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Miežiškių tarmės vokalizmo bruožai

J. Šukys

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LIA T U VTU K AL BrO T:Y ROS IKLALS I MALIN LSS ET UV OS TSR MOK SLU AKAD EMIEJA MIEZISKIU TARMES VOKALIZMO BRUOZAI J. SUKYS Transkription Im Artikel wird die Transkription des,,Lietuviy kalbos atlaso medžiagos rinkimo programos“ verwendet. Die Abweichungen sind wie folgt: 1. Die Länge eines Lautes wird mit einem Punkt oben rechts am Buchstaben angegeben (mit einem Bindestrich über dem Buchstaben wird nur die historische Länge des Lautes angegeben). 2. In der Gruppe der Konsonanten wird nur die Weichheit des Konsonanten bezeichnet, der unmittelbar vor dem hinteren Vokal am Ende des Wortes steht, 4. Die Aspiration von Fettsäuren ist unbedeutend. Der zusätzliche Buchstabe v steht für einen hinteren Vokal, der etwas breiter ist als lk. u. ar Der Miežiškiai-Dialekt ist Teil des östlichen Hochlatiner-Punktner-Dialekts, der weder den Rotinern, noch den Dadinern, noch den Zalinern, noch den Zadininern gefällt! Sie liegt südöstlich von Panevėžys und umfasst die Städte Miesky und Raguvė mit angrenzenden Dörfern. Die Nachbarn von Miežiškiai von der Westseite sind die Ponter, und die Nachbarn von Raguvė sind die Panter. Die Randdörfer der Pontonisten, die sich neben den Pontonisten befinden, sind die folgenden: Pakriaušiniai, Tautkūnai, Pajūodžiai, Preidžiai, Kabéliai, Klepšiai, Velykiai, und die Pontonisten besitzen bereits die Dörfer Pūčekai, Bajėriškiai, Trakininkai, Būkaltiškiai. Diese Grenze muss betont werden, weil sie in unserer Sprachgeographie nicht ganz genau gezogen wurde. Zum Beispiel auf der Karte von A. Sali? Die Stadt Miežiškiai (Mieškų) wurde den Pontinern zugeordnet. Einige Ungenauigkeiten (die Zuordnung der Dörfer Pūčekai, Bajoriskiy und Kūlbagalis zu den Pontinern) sind in P, Būtėnas Artikel „Augštaitijos dialekto okuojančiosios pašnektės sienos“3 enthalten. I. Faktoren, die den Dialektvokalismus bestimmen Es gibt mehrere Bedingungen, von denen die Aussprache eines Vokals oder Diftongs des einen oder anderen beschreibenden Dialekts abhängt, § 1. Die Position des Vokals im Wort, Lk. Der Vokal oder Diftong am Ende eines Wortes entspricht meistens anderen Dialektlauten als Ik. Stammvokal des Wortes oder! Über den Vokalismus des nördlichen Teils dieses Dialekts siehe I. Jašinskaitė, Kirtis, priegaidė ir jų poveikis vokalizmui Biržų tarmėje. —Fragen der Litauischen Sprachwissenschaft, 1. Vilnius 1957. 2 Zr. Archivum Philologicum, 4, Kaunas, Litauen 1933, 8 In: Archivum. Philologicum. 3, 185, 2. Auflage, 1932, 151 zweibändig. Dies geschieht, weil neben dem allgemeinen Gesetz der Verkürzung der nicht ausgesprochenen Silben, das Wortende noch von einem spezifischen Gesetz der Verkürzung o der Enden und der — Wortstamm von einem spezifischen Gesetz der Verlängerung der kurzen ausgesprochenen Silben beeinflusst wird. Daher entsprechen die neuen Dialektvokale am Ende eines Wortes in der Regel anderen 1 K. Vokale, z.B. piévo.~pievoje, mdta~mito. Am Ende eines Wortes ist es auch wichtig, zu welcher Kategorie das Wort gehört, z.B. Substantivwurzeln--zweige, Pronomen katrė:s--katrės. $ 2. Schnitt und Zufall. Der Miežiškių Dialekt, der in die Zone der bedingten Abschrägung fällt, hat fünf Vorsilben. Feste Präpositionen (") können die Diftonge ai, aw, ei, ui und gemischte Diftonge haben, z.B.: ld'ibus~ldibas, ld"ruža--laužo, séilas~séilés, smiitke~smuiké, šalto -ošalta, lempu~I1émpa, tri.ni~trinti, kd.rmi.8~kurmis. Die Präfixe (~) können die Diphthongs ai, au, ef, ui und die gemischten Diphthongs haben, z. B.: fai‘bus~zaibas, Idi kos~Ilalikas, $vei'si~3veisti, mui*lus~muilas, kal-tus~kaltas, ken So~kemsa, pii'kius~peiiktas, bvi-bv~buiba. Darüber hinaus hat jede lange Wurzel, die die oben genannten Diphthonge enthält, einen starken Vorsatz, auch wenn sie von starker Vorsatzart ist, wenn sie von einem kurzen Endstück einen Strich enthält, z.B.: lai*bu~laiba, šdiūūkr-ošauki, spel’ kus~sveikus, poi’ kus~puikis, kal'm~kalne, vefki~verki. Trumping (*) hat die Präposition: kurze Vokale am Ende eines Wortes, z.B.: suki, Sakb~3aka, karrds-—katras, karé~katé€; Die kurzen Vokale einiger einsilbiger Wörter, z.B.: aš-—vūš, kdr-—kad, béi~bet, nėgimonėgi, tik~tik, dūmo dū; Verben im Moment, die eine plötzliche, aber schwache Handlung bezeichnen, z.B.: baksi~bakst, bdksteisi-—zucken, Fipi~zibt, šiprelsi-blitzen; Onomatopoetische Verben der III. Person der Gegenwart mit dem Suffix -ėti, z.B. faksi~Zaksia, trépsi~trépsia, der III. Person der Zukunft, z.B. ne$~ne§, bLs~bus, matls~matys; Die verkürzte Form der 3. Person des Dativs, z.B.: rast „gefunden“, nest „schwanger“, bbz „wäre“. Die mittlere (*) Präposition hat einen länglichen, gekerbten Wortstamm Ik. i, w, z. B.: ki.tus~Kitas, nit.neSe~nunesé, bernū.kus = bernūkas. Die mittlere Vorsilbe haben noch die langen Vokale und die zweistimmigen ze, uo, sowohl die altsprechlichen als auch die gaven, nachdem sie vom kurzen Ende in die lange Wurzel abgezogen wurden, z.B.: rd-e.~ritai, šė'memožėmė, kėlamokčšlė, pi ‘ksto~piksta, #6-d#i8~zodzius, kri'me.~krlimai, pienvs~ pienas, juodv~ijuoda. Die Vorsilben der langen und zweistimmigen Dialektvokale ie, uo tvirtapradé und tvirtagalé sind nicht zu hören. Die mittlere Stimmvorsilbe (*) wird von akzentuierten langen Vokalen am Wortende verwendet, die lk. Ausgesprochen werden sie fest, z.B.: žins'-0žinai, aki’ ~aky, matd~mataii, miski ~misk{. Der Unterschied zur Mittelsilbe besteht nur in der stärkeren Betonung der Akzentsilbe. Es muss gesagt werden, dass auch die Präposition des abgeschnittenen Gliedes kurziné einen Abschnittsnuance hat. ; * Der Dialekt hat auch die vollständigen Formen der dritten Person des Singulars, wobei die alte Endheit erhalten geblieben ist, z.B.: rast4'=vrastū, nest’ moneštū, buta'eubūtų, 152 Die Länge der zweistimmigen Sande im beschreibenden Dialekt hängt hauptsächlich von der Präposition ab. Nicht zu schätzen. Vokale oder Diftonge entsprechen normalerweise anderen Dialekt-Klängen als Akzente. § 3. Die Wirkung der Vorfettstoffe. Nach j und palataliniy Konsonanten, nach denen 7 gefolgt ist, werden im Miežiškių Dialekt, wie auch in anderen Dialekten und Ik., die hinteren Vokale vorgetragen, und der vorgetragene hintere Vokal # wird sogar als vorderer Vokal 1 ausgesprochen. Im beschreibenden Dialekt werden einige Vokale, die vor harten Konsonanten stehen, verbreitert. 4, w die Ausdehnung ist sehr gering, und Ik. Der Vokal e vor dem harten Konsonanten wird als Zwischenton zwischen e¢ ir a. II, Dialektisches Vokalsystem A, Wortstammvokalismus 1. Vokale § 4. Die Buchstaben a, e, i, u werden gestrichen. a, e, sind lang und kurz. Sowohl das lange als auch das kurze e vor dem harten Konsonanten ist stark ausgedehnt und wird als Zwischenlaut zwischen € und a ausgesprochen, z.B.: ge'rus->gėras, medos-vmedūs, negš-monėš. Vor einem weichen Konsonanten wird e wie Ik. ausgesprochen, nur ist es, da es lang ist, etwas angespannter und schmaler als Ik., z.B. : Akė'li.8 „Kelias“, mé du. 100 mg/ kg Körpergewicht pro Tag. Dialekte lange und kurze a in ihrer Qualität von Ik. Das lange und kurze a unterscheiden sich nicht, z.B.: bd dvs~bidas, Fade i~zadéti. ~~ § 5. Die kurzen a, e sind normalerweise nur unverzerrt, z.B.: vakaréli.i~vakar€lis, nebegeers’ ~nebegerai. Sie werden in folgenden Fällen ausgesprochen: in einigen einstimmigen Wörtern, z.B.: dšmvaš, kdr——kūad, béi~beét, négi~négi; in Verben des Moments, die eine plötzliche, aber schwache Handlung bezeichnen, z.B. bdksi~bakst, bakstelst~baksteléti, trėkši=—trėkšt, rrėkštelzi~- treksteléti, in onomatopoetischen Verben der Gegenwart III. Person, deren Kollektiv das Suffix -ėti hat, z.B. šdksr-—žūksia, trėpsi-——trėpsia, in der Zukunft III. Person, z.B. rds~ras, nėš-onėš; die verkürzte Form der dritten Person des Präsens, z. B. rdst „rūstų“, nest „,nėštų“. § 6. Die Aussprache von a, «e, wie auch von Ik., ist lang, z.B.: md'žus=vmūžas, své&.$ ~ „schwierig“. In einigen Fällen hat der Dialekt jedoch lange a, e und wo Ik. hat die kurzen Dialekte a, e, nämlich: in den Präfixen von Verben und Verbkonstruktionen (Aktivum dulyviy und Partizip), z.B.: d'rkasermvūtkasė, nsbė'kepo ~ nãokepa, pd'likrus m paliktas, né pirkivs ~ nėpirktas, pralakini ~prilekiant, bė'šnekunt=- --biėšnekant; in der Gesamtheit der Primärverben und ihren Ableitungen —in der Präteritum-- Frequenz und in den Halbteilnehmern, z.B.: rd-si~risti, nėši =onėšti, ld-gdava~Ilakdavo, ka'bdava~képdavo, pld gdamvs~ plikdamas, ve'#damvs~- vezdamas. Außerdem das lange a' anstelle von Ik. Der Dialekt des kurzen a hat noch in den charakteristischen jv.rdZien mdna~maino, td'va~1tivo sd'va~sidvo und das lange e' anstelle von Ik. Kurzes e in Adjektiven höheren Grades, z.B. didésnid~did- €snis, graé sne~grazésné. 153 § 7, Long a, e, 100 mg/ Tag - Ich. ą, ę, Die Weibchen haben keine. Diese Dialekte, wie alle Pointers, ir die alten an, en, von denen entstanden iš Ich... ą, ę, pavirto į un, in. Der Vorvokal n fällt aus und verlängert den vorhergehenden Vokal wu, z.B.: Gras-Waschbäi, r, i gn | -simogrėžti, In unbetonten Silben diese u, ¢ sind abgekürzt, z.B. kusnéli.~kasnélis, grid ud~grezidtis. Kürzlich į Dialekt in neuen Wörtern - Ich. 4, ¢ unübersetzbar, z.B.: sd'jongu-osąjunga, sprési~ sprésti, brastu~brésta. § 8. Die lange Kurzform des ar Wortanfane gsDer Dialekt übersetzt meistens į a. Vor harten Konsonanten wird der Wortanfae ng į a Regelmäßig, z.B.: asū'mvesį, d'gla~&glé. Vor weichen Konsonanten manchmal e übersetzt į a, o manchmal ir unübersetzt, z.B.: aketėrmketė, Ali.ne~Eliung, ( fest ežės, ‘~~ (j)érzit~érzyti, (j)ézas~&EZios. Dialekte e werden immer noch umgewandelt į a in der Verbindung Je, unter dem Einfluss von /, verhärteten z.B.: la*ki~18kia, ladafi'~ledail, § 9, 1, S. 100. „O, was für ein Glück! é, 0, Seine Qualität unterscheidet sich leicht von - Ich. ė, o. Der Vokal ¢' ist etwas weniger angespannt als Ich... ė, o Vokal 0" weniger labialisiert als - Ich. o. Dialekt des Wortstamms é, o Die Wörter werden nur ausgesprochen, deshalb können sie natürlich nur lang sein, z.B.: dė'derv dėdė, našliaite'li8~nadlaitdlis, std'vr-estdvia, 20°gus~zidgas. Das unverkürzte é-, nach der allgemeinen Verkürzung der unverkürzten Silben, muss désnj zu kurzen werden. o' Die langen, nicht ausgesprochenen ě', 0o* haben ihre Qualität durch Abkürzung verändert. Im deskriptiven Dialekt ir erfolgte dieser Prozess, wie bei seinen pontinischen Nachbarn, durch Verengung der Vokale. Durch die Verengung ¢, 0 wurde überschritten i :, v, Die scheinen mehr abgelenkt zu sein, ir breiter als - Ich. A, 4, z.B.: vViži'š-ovėžys, murkild~ mirkėlė „Kruste, eingetaucį ht in Borschtsch“, koji ‘te~kojyté, šmugd's--žŽmogaus. Es muss gesagt werden, dass der beschreibende Teil des Dialekts (ca. Horn) ungeschliffen - Ich. Wortstamm ė entsprice, ht, aber das muss e, sein, nicht stammt iš ė, o iš Das alte Langvokal wird ė, verkürzt, z.B.: sedė'imusėsti, mesti te~mésyté. Kad 1, v sind von den alten ne iš sutrumpéjusiy entstanden &, 4, o iš é, o, Zeugnis dafür, dass die alten &, 4 des Dialekts ihre Qualität nicht verändern, wenn sie verkürzt werden, z.B.: md'ta< *matG~mato, md'te<<*maté~maté. Daraus lässt sich schließen, dass die Verkürzung der langen Vokale der nicht ausgesprochenen Silben des Miežiškiai-Dialekt-Wortstamms später begann, bereits in den alten po ė, d Umwandlung į ė, o § 10. Die orientalische Verhärtung der Verbindung /ė ist auch eine Frage des Vokalismus, da der verhärtete Vokal den vorderen / mittleren ė Vokal iš verdrängt hat und dem į mittleren ir Vokal e' einen neuen Klang — gegeben hat, den die Literatursprache nicht hat, z.B.: le'k~I1&k, tle-i~tyléti. Das ungestrichelte £* wird reduziert: durch quantitative Reduktion wird es zum Kurzen verkürzt, durch o qualitative Reduktion ändert es seine Qualität. In der nicht ausgesprochenen Position nach dem velarisierten Infinitiv / hört man einen unklaren kurzen Vokal, der zwischen v und & liegt, z.B.: pluke ~plékai, loki. Wir werden uns sehen. Momentverb-AktionWodZies unbetont = wird stark verengt gehört, z.B.: kd'ukitelei~kauksteléti, triktelei~trukteléti, 154 § 11, Die Dialektkürzel:;, u sind ähnlich wie Ik. 7, u, nur im Dialekt ist 7 etwas weniger angespannt und u fast unlabialisiert. Vor dem harten Konsonanten i ist u leicht erweitert- *. § 12, Kurze 7, « sind normalerweise nur ungeschrieben und entsprechen Ik. 2. Auflage, 1999, S. 100–101. Da die ungeschriebenen langen Vokale des Dialekts verkürzt werden, entspricht das Dialekt 7, » auch lk. Nicht ausgesprochene in, y, 4, il, z.B.: gri¥d ~grizaii, lindji~lynéja, skustfi'~skustil, grude'~ Korn. Wie aus § 7, Dialekt 7, w noch entsprechen kann 1k. Nicht gekippt q, €> pVz. : grizdud~greZidtis, kusné'li.$~- kasnélis. Darüber hinaus können die Dialekte:, v noch aus den verkürzten ė, o stammen (siehe § 9). § 13. Nach j und palataliniy Konsonanten, denen j gefolgt ist, ist das Miežiškiai Dialekt w (das betrifft auch vw, das den nicht ausgesprochenen langen y, 4, ū, 0 entspricht) sehr stark kontrahiert, z.B.: ušklvod:-mvužkliuvaū, Žurė'k--schauen, Bbluovi.mus~bliovimas, und in der Gegenwart meist vollständig in den Vorderreihenvokal übergegangen:, z.B.: uškhod: ~ zakliuvaii, swrek ~ schauen, blivi.mos ~ bliovimas. Der Grund für diesen interessanten Prozess, der heute stattfindet, könnte darin liegen, dass das fast unlabialisierte, nicht ausgesprochene x in seiner Artikulation dem ungespannten 7 des Dialekts ähnelt. § 14. Ich gehe. 7, « im Dialekt verlängert. Die Ohren der länglichen 7, u unterscheiden sich nicht von den 7, u langen. Aus dem Hören kann man zum Beispiel nicht feststellen, ob die Dialekt-Sprache Ik antwortet. Trocken oder Ik. verdorrt, weil auch zwischen oi.sus~visas und oi rus~vyras, gd. Es scheint keinen Unterschied zwischen fa~isduZo und iFdirme~isdiimé zu geben. Solange die Länge dieser Vokale nicht gemessen wurde, werden sie als verlängerte 7, « traditionell als halbverlängert bezeichnet, z.B.: di.ri. S~durys, kli.va~Kklitvo. § 15. 7, # wird in folgenden Fällen nicht verlängert: in einigen einsilbigen Wörtern, z.B.: tk~tik, di~du; in den Verbformen des Moments, die eine plötzliche, aber schwache Handlung bezeichnen, z.B.: #pi~Zibt, —žiprelsi-ožibtelėti, iroki~trukt, triktelei~- trukteléti; in onomatopoetischen Verben der Gegenwartsform, deren Konjunktiv das Suffix -ėti hat, z.B.: grikfi~ grikšia, ruksi~tuksia; 3. Person der Zukunft, z.B. lis~lis, matis~matys, bus~bus, $Us~sills; die verkürzte Form der dritten Person des Präsens, z.B.: dript „driptų“, pikt „zürnte“, sukt „drehte“, bbz „wäre“. § 16, Die langen i* in »* Dialekten werden nur ir ausgesprochen. 1 K. Dialekt į, & Ys 4 Q Ū pVz. : Iisi~list, gri'šimogrėžt, ri tus~rytas, shit'si~skist, kt'si~ kist, di'me.~dlimai, Die langen Dialektvokale +, uw scheinen, wie alle langen Dialektvokale, etwas kürzer zu sein als - Ich. y, fl. $ 17. Wenn man sich alle Vokale des Wortstamms ansieht, sieht man, dass das allgemeine Gesetz der Menge der Vokale des Wortstamms im deskriptiven Dialekt folgendes ist: die unbetonten Vokale sind immer kurz, die betonten Vokale sind mit wenigen Ausnahmen lang. o be — Į Auf die Frage, warum die akzentuierten kurzen Vokale im Dialekt o verlängert wurden, die unakzentuierten langen verkürzt, ist es L. schwer zu antworten, Schtscherba, der eine ähnliche Gesetzmäßigkeit des Vokalismus der russischen Sprache erklärt, schreibt, dass „zu einer Zeit aufgrund unbekannter 5 Diese Verbreitung ist nicht grafisch dargestellt, Zr. 6 JI. B. Illep Ga, Pycckie Riachblē Bb KaueCTBEHHOMB H KOJHYECTBEHHOMD OTHOIIIE= ain, 151, C. INerepGyprs, 1912, 155 Aus verschiedenen Gründen wurde im Russischen die größte Stimmkraft dem Vokal der akzentuierten Silbe zugewiesen, der zu verlängern begann, die o Vokale der nicht akzentuierten Silben dagegen begannen sich quantitativ ir und sogar qualitativ zu reduzieren. Tatsächlich hat die Reduzierung der nicht ausgesprochenen Vokale auch die Qualität einiger Vokale im Miežiškių Dialekt verändert. Z.B. nicht gezähnte Langwörter ė, o Sie verkürzten sich zu anderen Vokalen. Die Qualität der Stammvokale eines beschreibenden Dialekts hängt auch von den Konsonanten ab, die den Vokal umgeben. Die Aussprache der hinteren Vokale hängt davon ab, nach welchem Konsonanten sie stehen. Nach einem j oder einem palatalen Konsonanten, dem ein j gefolgt ist, sind die hinteren Vokale kontrahiert. Die Vorstimme der w unverzerrten Stimme gab eine völlig neue Qualität der Stimme. z. Die Aussprache einiger Vokale hängt auch davon ab, vor welchem Konsonanten sie stehen. Vor dem harten Konsonanten 7, w breiten sich die kurzen o Vokale e leicht aus, die Vokalweiterung ist so ausgeprägt, dass sie als Zwischenlaut zwischen e und a ausgesprochen wird. 2. Wenn es um die Diphthonge geht, muss man von den zusammenfallenden Diphthongen ze, uo abstrahieren, die sich sowohl in ihrer Artikulation als auch in ihren Entsprechungen von den übrigen Diphthongen unterscheiden. | § 18. Die Anzahl der zweistimmigen ai, au, ei, ui und sandy hängt von der Zufälligkeit ab. Der Stimmdruck der Festsprechvokale konzentriert sich auf den ersten Satz, so dass der erste Satz lang ist, z.B. kd'ili.§~Ldilis, sa'rula-osaulė, kė:iktiš-—kčiktis, smuitke’~smuiké. Im Gegensatz dazu konzentriert sich der Stimmdruck der zweiteiligen Präposition auf den zweiten Satz, so dass es einen langen zweiten Satz gibt, z.B.: krai‘tid~ kraitis, ldil'kus~lailikas, rei ki~reikia, mvilus~muilas. Bei unbetonten Diphthongs sind beide Satzzeichen kurz, z. B. daikrtėli.$-odaiktėlis, Sdukd ~saukiali, meiliū.mus=o meilūmas, puiki-be~puikybé. § 19. Die zweistimmigen Wortstammvokale ai, au, ei, wi, die fest ausgesprochen werden, sind auch qualitativ etwas anders als in der Literatursprache. Da sich der Stimmdruck auf den zweiten Ton konzentriert, wird der erste Ton reduziert und ähnelt etwas dem zweiten. Das breite a des diftongischen ai vor dem schmalen u wird enger und erhält die o-Nuance, z. B. pdit'kšti. S-opaūkštis, ddū'k-odaūg. Das zweistimmige ei e vor dem schmalen i ist ebenfalls etwas schmaler, z. B. peiki~peikti, mėi'"ši=-meišia „mischt sich“. Das breite a gegenüber dem schmalen des zweistimmigen ai: ist ein Kehl-Blähvokal, z.B. bal'sus~baisls, vai'kus--vaikas. Der zweistimmige ui schmaler « erweitert sich etwas, z. B. kui'nus--kuinas, pui' kus~puikus. Diese Assimilation des ersten Sandes ist auch in unbetonten Silben zu spüren, z.B.: maiši' žmumaišyti, Iduks: laukai, "reikė“ smreil Ės, puikumeéliS~- puikun lis, pd-baige ~ pabaigė, ard'smdukervatūsmauké, pri.reike~prireikeé. : § 20. Der zweistimmige ei iSchwenkt zu ai am Wortanfang, z.B. ai'nv~aina, al'k~ eik, ailhi~eilia, und nach dem verhärteten I, z.B. ldisk~I1éisk, pld‘iskanas~ pléiskanos. 7 Das zweistimmige wi, besonders stark, ist nicht typisch für den beschreibenden Dialekt, 156 § 21. Die Zweisprachigen ie, uo schließen sich in ihrer Artikulation und ihren Entsprechungen an die Einstimmigen an. Diese Vokalverbindungen werden als unauffällig übergehende Vokalfolge von schmal über mittel bis breit ausgesprochen: ie wird vor dem weichen Konsonanten als eine Art Trivokal iée ausgesprochen, vor dem harten — wie der Trivokal iée, uo wird als Trivokal uoas ausgesprochen. § 22. Die Zweistimmigen ie, uo werden nur ausgesprochen, z.B.: pjenvs~milas, dienv~ diena, duoduv~diioda, juokvs~judkas. Die nicht ausgesprochenen werden nach dem Gesetz der Vokalverkürzung der nicht ausgesprochenen Silben verkürzt, d.h. sie werden konsonant und ändern ihre Qualität: das konsonante ie wird zum kurzen e (vor dem harten Konsonanten —ce), z.B.: pené-li.8~pienélis, ket. Das einstimmige uo nach dem harten Konsonanten wird zum kurzen Vokal der hinteren Reihe v, z.B. pudė'li.$m——-pūdėčlis, dubétus~dubétas, Oo nach dem weichen Konsonanten zum kurzen Vokal der vorderen Reihe 7, z.B. pajidd'vi. Ich habe mich umgedreht. Das heißt, das ungesprochene Ik. Die uo-Entsprechungen sind die gleichen wie für das nicht ausgesprochene Ik. Oh, oh, oh, oh, oh. Die ie-Entsprechungen unterscheiden sich® vom nicht ausgesprochenen Ik. (siehe $ 9). § 23. Gemischte Diphthongs. Die Anzahl der Mischvokale hängt ebenso wie die der Zweivokale ai, au, ei, ui von der Präposition ab. Der Stimmdruck des Festpradés ist auf den ersten Satz konzentriert, so dass der erste Satz lang ist, z. : Rkd'lnvs~Berg, supi.ntvs~ gefaltet, kė.li=erhoben, du.ri~durchbohrt. Im Gegensatz dazu liegt der Vokaldruck des Tvirtagalés auf dem zweiten Satz, so dass die zweiten Sonarkonsonanten /, m, m, r angespannt und lang sind, und das r ist mehrstimmig, z.B.: kai tus~Kkartus, prū'ktus-—pefiktas, rumi'tam—ramto, kui &.5~ kužčias. Bei unverzerrten gemischten Doppelsätzen sind beide Sätze kurz, z.B.: kalmūotus~kalntotas, delné li.8~delnélis, $1lid-mus~3§iltumas, pulkioi~ pulkioti. § 24. Tvirtagaliy in gemischten Diphthongsy der Stimmdruck konzentriert sich auf den zweiten Satz, so dass der erste Satz reduziert wird und dem zweiten etwas ähnelt. Wenn der erste Sand aus 1, w besteht, werden sie vor allem vor dem harten Konsonanten breiter, z.B.: vil kvs~vilkas, pul-kus~pulkas, krū'či-okefičia, dvl-ki~dulkia, und e, wenn es vor dem weichen Konsonanten steht, neigt dazu, sich zu verengen, z.B.: ver ki~veikia, keiti~kertl. Steht ein gemischter Diftong vor einem harten Konsonanten, bleibt das e wie bei nicht-gemischten Diftongen ausgedehnt, z.B. teiku~tefika, vel'ku—velka. Der Vokal a des ersten Sandes ist leicht kehl, z.B. maf tt-omarti, kal rvs~Kkaltas. § 25. Die deskriptiven Dialekte, wie bei anderen Punktierern, am, an, em, en wurden zu um, un, im, in, z. B. su.mti. S~sdmtis, rum'sti. Smoramstis, Rumpėli.šmo Ecke; spri.ndvus~sprandas, rufikomeranka, lonki:P-gewandert; vi.mi~vémti, tim'pi ~tempti, kimpi.ne~kempiné; Ich bin ein Mensch, ein Mensch, ein Mensch, ein Mensch. - Ich habe gelitten. Die Karten § 26. Es gibt jedoch Fälle, in denen am, an, em, en nicht übersetzt werden können, nämlich: 8 Nachbardialekte — pontininky am Rande (Piniava, PaZagieniai) und unverkürztes Ik. a) in Wörtern, die nach der Epoche der Umwandlung von am, an, em, en in um, un, im, in in den Dialekt gekommen sind, z.B. le'mpu~I1émpa, li'nkvs~I1énkas, Fi nrus~zéntas; 157 in Formen, wo am, an, em, sind von sekundärer Herkunft, b) en t. y. Entstanden in jüngerer Zeit durch Abfall des Endvokals: in der Substantiv-Endung des Singulars, z.B. gerd'm<geramui, vnird'm<antramui, td'm<tamui; Stammsubstantive in der Endung des Plurals, der von der alten Zweierform oabstammt, z.B. namd'm<*namamu, vi ram <*viramu; in der Endform des namentlichen Singulars, z.B.: senaii<senamé, pirmam <primamé, katram' katramé; Galinéje® eines durchgehenden Einheimischen, z. B. miškzū* < <miskand, miestan<miéstana; Stammverben in a ir ia der Präsens-Plural-Person, z.B. di.rbam< wir arbeiten, sėdžam< wir sitzen; In Verben I der Gegenwart, deren Hauptformen eine Wurzel haben c) im || em, in||en Änderung, z.B.: kemSu~kemsa, lei dv~leiida, refi-ku~refika; In der Gegenwartsform in Zwischenverben, z.B. rai'dv~raiida, d) kaii-ku~pakaiika, geii'du~geiida, tefi-kv~tefika. Manchmal wird auch paršlom'po,,périlampa‘, pakvi'kuv~pakaiika gesagt, aber selten. § 27. Eine interessante Tatsache, dass lk. en nach dem verhärteten /antwortenden Dialekt un’, z. B.: lirtu~lentd, lumtela~lentdlé, Ilvigous~Ilefigvas lungodii ~Ilengviail Offensichtlich wurde en nach I zu an, Oo an wurde zu un, also lvfi'govs<llaiigvas< lefigvas. Daraus lässt sich schließen, dass die gemischten Diftonge am, an, em, en des deskriptiven Dialekts später zu um, un, im, in geworden sind, als die Verbindungen le, lé, verhärtet wurden: § 28. Nach der Überprüfung der Stimmen und Toten!? Diftonge, können die folgenden Schlussfolgerungen gezogen werden: 1. Die Anzahl und Qualität der Diphthonge (außer den zufälligen ie, wo) und der gemischten Diphthonge wird durch die Vorsilbe bestimmt: die feststehenden Diphthonge der Vorsilbe haben eine verlängerte erste und die feststehenden die zweite Sande. Der verlängerte zweite Sand der Vorderfußspitze schwächt den ersten Sand ab und assimiliert ihn teilweise. 2. Der beschreibende Dialekt ist durch Punktuierung gekennzeichnet. Nach der historischen Einfügung der Diphthongs am, an, em, en in wm, un, im, in blieben am, an, em, en in den in den Dialekt gekommenen Wörtern und in den mit diesen Diphthongs neu entstandenen Formen meist unverändert, 3. Die Zweisprachigen ie, uo schließen sich in ihrer Artikulation, Adjektivierung und Entsprechungen an die Einstimmigen an. B, Vokalismus am Wortende 1, Stimmen § 29, Endvokale ė', o', die auf Ik antworten. Die Flügeldecken sind meist nicht behaart. Sowohl ausgesprochen als auch unausgesprochen Ik. ė, und die Dialekt-Kurzformen z.B.: vvverėmvvoverė, bd're~biré, lunkds~lankds, bldii'zdas~ 9 Über Raguv wird bereits miskvi'~ miškai, miestun~~miéstan gesprochen, 10 Eine Ausnahme bildet das Wort hf*ki~vlefikti, 11 Neu entstandene e, a, Dialekt-Divokalen und -Trivokalen werden in diesem Artikel nicht behandelt, da sie für viele Dialekte charakteristisch sind und kein neues interessanteres Material liefern, der Stamm des Dialekt-Wortes wurde 158 Beine. Wahrscheinlich in der Zeit, als die alten ė, 4 i é, 0, Ende des Dialektwortes & 4 Es wurde verkürzt und konnte daher ar nicht mehr zu ě, 0 werden, z.B.: déde <*déde, bré-la<*bralia. Diese Aussage wird auch durch die Tatsache unterstützt, dass Lk. Das Wortende / entspricht nicht dem Dialekt-Ze (siehe § 10), sondern dem Dialekt-/a, das nur von Ze abstammen kann (siehe § 8), z.B. sd‘ula~sauié, varla~varle. § 30, Neu entstandene ė, 0 am Wortende behalten ihre Qualität: sie werden auch lang ausgesprochen, z.B.: pakapé-~pakapéje, lumkd~lankoje, tŠ'-vtėjas. : na #é'mé.~Z€méje, picvo.~pievoje, ši.to.mošitoja. Balsius ė, 0 Am Ende des Wortes steht noch die abgeleitete Form des Verbs, z.B.: birė'žmubyrėti, ir iš birėsrobyrės, Birėkrobyrėk, Zindi~%inéti, žind's=vžinos, žind. Ich weiß es nicht. § 31. Das Ende des Dialektwortes a, e ist meist durch Abkürzung von se~ zu 4, č entstanden (siehe $ 29). Ich. a, e entsprechen normalerweise dem Dialekt v,:, der weiter entfernt und breiter ist als Ik. w, 7, zusätzlich, besonders nicht geschrieben, reduziert. In einigen Fällen kann diese Übereinstimmung historisch erklärt werden (durch das Gesetz der Punktuierung), nämlich: o-kamieniy der weiblichen Substantive im Singular auf der Substantiv-Ende, z.B. : Saky<<*iakun<*Sakdn~ Saka, li-po<*lipun<*lipdn~ lūpa, karž<*katin<*katėnrokatė, kd'ror<*karvin<*karvėn--kuve; Plural von weiblichen o-stameniy Substantiven auf dem Endteil, z.B.: šakos < *šakuns < *šakdns ~ šakūs, Itū'pus < *lūpuns < *lipdns~ lūpas; Singular und Plural im Lokalis, z.B. miski<*miskin <*miskén~miske, aruodi <*aruodin <*aruodén~ariode, pičvosi <*pievosin<*pievosėn-—pievose. $ 32. Historisch ist es unmöglich, das v anstelle von Ik in der Silbenende des männlichen (a Stamm) und weiblichen (o Stamm) Singulars des Dialekts zu erklären. a, z. B. dd'rbus-edarbas, md Fvs~mazas, Sakv~3aka, bébu~bbba. Möglicherweise, besonders im weiblichen Geschlecht, konnte die Nomenende v anstelle von a durch Analogie nach dem Singular-Konjunktiv "und dem Plural entstanden sein: die Vokale des Endlings, aber wahrscheinlich wurde die Enden a, besonders die unausgesprochenen, durch die Reduktion kaum hörbar, undeutlich ausgesprochen, und ähnelte daher dem reduzierten v. Ausnahme bilden nur männliche Pronomen, die das ausgesprochene Ende des Wortes behalten, z.B.: kas~Kkas, tdsmotės, ands~anas, katrds~Kkatras, visakds~visakas. tį a § 33. Das lange a, e am Ende des Wortes fehlt. Eine Ausnahme bilden die gehaltenen Längen. Aussprache der alten Pronomenendenz, z.B. katrd'=0katrė, ana ~ano, tokas tokid. Ich. 4, ¢ nach dem Gesetz der Punktuierung antwortet ų, į; ausgesprochenes langes w, aus» z. B.: and'evanš, mani'~mang; ungeschliffen— halblängs w., i., pvZ. : Stadt.~ Stadt, Ad'ti,=Stadt, bi.vi.S~Büros. § 34. Lk, das Wortende in der e Verbindule ng entspricv. ht dem Dialekt Diese Übereinstimmung: ist das Ergebnis der I-Verhärtung und Punktuierung. Verhärtetes Wortende /nach sich selbst. Der stehende Diftong *én wurde in an umgewandelt, an in un, und aus un blieb nach dem Fall von n v, z.B.: *pelėn > *pelan > *pelun > peld ~ malė, *galén > *galan > *galun > gal ~ galė, *šilėn > *šilan > *šilun > šily ~ šilė, Dies bestätigt noch einmal, dass der Miežiškių Dialekt vor an>un /verhärtete (siehe § 27). 159