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Biologische Überwachung und Wirkungsüberwachung bei Zytostatika-Exposition im Krankenhausbereich

R. Mathias Aquila

Dr. med. Biologische Monitoring und Effektmonitoring bei Zytostatika-Exposition im Krankenhausbereich Geboren am 15.01.1968 in Mannheim Reifeprüfung am 22.05.1987 in Mannheim Studiengang der Fakultät Medizin von WS 1987 bis SS 1994 Physik am 30.08.1989 an der Universität Heidelberg Klinische Studie an der Universität Heidelberg Praktikum Jahr in Heidelberg Staatsprüfung am 27.10.1994 an der Universität Heidelberg Promotion: Arbeits- und Sozialmedizin Doktor: Prof. Dr. med. Dipl.-chem. G. Triebig Zytostatika sind wissenschaftlich bekannt als potenziell krebserregende Arbeitsstoffe.

In den vergangenen Jahren konnten in einer Reihe von Arbeiten bei Pflegekräften, die im Zytostatikabereich tätig waren, messbare Zytostatikabelastungen und innere Belastungsreaktionen nachgewiesen werden.

Ziel der Untersuchung war es, herauszufinden, ob

eine innere Belastung durch bestimmte Zytostatika (Ifosfamid und Methotrexat)

Es hat sich mit inneren Belastungsreaktionen im Mikronukleustest befasst.

kann nachgewiesen werden

die Methoden der biologischen Wirkungsüberwachung verglichen mit den Ergebnissen des

Biomonitoring verfügt über eine ausreichende Sensibilität und Spezifität

Durch die Vergleiche von Arbeitsverlauf, Biomonitoring und

Wirkungsüberwachung Rückschlüsse auf mögliche Kontaminationswege beim Umgang mit

Zytostatika können gezogen werden

Gesundheitsschädigungen, die auf eine Belastung mit

Zytostatika können zurückgeführt werden

Eine Empfehlung

Es ist möglich, zu ermitteln, welche Untersuchungsmethoden bei einem

Regelmäßige Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung des Zytostatika-Exponenten

Die Prüfunggruppe bestand aus 44 Krankenschwestern, die im Zytostatikabereich von drei Abteilungen der Klinik der Universität Heidelberg tätig waren, die Kontrollgruppe umfasste 44 Patienten, die im Krankenhausbereich tätig waren und deren Alters- und Geschlechtsverteilung der Untersuchungsgruppe entsprach.

Vor und nach dem Beginn eines fünftägigen Arbeitszeitraums

Einnahme von Blut- und Urinproben: Im Rahmen der Biomonitoring wurde eine Analyse des Urines auf Methotrexat und eine Analyse des Plasmas auf Ifosfamid durchgeführt, wenn die Probanden angaben, dass sie mit diesen Zytostatiken gearbeitet haben; hochdruckende Flüssigkeits- und Gaschromatographie-Methoden wurden eingesetzt; zusätzlich wurden die Thioether-Konzentrationen im Urin in allen Studienteilnehmern gemessen.

Biologische Effektüberwachung umfasste die Mikrokernuntersuchung als zytogenetische

In fünf von 15 Probanden, die mit Methotrexate gearbeitet hatten, konnte eine innere Belastung mit diesem Zytostatikum nachgewiesen werden. Die Messwerte lagen zwischen 96,0 μg/l und 522,5 μg/l Urin. Bei der Iphosfamidananalyse der Plasmasproben von Probanden, die mit diesem Zytostatikum gearbeitet hatten, konnte keine innere Belastung nachgewiesen werden.

Die Mikrokernuntersuchung ergab, dass am Ende des Untersuchungszeitraums

Erhöhung der Mikrokernzahl für die Probanden, die im Untersuchungszeitraum mehr

als zehn Zytostatika-Betriebsgeschichten oder keine reduzierte

Nach den vorliegenden Ergebnissen kann ein häufigeres Umgang mit Zytostatika, wenn die Sicherheitsrichtlinien nicht ausreichend eingehalten werden, zu einem Anstieg der Mikrokernzahl führen. Die Relevanz einer Erhöhung der Mikrokernzahl für das individuelle genotoxische Risiko ist jedoch noch umstritten.

Es konnte gezeigt werden, dass die nachweisbare Belastung von fünf Probanden mit

Methotrexat auf eine unzureichende Nutzung der vorhandenen Sicherheitsanlagen; und

Aufgrund der individuellen Arbeitsvergangenheit

Bei diesen Probanden erscheint eine inhalative Inkorporation der Zytostatik

Vor allem die Vorbereitung von Methotrexatin-Fusions aus

Bei den Probanden, die alle empfohlenen Sicherheitsvorrichtungen und Körperschutzmittel (Vertical-Laminar-Air-Flow-System, spezielle Schutzkleidung, Schutzbrille und spezielle Handschuhe) eingesetzt hatten, konnte in keinem Fall eine innere Belastung mit Ifosfamid oder Methotrexat nachgewiesen werden.

Die Effizienz der Sicherheitsanlagen an den bestehenden Zytostatika-Arbeitsstätten

Bei diesen Arbeitsplätzen gibt es keine zytostatischen Wirkungen, die derzeit mit üblichen Verfahren zu messen sind.

Mit der Einrichtung von Onkologie-Ambulanzen und Zentralen

Zytostatische Zubereitungsstellen haben darüber hinaus Arbeitsplätze geschaffen.

Diese Arbeitsplätze sind in der Regel für Personen mit hoher Zytostatischkeitsmenge täglich tätig.

Es ist möglich, die regelmäßige Überprüfung der Arbeitsplatzhygiene durch einen speziellen

Arbeitsmedizinisches Untersuchungsprogramm, Methoden für Biomonitoring und

Biologische Wirkungsüberwachung ist besonders empfohlen.