scieee AI-readable full text Open interactive document viewer

Dėl kai kurių žodžių literatūrinės formos ir kirčio

J. Klimavičius

Full text

IŠ LIETUVIŲ LEKSIKOLOGIJOS IR LEKSIKOGRAFIJOS LIETUVOS TSR MOKSLŲ AKADEMIJA Anmerkungen, Rezensionen ZUR LITERARISCHEN FORM UND AKZENTUIERUNG EINIGER WÖRTER Die Bestimmung der literarischen Form von Dialektwörtern und Wörtern aus älteren Schriftdenkmälern ist jenes Problem, mit dem sich diejenigen, die am großen „Wörterbuch der litauischen Sprache“ schreiben, ständig auseinandersetzen müssen. Hier werden einige ähnliche Kleinigkeiten aus der lexikografischen Praxis vorgestellt. 1. Amelėti oder omelėti? Das Wort āmėlėti wird erstmals in K. Būgas „Wörterbuch der litauischen Sprache“ belegt, wo es mit „liebevoll anreden, freundlich ansprechen“ in Užpaliai und „vertraut machen, gewöhnen“ in Vyžuonos erklärt und durch die Sätze veranschaulicht wird: Āmelėdama prisiprātino į savę mergiōtę. Paāmėlėk (припаскай, приголубь) ir priprāsk! Užpaliai¹. An anderer Stelle seines Wörterbuchs versucht K. Būga, āmėlėti mit āmalioti „Unsinn schwatzen“² in Verbindung zu bringen; zu diesem stellt er das Wort āmas „речь, сознание, Bewusstsein, žādas“³. Wahrscheinlich hat diese begründete Verbindung K. Būga dazu veranlasst, die Form āmėlėti4 anzusetzen, obwohl beispielsweise der von ihm als Beleg für diese Form verwendete Zettel aus Vyžuonos (D. Tuskenis) eindeutig eine andere Form zeigt — omelėti5. Offenbar war K. Būga hier nicht alles klar, denn in seinem Aufruf an die Öffentlichkeit „Männer und Frauen, helft mit!“, der kurz vor dem Erscheinen der Korrekturfahnen seines Wörterbuchs veröffentlicht wurde, bittet er auch um Auskünfte über das Wort amelėti6. Heute ist die Form ōmelėti7 bestätigt — und nicht nur in Vyžuonos: Sie ist auch aus anderen Orten belegt — Dusetos, Sudeikiai, Leliūnai, Utena, sogar Užpaliai. Zum Beispiel: Omelēja vaika ant kelių Dusetos. Gal ir tave reikēs omelėti kaip mažą! Dūsetos. Turi vieną dukterį, tai ir omelēja Leliūnai. 1 Žr. K. Būga, Rinktiniai raštai, III, Vilnius, 1961, p. 436. Beje, čia pat nurodomas tarminis tarimas – āmalāt veikiausiai yra korektūros klaida (po m turėtų būti ne a o e), nes ir paties K. Būgos iš Užpalių užrašytame lapelyje randame formą āmėlėti. 2 Siehe K. Būga, a. a. O., III, S. 432. 3 Siehe ebenda, S. 433. 4 Diese Verbindung bleibt auch dann begründet, wenn wir die Form omelėti ansetzen: vgl. hier auch omuo „Gedächtnis; Verständnis, Auffassungsgabe“, omenis „Verstand, Intellekt, Bewusstsein; Gedächtnis“; aumuo „Verständnis, Auffassungsgabe“, āumenys „Gedächtnis“ (wir haben es hier also mit einem Vokalwechsel der Wurzel zu tun). 5 Bezeichnenderweise verwendet die spätere Redaktion des „Wörterbuchs der litauischen Sprache“ diesen Zettel nicht (vgl. Lietuvių kalbos žodynas, I, Vilnius, 1941, S. 98; 2. Aufl., Vilnius, 1968, S. 119–120), sondern belässt ihn zwar an derselben Stelle im Zettelarchiv, fertigt jedoch ein Duplikat an und ordnet dieses unter dem Buchstaben o ein. 6 Siehe K. Būga, a. a. O., III, S. 488. 7 Der fallende Akzent wird hier nur bedingt angesetzt, da im Verbreitungsgebiet des Wortes die Vokalintonationen nicht unterschieden werden. Den fallenden Akzent könnten wir hier zumindest teilweise durch den kontinuierlichen Charakter der mit diesem Wort bezeichneten Handlung begründen. 189 Es fällt schwer zu glauben, dass dies ein anderes Wort ist als das von K. Būga aus Užpaliai und im „Wörterbuch der litauischen Sprache“, Bd. I (sowie dessen 2. Auflage), aus Užpaliai und Jūžintai angeführte Wort āmėlėti. Wahrscheinlich handelt es sich um ein und dasselbe Wort, das lediglich unterschiedlich rekonstruiert wurde. Welche dieser Formen ist also die eigentliche literatursprachliche Form? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir uns die Entsprechungen der Formen a· und o· im Gebiet ihres Gebrauchs in der Literatursprache ansehen. Bei der Form omėlėti könnten wir einen rotininkischen Ursprung vermuten. Doch erstens ist in der Form omelėti das o· lang (o·), kann also kein Reflex des literatursprachlichen a sein, denn im rotininkischen Gebiet ist dieses gewöhnlich kürzer (ɔ oder ă·); nur im Südosten, näher bei Ukmergė, wo das hier behandelte Wort nicht mehr gebräuchlich ist, ist es lang (ɔ·)⁸. Zweitens kommt von allen genannten Verbreitungsorten des Wortes nur Leliūnai dem rotininkischen Gebiet einigermaßen nahe, gehört aber nicht dazu (laut K. Morkūnas sprechen die Bewohner von Leliūnai, das rechts der Straße Anykščiai—Rokiškis liegt, nicht rotininkisch). Somit scheidet die Möglichkeit aus, dass omelėti eine rotininkische Form ist. Die dialektale Form āmėlėti aus Užpaliai und Jūžintai kann dagegen ohne Weiteres als žadininkisch gelten (dem betonten literatursprachlichen o· entspricht a· (ă·)⁹), insbesondere wenn man die älteren Aufzeichnungen berücksichtigt (K. Būga zeichnete die Form in Užpaliai mindestens vor einem halben Jahrhundert auf), denn Z. Zinkevičius zufolge „wurde offenbar noch ganz vor Kurzem, zumindest im Gebiet des utenischen Dialekts, durchweg ă· oder a· ausgesprochen“¹⁰. Die (seltener) aus Dusetos, Sudėikiai, Vyžuonos, Leliūnai und Utena aufgezeichnete Form omelėti lässt sich leicht erklären und verstehen, denn die žadininkische Aussprache ist dort eine schwindende Dialekteigenschaft. Die von Informanten gebrauchte Form omelėti (häufiger handelt es sich dabei um Aufzeichnungen aus den letzten Jahren) kann vielfach eine tatsächliche dialektale Aussprache o· oder zumindest ɔ·, seltener ă·, widerspiegeln; Letztere „lässt sich nicht immer leicht von ɔ·, das heißt o mit einer a-Färbung, unterscheiden“¹¹. Schließlich sei auch daran erinnert, dass nicht fachkundige Aufzeichner gern Formen literatursprachlich angleichen. Die Dialektphonetik zeigt also, dass hinreichender Grund besteht, die Form āmėlėti als žadininkische Form anzusehen. In der Literatursprache ist sie als ōmėlėti anzusetzen. 2. Der žemaitische oršas – Sohn des (v)ašas, Gefährte der Eiche In der ethnografischen Literatur wird bei der Beschreibung der Anlage des Schornsteins im žemaitischen Bauernhaus das Wort oršas erwähnt. So schreibt V. Milius: „Zum Aufhängen des Kessels ist ein vašas (oršas) mit einem Haken am unteren Ende angebracht. Er besteht aus Holz oder einer kräftigen Eisenkette und ist an einen Balken angepasst, der in Höhe der Decke des Hauses quer verläuft“¹². Unter den anderen dialektalen Varianten erwähnt auch K. Čerbulėnas oršas: „Vašas wird im Dialekt ašas, onšas, vonšas, oršas, anšas genannt“¹³. Neben den hier erwähnten sind auch die Formen vanšas, ošas, vošas und oušas bekannt. Die Entwicklung all dieser Varianten ist klar: an > on > o > ou (im Žemaitischen) oder an > ą (im Aukštaitischen). Auch das Vorhandensein oder Fehlen des Lautes v am Wortanfang ist verständlich. Nur die Form oršas (ōršas) fällt aus der Reihe. Nach den Angaben des Zettelkastens des Akademischen Wörterbuchs der litauischen Sprache (Aufzeichnungen von M. Untulis), des Zettelkastens des Litauischen Sprachatlasses und von V. Milius¹⁴ kommt sie Žr. Z. Zinkevičius, Lietuvių dialektologija, Vilnius, 1966, p. 50. Siehe Z. Zinkevičius, a. a. O., S. 69 und Karte Nr. 28. Siehe ebenda, S. 69. Siehe ebenda. Siehe V. Milius, Wohnhäuser in der Umgebung von Plateliai, „Aus der Geschichte der litauischen Kultur“, II, Vilnius, 1959, S. 218. Siehe K. Čerbulėnas, Das Haus („numas“) – der ursprüngliche Typ des litauischen Wohngebäudes, ebenda, I, Vilnius, 1958, S. 129. Siehe V. Milius, a. a. O., S. 214. 190 wird in einem kleinen Gebiet verwendet – in Vindeikiai, Notėnai, Gintališkė, Platel aus? Überzeugender lässt sich M. Daukšas „Postille“ dėgus, dėgaus als dángus, dángaus interpretieren. Dafür sprechen die Fakten der Gegenwartssprache: 1. Als Reflex von dángus, dángaus ist in den Dialekten die Akzentuierung des Stammes mit Stoßton in abgeleiteten Adjektiven erhalten geblieben: dángiškas Pagramantis²², Daukšiai, Baitininkai, Pilviškiai, dánginis Keturvalakiai, Kazlų Rūda. 2. Neben dem gegenwartssprachlichen dángus, dángaus können M. Daukšas „Postille“ dėgus, dėgaus ebenso gut bestehen, wie in den Dialekten ein analoges Akzentpaar des Wortes danga mit derselben Wurzel und Wortbildung, aber einem anderen Stamm, existiert: dángą, dangõs und dánga, dángos Šakiai, Keturvalakiai, Kapsukas, Kalvarija, Daukšiai, Marcinkonys, zum Beispiel: Der Himmel bedeckt den Brotkübel Daukšiai. Drück den Bienenstockdeckel gut fest, damit kein Regen eindringt Šakiai. Mit einem Deckel verschloss ich die Baumhöhle, damit die Bären sie nicht aufbrechen Marcinkonys²³. Hierher gehören auch die bei den Bewohnern von Dusetos und Rokiškis belegten dángos „Zwerchfell“: Neprapjauk dángų, viduriai susikraujuos Rokiškis, das neben dem kupiškėnischen dángų²⁴ besteht. Die Tatsache, dass sowohl das Verbreitungsgebiet des Wortes dángos (Ostlitauen) als auch das des Wortes dánga und insbesondere der Adjektive dángiškas, dánginis (Südwestlitauen) recht weit von der Heimat des Autors der „Postille“, M. Daukša, entfernt sind, muss unserer Deutung nicht widersprechen: Im 16. Jahrhundert könnten die Verbreitungsgebiete dieser sprachlichen Erscheinungen ganz anders ausgesehen haben. Auch die historischen Daten sprechen eindeutig für eine solche Rekonstruktion: dángus, dángaus ist ein altes, metatonisch akzentuiertes deverbalisches Substantiv (vgl. dengti). K. Būga führt in seinem Werk „Die Metatonie im Litauischen und Lettischen“ bei der Erörterung dieses Metatoniefalls (deverbales Substantiv /: Verb ~) auch die bereits erwähnten Beispiele an: dánga „Deckel der Bachtroges“ Keturvalakiai, dángos, Gen. dángų Ds „Zwerchfell, Diaphragma“: dángo 3. Pers. Präs. frequentativ von deńgti „decken“²⁵. An derselben Stelle merkt K. Būga an: „Hierher gehört auch le. (kurisch) dánga BGr. „Ecke“²⁶. Zweifellos gehört hierher auch lettisch (kurisch) dándzis „Kranz, aus einem Stück bestehende Radfelge“²⁷. Die prußischen Belege – acc. sing. dangon 151₁₉, 155₄, 159₆, 161₈, 163₅–₆, 167₃, 169₁₂,₁₆, 219₂, 239₄,₁₃, dangan 169₆ und deńgijĸas gen. sing. f. 231₃, deńgijĸanſ acc. pl. f. 229₇,₂₈ – würden ebenfalls darauf hindeuten, dass es im Litauischen dángus (und dángiškas) gegeben hat. ²² Siehe Lietuvių kalbos žodynas, II, S. 174. Es ist bedauerlich, dass im Wörterbuch Beispiele für eine solche Akzentuierung in anderen Fällen nicht hervorgehoben wurden. So wurde etwa dánginis, das von einem zuverlässigen Sammler aus Kazlų Rūda aufgezeichnet wurde, nicht aufgenommen; stattdessen ist danginis angegeben, zweifellos eine jüngere Form (siehe ebd., S. 173). ²³ Im II. Band des „Lietuvių kalbos žodynas“ finden wir nur dangà (S. 171). Warum auch immer hat man dem Material aus einem ganzen, ausgedehnten Gebiet, das die Akzentuierung dánga bezeugt, mit Misstrauen begegnet. ²⁴ Siehe Lietuvių kalbos žodynas, II, S. 174. ²⁵ Siehe K. Būga, a. a. W., II, Vilnius, 1959, S. 397. ²⁶ Siehe ebd. ²⁷ Žr. E. Fraenkel, Litauisches etymologisches Wörterbuch, Heidelberg–Göttingen, 1955–1965, p. 88. ²⁸ Žr. Prūsų kalbos paminklai, parengė V. Mažiulis, Vilnius, 1966. Skaičiai rodo puslapius ir eilutes. 192 All dies zeigt, dass M. Daukšas „Postilė“ dāgus, dāgaus tatsächlich dāngus, dāngaus lautet. Damit wäre dies wohl das einzige echte Beispiel eines u-Stamm-Substantivs der Akzentklasse I, nicht nur in der „Postilė“29, sondern in der gesamten litauischen Sprache30. Die Chronologie belegt unwiderlegbar, dass M. Daukšas dāngus älter ist als die heutige Akzentuierung dāngùs. Der Übergang von gleichbleibender Stamm- zu Endungsbetonung (I > IV Akzentklasse)31 entspricht in diesem Beispiel der allgemeinen grundlegenden Entwicklungstendenz der Akzentuierung nominaler Wörter im Litauischen. J. Klimavičius ZU EINER KLEINEN TERMINOLOGISCHEN FRAGE IN DEN SCHRIFTEN VON K. BŪGA UND E. FRENKEL In ganz Litauen brütet in Steinhaufen, Mauerwerk, Löchern in steinernen Fundamenten und anderen Schlupfwinkeln ein kleiner Vogel, den Ornithologen lateinisch Oenanthe oenanthe L. nennen. Prof. T. Ivanauskas schreibt über ihn: „In Litauen trifft man sie auf freien Feldern an, besonders an unfruchtbaren Orten. Häufig findet man sie neben Landstraßen und großen Waldwegen, aber auch in unmittelbarer Nähe von Städten, auf militärischen Übungsplätzen, in Stadien und nahe bei Eisenbahnstationen, besonders dort, wo Steine und Mauerwerk aufgeschichtet sind … Nach dem Krieg, als unser Land mit Ruinen aller Art übersät war, entstanden für diesen Vogel sehr günstige Brutbedingungen, denn die Ruinen ersetzen ihm Gebirgsausläufer und eine steinige Landschaft. So tauchten nach dem Krieg zahlreiche Steinschmätzer sogar in Vilnius selbst auf, wo ganze Stadtviertel zu Ruinen geworden waren“1. Als litauische Bezeichnung für diesen Vogel wurde das samogitische Dialektwort kūltupys gewählt (in Wörterbüchern und wissenschaftlichen Zeitschriften begegnen noch drei weitere Varianten dieses Wortes: kūltupis, kultupis und kultupys2). Die Wortbildung dieser Bezeichnung ist klar: Sie setzt sich aus dem samogitischen Wort kūlis ‚Stein‘ + tupėti ‚hocken‘ zusammen. In Ostlitauen verwendet man für den Steinschmätzer die Wörter antukas || antikas ir intukas3. Erwähnenswert sind auch die Formen antuka, antukys, antukytis und andere. K. Būga stellte in seinem Aufsatz „Славяно-балтийские этимологии“4 fest, dass „Сл. ot-oka 29 Mensch in M. Daukšas „Postilė“ 843, Menschens 1328 usw. P. Skardžius neigt ebenfalls dazu, das Wort der Akzentklasse I zuzuordnen; wie der Autor selbst anmerkt, ist dies jedoch lediglich eine Annahme, wenn auch eine sehr wahrscheinliche (siehe P. Skardžius, a. a. O., S. 124). 30 Vgl. K. Būgas Bemerkung: „Für ein Substantiv habe ich kein Beispiel“ (siehe K. Būga, a. a. O., III, S. 35). 31 Der Grund dafür wird, wie A. Girdenis zutreffend bemerkt hat, wohl im „Bedürfnis nach der Unterscheidung verschiedener Kasus“ liegen (siehe A. Girdenis, Warum sich die „Endungsbetonung“ bei nominalen Wörtern durchsetzt, „Programm und Thesen der wissenschaftlichen Konferenz der Hochschullehrenden zu Fragen der litauischen Sprache, gewidmet dem 50. Jahrestag des Oktober“, Vilnius, 1967, S. 6). 1 Žr. T. Ivanauskas, Lietuvos paukščiai, III, V., 1955, p. 309–310. 2 Die uneinheitliche Verwendung der Varianten dieser Bezeichnung zeigt sich sogar im akademischen „Lietuvių kalbos žodynas“: Bei den Wörtern akmenė und antikas (I, V., 1968) steht dort kultupys, beim Wort girnakalis (III, V., 1956) – kultupis, bei den Wörtern gudžvirblis (III, V., 1956) und intukas (IV, V., 1957) – kultupys, und beim als Hauptstichwort angesetzten kūltupis (VI, V., 1962) werden lediglich die Formen kultupys ir kultupis aufgeführt. 3 Weitere Synonyme seien genannt: akmenė (Ornithologen bezeichnen damit nicht den Steinschmätzer, sondern Arenaria interpres), čėkšla, čėkšta, girnakalis, gudžvirblis und vermutlich auch čekutis. Zwar wird im akademischen „Lietuvių kalbos žodynas“ (II, V., 1969) beim letztgenannten Wort angegeben, es bezeichne die „Bekassine“ (Scolopax gallinago), doch der Belegsatz widerlegt dies: „Oi tu čekut, čekutėli, ko tu lendi krūsnin“ (Švenčionys). 4 K. Būga, Rinktiniai raštai, I, V., 1958, p. 472. 13. Iš lietuvių leksikologijos ir leksikografijos 193