Zietelos tarmės daiktavardis
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1990: "Auf der Suche nach dem Sinn der Sprache" (Akademie der Wissenschaften der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik, Krakau). A. Zietela ist der südlichste Ort, der sich von der Grenze der Litauischen SSR entfernt befindet, wo es seit langem Menschen gibt, die litauisch sprechen. 1957 sprachen in der Umgebung von Zietela noch über 40 Menschen, meist ältere Menschen, besser oder schlechter Litauisch. Die meisten von ihnen wurden in Zasečiai geboren und nur zwei in Pagiriuose. Innerhalb von 10 Jahren (bis 1967) verdoppelte sich die Zahl der litauisch sprechenden Menschen in der Gegend von Zietela: die meisten starben aus, einige zogen um: zwei gingen in die Volksrepublik Polen, einer in die Ukrainische SSR. 1962 starben die beiden letzten in Pagirės geborenen Großmütter, die gut litauisch sprachen. Außerdem lebt ein Teil der noch verbliebenen Alten weit voneinander entfernt und hat niemanden, mit dem sie sich auf Litauisch unterhalten können, weshalb sie die Sprache stark vergessen haben. So gibt es heute nicht einmal zehn bessere Vertreter dieses Dialekts. ; Der Zietela-Litauische Dialekt ist aufgrund seiner jahrhundertelangen isolierten Stellung für die Sprachwissenschaft sehr wichtig, sowohl durch die erhaltenen archaischen als auch durch die neu geschaffenen Merkmale. Deshalb interessierte man sich schon vor mehr als achtzig Jahren für diesen Dialekt. Sie wurde von E. Volteris, K. Būga, J. Rozvadoyskis, P. Aruma, Chr. Stangas, J. Gerulis, E. Frenkelis und andere! Ein großer Teil des Materials ist auch in Z. Zinkevičiaus,,Lietuviy dialektologija“ (Vilnius, 1966) enthalten. Die Arbeiten aller genannten Linguistda en geben jedoch über diesen Dialekt meist nur einzelne wichtige Daten, aber kein vollständiges Bild. Um diese Lücke zumindest teilweise zu füllen, untersuchte der Autor in den Jahren 1957-1960 speziell die Phonetik und Morphologie des Zietela-Dialekts. Einige Studien in diesem Bereich wurden bereits veröffentlicht. Hier ist eine Beschreibung des Substantivs im Dialekt von Zietela. Neben der Kaitba wird hier erstmals auch die Konstruktion des Substantivs dieses Dialekts ausführlich behandelt. Das Bildmaterial wird durch ein weiteres Beispiel ergänzt, das später geschrieben wurde – hauptsächlich zwischen 1962 und 1967. Im Dialekt von Zietela besteht die größte Gruppe der Substantiv-Ableitungen aus den Ableitungen von Adjektiven, und die Ableitungen von zusammengesetzten Wörtern und Präpositionen sowie Endungen sind vollständig in Priesagajų vediniai § 2 geschrieben. Die Adverbien werden in bestimmte Gruppen unterteilt. Die Veden jeder solchen Gruppe werden nicht in alphabetischer Reihenfolge, sondern nach der Anzahl der Veden der Präpositionen überprüft, wie in der „Grammatik der litauischen Sprache“.. 1 Zr.,,Lietuviy kalbotyros klausimai“ (im Folgenden LKK), t. 2, Vilnius, 1959, S. 239 usw. * Über das Substantiv siehe. LKK, Band 3, S. 113-131; zur Verbbildung mit den Suffixen -inėti, ~dinéti siehe MAD, A, Band 2(11), S. 219-231. Einige Anmerkungen zur Dialektphonetik siehe. LKK, Bd. 2, p. 195 Ta-Tä. 3 Zr. Institut für Litauische Sprache und Literatur, Litauische Grammatik, Band 1, Vilnius, LTSR MA 1965, p. 251-473. 16* 147
Kleinbuchstaben $ 3. Die Bedeutung der verringernden, erhöhenden und verringernden Präpositionen ist die gleiche wie die von Ik. Der Artikel unterscheidet nicht zwischen den Bedeutungen der Veden für Kleinheit und Vergnügen, sondern unterscheidet nur zwischen den Veden mit erhöhter und verringerter Bedeutung. Auch Wörter, die keine angenehme Kleinzahl mehr haben, werden gesondert behandelt. § 4. - Oh, nein. Priesaga -el, (nach -ė verhärteten Konsonanten ausgesprochen -alis, -ė) ist eines der am häufigsten verwendeten. Die Ableitungen dieses Suffixes werden gewöhnlich aus zweisilbigen Substantiven gebildet, die Dinge, Pflanzen, Tiere, Personen, Körperteile von Menschen (oder Tieren) usw. bezeichnen, z.B.: ak&les®, band@le, bernėlis, beržalis ~ beržėlis, burnėle, dalgėle, darzdlis ~ darZélis, daub&le | dub@le, draugdlis, du’ndle, galvéle, girdle ~ girélé, giesma le, gra'štėlis, kalnélis, kampélis, kartėle, kelalis ~ kelélis, kojéles, kruvele, kulalis ~ kuolélis, lamt&@le,lentelé- ”, lankėlis, li‘p@lis „Gipsel“ (vgl. licpas, liepa*) lovėle, mergé&le, pitvėle, pirk&le, plostélis,- ,plakelis®, ragéles,,- rogutės“ (vgl. ragos „Horne“), rank&le, rat&@lis, sodélis, staldlis ~ stalélis; Su'nélis, Sakale, Sird@le, tvart@lis, u°g@le, up@le (ret. up&lis), vaik&lis, varté@lei, korvėle, Zagrale ~ Zagrélé, pferdchen, männchen. ; Es gibt mehrere Hybriden, z. B.: Bočėlis Be ir „tavelis“, chmorale „„wolke“, gru'šals „perle“, kap&le „gubelę“ katkėle „,flidinėlis- “, klėtkėčls, „cavelis“, kli'rnėlis „Haken“, „Hakenhaken“, kSonsk&le „Büchlein“, „Kupkel“ „Tasse“, Ku'čkéle „Haufen“, kvietk@le „Blume“, kvosélis „,sunkelė“, loznėle „karklelis- “, mastėlis „tiltelis“, sku'lūle „votelė“, sku'rūle ~ skūrėlė, trubėle „rūzdelis“, tomėlis „statinių tvorelė“, verb&le „gluosnelis“, ves@le „kaimelis“. Die einzelnen Ableitungen dieses Suffixes haben eine verschwommene, geringfügige Bedeutung, ein anderes hat eine besondere Bedeutung, z.B.: bob@le „Einrichtung zum Anschwellen eines Teils; 1999: „Die 100 schönsten Lieder der Welt“ („Die 100 schönsten Lieder der Welt“) Eigennamar en, die mit diesem Suffix versehen sind, haben ir su ihre Bedeutung für die Minderheit in der Regel verloren, z.B. die Ortsnamen Trakélei, „das Feld des Dorfes Zaseciy“; ir Spitznamen des Nachnamens Bagd(z)ėlis, Cigėlis, Dargėlis, Gaidėlis, Ponélis, Trainėlis, Vaškėlis, Zuk&lis ( Zasečių k.), Černėlis (Hrsg.): Pfl. XVI a. verherrlichte Namen ir Nachnamen (Vornamen?) IOpkrejib, Kpekrejnb, auch CryjibkreJieBusb (Stulg- -el-evičius) (Pagirių k.), T purejieBuus (Narčių k.), BokejieBuus, Bo6pejieBuus, 51neneBuus, HapejeBuus, CracejieBuus (Strėlos k.)?. Su Anhang -elis, es gibt -ė Wörter, die aus ir iš mehrsilbigen Substantiven zusammengesetzt sind, z.B.: parsukélis Hybride baronélis ir „Lamm“, dubravėle „Schmutz“, (u)zbonélis „Krug“. Das ist aber nicht typisch für einen Dialekt. 4 Die Beispiele sind in einer erläuterten phonetischen Transkription geschrieben. Die Akzente geben zusammen die Länge der ir Laute an, mit Ausnahme der fest angefangenen gemischten Doppeltöne i, u+/, m, n, r Die ersten Sands, die immer kurz sind. Nicht ausgesprochene Laute a, e, i, w Die Länge wird durch Punkte gekennzeichnet. ku iš oben auf der rechten Seite des Buchstabens. Iš Natur lange Töne o ir ė Die Länge ist vernachlässigbar. Eigene Namen werden in Großbuchstaben geschrieben. 5 Zr. Ich bin ein Mann, der weiß, was er tut. Aas pasbopa JpeBHHX b arToB, Band 14, Busbna, 1888, S. 203 bis 225 (im Folgenden: AKTHI...). Die Karten 148
Vedische Wörter, die von männlichen Substantiven stammen, sind meist männlich, die von weiblichen Substantiven, weiblich. Ausnahmen sind selten: Hühnchen (vgl. Hühner) und Fluss neben der häufigeren Form up@lé (vgl. Fluss). § 5. -(i)ukas, -ė. Es gibt sehr viele Ableitungen von diesem Suffix. Sie bestehen hauptsächlich aus männlichen Substantiven mit verschiedenen Bedeutungen. Der unmittelbar vor dem Adverb liegende Konsonant ist selten weich, z.B.: dufitkas „Töpfchen“, berfiikas, dédŽūkas „Großvater“, gaidžūkas, medžūkas, pduéikas „Ei“, pėdžūkas, tvarčūkas. Ansonsten ist der Konsonant fest (in einzelnen Veden kann dies auch aufgrund der Verhärtung der Konsonanten /, r, š, ž und der Afrikaten č, dž geschehen sein), z.B.: akmenūkas, alūkas, arklūkas „Pferdchen“, bernūkas, beržūkas, dantūkas, du'mūkai, gaidūkas, glebūkas, gru'dūkas, jėrūkas, kaisnūkas- ,kasnelis“, kampūkas, kdulikas, kelmūkas, ki‘mukas, kraštūkai, lapūkas, lduZukas, li'tūkas „Schwein- “, maišūkas, metūkai, namūkas, paršūkas, peilūkas, pi“fnūkas, pilvūkas, pu°d?ikas, ramtūkas „Stab“, ražūkas,,- vantelė“, samtūkas, sodūkas, šiltūkas,ugnelé, žiburėlis „Schwein- “, šunūkas, tiltūkas, kalšūkas, viršūkas, Zi¢dikas. Priesaga -ukas wird zu mehrsilbigen ir Substantiven hinzugefügt, z.B. bubulūkai „Kleinkinder; „Rutuliukai“, „Katinukės“, „Komolūkas“, „Kumuliukas“, „Kubi‘tukas“, „Kumelūkas“, „Lašinūkai“, „lopinūkas“, „lovi‘tukas“, „nagiūkai“, „truputūkas.trupinélis®“, „Hühnerläufer- “, „Žagarūkai“, „žoli'nūkai“. Mut. g. In den su Veden wird dieses Suffix nur für Hühner, Pflanzen verwendet. Jie Machen iš mot. g. Substantive. Es gibt noch eine andere Ableitung von vyr. g., die aus mot. g. hergestellt wurde. Wörter, wie z. B. Herz "Kern eines Baumes" — iš Herz „Kern“; Wurmwurm; — iš mergi'tūkas,,padykusi mergytė“ —iš mergitė. Eigene Substantive mit diesem Suffix sind selten, z. B. su Juozapūkas, Pdulūkas „Poviliukas“, Petrūkas, Vincūkas. Vergleichende Eigennamen ohne kleinleere Gnadenform, die sowohl litauische als auch slawische Formen haben können, z.B. : ir Manéikas, Šaipūkas, Tumūkas, „Nachnamk. en der Zasečiai“, Maziuk, Szyrmuk „„Narčių k. ir Die Namen der Friedhöfe der Stadt Zietelos“. Wahrscheinlich wurde das Wort Klausas von nicht-litauisch sprechenden Einwohnern geschaffen, um die Litauer von Zietela zu bezeichnen. $ 6. - Ja. Es ist eines der iš typischsten Substantivsuffixe des Zietela-Dialekts. Die Stimme dieses Adjektivs i“ (į In der literarischen Sprache wird unser y) transponiertes zieteliškių sehr unterschiedlich ausgesprochen. Häufig zu hörender, unklarer Mittelton -81'- (manchmal -oi-, -blį-, -ui-), z. B. aveika „Avis“, Bitsika „bitutė“, galvsiuika „Kopf“, du"bsrika „Grube“, sestika „Schwester“, skepetiika „Schal“. Po j, o Gelegentlich ir po ¢, g, k, n Stimmen aus der ersten Reihe hören Gras -i-, z.B. akios „akutės“, kelniikos „hosen“, kojinės, mergika, mergučika „Mädchen“, sdujiika || sdujiika „Handvoll- “, užu?ganiika“. | * Dieses Suffix wird auch von verschiedenen Forschern dieses Dialekts unterschiedlich geschrieben: E. Wolter (E. Wolter, “Mitteilungen der Litauischen litterarischen Gesellschaft“, Band 4. Heidelberg, 1899, S. 169—171; im Folgenden — MLLG) —avuika || avika, pauštuika, sesuika; K. Būga (Zytelos Schnektą, Handschrift, Vilnius Staatsbibliothek V. Universitätsbv. ibliothek Kapfenberg p. 17—19; Weiter — Zs) — galvoyka, Zivoyka „Fisch“; P. Aruma (P.) Arumaa, litauische mündliche Texte aus der Wilnaer Gegend mit grammatischen Anmerkungen, Dorpat, 1931, p. 45,50; (toliau —LMT). —duktui ka, ski'"lui'komi; Chr. Die Stange (NTS, Band 18, S. 178) – wurde ebenfalls zerstört. Der Ursprung des Adjektivs or'ka kann — nicht phonetisch erklärt werden, weil i po In einem 5, d, I, p, s, t, v, Konsonantendialekt į 54 nicht umgewandelt werden. Ein möglicher Gegenstand, der in der Anhängsel -oder'ka ist kontaminiert mit 149
Es ist das dritte Suffix von Substantiven, die eine kleine, angenehme Bedeutung haben. Vedische Wörter mit ihr werden hauptsächlich aus den Substantiven mit einer bestimmten Bedeutung gebildet, z.B. ausska „Ohr“, duktsika „Tochter“, kalvika „Hündin“, kamarsika „Speicher“, karvšika, kūulšika, kru'pvika,truputélis®, mėsėika, plutvika, ški“dšika „,Späne“, straistūika,,maiSiukas®, pdustsika, sdulšika, ski"lšika, taslvika „Teig; Brotkubelėlis“ terlsika „Pfannkuchen“, verpstsika, vi'šnikos, visteika, za'svika „Schnecke- “, zvaiždsikos „Sterne“, ZvirZdvikos „,Smiltelės- ““. Es gibt auch Veden mit -yka, die aus mehrsilbigen Wörtern entstanden sind, z.B.: adatsika, api'varsika, avi‘tvika || averteika, bazni:čika, daržinika, karvwiitėika, karvyté®, kumelvika, mergaitsika „Mädchen“, motervika, peludvika, pirkaiteika- ,kamarélé”, skepetvika, spadni-¢ika, „Unterrock“. Es gibt noch eine andere Ableitung des Suffixes -ykas, die aus Nomen mit der Hauptform g gebildet wird, z.B.: lieživėikas „„Zunge“, brolykas’, akmuikas, vanduikas®. Das Suffix -ykas, ein möglicher Gegenstand, liegt auch im Verb /ovi'kūtas,lovelis®. § 7. -ėlis, -ė. Mit diesem Suffix werden Veden aus verschiedenen Arten von mehrstimmigen Substantiven gebildet, die meistens eine bestimmte Bedeutung haben, z.B.: an(k)šli'nėlis „Erlenholz- “, aržolėlis „Eiche“, berži'nėlis, gelaistuvėlis „Gelenk“, kunodéle,bulvelé®, šeimi'nėle, tvartukėlis, uzu°ganéle, vainikėlis, vakarėlis, valvadėlis „Leine“, vaiidenėlis, vu?degėle, plg. hybridus beragélis,krantelis“, baronélis „Lamm“, budinkėlis „Bauer“, čelnokėlis,- „šaudyklėlė“ čeravi'kėlei „Schuhe“, deravékéle „Block“, drobi'nėle „Leiter“, kančukėlis,- ,rimbelis, bizūnėlis“, koplonėlis „Prinz“, kulbokėle „Schürze“, kvartukélis „Schürze“, lanču'gėlis „Kette“, malatélis,,- plaktukélis- ®, pi'ragėlis, primokėlis,- ,uzkurélis®, soZdukélé „Küsterlein“. Der Name bedeutet so viel wie „Totenkopf“. Aus der Schreibweise der Namen Banakre.n, BaHakreslioBuub (Vanag-el-iovicius)® aus dem 16. Jahrhundert ist nicht klar, ob damals das Suffix -elis oder -élis verwendet wurde. $ 8 -utas, -a. Vedische Wörter mit -utas, a werden hauptsächlich aus männlichen Substantiven gebildet, z.B.: kištūkas, langūtas, nagutas, vaikutas, vilkūtas, žmogūtas, vgl. auch den Hybriden cvi“kūtas „Wino“. Ableitungen dieses Suffixes aus weiblichen Substantiven gibt es nur wenige. Von ihnen wird meist nur merguta „Mädchen“ (dgs. mergūtos, häufiger mergúčos) verwendet. Das Suffix -utas, -a wird ziemlich oft auch an andere Ableitungen von kleineren, freundlichen Adjektiven angehängt, z.B.: bernukūtas, jėrukūtas, kaisnukutas „Knabberstück“, kašikūtas „,Flitterweide“, kumelukūtas,kumeliukas“, lovi‘kutas, paršukūtas, ridikūtas, telukūtas, veršukūtas „Knabberstück“. Dann betont sie die kleinere, gnädige Bedeutung der Veden. § 9. Die Ableitungen dieses Suffixes werden ebenfalls hauptsächlich aus Substantiven gebildet, z.B.: bernūtis, bandūtė, mergūtė, momuté „,Mutter- “, mėnūtis „„Mond“ (Grundwort Monat) sdulūtė. Aus dem Adjektiv wird das Substantiv vėsūtė,,mit mehreren Suffixen gebildet. Bereits E. Frenkel (E. Fraenkel, „Balticoslavica“, Band 2, S. 57) behauptete, dass dieses Suffix (er schrieb -uika) aus der Verbindung -ukas und -ykas entstanden sei. Die Meinung, dass -uika durch Kontamination aus -ukas, -ė, -ykas, -a entstanden sein könnte, wurde am besten von P. Skardžius begründet (APh, Band 6, S. 131—132; LKŽD, S. 160, 365). Möglicherweise ist mit -ka(s) das heute im Dialekt nicht mehr verwendete Suffix -eika verschmolzen, vgl. K. Būga (Zš, S. 17—18) schrieb die vedischen Worte motereika, ziveika mit dem Hinweis dim. (Deminutive) (natürlich, wenn die letzteren Formen keine -yka-Varianten sind). ? Zr. K. Būga, Ausgewählte Schriften, Band 1, Vilnius, 1958, S. 305. Siehe 8. E. Fraenkel, min. veik., S. 56; P. Skardžius, APh, Band 6, S. 131, LKŽD, S. 160, 365. * AKThi... T. 4, S. 303—306. 150
„Kühl“, vom Verb —frupūtis „Krümel“ (vgl. truputis „Krümel“- ). Die folgenden Ableitungen des Suffixes -utis, -ė haben keine kleinere angenehme Bedeutung mehr: blakutė, selten blakūtė „Blake“, ragutés „Hörner“, žmogūtis, „Augenpupille, Puppe“. Mit dem Suffix -utis kommt auch ein anderer Personenname vor, z.B. : Sigirskūtis, „Sigirsko dēls“, Svibūtis, „Svibo dēls“, vgl.: XVI. Jh. Inventar der Gutshöfe mit Namen und Nachnamen (Vaternamen): MonnyTb (Savičių k.), ITexkyrb (Dainavos k.), sowie [loBkyreBuub (Dauk-ut-- evicius), KecryreBuus (Pagirių k.), HapyresBuus (Strėlos k.)*?. § 10. Mit dem Suffix -ytis, -ė werden nur die folgenden Substantive geschrieben: karvitė, lovitis, mergitė. Häufiger kommt es zusammen mit anderen Suffixen vor, wie z.B. avi'tsika (wegen der Harmonie der Vokale und avortsika), lovi"tūkas „Juwelier“, vaiki'titkas, „Kind“, za'si'tsika „„Schnecke“. $ 11. -aitis, -ē. Dieses Adjektiv ist im vedischen Dialekt klein. Die Wörter mit diesem Vokal werden normalerweise aus Substantiven gebildet, z.B.: bernditis, mergditė, plg. E. Voltaire (MLLG, Band 4, S. 172) schrieb das Wort pondité. Das Wort „Kammer“ hat keine besondere Bedeutung. Z.B. noch häufig gebrauchte Substantive mit zwei Suffixen: mergaitsika, pirkaitvika. Mit dem Suffix -aitis, -ė werden auch Personenbezeichnungen gemacht, z.B. : Jurkditis, „Jurkos sūnus“, Laurukaitis, „Lauruko sūnus“, sowie Ortsnamen, z. : Balaités „,Zasečių k. pieva“, Pievaitė ,, Zaseciy k. laukas“. § 12. -(i)ulis, -ė. Mit diesem Suffix sind nur wenige Ableitungen geschrieben. Dies sind die aus Substantiven gemachten Wörter bočūlis „Vater“, die Gottheit; Aus dem Adjektiv wurde der Kuhname Margūle und aus dem Lautwort —bubūlis „kleines Kind“, vgl. bubulūkai. $ 13. -užėlis, -ė. Nur die Adverbien -užis, -ė sind im vedischen Dialekt nicht zu hören. Sie ist nur in den Liedtexten bernužėlis, mergužėle in der sudétinéje Präfix -užėlis, -ė geschrieben. $ 14. -ynas, -a. Mit diesem Suffix wird nur ein Substantiv geschrieben, das eine angenehme Bedeutung hat: sduli'na, ret. squlina. Die Ableitung pagoninas von diesem Adjektiv bedeutet „unhöflicher, verlassener junger Mann“ in abwertender Bedeutung. $ 15. - Zeit. In Wörtern litauischen Ursprungs kommt die kleinräumige Präposition -ikas selten vor, und nur als Teil der zusammengesetzten Präposition -ik-utas, z.B.: bernikūtas „„Knabe“ paršikūtas „„Ferkel““. § 16. - Weinen. Dieses Suffix für Adjektive (vgl. bdltitkas „,weißer“) wird manchmal auch an Substantive angehängt, z.B. vaikitkas, „Kind, Junge“. $ 17. In den Dialekt von Zietela ist auch ein weiteres kleines, gnädiges Suffix slawischen Ursprungs eingedrungen. Dazu gehören: a) -Zeit. Mit diesem Suffix werden im Dialekt, wie im Weißrussischen und im Polnischen, sehr gerne Personenbezeichnungen mit einer kleinen gnädigen Bedeutung gebildet, z.B. : Alikas „Aliukas, Algiukas“, Barnddikas,,- Bernardukas- ®“, Donikas „Danieliukas“, Jūzis kas „Juozukas“, Kazikas „Kaziukas“, Kosttikas „Kastukas“, Valėrikas, „,Valeriukas“, vgl. andere Leihwörter dieses Adjektivs: kumpikas „Kumpel“, kaptūnikas,,bludinukė, jaukelė“, križikas „Kreuzchen“ ; 10 AkThr..., T. 14, S. 213, 215, 226. Beide Namen stammen aus der lokalen Sprache. Die litauische Lehrerin Katrynos Zukelytės-Jodienės aus Zasečiai. 151
b) -usis, -ė. Mit diesem Suffix werden auch häufiger Personennamen gemacht, z.B. : Bolusis,,Baliukas®, Kastūsis,,Kastukas®, Marūsė „Marytė“. Von den allgemeinen Substantiven ist momūsė „Großmutter“ erwähnenswert, vgl. den reinen Schuldsatz tatūsis,.tetusis, tėvelis“. c) -ilka. Dieses hybride Suffix hat das herabsetzende Substantiv mergilka, „unseriöses Mädchen“; d) -Edelweiß. Mit diesem slawischen Suffix ist nur das Wort ažarėčkas „See, kleiner See“ geschrieben. Namen von Aktionen und ihren Ergebnissen $ 18. Da die Namen von Handlungen und ihren Ergebnissen hauptsächlich aus —verben bestehen und oft die gleichen Verbformen sowohl die Bedeutung von Handlung als auch von Ergebnis haben können, werden sie an einem Ort zusammengefasst. Zuerst werden die typischeren Präfixe der Aktionen aufgeführt, gefolgt von den Namen der Ergebnisse der Aktionen. a) Suffixe für Aktionsnamen: $ 19. - Das ist es. Es ist „ eines der gebildeten Dialektpronomen. Ihre Ableitungen beziehen sich meist auf den Namen einer Handlung, z.B.: gehen, pflügen, gebären, trinken, essen, waschen, schlafen, schlafen gehen, u'zimas, spielen, vgl. auch den Hybriden kirijanje „rauchen“. Viele Ableitungen dieses Suffixes haben jedoch auch andere spezifische Bedeutungen: a) das Ergebnis einer Handlung, z.B.: pflügen „gepflügtes Feld“, schwellen „eingewachsene Stelle des Körpers“, riechen „Geruch“, schwellen „Verbindung- “, schwellen „schwellender Teil des Körpers“, kochen „Viral“; b) das Objekt der Handlung, z.B. jėdimas „essen“, maitimas | maitinimas „futtern, schäumen“; c) eines bestimmten Schriftstücks, wie z. B. eines Bescheids, eines eidesstattlichen Schriftstücks“. Die Beispiele zeigen, dass die Vedischen aus dem Stamm der Primärund Sekundärverben der Präteritum-- Kartischen Zeit gebildet werden (vgl. trinken, ku'limas). In den aus Sekundärverben gebildeten Vedinen wird manchmal das Suffix des Stammes der Vergangenheitsform weggelassen, und es scheint, als ob die Vedinen aus dem Stamm der Gegenwartsform gebildet würden, z.B.: gulimas, „guėjimas“ (vgl. gūlė und gulėjo), kvepimas (vgl. kvepėjo), peimas (vgl. penėjo). Die meisten Verbsubstantive, die aus Primärverben gebildet werden, können sowohl im Suffix als auch in der Wurzel ausgesprochen werden, z. B. plūtis || plūtis, gėrimas || gėrimas, kūlimas || ku'limas, pjovimas || pjovimas, dūžimas | wVimas. Und die Namen des Handlungsergebnisses und des Objekts haben meist einen Akzent in der Wurzel. § 20. - Das ist es. Mit diesem Suffix werden Aktionsnamen normalerweise aus Verben mit dem o-Rand gebildet, z.B.: gani'mas, rūki'mas, sūki'mas, seltener ganamas, ru'kimas. Einige Ableitungen dieses Adjektivs werden auch in einer spezifischen Bedeutung verwendet, z.B. minki'mas „geknetete Teig“, pūdi'mas, ėdi'mas „Mittag, Mittagszeit“. Ein weiterer Ableitungssatz des Suffixes -ymas wird aus Verben mit a-Stamm gebildet, z.B.: būsti'mas „Leben, Sein“ (vgl. busta, „lebt, ist“), Degimas.,,- Pagirių k. pieva“ (vgl. dega). § 21. - Ulys. Die -ulys-Suffixe werden aus Verben abgeleitet und gehen mit den Namen physiologischer Phänomene oder Zustände einher, z.B.: kosulys „Husten“, skdudulis „Schmer152
z“, smirdulis „Dunst“. Einige Ableitungen von diesem Suffix haben eine bestimmte Bedeutung, z.B. „Wort“. § 22. - Einige. Aus Verben mit dem Suffix -ienė werden die Wörter Čužičnė „Matratzen, Skifahren (auf Eis, Schnee)“, žaidi“nė „Spiel, Unterhaltung“, § 23. - Oder. Mit dem Suffix -yba wird nur ein Verb-Ableitungswort dargestellt: dailiba „Teilen“ (vgl. dailit „teilen“). § 24. - Das war es. Dieses Adjektiv hat das Wort aus dem Verb rūpestis „für etwas oder um etwas Sorge tragen“. -$ 25. - Einen. Aus dem Verb mit diesem Suffix wird das Wort kvepūmas „Atem, Geruch“ gebildet (vgl. kvėpa „,riecht- “), das sowohl die Handlung als auch das Ergebnis der Handlung bedeutet. Ein möglicher Gegenstand, ein solches Werkwort (aus dem Verb dega) ist auch das Eigenschaft oder das Ergebnis der Handlung bezeichnende Wort degumas „hitze“ (im Dialekt gibt es das Adjektiv degūs nicht). § 26. Die Bedeutung anderer Namen von Handlungen, die hauptsächlich mit passiven Präfixen gemacht werden, ist ebenfalls deutlich konkretisiert, z.B.: a) -lys: di‘gli „Einsetzen, Einstechen“; b) -na: frost „Erfrieren, Erfrieren“; c) -smä: gi*šmä „Gesang, Lied“; d) -tus : li'"tus ,Gießen*. b) Suffixe für Aktionsergebnisnamen: $ 27. - Innis. Dieses Suffix muss aus Verben mit einer bestimmten Bedeutung hergestellt werden, z.B. kratisch „gemischtes Heuund Strohfutter“, lopný, krutý. § 28. - Nach unten. Mit diesem Suffix sind die folgenden Namen von Handlungsergebnissen, die aus Primärverben gemacht wurden: mi'žalai „Urin“, vefpalas, „gesponnener Faden“, viralas,.sruuba: manchmal Gemüsesuppe kochen“. § 29. Bei vielen anderen Suffixen gibt es im Dialekt nur eine Ableitung dieser Bedeutung, z.B. : a) -ekl || -ikl: dudekl || wedikl; b) -und eine : Kupplung; c) -etys: Sepsis (siehe Septi); d) -yna: lupina || lupi'na „Rinde (von Kartoffeln, Bäumen)- “; e) -inės: rozginės ~ rėzginės; f) -urys : Lampe "Licht, Laterne, Lampe"; g) -Zahnstei- : n; i) -utys: ein kleines „Stückchen, Bruchstück, Krümel“. Die Bezeichnung kann auch auf die Bezeichnung des Gegenstandes zurückgeführt werden, z. B. „Schweinefleisch“ oder „Schweinefleisch“. Bezeichnungen von Eigenschaften § 30. Eigennamen werden meist aus Adjektiven, seltener aus anderen Teilen der Sprache gebildet. Neben den meisten Ableitungen mit abstrakter Bedeutung gibt es noch ein anderes Substantiv mit konkreter Bedeutung. Letztere werden separat angegeben. 31. Auflage. Die meisten Ableitungen dieses Suffixes sind aus einfachen (ohne Suffixe) Adjektiven hergestellt. Vedisch kann sowohl männlich als auch weiblich sein, es 153
gibt keinen Unterschied in der Bedeutung. Die weiblichen Ableitungen sind noch häufiger. Sie bezeichnen gewöhnlich eine abstrahierte Eigenschaft, teuer, körnig, schlampig, heiß, bitter || bitter, breit || breit, ru'stum || ru'stum „Säure, -a“, süß, süßlich, glatt, dick, kalt „Kälte“, warm, „Hitze“, dick. Aus dem adverbiellen Substantiv ist das Wort ddugūmas entstanden (vgl. Plural, viele). Ein anderer Abkömmling dieses Suffixes hat auch eine konkretere Bedeutung, z.B.: Länge, „der längste Ort“, Breite, „der breiteste Ort“, Trockenheit, „der trockene Ort“. $ 32. - Oder. Vedische Wörter mit diesem Suffix werden aus Adjektiven gebildet, wie z.B. geriba „Gut, Güte“, gi'viba, skaistiba, jauniba „Jugend“, negeriba „Böse, Schlechtes“®s ļauntiba, saldiba. Vedische Wörter haben normalerweise einen konstanten Akzent, aber manchmal wird auch ein Akzent am Ende verwendet, z.B. graži'ba, saldi'ba. § 33. -umynas, -a. Die Substantive dieser Suffixe werden ebenfalls aus Adjektiven gebildet. Die Eigenschaft, die sie ausdrücken, ist stärker und intensiver als die Eigenschaft, die die -umas-Vediken ausdrücken. Die meisten Ableitungen dieses Adjektivs sind weiblich, z.B.: gražumi'- na „Schönheit, Schönheit“, karštumi'na „Hitze, Hitze“, tamsumi'na „Dunkelheit, Dunkelheit“. Die männlichen Formen sind selten, z. B. gražuminas. $ 34. - Das ist es. Eigenschaftssubstantive werden im Dialekt ziemlich oft aus Adjektiven und mit dem Suffix -imas gebildet, z.B.: dstrimas || aštrumas „Schärfe“, karštimas „Hitze“, ru'ščimas „Säure“, šlapimas,,Slapumas®. Ein großer Teil der Ableitungen des Suffixes -imas wird auch in einer konkreten Bedeutung verwendet, z.B. astrimas || scharfe „Klinge“, min(k)štimas, verdicken. Hier kann man noch das Wort trajimas erwähnen, das aus dem Numerus gebildet wurde und eine ähnliche Bedeutung hat: „dreimal gefaltetes Feld“. ; § 35. - Das ist es. Der Adjektiv-Ursprung ist: jduni'sta „Jugend, Jugend“, und seni'std, „Alter, Altertum, Altertum“. Aus dem Substantiv entstand die vorhandene Ableitung kungi'sta, seltener kunigi'sta,,- baudziava®. $ 36. - Papa. Mit diesem Suffix gibt es im Dialekt nur ein aus einem Adjektiv gebildetes Substantiv: Svi„kata, seltener šveikata, „Gesundheit, Gesundheit“. § 37. - Ach ja. Mit diesem Suffix ist das Substantiv plenité „Vollmond“ aus dem Adjektiv gebildet. Möglicherweise ist in diesem Wort -aitė entstanden, nach der Analogie mit anderen Ableitungen des kleinen, freundlichen Suffixes, anstelle des Suffixes -atė (i-kaminė Endung -is wird im Dialekt nicht verwendet). § 38. -Ystva. Dieses Suffix neben -ysta haben die Wörter jduni'stva (häufiger jduni'sta), senistva. Das Suffix -ystva ist wahrscheinlich eine Hybride, die durch Kontamination aus dem litauischen Suffix -ysta und dem slawischen -stva entstanden ist (vgl. Leihwörter: bagostva „Reichtum, Vermögen“, križastva „Kreuzung“, susi¢(d)stva „Nachbarschaft“, tėžestva, „Schwierigkeit, Schwierigkeit- “). : § 39. Um einige abstrakte Eigenschaften zu bezeichnen, werden noch Leihwörter mit dem Suffix -astis verwendet, z.B.: rodastis „Freude“, slėbastis „Schwäche“, spakdinasiis „Frieden; ernsthaft“. 154
Werkzeugnamen Die in $ 40. diesem Abschnitt vorgestellten Adjektivsubstantive sind hauptsächlich aus Verben zusammengesetzt und bezeichnen verschiedene Werkzeuge, Geräte oder sonstige Hilfsmittel. Diese Bedeutung ist im vedischen Dialekt sehr gering. § 41. - Der Rauch. Es ist eines der am häufigsten verwendeten Suffixe dieser Gruppe, z. B.: gelistuvas ,,Galastuvas, pustyklė“. „Gerät zum Spalten von Titannageln durch Feuer“. iš Es gibt eine ir Vielzahl von Ableitungen, z. B. mentavai || mintuvai, muštuvai „Teil der Maschine“. | § 42. - Du bist eine Schlampe. Dieses Suffix hat vedische šdudi'kle „Gerät, um die Scheibe beim Weben einzusetzen“ vėti'klč. ir § 43 - Dusche. Su Es gibt nur ein paar Beispiele für dieses Suffix, z.B.: brduktuvė „Werkzeug für Leinen. Brukti“, Kultivierung „Werkzeug zum Wäschen“. § 44. - Öl. Priedą -(i)olas hat den Verb-gebildetiš en Namen sukėolas „Gerät zum Reiben von Haaren“, entstanden, möglicher Gegenstand, nach dem entlehnten kotëolas „Kochel“. $ 45. Einige Werkzeugnamenssuffixe sind nur in bestimmten Widgets vorhanden, z. :; a) - Vater. | Und || - Das ist : es. Das, das, das. vielleicht, lapeta ir „Bagger“; b) - Die : Egge, rec. Hacke „Eggen“ ; c) -eine : Sitzbank; d) -im : Transport; e) -las : Spalten: f) -lys Rechen, : Haspel "Stapel" slawisches ; g) su Suffix -Hier ist ein Hybrid-Sprageli'Hier ist ein "Spragelschaft". $ 46. Zu den Ableitungen dieser Gruppe gehören auch solche ir Werkzeugnamen, deren Herkunft nicht klar ist, z.B. : su -elas : sprūgelas „Sprügel“, -enas: später ~ später, -ega vedega. : Ortsnamen $ 47. Als Ortsnamen gelten Substantive, iš die aus verschiedenen Teilen der Sprache zusammengesetzt sind und einen Ort anhand der darin enthaltenen Gegenstände, der darin stattfindenden Handlung oder einer anderen ar charakteristischen Eigenschaft bezeichnen. Neben diesen Namen werden auch charakteristischere Ortsnamen mit Adjektiven angegeben. $ 48. - Einer von ihnen. Wörter mit dem Suffix -ynas werden aus Substantiven gebildet, um einen Ort zu bezeichnen, an dem sich viele Gegenstände einer Art befinden, z.B.: aglinas,.eglynas®, an(k)šlinas,,alksnynas*, aržolinas „Eichenwald“, biržinas, karklinas, ru9šutinas „Jazdynai“ škitdinas „Späne“, Hybriden kvajinas „Kiefernwald“, veldukinas,.kadagynas*. 2, Iš Wörter mit derselben Bedeutung sind die Ursprungsnamen, wie z.B.: Beržinas,,Pagirių k. Wiese“, Ku'linas,,Pagiriy k. Weide“, LduZinas „Wald bei Narčių k.“, Lazdi'nai „Kurpešių k. Wiese“, vgl. auch Gardinas,,Grad Grodno, Gafdinas“, aus dem weißrussischen Mund, die Ortsnamen Kpakain || Kapkaia,,Zmejaucų k. Weide“. JBoip3 inet,,Narbutoniy k. laukas“. 12 Neben diesen Veden werden sehr häufig auch slawische Schuldwörter verwendet, z.B.: ariesni‘kas, lazd ynai“, bereznikas, „beržynas“, jielnikas „tanne“. 155
Zusammengesetzte Substantive $ 89. Im Zietela-Dialekt gibt es noch weniger zusammengesetzte Substantive als Präpositions-- Ableitungen. Es werden hauptsächlich zwei Substantive iš geschrieben. Normalerweise definiert der erste Punkt bei solchen zusammengesetzten Substantiven den zweiten. Nach dem ersten Element können folgende Bedeutungen solcher zusammengesetzten Substantive unterschieden a) werden: Eigenschaft, z.B.: grėblūkotis, axvakočis „kirvakotis“, plg. Gaidžoklėonis | Hahnenfuß Das Feld der k. Hoffnung b) Ähnlichkeit, z.B.: palandsis „breiter, abgeflachter- “. Es gibt im Dialekt nur wenige solcher zusammengesetzten Substantive, deren zweiter Punkt den ersten bestimmt. Jų Die erste Betonung liegt hauptsächlich auf dem Substantiv midūrs. Diese angereicherten Substantive haben zwei Bedeutungen: Ort, z.B. a) vidūki“mis „Mitte des Dorfes, Hofes“, auch vgl. Ortsnamen mit ähnlicher Bedeutung: Vidūgirei, seltener Vidūgiris „Wald zwischen Zasečiai und ir iš Kurpešių k.“, von weißrussischen Lippen geschrieben Binynayka „Narbutoniy k. miškelis“; b) Zeit, z. B. Mitternacht. Es ist schwierig, aus diesen wenigen Beispielen die ar Häufigkeit iš bestimmter Konjunktivvokale zu bestimmen. Die Verbindungsvokale vieler dieser Formen stimmen mit dem Stamm des ersten su Punktes überein, z.B.: laponėsis, grėblūkotis, medūkitmis. Unterscheidet das Substantiv kirvakočis, das anstelle des Wartewortes -i einen Konjunktiv hat -a- (die afrikanische Aussprache des altenglischen stammt wahrscheinlich aus der Analogie mit anderen Vokalen, z.B. Kirvakočo, kirvakoču), ir Ortsname Gaidžoklėnis || Hahn. Der Verbindungsvokal von letzterem ist wahrscheinlich die Silbenendung des ia-stamm-Nomens - Ich. Dass dieser edle Ortsname noch vor kurzem ein angereichertes Substantiv į erwachsen hat, zeigen die erhalten gebliebenen Schreibungdu en. Konjunktiv der angrenzenden Form -iu ist wahrscheinlich eine phonetische -io-Variante, da das unverzerrte o hier manchmal auch in anderen Dialektwörtern wie z.B. kudėl kodėl, tukam tokidm ausgespro- ~ chen wird. ~ § 90. Su Bei anderen Elementen ist nur ein anderes Wort in der Zusammensetzung von po Substantiven geschrieben, z.B.: Numeralsubstiš antiv: ir pirmagalis, trikėjis, „stovelis puodų statymui“; Adjektiv iš Substantiv: ir ankstritas anstritas, | seltener ansritas, „der Morgen, der Morgen“; Adverb-Substantiv: iš puSdudi‘na ir „Mittag, Mittag®; aus Substantiv und Verb: ši“mpjovis „Säge, Sägemann“. § 91. Die kleine Gruppe der zusammengesetzten Substantive kann noch durch verschiedene zusammengesetzte Eigennamen ergänzt werden, deren Bestandteile wir nur schwer mit einem bestimmten Teil der Sprache in Verbindung bringen können, weil wir diese einzelnen Elemente kaum mehr spüren. Zu dieser Gruppe von zusammengesetzten Substantiven mit unklarer Form gehören vor allem alte Personennamen, z.B. : Vizgiris,,Pagiriy k. pavardė“, Zibartas „Zietelos apyl. Ginwid „1814 —1815 m. Zietelos parapijos metrikų pavardė“, Gintowt,,Zasečių k. K. Būgos (Zš, p. 4) įrašyta pavardė“; Nachnamen aus Dokumenten des 16. Jahrhunderts: JloBkraJioBuusb (Zasečių und Strėlos d.), [lomMoHTOBHYD (Narbutonių d.), KourMunoBnub (Pagirių d.), PajuBujoBuus (Naručių d. und Zie162
tela)“. Hierzu gehören z. B. ir die folgenden. : Butvilai || Butvilaucai, Gi„dzgalai || Gitzgalai, seltener Gitdgalai, Ži'bartai, Žibartduščina „Zietelos apyl. In: Naugardukas. Alphabetischer Index der Substantivsuffixe $ 92. Bei der Gruppierung von Adjektiven nach Bedeutung wiederholen sich die Ableitungen einiger Adjektive in mehreren Bedeutungsgruppen. Damit der Leser alle iš auf einmal sieht Die Suffixe der Substantive im ir Zietela-Dialekt finden Sie häufiger dort, wo über die jeweiligen Veden gesprochen wird, unten im alphabetischjų en Index. -ainė $ 53 b, 64; - Schaf, -ė § 11, 37; - unten § 28; -alys 81a; -ara (|| -era) 82; -aras (|| -era) § 82; -astis § 39; - Vater. § 36, (|| Und | -ita) § 45a; - bis § Ta Ha. -auckas § 68; -aunykas § 72c; -(i)ava (|| -Trauben) § 51, 71b; - Hier. § 45b; -äkas § 17c; - Also... -ė § 46, 82; -eika § 67a; -ejas (|| -éjis), -a § 55: -ékas § 68, 83; -eklas (|| -iklas) § 29; - Sie. § 46; - Oh, nein. § 70; -eli, -¢ § 4: -scharf, -ė § 7; - Eines. § 82; - Eins. § 46; -énas § 62; -enés (|| -inés) § 29; -enskas § 68; -era (|| -ara), -eras, -eris § 82; -Es ist. § 24; Und § 29h, -ita) (|| 45a, -etys 82; § 29c; -oder § 23, 32; - Ja. § 45 g; -id(é), (-ida) § 52, 67c; -iena § 49; -iené § 22, 63, 80: Januar § 81b; - Ich. § 81c; -yka § 6: -ykas § 82; Alter § 15, 17a; -ikis § 65; -ykla (|| -Krankenschwester) § 52 a; -Krankenschwester § 42; -Impfstoffe § 53c; -ilas § 67b; -ilda § 67c; -ilka § 17c; -Immunität § 19, 34, 45d, 75b: -yma § 20; -ein § 70c; -yna § 29b, 75a; -Glas, -a § 14, 48, 65, 74; - Sonstige (|| -inés) § 78; -yné § 45c, 70d, 81d: -inés § 29¢, (|| -inis) § 76; -ische § 52b, 79; -inykas (|| -(i)nikas), -é § 50, 59, 68: -inis (|| -inés) § 76; -inys § 27: -ynos § 76; -ysta § 35; -ystva § 38; -Gicht § 53a; -Isis, -ė § 60; -ita (|| -ata, -eta) § 45a, -ytis, 82; -¢ § 70; -itkas § 16; -ivis 81i; -las § 45e; Licht § 26a, 45f; -na § 26b; -nykas § 68, 72c; -Ohrenschmerzen § 58, 72b; -ojas § 57, (|| -ojis, -ojus) 70e, 81e; Öl § 44: -Öl § 82; -onas § 53d; -ionis (|| -ionen) § 66; -ové § 81f; - Ich. 26c; „Sprache § 53; - Du. § 26d; -Tuba (|| -Röhren) § 41, -tuvé § 43; -ucios § 82; -Ude § 52c; -ein Kind, -ė § 5; -(i)ulis, -é § 12; -ulys § 21, 72a, 87g; -Einschlafstörungen, -a § 25, 31, 51; -umynasa § 33; -un § 56; -Une § 52d, -urys 82; § 29f, 52e, -usis, 82; -é § 17b; -utas, -a § 8; -utas § 29g, (|| -ucios) 82; -Ohrenschmalz, -ė § 9; -utys § 29i; -uva ava) (|| § 51, 71b; -nozélis § 13. Allgemeine Anmerkungen Familie $ 63. Die Substantive im Zietelo-Dialekt sind entweder männlich oder weiblich. Die Gattungen werden sowohl durch die lexikalischen Bedeutungen der Wörter als auch durch die morphologischen Merkmale der Substantive unterschieden. Die grammatische Gattung von Substantiven, die die Namen von Personen oder Tieren ir bezeichnen, entspricht in der Regel dem natürlichen männlichen weiblichen Geschlecht, z.B.: Mann mdéteré, selbst, su'nūs ar Tochter, Bruder sesū? ; Kalb Kuh, Schuss? — — — — — Kale, Arbeiter — Arbeiterin, — Schneider ir schneidet usw. Es gibt aber auch ir Unstimmigkeiten: einzelne männliche Personennamen sind weibliche Personennamen, z.B.: schuldige Papa — „Papst“, tata „Papa“, Nachnamen — Jėda, Kaška, Koska, Lenka, Žibka, o su im männlichen Geschlecht '€ AkThi..., Band 14, S. 203 bis 208, 210 bis 211, 215. 11* 163.
Das Substantiv, das die Frau selbst bezeichnet (neben Frau, weiblich). Bei anderen Substantiven, — die konkrete Gegenstände bezeichnen, ar ist die grammatisc- — he Gattung abstrakter Eigenschaften unmotiviert, z.B.: pirka, tvartas, grūžumas, seni'std. Der Dialekt hat mehrere Substantive, deren Geschlecht nicht übereinstimmt su Z. B.:. g. ūgrastas, klonis, pdūštė „paukštis“, sémenos; vyr. g.: Galle „Galle“. Dvojhopos — ir Die männlichen, ir weiblichen Geschlechter — sind die folgenden Substantive: petis, rudii, Vilna || Viliius || Welle. Be Dazu gibt es im Dialekt viele andere Beispiele für Geschlechtsschwankungen und Verwechslungen, z.B.: ašei „Achsen- “, Arbeit „Arbeit“, „Brot“, „Kėei“ „Beine“, „Haare“, „Ärmel“, „Schwestern“, (ta) vandii°, vigai „Beeren“ (häufiger: asés, kdjos, sėserės, vu?gos). Zu einer solchen Vielfalt der Substantivfamilie trägt be zweifellos die Zweisprachigkeit der Menschen bei, die in der Regel sowohl die Motivation als auch die ungerechtfertigte Abweichung der Ansicht von der iš Norm ir beeinflusst. — Die Gattung einiger Substantive wird nach slawisch kombiniert (meist weißrussische) Familie der entsprechenden Substantive, z.B.: darba, disonas, vandir". In anderen Wörtern (z.B.: ašei, asmokos, häufiger asmokai „Geld“, baznicei, häufiger bažničos, kdjei, plaukos) ist die Veränderung der Gattung durch direkte Analogie schwer zu erklären. Höchstwahrscheinlich sind dies eine Art Hypernormalismen, die entstanden sind, um vergessene Wörter so regelmäßig wie möglich auszudrücken. In der Regel werden die meisten solchen Formen der verwechselten Gattung von Vertretern gesagt, die seit längerem nichts mit dem Litauischen zu tun haben. Das su heißt, diese Form ist das Ergebnis des Vergessens vę der Muttersprache. Anzahl — $ 94. Substantive haben eine du Zahl: Singular Plural, z.B.: ir jduéas jaučei, pirka pirkos, sesū? : : Schwestern. : Zweier ist eine bereits verschwundene Kategorie. Meist werden die Zweizahl-Endungen des Nomens als Zahlenworte ir zwei, zwei, seltener su beide, beide verwendet, z.B.: vyr. g. Warden. : du schöne bérnu nuváddų; du Jauéu ir Zagre bit (war); Sie müssen einen Boden haben (p); beeinfludu sst Bits; vyr. g. Gal. : Karte di der Wagen; Dau kaisnukutu di „gab du kasneliu®, beide (du) Parii nupenéjom; gegen. g. Warden. 2-Bit-Auflösung „Es waren zwei Schafe“; dvi bobi kasém; ira dvi (Hilfs-)Kanäle; Zwei Di¢ni sie schneiden; 100 mg zweimal täglich. Butter; gegen. g. Gal. dvi kasi piné; Zwei Mädchen verloren „zwei Mädchen verlassen“, zwei Schwestern hatten; dvi Winter oder i Schnee. Pluralformen mit diesen su Ziffern sind selten: Zwei Autos du gebracht. ir Die Formen anderer binärer Verbformen unterscheiden sich nicht von den Pluralformen, z.B.: abejii iš vesės gala bit virai „von beiden Enden des Hofes waren Männer“; sa Kauft mit zwei Fenstern su „kauft ar mit zwei doppelten Fenstern“; Zwei Pferdessa tangen in Haferflocken; dvitmi (häufiger zögerlich) bébomi ūtarinau "Ich habe mit zwei Frauen gesprochen." Einige Dialektsubstantive können nur in einer Zahl oder nur im Singular oder nur im Plural vorkommen. Zum Beispiel — sind singuläre Substantive: akėča, kunodni'kas, malka "Holz", Wärme usw. ; ir Mehrfache Blütenstände — || Staub (nur iš Pfosten), Maulkorb „Mund, Rachen“, stdvai "Werkzeugmaschinen", Schrauben „Sand, Sand“ ir usw. In einigen Fällen werden die Zahlen der Substantive ersetzt. Z.B.: kopin, im allgemeinen Sinne wird der Singular von konkreten Substantiven oft anstelle des Plurals verwendet, z.B.: velmi poškvrnil se zrno; kab nebit futorij, nebs bit tauli, p wenn es keine Einfamilienhäuser gab, waren die Felder weit la entfernt.“ Das wird nicht lange dauern. , Der Plural wird anstelle 164
des Singulars seltener verwendet, z.B.: daf visa li'tai und li*tai „jetzt regnet es immer und immer wieder“; Seinem Inneren treu zu sein; Wehe und Wehe wird sein. Linksnis § 95. Ich bin. Neben den sieben Silben, die verwendet werden, hat der Dialekt noch den inneren fortlaufenden Loki, oder Ilativen, den äußeren gegenwärtigen, oder Adjektiv, und den äußeren fortlaufenden, oder Alliativen"". Die erwähnten Ortsnamen und andere Verbformen, deren Enden sich von lk. unterscheiden, sind gesondert zu betrachten, nämlich: vns der männlichen Gattung. Der weibliche Geschlechtsteil. Unteroffizier, Hauptmann und Unteroffizier naudininkas, mot. g. įnagininkas, vyr. ir mot. g. inesyvas. § 96. Der Iliativ besteht aus dem antiken Endwort und der Postposition -n(a)'®. Vn. Ilativen, wie auch Inesiven, haben meist nur Substantive, die unbelebte Dinge bezeichnen, z.B.: indéi lapaii; Die Wagen werden geladen; Fahren Sie einen Rundgang; ifverté du?bėn. Dgs.iliativ können sowohl Substantive haben, die unbelebte als auch lebendige Dinge bezeichnen, z.B.: inliūdo kdrtésna višta; die freie Zelle' bébosna; Du bist ein Marquis geworden. Ich habe einen großen Traum. $ 97. Der Adesiv wird aus dem alten Singularlokalisator und der Postposition -pi (<-pie)**, häufiger -p, gebildet, z.B.: bérnipi, brolip, gaid(ž)itp || gaidip, Žukitp. Der Adesiv wird vor allem bei Substantiven verwendet, die Personen oder Lebewesen bezeichnen, z.B. beriukip akés grūžos „die schönen Augen eines Jungen“; pasiklauskig diévip; Hast du ein bisschen in dir? "mein Mann hatte eine 'Schwester'"; im ehemaligen Žvirblitp; Siehe auch: „Wer ist in der Wohnung- ?“ oder „Wer wohnt in der Wohnung- ?“. Mädchen- -ähnliche Korn's Haar; Bit nur wifnas Hunde moaip; Es gibt keinen Stift. Nur sehr selten wird der Adverbialverlauf von Substantiven verwendet, die unbelebte Dinge bezeichnen, z.B.: o jūsip šonip mėoža ddugést busta,,0 in Ihrem Land leben vielleicht mehr (Leute)“; Rudenip kunodas „im Herbst Kartoffeln graben“. Die Mehrzahl der Adesivoformen ist im Dialekt nicht geschrieben. Sie werden von dgs. Injektionen, z. B. :jdaū manu"sa su'nu"sa Kinder und "meine Söhne haben bereits Kinder"; tu’sa visu"sd ljudia nebit razumo „denn alle Menschen hatten keinen Verstand“. DGS. vns im adjektivischen Sinne verwendet. Adverb im Satz: kad aš būčap li“tuvi“p, tai viekėst pajimčap,,.dass ich bei den Litauern (in Litauen) leben würde, dann würde ich (die Literatursprache) schneller lernen“. Jetzt manchmal sogar anstelle von vns. Im Adverb kommt der Endsatz mit dem Präfix pas vor: o paz Adama’ ar buvai? o ar pas Katrėina' jo nebit „oder bei Katryna war er nicht“? § 98. Der Alliativ wird aus dem Substantiv und der Postposition -p (< —pie) gebildet. Von diesem Stück gibt es nur Reste. Es ist im verbundenen Wort namop erhalten (z.B.: aimū namop; vazu°sim namop; namop nuvaZavdil) und "7 Im Folgenden werden diese Einheimischen der Bequemlichkeit halber mit lateinischen Namen bezeichnet. Der Inesiv, oder der innere Präsenspräsens, wird im Text mit in und im Paradigma mit In abgekürzt. '" Plg. J. Endzelins, Lettische Sprache Grammatik, Riga, 1951, S. 460-461 (englisch); J. Endzelynas, baltische Sprache Klänge ir Formen, Vilnius, 1957, p. 130—131 (im Folgenden: — GF); J. Litauische Sprache und Litauische Grammatik t. 3, Warschau, Polen 1956, p. 76 — 78 (im Folgenden: — (Gr.) 1* K. Būga, „Viltis“, 1908, Nr. 125; H. Du a3er nus, Jlarhuueknue npeggioru, T. 1, IOpsess, 1905, S. 168. J. Endzelynas, GF, p. 131; P. Arumaa, Untersuchungen zur Geschichte der litauischen Personalpronomina, Tartu, 1933, p. 90—92 (toliau —Untersuchungen...); A. Laigonaitė, Pašalio vietininkai in der heutigen litauischen Sprache, kn. : Einige Fragen der litauischen Sprache Grammatik, Vilnius, 1958, S. 21-25 (im Folgenden: LKGK); J. Otrebski, Gr., Bd. 3, S. 78-83. 165
manchmal in Personennomen (meist Nachnamen), z.B. anas nuv@ Burdkop „er ging zu Burok““; Gaidźodp aisū; nuvejdaū ponop prašit, aus Michailūko nuv@i Saračinskop „aus Michailūko ging er zu Sarachinska“; "Ich gehe zu dem Specht." Heute wird anstelle der letzteren Formen häufiger die Endform mit dem Präfix pas verwendet: aimū paz Adēoli'; važūtju paz Ganšfa' ‚fahre zu Genovaitė- ‘“; - Ich will weg. Manchmal vns. Anstelle des Aliativ wird der Adverb gesagt: ima di“vip. ta vaikūta'; O ana Rėmaki“p nen wil ait,,0 sie will nicht zu Roman gehen““. Die Mehrzahl der Laliativformen wird heute nicht mehr verwendet. An ihrer Stelle heißt es: nuvejdii paz Pferde; Ich bin zu diesen Leuten gegangen. Die ursprüngliche Bezeichnung des alten dgs. Überreste des Aliativ haben wir wahrscheinlich im Sprichwort: pėnum moZa bit, o žmonium nebit lošku', „die Herren hatten vielleicht Betten, die Leute aber nicht“. $ 99. Vns der männlichen Substantive. Das Nutzenende ist doppelt: -(i)u und -i. Normalerweise werden Formen mit der Endung -(i)u [<-(i)uo] verwendet, z.B.: drklu, bėrnu, pi“fmeniu, Suu, žmogu. In Präpositionskonstruktionen ist die alte Endung -i für Substantive mit Konsonantund i-Stammbaum erhalten geblieben. Sie kommt vor allem in Formen mit den Präpositionen lig, po und prig | preg || pri vor, z.B.: prig itam dahti kitas skduost; nach dem Putzen ein bisschen Snitgo „bis zur Achsel war Schnee“; Die Tochter wird mich bis zum Tod ernähren. Es wird angenommen, dass aufgrund des Einflusses dieser Stamme die Endung -i mit denselben Präfixen auch das (i)steinzeitliche vns hat. Nutzerformen, z. B. zwei kasi lik itam ddikti; Nun brachte sie ein wenig zurück; vdndifio unter itam Ding für "Wasser bis zu diesem Punkt"; Die früheren Brüder; Bei Kali Busta „an der Straße lebt“; - Du bist ein Idiot. § 100. Liste aller weiblichen Pronomen vns. Diener anstelle von Ik. Endungen -a, -e haben -ai, -ei (-@i), z.B.: kdjai pakile teėrla' „der Fuß zerbrach den Topf“; anas ten Li'ddi sa n@kej bobai busta „er lebt dort in Lyda mit einer Frau“; vandi’® Grab up @&i ajo von überall auf dem Feld; 2. weiße Gänse; die Anzahl der Wohneinheiten; sa graži mergdi pasižūnino „ein schönes Mädchen heiratete“; tdi pardi jaū buvdū nami“ „Ich war zu dieser Zeit bereits zu Hause.“ Daneben gibt es auch verkürzte oder in bestimmten Sätzen verfestigte vns. Initialformen mit der Endung -a, -e, z.B.: basaminiéa apšavė, „mit Basnirien bekleidet- “; atdi nakča; nun dini'Šča atai „Heute kam“; Du°na lief mit einem Federn"ne; Vgl. auch K. Böges Schreibweise: bérnas sa mergdite®. Letztere Beispiele zeigen, dass die Formen mit -ai, -ei im Dialekt neuer sind. Dass -ai, -ei aus Substantivformen entstanden sind, steht außer Zweifel. iš Aber aufgrund der Art und Weise, ir iš wo eine längere vns erschien. Die Meinungen über die tų Substantive mit der Substantiv-Endung, die nie substantivische Formen haben, gehen auseinander®, * Pig, J. Endzelins, Gr., S. 428—432; J. Otrebski, Gr., Bd. 3, S. 40; K. Ulvydas, LKGK p. 115 S. ; J. Jürgen LK Klopp, GK, p. 7—8. 21 Siehe: K. Büga, „Viltis“, Vilnius, 1908, Nr. 1 125. ** Auf die Meinung, dass -ai, -ei verkürzte Endungen von Eigennamen oder Adjektiven -ąja, -iąja, die später verallgemeinert und auf andere Sprachteile ausgedehnt wurden, siehe P. Arumaa, LMT, p. 42, 70; E. In: Fraenkel, Min. krank., t. 2, p. 49; Z. Die Geschichte der Litauischen Sprache. 1957, p. 100 (im — Folgenden „IIB“ genannt). In der Litauischen Sprache ist der Stamm der 0 Substantive vns. Diener der iš alten hatte neben der kurzen (rankan) ir länger (Nominativ) Form (*rankajan), iš von der eine Forranka entstanden ir sein könnte, ma siehe J. Kazlauskas, „Kalbotyra“; t. I., Vilnius, Litauen 1958, p. 58; aber plg. K. Möhre, MAD, A. t. 2(7), p. 198 Ta-Tä. 166
Noch mal sehen, die ar Gliedmaßen -ai, -ei konnten nicht rein phonetisch einfach als feste absolute Endungen iš entstehen -a, -¢ (möglicherweise ein Gegenstand, noch nicht verloren Nase) oder 1, Bd. Analoges Phänomen der Wortwurzel: gelöst, kdisnis ~ Bissen, kdisk kąsk, ~ pageldisk "Glauben Sie mir." Das gleiche Phänomen findet ir sich auch in einigen — anderen Dialekten, wie z.B. im Nordwestkapsischen gerdisas gerąsias, ~ jdisas ~ Jdsias, tais ,,das“*, ehem. East Die preußischen litauischen Fischerdialekte waren bessereises, kaisti, saldžėises, sldistai ~ žemdises? ?. Wahr, -ai, -ei anstelle der alten festen Enden -d, -¢ ar -dn, -én ist nirgendwo aufgeführt, z.B. dgs aller erwähnten Dialekte. Gal. gdlvas (< *Haupt), klein, Strom, vns. In. Gegenstand (< *daiktėn), kamė, dgs. In. Südwest- -Hochland-Ohrenschwanz (< *ausysėn), in den ir wilden Zieteliškių dusi'sa, Sveču?sa. Dies zeigt, dass, wenn -¢-, -€- ar -dn-, -énvor bestimmten Konsonanten im Stamm des Wortes wurde -ai-, -ei-, es gab bereits einstimmige jų Abkürzungen**. ir Grabform-Ande „anas“, tdis kann diese Aussage nicht widerlegen, da es sich in erster Linie um einstämmige Wörter handelt, die im Allgemeinen häufig eigene phonetische Entwicklungsgesetze haben, andererseits können sie aus verkürzten Substantivformen stammen o iš *andis, *tdisas oder nach Muster gemacht. jų Folglich ir ist die Annahme, dass die Gliedmaßen -ai, -ei könnten absolute Endungen iš sein -4, -¢ oder -Dn, -Ich bin inakzeptabel. Aber eine solche Umwandlung (d.h. 4, ¢ oder dn, én > di, €i) ist wahrscheinlich in fast allen möglichen Fällen aufgetreten: sowohl im Wortstamm als auch im geschützten Vns einer anderen Silbe. ir In der Endform (analoger Substantive dgs. Die Endformen sind im Dialekt nicht erhalten.) Dies bestätigt ir die Kaps, Zanavik vns. Die Namensform ist || senija sendja**. Später, bei der Abkürzung der jvardZiuotinéms Formen, der ei zweistimmigen ai, verschmolz der zweite Sand leicht su -j (<-ja)*": *-anjan > *-Tage > Dia > - Di. Es ist möglich, dass zu einer so großen Verallgemeinerung der längeren Enden im Dialekt von Zietela die Enden des Liedes selbst ir to und die verwandten analogen Enden der salvischen Sprachen beigetragen haben. -os, -eil, plg. Baltar. Nameiexay panHsū BSICHOH; Du. IPHONICS CO CBOeH xeKHOH. $ 101. Dgs der männlichen und weiblichen ir Substantive aller Stämme. Der Vokal po hat eine Endung -mi, z.B.: dick darba" virami iti¢mi „gib diesen Männern Arbeit“: arklūmi reika duct pasulsét (ausruhen); visomi marčomi po skėpta' nupirko „für alle Märten po einen Schal gekauft“: kdrvémi kunédu: diejam: visicmi Zmonémi atldidé; Ich kaufte mir ein Auge. "Ich habe Augentropfen gekauft"; Komm schon, komm schon. Die gleichen Gliedmaßen haben ir viele (am häufigsten mot. g) Dgs. von Substantiven. Einsatzformen, z.B.: die ganze Notwendigkeit, um zu arbeiten; Fünf sa Jungfrauen am Aimu-Namop; lange Zweige für den Schnitt; Schreiben Sie mit Ihrem Auge; Danittimi Krim; (Bäume) entwurzesa ln; in der Nähe von Dünklern; sa seltener verheiratet, sa Sakomi®s, ** J. In: Die Zeitschrift für Philosophie, Bd. m. Kand. Dissertation, Dissertation, Dissertation, Dissertation, Dissertation V. Bibliothek der Universität Wien, Wien 1955, p. 64; J. 1, Bd. 1, S. p. 1. 175. *4 Siehe: J. Gerullis ir Chr, Stang’as, Dialekt der litauischen Fischer Hotels in der Nähe von Prūsijoje, Kaunas, Litauen 1933, p. 11. ** Dass die nasalen Endvokale des Wortstamir ms, insbesondere das gq, länger erhalten geblieben e, sind, ir belegen alte Schriften, siehe. A. Bezzenberger, Beitrūge zur Geschichte Litauens Sprache, Gettingen, Deutsch lernen 1877, p. 30; J. Palionis, Litauische Literatursprache XVI– 17. Jahrhundert, Vilnius, 1967, p. 99—103, Siehe: J, Senkus, LKK, t. 3, p. 146— 147. * Plg. J. Endzelins, Gr., p, 470—471; Z. Zinkevičius, IBIB, p. 43. | ** In Form ist der Vorsprung unklar. Daher dgs. Rind. Mergdmi ir dgs. In. Mergomi (häufiger Mergomi) unterschiedliche Kennzeichnung ist formaler. 167?
Formell dgs. Nutzer und dgs. Die Formen des Verbs unterscheiden sich in der Konjugation oder in der Stelle des Zusatzes, aber im Wesentlichen haben die beiden Verbformen immer noch eine gemeinsame Endung. Auf der Grundlage anderer Dialekte, in denen hauptsächlich die gleiche dgs verwendet wird. Rind. und inn. Form, muss man davon ausgehen, dass sie zuerst auf i und den Konsonantenstamm verallgemeinert wurde? ?, und erst danach -(7)o, ė und andere Stämme*- ?. DGS. Die Endung -mi für Nutzund Gegenstandszeichen wurde wahrscheinlich erst vor kurzem für diese beiden Verbformen verallgemeinert, da gelegentlich noch dgs vorkommt. Substantivformen ohne -i, z.B. dik za'sim ožū adick jiém; Sag es ihnen. § 102. Bedeutung von allen Namen dgs. Inessiv hat die Endung -sa, z.B. krūmu?sa, nasru®sa; bébosa, pirkosa, drdugėsa, ūpėsa; kru'ti'sa; baltu'sa, drobinésa, trijosa, ju"sa, manosa, tosa. Das gleiche dgs. Das Ende des Inesiv ist in den südlichen dschukischen Dialekten weit verbreitet — sowohl auf dem Gebiet der Litauischen SSR (ungefähr bis zur Linie Lazdijai —Varėna —Šalčininkėliai“?), als auch in den angrenzenden litauischen Gebieten der Weißrussischen SSR (Gafdino, Rėdūnios*- š?, Varenavo, Įvijos r.) usw. Es gibt eine Meinung, dass die Endlage dgs. In. Die Form a ist durch die Depalatalisierung des Konsonanten s entstanden**, aber wahrscheinlich stammt sie aus den Ilativen, z.B. lauku®sna, savosna*- *. § 103 Abs. Im Zietelo-Dialekt gibt es, wie im Ik., sechs grundlegende Substantivstämme: (i)a, (i)o, é, i, (i)u und Konsonant. Nicht alle Stämme sind gleich stark und gut erhalten. Die stärksten sind die Stämme (i)a, (i)o und ė. Die übrigen -i, (iJu und Konsonant — sind schwächer: viele ihrer Formen werden durch die entsprechenden (i)a-, (i)ooder ė-Stammformen verdrängt, z.B. ist der Plural des Stammes (i)u fast vollständig durch den Plural des Stammes ia verdrängt: su'nai, su'nami, pėčeis. Die meisten Substantive der männlichen Geschlechter mit iund konsonantem Stamm sind in den Stamm ė (duktė || dukterė, moteris, zūsė „Gans“, gyvė „Fisch“) oder seltener in den Stamm —(i)o (ūkštos || ūkštės) übergegangen, während die männlichen Geschlechter in den Stamm —į (iJa (dantas || dahčis, dantei, šunei), seltener in den Stamm ė (dantés, šunnės) übergegangen sind. Es gibt auch gegenteilige Fälle, z.B. einige (iJaoder i-Stamm-Substantive erhalten in einzelnen Silben die (i)u-Stammendung, z.B.: vns. In. Kelum, Feuer, Schrei. Bruder, zweifeln Sie nicht. Andere kleinere Fälle von Stammmischungen werden nach den Paradigmen angegeben. Die ursprüngliche Inschrift ist nicht erhalten geblieben. 29 Diese Besonderheit scheint als erster P. Aruma (LMT, S. 68) bemerkt zu haben, als er die Texte des Lazūnų-Dialekts notierte:, Nur die /-Stdmme endigen in beiden Kasus regelmūssig auf -mi“. 30 Zur Herkunft des Formanten -mi siehe. P. Arumaa, Untersuchungen..., S. 50—78; E. Fraenkel, min. veik., Bd. 2, S. 36; J. Otrębski, Gr., Bd. 3, S. 84—85. 31 Auf der Grundlage der Daten, die für den Atlas der litauischen Sprache (Programmfrage Nr. 290) erhoben wurden. 32 O), Brokas bei der Beschreibung des litauischen Dialekts des östlichen Teils der Region Rodūnija (Podzių, Lapėtiškių, Zeniūnų k.), dgs. Die Inesiv-Endung wurde in -se umgewandelt, aber es wurde darauf hingewiesen, dass s unverändert bleibt, siehe O. Broch, NTS, Band 19, (1960), S. 21. 32 Plg, J. Senkus, MAD, A, t. 1 (1955), S. 150; A. Laigonaite, Vietininkai dabartinėje lietuviy kalboje, Ph.D.-Dissertation, Maschinenschrift, Vilnius, 1956, S. 15—16. *4 Aber plg. Z. Zinkevičius, Litauische Dialektologie, S. 239. 168
Aussprache § 104. Dialektische Substantive haben eine ir Reihe von Aussprache- -Besonderheiten. Menschen, die den Dialekt vergessen haben, fühlen sich in den meisten Fällen nicht mehr an das ir Aussprachesystem der Wörter und verwechseln die Aussprache relativ stark. Die Verwechslung der Substantive vns ist am häufigsten. Įnagininko, dvs. Nenner, Endstück, dgs. Die Position, an der der Hintermann den Ball schlägt. Zum Beispiel: I ir Bei Substantiven mit III. Dialekt haben diese Verbformen häufig eine verschobį ene Dialekt-Endung, z.B.: vns. In. 10. Ein || Pferd, ein || Bruder, ein || Bruder, ein || Bruder, ein || Bruder, ein || Bruder, ein || Bruder, ein || Bruder, ein Bruder, ein Bruder, ein Bruder, ein Bruder, ein Bruder, ein Bruder, ein Bruder, ein Bruder, ein Bruder, ein Bruder, ein Bruder, ein Bruder, ein Bruder, ein Bruder, ein Bruder, agu®ndi, glavi glavi, marškai marskdi: dvs. Warden. — Gal. du Bruder || zum Bruder, || Bruder zum Bruder, || Zwei Bobbi || Bobbi, gebunden gebunden ,,ryksti“, strdisti straisti || „maiSiuku“; dgs. Gal. Drkles || Pferde, brélus || Brüder, darbus || darbūs, sinus || sunis: drébes Leinwände, galvas | galvas. || Es scheint, dass diese Formen die Extremität zu artikulieren begann vor allem wegen II ir IV Aussprache von Substantiven mit entsprechenden Vokalen Wirkung. Obwohl die Konjugation ir verschoben wird, ist die Unterscheidung zwischen Substantiven mit unterschiedlicher Aussprache nicht verschwunden, weil die frühere Wurzelpräposima tion erhalten bleibt, die, bis auf einen Fall, bei den meisten Substantiven dieselbe ist wie lk. Die Aussprache des Substantivs hat eine gewisse Bedeutung ir für die Variation der Deklination. Die Wörter der dritten Dialektik haben den Akzent häufiger am tų Silbenende, der ersten o Wurzel. — Einzelne II ir IV Dialektische Formen von Substantiven, die mit einem ir su Abstrakt gesprochen werden. Die Ableitung erfolgt meist iš durch Ablenkung der į langen Wurzel des kurzen Endteils, z.B.: vns. In. Ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte, ich warte. Gal. Hähne, Blines, Schnecken, Pirkas, Übertsch. Allerdings ist dieses Phänomen viel seltener als die oben genannte Verdrehung der Gliedmaße. Zwei weitere į Stücke erschienen in weiteren Auflagen. Das ir vns von ia-stammigen Substantiven wird relativ häufig doppelt ausgesprochen. Nenner am su Ende -ys oder -is: Formen mit einer ausgeprägten Enden (arklis, gi'lis, glebis, šulnis) werden oft in der Wurzel ausgesprochen (drklis, gilis, glébis, šūlnis), Formen mit einer Wurzelaussprache (an(k)slis, o žodis) werden manchmal in der Enden ausgesprochen (an(k)slis, žodis). Bei einigen Substantiven wird das vns doppelt so häufig ausgesprochen. Iliativ (Krūman || kru'maūi, Padan || padani, Ratan || ratai, skittafi || skittan, Sédan || sodaii) bei anderen. — Die Formen ar des Inesiv-Iliativs (daiktuosa || ddiktuosa, daiktu®sna || ddgiktu®sna, lovu?sa|| lovu'sa) der dritten —vns. Kleber, vgl. § 106 usw. Es gibt mehr verschiedene Aussprachen für einzelne Formen kleinerer Substantive. Sie sind in den Anmerkungen ar nach den jų Paradigmen aufgeführt. ir Lachen (i) Stamm a § 105. Singular V. brdlis, parsas, bernas, kėlas, gaidis || gaidis K. brélo, paršo, barno, kalo, gaido || gaidžo N. brélu, parsu, baérnu, ké@lu, gaidu || gaidžu G. brėli, paisa’, bérna, kéla gaidi In. brolūš*, parsa, barn, kelur || kelu, gaidū || gaidžu ——— — * Die Formen in Paradigmen und Texten mit zwei Strichzeichen zeigen, dass sie das Wurzelende kirren ir können. ir 169
- In. vėji', skiete, daiktė, kelė: ramti „Jazdoje“ Il.“ vėjin, skictan, daiktai, kelan, ramtii Ad. brdlip, parsip, bérnipi, gaidip, gaiditp || gaidžitp Al. ponop, gaidop || gaidžop Š. brol(i) || brėldu, pone, beėrne, žalti | Dviskaita V.-G. du brélu, du paršū, du bérnii, du gaidi || gaidžū Daugiskaita V. brélei, parsai, bernai, gaidei || gaidžai K. brolu', parsu, bernii, gaidii || gaidžū N. brolami, paršami, bernami, gaidūmi || gaidžūmi G. brėlūs, paršūs, bérnis, gaidūs || gaidžūs In. broleis, parsais, bernais, gaideis || gaidžais In. Zirnu’sa, pénu°s(a), ddiktu’sa, gaidu"sa || gaid?u’sa Er. Zirnu®sna, pdiitu’sna, ddiktiesna, Svefi®sna S. brēlei, bernai Anmerkungen. § 106. 1. Von a-kamieniy Substantive vns. Das bewegliche a fällt gelegentlich aus den Nomenenden aus, z.B. vaiks, häufiger vaikas, ditus, häufiger dies || ditvas, pgl. Nechoi di“z gina "Gott schütze uns." Diese Art von ia-stammigen Substantiven wie artdjas, krdiijas, vėjas usw. Das Substantiv nach dem Konsonanten j hat oft die Endung -is: artdjis, krdūūjis, véjis. 2. ia-stamm Substantive vns. Der Inesiv ist verkürzt, z.B.: kaisni,,gabale“, krduji || kraūji', kurgi, lopši, lovi, ramti, réti, samti', vėji'. Das Wort kėlas hat den a-Stamm vns. Inesivform kelė, vgl. daiktas, kraštas. 3. Die ia-stammigen Namen, die vns. Substantiv endet auf -ias, vns. Alle anderen haben die Endung -in (<-ina) (lovifi, ramtif, samtin, väjin). 4. Vn. Das Endstück des Klebers ist doppelt: -iep oder -Ich. Extremität -iep kommt häufiger als ausgesprochen vor, z.B.: arklifp, || ditvifp, gaidip, gaidžitp, lictuviep, veršitp, Žukitp, žvirblip, und als nicht ausgesprochen —-ip: drklip, Adolip, Adomip, bernūkip, Bėlusip, brélip, Bur6kip, dēdžūkip „bei Onkel“, jdučip, ditvip, gaidip || gaidžip, Jonip, kiškip, paršip, pénip, kalšip, virip || viriškip. Aber neben dem wird auch gesagt: gaidip, paršip, kalšip oder Römer, Römer, Römer, Römer. Manchmal wird jvardiné ir vns verwendet. Kleber-Ende, z. B. : Žukelčikimp verbrannte die Scheune, vgl. Manimp, mu'simp. 5. Vns von zweistimmigen Substantiven. Aliativ wird gewöhnlich mit einem Glied ausgesprochen -op (GaidZ6p aisū „ich gehe zu Gaidis“; aimū Zuk dp), und bei mehrstimmigen Wörtern — unterschiedlich: und ir (Gaidel 6 p Gehen Sie weg; Wir sind nach Machu Picchu gefahren. || Machu Picchu Michailūkop || Michail, ich renne. „Pass Michailuką Dann renne ich." 6. Zwei-Säulen-- a Nomen mit Stamm vns. Das Ausrufezeichen ist - Ja. Dieser Ausrufezeichen wird meistens in der Wurzel ausgesprochen, z.B.: kab tdu, bérne, dūgnebūt, dass du, berne, no prasmegtūm , kur“; di“ve, dandk tdu; Bitte gehen Sie, Sir. Kind, kroog' inkdisk "Kind, nimm ein bisschen zu dir." Aber manchmal kommt die Konjugation in der Endform vor, z.B.: kab, kitje, stolavėjate kaip, vaikas, maitinatės“ di¢vé mano militkas ir 170
0 ,,0 ? "Gott mein Schatz". : Mehrfache (mit Präfixen) -ukas, -utas) der Vokal der Substantive sind meist Enden, z.B.: kiškūt be nabagūt (1.d.); aima, brolūk; Vosi'laj, warten Sie; Fragen Sie hier. Einige-nicht-eia inige Stamm Substantive vns. Der Vokal hat ein iu-stammiges Endstück, z.B. ; Tep Bustasi, Bruder „taip einasi (Glück im Leben), Bruder“; di“vūlau tu manas; Das ist es, Sir, Kapitän. Im Dialekt wird oft der Nomen anstelle von $aukmininkas verwendet, ir beispielsweise: oh, mano kačiukas; nu'naik, Herr, tu aisi kana ar "Gehst du heute, Herr, wohin?" načalni“was (Vorgesetzter), mach mir tep; Ach, das sind die tu Militärs. 7. Neben der üblichen dgs. Gliedmaßen -(Gelegentlich (mögliches Objekt, slawischer Substantiv, Teil nach weiblichen Substantiven) iš gibt es ir Silbenformen to ir su -(i)ami, z.B. : jdučami tadaik are „die Ochsen pflügten dann“; Finger-Intarsien „mit den Fingern eingeriebsa en“; die sich hin 0 und her bewegen, sa Schwetschu-Prabit; „o ji Ana būma su tomi vilkūtami būna tais wolkiukais“. ; 8. DGS. Der Inesiv wird oft verkürzt, z.B.: ir garžū?s, kampi®s, laukiės, marškini?s, nagiiu’s „mnaginėse“, poni’s, rugu’s. Manchmal werden die vollständigen Formen mit einem abgebrochenen Akzent gesagt, z.B.: su didešnū'sa vaiki"sa. 9. DGS. Ilativum, gelegentlich mit einer ausgeprägten Postposition, z. B. nas(t)ru’sna, Zirmonu’sna „į Žirmūnus“. Die Generation hört su die Form des Gliedes -uosan: ši„na' stogii®san sakrdudinéja „die Wand wird von einem Stier į geladen“. Die Nomen dgs. Adhäsive ir Aliative werden nicht mehr verwendet. 10, DGS. Ausrufezeichen kommt selten vor. Es stimmt su mit dgs überein. vard., z. B. : kab jumi, meine Herren, alles in Ordnung wäre'p „dass es euch, meine Herren, gut gehe“; Ach, mein Bruder! Hühnerjus, Virai, Aimat "wohin ihr Männer geht". § 107. Im Dialekt von a Zietelo gibt es noch folgende Wörter für stameno: ia ménas — „Mond, ir Mond“, stamens gall spina „Luft“. Anstelle a der Stammwörter ažaras, viras kann man manchmal sagen ir ažaris, viris, vns. Gal. - Ja, das ist es. 2. Neben den ia-stammigen Formen su mit Afrikata (gaidžo, gaidžū, gaidžei, ramčo, réčo, žodžo) werden auch ir nicht-afrikanische Formen (gaido, gaidi, gaidei, ramio, réio, žūdo) verwendet. J Sie sind wahrscheinlich von anderen Formen abgeleitet, die nicht das gleiche Paradigma haben (gaidis, ramtis, gaidi', ramti-, ramti, rėti", ramtiū, rėtin). Das gleiche gilt für das seltener vorkommenir de Gegenteil, z.B.: hahn, danitsch, Wort, daūiči', Wort, Wortin. 3. IV Dialekte sind Lippen, Ku'gis, Galle, Gelb, Sauer "Besenstiel". i)o Stamm $ 108. Singular į V. Boba „Frau, Frau“,moma „Mutter“, Kopf, gira, marti marča' bobos momos, || Kopf, gira, K. marčės bobai, momai, Kopf, gira, marčei bėoba', moma", = Kopf, gira, N. maiéa G. „ - In. bdbai, momdi, galvai, girdi, marédi - In. strdistoi,'galvéi, giroi Er. Straiston, galvėn, gifon, 171
seltener cilvēkū, cilvēkip || cilvēki*p. Am häufigsten haben alle Formen des ir Wortes bėči(u)s einen Akzent in der Wurzel, die vierten Akzente sind li"tūs. Der Singular des Wortes tuigus ist der zweite, der Plural o der vierte Akzent. Der — parafaziale Stamm § 121. Im Dialekt gibt es mehrere Substantive mit (x ir r) Konsonantenstamm. Fast alle Stammsubstam ntive sind männlich, z.B.: akmi®, pi“mi? ", rudir, sie. Tesmire, Vandie. Aber braun? || rudené vandi®, ir wahrscheinlich unter dem Einfluss der entsprechenden Wörter in den slawischen Sprachen, geht oft in das weibliche Geschlecht i über, z.B.: dlhá rudá jeseň, jeseň, lig rudenei; toka vandii® bit, || nūvet kuvė negėrė „so an (schmutziges) Wasser war, auch die Kuh trank nicht“. Weibliche Geschlechter sind ir į o und das ė Stammsubstantiv » sémenos sėmenės. || Tochter r (weniger häufig — dochteré), Frau (neben weiblich), sesii® ist eine — weibliche Gattung. To Männliches Geschlechtswort des gleichen Stammes di“veris di¢veris || (Ret. di“veris) ist fast vollständig über den į ia Stamm verlaufen. Į a Der Stamm ist das s Stammwort ménas „Mond, Mond“. § 122. Das r Konjugationsparadigma für Substantive mit dem V. Stamm nir: Singular ši? || Suva || Zellen, pitfmi?, sesū? || SchwestK. er Hunde || Hundezucht, SchwestN. er Shimu || Prig Suni, pi“menu, sa@serei, reč. Seserei G. Suni, pi¢meni’, saseri’ - In. sSunu, pi“meniū, sėserdi - In. Wasser Ill. Der Hund des Geistes Ad. šūnip || šuni*p*", pitmenip | pi“*meni“p, s@sereip, ret. seser&ip Binär V.G. du Hund, du zwei Schwestern | Plural von V Spitzen || Sunes || Sunei, pimenai || pi‘menei, s@serés || s@seres K. In: reC. Suni pi“menū pi'menū, || seserū šunimi N. šunūmi, || pi“fmeniūmi, sėserėmi sėserimi || šunis šunūs, G pitmeriūs, || sėseres sa@seris šunimi || In || Suneis, pi“menais || pi'menūmi || pi“meniūmi, s@serémi | sessiserimi - In. Shu'aiba || Suni’s(a), picmeni®s(a), sa@serésa 11. Die || „Süßigkeiten“ sind die || Süßkartoffeln, die „Süßigkeiten“ sind die Kartoffeln. § 123. Die alten Konsonantenstämmenenden sind im Dialekt nur in wenigen Wörtern erhalten geblieben, z.B. : vns. Warden. šū?, sesū?, teSmi°; dgs. Alif Lam Mim. Steine, Töchter, obelū, pi“menū, Sunil, Schwestern; su Vorwort g. vns. Rind. bis zum Herbst; prig shimi; 40 Ši Form entnommen iš Chr. Stango (NTS, t. 18, p. 186—187). 178
Gelegentlich Alif Lam Mim. ir dgs. Warden. Tochter der Schwester; Drei Schwestern: Sines Sie, do ir Visa; jaib drei Dübel Bit „sie hatte drei Töchter- “, vgl. aber K. Die Buchstaben in der geschriebenen Form pymenes. Dass hier die alte dgs ist. Nennerendungen -es, zeigt die Form des su gefallenen Kurzes -e, z. B. : zwei dükters, Ča ein tei. Männliches Geschlecht vns. Adhäsiv -ip, usw. sind überlappend gleich su iir auf der ia-Stammenendung von Substantiven: šimip, šuni*p, pi*menip, rūdenip. Die männliche Adesiv-Endung wird manchmal auf weibliche Wörter übertragen, z.B.: dükterip (häufiger düktereip, sėsereip). Die meisten der alten Konsonantenstämme des Wortes šū? Paradigma (Bd. su i Pluralformen, die mit dem Stamm verbunden sind: šunimi, šunis, šunimi, šuni'sa, šunisna). Nenaujos sind vns anderer Stammwörtir er. m Endstücke des hinteren, ir inneren, i.a.n., die mit den Stammenden su ia ir i übereinstimmen, z.B. vns. Gal. pičmeni", "tėšmeni- "; vns. In. Steine, Steine; vns. Er. akmenin, vafideniūi. Gelegentlisu ch in den alten Gliedmaßen kommt noch ir » Stammdgs. Dienstling, Gehilfe, Beistand: dükterimi, sēseris, sėserimi. Unbekannte ar alte neuere ar Herkunft ist mot. g. vns. Nutzungsform, die das Endstück betont, z.B.: tiktaik seserei tai pasakdū vienai: virešnei seserei savo pasakdii; Shui-Chi-Blätter (Briefe) Tochter ir genug. Neben den älteren Formen des Konsonantenstamms werden bereits die benachbarten, nach oder aus i dem Stamm ia gebildeten vns verwendet. Formen des Nenners: akmenis, pičmenis, rūdenis, tūzmenis, vandenis, kūnas. Die gelegentlich auftretende Form Šuva hat den gleichen Ursprung wie die westlichen Dschuken Sesuva, Ruduva, Šuva, ir Vanduva. Andere » Stammvokale haben ia, seltener Stammea ndemente, z.B. Das Paradigma. Nachbarwort von grünen? Die weiblichen Singularformen haben, wie die meisten Stammformen ir der eigenen Zahl, jetzt to den Stamm überschritter n, z.B. į ė Das Paradigma. Die ė-Stämme sind häufig ir im männlichen Geschlechtswort hund dgs zu finden. Nenner. Unter dem Stamm vns. Aus der Nomenform dochter sind die kürzeren angrenzendir en ė-Stammformen fast aller anderen Vokalen hervorgegangen: vns. Alif Lam Mim. Töchter, Stück Rind. Düktei, Stück Ad. Druckluft, dgs. In. Tochter. Nach Tochter wird manchmal ir Schwester gesagt: sestra nechoj atvažvėja „die Schwester möge kommen“. § 124. Substantiv des Präfixstamms vandū", außer vns. Nomen, kann in allen anderen Silben zwei Formen haben: neben varnderis, vandeju wird ir t. t. vdidifio vdūdinu, vdūdini“, vandinin... ** Ist das gleiche Phänomen auch in ir anderen Dialekten der litauischen Sprache und o in alten Schriften zu finden? ?2, * * * § 125. Im Vergleich su zur litauischen Literaturspir rache mit anderen Dialekten hat das Substantiv des Zietela-Dialekts einige Besonderheijų ten. Die meisten sind auf die jahrhundertelange Isolation des Dialekts zurückzuführen: Aufgrund dieser Isolation (die nächsten litauischen Orte von Zietelos sind durch 80 km į Im Norden) sind einige archaische Merkmale im Dialekt erhalten geblieben, wie z.B.: 41 Es wird gesagt, dass die Stimme e su i Wechselt in ir einzelnen Substantiv-Arbeitsvornamen des Zietela-Dialekts, z.B.: ddeta ūdata ūdita, k@penés || kėėpinės, : škėpeta : : K. (dt. ir 4 Zr. K. Bogen. Ausgewählte Schriften t. 3, Vilnius 1961, p. 369, 375; A. 1989, S. 199–200 t. 3, p. 107; Z. Zinkevičius, Litauische Dialektologie, p. 58— 59. 12+
Einheimische (gaidip || gaidp, gaid(ž)ėp, kdrveip, sėsereip, akin, dantin, dantisna, galvésna, turgū"sna), einzelne i ir Silbenformen des Konsonantenstamms (vgl. Rind. prik daphiten, po puszhasti, lig rudeni; vns. Alif Lam Mim. Töchter, Schwestern; dgs. Warden. Dükteres, Sunes) ir usw. Auf der anderen ši Seite ist iš der Dialekt der alten ja von den umliegenden slawischen Sprachen beeinflusst (hauptsächlich Weißrusse, weniger ir polnische Russen). Der Einfluss der slawischen Sprachen ist ziemlich ausgeprägt. Er verhindert die ir Konstruktion und ir Veränderung von Substantiven. Der tų Einfluss der Sprachen verwirrt die Verwandtschaft einiger Wörter (darba, di°nas, vandi), erworben durch die Konstruktion von Substantiven mit kleinlichem Genus su -iks, erschienen verschiedene Affixe ir su Hybriden, die sich aus ihnen bilden (Mädchen, ru'kééus, sunaiiéus „Neffe“ pradi „Enkel“ ir „Urgroßvater“ usw. Der Dialekt weist ir zahlreiche andere morphologische Besonderheiten auf, die nicht durch den direkten Einfluss slawischer Sprachen erklärt werden können, aber es besteht kein Zweifel daran, dass viele jų davon durch die Zweisprachigkeit der Dialektvertreter entstanden sind. Sie denken bereits auf Weißrussisch und übersetzen ihre Gedanken, wenn es notwendig ist, auf Litauisch zu sprechen; Im Allgemeinen haben sie den traditionellen lokalen litauischen Dialekt weitgehend vergessen. Dadurch to entstanden unzählige Parallelen, parallele Formen des Strichs, der Verwandlung der ir Arbeit (sdulina || sduli'na, pelūdė || pelūnė, senista || seni'stva; meFgaip || mergdip, jdudeis || jauéami, s@serémi || s@serimi). Es ist wahr, dass die litauische Literatursprache und andere Dialekte der litauischen Sprache etwas zur Bitterkeit ir der morphologischen Formen dieses Dialekts beigetragen haben. Su Mit Vertretern anderer — Dialekte, vor allem mit den westlichen — Dschuken, haben die Zieteler zu kommunizieren gehabt Lydos, seltener Zietelos, Vilnius ir anderen Märkten, einander andere su Dialekte Litauer hat sich getroffen, im Dienst der Zaren In der ar russischen bürgerlichen polnischen Armee. Die litauische Literatursprache musste ein anderer Zietelis etwas lernen 1918 — 1928 m. In der k. litauischen Schule in Zasečiai konnte man iš einige litauische Intelligenz hören, die eine Zeitlang ir hier gearbeitet hatten, und durch die gelesene litauische Presse ein wenig aufeinander treffen. Allerdings - Ich. Der Einfluss beschränkt sich hauptsächliir ch auf den Wortschatz, da die meisten Dialektsprecher besser ar als diejenigen, die einen anderen, ähnlicheren ar Dialekt sprechen, in der Literatursprache verstehen können. Im į Allgemeinen fällt die große Armut dieses litauischen Dialekts ins Auge. Das fühlen die Zietlers ir selbst. Viele Vertreter des Dialekts, die relativ gut Litauisch sprechen, greifen oft zu slawischen Sprachen, um einen komplexeren Gedanken auszudrücken. Wegen der to Vielzahl der Präpositioir nen kann nur ein weiteres Beispiel veranschaulicht werden. Andererseits gibt es im Dialekt zweifellos noch viel be ungeschriebenes Material, das nicht nur ir die Morphologie des Substantivs, sondern die gesamte Struktur dieses einzigartigen, ne aussterbenden Dialekts noch viel besser ir veranschaulichen könnte. HMS CYIIJECTBHTEJIbHOE 3ETEJIbCKOMr0 T OBOPA A. BUAYTHPHC Pe3iome B crarbe onuchiBaercsl CJIOB006pa30BaHHe H CJIOBOH3MEHEHHE HMEH CYLIeCTBHTeJIbHBIX 3eTEJIbCKOTO TrOBOpa — OJHOTO H3 CAMbIX HHTepeCHbIX H30JIHPOBAHHBIX TOBOpOB JIHTOBCKOTO sidbika Ha TeppuHTopunx Besopycckoii CCP. B Ich habe es geschafft. Ich habe es geschafft. B Y CTaHABJMBAKOTCS Cjelyiouine O6pa30BaTeJibHbIe TH180
nbl: CyOOHKCAJIbHLIĖ, NpedHKCaJIbHbIĖ, OjieKTHBHbIĖŪ H CJIOBOCJIOxXeHHe. Ich habe es geschafft. Ich habe es geschafft. Ilpedukcanbubie o6pasoBanus (Hanp.: apinaštris || aprimeštis, pakelé || pakelis, pakulos, ptdrditnė), cnoBocnoxwxeHHs (uarp. : an(k)stritas, kifvakocis, Sierpjovis, viduūki“mis) a Takxe OnekTHBHbIe 06pasoBanus (Hanp.: drdugė, svilus, Siltis) Ans TOBOpa He X-Faktor. | Ich habe das Gefühl, dass ich es nicht mehr ertragen kann. B CJI0BA 06pa30BaHHs1 MOJPA3/e. 2. Auflage, 3. Auflage. H3 TaKHX rpynn HanGojiee HHTepecCHb!, HANp. : AEMUHYTHBH C cyddukcamu -ukas (Arschlöcher, bei der Nieke), -yka, same -orka (Königsbrust, Pauchtüke, Saujika), -utas, -a (Kischkutas, Langūtas, merguta), -yna (Sdulina| Siuli-nd); nasBanus JeHCTBHIl H MX pe3YyJibTaTOB c cypdukcamu -imas (pflügen, trinken, ku-limas, riechen (cp. riechen) wu pflügen, trinken, teppich), -ymas (stehen, vdlgi-mas), -iené (Euficné, Zaidicné), -ulys (Skdudulis), -yba (dailiba); vasganusi cBoicTB ¢ cydduKcaMu -umas, uae -uma (Teurigkeit, Schönheit, Bitterkeit- ), -yba (jduniba, süß), -umyna (graZumina), -ysta (seni-std), -imas (Bitterkeit, Urin); uaspanua jun ¢ cyddukcamu -iskis, -ė (latviskis, -é, lictaviskis, -ė || lietuviskis, -€), -ainé (brélainé) x Ap. Bo BTOpOM paccMaTpHBAIOTCSI H3MeHeHHSi HMEH CYIIeCTBHTEJbHBIX roBOpa No pojawm, UKHCJIAM H najiekaMm. ¥ CTaHaBJIMBAIOTCS, UTO HeKOTODpbIe HMEHa CYUIECTBHTE IbHbIE YNIOTPEO/ISIOTCS H B MYIKCKOM H B JKeHCKOM poje (rudie, Vilfia || Vilnius) Wim SBASIOTCS HHOTO POJia, ueM B JIHTepaTypHoM siabike (Alge, Galle). Lass uns ihn fangen. In: MH. 4., HMeHa CYNIeCTBHTEJIbHbIe B HMEH. In: BHH. Najekax HMeioT elle JABOHCTBEHHOE UKCJIO, yrnoTpelasieMoe C UHCJIKTEJIbHbIMH du, dvi, oba, oba: du gražū bdrnu nuvažau; Beide Töchter sind verloren. Kpome cemu najexeii, Takux, Kak B JIKHTEpaTYypHOM si3biKe, B TOBOpe ellie YIioTPeOAAIOTCA: HJIIATHB (ell. 4. gifon; MH. Uu. dafitisna), aneccHB (TOJIbKO el. 4. bérnipi, versi¢p, vistaip) wv annatuB (TOJIbKO el. 4. namop, ponop). Jar. Mutter. eA. 4. MyKckoro pojia Bcerfa ynorpebiisieTcsi 663 KOHEUHOTO -i: gaid(®)u, katinu. B npeji10>xHbIX KOHCTPYKIHMSAX COXpaHHJIOCb CTapOe OKOHYAHHE -i Jar. - Ja. Nein. 4. M. p., YHacJieJJOBaHHOe OT CYUIECTBHTE/IbHbIX C OCHOBOH Ha i H Ha COTJIACHBIN: po paZasti, prig danti, pri kėli, lig rūdeni. Muorne nména cyniecTBHTe IbHbIE JKEHCKOTO poja B aT. In: eF. 4. MpoH3HOCATCS C yJapeHHeM Ha OKOHUaHMM, Hamnp. : Katze, Marcie, Margie, Schwester. OopMbi TBOp. In: el. U. BCeX HMEH CYLIECTBHTEJIbHLIX *XKEHCKOTO POJia HMEIOT OKOHYaHHSA -aj, -Ei: mdrskai, virv@j, HO B HEKOTOPbIX (ppa3ax HJIH B HApEUYHSX BCTpeYalOTCA H OKOHUAHHS -a, -e: nakéa, paklune. 2. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. 32. 33. 34. 35. 36. 37. 38. 39. 40. 41. 42. 43. 44. 45. 46. 47. 48. 49. 50. 51. 52. 53. 54. 55. 56. 57. 58. 59. 60. 61. 62. 63. 64. 65. 66. 67. 68. 69. 70. 71. 72. 73. 74. 75. 76. 77. 78. 79. 80. 81. 82. 83. 84. 85. 86. 87. 88. 89. 90. 91. 92. 93. 95. 96. 97. 98. 99. 4. BCErjla NpoM3HOCATCH 0e3 KOHeYHOTro -e: Strdistoj, pirkéi, drdugéi, saldiéhui, a c OCHOBaMH Ha ia, i H Ha corjacHbii —6e3 -je: krduji, akmeni. Ich habe mich verändert. In: MH. In: A. H. Koch: Die Welt, die Welten, die Welten. 2. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. 32. 33. 34. 35. 36. 37. 38. 39. 40. 41. 42. 43. 44. 45. 46. 47. 48. 49. 50. 51. 52. 53. 54. 55. 56. 57. 58. 59. 60. 61. 62. 63. 64. 65. 66. 67. 68. 69. 70. 71. 72. 73. 74. 75. 76. 77. 78. 79. 80. 81. 82. 83. 84. 85. 86. 87. 88. 89. 90. 91. 92. 93. 95. 96. 97. 98. 99. 99. II. MH. 4.: gekauft, Maus, Hund. Hrsg. von H. M. Hahn. 4. GOJIBIIMHCTBA HMEH CYLIECTBHTEIBHBIX OKAHUHBAIOTCS Ha -s(a) BMECTO -se JUTEpaTYpHOTO A3biKa (krumu’sa, upésa napsiny c¢ krūmus). Hmena cymecrBHTe. Die B-Seite war ein Cover von B.o.B.. In: el. 4. H B HMeHUT. In: MH. 4. COXpaHHJIH CTapoe OKOHUYaHHE -es (Cp. H s@seres, Sunes HapARY C seserds, s@serés, s@seri's, Sunés, Sunei) M Jp. 181
Muorhie cyulecTBHTE/- IbHbIE B TOBOpe MOTYT HMeTb ĮĄpyryjo OCHOBY, 4UeM B JIKTepaTypHOM s3blKe (ménas, pdūštė) unu JApyryio napajaurmy VYjapeHus (bitė | bitė 2, 4, lapas 4, pirka 4). Er kann sich nicht mehr aufhalten, er hat sich in den Tod gestürzt. Kak BHIHO H3 3TOTO KpaTKOro 063opa, B CJIOBOH3MEHEHHH CYILECTBHTE- /IbHbIX roBOpa, C OJĮHOH CTOPOHbI, COXpaHHJIHCb MHOTHE apXaHyeCKHe Yep Thi, HO C Ip Y roi — MOSIBHJIOCh H HeMAJIO WHHOBALH. CoxpaHeHHIO apxaH3MOB CMOCOOCTBOBAJIO JOJITOBEYHOE M30JIHPOBAHHOE M0JI0JKeHHe 3T1oro rosopa. [losiBsienune Ke HHOBalHHĖ, KpoMe H30JIHPOBAHHOCTH, BbI3BaHO TeM, UTO 3TOT TOBOp H3/laBHA HAXOJAMTCH B TECHEHIIMX KOHTAKTaX CO CJIABSHCKHMH si3plKamu (HauGoJiee TECHO KOHTAKTHPYeT ¢ 6elopyCCKHM, MeHee —C NOJIbCKHM H pycckuM). KerarH BiMsiHHe THX $3BIKOB HaOJIIOJIaeTCHA He CTOJIBKO B 001aCTH H3MEHEHHS HMeH CYLIeCTBHTEJIbHbIX roBopa (Hamp., B HEKOTOPhIX CJIOBAX POA H3MEHSIeTCS! NO NpHMepy COOTBETCTBYIOLIMX CJIOB CJIABSHCKHX SI3bIKOB: ddrba, di°nas, vandi®), ckonbKo B 06JacTH cJioBooGpa3oBanusi (Hamp. : o6o0LIeHO 06pa3oBaHHe JAEMHHYTHBOB OT WMEH COOCTBEHHBIX C cy(dukcom -ikas, NOSBUIOCH MHOTO THODpH/IOB C CJIABAHCKHMH adxpukcamu: mergilkos, ru-koéus, sundiéus, prodi¢ditkas) w np. Kpome Toro, B Mop0ĖOJIOTHH MMeH CYIIECTBHTEJIbHbIX OTMEUAIOTCH H HeMAJIO JApyrux ocoOeHHocTeh, NOSIBJIeHHe KOTODbIX MPSAMbIM BJHSHHEM CJIABAHCKHX A3blKOB OO b5CHSATb Hesib3sl. Ho Tem He MeHee NO5BJIEHHe MHOTHX H3 HHX OIlpeJieJieHo Ich will dich sehen. H3-3a 3TOro JĮBYS13bIuHA B TOBOpe MOSIBHJIOCH MHOXKECTBO MapaJjijie/Ii3MOB Kak B OOJIaCTH CJIOBOOGpa30BaHHS, TaK H B OOJacTH CJIOBOH3MEHEHHA H aKUeHTyauu (Hanb.: peluné || pelūdė, seni-sta || seni-stva, jduCeis || jūučami, s@serémi || sėserimi, mergaip |mergdip) wu Jp.