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Lauryno Ivinskio mineralogijos naujadarai

Albina Auksoriūtė

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Die Begriffe aus der Botanik und Mykologie von Laurynas Ivinskis (1810-1881), einem der ersten Schöpfer von Begriffen in den litauischen Naturwissenschaften im 19. Jahrhundert, wurden bereits ein wenig untersucht", und in diesem Artikel werden die von L. Ivinskis geschaffenen Mineralnamen behandelt. Die mineralogischen Begriffe stellte L. Ivinskis im ersten Teil der Handschrift „Prigimtūmenė“ vor. Wie wurde geschrieben? sind zwei Versionen des ersten Teils des genannten wissenschaftlichen Werkes erhalten geblieben: in der Handschrift der Bibliothek des Instituts für Litauische Literatur und Volkskunde befindet sich „Žemėtras- “, und in der Handschrift der Bibliothek der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Krakau – „Žemėmina- “. Die Hauptteile der beiden Manuskripte, in denen die unbelebte Natur beschrieben wird, unterscheiden sich kaum, so dass die im Artikel behandelten Mineralnamen aus dem in Vilnius aufbewahrten Manuskript entnommen wurden. In der Beschreibung der „Gewässer“ hat L. Ivinskis über 400 geographische und mineralogische Begriffe angegeben, wobei er zu jedem litauischen Begriff lateinische, an vielen Stellen polnische und deutsche Entsprechungen angegeben hat, z.B.: būraksas, lat. Chrysocolla, links. Borax, Vok. Der Borax Pr 36; Silber, Lot. Argentum, links. Silber, Silber. Das Silber Pr 37. Im genannten Abschnitt L. Ivins- | Siehe. Jankevičius K., Jankevičienė R. Einige neue Daten über L. Ivinskis Arbeiten auf dem Gebiet der litauischen botanischen Terminologie. —Botanikos klausimai 2, Vilnius, 1962, 151-163; Auksoriūtė A. L. Ivinskis „Prigimtūmenės“ Taxonomische Namen. —Terminologija 2, Vilnius, 1995, 58-65; Auksoriūtė A. Lauryno Ivinskio „Prigimtūmenės“ Systematik der Kategoriennamen. —Laurynas Ivinskis Kalender 150-mečiui: Straipsniai ir dokumentai, Vilnius, 1997, 33-39; Jan kevičienė R. Laurynas Ivinskis —Schöpfer der litauischen Pflanzennamen. —Laurynas Ivinskio kalendoriaus 150-mečiui: Straipsniai ir dokumentai, Vilnius, 1997, 40-46; Auksoriūtė A. L. Ivinskio mykologiniai terminai.—Terminologija 7, Vilnius, 2000, 27r. Auksorūtė A. Laurynas Ivinskis Handschriften in Krakau. —Terminologija 5, Vilnius, 1998, 102-110; Auksoriūtė A. Das terminologische Erbe Lauryno Ivinskio. —Deutsche Sprachwissenschaft, 1998, 32—40. 48-58. 95 dessen eingereichte Neuerungen mehr als ein Fünftel der in diesem Absatz beschriebenen Begriffe ausmachen. Die meisten von L. Ivinskis zusammengestellten Mineralnamen sind im „Wörterbuch der litauischen Sprache“ mit dem einzigen Hinweis, dass das Wort aus den Schriften von L. Ivinskis entnommen wurde, aufgeführt. Beim Vergleich dieser in der LKZ angegebenen Mineralnamen mit den Begriffen des ersten Teils der „Naturwissenschaften“ wird klar, dass die in die LKZ aufgenommenen Mineralnamen von L. Ivinski genau aus diesem Werk stammen. Etwas mehr als die Hälfte der Neubauten von L. Ivinski sind vedische, der Rest ist durisch. Die vedische Gruppe besteht hauptsächlich aus Suffix-Veden – vier Fünftel. Die Ableitungen von Präfixen und Endungen machen zusammen nur ein Fünftel aller Ableitungen aus. L. Ivinskis benutzte für die Bezeichnung von Mineralien meist das Suffix -enis, -enė. Mit dieser Variante des Suffixes -enis wurden 16 Ableitungen gebildet, z. B.: derwen ~ derwėnis“, lat. Porphyrites piceus, Picites oder Lapis piceus, link. Smolec, Woj. Pechstein Pr 22 (: Harz), vgl. Porphyre ChTŽ; Der alte Mann, lat. Römisch-- katholische Kirche, Links. Axynit, Vok. Axinit Pr 18 (: jakšis „Axt“ LKZ IV), Motivation und Grundlage dieses Ableitungswortes zu ändern (lat. axinites; gr. axon „Achse“), vgl. axinitis ChTŽ; Papierenis ~ Papierenis oder Katnakimsztis, lat. Asbestus papyraceus subsp. suberosus: Sie kommt in Südamerika vor. Der Papierasbest oder Bergkork Pr 25 (: Papier), plg. Asbest ChTZ; Rattenschwanz, Lot. In: Actinotus, Lenk. Spektrum, Vol. Der Strahlstein Pr 24 (: ratas), plg. ? Actinolith ChTZ; rievenis ~ reichlich, viel. Stearochalyx, links. Dolomiten, Vgl. Der Dolomit Pr 31 (: rievé), plg. rievénis I „dolomitas“ LKZ XI; Schweinefleisch ~ Schweinefleisch, lot. In: Butterfly, Vol. Höhepunkte, Höhepunkte, Höhepunkte. Bergbutter Pr 36 (: Butter), plg.? Alunit ChTZ; Gefäß ~ gefäßförmig, lot. In: Oreostear, linke Seite. In: Vokalist. Der Talk Pr 28 (: Fett), vgl. 1 Talk DZ, NdZ, TZZ, MedZ 531, LTE VII 275; Ser „sehr weiches, fettiges Mineral — wässrig — * Zuerst werden die Begriffe in der allgemeinen Sprache dargestellt, und nach der Tilde werden die litauischen Namen und ihre Entsprechungen in anderen Sprachen so dargestellt, wie sie von L. Ivinskis geschrieben wurden. * Abkürzungen aus dem „Wörterbuch der litauischen Sprache“ (I —Ivinskis). 96 gasförmiges Magnesiumsilikat für medizinische, kosmetische und technische Zwecke“ LKZ XV; Pflanzenart: Thymus vulgaris, lat. Schist Lydius, übers. Steiner, Lydia. Kieselschiefer Pr 5 (: titnagas- ), vgl. titnagenis I „titnago schiefer“ LKŽ XVI u. a. Zwei Ableitungen dieses Adjektivs hat L. Ivinskis gebildet, indem er als Grundwörter seine eigenen Ableitungen genommen hat, z.B.: palakštenis —pataksztenis, lat. A. A. Leibniz, Leibniz. Leibniz, Wörterbuch. Lepidolit Pr 26-27 (: Patakszty oder Patakszty, lat. Atizoés micans Pr 26), vgl. Lepidolit ChTZ; rašmenis ~ Schriftzeichen, lot. Schist tabularis, lenk. 4. Auflage, 17. Aufl., 4. Aufl., 17. Aufl., 17. Aufl., 17. Aufl., 17. Aufl., 17. Aufl., 17. Aufl. Bei anderen -enis-Suffixen sind die vedischen Basiswörter nicht ganz klar, z.B.: plostenis ~ plostenis, lat. Hydrargyrus argentosus. Amalgama, dt. Das Amalgam Pr 37 (: plosteké? siehe plostėkė 1) [K], Jn (Kv), J „splittert, spaltet“. 2) J "Platte". 3) J, Vdk „Blatt“ LKŽ-X; In diesem Fall könnte es sich um Zersetzung handeln (das Suffix des Grundworts fehlt), vgl. Amalgam „Lösung eines Metalls in Quecksilber“ ChTZ. Gefäß, lot. In: Basalite Columnaris, Vol. Basalt, geb. Basalt Pr 7 (: tirpti), vgl. bazaltas ChTŽ, in diesem Stamm könnte L. Ivinskis den vor dem Suffix befindlichen Konsonanten ¢ aus dem Suffix der Verbindung oder aus anderen Grundstämmen, z.B.: swiestėnis, palakštėnis, entnommen haben, da derselbe Konsonant an der Stelle der Begegnung des Suffixes und des Stammes die Grenzen des Suffixes verbergen konnte und L. Ivinskis in diesem Fall erkannte, dass er ein Suffix mit f hat. L. Ivinskis hat nur einige der -enė-Veden der Adjektivvariante angegeben, z.B.: paskandené ~ paskandenė, lat. In: Diluvialia, Lenk. Einführung in die Vokalistik, Bd. Fluthland (der sich beim Biss nackt gemacht hat) Pr 7 (: Biss, siehe LKZ IX); Sanpuvenė —sqnpuwené, lot. In: Stagnigena, Vok. Tertiiir oder Molassegebirge Pr 6-7 (: supuvo); Kirsche ~ wisznenė, lot. In: Cererium, Link. Der Kammerchor, op. Cerinstein Pr 42 (: Kirsche); Pflanzenart: Pflaume, lat. Marguerite, verl. Margerite oder Pertower, Vok. Der Perlglimmer Pr 27 (: Perlglimmer®). Andere Suffixe für die Bezeichnung der vedischen Mineralien hat L. Ivinskis nur wenige angegeben. Bei einigen Suffixen wurden nur drei oder zwei Ableitungen gefunden, z. B.: -ėtras: akėtras —akiėtras, lat. Phlegraeus pyropoeciloides. In: Trachit, Vok. Trachyt Pr 7 (: Auge), vgl. Trachyt „effusives Gestein mit ungleichmäßiger Körnung“ ChTŽ; Einheitsbuchstabe, lat. Calx 97 Tophus, links. Tuf Kalkstein, Vok. Kalktuff Pr 30 (: Loch), vgl. Abschnitt LMD (I) geol. „Kalktuff“ LKZ XII; Tuff „leichtes, poröses Gestein vulkanischen Ursprungs“ ChTZ: žalétr ~ zaliétr, lat. In: Chloé, Chloé. Chlor, Chlor. Der Chlorit Pr 27 (: grün), vgl. Chlorit ChTZ. Das Suffix -étras ist als individuelles Suffix zu betrachten, das von L. Ivinski verwendet wurde, das er offenbar liebte und mit dem er nicht nur diese Mineralnamen, sondern auch den bereits erwähnten allgemeinen Namen der Mineralogie — Zemétros (: Erde + -étras) und einige Pflanzennamen bildete, z.B.: ankštētras — ankšztietras, lat. 1939, S. 13. Schöpf, Lothar. 53, Nr. 1, S. 53. Knapp, Dieter. Naematelia et al. -menis: Weißdorn ~ Weißdorn, lat. Astronomisches Jahrbuch, Bd. Albrecht, geb. 22–23 (: weiß), vgl. Albit ChTZ; Pflanzenund Tierarten, lot. Griechische Grammatik, Bd. 23, Nr. 1 (1923), S. 23 (PDF; 1,7 MB) (Hrsg.): Die tschechische Volksmusik. Das Suffix -menis ist ziemlich selten und üblicherweise nur in Dialekten bekannt, aber in den Neuwerken von L. Ivinski häufig vorkommendes. -mina: gelžmina ~ gelžmina, lot. In: Metalla, Lenk. Metalle, Metalle, Metalle, Metalle. Die Metalle Pr 36 (: geležis, siehe DiinZ), vgl. gelžmena I neol.,,metalas“ LKŽ III; šarmina ~ szarmina, Lot. Natrum, links. In: Natron, Vok. Mineralkali Pr 36 (: šarmas), pateikti ir sinonimai: paprastaj wadinas soda arba miltena Pr 36, plg. natris ChTŽ. Das Suffix -mina ist eine zemaitische Variante des Suffixes -mena. -ainis: Mielainis —Mielainis, lat. Cyanoides pseudo-sapphirus, Cyanite, links. Cyanide, dt. Cyanit oder Disthen Pr 23 (: süß, siehe 1. Meilen 1) SD 59, [K], Kv, Rt, J. Jabl „Gips, Kalk“. 2) Kos 48, SD 113, J „Kreide“ LKŽ VIII); Schnecke ~ Schnecke, lot. In: Silex corneus. Rostock, Verl. Hornstein Pr 21 (: Horn), vgl. 1 horninis I, DŽ „Gebirgsgestein —Verbindung von lehmigen Gesteinen, Granit und anderen Stoffen“ LKZ XI. -einis: gledeinis ~ gledejnis, lat. Coagulum saxeum, links. Krieg, Krieg. Der Kryolith Pr 35 (: Eis), vgl. Kryolith ChTZ; Blatt ~ Blätter, lot. Amphibien, Anthropoide, Reptilien. Anthologie, Bd. Anthophyllit Pr 24 (: lapas), plg. antofilitas ChTZ. 5 Siehe auch In: Linguistics and Phonetics. Morfologie, Vilnius, 1991, 16; Vitkauskas V. Morphonomenische Phänomene der litauischen Dialekte und ihre Schwankungen: Habilitationsarbeit, Vilnius, 1999, 44-45. 98 Einige Suffixe für vedische Minerale wurden nur einmal gefunden, z. : -eitis: lašineitis —tašzinėjtis, lat. Staatsanwaltschaft, Linke. Der Stein, der Stein, der Stein, der Stein. Der Speckstein Pr 29 (: Speck), vgl. Steatit ChTZ. Wie P. Skardžius schrieb, ist das Suffix -eitalabi selten, meistens werden Vedische mit dem Suffix -ietis verwendet, aber es gibt auch Vedische mit -ei-, das im Suffix noch nicht in -ie-° umgewandelt ist. -étis: beten ~ beten, lat. Orgelwerke, op. Schwert, Schwert, Schwert, Schwert. 26 (1926) Scherzo op. Die Ableitungen dieses Suffixes in unserer Sprache sind ebenfalls wenige und fast alle können, wie in diesem Fall, verbögend mit Substantiven verbunden werden. -nik: glaslnik —glaslnik oder atgires, lat. Antimon, links. Antigone, Aufl. Spiesglanzmetall Pr 40 (: Glas), vgl. 1 Glasglanz (-inkas Kos 122). 2) Kos 122, I, J, NdŽ „Arsen“ LKŽ XIII; Links. Antimon —chem. „stibis“. Die Ableitungen dieses Suffixes werden meist für Personen verwendet, 0 für verschiedene unbelebte Objekte, wie in diesem Fall, wird es seltener verwendet. -tin: ragiinus ~ Basaltragen, lat. In: Actinotus basaniticus. Rogowiec bazaltowy, vok. Die basaltortige Hornblende Pr 24 (: ragas). -uonis: weiß ~ batteonis, lot. Alpen, Alpenland, Alpenlandschaft. Leuchtturm, Vgl. Der Leucit Pr 23 (: weiß), vgl. Weißstein I „ein solches Mineral, Leucit® LKZ I. -oklis: Geruchsstoff ~ Geruchsstoff, lat. S. 12. Lapis suilus, Lenk. Steine, Steine, Steine, Steine. Der Stinkstein Pr 31 (: stinkend- ). -muo: Bild ~ Bild, lot. Graphites, links. In: Vogue. Graphit, Reissblei Pr 17 (: schrieb), vgl. Graphit „kristalline Kohlenstoffvariante des Hexagonensystems“ ChTZ. -snis: Lösung —Lösung, lat. In: Ryax, Lenk. Lawa, Vok. Lava Pr 7 (: löste sich auf), Erklärung: isztirpitas o uzszatuses uotas Pr 7, vgl. Lösung I „lava“ LKŽ XVI. Die Grundwörter der Veden der Adverbien -enis, -ėtras, -mina, -ainis, -einis, -eitis, -ėtis, -ininkas und -ūnas sind meistens Substantive, 6 Skardžius P. Ausgewählte Schriften: Litauische Sprache Wortbildung 1, Vilnius, 1996, 360-361. 99 Die Ableitungen -menis, -uonis sind Adjektive, und die Ableitungen der Suffixe -oklis, -muo und -snis sind Verbformen, die aus den Basiswörtern der Ableitungen entnommen wurden, so dass die meisten Ableitungen der Suffixe für die Bezeichnung von Mineralien aus Substantiven bestehen, Ableitungen aus Adjektiven und Verben sind seltener. L. Ivinskis entwickelte für die Bezeichnung von Mineralien nur wenige Präfix-Ableitungen. Sie werden mit den Präfixen pa-, pro-, sangebildet, z. B. pa-: paanglenis —pagnglenis, lat. Kohlenstoffdioxid, CO2. Keupersandstein Pr 6 (: Eiche, lat. Carbonicums Pr I Kr 11); Palast ~ Palast oder Palast, lat. In: Michio Kaku, Vol. Mika, geb. Der Glimmer Pr 26 (: Blatt), vgl. Glimmer I siehe Glimmer LKZ IX, palaksté Sts „Glimmer, Glimmerplatte, Blatt im Stein“ LKZ IX. pro-: prokalkis ~ prokalkis, lat. In: Lychnites versicolor. Übergangszeiten, Bd. Übergangskalkstein Pr 5 (: Kalk), vgl. Prokalk 1 „Kalkstein“ LKZ X; prorievis —proriewis, lot. Schist transitorius, lenk. Eichstätt, Vogtl. 5, S. 115. (englisch) 1995: The 100 Greatest Singers of All Time, S. 115. (englisch) 1995: The 100 Greatest Singers of All Time, S. 115. (englisch) 1995: The 100 Greatest Singers of All Time, S. 115. (englisch) Barylithus lamelliformis: Sie kommt in Südamerika vor. Schlaf, Schlaf, Schlaf. Schwerspath Pr 34 (: Pfahl). L. Ivinskis nahm für diesen Satz das selämische Wort kūlis als Grundwort, und das im Satz geschriebene uo ist ein Hypernormalismus, vgl. kūlis DŽ, BŽ 195, Š, kūlys Pp, Krkl, Lž; 1858, S. 121. Alle Ableitungen von L. Ivinskis Präpositionen haben die charakteristische Endung -is für Präpositionssubstantive. Wie aus den gegebenen Beispielen hervorgeht, schuf L. Ivinskis Neuerungen nicht nur mit dem am häufigsten verwendeten Präfix der heutigen allgemeinen Sprache und der Begriffsbildung pa-, sondern auch mit dem in den Veden viel seltener vorkommenden proir san-. Dies zeigt, dass L. Ivinskis, auch bei der Erstellung von vorläufigen Neuwerken, die eher seltenen Gestaltungsformen nicht vermieden hat. Ein Name besteht aus Präfix und Suffix zusammen: probaltmis ~ probaltmis, lat. Leukozyten, Leukozyten, Leukozyten. Pro-Leucyt, Vok. Analzim Pr 23 (pro-+ weiß + -mis). 100 Im ersten Teil der „Naturgeschichte“ beschreibt L. Iwinski benutzte nur zwei Namen, um sie zu bilden: girnis —girnis, lat. Pyropoecilos foliaceus ist eine Pflanzenart aus der Gattung Pyropoecilos. Gnaeus, Vgl. Gneuss Pr 3 (:girna), vergleiche Gneis „metamorphes Gestein mit einer Streifenstruktur (gneisig), das aus Putz, Quarz und anderen Mineralien besteht“ ChTŽ; Pflanzendünger, lot. Chromium, links. Chrom, Nadelerz Pr 42 (: Dünger „dicht, dicht“), vgl. Chrom ChTZ. Beide Neubildungen sind Ableitungen von Substantiven mit der Endung -is. L. Ivinskis verwendete eine der dariausiy Arten der Endung -is, und als Grundwörter nahm er das Substantiv und das Adjektiv. Die Dürener werden normalerweise nach dem Teil der Sprache unterteilt, aus dem ihr zweiter Satz stammt. Alle Mineralnamen, die von L. Ivinski erstellt wurden, haben die zweite Substantiv-Säule, mit Ausnahme eines Stiches, dessen zweite Säule ein Adjektiv ist. L. Ivinskis stellte 41 Stiche mit dem zweiten Substantivsand zusammen. Diese Neubildungen lassen sich nach dem Teil der Sprache, aus dem ihre erste Form stammt (Nomen, Adjektiv oder Verb), unterteilen. Der zweite Satz der sechs Begriffe ist das semitische Wort kūlys „Stein“, nur ist es unklar, warum L. Ivinskis es als Stammwort a angegeben hat, z.B.: akmenis oder kuotaj, lat. Fossilia Terrana, Bd. Erde und Steine. Erdige Fossilien Pr 17. Wie aus diesem Beispiel hervorgeht, betrachtete L. Ivinskis das Wort akmuo als Hauptbegriff und benutzte es weiterhin in seinem Werk (akmenis brąngiejej Pr 17), während er für die Zusammensetzung der zusammengesetzten Begriffe ein Synonym aus der Semgallensprache wählte. Im Wort kuofaj sollte der von L. Ivinski geschriebene zweistimmige uo als Hypernormalismus betrachtet werden. Das Wort „Kūlys“ ist ein eigenartiges Wort in der Region Žemaitija. „Dieses Wort wurde auch von Autoren aus dieser Gegend verwendet, die in den Sprachgebrauch der Küstenbewohner, der Bewohner von Kvėdarna und Švėkšnos und der Mehrheit der Bewohner von 101 Doniškis eingeflossen sind – A. In: A. S. Puschkin: Die Schriften. Es findet sich in vielen Sammlungen der Volksliteratur, in den Wörterbüchern von A. Juška, J. Šlapelis, M. Niedermann und anderen. Heute wird das Wort kūlys in der Muttersprache von L. Ivinskis in der Verbindung mühlen kūlys oder girnakūlis verwendet. Vielleicht entspricht das heutige Verbreitungsgebiet des Wortes kūlys nicht dem früheren, aber L. Ivinskis kannte wahrscheinlich nicht nur das Wort girnakūlis, sondern als er in Rietava lebte, hörte er auch das Wort kūlis, das in der Bedeutung „jeder Stein“ verwendet wurde. Sowohl girnakiilis, das L. Ivinskis mit der geänderten Endung -as geschrieben hat: girnakuolas —girnakuotas, lat. Pyropoecilos-Granite, links. Sowohl Granit Pr 3 als auch Kulis hatten im gesamten Gebrauchsgebiet die Endung -is oder -ys. So konnte sich L. Ivinskis nicht irren und aus Unwissenheit das andere Ende des Wortes kūlis schreiben, und warum er so geschrieben hat, bleibt unklar. L. Ivinskis bildete zwei Stiche mit der charakteristischen Endung -is für zusammengesetzte Substantive: rauplakuolis —rauptakuolis, lat. Variationen, op. In: Vogue. 22 (1922) Klavierstück Nr. 2, op. Pospa – „Pocken, Windpocken“; Erbse —Erbse, lot. Arrondissement Le Havre, franz. Arrondissement Angoulême, Arrondissement Angoulême. Erbsenstein Pr 31 (: Erbse, Knüppel), vgl. Aragonit ChTZ, dt. Die Erbse, die Erbse, die Erbse. der Stein —„akmūo“. Andere Stichwörter mit dem zweiten Sando-Keil haben die Endung -as, z.B.: anglėkuolas —karboniert, lat. Lithoxylon, Petrosilex xyloideus, links. Der Baum in der Wüste, dt. Holzstein Pr 21 (: Kohle, Hammer); Gemüse ~ Gemüse, lot. Picites, Porphyrites piceus, links. Smolec, Woj. Pechstein Pr 7 (: Harz, Keil), vergleiche Porphyre ChTZ, poln. Die „Großmutter“, dt. das Pech —„Teer“, diese Neubildung ist als Synonym für das bereits erwähnte Suffix -enis des vedischen Wortes der Pech zu betrachten, da die Entsprechungen in anderen Sprachen gleich sind; Gaurakuolas — gaurakuoltas, lot. In: Natrolithus, Lenk. In: Natrolit, Vok. Der Natrolith Pr 25 (: Gaurei, Klumpen), vgl. Natrolith „helles, faseriges Mineral“ TZZ; Gemeine Schnecke, lat. Feldspathum, links. Feldspat, Vok. Feldspat Pr 3 (: Feld, Hammer), vergl. Putznagel „Feldspat, Feldspat, Mineralgruppe der Silikatklasse“ ChTZ, dt. Der Feldspat —„lauko "Vitkauskas V. Über den Gebrauch einiger žemaitische Wörter. —Litauische Sprachwissenschaftliche Fragen: Entwicklung des litauischen Sprachlexikons 8, Vilnius, 1966, 160. 102 spatha“. Alle erwähnten Stiche, mit Ausnahme des Gaurakuls, hat L. Ivinskis wahrscheinlich nach Entsprechungen in anderen Sprachen erstellt. Dieser Gruppe sind auch zwei Namen zugeordnet, deren erste Silbe der Autor aus anderen Sprachen entlehnt hat: amazonkuolas — amazonkuotas, lat. Astrios amazonicus, siehe unten. Feldspat Amazoriski, Vok. Amazonenstein Pr 22; sprudelkuolas —sprudėlkuotas, lot. Arrondissement, verl. Arrondissement Arles, franz. Sprudelstein Pr 31. Alle diese Neubildungen haben die für die allgemeine litauische Sprache untypische Endung -as, da der größte Teil der zusammengesetzten Substantive die Endung -is (selten -ys) oder -ė haben. Zu den Stichwörtern, deren zweiter Satz das samogitische Substantiv kūlys ist, gehören auch zwei Neubildungen mit dem zweiten Satz stein: kosakmenis —kosakmenis, lat. Stipteriacites, Alumen calcareus aluminaris albus, links. Stein, Ton. Der Alaunstein Pr 35 (: Kose, Stein), vgl. Kose Als, Kv, J, M, BS 101, Vkš, vgl. kvos LKŽ VI, kvés (poln. kwas) „Kose“, LKŽ VI; Arlagelžis, arlaakmenis ~ Artügelžis oder arlūakmenis, lat. In: Ferrum aetites. Eisen-Legierung Nieren, Vok. Die Esenniere oder der Adlerstein Pr 39 (: arlas, Eisen; arlas, Stein), vgl. arlaakmenis I; siehe Arlagel LKŽ 1, Arlagel (Hybrid) I min. „Jot. 1. Aufl., Bd. Der Adler — „erelis“, vok. der Stein. Der Steinbruch wurde von L. Ivinskis als Synonym vorgestellt. Diese Beispiele zeigen, dass L. Ivinskis bei der Bildung von angereicherten Substantiven nicht nur das semitische Wort kūlys, sondern auch das im größeren Teil Litauens verwendete —akmuo verwendet hat. Der zweite Satz der fünf Begriffe ist das selbständige Wort gelžis (siehe gelžis, -ies „Eisen“ DūnŽ, LKŽ III), z.B.: auksagelžis —auksageliis, lat. Sulfursulfid ist ein Sulfid des Sulfides Sulfur. Die Eisenbahn, dt. Schwefelkies Pr 38 (: Gold, Eisen), vgl. Goldeis I chem. „Schwefel-Eisen-- Verbindung; Pyrit“ LKZ I, Pyrit (griechisch pyrites (lithos) — „Feuerstein“) „hellgelbes Mineral“ TZZ; Deguongelžis —Deguongelžis, lot. In: Ferrum phosphoratum. Phosphat-Ionen, Phosphat-Ionen. Phosphorsaure = Eisen Pr 39 (: Sauerstoff, Eisen); Keinys St. Allgemeine Wortbildung der litauischen Sprache, Šiauliai, 1999, 73. 103 aber auch mit schwach gebildeten Wörtern, wie z.B. den Suffixen -ėtras, -einis, -eitis, -ėtis, den Präfixen pro-, san-. Bei der Zusammenstellung der Mineralnamen verwendete er meist nicht allgemein bekannte, meist aus seinem Dialekt entnommene zweite Sande, wie z.B. -kuotas, -jelžis, -skiltis, -kalkis. Einen Teil der Neuerungen schuf L. Ivinskis selbständig, aber eine ganze Reihe von ihnen schuf er auch nach Entsprechungen anderer Sprachen, und auch das Motiv der Wahl nicht aller Grundwörter ist nicht klar. Die von L. Ivinski geschaffenen Mineralnamen sind praktisch nicht überlebt und werden in der heutigen Terminologie nicht verwendet, vor allem weil „Prinaturtūmenė“ nicht gedruckt wurde und die beiden Manuskripte des ersten Teils nicht weit verbreitet waren. Wenn „Prigimtūmenė“ veröffentlicht worden wäre, hätten einige von L. Ivinskis vorgeschlagene Begriffe auch eingeführt werden können, z.B.: šernis, sviestenis, baltmenis, pilkmenis, ledeinis, moliėtis, ragiinas, baltuonis, plytmolis, wie der Hornschwanz eingeführt wurde. Es ist jedoch zweifelhaft, ob einige seiner ungewöhnlichen oder ungenau motivierten Neubildungen in den Gebrauch gekommen wären, z.B.: jakSenis, taukenis, tirptenis, kirnenė, gelžmina, prorievis, gaurakuolas, piengelžis, rašmuoskiltis, veltmolis und andere. In der heutigen Terminologie werden die Minerale, für die L. Iwinski Neubezeichnungen vorgeschlagen hat, meistens mit entlehnten Begriffen bezeichnet, z.B.: Weiß Pr 23 – Leuzit ChT2; Eis Pr 35 – Kryolith ChTŽ; Pr 23 — Coisit ChTZ; Lohiénis Pr 31 — Dolomit ChTZ,; Splitter Pr 30 — Tuff ChTZ; Festfett Pr 28 — Talkum ChTZ; Schiefer Pr 38 — Hämatit ChTZ usw. Es lohnt sich also, sich an die litauischen Namen von L. Ivinskis zu erinnern. SUTRUMPINIMAI CEhTŽ —-DaukSas K., Barkauskas J., Daukšas V. irkt. Deutsches Wörterbuch der Geisteswissenschaften, 1997. DinZ —Vitkauskas V. Siaurės rytų dinininky šnektų žodynas, Vilnius, DŽ —Wörterbuch der modernen litauischen Sprache, Vilnius, 1993. LKZ —Litauisches Wörterbuch, Vilnius, 1956-1999. 1. Auflage, 1870. Deutsches Wörterbuch der Naturwissenschaften, 1985. 1976. 110 Zusammenfassung Laurynas Ivinskis (1810-1881) stellte im ersten Teil seiner Handschrift „Prigimtimene“ über 400 Begriffe aus der Geographie und Mineralogie vor. Seine mineralogischen Neologismen machen etwa 1/5 aller in diesem Teil vorgestellten Begriffe aus. Etwas mehr als die Hälfte der Neologismen von Ivinskis sind Ableitungen, andere sind Verbindungen. Der größte Teil der Gruppe der Derivate sind Derivate mit Suffixen, die Minerale benennen. Ivinskis schuf Ableitungen nicht nur mit populären Formanten der litauischen Sprache, z.B. den Suffixen -enis, -ené, -ainis, -iinas und dem Präfix pa-, sondern auch mit weniger populären Formanten wie den Suffixen -étras, -einis, -eitis, -étis und den Präfixen pro-, san-. Die Ivinskis-Verbindungen entsprechen den produktivsten Formen der Verbindung im modernen Litauischen, obwohl viele zugrunde liegende Wörter der Komponenten der Verbindungen ungewöhnlich und nicht charakteristisch für das Standardlitauische sind, z. B. kūlis, kalkis, gelzis und skiltis. Die von Ivinskis geschaffenen Namen der Mineralien haben sich praktisch nicht durchgesetzt und werden in der modernen Terminologie nicht verwendet, wahrscheinlich nicht nur, weil,,Prigimtimené- *“ nicht gedruckt wurde, sondern auch, weil einige seiner Neologismen ungewöhnlich waren und ihre Motivation nicht genau ist. Albina AUKSORIUTE Empfangen am 20.07.2001 Institut für Litauische Sprache Antakalnio g. 6, 2055 Vilnius E-Mail [email protected] 111