Galininkas su dalyviu XVI–XVII a. lietuvių kalbos paminkluose (paplitimas ir santykis su originalų konstrukcijomis)
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LIETUVIŲ KALBOS GRAMATIKOS TYRINĖJIMAI LEETUV OS, TSR MOKSLŲ, AKADEMIJA GALININKAS SU DALYVIU XVI—XVII a. LIETUVIŲ KALBOS PAMINKLUOSE (Paplitimas ir santykis su originaly konstrukcijomis) V. AMBRAZAS Tradiciniu galininko su dalyviu (accusativus cum participio) terminu paprastai žymimos konstrukcijos, kurias po veiksmažodžių, reiškiančių pojūčius, jausmus, suvokimą, žinojimą, kalbėjimą ir pan. sudaro daiktavardžių ar įvardžių galininkas su derinamu dalyviu, pvz.: mačiau vaiką bėgantį, girdžiu tave sugrįžusį. In vielen indoeuropäischen Sprachen sind solche Konstruktionen nachgewiesen, aber im Laufe der Zeit haben sie sich fast überall verändert oder sind verschwunden. In der heutigen litauischen Sprache ist ihr Gebrauchsbereich ebenfalls eingeengt, und das Teilnehmerende wurde in vielen Fällen durch den Teiler ersetzt!. In den alten Rassen wird der Teilnehmer jedoch sehr intensiv verwendet. Mehr noch: Die Fülle und Vielfalt dieser Konstruktionen kann als eine der markantesten syntaktischen Eigenschaften unserer alten Literatur angesehen werden. In alten Schriften findet man den Akzent mit Teilnehmer oft in Situationen, in denen er weder in der heutigen Literatursprache noch in den Dialekten fast nicht vorkommt. Hier sind einige Beispiele. Der heilige Ignatius von Loyola. Bd. 240. Der Gottesdienst wird von der Gottesmutter Maria gehalten. S. 576. Der erste Teil des Liedes, „Ich will nicht, dass du mich liebst“, ist ein Ballad mit dem Titel „Ich will nicht, dass du mich liebst“. S. 75. Und sie sagten dem König von Ägypten: Schmon ist geflohen. BrB 2. Mose 14,5. Die Bevölkerung glaubt, dass sie von den Geistern befreit ist. S. 584. Asch... ludijultawe akzeptieren MT 1212. Ich will nicht, daß du mich liebst, ich will, daß du mich liebst, ich will, daß du mich liebst. S. 395. Die alten Schriften sind die Hauptund in vielen Fällen die einzige Quelle, aus der wir Kenntnisse über den Aufbau und die Verwendung dieser Konstruktionen in der fernen Vergangenheit gewinnen können. Daher müssen ihre Daten sorgfältig überprüft und untersucht werden. Das Ziel dieses Artikels ist es, die Verbreitung des Finales mit Teilnehmer in den litauischen Sprachdenkmälern des 16. und 17. Jahrhunderts zu überblicken und zu versuchen, die Beziehung der darin gefundenen Konstruktionen zur lebendigen Sprache der damaligen Zeit zu bestimmen. Von den Konstruktionen des Endsatzes mit Teilnehmern werden hier nur diejenigen berührt, in denen der Teilnehmer eine attributiv-prädikative Funktion hat; Viele solcher Konstruktionen können Nebensatz-Entsprechungen sein, z.B.: Ich sehe den Nachbarn krank und ich sehe, dass der Nachbar krank ist. Der Terminus Teilnehmer-Ende gilt nicht für Aussagen, in denen der Teilnehmer * Mehr über Teilnehmer-Ende-Konstruktionen Zr. aut., „,„Baltistica“, IV (2), 1968, S. 192ff. Über den Hintermann mit dem Teilnehmer siehe. E. Tangl, Der Accusativus und Nominativus cum Participio im Altlitauischen, Weimar, 2001, S. 113–114. Auch bei 1928. 41
der statistischen Darstellung wurde versucht, sich von solchen Konstruktionen zu distanzieren. Aufgrund der Vielfalt der Silbentrennung in den alten Schriften und aus anderen Gründen ist diese Unterscheidung manchmal schwierig, und die Subjektivität ist hier nicht leicht zu vermeiden. Im Allgemeinen wurde versucht, nur diejenigen Beispiele auszuschließen, in denen der Hintermann des Teilnehmers zweifellos eine einfache Bewertung erhielt. Um die Häufigkeit des Gebrauchs eines Endners mit einem Teilnehmer zu bestimmen, wird die Anzahl der Konstruktionen in einem Autorenbogen genommen, die ungefähr 40000 Druckzeichen entspricht. Diese Zahl gilt als Indikator für die Häufigkeit von gesprochenen Konstruktionen. Der Endsatz mit Teilnehmer ist in verschiedenen Schriften des 16.-17. Jh. sehr unterschiedlich verbreitet. V. Falkenhan hat darauf hingewiesen, dass diese Konstruktion besonders von J. Bretkūn bevorzugt wird und von anderen Autoren seltener verwendet wird*. Da die Schriften von J. Bretkūnas den größten Teil aller Denkmäler der litauischen Sprache des 16. Jahrhunderts ausmachen und das größte i§ jy — die Bibelübersetzungshandschrift — bisher noch kaum erforscht wurde, lohnt es sich, vor allem auf sie zu achten. In der Bretkūn-Bibel finden wir 1191 eine Konstruktion eines Teilnehmers mit einem Teilnehmer. Im Schnitt werden hier in einem Buch um die 12 Konstruktionen verwendet, aber sie sind in den verschiedenen Teilen der Übersetzung sehr ungleich verteilt. Die häufigsten Stellen im Neuen Testament sind die Offenbarung (32,5) und das Johannesevangelium (20,5). Es folgen die Evangelien von Markus (18,9) und Lukas (17,1). Im Alten Testament wird der Teilnehmer am häufigsten in den Prophezeiungen Baruchs (40), in den Büchern der Makkabäer (32,5) und Judith (24) verwendet, gefolgt von Daniel (22,5), Hesekiel und Esther (20), Samuel (18,8) und Weisheit (18,1). Auf der anderen Seite sind diese Konstruktionen in einigen Teilen der Übersetzung sehr selten. Am seltensten kommen sie im Alten Testament in den Sprüchen (0,5), den Psalmen (1,6) und der Chronik (5) vor. Fast doppelt so häufig wie im Durchschnitt finden sich sie in den Büchern Jesaja (6,7) und Syrach (6,9) und im Neuen Testament in den Briefen des Paulus (6,5). Die Kenntnis der Reihenfolge der Übersetzungen einzelner Bibelteile ermöglicht es, die Häufigkeit des Wechsels zwischen einem Teilnehmer und einem anderen Teilnehmer während einer mehr als 10-jährigen Bibelübersetzung zu bestimmen. Diese Veränderung zeigt Tabelle 1, aus der hervorgeht, daß die Häufigkeitszahlen der gesprochenen Konstruktionen seit Beginn der Übersetzung stark schwanken: 1579—1580 in den dichten Abschnitten zwischen 6,5 und 32,5, 1585 — zwischen 0,5 und 15, 1586 — zwischen 4,1 und 24, 1589 — zwischen 5 und 32,5, und in den allerletzten 1590 wieder von 7,1 auf 40 ansteigen. Somit ist der Achter mit Teilnehmer sehr charakteristisch nicht nur für die frühe, sondern auch für die spätere Bretkūns Schaffensperiode. Die Statistiken zeigen keinen regelmäßigen Rückgang oder Anstieg seiner Zahl. Wenn wir ihren Gebrauch im 1579-1580 übersetzten Neuen Testament und in einem etwa gleich großen Teil des Alten Testaments von Josua bis Nehemia (übersetzt 1589) vergleichen, dann sehen wir, dass der Unterschied in der Anzahl und Häufigkeit der Konstruktionen nicht groß ist (NT 284 und 13,3 und Joz-Neh 238 und 11,3). Als J. Bretkūnas die Übersetzung der Bibel beendet hatte, benutzte er diese Konstruktionen manchmal noch intensiver als in den ersten Jahren seiner Arbeit. 2 Žr. V. F alkenhahn, Der Ubersetzer der litauischen Bibel Johannes Bretke und seine Helfer, Königsberg und Leipzig 1905, S. 103. Berlin, 1941, p. 186. : Plg. V. Falkenhahn, ibid. 42
I Tabelle 1 Häufigkeit des Verbs mit Substantiv in der Brethren-Bibel | | S | sv | a | | o, o a o o. o o 2] 2 o wn = E 2 o 7 £ 2 Em šĖ iš E a | g5 ži | E. šž | i: 53 E SE 5 | gE SE Eg CE 3 SE g% [82 22 |. 2% [ab £5 |ab | | | of | Zwiebel 17,1 Apokryphe 11 GG [10 157 Laisk 13 Vai Judit 24 Mak | 32,5 A 395 Pam 41 | 1589 s Job | 16 2 t || Bm 18,1 Iz 6,7 Apd a 9 Jer | 7,2 Jon 20,5 Jo | EM Mork 18,9 Teis | 9 Hesekiel | 20 15804 | Mat 10.7 Rut | 15 Dan | 22.5 NT 132 | 1589 J | Sam | 18,8 | 1590 { | Bar | 40 nein; 12,2 Min. Nehmen Sie es. | 7,1 Ps fe Kron | || Moz* | 10,1 Esr-Neh | 8,5 IR TER Sir | 6,9 | st | 30 | ST | 11.4 1585 Tob | 15 | | — oh Pat | 05 | | Visose | * Dies beinhaltet auch die 1. Mose, die 1588 veröffentlicht wurde. Die Intensität des Gebrauchs des Nachteils mit dem Teilnehmer kann in bestimmten Fällen mit dem Stil des übersetzten Textes in Verbindung gebracht werden. Es ist nicht schwer zu erkennen, dass mehr sprachliche Konstruktionen in den epischen Erzählungen vorkommen und weniger in den didaktischen und poetischen Abschnitten. Eine Ausnahme könnte die hohe Häufigkeit dieser Konstruktionen in der Offenbarung, in den Büchern Hesekiel, Daniel und Baruch sein, aber sie erklärt sich durch die Wiederholung sehr ähnlicher stereotypischer Konstruktionen. Zum Beispiel wird die Konstruktion Und ihr werdet mich prüfen, Herr (Ponu) santi mit kleinen Variationen (verschiedene Zeiten, Verse, manchmal unterschiedliche Wortreihenfolge) in der Prophezeiung Hesekiels 51 Mal wiederholt. In seiner Verteilung in den einzelnen Teilen der Übersetzung nach Textstilen entspricht der Teilnehmer also ungefähr dem absoluten Nutznießer. (Bd. LKK V 50). Dass die Verbreitung des Finales mit Teilnehmer stark vom Textstil abhängt, bestätigt auch J. Bretkūnas Gesangbuch, in dem diese Konstruktion relativ selten ist. Natürlich ist hier ein großer Teil der Gesänge aus dem Gesangbuch von Mažvydas nachgedruckt, aber auch in Bretkūnas’ eigenen gesungenen Gesängen ist der Teilnehmer mit dem Teilnehmer viel seltener als in den Prosaschriften. Um die Beziehung der in J. Bretkūns Schriften vorkommenden Konstruktionen zur damaligen lebenden Sprache besser zu verstehen, muss zunächst festgestellt werden, inwieweit ihre Verwendung durch die vom Übersetzer verwendeten Originale beeinflusst worden sein kann. Um den Einfluss der Originale zu klären, wurde die Bretkūn-- Bibel mit der Luther-Bibel von 1549 verglichen, die etwa ein Jahrzehnt später erschien als die Ausgaben von 1537 und 1540, die der Verleger selbst verwendete (die uns nicht zugänglich waren), und mit der Vulgata, * Biblia: Das ist: die gantze heilige Schrifft: Deudsch Auffs new zugericht. In: D. Mart. Luth. Wittenberg. Gedruckt von Hans Lufft. 1549. 43
Der Text des Alten Testaments ist nach der Ausgabe von 1539* und der des Neuen Testaments nach E. Nestlg®. Da die Übersetzungstechnik der Bretkūn-- Bibel und ihre Beziehung zu den Originalen noch nicht erforscht sind, müssen zunächst einige allgemeinere Fragen angesprochen werden. Wie bekannt ist, begann J. Bretkūnas die Bibel aus dem Lateinischen zu übersetzen und, nach dem Eintrag in der Handschrift zu urteilen, übersetzte er 1579 in einem Monat das gesamte Lukasevangelium. Wenn man die Texte vergleicht, wird klar, dass dieser Abschnitt wirklich aus der Vulgata stammt. Dies wird von Anfang an durch die zahlreichen Stellen belegt, an denen der Bretkūn-- Text wörtlich der Vulgata entspricht und sich von der Luther-Version unterscheidet (z.B. vgl. 1, 2, 4, 6, 14, 17, 18, 19, 23, 37,43,44, 46,48, 54, 62, 63,2, 8,9 usw.). An einigen Stellen lässt sich jedoch erkennen, dass Bretkūn bei der Übersetzung auch Luthers Text zur Hand hatte und ihn verwendete. Es gibt Sätze, die der lutherischen Fassung viel näher stehen als der Vulgata, und die wahrscheinlich nicht einfach aus der Vulgata übersetzt werden konnten, vgl. : Ne prafikite pluralia nej padarita ira (oben: prisiata ira dūti). 3,13: Nichts ist größer als das, was du geschaffen hast. —Foddert nicht mehr | denn gesetzt ist. Auch hier zeigt sich die Verwendung des Luthertextes im Lexikon: (Gwaltu) (oben: Niewalios) ne wienam ne darikte, (böse) noch nicht wahrhaftig. 3,14 —Neminem concutiatis, neque calumniam faciatis. —Niemand soll Gewalt oder Unrecht tun. Möglicherweise ist die vom deutschen Text vorgeschlagene ecce-Übersetzung weisdek (1,31 u. a.) oder dabakes (1,36), vgl. Vok. Siehe. Offensichtlich schaute Bretkin auf den deutschen Text, wenn es schwierig war, einen Satz einfach aus dem Lateinischen zu übersetzen, wegen Phraseologismen, für die litauische Sprache ungewöhnlicher Konstruktion oder ähnlicher Gründe; In diesem Zusammenhang auch vgl. : Weisdek, neschcze busi 1,31 —ecce concipies in utero —sihe du wirst schwanger werden. Darüber hinaus unterteilte Bretkūn den übersetzten Text nach der Lutherbibel in Absätze. Aber die Hauptquelle, aus der das Lukasevangelium seitenlang übersetzt wird, ist zweifellos die Vulgata. Als Bretkūn im Herbst desselben Jahres mit der Übersetzung der Paulusbriefe begann, versuchte er zunächst auch, sich auf die Vulgata zu stützen, übersetzte aber nur die ersten Absätze (Röm 1,1-3) und änderte von da an die Grundlage der Übersetzung. Auf derselben Seite nach einem kleinen Abstand mit der Aufschrift Ve/sic: Wiederholung desselben Textes, der bereits aus der Lutherbibel übersetzt wurde; Weitere Seiten der Briefe und andere Teile des Neuen Testaments wurden aus ihr übersetzt. in Bei der Übersetzung anderer Teile des Neuen Testaments war die Vulgata für Bretkūn lediglich eine Hilfsquelle. Der Geist und der Buchstabe des deutschen Originals sind überall deutlich spürbar. Nur gelegentlich entfernt sich der Übersetzer von der lutherischen Fassung und formuliert den Satz nach der Vulgata, z. : Prarakas sawo tiewischkeie garbes ne tur Jon 4,44 —ein Prophet daheim nichts gilt —propheta in sua patria honorem non habet; Wieschpatie, lei miekt, bus sweiks Jon 11,13 —Herr, schleft er | so wirds besser mit jm —Domine, si dormit, salvis erit; Johannes 4,46 — Kana in Galiläa —Cana Galilaeae. Der Vulgata-- Text hat Bretkin offensichtlich bei der Übersetzung von Sätzen mit Phraseologismen unterstützt, wie: Nesa wird, wie (oben: iog) Herodes tha Bernelius ieschkos auf die Hinrichtung Mat 2.14 —Denn es ist furhanden | das Herodes das Kindlin sueche | dasselb vmb zu bringen —Futurum est enim ut Herodes guaerat puerum ad perdendum eum, arba: Nesa iu nebebuwa Mat 2,18 —Denn es war aus mit jnen —guia non sunt; Bei Iesus prawirka Jon 11,35 —Vnd Jhesu giengen die augen vber —Et lacrymatus est Iesus. Die einzelnen Sätze, die nicht direkt aus Luther übersetzt wurden, sind jedoch nur kleine Inseln in einem ganzen Fluss von Absätzen, deren deutsche Übersetzungsgrundlage unbestreitbar ist. Ebenso wurde das Alte Testament* aus dem Deutschen übersetzt, nur gelegentlich mit lateinischen, griechischen und hebräischen Texten. Im Spätlatein, aus dem J. Bretkūnas das Lukasevangelium übersetzte, wird der Akkusativ mit Partizip (accusativus cum participio) recht häufig verwendet. Zunächst muss man also auf das Verhältnis der vom Übersetzer verwendeten Konstruktionen des Subjekts zum Objekt achten * Biblia sacra Vvlgatae editionis Sixti Ovinti pont. Max. ivssv reconnita atque edita Romae... MDXCIII. \ * Neues Testament in griechischer und lateinischer Sprache, Kurztext mit kritischem Apparat aus gedruckten Ausgaben und Handschriftenbüchern, herausgegeben von Eberhard Nestle, Stuttgart, *1921. 7. Aufl. Vertimo: Isch latinischko perguldita... Incepi vertere 6. die Martij Et absolui 30. März 2016 März. 8 Zr. A. Bezzenberger, Beitrige zur Geschichte der litauischen Sprache, Gottingen, 1877, p. XVII; aut., LKK V, 1962, S. 37. 44
mit den entsprechenden Stellen des lateinischen Textes. Welche Aussagen aus der Vulgata J. Bretkūnas mit Teilnehmer übersetzt hat, zeigt Tabelle 2. Tabelle 2 Beziehung der Übersetzung des Lukas-Evangeliums mit der Vulgata | | | und Gemeinsam Vulg EN po Sonstige | a1 PO Roger Su po Wirksto- | ffe finden | Anzahl der Pan. | Wörter a | | | Accusativus cum participio 11 | 15 = 96 , cum infinitivo | TE gh I alga 17 cum adjectivo —| = | | 1 Nebensätze quod su = |m | 3 3 2 » Su In: Q&A. ir — | — | | 9 = i Lh NE 15 | 15:51] 19 49 | | Aus der Tabelle geht hervor, dass der lat. accusativus cum participio mehr als die Hälfte aller Entsprechungen des lat. Aber in allen diesen Fällen kommt der Endsatz mit dem Teilnehmer nach den Verben vidieť, počuť, nájsť usw., die den Endsatz beherrschen. In solchen Konstruktionen werden die Beziehungen der direkten Kontrolle zwischen dem Verb und dem Substantiv (Pronomen) Ende nicht unterbrochen, und das Ende kann als Objekt des Verbs betrachtet werden, z. 12,54: „Als er die Wolke im Osten ab Occasus sah, sprach er: Steh auf! 18,36 EU: „Und als sie hörten, daß die Schar vorüberging, fragten sie ihn. Nach der Einweihung am 19. Dezember 1930 erhielt das Gebäude die Bezeichnung „Haus der Freiheit“ (Haus der Freiheit). ~ Konstruktionen, die nach sagen, wissen und anderen Verben stehen und nur durch Phrasenführung mit ihnen verbunden sind (wie erklärende Nebensätze), werden im lateinischen Text accusativus cum participio nicht übersetzt. Bretkūn übersetzte damit meist Akkusativ cum Infinitiv oder Nebensätze, z. : Und ius ka mane satin sakat? 20 Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Denn ich weiß, dass das Labyrinth mich noch nicht verlassen hat 16:38 Uhr: Die 3. Staffel beginnt. 1,22 EU: „Und sie erkannten, daß sie eine Vision im Tempel gesehen hatten. 524: „Ut autem sciatis quia Filius hominis habet potestatem in terra“ („Und nun, Herr, du weißt, daß der Sohn des Menschen Macht hat auf Erden“). Solche eigenständigen Konstruktionen von Teilnehmern in Bretkūns Übersetzung gab es im lateinischen Original überhaupt nicht, und er konnte ihren Gebrauch nicht unmittelbar beeinflussen. Im Allgemeinen ist der Accusativus cum participio in diesen Fällen nicht lateinisch, sondern wird hier häufig der Accusativus cum infinitivo verwendet. In der Zwischenzeit, wie gerade me solche unabhängigen Konstruktionen des Achter mit dem Teilnehmer 45
Die Fülle und Vielfalt ist auffällig Bretkūn ir ist ein Merkmal der Sprache vieler anderer unserer alten Autoren. Inwieweit das lateinische Original die Verwendung des su Endteilnehmers in den iš engen Bereichen des Lateinischen beeinflussir en konnte, lässt sich leicht mit der Differentialmethode überprüfen. Zu diesem Zweck 2 werden wir die Daten in der Tabelle su mit den Daten vergleichen, die wir erhalten, indem wir su Das Neue Testament ist in 12 Büchern unterteilt. iš 3 Tabelle Verhältnis der anderen Teile der Neutestamentlichen Übersetzung su Vulgata | Hinterrad mit Teilnehm- | er in Bend Sie po sehen, hören, po fühlen, po fühlen, fühlen. | ir | 100 mg/ Tag 3 i | Accusativus cum participio | 97 20 | 2 119 5 ,» infinitivo 9 — 22 31 ie ,» Adjektiv _ | || || 2 4 Begrüßungssätze su quod | 3 = 11 14 js „ su In: guoniam ir kt. | 7 — 38 45 Der Vergleich der anderen | 12 1 | 8 21 | 129 22 53 234 | | : Iš Konstruktion zeigt deutlich, dass in beiden Fällen das Verhältnis der litauischen Konstruktionen zum lateinischen su accusativus cum participio fast gleich ist. Übersetzung des Lukasevangeliums acc. c. Teil. beträgt etwa die 5394 Entsprechungen aller su Teilnehmer des o Endteilnehmers, in den restlichen Teilen —50,99,. Analog und ihre Verteilung nach Bauarten: Latein acc. c. part. entspricht in der Regel jenen Konstruktionen, in denen der Endsatz nach den Verben videti, počuť, nájsť usw. geht und als deren Objekt betrachtet werden kann, und nur in Ausnahmefällen — selbstständigen Konstruktionen des Endsatzes mit Teilnehmer nach anderen Verben. Dies bestätigt noch einmal, dass der lateinische accusativus cum participio keinen merklichen Einfluss auf die Verwendung der litauischen Konstruktionen mit Teilnehmer im Lukasevangelium hatte. In beiden Fällen ist das Verhältnis der litauischen Konstruktionen zu Accusativus cum Infinitivo und Nebensätzen etwas anders. Das Evangelium nach Lukas acc. c. inf. enthält |34,69, Entsprechungen der litauischen Konstruktionen, und in anderen Teilen des Neuen Testaments — nur 13,294; Nebensätze mit quod, quia, guoniam und anderen Konjunktionen sind in ihnen mehr als doppelt so häufig (10,2% im Lukasevangelium und 25% in anderen Teilen). Die lateinischen Akkusativ-- cum-Infinitiv-Konstruktionen waren in ihrer Struktur dem litauischen Partizip-Endsatz näher als die Nebensätze und konnten daher indirekt die Verwendung des Partizip-Endsatzes aus dem Lateinischen in ausgelassenen Textteilen stimulieren. Nur diese Promotion acc. Die Wirkung von c.inf. konnte nur sehr gering sein. Denn im aus dem Lateinischen übersetzten Lukas-Evangelium ist die Häufigkeit des Finalen mit Teilnehmer geringer als in den aus dem Deutschen übersetzten Johannesoder Markus-Evangelien. (20,5: 18,9), ganz zu schweigen von der Offenbarung oder Teilen des Alten Testaments wie den Makkabä46
ern. Es gibt absolut keine Grundlage, über irgendeine Acc zu sprechen. c. inf. Einfluss auf den Aufbau oder die Verwendung der litauischen Konstruktionen. Um festzustellen, welche Konstruktionen aus der deutschen Sprache J. Bretkūn mit Teilnehmer übersetzte, wurden dem deutschen Original die Bücher des Alten Testaments der Bretkūn-- Bibel von Josua bis einschließlich Nehemia gegenübergestellt, die 1589 in Folge gedruckt wurden und in ihrem Umfang dem Neuen Testament entsprechen (ca. 13 aut. 1.). Die Annäherungsdaten sind in der 4 Tabelle angegeben. 4 Tabelle Beziehung der Übersetzung der Josua-Nehemia-Bücher zur Lutherbibel Endstück mit TeilnehmLB po er in Allgemeipo ne sehen, hören-| Do finden, zählen Zahl | setzen usw. | bleiben usw. Wörter || Accusativus cum participio | 3 2 —5 3 „Anfinitiv | 26 5 —31 Nebensätze daB su | 86 1 1 pA] I 3 3 SE LT Unkonjugierte Sätze | —-—9 | 9 Andere Konstruktionen | | al shee 99 1 | 128 | 238 Mit Ausnahme einiger Heckkonstruktionen part. su Perf. Pass. (z. B. : Reggae Kuna-Ameise Der Weg ist zerstört 1 Kar 13,25 — Haben sie den gesehen? Leichnam in den Weg geworffen), gab es im deutschen Text keine Sätze, die in ihrer Struktur dem litauischen Teilnehmer entsprechesu n. Die nächstgelegene Konstruktion ist der Accusativ cum Infinitiv. Der ją Teilnehmer su entspricht jedoch selten nur den ir Verben sehen, hören, finden po usw., mit denen er durch Befehlsbeziehir ungen su verbunden werden kann, z. : Esch-sur- -Alzette Deiwius uszkapanczius isch szemes 1 Sam 28,14 — Ich sehe Goetter erauff steigen aus der erden. Wie jemals hörtest du eine Stimme, die dich anbetete ir II Kron 5,13 — als höret man eine Stimme loben und danken. zu zu Rada anis Dagona auf weide liegend auf Augen I Sam 5,3 — funden sie Dagon auff seinem andlitz ligen auff der erden. So ist das Verhältnis der litauischen Konstruktionsu en des ir lateindeutschen Textes accusativus cum infinitivo unterschiedlich: Das lateinische acc. c. inf. entspricht meist völlig eigenständigen Teilnehmerkonstruktionen, im Deutschen solchen, in denen der Teilnehmer noch das su Objekt von Verben sein o kann (solche Konstruktion- — en werden im Lukasevangelium oft mit lateinisch acc. c. part. übersetzt). Dies wird durch die unterschiedlichen acc erklärt. c. inf.-Gebrauch in den genannten Sprachen: Im Lateinischen ist diese Konstruktion viel eigenständiger, im Deutschen steht sie in enger Verbindung mit Endverben mit einer bestimmten lexikalischen Bedeutung. Wie wir sehen, hat Bretkūnas diesen Unterschied erkannt und in beiden Fällen unterschiedliche Sprachmittel gewählt. Angesichts der damaligen Übersetzungstechnik zeigt dies ein sehr feines Gespür für die Sprache des Übersetzers. 47
In eigenständigen Konstruktionen mit Teilnehmer und Endwort, in denen die Befehlsbeziehungen zwischen Verb und Endwort nicht mehr erkennbar sind, übersetzte J. Bretkūnas meist deutsche Nebensätze, insbesondere mit der Konjunktion dap. Ghis sawa erhob die Augen und sah Wira prisch sawe stehen. Joz 5,13 — vnd ward gewar das ein Man gegen jm stund. Tadda regeia wissas szmones, ghi Maischa apaczoie ant Kuno turinti 11 Kar 6,30 —Da sahe alles volck |das er einen Sack vnten am leibe anhatte. Bei Wiriausieghi neszinnoia, mich wo @ijusi nei ka weikenti. Neh 2,16 — Vnd die Obersten wusten nicht|wo ich hin gieng [oder was ich machte. Einige Konstruktionen mit Teilnehmer entsprechen im Original auch unkonjugierten Sätzen nach Verben, die die Bedeutung ai haben, z.B. 1. Mose 16,16: „Und er sprach zu ihnen: So spricht der HERR HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Ich bin der HERR, euer Gott, der euch aus Ägyptenland geführt hat. 1. Mose 20,28: „Ich bin der HERR, dein Gott, der dich geschaffen hat. Manchmal übersetzte Bretkūn, deutlich vom Originalbuchstaben abweichend, auch andere deutsche Konstruktionen mit einem Teilnehmer, z. B.: leiregesi Syrus mane apgalinczius, tadda tu man paschok 1 Kron 20,12 — Wenn mir die Syren zu starck werden|- so kom mir zu huelff (Si vicerit me Syrus...). Er will schechuli deschimti trapu (parast. schinksniy) fernen aisentj (korrigiert 1 iog scheschiilis.... gehen) alba deschimti trapu (paraSt. pakopu), zurück? 11 Kar 20,9, —Sol der schatten zehen stuffen forder gehen|oder zehen stuffen zuruecke gehen? (Zeige ascendat umbra...). Ach welcziau Pona sawa essenti pas pranascha Samariaie 11 Kar 5,3 — Ach|das mein Herr war bei dem Propheten zu Samaria (Utinam fuisset dominus.- ..). Diese Aussagen, wie auch die oben erwähnten Nebensätze und unverbundenen Sätze, konnte Bretkūnas korrekt übersetzen und dabei dem Original näher kommen, ohne sich von ihm zu entfernen. Denn neben dem Subjekt mit Teilnehmer wurden in der damaligen litauischen Sprache weit verbreitet Nebensätze mit Konjunktion jog, Sätze ohne Konjunktion und andere Konstruktionen verwendet, die den Aussagen des deutschen Textes entsprechen, von denen es auch in der Übersetzung von Bretkūnas selbst reichlich gibt. Diese Auswahl wurde durch das Original bedingt, einem heiligen Text, der nach den damaligen Prinzipien so genau wie möglich „von Wort zu Wort“ übersetzt werden musste. Das deutsche Original hat nicht nur nicht stimuliert, sondern im Gegenteil stark den Konsum des Nachbarn mit dem Teilnehmer gehemmt. Und dennoch überwand Bretkūn den Zug des Originals und übersetzte oft verschiedene, völlig unterschiedliche syntaktische Mittel mit dem Teilnehmer. Dies lässt sich nur durch die sehr große Reichhaltigkeit dieser Konstruktion in der Sprache des Übersetzers selbst erklären. Die Produktivität des Achters mit Teilnehmer zeigt sich noch deutlicher in Bretkūns Postila (1589), dessen durchschnittliche Anzahl von Konstruktionen in einem Buchbogen 37,8 und in beiden Bänden 719 beträgt. Sie entsprechen in ihrer Struktur und ihrem Gebrauch in etwa den Konstruir ktionen, die in der Bibelübersetzung zu finden sind. Der durchschnittliche Häufigkeitswert ist jedoch mehr als doppelt so hoch wie in der Bibel und übertrifft sogar die Werte in Teilen der Bibel, in denen der Teilwort-Endsatz besonders häufig verwendet wird (z.B. Mak, Apr, Dan, Jon usw.). Wie kann man diesen Unterschied erklären? 48
Die Postilla wurde zu einer Zeit geschrieben, als die gesamte Das Neue Testament ir Teil Die Bücher des Alten Testaments (Ps, Sir, Tob, Pat, Apokr, Judit, Pam, Ischm). In den späteren su Teilen der Übersetzung ist keine besondere Vermehrung des Endteils zu su beobachten, verglichen mit denen, die bis zum Jahr 1588 1900 übersetzt wurden, so su dass die chronologischen Faktoren (z. B. : Die Gewohnheit, bestimmte Konstruktionen unter bestimmten Umständen ständig zu verwenden, der Automatismus jų des Gebrauchs, die Standardisierung) konnten hier keine größere Bedeutung haben. Aber beim Schreiben Postuliert, Bretkūn war weniger eingeschränkt durch die verwendeten Quellen. Nors Die Beziehung su der Postilla zu ihnen ist bisher nicht untersucht o ir worden, die Quellen selbst sind uns inzwischen nicht zugänglich, aber schon die Art des Textes lässt vermuten, dass Eine Postille ist eine Kompilation, iš zumindest teilweise ein Originalwerk. Viele Stellen des Buches, die den litauischen ir Bauern jų gewidmet sind und Haushalt, Bräuche, Krankheitbe en und Unglücke betreffen, sind zweifellos von ihm selbst geschrieben. Bretkūno, an anderer Stelle wieder, offenbar frei wiedergegeben, verwendet,,Zymiausiu Theologų komentarai“. Weniger eingeschränkt durch die Originale, konnte Bretkūn hier seine üblichen Sprachmittel freier einsetzen, darunter verschiedene partizipative Konstruktionejų n. Zum Beispiel ir findet man hier den absoluten Nutznießer viel häufiger als in der Bibelübersetzung (siehe 1. Das gilt auch für Teilsatzgruppen, die als Äquivalente von Nebensätzen fungieren, z.B. Konjunktionen, Halbsatzgruppen usw. 51—3532); ir su ir Konstruktionen. Die hohe Produktivität su des Teilnehmers ist hier also ein gesetzmäßiges Phänomen, das mit dem gesamten System des Gebrauchs der Teilnehmerformen zusammenhängt und offensichtlich auf den Neigungen der lebenden Sprache beruht. Zur Erklärung der häufigen Benutzung des Partizips in J. Bretkūns Prosaschriften hat Falkenhan vermutet, dass der Autor hier durch das Altpreußische, das er von mazens'® gelernt hat, V. angeregt worden sein könnte. Die Verwendung von Endungen mit Teilnehmern sen. Über die preußische Sprache wissen wir nicht viel. In den verbleibenden Jahren. In den preußischen Schriften sind solche Konstruktionen nicht aufgezeichnet, obwohl manchmal deutsche Sätze mit Konjunktiv mit teilnehmenden Konstruktionen übersetzt werden. Dass Bretkūn hier vom Altpreußischen beeinflusst war, könnte man vermuten, wenn der häufige Gebrauch des Substantivs mit Teilnehmer spezifisch wäre! Ein einzigartiges Merkmal der Bretkūn-Sprache, das anderen Autoren fremd ist. Wenn wir jedoch andere Schriften dieser Zeit untersuchen, sehen wir, dass dies nicht der Fall ist. In seinen sprachlichen Eigenheiten ist B. Wilens Bretkūns nahe, dessen Auszüge aus den „Evangelien und Briefen“ (1579), die sogenannten Perikope, ohne wesentliche Änderungen in Bretkūns Postilla eingefügt sind. Obwohl der Umfang der Briefe von B. Wilens gering ist und die Beispiele für den Teilnehmer mit dem Teilnehmer hier viel weniger sind, aber ihre Verwendungshäufigkeit (12,8) in „Evangelien und Briefen“ entspricht fast der Übersetzung des Neuen Testaments von Bretkūn (13,3) und übertrifft etwas die Übersetzung der ganzen Bibel (12). Daher verwendeten beide Autoren in der Übersetzung von Teilen des Neuen Testaments das participiale Finale mit etwa der gleichen Intensität. su Diese Übereinstimmung ist umso bedeutsamer, als sowohl B. Wilens als auch J. Bretkūnas aus derselben Quelle übersetzten – der Lutherbibel. B. Das Verhältnis der von Wilens su verwendeten Konstruktio5 nen zum Original ist in der Tabelle dargestellt. ; * Plg. V. Falkenhahn, min. krank., p. 97 Ta-Tä. 10 Zr. V. Falkenhahn, min. krank., p. 187. 4. Die Untersuchungen der litauischen 49
Grammatik können nicht verknüpft werden, sie entsprechen Nebensätzen (in der Regel su iz — 5 (z.B. ir acc. c. inf. (4, Die 4 Übereinstimmungen sind noch unklar). Zum Beispiel: : O nu Ghi Regi Tape Nuwdrgintq Tape Schraubendreh- | er sieht jetzt so ausgelaugt 1533, — d so blutig go | RP 1052, Sakie ghi giwa santi 164%, — Powyedzieli | iz iest Zyw RP 111. Herr... Das ist tq doch... kdip g hi Zwischen Schwäbisch Gmünd und Sankt Pölten III 31%, — Um go einander v zu verstehen. RP 3002. Fast alle unabhängigenSkesnés Karotten Postilés Konstruktionen sind in den Perikope gefunden, die genommen werden, iš B. Vilento Die ir Evangelienbriir efe wurden nur vom Übersetzer redigiert**. Wie häufig wird der Teilnehmer su verwendet Chylinskio In der Bibel (obwohl er hier nur für die Endungen der Verben regéti, počuť, nájsť po usw. verwendet wird, die direkt den Endsatz beherrschen) ir ir „Im Buch der Kirche“ (1653), o In der Summe der (1653) jo Evangelien ist die Häufigkeit (8,4) sogar höher als ,,In den Punkten der Aussagen". Die „Summe der Evangelien“ unterscheidet iš sich von anderen reformierten Schriften nur ne dadurch, dass diese Konstruktionen viel häufiger verwendet werden, aber dadurch, dass ir hier die meisten selbstständig sind, nicht durch Verwaltungsbinjų (33 iš 59) dungen mit Verben verbunden, z. su : Isz der zweiten wel szalies wissen wissen | ne Diewo bat welnio Wissenschaft zu sein 73. Was mili tay ką tiktay tut, wenn tiki ghi pūmegsianti | 124. Dowidas... 242 — 243. | Sagt die Erde, die sie auf dem Berg gepflanzt hat. Wenn man sich die Verbreitung des Finales mit Teilnehmer in den wichtigsten Sprachdenkmälern des 16. - 17. Jahrhunderts ansieht, kann man feststellen, dass es mit dem Dialekt su der Autoren verbunden ist. Am ši häufigsten wird die Konstruktion in den Schriften von Autoren verwendet, die aus den westlichen Hochlanddialekten und dem Semitischen stammen (J. Bretkūnas, B. Vilentas, S. Vaišnoras) und allgemein in der alten Literatur Kleinlietwaniens, die von Anfang an auf der Grundlage des westlichen Hochlanddialekts entstanden ist. Auch die später hier erschienenen größeren Werke (z.B. das Neue Testament von S. Bytner von 1701, die Bibel von J. Quant von 1755 und sogar die Bibel von 1823) stehen den Schriften von J. Bretkūnas in der Fülle und Vielfalt des Gebrauchs von Teilnehmern nicht nach, manche übertreffen sie sogar. Zum Beispiel finden wir in der Bibel Apostelgeschichte von 1823 58 Konstruktionen mit Teilnehmern und 15 mit Teilnehmern (die meisten von ihnen sind völlig eigenständig), so dass der Häufigkeitsindex des Teilnehmers (21,4) hier wesentlich höher ist als in demselben Bretkūn-Buch der Bibel (14), ohne die erwähnten Teilnehmerkonstruktionen zu berücksichtigen. Auch Autoren aus den östlichen Hochländern verwenden den Teilnehmer ziemlich intensiv. In den Schriften, die auf den mittleren und nördlichen Hochdeutschen Dialekten basieren, ist diese Konstruktion seltener, obwohl in einigen von ihnen (z.B. in der „Summe der Evangelien- “) ihre Häufigkeitskurve wieder stark ansteigt. -Wenn wir uns nun die Dialekte der heutigen litauischen Sprache anschauen, dann sehen wir ein ziemlich ähnliches Bild. Am weitesten verbreitet ist die Sprechkonstruktion bei den Semiten und den westlichen Hochlatinern, nur anstelle des Teilnehmerendes finden wir hier viel häufiger unsilbifizierte Formen – Teilnehmer. Im östlichen Hochland (besonders in der Volksliteratur) ist diese Konstruktion noch recht populär, obwohl sie seltener ist und schon dazu neigt, sich zu staparéti zu entwickeln, in den mittleren Hochlanddialekten ist sie ganz selten oder wird gar nicht mehr verwendet. Besonders bei dieser Konstruktion ist die Verbrauchsintensität 18 In beiden Exemplaren der Morkūno Postilas, die sich in der Manuskriptabteilung der VVU befinden, fehlen die letzten 46 Seiten. Ihre Daten sind dem Autor nicht bekannt. 56
Die Wirksamkeit der Behandlung wird durch die Häufigkeit und Dauer der Einnahme bestimmt. Die ostpreußischen Dialekte der Nordwest- -Hochdeutschen. Das zeigt sich deutlich aus der Volkserzählung, die von C. Jurkšaitis, V. Kalvaitis und anderen Wählern im Gebiet dieser Dialekte geschrieben wurde, wo die gesprochene Konstruktion auf jeder Seite zu finden ist. Der Bereich der größten Verbreitung des Finalisten mit dem Teilnehmer (Teilnehmer) stimmt also mit dem Bereich des intensiven Gebrauchs des absoluten Nutznießers (vgl. LKK V 51 usw.) und anderer archaischer partizipativer Konstruktionen überein. Schlussfolgerungen 1. Der Endsatz mit Teilnehmer ist in allen bedeutenden Sprachdenkmälern des 16.–17. Jh. aufgezeichnet und wird dort viel intensiver verwendet als im heutigen Litauischen. Diese Konstruktion ist die produktivste der Autoren, die den westlichen Hochdeutschen und Zemgaler Dialekt vertreten — J. B. Wilens, S. Vaišnoras — in Prosaschriften. 2. Die Vergleichung der Übersetzungsschriften von J. Bretkūnas, B. Vilentas, M. Daukša, J. Jaknavičius und anderen Autoren mit den Originalen zeigt, daß der Teilwort- -Gegenstand in der alten litauischen Literatur unabhängig vom Einfluß anderer Sprachen verwendet wird. Mit dieser Konstruktion übersetzten die Autoren meist die Nebensätze der deutschen, lateinischen und polnischen Originale, accusativus cum infinitivo und nur in bestimmten Fällen — accusativus cum participio. Die lateinischen Originale stimulierten nur an einigen Stellen, während die deutschen und polnischen die Verwendung des Substantivs mit Subjekt in der Regel hemmten. 3. Der Gebrauch des Teilworts in der alten litauischen Literatursprache basiert auf der lebenden Sprache, und seine Verteilung in verschiedenen Texten spiegelt die Tendenzen der damaligen Dialekte wider. BUHUTEJIbHBIA C NPHYACTHEM B NMAMATHHKAX JIMTOBCKOI'O $A3bIKA XVI—XVII BB. (Pacnpocrpanenne HW OTHOmIEHHE K OGOpoTaM OpurHHAJIOB) B. AMBPA3AC Pe310ome 1. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. 32. 33. 34. 35. 36. 37. 38. 39. 40. 41. 42. 43. 44. 45. 46. 47. 48. 49. 50. 51. 52. 53. 54. 55. 56. 57. 58. 59. 60. 61. 62. 63. 64. 65. 66. 67. 68. 69. 70. 71. 72. 73. 74. 75. 76. 77. 78. 79. B cTaTbe paccmarpuBaeTcsl pacnpocTpaHeHHe aTOH KOHCTDpYKIMMH TOUYTH BO BCeX JIOCTYINHBbIX JIS HCCJIeJIJOBAHHSI NaMSTHHKAX XVI —XVII BB. (Pome cJ10Bapeli) C yueTOM OTHOLIEHHSI IIepeBOJIHbIX TEKCTOB K HEMEIIKHM, IIOJIbCKHM H JIATHHCKUM OpurHHajJIAM. Ha ocHoBe cTaTHCTHYECKOTO aHaJIH32a KOHCTPYKIMH, MyTeM MOJHOro BbIOopa ¥3BJICYEHHBIX U3 JIPEBHEJIMTOBCKUX NAMSITHHKOB, YCTAHOBJIEHO, UTO BHHHTEJIbHBIH Cc ApuuyacTHeM GOJiblile BCero XapakTepeH IJsi TeX aBTOPOB, KOTODpbIe SIBJSIOTCH nNpejicTaBHTeJIAMH 3allaJHO-aYKIITAHTCKOTO HM XKsaMaiTckoro Hapeunuh (H. BperKyHaca, B. Busenraca, C. Bašnimopaca). 111€TO paciipocTpaHeHHS5 STON KOHCTPYKIMH NpHMepHO COBNajiaeT ¢ OOJIaCTbIO HHTEHCHBHOTO NPHMEHEeHHS JaTeNbHOTO CAMOCTOSITEJIBHOTO H JIPYTHX apXauyeCKHX IIpHUACTHbIX KOHCTPYKHi, a B COBPEMEHHOM f3blke —H C 00J1aCThIO PACMpOCTPAHEHHS] BHHHTeJIbHOTO In: Jleenpuy acTHeM. 57
ConocraBjiekHe ¢ OpHTHHAJIAMH TMepeBO/ĮHbiX TeKCTOB (pykonucu BuOjinn H. Bperkynaca, [Noctua M. Jlaykum, aHonumuoii Ilocrajijibi 1600 r., nepesoAo B. Bunenraca, H. SikuaBnuuroca H Jp.) noka3ajiO, UTO BHHHTeJIbHbIH C MpHuacTHeM B. IDEBHEJINTOBCKOM MHCbMEHHOCTH He 3aBHCHT OT BJIHSHHS ĮIpyTHX S13bIKOB. Hallie Bcero TOK KOHCTpYKIIKHER Nichts. TCS HeMEIKHE, IOJIbCKHE H JIaTHHCKHe NpHjaTOUKbIe NpelijioxkeHH5;. HekoTopbiM KOHCTDYKUKHAM, CBSI3aHHBIM C I'JiaroJlaMH OTHOLIEHHSIMH TNpPSIMOTO YMpaBJ/IeHHsl, B JIATHHCKUX OpHTHHAJIAX COOTBETCTBYET accusativus cum participio, O{HaKo Js 6oJiee CBOGOJIHOTO IIpDHMEHeHHA BHHHTEJIBHOTO C NPHYACTHEM 3TOT OGopoT HE OKas3aJl 3aMeTHOro BJiMsiHHS. B Nicht... PeBOJIaX € JIATHHCKOTO S5i3bIKA MOXKHO IIPOCJIEHTb TOJIBKO CTHMYJIHPYIOIIEe BO3AeHCTBHE KOHCTPYKLMH accusativus cum infinitivo. Ilojibekne ¥ HeMelKHe OpHTHHaJibl, HA060POT, MPENSITCTBOBAJM NPOHHKHOBEHHIO BHHHTE/JBHOTO C MPHYACTHEM B nepeBoJHbe Tpyjibi. HYacTOTHOCTL ynoTpeGJieHHsi BHHHTEJIbHOTO C MPHYACTHEM B OpHTHHAJIbHbIX TPYZAax OOBIYHO Bblilie, YeM B MepeBOJAX TOTO Ke aBTopa (cp. orTKOnIeHHe 3 :1 B [Loctuane u Bubann Yu. Bp.) Illupokoe yrioTpe6jieHHe BHHHTeJIbHOTO C IPHYACTHEM B JIDeBHETHTOBCKHX TEKCSteuer OCHOBAHO Ha JKHBOH peuH H OTpa)kaeT AHAJIEKTHbIE OCOOEHHOCTH JIHTOBCKOTO i3blKa HCCJIEyemoToMepHoja. Ich kenne sie! NepeBOAHBIX TEKCTOB C OpHTHHajiaMH H CTATHCTHKA pacnpoCTpaHeHHsi HCCJeAyeMbiX KOHCTPYKLHH H3JI0XKeHO B TaOjJiKIax Ne 1—7.