Apie imperatyvo formų raidą
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LITAUISCH SPRACHEN MORPHOLOGISCHE DATEN SANDARA IR JOS RAIDA La BTU NOS TSR MOK SLU AKADEMI1IJA ABOUT IMPERATIV FORM RAIDA D. SKURKAITE § 1. In den litauischen Dialekten ir gibt es in den alten Schriften zwei Formen des Imperativ: su formantu -k (Nimm es, tu es) ir be Formant -k (Schläge, Fäuste). Die persönlichen be -k Formen des 1 Imperativ-Einzahl werden noch von den Ost-Dzuken verwendet! (Dūkšte, Ignalina, Švenčionėliai, Švenčionys, Tverečius); Ansonsten gibt es nur einzelne Formen, z.B.: nunéš to Alko, Ant, Stlm, imi, neši Ds, Sv, Dgl, Ssk, klaūsai im Brd, Lnkv, Pn, nehmen, laufen, nest Krtn. Wie häufig werden die Imperativformen des be Formanten -k noch verwendet Dieveniškiai, Rodūniai, Lazūnai, Gervėčiai, Apso Umgebung. $ 2. A. Schleicher ir A. Becenbergeris war der erste, der die persönlichen Formen des Imperativ Singular der alten litauischen 2 Schriften vorstellte und be versuchte, den -k ir Ursprung zu erklären. jų Ir Sie, andere ir spätere Forscher haben zugegeben, dass der Teil aus dem jų Optativ stammt, iš nämlich: o-kamieniy Verb Singular a) Person: graistai 2 ,,graibyk®, essen, gold ret. Pn, Stim, Ds; Häufig : Dkšt, RS, Sld, Lkm, PIS, Dglš, Ign, Tvr, Kit, Kret, Rsk, MI, Dtn, Švnč, Zbl, Ad, Dv, Aps, Grv, (hier wird die sangraziné Form guldais verwendet), Zt. Lz (Diese Formen sind in Dialekten am häufigsten.)? b) i-kamieniy Einzahl Person der Verben: 2 ravi Dglš, Ign, Grv*, Lz, Tarminé Das ! Material für diesen Artikel wurde aus einzelnen iš Dialektbeschreibungen gesammelt (Dissertationen, Diplomarbeiten, Artikel). Auch verwendet Litauen TSR Akademie der Wissenschaften Das Institut für ir Litauische Sprache und Literatur sammelt Material für einen Atlas der litauischen Dialekte. Zr. A. Schleicher, Handbuch der litauischen Sprache, Prag, 1856, p. 230 tt. (im Folgenden: Handbuch..); A. Bezzenberger, Beitrige zur Geschichte Litauens Sprache, Göttingen, 1877, p. 208 tt., tt. 222 (im Folgenden: Beitrige...). 3 Zusätzlich zu dieser Art von o-kamieniy Verben in der Imperativform gibt es noch parddz, Sildzies Grv, Anker Klt; Sie sind gemäß (i)a-kamieniy Imperativformen von Verben (Bd. § 5). 4 Über den Imperativ der i-kamieniy Verben siehe. E. Nieminen, Der urindoger- ‘manische Ausgang ai des Nominativ—Akkusativ Pluralis des Neutrums im Baltischen, Helsinki, 1922, p. 108 (im Folgenden: Ausgang...). 5 Die in Gervėčiai geschriebenen i-kamieniy Imperativ-- Einzahlformen der 2. Person der Verben pažiūr, til, tiliė sind offensichtlich auch (siehe Fußnote 3) nach den -(i)a Stamm-Imperativ-Formen gemacht. 153
wey, paweyzd SD 7, 243, gelb Vln 20,,, DP 78,,, ge¢th DP 795,, gélb DP 309,,, gėlb DK 15,,, gétb DK 1584, 45, und so weiter. § 5. Im Dialekt gibt es eine große Vielfalt von (7)a-kamieniy-Verben im Imperativ Singular 2 Personen, wie z.B.: krail, rail, apsiaii, ragaii, šūkau Dkšt, Krd, Dglš, Lkm, Klt, Ad, Tvr, Grv; 10. Und siehe, ich werde euch in die Wüste hinabschicken, und ihr werdet euch dort niederwerfen. gra, atsista, kapa Krd, Ign, Lkm, Piš, Dgiš, MI, Tvr, Ad; gi bzw. gi, ri; Piš, MI, Dglš, Tvr, Dtn, Ad; bū bzw. bit, supū Lkm, Klt, Ad, MI; 1. Auflage, Bd. Der Ursprung dieser Formen wird unserer Meinung nach richtig von J. Kazlauskas erklärt: Da einige Formen des alten Wurzelimperativ (duo, išej) mit dem Kommunikationsstamm des Verbs übereinstimmten, wurde letzterer in der Bedeutung der 2. Person des Imperativ-Einzahl verwendet. Mit dem Auftreten der Verbindung der 2-Personen-Formen des Imperativund des Indikativ- -Einzahl-- Gegenwarts-Einheitswortes, nach Ansicht von J. Kazlauskas, entstanden neben den Formen bū, riesutaii usw. nach den 2-Personen-Formen des Indikativ- -Einheitswortes būni, riešutduni usw. auch die Formen šludj (šhioj, šlūoj), mehioj Lkm, PIS, Dglš, Tvr, Dtn, Ad, Grv, Lz, griatin, šūkaun Krd, Lkm, PI§, Klt, stėj (stoj), joj, kapėj Lkm, Ign, PIš, Dglš, Dtn, Tvr, Ad, Lz, Aps, būn (būn), griūn Lkm,Klt, Ign. Neben den Formen stoj, šluoj entstanden bij, griūj, siūj PIS, Lkm, Tvr, Dtn, Ad. § 6. Der Plural in der 2. Person kann auch die Formen des Wurzel-, Optativund Kontaminativimperativ haben!?. In den Personenformen dieser Person kann der Partikel der Person vor oder nach der Person stehen, z.B. : Sukuojtes, keltės Ad, šiletės „šildykitės“, gultės Grv, gulties Dtn, MI, liautés, liauniétés,liaukités* Dglš, sėditės, klojitiės Lz, džiaugtės, džiaugičtės Tvr und kelieste Ad, liauniėste Dgls, džiaugiéste Tvr. Diese wiederkehrenden Formen werden in den Gesprächen von Adutiškis, Daugėliškis, Mielagėnai und Tverečius oft verwendet, wenn zwei oder drei Personen befohlen werden; Wenn eine größere Anzahl von Personen angesprochen wird, wird das Ende der 2. Person Plural verdoppelt, z.B.: örüktettetek M1, Tvr, keltettetek Dglš, kelt@tes Ad, und keltéste Dglš?*. § 7. In ganz Litauen kann der Imperativ (mit oder ohne Formanten -k) in der 1. Person Plural die Form des Indikativs der 1. Person Plural der Gegenwart verwenden (gdudom „lasst uns fangen“, vėzam „lasst uns tragen“). Der Gebrauch von Indikativformen in der 1. Person Plural des Imperativ und die seltenen Imperativformen dieser Person!® lassen vermuten, dass die Imperativformen der 1. Person Plural später entstanden sind als die Imperativformen der 2. Person Singular und Plural. Lange Zeit war der Imperativ Plural in der 1. Person wahrscheinlich eine Injunktivform, vgl. die in vielen Teilen Litauens erhaltenen Indikativformen des athematischen Verbs eiti, die in der Bedeutung des Imperativs Plural in der 1. Person verwendet werden: eima, eima Prg, eimė, a(i)mė Grš, Vlkv, eimė Jrb, aimė Raud, Knv, Rgv, Kp, Pl, ai(i)mé Lkm, amė Dglš, Tvr, Ad, a(i)ma Zt usw., vgl. die Formen der Doppelzahl 1. Person aiva Raud, VI, Vikv, eiva Jrb, Grš. 18. Auflage. J. Kazlauskas, Aus der Geschichte des Optativ, LKK, Band 4, Vilnius, 1961, S. 82—83: '4 Beispiele siehe. J. Kardelytė, LKK, Band 1, S. 186. Man muss nur bemerken, dass die Behauptung der Autorin, dass die zweisilbigen Imperativ- -Pluralformen der 2. Person nur am Ende ausgesprochen werden, unbegründet scheint, vgl. dvėste, Idite „leiskite“, ricte, landzte (und kemštė), lipte, gente, šūkte (und lantė) Tvr. 5 Siehe auch J. Otrebski, Wschodniolitewskie narzecze twereckie, I, Kraków, 1934, S. 385. | 16 Z.B. seltene Imperativformen ohne -k im Plural der 1. Person: gūnaime, kraūme, —grébme, grébkime“, vakardojme Ml, Ad, rasaime, tilime, pašūkme, siedziémés Tvr,. valgaime Svné, léidme, ragaunme, stataime Aps. 155
§ 8. Die Formen des Imperativplurals der 1. Person mit der Endung -me bedeuten in einigen östlichen Dschukischen Sprachgebrauchen einen Befehl, der auf zwei Personen angewendet wird — den Hörer und den Befehlgeber (z.B. amé, pomozi veži.ma nukrdut). Wenn man die Endung -te hinzufügt, gilt das Gebot für viele Personen (bdbos, améte rit vūogaut). Die Endung -te, die der Form die Bedeutung des Plurals verleiht, wird hier in der 2. Person Plural hinzugefügt. § 9. Heute werden in der 3. Person des Imperativs üblicherweise die Partikel te, tegu(l), testa, lai, laigul usw. verwendet. Der Ursprung von Dalelytés re ist bis heute unklar. A. Becenberger identifizierte sie mit der Deiktik fe, die gewöhnlich mit Verben verwendet wird (Kodelei tu man nurtai wiena burta... tedawei BB Joz 17, 14, Schitie pafkucziaufieghi wiena hadina te pracba. BB Mt 20, 12, Jungfrau tebera bei mufu Tiewa BB 1 Mos 42, 13)". Ähnlich erklären J. Endzelynas und J. Otrembskis?®. Das Teilwort te kann, wenn es mit einem Verb verbunden ist, auch als eigenständiges ZodZiu verwendet werden. Noch in alten Schriften steht te in Sätzen mit mehreren Formen des Imperativ 3. Person meist nur vor dem ersten Verb, z.B. : Czia te dūdie wiens wienam Wenciawonés Zėdus o Klebonas fudedde abejū define Ranką Daw Pam 9, Te ne lipa ing namus ney ineina Bt 13, 15. Die Hand des Herrn ist mit mir. Mit fe wird in den alten Schriften auch die Partikel gi verwendet, z.B.: tėgistow BB 2 Krn 1, 9, tegiweifd BB 1 Mos 43, 33, tégi parod (neben te parodig), tėgi ne regis DP 264, 265, 266, 267, 268, 269, 270, 271, 272, 273, 274, 275, 276, 277, 278, 279, 280, 281, 282, 283, 284, 285, 286, 287, 288, 289, 290, 291, 292, 293, 294, 295, 296, 297, 300, 301, 302, 303, 304, 305, 306, 307, 310, 311, 312, 313, 314, 315, 316, 317, 318, 319, 320, 321, 322, 323, 324, 325, 326, 327, 328, 329. In den alten Schriften finden sich auch Beispiele, wo der Vokal fe des Partikels mit dem ersten Vokal des Verbs oder seines Präfixes zusammengezogen wird, z.B.: totey „tekommt“ KN 264, totliektiš „teverbleibt“ DP 705, tėssi „teesie“ DP 51,,, tė/si DP 82543, 194;, 2574. Der Partikel der Rückkehr befindet sich meist zwischen te (ta) und der Verbwurzel, z. B.: tesidėd DP,,, tefifkiria BB 1 PvP 7, 15, tesided AK 42, || tesispardai Jrb, tesisuk Grdz, tesiZi.nai Sl, Sv, PIS, tesizi.no Uog, Plv, tesiži.na Pnm, Ad, tasipraiisia Skp, tasdarai Rms, tesiZinai Tvr. In einigen Dialekten haben die Formen dieser Art das Partikel sangrazZos am Ende, z.B.: tépef Krtn, temdkais Lkv, teganas Gerv, té.siuvas Ds. § 11. Viel häufiger als mit fe wird die Verbform mit fegu für die 3. Person Imperativ verwendet! (tagul) oder mit ihrer kürzeren Form tegu (tagu), z. B.: tegul duga Smn, Lp, Glv, Bgs, PI§, Ad, Ds, tégul būn Kal, Pgr, tegūl nėš Erz, Všk, tegul dūro Pgr, Grdž, Vs, tėgul dr Sl, Pkp, tegul’ lekia Žsl, Kš, tegūl dūro Knv, tėgul kūs Pš, Škn, tagūl eina Plv, Pnd, Dbk, tegūl tili Kp, Skp, Sv, Ktk, tegul sū.kas Aln und tegu nėša Gršk, Smn, Vs, Lp, Knv, tegū būn, tegu atimie Jrb, Grdž, tagū mokos Krtn, Lkv, tegū sūko Vk§, Kal, Erž, Gerv, tégu dirb ret. Brz, lass Glv, Aln, Ktk, Ad, tagū blitzen Kp, Skp und so weiter. '® 17 Vgl. A. Bezzenberger, Beitrage- ..., p. 211. Einmal wurde fe sogar mit einem Adjektiv verwendet: fegaliaufioioie priwartije BB Ez 40, 20 (vgl. die heutigen Beispiele: Einmal war ich dort. Er wohnt noch immer dort, vgl. J. Otrebski, Gramatyka..., S. 368). Siehe 8. J. Endzelynas, Baltų kalbų garsai ir formos, Vilnius, 1957, S. 191; J. Otrebski, Gramatyka..., S. 368. 19 Die Partikel fegul wird auch in alten Schriften neben fe verwendet. Nur in der Bibel von J. Chilinski und in der Postilla von Wolfenbüttel scheint sie nicht zu finden zu sein, siehe. A. Bezzenberger, Studien ūber die Sprache des preussischen Enchiridions, KZ, t. 41, Göttingen, 1907, S. 112 ff. (im Folgenden: KZ, t. 41). Im Gegenteil, in Syrwids Schriften wird fegul besonders häufig verwendet: mit fe ist in „Punktuose Sakymų“ nur eine Form für fe gefunden 3381, (F. Specht, Syrwids Leben und Schriften..., S. 42). 156
In der östlichen Dschukischen Sprache kommen die genannten su Formen noch mit den Partikeln festa, testdu vor, z.B.: testa eina Knv, Test lecken Anzeige, Seide testen Tvr, testdu pūravi „tegul paravi“ Ad. F. Der Kuršaitis** hielt das Verb lėkti für permissiv? !. A. Becquerel sah hier Teilchen, die gu ir Die Verbindung wird in der Nahrung aufgenommen. Die Frageteilcgu hen dieser Verbindung finden sich in anderen ir Wörtern, z.B.: wenn, als, lai entsprechend dem o preußischen lai (Bd. Boolesche Zahlen „dass es so sei“, chili ,teeina, kad eitų“), Litauisch Lettisch lai, ir wird in Imperativformen su verwendet. Tą A. Becenbergers Ansicht, die später von anderen Linguisten ir unterstützt wurde, wurde zu Recht kritisiert E. Schwestern? ?. Vernünftig, scheint es zu sein E. Hermanns Vermutung, dass es nichtphonetisch stammen iš soll. $ 12. Da das Teilchen /ai wird nur in den nördlichen Dialekten des Litauischen verwendet (Lange Zeit wurde angenommen, dass es nur in den selämischen Gesprächen- ??), wurde ji als Kurzisch oder Latvism® angesehen. K. Die Bezeichnung ist abgeleitet von der Tatsache, dass die ir Pflanzen, z. B. Pflaumen, einen langen Blütenstand haben. Chilischoten „tenori“, vermutet ją nicht lettische Herkunft?- 5, Wegen der Partikel Über den Ursprung von /ai gibt es zwei Meinungen. Einige Linguisten Lettisch af, Litauisch lai Zeit Verb (lettisch laist, litauisch Das Relikt des alten Imperativs? ?. Sie basieren auf den entsprechenden slawischen Partikeln anstelle der Form laid, die in den alten ir lettischen Schriften verwendet wurde. (Russisch). Nycmo (aus nycmumo), nyckaii (Von Nyckams), poln. Niech, nichai, ukr. Nexii, Baltar. Kaxaii), die auch alte Imperative sind. Diese Auffassung wurde nicht geteilt. A. Becenberger ir K. Bogen; Die in den alten Schriften gefundenen Laid hielten sie für das Erscheinen iš /di ir Postpositionen da? ". Die letztere * Interpretation, Zr. F. Kurschat, Grammatik der litauischen Sprache, Halle an der Saale, 1876, p. 372 ($ 1369). ?! Ebenso wird fesfa als die permissive Form des Verbes stehen angesehen, siehe. J. Zubaty, IF, t. 4, p. 474. # E. Herm nn, a Litauische Studien, Berlin, Deutschland 1926, p. 255 Ta-Tä. # F. Kuršaitis (Hrsg. F. Kurschat, Grammatik.., p. 301, § 1160) behauptete, dass lai verwendet Aktivitäten in Klaipeda ir Die o östlichen Gebirgszüge sind flach. K. Böge (zr. K. B ūga, Sprachliche Kleinigkeiten, 3—4, „Bildungsarbeit“, Kaunas, 1921, p. 47) gibt an, dass lai verwendet wird Skuode, Mosėdis, Alsėdžiai, Rietava, Kvėdarna. Es kann hinzugefügt werden, dass lai (oder lei) wird auch in Kretinga (lai eit), Viekšniai (lei miliė), Kalnalis (lai skaito), Sėleniuose (lai dirb), Kuršėnuose (lei norie, seltener lai einie), Sakinėje (lai būnie, lei dirb), Šiauliuose, Pakapéje gefunden (für Dr.), Steigviliuose (lei kabalitioj), in Biržuose (Vermietung kaufen), Pabiržėje (lassen Sie gehen), in Svėdasuose (Lai gu.li). # Plg. J. Endzelins, Grammatik..., § 694. % Zr. K. Büga, Cnassno-Gaaruiickne aTHMOJIOTHH, „Ausgewählte Schriften“, Vilnius, I, 1958 p. 452—453. (im Folgenden: RR, I). % Zr A. Bielenstein, Die lettische Sprache.- ., p. 164, 208, 365; J. Zubaty, Uber die sogenannten Flickvokale des lettischen Volkslieds; Vėstnik kralévské Českė společnosti nauk, Tfida filosoficko-historicko jazykopytna“, Band 19, Prag, 1855, S. 13; ibid., IF, Band 6, S. 294; J. Endzelin, Lettische Miszellen, KZ, Band 42, Göttingen, 1909, S. 375; ibid., Gramatika., § 690; ibid., Kritische Anzeiger, AfslPh, Band 32, Berlin, 1911, S. 295. E. Fraenkel, BS, II, p. 64; to paties, Litauisches etymologisches Worterbuch, Géttingen, 1955, p. 328 tt. ; Chr. S. Stang, Das slavische und baltische Verbum, Oslo, 1942, p. 245 (toliau: Verbum..- ); J. Otrebski, Grammatyka...,, III, S. 365. Keine der beiden in dem Artikel genannten Ansichten über die Herkunft von lai wurde von Brugman, Trautmann, Berneker u. a. geteilt (vgl. K. Brugmann, Slavisch li und lettisch lai, IF, Band 15, Straßburg, 1903—1904, S. 380 (im Folgenden: IF, Band 15); A. Trautm ann, Altpreussische Sprachdenkmiler, S. 285; E. Berneker, Slavisches etymologisches Wėrterbuch, I, Heidelberg, 1913, S. 716, 698; F. Solmsen, KZ, Bd. 44, S. 184. Ta Ha. Bezzenberger, KZ, Band 41, S. 122; K. Būga, RR, I, S. 452 bis 454. » in 157
Die später von Niinistö unterstützt wurde,*? scheint genauer zu sein?*?. Denn im Russischen sind nycme, nyckaii eindeutig späterer Herkunft: im Altrussischen war an ihrer Stelle der Partikel da (der die Formen ohne Partikel geändert hat). Im Lettisch wird die 3. Person des Imperativs nur mit lai verwendet. Ob die Imperativform /ai in sehr alten Zeiten zu einem Partikel wurde (wie z.B. später vielleicht die erwähnten slawischen Partikel), ist fraglich. § 13. 3-Personen-Formen des Imperativ der o-stammlichen Verben mit der Endung des alten Optativs -ai kommen, wenn auch relativ selten, in den zemmaitischen, westlichen und östlichen Hochdeutschen Sprachen vor, z.B.: tardsai, tamokais Lkv, tegūnai Vds, terédai Prg, tesūkai Sl, tesispardai, tegu suvdlgai Jrb, Grdž, tesižinai Grl, tedūrai PIS, Dglš, Tvr, Dtn, Ad, tadūrai Rš, tesiži.nai ret. S. kk. Formen des älteren Imperativ werden heute auch in anderen Stammverben verwendet, z.B. leimiliė „lasst ihn lieben“, leibūniė, tevežiė Vkš, tenesi, teprausis Gerv, tanešie, taaūdie Lkv, tebūnie, težiūriė Pgr, tegulie, teguli, tedirbi ret. Kp, Vlkv, tebėgie, teimie Jrb, testevi, ret. teeinie Sv, testovi, tenesi ret. Pnm, testa, testdu, temiék, tevažiūoj PI, testovi, tepriraii, teišmok, tegiéd Dglš, Tvr, testa, tei „tegul ena“, testdu, tepadali, teguli Ad. § 14. Viel häufiger haben die Indikativformen der 3. Person der Gegenwart mit Partikel die Bedeutung des Imperativ in der 3. Person (te, tegu(!), testa, lai usw.). Solche Formen werden in ganz Litauen verwendet, sie sind auch in alten Schriften reichlich vorhanden. In einigen Dialekten kann die 3. Person des Imperativs auch in der 3. Person der indikativen Zukunft ausgedrückt werden, z.B.: tėgu pamatis Gerv, lai būs Skn, tegul važiuos, tegū pavalgis Lp, testa ateis Knv, vgl. noch in alten Schriften findet man solche Formen: tegu! wird SP I 2593, 664, 15213, lass es nicht SP II 100,,, lass es SE 276 sein; lass es pdstatitus sein KN 25. Im Kanawer Dialekt kann die 3. Person des Imperativs auch in der Form eines Präpositionssatzes mit Partikel ausgedrückt werden: testa ateit. $ 15. Wie wir gesehen haben, unterscheidet sich die 3. Person des Imperativ von den anderen Personen des Imperativ durch das Vorhandensein eines bestimmten Partikels und die Verwendung von Indikativformen. Es gibt Grund zu der Annahme, dass die Formen der 3. Person des Imperativ später entstanden sind als die Formen der 2. Person des Singulars und Plurals. Lange Zeit wurden im Litauischen und Lettischen die Indikativformen für die Bedeutung der 3. Person des Imperativs verwendet (vgl. die verbliebenen Ausdrücke rduna tave giltinė, lettisch parauj vinu Jupis)*?. Später setzten sich an ihrer Stelle die Formen des Imperativ 2. Person ein, z. B. dies duo tau**, trduk tave kelmai „dass dich die Stämme ziehen“, suk tave šūbagas Krtn, rdu(k) aną pikis „dass ihm ein Ende gesetzt wird“, trduk jums pardliai, trėnk tave perkūnas Škn*? und alten Schriften neded 28 E. Nieminens Meinung nach könnte der Teilchen lai von */ai oder *lai stammen (E. Nieminen, Ausgang.- ., S. 112 usw.). 29 Vgl. lit. lai, lat. lai, den preußischen -lai-Vergleich mit dem russischen au (s. A. Leskien, Die Deklination im Slavisch-- Litauischen und Germanischen, Leipzig, 1876, S. 49; F. Sol ms en, KZ, t. 44, S. 184; W. Vondrak, Vergleichende slavische Grammatik, II, Göttingen, 1928, S. 288; K. Brugmann, IF, t. 15, S. 380; K. Būga; RR, I, p. 452—453; E. Nieminen, Ausgang.- ., p. 113. 380 Seiten. J. Endzelins, Grammatik., § 694; J. Endzelynas, Laute und Formen der baltischen Sprachen..., S. 191 (§ 398). 81. Aufl. J. Endzelins, Grammatik..., § 694. 3? Plg. Russisch, OrcoxHu Te0ūū A3bIK. 158
(König tho neded [chirdiefp BB 2 Sam 19, 19], atmete „zu verwerfen“ BP 26,,%. Zu ihrer Verbreitung in dieser Bedeutung hat vielleicht der Umstand beigetragen, dass die oben erwähnten aus dem Optativ stammenden Formen des $ 2 anstelle der nicht-paradigmatischen (inkonjunktiven oder anderen) Formen des Imperativ 3. Person verwendet wurden. Mit dem Fall des 3. Personen Endungs *+ (*darai-t) wurden die Formen *darai(s) und *darai(t) nicht unterschieden. Daher wurde zusammen mit ihnen für die 3. Person des Imperativs die Partikel fe (und an anderer Stelle vielleicht von Anfang an und überall (?) lai) verwendet. Dieses Partikel sollte die 3. Person des Imperativ bezeichnen. Im Laufe der Zeit wurde es durch abstraktere Formen des Imperativ tegul, testa, laigul usw. ersetzt. Sie konnten auch neben der älteren Form des Imperativs 3. Person mit dem Partikel fe verwendet werden, vgl. fegul tedūmoi DP 2215, tegul" te dūdies DK 120,, (in der Ausgabe von E. Zitig), kožnas tegul paties fawo darbą tadatiria Bt PvG 6, 4, o tegul tenudalijja Bt PvG 6, 6, tegul tedaro taipo KIG 521%, § 16. In der 3. Person des Imperativs kann das Wort für sich verwendet werden, das die Bedeutung des Gebots völlig abschwächt, z.B.: fegū sau rėkauna Tvr, tegul sau nė.šas Pnm. A. Brückner hält diese Form des Merkiner Dialekts (też sobie idzie) für eine slawische Übersetzung (vgl. polnisch niech sobie idzie)**. Aber in den litauischen Dialekten wird sehr oft der Imperativ fesižinai, tesižino verwendet (vgl. § 9). In vielen Orten (Raguva, Palėvenė, Svėdasai, Alanta, Kuktiškės usw.) ist nur in dieser Form ein Teilchen fe neben dem in allen anderen Fällen verwendeten fegul, tegu erhalten geblieben. Das Teilchen te in der Form tesižinai, tesižino blieb, wie man sieht, wegen des Rückkehrteilchens erhalten, das den Schatten der Erlaubnis betont: tesižino =tegul sau žinosi. Daher sollte man auch den Gebrauch von sich in der 3. Person Imperativ vielleicht als unabhängig vom entsprechenden polnischen niech sobie idzie betrachten. § 17. Wie erschien der Imperativ mit dem Formanten -k in der litauischen Sprache? Die verschiedenen Befehlstöne des Imperativ ide. In Sprachen können bestimmte Partikel betont werden*- *. Diese Teilchen können manchmal zu echten Flexionen werden (z.B. in Griechisch und Sanskrit -dhi). Welchen Bedeutungsschatten gab der Partikel -k der Imperativform? Nach Meinung von J. Otrembski®’ könnten die Formen mit -k einen abgeschwächten Befehl bedeuten (dadurch entstand die Bedeutung ju der Zukunftszeit: ein abgeschwächter Befehl erfordert keine schnelle Ausführung). Aber diese Ansicht scheint unbegründet zu sein: Wenn der alte Imperativ ein strenges Gebot bedeutete, ist es unverständlich, warum er verschwinden sollte. Wie bereits erwähnt, sind in der litauischen Sprache einige Formen des Imperativ verschwunden, und an ihrer Stelle wurden neue Formen verwendet. Der Imperativ des optionalen Ursprungs ersetzte nicht alle früheren Formen des Imperativs. Ein Teil dieser Formen hat sich in die Formen der 2. Person des Indikativs der Gegenwart verwandelt (vgl. $ 5). Der neue Partikel hatte offenbar das Ziel, die Bedeutung des Gebotes zu verstärken und gleichzeitig einige Formen des Imperativ 2. Person von den Formen der indikativen Gegenwart 2. Person stärker zu unterscheiden. 33 Wenn es keine Werte sind, wie es vielleicht im Katechismus von M. Daukša ist: Ktore nam day Panie (E. Zitigos Ausgabe 86g). 34 Schwein. F. Kurschat, Grammatik.., S. 301 (§ 1160), 372 (§ 1369). Neben den Formen tegúl pasiliėkt, teit, tegúl eit kann man auch fégul tepaziliėkt, tegul teit, tegui teina sagen. 35 Zr. A. Briickner, Litu-slavische Studien, I, Weimar, 1999 1877, p. 164. 36 In: gr. Dye, ge'os, lot. Alter agedum (Verstärkung der Aufforderung), lat. mindestens sechs (=wenn immer) (bei Abschwächung der Aufforderung), siehe K. Brugmann, Grundriss.., II 3, § 717. 37 Siehe: J. Otrebski, Grammatik.., III, p. 226 (§ 504). : 159
In den Dialekten kann man die Verbindung zwischen den Formen des Imperativ und der indikativen Zukunft beobachten: die 1. Person des Imperativ ohne -k Plural (und 3. Person, vgl. § 14) kann auch in der Form der indikativen Zukunft ausgedrückt werden (vgl. nėšma „neskime“ Lkv, pasdalisma „,pasidzielmy“ Skp); In einigen Dialekten werden die Formen des Imperativ mit -k im Plural der 1. Person nach den Formen der indikativen Zukunft gebildet (siehe § 21)%. Zwei Spuren der Verwendung der Imperativzeit sehen wir auch im Kretinger Dialekt*- ?. Daher könnte man vermuten, dass es auch in anderen Sprachen eine Zeit lang zwei Imperativzeiten gegeben hat. $ 18. Sowohl in den Dialekten als auch in den alten Schriften enden die Formen der 2. Person des Imperativ-Einheitswortes meist mit dem Formanten -k. Können sie enden*? : -i: Suki-Recht. Griechenland, Plv. Danke Sb, siehe. BM I 104, gulki, palaukig Zt; -ie: drehen Smn, Jrb, machen Lp, Ršk, Grv, setzen Dglš, Tvr, Švnč, setzen sich nicht Lz; -a: väskia Knv, baika, „baik“ Kp; -ai: sakikai Krtn®, tilėkai Ds, pa-gi-kinkkai VoL 4905, pa-gi-žjūrėkai VoL 490,, palaukai Die 364,,,, Geschichten von VoL VoL 36654. In den heutigen Dialekten enden die rückläufigen Formen der 2. Person Singular des Imperativs meist auf -is, z.B.: néskis, juokis Ms, Vkš, Gerv, Jrb, KzR, Prn, sū.kis Rk, Sv, Tršk, Pnd, Ktk, Mlt usw. Eher selten sind die Rekursivformen mit -ies, z.B.: juokies ret. Grš, Vlkv, nėškies Jrb, lidukies Dglš, Ršk, Tvr, ar su -ias, pvz.: kiskias Vks, Trk, Drehzahl Kal, schwanger Lkv, hochgezogen Kreuz. $ 19. Wie der ganze Partikel aussah, der zum Imperativformanten -k wurde, ist schwer zu sagen. Schleicher und Brugmann (später auch Stange und Otrembski) glaubten, dass es sich um das Teilchen k*? handelte. V. PorHezekinskis® bewies, dass es zwei Teilchen gab — bis zu ir welchem Grad. F. Solmsen** dachte, er könnte sein ko ar Ka. Auch die Herkunft des Formanten -k wird unterschiedlich interpretiert. Fast alle Sprachwissenschaftler*® verbinden diese Form mit dem slawischen Partikel xa. In der russischen Sprache wird dieser Teilchen mit den Verben % verwendet. Außerdem kann man das Paradigma der Personifizierung des Imperativ mit -k erraten (geh(i), geh-i-me, geh-i-te...) durch die Personifizierung der Zukunftszeit (Gehe, wir gehen...), plg. § 19. 39. Jg. J. Aleksandravičius, Verb des Kretinga- -Dialekts, „Wissenschaftliche Arbeiten des Staatlichen Pädagogischen Instituts von Vilnius“, Band 8, 1959, S. 117 usw. (über einen Teil dieser Formen siehe 41 (siehe Fußnote). *0 Für Beispiele aus den alten Schriften siehe A. Bezzenberger, Beirut, Libanon p. 220 tt; B. K. Ich habe es, ucropin, Kb p. 22 Ta-Tä. 41 Im Kretinga- -Dialekt haben diese Formen die Bedeutung des Imperativ-Gegenwärtigen (siehe J. Aleksandravičius, min. veik., 117 usw.). -ai ist hier wahrscheinlich ein Partikel, der auch mit anderen Verbformen verwendet wird, z.B.: reikai „muss“, eitai „geht“, reiksai „muss“, ėsai „wird“ Krtn. Si kann kein Rest des optionalen Imperativs sein, weil es die Form des Stammes a hat (wie wir gesehen haben, neigen auch die Imperative der Stamme a nicht dazu, sich zu vermischen). 2 A. Schleicher, Handbuch.., p. 230; K. Brugma nn, Grundriss..., II, 3, p. 957, § 889; J. Otrebski, Gramatyka.., p. 226; Ch. S. Stang, Verbum.., S. 248. 4 B. K. Nop xesunckii, Kv ucropin...- ,, S. 34. F. Solmsen: Etymologien. 1. Auflage. xa, xo, griechisch. x&, xe(v), KZ, t. 35, 1899, S. 463 ff. (im Folgenden: KZ, S. 35). 4 Zr. 42–44 in iSnaSos erwähnte Literatur, auch lg. F. Miklosich, Vergleichende Grammatik der slavischen Sprachen, IV, Wien, 1 1867, p. 798. 160
imperativen ir Konjunktiv, z.B. pacckancu-«a, A09KUCb-KO, nočiuiko, noneiūKo, noėJdėmy-Ko, nocmoumy-ko, Die Plural-Endungen des litauischen Imperativ sind - Komm, komm. (o ne *-mek(i), *-tek(i)). Eine ähnliche Partikelinfektion wurde in der russischen Sprache beobachtet In der Sprache der Jaroslawler wird oft — noanokame gesprochen. (anstelle von noawome-xa) ir im Lied 65:20natikame*?, Wie zu sehen, litauisch Kir-Slawisch -Ka Verbindung richtig beobachtet. Weiter K. Brugmann in Litauisch -k (wie ir s. Indische kam, kam, av. Kam, gr. x, x, xd, dor. xd ir Sie. Slawische Sprachen K9, Russisch 8. Aufl. (mit einer Einführung). iš Pronomen *guom, *quem, *gua, V. Poržezin- — skis — iš Das ist die Idee. Pronomen mit Wurzeln**qui lit. (> ki), *gut liet. (> -kie). A. Sleicheris*- ®-Partikel-- -k Gretino su p, po (z. B. ja, sen. ja, sonst, wie, stammen diese, iš andere, Stämme)? ka ?. Ähnlich wie meine ir E. Frenkel; Siehe auch: Litauische Sprache ta -k Litauische su Sprache ist die offizielle Sprache Litauens. ?. Eine völlig neue Idee wurde vorgestellt V. Toporovas ir O. TrubatschowJų *! ist der Meinung, dass ir der litauisch-russsu -k ische Imperativ nach dem finno-ugrischen Imperativ mit der Form -ka gebildet wurde. $ 20. An welche Formen ist das Teilchen angeschlossen - K? A. Schleicher, K. Brugmann, ein ta eingeklemmter Partikel į des Typs gib, nimm Imperativformen. Aber geben, nehmen sind Stammformen der Gegenwartszeit. Für to A. Schleicher glaubte, daß das Teilchen in die Formen eingeschloį ssen sei, deren Stamm der gegenwärtigen ir Zeitübereinstimmung übereinstimmte. So neben dem alten Imperativ rettet (vgl. 1 Asm. ), gelblich (vgl. 2 asm.) Der neue gelbki, retten Sie (später retten, retten). Ch. Stangas (und J. Otrembski) glaubt, dass die Formen des Imperativ su -k Die Grundlage bildeten die Wurzelformen des Imperativ wie ei*?. Dalelyten -k, wahrscheinlich später an Formen angeschlossen, die einen Konsonanten am Ende hatten (p, š ar kt ). In einzelnen Dialekten ir wird der Formant in 2 der Imperativ-P- -k erson manchmal nicht ausgesprocjį hen, wenn ein Konsonant vorausgeht, z.B. nepil(k), paim(k), kirp(k) (aber trink) Jrb (Im Jurbarkak s-Dialekt können hier alle po Konsonanten wegfallen, nur das r po bleibt); m.s(k), hi.p(k), n.s(k) Sv, atnie.š(k) Plvn, atkims(k) Kp, heben Sie das Heu, treten Sie auf das Huhn Dbk. '§ 21. Die su -k persönlichen 1 Pluralformen des Imperativ können in einigen | Hochdeutschen eine Endung haben -ium, plg. - Ich weiß nicht. Schwanger, schwanger, schwanger, schwanger Prn, eikium Mrk, Prl, kėlkium, kélkiums, kėlkiumėms Hallo, du. Lekium Plyn, duokium, dhiokiums, praūskiums häufig. Pnm, wö.schum, wö.schum(ä)- s, wö.schum(ä)s 100 % Plg. F. Solmsen, KZ, Band 35, S. 463 ff. #7 Andere Sprachwiir ssenschaftler sind anderer Meinung. H. Osthoff, Perfekt, p. 355; A. Bezzenber ger, Beitrige., 217 tt; F. Solmsen, KZ, Deutschland t. 35, 463 Ta-Tä. 48 Zr. A. Schleicher, Handbuch..., S. 231. * Vgl. auch slawische Pronomen: rus, mwé-ka, re6é-xa (Formen, die in russischen Wörterbüchern vorkommen), serb. febe-ka „tau“, naske „mus“, vaske „jus“, bulg. Azika, azka „ich“, meneka „ich“, tebeka „du“. 5 Zr. E. Fraenkel, BS, II, S. 41 ff. 5 Zr. B. H. Tonopos x O. H. Tpy6aués, JIHHrBHCTHUECKHI aHAMH3 THApoHKHMOB Bepxuero IlojuenpoBba, Mocksa, 1962, S. 249—250. 52 Dies wird insbesondere durch die Form aik bestätigt, die in Daugėliškis und Tverečis sowohl die gegenwärtige als auch die zukünftige Imperativzeit bezeichnet. 58 (1958) Scherzo, op. F. Specht, Litauische Mundarten, gesammelt von A. Baranowski, II, Leipzig, 1922, p. 193. 11. Morphologische Struktur der litauischen Sprache und ihre Entwicklung 161