Ergebnisse der intrauterinen Transfusion bei der immunologischen Erkrankung hemolyticus fetalis von Mai 1993 bis Dezember 1997
Farokh Farhadian
Dr.med. Ergebnisse der intrauterinen Transfusion bei der immunologischen Erkrankung hemolyticus fetalis von Mai 1993 bis Dezember 1997 Promotion Fach: Frauenheilkunde Doktor Vater: Prof. Dr. med. C. Sohn In den Jahren Mai 1993 bis Dezember 1997 wurden in der Frauenklinik der Universität Heidelberg 91 intrauterine Transfusionen mit immunologisch bedingtem Hemolyticus fetalis von 21 Patienten durchgeführt. Vier Fetten zeigten Anzeichen eines Hydrops fetalis. In 19 Fällen (90%) wurden Antikörper vom Typ Dregul allein oder in Kombination mit Anti-C festgestellt. In 2 Fällen (2%) führten die Antikörper vom Typ CUT oder in Kombination mit Anti-D- und Anti-Epatitis zur Notwendigkeit einer weiteren Diagnostik durchzuführen.
Die durchschnittliche Anzahl der Transfusionen pro Fett war bei hydropischen Fetten doppelt so hoch wie bei nicht-hydropischen Fetten. Auch die durchschnittliche Menge der Transfusionen war in der Gruppe der hydropischen Fette höher als in der Gruppe der nicht-hydropischen Fette. Der erste IUT wurde im Durchschnitt in 26/1SSW durchgeführt. Der Abstand zwischen den einzelnen Transfusionen betrug im Durchschnitt 11 Tage. Der durchschnittliche Hb-Wert vor dem ersten IUT lag bei den hydropischen Fetten bei 6,2 g/dl, bei den nicht-hydropischen Fetten bei 10,2 g/dl.
Eine eindeutige Korrelation zwischen dem Hb-Wert und dem Antikörper-
Die Überlebensrate der hydropischen Fette lag bei
Bei insgesamt 21 Patienten gab es 8 Patienten mit einer VW-Plazente und 13 Patienten mit einer HW-Plazente. Ein signifikantes Antikörperanstieg nach drei Wochen nach der 1. IUT fand in der Gruppe mit einer VW-Plazente in dieser Studie nicht statt. Eine Boostung der vorhandenen Antikörper nach der 1. IUT fand in insgesamt 22% der Patienten statt. Bei vier Schwangeren (50%) in der Gruppe mit einer VW-Plazente wurden neue erythrozyten-Antikörper (Ani-C, Anti-E, Anti-JKA) im Laufe der Schwangerschaft nach Beginn der IUT-Therapie nachgewiesen. Somit wurde die transzentrale Punktierung aufgrund von Sekunden von HUT-Syndromen als Ursache bezeichnet.
Nachgeburtliche Komplikationen waren Frühhanämie, Hyperbilirubinämie und Spätanämie. Insgesamt entwickelten zwölf Kinder Spätanämie. Die durchschnittliche Anzahl der IUTs war in der Gruppe mit Spätanämie um 1,7 höher als in der Gruppe ohne Anämie. Auch die durchschnittliche Menge der IUTs war in der Gruppe mit Spätanämie um 121,6 ml höher als in der Gruppe ohne Spätanämie. Das Median des höchsten Antikörperes in der Gruppe mit Spätanämie war doppelt so hoch wie in der Gruppe ohne Anämie. Dies ist ein Hinweis auf die Bedeutung der Spätanämie und der Transfusion für die Entwicklung von Mutterantien in der Postnatalperiode.