Liet. „vãsara“ = sl. „vesná“
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I1''EETU VI YU Ka. L B OS LEK STK OS RANDA LMFEAT UV OS „T'S: R. M O KS L U Die Akademie Klein. Sommer = SL. vesnd (Bei den baltisch-- ir slawischen Sprachen (Namen des Europäischen Frühlings®) R. EKERTAS - Ja, das ist es. Sommer, lat. Sommer ,,Sommer* ir sl. vesnd ,, Frithling*, trotz einiger Formund Bedeutungsunterschiede zwischen diesen ostbaltischen slawischen ir Wörtern, sind recht verwandt. Dar H. Pedersenas (KZ, XXXII, 246) ir K. Brugmanas (Grdr., II, I, 160) In diesen Worten erkannte die alten »- ir nStammwechsel, o später, vor allem E. Begrüßung (Origines de la Formation des noms indoeuropéen, en Paris, 1935) ir F. Spiegel (Der Ursprung der indogermanischen Sprachen Untersuchungen der 1944), Dekadenz, Göttingen, haben bestätigt, dass eine solche Veränderung für viele Wörter charakteristisch ist, die zur ältesten Schicht des indoeuropäischen Lexikons gehören, zum Beispiel ähnliche Namen von ir inneren Organen, Jahreszeiten. In diesem Zusammenhang begegnet man dem su vorindoeuropäischen heteroklitischen Stamm, der von den Forschern mit den Praformen *yeserrekonstruiert wird. | *uesn- (Bd. Brugmann, op. cit. ; Weiter IF, III, 329, 351; Bock, 210; Bock, Bock, Bock, Bock. Gr. In: resp. 527) *ues-r-t | *ues-n-es (Petersson, Stud., 3, be to, -resp. po -nicht bekannt -zir -es für alle ne heterokliten Formen ist notwendig, also wie das alte ide. Der Name "Frühling" zuverlässiger ist Peters-Rekonstruktion) ir *vesr-* | *ves-n-es (Maschke, Et. sl., 562). E. Benveniste in der erwähnten Arbeit! ziemlich überzeugend erklärt die verschiedenen Formen, die -r-, indem er verschiedene Grad der Vokalveränderung sieht; Dies, die Wurzel be des Vokals verlängerte Grad entspricht in der Regel der Erweiterung (Erweiterung) Nullgrad (lot. ver < *yes-r-), ir umgekehrt?. Die Tatsache, dass die Erweiterung -er hat oft einen Nullgrad der Wartezeit *r -rplaceje (Gr. čxp < *yėsy-), E. nach Benvenisto, ist bedingt durch den sonoren Konsonanten (Liguida) der Natur. -rkamien wurde in den bereits erwähnten klassischen Sprachen verallgemeinert, z.B. Lot. ver, Wolf „Frūhling“, gr. Schmerzen. Fpp, Jon. Zapfen, Fipos, Fett ,,Frithling®, o auch ind Sommer-, s. Sommer- „„Morgen“, Sommer „frūh“; Aus. Lorbeer ( =Frühling) „im Frihling“; s. Pers. vahara-, pers. Bahar „Frūbling“; Arm. Garun (*kostenpflichtig) E. Benvenisto, 1 Origines... (hier weiterhin nach der russischen Übersetzung zitiert D. BexnBenncer, Huznoesponefickoe HMeHHOe CJIOB00Gpa3oBange, M., 1955, S. 49—50; abgekürzt: H.-e. um. cJioB00Gp. ). i. Gornungas E. Übersetzungsnotizen zu Benvenists Buch (Hrsg.) a. M. cJi0B006p., p. 244, Anmerkung 13) meint, dass *usals Nullgrad angesehen werden kann, offenbar mit dem Erhalt des lateinischen serénus „klar (von Himmel)“ < *us-er-es-no-s ist, vielleicht, gr. Eepėg (Athenische Geschichte.) < *cepėc < *Fuck-og „trocken“, 143
op. cit., 40); s. Luft. In: fdir „Osten“, air. errach, n. Luft. earrach (*wesr-ūk mit dem verschwundenen wd wegen der Wortzusammensetzung, vgl. H. Pedersen, Vgl. Gr., I, 82, A35) 1 und schließlich lit. vdsara, vasara, lat. vasara,,Sommer*, Während -nkamien hat s. ind. vasantas „Frūhling“ (mit -nt-Erweiterung), s. kimr. 2000: „Die Verwandlung“ („The Transformation“) von N. W. Auden. Frühling, Korn. Guaintoin,,- Friihling* ir, tur bit, s. air. fdinne (an lae),,sich beschiftigen (vom Tage)“ (plg. H. Pedersen, Vgl. Gr., II, 106, § 461) ir prasl. Vorform *vesna, die von s. sl. palidiert wird. Secua, rus. eecwd, links. Frühling „Frūhling“. In einem Artikel haben wir festgestellt, dass es für slawische Sprachen nicht charakteristisch ist, die heteroklitischen Formen -rkamien zu verallgemeinern, während sich die ostbaltischen Sprachen hier von den slawischen Sprachen unterscheiden. Ganz richtig, wenn man lit. vūsara, vasara, lat. vasara und sl. zuordnet. Die Gruppe der Zodzien, die als Fortsetzung der indoeuropäischen Heterokliten angesehen werden, beseitigt bei weitem weder die phonetischen noch die semantischen Unklarheiten zwischen den Wörtern, die in diesen beiden Sprachzweigen erwähnt werden. In diesem Zusammenhang ergeben sich unserer Meinung nach folgende Fragen: 1) Wie erklärt man die Ausbreitung der östlichen baltischen -Archwurzel? 2) wie sich die Wurzelvokale ryt beziehen. Baltische -air Slavy -e-; 3) Wie erklärt man die Bedeutung des östlichen Weißes,,Sommer®, wenn in anderen id. In anderen Sprachen, einschließlich der slawischen, bedeuten diese Wörter "Frühling- "? In diesem Artikel werden wir versuchen, diese Fragen zu beantworten, indem wir sie mit einigen Problemen der Verbreitung der slawischen Sprache verbinden. || I. Wie bereits erwähnt, konnte die Wurzelerweiterung der heteroklitischen Praformen verschiedene Vokalveränderungsgrade aufweisen, die, wie E. Benvenisto bewiesen hat, im Ursprung von der Wurzelvokalveränderung abhängig waren. Plg., pvz., *-ėr-| *-rresp. *-r in Formen wie s. ind. Sommer-| gr. Eup (< *uésry), lat. ver (< *uésr-), oder *-or-| *.r-, *-r-| *-pto in Formen wie gr. 0d0p,,Wasser” | Šdpla (< *udr-),,,- Wassereimer“ /gen. Singen. U8atog (< *udnt-),„- Wasser“. Aber ide. Der ursprünglich „frühlingshafte“ Name scheint nur eine Erweiterung des Elaipsens gehabt zu haben, vgl. V. Gornungs angegebenes lat. serēnus < *us-er-es-no-s*. Was ist dann das Verhältnis zwischen lit., lat. -ari und ide. *-er-? Wir glauben, dass *-ery ein Urwort ist und dass lit., lat. -ary von *-erabgeleitet ist. Das kann auf verschiedene Weise bewiesen werden. 1. In der litauischen Sprache haben viele Wörter die -eir -a-Veränderung nicht nur am Wortanfang (vgl. lit. lk. aš „ich“ und liet, dial. ėš „ich“; lit. Ik. ašutai „„Pferdehaare“ und lit. dial. ešutai „u.a.“ usw.), sondern auch in der Wortmitte: neben der lit. ištara „„Trahe“ gibt es auch die Form ašera*, die von J. Otrembski (Gramatyka języka litewskiego, t. I, Warsza2 Pig R. Eckert, Reste indoeuropdischer heteroklitischer Nominalstimme im Slawischen und Baltischen,,, Zeitschrift fiir Slawistik*, Berlin, 1963, H. 6, S. 878, 883 und 890—891) gegeben wird. 4 Und P. Skardžius (LKZD, 50, 562) hält lit. vūsara (über andere Varianten Zr, unten) für einen alten heteroklitischen Stamm, der von *veser-d abstammt. J. Endzelynas, Baltų kalbų garsai ir formos, Vilnius, 1957, S. 17, 83. 5 Dieses Wort ist auch eine Ide. Relikt eines heterokliten Stammes, vgl. Eckert, op. cit., S. 888. Neben lit. vėdaras, „Eingeweide, Wurstmagen“, lat. vēdars (Būga, KS, 239) gibt es eine Variante mit -er (lit. véderas „„usw.“), die mit lat. véders, „Bauch“, pr. weders, „Bauch“ (Voc. 122), „Magen“* (Voc. 132) übereinstimmt (vgl. Fraenkel, LEW, 553). Die Kontinuitäten der Heteroklisie: lit. vėdaras, vėderas wechseln sich ab mit lit. paiidré,,Unterleib des Menschen, Netz bei Schweinen“, paūdroti,,immer grosseres Euter bekommen (von Schweinen und Hiindinnen- )“ und lit. adrdti,,tracbtig sein, Die ganze Wortgruppe gehört zu einem Ideennamen,,Te§men- *, der -r-, -n~ und -menkami besitzt, die derselben Art sind wie die genannten Beispiele. Wichtig ist 144
wa, 1958, p. 215-216), ir J. Otrembskis Bemerkung, dass die Wörter der gegenwärtigen litauischen Literatursprache su -entspricht den Dialektformen ir der alten Schriften su - Und... 2. „Litauische Sprache in der Wortbildung“ (LKŽD, 303) P. Die Särge beschreiben genauer die Bedingungen, unter denen der für uns interessante Prozess stattfand. Er sagt, dass er glaubt, -gegen (ausgedünnt unsere. — R.E.) -rkai in welchen Derivaten wahrscheinlich von einem älteren iš stammt - Und... Er stützt seine Meinung mit Beispielen wie lit. Laidar „Pferch, Verschlag fiir das Vieh, Viehhof“*: lgideris „Mistgrube beim Hofe“, „dūrrer, verdorrter, vertrockneter Stengel“: stegerjis, „Stengel“, Stiel (einer In: „Kt. ir An der gleichen Stelle gibt er die liet. Sommer. ir Frühling, Frühling, Frühling. Die letzteren du Beispiele sind für die Beantwortung der oben gestellten Frage von großer Bedeutung. Somit kann man bereits neben liet feststellen. 1 K. Sommer oder Sommer (su -ar-!) In der Anwesenheit von Dialektformen su - Er-: ich. Weißkopfir -Spitzmaulwurf (Kvėdarna, Salantai; Siehe Abschnitt 4.4. Skardžius, APh, VII, Kaunas, Litauen 1938, p. 41). Frau. vaseris, mit der Bedeutung „Februar“, gestützt auf Valančius, Baranauskas, auch o ir Vieversiu (,,Auszra®, I, 137), Vorlage ir E. Hofmann (KZ, 60, p. 71). 3. Formen su -kann alten Schriftir iš en zur Verfügung stellen. S. Übersetzung der Bibel nach Chylinski, Lukas ir Im Markusevangelium ist es wa/era, im o Matthäusevangelium an der gleichen Stelle wafara’. — Hier sind die Zitate iš ,,Litauische Bibel Chylinskiego, neu Testament“, tom II, Poznan, veröffe1958, ntlicht Č. Kudzinowskie ir J. Otrembskium: a) p. 139(75): Evangelium Lukosziaus, XXI, Wenn 30: schon [prog/ta, 6 (tey) regite, patis tey fawe ip gynote, jogjau ira arti waIn: Jera®. | b) p. 89 (46): Evangelia Markus, XIII, 28: O Schulmädcip hen figos medzia to pyliginima, dass Packungsajo bdeckung, ir lapey Ip<ryog/ta, 3inote jog wafera arti ira. c) p. 51(27): Evangelia Matthäus, XXIV, 32: O "to pryliginima mokikites" noch figos media, kad 'pradeft jo Baka“ fprogt, ir lapey taydžias, numanot kad "Art wafara ira. S. Lied. Der Name „Sommer“ bezieht sich phonetisch auf das su Litauische. Sommer, Sommer, Sommer, Sommer. Jam. Frühling, Frühling, su Frühling. 1 K. Februar, Februar®, Frühling „Frūbling“. Das alte Schreibmonument ir der zemgalen Dialekt hat eine erhaltene Variante su - Er-- Be Dazu ist zu beachten, dass Chylinskis war mit den su Zemgalen verbunden (seine Stiefmutter stammte aus der Familie der Semgallen Minvydai??). nų Plg. Russisch. Mama < Prasl. *entfernt < *ūdh-men-, siehe dazu Eckert, op. cit., 885— 886, 888. Semantisch ist das į so. paidrdti sehr ähnlich ist tschechisch. Vymnamit < *z-vymenati, das verwendet wird, um „Sichfūllen, Anschwellen des Euters (bei der Kuh) nach dem Bedeutung von Kalben (siehe Abschnitt 4.4) Machek, et. S. 578 (englisch). So haben wir neben lit. vasara, vestinas, wie später herauskommt, von *veser-a, noch solche Formen wie lit. ūšara: ašera und vėdaras: véderas, bzw. lat. vėdars: vėdęrs, die aus dem ide, dem heteroklitischen Stamm des Ursprachens stammen. 6 Vgl. Fraenkel, LEW, 330, wo die Formen nur mit -aras gegeben werden. * Im Johannesevangelium gibt es keinen entsprechenden Abschnitt. * Wörter in (" *) Klammern von Publishern (S. 10) 429) Wiederherstellen der ursprünglichen Reihenfolge: wa/era bereits ira nahe. * Z.B. Biblia litewska, S. 427 in der ursprünglichen Wortfolge: wa/ara ira arti. 10 Plg, St. Pölten. Kot, Chylinski's litauisch Bibel; Ursprung und historischer Hintergrund,,,Biblia litewska“, II, p. XLV. 10, Bestellen Sie, Nr. 174 f 145
Es ist bemerkenswert, dass in dem 500 Jahre M. früher erschienenen Denkmal der Hochlateinischen Schrift, in Daukšos „Postila“, an der zitierten Stelle der Bibel wa/ara steht; plg. Weigdekit auf’ médgio Feigen auf dem ir WiFi-Baum; Kadmium [Prégfta znáté iog iau blízko je fsara wa (Kapitel 21, LukoBiup) : 25; Daukšos „Postilė“ p. 12-13). Ir Litauisch alte Schrifteir n, Dialekte zeigen, dass die Formen su -er muss als älter, ursprünglicher angesehen o werden, -ar in lit. Sommer, Sommer ir analog lat. Sommer Sekundär, — entstanden aufgrund der Tatsache, dass - Gegen -rpereina į -a-". II. Für die Liturgie. Formen Sommer, Sommer Wurzel -stamm halten wir auch P. Bewertungen der Dose (siehe Abschnitt 4.4) Über die Assimilation von Vokalen, APh, VII, 1938, p. 41), Das iš primäre *vesera wurde gemacht *Weser ir *Paveser, dann o aufgrund der fortschreitenden Assimilation *Paveser wurde zu į Paveser, um die Form zu ir fördern *Schwester wird į zu Schwester. Schließliir ch die primäre Der Abend wurde auf die gleiche Weise zum Sommer. P. Skardžius berücksichtigt auch die į Tatsache, dass der Sommer auftreten könnte iš *vesera über den Zwischengrad *vesara, abgeleito et von vasaris im zemgaligen Dialekt könnte sich in vaseris verwandelt haben, su unter dem Einfluss von Wortsuffixen - Er. Die letztere Möglichkeit P. Skardžius wird unserer Meinung nach zu Recht als weniger zuverlässig angesehen, da es schwierig ist, die Form vasera der alten Schriften durch die Assimilation mę der Vokale des -kil-Wurzels zu erklären. Es kann auch akzeptiert werden P. Die Meinung von Tin, dass dieses Assimilationsphänomen nicht alt ist (Op. cit., p. 40). In: Lit. Das lettische Äquivalent ir jų vasara spiegelt nur teilweise iš die ursprüngliche tę Vokalstruktur ir wieder und ist phonetisch viel mehr verändert als sl. Das ist schlimm. III. Es muss festgesteltą lt werden, dass sich die Wörter der ostbaltischen Sprachen semantisch ebenfalls verändert haben, S. o vesnd, im Gegenteil, behielt seine ursprüngliche Bedeutung. Plg. 's. Lied. wdsara „aestas“ (Erste Auflage. Lied. k. Art. 10 Abs. 1 p. 96); Lied. vdsara „die heißeste Zeit des Jahres (in den Monaten ir Juni, Juli und August)“ (DLKŽ, p. 921); Sommer (Senn, Handb. II, 273) ir Hochland Variante Sommer (S1Bunc, Tpammaruka, 95)'2, wafara,-6s „der Sommer“ (Mielcke, 318); auch lat. Sommer ,,„Sommer“ (Bielenstein, Die lett. Spr., 263; Miihlėnb.-Endz., IV, 484) ir Prasl. *Frühling (S. 10). sl. 6ecxa "Frühling", dt. Frühling, Russland. 6eckd "Frühling"). In den meisten Ideen. Sprachen, die das Wort šį bewahrt haben, hat es die alte Bedeutung von "Frühling" (Hrsg. (siehe Abschnitt 4.4). In den östlichen baltischen Sprachen hat dieses Wort, das in anderen Sprachen als „Frūhling“ verwendet wird, Die Bedeutung o von „Sommer“, der Name jo des Frühlings wird durch die Ableitung ersetzt: liet. Pavdsaris m. ,,Friihling®, lat. Frühling m. „t. P.“, Pausaris (< pavasaris, Zr. Engel, baltische Lautformen, Frühling ir p. 20), f. „Frūhling“ (siehe Abschnitt 4.4) BSIW, 356). Diese litauischir en lettischen Präpositionssubjekte haben ungefähr die gleiche Bedeutung wie die russischen Sprüche nod aemo „gegen den Sommer“. t. y. „noch vor dem Sommer“, nod e6euep „gegen Abend“. In den baltischen Sprachen gibt es noch solche Konstruktionen, ne die eine o zeitliche oder räumliche Bedeutung haben, z.B. pasdulis „Welt“, scil. ,,Ort unter der Sonne" In: Rus. = "Ich habe mein Ding" (Bd. J. In: Gr. Essen Sie. lit. 3, 335; Endzelynas, Baltische Lautformen, Vadinasi, ir lit. 219). Frühling, lat. Frühling, Pausaris, Frühling bedeutet ,,( Zeit) gegen den Sommer (zu)!“*. Semantische Struktur Sie Worte entsprechen genau dem Tschechischen. Untergehen "Die Zeit des Fliegens (April, Quetten- )* (Machek, Et. sl., n Be Dies, nicht zu vergessen, dass hier ein Teil der iš Assimilation von Vokalen ir funktioniert haben könnte (Hrsg. (siehe Abschnitt 4.4). 12 K, Jaunius (Seuuc, I'pammatuka, 95) bemerkt, dass anstelle des östlichen Hochdeutschen vasard in den Zemgalen vūsara gesagt wird; aber K. Böge K. Die russische Übersetzung der Grammatik des Jungen, Fußnote (Loc. cit.), weist darauf hin, dass auch ir In Dusetos ist es kühl. Die literarische Norm ist Sommer, vgl. DLKŽ 921 ir A. Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaft, 1959, p. 34. 12 Zur Bedeutung siehe auch plg. Frühling ,,Ansommer“, O. Schrader, Reallex, im 258. 146
265, 585); Folgenden: Ansommer. Check. Herbst, Herbst, Herbst Herbst, einfach ,,( Zeit) gegen der Winter (zu)“ (Bs1w, 356; Machek, loc. (vgl. cit.) Wie ist es passiert, dass ich iš ging. Ursprache vererbte Frühlingsname in den östlichen baltischen Sprachen erworben ,,Sommer* Bedeutung? 1. Hier muss gesagt werden, dass in den be baltischen und romanischen ir slawischen Sprachen der alte Name des Frühlings auf die spätere warme Jahreszeit übertragen wird (Sommer) nennen'**, für o Friūhling wird ein neuer Begriff geschaffen ,,Ansommer, Vorsommer, Erst-Sommer“ in der Bedeutung des iš bereits verwendeten ,Sommer's Name. Plg. Rum. ward ,,Sommer“ primdvard ir „Frūhling“: isp. Sommer Sommer (greta Sommer) ir Frühling „Frihling“ (Buck, Dict., 1013). Bedeutung "Sommer* hat noch Lot. ver, resp. Englische Sprache Verrunum (Zeit) Kontinuitäten der s. Frühlingszeit: neapolitanische Vera, valencianische Ver ,,Sommer*, Korsisch veranu, logudorietiy b(e)ranu, Portugiesisch v(e)rdo „Sommer“; Die ältere Bedeutung behielt die Logudorische Berberin „im Friihling hergerichtetes Land“ (Siehe. Meyer. -Liibke, Romanisches etymologisches Wörterbuch, Heidelberg, 1935, p. 768). Im Lateinischen haben wir wer, in der Bedeutung „EFrühling“, ir aest, Bedeutung Sommer, Italienisch schon Primavera ,,Friihling® ir Anwesen Sommer, spanisch primavera ,,Friihling“ ir Sommer, Sommer Sommer, endlich im rumänischen Innenhof „Frūhling“ ir vard "Sommer". Hier sind deutlich die verschiedenen Phasen zu sehen, in denen der alte Sommername verdrängt wurde ir „Frühling“, wurde ein neuer o Begriff für „Frühling“ aus dem alten iš „Frühling“ Name?s, Für slawische Formen siehe. Siehe unten. 2. Auf der anderen Seite ist es durchaus möglich, dass die östlichen baltischen Sprachen aus Gründen, die heute — schwer zu verstehen sind, ihren alten Anstelle des ir jo Namens "Sommer" begann zu verwenden den Namen „Frühling“. Preußischer Spross ,,Sommer* (Voc., 13 gemäß Einige, 85; Bd. Weiter BS1W, 49), vielleicht, ist die Beibehaltung der alten weißen Der Name des Sommers. Das Wort entspricht dem lat. Nagel ,,das Brennen, der Brand; Glut, Sommerhitze, '4 Wir empfehlen nicht A. Buck (Dict., 1014) für die Sichtweise, dass Lit. Frühling ist zu verstehen als „Aa kind summer, of guasi-summer- “, dass der ir erste Bestandteil dieses Ableitungssatzes mit dem gleichen pawie su liet vergleichbar ist. Stiefmutter „,„Stiefmutter“. Iš tiesų, pagali turéti, eine Art von Bedeutung, plg. FEW, 520: Bruder ,, Freund, der dem Bräutigam bei der Hochzeit Hochzeit das Ehrengeleit gibt, Brautfiihrer®, tiesiog ,,Art Bruder“. Aber die Bedeutung des Frühlings ,,eine Art Sommer* ist sinnlos. Be to, E. Frenkels (FEW, 538) deutet darauf hin, dass in wörtlichen lit. Stiefvater ,,Stiefvater®, geräuchert "Stiefmutter" hat eine diminutive abwertende Bedeutung. 16 Zr. Buck, Dict., 1014. ** Es muss gesagt werden, dass nur die ältesten ar konstantesten ne ide. ir Die Sprachen ir der Sprachengruppe sind ide. „Winter“-Name, allgemeinindoeuropäischjj o "Sommer" den Namen für die ganze Idee. Sprachbereich wird kaum feststellar en (zumindest für einige Dialektgebiete). Stattdessen wird der allgemeine indoeuropäische Begriff „Herbst“ ist überhaupt nicht zu markieren. Wie wir bereits zu Beginn erwähnt, die primäre Der Name des Frühlings (*user-, *use) 7 + *uesn-) ist wirklich verkürzt, z.B. Schrader, Reallex, 258, 366—367, 390, 394— 396, 782, 958. Individuelle Identifikation Untersuchungen von Wörtern, die die Jahreszeiten bezeichnen, zeigen, dass Winter ir iš Teil 1 „Die Sommer*-Namen sind vergleichsweise klein, be deshalb sind sie sehr unbeständig“, sagt 0 Friihling. ir Es gibt viele verschiedene Namen ir für Herbst, z.B. drei Namen für „Frühling“ im Hochdeutschen: Friihling, Friihjahr, Lenz. Šį Das Phänomen wird teilweise damit erklärt, iš dass Sommer und Winter aufgrund ihrer Kontraste im ir Bewusstsein der Menschen allgemeinere Begriffe sind als Frühling und Herbst, die als Übergangsjahreszeiten spezifischer sind ir (Bd. Merlo, Roman Namen der Jahresze eiten der Monate, 1904, pagal Ouadri, Aufgaben, 57— 60). 10* 147
Erntetair ge f. Ernte! *, o auch bekommen. Tage m. „Tag“, s. ind. Nidūghdm. ,,Hitze, Sommer“ dahair m. ,,Brand, Hitze“. In der preußischen Sprache ist das ir zusammengesetzte Wort dagoaugis noch bekannt (Vox. 638 nach FEW, 85) „somirlatte“, d.h. ,,Spross, wie in er einem Sommer wichst®. In der semantischen Struktur entspricht dieses Wort genau dem Litauischen. 1. Ein Jahresschdssling®, lat. vasaraddzis 1. „ein Sommerspross“, 2.,.ein Fiillen, das nur einen Sommer alt oder im Friithjahr gefallen ist“, „ein 3. Weichling“, 4. f. vasaraudze ir vasaraug’e „ein junges Midchen, Backfisch® (Miihlenb.- -Endz., IV, 484). Dieses gemeinsambaltische Wort,,Sommersprdssling* (im Sinne einer einheitlichen semantischen Struktur) unterstützt unsere Ansicht, dass der ostbaltische Sommer dem westbaltischen dagis entspricht und dass das preußische Wort wahrscheinlich der alte gemeinsambaltische Name für „Sommer“ ist. Dies wird durch weitere du Argumente unterstützt: a) Litauisch atuodogiai, atioda(u)giai,,Sommerroggen gehören zur gleichen Gruppe wie z.B. dagis, lit. dagas, kėgti,,brennen!®, „In der großen Gruppe der litauischen Begriffe für „Sommergetreide“ nehmen atuodogiai einen besonderen Platz ein, vgl. lit. wa/arojas,-- jo,,Sommergetreide“, wa/arini kweczei,,„Sommerweizen“ (Mielcke, 318); Sommerkorn = Sommerroggen = Sommerweizen = Sommerweizen,,5ipoBoe JKHHUIlE, JKHUBO“, pavasarinis rugis = vasarūčiai,.- sipoBoii xXxmJe6, spuna“,,Sommerkorn®, vasariniai ryžiai „Sommerweizen““, vasaris = vasarojiemis = vasarojimis,ApoBoh“, vasarojpiūtė „,KaTBa, JKHUTBO®, vasaardjus- ,,SpOoBbie XJIeGda, sipoBoe noie“, vasarojimas „poBo0e TOJe“ (Sereiskis, 1047; DLKŽ, 921). Daher ist es durchaus möglich, dass die zweite Komponente des lat. Wortes atūodagiai *dog-(abwechselnd mit dagas und keėti) die ursprüngliche Bedeutung „Sommer“ behalten hat. b) Hierzu gehört auch das lat. degésis; „Augustmonat“ (diese Form gibt Frenkel EW, 85; Mielcke, 47: Degés/is, fio). Es wurde verwendet, um einen Sommermonat zu bezeichnen und scheint mir die alte Bedeutung von „Sommer“ widerzuspiegeln. Für Monatsnamen, die von den Namen der Jahreszeiten abgeleitet wurden, siehe unten. 3, Bei der Untersuchung der zahlreichen litauischen, lateinischen Sommerderivate (vgl. DLKZ, 921; Sereiskis, 1047; Miihlenb.-Endz., IV, 484) fallen sofort zwei Monatsnamen ins Auge: erstens der lateinische wossoras menesis „Juni“ (Stownik polskotacinsko-totewski ulozony przez xiedza Jana Kurmina, Wilno, 1858, S. 20 nach E. Hofmann, KZ, 60, S. 72, Anmerkung 1 und S. 74, Anmerkung 1) und zweitens der litauische Februar, „Februar“. Aus semantischen Gründen muss der lettische Monatsname als eine späte Ableitung von lateinisch vasara, „Sommer“ angesehen werden, während das litauische Wort einen viel älteren Ursprung zu haben scheint. Hier findet sich das s. lit. wasdris,, Februarius® bereits in D. Kleins Grammatik (Erstl. lit. gr., 156), später von Milkaus (318) so erklärt: Waffaris Meni „der Januarius“. In der heutigen litauischen Sprache 17 Zur Bedeutung von „Sommer““: „Ernte“-Verhältnis vgl. s. rus. KATBA neben gr. »ėpoc im Ostromir-Evangelium: FAKO 5BJIH3'b FECTb JKATBA om žyydę tow to Hépog (OctpomupoBo eBanrejine 1056 —57 roza ¢ npujoKeHHeM Ipueckoro TeKCTa eBaHTeJIHH H C rpaMMaTHYeCKHMH o6bacuennsivi, H3jaHHOe A. BocrokoseiM, Cankrnerep6ypr, 1843, S. 146, Math. XXIV, 32-33). 18. Auflage. A. Sabaliauskas, Dėl lietuvių atdoriediai,- ,vasariniai rugiai“ kilmės, „Lietuvos TSR Mokslų akademijos Darbai“, serija A, 1 (10), 1961, p. 101—103, wo er den bislang unzureichend geklärten lit. atdoriečiai,- ,Sommerroggen“, im Vergleich mit dem etymologisch klaren atdodagiai (<atoresp. atuo-+ Wurzel dog-, die mit einem anderen Grad der Vokalveränderung in lit. dėgti, degūtas, nudégulys, daga, pr. dagis gefunden wird), von *at(u)ojoriečiai (< ato-, atuo-+ Wurzel jor-, die in solchen Wörtern wie lit. joras, joré, sl. *jars, *jara, *jaro erhalten geblieben ist) ableitet. Aufgrund der Identität der semantischen Struktur beider Ternten, die, wie A. Sabaliauskas behauptet, Relikte der alten Lexik sein können, ist die Etymologie überzeugend, wasdris bedeutet 148
„zweiter Monat des Jahres“ (DLKŽ, 921): „OpeBpaJib; 10XKHbiIH BeTep, IIOJY ReHHHKTM; Februar „,beBpa/ib Mecan“ (Sereiskis, 1047). E. Hofmann im Artikel „Kultur und Sprachgeist in den Monatsnamen“ (KZ, 60, p. 71) Andere ir Varianten dieses englischen Wortes: 1. ,,Januar“ bedeutet: Februar, Februar (Nesselmann, 55; Kurschat, I, 670; II, 491), Sommer (ein früheres Adjektiv, genau wie das zusammengesetzte Adjektiv ir februar, vgl. Skardžius, LKZD, 313) ir 2. , Februar® bedeutet: Februar, Februarmonat, Februar. E. Hofmanns Ansicht, dass die ältere Bedeutung des Wortes Februar ist ,, Januar“, kann nichts dagegen gesagt werden. Es kann jedoch nicht akzeptiert werden, E. Hoffmann, der sich wünscht, er würde sterben. Monatsname Februar hat nichts mit dem Wort Sommer zu tun su (bzw. vasard) "Sommer", weil es zu viele verschiedene Bedeutunjų gen gibt. Jo Februar Bindung su cool scheint viel fragwürdiger. Warum konnte der Name der Jahreszeiten nicht für den Monat verwendet werden? Immerhin tą zeigen solche Beispiele wie das bereits erwähnte liet. Brennenir de alte Baltische Der Name des Sommers (Pr. Auch die Straße (engl. In: ir Lenzmond kt. Be Das ist ein Lied. Sommer (bzw. Vasard) ist eine alte Idee. Begriff "Frühling" zu nennen, o jo 100 mg „Sommer“ ist als sekundär zu betrachten. Aus diesem Grund wurde sie verkauft. Februar, isoliert. Der Begriff (der Name des Monats), könnte bis zu einem gewissen Grad die alte ursprüngliche Bedeutung behalten. Wenn der Schnurrir bart fällt (bzw. vasard) haben wir verwandte Wörter derselben Wurzel, wie die noch oben zitierten Zeile 11 ir zeigt. Weißkopfseeadler ir s. Lied. (Hrsg.): Wiesbaden. ||| In slawischen Sprachen, wie bereits erwähnt, das alte ide. Der Name "Frühling" war ein verallgemeinnerter Stamm. Be wie in baltischen ir Sprachen, dieses Substantiv war das Thema der tizovaný - Steinvokal *-4 ir Darum überschriį tt er den weiblichen Stamm"? Prasl. *vesna wird in folgenden Formen verwendes. t: sl. 6ecHa ,,Eap, ver‘ (Psalterium In: — Sinaiticum maked. ; Psalterium Die Zeit der — Bulgakow. ; Psalterium e codice Lobkowitsch-Zeit — In: — serb.-chorv. ; BECHH 4 Psalterium Bononiense — bulg. ; Psalterium e codice In: — serb.-chorv. ; trocken Parvemiarion Zacharianum (Lektionen Weteris Test.) — Russisch. ; Lobk. (siehe Abschnitt 4.4) (siehe Abschnitt 4.4). BECNHbND ,.Frithlings-*: BPEMA BECNBNOFE —bulg. ; [TPEKE BECNbNBBXH PEBENHH mpd die Schöpfkelle Lomueplac* Novokanon s. Methodius —russisch. ; sl. J. St., Lieferung 4, 182); sl. BaZnyt. Secna ir In: s, Bechta, Russland. BECNA , Freilauf* (Mikl., Lex., 61: CpesH, I, 247); Russisch. 6ecHd, -bl, acc. Singen. 6ecHy oder ečcHy, nom. pl. 8. Auflage, Bd. pl. 6eėcex , Freilauf** (CnoB. Arschloch. S. 3., Bd. II 1, 382), UKR. secnd, -xri (Hrsg.): 55; Tränen. 1, 149), Baltar. 8acnd (Hrsg.): 61); Linke. Frühling, im Volksmuir nd wiesna "Friih19 Hier möchten wir darauf hinweisen, dass die Zuweisung des Adjektivs - Auf Russisch. eecxa, wie das tut "KparKHR Autoren von STHMOJIOTHUeCKHH CJIOBApb pycckoro si3pika‘ N. Ivanovas V. Sanskis ir T. Sanskaja (S. 10) 57), Wortgeschichte ist nicht gerechtfertigt. Auch die Verbindung mit dem Stamm, der im Wort secéasii jo erhalten su geblieben ist, ist mehr als fragwürdig. *0 Weiter plg. Mittelalterliche russisch. secHa (= 6ecwoll) ir eecrosamse (= secka), die R. James (Richard James) bedeutet so viel wie: Feasno „spring““, Besno Bania ,.der Frühling“ (B.) A. JIapix, Pyccko-aramiickuit cJioBapb-jkeBuuk Puuapjaa Įlkemca nan. 1618—1619, Akanendun HAYK Jlurosckoit CCP x Jlennurpanckoro YuBepenrera mm. A. A. YKnakosa, Jlenuarpan, 1959, p. 61, 195, 270). * Offensichtlich ist das Wort rein weißrussisch, wie seine Veden zeigen, vgl. baltar. sscusx,, warmer Sūdwind“, escexxankKa „Lied, das bei Friihlingsbriiuchen gesungen wird“, eccHaeiya ling“ (Brūckner, Sk et., "Sommer149
623); Check. Wählen. (Nordmährisch, Ostmährisch, Lechitisch, Schlesisch) vesno n. „Frūhling“ (Kott, IV, 640, H.-K., Et. sl., 413; Machek, Et. sl., 562). Machek glaubt, dass keine der hier vorkommenden Gattungen auf /et/,,Sommer" zurückzuführen ist. Aus diesem tschechischen Dialektwort entstanden die Verben vesnati se, vesniti se und vyvesnati se, vyvesniti se, „Friihling werden“, die laut Kott (Kott, IV, 640, 1171) aus der Gegend um Ostrava bekannt sind. Siehe auch. Machek, loc. cit. Tschechisch Ik. (poetische) Vesna in der Zeit ihrer Wiedergeburt wurde von den Russen ausgeliehen (vgl. Machek und H.-K., Et. sl., loc. cit.). In der slowenischen Sprache ist es kühl, wie Pleteršnik in seinem Wörterbuch (II, 763) anzeigt und hinzufügt, dass es hauptsächlich in der neuesten Literatur zu finden ist, aber auch aus anderen slawischen Sprachen (wahrscheinlich aus dem Russischen) entlehnt wird. Zuerst fällt auf, dass es im Slowenischen keine Ableitungen gibt. Nur Fasmers REW, I, 192 gibt serb.-chorv. vésna®* zeigt noch nicht, dass das Wort wirklich im Serbokroatischen existiert, zumal es in den bekanntesten Wörterbüchern (z.B. Karadžić) nicht vorkommt. Das aus der slowakischen Sprache übernommene Wort vesna Isačenko (SI. sl., II, 565) ist ebenfalls mit dem Hinweis poetisch gekennzeichnet, was wahrscheinlich darauf hindeutet, dass es in denselben Fällen wie Cek verwendet wird. Spring. In anderen slawischen Sprachen ist dieses Wort unbekannt. Siehe, hier haben wir es mit einem Wort zu tun, das aus der Antike geerbt wurde, das zweifellos sehr alt ist, aber seine Verbreitung in slawischen Sprachen ist sehr begrenzt. Dieses Wort, das in der Volkssprache lebendig ist, haben die Ostslawen (über seine teilweise alten Veden in der ukrainischen Sprache siehe unten), die Polen und auch die Mähren. Wie weit man seine Fläche noch erweitern kann, aufgrund der Angaben der alten und kirchlichen slawischen Denkmäler, deren Lokalisierung äußerst schwierig, in einigen Fällen sogar unmöglich ist, kann man kaum sagen. Aus den oben genannten Fakten geht hervor, dass 8ecHxa in den Denkmälern aus dem mazedonischen, bulgarischen, serbisch-kroatischen und russischen Sprachgebiet stammt. Natürlich konnte ein umgangssprachliches Wort aus einem Manuskript in ein anderes übernommen werden. Dieses konkrete Beispiel bestätigt einmal mehr die Notwendigkeit, zwischen Urslawisch und Gemeinslawisch genau zu unterscheiden. Das Wort *vesna ist tatsächlich urslawisch, aber nicht konfuslawisch. Nach dem, was gesagt wurde, stellt sich die Frage: Wie wurde der "Frühling" in jenen slawischen Sprachen genannt, die nicht aus dem Ide überlebt haben? Pro-Sprache des vererbten Namens? 1. In einem Teil der slawischen Sprachen könnte der urund mittelslawische Begriff für „Frühling“, „Aussaat“ und „Sommerkorn“ *jaro, *jaro, *jara, *jaro anstelle des fehlenden *vesna verwendet worden sein, z.B. im Tschechischen. Frühjahr, S. 7. In: „Slovan“, Brno. "Frühling", bulg. Wählen. 100 Jahre,,Friihling®. Teilweise findet man es auch in jenen slawischen Sprachen, die *vesna haben, z.B. russ. und s. russ. apa „Frūhling“, ukr. spo f. „Lenz“, lenk. und s. polk. jarz,,wiosna® und auch polnisch. jar m. mit der gleichen Bedeutung. Beim typologischen Vergleich solcher semantischer Strukturen ist die Tatsache wichtig, dass die Namen "Frühjahrssaat", "Sommerkorn" aus den Namen "Frühling" hergestellt werden. Das gleiche Phänomen sehen wir auch im Litauischen, wenn wir an die alte ursprüngliche Bedeutung des Sommers denken. Darüber hinaus, offensichtlich nicht zufällig angelsächsisch. Gčar, dessen Entsprechung s. w. ist. Höhe. jar, „Jahr“ und praslav. *jars, *jars, *jara, *jaro, kann die Bedeutung,,Friihling" haben, und gr. dpa, ddpr) bedeutet sowohl,,Jahreszeit, rechte, passende Zeit, Bliitezeit“, als auch „Frūhling“, vgl. Iliadą 2, 468: puplot, Oo00 TE QUA xai Ššvdėsa ylyvetx. dp weizen, Sommergetreide“ und gecens „alter weißrussischer Name für April“ (Jlacroycexi, loc. cit.). Mit letzterem kann man vergleichen rus. dial. (aus der Region Archangelsk) eecex6,,nepBbie I[BETbI B IIOJIe, TepBoiBeT, Kpaca OjiKOJIeThHX pacreHah“ (dans, 1, 187). 22 Hier ist auch der Tschechische angegeben. vesna, ohne anzugeben, dass es sekundär ist. 150
(zitiert nach Leo Meyer, Handbuch der griechischen Sprache. Etymologie, 1 Bd., Leipzig, 1901, p. 653). Es scheint mir, dass Die griechische Etymologie des su Wortes ist umstritten. *Der Krieg wurde fälschlicherweise als gescheitert eingestuft. 2. Viel bedeutsamer als *jars, *jars, *jara, *jaro Verbrauch, war der fehlende "Ersatz" des Namens "Frühling" durch su derivative Präfixe *pro-, *pod-, *na-, *za-, *perd-, *prei-, *s6n gemachten Fehlern iš */ethos „Die ir semantische Struktur į von „Sommer“ ähnelt den im ersten Teil des Artikels beschriebenen Konstruktionen dieser Art, wie lit. Schwäbische Pfaue ,,Friihling als Vor-, An-, ErstSommer“. Solche Ableitungen könnten ir in Sprachen entstanden sein, in denen es Begriffe gab, *Gläser ir Frühling. Mehr verwendet Zodziv sie wurden überschattet, schließlio, ch verändert ir jų Lexikalische Bedeutung. Das nachfolgende Material ist zunächst nach der strukturellen Struktur unterteilt. Be Dazu werden die Fälle angegeben, in denen nachfolgende Derivate verändert werden Frühling. a) * pro-langsam; Bulg. npérem: „Frūhling“, npoaémnuna,,Sommergetreide®, npPoAéMHUYA,Sommersaat, Sommerkorn** (ĮltoBsepuya, Boar. 1941; Danke. p., p. 690); Bulg. Wählen. (aus bulgarischen Dialekten Auf dem Gebiet der UdSSR) = npoasm npoaum „Becna“ (Hrsg. K. BysHHHa, CJIOBApb roBopa OJIbiIaKHCKHX Gosrap,,,- CTraTbH H MATeDpHAJIbi NIO GOJirapeKOH ananemakorerun In: CCCP. 5, MockBa, 1954, p. 42); Serb.-chorw. npoieue, Verschütten „Frūhling“, nposemnuya,„,Sommergetreide“ (Karadžić, Rječn., XII, 626; Tomeroh, serb.-chorv. 347; 760); Wählen. npoaehe „Frūhling“ (Eniesosuh, II, 142); s. S. 100. s. (russisch) [HYPOJISTHIE n. „ver“, ITPOJI5b f. „ver“, [IPOJISTHND , Vernus* (Mikl., Lex., 699; Cpesn., II, Rus. 1543); npoaemse n. ,,IEPBOJIETHE, BeCHa, Ha4ajJIO JieTa, HIOHb, Top no Nerposa Jus“ (Anm. II, III, s.u. 280; 494); »»[IPOBOJIBI BECHbI, BcTpeua npojieTa“ (Haan, 1, 187); UKR. npdaimox Anfang des 20. Jahrhunderts Sommers, Frithsommer® (Ukr.-dtsch. Wb., Typ 915)%. *proléteje Wörter bilden einen geschlossenen Bereich (Ost-Süd-Sir lawische Sprachen), die aber į nicht die peripheren Dialekte enthalten (Slowenisir ch weißrussisch). In den ir bulgarischen serbisch-kroatischen Sprachen ir wird npoaem npoaeue als Hauptbezeichnung für „Frühling“ verwendet. b) *pod-létvje: Slowenisch. Unterkühlung n. ,,Vorsommer* (2. Aufl., Bd. 85): Untergehen „die Zeit vor dem Sommer, Frühsommer; April, Mai“ (Hrsg.), 2. Aufl., Bd. 641; sl., 265, 585); Pfütze. Höhe. Unterlegir ung n. ,,Vorsommer®, w podlécu zeitig , vor dem Sommer (Pfuhl, 477)%. Ir Diese Namen werden in einem ziemlich engen dialektalen Bereich verwendet. + #3 Aufgrund des Einflusses der italienischen Sprache gibt es häufig prema-,” prama-, prima-, plg. Serbien. - Chorv. Namema/befie, Namema/belie (Karadžić, loc. 1. Aufl., 1. Aufl. ir (Hrsg.): Lok. cit.); plg. Die vorstehend zitierte ital. primavera „,„Friūhling“. * Auf die gleiche Weise ist es zu tun ukr. npdeecHa,-xXu f. (weniger häufig), npoeecixė, -Hi,,Frühlingsanfang, Vorfrihling“, vgl. I'pinu., III, Kupuuenko, 459; IV, Dass das Wort 442. offensichtlich aus der Antike geerbt wird, zeigt, iš z. B., ukr. secksixxa 1.,,Friūhlingslied“, 2. „Friūhlingsnymphe“, 3. pl.,,Sommers- „prossen“ (plg. rus. eecHyuiku), eecysamu,- ,Frithlingsjahrsarbeiten ausfiihren; Das Friihjahr verbringen“, secudsane „Frūhjahrsweide des Viehs auf den Hochebenen“ (T'pinu., I, 142). 26 Derselben Funktionsart sind auch die russischen: nodsimse,- TO31HAS OCeHb“, noO3UMKU, noO34UMbE „,3AMODpO3KH, paHHSi 3HMA, HAUAJIO 3HMbI, IfOCJIe KOTOporo ellé oTnycKaeT, MepBbiii CHEr H MOpo3bl“, nNOO3ŪMOK ,ocennuit yTpeHHHK, MOpos3elt““ (Haas, II, 179) ir Check. podzimek, in der Umgangssprache podzim, Herbst, die, wie Machekas (Et. sl., 585) meint, analog zum ursprünglichen podzimi entstanden sind. 151