Intention-to-treat: Umgang mit fehlenden Werten bei sich immer verschlechternden Zielgrößen in Therapiestudien
Kristina Meyer
Dr. sc. hum. Intention-to-treat: Bewältigung fehlender Werte bei sich immer verschlechternden Zielgrößen in Therapiestudien geboren am 23.02.1969 in Ibbenbüren Reifeprüfung am 26.05.1988 in Ibbenbüren Studiengang des Fachbereichs Mathematik von WS 1988/89 bis WS 1993/94 Abschluss am 4.12.1990 an der Westphalianischen Wilhelms-Universität Münster Diplom am 07.10.1993 an der Westphalianischen Wilhelms-Universität Münster Diplom: Medizinische Biometrie und Informatik Doktor: Priv-Doz.
Die unkritische Anwendung verschiedener Adhoc-Strategien ist in der Praxis weit verbreitet.
In der methodischen Literatur gibt es jedoch nur wenige Hinweise auf mögliche Gefahren bei der Anwendung dieser ITT-Strategien zur Bewältigung fehlender Werte, insbesondere weil bisher keine systematischen Untersuchungen vorliegen.
Da die Vorschläge zur Klassifizierung fehlender Werte in der Literatur sehr widersprüchlich und teilweise widersprüchlich sind, wird zunächst eine eigene Klassifizierung für Arbeitsmechanismen vorgestellt, um die Kommunikation über die Voraussetzungen und Ergebnisse der Arbeit zu erleichtern.
Im Beispiel einer Osteoporose-Therapie-Studie werden im Rahmen einer Simulationsstudie
Die Auswirkungen verschiedener Strategien zur Bewältigung fehlender Werte auf
Die Simulationen unterteilen sich in numerische Imputationsstrategien (Last Observation Carried Forward (LOCF), Mittelwertstrategien, Regressionsverfahren) sowie nicht-paralische bzw. rangordnete Verfahren (Überlebenszeitmethoden, Rang- und Dichotomisationsstrategien, Worst- und Best-Case-Analysen).
Das Signifikanzniveau wird unter den verschiedenen Strategien teilweise drastisch verletzt.
Da die Zeitverläufe der Zielgrößen in den Therapiegruppen unterschiedlich sind, sind die durc-geführten Tests bereits bei moderaten Dropoutraten und gutartigen Dropoutmechanismen (d. h. Dropouts, die unabhängig vom Therapieergebnis auftreten) bei einem Teil des Strats stark antikonservativ. Insbesondere zeigt sich, dass auch bei LOCF, der wohl am weitesten verbreitete Methode zur Behandlung fehlender stetiger Werte, das Testniveau deutlich überschritten wird.
Der Stromverlust ist auch teilweise erheblich, insbesondere wenn die Strategien, bei denen der Ausmaß der Stromreduktion annehmbar ist, in der Regel antikonservativ sind.
Es ist daher nicht ausreichend, Informationen über die Höhe der Abschwächungsraten zu erhalten, um eine Strategie einzusetzen, sondern es ist vielmehr notwendig, die Gründe für die Abschwächung zu berücksichtigen, sofern diese zu ermitteln sind, und die Verlaufzeiten der Zielgröße über die Zeit.
Es ist nicht möglich, eine Strategie zu identifizieren, die in allen betrachteten Situationen, d. h. in allen Kombinationen von Dropoutmechanismen, Verläufen und Dropoutraten sowohl im Hinblick auf den Fehler von Art 1 als auch im Hinblick auf die Leistung ideal wäre. Bei Dropoutraten von nicht mehr als 25% und nicht zu unterschiedlichen Verläufen können bei chronisch fortschreitenden Erkrankungen fehlende Werte am ehesten durch das Durchschnittswert der untersuchten Patienten der konkurrierenden Therapiegruppe ersetzt werden.
Behandlungsziel nicht erreicht
mit einer Bewertung von Dropouts als
Bei höheren Dr.
Die Ableitung entsteht durch Schäden und deutlich abweichende Abläufe.
Empfehlungen
Es ist nicht mehr möglich, daß die Auswirkungen von höheren Dropoutraten so stark wie möglich vermieden werden müssen, daß nicht beobachtete Informationen auch durch methodische Hilfsmittel nicht zurückgewonnen werden können.
Da keine universell einsetzbare Strategie zur Bewältigung fehlender Werte identifiziert wird,
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Es ist möglich, wenn bei der Planung und Auswertung von klinischen Studien immer eine Begründung vorliegt.
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Es ist insbesondere notwendig, eine Vorstellung von den Abläufen der Zielgröße über die Zeit zu haben, um eine für die individuelle Situation geeignete Strategie auszuwählen.