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Bestimmung der Stenosegrad der Arteria carotis interna am operativen Präparat nach Carotis-Eversion-Thrombend-Arteriektomie: Vergleich mit den Ergebnissen der Aortenbogenangiographie und der selektiven Carotisangiographie

Eva Barbara Hoffmann

Die Bestimmung des Stenosegrads der Arteria carotis interna in der operativen Präparate nach Carotis - Eversions - Thrombanderektomie: Vergleich mit den Ergebnissen der Aortenbogenangiographie und der selektiven Carotisangiographie Geboren am 02.12.1963 in Heidelberg Reifeprüfung am 27.06.1983 Studiengang der Fachschule für Zahnmedizin von SS 1989 bis WS 1994/95 Physik am 01.04.1994 Klinische Studie in Heidelberg

Intraarterielle Angiographie gilt als "Goldstandard" bei der apparativen Diagnose von extracraniellen Carotiseschäden. Untersuchungen zur Validität der angiographischen Quantifizierung von Carotestenosen sind bisher nur gelegentlich durchgeführt worden, da nach der herkömmlichen Carotis-Thrombandardiektomie (TEA) nur ausnahmsweise ein intakter arteriosklerotischer Stenosezylinder vorhanden ist.

Die Carotis-Eversions-TEA ist eine neue Operationsmethode, bei der die Integrität des Arteriosklerosepräparats sehr häufig erhalten bleibt.

Die Grundlage für diese Vergleichsstudie waren 54 intakte Carotis-Eversion-Zylinder, die

53 Patienten konnten im Zeitraum von März `94 bis Februar `95 im Rahmen einer Carotis-Eversions-Thrombandardiektomie in der Heidelberg-Universitätsklinik, Gefäßchirurgie-Abteilung, asserviert werden. 42 männliche Patienten (79%) und elf weibliche Patienten (21%) wurden operiert. Das Durchschnittsalter betrug 67 Jahre. 2 - 30 Tage voroperativ wurde eine intraarterielle digitale Substraktionsangiographie in Form einer Aortenbogenangiographie (n = 27) oder einer selektiven Angiographie (n = 27) durchgeführt. Angiographisch wurden die "lokalen" und "distalen" Stenosegrad der A. carotis interna (nach ECST- oder NASCET-Metallgraden) ermittelt.

Die assertierten Carotis-Eversions-TEA-Zylinder wurden mit einem flüssigen, schnell härtenden Acryl-Plastik (Palavit M, Firma Kulzer) mit Hilfe einer Knopfprobe unter Druck ausgegossen, wodurch ein positives Vessellumen des arteriosklerotischen Carotis-Zylinders dargestellt werden konnte.

Dieser Acrylat-Zylinder (positive TEA-Zylinder) wurde mit Hilfe einer speziellen Software und Hardware (Cap-Image , Firma. Zeintl Heidelberg) an der engsten Stelle in Durchmesser und Fläche gemessen.

Durchmesser der Fläche zum lokalen Gefäßdurchmesser / Durchmesser der Fläche (gemessen am Carotis -

Es war die Bestimmung des lokalen Stenosegrads nach ECST - Kriterien

OP - Vorbereitung möglich. Für die Bestimmung des distalen Stenosegrads wurden die berechneten Stenosegrenzen mit dem intraoperativ ermittelten Durchmesser des distalen ACI in Beziehung gebracht (1mm Wanddecke für den distalen ACI wurde berücksichtigt). Die statistische Auswertung erfolgte mit dem Wilcoxon-Test.

Der in der Literatur bekannte Unterschied zwischen lokaler Stenosegrad (= ECST-Kriterien) und distaler Stenosegrad (= NASCET-Kriterien) von bis zu 10% wurde bestätigt.Die Ergebnisse zeigen, dass in der präoperativen Aortenbogenangiographie sowohl der lokale lineare Stenosegrad 77,8% ± 8,5% als auch der distalere lineare Stenosegrad 70% ± 12,5% gegenüber dem linearen und dem Flächenstenosegrad im OP-Präparat statistisch stark unterschätzt wurden: lokaler linearer Stenosegrad 82,8% (p = 0,007) und lokaler Flächenstenosegrad 91,6% (p < 0,0001), linearer linearer Stenosegrad 75,9% (p = 0,03) und linearer linearer linearer Stenosegrad 83,4% (p = 0,4%). Ein selektiver Stenosegrad von 7,4% (p ± 11,4%) und lokaler linearer Stenosegrad von 7,4% (p ± 11,4%).

Der Flächengrad wurde auch selektiv-angiographisch deutlich unterschätzt und betrug

Im OP-Präparat 89,5% ± 8,4% für den lokalen linearen Flächenstenosegrad im Präparat (p < 0,0002) bzw. 82% ± 11,4% für den distalen Flächenstenosegrad (p < 0,05). Zusammenfassend konnte gezeigt werden, dass die diametrische und planimetrische Untersuchung der intakten Arteriosklerose-Präparat nach Carotis-Eversions-TEA die genaue Bestimmung des Stenosegrads einer extracranialen Carotisstenos ermöglicht.