scieee Science in your language
[de] (orig) [fr] [it] [es]

Plazebo-kontrollierte Doppelblindstudie zur Wirksamkeit eines stabilen Prostacyclin-Analogons bei Patienten mit fortschrittlicher arterieller Schließkrankheit und Diabetes mellitus

Peter Reinhard

Dr.med. Plazebo-kontrollierter Doppelblindstudium zur Prüfung der Wirksamkeit eines stabilen Prostacyclin-Analogons bei Patienten mit fortgeschrittener arterieller Schließkrankheit und Diabetes mellitus Geboren am 02.02.1960 in München Reifeprüfung am 19.06.1979 in Schwäbisch Gmünd Studiengang der Fakultät für Humanmedizin von SS 1980 bis SS 1986 Physik am 24.08.1982 an der Universität Heidelberg Klinische Studie an der Universität Heidelberg Praxisjahr in Heidelberg Examen am 07.11.1986 an der Universität Heidelberg Promotionsfach: Innere Medizin Doktorat: Prof. Dr. med. C.

Auf 28 aufeinander folgenden Tagen wurde das Prostacyclin-Analogon Iloprost intravenös in

Alle Patienten wurden wegen optimaler klinischer Versorgung und enger Überwachung stationär behandelt. Regelmäßige klinisch-angiologische und apparatische Verlaufbewertungen, Laborbestimmungen, EKG-Abläufe und ophthalmoskopische Untersuchungen wurden durchgeführt. Als Antwortkriterium wurde eine flächendeckende oder vollständige Beseitigung der größten Ulzeration/Nekrose durch planimetrische Größenbestimmung und qualitative Beurteilung festgelegt.

Das lokale Schmerzverhalten bei der Tissusläsion und die Bedürfnisse nach Analgetika wurden

Für die Erfassung hämodynamischer Veränderungen wurden täglich die Pulsfrequenz und der systemischen Blutdruck vor, während und nach der Infusion genau kontrolliert.

Die Sicherheit und Toleranz der Behandlung wurden zusätzlich durch die Erfassung

Die Ergebnisse der Studie folgten: Der Unterschied in den Respondentraten der beiden Behandlungsgruppen war mit einem Unterschied von 37,5% statistisch signifikant. Die Respondentraten im Heidelberger Kollektiv korrelierten gut mit den Ergebnissen der Gesamtstudie.

Die Reduktion der Tage mit lokalen Schmerzen am Ulkus pro Woche, wie sie in der Gesamtstudie stattgefunden hat, war im Heidelberger Kollektiv nicht vorhanden.

Hämodynamische Erkrankungen in der Verum-Gruppe wurden im Vergleich zur Kontrollgruppe nicht beobachtet.

Veränderungen, die tendenziell oder einzeln auf die Prüfsubstanz zurückzuführen sind,

Dopplersonographisch erkennbare Einflüsse auf die pedalen Durchblutungssituation

die betroffene Extremität nicht nachweisbar war. Die häufigsten Nebenwirkungen waren Kopfschmerzen und Fluss. Seltener wurden Magen- und Darmkrankheiten wie Übelkeit und Erbrechen aufgetreten, die durch eine Dosisreduktion gut beeinflusst werden konnten. Die Toleranz gegenüber den angewandten Iloprost-Dosen scheint bei Diabetikern etwas niedriger zu sein.

Eine retrospektive Diversifizierung der verschiedenen Läsionstypen bei Diabetes mellitus

mit Ausnahme einer tendenziell schlechteren Wirksamkeit bei Patienten mit

Makroangiopathie und Pedaldruckwerte < 70 mmHg nicht bevorzugt

Indikationsgruppe. Eine Beeinträchtigung der Einstellung von Diabetes mellitus und Anti-Diabetes-Medikamenten wurde nicht beobachtet. Mit der vorliegenden Studie konnte die Wirksamkeit der Behandlung von inoperablen Zuständen der peripheren arteriellen Schließkrankheit im Stadium Fontaine IV bei Diabetes mellitus mit einem Prostazyklin-Analogon erstmals nachgewiesen werden. Trotz einer geringeren Wirksamkeit in anderen klinischen Studien als bei obliterating arteriosclerosis konnte eine Therapieerfolg erzielt werden.