Rezidivität und Rezidivfreiheit von Patienten mit Anal-Absess ohne und mit Fistel unter Berücksichtigung der Bakteriologie beider Gruppen - Eine retrospektive Studie in 436 Patienten.
Johannes Quercetti
Dr. med. Rezidivrate und rezidivfreie Zeit von Patienten mit Analabse ohne und mit Fistel unter Berücksichtigung der Bakteriologie beider Kollekte - Eine retrospektive Studie an 436 Patienten. Geboren am 28.05.1966 in Stuttgart Reifeprüfung am 11.06.1985 in Stuttgart Studiengang des Fachbereichs Medizin von WS 1986 bis SS 1993 Physik am 25.09.1989 an der Universität Mainz Klinische Studie in Mainz Praktischjahr in Heidelberg Examen am 10.11.1993 an der Universität Heidelberg Doktorat: Chirurgie: Prof. Dr. med. K. Junghan.
Die entsprechenden Hausärzte der Patienten wurden telefonisch nach möglichen Erkrankungen informiert.
Die Daten wurden in erster Linie auf die Bakterien in der Wundespülung, verschiedene Besonderheiten der Absätze (anatomische Lokalisierung, SSL-Lokalisierung und eventuell Fistelokalisierung) sowie die Besonderheiten der Patienten (Alter, Geschlecht, Diabetes, Adipositas) abgedeckt.
Die gesammelten Daten wurden nun unter folgenden Fragen statistisch untersucht:
Als Gruppe A gelten die Patienten mit und ohne Fistel. Als Gruppe B gelten die Patienten mit und ohne Fistel. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Alter und Absexuellokalisierung, Alter und Bakteriologie, Geschlecht und Absexuellokalisierung, Geschlecht und Bakteriologie, Absexuellokalisierung und Bakteriologie?
Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Fisteln und der Bakteriologie? Gibt es Unterschiede in der Dauer der Rezidivfreiheit als Vergleich zwischen Gruppen A und B in Bezug auf die Dauer, nach der ein Rezidiv auftritt? für alle Patienten, für Patienten, bei denen keine Bakterienstämme nachgewiesen wurden, für Patienten, bei denen mindestens ein Bakterienstamm nachgewiesen wurde, für Patienten mit Escherichia coli?
Gibt es je nach Bakteriologie Unterschiede in der Rezidivfreiheitsdauer für alle Patienten (für die häufigsten Erreger E. coli , Staphylococcus epidermidis , Staphylococcus aureus , Enterokokken und hemolysierende Streptococcus) in Bezug auf die Dauer, nach der ein Rezidiv auftritt?
Die Rezidiv-Zeit-Analyse lässt sich aus der Wahrscheinlichkeit schließen.
Das Ergebnis war, dass auf der Grundlage der unterschiedlichen Bakteriologie zumindest statistisch relevanten verschiedene Kollektive identifiziert werden können. Aufgrund der anatomischen oder anderen Kriterien, die oben aufgeführt sind, ist dies - statistisch relevant - nicht gelungen. Als statistisch nur bedingungsbedingt verwendbarer Hinweis ergab sich eine erhöhte Prävalenz von Diabetikern bei Patienten, die nur Abszesse hatten, sowie die eher homogene Verteilung von Abszessen ohne Fistel um die gesamte anale Circumferenz.
Die erhobenen Daten lassen vermuten, dass es sich bei Gruppen A und B um zwei verschiedene Krankheitsbilder handelt, da die Bildung einer Fistel eher von dem Ort des Eintritts des Urhebern als von dem Urheber selbst abhängt. Dies wird aufgrund der fast einheitlichen anatomischen Lokalisierung der Absätze der Gruppen A und B in Bezug auf ihre Lage zum Schließmuskel (submucosis, periproktis, perianal usw.) geschlossen.
In Bezug auf die Steinschnittverteilung ist es bei Gruppe A eher so, dass sich diese Absätze homogen ohne Vorzug um den Schließmuskel verteilen, während die Absätze der Gruppe B eine deutliche Tendenz zum Auftreten um die Region 6 Uhr Steinschnitt (SSL) zeigen.
Der Nachweis von Escherichia coli in der Brust ist empfindlich auf das Vorhandensein von Fistel, aber wenig spezifisch Der Nachweis von Hauttypischen Bakterien zeigt Spezifität für das Vorhandensein von Fistel, daher wird die Nachuntersuchung eines Patienten empfohlen, bei dem E.coli in der Brust nachgewiesen wurde, sofern keine Fistel beim ersten Eingriff gefunden wurde.
Umgekehrt ist eine Nachuntersuchung bei der Erkennung von hauttypischen Bakterien unnötig.
Dies würde die Rückfallrate der Gruppe B wahrscheinlich erhöhen.
Es bleibt festzustellen, dass die Rückfallrate unabhängig von der Zusammensetzung der Krankheitserreger in der Wundsträhne ist. Weder die Tatsache, ob ein Patient eine Fistel hatte oder nicht, noch die Art der festgestellten Krankheitsreger beeinflussen die Rückfallfreiheit wesentlich.
Ein Patient der Gruppe A hat die gleiche Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls wie in Gruppe B. Bei beiden Patienten liegt es bei 12% (Gruppe A 12,75%, Gruppe B 12,2%). Die Rückfälle der Gruppe A treten nur etwas später ein. Nach drei zusätzlichen Jahren entwickelt sich die Rückfälle der Gruppe A und der Gruppe B so, dass innerhalb von 5 Jahren 12% der Rückfälle in Gruppe B auftreten und nur 8% der Rückfälle in Gruppe A ausgeglichen werden und dieses Verhältnis im achten Beobachtungsjahr ausgeglichen wird.