorptionskälteanlagen , TU Berlin, Fakultät III Pr ozesswissenschaften, Disser-
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◦
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LiB r − H 2 O
solutions fr om 273
to 500 K over full composition range. In: Int. J. of Ref. 29 (2006), S. 566 – 578
29
Why organizations use Identific for document trust, entry 52
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