Analyse und Bewertung von Therapiestudien in einer orthopädisch-traumatologischen Zeitschrift der Jahre 1988 bis 1997
Simone Claudia Krug
Dr. med. Analyse und Bewertung von Therapiestudien in einer orthopädisch-traumatologischen Zeitschrift der Jahre 1988 bis 1997 geboren am 11.10.1969 in Heidelberg Reifeprüfung am 18.05.1989 in Darmstadt Studiengang des Fachbereichs Medizin von SS 1990 bis SS 1996 Physik am 07.09.1992 an der Universität Heidelberg Klinisch Studium in Heidelberg Praxisjahr in Heidelberg Staatsexamen am 20.11.1996 an der Universität Heidelberg Promotionsfach: Orthopädie Doktorat: Prof. Dr. med. V. Ewerbeck Zusammenfassung Die zunehmende Zahl der Publikationen in Fachgebieten weltweit über 20.000 medizinischen Zeitschriften erfordert aus wissenschaftlichen und konjunkturellen Gründen Kenntnisse in der Validierung von Forschungsergebnissen, um wirksame Ergebnisse zu gewährleisten.
Das Ziel dieser Arbeit war die Analyse und Bewertung des Studiendesigns, der methodischen
Qualität und Veränderungen in Design und Qualität von orthopädischen/traumatologischen Medikamenten
Studien. Aus der deutschsprachigen Fachzeitschrift Der Unfallchirurg wurden die Jahre 1988 bis 1997 ausgewählt und auf Studien untersucht. Eine Forschung wurde in Medline durchgeführt. Zusätzlich wurden die zehn Jahre manuell auf Studien untersucht, die die vorher festgelegten Einstiegskriterien erfüllten. Es wurden 361 Studien gefunden. Die in den Publikationen vorhandenen Informationen wurden von einem Prüfer auf der Grundlage des Kriterienkatalogs überprüft, in eine Datenbank eingegeben und ausgewertet.
Die meisten von uns untersuchten Publikationen basierten auf nicht aussagekräftigen
Früher-nachfolgender Untersuchungen ohne Vergleichsgruppe (35,6%).
Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass 75,4% der
Die Veröffentlichungen, die die statistische Auswertung ihrer Ergebnisse ergaben, machten lediglich
19.9% der Veröffentlichungen. Die Ein- und Ausschlusskriterien wurden von 24.4% der Veröffentlichungen angegeben. Nur 51.0% der Veröffentlichungen gaben konsequente Angaben zu Patientenzahl, Alter, Geschlecht und Beobachtungszeitraum. Bei der Betrachtung der wesentlichen Qualitätskriterien für die Beurteilung einer Studie erfüllten nur 3 (0.8%) der 361 Veröffentlichungen diesen Bedarf an vollständiger Information.
In diesem Zeitraum konnten wir eine geringfügige Verbesserung der Qualität der
Wir beobachteten einen Anstieg der randomisierten Studien von
Eine Studie (1988/1989) auf fünf Studien (1996/1997) und die prospektiven Studien von zwei Studien auf elf Studien. Im Gegensatz dazu nahmen die nicht bedeutenden Vor- und Nachbeobachtungen von 31 (1988/1989) auf 23 Studien (1996/1997) ab. Die methodische Qualität der von uns untersuchten Publikationen zeigte ebenfalls eine tendenzielle Verbesserung. Die Bestimmung des Ziels stieg von 67,5% (1988/1989) auf 81,4% (1996/1997).
Die Ergebnisse unserer Arbeit zeigen, daß der Anteil an Publikationen, die wissenschaftlich bedeutungsvoll studieren und methodisch qualitativ hochwertig sind, äußerst gering war.
Weitere Arbeiten zur Überprüfung des Qualitätsstandards von klinischen Studien sollten durchgeführt werden.
Um die Qualität der Studien zu verbessern, sollte die Zusammenarbeit
Es besteht die Forderung nach Veröffentlichungen nach internationalen Qualitätsstandards, die auf genau geplanten und sorgfältig durchgeführten Studien basieren. Dies würde die Vergleichbarkeit von Studienergebnissen erleichtern und verbessern, eine bessere Grundlage für evidenzbasierte Medizin schaffen und letztendlich zur Transparenz der therapeutischen Praxis in der Medizin beitragen.