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Öffentliche
Mobilität
Oliver Schwedes Hrsg.
Voraussetzungen für eine
menschengerechte Verkehrsplanung
Öffentliche Mobilität
Oliver Schwedes
(Hrsg.)
Öffentliche Mobilität
Voraussetzungen für eine
menschengerechte Verkehrsplanung
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Hrsg.
Oliver Schwedes
TU Berlin
Berlin, Deutschland
ISBN 978-3-658-32105-5 ISBN 978-3-658-32106-2 (eBook)
https://doi.org/10.1007/978-3-658-32106-2
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Planung/Lektorat: Jan Treibel
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V
Vorwort
Das Buch zur ‚Öffentlichen Mobilität‘ hat einen Vorläufer. Als Ergebnis eines
vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts zur
Reform des öffentlichen Verkehrs, erschien erstmals 2005 ein Band, der sich
in bewusster Abgrenzung zum traditionellen öffentlichen Verkehr für eine
Öffentliche Mobilität einsetzte. Die Beiträge waren stark geprägt von den zeit-
genössischen kritischen Auseinandersetzungen mit den Vertreter*innen des
traditionellen öffentlichen Verkehrs, die als Folge der neoliberalen Hegemonie
einen wachsenden Legitimationsdruck verspürten. Die Reaktion war der übliche
Beißreflex verbunden mit dem immerwährenden Mantra der öffentliche Ver-
kehr sei besser als sein Ruf. Vor diesem Hintergrund sahen wir unsere Aufgabe
seinerzeit vor allem darin, diesen liebgewonnenen Mythos zu widerlegen, indem
wir die Defizite des traditionellen öffentlichen Verkehrs im Rahmen veränderter
gesellschaftlicher Rahmenbedingungen aufzeigten.
Durch die kritische Auseinandersetzung mit dem traditionellen öffentlichen
Verkehr wollten wir Perspektiven für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung
eröffnen, wie es programmatisch im Untertitel heißt. Wie schon der Titel zeigt,
wollten wir den öffentlichen Verkehr nicht abschaffen, wie es damals nicht
selten gefordert wurde, vielmehr sollte er zu einer Öffentlichen Mobilität weiter-
entwickelt werden. Den Ausgangspunkt sollte die Mobilität der Menschen
bilden, nicht der Verkehr. Während die öffentlichen Verkehrsbetriebe sogenannte
‚Beförderungsfälle‘ von A nach B organisierten, sollte sich die Öffentliche
Mobilität an den Bedarfen der Menschen orientieren und davon angemessene
Verkehrsangebote ableiten. Durch diese Herangehensweise kamen wir zu völlig
neuen Anforderungen, die eine Reform des öffentlichen Verkehrs im Sinne einer
Öffentlichen Mobilität berücksichtigen muss.
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