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Proliferation und zonale Heterogenität der Peroxisome in Rattenliver nach Verabreichung des Halothanmetabolites Trifluoracetat - Experimentelle Studie

Christine Michaela P h o t i d i d i s

Dr. med. Proliferation und zonale Heterogenität der Peroxisome in der Leber von Ratten nach Verabreichung des Halothanmetabolites Trifluorasocetat Experimentelle Studie geboren am 6.08.1963 in Erlangen. Reifeprüfung am 7.06.1984 in Markgrönningen. Studiengang der Fachschule Medizin von WS 1986/87 bis SS 1993.

Physik am 18.04.1990 an der Universität Erlangen/Nürnberg. Klinisches Studium in München. Praktisches Jahr in München und Zürich. Staatsprüfung am 13.05.1994 an der Technischen Universität München. Promotionsfach: Anatomie Doktorvater: Prof. Dr. rer. nat. Karin Gorgas Trifluoracetat oder Perfluoracetat (TFA) ist einer der wichtigsten oxidativen Metaboliten der Inhalationsanästhesie Halothan und wird wie die entsprechenden hochkettigen, perfurierten Kohlenstoffsäuren auf der Grundlage biochemischer Daten in die Gruppe der Peroxomen-Proliferatoren eingestuft. Peroxomen gehören zu den ubiquitären kombolen Organen und spielen eine wesentliche Rolle in der cataxis und der anabolenförmigen Veränderung der Lippen.

Die vorliegende Studie untersuchte im Hinblick auf die bislang in der Klinik unerklärte Entstehung von Halothan-Hepatitis die Wirkung von TFA in erhöhter Dosierung (0,25, 0,5 und 1%) auf die Struktur der Rattenliver, insbesondere auf die Organisation des peroxisomalen Kompartaments, bzw. das Potenzial von TFA als Peroxisom-Proliferator, licht- und elektronenmikroskopisch.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die

Oxidativ Halothanmetabolit TFA bei niedrigem Dosis

Es gehört zu einer Gruppe von mäßig potenten Peroxisomen-Proliferatoren, die in den Lebern von Ratten eingesetzt werden.

Zonen-spezifische, dosisabhängige Wirkungsmuster mit auffälligen morphologischen Merkmalen

Die Veränderungen, die sich direkt am peroxisomalen Kompartment ablesen, verursachen.

wesentliche

TFA-Effekte sind: 1. Dosisabhängige, zonenbezogene Peroxysomen-Proliferation,

2. Dosisabhängige, zonale Heterogenität der Peroxisome, 3. Dosisabhängige, zonenbezogene

Entstehung von Einschlüssen in die Peroxisomenmatrix, die sogenannte "Matrical plates",

4. Gebietsspezifische

Die Ergebnisse zeigen, dass die meisten der in der Literatur beschriebenen Halothan-Effekte, wie z.B. Peroxisom-Proliferation, Auftreten von "Matrical Plate", Proliferation des Glatten ER und Induktion der Leberreplikation, die Wirkung des oxidativen Hauptmetabolites TFA, direkt auf die Wirkung des TFA zurückzuführen sind.