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Thermische Gewebepräparationsverfahren für endoskopische und interstitielle Anwendung - technische Entwicklungen, experimentelle chirurgische Evaluierung und erste klinische Anwendungen

Raffael Kurek

Dr.med. Thermische Gewebepräparationsverfahren für endoskopische und interstitielle Anwendung - Technische Entwicklungen, experimentelle und chirurgische Evaluierung und erste klinische Anwendungen Geboren am 31.08.1969 in Hildesheim Reifeprüfung am 27.06.1988 in Neustadt a.d. Weinstraße Studiengang der Fakultät Medizin von SS 1991 bis WS 1997 Physik am 23.03.1993 an der Universität Heidelberg Klinische Studie in Heidelberg Praxisjahr in Miami, Chicago und Heidelberg Staatliche Prüfungen am 16.10.1997 an der Universität Heidelberg Promotion: Frauenmedizin Doktor: Prof.Dr.D.Wallweiner Neodymium-Yttrium-Yttrium-Aluminium-Garnet-Leiquenz- und Physikalische Verfahren an der Universität Heidelberg

werden:

Thermische Gewebepräparation:

Möglichkeiten zur Optimierung der thermischen Vorbereitungs-Eigenschaften des Nd:YAG

Lasersysteme durch neu entwickelte Lichtleitungen (n=4) oder

Intelligente

Lasersystem

mit automatischer Leistungskontroll. Thermische Gewebezerstörung: Eignung der Hochfrequenzchirurgie für thermische Gewebezerstörung und Vergleiche der Photothermischen Zerstörung mit dem Nd:YAG-Laser. Möglichkeiten zur Darstellung der Gewebezerstörung mittels Ultraschallsonographie.

Klinische Aspekte

Übertragbarkeit der experimentell gewonnenen Ergebnisse auf die thermische

Gewebepräparation mit Lichtleitern und

Intelligente

Lasersystem in die Klinik

Routine

Angemessenheit der thermischen Tissuestruktion in der palliativen Situation zur Rezidiv- bzw. Metastatherapie als Ergänzung zum multimodalen Therapie-Spektrum Entwicklung der thermischen Tissuestruktion als neuer alternativer Therapie-Konzept für die fetoskopische Laser-Anwendung bei Feto-Fetale Transfusionssyndrom.

Material und Methodik:

Thermische Gewebepräparation:

Ausgehend von der Bestimmung der Strahlungsmerkmale

Die einzelnen Lichtleitungen wurden durch eine physikalisch-optische Messkonstruktion mit 4

die verschiedenen Lichtleitungen und das modifizierte Betriebslasersystem in-vivo

Rattenmodell (n=12) definierte Uterotomien bei unterschiedlichen Leistungen (10, 15, 20

Die Uteruhren wurden anschließend entstehen lassen und als histologische

Für die Bestimmung des Gewebeffekts wurden die folgenden Verfahren angewendet:

Parameter für Schnittbreite, Schnitttiefe sowie vertikale und horizontale thermische

Thermische Gewebezerstörung: Vergleiche in-vitro-Studie von zwei morphologisch unterschiedlichen Gewebetypen (Lebern/Muskel) mit einem speziell für thermische Gewebezerstörung entwickelten Hochfrequenzgerät und einem Nd:YAG-Laser-System.

Erzeugen von zielgerichteten Koagulation-Nekrosen (n=30) mit variabler Anwendungszäit (120s, 300,

600 Sekunden) mit makroskopischer und histologischer Bestimmung und Berechnung

Ultrasonografische Darstellung der interstitiellen thermischen

Destruktion durch vergleichende makroskopische und histologische Analyse der

Klinische Aspekte: Einsatz des Lichtleiters und des intelligenten Operationslasersystems bei verschiedenen endoskopischen Operationen (n=62). Klinische Anwendung der thermischen Gewebezerstörung bei der Palliation von gynäkologischen Malignomen (n=2).

klinische Pilotstudie bei Patienten mit Feto-Fetal-Transfusions-Syndrom (n=4);

Thermische Zerstörung von intraplazentären Shuntgefäßen durch interstitielle

Amniozententechnik positionierte Lichtleitungen mit doppelter Sonographie; und

Ergebnisse: Thermische Gewebepräparation: Die morphometrische Analyse ergab in Übereinstimmung mit den ermittelten Strahlungsprofilen signifikant verbesserte Präparations-Eigenschaften für konische Lichtleitungen mit einer Vergrößerung der Inzisionstiefe um den Faktor 3-5 und gleichzeitig einer Verringerung der thermischen Nekrose am Inzisionsrand um ein Drittel. Im Gegensatz dazu führt eine automatische Leistungskontrolle zu keiner signifikanten Optimierung der Inzisionstiefe und thermischen Nekrose.

Thermische Gewebezerstörung:

Das elektrothermisch koagulierte Volumen lag bei

Ein Faktor 2 höher als bei photothermischer Koagulation.

Eine Ultraschalldarstellung der thermischen Zerstörung ist möglich.

Ultrasonographisch ermittelte Ausdehnung der thermisch induzierten Nekrose liegt bei

Durchschnittliche Differenz von <3 mm leicht über das makroskopische. Klinische Aspekte: Die konischen Lichtleitungen zeigten entsprechend den experimentellen Ergebnissen optimierte Vorbereitungs-Eigenschaften.

Schlußfolgerungen:

Eine Optimierung der thermischen Vorbereitungs-Eigenschaften des Nd:YAG

Durch die konsequente Weiterentwicklung der Lichtleitungstechnologie wird das Betriebssystem des Lasersystems verbessert.

die beste Ergebnisse mit konischen Lichtleitern erzielt werden können. Automatische Leistungsregelungssysteme bieten keine Verbesserung hinsichtlich der Vorbereitungsmerkmale. Hochfrequenztechnik ist neben der photothermischen Gewebezerstörung eine leistungsfähige Alternative. Echtzeitige präzise Darstellung der interstitiellen thermischen Gewebezerstörung ist durch Ultraschallsonographie möglich.