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Kuršėnų tarmės kirtis ir priegaidė

V. Vitkauskas

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LTETUVIUYRALBOTYROS K.:L A -U-S I. M A I, III ETETUVIOS' "TSR: M OR 8 LU „A'KADE M1] A Ursprung und Entstehung der Stadt Kuršėnai Weiß. VITKAUSKAS I. Hintergrund 1. Arten von Schlägen § 1. Der Kurische Dialekt* gehört zu jenen Dialekten der Semgallen, in denen das allgemeine Gesetz der Abschneidung der Silbe gilt, d.h. die Silbe wird vom kurzen und festen Endstück zum Wortanfang abgeschnitten. Wenn man weiß, dass in fast allen selbständigen Dialekten (und damit auch im Kurischen Dialekt) eine gewisse Stimmfestigkeit® an der alten Steigungsstelle erhalten bleibt, kann man verstehen, wie groß der Unterschied zwischen dem Kurischen Dialekt und den Aussprachesystemen der Literatursprache (Ik) ist. Da in einem Wort in bestimmten Fällen mehrere Dialekte vorkommen, erfordern die Fälle ihres Vorhandenseins, die Unterschiedlichkeit ihres Auftretens eine umfassendere Beschreibung, Untersuchung. Vor allem sind spezielle Namen für einzelne Arten von Dialekten erforderlich, Begriffe, die in der dialektologischen Literatur bereits vorliegen®. Diese Begriffe werden hier verwendet. Im Kurischen Haff gibt es, wie auch in den in der Literatur beschriebenen Dialekten, fünf Arten von Dialekten: 1. Hauptdialekt — altertümlich (wo der Dialekt nicht abgeschnitten wird): darbinin.ka ~ des Arbeitersohnes, kirta--kiito, kra mi ~ kramė (Arsch, Kopf, nichts), le beda (ausgestreckt), nuvi ka ~ nuvyko (glücklich); 2. Hauptwort —abziehend (wird mit großer Intensität, Gewicht ausgesprochen, aber es ist vom Glied abgelenkt, ein Geschöpf der jüngeren Zeiten): auli's ~aulys (Bienenstock), darzis ~ daržūs, laka ~ laka (Loch im Bienenstock, um die Bienen zu entkommen), pura ~ pura (Kuckuck); 3. Neben- — hinterer (am alten Steigungspunkt erhaltener Teil der Stimmstärke): dukrų" ~ dantū, (į)išgunoi's ~ iSgastys, kaūkai ~ kaukai (aitvarai), miski ~ miškė; 4. Nebenwort —abziehend (entstanden durch Abziehen des Akzents am Wortanfang- ): blėzdin.ga ~ blezdinga (Schwalbe), mudki kla —schule, ašturfiū ~ aštuonių, (ų)udbulė*s ~ ābolus1 Der Kurische Dialekt gehört zur Gruppe der zemmaitische Dünner Dialekte und nimmt den östlichen Teil des Kurischen Haffs im Dreieck zwischen Klaišiai (Donau), Upyna (Donau) und Kužiai (Oberfranken) ein. * Eine Ausnahme bilden die Schnecken der Umgebung von Klykoliai, Akmenės, Vegeriai, wo der Akzent an der alten Stelle nicht zu hören ist (siehe Wörterbuch der litauischen Rechtschreibung, 113, Kaunas, 1948). 8. Auflage, 1999, S. 108. —Lietuvių kalbotyros klausimai, 1,109—117, Vilnius, 1957 (im Folgenden V. Grinaveckis, Svdt kirtis); V. Grinaveckis, Phonetische Eigenschaften der nordwestlichen Sumpfdialekte und ihre Entwicklung. 1956, S. 196. (englisch) (englisch) 1956, S. 196. (englisch) 1956, S. 196. (englisch) 1956, S. 196. (englisch) Sie werden in A. Jonaitytės Artikel „Sprache und Vorzeit des Wurzeldialekts“ verwendet. —Lietuvių kalbotyros klausimai, 2, Vilnius, 1959 (im Folgenden A, Jonaitytė, min. veik,), in liais; Nebensatz —nukeltinis (entsteht in der Silbe, die den Hauptakzent der mit Akzent geprägten Silbe durchläuft): md“žŽar'sis mažasis, vi'résni sis vyrėsnysis (vyresnysis), zrd'ugd@ traukdavo, karkvabalis kaikvabalis, pėišais pėšasi, gai.le's gailiasi 61 5. po — ~ ~ va ~ ~ ~ ~ (Bedauert), drückt's--drückt (Rasen), Muse's ~ Schlachten (Schlag), praiiske's ~ schmutzig (prauskis) ir et al. 2. Die erste Silbe eines § 2. Iš Endwortes į wird in folgenden Fällen abgebrochen: a) Iš alle kurzen Enden in zweisilbigen Wörtern: bal.ta galva balta galva, dail.#i dauZ, di'nas ~ dienas, krei.ki kreiki, švi'si šviesi, tubra ~ tora ~ ~ ~ ~ (Erfinder), ~ Ehefrau von Fmuond (weiblich), grazi schön, ~ kati kat ~ (Kudakuoji, tarški, baries), Puppe ~ Puppe, tury Mist ~ (Ich habe), ~ zap tupū (Tupiu), die ganze Nacht die ~ ganze Nacht ir usw. In diesem Fall gibt es keine Ausnahmar en von Abweichungen. b) Iš alle kurzen Endungen in Silbenwörtern: ai.dama eidama, darbiniū.kūs darbininkis, "Veni ~ gyveni, karšti kla karšykla, nėgalū negaliū, nésina ~ nešina gi ~ ~ ~ ~ (nešdamosi), mergelikės ~ mergelikės (kleine MädchenWw geben ~ padorils, papruii.ti ~ papranti, schélbeni ~ skelbeni (du verkündest), aikukūs ~ vaikiukus (jungen), vi"rukū ~ vyrukū ir usw. (Über die Ausnahmen ir dieser Aussprache Variationen siehe. § 4.) c) Iš aller festen Gliedmaßen: aki's ~ akičs, doi avifj, ~ tragen "Bei ~ neun, draūdū' ~ Verbot (Versicherung), ~ geririf's gut (gut), krėsla" ~ Stühle, lėdū" Eis, ~ mūžais. ~ Weniger, pasucail. ~ pasiučiaū (besser), pragara ~ pragarai: numa: pragard | bé_num,i* negerd ~ numai (Haus) — Höllen, be numfj falsch, Herz's ~ 3irdi€s, takd's ~ Spuren, #abard’ ~ Kiemen ir t. t. (Ausnahmen finden Sie unter § 5 IV.) d) Iš Sekundäre kurze ir tvirtagaliy Dialekt Enden (die die Ik vorletzten Silben sind), Pye, babaks babškas (Rakand), čēsnaks ~ Knoblauch, K“dėks pikdėkas ~ ~ (und deka li pikeka), ~ 'raks pi pyragas, ~ verpėc verpétas ~ députac ~ (neues Wort) deputitas, kandidatac ~ (neues Wort) kandiditas, katina'ė katinaiti ~ (katinditi), mama ~ mamaite (mamdite), pudna'é ~ ponaiti (niemand. ponditi)®, Kind“) ~ Kind, Zmuéné'l ~ Mensch (Moteréle), Yennik ~ Janike, krūpik ~ krupike (rupūžioke), sėserik ~ seserike, mami‘ ~ mam§te (mamyte), gaidūks ~ gaidikas, kailšiūūks ~ eiušiniūkas, vai kūks vaikiūkas ~ (boy), draiššūk draugiūk, ~ Vi'rūk vyrūk, žuncūk ~ žąsiūk, pali-kt ~ pali€kta ~ (verlässt), sūkimb sukimba, ~ sūšneji.k sudneiika, ~ ufmifst užmiišta, ~ nésutii.k nesutifika, ~ serie (heute ir morgen) usw. (Über die Schwankungen einer solchen Aussprache Zr. § 5.) § 3. Der Akzentrückgang ist so stark, dass manchmal ein Wort des Sprachteils, in dem der Akzent aufgenommen wird (manchmal ein Adverb), den Hauptakzent (o verliert, weil der Vorwort den ir Hauptakzent erhält, z.B. das, — tą , li ginims pri, kit, ir. @ gPd'un gi'vé'nima ~ dieser Vergleich pry andere (Vorwurf der Untreue)i ir "grinuna (verheiratete) Wiederbelebung, am Anfang gri*$ti alte ma'das| kel nes 3ail.ras Soarkd pedi bė fing an, an die ~ alte Mode zurückzukehren: Hosen schmal, : Dieser Abzug wird 4 beschrieben In diesem Fall bleibt die sekundäre $ 3, Akzentbezeichnung durch Komma ir unterhalb des Vokals bestehen, in anderen Fällen wird darauf verzichtet, 5 Hier ist einer der Fälle der Metatonie (siehe § 35 e), Jacken Schultern, die ganze na'kti prala'ksti dun. 62 be sū Ei ro Die ganze Nacht lang su tanzte ich (der Zahn schmerzte), kat. „bei. , Da'rba |endgültig Driplieši'ti] Duo IA uk us Vor Lek~ wenn pry arbeitet —nicht zu reißen (wecken), o į Tänzer wi 1€ka (Lekia), das Sofa ist verlassen um Dard, uds~butter, die ich auf pardds verließ (Verkauf), briobas ai.nam kap, un i Itautkikis vi'ra atlėid--bėbos, ein'am auf die Gräber: Tautkikės (Tautkutės) vyrą atléida - Ja, bitte. Das ist die Wahrheit, die ich dir erzählen will. (gesamt):mit Hagel Ich habe das Kind gefickt, weißt du. ~ubago Fußzeile su Nachricht (er weiß, warum er das tut), kas ruūžiem sūserg vis pri,_an,uds ai.n | vafdi'ti ~ Wer an roēžēm (solcher Krankheit) erkrankt, geht immer zu ihr fahren (uzkalbéti), veiziek aus, „arč,ail. ir - Das ist nicht gut. (schau) iš näher ir siehst du ir usw. Gelegentlich, kadi ir iš Der Akzent eines mehrstimmigen Wortes wird auf į den Präfix verschoben, pVZ., uf, d, arin, ies vasaruos gražūs |galiesu pasipjd uti td'm kaftu ~ za daržinės vasarGjas gražūs, galésu pasipiduti tam kaftuo (kartui), zi'k mė'tu pragi'vé'na pud fem, ai.c us ir. Auch'madiio žemai.tiška' ~so viel Minze pragyvėno po žemaičiūs und neįmadėja (nicht trifft) žemaitiško,mūna senūtis it bič, "al 4 ūs lib atidt's nai.jūs aii. lis ~ 18400 (mein) senlitis (Großvater) in komčiuliai liūob atidūos (gab) neue, südlich von den Kurėniškiai gelegenen Dünernehmer bei Rig, die beginnen, den Zusatz von den langen Enden nicht mehr abzuheben, dieses Phänomen ist selten, und auch im gesamten Gebiet des Kurischen Dialekts wird der Zusatz zum Präpositionalen häufig nicht übertragen, z.B. maice aus „pirmus di'nuos abžergi ~ maičią aus pirmds diends apžergė (apsėdo, pančigė), jė'dzi su, uii.trū gi'vė'nimu tai.suos gi'vė'nti ~ Jūdzė su antrū gyvėnimu (su uošviais) taisosi gyvėnti, su, „laivė puo_,@ Zera dė'vi gū'ra ~ su laivė (valtimi) po €Zerg dévé (gab) Dampf ir usw. Ein solches Phänomen ist auch in anderen Dialekten, die den Akzent ablenken, beobachtet worden (Kalnalis®, Laukuvas", Sakynoje® ir usw.), z.B. vd re dn. Arbeit' ~viré auf der Arbeit (Siup§liai, Šiaulių raj.); di‘ks vaks lėp tievou i Lk os ~dfkes (i8dykes) vaikas lipa tévuo (Vater) in die Augen, kezofdolektd’s metd's bovd'u u ddr jdunc |ajū'u pio nebr,és ~ keturiélektais (1914) metais buvau dar jaunas, ejau (ėjau) po nibres (vakaruškas) (Kaunatava, Telšių raj.); rata’ važ eniesé's bė. „drkbū“ | lakios pa.u.kšte' bė sp,drni“ ~ Röte wazinésias (fahren) ohne Pferd, fliegende Vögel ohne Flügel (in der Antike so über die heutigen Zeiten gesprochen), mėdž,ės ši'rgo ži'rgo dž, rej ios Pjd'usta ~ medžiūs (Holz) Pferd Pferd hinter rejos (Jause) piausto (Papilė, Akmenės raj.); vari"k kd'rves ii" La'uk,ds ~ fahre die Kühe aufs Feld (Raudėnai, Kuršėnų raj.) usw. Einige Dialektologen behaupten in ihren Arbeiten, dass es sich dabei um ein enklizé® handelt (und führen Beispiele an, wenn es um eine Enklisis geht), aber die Nebenund End-Akzente, die angeblich in Wörtern ohne Hauptund End-Akzent vorkommen, zeigen, dass es sich im Kurischen Dialekt und anderswo im Semitischen hier um eine Art von Akzent-- Entziehung handelt und nicht um eine gewöhnliche Enklisis. Das Präfix hat sich im Bewusstsein des Sprechers an das Wort (manchmal auch an das Adverb) des konjugierten Sprachteils angeklebt, es ist wie sein Präfix geworden, und deshalb wurde die Konjugation auf das Präfix abgezogen. 8 P, Kniūkšta, Kalnalio dialekto fonetika ir morfologija, diplominis darbas (rankr.), 13, Vilnius Staatliche Universität nach V. Kapsuko, Fakultät für Geschich1959, te und Philologie, Abteilung für Litauische Sprache, 7 V. Grinaveckis, Švdt fonetinės ypatybės, 110—113, * A. Jonaitytė, min. veik., * A, Jonaitytė, min. veik., 120. 63 3. Unregelmäßigkeiten der Ablenkung des Strichs $ 4. Beschränksu ung auf Dialekte, in denen nur das bedingte Abschneiden gilt (Kūrtuvėnai, Šiauliai), der Kuršėnų Dialekt hat solche Aussprachebeispiele, die zeigen, dass die erste Silbe nicht beendet ist. į a) In mehrsilbigen Wörtern, deren vorletzte Silbe lang ist, springt die Silbe der kurzen Enden oft ab iš į tą Lange Silbe, € o ne į Wortanfang, z. B. aštū'ni (und acht) ~ acht, für Punkte. Saft Tauben (einschließ- ~ lich Blutsaft) ni (und Weide) ~ Weide, Weideland (und Friseur) ~ Friseur, miski'si (und miškiūū'- si) ~ miškūsė (in den Wäldern), Sakudsi (und häufig) Sakudsi) ~ Schakosse, Sijonen (und sijuonits) ~ sijonūs, H4uobu'li'- nė (und yudbu'li-- né) ~ apellynė (apelienė- ), vagi'sta (und vagi'sta) ~ vagysta (diegystė), nerufi.di (und néruni.dit) ~ nerandū. V. Grinaveckis sagt, dass ,,in Mehrfachbehältern In den Wörtern, in denen die letzte Silbe kurz und die zweite Silbe am Ende des o Wortes lang ist, wird die zweite Silbe am Ende des Wortes zur gleichen Zeit wie in den ersten į beiden Fällen abgebrochen, während die Silbe in zweisilbigen Wörtern vom kurzen Ende zur langen Wurzel abgebrochen wurde, b) in bestimmten ir Fällen in dreisilbigen Wörtern in die t. y. lange Silbe, ohne dass in den anderen Silben eine Spur der Abbrochung zurückbleibt* a) iš (Bd. $ 8a). Hier präsentiert Die Tatsachen des kurländischen be Dialekts, die ir Zweifel, zeigen diese Phase der Abtrennung der Silbe, wenn die Abtrennung der zweiten langen Silbe von mehrsilbigen Wörtern vom Ende des į Wortes erfolgte. b) Vor allem in der Sprache der Vertreter der jüngeren Generation des Dialekts kommt es zu einer solchen unregelmäßigen Abtrennung des Akzents (in mehrsilbigen Wörtern), wenn der Akzent aus dem kurzen Ende in die vorletzte kurze Silbe und nicht in den Wortanfang springt, z.B. aduoma'tikė ~ Adomaitikė (Adomaityte), gi'vėni ~ gyveni, Raušiūiūs ~ kiaušiniūs, karapūrkės karaputkės ~ (abgebrochene Häuser), lššūvū liežuviū, ~ muolifitis ~ toliniūs, i* žardėlės ~ in Žardeliūs (Dorfname), gerésni ~ besser, gražesni ~ schöner, senėšfiūs ~ älter usw. Wie man sieht, wird hier die Silbe, die in den anderen Silben den Hauptakzent hat, abgelenkt. In der Sprache der älteren Menschen (45 und mehr Jahre) trifft man selten auf ein solches Phänomen, und auch bei į tą jüngeren Menschen, die dialektisch sprechen, wird es nicht allzu häufig so ausgesproche- — n. Höchstwahrscheinlich wird hier der Einfluss der südlichen Nachbarn von Kuressaare – Šiauliai, Kurtuvėnai, Kelmė – zu spüren sein. — c) Die Konsonanz vom kurzen Ende zum Wortanfang springt fast nie von den Teilnehmern des weiblichen Geschlechts der Gegenwartsform vns. Substantiv: ateinufi.ti ~ kommend (vgl. die in Laukuva bekannte Form pdrdnd.n.- té ~ pareinantill), atlekufi.ti ~ atlekanti (abspringend), jemufi.ti ~ jemanti (imanti), kli"kufi.ti ~ klykanti (schreiend- ), pi*kstufi.- ti ~ zügellos, skaustufi.- ti ~ skaustanti (schmerzhaft). 4. Fälle, in denen der Eingriff nicht rückgängig gemacht werden kann § 5. I. Der Akzent im Dialekt ist nicht von den Silben in der Nichtigkeit zu trennen: betžūka' ~ berziukai, kumé'li ~ kumėlė, kepūri ~ kepuré, neld'imi ~ nelaimė, papilienitke papiléniskiai ~ (Bewohner der Umgebung von Papile), ~ genannt: vadintojai, vaiviora® ~ vaivérai (solche Beeren), fagd'ri ~ Žagarė usw. 10 V, Grinaveckis, Svdt fonetinės ypatybės, 95; V. Grinaveckis, Svdt kirtis, 112 (vgl. dasselbe Phänomen wie im Kuršėnų dialekt, A. Jonaitytė, min, veik., 113. 11 V, Grinaveckis, Svdt phonetische Eigenschaften, 66. 64 II. Der Strich ist untrennbar von allen festen Enden: a) dgs der artikulierten Sprachteile. Naudininke: stuogd'- ms ~ stogams, ži'dd'ms ~ žiedams, luovė'ms ~ loviams, žaltė'ms ~ žalčiams, galvioms || galvims ~ galvėms, galvūms, gerkliems || gerklims ~ gerklėms, gerkliūms, kačiams ~ katėms, akims || akims ~ akims, akiūms, pirtims ~ pirtims, su'nd'ms ~ sūnams (sūnums) (ret.), pi'tūms ~ pietūms: ki" virsma pi'tūms ~ ką virsma (virsime) pietūms, pi'menims ~ hermenims, balti'ms || baltims ~ baltiems, baltims, graži'ms || grafims ~ gražims, $lapiioms || šla Duūms ~ šlapidėms, šlapiūms, ani'ms || anims ~ aniems, anims (jiems), enteoms || antims ~ anėms, anūms (joms), penki'ms || penkims ~ penkiems, penkims, pefikioms || pefikūms ~ penkiéms, penkiūms usw. ; b) Adjektive, Pronomen und NumeriZiy vns. 2, visd® m ~ visam, visd" || visd'i ~ visai, katra'm ~ katrdm, Ratrd’ || katrd'i ~ katrdi, tuoké'm ~ tokiam, tuoké' || tuokė'i ~ tokiai, pirmd'm ~ pirmam, pirma“ || pirmd'i ~ pirmai, vi'nd' ~ vienam, vi'nd' || vi'i ~ vienais c) o-kamieniy der Gegenwartszeit und vns der Verben der gallischen Aussprache aller Stämme der Vergangenheit. In der I. und II. Person: mard'u ~ sehe, mata" ~ sehe, plerpsd'u ~ plerpsau (ich sitze ohne Arbeit), plerpsd' ~ plerpsai, prašd'u ~ bitte, prašd' ~ bitte, dungend- 'u ~ dangendu (ich bewegte, bewegte mich), dungend' ~ dangendi, kri'pd'u ~ krypau, kri'pa" ~ krypai, musd'u ~ mušau (ich schlug), muša" ~ mušai (du schlugst- ), gifid'u ~ ginidu, ginė“ ~ ginéi, mafid'ų ~ maniau, manė" ~ manči usw. ; d) in einigen Adjektiven und Adverbien: kada' ~ kadai: sd'uli jati. kad' niese'ida ~ die Sonne jail kaddi (vor kurzem) niese'ido, pirmd: ~ pirmai (zuerst), visd" JI visd'i ~ ganz, dauga' u~ daugidu (meist), labd'u ~ daugiau (am meisten), pifmd: u ~ pirmiau (zuerst), skubd'u ~ skubiau (am dringendsten), stumbd'u ~ stambidu (am schwersten), ti'šd'u ~ tiesidu (am geradesten), ti Stiog ~ tiesiaig, makald'i ~ makaldi, tabald'i ~ tabaldi und so weiter. III. Der Strich wird nicht von den sekundären festen Endungen abgetrennt: pašurims ~ pasiutimas, šalims ~ šalimas, didelis ~ didelumas (Großheit), lengvims ~ lengvumas, gru'stils ~ grituvas, Jliektiūts ~ lėktuvas, negé'rs ~ negéras, negd'l ~ netiegia (kann nicht), netiir ~ netūra (hat nicht). IV. Es kommt vor, dass der Strich an der alten Stelle tvirtagalése galiinése erhalten bleibt. Dann kommt es entweder zu mehreren solchen Wörtern, wo man den Zusatz vom Endstück zur Wurzel abziehen muss, oder man will mit diesen Wörtern etwas betonen, z.B. labū' gerd’ padarė" [kad ate] padiesi min griobus iškd'išti ~labal gerai padaréi, kad atejéi (atéjel): padési mun (man) grébus (darm) iškašti (ausräumen), su_,rugé- 's kvi'té's puo_,ri'ga vasiniejuos| ka,,pežima' traticje ~mit Roggenweizen durch Riga fuhr, dass die Wagen trat¢jo, gerd ka, bioba gabi] kita'p badu nuspruoktu ~ gut, dass ibe gabi (umkehrte): anders badū nusprdgty (nudvésty), grašė“ darė“ grasé'| niéra kuo saki'ti ~ schön gemacht, schön, ist nicht kė zu sagen (iron.), belesit' piščika: grūdus ~ belesą viščiūkai kornus, duobilii: avižiūi tūrū | šaddit rugi'fiu ar galūks Tr ~ dobiltį avižū turū (turiū), stroudū rugičnių af (irgi) galiūkas (šalinė) yra usw. Diese Beispiele, wo kir12 Dieses Adjektiv hat im Dialekt einen U-Stamm: lifi.ksmals ~ fröhlich (lustig); liūi.ksmimo lustig (lustig), 5, Fragen der Sprachkunde, III 65 tis unverwechselbar, ist eher zufällig, unregelmäßig, man könnte sagen, eine Abweichung von der Norm der dialektalen Aussprache. V. Der Strich wird manchmal nicht von den iš sekundären Festkörperendenzen getrennt, z.B. atei.n atei.n baišd'usis bi'ri"s viru ateina ateina baisidusis (größte) Gruppe von Männern, ~ nesutiii.k |lai. Skird's ~ nesutiūka zu (tegul) skarasi (unterschiedlich), Pijudks ši nigeris/ nakail. kis negd biti pijokas (Trinker) ~ negéres, šud nenaūkės negilia būti, patail.k jeniki Ich kann es dir nicht ~ sagen. Janike, turū naujyna (Nachricht) zu sagen, pakrei.pk stiklini| ~ i'pilsu pakreipk — stiklini ir ipilsu usw. Ir In diesem Fall gibt es ju keine Regelmäßigkeit: dieselbe ir Person kann sagen nésutifi.k nesutifi.k disagree, papruii.t ir papruii.t paprafita, ~ sūšlump sušlump ir sušlampa ~ usw. ir ~ ir 5. Ort des Einschlags § 6. Haupt — Abzugsquerschnitt. Es entsteht, wie bereits erwähnt, durch Abziehen des iš Akzents į am Anfang des Wortendes. Dieser Akzent kommt meistens in der ersten Silbe des Wortes vor, z.B. ail.sis ausis, ~ brusle: broliai ~ (und briole’ ~ bréliai), di bie duobė, ~ dudvena dovena ~ (Geschenk), ~ Sonstiges: Hart, ~ Krill'pits in Körnern (Dgs. gal., krupas), pavai.zūs ~ pavaizus (schön, malerisch), ri"bina ~ riebina (fett gedruckt) Wir sind ~ gehört worden. (Du machst es rutschig- ~ ), stipina* stipinai (Teil des Horns), svet kata ~ gesundheit, vaga ~ vagūund so weiter. Es gibt jedoch ir Fälle, in denen der Haupt- —der Abstrakt ist in der vorletzten Silbe (siehe Abschnitt 4.4) aber § 4 Luft b): böse Bösewich- ~ te (diejenigen, die sehr fluchen), malii'ni ~ Mühle, pliščevi ~ räuber ir usw. (Über das Überspringen — des Hauptakzents in der iš Adverb-Präposition von Sprachbestandteilen, die sich ar verändern į lassen, siehe $ 3). $ 7. An der alten Stelle des Zusatzes bleibt meist der Nebensatz — erhalten, z.B. amatd amatai, bėjuorūs bajorai, ~ gali galė, kartikés ~ kartikės ~ ~ (kleine Karte), ludpa: ~ Vieh, Plaid. its Lungen, ~ prasselnd prasselnd ~ (Hosenklemmen), rémit ~ remū (Rudern), springen, ~ springen, springen (dvasini, badu marini), §akikés ~ Gabeln (kleiner Zweig), tingifittks ~ faul, tingint' s ~ faul, trifi.ki trinki ~ (dick), va steinige ~ Kinder, kein va Kranz, ~ grünes Grün usw. ~ ir Dieser Akzent ist nicht in mehrsilbigen Wörtern zu hören, wenn der Akzent der kurzen Enden so lange die erste iš Silbe abgezogen wird, wo andere Formen einen Hauptakzent haben į —alte Schreibung: ~ lef.zdama leisdama, vgl. Ič*izdams=e 1éisdamas, pei.gdami ~ peikdami, plg. Pei.gdams ~ fluikdamas, ~~ šail.gdami kriekdami, plg. Safi.gdams ~ $alikdam, miii.klina ~ minklina (Teig gekehrt, Teig überzogen), vgl. miii.klinas ~ mifiklinos, pufvini ~ purvini, plg. Pufvinc ~ pulvinas, sni'gina ~ sniegini (Schneebedeckt), plg. sni‘ginc ~ sni€ginas, švi" psena~ Smile (Lächeln), plg. Schweinefleisch ~ $zwitschern, ~ (u)schnaufen, plg Ergebnisse der ~ Suche - i dega todega, vel kina ~ velkina (durch Ziehen), plg. vel.kinc ~ velkinas, ir etc. Charakteristisch ist auch, dass in den vorgeschriebenen Formen die Silbe das Präfix nicht i überspringt, z.B. išlei.zdama išleisdama, ari ~ #damit ~ sie sich ir aufregen usw. § 8. Die — Seiten-Abschleppsilbe wird in folgenden Fällen gehört: a) Mehrsilbige Wörter in der langen vorletzten Silbe, wenn der Strich durch die kurzen Enden abgezogen wird, z. B. drawi'mi nieni, guli-kla gulykla iš ~ ~ (guolis), képi‘kla ~ Bäckerei, Verkaufss- ~ telle Verkäufer- ~ in, pavai.zi pavaizi, Koch 66 ~ Koch usw. In diesem Fall ist der Nebensatz sehr stark, und es kommt häufig vor, dass er der Hauptsatz bleibt (siehe § 4 a und $ 6). b) In der letzten kurzen Silbe von viersilbigen Wörtern, wenn der Konsonant von der kurzen Enden abgezogen wird, z.B. kai/ifiūkūs ~ pelliniukis, mažutėlės ~ mažuteliūs (mažutėlius), mudrriškikė ~ moteriškikė (mädchen), (u)undefiškū ~ (v)andeniuki, vablūkūs ~ vabaliukiai, vakaftūkūs ~ vakariukiai (vakaruškas), abakiké ~ Abakikė (Abakaite), bartasiké ~ Bartašikė (Bartašiūte) usw. Auch in diesem Fall ist der Neben-Abstraktiv deutlich zu hören und manchmal der Haupt-Abstraktiv (siehe $ 4b). c) Bei mehrsilbigen Wörtern in der vorletzten langen Silbe, wenn der Konsonant vom langen Ende abgezogen wird, z.B. mubti-ng'l ~ motynéle (Mutter), tangia ~piningai (Geld), raddubnii: ~ rotoną, rinkiėjuos ~ rinkėjės (Fußriséjos), sėpri"fiū" ~ septyniū usw. Dieser Gruß-Abzugsstrich ist schwach hörbar. : d) Keturskiemeniy-Wörter in der langen dritten Silbe vom Ende, wenn der Strich vom kurzen Ende abgezogen wird, z.B. kėreivėlės ~ kareiveliūs (kareivėlius), pėtraiūskikė ~ Petrauskikė (Petrauskaite), raddudnami ~ raudonamė usw. In diesem Fall wird der Neben-Abstraktions-- Stil nur optional gehört. $ 9. Nebenund Nebeneingänge. Viele zemgaler Dialekte sprechen die langen nachklingenden Silben mit einem deutlichen Nebenklang aus, z.B. bimbdls ~ kūlis, galdu ~ galuo (zu Ende), gierdls ~ gėralas (Kretinga), krėpmd'ušis ~ krūpmaušis (Nenaudėlis, ropūžiokas), mėta" ~ mintai, sūūnkė" ~ suūkiai (Kaunatava, Telšių raj.), dė"rbd" ~ dirbai, va'li'te ~ valyti (reinigen), vi'rd" ~ vyrai (Laukuva)l4, rad: ~ ritai, va'rlkuojė- 's ~ valkiojasi, žemtevelkdūėoms ~ Zemévilkoms (Raudėnai, Kuršėnų raj.), dé-ked ~ daiktai, It"fidžuojė" ~ landZiojai, Zilogré: ~ ~ Zidgriai (eine Art von Zäunen, geflochten) (Tirkšliai, Mažeikių rajon.), $onéi ~ šūnie (für einen Hund), vikdu ~ vaikuo (für ein Kind), £émé'nc ~ Z€minas (Zemétas) (Tryškiai, Kuršėnų raj.) usw. Ein solches Verhalten ist in der Natur nicht vorhanden. Der salutative Zusatz kommt hier nur in bestimmten Fällen in bestimmten Formen vor: a) ir Substantivformen des männlichen Geschlechts vns. Substantiv: bd'Itd'sis ~ der weiße, der schöne, der ~ schöne (schön), ju'dd'sis ~ schwarzer, ma'žd'sis mu maZasis, letzter ~ letzter, mt'sd'sis ~ unser (unser), pfrmd'sis ~ erster, ufi.trd'sis ~ aiitrosis und so weiter. Diese Aussprache der Substantivformen ist bereits verschwunden, da man jetzt immer häufiger die Formen gerėsis, baltasis verwendet. Ich habe gehört, wie man diese Formen in der Wurzel ausspricht, aber mit einem Nebenoder Unterstrich: gė'rasis gėrasis, be ja'unasis jaunasis. ~ ~ b) air Gegenwartsform von in-stamm-Rekursiven Verben In der 3. Person: dirdd's düodasi, keftd's ~ keitasi, sé'kd's ~ s€kasi, nėkeld's ~ nėkelasi ~ (bewegt sich ~ nicht), pūrd's putasi (schmunzelt), ~ schmunzelt. (Höchster), Sona's ~ nicht (wünschen), ~ gai.lé's gailiasi m#'lé's ~myliasi (liebt sich), sich liebt: sich liebt: sich ~ liebt: sich liebt: sich liebt: sich liebt: sich liebt: sich liebt: sich liebt: sich liebt: sich liebt: sich liebt: sich liebt „Ihr habt euch schon verheiratet. [Passiv Die Ruine ist gut erhalten. „gurū“ was ~ hier Gesundheit ist: pasivalkiojasi (es wird gegessen) po tréba bien, ir pajemd’s ~ 1 J. Aleksandravičius, Kirtis ir priegaidé Kretingos tarméje. —Fragen der litauischen Sprachwissenschaft, 1, 99, Vilnius 1957. : 4 V, 1999: „Die Schnecke, die ich 110. 67 liebte“ („Die Schnecke, die ich liebte“) – Regie: Rainer Riedel. be Wieviel ~ Dieser Rubel wird genommen, nėsam diese be Kapéikos. c) SangraZiniy Verben in der Zukunft 3. Person: bui'sė*s būsias ~ (wird): refi.k pa:ende nu. skidri'na | bū'sė's munis nemū'tus ~refika pagalius nil (nuo) skiedryno, būsias (apsimetė) munės (manęs) nemūtąs, dungė'ncé's ~ dangėnsias (danginsis), di'sé’s ~ dūosias (duosis), kraipi'sé- 's ~ kraipysias, mūščė's ~ musias, raiti'sė's ~ raitysias, ri'sé’s ~ riesias (riesis, pyksis), siesė's sésiasir u.t.t. ~ ~ d) SangraZiniy Verbs imperative Konjugation vns. In der 2. Person: ail.ké's ~ aūkias (opfer), buū'kė's ~ būkias (sei, sei), krazi-ké- 's ~ kratykias, nedū'kė's ~ nedūokias (gib nicht auf), nežvalgi'- kė's ~ nežvalgykias (schau nicht nach), ~ sieskė's ir séskias usw. * e) In der Präposition -av (meist in der zweiten Person Singular): nugeltiiond va ~ nugelténavo, $i 'kd'va ~ šūkavo, bi’ dd'va ~ būdavo, nujū'gda- 'va ~ nujudkdavo, nupraii.zdd'va ~ nupraiisdavo, praši'dd'- va ~ prašydavo, veizieda'- va ~ veizédavo, šu'da'va ~ žūdavo (vargdavo) usw. Heute ist dieser Akzent nicht mehr so häufig zu hören: Die jüngere Generation sagt nur noch bu dava~ bývala, ai.dava ~ eidavo. f) In der nicht ausgesprochenen Präposition -a'tis ~ -aitis, -a'ti ~ -aitė: bruold'tis ~ brėlaitis (Bruder), tievu'nd'- tis ~ tėvūnaitis (Bürgermeister, dem der Vater den Bauernhof zuschrieb), ničnieka'- če ~ ničnėkaičio (überhaupt nichts), pičpilnd'tis ~ pičpilnaitis (Vollständiger), pičpilnd'ti ~ pičpilnaitė, vičvi'nd'tis ~ vičvienaitis (für einen), vičvi'nd'timo vičvienaitė, a duomd'tis ~ Adomaitis, ki'ga'ti ~ Kygaitė, kleminckd'ti ~ Klemanskaité, vitkd'uskd'ti ~ Vitkduskaité usw. g) In einigen zusammengesetzten Wörtern (in einer kurzen Silbe): akietvirbalis ~ akėtvirbalis, kafkvabėlis, pūsesėri ~ kusine, uSpakalis ~ ūžpakalis (in den Dialekten mit den Doun-Sprachen wird auch #$pakd‘lis gesprochen). 6. Proklyse und Inklyse $ 10. Einige Dienstworte (und manchmal auch die Wörter der konjugierten Sprachteile) verlieren in der zusammenhängenden Umgangssprache ihren Akzent und werden gleichsam mit dem Nachbarwort verbunden. Diese Wörter, die keinen Akzent haben, werden als proklitische oder enklitische Wörter bezeichnet. I. Proklitische sind die folgenden einstimmigen Wörter: a) Pronomen: ligu ta_,vai.ks prasišito | pa muoti kap smaks pul.n ~ gleichu (vos) ta vaikas prasižiėja, stiefmutter wie smékas pulna (puola), šis, „vai.kis nebai.ks gert'ju~ šis vaikas (bernas) nebaigs gerūoju; b) Zahlwörter: kuo, „kratd's tuoš „Čierkikis | kū" būoba nemū'ta | dvi, tris išgeri ~ ko kratais tos Cierkikés (Tauben): wenn der Bär nicht sieht, zwei drei ižgeri; c) Präpositionen: dvi ži'mi i" _ui.tra ski‘fu d'je~dvi ži'mi į aštrą skyrių (klasę) ėjo (Ėjo), vi'n diel, pnėdžu prakapuojima rei.g Fa ni'ti's~vien dėl medžių (medžių) prakapavimo reika žanytės (ištekėti- ), kipri kūri pa'cas kū'te" pruo_niiosi ~kupri kūri (der Schwitzende ging) pūcas (Ratte, Schuppe) kūtei pro nėsę (į nosį); d) Konjunktionen: vaū'gi" rei.g diti| ka, pu, šė'mis nekel.tu- 's mo vagie (dem Dieb) reika dūoti, kad nū (von) žėmės nekeltųs (nicht erheben), nepasté buom | ar, „tuoki veid15 Es kommt vor, dass man auch sfeskis ~ séskis, Zindokis ~ ZinOkis, nepraii.skis (nicht waschen) sagt. 68 4 Rückführung der Stämme; je, „buoba kd'usti'ta [išluoš bila ~ je (wenn) bėba kaustyta (nicht zu Fuß), išloš bila, je, „buoba kd'usti'ta [išluoš bila ~ je (wenn) bėba kaustyta (nicht zu Fuß), išloš bila, je, „buoba kd'usti'ta [išluoš bila ~ je (wenn) bėba kaustyta (nicht zu Fuß), išloš bila (Fall); e) Partikel: zi, „kvékt kvékt sūkviekšti i,_nuspakniioje ~ nur kvékt (klykt) vőkt sūkvėkštė nuspaknėjo ir (Bein schüttelt) II. Enklitik kann bedeuten: a) Pronomen: kud kvi'kat | a. „ihr smd'u, „wer lehrte kvykat (schwimmen), oder ihr (ihr) erstickt (erstickt) was; kdliė, ra | jai. d'itra eingegangen and: ~Kkalé ta, jaū ditra (Gefühl) ist eingegangen andi (ja) b) Adverbien: sénd, „ja | buina vi'nas rūkšlas ~ sena jau: Mund eines Rauches (Falten); c) Teilchen: kitoks, tin vici'nis | lentikes pa'rkaltas ~koks ten vidsienis (innere Wand); lentikės pūrkaltos, kuo, ce leii.di pri,,būobišku darbii: ~kd čia lendi pry (prie) bėb'škų darbū, nior, „tik žuodi ištraukti J ka, galiétu puotd'm li' žūvi ld id ti ~ ist (will) nicht nur das Wort i ausziehen, um potam (paskiau) die Zunge laden zu können. 7. Unrechtmäßige Aussprache § 11. In Volksliedern und sonst rhythmischen Aussagen findet sich der Tonfall aus rhythmischen Gründen an einem ungewöhnlichen und in der Umgangssprache völlig unerträglichen Ort. Beispiele: gaidelė' pradėd gi'dūoti | numiské: pradėd vaikščioti | kė:Ik kėlk ké'lk mergeli | niéra lai.ka mi'guori (in der Umgangssprache wäre: gaidėle' praded gi'ditoti | numiske praded va'ikščuoti | kė“Ik kė'lk kė“Ik mergė“l | niéra lai.ka mi“gūoti ~ die Gänsele beginnen zu singen, die Numischen beginnen zu gehen, kėlk, kėlk, kélk, mergéle, es ist keine Zeit zu schlafen- ), a@ “čų tau berneli Huž, pmeilū žukšti | da'r nebūva'u girdiejūš nu. „pat mažumē'- lis (in der Umgangssprache wäre es: @' Gu ta'u berné'l yug mei.lu Zuodéli | dd'r nebuvd'u girdiejusi nu, „pat mafumé lis ~ ūčiū tau, bernéli, už meilą žėliu, dar nebuvém girdéję nū pat mažumėlės). 8. Logischer Widerspruch $ 12. In jedem Satz betont der Sprecher in der Regel ein Wort, um mehr Aufmerksamkeit auf das zu lenken, was ihm am wichtigsten ist. Zum Beispiel: bėnė maftes muni sé'ni nuskau.stu ~ benė maičios munė s€ne nuskaūstų (nuskriaustų), ar iš, tuo-li acisūkis asi ~ až iš toli€ (fern, fern) atsisūkės esi, kuo td'p marčuos nėkenti | a. i', ai*dega ana tamsta" i'kūnda ~ ko taip marčios nėkenti, a(r) į uodegą ana tamstai įkando, trink su „ū'pa's] netrink su, šlutražu | nigara pratrinci ~ trink su lapeliais, netrink su | šliotražiu: nūgarą Pratrinsi (saunoje- ), je, tap ildaū. za sė“ ni įtes min Svetka ta | bi su priversta veizieti's ~ wenn diese Hecke so lange meiner Gesundheit schadet, werde ich gezwungen sein, Maßnahmen zu ergreifen usw. In den unterstrichenen Wörtern sind manchmal mehr als üblich einige Akzente zu hören, z.B. ar, „gražu sė'na žmuogu usgauhiori ~ ar gražū séna žmėgų užguuliuoti, in, gera nusipieriem Sifidi'n~ir gerai nusipėrėm šiafidien!, kuokė, „Če mūna sveikata ~ kokia čia mūno (mano) sveikata usw. (im Wort svei kata ist der Akzent sogar in der Silbe zu hören -ka-, wo man es normalerjo weise nicht hört). 69 Krauna ir lei" kraū,ni' ~ lei (tegu, te) kraūnie, péizuo péizoja ~ (temperiert) ir tenepei.zuoji' e tenepeizojie ir usw. $ 36. Der Kurzvokal wird durch den Festvokal ersetzt, wenn durch das Fallen der Endvokale die Sekundärvokale u-- entstehen. ar :, I, m, n, r ir Ult: Pfeil ~pila ir pilam (wir gießen), Rufen~ ir Rufen ~ Rufen Rufen, ~ Shin Shin (kaso) und ~ shind's shinasi, ~ pfeffer ir pfeffer ~ pfeffer pfeffer® ~ pfeffer, kil kula (Kulia) ir Kulam (kuliame), grauen ~ grauen ir grauen ~ grauen grauen ~ grauen, dir dura Dirham ir (in der Tür) ~ (solch ein Mentor) ir gru'stūva ~ griistuvo, $ilg näht ~ (und $#'n silina) ~ Šuvat ir šiuvate, numsarks~ ~ numsargas (Hauswächter) ir usw. YJIAPEHHE H MHTOHAUMUSI KYPIIEHAWUCKOI'O T OBOPA B. U. BUTKAYCKAC Pe3iome Cucrema yJapeHHsi KYpIIEHalCKOro roBopa CHJIbHO OTJIHYaeTCsi OT JIHTepaTypHOro fi3blKa, TAK - Ja. B HEM OTTATHBAeTCS Ha INepBbi CJIOT CO BCEX KPAaTKHX, a Take H C JOJIHX BOCXOASIMX OKOHYaHHH, T. e. roBOp NPHHAJJIEKUT 30HE TMOJHOH OTTSXKH YAapenus (sūkū ‘a Kpyuy“, minkli& ‘recto’, vakari ‘BeyepoM‘, virbalė' “crnnubr). B roBope BerpeuaroTCA cJayuau, KOr/ia Npeji/IOr NMPHMBIKAET K HMEHH WJM MECTOHMEHHIO H TIOJYYaeT OCHOBHOEOTTSIHyTOe VjapeHHe (sit littum) ‘c (Gespräch). B cBsi3n Cc Tem, uYTO KYypiuEHAKCKHĖ TOBODp HaXOJIMTCH PSJOM C TOBOpaMH, NIDHHAJŪIEXAUIIKMH 30He UacTHUHOKH OTTsKKHM YyAapennsi (Kyprysenait, IllaykeHail, Illsyjii), TO HMEIOTCS CJIyuaH, Korja B JaHHOM TOBOpe (B MHOTOCJ/IOXKHbIX CJIOBaX) YAapeHHe OTTSTHB2eTCSA € KpaTrKOIro OKOHUAHHA TOJIbKO Ha IIpejįNIeCTBYIOMHAŪ CJIOP CJIOBa, a He Ha ero Hawaii (pabai.ga ‘komerr, klein „MAJIJOCEHbKHX““), Ojnnarko yjgapenne COXpaHsSeTCCS B KOHIIe CJIOBA, eCJIH KOHEUHbIH CJIOP mpoH3HOCHTCS H B JIONTHX OKOHUAHHSX Bocxoagimed noarors (duobilū" avizii* tūrū „y MeHs ecTb KJieBep H OBEC'), OJIHAKO 3TO SIBJIeHHe He 3aKOHOMEPHOe. Kak H B Jpyrux >XeMalTCKHX TOBOpaX, NPHHHAJJIEXKAIIHX 30HE MOJHOH OTTSXKKH YJApeHHs, Tak H B KYpLUEHAHCKOM CYIIECTBYeT O Ppas/HYHBIX THIOB ylapeHusi: OCHOBHOe jpeBHee (muoka,,yunT‘‘), OCHOBHOe-OTTsiHyTOE (kaftū „BMecTe“), No6oYHOe-OTTSAHY TOE (muokikla,,mKkoJa‘), MOGOYHOE-TIEPEHECEHHOE (rauddond-sis,,KpacHbih“) H N060YHOE-KOHEUHOE (kliebi's „,oxanka“). B crarbe Ha OCHOBe COOpaHHoro MATepHaJia paccMaTpHBaeTC5i5 MECTO OTJeJIbHBIX THIIOB VIIOMAHYTbhIX YAapeHHil B CJIOBe H CJIyuaH HX VIIOTpeOJICEHHS. B KypiueHaiickom roBope HMeloTcs 4 HHTOHAIIHH TJIaCHbIX 3BYKOB: Kpatkas(’), HHCXOLSIAS ("), Bocxonsimasi (7) Ho cpenHss (°). CBOHM TpoH3HONLICHHeM OHH MOYTH He OTJIHUAIOTCHA OT IIDOH3HONNIEHHA COOTBETCTBYIONIHX HHTOHAIMHA, CBOHCTBehbix Cocejhhm aykiitahtckhm tiobopaM, h No3ToMy Ojimskm jihtEppa typhoMY 3. Auflage. 76 Kparkas HHTOHALHS TPOH3HOCHTCS KPaTKO, HO CHJIbHO, CHJIbHee UeM B roBopax, JIETINHX B OCHOBY 3. Auflage. JTa HHTOHAIKHA XapakTepHa KpaTKuMm ryaceemM roBopa (Lippe „mepér¢, visi „Bee“, Ratte ‚kojieco- ‘, lėsti „KJIeBaden). Hucxopsmas HHTOHAIMS B CBOEM INPOH3HOIIEHHH HMEET 3JIEMEHTHI Typ 2-Diabetes BHCTOH HHTOHAIHH, CBOMCTBEHHOH JIDYTHM KeMaHTCKHM TOBOpaM, OJHAKO Er ist ein guter Mann, aber er ist auch ein schlechter Mann. OHa oTJMYaeTcst GOJBIINM CXOJACTBOM C HHCXOJIsIell HWHTOHALMeH COCeJHHX AVKIUNTARTCKHX rOBOPOB (Hrsg.): Die Roten Teufel. Hucxojįsutyio HHTOHALKIO HMEIOT ĮOJITHe CJIOTH C OCHOBHbIM JPEBHHM VJapeHHEM (auf Deutsch ‚XoauJi‘, nur „xouer“), OJHAKO HHOrja e8 HMEIOT H HCTOPHYECKH KpaTKHe TIJIaCHble C NOGOYHBIM nepeHeceHHkIM Yjiapennem (dainū'da'va 'uacTo mean‘). BocxoJlama1i HHTOHALIKA TO XapaKTepy IIpOH3HOINIeHHA O/IM3Ka COOTBETCTBYIO= miefi HHTOHAIIHH HEKOTOPLIX COCEJHHX TOBOPOB 3aNlaJHUX ayKTaidToB. Hey, HmeJOT JOJTHe CJIOTH cosa (sal.dZe ,,cmazkoro®, kelė“ „nyTu“, kirpi-kla ‚napukmaxepckas‘). B orJiKyKe OT BOCXOAMAINEH HHTOHAUMH JAPYTHX KEMAHTCKUX FOBOPOB, HaiGoJiblIasi CHJIA 3TOH HHTOHAIHH B IM(TOHraX H JIHOTOHTHUECKHX COYETAHUSIX CKOHIEHTPHPOBAaHA Ha BTOPOM KOMIIOHeHTe (KaK-H B JMTepaTypHOM s3bike: Klemmen ‚gecaTh- ‘, Mai.šas ‚Mmemnok‘, saii.sas In: CyXo#. 1999: Der Mann mit dem roten Hut. Grabstein JBHXXeHHS! OCHOBHOrO TOHa HHTOHAIMSI OTYACTH KHanOMHH2eT BOCXOJAINYIO HHTOHAILMIO TOBOpa, OJlHaKO B KOHIE OHA pe3ko obpbiBaercs. CpejHIO WHTOHALHIO HMEIOT JOJTHe CJIOTH B CJIEAYIOUIHX cJaydasix: a) MPH COKPAIleHWH BOCXOJAUIeH HHTOHALHH („Hoxac“), 6) B ABYCJIOMKHBIX CJIOBAX, Korja yaAapeHue OTTATHBAETCS C JOJrOro OKOHUAHHA Ha JOJITHH KOpeHb (i ta' „JoXK“, vilkū“ „BOJIKOB- “), B) B OTJIEJIbHbIX CJIyuasiX B MHOTOCJIOXKHBIX CJIOBAX, KOrZla yAapeHHe OTTATHBAETCS C KPaTKOTO OKOHYAaHHS Ha JOJTHE KOpeHb („crbių“). MHOrza cpegniojo HHTOHAIIHIO MOTYT HMETb JOJTHe CJIOTH C MOOOYHBIM OTTSIHYTHIM YJapeHHeM (pakert&- -s “no yrJaam‘). Ilonrnue GesyjapHble CJIOTH, CTOSIMe riepejį YIapHLIM CJIOrOM, BCErja npoH3HOCATCS C BOCXOJAIIEH WHTOHALMEH, a CTOSINHe TIOCJIe YAapHOro —Vale Beero ¢ HECXoAsimel (stū'mimūos ‘Tosikanue’). 1999: 1. Platz in der 3. Liga, 2. Platz in der 3. Liga, 3. Platz in der 3. Liga, 4. Platz in der 3. Liga, 5. Platz in der 3. Liga, 6. Platz in der 3. Liga, 7. Platz in der 3. Liga, 8. Platz in der 3. Liga, 9. Platz in der 3. Liga, 10. Platz in der 3. Liga, 11. Platz in der 3. Liga, 12. Platz in der 3. Liga, 13. Platz in der 3. Liga, 14. Platz in der 3. Liga, 15. Platz in der 3. Liga, 16. Platz in der 3. Liga, 17. Platz in der 3. Liga, 18. Platz in der 3. Liga, 19. Platz in der 3. Liga, 19. Platz in der 3. Liga, 19. Platz in der 3. Liga, 19. Platz in der 3. Liga, 19. Platz in der 3. Liga, 19. Platz in der 3. Liga, 19. Platz in der 3. Liga, 19. Platz in der 3. Liga, 19. Platz in der 3. Liga, 19. Platz in der 3. Liga, 19. Platz in der 3. Liga, 19. Platz in der 3. Liga, 19. Platz in der 3. Liga, 19. Platz in der 3. Liga, 19. Platz in der 3. Liga, 19. Platz in der 3. Liga, 19. Platz in der 3. Liga, 19. Platz in der 3. Liga, 19. Platz in der 3. Liga, 19. Platz in der 3. Liga, 19. Platz in der 3. Liga, 19. Platz in der 3. Liga. B KOHILe CTaTbH NPUBOAATCS NpHMepbI METATOHHH B I'OBOPE.