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Iš baltų kalbų gyvulininkystės terminologijos istorijos

A. Sabaliauskas

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IŠ LITAUISCH Lexikologie IR Lexikographie LITAUEN TSR WISSENSCHAFTEN Die Akademie IŠ BALTISCHE STAATEN SPRACHEN VIEHHALTUNG TERMINOLOGIE GESCHICHTEN* A. SABALIAUSKAS TIERE BÜRO BEZEICHNUNGEN Ein Haustier für die ganze Familie. Die Sprachen haben keinen gemeinsamar en Namen, der zumindest etwas allgemeiner ist. In den meisten Fällen haben einzelne Sprachgruppen eigene, semantisch unterschiedlich entstandene Namen, manchmal o unterscheidir en sich diese Namen sogar zwischen eng verwandten Sprachen. Es gibt keinen gemeinsamen Namen der ir Tiergruppe in der baltischen Sprache. - Ja, das ist es. Band In der litauischen Sprache ist der häufigste Name der Tiergruppe bantė. Dies ist ein sehr interessantes Wort in der Tierhaltungsterminologie. Jo Bedeutungen, die, wie man sagen kann, in gewisser Weise die verschiedenen Phasen der Geschichte der Viehzucht ir widerspiegeln, sind gute semantische Parallelen bei der Interpretation anderer Id. Die Herkunft von Wörtern mit ähnlicher Bedeutung in Sprachen. Das akademische Wörterbuch der litauischen Sprache gibt sieben Bedeutung1) en dieses Wortes an: Der 2) jüngere Bruder des Tagelöhnear rs, des Bauernsonnes, um Getreide zu säen (Leinen); Kulturpfla3) nzen; das Land, auf dem die Herde 4) ausgesät wird; dem Arbeitnehmer eine Sachleistung als Lohnzuschl5) ag gewährt wird; früher an den Arbeitnehmer gezahlter Lohn (in 6) Natürlicher Form); Nutzen, Vermögen, Eigentum, Anteil; 7) Geld; Kopf, Kopf, Kopf (Hrsg.) I, 519—20; In der zweiten I Ausgabe des Wörterbuchs sind die Bedeutungen etwas anders aufgeteilt). Wenn į man diese Bedeutungsfolge betrachtet, kommt man zu dem Schluss, dass die ursprüngliche lit. Die Bedeutung der Herde sollte sein “Tier, Vieh’, weil nur dann die Entwicklung der genannten Bedeutungen möglich ist. Das ist das Lied. Die Bedeutung von banda ist noch in alten litauischen Schriften zu sehen, z.B.: giwen ir kaip banda bei neischmintingoses kiaules (1579 m. W2,), iaucziamus ir assitamus ir anderem Stamm (1599 DP 3403), Viele junge als Herde sehr billig verkauft wurden ta (Br P, II, 346) ir kt * diese Iš Werte sind entstanden "Tierhühner" ir “Nutzen, Geld, Vermögen’ Bedeutung, o iš letztere 'pasisėti javai' und „Das Land, auf das das Getreide gesät wird. Unter all diesen Bedeutungen zeichnet sich die Bedeutung des Brotes in gewisser Weise aus. Diese Bedeutung sollte offensichtlich in Verbindung gebracht werden su „Sachenausgleich für den Arbeitnehmer“. Wahrscheinlich *Bsp. Frühere Veröffentlichungen des Autors in diesem Bereich: Ha3Banus 6e3poroBoro ckora,,,ITpo6JieMbl HHAOEBpOMNEHCKOoro S513LIKO3HaHHSs“, Mocksa, 1964, p. 59—65; 1968, S. 101–190. 1 K. Būga, Rinktiniai raštai, III, Vilnius, 1961, S. 664. Das Brot war ursprünglich kein einfaches Brot, sondern ein Stück Brot, das unter anderem als Brotkorb oder Brotbrot gegeben wurde. Litauisch hat schon eine lange schriftliche Tradition – dieses Wort wurde noch vor dem Erscheinen der ersten schriftlichen Denkmäler der litauischen Sprache aufgezeichnet. Das Wort banda findet sich bereits 1468 in Kasimirs Gesetzbuch: „A KojiH uiH napoObKbl YyKpajĮyTb ITO VY KOro, a (naKt) y CeMb JIKCTY Bepxy nHcCaHO, Kakb 3a KOTOPYI0 TaTOy Ka3HHTH: KOJIH IIepBOe YKpajeTb, WHO ero He BEIlIaTH, a 3aMJaTHTH OOH/IOIO ero; a He GyjieTb GOHJbI, HHO OCNOJAaph ero 3a Hero 3anJaTHTh, © Napo6Ka CKasHHTH H NnpoOuTH- ...““?. In dieser Bedeutung wird es auch im Ersten Statut Litauens (1529) verwendet:,,Jeżeli hge parobki kradut’ w okolicy a z licom ich pojmajut- ’, w której lico będzie stojati poitiny gorszej: tohdy majet’ karan byti jako zlodej; a jestliz poltiny lico stojati ne budet’: tohdy majet’ z bondy jeho szkoda placzona byti (=tunc debet solvi damnum ex rebus eius) abo lice wernuti, a z naviazku puhami biti...*3, Litauisch banda mit den Bedeutungen ‘Vermögen’ und “Algos natiira” findet sich häufig auch in anderen litauischen Dokumenten aus späteren Zeiten, die in Fremdsprachen geschrieben wurden*. Aus dem litauischen Wort „banda“ stammen zahlreiche andere Wörter, deren Bedeutung eng mit der Bedeutung dieses Wortes verbunden ist: bandykštis „Herdentier, Vieh“ (sowohl in den alten Schriften — M. Mažvydas, J. Bretkūnas, M. Daukša —, als auch in den Dialekten —Akmenė, Barstyčiai, Betygala —findet man das Wort; LKŽd., I(2), 640), Versuch (in der 1787 erschienenen „Zhwate“; LKŽd., I(2), 641), bandinga “veršinga' (LKŽd., 1(2), 640), bandduti “dienen (Vieh weiden) (LKŽd., 1(2), 639), bandinė "Gehege für Herden; Weideflächen, die sich weiter entfernt vom Betrieb befinden; Hirtenfest an Pfingsten; LK Žd., 1(2), 640), bandinifikas „Herde, Rinderstall“ (LK Žd., I(2), 640), bandinifikas „Herdenhirte, Hirte“; landwirtsdiener‘ (LKZd., I(2), 640), bandisius ‚Beispiel‘ (LKZd., 1(2), 641), bafidiškas ‚typisch für die Herde, tierisch‘ (LKZd., 1(2), 641), bandétis ‚Herde der Sétis‘; haben Nutzen aus was’ (LKZd., 1(2), 642), bandiotis “Gewinn aus der Ernte zu erhalten, aus der Herde zu profitieren’ (LKZd., I(2), 643), bandinis ‘eigener’ (LKZd., 1(2), 641), liūosbandė ‘neriSami Stall Jungvieh, valininkai Rinder’ (LKZd., VII, 620). Von den hier erwähnten Wörtern scheint das Probenwort ‘eigenes’ (verwendet in Dusetos) von den anderen in seiner Bedeutung etwas entfernt zu sein. Die Bedeutung ‘eigen’ stammt offenbar von ‘herdenmäßig, d.h. in der Herde gesät’, vgl. Gaspadrnus Leinen beendet, nur Muster (Dusetos) verblieben. Neben Flachs und Roggen erschienen auch der Probentopf und die Probenpeitsche ir t. t. In einigen Bedeutungen ist es auch in die Nachbarsprachen (nicht nur in die Schriftsprachen, sondern auch in die gesprochenen Sprachen) eingedrungen. Lat. bafida ‘das dem Knechte vom Wirte als Lohn zugeteilte Stiick Feld oder die Aussaat darauf; das Nebengewerbe, Nebenverdienst; Gewinn, Geschift, Profit’, bafids (EM, I, 261 —2; EH, I, 204) wird in lettischen Volksliedern verwendet, findet sich bei 2 K. Jablonskis, Lietuviški žodžiai senosios Lietuvos raštinių kalboje, I, Kaunas, 1941, p. 15. ? K. Jablonskis, Lietuviški žodžiai senosios Lietuvos raštinių kalboje, I, S. 15—17; J. Jurginis, Baudžiavos įsigalėjimas Lietuvoje, Vilnius, 1962, S. 135—136. 4 K. Jablonskis, Lietuviški žodžiai senosios lietuvių raštinių kalboje, I, S. 307—308, 330, worin auch andere Sprachdenkmäler und 337-341. 8 Dialekte enthalten sind®. Das Wort bafida könnte manchmal auch über die Kurier ins Lettische gelangt sein. Da es jedoch unter den Überresten der kurischen Sprache keine deutlicheren Spuren dieses Wortes gibt (es sei denn, wir verbinden den Ortsnamen Bandowe® mit ihm), wäre es zweckmäßiger, das lateinische basida als Lithuanismus zu betrachten. In der lettischen Sprache gibt es noch weitere Wörter, die untrennbar mit dem lateinischen barida verbunden sind, vgl. lateinisch baiidinieks ‘ein Knecht, dem der Wirt ein Stiick Land als Lohn abgegeben hat’, baridenieks, moter. g. bandniece, bafiduétiés ‘fiir sich arbeiten, durch Nebenverdienst erwerben’ (EM, I, 262), bandatiés ‘sich mit dem Besden der Lohnfelder (bandas) betdtigen’, band?uét “Nahrung, Nebenverdienst zu erlangen suchen’, bandzéris “wer seine bandas zu vertrinken pflegt’ (EH, I, 204). Lat. bafida hat auch in der lettischen Ortsnamenkunde deutliche Spuren hinterlassen, vgl. Bandu-sils, Bandlauks, Bandainis, Baridene, Bandenes, Barfidenicas, Barfidenieki, Banidnieki, Bandenieku-véjsudmalas, Bandeni“. In Lettland gibt es Ortsnamen, die vielleicht darauf hindeuten, dass die Letten einst auch ihre eigene, phonetisch genau entsprechende Form des litauischen banda *buoda oder *buode hatten. Diese Ortsnamen sind lat. Buddes, Buūodel-purys, Buodite, Buodnieki. Ansonsten neigen diese Wörter dazu, mit dem lateinischen buéde ‘die Bude’ (< mittelniederdeutsch bode), buodnieks ‘der Kaufmann, der Krimer’ in Verbindung gebracht zu werden, aber manchmal kann auch das alte lateinische *buoda oder *buode, das dem lit. banda® entspricht, in ihnen erhalten geblieben sein. In verschiedenen Bedeutungen wird lit. banda auch im Weißrussischen verwendet, vgl. baltr. 6o0nda ‚Paplatis, Croissant, Brötchen; Kopf, Kopf; Geschenk des Schlachthauses (nach dem Schlachten an Verwandte oder Bekannte übergeben)“*- *. In einigen weißrussischen Dialekten (im Brester Gebiet, im Dreieck zwischen Kobryn, Iwatschewitsch, Luninets) wird das Wort 6oxda in der Bedeutung "Kuh, die der Braut für die Trauung gegeben wird" verwendet. In dieser Bedeutung wird dieses Wort auch in den benachbarten ukrainischen Dialekten verwendet." In den preußischen Texten findet sich kein Wort, das dem lit. banda entspricht. Es gibt jedoch einige preußische Ortsund Personennamen, die darauf hindeuten, dass das Wort in dieser Sprache vorkommen konnte, z.B. Bandadis, Bandeynen, Bandeln, Banduken, Personennamen Bandeyke, Bandiko, Banduke, Bandupe, Bandus**?. In den preußischen Sprachdenkmälern ist ein weiteres Wort aufgezeichnet, das wahrscheinlich mit dem baltischen Namen des Tieres oder der Tiergruppe dieser Wurzel in Verbindung zu bringen ist — z.B. nienbanden 'unnützlich' (II. Katechismuswort), ni enbandan'vergeblich'* (III. Katechismuswort Zodis)®. Der preußische Kontext legt nahe, daß die wörtliche Übersetzung des Wortes „König“ aus dem Altpreußischen stammt (vgl. E. Fraenkel, Et. Wb., 34; V. Urbutis, LKK, VI, p. 297. 6 K. Buch 1, Kapitel 3 p. 168. 7 J. Endzelins, Ortsnamen der Lettischen SSR, I, 1, Riga, 1956, S. 84. 8 J. Endzelins, ibid. p. 152—153. ® K. Būga, Rinktiniai raštai, III, S. 665; V. Urbutis, Baltistica, V(1), S. 50—51. 10 Jg. C. Tenenriok, [Hianekronoriunnii GioJierenb, Bari. IV, Kuis, 1953, S. 58–59; A. II. Henokynunii, Mosos3nascrso, 1968, 6, p. 35. 11 G, Gerullis, Die altpreussischen Ortsnamen, Berlin und Leipzig, 1922, p. 16. 12 R. Trautmann, Die altpreussischen Personennamen, Göttingen, 1925, p. 16, 17. 13 R, Trautmann, Die altpreussischen Sprachdenkmiler, Göttingen, Deutschland 1910. p. 11, 23; Preußische Sprachdenkmäler, erstellt von V. Mažiulis, Vilnius, 1966, S. 101, 139, ni enbandan Bedeutung könnte sein „me į nutzen“, vgl. Tou tur ni sten emmen twayse deywas nienbendan westwey solt den (= Du namen Gottes nicht unniitzlich fūren); Tou turri stan Emnan twaisei Die ni Westseite ist (= Du schlicht. Namen des Arztes Herren deines Gottes nicht vergeblich feiern). Diese Etymologie dieses preußischen Wortes wird von vielen Forschern unterstützt- '*, hinsichtlich der Semantik vgl. Lied. Nauda, lat. Nauda "Geld": alt. Isl. Naut "Stück In: Sen. Engl. Nett "Stück Rindvieh, Tier'**, Toliau liet. Das Rudel geht. su * Band- "binden" Wurzelwörter, z.B. skr. badhndti "er rißt", av. Bandajai-ti, skr. Bunduh "Giminaitis", habe ich. Bindan "Rišti", gr. Retopa 'virve', Lied. Beridrad ir usw.**. Das ist die Idee hinter dem Ganzen. Die Wörter der Sprachen scheinen sich in ihrer Bedeutung zu unterscheiden. Die ursprüngliche Lit. Herde Bedeutung sollte sein „rišami ar garde laikomi („aprišti“) gyvuliai“. Phönix-Verlag. Bandenbindung su dieser Gruppe ZodZiais ist unbestritten, aber die Semantik lässt ein wenig Zweifel aufkommen, da es an historischen Daten über diese Art der Viehzucht fehlt. Das sind Ideen. *bhendh-- Wörter (vgl. gr. @dvvy ‘édZios’, kelt. benne ‘Wagenkorb') sind sehr eng mit der Bedeutung eines Viehgeheges verbunden. Die ursprüngliche Bedeutung von „herd“ könnte daher „Gehäuse für Vieh (auf dem Feld oder auf der Weide)“ gewesen sein, und aus dieser Bedeutung könnte auch die Bedeutung „Herde“ abgeleitet worden sein. Eine ähnliche Bedeutungsänderung sehen wir im lateinischen Wort gaides, das "eine Hütte auf dem Felde oder auf der Weide" bedeutet und in unseren alten Schriften, wie wir sehen werden, als "Herde von Tieren" verwendet wird. Möglich ist auch eine andere Interpretation der ursprünglichen Bedeutung von lit. banda, nämlich, dass dieses Wort „gemeinsame, gemeinsam weidende Tiere“ bedeuten könnte. Auch diese Annahme widerspricht nicht der Ideologie. * Bedeutungen von Worten aus der Bhend-Wurzel. Darüber hinaus würde diese Interpretation der ursprünglichen Bedeutung des lit. banda teilweise auch der Ursprung des litauischen Wortes kaimenė unterstützen. Die Ursprünge der Band wurden von J. Endzelynas anders erklärt. Er verknüpfte baltische *banda mit lit. bandyti ‘versuchen, probieren’ und pr. perbūnda ‘versucht’, wobei er auf die semantische Parallele got hinwies. Kiusan „prūfen, erproben- “, gr. yedsocdau ‚kosten, versuchen, essen‘, lat. gustare ‚kosten, genießen‘. B. Jéger unterstützt diesen Gedanken von J. Endzelynas und verbindet weiter lit. banda mit ide. *bhen-‘schlagen, verwunden'. B. Jäger geht davon aus, dass sich die Bedeutungen des lat. banda auf folgende Weise entwickelt haben: ‘schlagen’ (lat. beride ‘der Henker’, beridät "guūlen, grausam behandeln- ") > “versuchen" (pr. perbanda ‘versucht’, lit. versuchen) > ‘kosten’ (lat. bandas dzit). Aus der Bedeutung'schlagen' könnte laut B. Jäger direkt die Bedeutung "Stück Land" (dt. Herde, lat. barida) (*das ausgehauene (Stiick Land)) entstanden sein, aus 'Stiick Land (das als Lohn iibergebene)' die Bedeutung "Nutzen" (dt. ni enbandan, lit. banda, lat. bafida), aus der Bedeutung "Nutzen" über die Bedeutung "*Nutzvieh" die Bedeutung "Herde"** entstanden sein. 14 R. Trautmann, Die altpreussischen Sprachdenkmaūler, S. 384; K. Būga, Rinktiniai raštai, III, S. 665; J. Endzelins, Sempreussiu valoda, Riga, 1943, S. 215; E. Fraenkel, Et. Wb., S. 34, aus J, Pokorny, Et. Wb., S. 768. 16 J, Pokorny, et. Wb., S. 127; M. Mayrhofer, Et. Wb., II, S. 406; der erste, der den Ursprung der Band so erklärt hat, scheint Grünberger (Grienberger), Sbb. Wien Nr. 142, VIII (1900), S. 43, plg. B. Jégers, KZ, 80, S. 125. 17 EM, I, S. 262; Izglitibas Ministrijas MéneSraksts, 1921, Nr. 2, S. 194-195 (unterzeichnet von Peteris Liepina, vgl. J. Endzelyno darby bibliografiją, Rakstu krdjums..., Rigd, 1959, S. 672). 18 B, Jégers, KZ, 80, S. 128–129, neben dem Verhältnis ide. 10 Mums B. Jägers Erklärung erscheint kaum glaubwürdig. Zunächst sehr unklar lat. su *bhen-* ‘schlagen’: lat. Außerdem gibt es wahrscheinlich einige Schulden. Viel plausibler ist jedoch die semantische Entwicklung in die entgegengesetzte Richtung: ‚gyvulys‘ > „Nutzen“ > In: Zeme, Liet. Herde - Ja, das ist es. Herde „Herde von Tieren; banda' (LKŽd., V, 55) Ein ziemlich weit verbreitetes Wort sowohl in der literarischen Sprache als auch in Dialekten. Es wird vor allem in den westlichen Hochlanddialekten gesprochen. Sehr weit verbreitet war dieses Wort in ir der ehemaligen East Preußische Literatur. Wir finden das Wort kaimenė in den alten ir Denkmälern der litauischen Sprache, vor allem in denen, deren Autoren mit den von uns erwähnten Dialekten su verbunden sind — J. Bibelübersetzung von M. Bretkūnas, Daukšos In der 1653 Postilla, in den Evangelien, die in Kėdainiai S. veröffentlicht wurden, in der Bitner-Bibelübersetzung. Neben der Form kaimenė wird in Dialekten ir die Form kaiminė (Kapsukas, Bartininkai) verwendet. In den Dialekten der litauischen Sprache scheint das Verwendungsgebiet der su Wörter kaimenė, kaiminė fast mit dem der Wörter kdimas (Kalvarija, Kapsukas, Kazlų Rūda) übereinzustimmen. Rūda, Šakiai, Vilkaviškis), kdima (Eržvilkas, Jurbarkas, Raseiniai, Vilkija), kdimė (Dotnuva, Gudžiūnai, Kėdainiai, Krekenava) Verbrauchsgebiet? ?, Liet. Nachbarschaftlicher Ursprung jį lässt keinen su Zweifel: man muss sich mit liet verbinden. kdimas®. Die ursprüngliche Lit. kaimenė Bedeutung war wahrscheinlich "Landvieh, gemeinsam weidendes Landvieh", mo Liet. Die kaimenė Geographie in der litauischen o Sprache selbst, sowie das Fehlen von Spuren dieses Wortes in anderen baltischen Sprachen, würden darauf hindeuten, dass es sich um ein relativ neues Wort handelt. Su Lied. Nachbar sollte gebunden werden ir A. Das von Juška geschriebene Wort wird von "krūva, serys’ begleitet (Ich wuchs unter den Kindern der Herde auf, LKŽd., V, 55). - Ja, das ist es. In der litauischen Sprache wird das Wort gudtas 'Herde, Trupp, Bande' für die ir Bedeutung "Tiergruppe" verwendet; eine kleine Gruppe von Bäumen, Pilzen, Sträuchern, Getreide; kuokstas’ (LKŽd., III, Neben der Form gudtas sind im 740). akademischen Wörterbuch der litauischen Sprache die Formen guotas sowie guostas ir "kuokštas, guotas’ (LKZd., III, Das Wort guotas wird hauptsächlich im südlichen Teil Litauens (Alytus, 739). Aukštadvaris, Birštonas, Daukšiai, Leipalingis, Liškiava, Rumšiškės) verwendet. Er ist in den alten litauischen ir Sprachdenkmälern bezeugt — J. Bretkūno Postilėje, M. Daukšos Postilėje, B. Vilento Enchiridion, S. Bitner Bibelübersetzung, Jahr 1653 Im Buch Die Kirche ir etc. K. Die Brücke. Das ist eine alte su Idee. Namen des Rindes (Bd. Jahre. Zwei ‚karve‘, skr. gduh ‚galvijas- ‘, sen. Vok. Höhe. Chuo "Kuh" usw.) ir und erklärt, dass die ursprüngliche Bedeutung des Wortes "Herde von Kühen, Kuhstall" war? !, 19 gebraucht E. Handschriftliche Karte von Grinaveckienė (Litauen TSR MA Deutsches Institut für Sprachir und Literaturwissenschaft. * E. In: Fraenkel, Et. Wb., p. 251; P. Skardžius, Litauische Wortbildung, Vilnius, Litauen 1941, p. 236. * K. Buch, Ausgewählte Schriften, II, Vilnius, 1959, p. 353. 11 Die SPD-Landtagsfraktion setzt sich nicht nur für die Einheit ein. Der Name des Rinds, aber mit den griechischen Wörtern dieser Wurzel Béoxew 'weiden', Bothp "Hirten", Potév "Rind'*?. Aber dadurch gewinnen wir kaum etwas; Uns scheint, dass die Verbindung mit K. Buga möglicher ist, vor allem, weil in den baltischen Sprachen das alte id erhalten ist. Bezeichnung des Rindes (vgl. lat. guovs). Wenn man die Verknüpfung mit K. Būga akzeptiert, wäre es wahrscheinlich realistisch, die Idee wiederherzustellen. *ol5(u)-to-m "Herde von Rindern", letzteres nur in Verbindung mit ide. *g¥ou-‘Rind’**, Eine sehr schwierige Frage ist die Verbindung von lit. gudtas mit lit. gauja "Haufen, Trupp, Brut; eine Menge, eine Herde; große Zahl’ (LK Zd., III, 168), gévéda "Herde, Schar, Menge, Herde’, géveda, goveda, govena, govezda, govija, govija (vgl. z. B. den Einsiedler Govija), gova, gdvada (LK Zd., 111, 487). Lit. gova stammt natürlich von lit. gdvada. Eine ganz ähnliche Sache finden wir auch in einem weißrussischen Dialekt, wo aus baltr. eayxOda “Herde von Tieren' erschien in Form eas (Staryja Darogi, zwischen Sluck und Babruisk- )®. Einige Forscher betrachten lit. godvēda, und natürlich auch andere Varianten dieses Wortes, als Slawismus; Nach ihrer Meinung stammt lit. gévéda "Herde, Schar, Menge, Herde" von poln. Gawied?- ®. Aber Herr Böge*? *, und ihm zustimmen, und P. Skardžius*? ", E. Frenkelis?8, F. Slavskis- ?® lit. govėda halten sie für ein Wort litauischen Ursprungs, indem sie es mit lit. gauja verbinden. Ob es sich um ein eigenes Wort handelt oder um eine Anlehnung, ist schwer zu beantworten. Zum Beispiel die Form govezda (im Wörterbuch von F. Kuršaitis aufgezeichnet, aber Kuršaitis selbst unbekannt) würde so aussehen, als ob es sich um eine Entlehnung aus der polnischen Sprache handelt, aber dann wäre es sehr schwierig, die Entstehung der Formen gdvija, govena, gova zu erklären. Daher sollte man vielleicht sowohl das Wort gdveda als auch govija und seine anderen Formen als eigene Wörter betrachten, und die Form govezda — als Leihwort aus dem Polnischen oder unter dem Einfluss der polnischen Sprache gawiedz aus dem litauischen govėda umgewandelt. Sehr hypothetisch, aber dennoch möglich ist auch die Verbindung dieser Wörter mit lit. gudtas®. Wenn diese Verbindung richtig wäre, dann hätte sowohl lit. gauja als auch govéda die ursprüngliche Bedeutung "Herde von Rindern" gehabt. Liet. kėltuvas Die Hauptbedeutung von kéltuva in Litauisch ist 'Rind, Vieh', aber dieses Wort (in seiner Singularform) wird auch in der Bedeutung 'Herde von Rindern' verwendet. In dieser Bedeutung wird lit. kéltuva in der lebenden Sprache im östlichsten Teil Litauens (Adutiškis, Dysna, Tverečius) sowie auf den litauischsprachigen Inseln auf dem Gebiet Weißrusslands verwendet. Auch in unseren alten Schriften (M. Mažvydas, J. Bretkūnas) wird das Wort in der Bedeutung "Rinderherde" erwähnt. Plg.: „+, Jobui kialtuwa atymta“, MZ, 433. 22 R, Fraenkel, Et. Wb, S. 177. 22 J. Pokorny, et. Wb., S. 483. 4 Įlsiganiekrajiariukbi atyiac Gesapyckait mobi, Minck, 1963, Karte Nr. 293. 25 LKŽd., III, S. 487; J. Otrebski, LP, 4, S. 39; J. Otrembskis behauptet, dass lit. gauja von lit. govia stammen könnte. 26 K, Būga, Rinktiniai raštai, I, zusammengestellt von Z. Zinkevičius, Vilnius, 1958, S. 328. 27 P, Skardžius, Die Wortbildung der litauischen Sprache, S. 82, 231. *2 E. Fraenkel, Et. Wb., S. 140. 29 F, Stawski, SL u. a., I, S. 262. 20 K, Büga, Sammlung von Schriften, III, S. 867; J. Pokorny, Et. Wb., S. 483. 1 12 „+ dr in meiner Nähe, schrieb, du und tawa waikai,... tawa maBas und der große Plüsch (in der Fußzeile: keltuwa)“, BrB 1 Moz 45, 10 (Hrsg.) V, 551). - Ja, das ist es. Siehe hierzu die su Literaturliste. kėlti3?, Litauisch pėkus, pr. pecku In der Bedeutung "Tierherde" wird auch lit. pėkus verwendet, dessen ursprünir gliche Bedeutung, als das Wort kėltuva, ist „galvijas, gyvulys“. In der Bedeutung "Tierherde" wird das Wort pėkus sehr oft in unseren alten Schriften verwendet (M. Mažvydas, J. Bretkūnas, M. Daukša, S. Chilinskis). Manchmal wird es dort einfach verwendet als ein Synonym für "Herde von Tieren", Bgl. : „++.war sehr reich Pekūmi (Banda)“, BrB 1 Moz 13, 2. „+++. nūtėkeiens Pekat[pi (in der Volkssprache: bando|[pi)“, BrB 1. Mose 18, 7. „„vier... Viele Äpfel“, BrP, II, »++.piemenimus 194. "Ich habe mich geirrt", "Ich habe mich 193. geirrt", "Ich jo habe mich geirrt". [eptyni tuk[tanciey awiu®, Job Ch I 3. In ähnlicher Weise wird lit. pėkus auch in K. Širvydos Wörterbuch von 1642 verwendet: „Bydle, bydto, skot. Pecus, udis, et pecus, oris. In: Pekus, Kieltuwa. "Ein Volk. Pecuarius, Pecorinus. 26, 1995, S. 26 (PDF; 26 kB). „Geh in deine Wohnung, Pascerebene. 1921: „Die Verzweiflung“ (Die Verzweiflung, 1921). „Ich weide Rinder, Pasco, bubulcitor, feruo pecudes. 2. Auflage (286 Seiten). In der heutigen litauischen Sprache ist pėkus in der Bedeutung "Tiergruppe" nur im Dialekt von Zietela aufgezeichnet. Beispiele aus dem Preußischen Katechismus III zeigen, dass auch in der preußischen Sprache das Wort pecku (vgl. gal.) im Sinne von „Tierherde“ verwendet wurde: „+ Preistan rūkans bhe kurpins ist bhe pūton buttan bhe burwalkan Gannan bhe Malnijkans Laukan Pecku bhe wissans labbans...- ...Dazu Kleider und Schuch Essen unnd Trincken Haus unnd Hoff Weyb und Kind Acker und Viehe und alle Giiter... Wissan ka prei kermenes maitasitan prewe risnan perlankei kaigi stwi ast Ist Poūt Rūkai Kurpi Buttan Burwalkan Laukan Pecku Penningans... Alles was zur Leybs narung unnd nottursst gehort als Essen Trinken Kleyder Schuch Hausz Hoff Acker Vihe Gelt......kas wismu mensen landen dast kas stesmu Pecku swaian pérdin dast......Der allem Fleisch speise gibet Der dem Vihe sein Futter gibet...“- 32 Im Lettisch gibt es keine Entsprechungen von lit. pékus, pr. pecku. Über den Ursprung von lit. pėkus gibt es zwei Meinungen: Einige halten dieses Wort für eine alte germanische Anleihe, andere für ein altes baltisches Wort, Letztere Meinung scheint akzeptabler zu sein**, Liet. gyvuliai, gyvis u.a. Lietuvių kalboje "gyvulių būrio' reikšme vartojama ir daugiskaitinė gyvulys forma gyvuliai, plg. t. p. formas gyvolis, gyvulis, gyvuolis (LK Žd., 111, 383, 384, 385, 387)%. 3 E. Fraenkel, Et. Wb., S. 238; A. Sabaliauskas, LKK, X, S. 136-137. # R. Trautmann, Die altpreussischen Sprachdenkmdler, S. 28, 29, 36, 37, 52, 53; Denkmäler der preußischen Sprache, S. 152, 153, 164, 165, 196, 197. 3 E. Fraenkel, Et. Wb., S. 564—565; A. Sabaliauskas; LKK, X, S. 136. 3 K. Būga, Sammlung von Schriften, I, S. 122–123, 13 In den südöstlichen Dialekten der litauischen Sprache wird ein weiteres Wort dieser Wurzel, das für "Tiergruppe" verwendet wird, verwendet: gyvis, vgl. Pro wo treibt Leben, Brennerei genannt (Lazūnai); Alle schreien, dass das jo Kind schon lebt (Göttlicher Geist). LKŽd., III, “Lebendiger 383). Gegenstand, lebendiges Wesen” mit anderen ähnlichen ir Bedeutungen wird das Wort gyvis in verschiedenen Dialekten der litauischen Sprache in alten Schriftstüir cken weit verbreitet verwendet, aber In der Bedeutung 'Tierherde' ist es nur in den genannten Dialekten aufgezeichnet. Diese Wurzel (ide. *gui-, laute Stimme. Gy-, Sklave. - Ja. Die Namen der “Tierbäume” finden ir wir in den slawischen Sprachen: baltr. 1, S. 61f., S. 62f., S. 63f. žywina, žywizna, žywiota, senrus. Orcusomuna, serbisch. acueo, slov. In: Zivina®. Natürlich konnte sowohl in der litauischen als ir auch in den einzelnen slawischen Sprachen eine solche Bedeutung dieser Wortwurzel völlig unabhängig entstehen (Bd. Serb.-chorw. 9xueuxa "Hausgeflügel", ukr. scusuna), aber in Einzelfällen kann es Leihgaben geben, z. B. ir baltr. acesina, das, wie aus dem weißrussischen Dialektaltlas hervorgeht, nur in weiten Teilen verwendet wird Grodno Umgebung be ist zweifellos eine Schuld iš an Polen. Ein besonders interessantes Phänomen su sind die Namen der Formanten -I-, die einen vollkommen kompakten Bereich bilden, der die litauische Sprache, fast alle weißrussischen Dialekte und einen Teil der polnischen ir Dialekte umfasst, die direkt mit dem litauischen Sprachgebisu et verbunden sind**. Intensiver Regen. Die Verwendung des Wortes „Tier“ zeigt, dass baltr. Acueéra, links. žywiota könnte durch den Einfluss der litauischen Sprache entstanden sein. In Dieveniškės, Lazūnai verwendet "gyvūnų biirio' in der Bedeutung "leben", offensichtlich ist es keine Neuentwicklung dieser Dialekte, alte o Litauisch. lebend ist ein Überbleibsel der Verwendung, da dieses Wort in den alten Schriften ziemlich häufig in der Bedeutung von ‘Tier’ verwendet wird, vgl. Avis ist ein römisch- . es, unschuldiges Wesen DP 209; Ta Die Hand streichelt alle Tiere, jedem wird ein richtiger Schwamm gegeben SP 1 242; Dieses Leiden... ir Unbewegliche Tiere könnten mit Mitleid bewegt werden DP 176; Das Tier, das aus den Wäldern herausgekommen ist, wird schrecklich sein, mit Heulen, Klagen und Schreien. DP 7 (LK Zd., III, Über die Verwendung 383). der Singularform des Wortes gyvis im Sinne von „Tier-Bär“ vgl. Lied. Nach dem Gebrauch kühlen lassen. u gles) ba Weder in der preußischen noch in der lettischen Sprache id. * Wurzelwörter Wir finden keine Bedeutung für "Tiermasse". In der lettischen Sprache, ja, finden wir die Wörter dzīvnieks "ein lebendes Wesen, ein Tier’, dzivuonis, dzivite „ein Haustier“ (EM, I, 560), Aber sie scheinen vor kurzem keine Tendenz, sie zu konsumierir en erschienen Die Bedeutung von “Tierhütte” ist nicht vorhanden. In den lettischsprachigen Dialekten ist das Ide zu finden. *gui Wurzel des Namens des Haustieres živats „ein Tier; ein Haustier; „sikluops“ (ein Schaf, Schwein). Aber es ist ein Darlehen der iš russischen Sprache (I, II, III, IV, V, VI, VII). 814). Lupi - Ja, das ist es. Die Bedeutung von zviuljs ir entspricht ungefähr der Verwendung in lat. /uéps. Die Pluralform dieses Wortes ludpi wird im Lettisch verwendet ir Die Bedeutung von „Tierhütte“, vgl. Geben Sie Ara auf! ; Jadzen wird weiden; Verzicht auf Ganit (2. Aufl., Bd. 528). Ludps ist ein völlig isoliertes Wort in den ir baltisch-slawischen Sprachen, das wahrscheinlich mit alb in su Verbindung gebracht werden sollte. Lopé „karvéTM. % O. H. TpyGaues, Ilponcxoxjienne Haspanuii JJOMAINHHX JKHBOTHHIX B CJABSIHCKHX SI3biKax, Mocksa, 1960, p. 100; Jlstasiekranariunbi atyiac GesapycKait Mobi, Karte Nr. 293. % O. H. TpyGaues, IIpoucxox enue HasBaHuil JOMAINHHX JKHBOTHBIX B CJIABAHCKHX SI3biKax, p. 100-101. % J. In: Pokorny, Et. Wb., p. 654; A. Sabaliauskas, LKK, X, p. 137. 14 Breitengrad Im lettischen Sprachgebrauch ist das Wort bars, das in der Kleinform barinš verwendet wird, sowie die Verbindungen /udpu bars, loopu barinš sehr weit verbreitet. Das Wort bars wird im Lettisch in verschiedenen Bedeutungen verwendet. Im Wörterbuch von K. Mühlenbach gibt es sechs (man könnte sogar noch mehr herausgreifen) Bedeutungen dieses Wortes: 1) die Schwade; 2) ein bestimmter Strich Feldes bei der Flachsraufe; 3) der Mast; 4) der Haufe, die Menge, die Schar, Herde, 5) die Sandmassen in der Flussmiindungen, die das Fahrwasser seichter machen; 6) atberis (die vorgegebene Art des Futters wird beriem, baru, häufiger atberis genannt); plg. atberes “Wiedergabe des aus dem Gemeindemagazin geliehenen Getreides; das Getreide, das bei der Wiedergabe gleichsam als Prozent mehr abgegeben wird’) (EM, I, 150, 264—5). In der litauischen Sprache wird das Wort baras, das dem lateinischen bars entspricht, auch mit ähnlichen Bedeutungen verwendet: “ein Feldabschnitt, der gleichzeitig besetzt wird, um zu arbeiten (Getreide zu mähen, Flachs zu dreschen, zu mähen; eine Gruppe von Menschen (in dieser Bedeutung nur in den Schriften von S. Gimžauskas (Linkmenys) und im Wörterbuch von A. Juška)' (LKZd., I(2) 651—2). In der heutigen litauischen Sprache wird das Wort „Bar“ in letzter Zeit sehr häufig im Sinne von „einem bestimmten Tätigkeitsbereich, einer bestimmten Fläche“ verwendet. Wie wir sehen können, sind die Bedeutungen des lit. būras, insbesondere des lat. bars, ziemlich unterschiedlich. Dies gab J. Endzelyn Anlass zu der Vermutung, dass die lat. bars mehrere Ursprünge haben könnten. Die Bedeutungen von lat. bars 1—3 neigten er dazu, mit vid. air in Verbindung zu bringen. berraim ‚Scheren‘, av. Tiži-būra ‚mit scharfer Schneide- ‘, lat. ferire ‚hauen‘, forus ‚Gang um ein Beet‘, altd. Höhe. bara ‘eingehegtes Land’, rus. 3abop ‘Zaun’, gr. qapoc ‘ein Stick Land, Furche’. 4-5. J. J. Barry: Die Entwicklung der Geometrie. *bher-‘tragen’, und nur die sechste Bedeutung von lat. bars verbindet er mit lat. bert, lit. befti, wobei er zugibt, dass man mit diesen Verben vielleicht auch die vierte Bedeutung von lat. bars verbinden kann. Doch J. Endzelynas hatte kaum Recht, als er meinte, dass das lateinische Wort bars sogar dreifachen Ursprungs sei. Uns scheint, dass sowohl lit. būras als auch lat. bars alle Bedeutungen erklären können, indem man diese Wörter mit den Verben lit. befti, lat. bert verbindet. So litau. būras, lat. bars Ursprung erklärt bereits A. Leskynas*?. Die Interpretation von A. Leskin wurde von vielen späteren Forschern unterstützt. K. Būga behauptete, dass „der Bauernhof so viel Bodenfläche ist, wie man ihn bei der Aussaat mit einem Marsch bedecken kann“*?, derselben Meinung waren P. Skardžius*!, E. Frenkelis*? ?, J. Otrembskis*?. J. Endzelynas ließ sich von dieser Etymologie hauptsächlich dadurch in Zweifel ziehen, dass in den baltischen Sprachen ein anderes altes Wort, litauisch biFžė, lateinisch birze, für die Bedeutung „Bodenfläche, die gesät wird“, verwendet wird, das mit dem alten sl. verbunden ist. brazda ‚vaga‘, russ. 60po3d0a, lenk. brézda** (eigentlich scheint diese Etymologie ziemlich fragwürdig). Die ursprünglichen Bedeutungen dieser Wörter (lat. bifžė, lat. būras) konnten jedoch unterschiedlich sein — ihre Ähnlichkeit ist bereits das Ergebnis einer späteren Entwicklung. 38 EM, I, S. 265. 3 A. Leskien, Der Ablaut der Wurzelsilben im Litauischen, Leipzig, 1884, p. 321; Bildung der Nomina im Litauischen, Leipzig, 1891, p. 167 (pastarajame veikale teigia kiek abejodamas). 40 K. Būga, Rinktiniai raštai, II, S. 294. 4 P. Skardžius, Die Wortbildung der litauischen Sprache, S. 26. 2 E, Fraenkel, Et. Wb., S. 34–35. 42 J, Otrebski, Grammatik der litauischen Sprache, II, Warschau, 1965, S. 33. 4, S. 14. E. Fraenkel, Et. Wb., S. 44—45; EM, I, S. 299. 15 ja ‘ganyti’, est. Paimendama "Hirten, schützen", Karel. Schäferhund "Beispiel- ", lyv. Schäferhund *piemuo", Hirte "zu weiden, zu schützen", veps. Schäferhund "beispiel", pajmenta "weiden, schützen“ usw.1° Į In die baltischen finnischen Sprachen gelangte der baltische Hirtenname zusammen mit anderen, die su Viehzucht und Landwirtschair ft betreffenden Wörtern wahrscheinlich in den letzten Jahrhunderten vor unserer Zeitrechnung. Im Boden der finnischen Sprache iš jo Ein Verb ir entstand, das bedeutet “zu weiden, o zu schützen', sowie andere verwandte Wörter, z.B. Suom. Weidehaltung „ganymas, ganaava“, Hirtenhund "Schäferhund*, Schäferhund "Hirtenpfeife", Hirtenjunge „piemenélis“, paimentolainen „klajoklis“ ir usw. " Eine ziemlich interessante Frage, warum der Name dieses Hirten nicht in der lettischen Sprache überlebt hat. Uns scheint, dass der Präfix pie hier eine Rolle gespielt haben könnte. Denn im Lettisch bei izvirtus pie, konnten lettische Wörter, die mit der Verbindung piebeginnen, als Präpositions-- Wörter verstanden werden. Die Wörter, deren lexikalischer su Zusammenhang mit dem Präfix pie nicht spürbar war, passen in gewisser Weise nicht zum genannten System der ir zusammengesetzten Wörter und beginnen jų allmählich zu verschwinden, oder die Phonetik wurde durch den Einfluss anderer Wörter verändert. Aus diesem Grund, zum Beispiel, lat. pJava könnte das alte lat verdrängen. Wiese (EH, II, aus diesem 278), Grund, vielleicht, finden wir nicht in der lettischen Sprache liet. Pikante phonetische Entsprechung. Ši Unsere Hypothese kann natürlich nicht die lettischen Wörter berühren, wo ie < en, sowie o Wörter, die durch Verkürzung der Enden zu Einstimmigen geworden sind. Hrsg.: Lieder, Gesänge. Gonaden usw. In der lettischen Sprache hat sich der Name eines Hirten einer anderen Wurzel eingebürgert, vgl. lat. gans "Hirte", dt. Formen: ganinš, ganelis, ganéns, gane ‚Piemen- ‘, ganene, gana, ganiene, ganikis ‚ein Hirt (ein kleiner, nichtssagender Hirt)‘, ganitajs ‚der Hiiter‘ (EM, I, 599, 600; EH, I, 382). Die Wörter sind verwandt mit lat. ganit, lit. ganyti. Aus dem letzteren Verb stammende Namen für Hirten werden auch in der litauischen Sprache verwendet, vgl. lit. ganas “Hirte, Hirte", ganytojas, ganikas, ganūkas, ganė “Hirte, Hirtin" (LKŽd., III, 96, 100, 107, 108). Es gibt auch eine Reihe von zusammengesetzten Namen von Hirten, deren zweite Komponente das Wort dieser Wurzel ist. Plg. : Lit. ančiūgonis "Entenhirte" (LKŽd.,I(2- ), 131) < lit. dntis + ganyti. Litauisch arklūganis ‚der die Pferde füttert- ‘, arkliūganis, arkliaganys, arkliūgonis, arkliganas, arkliūganis (LKZd., 1(2), 301, 303, 305, 307) < lit. arkljs + ganyti. Liet. aviganis 'Schafsherd, Schafhirte', avigonis, aviūgonis, avėliaganas (S. 521, 522, 523, 524, 525, 526, 527, 528, 529, 530, 531, 532, 533, 534, 535, 536, 537, 538, 539, 540, 541, 542, 543, 544, 545, 546, 547, 548, 549, 550, 551, 552, 553, 554, 555). Litauisch galvijagonis "beispiel, bandaganis’, galvijagonis (LKŽd., III, 83) < lit. Rinder zu + weiden. Liet. jautaganys “Rinderhirte; 1, S. 295, 296, 297, 298, 299, 300, 301, 302, 303, 304, 305, 306, 307, 308, 309, 310, 311, 312, 313, 314, 315, 316, 317, 318, 319, 320, 321, 322, 323, 324, 325, 326, 327, 328, 329, 330, 331, 332, 333, 334, 335, 336, 337, 338, 339, 340. - Ja, das ist es. karvūganis „Kuhhirte“ (LKŽd., V, 352) < lit. Boden + Weide. 10 Y, H. Toivonen, E. Itkonen, A. J. Joki, Suomen kielen etymologinen sanakirja, II, Helsinki, 1958, S. 459; J. Kalima, Itūmerensuomalaisten kielten balttilaiset lainasanat, Helsinki, 1936, S. 145; V. Thomsen, Berdringer mellem de finske og de baltiske (litauisk-- lettiske) Sprog, Kopenhagen, 1890, S. 208. 11 A, Sabaliauskas, LKK, VI, S. 130. 22 - Ja, das ist es. kiaulūganis "kiaulių piemuo", kiauldgonis, kiaiilganis, kiauliūganis, kiauliagonis (Hrsg.) V, 687, 691, 693) < Lied. Schwein + zu weiden. - Ja, das ist es. Ziegenhirte, Ziegenhirte! ? < Lied. Ziege zu + weiden. - Ja, das ist es. „Gänsehirte“ lit. < Gänse + weiden. - Ja, das ist es. "Rinderhirte, Rinderhirte", Rinderhirte (LK Žd., I(2), 639) < Lied. Versucht + zu weiden. - Ja, das ist es. Diénaganis “wer nur am Tag das Vieh weidet, ist ein schlechter Hirte” (LKZd., II, 346) < Lied. Tag der -+ Weide. - Ja, das ist es. Nachtigall Wer nachts das Vieh weidet (S. 10) arklius)“ < liet. Nacht zu + weiden. - Ja, das ist es. Morgenstern 'der morgens das Vieh weidet' < liet. Morgen zu + weiden. Der Begriff „Schäferhund“ ist in der lettischsprachigen Literatur weit ir verbreitet. Plg. : Lat. Dictan „der Schafhirt' (EH, I, 5) < Jahre. Dita Avis-Gän- + se ‚beispielhaft‘. Lat. Schweineschwanz „der Sauhirt (EM, I, 398; EH, I, 280) < Jahre. Literatur “Schwein* Hirte. + Lat. giovgans „der Kuhhirt“ (EM, I, 692; EH, I, 424) < Jahre. Gooow ‚karvé’ + ganz. Lat. Luépgans „der Viehhirt“ (EM, II, 527) < Jahre. ludps ‚galvijas, gyvulys‘ + Hirte. Lat. Ziffgan „der Pferdehirt“ (EM, IV, EH, II, 726; 808) < Jahre. zifgs ‚arklys’ + gans. ; Lat. Zūosgan „der Gansehirt' (EM, IV, 759) < Jahre. Zūoss "Zasis" + Gans. Lat. diZgans “der grosse (ltere) Hirt, Oberhirt“ (EH, I, 324) < Jahre. Dichs “groß, majestätisch, + edel’ Hirte. - Ja, das ist es. In: lat. Die Verbindung ist su weiterhin bestehen. Gifiti "veti, treiben; Herden, Vieh weiden), lat. į In: Rus. exams "verändern, ermutigen, verfolgen, guiti’, poln. Gonisch, Luft. Gonim ‚zusammenbringen, töten‘, skr. Hanti ‘er tötet, ¥udo’, arm. ohne ‚musimas, plakimas‘, gr. @évos "Tötung" ir usw.1® Für diese Wörter wird die Ide rekonstruiert. Prole *guhen, -(2)-, dessen ursprüngliche Bedeutung wahrscheinlich „schlagen“ war. In baltischen Sprachen gibt es auch Wörter dieser Wurzel, deren Bedeutung noch nicht so weit von der ursprünglichen Bedeutung entfernt ist, z.B. Lied. Beschneiden "geflochtene Zweige; Kreuzen Sie die Büsche), lat. Zenet, Lied. In: Genus, lat. 100 mg/m2 Genix. In den slawischen Sprachen gibt es ran- (Wörter mit dieser Wurzel, deren Bedeutung sich vollständig der litauischen annähert. In: lat. - Mach es. In: Giphy, lat. 100.000 Einwohner. Russisch. 6620 "Weide, Weideland, Weideland; „Ausginimas“, poln. Ausgeschlossen. In der litauischen Sprache gibt es Hirtennamen, die einfach vom Verb iš verteidigen stammen, z.B. Lied. Genuli "Schäferhund" (LKZd., III, Gen. 239), „kas gena (gyvulius)“ LKZd., III, gintdjas 319), (Hrsg.), III. Aufl. 327). Pferdezüchter, ir Schafzüchter usw. Es gibt auch Namen von Hirten, die einfach von den Namen der entsprechiš enden Tiere abgeleitet sind. Plg. : - Ja, das ist es. equinifix 'Nachtwächter, Pferdepfleger; Pferdeliebhaber, Sinow, Reiter (Hrsg.) I (2), 305), arklinis “naktigonis, arkliaganas, $érikas’ (LKŽd., '2 Beispiele aus der litauischen Sprache, bei denen keine Quelle angegeben ist, werden normalerweiiš se aus der Karteikarte des akademischen „Litauischen Wörterbuchs“ entnommen. 13 E. In: Fraenkel, Et. Wb., p. 152—153; M. In: Vasmer, Et. Wb., I, p. 293; J. In: Pokorny, Et. Wb., p. 491—493. 23 I(2), 306), Pferdegrippe „beispiellos“ (Hrsg.) I (2), 305; Über die Semantik plg. Lied. Pferd "Schurken'- *), plg. Lied. Pferde. - Ja, das ist es. Avinifikas „Schafhirte; „Schafpfleger“, „Schafzüchter“, „Schafhalter- “, „Schafhüter“ (LKŽd., I(2), 528), Lämmer "Schafherder" (Mit slawischem Suffix, LKZd., I(2), 529), vgl. Lied. Meinung. - Ja, das ist es. Rinderhalter "Rinderhirte" (LKZd., III, galviniiikas 83), (Hrsg.), III, Bd. 84), Lied. Rinder. - Ja, das ist es. Jdutnik "Rinderhirte; Der Mann, der mit dem Stier arbeitet", jdutinis "Rindermäher, Hirte, Kaufmann; Rindfleisch (Hrsg.), IV. Aufl. 324), „Rinderhirte; Schäferhunde (LKZd., 1V, 295), Rindfleisch "Rinderpfleger" (Hrsg.), IV., Bd. 325), Lied. Sieh dich um. - Ja, das ist es. kdrvnieks "Kuhhirte, -pfleger, -züchter" (Hrsg.) V, 357), Kälber "Menk. „kurvių pastorius“, karviskus (Hrsg.) V, 358), plg. Lied. Wasser. - Ja, das ist es. Schweinehalter "Schweinehirte, Schweinehirte, Schweinehirte, Aufseher", Schwein (Hrsg.) V, 696), Schweinefleisch "Schweinehirte; Schweine, Schweinefleisch (Hrsg.) V, 697), Schweine „Schweinehirte“, Schwein (Hrsg.) V, 699), plg. Lied. Schwein. - Ja, das ist es. Geißblatt-Schnecke 'der mit Ziegen umgeht, der Ziegenzüchter', Zízkník, plg. Lied. Schmal. Litauisch avinvedes “Schafherder” (LKZd., 1(2), 529), avinvedys < litauisch avinas + vėsti. - Ja, das ist es. Schweinefleisch „Schweinehirte“ (Hrsg.) V, 694), Schweinemilch (Hrsg.) V, 700) < Lied. Das ist + ein großer Fehler. Litauisch: akėčpiemenis, berniukas, gelčius und so weiter. Es gibt in der litauischen Sprache noch einen ir anderen Namen für Hirten, der einen anderen Ursprung hat, aber meistens eine bestimmte Bedeutung hat oder einen emotionalen Unterton hat. Plg.: | - Ja, das ist es. Akemilch "ein Hirte, der zu den Eggen passt, ein Halbbruder" 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 51), 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59, 60, 61, 62, 63, 64, 65, 66, 67, 68, 69, 70, 71, 72, 73, 74, 75. - Ja, das ist es. Junge „Spiemenuks, jaunākais berns (saldinys)“ (2. Auflage, 770), Bd. Lied. Ein Junge. Lit. gelčius "Kind, Hirte' (LKŽd., III, 213), vgl. lit. geltonas, geltas, zur Semantik vgl. lit. geltonsndpis 'unerwachsener Junge, Milchbrust, Hirte'. Litauisch naktiniūkas 'Nachtwächter', nätinis, vergl. liet. naktis. Liet. naktigulis ‘Nachtwächter’ < lit. Nacht + liegen - Ja, das ist es. Hirsche - Ja, das ist es. Aveiorius „ovininkas, ovių pastorius“ (LKŽd., I(2), 520) < Links. Owezarz. Im litauischen Wort ist jedoch die lexikalische Verbindung dieses su Wortes mit liet zu spüren. Meinung. Dass dieses Wort aus der polnischen iš Sprache entlehnt wurde, könnte die Quelle jo anzeigen — J. Brodowskis Wörterbuch. Lat. Schäferhund, Seruks Lat. Schaper „ein Hirt, der Hirt auf einem Gut. der Schiefer auf einem Gut“ (EH, II, 626) —Wort deutschen Ursprungs, vgl. dt. Schdfer, plg. t. p. lat. $éperi ‘Schaferhund’, Schäferhund (EM, IV, iii) 17)**. J. Sehwers, Sprachlich-kulturhistorische Untersuchungen, Leipzig, kerdZius 1936, p. 130. 24 Lat. Seruks “ein (verheirateter) Viehpfleger und Hirt (namentl. auf Giitern)’ (EM, IV, 17) findet sich in lettischen Dialekten, die an der litauischen Grenze liegen, J. Endzelynas Meinung nach könnte es aus der litauischen Sprache entlehnt worden sein, vgl. < liet. šerti, lat. šėrt < liet. - Verstanden. - Ja, das ist es. In der litauischen Sprache gibt es sogar mehrere spezielle Bezeichnungen für den älteren Hirten. Der häufigste Name ist kefdZius, der auch in der Literatur verwendet wird. Neben der Form kefdžius finden wir in den Dialekten und in verschiedenen Sprachdenkmälern auch andere Formen des Namens Kerdes dieser Wurzel, z.B. kerdeninkas (Kerdener). Kreid, Kreid (LKŽd., V, 600). Iš Von diesem Namen stammen auch einige andere Wörter, die mit der Arbeit des Hirten im Allgemeinsu en mit der Weidehaltar ung von Vieh in Verbindung stehen, z.B. kerdystė 'Hirtenarbeit', kerdžysta, kerdbuvis 'was ist kerdžiumi buves', kerdūkas 'Hirtenjunge', kerdžiūnka 'Frau, die Vieh hütet', kerdžiduti 'Hirtenpflichten erfüllen, kerdžiumi sein', kefdZiné 'Hirtenfest', kerdžinyčia 'Hirtentreffen', kefdžiuvienė 'Hirtenfrau' (LKŽd., V, 600), Schweinefarm „šveičių kerdZius“, Schweinefarm (LKŽd., V, 699). In den Dialekten der litauischen Sprache, sowie o in der Literatursprair che, wird die Form skefdžius und die daraus abgeleiteten Wörter ir (skerdžiduti, skerdystė, skerdžiuvienė) iš sehr häufig verwendet. Die Form skefdZius ist neuer und entstand durch Hinzufügen des Konsonanten szur Form — ji kefdZius. Ähnliches Hinzufügen von Konsonanten ist im Litauischen ein ziemlich häufiges Phänomen (es ist dem Lettischen ir nicht fremd), vgl. Lied. Ketera : Sketera, Schwalbe : Schwalbe, Knorpel : Knorpel usw.“ * Das sAuftreten des Adjektivs in kefd%ius wird unterschiedlich interpretiert. E. Frankel warnt, dass es sich um ein Lied handelt. Schlachtkörper dürfen su nicht gebunden werden. skefsti "Schwein sägen", sdas Erscheinen erklärt den Einfluss der Wörter bewachen, Wächter!". In der Zwischenzeit J. Otterndorfer Zeitung. skef" erklärt die Entstehung des Wortes als den Einfluss des Wortes skefsti, da der ältere Hirte auch ein Schlachter war", diese beiden Erklärungir en wären glaubwürdiIš ger J. Die Interpretation von Otrembski. Es scheint uns jedoch, sdass der Name des älteren Hirten von einem bestimmtir be en Wort beeinflusst sein könnte. Schließlich ist es ar nicht möglich, alle Adjektive sowohl in der litauischen als auch in der lettischen Sprache allein durch den etymologischen Einfluss eines Wortes zu erklären. Das Spritzen in kefdZius ist ein altes Phänomen. Z. Zinkevičius verbindet Hydronyme mit dem Wort skefdžius ir Schlachthof, Skérdzia'®. Diese Hydronyme können aber auch mit den lit. skardis, skardžius Gruppenwörtern verbunden sein, vgl. lit. Der Nebenfluss ist der Skardupis und andere sehr häufige Hydronyme*?. Die letztere Möglichkeit scheint uns wahrscheinlicher, umso mehr, als Hydronyme, die mit dem lit. kefdžius in Verbindung gebracht werden könnten, nicht vorkommen. 15 J. Otrebski, Gramatyka języka litewskiego, I, Warschau, 1958, S. 376–378; J. Endzelins, Latviešu valodas gramatika, Riga, 1951, S. 238–239; Z. Zinkevičius, Lietuvių dialektologija, Vilnius, 1966, S. 190–191. 18 R. Fraenkel, Et. Wb., S. 242. 17 J. Otrebski, Grammatik der litauischen Sprache, I, S. 378. 8 Litauen Liste der Seen in ir der Tschechoslowakei 1963, p. 148; Z. 2. Auflage, S. 190. 19 Lietuvos TSR upių ir ežerų vardynas, S. 147–148. Litauisch kerdžius hat eine ziemlich zuverlässige Etymologie — es ist mit ide verbunden. *kerdhoprolytés in Wörtern, deren ursprüngliche Bedeutung "Reihe" war; Herde, Herde'. Die semantische Entwicklung dieser Wörter spiegelt sich sehr gut in den slawischen und teilweise auch in den baltischen Sprachen wider, vgl. russisch sepeda “eilé, Zeit, Zeitpunkt; Band 1, Bd. «epeda ‚Herde, Schar, Menge; Reihe", baltr. «apada "Struktur, Reihe; eine Menge, eine Truppe; banda“, links. trzoda ‚Herde, Rinder‘, tschech. tFida "Bestellung, Reihenfolge, Klasse, Wechsel; Straße, Boulevard", slovk. črieda ‚Bande, Kaimené‘, hoch. Pfütze. Eerjoda "Haufen" usw. * 4. Auflage, 1. Auflage, 2. Auflage, 3. Auflage, 4. Auflage, 5. Auflage, 6. Auflage, 7. Auflage, 8. Auflage, 9. Auflage, 10. Auflage, 11. Auflage, 12. Auflage, 13. Auflage, 14. Auflage, 15. Auflage, 16. Auflage. *kerdho, etwas zweifelhaft ist der baltische und slawische Konsonantismus am Wortanfang —guturalisch anstelle des erwarteten palatalischen, vgl. skr. sardha-"- Herde, Trupp", av. Sarada. In den baltischen Sprachen findet sich jedoch ein solcher „unrechtmäßiger“ Guturalis ziemlich häufig, und wahrscheinlich sollte man diesen baltischen und slawischen Namen nicht als eine Entlehnung von irgendwelchen westlichen Ideologien betrachten. Dialekte. B. Jäger versucht, diese baltischen und slawischen Wörter mit dem Wort ide in Verbindung zu bringen. *(s)ger-“- schneiden’, Aus den baltischen Sprachen dieser Idee. Die Wurzelwörter behielten die litauischen und preußischen Sprachen bei. In der litauischen Sprache ist das Wort dieser Wurzel, wie wir gesehen haben, der Name des älteren Hirten, während das preußische Wort kėrdan vnsk. Gal. (dreimal im dritten Katechismus aufgeführte Form), kerdan (einmal im gleichen Katechismus aufgeführte Form) behielt die Bedeutung der Zeit bei, vgl. prei swaian kerdan (=zu seiner zeit), en kördan (=bey zeit), Enstan kérdan (= Zu der zeit)®. In den baltischen Sprachen sind also etwa zwei Ide erhalten geblieben. * Felder mit Werten. Daher scheint es gerechtfertigt zu sein, zu vermuten, dass in den baltischen Sprachen vor dem Aufkommen der Bedeutung des Ältesten oder des Hirten im Allgemeinen das Wort derselben Wurzel in der Bedeutung von "Herde, Herde" verwendet werden musste. Wir könnten sogar vermuten, dass der Name des älteren Hirten kerdenykas, der in der Postila-Handschrift von Wolfenbüttel aus dem Jahre 1573 aufgezeichnet ist, in gewisser Weise die Bedeutung des alten litauischen *kerda "Herde, Kaimené' widerspiegelt, vgl. banda: bandiniūkas 'Hirte', bandūlis "ältester Hirte; Hirten". Die Bedeutung des Hirten geht. *Wort aus der Wurzel wird in germanischen Sprachen verwendet, plg. got. In: hairdeis, sen. vok. Höhe. Hirti, Wok. Hirt, engl. (shep)herd, der vom germanischen Namen der Herde, plg. got, abgeleitet ist. In: sen. vok. Höhe. Hrsg., Vgl. Herde, engl. herd usw. ** Das war früher. *Das Wort mit der Wurzel "hyr" wurde nicht nur in der preußischen, sondern auch in anderen baltischen Sprachen im Sinne von "Zeit, Reihe" verwendet, wie der Eingang dieses Wortes in die baltischen finnischen Sprachen zeigt, vgl. suom. Schnitt "Schicht, Reihe; einmal' (vgl. solche Wortverbindungen oder zusammengesetzte Wörter wie ainoa kerta ‘einmal’, vaatekerta ‘Wechsel der Kleidung’, eldmdkerta ‘Biographie’, vuosikerta ‘jährliche Veröffentlichung’, abgeleitete Wörter wie kerros ‘Schicht’, kertoa ‘erzählen’; multiplizieren (in der Mathematik)“ und andere), est. Einen Moment, Karel. In: LIV. Kirschbaum usw. ** Es ist wahr, in letzter Zeit einige Forscher (J. Ka20 M. Vasmer, Et. Wb, III, S. 320; R. Trautmann, B.-sl. Wb., S. 127—128; O. H. TpyGauės, Ilponcxox/- tenne Ha3BaHmii JĮJOMAINIHHX JKHBOTHBIX B CJIABSHCKHX s3bikax, S. 105. #1 B. Jėgers, KZ, 80, S. 46—48. 22 R, Trautmann, Die altpreussischen Sprachdenkmiler, S. 53, 61, 63, 69, 356; Denkmäler der preußischen Sprache, S. 195, 209, 211, 223. 23 F, Kluge, Et. Wb., S. 304, 310; J. Pokorny, Et. Wb., S. 579; E. Klein, Et. Dic, I, S. 722. # Y, H. Toivonen, Suomen kielen etymologinen sanakirja, I, S. 184—185; V. Thomsen, Beroringer mellem de finske og de baltiske (litauisk-lettiske) Sprog, S. 185-186; J. Kalima, Itimerensuomalaisten kielten balttilaiset lainasanat, S. 115-117. 26 lima, L. Hakulinenas) zweifelte an der baltischen Herkunft dieser Wörter. Ihre Zweifel sind jedoch kaum begründet. Sowohl die Bedeutung der Wörter als auch ihre Phonetik würden darauf hindeuten, dass sie tatsächlich aus dem Baltischen entlehnt wurden. In lettische Sprache ide. *Keine Spuren gefunden. In lettischen Dialekten (Rucava) ist die Form ķrdzis "zirgu puisis muiža' (EM, Il, 375) aufgezeichnet. Sie stammt, wie J. Endzelynas anmerkte, wahrscheinlich von lit. kefdžius. Die litauischen Wörter kefdžius, skerdžius sind auch in Dokumente über Litauen in weißrussischer, russischer und polnischer Sprache eingegangen, vgl. baltr. 6. Aufl., hrsg. und übers. KepOb, links. Geiz. H. Hirt hat völlig unbegründet versucht, lit. kefdZius als germanischen (gotischen) Ursprung | zu betrachten?ė, Liet. dieninis Liet. dieninis ‘kerdzius’ (LKZd., II, 347), vgl. lit. diena. Wie wir sehen, ähnelt die Semantik dieses alten Hirtennamens in der litauischen Sprache stark der Ide. *die Entwicklung der Werte. Litauisch wird in einem relativ kleinen Dialektgebiet (Bagaslaviškis, Gelvonai, Pabaiskas, Paberžė) gesprochen. In Ost-Litauen findet man auch den Namen Dieninis, der ursprünglich den Beruf der Person bezeichnete, die gekennzeichnet wurde. - Ja, das ist es. Liet. viršininkas 'Herder, älterer Hirte', vgl. liet. viršūs. Litauischer Oberhauptmann in der Bedeutung des älteren Hirten kommt am häufigsten im nördlichen Teil von Mittellitauen vor (Akmenė, Ėriškiai, Gruzdžiai, Grūžiai, Klykoliai, Linkuva, Papilė, Pušalotas, Rozalimas, Skaistgirys, Šeduva, Upytė, Žagarė). Die Bedeutung des älteren Hirten kam auch in die Mitte des 18. Jahrhunderts in polnischer Sprache geschriebenen Dokumente der Umgebung von Šiauliai und Žagarė. Neben dem Wort überynik findet sich in diesen Dokumenten sogar der von diesem Wort abgeleitete Begriff überynikostvo ‚der Beruf, die Pflichten des Schäfers'- *". Interessant ist das weitere Schicksal dieses Wortes. Bereits am Ende des 19. Jahrhunderts führte J. Jablonski ihn in die literarische Sprache ein, nur nicht in der Bedeutung des "Alten Hirten", sondern in der des "Menschen, der eine gewisse Vorherrschaft über andere Menschen hat (Vorsteher, Vorgesetzter, HauaJibHHK)"*. Hauptsächlich durch die Bemühungen von J. Jablonski hat sich dieses Wort in seiner neuen Bedeutung in der litauischen Literatursprache fest etabliert. Aus dem litauischen „šefininkas“ „ältester Hirte“ sind auch einige andere mit der Viehzucht verbundene Wörter entstanden, vgl. lit. „šefinė“ „der Hirte selbst, kerdZiuviené‘, vifšininkai „der Tag, an dem der älteste Hirte, d.h. der Vifšininkas, zum Hirtenhof kommt, um zu essen und der Hirte nicht weiden muss“ (Lauksodis, Linkuva). # K. Jablonskis, Litauische Wörter in der alten litauischen Schriftsprache, S. 212, 323, 358; E. Fraenkel, Et. Wb., S. 242. 26 K, Büga, Sammlung von Schriften, II, S. 92. #7 K. Jablonskis, Litauische Wörter in der alten litauischen Schriftsprache, S. VIII-IX, 356 — 358. *8 Jablonskio raštai, IV, Kaunas, 1935, S. 17; P. Skardžius, Die Wortbildung der litauischen Sprache, S. 601. 27 Liet. bandūlis und andere. Litauisch bandūlis ‘Herdenhirte’ (LKZd., I(2), 643), bafidžius (LK Žd., 1(2), 644), bandinis (LK Žd., 1(2), 641), vgl. u. a. bandiniūikas ‘Herdenhirte, Hirte’ (LKZd., I(2), 640), bandišius “Herdenhirte, Hirte* (LK Žd., I(2), 641), vgl. litauisch banda ‘Kaimené’. In der linguistischen Literatur wird schon seit der Zeit von A. Becenberger das in der Bibelübersetzung von J. Bretkūnas verwendete Wort ordlas* in der Bedeutung Hirte erwähnt- ." In späteren Übersetzungen der ostpreußischen litauischen Bibel entspricht das von J. Bretkūn verwendete ordlas den Hirten (.... und wie eine Herde ohne Hirten, Jes. 13, 14)*®, also könnte man vermuten, dass auch in der Bibel von J. Bretkūn das Wort ordlas im Sinne von Hirten verwendet wird. Leider ist das Wort in die linguistische Literatur durch Verwechslung in der Bedeutung eines Hirten gelangt. Wir haben erwähnt, dass in den neueren Übersetzungen der litauischen Bibel aus Ostpreußen das Wort ordlas in diesem Satz den Hirten entspricht. In neueren deutschen Übersetzungen wird dieser Satz übersetzt:... und wie eine Herde ohne Hirten (Is., 13, 14)*1. In Luthers Bibelübersetzung von 1549 sieht der Satz jedoch so aus:...und wie ein Herd on hiirten*?. In diesem Satz ist der Wörterbuchbegriff. Dass hiirten nicht ‚Herde‘ oder ‚Hirte‘ bedeutet, sondern ‚Hütte‘, wird deutlich durch einen anderen Satz aus demselben Bibelvers:...die Hirten keine hurten da auffschlahen (Jes., 13, 20), den J. Bretkūn übersetzt:...Hirten... Twarklu ne taifis. Sowohl im ersten Satz (den J. Bretkūnas übersetzt:... und als Gūtas ohne Twarkli), als auch im zweiten Satz von J. Bretkūnas bedeutet der Ordnungssatz "die Hütte (=deutsch Hiirde, mitteldeutsch hochdeutsch hurt, dgs. hiirte)" und nicht "den Hirten". Liet. pastyrius, pulkaunykas, ustovas Liet. pastjrius "vyresnysis piemuo, skerdZius’ (Daugėliškis, Dūkštas, Ignalina, * Mielagėnai, Rimšė, Tverečius), plg. rus. nacmoipo "ganytojas, kunigas, piemuo’, baltr. Nacmewp, ukr. nacmup. In die litauische Sprache kam das Wort wahrscheinlich aus der russischen Sprache. Für alle slawischen Sprachen gemeinsames Wort, wahrscheinlich mit dem russischen nacmu "zu weiden" usw. verbunden. Aufgrund des für slawische Sprachen ungewöhnlichen Suffixes wurde es jedoch sogar als Leihwort** angesehen. Litau. pulkaunykas "vyresnysis pastorius, kerdZius’ (Karsakiškis, Ukmergė), pulkdunykas < russisch nonKoexurx ‘nactyx’ (B. H. Įlo6poBonbexuū, Cn., 652). Liet. ustovas (uZstovas) "älterer Hirte, Schäfer; Betreuer* (Anykščiai, Balninkai, Daugailiai, Kupiškis, Kupreliškis, Pandėlys, Pasvalys, Rokiškis, Salakas, Sudeikiai, Svėdasai, Tauragnai, Ukmergė, Utena, Užpaliai, Vyžuonas, Zarasai) Herkunft gibt Anlass zu Zweifeln. E. Frenkel, der wahrscheinlich zu Recht die Form wuZsteveas wiederherstellt, verbindet diesen Namen des älteren Hirten mit lit. zastoti "schützen, dessen Seite zu unterstützen; Ein Hindernis sein, 29 E. Fraenkel, Et. Wb., p. 1150; A. Bezzenberger, Beitrige zur Geschichte der litauischen Sprache, Gottingen, 1877, p. 333. % Biblia, Das heißt: Wissas Szwentas Rafptas... Karalauczuje, 1816; Die Bibel, das heißt: Die ganze Heilige Schrift, Berlin, 1931. # Die Bibel oder die ganze Heilige Schrift, Berlin, 1907. # Biblia: Das ist: die gantze heilige Schrifft: Deudsch. Auffs new zubereitet. In: D. Mart. Luth., Wittemberg, 3 M. Vasmer, Et. Wb,, II, S. 322. 1549. 28 Xx w zu stoppen, was; Beginnen- ', šūžstojis "Schutz, Deckung', užstolis "Retter' (Wort aus den Schriften von M. Dauksša) und andere. *4 Diese Verknüpfung scheint uns jedoch durch die unterschiedlichen Bedeutungen erheblich erschwert zu werden. Wäre es also nicht richtiger, das litauische ustiñas (uZstiñas) als eine Art Verarbeitung des litauischen pristdvas "Aufseher" (< russisch npucmas, weißrussisch npeicmay oder polnisch przystaw) zu betrachten? Liet. paganikas, paganas usw. In der litauischen Sprache finden wir auch spezielle Namen für Hirten – die Helfer der Herde. Plg. : Litauisch paganikas ‚Padéjéjas des Hirten‘ (Girdiškė, Karklėnai, Laukuva, Nemakščiai, Šilalė, Švėkšna, Upyna, Žarėnai). Die Form paganikis kommt auch in den ostpreußischen litauischen Wörterbüchern häufig vor: „Hirten= Knabe Paganikkis, -io“, C, I, 952. „Paganikkis, -io, m. ein Hilfsjunge fiir den Viehhirten (Niederung, Prokuls)“, G. H. F. Nesselmann, Wb., 256. Die Kleinbuchstabenform paganikėlis findet sich in den von F. Neselman aufgezeichneten litauischen Volksliedern:,,Birbin wamzdelį Paganikelis“***, den Ursprung von paganikis hat A. Leskynas zu erklären versucht, dessen Meinung nach,,paganikis oder pagunikis Hūlfsjunge fūr den Viehhirten, ist wohl sicher das nach paganyti lituanisierte ru. pogonok Viehtreiber, obwohl man sich fiir die Form mit u auf pr. guntwei inf., gunnimai 1. plur. treiben berufen konnte““$, Diese Auslegung von A. Leskyn lässt sich wohl nicht kategorisch ablehnen. Aber es gibt genügend Grund, daran zu zweifeln. In: noeowox ‘Siidrussl. 1. der Antrieb der Pflugochsen; Die Bedeutung von der Viehtreiber* (H. ST. TlaBnioBckuit P.-n. ca. 1082) unterscheidet sich deutlich von der Bedeutung von lit. paganikas. Zweitens finden wir in den litauischen Dialekten das Synonym lit. paganikas, das in seiner Gestaltung dem russischen noeoHuKx völlig unähnlich ist, aber mit lit. ganyti verwandt ist. Plg. : Litauisch Puganas "herdžios padéjéjas' (Kretinga, Palanga, Salantai, Šateikiai), Paganaitis "piemenukas' (Palanga), vgl. lit. paganyti". P. Skardžius** und J. Otrembskis® halten litau. paganikas für ihr Wort, indem sie es mit litau. paganyti verbinden. - Ja, das ist es. Liet. pavdrninkas ‘Hirte, der am Ende der Herde steht, wenn die Herde mit dem Hirten gemäht wird’ (Akmenė), pavarinis (Žemaitkiemis), pavarinys (Lyduokiai), vgl. lit. varyti. 34 R. Fraenkel, Et. Wb., S. 1175. 35 Littauische Volkslieder, gesammelt kritisch bearbeitet und meirisch iibersetzt von G. H. F. Nesselmann, Berlin, 1853, S. 20; vgl. auch V. Kalvaitis, Preußische Litauische Lieder, Tilžė, 1905, S. 341. 3 A. Leskien, Die Bildung der Nomina im Litauischen, p. 510. 37 P, Skardžius, Die Wortbildung der litauischen Sprache, S. 444. 3 P, Skardžius, Die Wortbildung der litauischen Sprache, S. 128. 4 J, Otrębski, Grammatik der litauischen Sprache, II, S. 277. 29 - Ja, das ist es. Vorsitzender (am häufigsten verwendeter Plural) "bei der Weide, der Hirte, der vor der Herde steht, („hinter den Augen“)* (Hrsg.): Pfl. Lied. Erste. - Ja, das ist es. Vorsitzender im akademischen „Wörterbuch der litauischen Sprache“ ist einmal in der allgemeinen Bedeutung ir eines Hirten aufgezeichnet (Lazūnai, schrieb J. Senkus)**, wobei zu beachten ist, dass es einmal von einem iš alten Mann gehört wurde. - Ja, das ist es. Straniuikas (häufig verwendeter Plural) "bei der Weide, Hirte, stehend bei der Herde iš Sono’ (Hrsg.): Pfl. Lied. Land. In den litauischen Dialekten wird der ältere Hirte manchmal mit anderen, ir am häufigsten verwendeten Wörtern für Älterwerden, Macht bezeichnet: piemenij kardlius, galva, tėvas, vyresnybė! Diese Namen haben jedoch meistens eine gewisse emotionale Bedeutung. * * * Wenn wir die Namen der Hirten der baltischen Sprachen betrachten, können wir feststellen, dass das alte Ide. Der Name des Hirten blieb nur in der litauischen Sprache erhalten (liet. piemud). Es gibt jedoch Anhaltspunkte dafür, dass dieser Name auch in anderen baltischen Sprachen vorhanden war. Aus dem Baltischen kam dieser Name in die baltischen finnischen Sprachen. In der litauischen Sprache finden wir auch den sehr alten Namen des älteren Hirten (liet. keFdžius). In den baltischen Sprachen gibt es eine ganze Reihe von Namen für Hirten oder ältere Hirten unterschiedlicher Herkunft, besonders viele solcher Namen finden wir in der litauischen Sprache. Bezeichnung des Tierarzneimittels Sprachen dürfen keine Gattungsbezeichnungen für Tiere verwenden. Es gibt keinen allgemeinen Namen und viele Ide. Zweige der Sprache. Die Namen dieses Begriffs sind in den einzelnen Sprachen meist selbstständig entstanden, es gibt zahlreiche Fälle von Entlehnungen. Diese Hütte hat keinen gemeinsamen Namen und keine baltische Sprache. In der litauischen und lettischen Sprache gibt es jedoch, wie wir sehen werden, einen anderen und gemeinsamen Namen für diesen Begriff. Historisches Wissen über die alten Weißen Hütten für die Haltung von Vieh ist sehr gering. Aus den vorhandenen kurzen Hinweisen in den historischen Dokumenten lässt sich die detailliertere Entwicklung dieses Hüttenbildes nicht rekonstruieren. Sowohl in Litauen als auch in Lettland gab es verschiedene Arten von Trobesien für die Haltung von Vieh!. Etwas detailliertere Kenntnisse über die Ställe der litauischen Bauern gibt es in Dokumenten aus dem 16. Jahrhundert. Zum Beispiel in der Aufzeichnung vom 31. Oktober 1562 von Jakubas LaSkauskis, dem Revisor der selbständigen Städte von Žemaitija. Im Inventar der Gemeinde Karšuva heißt es: „Für den Mist sollen die Rinder unbedingt zu Hause ne gehalten werden, aber die ir In der Unterwelt. O Der Verwalter muss als Beispiel einen in einer Weide neben sich stehen lassen, wenn er ihn nicht einmal gesehen hat, o dann muss er es tun. nė 0 Z. Litauische Dialektologie p. 29. “! Einführung in die Ethnographie. A. Vilnius, Litauen 1964, p. 93. * Einführung in die Ethnographie. A. Vilnius, Litauen 1964, p. 262— 269; Aus. Butkevičius, Litauische Bauernbauernhä- — Iš user, Geschichte der litauischen Kultur, II, Vilnius, 1959, p. 237-256; K. Čerbulėnas, Haus („numas“) ursprüngliche Art des litauischen Wohngebäudes, — Iš Litauische KulturgeI, schichte, Vilnius, 1958, p. 104—145; Lettisches Konversionswortbuch, Riga, 10, skit. 1933—1934, 19235—43; A. Bielenstein, Die Holzbauten und Holzgerate der Letten, I-II, St. In: 1907—1918; Ethnologue, red. Kollegium: A. Birons, S. Cimermanis, A. Krastina, I. Leinasare, H. Strods (abs. Rot. ), Rigi, 1969, p. 134; S. Cimermanis, Latviešu tautas dzives pieminek]i, Celtnes un to iekarta, Rigi, ryti: 1969, p. 81—88. 30 einen solchen Ort auswählen, dass das Wasser nicht aus ihm fließt, später auf der Südseite ein Tor mit einem nicht sehr hohen Zaun bauen, auf der Ostseite einen Stall oder eine Gemüseablage bauen, nicht hoch vor dem Wind geschützt, und gut schützen, indem man mindestens zwei Mauern errichtet, Erde zwischen den Mauern pflügen und so bauen, am Ende des Tages und der Nacht auf der Nordseite einen zweiten bauen, ebenso von Westen — einen dritten, und in der Mitte einen leeren Platz lassen, damit das Vieh frei aus den Ställen kommen und in die Ställe eintreten kann; Außerdem Stroh und was sonst noch in die Mitte legen, damit die Rinder weiden können, damit es genügend Dünger gibt, um das Land zu düngen..."? Eine der ersten Beschreibungen kleinerer litauischer Ställe hat S. Daukantas gegeben.“ Die häufigste Bezeichnung für einen Stall in der litauischen Sprache ist tvartas. Heute wird dieses Wort in der Literatursprache und in einem großen Gebiet der litauischen Dialekte verwendet (im südlichen, mittleren und östlichen Teil Litauens: Ariogala, Daugai, Dūkštas, Ignalina, Jurbarkas, Kapsukas, Kėdainiai, Lazdijai, Raseiniai, Simnas, Švenčionys, Varėna, Veisiejai, Vilkaviškis, Vilkija; Litauischsprachige Inseln auf dem Gebiet der Weißrussischen SSR: Lazūnai, Zietela)®. Dieses Wort findet sich bereits in unseren alten Schriften. In der Bibelübersetzung von S. B. Chilinski finden wir zum Beispiel: „Pabudawosim cia awiu twartus pekuy musu...“, 4. Mose 32, 16. „+++ und er machte sich selbst böse...“, 1. Mose 33, 17. J. Bretkūnas übersetzt diese Bibelstellen wie folgt: „„Wir werden nur Awiu Twartas schicze delei must Herde...“, 4. Mose 32, 16. s„,, und badawoia sah das Haus und machte pękui sawam Weg...“, 1. Mose 33, 17. Aber sowohl S. B. Chilinskis als auch J. Bretkūnas scheinen hier die Form stádas (?) nicht in der heutigen Bedeutung "Hütte zum Halten von Vieh" zu verwenden, sondern in der Bedeutung 'Gehege', Besonders mutig kann man dies über J. Bretkūnas sagen. Diese Annahme würde auch der deutsche Bibeltext bestätigen, vgl. Luthers Bibelausgabe von 1549: „Wir wollen nur Schafhiirten hie bawen fiir unser Vieh...“, 4. Mose 32, 16. „+, und bawet jm ein Haus, und machet seinem Vieh hiitten...- *, 1 Moz. 33, 175. i Das Wort tvdrtas wird in den ostpreußischen litauischen Wörterbüchern nur in der Bedeutung "Umzäunung" verwendet: "Twartas, to, m. ein abgezūunetes Stūllchen", P. Ruhig, Lex., I, 166. „Stall, Staldas, do, m. nur bezūunt Twartas, to, m.“, R. Ruhig, Lex, II, 336. „Twartas, to, m. eine Stallung, abgezūunter Stall. PennukBlū Twartas, ein Maststall, der abgezūunt ist“, Chr. Mielcke, Wb., I, 303. 2 Quellen der Geschichte der Litauischen SSR, I, red. Kollegium: K. Jablonskis (verantwortlicher Redakteur), J. Jurginis, J. Žiugžda (Chefredakteur), Vilnius, 1955, S. 178—179. 3 Budą Senowęs —Lėtuwiu Kalnienū und Žamajtiū iszraszę- ... Jokub's Laukys, Petropilie, 1845, S. 22-23. 4 Um die Verbreitung der verschiedenen Stallnamen in den litauischen Dialekten anzuzeigen, stützt sich der Autor hauptsächlich auf die von B. Vanagiene für den Atlas der litauischen Sprache erstellte handschriftliche Karte. Für Beispiele lettischer Dialekte dankt er fil. m. kand. E. Schmidt. 5 Biblia: Das ist: die gantze heilige Schrifft: Deudsch. Auffs new zubereitet. In: D. Mart. Luth., Wittenberg, 1549. 31 Wie wir bereits erwähnt haben, wird in den litauischen Dialekten das Wort kiité verwendet ir "eine alte, schlechte Hütte". Da in dieser Bedeutung das Wort Stall in einem anderen gefunden wird Im litauischen Teil, als der Name des Stalls diskutiert wird, scheint es uns, dass er vielleicht von liet unterschieden werden sollte. kiité Die Tiere werden als „Vieh“ ir bezeichnet, wenn sie auf dem iš Boden stehen. Kote „die "Hitte". Im südlichen Teil der Samogitien und in einigen westlichen Hochlanddialekten, die näher an dem ehemaligen Ostpreußen liegen, wird der Name staldas (Kelmė, Pagėgiai, Rietavas, Skaudvilė, Slavikai, Sudargas, Šilalė, Tauragė, Užventis, Vainutas, Varniai) verwendet, um Hüttentiere zu halten, es kommt auch die Form staldis (Endriejavas, Judrėnai, Juodkrantė, Nida, Sakūčiai, Šilutė, Veiviržėnai) vor. Dieses Wort findet sich bereits in unseren alten Schriften. Wir finden die Form staldoie sogar in M. Daukšos „Postile“ („Kaip iūsu ne pažčidže dargūs giwėnimas staldoie ir grinas guleimas prakarte“, DP, 425), dessen Autor aus jenen Orten stammt, wo das Wort staldas heute nicht mehr verwendet wird. So wird der lit. staldas hauptsächlich in den ostpreußischen litauischen Schriften verwendet: in J. Bretkūns „Postilėje“ (II, 23, 101), D. Kleins „Giesmyne“ (32), im manuskriptierten Wörterbuch „Lexicon Lithuanicum“ („Stale Staldas, Twartas- “, 82 a) aus dem 17. Jahrhundert, man kann sagen, in allen späteren ostpreußischen lexikographischen Werken (in den Wörterbüchern von P. Ruigis, K. Milkas, G. H. F. Neselman, F. Kuršaitis u. a.), und er findet sich ziemlich häufig in der litauischen Folklore dieser Gegend*- *. Neben den Formen staldas, staldis finden sich in den litauischen Dialekten auch die Formen stalnė (Padvarėliai, Tirkšliai), stalnis (Zastaučiai, Mažeikių raj.). Letztere Formen werden jedoch offenbar nur in Bezug auf große Pferdeställe, in der Regel Gutshöfe, verwendet. Iš Das von diesen Formen ir abgeleitete Adjektiv stalninis (Pferd) (Šatės, Viekšniai). Solche Namen von Pferdeställen, insbesondere in Kleinbuchstabenform, kommen in den Texten ir der selmäischen Volkserzählungen ziemlich häufig vor: „Isz —ejn ir brolelis Isz neuer Desktop Bier auf dem Pferd In: Die Zeit, S. 12. Neidhardt, S. Jürgen. D. 1234, Sawo Bier Pferd, Tawa ist Zirgélis Meine tiewo stalnelie®, S. Daukantas, D. Z., „Bene 27. buwaj stalnelie ? Bene 1 Anklage Bernl? Ist das ein Waschbär? "Was ist mit dem Gehirn?", 2. S. Aufl., Bd. D. 89. * Litauische Volkserzählungen XVII — 18. Jh., vorbereitet von J. Lebedys, Vilnius, Litauen 1956, p. 418, 426, 472. % Dajnes Žiamajtiū nach Wort Dajninikū ist geschrieben, Petrapilies, 1846. 38 „Wijną lejskėt i Tischchen, i Zweiten a a a Garten, dza dza dza Zweiter i Garten“, S. Daukantas, Z., D. in den Zitaten 91. S. In den Versen der von Daukanto aufgezeichneten Volkslieder aus der Region Samogitien werden die Wörter stalnelė, stalnė dort verwendet, wo an anderer Stelle in den Varianten dieser Lieder stainele, stainė, stainia verwendet werden. Daher scheint es uns, dass E. Frenkelis®, nur iš S. Daukanto, der die Form kannte su -In-, der be Fall verbindet diese Wörter su mit lit. staldas: die Formen stalė, stalė sind anstelle der Formen stainė, stainė entstanden. Jų Änderung könnte manchmal durch die Form des ir Standes beeinflusst werden. Es ist zu beachten, dass S. In den im 1829 Jahr Stanevičiaus veröffentlichten Volksliedern von Žemaitija findet man nur die Form stainé®®. Die Form stolnija, stolnis, wie wir später sehen werden, kommt in den heutigen ir zemgaischen Dialekten vor, die sich in unmittelbarer Nähe befinden S. Die Geburtsstunde. Ein ähnlicher Fall, in dem der zweite Vokal durch einen i Konsonanten ersetzt /, wird, ist ir liet. Hüftgelenk "schlechtes Pferd" (Giedraičiai, Videniškiai, LKŽd., VI, neben der 844) Form kuinas. - Ja, das ist es. Die Quelle ist vid. Vok. Jam. Stall? ?, für II > Id plg. Jahre. melderis < vok. Jam. Moller, Ost. Molder ‘Miiller’, Keller In: kt.de. ir *9 Wie in ir lietuviy Sprache, su formantu -/d Dieser Stallname wird in der dänischen Sprache verwendet, vgl. Dan. Stald 'vartas'. Im Allgemeinen wird dieser Name für einen Stall in vielen germanischen Sprachen verwendet, o iš Germanisjį che ir ausgeliehen einige andere Europäische Sprachen. Die ursprüngliche Bedeutung dieses Wortes "Stellplatz" es ist — verbunden mit pr. su Stallit ‚stovéti- ‘, gr. orėMAew ‘pataisyti’, skr. Sthalate Er steht da. ir Semantisch entstanden auf die gleiche Weise verschiedene Ideen. Sprachliche Stallnamen, plg. skr. gosthanam „Kuhstall“, av. Ein Traum. Vok. Höhe. ewi-st "Schafstall", lat. Stabulum (das letzte Wort ist französisch. ėtable, isp. Stall, Rum. Stall, gr. n. In: otdfBhoc. Stabil, Luft. Baum ir Quelle: ide. *stū- „stehen, bauen“?2, Im Preußischen finden wir auch einen Namen germanischen Ursprungs für eine Hütte für Vieh, der phonetisch dem Litauischen entspricht. Stoldis, plg. Elbings Vokabel226 wörterbuch „Schreibtisch In: Fr. Der Schreibtir isch, wie lit. Stald, stammt iš aus der deutschen iš Sprache, wahrscheinlich vid. Vok. Jam. stall*4, In der lettischen Sprache gibt es mehrere Formen dieses Stallnamens, z.B. Jahre. Stall „der Stall, vorzugsweise der Pferdestall, stalis, stale „der Stall“ (EM, III, EH, II, 1042; stalle, stellis. 569), ¥ E. In: Fraenkel, Et. Wb., p. 894. * S. Lieder aus dem Lande, übers. J. Lebedys, Vilnius, Litauen 1954, p. 14, 78, 122. * K. Būga, Rinktiniai raštai, II, p. 591; E. In: Fraenkel, Et. Wb., p. 894. 40 J. Grammatik der deutschen Sprache p. 247—248. “ F. Kluge, Et. Wb., p. 737; J. In: Pokorny, Et. Wb., p. 1019—1020. ** C. D. Buck, Dic., p. 150—151; J. In: Pokorny, Et. Wb., p. 1004— 1010; M. Mayrhofer, Et. Wb., I, p. 350. * Denkmäler der preußischen Sprache, 63; R. Trautmann, Die altpreussischen Sprachdenkmiiler, p. 85. “ W. Prellwitz, Die deutschen Bestandteile in den lettischen Sprachen, Gėttingen, Deutschland 1891, p. 49; R. Trautmann, Die altpreussischen Sprachdenkmiiler, p. 435; J. Endelin, Altpreußisch, p. 254. 39 Lat. Stall ‘Haustierhaltung’ in der gegenwärtigen Bedeutung Lettland Im Gebiet der SSR bilden sie eigene du Gebiete. Zuerst ist es neben der Scheune Namen kits (bzw. Der Ort liegt im Westen des Landkreises. Im Teil von Lettland — In kurländischir en Dialekten in einigen zemgalischen Dialekten (Aizpūtė, Alsunga, Barta, Blydienė, Dunika, Gruobinia, Kuldiga, Nygranda, Piltenė, Saldus, Talsai). Das zweite Gebiet dieses Namens, das keine direkten Grenzen zum su ersten hat ir und ziemlich weit von letzterem entfernt liegt, ist der südliche Teil der sogenannten selskije Dialekte, die an die Litauen Gebiete der UdSSR (Abeliai, Asarė, Biržai, Lyvanai, Sauka, Subata, Zalva). In diesem Bereich ist die Form Stall auch nicht der einzige Name der Scheune: ji Hier verwendet in der Nähe von Namen kis (bzw. Ahorn ir (im östlichen Teil der Fläche). Form stellis tritt auf In der Kurpfalz (Piltene, Ugale, Užava, Varve, Zlekas, Zūras). Die Form wird nur einmal auf dem Tisch erfasst (Virbai, į nördlich von Sabine). Das Wort Stall wird bereits gefunden G. Mancelis Wörterbuch (1638 m.), wo es neben dem Wort kúts verwendet wird. Neben den anderen Stallnamen ist der Stall in der Handschrift des Jahres ir gefunden 1685 J. Language im Wörterbuch: „Stallis (.Kuhts, Klahws) ein Still. Sirgo= Stal lis, = ein Pferd stall. Gohwo=St. ein Vieh=St. Zuhko =stallis, ein Schwein stall,“ J. Langija Es ist zu 286. beachten, dass ir H. Im estnischen 1637 Wörterbuch von 1999 ist dieser Germanismus zu finden, vgl. ist. Die unterschiedliche Phonetik des lettischen Wortes könnte darauf hindeutešį n, dass die Letten das Wort zu einer anderen Zeit als die Litauer und Preußen entlehnt haben. Ansonsten ist seine Quelle, wie est. tall, ist vid. Vok. Jam. stall, stal**, Liet. stall, lat. stall Das litauische Wort für Punie In der Bedeutung ‚Haus für die Haltung von Vieh‘ wird es in einem relativ kleinen Gebiet der östlichen Hochlanddialekte (Gelvonai, Neveronys, Pabaiskas, Siesikai, Šašuoliai, Širvintos, Ukmergė, Vepriai) verwendet. Dieser Name kommt auch auf den litauischsprachigen Inseln in der Weißrussischen SSR vor (Gėliūnai, Gervėčiai). In dieser Bedeutung findet sich lit. pūnė bereits in der 1642er Ausgabe des Wörterbuchs von K. Širvydas: "Das ist ein Fehler. In: Caucasia. Pune, gurbas“, C. Szyrwid, Dez., 29. „Korb, Caprile, Caprilis casa, haedile. S. 126. (deutsch) S. 127. ,,Obara, aliter: Claustrum, septum, dimitere pecus ė claustris. Pune, namas“, Szyrwid, C. Dic., Liet. piinia in 233. der Bedeutung „Hütte für die Haltung von Tieren“ findet sich auch in alten litauischen Dokumenten, die nicht in litauischer Sprache geschrieben wurden. Plg.: ,,JIBOpell, TJie PHUKYHHUS MEIIKaeT: y JBOPIbI PPUAHS C NPHCEHKOMB H KY TOMY KJeTka, myHsa Ha Obiuio...* PanevéZiukas Vilkijos v. (1563 metų dokumentas)¥. 45 Anfithrung zu der Estnischen Sprach... von M. Henrico Stahlen, Revall, M.DC., XXXVII, plg. D. Zemzare, Lettische Vornamen, Riga, 1961, S. 49-50. 4 J. Sehwers, Sprachlich-kulturhistorische Untersuchungen, p. 118; EM, III, p. 1042. 47 K. Jablonskis, Litauische Wörter in der alten litauischen Schriftsprache, S. 200. 40 „Niedaleko tego domu punia drzewiana dla bydta, slomą kryta, wrota z deszczek na polegunach“, Inventar des Gutshofes und der Stadt Kėdainiai aus dem Jahr 1604**. In der litauischen Sprache wird das Wort pūnė (und seine verschiedenen Formen) auch in anderen Bedeutungen verwendet, z.B. pūnė "Peul, Teil des Verlegens, um Peul zu schütten" (Kupiškis, Naujamiestis, Vabalninkas), pūnis, -ies,msaxkununa“ (K. Siannc IloneBexckHe roBOpbI II 27), punia 'Hütte zum Laden von Getreide, Kornhaus' (Dubingiai, Rimšė), pūnė (Viekšniai, Kossarzewski Lituanica 117 a)? ?, in den Schriften von M. Valančius und S. Daukanto wird dieses Wort in der Bedeutung "Art, Zelt" verwendet. Z.B.: „Peter hat zuerst im Frühjahr eine Höhle gegraben, sie mit Bäumen ausgestattet, ein Loch in die Höhle gelassen und sich dort niedergelassen“*- ?,,s-+.15Z mauknū patagus, punes und lapines sau arbeitete, apyniū wirksztiemis ir ptauszomis bej aviles siutoię ir rajszioje“®. In ähnlicher Bedeutung findet sich dieses Wort auch in einer Handschrift litauischer Gesänge aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts, z.B. „Isztirt to noredami, sakima negindami, renkdamies ing Bethleem Tokieja punioy (?) Jezu uszspeia, Jozefa i Marya““- **?, in den Schriften von M. Mažvydas und J. Bretkūnas finden wir dieses Wort in der Bedeutung „Höhle, Höhle“. Z. B.: „++„Wie die Laute, die gleiche weiße, und die Plecha, die gleiche weiße, wenn sie das Netz ziehen“ (Gesmes Chriksczoniskas, II, Psalm X.)%. "Wie der Löwe brütet..- ." (BrB, Ps. X, 9). „++.anis... ändert sich in Skileie (in der Fußnote korrigiert: hole Olaie (puneie), BrB, Job, 38, 40; in der Handschrift von J. Bretkūnas 39 (ganz am Anfang). Vgl. Luthers deutschen Bibeltext von 1549: „+ Wwie ein Lew in der hiile...“ (Psal., X.) „++.sie... und rugen in der Hölle....“ (Hiob, 39 (selbster Anfang). Vgl. den lateinischen Bibeltext: „+ ąuasi leo in spelunca sua“ (Psal., X, 9). „Ouando cubant in antris...“ (S. 38, 40). In alten litauischen Inventaren und anderen nicht in litauischer Sprache geschriebenen Dokumenten wird das Wort „punia“ am häufigsten verwendet, um „Korn, Heu, Stroh in der Hütte zu halten“. Plg. : Kraukėnai, Upytės p. »++„Ein auf Getreide mit einem Stoma aus Kreide gebauter Putz, ein gerades Tor aus Brettern, eine Spindel und ein Riegel darin; Die zweite Punie neue iescze nie stawiona...“, Breslau 1598. „+++ a HAMD JIaBaJIH JIBE KONE rpoiied 3a Tyo nyo‘, 1516 m. Mstislavlis? 48 Litauische Inventare des 17. Jahrhunderts, zusammengestellt von K. Jablonskis und M. Jučas, Vilnius, 1962, S. 19. 4 K. Būga, Rinktiniai raštai, II, S. 525. 50 M. Valančius, Paauglių žmonių knygelė, Tilžė, 1902, S. 102; Valančiaus raštai, red. J. Balčikonis, Kaunas, 1931, S. 244. 51 Budą Senowęs —Lėtuwiu Kalnienū und Žamajtiū iszrasze- ... von Jokub's Laukys, Petropilie, 1845, S. 16. 52 V. Biržiška, Tauta ir žodis, VII, S. 259. 88 Mažvydas, Die ältesten Denkmäler der litauischen Sprache bis 1570, für den Druck sorgte J. Gerullis Kaunas, 1922, S. 524. 41 „Pun vier für die Herstellung von Heu gebauten Swiren für die Ausbringung y von Spreu, Organ gebaut...“, y 1756 m. In: Pollack. „Punia długa siedmiościenna ztożenie na stromy, szuly drzewne, bez w drzwi....“, 1775 m. Letcas, Vitebsko p.** encu „W tey odryny punia großa nova belwion z dlia oddawania zboza, stoma kryta, porta niey do polech na (z) mit einem y s Flüstern... ta Sieben von ihnen ka ma w stehen in der Mitte, jede mit einem po besonderen Motiv. S Sie gehen geradeaus, die zweite do Tür ist neu, zwischen den Türen stehen Gummitrennwände, po auf der rechten Seite sind die Pfosten na mit Gurten bedeckt. S Dieses Tor ist aus Holzbalken gefertigt und z mit einem Stoma bedeckt, auf we beiden Seiten z des Herzens befinden sich Öffnungen zum Zusammensetzen des y Tores und zum Umdrehen des Tores, die Länge beträgt dreißig Meter, na die Breite sieben Meter, die Türen sind an den Enden zwei auf Holzpfählen, die Zahl der Türöffnungen beträgt achtzig., Šiaulėnai, Viduklės 1619 m. p. .,Dalei idac gumno stare opadle y punia zla wielka®, 1645 Zalava, Ašmenos p. „Gumien dwa, jedne z osiecią, trzecia punia na stome“, 1651 Palūšė, Drevininkai, Vilnius vaiv. „Przy tey odrynie punia drewniana|| dla zlozenia żyta...“, 1700 Papalčiai- **", finden wir in der lettischen Sprache — sowohl in den Dialekten als auch in verschiedenen Schriftdenkmälern — ähnlich bedeutende Lit. - Das stimmt. Lat. piine ‚eine Scheune; Eine Heuod. Strohscheune (die auch als Anbau errichtet wird); Ein Anbau an der k/éts od. an der kits zum Heuaufbewahren, an der Riege (zum Aufbewahren von Kaff und Stroh); Ein Anbau od. eine kleine Scheune fiir sich zum Aufbewahren von Spreu’, pune ‘cine Scheune’, punis, pinis, punis, pinis ‘eine Kaffscheune; ein kleines, scheuneartiges Gebdude am Meeresod. Seeufer zum Aufbewahren von Fischerwerkzeugen; eine kleine Scheune fiir Heu, Stroh und Kaff (als Anbau an der rija); Heuscheune im Wald; eine kleine Scheune fiir Fischergerite; eine Bauerhiitte’, pūna ‘eine Scheune beim Viehstall’; Netzbude bei den Fischern- ‘, pūnite ‚eine Scheune- ‘, pinitis, punelis ‚ein (pejorativer) Demin. zu punis’, bestrafe ‘ein Hiittchen’ (EM, III, 413, 447; EH, II, 342). Das lateinische Wort pūnis findet sich bereits im Wörterbuch von G. Manceli aus dem Jahr 1638, vgl. : „eine Scheune, Schkunis, Wallh. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. S. 156. Über den Ursprung des Namens gibt es zwei Meinungen. Einige Forscher glauben, dass das Wort in die litauische und lettische Sprache aus den slawischen Sprachen gelangt ist. Der erste, der diese Idee vorbrachte, war A. Brückner, der darauf hinwies, dass puné ‚stall, verschlag fūrs vieh' im Wörterbuch von K. Širvydas zu finden ist, und „bei Ragnit unbek.“ (Hier stützt er sich wahrscheinlich auf das Wörterbuch von G. H. F. Nesselmann), er lit. punė als Quelle für russisch oder weißrussisch - Ja? ", Diesem Gedanken von A. Briukneris stimmten J. Endzelynas (...nach Briickner.... aus r. nynsa)**, P. Skardžius (Wegen der Bedeutung wohl aus wr. nyrsa...)5*? zu, diese Meinung vertrat auch der Autor des etymologischen Wörterbuchs der litauischen Sprache E. Frenkelis$- ?, ** K. Jablonskis, Lietuviški žodžiai senosios Lietuvos raštinių kalboje, S. 65, 83, 90, 225, 236, % Lietuvos inventoriai XVII a., S. 86, 141, 170, 436. % D. Lettische Verben, p. 440. In: A. Briickner. Die slawischen Fremdwörter im Litauischen, S. 123. 58 EM, III, p. 447. % P, Skardžius, Die slavischen Völker Lehnworter im Altlitauischen, p. 183. ®“ E. In: Fraenkel, Et. Wb., p. 667. 42 Iš Tatsächlich finden wir in allen benachbarten slawischen šį Sprachen ein Wort, das fast die gleiche Bedeutung hat. In: rus. NYHA „NOJIOBHS, IIeJIEeBHA, MSIKHHHILA; IIOBETb, CEHOBAJI, Capal; OTJIEJIbHbIM uyJiaH, IVIETHEBAsA KJIETb, TJĮe CKJaJbIBAIOT BCSYHHY, H JIETOM CIHT XO35IHH; 3. Auflage. XJIeB', nykoka, B. ans, Chn., III, (V. 538. In Teil Zeugnis wird dieses Wort verwendet: Novgorod, Twer (Kaliningrad), Rjasan, Oriol, Tambow, Kaluga, Smolensk Umgebung.) Russisch. Nyna „Xnew; Capah aus cena', Įlo6poBojiseckuū, Cji., baltr. B. 749. ny „XJIeB; Capaii ans cena wan CcOJIOMbI, H. H. Bd. I, Bd. II, Bd. 538. Punia „Matten hölzerne Scheune na seien; Schopa, odryna na heno’, purika, J. Karlowicz, A. Krynsky i W. Niedzwiedzky, St., V, 433, 435. Wie die Daten des dialektologischen Atlas der belarussischen Sprache zeigen, baltr. nYyH „Trobesium Sienui (manchmal ir für Stroh, Getreide) zu laden’ wird überall verwendet Naher Osten ir In Weißrussland, im westlichen Teil dieses Gebietes tritt die Form ir nyroKa, südlich von į Das ist die Form der ir Nymphen. Im Westen In einem Teil von Belarus wird das Wort nyna verwendet ir „Schafstall“ benötigt®- 2, Poln. Punia wird sehr selten verwendet, es ist ir zweifellos be aus der russischen iš oder belarussischen Sprache entlehnt. Be Die unmittelbir aren Nachbarn des Litauischen sind die Letten, andere slawische Sprachen haben dieses Wort nicht. Wie bereits erwähnt, A. Bruukneris, J. Endzelynas, P. Skardžius, E. Frenkelis lit. In: lat. Pine Zeit des Slawismus. Eine andere Gruppe von Forschern glaubt, dass liet. In: lat. Pune haben ihre eigenen o, Wörter, im į Gegensatz zu den slawischen iš Sprachen, die sie in die baltischen Sprachen eingegeben haben. Russisch. Nyna, baltr. Nicht baltisch gehalten A. Potebnia“*, E. Karskis®, A. Überarbeitung In: Zenski®, K. Būga. Auf der Grundlage der Geographie des Wortes, das jį hauptsächlich in der ir slawischen Sprache verwendet wird, zählt der baltische Autor das beste etymologische Wörterbuch der russischen Sprache M. Fasmeris® Welche Seite Recht iš hat, ist wirklich sehr schwer zu sagen. Bei der Lösung dieses Problems ist die Frage der Etymologie, der ursprünglichen jo Bedeutung dieses Wortes von großer Bedeutung. Die Sprachführer. In: lat. Pune Slawismus, slawische Wortherkunft, scheint bisher nicht versucht zu erklären. Die Befürworter der zweiten Hypothese haben zwei Etymologien dieses Wortes angegeben. Zuerst die Liturgie. Puste versucht zu binden su skr. Pfund "Reinheit, Reinheit, Reinheit- ", pdvanah "Wind (dievas)“, sen. Vok. Höhe. Fowen ‚sijoti‘. Das ist die ursprüngliche Bedeutung. Puste Bedeutung wäre "Ort, wo Getreide gereinigt wird’®®, Natürlich ši ist die Etymologie schwer zu beweisen. Kaum konnten die alten Weißen eine Hütte haben, die speziell für die Reinigung von Getreide bestimmt war. K. Die Brücke. In: lat. Der Ursprung des Namens wurde auf baltisches Material zurückgeführt. Er ist weg. Siehe hierzu: su Lithologie. Faultier "das leere Ende des Eies (nyxkKa, russische sina), Jlprsinekrasiariunbi $1 amiac Gesiapyckail MOBBI, Karte anzeigen 236; Ipissiektasariyesl atjac GeJlapycKaii MOBbI, YCTYIHBISl Apotheker i KameHTapei Aa KapT, Minck, 1963, p. 794-797. ® Ibid., Karte 231. A. A. Ilore6na, K ncropun 3BykoB pycckoro seismika, III, DTHMONOTHUECKHE H JApyrHe 3aMeTKH, Bapmaga, 1881, p. 90. * E. O. Kapcknii, Benopycewi, I, Bapmasa, 1903, p. 135. % A. llpeoGpaxenckuii, Dr. ca, II, p. 153. ** K. Ausgewählte Schriften. I, p. 582, II, p. 524 — 526. 47 M. Vasmer. - Eins. Wb., II, p. 464—465, ** A. llpeoGpaxencknil, Dr. ca, II, p. 153; M. In: Vasmer, Et. Wb., II, p. 465. 43 Jahre. Patina ‚Schädel, Makaulé, Schnauze‘, lat. Puns "Bogen, Erhebung, Votis". Die ursprüngliche Lit. Die Bedeutung K. des Wortes ist nach Bogas Meinung "Haufen, Haufen Stroh, Seide, Mist". Ähnliche semantische Parallelen weist er auf: lat. gubenis “Gartenhaus (für Stroh, Heu); Zusätzliches Gebäude an der Straße', gubens, : gubene, gubezis lat. Tobak „kriiva, kupa (Sieno)“, lit. Goba, Goba; Lied. Kegel "Garten": lit. Kegel „kaugé, kupa, krūva“; Lied. GUI-Basis ‚vartas‘: slov. grb ‚kauburélis, kalvelė, kupra, rauksle‘®. Wenn die dritte K. Die semantische Parallele, die Booga angibt, kann Zweifel aufkommen, die ersten beiden sind absolut zuverlässig. Im Allgemeinen ist die K. Etymologie von Boge zuverlässiger in der už ersten lit. Etymologie des Namens. (: 100 mg/ Tag). Semantisch lat. In: lat. Puns, Lied. Faultier "leeres Ende des Eies’ Verbindung su "Stapel" im Sinne ist durchaus möglich, vgl. Russisch. xy4a "Haufen, Haufen": lit. kaikas “auglys, votis', kaūkaras "kalnelis, kalva, kauburys’, got. Hauhs „aukstasTM; Lied. Knolle "Baum (Pflanze) Augenbraue, Verdickung an einigen Stellen; skaudulys, votis, guzas’, liet. gumburas "iškilimas, kupstas': lat. gurmba "votis; Aufstieg, Haufen", und aus der Bedeutung von *haufen, wie die oben genannten Parallelen zeigen (kegel: Kegel; guben: guba), kann die Bedeutung von ‘Rahmen’ entstehen. Die Etymologie von K. Bugas kann jedoch gewisse Zweifel aufwerfen, weil wir in den baltischen Sprachen keine Wörter finden, die mit lit. pūnė "Tor", lat. pūne in Verbindung gebracht werden könnten, die in der Bedeutung 'Krümmung' verwendet werden, und von der Bedeutung 'Tor, Erhebung' bis zur Bedeutung "Tor" ist vielleicht ein zu großer semantischer Sprung. Allein dieser Umstand verhindert es unserer Meinung nach, dass die Etymologie von K. Boehm als völlig akzeptabel angesehen werden kann. Es ist eine sehr schwierige Frage, die Bedeutung zu bestimmen. Wenn die Bedeutung der von M. Valančius und S. Daukanto verwendeten Wörter „būdas, palapinés“ zweifellos leicht aus der Bedeutung von „tvarto, darZinés“ entstehen konnte, dann ist die Entstehung der Bedeutung von „olos, urvo“ in den Schriften von M. Mažvydas und J. Bretkūnas nicht so klar. Natürlich könnte die Bedeutung von ‘Höhle, Höhle’, wie die Bedeutung von ‘Löwenbeute- ’, auch aus der Bedeutung von ‘Tierbeute’ des Stalls herrühren. Vielleicht wäre diese Vielfalt der Bedeutungen der baltischen Wörter ein gewisses Argument dafür, dass lit. pūnė, lat. pūne eigene baltische Wörter sind. Immerhin gibt es mehr Hinweise darauf, dass die Slawen dieses Wort von den Balten entlehnt haben, als dass die Balten es von den Slawen entlehnt haben. Aber kategorisch zu behaupten, ist noch nicht möglich. In einem bestimmten Gebiet Mittellitauens (Dotnuva, Ėriškiai, Krakės, Kulva, Surviliškis, Šlapaberžė, Vadaktai) wird das Wort „ndmas“ im Sinne von „Hütte zur Haltung von Vieh“ verwendet. In dieser Bedeutung findet sich lit. nūmas auch in der Ausgabe des Wörterbuchs von K. Širvydas aus dem Jahr 1642, vgl. : „Obora, aliter: Claustrum, septum dimitere pecus ė claustris. In: SWR, SZ, ZDF. C. 233. Das Wort namas (in verschiedenen Formen) findet sich auch häufig in alten litauischen Schriftstücken, die in litauischer Sprache geschrieben wurden. ne Plg. : „Für Mierzwy, damit das Vieh zwangen notwendig chowač nicht in den Häusern, aber Ställe czynič und gut umgibt po podlasku- ...“, 1562 m. Karšuva. ** K. Būga, Rinktiniai raštai, II, p. 525— 526. 70, S. 100. Wb, I, 708; F. Kluge, Et. Wb., S. 311; E. Fraenkel, Ft. Wb., S. 229-230. 44 „3 ABOpa WAYubl JI0 ryMHa Bea HOMb Asi Obi1a COJIOMOIO KDpHTbI, H TIO KOHEIlb TOE BEeXbl OJIpHHA 3 XBOpOCTY ypobJieHa, 1oJi oAHbIM Jaxom...“ *, 1597 m. Biliūnai, Gemeinde Raseiniai | „Haus zum Aufstellen von Holzbalken gebaut, mit Stoma versehen...“, 1599 Žarėnai. „Nom dlia bydta...“, 1600 Dubiniai, Gemeinde Beržėnai. »Wieza, po litewsku nams, drzewa iedlowego na trzy ściany...«, 1619 Jokūbiškiai bei Šiaulėnai, Viduklės valsč. „Nam, to iest wieža dlia bydta ze wszytkim....“, 1639 Sokmedžiai Višutaičiai, Tendžiogalos valsč. „„Num für die Viehzucht....“, 1650 m Kretkampis, Vilkijos valsč. „Numa oder raczey wieza zmuydzka dla trzymania bydła...“, 1675 m. Plungė. „Ein kleiner Stall für das Vieh;... in diesem Hof nur für das Vieh; Die Kirche ist mit einem schmuckvollen Altar und einem 1676 erbauten Chor ausgestattet. ,,Neuer Stall für Rinder, mit einem Stoma bedeckt, Schweinestall, mit einem Stoma bedeckt.- ..”, 1676 m. Smilgiai. ,,Schuppen mit Nummen für das Vieh, zu dem die Türen auf den Pfosten stehen...- “, 1678 Diktariskis, Viduklės valsč. Der erste und letzte Abschnitt der Strecke, der zwischen den Ortsteilen Neuenkirchen und Neuenhagen verläuft, ist inzwischen abgerissen. Aedes pro pecoribus dictae numa de parietibus parata, ab extremo de sepibus adiecta, stramine tectae...- “, 1705 m. Laukuva. „Nummen zwei. Obora dla bydta, po koniec teyze druga dla owiec, naprzeciw dla swini...“, 1667 Birzénai’- 2, Aus den genannten Beispielen geht hervor, dass das Wort „Haus“ in diesen Dokumenten meist im Sinne von „einem bestimmten Stall zum Halten von Vieh“ verwendet wird. Es gibt auch die Bedeutung ‚Hütte zum Laden von Getreide- ‘. Nach Ansicht der Ethnographen gehört das in diesen Dokumenten erwähnte Haus, wie auch das Vieža, „wahrscheinlich zu den früheren, d.h. mit einem verlängerten viereckigen Grundriss, mit mehreren Räumen für Pferde, Kühe und kleineres Vieh. An einem Ende von ihnen wohnten manchmal auch Menschen, natürlich nur die Armen, denn zu dieser Zeit (im 16. Jh. v. Chr.) wohnten die reichen Bauern bereits in Häusern- “**, in den erwähnten Dokumenten findet sich das lit. ndmas oft auch in zusammengesetzten Wörtern, die spezielle,- ,Haus*-Teile“ bezeichnen. Beispiel: „..BeXka 3b OepBeHbs 30Yj10OBaHasi Is ObijiJia,..- .060pa 3 GepbBen- 's 30yJIOBaHasi, 10 KOHBLBI C NMPbIHOMBKOMB JJisi CBHuHenu...“, 1602 (1603) Mimainiai, Ukmergės p. „Bexy Cc INpbiMHOMb H 3 HAMAKrajJloMb, KOTOpasi KONITOBAJIA OCMb KOINMb TpOmen..- .“, 1584 Padubysys, Raseinių valsč. yy-..BEKA C NPHMHOM 3 ĮĮOXKUOK H 3 HYMOKIMaJIOM, 3b XBOPOCTY IIJIEMEHbIM...“, 1603 m. Karklėnai Bukantai, Karklėnų valsč,“ "1 K. Jablonskis, Lietuviški žodžiai senosios Lietuvos raštinių kalboje, S. 129, 130, 131, 132, dort sind noch weitere Beispiele angegeben. 72 Lietuvos inventoriai XVII a., S. 266. "3 Merkmale der litauischen Ethnographie, S. 262; vgl. u.a. Aus. Butkevičius, Aus der litauischen Kulturgeschichte, II, S. 243; K. Čerbulėnas, Aus der litauischen Kulturgeschichte, I, S. 137—145. 7* K. Jablonskis, Litauische Wörter in der alten litauischen Schriftsprache, S. 134, 135. 45 Lat. Das Wort "Haus" wird nicht als "Haus für Vieh" verwendet, aber einige Bedeutungen des Wortes stehen dieser Bedeutung iš sehr nahe. Plg. : Lat. Haus „eine aus geraden Stangen (auch aus den beiden Hilften eines quer durchgesiigten, nicht mehr seetiichtigen Bootes), zusammen gestellte, kegelformige Sommerkiiche: eine Sommerkiiche; ein kleines Gebédude, in welchem wihrend des Sommers alles gekocht wird (im Winter nur zu Festzeiten). ein kleines Holzgebdude, in welchem fiirs Vieh (ehemals auch fiir Menschen) gekocht wird, mit einem Herd und Backofen Kessel in der Mitte; der mittlere Teil des Wohnhauses, die Kiiche; „Ort des Zimmers ¢ wo der Krater gefunden wurde“; in manchen Gegenden ist der mittlere Raum des Hauses durch eine Wand in Kiiche und Flur geteilt; ein Vorhaus; ein Vorbau ohne Oberlage vor der Badstube mit einem grossen Kessel zum Wasserkochen; ,,Sauna vora“, „Sauna vor dem Raum, wo man abkühlt®,,,bei der Sauna, wo man schläft“; eine Hiitte zum Rūuchern der Stromlinge; Eines der beiden Hilften eines quer durchgesigten, nicht mehr seetiichtigen Bootes zusammengestellte Netzhiitte; ein kleines Gebäude: das Haus der in Stadt“ (EM, II, EH, II, 692-3; 4). | Wenn man diese Bedeutungen betrachtet, kann man vermuten, dass die älteste Bedeutung des lateinischen Wortes nams ‚Hütte, in der Einrichtungen zum Heizen, Kochen oder Ähnlichem vorhanden sind‘ war. In ähnlicher Bedeutung wurde wahrscheinlich auch das lat. „ūmas“ verwendet. Natürlich kann man nicht behaupten, dass die Litauer und Letten mit diesem Wort identische Hütten bezeichneten: ihre Konstruktion und Verwendung konnten sich sogar in einzelnen Gebieten Litauens und LettlandsTM in gewissem Maße unterscheiden. In alten lettischen Schriften wird oft lat. nams verwendet, das lateinisch domus („Haus, Wohnort, Familie, Seimyna- “) bedeutet, vgl. In den Evangelien und Episteln von G. Elger (1640)* wird das Wort nams verwendet, um das lateinische domus zu übersetzen: „Vnd G. te egaia 17. ekszan to nammu, vnd attradda to baernu a Maria sauwa mata...“, Elger, „Et intrantes domum, invenerunt puerum cum Maria matre eius...“, Matthäus 2, 11.,...vid qeldia wyssu to nammu...- “, G. Elger, 86.,,...et replevit totam domum...- “, Apg 2, 3. Das Wort domus wird auch in der Bibel verwendet. „+, dass mein Haus verwüstet wird...“, G. Elger, 92. „ut impleatur domus mea...“, Luk., 14, 23.,....vziaem ekszan sauwems names“, G. Elger, 98. „„,„recipiant me in domos suas“, Luk., 16, 4.,,Mans nams ir wens ludzamu nams...“, G. Elger, 99.,,Quia domus mea domus orationis est...“, Luk., 19, 46.,...wena auksta Pharisaera namma...- “, G. Elger, 106.,5.-.1n domum cuius dum Pharisaeorum...“, Luk., 14, 1.,.vnd tas tyccaeia ar wyssu sauwu nammu saimu“, G. Elger, 111.,»...ct credidit ipse et domus eius tota®, Jon., 4, 53. Auch das lateinische paterfamilias übersetzt G. Elger als Nammukungs (G. Elger, 92; Luk., Lit. das Haus wird auch sowohl in den alten Schrift14,21). en als auch in der heutigen Sprache in der Bedeutung des lateinischen domus verwendet. "5 Für die lettischen Häuser verwenden plg. 14, Riga, 1936, Skizze. 28400-6. 76 Evangelien und Episteln ins Lettische iibersetzt von Georg Elger, Nebst einem Register seiner geistlichen Lieder aus der Zeit um 1640, herausg. K. Dravinš, Lund 1961. 46 Über die Herkunft des Namens gibt es zwei Meinungen. Einige Forscher setzen ihn mit dem alten Slawischen in Verbindung. Dome ‚Haus‘, russ. dom, skr. 1986, S. 126, 127, 128, 129, 130, 131, 132, 133, 134, 135, 136, 137, 138, 139, 140, 141, 142, 143, 144, 145, 146, 147, 148, 149, 150, 151, 152, 153, 155, 156, 157, 158, 159, 160, 161, 162, 163, 164, 165, 166, 167, 168, 169, 170, 171, 172, 173, 174, 175, 176, 177, 178, 179, 180, 180, 181, 182, 182, 183, 184, 185, 186, 187, 188, 189, 190, 191, 192, 193, 194, 195, 196, 197, 198, 199, 200, 200, 201, 202, 202, 203, 204, 205, 206, 207, 208, 209, 210, 210, 211. tun, die Veränderung der Konsonanz baltischer Wörter durch den Hunger nach Disassimilation erklären- ?. Andere lit. nimas, lat. nams neigen dazu, mit gr. vopėc "Weide zu verbinden; Wohnort, Siedlung', gr. weuo, 'bewohne, bearbeite, beherrsche', gr. vopsis "Hirte"?., J. Endzelynas stimmte zunächst auch der letztgenannten Etymologie zu'®, aber später neigte er dazu, die Verbindung von lit. ndmas, lat. nams mit altslaw. dom et al.%° Es ist noch schwierig zu beweisen, welche Meinung richtig ist. Es scheint uns wahrscheinlicher, dass lit. nūmas mit dem alten ide verbunden ist. Der Name des Hauses. Die Änderung des Wortanfangs ist sowieso eine recht übliche Ide. Sprachenphänomen, vgl. lit. nevi, lat. nevini, alt. slav. Neunte: Herr Newints, Herr Kommissar. nava, lot. novem, got. niun; lit. debesis, lat. debess "Himmel": altslaw. Oder, dgs. Warden. Himmel, Himmel. ndbhah „Nebel, Dunst, Himmel“, griech. wegogc „Wolke“ usw. Lat. laidars, lit. laidaras Lat. laidars wird im westlichen Teil Lettlands – Kurland (Aizpute, Arlava, Blydienė, Duobelė, Dunika, Kandava, Matkulė, Praviniai, Saka, Tadaikiai, Tumė, Užava, Vandzene, Zvardė) in der Bedeutung „Hütte für die Haltung von Vieh“ verwendet. Dieser Name ist nicht der einzige in diesem Gebiet: er wird dort am häufigsten neben anderen lettischen Stallnamen (kits, kite, stallis, stellis) verwendet. Manchmal wird mit dem Wort Laidars nur ein großer Stall bezeichnet (Kandava, Laidzē, Upēsgryva). Manchmal fühlen sich die Vertreter des Dialekts archaisch (Kazdanga, Skaistkalne). Latein. laidars, neben der Bedeutung "Stelle zum Halten von Vieh", wird auch in anderen Bedeutungen verwendet, z.B. "ein eingefriedigter Platz vor dem Viehstalle, wo das Vieh hineingelassen wird; die Diingerstétte innerhalb des Stallkarrees; der von ringsum gebauten Viehstillen gebildete Platz; eine Hiirde fiirs Vieh auf dem Felde’ (EM, II, 402; EH, I, 711). Neben der Form laidars kommen in lettischen Dialekten auch die Formen laidaris, laiders, laideris, laideris, laideris, leidars, leideris vor (EM, 111, 402, 403, 446; EH, I, 711, 712). Man findet sogar Formen wie laidarzs, leidarzs, die in der Volksetymologie entstanden sind, indem man diese Wörter mit dem lateinischen darzs „Garten, Garten“* (EM, II, 402) in Verbindung gebracht hat. Es werden auch die zusammengesetzten Formen verwendet: drlaidars ‘Hiirde fiir das Vieh auf dem Felde' (EM, I, 243; EH, I, 195), laūklaidars (EM, II, 426; EH, I, 722). Der Begriff „Laidar“ findet sich bereits in den Schriften von G. Manceli. Der Begriff „Vieh“ wird nicht verwendet. Ansonsten ist seine Verwendung jedoch sehr ähnlich der Verwendung von lat. laidars, vgl. lit. laidaras "Zaun an den Ställen, um das Vieh einzusperren, diendaržis; „ein abgesperrter Platz auf der Weide, um das Vieh zu verbrennen“, laidaris, laidarys, laideris (LK Žd., VII, 15, 16). Die Form des Kabelbaums ist auch festgelegt “Gruben für Mist; mėšlyno, sąšlavyno' Bedeutung (A. Bezzenberger, Lit. Forsch., 132; 16, Nr. 7, S. 16). In ähnlicher Bedeutung ist auch die Form laideris aufgezeichnet (G. H. F. Nesselmann, Wb., 351; LKŽd., VII, 16). 7, S. 17. E. Fraenkel, Et. Wb., S. 483; V. Mažiulis, LKK, II, S. 14; J. Pokorny, Et. Wb., S. 199, ist die Meinung von J. Pokorno über die Herkunft von lit. nūmas, lat. nams ziemlich unklar: an einer Stelle des Wörterbuchs behauptet er, dass „it. ndmas... ist aus *damas dissimiliert“ (S. 199), und in einer anderen wird das Wort mit gr. vépw (S. 10) 763—764). "e R, Trautmann, B-sl. Wb., S. 193; P. Skardžius, Lietuvių kalbos žodžių daryba, S. 31; M. Vasmer, Et. Wb., I, S. 361. "9 EM, II, S. 693. 8 J. Endzelins, Schriften der Philologengesellschaft, 12, S. 175–176. 47 In diesen Gebieten tritt manchmal ir die Form migjs; Mistel (Gelben, Pociūnėliai, Pašušvys, Siesikai): lit. Schlafen, plg. Migis ‚Geflügellager‘. Iš Der letztere Wert ir erschien Schweinestall Bedeutung. - Ja, das ist es. Hütte (Hrsg.) : Weihnachten. - Ja, das ist es. Haus, wie wir gesehen haben, wird in der ir Bedeutung von Scheune verwendet. - Ja, das ist es. Springer (Šklėriai, Vievis, Zietela) < baltr. céinapHix, plg. t.p. Russisch. COUHAPHUK :ceunos "Schwein". - Ja, das ist es. Schweineschwalbe (Alanta, Anykščiai, Dusetos, Gražiškiai, Karsakiškis, Krakės, Krekenava, Musninkai, Pabaiskas, Panevėžys, Pociūnėliai, Raguva, Siesikai, Sodeliai, Šašuoliai, Želva), verwendet in der Form porcellino, porcellino, porcellino ir (Hrsg.) V, 688, 693, 701) < Das + war's. - Ja, das ist es. Schweineschwanz (Hrsg.) V, 688), Schweineschwanz (Hrsg.) V, 691), Schweineschwanz (Hrsg.) V, 695), Schweineschwalbe (Hrsg.) V, 701), Fahrbahnschild (Hrsg.) V, 532) < Schwein + im Stall. - Ja, das ist es. Schweineschwalbe (Šatės, LKZd., V, 688) < Schwein- + ekiite - Ja, das ist es. Schweineschwalbe (Dusetos, LKŽd., V, 693) < Ich weiß, + dass es so ist. - Ja, das ist es. Schweinestall (Hrsg.) V, 700) < Schwein- + estall. Lat. Schweinefleisch (EM, I, 398; EH, I, 281) Schweine „kiaulé“ + Kilts. 1, S. 281) und „Schwein“ (S. 282). 1, S. 281 (Hrsg.): Das Schwein. Der Name des Schweinestalles ist auch in alten preußischen Sprachdenkmälern aufgezeichnet: Seweynis Sewstal (229. Wort des Elbinger Wörterbuchs)"*?. Pr. seweynis, es ist nicht klar, inwieweit diese Schreibweise der tatsächlichen Form des preußischen Wortes entspricht, man muss es mit den entsprechenden baltischen Namen des Schweins in Verbindung bringen, vgl. pr. swintian, lat. suvęns, sivens, Avių tvartai Litauisch avidė (Derveliai, Gadūnavas, Gaižūnai, Kėdainiai, Kietaviškės, Kupiškis, Raginėnai, Surviliškis, Svobiškis, aus der literarischen Sprache ist dieses Wort auch in andere Dialekte gelangt, schließlich kann auch in den hier genannten Orten avidė nicht immer ein alter Sprachfakt sein), aviniūkas (Alsėdžiai, Barčiai, Drobūkščiai, Dubičiai, Girdžiai, Lauko Soda, Laužai, Pakražantis, Rekščiai, Sintautai, Skirpsčiai, Slavikai, Šiauduva, Varduva), avinjkas (Dailidės, Mauručiai, Miežionys, Onuškis, Palomenė, Pavinkšniai, Rimšė, Sekonys, Tverečius), avinjké (Birštonas, Butrimonys, Čiobiškis, Darsūniškis, Daukšiai, Igliauka, Kalvarija, Kapčiamiestis, Kruonis, Liškiava, Marijampolis, Nauja Ūta, Paparčiai, Pašlavantis, Simnas, Vievis), Schaf (Armališkės, Kaniava, Širvintos), Schafzucht (Giedraičiai, Minkūnai, Musninkai, Naujamiestis, Pagriai, Šašuoliai, Vaiskūnai, Žeimis), Schafzucht (Radžiūnai, Raguva), Schafzucht (Darsische, Kommata, Schalen), avelinis (Staub, Schildkröte), avinjéia (Alksnėnai, Dotnuva, Juknaičiai, Smalininkai), plg. t.p. LKŽd., I (2), 523, 525, 527, 528) + Lied. Meinung. - Ja, das ist es. 100% Polyester (Hrsg.), 4. Aufl., Bd. 299) : Lied. 100% Polyester ‚Wohnungen zum Trocknen ir von Flachs. "2 Denkmäler der preußischen Sprache, p. 63. 2 A. Sabaliauskas, LKK, X, p. 171-172. 54 - Ja, das ist es. avitvartis (Kaniava, LKŽd., I(2), 530) < avis + tvdrtas. 1, S. 105) und „Auf der Suche nach der Wahrheit“ (S. 106). Lat. Avikats (EH, I, 190) <avs „Avis“-Ki- + ts. Litauisch karvidé (Gaižūnai, Kapčiūnai, Lieporiai, Lukošaičiai, Nairiai, Noriūnai, Rūdupiai, Salamiestis, Sodeliai, Telšiai, aus der Literatursprache ist dieses Wort auch in verschiedene andere Dialekte der litauischen Sprache gelangt. Darüber hinaus kann auch in den hier genannten Orten karvidė manchmal ein ganz neues Wort sein), karviniūikas (Alsėdžiai, Eidžiotai, Salantai, Skripsčiai, Varduva), karvinykas (Biržiniškė, Mauručiai, Medeišiai, Rimšė, Sekonys, Tverečius, Vištytis), karviniūkė (Ratnyčia, LKŽd., V, 357), karvinis (Kazitiškis, Luodžiai), karvinys (Molėtai, LKZd., V, 358), usw. LKŽd., V, 357—8): Lied. Wasser. Band 1: Die Pfalz (Hrsg.): Pfalz-Blatt. 2, S. 640 (PDF; 2,6 MB). Liet. galvijinė (Joniškis- ), galviniukkas "galvijų tvartas' (LKŽd., III, 84): lit. Rind. In: Animals. (animals.- de ). Die Bedeutung des Wortes ist umstritten. ir Adler (Kaunatava, Pakšteliai, Papilė, Raudėnai). Litauisch jautidė "Rinderstall" (LKŽd., IV, 323), jautiniuokis "Rinderstall; 324, 325, 326, 327, 328, 329, 330, 331, 332, 333, 334, 335, 336, 337, 338, 339, 340, 341, 342, 343, 344, 345, 346, 347, 348, 349, 350, 351, 352, 353, 354, 355, 356, 357, 358, 359, 360, 361, 362, 363, 364, 365, 366, 367, 368, 369, 370, 371, 372, 373, 374, 375, 376, 377, 378, 379, 380, 381, 382, 383, 384, 385, 386, 387, 388, 389. Litauisch veršidė "Kalbsstall" (Laukuva, Utena, wahrscheinlich ein neues Wort), veršiniūkas (Kurtuvėnai, Skripsčiai): litauisch vefšis. - Ja, das ist es. kdrviatvartis (Ratnyčia, LKŽd., V, 357) Du blutiger + Arschloch. Lat. gūovskūts (EM, I, 693) < gūovs ‘karvé’ +kūts. 424, 425) und „Stefanus“ (S. 424). Wenn man die litauischen Namen der speziellen Ställe mit den entsprechenden lettischen Namen vergleicht, fällt die große Vielfalt der su litauischen Namen ins Auge. In der lettischen Sprache į finden wir keine Namen für eine solche Handlung wie in der litauischen -ide, - Eigentümer Typ Namen. Im Lettisch sind die meisten zusammengesetzten Namen: aitu kilts, guovju kilts, telu kūts, cūkkūts, zirgu kūts (neben dem Stall). In der litauischen Sprache werden die Namen dieser Werke viel seltener verwendet. Die Dialekte der litauischen Sprache sind in letzter Zeit sehr verbreitet -idee Typ Namen. Sie, die mit iš der Kolchosenordnung zur literarischen Sprache su gekommen sind, verdrängen ir die früher verwendeten Bezeichnungen anderer Tätigkeiten. * * * Im Allgemeinen ir finden wir in den litauischen und lettischen Sprachen viele Namen für Hüttentiere. Einige dieser Namen werden sowohl in der litauischen ir als auch in der lettischen Sprache verwendet. Neben den Wörtern ihres Ursprungs gibt es ir auch iš Leihwörter aus o benachbarten slawischen und deutschen Sprachen. TIERE Kochgeschirr BEZEICHNUNGEN In der baltischen Tierhaltungsterminologie können als eigenständige semantische Gruppe die Namen der Geräte zum Schlagen von Tieren ar unterschieden werden. Sie sind zweifellos be sehr alt, sie entstanden mit der intensiveren — Viehzucht, als der Mensch begann, Tiere su zu weiden, um sie für verschiedene Arbeiten zu verwenden. ir Allerdings sind die speziellen Bezeichnungen der Viehtriebgeräte in den baltischen Sprachen vergleichsweise nicht sehr alten Ursprungs, sie sind meistens be von den Nachbarvölkern entlehnt iš worden, wohin sie į auch oft aus entfernteren, intensiver Vieh haltenden iš Ländern gekommen sind. Natürlich gibt es ir Wörter, die einen engeren, ar breiteren Gebrauch haben, aber sie ir sind relativ neue Entwicklungen. Die indoeuropäischen Sprachen haben keine gemeinsame Terminologie für diesen Bereich. Es wird häufig betont, dass die slawischen Sprachen eine besonders reiche Terminologie auf diesem Gebiet haben. Ein großer Teil der Namen von Tiertriebgeräten Slawen kamen iš ir į Die baltischen Sprachen. - Ja, das ist es. Botuga, lat. pataga ir kt. Es wird angenommen, dass die alten Indoeuropäer iš die Tiere zunächst mit speziellen Stäben jagten, später durch o Die östlichen Völker su haben die Peitsche* kennengelernt. Die Weißen su lernten dieses Gewürz durch die Slawen kennen. Sprachliche Daten zeigen das deutlich. - Ja, das ist es. Botougas "Einrichtungen zum Antreiben von Tieren; Rimbas (viena virvelė; virvelė su koto)“ (LKZd., I(2), 976 — 7) Gefunden in den ersten Denkmälern der litauischen Sprache — M. Mažvydo, M. K. Daukšos, ir Širvydo u. a. in den Schriften. Plg. : „Botagais ghi ifch plake...“, Mž, „dir plaka wie' Peitschen, 443. pafmirdujeis lieguwieis... ij Die Peitschen io von Néffa sind die Peitschen des 105. Schlages...- tu “, DP, „„unter den Wirwen waren Lynciugay, Botagay, 163. RikBtes...“, SP, II, „nahayka, scutica, flagellum, mastix. In: C. Szymborska, Ewa. (1629 m. Ausgabe), 86. „Jr machte Peitsche und Reiz...“, Ch 1, II, 150. Neben der Form Peitschenhiebe in alten Schriften findet man auch die Form Peitschenhiebe. S. 10. „Schumacher, Kurt. Flagrum, Flagellum, Mastix. In: C. Szyrwid, Dic. (1629) 2. Auflage. ....jmarki batagai“, WP, 21. In den Dialekten der litauischen Sprache und in verschiedenen Schriftdenkmälern gibt es auch andere Formen dieses Namens: botėgas (LKŽd., 1(2), 978), botaga (LKŽd., 1(2), 976; aufgezeichnet im,,Clavis Germanico-Lithvana“, Wörterbuch von D. Sutkevičius), botas (LKŽd., I(2), 978; von F. Neselman aus der Form botkotis rekonstruiertes Wort, wobei botkotis < botas + kotas gehalten wird). In den Dialekten der Samogitien wird dieser Name häufig mit vam Wortanfang verwendet, z.B. votūgas (Kuršėnai, Pagėgiai, Raudėnai, Viekšniai, Žarėnai, Židikai), votėgas (Girdiškė, Kalnalis, Salantai, Smilgiai, Šilalė; Schriften von M. Valančius, S. Daukanto). Die Formen mit dem Vornamen sind neuer, sie sind bereits im Boden der litauischen Sprache entstanden. Manchmal treten solche Formen auch in älteren Denkmälern unserer Schrift auf: * O. Schrader, Reallexikon der indogermanischen Altertumskunde, II, Berlin, 1929, S. 154. * O, Schrader, ibid., II, S. 154. „Daug i wotagu ant jmoniu grieBnuju...“, KN, 36° Für v: b plg. lit. bėbras: vėbras, byskupas: vyskupas, vélybas: vėlyvas usw. Wahrscheinlich sollte man mit lit. botdgas nicht lit. botarainis "lange Peitsche' (LKŽd., I(2), 978; aufgezeichnet in Žemaitės Schriften), vergleiche botarainis "kreivas, gumbuotas, grublėtas, susisukęs' (Skuodas; 2, S. 978 (englisch- ). Ein solches Beispiel, wie: Tavo lazda tikra botarainė, würde vielleicht zeigen, dass auch in den Schriften von Žemaitija das Wort botarainis nicht als 'Botago', sondern in der Bedeutung von "irgendeinem Stab" verwendet wird (vgl. im Wörterbuch zitierten Satz von Žemaitija: O aš —akloji švaistau batoriniu šunis, net beliant į šalis sklinda). In: T.P. Jam. bėoteris "groß, dick’, boterinis, boterainas, boterainis (LKŽd., I(2), 978), mit denen die oben genannten Wörter in Verbindung gebracht werden könnten. Liet. bataska "Peitsche, Peitsche, Peitsche; eine solche Peitsche; Lazda' (LKŽd., 1(2), 683) sollte einfach aus dem Polnischen stammen. Kleingepäck. Form aus batog "Botas' (J. Karlowicz, A. Krynskii W. Niedzwiedzki, St, I, 105), plg. t.p. poln. Batozkowaé "bicz batozkami', woraus wahrscheinlich auch lit. bataškūoti "mit der Bateschlappe schlagen, schlagen" entstanden ist. Die Litauische Botuga ist die Quelle des Weißrussischen Gamoe*. Diesen Namen haben auch einige andere slawische Sprachen: ukr. 6. Aufl., Bd. batog „kurze Peitsche- “, tschechisch. 6Amoe ‚Stab‘, Tarm. Nomoe, altrussisch batogs®. Wie dieses Wort in den slawischen Sprachen entstanden ist, ist ziemlich unklar. Einige Forscher halten es für eine Entlehnung, die als Quelle den türkischen Budak ‘Saka’, Kazan tot, anzeigt. Borak, das ist das italienische Wort für Batacchio ‘Stab’, andere halten es für ein slawisches Wort, das mit Slav in Verbindung gebracht wird. bat ‚Stab, Eichenstab‘, batati ‚schlagen, klopfen‘ (vgl. russisch 6omams)- ‘. Die erste Hypothese (Anleihe aus den türkisch- -tatarischen Sprachen) ist aus phonetischen Gründen schwieriger zu beweisen, obwohl die Geschichte der Viehzucht sie generell unterstützen würde. Aus den slawischen Sprachen gelangte der Name der Peitsche ins Lettische: Lat. pataga "die Peitsche- ’, patēga, patega (EM, III, 190, 191; EH, II, 217), patags (EH, II, 217), partaga (EM, III, 182; EH, II, 214). Wie wir sehen, unterscheiden sich die lettischen Beispiele von den litauischen durch Konsonantismus am Wortanfang. J. Enzdelynas® war geneigt zu glauben, dass die slaw. Batogo wurde so von verschmolzenen Esten oder Livländern ersetzt. Tatsächlich ist der Wechsel von b: p sehr charakteristisch für das Lettische. Die Gründe dafür werden durch den Einfluss der baltischen finnischen Sprachen erklärt. Die Form pdrtaga ist bereits eine lettische Neubildung. Dieses Einfügen des Konsonanten -traps zwischen dem langen Vokal (oder den zweistimmigen ie, uo) und dem Konsonanten ist in lettischen Dialekten, besonders in den Fremdwörtern, ein ziemlich häufiges Phänomen, vgl. lat. kūrkis: kūkis "der Haken' (EM, II, 196), lat. mėrtelis: mėtelis ‘der Mantel’ (EM, II, 620), lat. pėrlis: pélis “der Pfihl’ (EM, III, 209), lat. stérkis: stėkis ‘der Stachelfisch’ (EM, III, 1063) u.a. " * P, Skardžius, Die slavischen Lehnwérter im Altlitauischen, S. 240. 4 J. Otrębski, Grammatik der litauischen Sprache, I, S. 326. 5 P, Skardžius, Die slavischen Lehnwérter im Altlitauischen, S. 45; E. Fraenkel, Et, Wb., S. 53. 4, S. 100. Wb, I, S. 62. " F. Stawski, St. Et., I, S. 28; A. Briickner, St. et., S. 18; H. M. Illaxcxnii, Dr. ca, I, S. 56, EM, III, S p. 190. * V. Kiparsky, Scando-slavica, 14, S. 73-97. 10 J, Endzelins, Lettische Sprache Grammatik, S. 237-238; M. Rudzite, Lettische Dialektologie, Riga, 1964, S. 100-101, 194, 313-314. - Ja, das ist es. Bison, lat. Bizin - Ja, das ist es. Bizin „Kurzstiel-Schnurrbart, aus iš Gurten oder Schnüren geflochten; Stirnkojis (LKŽd., I(2), Bison 871), ist auch slawischen Ursprungs (E.) Frenkelium (Ein. Wb., die 45) erwähnte Form bisūnas, beziinas sind keine zuverlässigen Fakten der litauischen Sprache). Jo Die Quelle sollte polnisch sein. bizun oder baltr. Gießen“. Wie ein solches Wort in diesen slawischen Sprachen entstanden ist, ist noch nicht endgültig geklärt. A. Bruckner!2 sagte, dass Sie sich beugen. Bizun (bezieht sich auf ir die Form von Bison) iš kam rų vengbizony "Oh, natürlich, sicher', ja, höre, der schreiende Schlagschlager. ar Į Polnisch kų ein solches Wort durch Ungarische Slowaken, die dienten XVII — XVIII a. Litauen ir Für die Herren von Polen. Eine semantische Parallele zu solchen Biegungen. Bizun Kilmei A. Bruckner bezeichnet den Poln. Schnabel (Bd. Lied. Ursprung. Andere Forscher neigen dazu, zu glauben, dass es sich um einen Bogen handelt. Bizun Quelle ist vid. Lot. Bison „Bison“ (Gr. Brockhaus, Bd. Lot. Stier „jautis“: Los. Bullen "Einheitsgürtel". Es wird auch vermutet, dass die Quelle des genannten polnischen Wortes der türkische Biston ist, mit dem sich bettelnde muslimische Mönche schlugen, um — uZmiłowanie zu erregen?, Alle Etymologien sind zweifelhaft. Aber vielleicht ist die wahrscheinlichste A. Bruckners Interpretation. Jo Das neue ir akademische polnische Wörterbuch*- *. Lat. Bison „der Schligel, Stock zum Schligeln Schlagen, Bizons „lunkans sitams riks“, Bison ‘Kniittel, Zigeunerpeitsche’ ist auch eine Quelle für polnisch-weißrussische, vielleicht sogar ar benachbarte o russische Dialekte ir (EM, I, 303). In lettischen Volksliedir ern findet sich die Form bizuls ‚metamais, sitamais‘ (EH, I, 222), Das ist wahrscheinlich recyceltiš es Bizuns. Su Jahre. Bizuns, bizuls sollte wahrscheinlich mit ir lat. Bizons "einer, der sich ohne Arbeit umhertreibt, andere dabei zur Arbeit antreibend' (nasūjas kai bizuns aplik, nika nestrada, EH, 1, 222), oder vielleicht bit, und lat. bizulis ‚umherschwirmender Mensch‘ (EM, I, 302; EH, 222), letzteres unterscheidend von lat. bizulis ‚biesendes Vieh‘: lat. bizuot ‚biesen (namentlich vom Vieh), umherschwirmen, laufen‘. Was die Semantik betrifft, siehe lit. bizinas Bedeutungen (geht wie bizinas, arbeitslos, LKZd., lit. dandaras, lat. dandala 1(2), 871). lit. dafidaras ‚Bock (mit vielen Knoten)’ (LKZd., II, 171) die Geographie (Joniskis, Šakyna) würde zeigen, dass es in die litauische Sprache aus der lettischen Sprache gekommen ist. Es stimmt, dass die Phonetik des Wortes darauf hindeutet, dass es eher ein litauisches als ein lettisches Wort ist, aber in der litauischen Sprache ist es völlig einzeln, während es in der lettischen Sprache mehrere Varianten und mehrere Wörter mit derselben Wurzel gibt. Lat. dafidala ‚eine Zigeunerpeitsche- ‘, danda, dandara ‚eine Zigeunerpeitsche, die Peitsche‘ (EM, I, 437), dafidele „die Zigeunerpeitsche“ (EH, I, 306), plg. t. p. lat. dandaldties "mit einer Peitsche fuchteln’, dandaluét ‘mit der Zigeunerpeitsche schlagen’ (EM, I, 437), dafidelét (EH, I, 306). 11. E. Fraenkel, Et. Wb., p. 45; A. Briickner, Die slavischen Fremdw- ®drter im Litauischen, p. 72. 12 A. Briickner, Si. et., S. 28. '* J. Kartowicz A. i W. Niedzwiedzki, Sk, Polen I, p. 160; 3. Auflage, München 1935, S. 1361. "“ W. Doroszewski (Hrsg.), Deutsches Wörterbuch der I, Naturwissenschaften, Bd. 1958, p. 539. Mit diesen lettischen Wörtern sollte auch das lateinische dafidala ‘eine lange, ziemlich dicke, glatte Gerte; ein unartiges, unruhiges Kind (von erwachsenen Menschen nur selten gebraucht), auch ein solches Tier’, daiidalėties ‘beim Pferdetausch streiten; beim Pferdekauf lirmen’ (EH, I, 306), dandars ‘ein eckiger, plumper Mensch’, dandariski “eilig, iiber Hals und Kopf’ (EM, I, 437). Für die Semantik der letzteren Wörter plg. Lied. Bisphenol A (BPA) t. p. lat.: iet ka dafidala kuzu kuzam (1. Auflage, 1937). Dieser Name der lettischsprachigen Botago ist wahrscheinlich berühmtZodinés Ursprung. Litau. kančiūkas, lat. kaiičuka Litau. kančiūkas "Edelhirsch, Bison, Hirsch', kančukas (LKŽd., V, 200), nach P. Skardžiaus, E. Frenkelis Meinung, stammt aus baltr. Es ist jedoch nicht weniger wahrscheinlich, dass die Quelle von lit. kančiūkas auch die polnische Form kariczuk sein könnte, die in Dialekten neben der ansonsten schon verbreiteteren Form kariczug verwendet wird. Die Form kanczuk findet sich auch in den Schriften der mit Litauen verbundenen polnischen Schriftsteller A. Mickevičius, I. Chodzka! *, Neben den Formen kančiūkas, kančūkas werden in der litauischen Sprache auch die Formen kaiičius, kaiičas, kančas verwendet (LK Žd., V, 200). Diese Formen werden auf zwei Arten interpretiert. M. Nydermanas behauptete, dass diese Formen in der litauischen Sprache selbst entstanden sind, indem man von den ausgesprochenen Kleinwörtern abstrahiert, z.B. litauisch bafsas neben barsūkas (<polnisch borsuk oder weißrussisch Gapcyx), litauisch kūšas neben kapšiūkas (<polnisch kapczuk oder weißrussisch kanuyr) usw. "" P. Skardžius stellte die Idee auf, dass lit. kaiičius einfach aus der polnischen Sprache stammen könnte, da dort neben den Formen kariczuk, kariczug auch die Form karicz vorkommt. ** F. Slavski widerspricht dieser Möglichkeit, da poln. Karicz wird in polnischen Dialekten weit weg von Litauen verwendet. Sowohl Kaffee als auch Tee werden getrunken. Links. Karicz in beiden Sprachen unabhängig entstanden? ?, In die slawischen Sprachen (russisch xamuyk, kamuye, ukrainisch Kak4uyK, bulgarisch Kamuwux) kam dieser Name des Gewächses aus dem Osten, vgl. Türkisch. Kamtschy, Krimo tot. Kamtschy, Karaim. Kamču*??. Das Wort ist auch in anderen europäischen Sprachen (Griechisch, Ungarisch) weit verbreitet. Die Slawen kamen aus dem Osten. ir Kantschu, Kantschuk. Die lateinischen Wörter kaiičuka ‚die dicke, lederne Kosakenpeitsche', kaiicuks, kančaka, kaiičuklis (EM, II, 154; EH, I, 583), kančiklite (EH, I, 583) stammen ebenfalls aus der slawischen, wahrscheinlich russischen oder weißrussischen Sprache. In der lettischen Sprache finden sich auch kürzere Formen dieser Wörter — kaiice ‘eine Peitsche’ (EH, I, 583) und kaiika ‘die Zigeunerpeitsche’ (EM, II, 154). A. Zumentas Die Form der Karikatur ist ein Polka-Stil. iš Karic? !. Aus denselben Gründen wie litauisch kadicius konnte aber auch lateinisch kafice kaum einfach aus dem Polnischen stammen. Sowohl die Form karice als auch die ir Form kaiika entstanden wahrscheinlich im lettischen Boden. '* P, Skardžius, Die slavischen Völker Lehnworter im Altlitauischen, p. 95; E. In: Fraenkel, Et. Wb., p. 215. M W, Doroszewski (Hrsg.), Stownik języka polskiego, III, S. 525. 17 M. Niedermann, StB, III, p. 108—110. 18 P, Skardžius, APh, III, S. 50. 19 F. Stawski, Sh et al., II, S. 48. * M, In: Vasmer, Et. Wb., I, p. 515—516; A. Briickner, Si. et., p. 217; K. Lokotsch, Et, Wb., S. 84. * A. Summent, Unbeachtete slavische Lehnworter im Lettischen, Gottingen, Deutschland 1950, p. 143 (Maschinenschrift), plg. E. In: Fraenkel, Et. Wb., p. 215. 59 - Ja, das ist es. Die Krähe, lat. Kai Bača - Ja, das ist es. "so eine Peitsche, Bison" (LKZd., V, 266), Raben (Hrsg.) V, 267) hauptsächlich erfasst East In der preußisch-litauischen o Folklore, sowie in den Denkmälern se der litauischen Sprache in anderen Ländern: K. In den Schriften L. von Donelaitis, in der ÜbersetzuF. ng der F. Bibel von Rēza, in Neselmans, Kuršaitis Wörterbüchern. A. Bruckner?2, E. Frenkels2* sehen in der polnischen Sprache die Quelle dieser Wörter. Karbatsch, Korbacz (A.) Brückner ir Baltr. xap6au). Aber im Sinne von liet. In Bezug auf die Geographie, insbesondere in Anbetracht der Tatsache, į dass in anderen Dialekten der litauischen Sprache ein solcher Name des Botago nicht nachweisbar ist, kann angenommen werden, dass die Litauer die deutsche Sprache jį erhielten, vgl. iš East Preußische Wehrmacht. Karbatsch(e) "Peitsche, Lederpeitsche aus Riemen geflochten', karbatschen "mit der Karbatsch peitschen, priūgeln'**, Dieser Peitschenname ist schon vorhanden XVII in den a. Denkmälern der deutschen Sprache®. Links abbiegen. korbacz wurde bereits erfasst XVI in den a. Denkmälern der polnischen Sprache. Dort ist er pateko iš Türkisch, plg. Türkisch. Du Scheißkerl. In der Tat könnte dieses į Wort in die polnische Sprache ir durch die Ungarn gekommen sein, vgl. Ungarisch. Korbdcs. Dieser türkische Name wird in vielen europäischen Sprachen verwendet- **. Lat. Kabaica „eine Art Peitsche, die Karlsruhe, Bd. Karbazin (EH, I, 588), Karpazin (EH, 1, 589), Karbatscha (EH, I, 602), Karpacz (EH, I, 603), plg. t. p. Jahre. Karbakuét ‚mit einer karbača schlagen‘. Dieser Name der lettischen Sprache Botagus findet sich am häufigsten in lettischen VolksliederJ. n, in den Schriften ir von Janševski in einigen Wörterbüchern. Zum ersten Mal scheint er gefunden zu werden J. Langenh- (1685 agen (M.) in der Wörterbuchhandschrift: „Karbatsch'. ein Carbatfch“ J. in Langhe Vgl., in 41. lettischen a. Wörterbüchern aus dem 18. Jh. ist bereits ein deutsches Wort zu finden Karbatsche (G. F. Stender, Lex., II (1789), 349), aber es gibt noch keine lettische Form dieses Wortes. Erscheint es nur in den Wörterbüchern der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts (K. Valdemar, K. Ulmanis)*?". Es ist ziemlich schwierig zu sagen, auf welchem Weg dieser Name der Schlange in die lettische Sprache kam. J. Endzelynas pastebi tik: „Entlehnt gleich li. Dass.““** D, Zemzare hält es für Slawismus.- ?? Die Letten könnten das Wort aber auch aus dem Deutschen übernommen haben. Litau. knūtas, lat. knute Litau. knūtas "Bock, Rimbas" findet sich in einigen unserer Dialekte und in Sprachdenkmälern des 19. Jahrhunderts —M. 2. Auflage, 2001, S. 279. Es gibt auch die Form kniūtas (LKŽd., VI, 272). In die litauische Sprache kam dieser Name der Schlange aus der russischen oder polnischen Sprache. In der Regel über das Russische (russ. xxym) verbreitete es sich auch in andere slawische Sprachen: baltr. kuym, ?2 A. Briickner, Die slavischen Fremdworter im Litauischen, p. 90. ? *2 E. Fraenkel, Et. Wb., S. 220. ? *4 F, Frischbier, Preussisches Worterbuch, I, Berlin, 1882, p. 337, 25 F. Kluge, Et. Wb., S. 351. * A. Brücker, St. Pölten. et., p. 256; F. Stawski, Sk et., II, p. 474—475; K. Lokotsch, Et. Wb., S. 102; V. Machek, Et. sl., S. 192–193, * D, Zemzare, Latviešu vardnicas, S. 88–89. 28 EH, I, p. 588. ?** D, Zemzare, Latviešu vūrdnicas, p. 88. 60 ukr. xxym (verwendet bereits in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts), poln. knut (gefunden in Denkmälern des 16. und 17. Jahrhunderts), tschechisch. knuta, knut, slovk. Knuta, bulg. In: serb.chorv. kupma, kuym, slov. Knuta, Knut, hoch. Licht. Knut, Knut. In die russische Sprache kam dieser Name des Botago wahrscheinlich aus Skandinavien, vgl. al. isl. knūtr 'Knoten, Knoten, Knoten', altschwedisch. knuter®. Ursprünglich wurde ein solches Wort für eine spezielle Peitsche mit Knoten verwendet. Im Allgemeinen wird dieser Name in vielen europäischen Sprachen verwendet, vgl. Deutsch. Knute (aus dieser Form könnten auch einige der von uns bereits erwähnten slawischen Formen hervorgegangen sein), franz. knout, engl. knout. Das lateinische knute ‚eine Peitsche' (EH, I, 634) ist in dieser Bedeutung nach J. Endzelyns Meinung aus der russischen Sprache entlehnt. In der lettischen Sprache findet sich auch die Form knuote ‘Peitsche’, vgl. lat. uzknūotet "mit einer knuote Schlage verabfolgen" (EH, II, 725). Neben knute ‚eine Peitsche- ‘, knuote finden wir auch die Wörter knuta „ein Kniittel‘, knutka, knute ‚ein Kniittel zum Schlagen‘ (EH, I, 637), knute „eine diinne Stange, zur Befestigung des Strohs auf dem Dache gebraucht‘, knutele, knutina (EM, II, 250), knuta, knute, knutele (EM, 11, 253; EH, I, 637). Das lateinische knuta ‘ein Kniittel' könnte, wie J. Endzelynas*! vermutet, durch Abstrahierung aus dem ausgesprochenen Kleinteil knutele entstanden sein, der seinerseits aus dem Deutschen entlehnt worden wäre. Uns scheint, dass in den genannten lettischen Beispielen (knute, knute, knutele, knutele usw.) zwei Wörter vermischt sind, von denen eines aus dem Deutschen stammt. Der Name bedeutet so viel wie „Kreuz“ oder „Kreuzweg“ oder „Kreuzweg“. Knute ‘Botagas’. So wie ich bin. Sowohl Kniittel ‘Stab’, als auch die erwähnten Peitschenbezeichnungen sind Worte derselben Wurzel, von denen das eine die Bedeutung ‘Knotenstock’ (= Knotenstock) und das andere, wie wir erwähnt haben, die Bedeutung ‘Peitsche mit Knoten’ (vgl. Knottpeitzsche)- *? hatte. Die Herkunftsfrage von lit. matūras, lat. matara lit. matdras "Schlagmittel (Peitsche, Seil, Peitsche, Stock)', mataras, mataras, matarinis, matarys (LK Žd., VII, 907) ist sehr kompliziert. Zunächst wird das Wort matdras in der litauischen Sprache mit mehreren Bedeutungen verwendet: "Gerät zum Seilziehen, zum Binden von Bindfäden, Drehmaschine, Leket', "Gerät zum Aufwickeln von Fäden, Rakete, Krelis', "langes Ende des Fadens, Strebe', 'Ende am Netz', "Plätschern, Tauschen','schnellsprechend', 'was sich immer bewegt; nenuorama', vgl. auch matarūkas "Einrichtung, um Fäden in Stränge zu führen; Biegemaschine; wer schnell, scherzhaft spricht; unseriöser, plappernder Mensch', matarėlis "Streifen, um Stroh zu drücken, um ein Dach zu bedecken', matardila "was sehr lebendig ist, ein Makalis; 'schwanken, schwingen','schwanken, schwingen','schwanken, schwingen','schwanken, schwingen','schwanken, schwingen','schwanken, schwingen','schwanken, schwingen','schwanken, schwingen','schwanken, schwingen','schwanken, schwingen','schwanken, schwingen','schwanken, schwingen'. Die ursprüngliche Bedeutung von lit. matdras war wahrscheinlich "ein Gerät zum Jagen oder Drehen von etwas", und es ist mit lit. mėti verbunden"*. Aus dem Wort matūras entstand das Verb matarūoti, und aus dem letztgenannten Verb (vgl. z.B. die Lautwörter matardi, mūtar, matary) entstand auch das matūras "Schlagmittelé’. % F, Stawski, St. et., II, S. 290—291; M. Vasmer, Et. Wb., I, S. 580—581; A. Briickner, St. et., S. 240; F. Kluge, Et. Wb., S. 385; E. Klein, Et. Dic., I, S. 850. EM, UI, S. 250. 2 F, Kluge, Et. Wb., S. 385. 3 K. Būga, Rinktiniai raštai, I, S. 465; P. Skardžius, Lietuvių kalbos žodžių darba, S. 302, 489; E. Fraenkel, Et. Wb., S. 414. 61 Ein ähnliches Wort gibt es in Lettisch, ir aber es wird dort viel enger verwendet. Lat. Matara „eine (schlank) Rute, Gerte; ein Dunne Stange“ (EM, II, EH, 566; I, 784), Matars „ein Kniittel' (EM, II, Maulwür566), fe) "krietns vavinš" (EH, I, 784). Wie wir sehen, wird dieses Wort in der lettischen Sprache nicht verwendet "ein Gerät, um jemanden zu drehen, um ihn zu jagen", was ar unserer Meinung nach die älteste Form ist, die es erlaubt, das Wort mit dem Verb meésti ir zu verbinden. šį su Das Wort matar „dicker Stock, Kniittel' wird in ir Estnisch gefunden. Daher, wahrscheinlich, vor allem der letztere Umstand A. Zumentus- ** gab Anlass zu der Behauptung, dass die Letten wie ir die Esten ein solches Wort aus der russischen iš Sprache entlehnt haben könnten, vgl. Russisch. Momop , aAyOuHKa'* (B.) Ans, Ca, II, Es scheint 351). uns, dass A. Zumets Meinung ist ziemlich überzeugend. - Nur ir noch kurz. Mataras ‘Stab, Vokal’ Bedeutung könnte manchmiš al aus der russischen Sprache kommen. Russisch. 40mop wird in anderen ir Bedeutungen verwendet, die manchmal an ir liet erinnern. Die Bedeutungen sind reif, vgl. russ. smomop "gewandter Mensch', momopa "Verschwender', MOmopHblii "flink, gewant'. Diese russischen Wörter neigt Fasmer dazu, mit rus in Verbindung zu bringen. AMtomarmo "wickeln, biegen (Faden), schlagen, schütteln', Memamo "werfen- ", semantische Parallele zu ihnen weisend auf die lit. Matratze: lit. mésti®, Liet. nagaika, lat. naika Liet. nagaika "mit kurzem Schaft geflochtener Einnagel schlagen; bizūnas, rimbas’, ndika (Laižuva, Mažeikiai, Palanga, Viekšniai, Veiviržėnai; G. H. F. Nesselmann, Wb., 416, F. Kurschat, Wb., 266), naikas (G. H. F. Nesselmann, Wb., 416), niaika (F. Kurschat, Wb., 266) —Wörter slawischen Ursprungs. Die Form nagdika stammt aus der russischen Form xazaitika, während die wahrscheinlich ältere Form ndika aus der baltrischen Sprache stammt. 1986: „Blau“ („Blau“) – Bd. In: Blitz.de. (blitz.de ). 06aacosewie®. Neben dem Russischen und Weißrussischen haben auch einige andere slawische Sprachen einen solchen Namen für das Schlagzeug, z.B. das Ukrainische. Xaeatl, nHaealika, links. - Check, check, check. Das ist ein Fehler. In die slawischen Sprachen kam dieses Wort von den Tataren, vgl. Das ist ein Verbrechen. noyoi "der Name eines tatarischen Stammes’, kirgisisch tot. noyai, der wiederum aus dem Namen des tatarischen Führers stammt®,. Lat. Platz „ein Riemen, eine Rute, eine geschmeidige Rute“ (2. Auflage, 112), 2. Aufl. Naika ‚Priigel‘ (EM, II, wahrsch689) einlich stammt iš aus der litauischen Sprache, es liudyty lat. Naika Geographie (Niedersächsisch, Niederdeutsch). J. Die Jahreszahl. Naika (Wort Geographie nicht angegeben) war geneigt, (su?) kildinti iš baltr. Xaeatika. Allerdings ir ši Die Form könnte aus der litauischen iš Sprache entlehnt worden sein, natürlich kann man dies nicht kategorisch sagen, wenn man die Geographie des Wortes nicht genau kennt. Wenn es regnet. Ika, Ika wurde nur verwendne et "kurzer Stiel Schlag-Schlag' Bedeutung, bezeugt F. Ich kann nicht lachen. Interpretation der Bedeutung: „eine Zigeunerpeitsche, eine kurze Peitsche zum Ziichtigen, auch die Reitpeitsche, Scherze im auch von einer tiichtigen Weidenruthe gebraucht, mit der man Jemanden zu schlagen droht“ (Gr. H. F. Nesselmann, Wb., 416). *1 E. In: Fraenkel, Et. Wb., p. 414. #% M. In: Vasmer, Et. Wb., II, p. 165. % E, In: Fraenkel, Et. Wb., p. 478. * K. Ausgewählte Widgets, I, p. 348-349; P. Skardžius, Die slawische Lehnwėrter im altlitauischen, p. 137; E. In: Fraenkel, Et. Wb., p. 478. ** M. In: Vasmer, Et. Wb., II, p. 192; A. Briickner, Sie. et., p. 353—354; V. Machek, Et sk, p. 317. 62 Mit lat. naikas sollte man vielleicht auch lat. naiceklis ‘das minnliche Geschlechtsglied’ (EH, I, 2) in Verbindung bringen, zur Semantik vgl. lat. stute ‘eine Rute zum Priigeln’: lat. stute ‘das minnliche Glied' (EH, I, 596), poln. pyta „kurze Peitsche“: poln. fragt ‘penis’ (J. Karlowicz, Si, IV, 460). Litau. pastardnka, lat. pastrunkis Litau. pastardnka "dicke Peitsche aus mehreren Schnüren' (Gudeliai) stammt aus der slawischen Sprache. In der litauischen Sprache wird dieses Wort ziemlich weit in anderen Bedeutungen verwendet: "Seil, das die Peitsche mit dem Peitschenbein verbindet, virZis' (Bagotoji, Krekenava, Kruonis, Pabaiskas, Pušalotas, Skaudvilė, Ukmergė, Upninkai), "Schnur, mit der die Peitsche an den Peitschenbein gefesselt wird' (Užventis). Es gibt auch die Formen pastrangas (G. H. F. Nesselmann, Wb., 506 (Ragnit) ‘eine Peitschenschnur', F. Kurschat, Wb., 297), pastrdnka (Švenčionys). Die Formen mit -gatsirasti könnten von lit. straiigas „Streifen“ beeinflusst worden sein. Strang ‚der Strick, ein Strang‘. In die litauische Sprache konnte dieser Slawismus auf zwei Wegen gekommen sein: die Quelle der Formen ist wahrscheinlich polnisch. Die Formen sind: pastardnka – rus. NOCMOPOHKA ‘PeMeHHasi HJIH BODpBSAHAS INpHCTAXKb, B KOHCKOK YVNpsSxH: HJET OT BaJbKa HJIKH OT BarH K TFY2XKY, B OrJIOOeJibHOK YVNps>KH TOJIbKO V TMpHCTSXKHEIX, a B JbMmIJIOBOA y Beex Jgomaneii’ (B. Ilans, Ca., III, 346). In den slawischen Sprachen ist das Wort übrigens recht weit verbreitet, z.B. russ. nocmpoMKa, nocmporKa, ukr. NoCMOPOHOK, nocmopoMoK, baltr. Check. postranek, postranék, lenk. Postronek, hoch. Pfütze. Posthorn, 19. Jh. Pfütze. Postronk, was. Poestronk. Über den Ursprung des slawischen Wortes gibt es einige unterschiedliche Meinungen. Die wahrscheinlichste Interpretation ist jedoch, dass die ursprüngliche Bedeutung des Wortes "an der Seite" (= *nach der Seite)*?, lat. pastrunkis 'eine Peitsche, mit der an einigen Orten die Bauern bestraft werden; eine Strafe auf den Hintern mit der Peitsche; ein halberwachsener Knabe' in den Wörterbüchern von G. F. Stender (1789) und K. Ulman (1872) (EM, III, 109). | J. Endzelynas äußerte sich nicht zur Herkunft von lat. pastrunkis, sondern begnügte sich damit, auf die Meinung von A. Briukner hinzuweisen (Nach Briickner... aus hwich. nocmporoks ‘Strang’, EM, III, 109). Allerdings führt A. Brūkners nach der weißrussischen Form auch russische und polnische Wortformen an**, so dass man verstehen kann, dass nach seiner Meinung ein solches Wort sowohl aus der weißrussischen als auch aus der russischen und polnischen Sprache in die lettische Sprache gekommen sein könnte. Es scheint uns jedoch, dass man aufgrund des -un im lettischsprachigen Wort vermuten kann, dass die Letten dieses Wort aus dem litauischen Ostlitauisch entlehnt haben, wo an> un. - Ja, das ist es. Pitka, lat. Pitka Litauisch pitka "kurze Peitsche, Bizūnas* (Kalvarija, Kapsukas, Karklėnai, Kupiškis, Punskas) ist eine Leihgabe aus dem Polnischen, plg. poln. pytka, pyta 'powrdz, rzemien, szmata skręcone na ksztalt sznura, jako narzędzie do bicia; Allgemein: Peitsche, Kette, Rücken. * K. Alminauskis, Die Germanismen des Litauischen, p. 120. 40, Bd. Wb., II, S. 416—417; A. Briickner, Si et., S. 432. A. Briickner, Die slavischen Fremdwörter im Litauischen, S. 179. Lat. atvitene „cine zurückgeflochtene Peitschenschnur; eine Kosakenpeitsche“ (EH, I, 181), plg. Jahre. atvit ‘losflechten, trennen’. Lat. Baice „eine kurze, dicke Peitsche (EM, 1, 249), J. Die ursprüngliche Bezeichnung lautete wahrscheinlich Reuß. Peitsche (wohl eine Umbildung von d. Peitsche). Die Beziehung zum bir pWortanfang plg. Jahre. Brucas „der In: Prussak, lat. In: lat. 2. Auflage, Bd. 20 Jahre : alt. In: lat. Ich bin 18 : Jahre alt. Pfeffer, lat. Blatt. Blake ist : tot. Platts ir usw. ** Wache. Peitsche wiederum ist ein Darlehen der iš Slawen (bereits vorhanden) XIV in a. deutschen Denkmälern)*!. Lat. Bembele „eine Peitsche, namentlich die Peitsche der Zigeuner (EM, I, 278), bėmbele „ein Kniittel (zum Schlagen)' (EH, I, 212), plg. Jahre. Bläschen „ein Schimpfwort (in Bezug auf Menschen (vom kleinen, hisslichen, dickbūuchigen Kindern), Tiere (von dickbūuchigen Kilbern und Umgebung Pferden) und verkriippelte Baume’, bembere „ein Mūdchen von kleinem Wuchs', bemberis „ein knotiger Baum; Eine krumme, schlecht gewachsene Birke, plg. t. p. Lied. Bimbilas. Lat. Biktala „die Zigeunerpeitsche (EM, I, 295), Biktinsch ‘Priigel’, nūobiktalat ‘durchpriigeln’ können Wörter fonetischen Ursprungs sein, z.B. Jahre. Bulle, Bulle *Interj., ein Stossen, Schlagen bezeichnend', bikat kajas „mit den Ficken auf dem Balkon Boden schlagen (EH, I, 218). Lat. Schweine „eine Peitsche zum Schweinenhiiten“ (EH, I, 280), plg. Jahre. Schwein „das Schwein“. Lat. cuficurs „eine zu kurze Peitsche“ (EM, I, 421), plg. Jahre. éuncurs ‘etwas Verwickeltes, Zotteliges der Kniuel, der Klumpen; einer der sich sehr warm anzukleiden pflegt’, cuncuris ‘jem, dem die Arbeit nicht von statten geht’, čunčuriski ‘gekriimmt’. Lat. derfa „eine kurze Peitsche, deren Stiel aus einem Ziegenoder Hasenfüße besteht Setzen; eine grosse Peitsche, eine Zigeunerpeitsche“ (EM, I, 458), J. Nach Ansicht von Angelus (mit?), iš ursprünglich bedeutend Lederstiefel, vgl. Lied. Gurt. Lat. Dimba "Oschsenziemer" (EM, I, 467) Wahrscheinlich sollte es su mit lat. Timba ‘etwas langsam machen’ (Nu timba, timba! sagt man ein faules um und schwaches Pferd anzutreiben); mit Miihe tragen’, timba „ein Stoff, der dicker ist, als gewShnlich’. Lat. Diuchen „eine Reitpeitsche aus einem Ochsenziemer’, dipkavnica, dinkenice „ein Ochsenschwanz; eine Reitpeitsche aus einem Ochsenziemer“ (EH, I, 321), plg. Jahre. difikis „das minnliche Zeugungsglied (besonders eines (Hrsg.): < Der Ochsen. Vok. Erde. Denken ‚penis‘. Lat. Dratka „eine Peitsche; die Riige“ (EM, I, 491) Wahrscheinlich sollte es su mit lat. Draht „der In: Draht’ < vid. Vok. Jam. 1. Auflage, Bd. Jahre. Dratet „schelten- “, dratit “schlagen, priigeln’, dratéjiens „die Riige=bdriens“ (EH, I, 331), plg. t. p. Lied. Dratinis. Lat. Duftstoffe „eine dicke, scharfe Reitpeitsche; ein Priigeln“ (EM, I, 520): Jahre. Pulver ‘stechen, stossen’, sang. Du bist hart. Lat. Dzenamas “etw., womit man treibt, ein Stock, eine Peitsche u. a.“ (EM, I, 544): Jahre. dzit ‘treiben, jagen’. 60 J. Grammatik der deutschen Sprache p. 251-252; V. Kiparsky, Scando-slavica, 14, S. 713-97. 61 F, Kluge, Et. Wb., p. 537. 70 Lat. dZala “" (chigūnam brenga džala BW. 33554, 6, EH, I, 365) wahrscheinlich < lat. džaridžala. Lat. dZafidZala ‚die Zigeunerpeitsche', džandala (EM, I, 563), džandželi (EH, I, 365), džendžala (EM, I, 563), džendžele (EH, 1, 365), džiūdžala (EM, I, 564; EH, I, 365), džindžauska (EM, I, 564), džiūdža ‚eine Weidenod. Birkengerte oder eine Peitsche’ (EH, 1, 365), vgl. z. B. džandžūt ‚schlagen‘, džafidžalėt, džendžalat, džindželėt, džindžuot, džindžalūt, džindžalėt, džindžinat ‚die Peitsche schwingen‘, džindžalnieks ‚ein Zigeuner- ‘. Wahrscheinlich fonetische Wörter, Gelächter “eine schlechte Glocke; eine Taschenuhr- “, plg. t. p. Lied. dZendZiéras. Lat. elvete ‘eine Hirtengerte, Rute zum Priigeln’ (EM, I, 569), plg. Lied. elvjitos ‘berZiné-Schaukelkarten', alvyta "gedrehter Tannenbaum', lat. elvede “ein junger, armdicker Tannenbaum, dessen diinnes Ende, in eine klūga verwandelt, zum Befestigen der Flosser am Ufer dient’, vielleicht, pr. ir Aloade ‘Haspe=Tiirband, mittels dessen die Tūr in die Angeln gehūngt wird’ (Elbingo Zodynélio 541 Zodis)®2. Lat. Gankel „die Hirtenrute“ (EM, I, 599), Ganenica (EM, 1, 600) : Jahre. Ganze ‘der Hirt’, ganit ‘hiiten, weiden’. Lat. GrifidZa „eine Zigeunerpeitsche“ (EH, I, 406) Manchmal kann es durch Disassimilation aus dem lateinischen dZifidza entstanden sein. Lat. Kaltin "die dicke, lederne Kosakenpeitsche“ (EM, II, 145) : Jahre. Kalt „schmieden; schlagen; beschlagen“. Lat. Kauka „eine Zigeunerpeitsche“ (2. Auflage, 173): 2. Aufl. kaukt „heulen“, plg. t. p. Jahre. Kaiika „das Geheul, der Sturmwind; der Schreihals, der Heulende, ein Weinerlicher Mensch“. Lat. kazūcene ‚die Kosakenpeitsche‘ (EM, II, 183): lat. kazdks ‚der Kosake‘. Lat. Lizenz „die Peitsche“ (EM, II, 476) — J. Der Engel des Jahres. su ähnlich ‘sich biegen, krumm werden, sinken, knicken’. Lat. Liéten „eine kurze Peitsche“ (EM, II, 507) — J. Die Anzahl der Jahre ist su zweifelhaft. Liet „giessen; Hauen, schlagen“. Die Verbindung ist sehr zuverlässig, vgl. Legen Sie etwas auf den Kopf; Liet kam riksti ar pakaJu pa (EH, I, 757). Lat. Luit „die Peitsche (EM, II, 514) — Aus dem iš Deutschen übersetzt, pgl. Vok. die Lunte „dagtis, knatas; Schwanz (in der Sprache der Jäger)“. Die Form Lintaga stammt wahrscheinlich aus der Form Pataga. Lat. Lutetia „eine Peitsche; eine Rute, ein Stock, eine große Rute“ (EH, I, 768), luétaga „die Rute, etwas zum Verwöhnen Schlagen (ein Strick, eine Peitsche)“ (EM, II, EH, 528-9, I, 768), Liita (?) „eine biegsame, geschmeidige Rute“ (EM, II, 520) : Jahre. /ootat ‘schlagen’. Kann manchmal hier ein bisschen ir sein ,,sulatvintos* lat. /antaga Form. Lat. Mischel „eine Zigeunerpeitsche“ (EH, I, 818), Vielleicht sollte man lat. verbindesu n. Schale „die Harnréhre, mizeknis „das minnliche Geschlechtsorgan (von Hengsten, Stieren, Schafbocken)’, mislis „das minnliche Mitglied, namentlich der Pferde, plg. Lied. Maulwurf. Iš Auf der anderen Seite ist es möglich, lat. Siehe auch lat. su Mizuet ‘hauen, schlagen, priigeln’, dessen Hauptbedeutung ‚abrinden, abschiilen‘ (Bd. Jahre. misuot (?) =mizudt). Auf lat. Bedeutungsänderung von mizuét plg. Lied. ** K. Buch 1, Kapitel 3 p. 429; E. In: Fraenkel, Et. Wb., p. 120—121; J. Endelin, Altpreußisch, p. 140. J. Sehwers, Sprachlich - kulturhistorische Untersuchungen, p. 74. 71 Lippen "Rinde, Schale, Schale nehmen'—>*schlagen, Fell geben'. į Die erste Interpretation scheint jedoch wahrscheinlicher zu sein. Lat. Peizer „die Peitsche“ (EM, III, EH, 193; I, 219), plg. Jahre. Piizēt ‚vergeuden’, peizét ‘verspotten, materiell schidigen’, peiza „Dienne Bier“, peizeris „ein leichtsinniger, dummer Mensch’, peizums ‘einer der lirmt, Radau macht’. Lat. Perle „eine kurze Peitsche“ (III, Bd. 199), Jahre. Perle „der kurze Schwanz der Schweine, Stumpfschwanz der Pferde“, pempele „ein kleines, dickes Midchen; ein Mensch von untersetztem Kérperbau' (EH, II, pempis 222), „der Bauch, ein dicker Mensch’, pimpis „minnliches Mitglied“. Weiterhin sind diese Wörter su mit lat verbunden. Pfimp, Pfimp, Lüge. 100 mg/m2 Lat. Pik „Cine Peitsche; eine geschmeidige Ruten, Pik (EM, III, 230) — In den alten Denkmälern der lettischen Sprache (Gr. Manceli, G. Elger, J. Langy), ist das Wort in o Dialekten ziemlich ir häufig zu finden. Jo Die Quelle. Jam. Pietske Peitsche. Iš Vok. Jam. 1000 Kilogramir m. Peitsche. Lat. Piken "ein Instrument zum Schlagen; eine kurze (geteert) Peitsche“ (EM, III, letztere 214), Bedeutung würde darauf hindeuten, dass iš pikene ursprünglich bedeutete Harz iStepta (Hrsg.): Latein. Pik, lit. piks, est. Langer < Sex. Vok. Jam. (Hrsg.): Bodega, Bd. t. p. Jahre. Pikeniet „mit der Peitsche schlagen. Lat. Rohr „die Peitsche“ (EM, III, Pfeffer221), korn „die Peitsche; ein zusammengedrehtes Tuch, damit man schlagen kann (3. Auflage, 2. 222) Auflage, 3. Auflage, 4. su Auflage). Pipi „die Ecke, der Zipfel eines Getreidesäcke; das mūnnliche Glied’, Pipinsch „cine deminutivische Bezeichnung des minlichen Gliedes*, Pipete „eine Kuh mit kurzem Schwanz, plg. t. p. Jahre. Pipat “peitschen- ”, lat. Pfeffer „ein In: Trunkenbold. Lat. Windel „eine flache Lederpeitsche, Windel, Windeln (EM, III, vollstän336), dig) ča „peramais riks vergu laikuos“ (EH, II, 291) < Russisch. niexuya „NJETEHHIE : rus. Naecmu (B.) Hans, Ca., III, Lat. 123). Ringuotne „eine Art Peitsche mit kurzen Stiel“ (III, Bd. 528), Jahre. Rifigalts „der Sattel-, Ringgurt, ringuts < vok. Ringgurt®s, Lat. Sipsna „eine starke Rute, auch ein — Riemen zum Priigeln (=siksna)“ (EM, III, 842) K. Der Bogen ist su geschlossen. $ipti®®, Endzelynas J. war geneigt, sich mit skr. su Shiphu "dūnne Wurzel, Rute’ oder s$ēpah ‚penis‘. Es scheint uns, dass die Bedeutung des Wortes sipsna „ein Riemen zum Priigeln’, wäre es möglich jį zu erklären, iš wenn der Gurt (S. 100). Lat. Sislis „ein Stock, ūberhaupt ein Instrument zum Schlagen“ (EM, III, lat. sist 849): „schlagen“. Lat. sitamais ‘etwas, damit man schligt, ein Kniippel“ (EM, III, 849, 850): In: schlagen- .de. Lat. skabene ‚was zum Schlagen dient=sitamais‘ (EM, III, 863) J. Endzelynas linkes sieti su lat. skabit ‚Aste abhauen, (be)kappen‘, plg. lat. atskabene ‘ein abgebrauchter Badstubenquast’ (EM, I, 191). Lat. striipene ‚eine Hirtenrute‘, strūpene (EM, III, 1098) J. Endzelynas neigt dazu, es mit lat. strupj§ ‚kurz abgestutzt, kurz angebunden‘ zu verbinden. 4“ J. Sehwers, Sprachlich-kulturhistorische Untersuchungen, p. 89. % Ibd., S. 101. % K, Büga, Sammlung von Schriften, I, S. 600, II, S. 316, 618. 72 Lat. škęste ‚eine (lange) Rute; eine Hirtenrute (mit schlanken Zweigen); Eine Strohdachrute’ (EM, IV, 29) wird mit liet. Sketera "Tierrücken, Kibris; „Kübrio Seriai“, russ. wemuna ‚Seriai‘- %. Lat. kina ‘eine Rute, eine Hirtenrute, eine diinne und lange Stange, eine Angelrute, eine Strohdachrute’, skinaga ‘eine Hirtenrute, eine lange Rute zu Wispeln oder Korbeflechten, eine Angelrute’ (EM, IV, 41; EH, II, 636) J. Endzelynas linkes sieti su lat. Skit ‘abblatten, abstreifen, abpfliicken’. In: „Eine Reise durch die Zeit“. Peitsche’ (EH, II, 649): lat. §mikstét “knallen, klatschen, schnalzen, pfeifen’ (plg. Fahren Sie mit dem Pferd durch die Luft (über dem Ohr nur Smiksteja), schnicken. Lateinisch $vaka ‘eine Rute, ein biegsamer Stock zum Schlagen’ (EM, IV, 113) — wahrscheinlich aus dem Laut Zodine, vgl. lat. Eis-Sack: brika braka; Zuobenini $vika 1971, S. 113, 114, 115 (englisch- ). Lat. vebikis ‘sitamais’ (EM, IV, 514), plg. lat. vebe “ein fingerbreites, aus Schniiren gewebtes Band’. Lat. vembele “eine Rute; eine dicke Rute; eine kurze, dicke Rute zum Schlagen; eine Hirtenrute’, vembelis (EM, IV, 536), vembele ‘ein kiirzer Kniippel’ (EH, II, 770) —Entlehnung aus den baltischen Finnen, vgl. est. vemmal (kilm. vemble) “Priigel, Kaniitel’, suom. vempele- ®s, Lat. zeliga ‘ein Streitkolben; Peitsche mit einem eisernen Kolben’ (EM, IV, 704) ist wahrscheinlich mit dem lateinischen zelét ‘kauen, priigeln’ zu verwechseln. Lat. zipsna (auch mit -bgeschrieben) ‘eine starke Rute; der Riemen, ein lederner Giirtel=siksna’ (EM, IV, 725), plg. t.p. lat. zipat ‘schlagen’, zipene ‘cine Rute’, zipsnat cschlagen’. Vielleicht sollte man lat. zipsna von lat. sipsna ableiten und letzteres mit lat. siksna verbinden. Lat. Zebenica ‚eine lange Hirtenrute‘ (EM, IV, 799), plg. lat. Zebeklis ‘ein astiges Holz, ein dstiger Stock’, Zabeklis “das Stockchen od. Die Dornen, womit man einem jungen Tier das Maul so umzédunt, dass es nicht saugen kann, kurie toliau sietini su liet. Zabas, Zaboti®®. ; Einen Namen für den Geyser finden wir auch in den preußischen Sprachdenkmälern – es ist das Wort 315 des Elbinger Wörterbuchs – Bruch Geysel. Dieses Wort wird hinter den Namen der Seile geschrieben und bedeutet wahrscheinlich ‘Botaga’. Der Ursprung des Wortes brusgis ist ziemlich unklar, wahrscheinlich, wie es R. TrautmanasTM und J. EndzelynasTM tun, sollte man es mit lit. briizgai "dichte, schlanke Büsche", briizgas "Zauberstab, Wirbel, Schakal", bruzgėtas "Spitze, Sakalys', brūzgulys "Spitze verbinden; Schlaufe mit Schnalle zum Festziehen der Maulkorbschnauze; Strohhalme usw. Die ursprüngliche Bedeutung von pr. brusgis wäre also ‚Stab‘, aus semantischen Gründen vgl. deutsch. die Geissel "botagas': sen. skand. geisli "lazda'*- ?. 8 K. Būga, Rinktiniai raštai, I, S. 599, II, 315, 617; E. Fraenkel, Et. Wb., S. 803—804; M. Vasmer, Et. Wb., III, S. 450—451. 68 V. Thomsen, Berdringer mellem de finske og de baltiske (litauisk-- lettiske) Sprog, S. 286. 4, S. 14. E. Fraenkel, Et. Wb., S. 1282–1283, "? R. Trautmann, Die altpreussischen Sprachdenkmiiler, p. 314. "1 J. Endzelins, Altpreußische Sprache, S. 154. 72 F., Kluge, Et. Wb., S. 242. 73 * * * Wie wir sehen, die Weißen (Litauisch ir Lettisch) Sprachen enthalten eine große Anzahl von engeren, ir allgemein verwendeten Namen von ar Schlagwerkzeugen für die Tierhaltung. Ein Großteil dieser Namen in į baltischen Sprachen kamen aus iš slawischen Sprachen (Lied. In: Botagas, lat. pataga, lit. Bison, lat. Bison, lit. Der Schmerz, lat. Kaiičuka, lit. Knute, lat. knute, liet. In: Nagaika, lat. Naika, liet. Die Zeit, die Zeit. Die Zeit, lit. Pitka, lat. Pitka, liet. Jahrgang, Jahrg. pletne, liet. Barbara, lieber. Kiestenius, lit. Die Fabrik, lat. Windel). Į In die lettische Sprache konnte ein anderer Slawismus dieser Art über ir die litauische Sprache gekommen sein. Unter den lettischsprachigen Namen des Schlaginstruments finden wir ir deutschspiš rachige Leihwörter (lat. baice, lunte, picka, ringuotne). In der litauischen Sprache sind sie fast nicht vorhanden (Lied. 100 mg/ Tag). In den baltischen Sprachen gibt es zahlreiche Namen von Schlaginstrumenten, die fonetische Herkunft haben (liet. bimbilas, lit. bindza, lit. bričius, lit. džendžioras, lit. dZiungaras, lat. biktala, lat. daridala, lat. džandžala, lat. šmikšenica, lat. švaka). Enge semantische Verbindung zwischen den Namen des Schlag-Knöchels und des membrum virile. Ein Teil der Namen des Schlagzeugs wird in der Bedeutung eines „unpassenden, unernsten Menschen, Walkatos“ verwendet. ABKÜNDIGUNGEN I APh -— Archivum Philologicum, I— VIII, Kaunas, B —Lexikon 1930—1939. Germanico-- Lithvanicum et Lithvanico-- Germanicum, darinnen... von Jacobo Brodowskij (Handschrift des frühen 18. Jahrhunderts, zwei Bände). BB — Beitrūge zur Kunde der indogermanischen Sprachen, herausgegeben von A. Bezzenberger, XXX, I— Göttingen, Deutschland 1877 — 1906. Hrsg.: E. Berneker. Wb. —Slavisches etymologisches Worterbuch, Heidelberg, 1908 —1913. BrB —Biblia tatai esti Wissas Schwentas Raschtas Lietuwischkai pergulditas durch Jana Bretkuna Lietuwos Plebona Karaliaucziuie (Handschrift von 1590). BrP —Postilla tatai esti Kurz und Schlecht Ischguldimas Euangeliu- ... Per Jana Bretkuna... Karaliaucziue... 1591. A. Briickner, SL et al. —Słownik etymologiczny języka polskiego, Krakau, 1927. Bt. - S. Bythner, Neues Testament... Königliches Jahr MDCCI. In: C. D. Buck, Dic. —Ein Wörterbuch ausgewählter Synonyme in den wichtigsten indoeuropäischen Sprachen, Chicago, 1949. G —Clavis Germanico-Lithuana, Handschrift, geschrieben zwischen 1673 und 1701. B. Chilinski, Biblie su didžiu dabojimu perguldita Lietuwos žmonėms..., gedruckt in London 1660. Ch! —Die litauische Bibel von Chylinski. Das Neue Testament. Band 2, Leipzig 1958. In: B. Lane, Cn. —Toskoewiii cJiosapb JKHBOTO BeJHKOpycckoro sisbika, I—IV, Mocksa, 1955. B. lo6posoabckuii, Cn. —Cwmosencknii obsactHoii caosapb, Cvmonenck, 1914. DP —Postilla Catholicka... Über Ktiniga Nikolaj Davksza.- .. nach Vilnius... 1599. In: J.-J. Endzelins und E. Hauzenberga, Ergänzungen und Korrekturen zu K. Miilenbachs Lettisches Wörterbuch, I—1II, Riga, 1934—1946. EM-K. Miilenbacha Latviskie valodas vārdnīca, herausgegeben, ergänzt, fortgesetzt von J. Endzelins, I-IV, Riga, 1923-1932. E. Fraenkel, Et. Wb. —Litauisches etymologisches Waorterbuch, Heidelbe1955 — 1966. rg—Gottingen, B. I. Tpunuuenxro, Ci. —CjioBapb ykpauuckoro si3bika, I1—1V, Kies, 1907 —1909. J. Karlowicz, St. —Stownik gwar polskich, I—VI, Kraków, 1900-1911. J. Kartowicz, A. Krynski und W. Niedzwiedzki, St. —Słownik jezyka polskiego, I—VIII, Warschau, 1900-1927. 74 E. Klein, et al. Dec. —Ein umfassendes etymologisches Wörterbuch der englischen Sprache, I—II, Amsterdam —London —New Jork, 1966—1967. F. Kluge, Et. Wb. —Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, unter Mithilfe von A. Schirmer bearbeitet von W. Mitzka, Berlin, 1957. KN —Kniga Nobaznistes Krikščioniszkos... ąntra karta redrukawota... Kiedaynise- ... 1653. F. Kurschat, Wb. —Littauisch-deutsches Worterbuch, Halle a. S., 1883. F. Kurschat, Wb., I, II —Deutsch-littauisches Woérterbuch, [—1II, Halle a. S., 1870—1874. KZ —Zeitschrift fiir vergleichende Sprachforschung auf dem Gebiete der indogermanischen Sprachen, begriindet von A. Kuhn, I—XXVIII, Berlin, 1852-1885; XXVIII—XL, Giitersloh, 1887-1907; XLI tt., Gottingen, 1907 t. t. Hrsg.: J. Lang. - E. Blese, Nicas und Bartas macitaja Jana Langija 1685. gada latviski —vaciska vardnica ar isu latviešu gramatiku, Riga, 1936. LKK ~—Litauische Sprachwissenschaftliche Fragen, Vilnius, 1957 usw. LKZd. —Wörterbuch der deutschen Sprache, I, red. J. Balčikonis, Vilnius, 1941; II, red. 1947, S. 117. (deutsch). 1947, S. 117. Rot. K. Ulvydas, Vilnius, 1956—1959; VI—VII, atsak. Rot. 1962–1966: 2. Auflage, 1966, 2. Auflage, 1967, 3. Auflage, 1968. Rot. J. Kruopas, Vilnius, K. Lokotsch, Wb. —Etymologisches Waorterbuch der europdischen (germanischen, romanischen und slavischen) Worter orientalischen Ursprungs, Heidelberg, 1927. 1. Aufl., Leipzig 1949, Bd. V. Machek, Et. sl. —Etymologisches Wörterbuch der tschechischen und slowakischen Sprache, Prag, 1957. 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Wb. —Lateinisches etymologisches Wérterbuch, I-11, Heidelberg, 1938 —1954 air. —irische av. — 11 Avestos afgan. —Afghanische Baltr. —weißrussisch alb. —albanisch bulg. —bulgarisch angl, —englisch chorv. —kroatisch arm. —armenischer Tschechisch, —tschechisch hoch. —Aukštaitijos Dial. —dialektisch 75 ist. —estnisch französisch —französisch german. —deutsch rus. —rusy got. —Altgriechisch —Griechisch-Serbisch —serbisches het. —hethitisches serb.-chorw. —serbisch-kroatische id. —indoeuropäisches skand. —Skandinavische Isl. —isländisch skr. —Sanskrit isp. —spanische slaw. —slawische Karel. —karelisch slov. — slowenischer kaš. —kaschubisches slovk. —slowakisch lat. —lettisch suomi. —finnisch poln. —Polnisch i Dialekt. —Litauisch tot. —tatarische lyv. —lyvių ukr. —Ukrainisch lat. —Lateinisch veps. —Wespenschleim Neue Deutsche Biographie, Bd. —deutsch pers. —persisch zem. —žemaičių pr. —Prusių H3 UCTOPUH TEPMHHOJIOTHH)XKHBOTHOBOJĮCTBA B BAJITHACKHMX SI3bIKAX A. CABAJIIYCKAC Pestome Haspanusa craja. B GaaTHiicKHX s3biKax, 0COOGHHO B JIATOBCKOM, CYIIECTBYET OYEHb MHOTO Ha3BaHHH craja: JHTOBCKHe —Herde, Kaimené, Gutas, Kéltuva, Pékus, Vieuliai, gyvis, goniava, gona, gardas, stodas, armué, gaibjé, pulkas, tabiinas, nateiuckue —Loupi, bars, ganeklis, pulis x pp. Uame Bcero 310 crapbie cJioBa 6GaJTHIICKOTO NPOHCXOXK ICHHS. OcoGenupiit HETEpeC npe/icTaBJISeT JHTOBCK. Band, KoTopoe B roBopax JHTOBCKOTO $3bIKa H B MHCbMEHHBIX NMaMATHHKAX VIIOTpeGJISIeTCA B cJeyIOIHX 3HAUeHHAX: ‘cTano’, "x JIeGa (Takke J€H), nocesiHHble Js CeGsi 6GaTpakoM, CBIHOM HJIH MJIAJŪNHM GpaToM KpecTbsiHHHA®, “3eMJIS, re nocesina banda’, ‘Hatypanbnasi npu6aBKa K JKaJoBaHblo GaTpaka’, ‘HaTypaJibHOE JKaJIOBAHLE Garpaka’, ‘noJb3a, HMyIIECTBO, JOCTOsiIHHE, COGCTBEHHOCTh, JieHbTH', ‘Oyxanka. IlepBotauajJibHO Jihtobck. Band no Bceil BEPOATHOCTH 03HAYAJI0 “JKHBOTHOE', a H3 TOTO 3HAYEHHS MMOCTEMNEHHO pa3BHBaJIHCb Jpyrue GoJee HOBbIe 3HaueHHs. Jintobck. Band 3adUKCHPOBAHHO B JIOKYMeHTAX, HaNHCaHHBIX He HA JIHTOBCKOM SI3bIKE, sie JIO NMOSBJEHHA TIHCbMEHHbIX NMaMATHHKOB JIHTOBCKOIO A3biKa. B pasnbiX 3HaueHHAX 3TO CJIOBO MOMNAJIO B JIATHIMICKHII, A TAKXKe B CJAABIHCKHE A3bIKH. B caaBsiHCKHX A3bIKaX STO CJIOBO BCTpeuaeTCA H B 3HAYEHHAX, HEH3BECTHBIX JIS JIHTOBCKOTO si3biKa, Tak, HaNpHMep, B roBopax OeJIOpyCCKOTO H YKPaHHCKOTO f13bIKOB CJIOBO Gowda ymorpe1999: „B.A.S.H. – B.A.S.H. – B.A.S.H. – B.A.S.H. – B.A.S.H. – B.A.S.H.“. Hekotopsie JipeBHenpycCKHE TONOHHMbI H aHTPOTIOHHMbI KaK GY ATO CBHJIETEJIbCTBYIOT, YTO H B JIPEBHENPYCCKOM SI3bIKE CYHIECTBOBAJIO KOTa-TO CJIOBO, COOTBETCTBYIOLLee JIHTOBCKOMY banda. JlutoBck. Band 3: Die 3. Band-Ausgabe. Der erste Teil des Buches befasst sich mit der Entstehung des christlichen Glaubens. JlaroBer. Kaimené "crano"' ciiejlyer CBA3bIBaTh C JHTOBCK. kdimas ‚Preis, unbezahlt- ‘. 1999: Die erste Single aus dem Debüt-Album, „JaaHhlix Cjiob B OOInHx UepTaX Cobmanaet“, wird veröffentlicht. OueHb Hesichoto NMPOMCXOXK IHU SBJASIETCS JHUTOBCK. Der "crajio"-Krieg. Ich bin JinTOBCK. Gauja "Gauja, maiika, copa', gévéda 'c6poji, TOANA', TAK H C H.-e. *gUou-'CKOTHHA; CKOT® ETO CBA3bL OYeHb THMOTETHYeCKas. JlutoBck. kéltuva ‚ckoTHHa; CKOT’ B BOCTOUHBIX TOBOpaX JHTOBCKOTO fi3blKa ynoTpebasercs H B 3HauenHH ‘crano’. 2. Auflage, Bd. I, S. 199–200. Jintosck. Quelle: JniuTOBCK. Erheben ‚noanamars‘. 76 JluroBek. fēkus nepBonauaJibuo TOXKe o3HauaJio „CkoTHHA; CKOT®, HO B JipeBHelt NHCbMEHHOCTH, a HHOTJIa H B TOBOpPAX, JIaHHOE CJIOBO YrioTpeG/IseTCSA H B 3HaueHHH „cTalo“. OcoGriit HHTepec npe/tcTaBJISeT TOT (akT, UTO JHTOBCK. Vieh „ckor, crano“ ofpasyer JOBOJILHO Kommunikations-App C Gesopycck. Wewéara, noasck. Zywiola. He HeckJiioueHa BO3MOXHOCTb, YTO Genophysik. HUBEAQ B TAKOM 3HaueHHH BO3HHKJIO MOJ BJHSHHEM JHTOBCK. Tiere. B Apesned MACbMEHHOCTH, a TaKXKe B JIHTOBCKHX OCTpOBAX Ha GeJiOpyCcCKOH TEppPHTOPHH B 3HaueHHH Der „cTajio“ ist ein europäischer C/O-Bo-Lebensmittel. O6a 9th HA3BAHHS CTAJIa HEOTJEJIH MEI OT H.-E. *gui-* (Hrsg. Gy-, Chaas. 100 mg/ m2 JluroBex. Goniawa ‚Kran‘, gona : MMTOBCK. Schutz In: TuTb. JinToBCK. Gaidas B 3nauenuu ‚cTazo‘ ynoTpeGJiseTCHA TOJIbKO B JipeBHeili MHChMEHHOCTH. IlepBoHauaJibHoe 3HaueHHe sTOTO CJIoBa — „3aropojika, OropoxeHHoe Mec1o; CroftJio". Us Jiankoro 3Ha4UeHHS1 BO3HHKJIO H 3HaueHHe „cTajo“. Jlutosck. Dach, Tabun, Herde (narsunex. Regiment) SBASIOTCS 3aHMCTBOBAHHSAMH H3 CJIABSIHCKHX 3. Bd. JluroBer. armuo crane’ saįukcnpoBano Das ist B nicht er. GHOJHH, cJieJiannoM A. Vater... HaycKacOM, lacht OHO BO3HHK/IO TOJ| BJHSIHHEM JIATHHCK. Armentum "KkpyMnbili CKOT; cTajo, TaGyn. JiaToBCK. Gaibjé BnepBbie 3aHKCHPOBAEO B OJIHOM pykonucbHomM chaosape XVII Beka. Orry aa OHO MoNaJio B pyKONHCbHbIK caoBapt 51. BpojioBeroro, a Orciojia — B Caosaps O. Hexe. Ho cTpyKTypa Jiakkoro CJI0BA YKa3kIBaeT Ha TO, UTO OHO HE SBJAAETCH JlocTOBepHBIM (haKTOM JIHTOBCKOTO S13bIKA. Jlarsnucx. Ludpi „Kran“: Jrarbnuek. [ups „ckotnua, xusotHoe® (cp. anbanck. Lopé ‚kopoBa‘). Jlatbiuck. Bars ‚crano, TaGys, copa‘: JiaTbimeK. bért In: cChinaTb', AMTOBCK. Befti, MATOBCK. Bar ‚yuactok, mnoJsoca‘. Jlateiuick. Gankel „Ctano“: aatbinck. mit dir ‚nacti‘, JHTOBCK. Weiden. Jlarsimick. Cop. B 3nauennun „cTaflo“ BO3HHK/JIO M3 3HAUCHUS „Kyua, MHOXKECTBO, ToJna“. Boo6mee B GanTHiiCKHX HA3BaHHSX CTaja JIOBOJALHO YACTO BCTPEUAETCS pasBHTHE 3HAYEHHII: ‚MHOXKeCTBO, TOJINa'->"cTaji0", „JKHBOTHOE; CKOT'-‘cTano’. Haspauns nacrtyxos. B JMTOBCKOM S3bIKE COXpaHHJIOCH NpeBHee H.-E. Ha3BaHHe MacTy... Xa — Piemué (: In: rped.de. wowwdv u 1. Bd. ). Ilannoe Wir suchen nach nactyx no Beeil BEpOSITHOCTH ynorpe6JISJiocb Take B JPEBHENPYCCKOM H B JATHIICKOM S. 358. BaaTuiickoe Ha3BaHne macTyXa NpOHHKJIO B NIpHGAaJITHIŪCKO-OHHCKHE S3bIKH, Bd. OHucK. Schäferhund "nacrTyx" H ap. B JHTOBCKOM H JaTHIICKOM SI3BIKAX VNnOTpeOJISIIOTCA Ha3BaHHS NacTyxa, MPOHCXOs He OT Jihtobck. Weiden „nacTu“, NaTbLILICK. Ich bin mit dir. Jlanee sth CJIoBa HAO CBA3aTh C Jihtobck. Giiti 'rHaTh', JIaThINICK. PYCCK. 2Hamb K Ip. B JinTOBCKOM Si3bIKE HAXOJIHM Einen Hund nehmen HA3BAHMII, TIpOHCXOJISNIHX OT COOTBETCTB VIOUHX Ha3BaHHH JOMALIHEX XKHBOTHBIX, Bd. arklinifikas ‚konenac- ‘: autoBck. Pferd „Nowans- “, aviniikas „oBuap“: Jihtobck. Meinung ‚oBua‘, Jdutnik „nactyx ObIKOB“: Jihtobck. jdutis „Obik, Boa’, karvisius "nacryx Kopow’, kdrvininkas : IuToBCK. Kuh *kopoBa’ H Jp. JlaToBCK. Aveyron „oBuap’ < moJAbCK. Der Schäferhund. Jlatpunck. Schaper In: oBuap < mewmeux. Schiffer. B JiKTOBCKOM S13bIKE HAXOJIKHM HECKOJIBKO Die Brücke über den Matterhorn. Yame scero ynoTpe6ASIOTCA Die Hirten von HasBanus nm. skeFdZius (C 06aBOUHBIM §, CP. JNTOBCK. Schwalbe „nactouxa- “: Stern, Sternchen „weiinbiii rpeGenn- “: nm Skeeter n.p. ). Ilamnoe Ha3BaHHe CTaplIero rnacryxa mmeer HaJIEXKHYIO STHMOJIOTHIO: OHO CBSI3HIBAETCH C H.-E. *kerdho- * uepenb, CTO; krano‘. B Das ist schrecklich. NPYCCKOM fA3bIKE COXPAHHJIOCH CJIOBO STOTO KOpHS-Umfrage (Hrsg. m. El. 4.) „Bpems“. B JipeBHocTH JIAHHOE CJIOBO B 3HaueHHH „Ouepeib, CJIOl“ NI0-BHAHMOMY YTOTPeGASIOCh BO BCeX 3. Auflage. O6 stom cBH/leTeJiLCTBYeT DHHCK. Einmal „Coil, naacr: pas, OIHAXK IB’, NO3aHMCTBOBAH - How H3 GaJITHHCKHX 3. Auflage. Jiatobck. KeFdzius, skedžius NOMBLHO uacTO BCTpeyaeTcs B PYCCKHX, GeJIopy CCKHX, MOJLCKHX AOKYMeHTaX, OTHOCAIMHXCA K Jintse. Ich frage mich. OUeHb GJH3KO K JMTOBCKOMY keFdZius, skeFdZius cTOHT H Jihtobck. Tageslicht „crapmmit nactyx“ (: JmTOBeK. Tag "nichts"). Jlanuoe Ha3Banne ynorpeGasiercs JIHUIL B Er ist mein Mann. BOCTOUHO-JIHTOBCKHX TOBOPOB. 77 Jürgens. Chef von ‚crapumii nactyx‘: Jin TOBeK. Spitzen ‚sepx‘. B kKonue XIX Beka Jin ToBcknii s3bLikoBejį MH. Sl6aonckuce (1860—1930) Bes aT0 cnoBo B JWTepaTypHBIl S35IK, NPHAABast eMy HOBOE 3HaueHHe —‘HauaJbHHK’. Jlutosck. bandalis ‚crapumii nacryx‘, bafidzius, bandinis: naToBcK. Band ‚crano‘. B auuremnctHueckoli JinTeparype weiß, was BpeméH A. Benuenčeprepa B 3HaueHHH mactyxa BCTpeuaeTcs JHTOBCK. fvarklas. Jlannoe cJioBo B TAKOM 3HaueHHH JlaeTCsl Take H B STHMOJIOTHUeCKOM cJioBape JIHTOBCKOTO sidbika D. ®Ppenkensi. A. BeuuenGeprep cJioBo ordlas B3sin u3 pykonucH BperkyHacckoro nepesaja GnOJiax. Ho, kak HaM yJanoch BbISCHHTb, B JIHHTBHCTHuecKyto Jinreparypy fvarklas B 3naueHMH ‘mactyx’ momaJ mo HejlopasymeHuio. Kak BHIHO H3 HemeunKkoro u3janus OHOJIHH 1549 roja, HeripaBHJIbHO GbiJia MCTOJIKOBaHA (passa:,,und wie ein Herd on hiirten“). Sie sind die einzigen Mäuse, die in der Lage sind, sich selbst zu ernähren. Der erste Teil des Namens ist eine Abkürzung für „B 3HAUEHHH ‘nacTyX’, a B 3HaueHHH ‘3aroH’“. JlutoBck. pastryrius „crapumii nacryx“, Oberst, a ckopee Bcero H ustovas SiBJASIOTCH 3aHMCTBOBAHHAMH H3 CJIABSHCKHX S3bIKOB. B / HTOBCKOM S13bIKE HAXOJIHM H PSII Ha3BaHHH CIenHAJIbHbIX IOMOIIHHKOB CTapluero mnacryxa —paganikas, pdgana: JATOBCK. Weiden ‘nactw’, Stellvertreter, Getriebe: JATOBCK. Fahren ‘THAT’, Vorsitzender: nuTOBCK. Erster ‚nepsuiit‘, Salinifikat: natoBcK. In: ctpana. In: Has3Banns xzaesa. B GanTuiickHX A3bIKAX HAXOJIHM JIOBOJILHO MHOTO Ha3BaHHH XJieBa pasHOTO TPOHCXOXK IEHHS. B JinToBecKoM si3pike HamGoJiee pacrpocTpaHeHHoe Ha3BaHHe fvdrtas. TlepsoHauaJibHoe 3HAueHKHe TOTO CJIOBa 'OoropoxeHHoe MecTo’. B TaKOM 3HaueHHH JaHHOE CJIOBO BCTpeuaeTCA B JpeBHeil JIHTOBCKOH NMHCbMEHHOCTH, a TaKXKe B CJIOBADSX JIHTOBCKOTO S13bIKA ObiBieit Boctouwoii Ilpycenn. JluroBex. Der Stall "XJieB'": JiMTOBCK. tvėrti ‚oropaxkuBats‘. J. Brockhaus. 1. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. 32. 33. 34. 35. 36. 37. 38. 39. 40. 41. 42. 43. 44. 45. 46. 47. 48. 49. 50. 51. 52. 53. 54. 55. 56. 57. 58. 59. 60. 61. 62. 63. 64. 65. 66. 67. 68. 69. 70. 71. 72. 73. 74. 75. 76. 77. 78. 79. 80. Toaris. JiutoBcK. Ich bin ein guter Freund von dir. B Danke an 3HaueHHH JHTOBCK. 1629) und der 1630 verstorbenen Maria von Illupsunaca (geb. Boofme nannoe ¢JIOBO B roBOpax JHTOBCKOTO Si3biKa SIBJISIETCA OUeHb MHOTO3HAYHBIM —"KOp3HHA, TJeTeHKa'', 'BepX NMOBO3KH, IIJIeTEHHbIH U3 NpyTher','scan (Aas ckora)', "KJIeTKa Aaa JOMallHHX NTH', 'rHe3fio', 'KoHypa', 'oThesbHAs UacTb XJieBa (AJs oBell, MOPOCsT)', 'CKOTHBIN ABOp; 3aron', "KJIeTKA Aas 3sepeii', 'ocolbiil BHJI yJbSl, MOKPLITOrO COJIOMON® H Ip. (Hrsg.): J. J. Bach. Ich bin ein guter Freund von dir. Schinken Rollen, uTo JIJIS! Das ist ein sehr schöner Ort. JINTOBcK. Gufbas ‘xnes’, ynotpebasiemoe B Bocrounoh JInTee, siBafieTcss HCKOHHBIM GaJITHHCKHM CJOBOM, a gufbas “KopauHa, nJjeteska’, ynorpe6asemoe value Bcero B 3ananuoii JIutee, a Takxke Jpyrue c gurbas ‘Kopauna, niJIeTeHKa' TeCHO CB3aHHbIE 3HAYEHHS B JIHTOBCKHH SI3bIK NMPOHHKJH H3 HeMelUKoro s3bika. JlaThick. Er ist ein guter Mann, ein guter Mann. Er ist der einzige, der sich in der Lage fühlt, sich selbst zu schützen. JluroBek. 1987: „Die weiße Rose“ von J. S. Bach. Popma kiifs mWHPOKO ynoTpebJsieTcsl B JIATbINICKOM A3biKe. Boripoc NMpOHCX0XKIeHHS 3TOTO CJIOBA OUeHb CJAOKHBI. CKopieren Sie Bcero npas 51. 3H A3esHH, NpenoJaraslini, UTO JATOBCK. Das ist eine gute Nachricht. Ha Takyio BO3MOXKHOCTb yKa3biBaeT H reorpagus JHTOBCKOTO CJIOBA. Bojiee mpesuss dopma JiaTbiurekoro kits moraia ObiTb *kunt-, a Torjia 370 Ha3BaHHe XJIeBa 10 Bceli BEPOSITHOCTH MOXKHO GkiJIO 6bl CBSI3aTh C PYCCK. Kym "YTOJI, 3ayTOJOK; BEPUIHHA HJIH KOHeIl IJyXOTO 3aX0/1a; VTOJI KDECTLAIHCKONH H3ObI, TIDH/IBEpHbIH VYTOJI*, YKp. Kym “yroJi, CBHHOI XJIEB' H Jip. Jlurorck. Staldas, natwimuck. Stall, np.-npycck. H3 HeMeIlKoTo s3bika (cp. Hx.-HeM. stall). C sruMH Ha3BaHMsIMH XJeBa D. PpeHkesnb CBA3bIBAJI H JIUTOBCKOE KemaiicTkoe stalné, stalnélé. Ho nam Kaxercs, uto JHTOBCK. stalné, stalnélé nano cBa3bIBATh He C JIHTORCK. Stand, a c TATOBCK. stainé ‚Kowioums‘®, stainélé (oTHOCHTebHO (DOHETHKH Cp. JHTOBCK. kuinas ‚knsiua‘: JinTOBeK. kulnas ‚kasiua‘). 10JTBEPKJIAIOT TEKCTH JHTOBCKHX HAPOJHBIX TeceHb, rie ynorpebaenne dopm stalné un stainé noun abCcoJIIOTHO COBIMAJNAET. JluroBex. B HeGoJibiuofi uactn Bocrounoii Jutsu. B Takom 3naUeHHH JIaHHOe CJIOBO ye Bcrpeuaercsi B cJIoBape K. Illupeupaca (u3naume 1642 r.). Jiutonck. "Kopa, Iemepa; Najar, Wa'am, Ya'qa. B JIATOBCKHX 78 HHBeHTADpS1IX, HATIHCAHHbIX HA PYCCKOM, NOJIbCKOM, GeJiOpyCCKOM fA3bIKaX, JHTOBCK. Ich habe es geschafft. Ich habe es geschafft. Ich habe es geschafft. B - TIOJIOGHBIX 3HaueHHSX yrnoTpebasieTcss H JIATbILICK. Kiefer, Kiefer. Jlarbunuck. Der Puni KaxojiAM Yy¥Ke B cJIOBape T. Maunana (1638). Das ist ein großer Fehler. UacTb HCccJIejioBaTeJIel CYHTAIOT, YTO 3TO CJIOBO MO3aHMCTBOBAHO ČaJiTAMH H3 CJaBAHCKHX #A3BIKOB, a Jipyras —Hao0G60OPOT: NPHAEPKHUBAETCSH MHEHHS, UTO B CJIABSHCKHE $3bIKH OHO MOMNAJIO H3 S3LIKOB GaJITHHCKHX. Ich habe gestern Abend einen Kaffee getrunken, und ich habe gestern Abend einen Kaffee getrunken. JiuTOBCK. Der Name „xJieB“ stammt aus dem europäischen Sprachraum und bedeutet „der Mensch, der die Welt erschaffen hat“. B Takom 3HaueHHH CJIOBO ndmas naxoaum H B cJIoBape K. IllupBnquiti (u3nauue 1642 r.). B nojio6HoM 3HaueHHH OHO YNOTPEGsAET Ss TaKXKE B JHTOBCKHX HHBEeHTADSIX, HATHCAHHbIX HA TIOJIbCKOM, ČOeJIODpYCCKOM, JIATHHCKOM S13bikax. JiaThillicK. Ich bin ein 3HaueHHS JTOTO CJIOBA oueHb OJIHK3KH 3HaueHHIO "xJIeB'. Ich bin ein 3HaueHHS JTOTO CJIOBA oueHb OJIHK3KH 3HaueHHIO "xJIeB'. IlepBOHAYAJIbHOE 3HaueHHe JiaTbInICKOTO CJIOBa nams —‘TOCTPOIiKa, B KOTOPOH GbiJIO COOpyxeHHe JUISI OTOTIJIEHHS, JIS Bapku’. 2. Aufl., Bd. Danke, dass Sie uns besuchen. Das Haus GoJibllle BCero YynoTpeOJISIOTCA B 3HaueHHH “JIOM". Jlarsmiek. Ich habe es geschafft, sie zu überzeugen. 3. Auflage, 3. Auflage. Einen guten Tag, JimmTOBeK. GbhiJio "3aron". H3 3TOro 3HaUeHHS BO3HHKJo 3HaueHHe “xJIeB'. JluToBeK. Laidar, naTbimex. - NuroBek. [hören "nycTHTL, TryckaTb' JiaTbinICcK. Feigling. In: JlurosBex. Ich habe es geschafft, die "XJieB" in Europa zu verbreiten. B TaKOM 3HaueHHH ĮĮAaHHOR CJIOBO HAXOJIHM H B HEKOTOPBIX IIa MATHHKAX- ,1peBHefli TIHCbMeHHOCTH. 3. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. 32. 33. 34. 35. 36. 37. 38. 39. 40. 41. 42. 43. 44. 45. 46. 47. 48. 49. 50. 51. 52. 53. 54. 55. 56. 57. 58. 59. 60. 61. 62. 63. 64. 65. 66. 67. 68. 69. 70. 71. 72. 73. 74. 75. 76. 77. 78. 79. 80. 79. 80. 81. 82. 83. 84. 85. 86. 87. 88. 89. 90. 91. 92. 93. 95. 96. 97. 99. Kpbrura*. H3 nocjiejiiero 3HAUeHHSA BO3HHKJIO 3HaueHHe "xJIeB'. JluTOBcK. dafigtis: JmMTOBCK. defigti "KpbiTb, NOKpbIBATb, HAKpbIBATb"'. JlaroBek. Kegel B 3nauenun ‘XJieB’ ynioTpeOJISeTCSA JIHIIb B HEMHOTOUHCJEHHOIl TpyTrIIIe BOCTOUHBIX TOBOpoB. B 3HaueHHH ‘XJieB’ JlaHHOE CJIOBO HAXOJIHM ye B CounuHeKHsx M. Jlaykum. JluroBex. Kegel ‚XneB‘: nuToBek. Kegel "cror; Karina", OTHOCHTEJIbHO CEeMAHTHKH CP. Jathilick. Gubenis “ceHoii capaii, nyHs"': JiaTbinIcK. guba „KonHa; In: Jiatobck. guba ‚Konua‘. JiuToBCcK. Abdrés B 3nauennn ‘xJeB’ ynorpebJsieTcs Ha oueHb HeGOABILOM y4acTKe cpepHeil JIaTBBI. DTO CJIOBO 3aHMCTBOBAHO M3 NOJILCKOTO H3bIKa, CP. NMOJLCK. Die Scheune. Jlatenuck. klėvs „xnes“ ynorpe6asiercsi B Boctounoii uacti Jlarauu. Ich habe es geschafft. Ich habe es geschafft. B JiaTbINICKHĖ S3bIK TO COBO MPOHHKJIO H3 CJIABSAHCKHX SI3LIKOB, CP. Pick. 1880, S. 108. Ja, nein, nein. Schwein. B GaaruiickuxX S3biKaX HaX0JMM JOBOJILHO MHOTO Ha3BaHHH XJIEBOB, NpejHA3HAYEHHBIX JIS OT/Ie/IbHBIX COPTOB KHBOTHBIX. Jlurosck. Reitstall "Kontomus? ", arklinis, arkliné, arkliniiikas, arklinykas, arklinypké: naroBex, arklys „noma“. g Jiatobck. stainia "KoHioumsa)", stainé, stainis, staininė < noJibck. Stall; nuTOBCK. Stonia < nNOJIbCK. Aufstehen. Jintobck. In: „Heimat“ Nr. 10/2000. Streu "nojicTHJIKA, COJIOMA". JluroBek. 3. Auflage, 1987, S. 333. GejiOpyCCK. In: KQHIOWHA KN. Ap. JlaroBek. kiaulidė ‘ceunapuux’, kiauliniūkas, kiaulinykas, kiaulinis, kiaulinys, kiaulinė, kiaulinčius, kiaulinyéia: nutosck. "Eaunba". Jürgens. migis ‚cBuHapuuK‘, migélis, cp. NMMTOBCK. Ich habe es geschafft. migdti ‚cnath’. JlaroBek. svidrnykas < Genopycek ceinaprik. Jp.-npycck. Seweynis ‚CBHHAPHHK': JAp.-TIPYCCK Swintian „CBHHBLS- “, NATBILICK. Siwens. In: JlaroBex. avidé ‚osuapus‘, aviniiikas, avinjkas, avinyké, aviné, avikiné, avikinis, aviké, avinyéia: NTATOBCK. avis ‚oBua‘. JlaroBexr. karvidé ‚kopouux‘, karvinifikas, karvinykas, karviniiiké, karvinis, karvinjs: maTobak. Blut "Koposa- ". Ha3spanua opyams, cayXamero AAs TNOHYKAHHS XHBOTHLbIX, B GaarmiicKux AI3LIKAX HAXOJIHM OYeHb MHOTO HA3BaHWA KHYTa, NJeTH, HaralikH. MHorHe Ha3BaHHS THX Opy79