Daiktavardžių (i)u linksniavimo nykimas
Full text
LTETUVIU “K Albrecht. K LAU S I M A I, II L' TET UVOS TSR WISSENSCHAFTEN AKADEMIE Substantiv (I.E. LINKSNIEVUNG VERSCHWINDEN J. KAZLAUSKAS # Stamm Verschwindir jo en u Auswirkungen auf den Stamm Separate Art der Verzweigung #-stamm Substantive bilden in alten indischen, griechischen slawischen Sprachen. ir In den baltischen Sprachen # haben wir Überreste der Verspieltheit. Das einzige Wort, das überlebt hat #-stamm einiger Verbformen, ist ein ehemaliger Einstammfisch, dessen gegenwärtiger Singular Nomen unter dem Einfluss anderer Verbformen entstanden ist *Tod, siehe Gr. Du bist ein Idiot. In alten litauischen Sprachdenkmälern wird ir jetzt in Dialekten die Form #-kamiené des Singulars verwendet Zuvés® (Hrsg.): Pfl. ir Sie. sl. Schwiegermutter (Ward. Die — Schwiegermutter, plg. In: Schwäbische Landeszeitung, Heft. Socken (gr. 1964) 2000: Die Fische (Original: The Fishes, dt. bio-Erde); — Plural des Nenners — (Svėdasai, Leipalingis ir kt.), plg. sen. sl. swekrovi, entstanden anstelle von *svekrove, gr. tyVd05ę, alt. indische bhuvah; Plural des Vornamens —fiš (auch in der Literatursprache- ), vgl. al. sl. Schwiegervater, gr. 6wYv, sen. Das indische bhuvam. Heute werden in vielen Dialekten bereits i-stammige Formen von fiši, žūvys, sogar žuviūį verwendet. i hat auch die fast ausgestorbene bruvis,-iés* Augenbraue — (SzD 18, Tverečius), entstanden als Fisch ir anstelle von *brūs, kilm. *bruves, vgl. alt-indisches bhrūhk —Anzug, gr. īkpos, alt-griech. brovo von *bry (vgl. altslawisch krovo — Blut und altpolnisch kry, polabisch kroi< kry, kaschubisch kry). Es gibt keine eindeutigen mehrsilbigen Wörter und Formen des #-Stamms in baltischen Sprachen. # den Stamm könnte der Plural pelės gehabt haben, der in M. Daukšos,,Postilėje““ weiblichen Geschlechts ist: tomis pelumis8?,,, vgl. lat. mot. g. dgs. Warden. peles, und die Dialekte peles, entstanden, vermutlich, nach dgs. Alif Lam Mim. *peluvuon (vgl. 1 Für die formale Beziehung zwischen lit. fivis und Gr. 23 siehe F. Specht, Die Flexion der n-Stimme im Baltisch-Slavischen und Verwandtes, KZ 59, 221, 228, 288. Hier und anderswo zeigen arabische Ziffern die Seite der zitierten Quelle an. Alle Abkürzungen werden am Ende des Artikels erläutert. 2 Plg. vns, kilm. Fische DP 2285, Fische DP 523,, zuwes PS II 248,, ir kt Hier und anderswo Die unteren arabischen Ziffern zeigen die Zeile der zitierten Quelle an. * Plg. dgs. Alif Lam Mim. Fisch DP 299, 379,,, 521; Zuwte DP 1233, Vorwärts PS I 88, 31055, 55, Suwu Br P I 234,,, 306,, II 272,. Graphem der alten Denkmäler der Sprache 3, (mit diakritische Zeichen)überall übertragen durch ž, Buchstaben Graphem 3 — Zir f — s. * Plg. Noch brivai < bruvai MLLG 4, 168 (Zietela), Jungfrau su von schwarzem Brivelém (Latakia). 2. Fragen der Rhetorik in II. 17
Sie. sl. der Schwiegermutter, gr. ¢gpiwy u. ir a.), der mit su 4 Stammvorläufer von Substantiven. Die d-Stammformen haben den Pluralnutzer der Konjugation, ir den Substantivsubstantiv sen. sl. in der Sprache, z.B. svekrovamte, svekrovami, svekrtvacho, entstanden durch dgs. Alif Lam Mim. Schwerkraft Auf diese Weise konnten die ir lettischen Dialekte entstehen. Warden. Mühlen, pgl. Sie. sl. žrony— Girne, Goten -gairnus®. In der Form könnte ū-stammi sein lat. ir dgs. Diener, — Dienerin, Dienstmädchen, Dienstmädchen*, plg. Sie. Indischer Zweizahl-Numen-Ablativum vadhūbhyam — (vgl. Warden. vadhith — Frau), aber sie können Neubildungen sein, die den Stamm bilden i (den Schafen) nach dem Vorbild." ū Die Konjugation von Stammsubstantiven ist in baltischen Sprachen verschwunden. Dies führte zu einer phonetischen Überschneidung einiger su # lustigen Formen im Stamm. Früher konnten die Singular-Plural-Endungen x ir # der Stammwörtir er phonetisch übereinstimmen, vgl. # Stück pro Stamm Gal. Sie. Indian vadhūm, gr. 100 mg 2-mal täglich 1-2 Wochen lang. sl. Liuby (im Sprichwort lieby déiati, prėliuby déiati®), dgs. Gal. In: Deutsch-Indische Gesellschaft, Bd. Die entsprechenden litauischen Formen sollten sein: vns. Gal. *pelūn, dgs. Gal. *Pelids. Mit der Verkürzung der langen Vokale in volkssilbischen Verbindungen auf die akuten su » ir Wortenden entwickelten sich die gesprochenen Silbenformen zu identischen Formen mit dem u-Rand, z.B. vns. Gal. * Sohn, dgs. Gal. *Sinus > Sinus. Mit der Übereinstimmung der häufig verwendetir en Singular-Plural-Verbalformen begann die Vermischung dieser Stämme. Der Plural im Nenner wurde verallgemeinert #-Stollen Form Mäuse < *Pollen, plg. Sie. sl. * Schwester, Schwester. Indische svasruvah, gr. iydgs¢ usw., ir weil es besser dem ji gesamten Konjugationssystem der Substantive entsprach, z.B. dgs. Warden. rankds, Land, Schafe ir dgs. Gal. Hände, Boden, Schafe. Die alte u-förmige Form wurde verdrängt. Heute wird es ji noch in einigen litauischen Gesprächen verwendet. In der Umgebung ir į von Debeikiai westlich von Die Verwendung von DGS ist erlaubt. Warden. Regen, "Sohn, Mittagessen, schön, ir klein usw.? Extremität -aus ausgewaciš hsenen Weißen -*Vögel, plg. sen.sl. synove, o: -*aves erschien anstelle von ide. -*eves, plg. Gr. Mye, gotische Sunjus, sen. Eingang. s@navah, wahrscheinlich dgs. Alif Lam Mim. *bei Exposition gegenüber Sunavuon (Bd. Sie. sl. synov®). Mit der Entstehung des zweisilbigen Plurals sūnūs wurde der Pluralstamm ir transformiert. An der Stelle *sūnavuon wurde nach dem Beispiel anderer vo Stämme gebildet *sūnuon analog *vyruon, *rankuon, ir *akmenuon usw. bei dgs. Warden. Männer, Rankds, Steine usw. Der Plural-Ursprung konnte kaum -*vomn in der baltischen Grundlage haben, wie J. Endzelynas vermutet, weil dgs. Warden. -aus <*aves konnte nur in dgs auftreten. Alif Lam Mim. - * unter dem Einfluss von Avon. 5 Siehe auch J. Endzelins, * Latviešu valodas gramatika (im Folgenden —Gramatika), 449, Riga, 6 So denken auch viele Indoeuropäer, vgl. J. Schmidt, Die Pluralbildungen der indogermanischen Neutra... 67, Weimar, 1889; F. Specht, Zur 1951. litauischen Nominalflexion, IF 42, 295 ir kt Siehe 7. J. Endzelins, Grammatik, 448. 8 Plg, Ceanmes, A. CrapocaBsticknfli siabik, 2, 111, Mockea, 1951; H. Ban-Beiik, Heropua crapocJaBaHckKoro sssika (im Folgenden Hcropus.- ..), 258, Mocksa, 1957. ® Pig, auch MLLG 4, 426; K. Būga, Sprache und Sprache, 16, Kaunas, 1909; A. Baranowski—F. Specht, Litauische Mundarten, 2, 106, Leipzig, 1922; F. Specht, Zur litauischen Nominalfl:xion, IF 42, 293. 10 Zr. J. Endzelins, Grammatik, 448. 18
Andere Witze wurden durch das « Stammbeispiel zusammengefasst (ca. 100 Stück) Rind. Siehe Abschnitt 4.4. (siehe Abschnitt 4.4). #i-kamienés-Formen wurden durch u-kamieniy verdrängt, die eine Parallele zur Verweisung bildeten, indem sie mit ihrem kurzen Stammende den i entsprechenden Stammverweisung korrespondierten, vgl.: vns. # i Warden. Sohn des — Feuers, Ursprung. Sohn - *einmal, vielleicht. *Sünun — *ognin, in. Söhne — des Feuers, loc. * Sohn — *ugnie, dgs vard. Söhne — des Feuers, naud. Söhne — des Feuers, in. Sons of — fire, Sohn des Feuers. — (i) uw ir (i) o Stammsubstantive Konvergenz u Konjugation Typ in indoeuropäischen Sprachen war nicht reichlich vorhanden, so to dass es von stärkeren Konjugation Typen 0, 4, 7 betroffen war. In der griechischen Sprache ko x Stammsubstantive, die den Stamm į o durchlaufen haben, z.B. Klassische griechische Epoche vig anstelle von vis. In der lateinischen u Sprache ist der Witz stark vom Witz!® o ir i beeinflusst. In den keltischen Sprachen war er auch vom Witz!? beeinflusst. In den germanischen : Sprachen begann die Art der u Konjugation zu Beginn der historischen Periode der germanischen Sprachen zu zerfallen, o, 7 ir d Wir stehen auf. Der Untergang der slawischen Sprache begann schon in der slawischen Ursprache®. u Der Verlust der Konjugation von Stammsubstantiven ist aus phonetischen Gründen bedingt. In den slawischen Sprachen z.B. kam es sehr früh zu einer Übereinstimmung der uund o-Formen der Singularsubstantive und Singularverben: ide. -us (vgl. altindisch -uf, griechisch -ug, litauisch -us, lateinisch -us) und -um (vgl. altindisch -um, griechisch, -vy, lateinisch, -um, litauisch -ų) wurden in den slawischen Sprachen zu -3. Das gleiche Glied dä! Phonetische Veränderungen sind auch im Nomen und in der Endung des Singulars des slawischen Stammes o aufgetreten! ", Dies verursachte die Nivellierung der Stammsubstantive, ihren Übergang | stärkere 0 Konjugation. In den ältesten slawischen Sprachdenkmälern werden die u-Stämme oft nach den o-Stämmen verändert, vgl. vns. Alif Lam Mim. syna, naud. Mein Sohn, du weißt. versé —oben usw., in den slawischen Sprachen finden wir nur Spuren von Substantiven des Stammes ies im Singular Sauksmininke, z.B. mgžiu, koniu usw.18, und vielleicht auch im Singular nuudinke, z.B. mąževi. In den baltischen Sprachen, wie auch in den slawischen und teilweise auch in den germanischen und lateinischen Sprachen, verschwinden die Stammsubstantive «, indem sie in den Stamm o übergehen. Preußische Sprachen 11 Über Stück. In: dgs. Gal. usw. siehe unten. 12 Zr. II. 1953, S. 13. Il auTpen, Heropuueckas MopėiojJoorns rpueckoro si3bika, 78, Mockea, 1953, S. 13. A, Ernout, Historische Formenlehre des Lateinischen, 78, Heidelberg, 1920. 14. Siehe auch I. Jibionc u X. [legepcen, Kparkas cpaBuHTe/IbHAas rpaMMATHKA KėelibICKHX #3blKoB, 214, MockrBa, 1954. aus Siehe, D, II p ok ow, CpaBuureibHasi rpaMMaTHKA TeDpMAHCKHX S13bIKOB, 214, Mockea, 1954, 16 Plg. A. Meiie, O0wecnapsnckuit s35K, 330, MockBa, 1951. A. IlaxmMaroB, Heropuueckas MopdoJiorusi pycckoro s3bika, 20, MockBa, 1957; H. Bau-Beiik, HeropHua..., 241. 17 Plg, A. Meiie, OGuecnaBsuckuii s3biK, 330, Mocka, 1951; A. IllaxmMaToB, Heropuueckas MopdboJiorua pycckoro s3bika, 20, Mocka, 1957; H. Ba u-Beiik, Heropua..., 18 Siehe auch K. Brugmann, Grundriss 241. der vergleichenden Grammatik der indogermanischen Sprachen (im Folgenden: Grundriss...) 2, 1, 224; W. Vondrak, Vergleichende slawische Grammatik, 2, 5, Göttingen, 1908; A. Meiie, ObmecnaBauckuil s3biK, Ceannmes, 333; Crapocnapsnckuil ssbik, 2, 94; O. ®oprynartosn, Usbpanusie TpyAbi, 2, 141, 402, Mocksa, 1957; Ji. Er. SIkyOGuucKkuii, Hcropus apeBHepycckoro s3biKa, Mocksa, 161, in Denkmälern 1953. 19 — i
werden neben den u-stammigen Formen bereits o-stammige Formen verwendet, z.B. ir vns. Warden. Sohn des — Sohnes, kilm. Soun (als Gott Gottes), — vielleicht. Sotinan, dangan — Himmel, peckan — Rinder. In früheren preußischen Denkmälern ist der Stamm # noch gesünder als im letzten dritten Katechismus.“ u Die Konjugationsart ir verschwindet in Litauisch und Lettisch. In der lettischen Sprache haben die männlichen u-stammigen Substantive jetzt den o-kamieng Plural®, die ių-stammigen Substantive sind völlig o verschwunden? !. Im Litauischen verschwinden auch Substantive mit u-Stammbaum, sie werden zu o-Stammbaum; Besonders į häufig ist in Dialekten der o-kamische Plural. In der literarischen jų Sprache ist die Konjugation fast intakt, der Plural der u Konjugation ist bereits o iu :0-Kammer. Plural o ne Singular, eher verschwindet, weil o ir w Stämme haben homonyme Pluralformen. Be Die gleichen į Formen entwickelten die Endungen o ir u der Stammsubstantive. » Stammdgs. Gal. Der Sohn kam raus iš * Sohn, vgl. Sie. Indy Séniin, gr. Du bist ein Idiot. Ich habe es geschafft. Dein Sohn. sl. syny kt. ir o Stammdgs. Gal. Der Entwicklungsweg der Wölfe war in den Dialekten ir der Žemaičių aukštaičiai unterschiedlich. Die Zemaiten behielten n den alten Plural am Endstück länger bei?2. Dies zeigen die Endungen der substantivierten Geschlechter gerdncius <.gerunsius, < jūdūncius juodunsius (Kuršėnai), balrūsius der zemmaitischen Dounininkai, ir geriisius (Kretinga u.a.) < weiße, gute, O ne iš weiße, gute, denn in diesem Fall hätten wir hier* weiße usw., vgl. ir vns. In. weiß mit < weiß. Die Form des Plurals virus mit dem schmalen Endstück zeigt su ihren jüngeren # Ursprung, das Entstehen nachdem das Žemaitische Verbreitungsgesetz aufgehört hat zu wirken, weil die Žemaiten aus Kretinga u das alte Kurze verbreiten, vgl. w vns. Warden. Sohn. Die Plattenfirma war ir „P.I.P.G.“. vns. In. Der Mann ist ein Mann. Das ir heißt, to wegen dgs. Gal. Das Virus kann nicht stammen iš * dreht sich. DGS. Gal. Ursprung des Virus iš *viruns zeigt ir Die Mehrzahl der Ortsnamen in Zemaitija besteht aus der iš Postposition ir des Nachnamens, plg. Endgültig (Kuršėnai), viejuos In: kt. ir 1. Aufl., Bd. L. Ivinskio Genua? **: anunse amžiunse tunse dajktunse 9, 16, kapunse 38, 35, 106, namunse 17, 102, 124, 155, nuludimunse 37, nasrunse 82, kununse 94, merunse 62, 124, Rumänisch 10, 19, 44, 141, 162, 180, 13, 49, 83, 179, 121 ir Kt., Kurjynsi LChr 3214, wynsi LChr 323,, (Hrsg.): Kt. * ir Im Aukštaičių-- Dialekt entwickelte sich die Endform des Plurals anders: vVilkits <*blinkt (Bd. gerdosius)<*vilkiions (Hrsg.): Wilkens, Bd. Sie. Indische vykamšča, für -ns plg. 100 mg/m2 Deiwans, gr. Wählen. ėdeipovę ir kt.25, Das heißt, im Hochdeutschen konnten die o it u Endungen der Stammsubstantive nur zusammenfallen * Sohn von iSriedéjus į Sohn ir *Wölfe nach dem į Ausreißen der Wölfe, d.h. Verkürzung der langen Halsstücke Siehe 19 R. Trautman n, Die altpreussischen Sprachdenkmūler, 230 Göttingen, Z.B., 1923, 20 Endzelins, J. Grammatik, 443. 21 plg, J. Endzelins, Lautformen der baltischun en 73, Sprache, Riga, 1948. 22 Im Allgemeinen behalten die Semiten die alten Konsonanten am Wortende länger bei m, m, plg. dgs. Alif Lam Mim. su mit gespreizten Enden: sūniūn, sunim (Karte) ir 23 I, Iwinskis, Genawejte Märchen Wien unter den schönsten..., Vilnius, 1858. 24 7r aber F. Kurschat, Grammatik der litauischen Sprache, 150, Halle an der Saale, 1876; A. Schleicher, litauische Grammatik, 176, Prag, Tschechische Republik 1856. 26 Z.B. dupseaunns, H. CrasaHo-Gaaruiickue stiogsl, Xapokoss, für die 167, zweistimmigen 1911. 20
Vokale ie, uo, im Dialekt von Samogitien *vilkiions ir o — i Ein Wolf. Tvirtapradziy Extremitätenverkürzung in der litauischen K. Sprache, Biigos nuorhone, ne erfolgte früher als XII — XIII a. Chr.. ** Die Überschneidung der häufig verwendeten Endformen des Plurals verursachte u den Übergang des į o gesamten Plurals des Stammes zum Stamm. Der Plural uz o-kamiené wirkte auf den Singular des Stammes. u Eine bedeutende Bedeutung für den Verlust des Stammes hatte ir 0 ir « Übereinstimmung der Zweizahlformen des Stammes aus denselben Gründen, vgl. tų *wolf (Gr. Ēde)poē, sen. Indische Orkd(u), sen. sl. Geist)>Wolf ir Mein Sohn. (sen. Indy, mein Sohn. sl. Synonyme >siluu. Es ist möglich, dass wir früher etwas mehr uz Stammsubstantive hatten, aber sie haben sich vollständig in O-Stämme verwandelt. So ist es geschehen, PekaRinder, su Dummkopf (Schwestern); Mein Bäcker ir ( = Rindfleisch) ne stinkende ( = Gerüche)?". Weiterhin musste früher anstelle des üblichen Eises ein ir u-förmiges Eis verwendet werden, vgl. Eis (Hrsg.), Vgl. Alif Lam Mim. Eis TD VII 173, 174 (Sėlnai, Baičiai; (Hrsg.): Lat. Eis. sl. LEDs (0-stammisu ge u-stammige Formen). Vielleicht war der u-Stamm morgen, ir vgl. Jahre. Dialekt Rhythmus, aber er aufgrund der häufigen Verwendung neben dem Abend (Bd. Morgen Abend) könnte leicht zu o-stamem werden. Heute gibt es im Litauischen nur noch vw wenige Stammsubstantive. Ein großer Teil sind weit verbreitete, jy sehr alte litauische Wörter, die Entsprechungen in anderen indoeuropäischen Sprachen haben, z.B. sūnus, plg. Sie. sl. Syns, Goten Sohn, sen. Indianersohn, av. Hūnu kt. ; ir Honig, plg. Jahre. Honig, fr. In: Medjugorje, vol. sl. Medizin, gr. pédv — berauschendes Getränk, sen. Vok. Höhe. metu-midus; Sie. Indische Madhu-Honig, berauschende Getränkeund so weiter. ; Mitte, plg. Jahre. Mittel, alt. Englisch widu — Wald, sen. Vok. Höhe. Wiru Wald — usw. ; ir Oberseite, pgl. Jahre. Virus, sen. sl. vrbcho (supriev. vns. 100 mg 2-mal täglich. vrschu— oben) ir usw.: galbūt, alus**, vgl. Jahre. Bier, fr. Alu midus, — sen. sl. olo kt. ; ir Himmel, plg. 100 mg/m2 Himmel; Regen, plg. Jahre. Regen, andere jų Schulden, z. B. Midus®, Zucker®, Markt ir usw. Dritte alte — u-stammige Substantive, nur heute schon fast verschwunden, z.B. pėkus (Hrsg.), Pfl. 100 mg/m2 Pecku, Goth Faihu, sen. Indischer Reisepass, av. Pass, Lot. pecūt et ir al. In den a. Denkmälern des 16. Jahrhunderts ist Pekus noch häufig, z. B. vns. Warden. Pekus BrP I 22445, Pekus Br P II 464,, BrB(daZnai), pekus SzD 32, Pékus DP 350, Pekus DP 349, Bd. Alif Lam Mim. pekaus BrP II 194,,, E 13,,-,; , BrB (dažnai), pekaus DP pékaus 428,, DP 290,,, vns. Gal. Peku BrP I 93,4, Backen DP 307, vns. In. 26 Siehe, K. Būga, Lietuvių kalbos žodynas, I sgs., XXXIII, Kaunas, 1924. Dass die Litauer im 12.-13. Jh. die langen Vokale am Ende des Wortes beibehalten hatten, zeigen nach Ansicht von K. Buga die aus dem Altrussischen entlehnten Wörter storasta, gromata, mūka und muilas (rusy Mein0), vynas (rusy eunxo), dyvas (rusy Ouso). Wenn in der litauischen Sprache damals die Vokale am Ende des Wortes verkürzt worden wären, dann hätten wir *soila, *vyna, *dyva, wie sie in XIV —XV aa ausgesprochen werden. Schulden pekla (polnisch pieklo), prova (polnisch prawo) usw. 27 Siehe J. Būtėnas, Švietimo darbas, 48, 1930. 28. Jg. H. Ban-Beii k, Hcropus.- .., 244; E. Fraenkel, BS 2, 248; KZ 61, 272. 29. Jg. E. Fraenkel, Litauisches etymologisches Worterbuch (toliau —Worterbuch), 8 ir Siehe E. Fraenkel, 1955. Worterbuch, 446; K. Būga, Sprache und Altertum, 65, 218, Kaunas, 1922; P. Skardžius, Litauische Wortbildung, Vilnius, 31 Zr. E. 55, Fraenkel, 1943. Wörterbuch, 70. Auflage. 21
Pekumi E 155, BrB (häufig), Pekumi DP 40,, usw. Altes Substantiv pelils (Kupiškis, Dusetos u. a.), vgl. lat. pelus (neben pelvas), pr. pelvo, ukr. Poldva, tschechische dgs. Pleva et al., sowie beiSnykstas. In den Schriften des 16. Jahrhunderts wird es noch verwendet, vgl. dgs. Warden. pelus BrP I 119,,, dgs. In. Diese Haare DP 8614, Haare PS I 82, etc. In einigen Dialekten wurde es durch das o-stammige pelai (Nemajūnai usw.) ersetzt. ir Die vierten werden nur in einzelnen Gesprächen verwendet, z.B. badus —badas (Leipalingis), ferškūs (Jieznas, Nemajūnai, Kvėdarna u.a.), šėškus (Dusetos- ), sniegūs (Lazūnai; entstanden, vielleicht, durch die Einwirkung des Eises)®?, stogus (Biržai, nach dem vns. Ursprung stogos = Dach zu urteilen), opšrės —barsukas, gel¢kus —gelbe Katze, jitockus, kufékus —taub, dvdskus —Vertrockneter, dribkus —Vertrockneter, pliufp- %us —Sprecher (Jurbarkas) u.a. Häufiger in der litauischen Sprache ist:4 Stamm®- ®. Einige seiner Vertreter könnten auch lange übergegangen sein į :0 Ein Stein. Zum Beispiel kann der Fischer in Bezug auf die Handlung ein alter su-stamm sein, vgl. lit. Fischer; Fisch, Fisch. Fveju — Jagd und indy mrgayuh — Jäger: mygayd — Jagd; mygayate — Jagd. iu-stamm konnte früher auch v&as® sein, vgl. vns. 100 mg 2-mal täglich. im Wind, Stk. 1 Esslöffel. Wind, alt. indy vayuh — Wind. Die Entwicklung des einzelnen Nutznießers Die gegenwärtige Form des Singulars des Stammsubstantivs „Sohn“ wird von den Linguisten sehr unterschiedlich interpretiert. Einige führen ihn aus der Id. -*evai oder -*evei, vgl. das alte indische sunave, sen. sl. synovi®, andere von *sūnvai, *siinuvai, *sinuvei®- ®. Die phonetische Entwicklung all dieser Archetypen in siinui ist jedoch kaum möglich, Aus *sūnvai, -ei konnte nur *sūnvie mit dem Zirkumflektiv -ie entstehen, *sūnuvei konnte nur *sūnyvie geben. Die Aussprache *-uvie> -*uie>-ui konnte kaum sein. Wie das geschehen ist, bleibt unklar. *súnyo, der Sohn der Gerben, der auf keinen Fall auf dem erwähnten Weg entstehen konnte. Nach der Meinung von N. van Vijk®’ entstand der Singularnutzungssatz für den Sohn, indem man dem Stamm nach dem Vorbild anderer Stämme das Endstück hoofd hoofd hinzufüg- -:: te: hoofdi, > erde; Erde, *Herz(e); Herz, das heißt, und Sohn; Mein Sohn. In diesem Fall bleiben die genannten Nutznießer Sohn wieder unklar. Der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs, der Sohn des Königs. vaikuo und, zweifellos, entstanden u staene aus dem Stamm 0 anstelle des alten u-Stamms naud. Formen, von denen wir in den baltischen Sprachen keine Spuren haben, Aus dem Stamm werden auch 32 genommen werden Siehe, E, Fraenkel, Das im Wilnagebiste gesprochene Litauisch BS 2, 48. 3 S. 3. S. 76 und folgende. : 34 Zr. J. F. L o h mann, Lit. #vejas-Fischer, Zveja-Fischgang=ai. Mrgayuh-Jiger Mrgaya-Jagd. S. 57, 241. © 9% Žr, J. Schmidt, Die Pluralbildungen der indogermanischen Neutra... 67, Weimar 1889. O. Wiedemann, Handbuch der litauischen Sprache, 31, 61, StrafSburg, 1897. 3 Žr, A. Leskien, Die Bildung der Nomina im Litauischen, 91, Leipzig, 1891. A. Baranowski—F. Specht, Litauische Mundarten, 2, 174. F. Specht, IF 42, 295. 37 Bde. ZfsIPh 12, 248. 22
Hochaitsches Naud. Der Einzahl-Numen, als seltener Vokal, gibt sich schnell dem Einfluss anderer Stämme hin, vgl. altes vns des Stammes 7. Rind. Form schnelleres » Verschwinden, Stamm Adjektive dgs. Rind. Schnelleres Verschwinden als der Adjektivnutzer, Einfluss der Substantivkonjugation auf den Adjektivnutzer: baltui, gerui (Schwedisch- ). Die Entwicklung des Singular-Ignagin Die alte Form des Singulars von nyagininko siinumi, vgl. sen. sl. Synonym, lat., übersetzt als „über dem“, in alten litauischen Denkmälern unterschiedlich erhalten. In einigen von ihnen, z.B. in den Schriften von M. Daukša, K. Širvydas, werden nur die u-stammigen Einzahl-Namensformen von Substantiven verwendet. Stärke der w-stamm Singular Substantivform XVI zeigt, a. dass einige alte Denkmäler haben noch u-stammige Adjektive. ją ir Besonders häufig sind solche Adjektive in M. Daukšos „Postilėje“: aiBkimi 476.4, apwalumi 36551, 367.4, bdisimi 3195 10405 94315 165315 16953, 38455, 39114, 424515 471743, biaurumi 482. 4, brggumi 1465, 18255, 240,,, 29113, 42919, 479, 55345, 57249, brigumi 481,,, býtrumi 39231, 5544, 3535, Dosnumi 84y,, 51lis, 298951, gdailumi ängstumi 302,,, 355,509, gdusumi 14,3, 3583, 5634, graudumi 17735, 4765, gribumi 90, imanami 161,, kdntrumi 9.4, 17825, kartumi 2855, ldimumi 860143, 2004, 27359, 349,,, 59050, 61633, žapumi 40633, 50145, lagwumi 2195,, ligumi 4053, 79915 150, 170555 24439, 24935, 26154505, 43413, 43854506, 4485, 47049, 482333,, ligumi 4053, 79915 150, 170555 24439, 24935, 26154505, 43413, 43854506, 4485, 47049, 482333,, méilumi 96,5, 358.9, méilingumi 4064,, 389.5, meilalirdumi 434, miela3irdumi 587,,, ndbažnumi 6094, paklusnumi 103,,, 1865, 21015, 256, 2641-10» 3284, 36554, 465,, 4824, 501,, 419, paddrumi 160, 161, patdgumi 362,,, 407, 467, 478.9, 48245, 49045, 49535, pigumi 90,9, 26435, 455,,, plarumi 90,5, 270, 274,,, prieumi 608g, priwalumi 255,35, piitlumi 533,, romum 84,,, 398, 422,, 424; 437,594 sweets 101, sargumi 3545, skdistumi 332,,, smdarkumi 62,;, 168, 17455 19145, 361,_;, 398, 422,, 424;,, strengths 2345, 3153, 27754, 350,, 448,,, 5435, 607,, staigumi 499, sūkumi 19113, 512,, Bqkumi 5944, Bwiesumi 66,5, 15233, 56059, 594, tąkumi 367.5, teisumi 84 5, 1204, 161,, 168455 171; 28455, 310,, 348,35, 366, (2kartus- ), 371,, 424; 4344. 35235, 359, 393, 543; 60715, tiésumi 483,,, wéikumi 3,9, 23715, 154, Fimumi 178.4, 355,. to-kamienés Adjektiven sind hier keine Einzahl-Njagininko-Formen zu finden. In den Schriften von K. Širvydas werden auch y-stammige Formen verwendet: teysum PS I 25, teysumi PS I 3275 sotumi PS I 379,,, klausumi PS II 2165,, 217,, neben brungu PS II 214,,, brungiu PS I 227,, II 100,, 207,, ipatu PS I 116;,, II 13755, 1645, meylu PS I 3754, Tli3, smutku PS I 3095, Zimu PS 1 98,,,,, gilu PS II 153;, skalsu PS II 208,,, 2105,, gausu PS II 210,,, plačiu PS I 305,, tunkiu PS I 360s, patogiu PS II 87,;. 3 Plg, K. Brugmann, Grundriss..., 112, 605, 3 In einigen litauischen Dialekten (Pandėlys, Kupreliškiai usw.) ir Verbrauch vns, naud. dangum; sūnum, medum, turgum, karalum, Taučum ir usw., Dies ist die Form des Erzeugers, var=tojama naud, Bedeutu23
ng, teisumi 61°, 780, 793, 843, 889, 2643, Ischkumi 111°, 204°, 208°, APM 27%, 27°, netisumi 798, matczumi 113, macznumi 117° greta ischku 112°, 133a, stark 722, 98%. In anderen alten Denkmälern sind sie selten zu finden. : 1) J. Bretkūno „Bibelschönheiten“ Gen. 24, kitvum Pred 9, ligumi Jes. 13, teisumi Hiob 32, 2) M. Petkevičiaus Katechismus biaurdm 53.5, cistumi 62, neteysum teysumi 86, 62, 3) D. Das Schrecken von Kleins Schriften KIM 35, dragumi KIM 114, 178, iBkumi KIG 130. M. Mažvydas, B. Vilentas und J. Bretkūnas verwenden in „Postilėje“ die Formen des Singulars der u-stammigen Adjektive überhaupt nicht. In einigen alten Schriftstücken findet man jedoch schon Substantive mit w-Stammbaum, die eine Substantivform haben, die analog zu Substantiven mit 0-Stammbaum ist. Tokia forma vartojama 1) M. Mažvydo raštuose: sunu 45,5, Bmogu 16618, 153,, 192,5, 204;, 441, 2) B. Vilento raštuose: sunu E 12,27,, (greta sunumi (6 kartus), Jesu EE 202,, (greta Jesumi), Christu EE 20845, (greta 211,, Christumi), 3) J. Bretkūno „Postilėje“ fSmogu I 1575,, Sunu II 88,, Jesu Kristu II 138, (neben u-stammigen Formen), 4) M. Petkevičiaus katekizme sunu 1764, (neben sunum 198, 113,, 215, 226, suni 253). Eine analoge Situation ist die des u-stammigen Singulars, dessen Form mit -ij in den alten Denkmälern selten ist, vgl. karalu EE 14; (neben karalumi (7 mal), kribu E 33,, pakaiu Mz 225,, sanariu EE 51, sanariu MT 150% (neben sanariumi MT 1553), mit schitu bagotiru BrP II 197, mit bagotiriu BrP II 200, lickariu BrP I 190 (vgl. vns. kilm. lektorio 191), mit Lazaru BrP II 200, didziu neprieteliu BrP II 248. In späteren Schriften kommt die letztere Form häufiger vor. 1753 treffen wir in M. Olschewskis „Broma“ auf Öl 130, 142, Likör 152, Nebel 212, Ploséi, Poter 154 (neben U-Stämmen, vgl. Ploséi 69 u.a.). 1752 hat J. Jaknavičius,,Evangelie polskie i litevskie“ 4 Könige (neben 51 Königen). Besonders häufig sind sie in den samogitischen Schriften, vgl. 1) 1787 „Živato“: cesoriu 179, krišių 218, 221 (neben dem sehr häufigen križšiumi), karalu 189, 190, 192 (2 mal), 232 (neben karalumi), kupciu 132, dangu 32 (2 mal), Lazoriu 109, prietelu 134, 212, sekretoriu 290, sunu 37, 130, 165 (2 mal), 234, 252, 288, 296 (neben dem häufigen suni), žmogumi 304 (neben dem häufigen žmogumi, wyrszumi- ), 2) 1790 „Balso širdies“: sunų 262; (neben suni 9, 196,,), žmogumi 120, (neben žmogumi 257, žmogum 246). In den Schriften von S. Daukanto und M. Valančiaus besteht die absolute Mehrheit der inagininky aus Formen mit -(i)ų, vgl. 1) M. Valančiaus „Istorijos“: karalu 75 (2 mal), 76 (3 mal), 82, 85, 87, 123, 127, prietelu 114, medu 24, sunu 23, 27; 2) M. Valančiaus „Žemaičių vyskupystės“: popiežių 46, 120, prokuratoriu 137, sekretoriu 147, sunu 73, 125, wirszu 80, 90 (neben seltenen karalumi 21 u.a.); 3) M. Valančiaus „Živatų“: karaliu 100, 150, 151, 172, 223, krišiu 99, 186, 242, kupeziu 235, ciecoriu 7, 19, 158, 196, 203, litų 29, Messiosziu 183, 225, 256, popiežiu 59, 63 (2 mal), 153, 156, 171, 176, 201, 219, sunu 93, 174, 211, 243, 270, wirszu 49, 125, 153, 211, žmogu 131, žalnieriu 188 (2 mal), 200, 221 (neben seltenen Menschen 69 und anderen); 4) S. Daukanto „Būdo“: ald 27, 61, ąmžid 163, gaspadorid 63, 53, 159, 160, karald 159, karalid 230, medo 61, skajtld wirsz0 24.
Mitte 56, 61, 34, 56, 106, 128, 196, Ich bin ein 195, guter 160, Mensch. 238, 8, 64 (neben seltenen Litauen) 191 ir kt ). A. In den von Baranauskas aufgezeichneten Dialekttexten** finden wir auch (f)u Stammsubstantive su -i(u), plg. Großer Schwanz 314; Bananen, Weinu sd kapczu 343,; (Arbeiter), budams kopczd 350,, (Gespräch). sė Zalniério 350, (Gegenstände), kupczu 354, (Tirkšliai) sit rozénczu 3695, (Karténai), Pastésio gaspaddrio 380;; (Lecken), der Wunsch war in der 38019, Gaspadéri Wohnung Zalnierio 3815 Bowa dornii wadinae 396, (Salantai), süßer Dornio-Wadin 400, (Salantai), treffen su Sie sich mit k#@tkdriu 383; (Grinteliske), su mit einem Kuckuck 38393 (Grinteliské), so karal 13155, 132), (Clowns), sd gaspaddr' 1415,5,, (Pakruojis), būwa didZ bagdcz (Pushalotasu s), sawa tavéfču (Gropiai), su Schwert 270,; (Grabstesu in), König 184 König, 198,; König, König. 199,, (Krackes- ), Paczu pd 200, 204,, (Grinkiškis), su kradczu 207, (Pagiriai), sein kupczu 210,,, kupczi 211, (Pagiriai), tėkiū bagdczu 211, (Pagiriai), mein König zu bauen” 217,, (Neustadt), néprieteli 21545 (Grau) 116, (Papilė), isz8je su sumo 351, (Schädel), su Sohn (Krähen), sd siehe 141g, (Pakruojis), Hund 81,4 (Freiheitskämpfer), sini 88; (Biržai), su gegossen 266, 354, 355, 356) und der „Großen“ (vgl. 354, 355). Heute ein großer Teil des Zemgaler Dialekts (alle Dounininkai ir usw.) Verwenden Sie nur die letzte Form des Substantivs, z.B. König, Königin, König, Königin, Königin (Kretinga, Sėleniai, Salantai, Mosėdis und andere). U-förmige VNS. In. Formen werden noch verwendet _ in einigen Snekten, die nicht an die Hochlatiner grenzen, z.B. kėrdžome, stinome (Laukuvos Dialekt), "račum, sūnum (Pagramantos Dialekt), sitnum (Šaukėnai- ), alum (Eržvilkas), umgum, spitlum, sinum, dusigum (Kuršėnai) ir usw. In den östlichen, mittelalterlichen und dschukischen Dialekten der Aukštaičiai werden oft beide Formen nebeneinander verwendet (su-(i) Jum und -(i)u), z. B. turgum||turgū, sūnum || sina, piiodzum || ptiodzu (Linkmenys), sūnų || sūnum, madu || madum (Skapiškis), sūn || sunum, turg, žmog||žmogum, vilfi||vilium (Biržai), sūnu, alum, medum, sūkču. (Gelvonai), sinu||sunum, liėtų || lietum, medui, dungum (Palomenė), sunu || sunum, alū || alum, medū ||medum, dungu || dungunmi (Raguva), tufgu, liėtu, skitu (Palėvenė) ir kt. In den Gesprächen des Mūšos-Upyno-- Tals stimmen die Eingänger mit -wm nicht mehr überein, z.B. tofg, sin, VOFš, pėč, dmž (Pašvitinys, Vaškai, Šeduva u.a.). Am besten erhalten ist die u-kamiené-Form des Singulars im westlichen Hochdeutschen. Einige Linguisten?*? Litauische u-stammige Substantive vns. In. su -u versucht, sich mit av zu verbinden. -# Aber diese Form ist leicht als Neubildung aus o des Stammes vns zu erklären. In. Beispiel. Der Übergang vom Plural des Stammes y zum Plural des Stammes o führte auch zum Verschwinden des Singulars u-kamienés. Die Wörter bier, medus, die nicht im Plural verwendet werden, behalten in Dialekten länger den u-Stamm vns. ir In. Form. Die alten Denkmäler unserer Sprache vns. In. su -u zeigt nicht ihre große © Siehe A. Baranowski – F. Specht, Litauische Mundarten, 1, Leipzig, 1920. 4 Siehe: P. 1942, S. 42. 2. Auflage. A. Baranowski – 46, F. S pecht, 1939. Litauische Mundarten, 2, 76. 25
(1 Einmal) noch verwendete iu-stamm ir Geschlechter: swietischki Karalus EE 1764-14, Palnierius BE 2145, 2164-1, 217,, 220, szalnierius EE 216,. J. In Bretkūns Schriften ist die Pluralform des Nomens iu-kamiené ebenfalls schon schwach vertreten. ,,Postiléje* neben den weitaus zahlreicheren Königin-Generationen (11 der io-stammlichen Geschlechter), kodjei II T2,, für die (6 Vorspannung mal), für die Verriegelung PI 280,,, sanarei (3 Zeiten), žalnierei oder šelnierei (11 Zeiten) ist der König der ir verwendeten P I 60, iu-Stämme gute Vortelius P I 75,5, II 19545, 343, Schipparus PI 201,,. J. In Bretkūns Bibelübersetzung werden häufig die Geschlechter io-kamienés für König, Kupzei, Prietelei, Prietelei, Riserei, Riserei, Sanerei, Zelnerei verwendet. Aber wir treffen hier noch die ir iu-stammigen Formen König, Kuptsch, Dumtsch, Baisch, Platsch, (nicht) Pritelsch, Puichor, Liechor, Ricier(i), Streltsch, Schipar, Sippor(i), Rubez, Valsch, Gelner, Žalner. Häufigkeit In der Bibel -ius korrigiert į - Nein. 1600 m. "In Margarita In der Theologie“ dominieren auch die io-stamm-Formen: karalei (ungefähr 5 mal), (nicht) angezogen 103Y, 2092, 2492, Rybežšei 2172**, sanarei 1063, 2159 neben iu-stamm Päpste APM Waisius 38°, mafesnieghi 127°, waisius 158°, 1592; 14. In späteren In den 17. a. Jahrhunderts litauischen Sprachdenkmälern wird die Pluralform des Nomens iu-kamiené noch ir verwendet, wenn auch sehr selten. Am ji besten erhalten 1653 m. "Das Buch der Kirche": Bagoths Winterkönige 1815, 302, 119°, (ne)prietelus 8%, 19g, 20, 23,,, 26, 148, 200? neben (nicht) feindlichen io-Stämmen 25°, 443, grüner 158. 1653 m. In den „Christlichen Gebeten“ wird nur eine iu-kamienė Form verwendet: prietelus 45. Es wurde nur ein iu-stamm Pluralnenner gefunden ma ir 1653 m. „Sumoje“: Weißer Pakotas ist reichlich vorhanden. Das war's dann... 15,,. Hier werden bereits verwendet :o-stammförmige Milzeny Su 121, kdraley Su 203, feindliche Su 73, 179, 216, feindliche Su 178, Sanariay MKr6, 34, Sanariay Su 83, 164, Soldaten Su 258, Soldaten Su 259, 261 (3 mal), 263. D. Kleino „Im Gebetbuch® kommt auch noch iu-kamieniy Plural des Nominativgeschlechts vor: Dumczus Rotininkai 16,,, kocerus und Kleidunai 13,5, wissos tos naudos bey waisus 55, obwohl ansonsten hier io-stamme verwendet werden: karalei 127, neprietelei 47, 57, 86, neprietelei 89, prietelei 131. Sutinkame iukamienių daugiskaitos vardininkų ir D. Kleino „Naujose giesmių knygose““: Jog neprietelus neigi peklos nasrai Ne yweike mus 205, waisus žėmiški 449,, nors Čia taip pat paprastai vartojamos:io-kamienės lytys: Karalei 30, 43, 62, 461, néprietelei 357, prietelei 287, 289, 523, sanarei 193, Zalnérai 859*. Flexion des Nenners des Plurals des Stammes u in den alten XVI —XVII aa. In den litauischen Sprachdenkmälern ist das Wort erhalten geblieben: ssunus EE 5755, sunius PK 189, DP 83,,, BrP II 187,, 436, BrB 191, 2 Cor 6, 2 Luc 2, sunius Ischm 9, Tob 14, 1 Makk 1, Chron 9, 2 Chron 31, Jes 60, Jerem 11, 35, Hiob 1, Ezech 23 und andere, pelus BrP I 119, 5, Su 39, pealus Su 435, lietus MKr 44. Der u-stammige Plural ist auch in späteren Schriften erhalten geblieben: sunius O Br 3, JE 28, 106, Net XVIII—XIX aa. In den Werken, die auf der Grundlage des samogitischen Dialekts geschrieben wurden, gibt es noch erhaltene y-stammige Pluralnominative. Im Jahre 1767 verwendete P. Klimavičius in,,Pavinastyse® den Pluralnominativ sunus 89. In der Nähe 1787 m. In „Živate“ treffen wir auch den u-Stammbuch des Plurals 64 Unklar, dgs. Verpackungseinheit 1762 wurde die Kirche umgebaut, 1764 wurde die Kirche neu eingeweiht, 1766 wurde die Kirche umgebaut, 1771 wurde die Kirche umgebaut, 1776 wurde die Kirche neu eingeweiht. 32
Vardininka sunus 121, 1790 m. ,,Stimme des Herzens- ““ neben 158,,, Sunay 111; Pelay haben ir wir noch einen Sohn 147,, S. Daukanto „„Būde“ wird neben der o-Steinform auch u-Stein verwende179 t: ir Didije Sunus 179,, Tij sunus 162. J. Rupeikos „Jonas iš Pfirsiche“ neben sunay hat 160 ein weiteres ir sunis 176. M. Valančiaus „Žemaičių vyskupystė“ kennt auch noch die u-stammige Form des Plurals: dideli litus 20. M. Valančiaus "In der Geschichte ir „In Živatos““ werden nur noch die Formen o-kamienés** verwendet, jetzt ist der Pluralsubstantiv u-kamienis im Zemgaler Dialekt völlig verschwunden; Nur im südlichen Teil des Semitischen Dialekts werden noch u-kamienés Formen® verwendet. Die Form u-kamienė des Plurals verschwindet auch in anderen Dialekten der litauischen Sprache. In den ir Gesprächen der östlichen Dschuken werden üblicherweise o-stammige Formen verwendet: sūnai, turgai, lietai, vir$ai®® (Leipalingis, Merkinė, Varėna, Linkmenys), sūnai (Tverets), Söhne, Märkte, Spitzen (Skapiškis), Sohn, Dunja (Raguva), sūnai (Gelvonai), sūnai, lietai, pietai, viršai (Palomenė), sūnai, turgai, lietai (Palėvenė), sūnai (Šakyna), rofge (Šeduva) usw. Neben den o-stammigen Formen werden in den Dialekten auch u-stammige Formen verwendet: sunius|| suns (Biržai), pietos || prete, lietos || liete, siinos||sūne, mėdos||mėds (Pašvitinys- ). Am besten haben sich die Form des Plurals des Nomens mit dem y-Stammbaum bei den westlichen Südländern erhalten, obwohl auch sie oft neben den o-Stammbaumformen verwenden, vgl. vifšūs||viršai, sūnūs||sūnai, pietils|| pietai, lytūs||lytai (Kybartai, Vilkaviškis, Jurbarkas). Die alte Endung des Plurals des Stammes (i)u ist -(i)um(u)s, vgl. sen. sl. Synonym. Diese Form hat in den alten Denkmälern der litauischen Sprache auch der iw Stammnutzer. K. Širvydas verwendet nur iu-stammige Pluralnutzergeschlechter: karalums PS I 135,, 1955, 214,, 234,, 262,, 134,, karalums patiemus PS I 134,,, néprietelumus PS I 185,1, II 11249, 13215, neprietelumus PS I 347,. io-stammige Pluralnutzergeschlechter verwendet K. Širvydas noch nicht, in M. Daukšos „Postilėje- “:ų-stammige Pluralnutzerformen sind ebenfalls fast einzigartig: trimus kardlumus 6254-23, pėrlaidzia kardlumus 7053, Birdés Zalnieriumus priauga 107,,, tiėmus Zalniériumus 1575,, kaciériumus atsakit 119,,, iumus kaip pridtelumus 223,,, priėtelumus sawiemus 4174, Popiežiumus... griniémus 459,,, ik' paskutiniųiemus rubėšiumus 604, pada85 o-stammige Formen XVIII—XIX aa, in den samogitischen Schriften gibt es auch Adjektivpluralnominativ, vgl. 1) 1787 „,Živato“: biaury 225, stipri 188, rami 178, 3) S. Daukanto „,„Būdo““: apali 189, drousi 63, 72, 197, iwajri 11, 208, garsi 117, kantri 3, 63, maloni. 63, ligi 36, narsi 3, 63, 115, plati 76, skajsti 133, smarki 79, 155, stipri 115, stambi 33, smolki T4, tanki 76, 71, wejkli 43, tajki 63, nožmi 79, 4) M. Valančiaus,- ,Zivatu‘: bajsi 38, 174, nebrūgi 58, dajli 105, iwajri 213, dransi 220, maloni 6, padori 167, stipri 28, plati 8, 5) L, Ivinskio „Genovaitės““t apwali 13, maloni 72, stati 176, Einige können alte jų Stamm-Adjektive sein, Zr. o 8 P, Ionian, Pagramantis Dialekt, 6! 46. Siehe: In: K. Morkūnas und A. Vidugiris, Einige Merkmale der nordöstlichen litauischen Dialekte. Litauen TSR Deutsche Akademie der Wissenschaften A, 2, 181 (1957). 3. 487,.:0-stamenės lytys M. II, 33
Daukšos s,Postilėje““ retos: gimditoiemus... arba pridtelemus 51945, daro kardlamus 45 ne kardlamus 4l,,, kitiėmus... sanariamus 559,. In J. Morkūno „Postilėje“ sind auch deutlich häufigere Formen mit Stamm: Seforium(u)s (häufig), bagočiumis (häufig), sanarium(u)s (häufig), neprietelum(u)s (häufig), karaliumus 322°, sanariumis 160%,_,, taworifiumus 257919-43, augliumis III 743, ciesoriums III 312, io-stammformen seltener: sanariamus277°, III 12°, neprieteliams®® 12°, 233, prietelems 162%, rubežiamus 3463, šeforiamus 1278, 306°. 16.–17. Jh. In den litauischen Sprachdenkmälern:io-kamienė überwiegt die Pluralform. M. In der Literatur finden sich nur wenige Belege für na die Verwendung von Kokain. 233,. Die Nutzer anderer Wörter sind hier schon io-stameniai: karalems neprietelems 557,,, 3375. J. In Bretkūn-Schriften sind die Nutzungsformen des Plurals ių-stamenės ebenfalls selten. In Postilla ist kein nė einziges Geschlecht des iu-Stamms gefunden. Hier werden nur verwendet In der „Bibel“ neben den häufig vorkommenden jokamienischen Nutznießern Königen, Prierelen, Prietelems, Želnerems usw. ir Es gibt noch Fu-Stammes Geschlechter: König Apok 1613, Priester Ps 1273. Manchmal werden die iu-Stämme hier in io-Stämme korrigiert, z.B. karaliums Ps 1444, korrigiert in kralliams, prietelums Esth 6 —1 prieteliams, žalnierums Matth 28 — in Zalnerams. Eine Form des Plurals iu-kamien¢ finden wir auch in D. Kleins „Maldás knygelése*: rubezums 12714. Es wurde keine einzige Form des Plurals des iu-Stammes im Katechismus von M. Petkevičius, im Katechismus von M. Daukša von 1595, in den Schriften von B. Vilentas von 1600 in der „Margarita Teologika“ und im anonymen Katechismus von 1605 gefunden. Hier werden nur die io-stamm-Formen verwendet, vgl. für Könige MT 2183, für Könige PK 134, für unverheiratete Ehegatten MT 212°, MT 1383, vorgelagert PK Spr 49, verlängerbar DK 615, Pritelamus AK 613, 1653 m. In den Publikationen von Kėdainiai werden auch nur die Geschlechter des u-Stammes verwendet: karaliams Su 25, 28, 32, 35, 37, (ne)prieteliam(u)s KnN 8b 65, 762, 241, MKr 61, Su 156, 198, 210. Der Pluralnutzer des u-Stammes tritt in den alten litauischen Sprachdenkmälern selten auf. B. in den Schriften von Wilens; In J. Bretkūns- ,,Postilés* II d., 1600,,Margarita Theologica®, 1605, im anonymen Katechismus, 1653,,Bleibe christlich- “, 1653,,Sumoje®, in D. Kleins,,Gebetsbüchern“ haben wir kein einziges Beispiel für diesen Nutzer. In den anderen überprüften XVI—XVII aa. In den Schriften hat der Pluralnutzer des u-Stamms noch die alte u-Stamm-- Beugung, z.B. sunimus DP 155, 17533, DK 7953, KnN1795,, Präsentation KnN 228, PK 21, sunums Mz 65;,, PK 209, BrP I 144, KIG 332. In M. Daukšos „Postilėje““ haben auch die Stamm-Adjektive die u-Form beibehalten: budrumis 41,7, 55445, tapumis 60145, 615,, meilafirdumis 3405, priéfumus 57334, pūtlumus 434,,, PBwiestimus 22645, 40315, tamsumus 156,49 (neben biauriemus 4954, kantriemus paklusniemus teisiemus 448, 17534, 5335_¢, 2,3). Nur in J. Bretkūns,- ,Biblia® werden neben dem häufigen u-Stamm auch die o-Stamm-- Plural-Nutzerform- — en verwendet. BrB 18, 127, 128, 132, 68 S., Bd. Gal. neprieteli 153%, 1727, hier verwendet 34
134, 148, 187, 1 Makk 1, Jerem 29, 2 Chron 13 ir kt 0-ka-. Mienis sunamus BrB 143, Esra 9, Neh 13, sunams Neh 13, sunams - Ja. 66 ir kt In den litauischen Dialekten sind die o-stamenés Pluralformen häufiger geworden. In der Landwirtschaft werden sie nur noch selten verwendet. Im 18. und 19. Jahrhundert wurden die Formen des Plurals des U-Stammes offenbar noch von den Žemaiten verwendet. Im selbständigen „Živate“ von 1787 gibt es noch u-stammige Pluralformen des Nutzens, vgl. Schweregrad 298. Verwenden Sie sie „Būde“ neben o-kamieniy, z.B. sunams 13, und Daukantas: sundms 176, lytis 14. Heute sind sie noch im südlichen Teil des samogitischen Dialekts bekannt®. Die Dschuken und die östlichen Hochlauter verwenden am häufigsten o-stammige Formen: sūndm || sūnami (Leipalingis), turgdm, sūnam, virfdm (Linkmenys, Varėna, Merkinė), sūnam (Tverečius), sūndm, dungdm (Raguva), sūndm, lietam, pietam (Palomenė), sūnam (Gelvonai), turgdm, lierdm (= für den Markt, für den Regen) (Palėvenė), sūndm (Debeikiai), sūndm, viršdm, pietam (Šiauliai), sūnam (Šakyna), turgdm (Šeduva) und so weiter. Neben o-kamieniy werden in einigen Sprachgebrauchen auch w-kamieniai verwendet: turgdm, viršėm, bet sūndm||sūnum (Skapiškis), turgdm, sū- -nūmijsūnam (Biržai), lietem || lietom, pietem || pietom; sūnem || stinom, medem|| médom (Pašvitinys- ), pietuūm || pietidm (Svėdasai), pietūm || pietdm (Šeduva) ir kt. Wie auch im Substantiv hat sich die u-stamme¢- -Flektion am besten in diesem Sprachgebrauch erhalten: der westliche südliche Dialekt der Hochlatiner, vgl. viršūm, ovidum, pietūm, sūnēm (Kybartai, Vilkaviškis, Naumiestis, Jurbarkas). Entwicklung des Pluralsubstantivs Die alte Pluralsubstantivendung des (i)u-Stammes ist -(i)umis, vgl. sen. sl. Synonyme. Die alten Formen des Plurals des Stammes ių werden noch in alten litauischen Sprachdenkmälern verwendet. K. Širvydas tik jas ir vartoja: bus karalums PS I 135,,, karalumis PS I 1675, 22135, II 15045, gieriumis PS II 1005,, pahonczumis PS II 2025,, neprietelumis PS II 16019-9» 2594—-5, prietelumis PS I 15714-1g, II 85, sunariumis PS I 125;,, 294,,.,,Punktuose sakymų“ 1:10-kamienių lyčių nėra. Wadinas ElidBiumis 19,,, kardlumis butų būwę 59,,, bū kardlumis 59,4, prieg kardlumis stoweio 59,;, trimis karalumis wadina 5953, iūs kardlumis wadina 59,,, tikraisęis Kardlumis 16754, ne duksėtus kardlumis 223, Bwentieii bus karalumis 491,,, bū Ciesoriūmis Rimo 459,,, girumis kokiais... 439;,, ėssa nepriételumis 164,;, buwo nepriėtęlumis 167,, budami ne priételumis 343.5, anis yra nepriételumis 3845_o, tapę est’ priételumis 16433, nor būti priételumis 1754, priétélumis- ... tur būti algdti 3434, _g, Zinomais rubefiumis yra 6114, retéfiumis ir wirwemis rdiffioio 157g, priétélumis- ... surifiimais 508,q, wissais sqnariumis 153.4, wissais sqnariumis 442, su sqnariumis sawais 229,, kitais sqnariumis 320;,, giwais sanariumis 1324, 183,,, wienais sanariumis 529;,, yra teipiaueg sqnariumis 547,, praminti sanariumis 606.9, essme feforiumis 309;, Wikariumis sawiis 203,,. M. Daukša,,Postilé* verwendet nur einen io-stammigen Pluralsubstantiv sanareis 223;. Gut 8 Plg, P, Ionian, Pagramantis Dialekt, 46. 35
Überlebender ių-stamenis Plural in J. Morkūno „Postilėje““: augliumis (oft), bagočiais giriumis 375°, III 473, anderen Lozoriumis 241%, potereliumis 196P?, prieteliumis (häufig), poteriumis 310°, sanariumis (häufig), razbaiumis 26615, skayčiumis 3793, vaisiumis 276%, šef(f)oriumis (häufig), viliumis (häufig). iu-stammige Plural-Geschlechter treffen wir in jenen ir Denkmälern, in denen nur :0-Stamm Plural-Nutzerformen. Zum Beispiel B. finden wir in den Wilens-Schriften noch eine iu-stammige Form mit Unvollständigkeiten neben EE 2095, den io-stammigen Präfixen EE 2095, (d. h. Ya-Nîn. Dviemretefem EE 163;,). M. Petkevičius Katechismus auch Es gibt überlebende Geschlechter des su-kamieniy Plurals: aleiums 51,_g, sanariumis 193,;, 21944. 1600 m "In Margarita Theologije“, wo der Pluralnutzer auch schon den io-Stamm überschritten hat, trifft er auf folgende į iu-Stamm-Geschlechter me des Pluralsubstantivs: karalumis APM 164,, su Prietelumis retefumis 2088—¢, su sanarumis 2623, neto 10353, io-stamenių sanareis 1043,, 1589, (Bd. vns. Alif Lam Mim. sanarius 1383-4). Es wurden keine Pluralformen gefunden. M. In den Schriften von Mažvydas ir J. Bretkūno "In der Post". J. In Bretkūnas „Bibel“ treffen wir, scheint es, nur auf einen iu-stammigen Pluralsubstantiv rubežiumis Prov 8, Hier werden bereits io-stammige Formen verwendet: karaleis, neprieteleis, prieteleis, rubezeis, stalčeis, sanareis, šelnereis, Zelnerais, spiegoreis, strelčeis, kupčeis, plaščeis, retežeis. Iš Nachfolger XVII a. Denkmäler iu-stamm Plural Substantiv hat noch 1653 m. „Betrag“ po Rkrishium 105,, (neben prietelays 124, neprietelays 137 (2 Zeiten) ir D. Kleino "Gebetsbücher": Kreuz 40 (neben priételeis 76, neprieteleis 44). u Stamm Plural Substantiv selten Verwendet in alten Denkmälern unserer Sprache: pietumis BrP I 2321,, po Priwaisdumis EE 25, Südlicher AK 159,, Sonnenschwalbe DK 8033, 955, 1035, PK 17, 201, 215, MT 127°, Su 138,, 138, 282, 288, OBr 112, 131, 138, 228 (2 1000 mg/ 237, Su Tag) EE 172; Litum BS 153;. In den alten Denkmälern unserer Sprache ist der Pluralsubstantiv der # Stammadjektive reichlich vertreten. M. In „Postila“ von Daukša herrscht die Pluralform des Adjektivs u-kamiené vor: baisumis 41257, 508, 99, 52623, Biaurumis 3734,, 42811, bragumis 185,5_4 budrymis 55555, 556g, ddrgumis 169, ddsnumis 2803, drasumis 478, 613g, Delikatesse im 558,, Graphum 25g, 3035, kdntrumis 24319, 29915, 41334, tdimumis 273: 390.5, 5330 Katrumis 523, gumeis 2533, 29115, 6113, Vergnügen 60055, mit Liebe und 284, g, 315 31334, nicht mit 40914.-1,, Liebe 409413.-44,, 53g, 35933—a3, mit 4293, 4631-32, 46415 49755, 52335 2561, unerwünsc3561, hten Unterbrechungen 66455 20559 9709, 3803 38353, 4161 52335, Patdgumis 6715 340,, 42545, 554355, primanumis 109g, 19133, 21659495 2181, 38523, 389%: 492,,, Rémymis 20933, 2434, 29915, 41335 535; 6243, Süßigkeit3653-9 en 622, Sargumis Stärke 44753, 497,, Stropumis 434y,, 44733, Pwélnumis 302, tąkumis 913, teisumis 335, 19235, 2854, žimumis 18535. io-kamiené Pluralform des Substantivs M. Daukšos In der Postile ist selten: Brüggeis 2115, 1824, 27014, Bukleis 25449, ifkeis 36245, Pwelnidis 211, Pwieseys 1735, 2055, 2165. K. Širvydas In den „Punkten der Aussagen“ finden wir auch noch w-kamieniy-- Formen des Plurals der Adjektive: biaurumis brungumis im PS I 257,, anonymen PS I 18653, 36
3661, Beschwerden PS II 176;,, Neteysumis PS I 16713, Teysumis PS I 1524, II 224,, neben io-stammen brungieys PS I 2175, sunkieys PS I 60,5, 20059, 22613, II 1525,, baysieys PS I 83, biaurieys PS II 50,, grazieys PS I 257, II 129, 07, 18654, smalščieys PS I 21255, smarkieys PS II 194, 21954. In anderen Denkmälern ist die Pluralform der Adjektive u-kamiené nur schwach erhalten. In den Schriften von M. Mažvydas, B. Vilentas, J. Bretkūnas „Postilėje““ wird sie überhaupt nicht verwendet. 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage 1205_¢, 2) 1595 im Katechismus von M. Daukša: grazumis 5443,, 3) 1600 im,,Margaritoje Teologikoje“: zeisumis 834, 854, 863, 882, 53°, paklusnumis 50°, 4) 1605 m. Katechismus skaudumis 804 5) in D. Kleins „Maldų knygelėje: daygumis 48, 6) in D. Kleins „Naujos giesmių knygose“: kytrumis 156, 157. Heute scheint diese Form in den litauischen Dialekten nirgendwo zu finden zu sein. Wie aus den Schriften von Daukša hervorgeht, war die u-kaminė-Form des Plurals der Adjektive im 16. Jahrhundert in einigen Dialekten der litauischen Sprache noch stark verbreitet. Stipti, Natürlich musste es auch eine y-förmige Pluralform von Substantiven geben. Substantivziy, Plural inagininke mit o-stammform treffen wir nur in J. Bretkūnas „Biblija““., Neben Pietumi Jes 59 u. a. haben wir hier sunais III Chron 26,44,46,48,50,51,52—53,54,56,58- ,60,62,64,66,68,- 70,72,74,76,78,31,83,85 88° Esra 85 55, Söhne Neh 10, Söhne Jerem 35 (korrigiert zu Söhnen). Heute ist die Form u-kamiené des Plurals in der Zemaičių Dialekt vollständig verschwunden. Nur im südlichen Teil wird noch die u-Form verwendet. 1767 erschienen. In P. Klimavičiaus „Pavinastyse“ ist der y-stammige Plural noch erhalten, vgl. suninis 17, 105, 113. Im Jahr 1787 wird in der „Živate“ auch der u-Stammbaum des Plurals Įnagininkas suninis 63, 298, 327 verwendet, in M. Valančiaus „Istorijoje“ werden bereits die o-Stammbaumformen verwendet: su wisajs sunajs 45, su septinejs sunajs 116, sunajs 73. Die Dschuken und die östlichen Hochlauter verwenden auch e-stammige Formen: sūnais, turgais, pietais (Leipalingis, Varėna, Merkinė, Linkmenys)*"?, turgais, sūnais, viršais (Skapiškis, Svėdasai, Gelvonai, Šakyna), sūnais, lietais, pietais (Palomenė), sūnės, dungės (Raguva), rofges, siūlnes, vofses (Pašvitinys), fofges (Šeduva) und andere. Neben o-stameniy treffen wir in einigen Gesprächen auch y-stameniy Formen: sūnės||sūnuūm (Biržai) usw. Am festesten hält sich die u-kamienė-Form des Plurals im Dialekt der westlichen Südlichen Hochlatiner, vgl. oben, innen, südlich (Kybartai, Vilkaviškis, Jurbarkas u.a.). Aber auch hier werden häufig bereits o-stammige Formen nebeneinander verwendet, z.B. suniui||sūnais (nachgeschichtelicher Stamm). Die Entwicklung des Plurallokalisators Die alte # Stammpluralform *sūnusų, vgl. sen. sl. synocho, die Söhne der alten Inder, ist weder in den überprüften alten Denkmälern der litauischen Sprache noch, wie es scheint, in den Dialekten zu finden. Über seine Anwesenheit in der litauischen Sprache ga- "0 Plg, dar J. Otrębski, Ost-Litauische Narzecze Twereckie 1, 244, Krakéw, 1934, 37
Lima lösen nur die vielen Söhne der iš Einheimischen, im Inneren, im Süden, noch verwendet von den Westlichen mų von Aukštaičiai (Pazanavykio kapsai, Jurbarkas ir usw.). Wie die verwandelten Geschlechter der letzten Einheimischen noch In ir anderen Dialekten der litauischen Sprache a zu finden, z. B. nur nebūsi piėtuse pusių (= sauges pietų metu) (Wurzel), der verrückt geworden war, (Gelbe Seite). Solche Formen müssen vertreten sein ir M. Eine Vielzahl von Mustern 'dąguse DP 51615, 532,505) DK 4435, 4653, daguse DP 3015, 51613-14, 5254-5, dagusia DP 521a3, 466,419 dągusė DP 187435, 252,;. Die korrekte Schreibweise -use lässt keinen Zweifel daran, dass diese Form wu-kamiené = in den Himmeln oder in den Himmeln ist, da die Schreibweise von M. Daukša nicht zeigt, wie sie ausgesprochen wurde —mit dem langen oder mit dem kurzen - Und. In der Erwägung nachstehender Gründe: M. Daukša schrieb in einem mittelalterlichen Dialekt der Hochlatiner, es ist zuverlässiger, diese su Form als u, kurz gesprochen zu betrachten, also in den Himmeln. Der Stellvertreter im Himmel könnte so erschienen sein. Neben der alten indoeuropäischen Pluralform des Einheimischen *himusu entstand die neue postpositionale Pluralform des Ortsnamens himusie< dgs. Gal. *Himmelspostir positionen. Neben be keinem Unterschied in der Bedeutung werden zwei Lokalisierungen verwendet *Himmel ir in den Himmeln könnte durch Verunreinigung eine Form im Himmel geben. Short -ucia könnte auch aufgrund der Harmonie mit anderen dgs entstanden sein. humoristisch, z.B. sūnumis, sūnus usw. Die postpositionale Mehrzahlform des Ortsnamens ist heute formal im zemgalischen Dialekt erhalten geblieben, vgl. torgūse, kėrdžūse (Laukuva), turgisi, turgūs, umžūsi, ūmžūs (Kuršėnai) usw., weil sie hier aufgrund der besonderen Entwicklung der samogitische Phonetik zusammenfiel su o Plural des Stammlokals, vgl. Märkte In: Gallica. ir (gallica.de ). In einigen Dialekten der östlichen Hochlausitzer treffen wir auch auf Überreste dieses Einheimischen. In der Umgebung von Biržai wird noch der Plurallokalisator pietūs < *pietunse verwendet. K. Būga bestätigt“*, dass die ältere Generation der Dusetiškiai zu seiner Zeit noch pellis, die Südseite gesprochen hat. In einigen Dialekten könnte die Form dangūsu verwendet worden sein. Diese Form wird wahrscheinlich von ir M. Das Wetter in Mažvydas: himmlisch 238, 30115 50645, 5321, Dagusu 222;,. Es ist wahr, iš M. Mažvydas Schreibweise kann nicht beurteilt werden, ar wie es im himmlischen Himmel ausgesprochen wurde. "Aber weder in anderen alten Denkmälern, noch, wie es scheint, in den Dialekten der litauischen Sprache finden wir eindeutige Beispiele der Form mit -usu. Auf der anderen Seite schreibt M. Mažvydas die Ortsnamen im Plural des Stammes (i)o ebenfalls: darbusu 3195, 591g, namusu 41414, 4603, 53443-1p, 53609, hukiusu 8,5, kielusu 524, usw., wobei letztere nur als namilsų, ikiūsu, kelitisus ausgesprochen werden konnten, vgl. die heutigen Ortsnamen der Semiten: galūs, beržūs (Séleniai, Kretinga), daržūse, laukūse (Laukuva), raštūsi, raštūs, galūsi, gals (Kuršėnai). Die Form namiisu kann ein Reflex der nordwestlichen Downer-Haus, Galls (mit dem harten s am Ende des Wortes) sein. Ji Entstanden wahrscheinlich durch Kontamination o älterer Stamm-Multipel- -Lokalisierungen ko -mit der su neuen Postpositionsform an den Enden < *End-Postposi- -+- tion**. Daher sollte auch M. Mažvydo himusu als himūsu gelesen werden. Formal könnte man Himmel als die Lokalform des Plurals des Stammes betrachten, z.B. # Sie. Der indische Veda tanūsu. Da aber die Überlieferung der #-kamieniy-Formen im Litauischen zweifelhaft ist, ist sie wahrscheinlich durch die Kontamination ji des alten Plurallokalis himusu mit dem neuen Postpositionalen dangūse himuns Postposition) unter dem ir Einfluss des Plural-Ilativs dangūsna (<* (<*danguns-na) -- entstanden. ar Iliativ und ine- "1 Zr. K. Wörterbuch der deutschen I Sprache, Bd. ; XXVIII. ? ? Z.B. J. Endzelins, Gramatika, 408, syvas in der 38
Entwicklung der litauischen Sprache einander beeinflusst haben, vgl. die Formen des Iliativs: namuosun, laukuosen, laukuosnu, laukuosne, laukuosin, die durch den Einfluss des Inesivs namuosu, laukuose entstanden sind. Unter dem Einfluss des Iliativs konnten auch die östlichen Dschuken entstehen:; Pluralpronomen des Stammes. Augen#, Herzen (Linkmen, Dotinénas, Tverečius usw.). In den Linkmen-Dialekten werden ir noch die i alten Stamm-Dgs verwendet. 100 mg 2-mal täglich. akistt, širdisū, Dass hier neben den verwendeten Formen in der langen su y (Augen ir und andere) Die Entstehung des Ilativs akysna akins na) (<* unter der + Wirkung von okusu akyse, wie o ne J. Endzelynas meint**, zeigt, ir dass die postpositionalen Insizitive des Plurals hier überhaupt nicht verwendet werden und kaum jemals verwendet wurden. o Stamminessiv laukuosu, miškuosu anstelle des älteren Ortsnamens, der den alten Stamm repräsentiert. vltcėcht und althindisches vykėsu, in den östlichen Dschüken konnte auch nur unter dem Einfluss des Ilativs laukūsna, miškuosna entstanden sein. Der Einfluss des Iliativs auf den Inesiv zeigt sich auch darin, dass in den Dialekten, in denen der Iliativ keinen eigenen Silbenteil bildet, wie z.B. in der westlichen Hochdeutschen, und im Plural der Pronomen die Formen okule, srce (mit dem kurzen 7) hat. Unter dem Einfluss des Iliativs konnten auch die von B. Vilentas, J. Bretkūnas, S. Vaišnoras, D. Klein häufig verwendeten Inesivformen laukuosa, širdisa entstehen. : Die u-Stämme der Pluralform wurden früh durch die o-Stämme ersetzt, da sie selten verwendet wurden. In J. Bretkūns „Postilėje“ und K. Širvydos „Punktuose sakymuose“ wird kein einziger Plurallokalisator des Wu-Stamms verwendet. Die in diesen Denkmälern vorkommenden iu-stamm-Plurallokalisatoren haben bereits die (i)o-stamm-Form, vgl. rubefosu BrP II 106, rubefusu BrP II 105,;, in den Verben PS I 109.5, II 199,45. J. Bretkūnas „Bibel“ Plural-Stellvertreter dangusu Apoc 5, Kosn 5, dangiisu Chron 30, dangisa Amos 9 u.a., 1600 „Margaritos Teologikos“ dangusu 263, 1605 anonymer Katechismus dungust 43,5, 484, dunguosu 44,,;, 4633 zeigen einen frühen Plural-Stellvertreter des u-Stammes. Verschwinden der Gipsform. In anderen überprüften alten litauischen Sprachdenkmälern haben die postpositionalen Formen oft auch schon eine (:)o-stammige Flexion, vgl. dągūse DK 4355, daguse DK 855, nepakaiuose PK 137,,, sanariuose PK 193, sunuose PK 107, danguose Su 143, 186, 104, 272,,, MKr 31, rubeziuose Su 270, santrumose MKr 7. Die erste Grammatik der litauischen Sprache gibt auch schon (#)o-Stammformen an (S. 30—51)**. In den östlichen Dschukischen 3nekten (über Linkmenis u.a.), wo die alte indoeuropäische Plurallokalisierung -su, u erhalten geblieben ist, haben die Stammsubstantive auch den o-stammigen Plurallokalisierung turguosu, sūnuosu. In den Dialekten der Aukštaičiai werden heute nur noch die o-stammigen Formen verwendet, z. B. sūnuosa, pietuosa (Leipalingis), sūnuose, pietuose (Palomenė), pietudse (Nemajūnai), sūnuose, turguose, pietudse (Garliava), pietiios (Svėdasai), turguos (Dotinėnai, Alunta), tufguos, sūnūos, viršitos (Skapiškis, Palėvenė, Raguva, Biržai), dungiios (Raguva), pietitosi (Gelvonai), sūnitos, tūrguos (Šiauliai, Šakyna), rofgas, sunos (Mūšos upynas). Selbst in der Sprachgebrauch, z.B. in den Kapsen von Pazanavykis und im Dialekt von Jurbarkas, wo noch die Formen im Süden verwendet werden, werden häufiger die Geschlechter des o-Stamms verwendet: tufguos (Jurbarkas), sūnuosė, sūnuos (Kapsen von Pazanavykis). © ® Siehe, J. Endzelins, Grammatik, 436. "4 p-stammige Formen gibt es auch in anderen Grammatiken der litauischen Sprache, z.B. S. 25–26. P. Ostermejerio – 25 S., P. Ruigio – 42 S., K. Milkaus – 37 S., F. Hako – 253 S. 11. Universitäts-Lexikon. 39
Der schnellere Aussterben der Pluralität des Stammes ių XVI —XVII aa. Der Plural des Stammes iu war in einigen Dialekten noch stark. Das ist aus den Schriften von K.Širvydas, M.Daukša, J.Morkūnas ersichtlich, wo der Plural des Stammes iu noch, man kann sagen, völlig gesund ist. Alle anderen alten Denkmäler zeichnen einen deutlichen Rückgang des Plurals der Stammformen auf. Etwas besser erhalten ist in ihnen der Plural-Nomenstamm ių, die anderen Verbformen sind meist schon in den io-Stamm übergegangen. Die erste Grammatik der litauischen Sprache?TM enthält den Plural mit Stamm, plg. : N. waisus, G. waisiū, D. waisums, Ac. waisus, Ab. Waisumis. D. Klein im Kompendium® (S. 31 —32) merkt an: „Die Wörter Kardlus, Prietelus, Podžus, Kerdžus werden von vielen Litauern (und auch von den Seemännern) regelmäßig geläutet, weil sie auch im Pluralnominativ geläutet werden: tie Karalus, trys Kardlus, tie Podžus, tie Kerdžus usw. usw., anderswo, insbesondere in Großlitauen und in unserem Preußen, ist der Plural dieser Läuterung derselbe wie der der ersten Läuterung: Karalei, Podžei, Prietelei; Karalū, Podžu, Prietelūs Kardlems, Podžems, Prietelems usw. "6““. Aus dieser Bemerkung von D. Klein geht hervor, dass zu dieser Zeit (Mitte des 17. Jahrhunderts) der iy-häufige Plural, insbesondere der Pluralnominativ, noch häufig verwendet wurde. ; Das iu-stammige Pluralparadigma wird auch in der Grammatik von F. Hako (253 S.), der Grammatik von P. Ruigis (32 S.), der Grammatik von K. Milkaus (37 S.) vorgestellt. K. Milkus (S. 37) weist darauf hin, dass einige Substantive dieses Stammes, die meist eine Person oder einen Beruf (eine Person oder Amt) bezeichnen, im Plural nach der ersten Konjugation konjugiert werden. G. Ostermeier zählt auf S. 25 der Grammatik auch die Substantive mit dem -stamm (Waisus, Kėrdzius, Kūrpjus, Kardlus, Pawdjus, Razbdjus, Prietelus) zur u-Konjugation, wobei er darauf hinweist (S. 26), dass einige von ihnen, die Beruf bezeichnen (Amt, Verrichtung, Flandthierung), den Plural mit dem -stamm haben (Karalei, Kerdžiei). Der Plural einzelner Wörter mit iu-Stamm ist noch in einigen 19. Jahrhundert-Wörtern zu finden. Grammatik (siehe A.Schleicher Grammatik S. 190?, Becker —§ 4, Sykopos —S. 16, Pajevski-Gylis —S. 21). Man kann also davon ausgehen, dass noch im 19. Jahrhundert in einigen Dialekten die Pluralbeugung ių-stamm erhalten geblieben ist. Im 19. Jh. treffen wir in den samogitischen Schriften auf den nur noch verkürzten Plural des Stammes krySiumis, vgl. su yr Kreuz auf den Winter ZP 162, Kreuzschlitz und dort gefaltet JS 98. Ein solcher Übergang wird von K. Jaunius (siehe S. 107 seiner Grammatik) und J. Jablonskis (siehe S. 24 seiner Grammatik von 1922) festgehalten. Der Plural des Stammes iu ist jetzt in den Dialekten, außer für ein anderes Substantiv, z.B. sodžiūs (Suv. Kalvarija), unvereinbar. Es ist heute schwer nachzuvollziehen, warum der Plural mit Stamm schneller verschwand als u Stamm. Wahrscheinlich % Siehe D. Klein, Gramatica Litvanica.., 50, Regiomonti. 1653. 76 Die Wörter Karalus ein Koenig |Prietelus ein Freund| Podžus ein Toepffer |Kerdžus ein Hirt] werden von vielen Litauern |auch den Samaiten regulariter dekliniert; denn sie auch in Pl, N. sagen: tie Karalus |trys Karalus| tie PodZus| tie Kerdžus etc. aber von andern linsonderheit den Grofilitauen auch unsern Preussischen| werden die Plurales Numeri flectiret gleich wie die Nomina der ersten Declination: Karalei |Podzei| Prietelei, Karalū |Podžū| Prietelū, Kardlems |Pod%ems| Prietelems etc. 77 A. Sleicheris, der behauptet, dass Substantive mit -jus, -ius (czus dZus) einen io-Stammbaum besitzen, merkt an: „die andern, z, b, vaisius, konnen auch im Plural der u-decl, treu bleiben““, den Untergang des iu-Stammbaums beschleunigte die Tatsache, dass gleichbedeutende iuund i0-Stammbaumsubstantive nebeneinander verwendet werden konnten, vgl. mojus-mojimas R II 403, KW 460 und mojis RI 89, KW 260, myrius-Tod und myris MLLG I 229, gėrius-schönheit PS I 380 und gėris u. a.“. In unseren alten Denkmälern, in denen wir 40
uns treffen; :u-stamm Plural Reste, kommt auch neben den verwendeten iu und fo Stamm Substantiven vor, vgl. 1) M, Mažvydo Schriften Singular Nomen karalis 2103.,, neprietelis 530,,, 478,,, Singular Endstück neprieteli neprietelij neprietelij Singular Ausrufezeichen nmeprieteli 53,, neprieteli 223, u.a. neben Singular Endstück nmeprietelu 581, u.a. 2) B. Vilento Schriften Singular Nomen neprietelis EE 35,,,39, E 54 und neprietelus EE 39, 3) J, Bretkūno,,- Postilės“ Singular Nomen und Singular Endstück neprieteli P I 2975 2494-15, 279, II 220, 221 (2 mal), 248, prietel; P II 415 (2 mal), den Singular-Endling Lazaru P II 191 (2 mal), 332 und Lazari P I 351 (3 mal), 261, II 178, 198 (2 mal), 522, den Singular-Endling der „Bibel“ von 101,, 3985, J. Bretkūn 51831, Karali 411,, 2Makk 4, Chron 4, Ravd 2 und König Chron 20, 2 Chron 1, König Chron 26 usw., den Singular-Endling Neprieteli Marth 10, Jud 13, 2 Makk 3, 14 usw. und den Ungläubigen Tob 8, Jerem 30 (korrigiert in meprieteli) usw. 4) Sanarius DP 48, 109 usw. und Sanarius Mz 586, El4, 15, 17, Sanarius BrP I, 128, 189, 238, BrBCor 12 (3 mal) usw. Bei einigen der 70 Stammsubstantive, deren Einzahl $auksmininkas mit -au häufig verwendet wird, könnte die Einzahl neu nach dem R-Stamm gebildet worden sein, z.B. die in den litauischen Dialekten häufig vorkommenden artojus, mokytojais, snaudaliai, išganytojus usw.” Auf diese Weise könnte sich eine neue Wortgruppe gebildet haben, die den Einzahl-mit-Stamm und den Plural-mit-- io-Stamm vereint. In einigen Dialekten der litauischen Sprache hat sich die Konjugation der Substantive (i)u und (i)okamieno aufgrund der spezifischen phonetischen Entwicklung noch mehr angenähert. In den Gesprächen der östlichen Hochlatiner und Dschukien über die Umwandlung von an> ą in un> ų, die in einem anonymen Katechismus aus dem Jahre 1605 und in den Schriften von K. Širvydas festgehalten wurde, stimmten die Formen des Singulars der Endungen o und « überein, z.B. vaikų <*vaikan ir sūnų. Dadurch beschleunigte sich die Abholzung. In einigen Sprachgebrauchen hat sogar der Nomen im Singular bereits eine o-stammige Flexion, z.B. sunas, dlas, mėdas (neben alus, medus usw.) (Gelvonai, Bagaslaviškis usw.), ebenso wie der Nomen ratas. Die Höhensprachen des Mūšos-Upynas sind durch eine Verkürzung des Wortendes gekennzeichnet. Auch das kurze Wu am Wortende fällt aus. Daher stimmt hier der Singular-Nomen des ound #-Stammes überein. Beispiele: sins, tuigs, žmogus (Biržai), tofgs, siins, voFs, liėts, žmogus, mėds, als (Pašvitinys, Šeduva und andere). Andere # Stammsubstantive werden analog zum Substantiv oft auch nach dem Beispiel des Stammes o geformt, z.B. kilmininka tofga, sina (Paprika) usw. 1 P. Skardžius, min. veik., 79—80 psl, 79 Žr. S. 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 57, 59. 4)