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Iškilusis bendrinės lietuvių kalbos ugdytojas Kazys Ulvydas

Jonas Palionis

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JONAS PALIONIS DER HERAUSRAGENDE FÖRDERER DER LITAUISCHEN STANDARDSPRACHE KAZYS ULVYDAS (zum 100. Geburtstag des Akademiemitglieds) Kazys Ulvydas (1910–1996) – vienas iš XX a. antrosios pusės kalbininkų, daug ir labai vaisingai pasidarbavęs ne tik lietuvių kalbos mokslo (gramatikos, leksikologijos bei leksikografijos), bet ir įvairiuose lietuvių bendrinės kalbos kultūros baruose. Sunkiais pokario sovietinės okupacijos metais jis (drauge su kitais) parengė praktikos reikalui labai reikalingą Lietuvių kalbos rašybos žodyną (1948), kurio pavadinimas neatspindi jo turinio, nes jame konspektiškai apžvelgti ne tik rašybos, bet ir skyrybos, kirčiavimo, linksnių vartojimo, tarmių klasifikacijos, vardyno dalykai, be to, pateiktas didokas rašybai ir kirčiavimui skirtas bendrinių žodžių sąrašas. Šis žodynas, keletą metų buvęs vienintelė daugialypė lietuvių kalbos sistemos pažinimo priemonė, nenustojo savo praktinės reikšmės ir ligi mūsų laikų. Am deutlichsten treten Umfang und Inhalt von K. Ulvydas fördernder Tätigkeit für die litauische Standardsprache in der auf seine Initiative hin 1961 ins Leben gerufenen Kalbos kultūroje zutage, einer nichtperiodischen Publikation für die breite Öffentlichkeit, deren 366 KALBOS KULTŪRA | 83 verantwortlicher Redakteur er bis 1991 war und deren Redaktionsmitglied er bis zum Ende seines Lebens blieb. Hier veröffentlichte er insgesamt 45 Artikel, in denen aktuelle theoretische und praktische Fragen der Normierung der Standardsprache behandelt werden. Bereits im einleitenden Artikel der ersten Ausgabe von Kalbos kultūros, „Aufgaben der Förderung der Sprachkultur“, hatte K. Ulvydas die grundlegenden Leitlinien dieser Publikation umrissen: die litauische Schriftsprache zu verbessern und dabei der Sprache der Zeitungen besondere Aufmerksamkeit zu widmen; fortwährend dafür Sorge zu tragen, dass die standardsprachliche Umgangssprache (mit der damaligen Bezeichnung literatūrinė šnekamoji) nicht hinter der Schriftsprache zurückbleibt; die Korrektheit neu geprägter Fachbegriffe zu gewährleisten (durch sprachwissenschaftliche Beratung) und anderes mehr. Hier kommt auch die unbestreitbare Auffassung zum Ausdruck, dass „[w]ir Sprachkultur als untrennbaren Teil des kulturellen Niveaus eines Menschen betrachten sollten“ (S. 8). In den theoretischen Artikeln späterer Ausgaben von Kalbos kultūros, von denen die meisten einleitend waren (sie können mit Recht als programmatisch bezeichnet werden), erörterte K. Ulvydas die Begriffe Sprachkultur (Nr. 9), Sprachnorm (Nr. 33), gesellschaftliches Wesen der Sprache (Nr. 27), Pressesprache (Nr. 7, 28), die Schule als wichtigsten Faktor für die Förderung der Sprachkultur, das Verhältnis der Muttersprache zur Literatur (Nr. 39) und zu Fremdsprachen (Nr. 45) sowie weitere Fragen. In Artikeln praktischer Ausrichtung schrieb er über Bedeutung und Gebrauch der Präposition pas im heutigen Litauischen (Nr. 3), stellte ein „kleines Bündel“ pharmazeutischer und medizinischer Fachbegriffe vor (Nr. 21), behandelte die Terminologie der Lebensmittelindustrie (Nr. 43) sowie die Sprache von Dissertationen (Nr. 4). Auch die Rolle einzelner Sprachwissenschaftler bei der Förderung der litauischen Standardsprache behielt er dabei im Blick. Anlässlich des achtzigsten Geburtstags schrieb er über den Akademiker Juozas Balčikonis (Nr. 8), über Jonas Kruopas, den plötzlich verstorbenen Chefredakteur des großen Lietuvių kalbos žodyno (Nr. 30, 54), über Adelė Valeckienė, die Forscherin der Syntax und Lexik (Nr. 30), sowie über Jonas Jablonskis’ Ansichten zur Sprache (Nr. 42). Obwohl K. Ulvydas die Ansichten Jonas Jablonskis’ und dessen Beitrag zur Schaffung und Normierung der litauischen Standardsprache sehr schätzte, hatte er während seines Studiums an der Vytautas-Magnus-Universität Kaunas zugleich Gelegenheit, die neuen Theorien der Prager linguistischen Schule zur Standardsprache kennenzulernen, die von J. Jablonskis’ Schülern Pranas Skardžius, Petras Jonikas und anderen verbreitet wurden. So vereinten sich in K. Ulvydas’ Konzept der Sprachkultur der Standardsprache die Tradition Jablonskis’ und innovative Auffassungen. Wie J. Jablonskis betrachtete er die Dialekte als wichtigste und grundlegende Quelle für die Förderung der Standardsprache, insbesondere einen Dialekt, der sich aufgrund historischer Umstände in der Schriftsprache durchgesetzt hatte (im Falle der litauischen Standardsprache den südwestlichen Hochlitauischen); andererseits aber auch die Standardsprache, J. PALIONIS. Išklisusis bendrinės lietuvių kalbos ugdytojas Kazys Ulvydas 367 Ähnlich wie die Prager betrachteten sie sie als „ein völlig selbstständiges und einheitliches System mit eigener phonetischer und grammatischer Struktur, eigenen Normen und Entwicklungsgesetzen, das in beiden Formen existiert: der geschriebenen und der gesprochenen“ (KK, Nr. 2, S. 5). Der bekannte Sprachwissenschaftler Pranas Kniūkšta schrieb in seinem nekrologartigen Artikel „Die Eiche der Sprachkultur ist gebrochen“ (GK 1996, Nr. 4, S. 3): „Seine [d. h. K. Ulvydas] vorgetragenen Gedanken und Schlussfolgerungen bilden ein geschlossenes System der Sprachkulturarbeit, das man Ulvydas-Schule nennen kann.“ In einem kurzen Artikel ist es unmöglich, K. Ulvydas’ vielseitige Arbeit an der Pflege der litauischen Standardsprache umfassend darzustellen. Daher muss ich mich im Folgenden auf einige Bereiche dieser Arbeit beschränken, die auch heute aktuell sind, nämlich sein Bemühen, die gesprochene Standardsprache zu verbessern, die Terminologie verschiedener Wissenschaften weiterzuentwickeln und Sprachkultur zu vermitteln. Von K. Ulvydas’ Bemühen um die gesprochene Standardsprache zeugt sein einleitender Artikel „Mehr Aufmerksamkeit für die literarische gesprochene Sprache“, veröffentlicht in Kalbos kultūroje (Nr. 2). Darin nannte er zunächst die Gründe für den Rückstand der gesprochenen Standardsprache gegenüber der geschriebenen. Dazu zählten das vergleichsweise späte Interesse an ihrem mündlichen Ausdruck, die starke Ausweitung der Anwendungsbereiche der gesprochenen Sprache in den Nachkriegsjahren sowie die unzureichende Beachtung von Aussprache und Betonung in Schulen, Vorlesungen, Vorträgen und überhaupt im öffentlichen Leben. Außerdem betrachtete er zu Recht auch die Besonderheiten der gesprochenen Sprache als einen Grund für diesen Rückstand – die Eile ihres Ausdrucks sowie strukturelle Unterschiede, die aus dieser Eile und dem freieren und schnelleren Strom der Ausdrucksmittel entstehen. K. Ulvydas rechtfertigte mit solchen Gründen jedoch keineswegs die damals ebenso wie heute sehr häufigen Aussprache- und Betonungsfehler, die im Radio, im Fernsehen und bei anderen Gelegenheiten des öffentlichen Sprachgebrauchs gemacht werden. Im Gegenteil, er betonte, dass „es keinerlei Rechtfertigung für Fälle gibt, in denen ein gebildeter Mensch sich überhaupt nicht oder nur wenig um die Kultur seiner gesprochenen Sprache kümmert“ (ebd., S. 9–10). Und man kann nur bedauern, dass auf solche Worte K. Ulvydas’, die er bereits 1962 äußerte, von unserer gebildeten Öffentlichkeit nicht ernsthafter eingegangen wurde – nicht nur während der Sowjetzeit, sondern auch nach der Wiederherstellung der Unabhängigkeit Litauens, als deutlich günstigere Bedingungen dafür entstanden, dass sich die litauische Umgangssprache weiterentwickeln konnte. Heutzutage kann man sogar aus dem Mund von Mitgliedern des Seimas, die von der Bevölkerung gewählt wurden, oft von K. Ulvydas zu Recht korrigierte falsch betonte Formen hören: in Litauen (=Lietuvoje), Union (=sąjunga), Komitee (=komitètas), Kilogramm (=kilogrãmas) und viele andere. Ich glaube, mich nicht zu irren, wenn ich sage, dass die Fehler bei der Betonung und ganz allgemein bei der Aussprache nicht weniger geworden sind, sondern dass zahlreiche weitere, neue hinzugekommen sind, über die unsere heutigen Normgeber der Standardsprache häufiger und lauter sprechen sollten. 368 KALBOS KULTŪRA | 83 K. Ulvydas’ Bemühen um die Weiterentwicklung unserer Terminologie zeigen seine in Kalbos kultūroje, Kultūros baruose und anderswo veröffentlichten Artikel. In dem erwähnten Artikel über einige pharmazeutische und medizinische Fachbegriffe erörterte er den unterschiedlichen Gebrauch von Ausdrücken wie akių lašai || lašai akims, vaikų pudra || pudra vaikams und erläuterte, warum Wortverbindungen wie išvesti iš narkozės, išvesti iš šoko būsenos und Ähnliches problematisch sind: Sie seien wörtliche Übersetzungen aus dem Russischen. Insgesamt beantwortete er in diesem Artikel 17 terminologische Fragen (Nr. 21). In einem weiteren Artikel derselben Zeitschrift, „Zu einigen Fragen der Wortbildung und des Gebrauchs von Fachbegriffen oder sonstigen Wörtern“ (Nr. 25), schrieb K. Ulvydas über die in der Lebensmittelindustrie verwendeten, sehr ähnlich klingenden, aber unterschiedlich bedeutenden Fachbegriffe skerdiena „Fleisch eines ausgenommenen Tieres“ und skerdenà „geschlachtetes Tier“. Außerdem schrieb er über iškaulinėti „die Knochen herauslösen“ (statt iškaulinėta mėsa empfahl er bekaulę mėsą) und Ähnliches. Auch sein 1982 in Kalbos kultūroje veröffentlichter Artikel „Zur Präzisierung der Terminologie der Lebensmittelindustrie“ (Nr. 43) widmet sich der Lebensmittelindustrie. Darin kritisierte K. Ulvydas als misslungene Lehnübersetzungen aus dem Russischen die Bezeichnungen für Milchsorten pilnas pienas (=nenugriebtas pienas), sausas pienas (=pieno milteliai), tolerierte jedoch aus irgendeinem Grund žalią pieną (d. h. gerade angelieferte Milch), obwohl diese treffender mit der üblichen Wortverbindung šviežias pienas bezeichnet wird. Er empfahl die Verwendung der mit der Milchindustrie verbundenen Fachbegriffe primilžis statt išmilžis, primelžimas zur Bezeichnung der gemolkenen Milchmenge. K. Ulvydas vertrat generell einen weiten Ansatz bei der Kodifizierung von Fachbegriffen ebenso wie bei der Förderung der Kultur der Standardsprache selbst. Anders als manche andere Sprachwissenschaftler betrachtete er nicht die litauische Herkunft eines Fachbegriffs als wichtigstes Bewertungskriterium, sondern achtete auf die Korrektheit seiner Bildung, seine Verbreitung im Sprachgebrauch und die größere Prägnanz seiner Bedeutung. Daher verurteilte er weder bestimmte weit verbreitete Lehnwörter, insbesondere Internationalismen, noch neue Fachbezeichnungen, die kreativ und nach den Wortbildungsregeln des Litauischen geschaffen wurden. „Neue Fachbegriffe dürfen erst eingeführt werden, nachdem man sich eingehend mit dem Wesen der durch sie bezeichneten Begriffe auseinandergesetzt hat“ (KK 1965, Nr. 9, S. 5). Ein typisches Beispiel dafür, wie K. Ulvydas sich in die durch Fachbegriffe bezeichneten Konzepte vertiefte, ist seine Erläuterung der bereits erwähnten Begriffe aus der Lebensmittelindustrie skerdiena und skerdenà: Das Wort skerdiena darf keinesfalls mit dem Wort skerdenà verwechselt werden, das aus demselben Stamm mit dem Suffix -ena gebildet ist. Fachleute benötigen zwei Fachbegriffe: skerdenà und skerdiena, denn sie unterscheiden hier streng zwischen zwei Begriffen. Das geschlachtete Tier bis zu seinem Ausnehmen und der Verarbeitung in der Fleischindustrie J. PALIONIS. Iškilusis bendrinės lietuvių kalbos ugdytojas Kazys Ulvydas 369 Fachleute bezeichnen dies mit dem Wort skerdenà; dieses Wort wird auch im Plural verwendet. So werden etwa Schlachtkörper gezählt, vgl.: dvi skẽrdenos, du šimtai skerdenų usw. Das Fleisch eines ausgenommenen und verarbeiteten Tieres, das zum Verzehr vorbereitet ist, wird mit dem Begriff skerdienos bezeichnet. Im Geschäft können wir also skerdienos kaufen, während die Beschäftigten eines Fleischkombinats unmittelbar nach dem Schlachten eines Tieres bereits einen skerdèną haben; nach dem Schlachten von zwei Tieren haben sie dvi skẽrdenas usw. Erst wenn der Schlachtkörper ausgenommen, verarbeitet und für den Verzehr zubereitet ist, wird er als skerdienos bezeichnet. Das Wort skerdenà ist gut gebildet, und die Redakteure wollen es mitunter zu Unrecht nicht anerkennen und ersetzen es grundlos durch das Wort skerdiena. Beide Wörter sind nötig, sie bezeichnen unterschiedliche Begriffe, und beide sollten verwendet werden. (KK 25, S. 34). K. Ulvydo Beitrag zur Schaffung und Kodifizierung der litauischen Terminologie lässt sich nur schwer bestimmen, da seine Tätigkeit auf diesem Gebiet sehr umfassend war. Sie zeigte sich nicht nur in speziellen Artikeln zu terminologischen Fragen, sondern besonders in der redaktionellen Arbeit an normativen Wörterbüchern der litauischen Sprache. K. Ulvydas war Mitglied der Redaktionskollegien mehrerer solcher Wörterbücher: Neben dem bereits erwähnten Lietuvių kalbos rašybos žodyno redigierte er die Ausgaben des Dabartinės lietuvių kalbos žodyno von 1954, 1972 und 1993 und war zudem verantwortlicher Redakteur der Bände III–V und XI–XVI des großen Lietuvių kalbos žodyno. Es besteht kein Zweifel, dass er sich aktiv an der Kodifizierung der Terminologie dieser Wörterbücher beteiligt hat und dass K. Ulvydo Stimme das Schicksal so manches Terminus mitbestimmte. Über die Notwendigkeit, sich stärker um die Verbreitung der Sprachkultur zu bemühen, und über die Faktoren zur Hebung der Sprachkultur schrieb K. Ulvydas in mehreren seiner Artikel. Als wichtigsten Faktor zur Hebung der Standardsprache betrachtete er mit gutem Grund die Schule: „...nur die Schule bestimmt in hohem Maße das Niveau der Sprachkultur jedes lernenden jungen Menschen“ (KK, Nr. 14, S. 3). Litauischlehrer beklagen jedoch häufig, dass ihre Arbeit durch andere Lehrkräfte beeinträchtigt wird, die sich einer schlechten Sprache bedienen und sich überhaupt nicht um Sprachkultur kümmern (ebenda, S. 5). Diese Worte treffen auch auf die heutige Schule des wiederhergestellten unabhängigen Litauens zu. Neben der Schule hob K. Ulvydas, wie auch andere Theoretiker der Standardsprache, häufig die Bedeutung der Presse, insbesondere der periodischen Presse, der Literatur, des Kinos, des Theaters, des Rundfunks, des Fernsehens und der Familie für die Förderung der litauischen Sprachkultur hervor. Nur die Rolle des Computers erwähnte er nicht, denn zu seiner Zeit hatte sich die Computerisierung noch nicht verbreitet. Heute verdrängt sie viele andere Einflussfaktoren und beeinträchtigt leider oft die Bemühungen der Schule und der Sprachpfleger, die Sprache zu verbessern. 370 KALBOS KULTŪRA | 83 Noch zu Sowjetzeiten trug die Sendereihe des litauischen Rundfunks „Taisyklingai kalbėkime ir rašykime“ zur Förderung der Sprachkultur der Standardsprache bei. Darin erläuterte K. Ulvydas der Öffentlichkeit aktuelle Fragen der Phonetik, Morphologie, Syntax und Rechtschreibung. Die Sendereihe war wegen der markanten Aussprache des Sprechers sowie der Logik und Klarheit seiner Gedankenführung sehr beliebt und überzeugend. Zum Abschluss dieses kurzen Überblicks über einige charakteristische Merkmale der Tätigkeit K. Ulvydo, eines der bedeutendsten Förderer der litauischen Standardsprache in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, möchte ich noch hinzufügen, dass auch seine Arbeiten, wie die vieler anderer litauischer Wissenschaftler der Sowjetzeit, nicht ohne den ideologischen Überbau jener Zeit auskamen: Sie schmälerten die Kultur der litauischen Standardsprache (Literatursprache) im unabhängigen Litauen der Vorkriegszeit und priesen die Bedingungen für deren Entwicklung während der Sowjetzeit. In mancher Hinsicht war dies jedoch notwendig, um überhaupt öffentlich aktuelle Probleme der litauischen Standardsprache – in seinen Worten, dieses „gewaltigen nationalen Reichtums“ – erörtern zu können. Dieser Überbau schmälert Kazio Ulvydo gewichtigen Beitrag zur Förderung unserer Standardsprache nicht. J. PALIONIS. Iškilusis bendrinės lietuvių kalbos ugdytojas Kazys Ulvydas 371